Bücher mit dem Tag "leser"
32 Bücher
- Kai Meyer
Die Seiten der Welt
(1.539)Aktuelle Rezension von: LumienIch habe ein Weilchen gebraucht um mich in cid Welt einzufinden,aber eigentlich ist es eine gute und Geschichte mit neuen Elementen.
Mal was ganz Neues.Mir gefällt,dass es nicht das übliche Vampir - Magier Universum ist.
Mein Leserinnenherz verkraftet nur die vielen Verluste nicht , aber das gehört wohl zu manchen Geschichten dazu 🫣
Cool wäre eine Anspielung in der Mitte des Buches,welches ich hier in den Händen halte.
- Haruki Murakami
Kafka am Strand
(1.116)Aktuelle Rezension von: entspanntesLesenKafka Tamura verlässt Nakano und macht sich auf den Weg über die große Brücke. Er lässt zurück seinen Vater, mit Sack und Pack, hofft Abstand zu gewinnen und vielleicht seine Mutter und Schwester irgendwo da draußen zu finden. Währenddessen passieren in Nakano und rundherum surreale Dinge - mittendrin Nakata, ein Sechzigjähriger, der mit Katzen sprechen kann und anders denkt.
Meine Meinung:
Murakami erbaut Welten, die nebeneinander existieren. Ich kannte seinen Stil schon durch das zuletzt erschienene Buch "Die Stadt und ihre ungewisse Mauer".
Das Buch arbeitet tief mit Symbolik, erklärt nicht und lässt Zugang über die Gefühle des Lesers selbst.
Da Murakami zu fließend erzählt, entsteht dieser meditative Sog - ohne laut zu sein und Effekte zu provozieren.
Die Kapitel wechseln ab, es gibt 2 Wege und verschiedene Konstellationen, welche sich zum Teil spiegeln. Zu einem ist da der 15 jährige Kafka, Oshima als Leitfigur und Saeki, die Bibliotheksleiterin. Zum anderen Nakata auf seinem Weg mit Hoshino, um etwas zu tun, wofür es keine Zeit und keinen konkreten Rahmen gibt.
Der Roman war eine Wucht für mich und bewegte mich, weitere Murakami Romane auf meine Leseliste zu setzen.
Es kann bewegen, spiegeln, zeigen oder einfach eine Geschichte sein, die magisch anhaftet.
- Carsten Sebastian Henn
Der Buchspazierer
(641)Aktuelle Rezension von: lili_1302Der Roman „Der Buchspazierer“ von Carsten Henn erzählt die Geschichte von Carl Kollhoff, einem stillen und gewissenhaften Buchhändler, der seine bestellten Bücher persönlich zu seinen Stammkunden nach Hause bringt. Dabei liefert er nicht einfach nur Ware aus – er wählt für jeden Menschen ganz bewusst Geschichten aus, die zu ihnen passen, die trösten, Mut machen oder einfach ein kleines Licht in den Alltag bringen. Sein Leben folgt klaren Regeln und festen Wegen, bis plötzlich ein kleines Mädchen auftaucht, das sich ihm anschließt und alles durcheinanderwirbelt. Durch ihre offene, ehrliche Art beginnt Carl langsam zu erkennen, worauf es im Leben wirklich ankommt.
Dieses Buch ist wirklich wunderschön und zugleich herzzerreißend. Es erzählt leise, aber eindringlich von Einsamkeit, Freundschaft und davon, wie wichtig zwischenmenschliche Nähe ist. Die Geschichte fühlt sich an wie eine warme Tasse Tee an einem grauen Tag – leicht zu lesen, aber voller Gefühl. Es ist keine schwere Kost, sondern ein echtes Wohlfühlbuch, das einen zum Lächeln bringt und gleichzeitig berührt. Einfach schön und absolut empfehlenswert für alle, die Geschichten lieben, die das Herz ein kleines bisschen wärmer machen.
- Christelle Dabos
Die Spiegelreisende 2 - Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast
(470)Aktuelle Rezension von: NadjaDer zweite Band der Spiegelreisenden-Saga hat mich erneut völlig in die faszinierende Welt von Christelle Dabos gezogen. Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast knüpft nahtlos an den ersten Band an und vertieft sowohl die Handlung als auch die Charaktere – ich fand das Buch wieder sehr gelungen.
Ophelia bleibt das Herz der Geschichte. Ihre Fähigkeit, durch Spiegel zu reisen und die Vergangenheit von Gegenständen zu lesen, wird nun noch wichtiger. Besonders spannend ist zu beobachten, wie sie beginnt, ihre Kräfte selbstbewusster einzusetzen und sich trotz der ständigen Bedrohungen am Hof zu behaupten. Ihre schüchterne, beharrliche Art macht sie nach wie vor sehr authentisch und liebenswert.
Thorn bleibt geheimnisvoll, aber man bekommt nach und nach kleine Einblicke in seine Gefühle und seine Beweggründe. Sein Verhalten ist oft rätselhaft, doch gerade diese Mischung aus Härte und vorsichtiger Nähe macht die Dynamik zwischen ihm und Ophelia so faszinierend.
Unter den Nebenfiguren sticht diesmal besonders Archibald hervor. Seine Intrigen werden komplexer und gefährlicher, und er treibt die Machtspiele am Hof entscheidend voran. Ebenso wichtig ist Faruk, der Familiengeist der Arche Himmelsburg, der Ophelia als Assistentin einspannt und deren Aufgabe es ist, verschwundene Persönlichkeiten zu finden. Seine Macht und Launenhaftigkeit machen ihn zu einer unberechenbaren Figur.
Auch Berenilde, die erste Favoritin von Faruk, spielt eine entscheidende Rolle. Ihre Verbindung zu Thorn und ihre geheimen Motive verleihen der Geschichte zusätzliche Tiefe und Spannung.
Neu eingeführt wird Melchior, Minister für Stil und Eleganz, dessen Fähigkeit, Illusionen zu erschaffen, den Hof noch rätselhafter und gefährlicher macht.
Die Atmosphäre ist weiterhin dicht und geheimnisvoll. Die Mischung aus höfischen Intrigen, politischen Machtspielen und Ophelias stiller Stärke fesselt mehr durch Spannung und Cleverness als durch actiongeladene Kämpfe. Das langsame, detailreiche Erzählen gibt viel Raum, um die Beziehungen zwischen den Figuren zu verstehen – auch wenn es manchmal Geduld verlangt.
Fazit:
Ein starker zweiter Band, der die Welt der Spiegelreisenden weiter entfaltet und die Figuren vertieft. Ophelia wächst über sich hinaus, Thorn bleibt faszinierend rätselhaft, Archibald treibt die Intrigen voran, und die neuen Charaktere wie Melchior und Berenilde bringen zusätzliche Spannung. Für mich ist Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast ein weiterer gelungener Schritt in dieser einzigartigen Saga, der neugierig auf die kommenden Bände macht.
- J.R.Ward
Black Dagger - Vampirträume
(721)Aktuelle Rezension von: Schuby233"Black Dagger 12" von J.R. Ward ist ein weiterer spannender Teil der Black Dagger-Reihe, der die Leser in die komplexe Welt der Vampirkrieger entführt und gleichzeitig eine Liebesgeschichte auf den Prüfstand stellt.
Diesmal steht die Geschichte von Phury und Cormia im Mittelpunkt, und ihre Beziehung wird auf eine harte Probe gestellt. Phury zögert immer noch, seine Rolle als Primal zu übernehmen, während Cormia sich im Anwesen der Bruderschaft langsam einlebt. Die Beziehung der beiden ist von Zweifeln und Missverständnissen geprägt, und Phury zweifelt an seiner Fähigkeit, seiner Aufgabe gerecht zu werden.
J.R. Ward beweist erneut ihr Talent, komplexe Charaktere zu erschaffen und deren inneren Konflikte glaubwürdig darzustellen. Phurys Selbstzweifel und Cormias Bemühungen, sich in ihrer neuen Umgebung zurechtzufinden, verleihen der Geschichte Tiefe und Authentizität.
Die düstere und erotische Atmosphäre der Black Dagger-Reihe bleibt in diesem Buch erhalten und sorgt für eine Mischung aus Spannung, Leidenschaft und übernatürlichem Drama. Die Leser werden erneut in eine Welt voller Geheimnisse und Herausforderungen entführt.
Einige Leser könnten jedoch das Gefühl haben, dass die Schicksale der Charaktere in diesem Teil der Serie extrem sind, was zuweilen die Glaubwürdigkeit der Handlung beeinträchtigen kann. Dennoch scheint die Faszination für die Serie ungebrochen zu sein, da Sie bereits den nächsten Teil beginnen möchten.
Insgesamt verdient "Black Dagger 12" aufgrund seiner fesselnden Charaktere und der fortgesetzten Handlung eine Bewertung von 4 von 5 Sternen. Trotz einiger extremer Wendungen und Schicksalsschläge zieht die Serie die Leser weiterhin in ihren Bann und lässt sie gespannt auf die Entwicklungen der nächsten Bücher warten.
- Christine Féret-Fleury
Das Mädchen, das in der Metro las
(272)Aktuelle Rezension von: herr_hyggeSobald Juliette auf dem Weg zu ihrem langweiligen Makler-Job in die Metro steigt flüchtet sie sich in die bunte Welt der Bücher, oder beobachtet die Menschen um Sie herum. Da ist die Dame mit dem Kochbuch oder der Mann mit dem grünen Hut, der immer in eine Insektenfibel vertieft ist.
Eines Tages, als sie beschließt zwei Stationen vor ihrem eigentlichen Ziel auszusteigen, begegnet Sie Soliman und seiner Tochter Zaïde, die zwischen unzähligen Bücherstapeln in einem Lagerhaus wohnen. Soliman ist fest davon überzeugt, dass jedes Buch die Kraft hat ein Leben für immer zu verändern, wenn es nur an die richtige Person vermittelt wird. Dafür beauftrag er spezielle Kuriere, welche die kostbaren Güter unter die Leute bringen, die es tätig haben. Juliette wird zu einer solchen Botin und erlebt am eigenen Leib wie Bücher ein Leben verändern können.
Eine nette kleine Geschichte die Christine Furet-Fleury in ihrem Roman „Das Mädchen, das in der Metro las“ niedergeschrieben hat. Allerdings wird dieses Buch mein Leben nicht verändern, denn mehr als die Eigenschaft „nett“ kann ich der Handlung nicht zugestehen.
Eigentlich mag ich Geschichten, die leise vor sich hin plätschern sehr gerne, aber diese war mir dann doch etwas zu leisen. Ich kam nicht richtig rein und es fiel mir schwer zu verstehen was die Figuren in ihrem Handeln antreibt. Alles wirkte etwas farblos und wie eine ausführliche Lektüren-Liste um die eine Geschichte gewoben wurde. Es gab wirklich gut geschriebene Szenen, allerdings befürchte ich, dass diese nicht ausreichen werden, damit mir dieses Buch in Erinnerung bleibt. - Karin Slaughter
Die gute Tochter
(233)Aktuelle Rezension von: Pascal_MaessRezension: Die gute Tochter von Karin Slaughter
Direkt von Anfang an packend – die Geschichte zieht einen sofort in ihren Bann. Der Spannungsbogen ist gelungen und die Handlung gut aufgebaut. Besonders die Hauptcharaktere sind beeindruckend stark gezeichnet: Ihre Entwicklungen sind nachvollziehbar, ihre Gefühle greifbar, und die Beziehungen untereinander sind fein ausgearbeitet. Man begleitet ihre emotionale Reise so intensiv, dass man die Figuren nach dem Ende des Buches beinahe vermisst.
Allerdings wirken die Rückblicke in die Vergangenheit stellenweise etwas langatmig und scheinen gelegentlich nur Seiten zu füllen. Zudem können sie an manchen Stellen verwirrend sein. Auch die Handlung fühlt sich hin und wieder ein wenig zu zufällig an, als ob bestimmte Wendungen eher konstruiert als organisch wirken.
Das Ende bietet zwar keine allzu große Überraschung, aber der Fokus auf die Charaktere steht klar im Vordergrund – und genau hier liegt die Stärke des Romans.
Fazit:
Die Story ist solide, doch was Die gute Tochter wirklich auszeichnet, sind die vielschichtigen, lebendig gezeichneten Charaktere.
⭐️⭐️⭐️⭐️ (4 von 5 Sternen)
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und der Stein der Weisen
(312)Aktuelle Rezension von: Nicole1611Hach was soll ich sagen, alle Jubel Jahre höre ich wieder alle Teile von Harry Potter und jetzt war es wieder soweit. Teil 1 ist für mich so magisch, alles ist neu, Harry lernt die Welt kennen, erkundet die Winkelgasse und Hogwarts und trifft Ron und Hermine. Ich liebe die Buchreihe einfach und denke jeder sollte in den Genuss kommen diese einmal zu lesen oder zu hören
- Carlos María Domínguez
Das Papierhaus
(248)Aktuelle Rezension von: _MiriamAnne_Das Papierhaus ist eine stille, tief berührende Liebeserklärung an die Bücher – an ihre Macht, unser Denken zu formen, unser Inneres zu füllen und unser Leben nachhaltig zu verändern. Carlos María Domínguez erzählt mit großer Poesie davon, was Bücher uns lehren und wie eng sie mit unseren Erinnerungen, Gefühlen und Identitäten verwoben sind. Dieses schmale Werk regt zum Nachdenken an: über Besitz und Verlust, über Lesen als Lebensform und über die Beziehung, die wir zu unseren Büchern aufbauen. Besonders eindrucksvoll zeigt sich dies in dem Zitat:
„Niemand hat es gern, wenn ihm ein Buch abhandenkommt. Lieber verlegen wir einen Ring, eine Uhr oder unseren Schirm als ein Buch, das wir vielleicht nicht mehr lesen werden, das aber mit dem vertrauten Klang seines Titels ein altes, vielleicht verloren gegangenes Gefühl in uns wachruft.“
Hier wird spürbar, dass Bücher weit mehr sind als bloße Gegenstände, sie sind emotionale Anker, Erinnerungsräume und Begleiter durch verschiedene Lebensphasen.
Auch das zweite Zitat hat mich tief bewegt:
„Ich habe Bücher gekauft solange ich denken kann. Wer sich eine Bibliothek aufbaut, der baut sich ein ganzes Leben auf. Sie ist nämlich nie die Summe ihrer einzelnen Exemplare.“
Diese Worte fassen das Wesen des Buches perfekt zusammen: Eine Bibliothek ist kein Regal voller Papier, sondern ein Spiegel des eigenen Lebens, der Gedanken, der Träume und der Entwicklung eines Menschen.
Das Papierhaus ist poetisch, klug und leise ein Buch, das nachhallt und den Blick auf das eigene Lesen verändert. Ich empfehle es jedem, der Bücher liebt und der spüren möchte, warum sie für viele von uns unverzichtbar sind.
- Alan Bennett
Die souveräne Leserin
(550)Aktuelle Rezension von: lesen_hoeren_rezensieren„… in den Anfangstagen Ihrer Lesebegeisterung waren für sie alle Bücher gleich, und sie fühlte sich verpflichtet, ihnen ebenso wie ihren Untertanen vorurteilsfrei gegenüberzutreten.“
In dieser Passage habe ich mich sofort wiedergefunden. Als ich mit Bookstagram angefangen habe, habe ich alles gelesen, was mir in die Hände fiel – ganz ohne Vorbehalte. Heute bin ich wählerischer, lese gezielter, entdecke neue Genres und setze mich intensiver mit dem auseinander, was ich lese.
Genau darum geht es auch in diesem kleinen, wunderbaren Buch: Die Queen entdeckt das Lesen. Alles beginnt damit, dass sie zufällig auf den Bücherbus stößt, der mittwochs am Palast hält. Der Küchenjunge Norman, der einzige regelmäßige Besucher des Busses, empfiehlt ihr ein Buch – und damit nimmt die Geschichte ihren Lauf.
Was folgt, ist eine charmante, humorvolle Erzählung über die wachsende Liebe der Queen zur Literatur. Ihre neue Leidenschaft bringt allerdings den gesamten Hofstaat, das Parlament und sogar ihre Hunde durcheinander – letztere, weil sie nun keine Bälle mehr im Park geworfen bekommen und als Rache die Bücher zerkauen.
Die Queen taucht immer tiefer in die Welt der Bücher ein, entwickelt sich weiter, entdeckt neue Perspektiven. Bücher, die ihr anfangs schwerfielen, begeistern sie plötzlich. Ihre Lesereise ist auch eine Reise der persönlichen Reifung.
Alan Bennett schreibt „very British“, mit feinem Humor und großer Zuneigung zur Literatur. Sein Stil ist leichtfüßig, klug und pointiert – typisch britisch eben.
Mein Fazit:
Ein leider viel zu kurzes Buch, aber ein leidenschaftliches Plädoyer für das Lesen und die Kraft der Literatur. Die Entwicklung der Queen – von der neugierigen Anfängerin zur souveränen Leserin – ist unterhaltsam, inspirierend und bekommt von mir eine ganz klare Leseempfehlung! - Pasi Ilmari Jääskeläinen
Lauras Verschwinden im Schnee
(21)Aktuelle Rezension von: RadagastIch habe bisher wenige Romane gelesen, wo Autoren die Hauptfiguren waren. Daher fand ich dieses Buch beim Lesen der Inhaltsangabe sehr ansprechend. Der Einleitungsteil war für mich gut überschaubar und ich konnte mir von anfang an ein gutes Bild der jeweiligen Charaktäre machen. Es gelang dem Autor von anfang an gut das "magische Treiben" der literarischen Gemeinschaft einfliesen zu lassen. Das es einen Hauch von Skurrilität und Fiktion hat, fand ich spannend. Im Hautteil des Romans war ich teilweise irritiert von der Handlung der Geschichte. Ich wollte das Buch beiseite legen und mich einen anderen Buch widmen, da es für meinen Lesegeschmack noch verrückter wurde. Nach ein paar Tagen, wo ich nicht weiterlas, nahm ich es doch noch einmal in die Hand und las es fertig. Der Schlußteil hatte den Charakter eines Krimis ohne Auflösung. Bei Bücher die nicht so skurril geschrieben sind fände ich es schade, wenn es kein Ende gibt. Doch bei diesen Buch überraschte es mich nicht. Mich erinnert dieses Buch sehr stark an die Serie Twin Peaks. Dieses Buch ist nicht richtig schlecht und nicht wirklich gut. Meiner Meinung nach ist es mitten drin. Ein eigensinniges Buch mit dem gewissen "Twin Peaks Effekt". - Jenny & Sebastian Ritter
Einfach fotografieren mit Jenny & Basti
(9)Aktuelle Rezension von: Claudia_JunghansIch bin eher eine Hobbyfotografin, die zwar mit einer Spiegelreflexkamera ausgestattet ist, sich aber nie wirklich mit der Technik auseinander gesetzt hat. Für mich waren bislang nur Motive und eine gute Belichtung wichtig, doch ich wollte endlich mehr wissen und können.
Das Buch von Jenny & Sebastian Ritter ist DER perfekte Ratgeber für alle Einsteiger und fortgeschrittene Hobbyfotografen. Ein einfacher und wirklich verständlicher Einstieg erklärt alle wichtigen Grundlagen mit einfachen Worten und tollen Beispielen. Immer wieder wird an bereits erlernte Grundlagen erinnert bzw. darauf hingewiesen - durch eine tolle Übersicht im Buch kann man diese auch immer wieder nachlesen.
Die ersten Seiten des Buches befassen sich vorwiegend mit Blende, Verschlusszeit, ISO und Brennweite. Es werden die jeweiligen Funktionen erklärt und Anhand von Beispielen toll präsentiert. Nach dieser Einführung habe auch ich die Basics verstanden und konnte schon mit kleinen Veränderungen von Einstellungen tolle Fotos machen.
Auf den nächsten Seiten wird es schon etwas komplexer aber ohne kompliziert zu werden. Die kreative Bildgestaltung, Nachtfotografie, Portraits fotografieren oder auch Fotografieren auf Reisen sind nur einzelne Themen die behandelt werden. Es ist wirklich für jeden etwas dabei.
Das Buch ist toll und logisch aufgebaut und führt einen Schritt für Schritt näher zur Fotografie. Aber auch später kann man sehr einfach noch einmal einzelne Abschnitte nachlesen und Einstellungen erneut testen.
Besonders gut haben mir die praktischen Abschnitte gefallen, die einen Auffordern selbst zu testen und auszuprobieren.
FAZIT: 5 von 5 Sterne, da einfach und verständlich erklärt und am Ende tolle Fotos garantiert.
- Petra Hartlieb
Weihnachten in der wundervollen Buchhandlung
(76)Aktuelle Rezension von: nessaboWie schon den Vorgänger fand ich auch die später erschienene weihnachtliche Fortsetzung wirklich extrem gut zu lesen. Sicherlich liegt das auch an meiner eigenen Einzelhandelserfahrung, dank derer ich immer wieder über Parallelen schmunzeln musste.
Und wie gewohnt finden sich in dem Text sehr viele Liebesbekundungen an das solidarische Miteinander besonders im Kollegium, aber auch seitens der Kund*innen. Doch bei aller Unterhaltsamkeit habe ich wirklich einige Erzählungen aus dem Vorgänger wiedererkannt. Mit mehr Abstand zwischen beiden Büchern ist das vielleicht weniger ein Problem und ich finde es auch nicht grundsätzlich schlimm, aber ein wenig enttäuscht war ich darüber trotzdem.
Wer einen weihnachtlichen Einblick in den Buchhandel sucht und einfach mal unkompliziert abtauchen will, ist hier dennoch an der richtigen Adresse. - Martha Schoknecht
Der schönste Ort der Welt
(16)Aktuelle Rezension von: rose7474Diese Kurzgeschichtensammlung fand ich im öffentlichen Bücherschrank und hatte keine Erwartungen.
Diese Sammlung von verschiedenen Autoren gefiel mir insgesamt gut. So konnte ich auch neue Autoren für mich kennenlernen. Einige Geschichten gefielen mir sehr und man merkte die Liebe zu Büchern.
Ein paar Kurzgeschichten waren nicht so meins. Aber sonst empfehlenswert. Daher 4 Sterne von mir.
- Susan Kaye Quinn
Open Minds
(107)Aktuelle Rezension von: anra1993
Diese Reihe habe ich schon sehr lange ins Auge gefasst und habe mich sehr darüber gefreut, als mich der deutsche Übersetzer Michael Drecker angeschrieben hat, ob ich nicht Lust habe, Band 1 zu lesen. Das konnte ich natürlich nicht verneinen. Wie der englische Schreibstil der Autorin ist, kann ich nicht vollständig bewerten. Jedoch gefällt mir die deutsche Übersetzung gut, auch wenn es an der einen oder anderen Stelle Stolperfallen gab. Die Handlungen sind gut nachvollziehbar und bildlich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte.
Als Protagonistin durfte ich Kira begleiten, eine Null. Null nicht im Sinne ihrer Intelligenz, denn die ist zweifelsohne vorhanden. Sondern sie kann nicht wie fast alle anderen Gedanken lesen. Dies macht ihr Leben nicht gerade leicht, denn ihre Mitschüler und Lehrer kommunizieren überwiegend per Gedanken. Wie soll sie so im Unterricht mitkommen? Aber was wäre, wenn sie zu viel mehr bestimmt ist, als nur zum Gedankenlesen? Was wäre, wenn sie stattdessen die Gedanken und Handlungen beeinflussen kann? Hier kommt das sogenannte Mindjacking ins Spiel. Was es damit auf sich hat, müsst ihr jedoch selbst herausfinden. Kiras Handlungen waren mir jedoch manchmal etwas zu unbedacht und nicht immer nachvollziehbar. Vielleicht hat sie in manchen Dingen etwas über reagiert und ich frage mich, ob man im Realen wirklich so agieren würde.
Simon, der das gleiche Schicksal wie Kira trägt, war mir direkt unsympathisch. Seine Art und sein Machtausnutzen hat mich schirr unfassbar zurückgelassen. Ich denke, dass ich auch in den nächsten Bänden nicht mit ihm auf einer Wellenlänge schwimmen werde.
Die Idee der Geschichte hat mir wahnsinnig gut gefallen. Das Gedankenlesen ist sicherlich kein neuer Aspekt, aber im Zusammenhang mit dem Gedankenbeeinflussen habe ich noch keine Geschichte gelesen. Meist wurde alles gut umgesetzt, aber es gab auch einige zähe Stellen. Die Autorin beginnt, Kira vorzustellen und die Tücken einer Null aufzuzeigen. Nach und nach offenbart sie die wahre Begabung von Kira, um sie dann in richtige Gefahr zu bringen. Die vielen spannenden Stellen lassen aber über die einigen zähen Stellen hinwegsehen. Viel schlimmer war für mich die Beziehung zwischen Kira und ihrem Schwarm Raf, die einfach zu aufgesetzt und zu viel war. Sicherlich ist die Beziehung nicht leicht, jedoch ist sie für mich etwas unpassend. Mir wäre es lieber gewesen, die Autorin hätte sich auf eine Handlung fokussiert und die Liebe außer Acht gelassen.
Besonders gut gefallen haben mir die Wendungen und die unerwarteten Ereignisse. Hiervon gab es sehr viele und ich wusste bis zum Ende nicht, wohin mich die Geschichte bringen wird und was mich erwartet. So bin ich doch sehr gespannt auf den nächsten Teil und wünsche euch viel Spaß mit der Geschichte, falls ihr vorhabt sie zu lesen.
- Robert M. Sonntag
Die Scanner
(65)Aktuelle Rezension von: Lukas18181Schlechtes Ende. Komplett übertrieben
- Johan Mattes
Dein ist die Schande
(8)Aktuelle Rezension von: Moe6245In dem Kriminalroman "Dein ist die Schande: Kommissar Rhodéns zweiter Fall" von Johan Mattes haben es die Ermittler nicht nur mit verschwundenen Kindern sondern auch mit Brandstiftung zu tun und entdecken bei ihren Ermittlungen einen grausigen Zusammenhang.Das ist mein erster Roman des Autors, aber ganz bestimmt nicht mein letzter. Von der ersten Seite an hat mich das Buch begeistert. Als Neueinsteiger bin ich sehr gut in die Geschichte gekommen und die Ermittler sind mir sehr schnell ans Herz gewachsen. Besonders gut hat mir die Mischung aus privaten Details und Ermittlungen gefallen, so lernt man die Ermittler näher kennen, ohne dass zu sehr von der Ermittlungsarbeit abgelenkt wurde.
Ein ganz besonders gelungenes Stilmittel waren die Tagebucheinträge. Sie sind sehr berührend und verstörend und erhöhen die Spannung! Der Stil der Einträge war sehr authentisch und hat mir beim Lesen eine Gänsehaut beschert.
Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd und ich mochte den Humor, der vereinzelt durchscheint. Auch die sehr bildreiche Sprache hat mir gut gefallen. Die Stimmung ist eher düster, passend zur Jahreszeit und zum Thema des Romans.
Den Täter hatte ich schon recht früh auf dem Schirm, aber das tat der Spannung für meinen Geschmack keinen Abbruch – zumal mir das Motiv nicht klar war. Die Auflösung fand ich plausibel und passend; was für eine tragische Geschichte.
Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, diesen Roman zu lesen, den Autor werde ich mir auf jeden Fall merken!
- Alberto Manguel
Die Bibliothek bei Nacht
(38)Aktuelle Rezension von: BeustEs gibt diese Bücher, die bei der Lektüre ein warmes Licht ausstrahlen, den Rest der Welt in schläfrige Dunkelheit versinken lassen und um sich und ihren Leser herum eine behagliche Atmosphäre intimer Lektüre verbreiten. Das sind Bücher, die in sich die Geborgenheit der Bibliothek tragen – nicht jeder Bücherei, versteht sich, sondern der Bücherstube der Gelehrten, die ihre Bücherregale geschmackvoll mit Bildern und Erinnerungsstücken abwechseln und einen Raum als Rückzugsort kreieren, der die Sicherheit des Mutterleibs verströmt.
Alberto Manguels „Bibliothek bei Nacht“ ist ein solches Buch, das den Leser schon im Titel auf die Stimmung einstellt, die es vermitteln wird. Manguel erzählt eine ganz persönliche, bisweilen intime Kulturgeschichte der Bibliothek und verbindet seine herumschweifenden Gedanken und Anekdoten mit seinen eigenen Erfahrungen im Umgang mit seinen Büchern. Manguel geht es nicht um das Buch oder das Lesen – denen widmet er sich in anderen Texten. Hier geht es um den Raum, in dem die Bücher versammelt werden. Um das Wie, Warum, Womit, Wie lange und Für Wen.
Beeindruckend ist der breite Blickwinkel, mit dem Manguel durch die Landschaft seines Sujets schreitet, sich hier von einer Idee ablenken und dort von einer Anekdote locken lässt. Seine Bibliothek ist eine polyglotte Völkerverbinderin, die zu allen Zeiten, seit es Bücher gibt, und an allen Orten alle Menschen verbindet, die man als Leser bezeichnen kann. Alle Zeloten, Eiferer und Fanatiker, die womöglich aus dem Buch ihre zerstörerische Weltanschauung schöpfen, schließt Manguel aus, denn gelehrte Leser, die um des Lesens willen lesen, werden nicht fanatisch. Ihr Wahnsinn liegt allein in der Sucht, Bücher auf Bücher häufen zu wollen.
Der Text ist nicht in Bibliotheken der Religionen, Epochen, Nationen oder Sprachen gegliedert, sondern in Gedankenbahnen: Bibliothek als Mythos, als Ordnung, als Form, als Insel, als Identität und einige mehr. Manche der Bahnen beschreitet Manguel mit großer Sicherheit und lässt die Strecke wie ein weiches Sofa wirken – die Blibiothek als Ordnung, als Raum oder als Zuhause sind absolut zauberhafte Texte voller intimer Wärme, bibliophiler Begeisterung und wissenswerter Geschichten. Andere lassen bisweilen Details vermissen, die ich gern gelesen hätte: In der Bibliothek als Zufall hätte ich gern auch über die Einzigartigkeit jeder Bibliothek gelesen, weil sie nicht nur durch das Sammlerinteresse, sondern auch durch Zufall und Gelegenheit zu einem Gebilde gewachsen sind, das es so nur ein einziges Mal auf der Welt (und in der Zeit!) gibt. Manguel beschreibt mehr, wie das Schicksal der Welt viele Bibliotheken und Werke hat abhanden kommen lassen, so dass der Zufall bestimmt, was noch übrig ist – oder wie der Altgermanist Burkhart Wachinger ausgerufen hat: „Alle Überlieferung ist zufällig!“ Nicht ganz stimmig ist etwa die Bibliothek als Macht, in der Andrew Carnegie seinen paternalistischen Auftritt hat, weil die hier präzisierten Überlegungen nicht in das Grundkonzept des Buches zu passen scheinen.
Völlig im Fluss und regelrecht mitreißend sind Manguels Gedanken über die Bibliothek als Werkstatt oder als Zuhause, in denen der völkerverbindende, die Zeiten überdauernde Gemeinschaftssinn der Buchmenschen erklingt, ob es verständige Mullahs in der Wüste der Pilger, Betreiber von Eselsbibliotheken in den Anden oder reumütige Inquisitoren sind. Sie alle lädt Manguel wispernd in seine eigene Bibliothek und als Nachbarn in die Heimat der Lesenden, in die Mitte der angenehmen Lektüreerfahrung seines gelehrten Werkes.
Was andere kritisieren – die vereinbarte Wohligkeit der Schilderungen in diesem Buch – halte ich für seine Stärke: eine ganz wunderbare Schatzsuche vom heimatlichen Leseort aus.
- Alberto Manguel
Eine Geschichte des Lesens
(52)Aktuelle Rezension von: Trishen77"Man kann das Leben, diese einmalige Kutschfahrt, nicht neu beginnen, wenn es vorüber ist; aber wenn man ein Buch in der Hand hält, ganz gleich, wie schwierig es zu verstehen ist, kann man am Schluss zum Anfang zurückkehren, von vorn beginnen, um das Schwierige und damit das Ganze Leben zu begreifen."
Orhan Pamuk
Es gibt kaum ein Buch, das ich je mit so großem Wohlbefinden gelesen habe wie Alberto Manguels "Eine Geschichte des Lesens". Es ist, um es schlicht und einfach zu sagen, ein wunderschönes Buch. Ein Werk hinter dem dieselbe Botschaft steht, die Manguel auch in seinem großartigen Eine Stadt aus Worten herausarbeitet: Sprache ist Leben, ist Kommunikation, ist Grundzug der menschlichen Wahrnehmung, Deutung, des existenziellen Erlebens.
"Ich habe die Welt in den Büchern kennengelernt: dort war sie assimiliert, klassifiziert, etikettiert, durchdacht, aber immer noch ungeheuer."
Jean-Paul Sartre
In diesem Buch begegnen einem viele Geschichten. Es ist eine Geschichte des Lesens und gleichsam eine Anekdotensammlung des Lesens, ein Philosphie des Lesens, eine Reflexion des Lesens, eine Landkarte des Lesens, eine Analyse des Lesens und eine Eroberung des Lesens. Und naturally eine Liebeserklärung an das Lesen.
Denn vor allem sind Literatur und Lesen etwas Lebendiges, nichts Totes, wie es manchmal hingestellt wird.
"Mit Hilfe seiner Ignoranz, seines Glaubens, seiner Intelligenz, mittels List und Tücke und dank seiner Phantasiebegabung schreibt der Leser den Text neu. Er hat denselben Wortlaut, wir aber von einem anderen Leitgedanken durchsetzt, und so schafft sich der Leser den Text neu, indem er ihn aus den Buchseiten ins Leben ruft.
[...]
Ordnet man Gullivers Reisen von Swift der schöngeistigen Literatur zu, wird daraus ein humoristischer Abenteuerroman; reiht man ihn in die Soziologie ein, ist er eine Satire auf das England des 18. Jahrhunderts; als Kinderbuch enthält er lustige Geschichten über Zwerge und Riesen und sprechende Pferde; unter der Rubrik Phantastik wird er zum Vorläufer des Science-Fiction-Romans; unter Reisen zur Beschreibung einer imaginären Reise; unter Klassik zu einem Spitzenwerk der abendländischen Literatur."
Manguel ist eine nicht akribische, sondern magische Biographie des Lesens gelungen. Ein tiefes Buch, das sich trotzdem mit großem Lesehunger weglesen lässt. Eine Sammlung voller faszinierender Detail, die sich aber in einem Ganzen bewegt, dem Wesen des Lesens.
Ein Buch, das zum Schmökern und gleichsam zum Schwelgen einlädt.
"Doch in jedem Fall ist es der Leser, der den Sinn in die Zeichen hineinliest, der einem Gegenstand, Ort oder Ereignis die Lesbarkeit abgewinnt. Der Leser ist es, der einem System von Zeichen Bedeutung beimessen muss, um es zu entziffern. Wir alle lesen in uns und der uns umgebenden Welt, um zu begreifen, wer wir sind und wo wir sind. Wir lesen, um zu verstehen oder auf das Verstehen hinzuarbeiten."
"Sieh, so ist die Natur ein Buch, lebendig,
Unverstanden, doch nicht unverständlich."
Walt Whitman - Kerstin Frashier
Die Gedankenleser
(34)Aktuelle Rezension von: SabrysbluntbooksDarren ist gerade 21 geworden und in einem Casino, er versucht mittels seiner Gabe zu gewinnen. Den Darren kann in die "Stille", wie er sie nennt eintauchen ein Zustand in dem die Zeit Still steht und er sich frei bewegen kann. Als er herausfindet das er nicht der einzige ist und mehr darüber herausfinden möchte gerät er von einem Abenteuer ins nächste...
Wow, ich hatte das Buch schon nicht mehr auf dem Radar, weil es in den tiefen meines E-Book-SuB verschwunden ist, als ich mir dachte "lieste rein und wenn nicht kannste Abbrechen", Jaaa und das Buch konnte mich so catchen das ich es nicht mehr weglegen konnte. Ich habe es verschlungen und geliebt. Der Charakter hat eine humorvolle Seite, die mich Stellenweise zum grinsen brachte :).
Die Story selbst ist sehr spannend und die Welt der Leser und Strippenzieher sehr fesselnd, mir gefällt es wie man als Leser wie Darren Stück für Stück mehr darüber erfährt und so in die tiefen der Story tauchen kann. Der fliessende Schreibstil und die diversen Charakteren machen das Buch noch besser und einfach eine tolle Lesezeit.
Kann ich nur weiterempfehlen :)
- Felicitas von Lovenberg
Gebrauchsanweisung fürs Lesen
(45)Aktuelle Rezension von: FortiFelicitas von Lovenberg hat eine Liebeserklärung ans Lesen geschrieben. Dabei trifft sie eine gute Mischung aus persönlichem Blickwinkel, wissenschaftlichen Fakten und Zitaten bekannter Autoren und Leser. Geschrieben ist das ganze flüssig und unterhaltsam. In meinen Augen ist das Buch wissenschaftlich fundiert, ohne dabei trocken zu sein oder den Anspruch zu haben, ein Sachbuch zu sein. Obwohl ich mich bereits mit dem Thema Lesen beschäftigt habe, habe ich in diesem Buch noch neues erfahren.
Eine schöne Lektüre für Leute, die gerne lesen - auch als Geschenk gut geeignet. - Sonja Rüther
Testlesen
(3)Aktuelle Rezension von: Elenas-ZeilenZauber‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Nachdem ich dieses Buch gelesen habe, danke ich erst mal allen Autoren, für die ich schon mal Testleserin war. Mir ist erst jetzt bewusst geworden, welches Vertrauen mit entgegengebracht wird.
Als nächstes danke ich Sonja Rüther für das Rezensionsexemplar, welches ich ganz nach meinem Gusto, ohne Vorgaben, bewerte.
Dieses Buch sollten Autoren und Testleser vor der Zusammenarbeit gelesen haben, denn es erleichtert das Miteinander und sorgt für klare Linie. Dabei wird alles praxisnah und nachvollziehbar präsentiert.
Testleser wie Autor haben Recht und Pflichten - so ist das im Leben - und dies ist auch beim Testlesen nicht anders.
Auch wenn sich das Buch mit einem ernsten Thema beschäftigt, findet man zum Beispiel in den Beschreibungen der Autoren und Testleser hübsche überzeichnete Klischees. Dabei musste ich sehr grinsen und fand mich in 2 bis 3 Typen wieder.
Absolut klasse finde ich die Videos auf youtube dazu. Wer Ironie und überzeichnetes Verhalten nicht erkennt, sollte diese Videos meiden. Ansonsten ... viel Spaß. Ich habe mich köstlich amüsiert.
Spaß mit Testlesern Teil 1 - https://www.youtube.com/watch?v=oblujV2265w
Spaß mit Testlesern Teil 2 - https://www.youtube.com/watch?v=iAuRxb-iYzA
Spaß mit Testlesern Teil 3 - https://www.youtube.com/watch?v=jaWgBGvD47c
Spaß mit Testlesern Outtakes - https://www.youtube.com/watch?v=1tgpb2Ca4Ns
Spaß mit Testlesern Teil 4 - https://www.youtube.com/watch?v=N29J7TntYK0
Spaß mit Testlesern Teil 5 - https://www.youtube.com/watch?v=4JMSXle8axE
Spaß mit Testlesern Teil 6 - https://www.youtube.com/watch?v=j_11HKOIT4I
Spaß mit Testlesern Teil 7 - https://www.youtube.com/watch?v=fYr0hcl9oyo
Überhaupt versteht die Autorin lebendig zu beschreiben und hat auch häufig ein Beispiel zur Verdeutlichung dabei. Damit ist die Aussage noch leichter transportiert und für den Leser des Buches sofort nachvollziehbar.
Von mir bekommt das Buch 5 Sterne und ich habe für mich auch Neues herausziehen können und hoffe, dass „meine“ Autoren davon profitieren.
‘*‘ Klappentext ‘*‘
Viele Schriftsteller/-innen haben welche, aber was machen sie eigentlich genau? Und wenn man noch keine Testleser/-innen hat, wo findet man die am besten? Wie wird man Testleser/-in? Was muss man dafür können? Für eine möglichst effektive Zusammenarbeit gibt es ein paar wichtige Punkte zu beachten, die in diesem Handbuch für Autoren und Testleser praxisnah dargestellt werden. Denn gute Testleser sind Gold wert und helfen maßgeblich, das Beste aus Texten herauszuholen. Mit einem Vorwort von Hanka Jobke (Lektographem) - Frank Rehfeld
Der Blutstern
(2)Aktuelle Rezension von: june_london...einmal selbst der Held/die Heldin einer spannenden Geschichte zu sein? Hier ist DIE Chance!
Inhalt: New York 1925: DU bist ein Student, der sich für Parapsychologie interessiert und deshalb von seinem Professor zu einer Seance eingeladen wird. Dort triffst DU auf Richard Craven. Er ist der Sohn von Robert Craven, einem berühmten Abenteurer und angeblich soll er sogar ein Hexer sein. Die Seance war eigentlich nur als unterhaltsamer Hokuspokus gedacht, doch plötzlich erscheint tatsächlich eine nebelige Gestalt. Es ist eine junge Frau, die um Hilfe ruft, bevor sie wieder verblasst. Gemeinsam mit Richard Craven begibst DU dich auf eine gefährliche Suche, um die junge Frau zu retten.
Wie funktioniert es? Dieses Buch ist ein Spiel. Der Leser schlüpft in die Rolle des Protagonisten und muss immer wieder zwischen unterschiedlichen Handlungen entscheiden, womit er den Verlauf der Geschichte beeinflusst. Doch aufgepasst! Bei manchen Entscheidungen geht es um Leben und Tod. Jede dieser vorgeschlagenen Handlungen ist mit einer Seitenzahl verbunden, bei der man weiter lesen muss, wenn man als Protagonist diese Handlung ausführen will. Man liest das Buch also auf keinen Fall von Vorne bis Hinten durch, sondern springt zwischen den Seiten umher. Diese Idee ist ja nicht wirklich neu, aber dieses Buch hat noch ein kleines Extra. Der Leser, also der Protagonist, besitzt gewisse Fähigkeiten (Willensstärke, Kampfkraft, Klugheit, Magie), die er im Verlauf der Geschichte trainieren und verbessern kann. Dafür muss er Prüfungen bestehen oder gegen andere Charaktere antreten. Klingt kompliziert? Ist es aber wirklich nicht. Man braucht nur einen Stift, einen Würfel und ggf. ein Blatt Papier und schon kann es los gehen. Im Vorwort des Buchs werden die Regeln des Spiels genau erklärt.
Eindruck: Als Kind hatte ich mal ein ähnliches Buch, bei dem man Teil der Geschichte ist und Entscheidungen treffen muss. Das hat mir sehr gefallen, denn das Buch kann man immer wieder lesen, da sich die Geschichte immer verändert. (Vorausgesetzt man trifft nicht ständig die selben Entscheidungen!) Deshalb habe ich die Variante für Erwachsene ausprobieren wollen.
Anfangs hat mich das hin- und herblättern ein bisschen gestört, da ich es gewohnt bin ein Buch einfach durchzulesen. Doch ich habe mich schnell dran gewöhnt. Mit den Prüfungen und Kämpfen zur Entwicklung der Fähigkeiten kam ich auch gut zurecht. Die Regeln dazu kann man jederzeit im Vorwort des Buchs nachlesen. Eigentlich braucht man dafür nur Würfelglück und muss zahlen addieren und subtrahieren. Die Geschichte ist außerdem so konzipiert, dass von einem männlichen Protagonisten ausgegangen wird, woran ich mich als weibliche Leserin erstmal gewöhnen musste. Doch das hat meinen Spielspaß kein bisschen gemindert. Ich habe das Buch dreimal gespielt und bei jeder Runde versucht andere Entscheidungen zu treffen, um zu sehen was in der Geschichte alles passieren kann. Die Grundgeschichte bleibt immer gleich, aber durch die vielen Entscheidungsmöglichkeiten, kann man den Verlauf stark beeinflussen. Wirst du erschossen, angeschossen oder bleibst du unverletzt? Besitzt du im Kampf gegen den "Endgegner" einen Revolver oder stehst du mit leeren Händen da? Frisst dich die Bestie oder kommt jemand und rettet dich? Das liegt alles in der Hand des Lesers bzw. Protagonisten.
Mir hat an dem Buch nicht gefallen, dass der Erfolg des Protagonisten größtenteils von seinem Würfelglück abhängt. Für meinen Geschmack gibt es zu viele Möglichkeiten durch Pech beim Würfeln oder falsche Entscheidungen zu sterben. Es ist sehr frustrierend, wenn man sich bisher ganz gut geschlagen hat und dann einen Kampf bloß wegen schlechter Würfelzahlen verliert und stirbt. Und selbst wenn man bis zum Ende der Geschichte überlebt, kann man nur siegen, indem man ein ganz bestimmtes wichtiges Detail der Handlung nicht übersehen hat. (Was mir leider immer passiert ist. XD) Es ist also gar nicht so einfach ein Held zu sein.
Dieses Buch erfordert Konzentration, Ausdauer und viel Glück. Es macht viel Spaß und man kann es problemlos mehrmals spielen, ohne das es langweilig wird. Sehr zu empfehlen!
- Susan Kaye Quinn
Free Souls - Gefährliche Träume
(23)Aktuelle Rezension von: Mari-PMeine Zusammenfassung:
Kira ist in Jackertown untergetaucht, wo sie verbissen versucht Vellus und Kestel über eine weite Stecke zu jacken und sie somit unschädlich zu machen. Julian möchte, das sie lieber politisch im Hintergrund agiert. Doch Kira will aktiv den Kampf gegen die Anti-Jacker aufnehmen. Die Lage der Jacker verschärft sich, als Vellus und seine Armee Jackertown umzingeln. Jetzt zählt für Kira und ihre Freunde jeder Sieg gegen die Leser, denn sie vermuten, das Vellus ihnen alle Ressourcen nach und nach entziehen wird, um Jackertown widerstandslos einnehmen zu können. Am Ende findet der Kampf seinen Höhepunkt in einem Wasserwerk.
Werden die Jacker es schaffen von der Gesellschaft angenommen und respektiert zu werden?
Meine Bewertung:
Kira war ja schon im ersten Teil sehr aktiv und ihr Charakterzug zieht sich bis zum Ende durch. Allerdings ist sie deutlich gereift und nicht mehr so eigensinnig wie im ersten Teil. Mir gefällt die Wandlung, die sie vom ersten bis zum dritten Band durchgemacht hat.
Ich fand es schade, das Raf nicht mehr so oft in diesem Band auftaucht. Er war ja Kiras große Liebe. Sie hat echt einen hohen Verschleiß an Freunden und in drei Büchern mit drei Jungen geknutscht, wobei einer die Beziehung nicht überlebt hat.
Eigentlich fand ich es sehr schade, das hier die Reihe rund um Kira hier ihr Ende findet, irgendwie habe ich mir es etwas spektakulärer vorgestellt. Das Ende dieses Buches hat mich überrascht. Es war recht politisch und unkonventionell. Auch das Kira eine solche Rolle dabei einnimmt fand ich ganz interessant. In diesem Buch wird es eher strategisch und die Charaktere diskutieren sehr viel über ihre Möglichkeiten. Am Ende siegt dann die Logik über das Gefühl und Kira wächst über sich selbst hinaus.
Wer die ersten Teile gut fand der wird in Teil drei einen würdigen Abschluss finden, wenn auch anders als erwartet.























