Bücher mit dem Tag "lesen lernen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lesen lernen" gekennzeichnet haben.

116 Bücher

  1. Cover des Buches Die Bücherdiebin (ISBN: 9783570403235)
    Markus Zusak

    Die Bücherdiebin

     (4.511)
    Aktuelle Rezension von: lara_celina

    „Eine kurze Bemerkung am Rande: Ihr werdet sterben.“

     

    Einen besonders außergewöhnlichen Erzähler schaffte Markus Zusak in seinem 2005 erschienenen Roman Die Bücherdiebin (Orig.: The Book Thief). Niemand geringeres erzählt die Geschichte als der Tod selbst.

     

    Der Tod ist hierbei nicht der unheilvolle Sensenmann, den man sonst kennt, sondern ein äußerst sympathischer und mitfühlender Erzähler. Er erzählt die Geschichte der namensgebenden Bücherdiebin, Liesel Meminger, während des Zweiten Weltkriegs. Seine Geschichte beginnt damit, wie Liesel ihr erstes Buch stiehlt, denn der Tod ist anwesend, da es während der Beerdigung ihres Bruders passiert. Von da an erzählt er ihre Geschichte, über ihr Leben bei ihrer Pflegefamilie in der Himmelstraße in Molching und vor allem davon, wie sie zur Bücherdiebin wird und sich ihren Titel verdient.

     

    Das Buch ist ein Meisterwerk, vom Anfang bis zum Ende, und nicht umsonst ist es ein Bestseller geworden. Selten habe ich einen Roman so schnell durchgelesen und selten hat mich eine Geschichte so sehr berührt wie die von Liesel.

     

    Das Setting während des Zweiten Weltkriegs macht die ganze Geschichte unterschwellig sehr bedrückend, selbst die schönen Momente werden oftmals schnell wieder getrübt und das Buch hat mich sehr nachdenklich gestimmt. So freundlich wie der Tod in Zusaks Roman auch ist, seine Arbeit ist dennoch die allseits bekannte.

     

    Ich bin der Meinung, jeder sollte Die Bücherdiebin mindestens ein Mal gelesen haben. Zusak stellt die Zeit während des Zweiten Weltkriegs gut dar und schafft eine Geschichte, die ihresgleichen sucht. Die 2013 erschienene Verfilmung kommt nicht annähernd an die Buchvorlage heran und ich würde letztere wirklich jedem ans Herz legen. Es ist kein Buch, welches man nebenbei lesen kann, man sollte sich Zeit nehmen, sich ihm wirklich hinzugeben. Aber wenn man das tut, dann denke ich, entwickelt man genauso eine Schwäche für die Bücherdiebin, wie der Tod es tat.

     

    „Eine letzte Bemerkung eures Erzählers: Ich bin von Menschen verfolgt.“

  2. Cover des Buches Die Farbe von Milch (ISBN: 9783961610006)
    Nell Leyshon

    Die Farbe von Milch

     (346)
    Aktuelle Rezension von: Runenmädchen

    Mir gefiel die Geschichte an sich, allerdings hat mich der Schreibstil massiv gestört. Die fast 15-jährige, bildungsarme und dennoch charakterstarke Protagonistin Mary schreibt diese Geschichte- ihre Geschichte. Sie schreibt in einfachen Sätzen mit schwachem Ausdruck, ohne korrekte Zeichensetzung und mit Rechtschreibfehlern. Dieser Umstand hat mich sehr in meinen Lesefluss gestört. Ich verstehe, dass die Autorin diese Art des Erzählens gewählt hat, allerdings fühlte ich mich durch die Eintönigkeit der Sprache schnell gelangweilt.

  3. Cover des Buches Wer die Nachtigall stört ... (ISBN: 9783499271571)
    Harper Lee

    Wer die Nachtigall stört ...

     (942)
    Aktuelle Rezension von: Wolly

    Meinung:
    Wer die Nachtigall stört, wird hauptsächlich als ein klassisches Werk über den Rassismus zwischen den Hautfarben beworben. Dies ist sicherlich auch kein zu unterschätzender Teil des Buches, doch ich empfand das Buch vor allem als Gesellschaftsporträt im Gesamten durch die Augen eines Kindes.
    Dabei geht es nicht nur um Schwarz und Weiß, vielmehr ist die Geschichte ein Muster für so viele Dörfer und Städte mit Armen und Reichen, Alteingesessenen und Zugezogenen. Standesunterschiede spielen genauso eine Rolle wie unterschiedliche Religionszugehörigkeiten.
    Diese Differenzen werden gerade durch die Unschuld Scouts wunderbar deutlich gemacht.

    Sie ist ein Mädchen, das geprägt ist durch eine Stadt/Zeit voller Vorurteile, aber bei einem Vater lebt, der versucht, sie und ihren Bruder zu anständigen Erwachsenen zu erziehen.
    Teilweise kommt ihre Prägung durch die Umwelt deutlich durch und sie wirft mit Vorurteilen um sich ohne wirklich zu wissen, was sie sagt. Gleichzeitig hinterfragt sie aber auch eine Menge und lernt schnell dazu.
    Doch sie ist nicht der einzige Charakter der bei mir Punkten konnte. Allgemein wirkten die Figuren sehr authentisch. Ich empfand die Beschreibung der Einwohner und ihre Sicht auf die Mitmenschen leider als sehr realistisch, auch wenn es sich um ein fiktives Dorf handelt. Für mich kann man sich den Schauplatz genau so auf jeder Landkarte vorstellen.

    Das eigentliche Kernthema des Buches, nämlich der Prozess, kommt erst nach vielen Seiten und ist dann im Endeffekt auch unspektakulärer, als man ihn sich vielleicht vorab vorgestellt hat.
    Das ganze Buch lebt sowieso mehr von der Behäbigkeit, die Glaubwürdigkeit schafft als vom großen Drama. Es ist ein leises, aber eindringliches Werk, was zu Recht Fans auf der ganzen Welt hat. 


    Fazit:
    Ich bin froh, das ich nun endlich mal zu diesem Buch gegriffen haben und mir nun selbst ein Urteil erlauben kann. Mich hat diese leise Geschichte berührt.

  4. Cover des Buches Der Vorleser (ISBN: 9783257261349)
    Bernhard Schlink

    Der Vorleser

     (5.681)
    Aktuelle Rezension von: Lisaleseratte

    Im Buch der Vorleser geht es um die geheime leidenschaftliche Affäre zwischen dem 15-jährigen Michael und um eine viel ältere Frau namens Hanna. Bevor sie miteinander schlafen, muss er ihr vorlesen. Eines Tages gehen beide eigene Wege und keiner ahnt wann und wo sie sich wieder treffen, denn Hanna hat einige tiefe Geheimnisse.

    Das Buch thematisiert eine außergewöhnliche Liebesbeziehung, Analphabetismus, sowie ein historisches Verbrechen in der Kriegszeit.

    Die Geschichte wurde in der Ich-Erzählung verfasst, somit erhält man keinen konkreten Einblick in die weibliche Protagonistinnen Rolle,  jedoch empfinde ich dieses Buch als sehr ergreifend und besonders. Das Buch ist keine leichte Lektüre für zwischendurch, da dieses Buch den Leser zum Nachdenken anregt, da viele offene Fragen verbleiben. Ich denke soll auch der Sinn dieses Buches sein. Das Ende ist sehr überraschend.

  5. Cover des Buches Wie ein Leuchten in tiefer Nacht (ISBN: 9783499275494)
    Jojo Moyes

    Wie ein Leuchten in tiefer Nacht

     (208)
    Aktuelle Rezension von: melissajahn

    In Jojo Moyes "Wie ein Leuchten in tiefer Nacht" geht es um die Satteltaschenbibliothekarinnen (was für ein Wort!) von Kentucky.

    1937 folgt die junge Engänderin Alice ihrem Verlobten in diese raue Bergwelt, in der eigene Regeln gelten und Frauen keinen hohen Stellenwert besitzen. Da sich ihre junge Ehe mehr als Gefängnis entpuppt und Alice unter der strengen Herrschaft ihres Schwiegervaters und Minenbesitzers Geoffrey Van Cleve zu leiden hat, lässt sie sich auf diesen ungewöhnlichen Job ein, der sie fordert und zu einer selbstbewussten Frau reifen lässt. Tag für Tag bringt sie mit ihrem Pferd fortan Bücher in die Berge und lernt dabei, für ihren eigenen Weg zu kämpfen. Eine bezaubernde Liebesgeschichte darf natürlich ebenfalls nicht fehlen

    Obwohl ich mich anfänglich mit der Geschichte der reitendenden Bibliothekarinnen schwer getan habe, hat mich der flüssige Schreibstil und die Wortpoesie von Jojo Moyes sofort überzeugt. Kaum eine Autorin wie sie versteht es, mich als Leser so in die Geschichte eintauchen zu lassen, dass ich das Gefühl habe, direkt neben den Protagonisten zu stehen. Sie recherchiert genau, kleidet selbst Nebenfiguren liebevoll aus und versorgt ihre Leser mit vielen wichtigen Hintergrundinfos, die im passenden Kontext niemals belanglos erscheinen. Die 500 Seiten habe ich in einem Rutsch hinuntergelesen und würde mir auch eine Fortsetzung sofort kaufen. Alles in allem eine absolute Leseempfehlung!

  6. Cover des Buches Mein Name ist nicht Freitag (ISBN: 9783551560209)
    Jon Walter

    Mein Name ist nicht Freitag

     (20)
    Aktuelle Rezension von: -nicole-
    Die Hoffnung auf Freiheit…

    Amerika, in den Jahren des Bürgerkriegs: Der 12-jährige Samuel lebt zusammen mit seinem kleinen Bruder Joshua in einem Waisenheim. Doch plötzlich wird alles anders: Samuel wird in die Sklaverei verkauft – dort wird ihm alles genommen, selbst seinen Namen darf er nicht behalten. Von nun an heißt er Freitag. Fest entschlossen, irgendwann zu seinem kleinen Bruder zurückzukehren fügt Samuel sich in sein neues Leben auf einer Plantage in Mississippi ein. Zunächst ist es nicht leicht für den Jungen, denn als Sklave hat er keine Rechte mehr. Zudem darf niemand wissen, das er lesen und schreiben kann – und vor allem nicht, dass er den anderen Sklaven von nun an Unterricht gibt. Schließlich rückt der Bürgerkrieg näher und die Hoffnung von Gerechtigkeit und Freiheit rückt in weite Ferne…

    Sie nimmt meine Hand und drückt sie fest. „Sie haben dir einen neuen Namen gegeben, bevor sie dich verkauft haben. Oder?“ Ich nicke und sie tätschelt mir den Handrücken, so als hätte sie es schon immer gewusst. „Also, wie ist dein richtiger Name?“
    „Samuel.“ So, jetzt habe ich es ausgesprochen. Es ist schon lange her, dass ich meinen Namen gehört habe, aber es fühlt sich gut an.
    – Seite 151

    „Mein Name ist nicht Freitag“ ist der zweite Roman des Autors Jon Walter und spielt im 19. Jahrhundert, zu Zeiten des amerikanischen Bürgerkriegs. Hauptfigur ist der 12-jährige Samuel, der plötzlich von seinem kleinen Bruder getrennt und als Sklave verkauft wird. In der Ich-Perspektive aus Samuels Sicht geschrieben, erfährt man hautnah, wie es ihm ergeht und wie er bald beschließt, sein Geheimnis mit den anderen Slaven zu teilen – denn er kann lesen und schreiben und gibt den anderen von nun an Unterricht. Diese Szenen werden eindrucksvoll beschrieben und man merkt die kleine Freude, die mit dem neuen Wissen einhergeht. Doch alles in allem ist dieses Buch eher traurig, denn das zentrale Thema hier ist die damalige Sklaverei. Es ist erschreckend zu erfahren das diese Menschen keinerlei Rechte hatten und immer nur einen Wunsch – die Freiheit. Auch mit dem Bürgerkrieg wird Samuel konfrontiert…
    Dieses Buch ist sehr gut geschrieben – neben Samuels aktuellem Leben auf der Plantage gibt es auch immer wieder kleine Rückblicke von Momenten mit seinem kleinen Bruder. Ob er ihn je wiedersehen wird? Sehr lesenswert ist auch das Nachwort, in dem Jon Walter beschreibt, wie dieser Roman entstanden ist und liefert noch einige Fakten zur damaligen Zeit.

    „Mit zusammengekniffenen Augen starre ich ihn an und versuche, den Mann wiederzuerkennen, für den ich ihn gehalten habe. Er sieht noch immer stolz aus, aber da ist keine Freundlichkeit, wie ich erst angenommen habe. Keine Freundlichkeit und kein Sinn für Gerechtigkeit.“ – Seite 89

    Mein Fazit: Ein sehr berührendes Buch, das die Geschichte eines Jungen erzählt, der plötzlich als Sklave verkauft wird. Es wird traurig und ergreifend, aber es gibt auch immer wieder Momente voller Hoffnung und kleine Erfolgserlebnisse. Doch es wird auch dramatisch, der Handlungsverlauf hält einige Überraschungen bereit. Ein wichtiges und sehr lesenswertes Buch.
  7. Cover des Buches Das Labyrinth der Wörter (ISBN: B003BW5MCA)
    Marie-Sabine Roger

    Das Labyrinth der Wörter

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Felice
    Amüsant und liebenswert wird erzählt, wie ein etwas ungehobelter Mittvierziger, Gelegenheitsarbeiter und Kneipengänger im Park beim Taubenzählen eine reizende alte Dame kennenlernt, die ihn für die Welt der Literatur begeistert und somit sein ganzes Leben verändert.
    Sehr gute Hörbuchfassung.
  8. Cover des Buches Luna und der Katzenbär (ISBN: 9783570172988)
    Udo Weigelt

    Luna und der Katzenbär

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina

    Diese Kinderbuchreihe ist eher unerwartet bei uns eingezogen, da ich sie spontan bei Arvelle mitbestellt hatte. Dabei waren vor allem die Illustrationen von Joëlle Tourlonias für den Kauf ausschlaggebend, denn diese mag ich wirklich sehr und auch die Cover haben mich gleich angesprochen. Aber auch die süße Geschichte konnte mich und meine Tochter gut unterhalten.


    Der Schreibstil ist bei dieser sehr einfach, kindgerecht und für das empfohlene Lesealter gut verständlich geschrieben, aber auch bildlich und trotzdem nicht zu verschnörkelt. Die Illustrationen sind bunt und ebenfalls relativ schlicht gehalten, aber dennoch sehr süß und man hat immer etwas zu entdecken. Diesbezüglich habe ich für mich und meine Tochter also alles richtig gemacht, denn auch sie schaut sich die Bilder super gern an und kann anhand dieser der Geschichte noch viel besser folgen.


    Und auch diese ist super süß und kindgerecht, hat viele magische Momente und ist wirklich interessant. Außerdem gefällt mir an ihr, dass sie ganz viele verschiedene Themen anspricht, die nicht nur für Kinder sehr wichtig sind. So geht es um den Umgang mit Einsamkeit, ums Ankommen und Freundschaft. Gleichzeitig ist sie aber auch auf kindliche Weise ein Stück weit abenteuerlich und spannend.


    Insgesamt bin ich absolut begeistert von diesem ersten Band der Reihe und freue mich schon darauf, auch die anderen Bände meiner Tochter vorzulesen. Dementsprechend gibt es von mir auch eine absolute Leseempfehlung für kleinere Kinder ab fünf Jahren und Liebhaber von Kinderbüchern.

  9. Cover des Buches Glück besteht aus Buchstaben (ISBN: 9783312010417)
    Karin Schneuwly

    Glück besteht aus Buchstaben

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Book-worm
    Karin Schneuwly erzählt in ihrem Buch "Glück besteht aus Buchstaben" ihre Geschichte , die beschränkt sich aber nicht nur aufs Lesen, sondern aus vielen Anekdoten ihres Lebens.
    Das mag für sie interessant sein, für den Leser ihres Buches weniger. Sehr enttäuschend.
  10. Cover des Buches Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte (ISBN: 9783407760562)
    Martin Baltscheit

    Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Der Löwe kann nicht schreiben. Das hat ihn bisher nicht gestört und er war der Meinung das müsste er auch nicht können. Nun will er aber einer Löwin gefallen und möchte ihr einen Brief zukommen lassen. Also bittet er seine Freunde um den Gefallen ihm den Brief zu schreiben.
    Die Freunde schreiben ihn aber aus ihrer Weltsicht heraus, die nicht wirklich einem Löwen entspricht. Am Ende ist er mit den Nerven fertig und schreit heraus, was er schreiben würde, wenn er es nur könnte. Das hört die Löwin und findet es toll. Das er nicht schreiben kann stört sie nicht weiter, denn das kann sie ihm ja beibringen und fängt gleich damit an.

    Analphabet zu sein kann manchmal ganz schön schwierig sein. Es weiß keiner, aber den Analphabeten selbst behindert es oft sehr. Zu viele Dinge gibt es für die man besser schreiben könnte.
    Das muss auch der Löwe merken, denn keiner schreibt den Brief so, wie es für einen Löwen eigentlich passend wäre. Was bleibt ihm da anderes übrig als zu verzweifeln und in Wut über sein eigenes Unvermögen zu geraten. Wie gut das die Löwin ihn hört und es gar nicht als schlimm erachtet. Mit viel Einfühlungsvermögen bringt sie dem Löwen dann das Schreiben bei.
    Eine Hinreißende Geschichte über einen Löwen, der an seinem Analphabetentum fast zu verzweifeln droht.
    Ich kann das Buch für Kinder ab 4 Jahren empfehlen, denn es macht neugierig auf Schreiben und was man damit bewirken kann, wenn man es kann.

  11. Cover des Buches Lara und die freche Elfe tanzen Ballett (ISBN: 9783473365333)
    Anja Kiel

    Lara und die freche Elfe tanzen Ballett

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Sissy0302
    Lara und die freche Elfe tanzen Ballett war für uns das 4. Buch der Reihe. Nur leider war dies auch der erste Band der Reihe, der meine 7jährige Tochter gelangweilt hat. Ich hatte ihr das Buch komplett vorgelesen, vielleicht war das das Problem, da ich ihr normlerweise Bücher für 3./4. Klasse vorlese, die natürlich mehr Spannung haben. Jedenfalls war sie von dem Buch enttäuscht - ich als Mutter aber nicht.

    Ich fand auch diese Geschichte wieder wunderbar geschrieben. In einem leichten, verständlichen Ton, der gerade für Erstleser gut zu lesen sein wird (ich hätte sie selber lesen lassen sollen ...). Und auch die Zeichnungen sind wieder einfach nur herrlich.

    Ich kann dieses Buch eindeutig empfehlen. Vielleicht nicht gerade zum Vorlesen für Grundschulkinder, die eigentlich spannende Geschichten bevorzugen. Aber eindeutig zum Selberlesen oder auch zum Vorlesen für Kindergartenkinder.

    Da meine Tochter nur 3 Sterne vergeben wollte, ich aber für 5 Sterne gewesen wäre, ich die Meinung meiner Tochter aber mit einfliessen lassen wollte, haben wir uns auf 4 Sterne geeinigt.
  12. Cover des Buches Mein Onkel, der Roboter (ISBN: 9783473365531)
    Michael Petrowitz

    Mein Onkel, der Roboter

     (14)
    Aktuelle Rezension von: lehmas
    Als Schüler hat man es ja nicht gerade leicht. Alle wollen, dass man Befehle ausführt. Putz die Zähne! Schreibe einen Aufsatz! Mach die Hausaufgaben! Schalte das Licht aus und schlaf! Der Tag besteht aus so einigen Anforderungen und Jonas, von allen Jo genannt, ist so richtig genervt davon. Vor allem in Mathe sieht es gar nicht gut aus und die Versetzung ist gefährdet.

    Als das Kopfrechnen wieder mal so richtig mies läuft, beordert Horror-Hoffi seine Mutter zum Elterngespräch. Das will Jonas natürlich vermeiden. Der Zufall hilft ihn und er beobachtet Klassenkamerad Nik dabei, wie er aus elektrischen Bauteilen (die aus der Schule kommen) an einem Roboter arbeitet. Nik führt ihm seinen Androiden vor und Jo verpasst ihm ein menschliches Aussehen und geht mit ihm am nächsten Tag zum Elterngespräch.

    Leider ist die Konstruktion noch nicht ganz ausgereift. Und so stiftet Herr Botti (der Android) einiges an Chaos, oft zur Freude der Schüler.

    Michael Petrowitz ist hier eine witzige Geschichte auf Augenhöhe der Schüler gelungen. Mit vielen humorvollen Dialogen und Gedanken lies er uns oft lachen und irgendwie waren wir am Ende traurig, dass das Buch so kurz war.

    Aber der Vorteil an der Kürze ist, dass das Buch damit prima für fortgeschrittene Erstleser geeignet ist. Die Schrift ist noch recht groß, die Kapitel nicht zu lang und es gibt auf jeder Seite Illustrationen. Die Bilder sind übrigens von Benedikt Beck, der die Figuren überspitzt im Comicstil gezeichnet hat.

    Was mir an der Geschichte auch sehr gut gefallen hat, war der Zusammenhalt von Jo und Nik. Waren sie zu Beginn eher eine Zweckgemeinschaft, so stehen sie im Laufe der Geschichte füreinander ein und werden echte Freunde.

    Fazit: Eine humorvolle Geschichte über pfiffige Schüler, die wieder einmal zeigt: da wo Michael Petrowitz draufsteht, kann man bedenkenlos zugreifen!
  13. Cover des Buches Heute bin ich sauer (ISBN: 9783906234120)
    Jacqueline Kauer

    Heute bin ich sauer

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Michaela-Weiss

    Sauer? Das passiert jedem mal! Das Kinderbuch bringt eine schöne Ecke Humor und Charme mit. Floh fragt sich, wie sauer Hund wohl eigentlich ist. Der versucht, das zu erklären: So sauer wie eine Zitrone - oder, warte, so sauer, wie… Doch als Floh dann fragt, warum er eigentlich sauer ist, weiß er das vor lauter Vergleichen schon gar nicht mehr. Ein süßes Kinderbuch mit schöner Botschaft: Lange sauer sein muss keiner. Und dann kommen da noch die kreativen Tipps zum Entsäuern: Rausgehen. Kitzeln. Und einiges mehr! Ein gelungenes Buch mit liebevollen Zeichnungen. Ich hätte mir noch ein paar mehr Seiten gewünscht, und eine noch etwas stärkere Auseinandersetzung mit dem Thema, aber sonst ist es rundum ein richtig tolles Kinderbuch. Ich werde mir auf jeden Fall mehr von den Autoren und dem Verlag anschauen! :)

  14. Cover des Buches Pippilothek??? (ISBN: 9783715206202)
    Lorenz Pauli

    Pippilothek???

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Leadezember

    Inhaltsangabe:

    In dem Kinderbuch Pippilothek von Lorenz Pauli und Katharina Schärer geht es um einen Fuchs, der eine Maus jagt. Doch die Maus verschwindet durch ein Kellerfenster in eine Bücherei. Der Fuchs sucht sich einen anderen Weg ins Gebäude und kommt hinterher, sucht die Maus zwischen den Bücherregalen. Die Maus erklärt ihm wo er sich gerade befindet und wie man sich dort verhält. Im weiteren Verlauf der Geschichte hilft ein Huhn dem Fuchs und liest ihm aus verschiedenen Büchern vor. Als beide sehen was der Bauer in der Bibliothek ausleiht, schließen der Fuchs und das Huhn einen Vereinbarung. 

    Persönlich Meinung: 

    Ein tolles Kinderbuch mit kurzen Texten, die leicht zu verstehen sind. Die Seiten haben großen farbigen Illustrationen. Das Buch eignet sich auch schon für jüngere Kinder ab ca. 6 Jahren. 

    Fazit:

    Ein gutes Kindrbuch was den richtigen Umgang in einer Bibliothek gut den Kindern erklärt. 

    Ich gebe dem Buch vier von fünf Sternen. 


  15. Cover des Buches Luna und der Katzenbär vertragen sich wieder (ISBN: 9783570172995)
    Udo Weigelt

    Luna und der Katzenbär vertragen sich wieder

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina

    Ich liebe Kinderbücher und noch mehr liebe ich Kinderbücher mit süßen, hübschen und/oder fantasiereichen Illustrationen. Dieses Kinderbuch ist eines mehr aus der Kategorie tolle Geschichte und süße Illustrationen.


    Dabei ist der Schreibstil des Autors genau passend für Kinder des empfohlenen Lese- beziehungsweise Vorlesealters. Er ist leicht und einfach zu lesen und zu verstehen und führt einfach perfekt durch die wirklich süße Geschichte.


    Und auch diese ist sehr kindgerecht, locker und leicht und weiß dennoch zu packen, da sie eine gewisse Spannung beinhaltet. Dabei geht es natürlich um kindliche Themen wie Freundschaft, Familie und Abenteuer, alles in einer guten Mischung, so dass nicht nur Kinder gut unterhalten werden. Luna und ihr Katzenbär sind da auch genau die richtigen Charaktere, um durch ihre Abenteuer begleitet zu werden und schnell ans Herz zu wachsen.


    Ebenso bunt wie die Geschichte und die dazu gehörigen Charaktere sind auch die Illustrationen von Joëlle Tourlonias, die dem Stil der Illustratorin gerecht, zwar recht einfach gehalten sind, aber dennoch ausdrucksstark. Schon allein die bunten, niedlichen Bilder erzählen eine Geschichte und meine Tochter schaut sie sich wahnsinnig gern an, auch wenn ich ihr nicht gerade aus den Büchern vorlese. 


    Ich kann jedenfalls nur sagen, dass uns, sowohl mir als auch meiner Tochter, der zweite Band dieser süßen Kinderbuchreihe wieder richtig gut gefallen hat. Die Geschichte hat uns super gut unterhalten und die niedlichen, kindgerechten Illustrationen unterstreichen diese zusätzlich noch perfekt.

  16. Cover des Buches Geschichten aus der Schachtel (ISBN: 9783839185803)
    Polina Sorel

    Geschichten aus der Schachtel

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Das verborgene Wort (ISBN: 9783328105404)
    Ulla Hahn

    Das verborgene Wort

     (168)
    Aktuelle Rezension von: Ritja

    "Das verborgene Wort" hatte ich schon lange auf meinem SUB liegen. Aufgrund der vielen guten Rezensionen konnte ich damals nicht widerstehen und nun endlich sollte es gelesen werden.

    Was soll ich sagen? 300 Seiten habe ich tapfer durchgehalten und mit mir gerungen. Das Buch immer wieder weggelegt und noch einmal gestartet, aber es lag mir nicht. Die Geschichte war nicht meins, der Schreibstil leider auch nicht und der Dialekt bremste mich dann endgültig aus.

    Die Idee war gut, doch ich fand die Umsetzung sehr zäh und wenig fesselnd, obwohl die Zeit, in der die Geschichte von Hilla Palm startete, eine spannende und interessante Zeitspanne war. Doch mich konnte Hilla nicht packen und mitreißen. Die Passagen, die im Dialekt geschrieben wurden, konnte ich nur recht langsam lesen, um den Sinn zu verstehen. So dass der stetige Wechsel zwischen einem gutem (schnellen) Lesefluss und dem (gefühlten) holprigen Erstklässlerlesen mich immer mehr genervt hat.

    Dafür kann die Autorin nichts, wenn ich den Dialekt nicht beherrsche, aber dieser Teil hat verhindert, dass ich in die Geschichte komplett eintauchen und mich wohlfühlen konnte. Schade.

  18. Cover des Buches So leben die Tiere. Der Igel (ISBN: 9783401709482)
    Friederun Reichenstetter

    So leben die Tiere. Der Igel

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Tanpopo

    „Der Igel“ wendet sich vom Leseniveau her an Kinder der ersten Klassenstufe. Mein Sohn hat es jetzt in der zweiten Klasse gelesen und kam damit prima zurecht.
    Super fand er den kurzen Steckbrief zu Beginn des Buches, so dass er schon einmal einen groben informativen Überblick über das Tier hatte.
    Durch das wirklich schöne Inhaltsverzeichnis, in dem die Kinder durch die gelungenen Kapitelüberschriften sehr schnell eine klare Orientierung gewinnen, kann das Buch auch wirklich wie ein Sachbuch genutzt werden.
    So hatte mein Sohn schnell den Dreh raus, dass er das Buch nicht chronologisch lesen muss, sondern sich seine Inhalte bewusst zusammensuchen kann.
    Und er hat auch wirklich alles gefunden, was ihn zur Lebenswelt des Igels interessiert hatte.

    Die doppelseitige Kapitelgestaltung mit den schönen und auch sehr detaillierten Illustrationen von Hans-Günther Döring haben den Informationsgewinn sehr vereinfacht und meinen Sohn motiviert sich selbständig Sachwissen zu erarbeiten.

    Ein gelungenes Sachbuch vor allem für Leseanfänger, dass auch für den Sachkundeunterricht eine Bereicherung darstellt.

  19. Cover des Buches Disney Die Eiskönigin 2 - Für Erstleser: Band 2 Die Heimkehr (ISBN: 9783473491841)
    Annette Neubauer

    Disney Die Eiskönigin 2 - Für Erstleser: Band 2 Die Heimkehr

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt: 

    Woher kommen Elsas magische Kräfte? Kann sie mit der Hilfe ihrer Freunde das Geheimnis lüften und die Rätsel der Vergangenheit lösen?

    Im zweiten Teil erwartet Elsa auf der anderen Seite des Dunkelmeeres eine überraschende wie erschreckende Wahrheit.


    Illustrationen:

    Auf jeder Seite finden sich passend zur Handlung kleine bis ganzseitige Illustrationen und so werden beim Lesen immer kurze Pausen eingelegt, um auch die Bilder ausgiebig zu betrachten.

    Die Zeichnungen sind zauberhaft und fantastisch und es gelingt, die magische Atmosphäre wunderbar einzufangen.

    Eine gelungene Mischung aus kühlem Eis und Kristall und der warmen Herbstfärbung des Waldes.


    Altersempfehlung:

    für Erstleser bzw. Zweitklässler

    (große Fibelschrift, kurze Kapitel, hoher Bildanteil)

    Das Buch ist bei Antolin gelistet.


    Mein Eindruck:

    Das Abenteuer ist eine leicht vereinfachte Fassung des zweiten Kinofilms und wurde auf zwei Bände (je knapp 100 Seiten) aufgeteilt. Die kurzen Kapitel und altersgerecht einfachen Sätze sind gerade bei Leseanfängern sehr von Vorteil.

    Auch im zweiten Teil werden zu Beginn die Hauptfiguren kurz vorgestellt. Auch wenn das erste Kapitel "Was bisher geschah" die Ereignisse des ersten Teils knapp zusammenfasst, sollte man den ersten Teil natürlich zuvor bereits gelesen haben, allerdings sind keine weiteren Vorkenntnisse nötig.

    Dem Erstleser waren die Filme und die Charaktere bekannt, was das Verständnis erleichtert und die Motivation, selbständig zu lesen, zusätzlich erhöht.

    Das Abenteuer ist überraschenderweise inhaltlich kaum gekürzt, nur leicht vereinfacht.

    Das magische und berührende Finale thematisiert Verrat und Streit, Frieden und Vergebung, Mut und Freundschaft sowie Heimat.

    Eine Leseempfehlung für kleine Fans von Anna und Elsa und fünf königliche Sternchen für das magische wie geheimnisvolle Abenteuer.


    Fazit:

    Das berührende und überraschenden Finale!

    Die Fibelschrift ist sehr groß und erleichtert es, selbstständig zu lesen. Bekannte Charaktere wecken zusätzlich das Interesse und die Umsetzung als Buch zum Film speziell für Leseanfänger ist hervorragend gelungen.

    Zwei Büchlein für erste Leseversuche, egal ob gemeinsam oder alleine.


    ... 

    Rezensiertes Buch "Die Eiskönigin II - Das Erstlesebuch zum Film - Band 2 - Die Heimkehr" aus dem Jahr 2019

  20. Cover des Buches ABC der Tiere 1 · Ausgabe Bayern (ISBN: 9783619142309)
    Katrin Herter

    ABC der Tiere 1 · Ausgabe Bayern

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Sunshine_81

    "ABC der Tiere" ist eine Lesefibel, die mit der Silbenmethode, also das farbliche kennzeichnen der einzelnen Silben, parallel zum Schulunterricht, das Lesen lernen erleichtert. 

    Entsprechend dem Kenntnisstand werden erst einzelne Silben eingeführt, wie mu oder ma. 

    Es werden immer wieder einzelne Themen und Geschichten zum Lesen aufgegriffen und handelt sich nicht um fortlaufenden Text. Am Anfang gibt es noch viele großflächige Bilder und zum Ende hin wird es dann mehr Text. 

    Es gibt auch am Ende noch eine Seite mit Lautgebärden der einzelnen Buchstaben. 

    Zusammen mit meinem Erstklässler habe ich das Buch parallel zum Unterricht gelesen und bin begeistert. Hier ist wirklich Struktur und hilft auch bei Problemen mit den Lauten. 

  21. Cover des Buches ABC der Tiere / Lesezirkus (ISBN: 9783619142927)
    Klaus Kuhn

    ABC der Tiere / Lesezirkus

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ich arbeite mit meiner Grundschulklasse mit der Fibel "ABC der Tiere". Dieses Buch "Lesezirkus" ist eine gelungene Differenzierungsmöglichkeit für starke Leser. Die Texte entsprechen der Reihenfolge der eingeführten Buchstaben in der Fibel, sind jedoch qualitativ und quantitativ anspruchsvoller. Ansprechende Themen und Bilder sind für die Kinder sehr motivierend, und wenn immer ich Lesehausaufgaben aus dem Lesezirkus gebe, sind die Kinder hoch erfreut. Auch die Zweifarbigkeit der Wörter, mit der in der Fibel die Silben gekennzeichnet werden und so das Lesenlernen vereinfacht wird, findet sich im Lesezirkus wieder. Gelungenes Material für den Einsatz im Erstleseunterricht! =)
  22. Cover des Buches Die Kinder aus der Krachmacherstraße (ISBN: 9783960521211)
    Astrid Lindgren

    Die Kinder aus der Krachmacherstraße

     (133)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt: 

    Lotta lebt mit ihrer Familie in der Krachmacherstraße.

    Eigentlich heißt die Straße Krugmacherstraße, aber wenn Lotta und ihre Geschwister Jonas und Mia-Maria draußen herum tollen, ist es mit der Ruhe vorbei.

    Die Kinder haben jedenfalls ihren Spaß und vertreiben sich die Zeit mit einem Picknick im Baumhaus, Besuchen bei der Nachbarin Tante Berg.


    lllustrationen:

    Auf fast jeder Doppelseite findet sich mindestens eine farbenfrohe Illustration (teilweise sogar halb- sowie ganzseitig), um die Handlung aufzugreifen. 

    Die Gestaltung der Kimder gefällt mir sehr gut. Besonders ihre Mimik ist lebendig und natürlich und sorgt immer wieder für Lacher, z.B. Lottas Ekel beim Mittagessen.


    Altersempfehlung: 

    ab 5 Jahre (zum Vorlesen)

    oder für geübte Leser ab 8 Jahren, denn die Schrift ist normal groß, im Blocksatz und es ist viel Text


    Mein Eindruck:

    Die Charaktere gefallen sehr. Man muss Lotta einfach lieb haben, denn sie ist abenteuerlustig, neugierig und steckt voller Ideen. Ihre quirlige Art ist ansteckend.

    Zudem sind die Abenteuer der Geschwister zeitlos, so dass Jung und Alt mitfiebern können: ein Besuch bei den Großeltern, eine Zugfahrt, der Umbau des Kinderzimmers in eine Piratenburg und natürlich das Weihnachtsfest. 

    Kinder finden sich selbst schnell in dem ein oder anderen Charakter wieder bzw. in dem "Unsinn", den die Kinder aushecken und auch Eltern müssen bei der Lektüre das ein oder andere Mal über sich selbst schmunzeln.


    Fazit:

    Humorvoller und zeitloser Kinderbuch-Klassiker mit sympathischen und glaubwürdigen Charakteren.

    Farbenfrohe Illustrationen ergänzen das Gelesene sehr gut.


    ... 

    Rezensiertes Buch "Die Kinder aus der Krachmacherstraße" aus dem Jahr 1992

  23. Cover des Buches Speed Reading (ISBN: 9783868828719)
    Tony Buzan

    Speed Reading

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Mario_Veraguth

    Dieses im englischen Original erstmals 1971 erschienene Buch stellt die Grundsteinlegung einer Technik dar, deren Nutzen für, der Literatur zugeneigte Zeitgenossen sich kaum ermessen lässt.

    Buzan führt durch die verschiedenen Techniken des Schnelllesens, versucht durch Geschichten über berühmte Schnellleser die Motivation zu steigern, betreibt ein wenig Eigenwerbung für die ebenfalls von ihm etablierten Mind- maps und legt das Fundament für eine Industrie von Schnellleseseminaren und einschlägiger Literatur.

    Neben den Wahrnehmungs- und Augenübungen zur Erweiterung der Blickspanne gehört die Verwendung einer Lesehilfe oder eines Metronoms zu den Techniken zur Aufbrechung der alten Gewohnheitsmuster.

    Einziger Kritikpunkt ist der, nicht mit entsprechender Vehemenz kaschierte, Einfluss des Zahns der Zeit auf das Werk, dessen Neuauflage 2013 erschienen ist.

    Zwei der effizientesten und revolutionärsten Methoden zum erfolgreicheren Lernen und Lesen in Form von Mind-Maps und Speed Reading revolutioniert und einer breiten Masse zugänglich gemacht zu haben, muss Buzan einmal jemand nachmachen.

                                                                                             

    Da ich viel von diesen Techniken halte, seit 5 Jahren übe und bereits ein paar Bücher dazu gelesen habe, möchte ich abschließend generelle, teils subjektiv gefärbte Fakten zum Schnelllesen erwähnen, um interessierten Lesern einen Überblick zu verschaffen und potentiellen Gusto zu machen.

    Ich werde die folgenden Textabschnitte allen Rezensionen zu Schnelllesebüchern folgen lassen.

    Essentielle Grundlage aller Übungen und des Schnellleseerfolges sind der richtige Abstand zum Text, gute Beleuchtung, wenig bis keine Ablenkung und die regelmäßige Ausführung der Augenbewegungsübungen und Techniken zur sukzessiven Erweiterung der Blickspanne. Es geht darum, das jahre- bis jahrzehntelang eingeübte Wort für Wort lesen abzulegen, schlechte Angewohnheiten wie Regression, Subvokalisation und Zweifel am Verständnis abzulegen und neue, effektivere Lesemuster zu erlernen.

    Es dürfte individuell sehr unterschiedlich sein, wie schnell sich bei regelmäßiger Praxis ein Erfolg einstellen kann und wann der Punkt erreicht sein wird, an dem man mehrere Wörter mit einem Blick erfassen und trotzdem ein hohes Textverständnis erreichen kann. Die Übungen können auf vielfältige Weise in den Alltag integriert werden, sei es bei der Lektüre von Zeitungen, Reklameblättern, Prospekten, Werbewänden, Auslagen, Lebensmitteletiketten und was dem kreativen Geist sonst noch so einfällt.

    Bezüglich den jeweiligen Vorzügen von Brille oder Kontaktlinsen bin ich zwiegespalten. Prinzipiell ist man als Normalsichtiger beziehungsweise Kontaktlinsenträger näher am Geschehen und hat keine Verzögerung wie beim Lesen mit der Brille. Allerdings sind Augen mit Kontaktlinsen immer leicht gereizt, da es sich auch bei noch so guter Qualität um einen Fremdkörper handelt. Dadurch ermüden sie meiner Erfahrung nach schneller, trocknen eher aus und werden empfindlicher gegenüber zu grellem Licht. Wahrscheinlich dürfte sich die Präferenz zu Brille oder Kontaktlinse mit der Zeit zugunsten besserer Leseergebnisse mit einer Sehbehelfsart einstellen. Wechselt man jedoch, ist bedingt durch die Umstellung mit Einbußen zu rechnen, wobei die individuellen Unterschiede beträchtlich ausfallen dürften.

    Augenmuskelübungen habe ich bisher noch nicht in das Übungsprogramm implementiert, möchte es aber. Bei von fähigen Augenärzten und auf die jeweilige Art der Sehstörung oder Normalsichtigkeit abgestimmten Übungen dürften sich noch zusätzliche Steigerungen und längere Lesephasen ohne Ermüdung herausholen lassen.

    Gerade bei den fortgeschrittenen Leseübungen wie dem Lesen mehrerer Zeilen auf einmal, dem Abfahren ganzer Textpassagen in Schleifenbewegungen und dem Fixieren ganzer Textpassagen mit einem Blick offenbaren sich natürliche Grenzen. Zwar sollte man mithilfe dieser komplexen Instrumente blitzartige Sinnerfassung und schnelles finden von Informationen automatisieren, stößt in der Praxis jedoch bald auf Umsetzungsprobleme.

    Speziell bei komplexeren, auch beruflich relevanten Texten dürfte eine Anwendung der Metalesetechniken nicht mehr zielführend sein, da ein ausreichendes Verständnis ab bestimmten Geschwindigkeiten nicht mehr erreicht werden kann. Es dürfte im Gegenteil mehr Zeit kosten, in einigen schnellen Anläufen gleich viel Information zu gewinnen als in einem langsameren Durchgang mit dem Lesen von lediglich 1 bis 2 Wörtern pro Blickspanne. Noch dazu ist ein entscheidendes und im Buch stiefkindlich behandeltes Thema das Vorwissen und der spezifische Fachwortschatz des Lesers, die viel zu Geschwindigkeit und Verständnis beitragen.

    Auch ist es logisch, dass Lesegeschwindigkeit und Verständnis an einem bestimmten Punkt auseinander zu driften beginnen, wobei die individuellen Unterschiede jedoch beträchtlich sein dürften. Wie sinnvoll es ist, sich über lange Übungsperioden bis zu einer sehr hohen Lesegeschwindigkeit hoch zu trainieren, bleibt jedem selbst überlassen. Ob Zeitersparnis durch besseres Verständnis in halber Zeit oder eher Frustration durch zur Sinnerfassung wieder grassierende Regression und wiederholtes Lesen die Überhand gewinnen, erfährt man erst nach langer Trainingszeit. Und die ist entweder sinnvoll investiert oder für ein, die eigenen Kapazitäten übersteigendes, Vorhaben verschwendet. Ob es das Risiko wert ist, muss jeder für sich entscheiden.

    Außerhalb der, durch Fachkenntnisse leichter zu verstehenden, Sphären des eigenen beruflichen oder privaten Steckenpferds sind die fortgeschrittenen Leseübungen durchaus gut zum Überblick verschaffen, auffrischen bereits erworbenen Wissens, der Sondierung eines Textes auf der Suche nach bestimmten Passagen oder Zusammenhängen und als zusätzlicher Impulsgeber beim Buchkauf.

    Für das alltägliche, des Broterwerbs wegen notwendigen Lesens oder den Genuss von Belletristik hingegen sind sie eher kontraproduktiv. Unnötige, der Hektik geschuldete Fehler in der Arbeit sind ebenso ärgerlich bis prekär wie der Genussentgang bei der Feierabendlektüre.

    Prinzipiell fischt man mit den Techniken für Fortgeschritten und Profis auf gut Glück im Trüben, da man mit keinerlei Gewissheit sagen kann, wie effektiv diese Methoden wirklich sind. Da man die genaue Funktionsweise des menschlichen Gehirns noch nicht einmal ansatzweise wirklich kennt, fällt es schwer Pro und Kontra vernünftig abzuwiegen. Erst die Zukunft wird es zeigen und bis dahin speichert man mittels der Hochfrequenzlesetechniken entweder vieles unterbewusst ab und erweitert damit seine Kenntnisse oder es ist eine weitgehend sinnfreie, aber zumindest als Augenmuskeltraining durchgehende Beschäftigung.

    Im Gegensatz dazu sind die Übungen zur Erweiterung der Blickspanne auf 1 bis 5 Wörter, mit denen man in 2 bis 3 Blicken auf die jeweiligen Zentren der Wortgruppen eine Zeile lesen kann, eine Offenbarung für jeden beruflich gezwungenermaßen oder privat freiwillig leseaffinen Menschen.

    Zeitaufwendig, aber meiner Erfahrung nach sehr hilfreich ist die Erstellung eigener Übungsbeispiele mit Textverarbeitungs-, Mindmap-, oder Zeichenprogrammen. Der große Vorteil daran ist, dass man die Länge der einzelnen Fixierungen und die Komplexität der Übungen selbst bestimmen und individuell auf die eigenen Fähigkeiten anpassen kann.

    Eine weitere Option zum effizienten Training bietet sich mit Schnelllesesoftware wie „Speed Reader 2.0“ oder  „Schneller lesen, mehr behalten 2.0 Lernsoftware“. Allerdings sind die Preise für die Programme mehr als stolz, was aufgrund des großen Nutzens, mit denen ihre Anwendung einhergeht, schade ist.

    Wie beim Erwerb einer Sprache dauert es seine Zeit und man wird mit den Jahren der Praxis immer versierter, sicherer und in der Wahl der angemessenen Technik und Geschwindigkeit für verschiedene Texte immer routinierter. Was im Gegensatz zum Lernen unvorbelasteter Sachverhalte einen zusätzlicher Hemmschuh darstellt, ist die Ablegung alter Lesemuster, die immer mit Unwohlsein, Zweifeln und Skepsis einhergeht. Ist der Damm alter Gewohnheiten aber gebrochen, blickt man nur mehr ungläubig zurück auf die freiwillige Einschränkung des persönlichen Potentials über einen schmerzhaft langen Zeitraum.

    Ich kann Ihnen diese überaus befriedigende und durchaus mit einer Verdopplung oder Verdreifachung der Lesegeschwindigkeit einhergehende Technik nur ans Herz legen, deren Erwerb mit beträchtlichen Mühen, aber nachhaltigen Vorteilen verbunden ist. Einzige Voraussetzung ist die Disziplin, bis zum sich einstellenden Durchbruch am fokussierten, sich stetig erweiternden, Blick zu bleiben.

    Versuchen Sie, das Lesen ein zweites Mal gleich von Anfang an richtig zu erlernen. Es gibt nichts zu verlieren, aber sehr viel Lebens- und Lesezeit zu gewinnen.

     

    Leseempfehlungen zum Thema Schnelllesen:

    Wolfgang Schmitz Schneller lesen, besser verstehen

    Wolfgang Schmitz Schneller lesen, besser verstehen für Jugendliche

    Christian Grüning Visual Reading

    Tony Buzan Speed Reading

    Martin Krengel Effizientes Lesen

    Nicole Jekel Speed Reading für Controller und Manager

    Frank Fischer Schneller lesen

  24. Cover des Buches Warum Kater Konrad ins Wasser sprang und eine Maus in die Luft ging (ISBN: 9783570172032)
    Sabine Ludwig

    Warum Kater Konrad ins Wasser sprang und eine Maus in die Luft ging

     (8)
    Aktuelle Rezension von: OolaasReading
    Kater Konrad ist durchweg eine ganz besondere Kindergeschichte. Die Illustrationen sind super niedlich und für mich persönlich das Sahnehäubchen, ich mag diesen Zeichenstil einfach!

    Die Geschichte ist nicht irgendwie abgedreht, sondern recht realistisch gehalten (wenn man bedenkt, dass es sich um ein Katzenkind handelt), was zumindest meinen Kindern sehr gut gefallen hat, für sie waren die Erlebnisse zum größten Teil nachzuvollziehen. Und an dieser Stelle sei noch erwähnt, dass das Buch zwar eine Altersempfehlung von 8+ hat, meine Kinder mit 5 und 6 der Geschichte aber durchaus gut folgen konnten, deswegen würde ich es auch an Kinder ab diesem Alter empfehlen.

    Außerdem ist Kater Konrad ein Buch über das auch Eltern ziemlich oft schmunzeln können, mir ging es jedenfalls so, man entdeckt doch schon die eine oder andere Parallele zu sich und seinen Kindern und ich war sogar ein ganz kleines bisschen traurig als es dann zuende war, aber wir werden es sicher bald nochmal lesen ;)

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