Bücher mit dem Tag "lesen lernen"
140 Bücher
- Markus Zusak
Die Bücherdiebin
(4.685)Aktuelle Rezension von: _lenas-buecherwelt_"Die Bücherdiebin" zeigt, dass Worte ein Rückzugsort und ein Abenteuer sein können, doch gleichzeitig können sie auch gefährlich werden.
Der Schreibstil war etwas anders als bei den meisten Büchern, die ich bis jetzt gelesen habe. Daran musste ich mich erst ein wenig gewöhnen, war dann aber schnell in der Geschichte drin.
Der Tod ist in der Geschichte der Erzähler. Er berichtet von dem kleinen Mädchen Liesel, dem er öfter in verschiedenen Situationen begegnet ist und dessen Geschichte ihn nicht losgelassen hat. Er schildert auch auf eine besondere Weise die Zeit während des zweiten Weltkriegs und berichtet über den Alltag und das Überleben in Deutschland, über Hoffnung, Schuld und eben auch über den Tod.
Liesel ist ein mutiges Mädchen, das in Büchern und Worten ihren Rückzugsort gefunden hat und die in ihren jungen Jahren schon einiges erlebt hat und nun bei Pflegeeltern aufwachsen soll. Hans Hubermann war für sie ein toller Vater und ist für sie ebenfalls zu ihrem Rückzugsort geworden. Auch Rosa Hubermann hat Liesel in ihr Herz geschlossen, sie hat nur eine andere Art und Weise ihre Liebe auszudrücken. Rudi und Max sind für Liesel zu zwei guten Freunden geworden.
Auch die Gestaltung de Buchs war etwas besonderes, mit Zeichnungen, Geschichten und Bildern von Max.
Die Geschichte hat mich nachdenklich gemacht, mich berührt und mir auch die ein oder andere Träne entlockt. - Jojo Moyes
Wie ein Leuchten in tiefer Nacht
(278)Aktuelle Rezension von: Mea_Otten1937 verliebt sich die Engländerin Alice in Bennet, den Sohn eines reichen Minenbesitzers aus Kentucky. Sie heiraten und ziehen ins Haus des Schwiegervaters, wo Alice den ganzen Tag allein ist und sich fremd fühlt. Um Abwechslung zu haben, schließt sich Alice den Frauen der Packkhorse Library an, die auf Initiative des First Lady gegründet wurde. Fortan reitet sie täglich mit drei anderen Frauen in die Berge, um Bücher zu einsamen Höfen zu bringen. Ihrem herrischen Schwiegervater ist das ein Dorn im Auge. Doch Alice macht unbeirrt weiter, schließt Freundschaften, gewinnt an Selbstvertrauen, obwohl sie mit Gewalt konfrontiert wird. Als die Anführerin der Satteltaschen-Bibliothek verhaftet wird, sind Freundschaft und gute Pläne gefragt, um sich als Frau gegen die Männer zu behaupten.
Ich habe schon mehrere Bücher von Jojo Moyes gelesen, und wunderte mich, dass die Geschichte diesmal 1937 spielt. Die Satteltaschen-Bibliothek gab es wirklich, ich hatte noch nie von ihr gehört. Das Buch hat mich vom ersten bis zum letzten Wort mitgerissen, die Handlung ist authentisch und spannend und die Charaktere sehr gut dargestellt.
Von mir als Pferdefan gibt es eine absolute Leseempfehlung.
- Jacqueline Kauer
Heute bin ich sauer
(25)Aktuelle Rezension von: Michaela-WeissSauer? Das passiert jedem mal! Das Kinderbuch bringt eine schöne Ecke Humor und Charme mit. Floh fragt sich, wie sauer Hund wohl eigentlich ist. Der versucht, das zu erklären: So sauer wie eine Zitrone - oder, warte, so sauer, wie… Doch als Floh dann fragt, warum er eigentlich sauer ist, weiß er das vor lauter Vergleichen schon gar nicht mehr. Ein süßes Kinderbuch mit schöner Botschaft: Lange sauer sein muss keiner. Und dann kommen da noch die kreativen Tipps zum Entsäuern: Rausgehen. Kitzeln. Und einiges mehr! Ein gelungenes Buch mit liebevollen Zeichnungen. Ich hätte mir noch ein paar mehr Seiten gewünscht, und eine noch etwas stärkere Auseinandersetzung mit dem Thema, aber sonst ist es rundum ein richtig tolles Kinderbuch. Ich werde mir auf jeden Fall mehr von den Autoren und dem Verlag anschauen! :)
- Anja Kiel
Lara und die freche Elfe tanzen Ballett
(10)Aktuelle Rezension von: Sissy0302Lara und die freche Elfe tanzen Ballett war für uns das 4. Buch der Reihe. Nur leider war dies auch der erste Band der Reihe, der meine 7jährige Tochter gelangweilt hat. Ich hatte ihr das Buch komplett vorgelesen, vielleicht war das das Problem, da ich ihr normlerweise Bücher für 3./4. Klasse vorlese, die natürlich mehr Spannung haben. Jedenfalls war sie von dem Buch enttäuscht - ich als Mutter aber nicht.
Ich fand auch diese Geschichte wieder wunderbar geschrieben. In einem leichten, verständlichen Ton, der gerade für Erstleser gut zu lesen sein wird (ich hätte sie selber lesen lassen sollen ...). Und auch die Zeichnungen sind wieder einfach nur herrlich.
Ich kann dieses Buch eindeutig empfehlen. Vielleicht nicht gerade zum Vorlesen für Grundschulkinder, die eigentlich spannende Geschichten bevorzugen. Aber eindeutig zum Selberlesen oder auch zum Vorlesen für Kindergartenkinder.
Da meine Tochter nur 3 Sterne vergeben wollte, ich aber für 5 Sterne gewesen wäre, ich die Meinung meiner Tochter aber mit einfliessen lassen wollte, haben wir uns auf 4 Sterne geeinigt. - Nell Leyshon
Die Farbe von Milch
(425)Aktuelle Rezension von: dunis-lesefutterVon diesem Buch hatte ich Vorfeld nur Gutes gehört. Also war ich sehr gespannt, ob mich die Geschichte aus dem vorletzten Jahrhundert genauso begeistert wie viele hier.
Mary wächst als eine von vier Schwestern auf einem kleinen Bauernhof im ländlichen England des 19. Jahrhunderts auf. Wie wir später erfahren, spielt die Geschichte 1831, denn Mary schreibt sie höchstpersönlich auf.
Ein Jahr lang schildert sie das ärmliche Leben auf dem Hof, die Brutalität, mit der ihr Vater gegen jede noch so kleine Abweichung von der täglichen Arbeit vorgeht und die scheinbare Gleichgültigkeit der Mutter, die von morgens bis abends beschäftigt ist und für Gefühle keine Zeit zu haben scheint. Mary ist anders als ihre Schwestern. Sie versucht Wärme in den Alltag zu bringen. Als jüngstes Kind, das sich auch optisch von ihren Familienmitgliedern unterscheidet, wirkt sie etwas unbeschwerter, träumt von Sonnenaufgängen und bezahlt so manch hohen Preis für die ein oder andere Flucht vom Alltag. Sie hat ein großes Herz für ihren gelähmten Großvater, der ebenfalls von den Brutalitäten seines Sohnes nicht verschont bleibt.
Als Mary von heute auf morgen ins Pfarrhaus ziehen muss. Um dort die schwerkranke Frau des Pastors zu betreuen, ändert sich ihr Leben schlagartig.
Thematisch geht es im Buch stark um Machtmissbrauch, patriarchale Gewalt und soziale Hierarchien. Selbstermächtigung von Frauen findet hier nicht statt. So werden Mary und ihre Schwestern zu arbeiten gezwungen, die das Leben der Familie am laufen halten. Eine Wahl bleibt Ihnen nicht. Männer nehmen sich was sie brauchen, egal, ob Frauen bereit sind, zu geben oder sich gar wehren. Der Ortswechsel, den die Protagonistin vornehmen muss, ist fremdbestimmt , sie zu fragen, kommt niemandem in den Sinn. Das Geld dafür kassiert der Vater. Mary nimmt das bewusst war und stellt diese Form von sozialer Gewalt auch infrage doch kann sie sich dagegen nicht auflehnen. Wenn Sie dies trotz allem versucht, bekommt sie dies sofort physisch zu spüren. Dieses fremdbestimmte Leben stört sie trotzdem stark, und sie entdeckt für sich Bildung als Möglichkeit zur Flucht. Die Allgegenwärtigkeit von Vertrauensbrüchen durch Männer macht die Perspektivlosigkeit, der sich Frauen und Mädchen gegenüber sehen sehr deutlich. In diesem Fall spürt es aber auch nicht die Solidarität unter Frauen. Freundinnen- oder Schwesternschaft fällt Resignation zum Opfer.
Leyshon bedient sich einer einfachen, oft pragmatischen Sprache, in der ein Hauch von Poesie mitschwingt. Dabei fügt sie kleine Wendungen ein, führt auf falsche Fährten und schenkt uns den ein oder anderen Twist, dessen Auflösung sie aber offen lässt. Ich finde diese Form der Textkonstruktion sehr gut gewählt. Sie baut Spannung auf, lässt uns Leser*innen mutmaßen und es bleibt trotzdem genug Raum für eigene Lösungen. Ich hatte schon die ganze Zeit eine Ahnung, wie die Geschichte ausgehen wird, und obwohl sich das bestätigt hat, habe ich aufgeregt dem Ende entgegen gefiebert. Das macht den Roman zu einer spannenden Erfahrung.
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe es innerhalb eines Tages durchgesuchtet. Plot, Sprache, Setting und Konstruktion haben mich begeistert, und ich werde dieses Buch ab sofort zu meinen Highlights zählen
Eine Empfehlung für alle, die besondere Frauenfiguren mögen und raffinierte Texte zu schätzen wissen.
- Christine Goppel
Duden Leseprofi – Schaurige Geschichten vom Meerschweinchenvampir, 2. Klasse
(5)Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_ZamonienInhalt:
Anna ist fasziniert von Vampiren. Sie weiß alles darüber, trägt selbst einen schwarzen Umgang und am liebsten hätte sie einen echten Blutsauger zum Freund.
Als ihr Papa ein kleines schwarzes Kerlchen mit spitzen, weißen Zähnen nach Hause bringt, ist es sofort um Anna geschehen.
Das niedliche Tier liebt Tomatensaft und heißt fortan Graf Dracula.
Die beiden sind unzertrennlich und erleben spannende Abenteuer.
Der Band enthält zwei schaurig schöne Geschichten.
Altersempfehlung:
für geübte Erstleser, etwa ab 2. Klasse
(große Fibelschrift, kurze, leicht verständliche Sätze)
Innerhalb der Geschichte gibt es Fragen zu beantworten. Das beiliegende Lesezeichen dient gleichzeitig als Lösungsschlüssel.
Falls weitere Verständnisfragen beantwortet und Lesepunkte gesammelt werden sollen, ist das Buch bei Antolin gelistet.
Illustrationen:
Der Bildanteil ist erfreulich hoch. Auf jeder Doppelseite finden sich ein oder zwei farbige Illustrationen, um die Handlung aufzugreifen.
Die Gestaltung des kleinen Meerschweinchen-Vampirs ist ganz zauberhaft gelungen. Vor allem seine Mimik ist herrlich anzuschauen. Gruseln muss man sich vor diesem Graf Dracula keinesfalls. Zuckersüß, wie er seinen Tomatensaft mit Strohhalm schlürft oder Pommes mit Ketchup verdrückt.
Mein Eindruck:
Das Büchlein enthält zwei Abenteuer. Im ersten werden Anna und ihre Vorliebe für Vampire näher erläutert und das knuffige Meerschweinchen darf am Haustiertag mit in die Schule.
Das zweite Abenteuer erleben die beiden auf dem Jahrmarkt, genauer gesagt in der Geisterbahn.
Beide Geschichten werden spannend und unterhaltsam erzählt und umfassen etwa 30 Seiten.
Eine zusätzliche Unterteilung in Kapitel gibt es zwar nicht, aber da der Bildanteil sehr hoch ist, werden Erstleser:innen keinesfalls von Textmassen erschlagen.
Neben dem Erfolgserlebnis selbständig zu lesen, gibt es am innerhalb der Geschichte "Profifragen" zu beantworten. Das beiliegende Lesezeichen dient der Überprüfung.
Dass die Fragen nicht gebündelt am Ende auftauchen, gefällt sehr. Es sorgt für Abwechslung und gezielte Verschnaufpausen beim Lesen.
Die Charaktere sind auf Anhieb sympathisch und ganz besonders das knuffige Meerschweinchen ist herzallerliebst.
Anna ist ein tolles Mädchen. Mit ihrem Faible für Vampire wird sie jedoch von Mitschüler:innen schräg angeschaut. Anna gelingt es trotz fieser Kommentare sehr gut, mit Paulas Sticheleien umzugehen. So fließen auch wichtigen Themen wie Mobbing, Anderssein und Toleranz ein.
Die beiden Abenteuer selbst werden kurzweilig und humorvoll erzählt. Die Handlung ist einfach gehalten, so dass man gut folgen kann. Die erste Geschichte (das Kennenlernen) hat uns besser gefallen. Ein bisschen mehr Trubel im Klassenzimmer oder die ein oder andere Überraschung in der Geisterbahn hätten wir uns jedoch noch gewünscht.
4 von 5 Tomatensaft-Gläser und eine Leseempfehlung für diese unterhaltsamen Geschichten!
Fazit:
Büchlein eignet sich dank großer Fibelschrift und kurzen, einfachen Sätzen hervorragend für Zweitklässler.
Als Bonus finden sich Rätsel, Verständnisfragen und es gibt ein Lösungs-Lesezeichen.
...
Rezensiertes Buch: "Duden Leseprofi - Schaurige Geschichten vom Meerschweinchen-Vampir" aus dem Jahr 2019
- Christian Tielmann
Duden Leseprofi – Ein Kaugummi für die Mumie, 1. Klasse
(1)Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_ZamonienInhalt:
Klassenausflug in das ägyptische Museum ... Das kann doch nur langweilig werden!
Doch Jo und Ida staunen nicht schlecht, als durch die extra-scharfen Kaugummis des Jungen sogar Mumien wieder lebendig werden.
Da hält das Werbeversprechen "erwecken sogar Tote" tatsächlich was es verspricht.
Ein turbulentes Abenteuer im Museum beginnt ...
Altersempfehlung:
für Erstleser ab 1. Klasse
(sehr große Fibelschrift, Flattersatz, kurze und leicht verständliche Sätze)
Innerhalb der Geschichte gibt es Profifragen zu beantworten und abschließend finden sich zwei zusätzliche Seiten mit Rätseln. Das beiliegende Lesezeichen dient gleichzeitig als Lösungsschlüssel.
Falls weitere Verständnisfragen beantwortet und Lesepunkte gesammelt werden sollen, ist das Buch bei Antolin gelistet.
Illustrationen:
Dank des hohen Bildanteils findet sich auf jeder Seite eine große farbige Illustrationen, um die Handlung aufzugreifen. Der Text fügt sich entweder harmonisch in die Zeichnung ein oder steht darüber bzw. darunter.
Ganz besonders die Mimik der Kinder ist herrlich anzuschauen: beim ersten Biss auf das Kaugummi schlagen Flammen aus den Ohren und anschließend blicken sie unschuldig wie die Engelchen.
Auch die Darstellung der Mumie bringt kleine Leser:innen immer auf's Neue zum Schmunzeln.
Mein Eindruck:
Der Museumsbesuch und die damit verbundenen Ereignisse werden kurzweilig und mit viel Humor erzählt. Die Handlung ist einfach gehalten und man kann sehr gut folgen.
Die Charaktere sind sehr sympathisch. Jo und Ida sind zwei aufgeweckte und abenteuerlustige Kinder. Natürlich ist es nicht in Ordnung, dass Jo das Kaugummi-Verbot der Lehrerin ignoriert, aber andernfalls wäre es nie zu diesen herrlich schrägen Erlebnissen im Museum gekommen.
Das turbulente Abenteuer ist in vier kurze Kapitel unterteilt, so dass Erstlesende nicht von Textmassen erschlagen werden. Zudem ist der Bildanteil sehr hoch und pro Seite nur etwa vier bis sechs Zeilen zu lesen.
Neben dem Erfolgserlebnis selbständig ein Buch zu lesen, gibt es am innerhalb der Kapitel "Profifragen" zu beantworten und am Ende eine weitere Doppelseite mit Aufgaben "für Vollprofis" zu lösen.
Dass einige Fragen auch innerhalb der Kapitel statt nur gebündelt am Ende auftauchen, gefällt sehr. Dies sorgt für Abwechslung und gezielte Verschnaufpausen beim Lesen.
Eine Übersicht mit den Lösungen findet sich natürlich auch. Außerdem kann man das beiliegende Lesezeichen zum Überprüfen verwenden.
Wir geben 5 von 5 extra-scharfe Kaugummis und obendrein eine Leseempfehlung für dieses verrückte und witzige Abenteuer im Museum!
Fazit:
Das witzige und turbulente Abenteuer mit sympathischen Charakteren eignet sich dank sehr großer Fibelschrift und kurzen, einfachen Sätzen hervorragend für Erstleser (etwa 1. Klasse, 2. Halbjahr).
Das i-Tüpfelchen sind Rätsel und Verständnisfragen nebst Lösungs-Lesezeichen.
...
Rezensiertes Buch: "Duden Leseprofi - Kaugummi für die Mumie" aus dem Jahr 2019
- Jasmin Schaudinn
Die Flegel-AG: Gib mir ein F!
(21)Aktuelle Rezension von: papa.hirsch.liest🦊 ab 6
📄 65 Seiten
💶 9,00 Euro
📖 Carlsen Verlag @carlsen_kinderbuch
🖊️ Jasmin Schaudinn @jasminschaudinn
🎨 Sabine Mielke @juniemond
⁉️ Erstleser
🦌Worum geht es?🦌
Im Buch begleiten wir Mika und Dani. Beide haben keine Lust auf langweilige Arbeitsgemeinschaften und erfahren plötzlich von einer ominösen Flegel-AG. Sofort wird beiden klar, dass sie auch mitmachen und ein F erhalten wollen. Dies steht für die Flegel und wird unter den Schuh gemalt, damit es für andere sichtbar ist. Ein Markenzeichen der AG sozusagen. Doch um in die Flegel-AG zukommen, müssen erst Aufgaben erledigt werden. Ob sie es schaffen?🦌Mein Eindruck:🦌
Fangen wir mal mit dem Positiven an. Das Cover ist der absolute Knaller und ich fresse einen Besen, wenn dieses nicht auch Kinder anspricht, die vielleicht vorher noch nie zum Buch gegriffen haben. Denn was zieht Kinder in dem Alter mehr als als Graffiti und ein mega cooles Thema? Wenig denk ich. Weiter ist anzumerken, dass das Thema sehr klug gewählt wurde und auch die Umsetzung im Buch sehr spannend, dennoch einfach für die SchülerInnen zu lesen ist. Dieses Thema macht große Lust, dass es weiter geht. Nun zum Negativen: Gibt nichts :)
Bewertung: 🦊🦊🦊🦊🦊
- Claudia Ondracek
Leserabe mit Mildenberger Silbenmethode: Ein Fall für den Mäusedetektiv
(1)Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_ZamonienInhalt:
Kater Felix steht fragend vor seinem leeren Futternapf.Wer hat sein Fressen gestohlen!?!
Sofort verdächtigt er die kleine Maus Käthe, denn wenn es um sein Futter geht, versteht Felix keinen Spaß.
Zum Glück ist Käthes Onkel ein Mäusedetektiv und untersucht den Tatort genauestens. Bei seinen Ermittlungen finden sich rasch drei Verdächtige.
Wird es ihm gelingen, den dreisten Futterdieb zu schnappen?
Altersempfehlung für die 2. Lesestufe der Leserabe-Reihe:
für fortgeschrittene Erstleser bzw. Zweitklässler
große Fibelschrift, kurze Kapitel, einfache Sätze, Verständnisfragen im Text und anschließendes Leserätsel
Das Buch ist bei Antolin gelistet.
Illustrationen:
Das Abenteuer wurde liebevoll und farbenfroh illustriert.
Auf jeder Doppelseite finden sich Zeichnungen, um die Handlung aufzugreifen. Die Gestaltung der Charaktere und ihre ausdrucksstarke Mimik und Gestik gefallen sehr und ganz besonders die Ermittlungen und der Mäusedetektiv mit Mini-Lupe und Schlapphut sind herrlich lustig.Auch die Perspektive ist hervorragend gelungen: Rasen und Pflanzen, die die Hauptfiguren mühelos überragen, Notizen auf Blättern, winzige Steinschleudern uvm. Ein Gartenzwerg darf hier natürlich nicht fehlen.
Mein Eindruck:
Die Detektivgeschichte ist übersichtlich gegliedert, um Erstleser nicht zu überfordern, und dank der fünf kurzen Kapitel kann sich der Zweitklässler die Lektüre sehr gut selbst einteilen.Die Erzählperspektive ist ungewöhnlich, denn das Abenteuer wird in der Ich-Form aus der Sicht des Mäusedetektivs erzählt.
Die kleine Maus ist Ermittler mit Leib und Seele. In ihren Adern fließt Schnüfflerblut und keine Gefahr ist zu groß.
Der Kinderkrimi wird mit viel Witz und Spannung erzählt, so dass man prima mitraten kann.Wer ist wohl der Futterdieb? Systematisch wird ein Verdächtiger nach dem anderen überprüft. Die Auflösung des Falls kann dann leider nicht ganz überzeugen, auch wenn die Überraschung gelungen ist.
Die Zwischenfragen und auch das abschließende Leserätsel fallen überraschenderweise kurz aus. Hier hätten wir uns ein paar zusätzliche Aufgaben gewünscht.
Wir geben eine Leseempfehlung für kleine Hobbydetektive!
Fazit:Ein witziges und turbulentes Detektivabenteuer zum Mitraten mit einem sympathischen Detektiv.
Dank großer Fibelschrift, kurzen Kapiteln und einfachen Sätzen sowie vielen wunderschönen, farbigen Illustrationen perfekt für Zweitklässler bzw. erfahrene Erstleser.
Das Leserätsel zum Schluss und auch die Fragen am Ende der Kapitel hätten jedoch umfangreicher sein können.
...
Rezensiertes Buch: "Leserabe - Ein Fall für den Mäusedetektiv" aus dem Jahr 2017 - Michael Petrowitz
Mein Onkel, der Roboter
(13)Aktuelle Rezension von: lehmasAls Schüler hat man es ja nicht gerade leicht. Alle wollen, dass man Befehle ausführt. Putz die Zähne! Schreibe einen Aufsatz! Mach die Hausaufgaben! Schalte das Licht aus und schlaf! Der Tag besteht aus so einigen Anforderungen und Jonas, von allen Jo genannt, ist so richtig genervt davon. Vor allem in Mathe sieht es gar nicht gut aus und die Versetzung ist gefährdet.
Als das Kopfrechnen wieder mal so richtig mies läuft, beordert Horror-Hoffi seine Mutter zum Elterngespräch. Das will Jonas natürlich vermeiden. Der Zufall hilft ihn und er beobachtet Klassenkamerad Nik dabei, wie er aus elektrischen Bauteilen (die aus der Schule kommen) an einem Roboter arbeitet. Nik führt ihm seinen Androiden vor und Jo verpasst ihm ein menschliches Aussehen und geht mit ihm am nächsten Tag zum Elterngespräch.
Leider ist die Konstruktion noch nicht ganz ausgereift. Und so stiftet Herr Botti (der Android) einiges an Chaos, oft zur Freude der Schüler.
Michael Petrowitz ist hier eine witzige Geschichte auf Augenhöhe der Schüler gelungen. Mit vielen humorvollen Dialogen und Gedanken lies er uns oft lachen und irgendwie waren wir am Ende traurig, dass das Buch so kurz war.
Aber der Vorteil an der Kürze ist, dass das Buch damit prima für fortgeschrittene Erstleser geeignet ist. Die Schrift ist noch recht groß, die Kapitel nicht zu lang und es gibt auf jeder Seite Illustrationen. Die Bilder sind übrigens von Benedikt Beck, der die Figuren überspitzt im Comicstil gezeichnet hat.
Was mir an der Geschichte auch sehr gut gefallen hat, war der Zusammenhalt von Jo und Nik. Waren sie zu Beginn eher eine Zweckgemeinschaft, so stehen sie im Laufe der Geschichte füreinander ein und werden echte Freunde.
Fazit: Eine humorvolle Geschichte über pfiffige Schüler, die wieder einmal zeigt: da wo Michael Petrowitz draufsteht, kann man bedenkenlos zugreifen! - Katja Reider
Bildermaus - Meine beste Freundin Paula: Paula lernt schwimmen
(2)Aktuelle Rezension von: buecherwurm1310Nachdem Paula feststellen konnte, wie gut der Hund im Wasser zurechtkommt, ist ihr klar, dass auch sie schwimmen lernen muss. Sie geht mit ihrer Mutter ins Schwimmbad, denn dort soll sie nun schwimmen lernen und das Seepferdchen machen. Paula stellt fest, dass das gar nicht so einfach ist. Zum Glück ist der Schwimmlehrer sehr nett. Nach und nach schafft Paula immer mehr. Sogar das Tauchen klappt dann plötzlich und am Ende gibt es ein großes Eis für Paula und ihre Freundin, denn so ein Seepferdchen muss gefeiert werden.
Es macht Kindergartenkindern viel Spaß, wenn sie feststellen, dass sie plötzlich „lesen“ können. Viele Substantive sind durch ein Bildchen ersetzt und so kann man mit den Kindern zusammen lesen.
Mit dieser Geschichte können sich die Kinder identifizieren, dann im Wasser plantschen ist eine Sache, aber im tiefen Wasser zu Schwimmen eine ganz andere. Das erfordert eine Menge Mut.
Das Buch ist gut gestaltet. Die Texte sind nicht zu schwer und die Bilder sehr schön.
Ein Buch, dass Spaß bereitet.
- Udo Weigelt
Luna und der Katzenbär vertragen sich wieder
(12)Aktuelle Rezension von: Kitty_CatinaIch liebe Kinderbücher und noch mehr liebe ich Kinderbücher mit süßen, hübschen und/oder fantasiereichen Illustrationen. Dieses Kinderbuch ist eines mehr aus der Kategorie tolle Geschichte und süße Illustrationen.
Dabei ist der Schreibstil des Autors genau passend für Kinder des empfohlenen Lese- beziehungsweise Vorlesealters. Er ist leicht und einfach zu lesen und zu verstehen und führt einfach perfekt durch die wirklich süße Geschichte.
Und auch diese ist sehr kindgerecht, locker und leicht und weiß dennoch zu packen, da sie eine gewisse Spannung beinhaltet. Dabei geht es natürlich um kindliche Themen wie Freundschaft, Familie und Abenteuer, alles in einer guten Mischung, so dass nicht nur Kinder gut unterhalten werden. Luna und ihr Katzenbär sind da auch genau die richtigen Charaktere, um durch ihre Abenteuer begleitet zu werden und schnell ans Herz zu wachsen.
Ebenso bunt wie die Geschichte und die dazu gehörigen Charaktere sind auch die Illustrationen von Joëlle Tourlonias, die dem Stil der Illustratorin gerecht, zwar recht einfach gehalten sind, aber dennoch ausdrucksstark. Schon allein die bunten, niedlichen Bilder erzählen eine Geschichte und meine Tochter schaut sie sich wahnsinnig gern an, auch wenn ich ihr nicht gerade aus den Büchern vorlese.
Ich kann jedenfalls nur sagen, dass uns, sowohl mir als auch meiner Tochter, der zweite Band dieser süßen Kinderbuchreihe wieder richtig gut gefallen hat. Die Geschichte hat uns super gut unterhalten und die niedlichen, kindgerechten Illustrationen unterstreichen diese zusätzlich noch perfekt.
- Friederun Reichenstetter
So leben die Tiere. Der Igel
(5)Aktuelle Rezension von: Tanpopo„Der Igel“ wendet sich vom Leseniveau her an Kinder der ersten Klassenstufe. Mein Sohn hat es jetzt in der zweiten Klasse gelesen und kam damit prima zurecht.
Super fand er den kurzen Steckbrief zu Beginn des Buches, so dass er schon einmal einen groben informativen Überblick über das Tier hatte.
Durch das wirklich schöne Inhaltsverzeichnis, in dem die Kinder durch die gelungenen Kapitelüberschriften sehr schnell eine klare Orientierung gewinnen, kann das Buch auch wirklich wie ein Sachbuch genutzt werden.
So hatte mein Sohn schnell den Dreh raus, dass er das Buch nicht chronologisch lesen muss, sondern sich seine Inhalte bewusst zusammensuchen kann.
Und er hat auch wirklich alles gefunden, was ihn zur Lebenswelt des Igels interessiert hatte.Die doppelseitige Kapitelgestaltung mit den schönen und auch sehr detaillierten Illustrationen von Hans-Günther Döring haben den Informationsgewinn sehr vereinfacht und meinen Sohn motiviert sich selbständig Sachwissen zu erarbeiten.
Ein gelungenes Sachbuch vor allem für Leseanfänger, dass auch für den Sachkundeunterricht eine Bereicherung darstellt.
- Katrin Herter
ABC der Tiere 1 · Ausgabe Bayern
(1)Aktuelle Rezension von: Sunshine_81"ABC der Tiere" ist eine Lesefibel, die mit der Silbenmethode, also das farbliche kennzeichnen der einzelnen Silben, parallel zum Schulunterricht, das Lesen lernen erleichtert.
Entsprechend dem Kenntnisstand werden erst einzelne Silben eingeführt, wie mu oder ma.
Es werden immer wieder einzelne Themen und Geschichten zum Lesen aufgegriffen und handelt sich nicht um fortlaufenden Text. Am Anfang gibt es noch viele großflächige Bilder und zum Ende hin wird es dann mehr Text.
Es gibt auch am Ende noch eine Seite mit Lautgebärden der einzelnen Buchstaben.
Zusammen mit meinem Erstklässler habe ich das Buch parallel zum Unterricht gelesen und bin begeistert. Hier ist wirklich Struktur und hilft auch bei Problemen mit den Lauten.
- Anja Kiel
Lara und die freche Elfe - Leserabe 1. Klasse - Erstlesebuch für Kinder ab 6 Jahren
(3)Aktuelle Rezension von: RamgardiaDer Leserabe führt durch das Buch, lobt und fordert auf die beigelegten Sticker aufzukleben. Auf den letzten Seiten gibt es noch einige Rätsel zu lösen.
In diesem Buch lernen sich Lara und die Elfe Fritzi kennen. Die blonde Lara stellt sich Elfen zart und mit blonden locken vor. Doch da fliegt Fritzi vor ihr geschlossenes Fenster. Da muss Lara feststellen, dass diese Elfe strubbelige dunkle Haare hat und ihr Kleid ist nicht rosa, sondern gelb. Aber was noch ungewöhnlicher ist, sie ist so richtig frech und hat immer Unsinn im Sinn. So lockt sie Lara nach draußen und sie möchte, dass sie die Kirschen vom Nachbarn essen. Dann wird es noch richtig gefährlich für die kleine freche Elfe, aber zum Glück ist Lara ja zu ihrer Rettung da.
- Andrea Schomburg
Die ABC-Tierparade
(15)Aktuelle Rezension von: gruenefee7Das Kinderbuch „Die ABC Tierparade“, geschrieben von Andrea Schaumburg beinhaltet 26 lustige Geschichten und Reime zum Alphabet. Als wir das Buch zum ersten Mal in den Händen hielten, hat uns das toll gestaltete Cover des Buches sehr angesprochen. Die farblichen Illustrationen im Buch fanden wir absolut herrlich und ausgesprochen gelungen.
Zu jedem Buchstaben gibt es eine wundervolle Geschichte oder Reim, wodurch man sich man sich mit dem jeweiligen Buchstaben beschäftigen kann. Ideal für Leseanfänger in der Schule aber auch als Geschichten für zu Hause.
Besonders angesprochen hat uns die Geschichte vom kleinen Elefanten, der seine Herde verlor aber mit Hilfe von anderen Tieren seine Mama wiederfand. Auch das Erlebnis des dicken Igel Isidors, dem Flügel wuchsen und dabei auf eine verletzte Taube traf, vermitteln Kindern Werte wie Zusammenhalt und Unterstützung. Sehr lustig fanden wir zudem die Entstehung des Okapis. Jedes Tier erlebt auf seine Weise ein wunderbares Abenteuer.
Der Autorin gelingt es auf spielerische Weise, Kindern das Alphabet näherzubringen. Unsere Kinder waren von der bunten Tierparade, insbesondere von den außergewöhnlichen Reimen, jedenfalls begeistert.
Eine ganz klare Weiterempfehlung nicht nur für Leseanfänger!
- Ursel Scheffler
Das große Schulgeschichten-Buch
(2)Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_ZamonienInhalt:
Das Buch enthält vierzehn voneinander unabhängige Erzählungen u.a. zu den Themen Freundschaft, Mut bzw. Mutprobe, Vertrauen, Gefahren auf dem Schulweg, Geheimclub, Schulwechsel, Schulausflug und typisch Jungs/typisch Mädchen.
llustrationen:
Auf jeder Doppelseite finden sich eine oder mehr bunte Illustration, um die Handlung aufzugreifen.
Altersempfehlung:
ab 5 Jahre für Erstleser
Die Reihe "Erst ich ein Stück, dann du" vom cbj Verlag ist ausgerichtet auf das Vorlesen des erfahrenen Lesers abwechselnd mit dem Leseanfänger. Die Passagen für Letzgenannten sind fett und größer gedruckt und konzipiert für die ersten Leseversuche.
Die Buchreihe wird ferner empfohlen von der Stiftung Lesen.
Im Moment nutzen wir die Bücher noch zum Vorlesen.
Mein Eindruck:
Diese Geschichtensammlung ist optisch wie die anderen Bücher der Reihe, jedoch ist das Buch mit 20x25 cm größer, d.h. Obacht beim Online-Kauf ;-) und liegt bei kleinen Lesern schwerer in der Hand.Die Charaktere haben uns gut gefallen.
Wie in jeder Klasse ist von allem etwas dabei: Klassenheld, Sportskanonen, Sitzenbleiber, Klassensprecher, Schleimer und Besserwisser.Aufgrund der Kürze der Geschichte, sind die einzelnen Charaktere nicht ganz so deutlich herausgearbeitet.
Die Schule wird in einigen Erzählungen nur am Rande erwähnt, was wir bei einem "großen Schulgeschichten-Buch" nicht erwartet hätten.
Besonders gefallen hat mir, dass die Themen sehr breit gestreut sind:- es ist nicht wichtig, die besten/teuersten Turnschuhe zu tragen,- nicht zu Fremden ins Auto steigen,- Freundschaft kann man nicht kaufen,- Mutproben gehen selten gut aus,- der Anfang in einer neuen Schule kann beängstigend sein, aber mit einem Freund deiner Seite fällt er viel leichter,- jeder Beruf ist etwas besonderes egal ob Pilot, Filmstar oder Klempner.
Fazit:
Für i-Dötzchen/Leseanfänger ein tolles Buch mit kurzen Geschichten und somit zum abendlichen Vorlesen und für erste Leseversuche gut geeignet. Auch wenn das Thema "Schule" etwas zu kurz kommt.Für die Einschulung eine schöne Geschenkidee.
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Rezensiertes Buch "Erst ich ein Stück, dann du - Das große Schulgeschichten-Buch" aus dem Jahr 2015 - Klaus Kuhn
ABC der Tiere / Lesezirkus
(2)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerIch arbeite mit meiner Grundschulklasse mit der Fibel "ABC der Tiere". Dieses Buch "Lesezirkus" ist eine gelungene Differenzierungsmöglichkeit für starke Leser. Die Texte entsprechen der Reihenfolge der eingeführten Buchstaben in der Fibel, sind jedoch qualitativ und quantitativ anspruchsvoller. Ansprechende Themen und Bilder sind für die Kinder sehr motivierend, und wenn immer ich Lesehausaufgaben aus dem Lesezirkus gebe, sind die Kinder hoch erfreut. Auch die Zweifarbigkeit der Wörter, mit der in der Fibel die Silben gekennzeichnet werden und so das Lesenlernen vereinfacht wird, findet sich im Lesezirkus wieder. Gelungenes Material für den Einsatz im Erstleseunterricht! =) - Asja Bonitz
Lilly, die Lesemaus
(4)Aktuelle Rezension von: danielamariaursulaIn Lillys Familie wird Lesen sehr geschätzt. Wer Lesen kann ist schon groß und kann Verantwortung übernehmen, z. B. für ein Haustier. Als Lillys große Schwester Nele eines Tages schon so flüssig liest, dass die Eltern gebannt lauschen, fahren sie alle zusammen in die Tierhandlung und Nele darf sich ein Tier aussuchen. Lilly findet das total unfair. Sie kann doch nichts dafür, daß sie jünger ist und man ihr im Kindergarten das Lesen nicht beibringt. Sie könnte sicher ebenso gut auf dieses süße kleine Meerschweinchen aufpassen, wie Nele auf die von ihr gewählte Ratte. Das ist so ungerecht! Dabei hat sie sich doch so dafür eingesetzt, daß Nele sich eine Ratte als Haustier aussuchen darf, obwohl Mama sie ekelig fand. Aber Nele setzt sich nie für sie ein und immer kann sie alles besser und wird gelobt! Das ist richtig unfair und so beschließt sie ihrem Haustierglück mit einer Mogelei auf die Sprünge zu helfen.
Als jüngere Schwester einer großen Schwester, die auch immer fast alles besser konnte, hat Lilly sofort mein Herz erweicht. Allerdings erhielten wir damals ein Haustier, um Verantwortung zu lernen, unabhängig von unseren übrigen Talenten. Besonders tierliebe Kinder können sich auch als Vorschulkinder verantwortungsvoll um ein eigenes Tier kümmern, während es andere selbst als Erwachsene nicht wirklich auf die Reihe zu bekommen scheinen oder wollen. Daher empfinden wir diese Ungerechtigkeit für Lilly doppelt hart. Kinder haben schon in jungen Jahren einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit und so werden sich viele jüngere Geschwisterkinder sofort mit Lilly identifizieren können. In ihrer Verzweiflung greift sie zu einer List, die natürlich ans Licht kommt und auf wenig Verständnis stößt. Doch hier kommt es zu einer Wendung, Nele fühlt sich schuldig und beschließt Lilly zu helfen Lesen zu lernen, denn das ist ja eigentlich gar nicht so schwer und gemeinsam macht es auch noch Spaß. So findet die Geschichte auch in der Hinsicht ein gutes Ende, als die Schwestern sich endlich besser verstehen und enger zusammenrücken.
Eine sehr kindgerechte Geschichte, die dem kindlichen Erfahrungshorizont entspricht und Mut macht nicht aufzugeben, sondern einfach zu üben, üben, üben! Damit Leseanfänger motiviert werden, ist die Geschichte von rund 70 Seiten in mehrere Kapitel aufgeteilt und auf jeder Seite (nicht nur Doppelseite) farbig illustriert. Die Illustrationen von Mele Brink, selbst eine jüngere Schwester, sind witzig frech und passen genau zum Text (an dem Punkt sind wir nämlich echt pingelig). Die Schrift ist groß und kontrastreich, könnte unserer Meinung nach für 6 Jährige gerne noch etwas größer sein. Je größer die Schrift, desto einfacher fällt es den Kindern. Die Sprache ist frei von komplizierten fremden Wörtern und vor allem ohne Fremdwörter. Dadurch können Kinder ohne Frustration das selbst entzifferte auch wirklich verstehen.
Asja Bonitz hat Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation studiert und in neuerer deutscher Literatur promoviert. Seit 2010 hat sie sich als Autorin und Werbetexterin selbstständig gemacht. Bei der Edition Pastorplatz sind bereits Myka und die Versteckschule, Ballula Kugelfee und das Staubmaushaus erschienen.
Die Ausstattung dieses Erstlesebuches für Kinder ab 6 Jahren, ist besonders hübsch. Neben dem Lesebändchen gibt es noch eine weitere Besonderheit. Die Dialoge sind farbig abgesetzt, wobei jeder Sprecher eine eigene Farbe erhält. Dadurch kann man es auch besonders gut vorlesen oder wenn man es mit einem Leseanfänger gemeinsam liest, kann man z.B. das Kind ausschließlich die Dialoge, die ja besonders viel Spaß machen, alleine lesen lassen, während der Erwachsene den Erzähler übernimmt. - Katja Königsberg
Der Leserabe - Lesestufe 1
(3)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerDas Buch „Der verhexte Schulranzen“ von Katja Königsberg und Stephan Pricken aus der Reihe „Leserabe“ vom Mildenberger-Verlag ist eine gute Anschaffung, um mit ErstklässlerInnen das Lesen zu üben. Die Seiten sind nicht nur mit einer großen Schrift bedruckt, sondern auf jeder Seite wird auch nicht zu viel Text präsentiert, zudem enthält es eine motivierende und vielfältige Bebilderung, die zum Inhalt des Gelesenen passt, und nicht zuletzt ist es mit der Silbenmethode erstellt worden, bei der mehrsilbige Wörter mit Rot und Blau im Wechsel markiert sind, was dem Leser/der Leserin das Erschließen der Wörter erleichtert. Inhaltlich hat mich das Heft ebenfalls überzeugt, weil es um das Thema Schule und einen verhexten Schulranzen geht, aus dem zunächst Frösche, dann Mäuse und schließlich Bonbons entweichen. Die Begegnung mit dem fremden Mädchen ist überraschend gestaltet, weil erst am Ende aufgelöst wird, dass Marie es mit einer echten Hexe zu tun hatte. Nicht zuletzt bietet das Gelesene auch Anknüpfungspunkte, um den Inhalt weiterzudenken. So kann man z.B. über den Schulalltag sprechen oder gemeinsam mit dem eigenen Sohn bzw. der eignen Tochter überlegen, ob Marie der Hexe wohl nochmal begegnen wird und was dann passiert.
Fazit: Ein gelungenes Erstlesetrainingsbuch, das keine Wünsche offen lässt. Klare Empfehlung!
- Oliver Pautsch
Sherlock Holmes, der Meisterdetektiv (4). Der unsichtbare siebte Mann
(1)Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_ZamonienInhalt:
Ein erneuter Einbruch im Hotel Cosmopolitan ruft den Meisterdetektiv Sherlock Holmes und seinen getreuen Freund Doktor Watson auf den Plan.
Unterstützung erhalten die beiden wieder vom Hotelpagen Bob Peterson.
Als innerhalb kurzer Zeit auch noch ein Bankraub geschieht, steht für den Detektiv schnell fest, dass dies kein Zufall sein kann.
Er kombiniert meisterhaft und kommt dank hinterlassener Fingerabdrücke dem Anführer der Diebesbande auf die Spur.
Ein Klassiker von Sir Arthur Conan Doyle altersgerecht neuerzählt.
Aus der Reihe "Klassiker - einfach lesen" des Arena Verlages.
Altersempfehlung:
ab 7/8 Jahre
bzw. für Zweitklässler (Fibelschrift, Flattersatz, relativ viel Text)
Das Buch ist bei Antolin.de gelistet für alle, die Lesepunkte sammeln.
Illustrationen:
Auf fast jeder Doppelseite finden sich ein oder zwei kleinere, farbenfrohe Illustrationen, um die Handlung aufzugreifen.Teilweise sind die Bilder sogar ganzseitig und reich an Details.
Der Zeichenstil ist modern und gefällt sehr gut. Nur mit der Darstellung des Meisterdetektivs bin ich nicht ganz zufrieden, obwohl die prägnanten Merkmale natürlich gegeben sind (Hut, Trenchcoat, Pfeife usw.), fehlt mir die typische Hakennase.
Positiv fällt auf, dass alle Illustrationen sehr detailliert sind, z. B. die Doppelseite im Hotel Cosmopolitan voller herumwuselnder Polizisten. Für den Leser gibt es zwischendurch zur Auflockerung viel zu entdecken.
Mein Eindruck:
Für alle, die Sherlock Holmes und Doktor Watson (noch) nicht kennen, stellt Doktor Watson sich und seinen Freund vor Beginn des Abenteuers kurz vor. Zudem gibt es vorab Aussprache-Tipps für die kleinen Leser, z. B. Scotland Yard - sprich: Skottländ Jard oder Professor James Moriarty - sprich: Professor Dschäims Moriarti.
Mir gefällt, dass sich das Kind die Geschichte dank der kurzen Kapitel selbst einteilen kann und dass überraschend viele Illustrationen den Text begleiten.Das Abenteuer ist im Präsens und in der Ich-Form aus Doktor Watsons Sicht geschrieben.
Man fiebert mit Sherlock Holmes, Doktor Watson und Bob, dem Assistenten und Pagen des Hotels, mit.
Der Junge Bob Peterson dient aufgrund seines Alters dem Leser als Identifikationsfigur.
Der Fall bleibt altersentsprechend harmlos. Ein Diebstahl im Hotel, im Tresorraum der Bank von England sowie ein Gefängnisausbruch und die logischen Schlüsse des Meisterdetektivs ermuntern die Leser zum Mitdenken und Mitkombinieren.
Wir haben bereits die ersten drei Abenteuer aus der "Bücherbär"-Reihe gelesen und freuen uns auf weitere Fälle von Sherlock Holmes und Dr. Watson!
Fazit:
Ein hochwertiges Büchlein und dank Fibelschrift und einfachem Schreibstil sehr gut für geübte Leser (etwa ab 2. Klasse) geeignet.
Die spannende und kindgerecht überarbeitete Detektivgeschichte enthält gleich zwei geheimnisvolle Diebstähle und läd zum Miträtseln ein.
Die zahlreichen, farbenfrohen Illustrationen spiegeln die Handlung sehr gut wider und auf den teilweise ganzseitigen Zeichnungen gibt es viel zu entdecken.
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Rezensiertes Buch "Sherlock Holmes, der Meisterdetektiv - Der unsichtbare siebte Mann" aus dem Jahr 2020
- Annette Neubauer
Disney Die Eiskönigin 2 - Für Erstleser: Band 2 Die Heimkehr
(2)Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_ZamonienInhalt:
Woher kommen Elsas magische Kräfte? Kann sie mit der Hilfe ihrer Freunde das Geheimnis lüften und die Rätsel der Vergangenheit lösen?
Im zweiten Teil erwartet Elsa auf der anderen Seite des Dunkelmeeres eine überraschende wie erschreckende Wahrheit.
Illustrationen:
Auf jeder Seite finden sich passend zur Handlung kleine bis ganzseitige Illustrationen und so werden beim Lesen immer kurze Pausen eingelegt, um auch die Bilder ausgiebig zu betrachten.
Die Zeichnungen sind zauberhaft und fantastisch und es gelingt, die magische Atmosphäre wunderbar einzufangen.
Eine gelungene Mischung aus kühlem Eis und Kristall und der warmen Herbstfärbung des Waldes.
Altersempfehlung:
für Erstleser bzw. Zweitklässler
(große Fibelschrift, kurze Kapitel, hoher Bildanteil)
Das Buch ist bei Antolin gelistet.
Mein Eindruck:
Das Abenteuer ist eine leicht vereinfachte Fassung des zweiten Kinofilms und wurde auf zwei Bände (je knapp 100 Seiten) aufgeteilt. Die kurzen Kapitel und altersgerecht einfachen Sätze sind gerade bei Leseanfängern sehr von Vorteil.
Auch im zweiten Teil werden zu Beginn die Hauptfiguren kurz vorgestellt. Auch wenn das erste Kapitel "Was bisher geschah" die Ereignisse des ersten Teils knapp zusammenfasst, sollte man den ersten Teil natürlich zuvor bereits gelesen haben, allerdings sind keine weiteren Vorkenntnisse nötig.
Dem Erstleser waren die Filme und die Charaktere bekannt, was das Verständnis erleichtert und die Motivation, selbständig zu lesen, zusätzlich erhöht.
Das Abenteuer ist überraschenderweise inhaltlich kaum gekürzt, nur leicht vereinfacht.
Das magische und berührende Finale thematisiert Verrat und Streit, Frieden und Vergebung, Mut und Freundschaft sowie Heimat.
Eine Leseempfehlung für kleine Fans von Anna und Elsa und fünf königliche Sternchen für das magische wie geheimnisvolle Abenteuer.
Fazit:
Das berührende und überraschenden Finale!
Die Fibelschrift ist sehr groß und erleichtert es, selbstständig zu lesen. Bekannte Charaktere wecken zusätzlich das Interesse und die Umsetzung als Buch zum Film speziell für Leseanfänger ist hervorragend gelungen.
Zwei Büchlein für erste Leseversuche, egal ob gemeinsam oder alleine.
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Rezensiertes Buch "Die Eiskönigin II - Das Erstlesebuch zum Film - Band 2 - Die Heimkehr" aus dem Jahr 2019
Leserabe Sonderausgaben - Deine große Leseraben Vorschul-Box
(37)Aktuelle Rezension von: buecherundschokoladeDie große Leseraben Vorschul-Box aus dem Ravensburger Verlag ist eine bunte Mischung aus unterschiedlichen Bestandteilen, u.a. einem Buchstaben-Memory, einem Rätselbuch, einem kurzen Mini-Anfängerlesebuch, einem Puzzle, einem Brettspiel oder einem ABC-Poster fürs Kinderzimmer. Mittels dieses Lehrmittels sollen Kinder im Vorschulalter spielerisch und mit Spaß erste Kenntnisse in puncto Alphabet und Lesen einüben können. Dabei hat uns und unseren Sohn vor allem die Vielfalt der Box begeistert, die immer wieder Neues entdecken lässt und damit auch für eine Weile „genutzt“ werden darf. Sein absoluter Favorit war dabei das Rätselbuch, das ebenso wie die weiteren Elemente sehr schön und kindgerecht gestaltet ist. Summa summarum eine schöne Box für Kinder ab 5 Jahren, die schon einmal mit Buchstaben und Co auf Tuchfühlung gehen wollen und eine klare Empfehlung.
- Jana Frey
Ich will dein Freund sein, lieber Eisbär!
(3)Aktuelle Rezension von: KinderbuchkisteIch will Dein Freund sein, lieber Eisbär! Ist eine, für Eisbäen recht ungewöhnliche Freundschaftsgeschichte denn eigentlich fressen Eisbären Robben. Aber nun von Anfang an. Emil ist ein kleiner Eisbär- Junge und wohnt mit seinen Eltern im ewigen Eis. Doch was Emils Mutter so alles zum Essen auf den Tisch stellt mag Emil gar nicht. Da gibt es z.B. Lebertran, Krebssalat und Möweneier. Während Emil noch vor seinem Teller sitz und gar keinen rechten Hunger hat kommt sein Vater aufgeregt hereingelaufen. Er hat an einem Eisloch eine Robbenspur gesehen und freut sich schon auf einen schönen Festschmaus.
Emil hat schon von Robben gehört aber gesehen hat er noch nie eine und so macht er sich mit seinem Vater auf den Weg um die Robbe zu fangen doch sie haben kein Glück. Während der Vater bei Anbruch der Dunkelheit schon nach Hause verschwindet bleibt Emil noch eine Weile an den Eislöchern. Plötzlich steckt ein kleines nasses Wesen seinen Kopf aus einem der Eislöcher. "Bist du eine Robbe?" fragt Emil und als der Winzling dies bestätigt möchte Emil dann doch wissen ob er gegessen werden möchte. Jeder kann sich vorstellen wie entsetzt die kleine Robbe über diese Frage ist. Ob es dem Eisbären Emil und der Robbe Willi dennoch gelingt Freunde zu werden erfährt der junge Leser in dieser wunderschönen Freundschaftsgeschichte.
Viele Illustrationen begleiten den Text, der in kleine leicht lesebare Einheiten unterteilt ist und durch eine kleine oft auch größere Illustration den direkten Bezug zum Gelesenen herstellt.
Diese Geschichte wird selbst absolute Leseanfänger motivieren ein "ganzes Buch" zu lesen.
Was sagen unsere Lesekinder?
O-Ton Shareen: "Der Eisbär und die Robbe sind soooo süüüß da will man einfach wissen wie es weitergeht. Die Geschichte ist spannend. Ich hatte doch Angst das der Vater die Robbe essen will, das wär gruselig geworden und nichts für Kinder, da kann es nur gut werden."
O-Ton Leon: "Besonders gut gefallen mir die Bilder. Willi, die Robbe mit der Mütze zum Beispiel."
Die Geschichte ist leicht zu lesen. Es sind kaum schwierige Wörter drin nur gleich beim ersten Wort "Geblubber" hatte ich Schwierigkeiten und da war noch ein Wort... ah, ja .. hier... "mucksbärenstill" aber da muss man eben etwas besser hingucken um richtig zu lesen".
O-Ton Laurin:" Das mit den Silben kannte ich noch nicht. Es sieht lustig aus so bunte Buchstaben aber irgendwie muss man sich daran erst gewöhnen."
Für dieses Buch vergeben unsere Lesekinder
5 von 5 Sternen























