Bücher mit dem Tag "leseratte"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "leseratte" gekennzeichnet haben.

40 Bücher

  1. Cover des Buches Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer (ISBN: 9783551583321)
    Jennifer L. Armentrout

    Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer

     (3.753)
    Aktuelle Rezension von: Sarah31

    Katy und Daemon verbindet ein mysteriöses Band, seitdem er sie geheilt hat. Am liebsten würde sie ganz auf Distanz zu ihm gehen - zu undurchschaubar ist er nach wie vor und doch übt er eine enorme Anziehungskraft auf sie aus. Zu allem Überfluss taucht dann auch noch ein neuer Mitschüler auf - und mit ihm eine dunkle Gefahr. Katy weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Was geschah mit Daemons Bruder? Welche Rolle spielt das zwielichtige Verteidigungsministerium? Und wie lange wird sie ihre Gefühle für Daemon noch leugnen können?

  2. Cover des Buches Tintenwelt 1. Tintenherz (ISBN: 9783841500120)
    Cornelia Funke

    Tintenwelt 1. Tintenherz

     (10.630)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Diesen Jugendroman fand ich im Bücherschrank. Habe davon schon viel gutes darüber gehört. Normalerweise lese ich kein Fantasy und wollte es einfach mal ausprobieren. 

    Der Schreibstil von Cornelia Funke gefiel mir sehr gut. Er war sehr einfach zu lesen und bildhaft. 

    Es dauerte etwas bis es spannender wurde. Das Buch hat mir im Grossen und Ganzen gefallen war aber kein Highlight für mich. Für Leser, die Fantasy mögen empfehle ich es sehr gerne weiter. Mein Buch war es jedoch nicht. Doch man muss auch mal andere Genres ausprobieren. 

  3. Cover des Buches Wir fliegen, wenn wir fallen (ISBN: 9783764170721)
    Ava Reed

    Wir fliegen, wenn wir fallen

     (586)
    Aktuelle Rezension von: rebell

    Inhaltsangabe: Eine Liste mit zehn Wünschen, die Phil nach seinem Tod hinterlässt, gewidmet seinem Enkel Noel und der siebzehnjährigen Yara. Phils letztem Willen zufolge sollen sich die beiden an seiner statt die Wünsche erfüllen. Gemeinsam. Yara und Noel, die sich vom ersten Moment an nicht ausstehen können, willigen nur Phil zuliebe ein. Doch ohne es zu wissen, begeben sich die beiden auf eine Reise, die nicht nur ihr Leben grundlegend verändern wird, sondern an deren Ende beiden klar ist: Das Glück, das Leben und die Liebe fangen gerade erst an.


    Cover: Das Cover ist wiedermal ein Traum und passt herrvoragend zur Geschichte.


    Sichtweise/Erzählstil: Wir erleben alles abwechselnd aus Yara's und Noel's Sicht. In Ich-Form schlüpft man direkt in beide Protagonisten hinnein und wird von ihren Gedanken und Gefühlen eingenommen. Ich habe mich mit den beiden sehr wohlgefühlt, mit ihnen gelacht und geweint.


    Spannung/Story: Man wird ohne Vorkenntnisse in die Geschichte geworfen, aber man erfährt auch in kurzen Sätzen immer was über Yara und Noel. Die jeweiligen Hintergrundgeschichten kann man vorrausahnen, was jedoch den Lesespaß in keinsterweise mildert.

    Es ist eine emotionale Geschichte über das zusich selbst finden, das Akzeptieren der Vergangenheit, mit Verlust und Trauer zurecht zu kommen. Themen, die jede Altersklasse kennt und mit dem man sich nur schwer auseinander setzt.

    Auch wenn das Buch für Jugendliche geschrieben wurde, hat Ava Reed es trotzdem geschafft, mich umzuhauen. Die Liebesgeschichte zwischen Noel und Yara hat meinen Mann und mich selbst erinnert. Es war wunderschön und schmerzhaft zugleich in diese Geschichte zu tauchen und der Titel ist mehr als passend gewählt.

    Trotz der Umstände liest diese bewegende Geschichte sich sehr leicht und man fliegt durch die Seiten. Schnell folgt man den beiden Protagonisten auf den Spuren ihrer Reise und man kann sich für ein paar Stunden herrlich fallen lassen.


    Fazit: Ein Reise-Abenteuer, der besonderen Art...

  4. Cover des Buches The Secret Book Club – Die Liebesroman-Mission (ISBN: 9783499002656)
    Lyssa Kay Adams

    The Secret Book Club – Die Liebesroman-Mission

     (325)
    Aktuelle Rezension von: sina_liest

    Ich habe den 1. Teil dieser Trilogie (oder Reihe?) schon vor Ewigkeiten gelesen und fand ihn nicht schlecht, dank Kindle-Deal durfte Teil 2 ebenso auf meinen eReader landen und auch dieser Band hat mich nicht enttäuscht. Ich mochte die Charaktere, ich mochte den Humor (auch wenn er stellenweise mehr wollte als er konnte) und ich mochte die Tatsache, dass wir hier nicht schon wieder ein Buch im Buch (wie bei Teil 1) hatten, sondern es dieses Mal in eine ganz andere Richtung ging.

    Ganz nach der Vorliebe des Protagonisten orientiert sich die Geschichte an dem Genre "Romance Suspense" - Eine Liebesgeschichte mit Spannungselementen. Diese Elemente waren mir oft etwas zu drüber und auch unrealistisch, aber unterhaltsam waren sie allemal. Und mehr erwarte ich hier eigentlich auch gar nicht.

    Wer den ersten Teil mochte, wird bestimmt auch mit dem zweiten Teil seine Freude haben. Den ersten Teil muss man allerdings nicht zwingend gelesen haben.

  5. Cover des Buches India Place - Wilde Träume (Deutsche Ausgabe) (ISBN: 9783548286921)
    Samantha Young

    India Place - Wilde Träume (Deutsche Ausgabe)

     (420)
    Aktuelle Rezension von: Carolin_Dumke

    Ich liebe diese Buchreihen. Meiner Meinung nach ist dieses das schwächste buch der Reihe. Das Buch hat mir sehr gut gefallen allerdings ging mir Hannah oft auf dem Wecker Marco ist ein toller Mann aber zum Glück haben die beiden sich zum Schluss noch gefunden. 


  6. Cover des Buches Ein Baum wächst in Brooklyn (ISBN: 9783458177203)
    Betty Smith

    Ein Baum wächst in Brooklyn

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Igelchen

    Williamsburg 1912. Francie Nolan sitzt auf der Feuertreppe eines Mietshauses und träumt davon, Schriftstellerin zu werden. Doch kann an einem Ort, an dem jedes hart verdiente Geld für Essen zusammengehalten werden muss, solch ein Traum in Erfüllung gehen? Während Francies Vater als Singkellner Geld zu verdienen versucht und von der großen Karriere als Sänger träumt, arbeitet ihre Mutter als Putzkraft. Auch Francie und Bruder Neeley versuchen durch verschiedenen Tätigkeiten (z. B. Schrottsammeln) zum Lebensunterhalt der Familie beizutragen. Trotz Armut und Schicksalsschlägen verliert Francie nie ihren Traum aus den Augen. Seit ihrem ersten gelesenen Buch ist sie fasziniert von Büchern.

    Meine Meinung zum Buch
    Eine großartige Geschichte, welche mich in das Brooklyn der 1910er Jahre versetzt hat. Ich war fasziniert von Francie und ihrem unglaublichen Willen. Bildung ist der Schlüssel zur Erfüllung ihres Traumes. Die Sprache der Autorin ist unglaublich gut gewählt. Die Geschichte über Francies Leben steckt voller Energie und Sehnsucht nach mehr. Ich fand es unglaublich inspirierend und hoffe, dass dieses Buch noch viele neue Leser findet.

  7. Cover des Buches Die unendliche Geschichte (ISBN: 9783522202503)
    Michael Ende

    Die unendliche Geschichte

     (6.896)
    Aktuelle Rezension von: kias_bookpages

    Ich glaub bei diesem Buch sollte man sich dezent an der Leseempfehlung halten. Aus Erwachsenen Augen war das Buch wirklich voller Fantasie & teilweise sehr kindisch. 

    Aber der Protagonist ist 10 Jahre alt und reist in ein Land in den Feen & Elfen noch die unkreativsten Lebewesen sind, daher ist diese kindliche Erzählweise nur verständlich. 

    Mit dem Schreibstil konnte ich mich bis zum Schluss nicht anfreunden und auch wenn der Inhalt für Kinder gedacht ist fand ich diesen auf ein sehr hohes Niveau. 

    Aber jetzt zu den wichtigen Dingen: 

    Ich hab gelacht & mit Atreju und Bastian mit gefiebert. Die Geschichte konnte mich begeistern und der Autor hat mich teilweise sogar überrascht. Dazu waren die Moralischen Aspekte einfach sehr stark und brachten mich manchmal zum grübeln. Nur manchmal zog sich die Handlung etwas und verstrickte sich in Beschreibungen. 

    Auch das Ende, explizit die Szene mit seinem Vater, fand ich etwas unrealistisch. So wie er vorher beschrieben wurde und wie er jedes einzelne von Bastians Worten glaubte ... das war etwas too much. 

    Aber kurz um: Eine schöne Geschichte für Kinder & Jugendliche im Alter von 10 - 14 !

  8. Cover des Buches Die souveräne Leserin (ISBN: 9783803112545)
    Alan Bennett

    Die souveräne Leserin

     (520)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Gebundene Ausgabe: 120 Seiten

    Verlag: Wagenbach (28. August 2008)

    ISBN-13: 978-3803112545

    Originaltitel: The Uncommon Reader

    Übersetzung: Ingo Herzke

    Preis: 16,00 €


    Einfach wunderbar!


    Inhalt:

    Mehr zufällig landet die Queen im Bücherbus der örtlichen Bücherei und lernt dort Norman kennen, der in der königlichen Küche arbeitet. Um nicht unhöflich zu sein, leiht die Königin sich ein Buch aus: Der Beginn einer steilen Leserkarriere! Fortan unterhält sie sich mit Norman über Literatur, man sieht sie nur noch selten ohne Buch, sehr zum Missfallen ihrer Minister und Berater …


    Meine Meinung:

    Dies ist ein wunderbar warmherziges Büchlein über das Lesen und über die Queen, gespickt mit britischem Humor und allerlei Fakten aus der Literatur und (nicht ganz ernst zu nehmenden) Eindrücken aus dem Königshaus. Es ist herrlich amüsant zu lesen, und bestimmt findet sich jede Leserin und jeder Leser zumindest ein Stück weit darin wieder. 


    Ich habe es sehr genossen.


    Fazit: 

    Eine wundervolle Liebeserklärung an die Literatur und an die Queen - man kann es einfach nicht anders sagen.


    ★★★★★


  9. Cover des Buches Die dreizehnte Geschichte (ISBN: 9783453405493)
    Diane Setterfield

    Die dreizehnte Geschichte

     (291)
    Aktuelle Rezension von: Readrat

    Diese Geschichte hat mir wahnsinnig gut gefallen!


    Irgendwann 19. Jahrhundert / England: es geht um die im Land sehr beliebte und äußerst erfolgreiche Schriftstellerin Vida Winter, von der im Grunde niemand genau weiß, wer sie eigentlich genau ist. In Interviews hält sie ihr Privatleben immer geschickt raus, gibt nichts preis. Und dann eines Tages nimmt sie Kontakt zu der jungen Buchhändlerin Margaret Lea auf, die ihre Biographie schreiben soll. Und so kommt ihre ganze Familien-Geschichte ans Licht, was u.a. damals auf dem Familiensitz geschah, welches vor über 60 Jahren komplett niederbrannte und genauso auch die Wahrheit über ihre Zwillingsschwester… Weiterhin erfährt der Leser parallel zu Frau Winters Leben, das der jungen Margaret, die ebenfalls eine schwere Last mit sich trägt...


    Eine interessant verzweigte Geschichte mit einer irrsinnigen Sogwirkung – aber auf die leise Art. Hat also nichts thrillerartiges an sich. Ein düsterer, teilweise gruseliger aber gleichzeitig auch schöner Familienroman, der sich Stück für Stück entfaltet. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich angelegt und wirklich gut in die Geschichte eingewebt. 


    Ach ja, das hat mir gefallen!

  10. Cover des Buches Winter in Maine (ISBN: 9783442747597)
    Gerard Donovan

    Winter in Maine

     (298)
    Aktuelle Rezension von: Eleonora

    Julius Winsome hat nicht mehr viel im Leben. Seine Mutter starb bereits bei seiner Geburt, sein Großvater und Vater vor einigen Jahren und seine Freundin Claire verließ ihn ebenfalls vor geraumer Zeit. Er hat nur noch seinen geliebten Pitbullterrier Hobbes mit dem er in einer einsamen Hütte mitten im Wald wohnt. Umringt von 3282 Büchern, mit einer Tasse Tee in der einen und einem Buch in der anderen Hand, hat er seinen Stammsitz direkt am Ofen, so wie einst auch sein Vater. Er führt ein ruhiges, unspektakuläres Leben und fühlt in jeder Ecke der Hütte Erinnerungen an seine Kindheit und auch an seine Zeit mit Claire wieder aufleben. Doch als er eines Tages Hobbes erschossen im Schnee unweit seines Zuhauses auffindet, wandelt er sich vom friedvollen Einsiedler zum Rächer seines treuen Freundes📖 


    Trotz des Rachefeldzuges im Buch ist es eine sehr ruhige Geschichte. Julius ist sich seiner Taten vollends bewusst und handelt sehr strategisch und durchdacht. Immer wieder zieht es ihn in die Vergangenheit und er erzählt von seinem Großvater, der im ersten Weltkrieg und auch von seinem Vater, der im zweiten Weltkrieg gekämpft hat und von denen er alles gelernt hat. An seine Zeit mit Claire denkt er wehmütig zurück und vermisst sie, stellt sich aber auch immer wieder die Frage, wieso es mit ihnen auseinander ging. Mit seinem einsamen Leben hat er sich im Grunde abgefunden. Jedoch scheint mit dem Tod seines Hundes eine Grenze überschritten zu sein. Ein Verlust zu viel, ein Tropfen der das Fass zum Überlaufen bringt und Julius aus seiner Isolation herausholt um den Täter zu finden, dies aber in einer äußerst ruhigen und bedachten Weise. 

    Das Buch ist in 50 Kapitel unterteilt, die jeweils sehr kurz gehalten sind. Der Schreibstil, klar und schnörkellos, lässt einen flott vorankommen. 

    Ich fühlte mich für 208 Seiten tatsächlich versetzt ins eiskalte, verschneite Maine und die Geschichte von Julius hat mich ganz gut abgeholt. (4/5)⭐🙂

  11. Cover des Buches Trauma (ISBN: 9783442718108)
    Angélique Mundt

    Trauma

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Nadine_Heinrich

    Leila wacht auf, und ihr Leben ist nicht mehr dasselbe. Wie ist sie an diesen Ort geraten, in dieses Bett, in diese Psychiatrie? Erinnerungen mischen sich mit Ahnungen, sie hat Angst, sie weiß nicht mehr, wer sie wirklich ist. Wann ist ihr Traum zum Alptraum geworden? Und was hat sie wirklich getan?

    Meinung
    Dieses Buch beschreibt sehr gute die Psyche des Menschen. Hier werden Abgründe deutlich und man zweifelt zunehmend an der Psyche der Protagonistin und an seiner eigenen.
    Leila ist Sängerin, als sie morgens aufwacht und sich in einem wahrgewordenen Albtraum befindet. Sie wird des Mordes an ihrem Musikproduzenten und Liebhaber verdächtigt. Alles spricht gegen sie und sie kann sich an nichts erinnern. Nur einzelne Fragmente kommen zum Vorschein, doch ist das auch wahr oder kann sie sich auf ihre Erinnerungen, die Stück für Stück zurückkehren, verlassen?
    Das Buch ist sehr verworren geschrieben, so dass ich genau das selbe wie Leila durchlebe. Ich weiß auch sehr schnell nicht mehr was wahr oder falsch ist und hatte teilweise auch Probleme mit zukommen. Die Charaktere in der Klinik sind alle Psychisch Krank und ich finde, es wurde perfekt beschrieben, wie sie sich verhalten und was sie auch teilweise mitmachen.
    Ich hatte am Anfang sehr meine Probleme in die Geschichte zu kommen, da es am Anfang schon sehr verwirrend beschrieben wurde. Ich wusste gar nicht warum Leila jetzt plötzlich angeklagt wird. Je mehr man aber liest und die Erinnerungen von Leila klarer werden, versteht man alles viel besser. Gegen Ende werden einige Fragen beantwortet und die Wendungen dahinter sind unglaublich.
    Dadurch ist das Ende sehr gut und ich hätte niemals damit gerechnet.

    Fazit
    Ein Buch das deiner Psyche einen Streich spielt. Man ist ganz nah am Geschehen dran und fühlt alles am eigenen Leib.
    4⭐

  12. Cover des Buches The Invisible Library (ISBN: 9781447256236)
    Genevieve Cogman

    The Invisible Library

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Seitenhain
    Irene ist eine Spionin. Doch nicht irgendeine Spionin, nein, sie arbeitet für eine Bibliothek, die zwischen verschiedenen Alternativwelten existiert und Bücher aus allen Welten versammelt. Kaum hat sie ein Manuskript aus einem Zaubererinternat gestohlen, wird sie mit einem Frischling auf eine gefährliche Mission geschickt: in ein alternatives London, in dem Werwölfe, Vampire, Fae existieren und Zeppeline als Transportmittel genutzt werden. Dort muss sie eine spezielle Ausgabe von Grimms Märchen finden, doch die wurde bereits gestohlen...



    Als wäre das wunderschöne Cover nicht genug (das Bild ist leider sehr schlecht, in echt ist es dunkelgrün mit goldener Prägung), ist das Buch auch noch megaspannend. Man kommt kaum zu Atem, ständig passiert was. Sobald man sich zwei Seiten entspannt hat, finden sie etwas heraus oder es stürmt jemand herein oder Krokodile sprengen eine Party! Huiuiui.

    Dass mit diversen Personen etwas nicht stimmt, wird einem als aufmerksamer Leser recht schnell klar und es ist interessant zu verfolgen, wie Irene langsam jedem von ihnen auf die Schliche kommt (auch wenn ich ihr bei Aubrey eine Theorie voraus war).

    Die magischen Wesen in dieser Welt werden einem nicht aufgedrängt, also die Vampire hängen nicht ständig im Dunkeln rum und trinken Blut, sondern sie sind Aristokraten und haben halt nur zufällig eine spezielle Diät.



    Insgesamt ein irrer Auftakt - es soll wohl eine Trilogie werden -, der einen fast atemlos zurücklässt. Ich glaube, am Ende stand mir beim Lesen im Zug eine Weile der Mund ein wenig offen...



    "The atmosphere of the library soothed her automatically; the rich lantern lights, the sheer scent of paper and leather and the fact that everywhere she looked, there were books, books, beautiful books."

  13. Cover des Buches Gebrauchsanweisung fürs Lesen (ISBN: 9783492277174)
    Felicitas von Lovenberg

    Gebrauchsanweisung fürs Lesen

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Forti
    Felicitas von Lovenberg hat eine Liebeserklärung ans Lesen geschrieben. Dabei trifft sie eine gute Mischung aus persönlichem Blickwinkel, wissenschaftlichen Fakten und Zitaten bekannter Autoren und Leser. Geschrieben ist das ganze flüssig und unterhaltsam. In meinen Augen ist das Buch wissenschaftlich fundiert, ohne dabei trocken zu sein oder den Anspruch zu haben, ein Sachbuch zu sein. Obwohl ich mich bereits mit dem Thema Lesen beschäftigt habe, habe ich in diesem Buch noch neues erfahren.

    Eine schöne Lektüre für Leute, die gerne lesen - auch als Geschenk gut geeignet.
  14. Cover des Buches Ein Weihnachtsgeschenk für Walter (ISBN: 9783939944065)
    Barbara Wersba

    Ein Weihnachtsgeschenk für Walter

     (62)
    Aktuelle Rezension von: stachelbeermond

    Walter ist eine ältere, weißbärtige Ratte, die vor ein paar Monaten bei der Schriftstellerin Miss Pomeroy unter dem Wohnzimmer eingezogen ist. Er liebt Bücher und im Gegensatz zu seinen Artgenossen frisst er sie nicht, er liest sie mit nie nachlassender Begeisterung und ist immer wieder bestürzt darüber, mit wieviel Verachtung die Menschen den Ratten begegnen. Wenn man allein all die Gelegenheiten bedenkt, zu denen er vergiftet werden sollte! Dabei ist er ein reinlicher, unauffälliger Rattenherr, der poetische Zitate liebt und stets darauf achtet, keine Unordnung zu hinterlassen. Eines Tages entdeckt er in Miss Pomeroys Bibliothek die Kinderbücher, die sie geschrieben hat, und muss zu seinem größten Missfallen feststellen, dass der Held all ihrer Bücher ausgerechnet eine Maus ist. Eine Maus! Und das, obwohl Ratten intelligenter und größer als Mäuse sind und obwohl er doch mit ihr in einem Haus lebt! Das kann nicht unbesprochen bleiben, und so beschließt Walter, der kantigen Miss Pomeroy einen Brief zu schreiben…

    Und dabei spinnt diese kleine, wunderbare Geschichte sich immer weiter und weiter, und man kann gar nicht anders, als entzückt weiterzulesen und auf ein Happy End zu hoffen. Miss Pomeroy ist so gar keine liebevolle, weißhaarige ältere Dame, sie hat mehr Ecken und Kanten als ein Zauberwürfel, und Walter ist so sehr Walter, dass man ihn gerne auf der Stelle adoptieren würde, egal, wieviele alte Socken und angeknabberte Äpfel einen das kosten würde. Die Geschichte ist kurz, aber prägnant, mit sehr schönen Illustrationen von Donna Diamond versehen und die ideale Vorlesegeschichte für den Advent. Dazu kommen all die wunderbaren Zitate aus vielen bekannten Büchern, aus jeder Zeile springt einem die Liebe zur Literatur entgegen. Selten, das ich einmal so etwas sage wie „Ein Kleinod“, aber hier passt es. Wunderbar. Große Empfehlung. Fünf von fünf Sternen.

  15. Cover des Buches Blind (ISBN: 9783734106200)
    Christine Brand

    Blind

     (155)
    Aktuelle Rezension von: MoMe

    Es ging gleich spannend los und ich bekam im Prolog Felix Winter präsentiert, der bei seinem ersten Tag in der Mordkommission zu einem brutalen Familienmord gerufen wurde. Meine Neugier war geweckt, doch nach diesem packenden Einstieg erfuhr ich erst einmal nichts weiter von oder über ihn. Im ersten Moment fand ich das reichlich schade, doch mich nahmen die weiteren Ereignisse so gefangen, dass ich fürs erste Felix Winter wieder vergaß.

    Denn im Anschluss an den Prolog lernte ich erst die schwangere Carole Stein und danach den blinden Nathaniel Brenner kennen. Beide Protagonisten mochte ich auf Anhieb. Beide waren sie durchweg spannende Charaktere, die unterschiedlichen Herausforderungen gegenüberstanden. Während Carole hochschwanger auf die Geburt ihres Sohnes wartete, schlug sich Nathaniel mit seiner Hündin Alisha durchs Leben. Durch Zufall werden die beiden Protagonisten per Videochat miteinander verbunden, als Nathaniel Hilfe bei der Auswahl eines Hemdes benötigt. Ab da nahm das Schicksal seinen Lauf und die Geschichte rasant Fahrt auf.

    Besonders gut gefiel mir, dass es mehrere Handlungsstränge und Schauplätze gegeben hatte. Ich begleitete recht viele unterschiedliche Figuren, jedoch baute Christine Brand die Geschichte so geschickt auf, dass ich die Übersicht spielend leicht behalten konnte. Aber auch die Sprecherin Martina Treger machte es mir leicht, durch die Vielzahl an unterschiedlichen Szenarien am Ball zu blieben. Bemerkenswert war hier, dass zu jedem Handlungsstrang andere Figuren im Fokus standen. So entstand ein sehr aufwendiger Handlungsaufbau, der sich mit zwei Kernthemen auseinandersetzte.
    So versuchte Nathaniel, immer nah am Rande der Verzweiflung, Carole zu finden, doch niemand schien ihm so wirklich glauben zu wollen. Gleichzeitig durfte ich auch Carole über die Schulter schauen und konnte ihre Tortur miterleben.
    Dann gab es aber noch den Fall der Polizei, indem es um mysteriöse HIV-Infizierungen ging. Hier hatte ich das Gefühl, dass dieser Storystrang weniger Gewicht als die Blindengeschichte hatte, allerdings kann dieser Eindruck auch nur an meiner subjektiven Wahrnehmung gelegen haben.

    Die Charaktere fand ich alle samt interessant und vielschichtig aufgebaut. Auch bemühte sich Christine Brand, mich immer mit in die Leben der Hauptfiguren zu nehmen. So erfuhr ich zum Beispiel einiges über die Hindernisse, die Blinde im täglichen Leben bewältigen müssen. So war es auch kaum verwunderlich, dass ich reichlich Sympathien für Nathaniel hegte. Er war ein toller, warmherziger Charakter, der sich durch Hartnäckigkeit und Klugheit hervortat. Manchmal wirkte er weinerlich, aber es passte zu ihm und seinem Lebenshintergrund. Mir gefiel besonders, wie begreiflich Christine Brand mir Nathaniels Welt machte.

    Carole Stein war für mich eine spannende Figur, die ein bisschen in der Flut der Ereignisse unterging. Ihr Kampf ums Überleben war zwar interessant, aber berührte mich nicht immer sehr intensiv. Trotzdem war ich stets neugierig, was weiter mit ihr geschehen würde und bangte schlussendlich mit ihr mit.

    Milla Nova konnte ich am Anfang nicht einschätzen. Das lag aber vor allem daran, dass die Journalistin nicht gleich voll dabei war, sondern erst nach und nach in die verschiedenen Szenenebenen eingeflochten wurde. Sie war am Ende die Brücke zwischen den zwei Haupthandlungssträngen und brachte mich dadurch immer zum mitraten über mögliche Zusammenhänge.

    Bei Sandro Bandini sah dies anders aus. Der Polizeichef der Abteilung Leib und Leben hatte es schwer bei mir. Ich mochte ihn am Anfang nicht sonderlich und es dauerte lange, bis ich mit ihm warm wurde. Aber ich konnte seine Entscheidungen nachvollziehen, da er ziemlich hohe moralische Wertvorstellungen besaß, mit denen er logischerweise an bestimmten Punkten immer wieder in einen Konflikt mit sich selber geriet.

    Die wechselnde auktoriale Erzählperspektive brachte unglaublich viel Aufregung und überraschende Wendungen in „Blind“. Abgerundet wurde dies durch einen sehr flotten, einfach gehaltenen und dadurch leicht zu lesenden Schreibstil. Er sorgte dafür, dass oft schmunzeln musste, aber ebenso Mitfiebern konnte, wenn es plötzlich total packend wurde. Auch die kurzen Kapitel trugen dazu bei, dass das Spannungsniveau kontinuierlich hoch blieb.
    Einzig bemängeln muss ich die Wahl der Hauptschauplätze, welche zwischen Bern und Zürich hin und her wechselten. Für mich hätten das auch Städte wie Berlin oder Hannover sein können. Hier hätte ich mir gern noch etwas mehr speziellen Flair der jeweiligen Städte gewünscht.

    Das mir „Blind“ so gut gefiel, lag mit Sicherheit auch an der wundervollen Martina Treger. Ihre Art zu sprechen und die Geschichte zu erzählen, war ein absoluter Hörgenuss. Ich höre ihr unglaublich gerne zu und sie schaffte es, alle Emotionen so zu transportieren, dass sie bei mir auch ankamen. Als Hörbuch kann ich „Blind“ definitiv empfehlen.
    Etwa bei der Hälfte des Hörbuches war ich mir recht sicher, wie die Auflösung des Krimis aussehen würde. Doch Christine Brand machte es mich gar nicht so einfach und legte reichlich falsche Fährten aus, die genau betrachtet auch erschreckend logisch waren. So fing ich irgendwann an mir selbst und meinen Überlegungen nicht mehr zu trauen. Das spornte mich zum Weiterraten an.

    Das Ende war an sich nicht überraschend für mich, weil ich insgesamt genau richtig gelegen hatte. Aber die Umsetzung fand ich sehr gelungen, auch, dass es zum Schluss etwas offenblieb. Denn der Kern der Geschichte wurde schlüssig aufgelöst und es schloss sich der Kreis mit der Szene zu Beginn. Das fand ich übrigens sehr genial gemacht. Dafür weckte der Ausgang von „Blind“ meine Neugier auf die weiteren Bände mit Milla Nova, denn dieses Buch hier war der Start in eine neue Reihe.

    Fazit:
    Ein spannender Krimi, der jede Menge packender Wendungen auf Lager hatte und mich bestens unterhalten konnte. Das Mitraten und die sehr unterschiedlichen, aber sympathischen Hauptcharaktere hatten mir extrem viel Spaß gemacht.

  16. Cover des Buches Der Name dieses Buches ist ein Geheimnis (ISBN: 9783401503400)
    Pseudonymous Bosch

    Der Name dieses Buches ist ein Geheimnis

     (167)
    Aktuelle Rezension von: Crofty991

    Dieses Kinderbuch ist von Anfang an voll mit Humor, worauf ja schon der Name hinweisen könnte.

    Das erste Kapitel ist das beste welches ich je gelesen habe, und der Autor versteht wirklich etwas von dem was er tut.

    Aber mittendrin fängt es an sich unheimlich in die Länge zu ziehen und irgendwann sind die Witze auch einfach nicht mehr witzig, so kann ich keine andere Bewertung als diese geben.

  17. Cover des Buches Eine Geschichte von Liebe und Finsternis (ISBN: 9783518467268)
    Amos Oz

    Eine Geschichte von Liebe und Finsternis

     (107)
    Aktuelle Rezension von: Jari
    Eigentlich hatte ich nie vor, dieses Buch zu lesen. Schlussendlich tat ich es trotzdem und zwar für die Weltreise-Challenge. Also liess ich mich von Amos Oz durch Jerusalem und seine Geschichte führen. Es war kein Flop, obwohl ich mich doch etwas durch das Buch quälen musste, und das ist schon mal nicht schlecht.

    Grundsätzlich bin ich nun froh, sagen zu können, dass ich ein Buch von Amos Oz gelesen habe. Dazu auch noch sein wohl bekanntestes. Am meisten gefielen mir die einzelnen Passagen, in denen es um die Literatur und Amos' intellektuelle Familie ging. Also vor allem der Anfang hat es mir doch sehr angetan.

    Doch schlussendlich hat sich das Buch für mich zu sehr verzweigt, aber damit hatte ich schon gerechnet. Vielleicht war meine Lektüre somit eine sich selbst erfüllende Prophezeiung, wobei ich wie schon gesagt, vom Anfang sehr begeistert war. Aber mit der Zeit liess meine Faszination merklich nach und ich blieb eigentlich nur wegen ein bisschen Faktenwissen und der Challenge dabei.

    Sprachlich bewegt sich Oz auf einem Niveau, das seinem Ruf gerecht wird. Ein präziser Schriftsteller, sehr begabt, ein Talent, welches aus seinem familiären Umfeld gewachsen ist. Wer in eine solch akademische Familie hineingeboren wird, dem liegt das Spielen mit den Worten wahrscheinlich im Blut. Dennoch war es ermutigend zu erfahren, dass auch jemand wie ein Amos Oz Mühe hatte. Deshalb war es auch wieder das Ende, das mich nach längerer Durststrecke wieder mitnahm.

    Ich bin froh, dass ich das Buch durch habe. Trotz meines Mühsals war die Lektüre nicht vergebens. Viele schöne Textzeilen warten darauf, niedergeschrieben zu werden. Ausserdem habe ich einiges über die Geschichte Jerusalems und Israels lernen können. Kein Buch ist vergebens und dieses schon gar nicht.

    Bücher wie "Eine Geschichte von Liebe und Finsternis" tun gut, auch wenn man sich durch sie durchkämpft. Auch dann, wenn man die Handlungen der Figuren nicht versteht. Nicht versteht, wie sie oft nicht zufrieden sein können, wenn sie doch ein Leben leben, das ich auch gerne hätte. Aber jeder kämpft mit seinen Geistern, auch das lehrt uns Oz. Manchmal sind sie auch zu stark, dies zeigt das prägende Erlebnis des Todes der Mutter, das an unterschiedlichen Stellen thematisiert wird.

    Ein eindrückliches Buch mit starkem Charakter. Ein Buch, das sich nicht so leicht unterkriegen lässt, trotz aller Unwirtlichkeiten. Deshalb prädestiniert wie kein zweites, um Israel zu repräsentieren.
  18. Cover des Buches Liebe auf den ersten Chat (ISBN: 9783426215401)
    Barbara Leciejewski

    Liebe auf den ersten Chat

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Ms_Violin

    Wenn LadyChatterley und MrNiceGuy sich in den Chatroom einloggen, wahren beide ihre Anonymität. Online können sie der Realität entfliehen und sie selbst sein. Eine tiefe Freundschaft entsteht zwischen den beiden, obwohl sie sich in der Realität nicht kennen.
    Im realen Leben ist LadyChatterley Charlotte, eine unscheinbare Leseratte, die in einer Buchhandlung in München arbeitet und für ihr großes Idol, den Schauspieler Jonas schwärmt. Durch einen Zufall kommt sie zu der Ehre, ihren Schwarm persönlich kennenlernen zu dürfen und stellt fest, dass er bodenständig und wirklich der Mann ihrer Träume ist.
    Kann die Liebe zwischen dem schüchternen Bücherwurm und dem begehrten Schauspielstar wirklich entflammen? Doch wer ist eigentlich MrNiceGuy und welche Rolle spielt er im Film ihres Lebens?


    Den Schreibstil fand ich von Anfang an wahnsinnig angenehm. Irgendwie hat er genau meinen Ton getroffen, sodass ich mich sofort in der Geschichte wohl gefühlt habe.
    Auch die Charaktere, allen voran die beiden Protagonisten fand ich unglaublich gut herausgearbeitet und vor allem auch sofort sympathisch. Da konnte ich wunderbar mitfühlen und mitfiebern.

    Etwas, das ebenfalls sehr gut umgesetzt wurde, war, dass viele der typischen Klischees, die man bei so einer Geschichte erwartet, gekonnt umschifft wurden. So hatte ich z.B. etwas anderes erwartet (oder eher befürchtet), wie die beiden herausfinden, wer der jeweilige Chatpartner wirklich ist und wurde dann aber wirklich positiv überrascht.
    Diese Geschichte und vor allem der Umgang mit den Charakteren hat wirklich deutlich mehr Tiefgang, als ich hinter diesem rosaroten und einfachen Cover vermutet hätte und so wird das sicherlich nicht das letzte Buch sein, dass ich von der Autorin lesen werde! 

    Fazit: Ein Liebesroman, der mich durch vieles überzeugen konnte und bei dem ich mich vor allem in die Protagonisten und den Ton der Geschichte verliebt habe.

  19. Cover des Buches Firmin - Ein Rattenleben (ISBN: 9783548283401)
    Sam Savage

    Firmin - Ein Rattenleben

     (481)
    Aktuelle Rezension von: Janiine

    Hello meine lieben bookies!

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    Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, dass seit 2008 als SUB–Leiche sein Dasein gefristet hat. Damit ist jetzt endlich Schluss und es darf zu den gelesenen Büchern umziehen!

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    Firmin ist eine kleine Ratte, die sich durch sämtliche Bücher der Weltliteratur frisst. Ja richtig: frisst. Anfangs dienen die Seiten noch als Nahrung, doch schon bald wird aus der Nahrung eine Leidenschaft und Firmin liest fortan alle Werke, die er in die Finger bekommt. 

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    Er wurde im Keller einer Buchhandlung in Boston geboren und blieb dort bis zum Schluss. Wir begleiten ihn durch sein Leben, welches nicht immer gut für ihn verläuft. Er sucht nämlich die Nähe zu Menschen und hat damit nicht auf Anhieb Erfolg. 

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    Als erstes fiel mir der großartige Schreibstil des Autors auf. Man fliegt nur so von Satz zu Satz und erlebt hautnah alle Höhen und Tiefen von Firmin mit. 

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    Hätte mir jemand mal gesagt, dass ich irgendwann ein Buch über eine Ratte lesen werde und es auch noch gut finden werde, dann hätte ich es demjenigen wohl nicht geglaubt. 

    Aber so ist es!

    Das Buch hat mich super unterhalten und es war das perfekte „leichte“ Buch für zwischendurch. 

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  20. Cover des Buches Sophie und die Magie - Bio, Deutsch und Zauberei (ISBN: 9783414825698)
    Katharina Martin

    Sophie und die Magie - Bio, Deutsch und Zauberei

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Svanvithe

    Die zehnjährige Sophie beginnt glücklich das Schuljahr in der neuen fünften Klasse. Das Besondere dabei ist, dass sie auf die Aurora-Fanning-Gesamtschule in ihrer Heimatstadt Eden gehen darf. Diese Schule ist nämlich eine außergewöhnliche: Hier lernen nicht nur Menschen, sondern unter anderem auch magische Wesen, einige von ihnen sogar mit Zauberkräften: Feen, Hexen, Meerjungfrauen, Zwerge, Zentauren und Werwölfe. Sophie ist hibbelig, denn das alles fasziniert sie. Sie findet es spannend, mit magischen Kindern zur Schule zu gehen, möchte zu gern welche kennenlernen und zaubern sehen. Doch anfangs gestaltet sich das schwierig, selbst als das Klassenbuch durch die Luft schwebt, offenbart sich keiner. Und auch Klassenlehrerin Frau Thomas ist verschwiegen und verrät nichts.

    Als ihre Grundschulfreundin Fenja nicht mehr ihre Interessen teilt, bekommt Sophie überraschend Anschluss und neue Freunde. Bald schon ist ihrer aller Spürsinn gefragt: Ein Einhorn aus der seltenen Herde im Mondmoor ist verschwunden.


    Katharina Martin dürfte mit „Sophie und die Magie. Bio, Deutsch und Zauberei“ Mädchen und Jungen im Alter von acht bis zehn Jahren gleichermaßen ansprechen, wenn diese sich für magische Abenteuer und Wesen und natürlich auch für die Freundschaft zwischen Kindern begeistern. In ihrer Geschichte spricht die Autorin einige Themen an, überlädt das Geschehen allerdings nicht mit Problemen. Sie macht wiederum deutlich, wie wichtig die Akzeptanz von Andersartigkeit, Kameradschaft, das Einstehen füreinander und Rücksichtnahme sind. 

    Das Zusammenleben von Magischen und „Normalen“ gehört in Eden, dem Ort der Geschichte, zum Alltag. Katharina Martin hat eine Gemeinschaft vielfältiger Charaktere zusammengestellt, die sich trotz ihrer unterschiedlichen Eigenschaften in vielen Dingen ergänzen. Sie agieren in einem Umfeld, das auch Streitigkeiten, Meinungsverschiedenheiten und Ängste vor dem Unbekannten beinhaltet, indes ebenso Verbundenheit und verträgliches Miteinander, Hilfsbereitschaft und Ideenreichtum.

    Die Illustratorin Angela Glökler hat nicht nur ein bunt-fröhliches Cover entworfen, sondern bereichert zudem mit schwarz-weißen Bildern den Text. Dies geschieht dezent, so dass zwar die eigene Fantasie angeregt, aber ihr gleichwohl Raum gegeben wird und immer die Geschichte im Fokus bleibt, die von Katharina Martin mit Fantasie, Lebendigkeit, Schwung und Pfiff erzählt wird. Nach einem etwas ruhigen Start hält die Autorin neben aufregenden Momenten auch lustige Situationen bereit, die letztlich zu einer kurzweiligen und freudigen Lektüre beitragen.

    4,5 Sterne

  21. Cover des Buches Verknallt hoch zwei (ISBN: 9781511924986)
    Anna Katmore

    Verknallt hoch zwei

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Ellysetta_Rain
    Cover:
    Ich liebe die großartigen Cover von Marie Graßhoff und dieses stellt keine Ausnahme dar. Die Fotos von dem Pärchen und dem Basketball auf dem Cover passen hervorragend zum Inhalt des Buches.

    Inhalt (dem Klappentext entnommen):
    Traue niemals einem Zwilling!
    Susan will Ethan. Und Chris will Sue.
    Verliebt in Ethan und fasziniert von Chris findet sich Susan Miller ganz unerwartet zwischen eineiigen Zwillingsbrüdern wieder. Als beide auch noch zur selben Zeit anfangen, mit ihr zu flirten, muss sie nur noch die richtige Wahl treffen. Ganz einfach, oder? Falsch! Ethan zögert einen Kuss hinaus, und Chris ist aus den völlig falschen Gründen an ihr interessiert …
    Ganz anders als sein zurückhaltender Bruder scheint Chris Donovan nichts als Ärger im Sinn zu haben. Er wechselt seine Freundinnen wie andere Jungs ihre T-Shirts, und der nächste Name auf seiner Eroberungsliste lautet Susan Miller. So etwas kommt für den romantischen Bücherwurm natürlich gar nicht in Frage, und doch ertappt Sue sich selbst dabei, wie sie auf all seine Gutenacht-SMS und andere anzügliche Nachrichten antwortet. Chris geht ihr unter die Haut wie kein anderer Junge je zuvor.
    Wie lange kann sie seinem Charme wohl noch widerstehen, bevor sie sich mehr Ärger einhandelt, als ihr lieb ist? Und wo bleibt Ethan bei der ganzen Sache?

    Meinung:
    Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin. Das Buch ist aus der Perspektive von Susan geschrieben, so dass man ihre Gedanken und Gefühle hautnah miterleben kann.
    Susan ist ein großartiger Charakter und dass sie auch noch Bücher liebt, macht sie einem noch sympathischer. Susan verliebt sich in Ethan und da sie nicht weiß, dass er einen Zwillingsbruder namens Chris hat, führt das zu für sie verwirrenden Begegnungen, welche für uns als Leserin natürlich sehr lustig sind. Chris ist gleich von Susan fasziniert, doch der Mädchenschwarm beißt sich an ihr die Zähne aus. Ob und wie sich das ändern wird, müsst ihr selber herausfinden…
    Die sympathischen und authentischen Charaktere sind mit ihren Ecken und Kanten sowie Gefühlen sehr gut dargestellt und beschrieben worden. Ich habe mit ihnen mitgelitten, mitgelacht und mitgefiebert. Auch gibt es ein Wiedersehen mit Charakteren aus den früheren Büchern. Das Tüpfelchen auf dem i war der großartige Epilog.
    Unbedingte und absolute Leseempfehlung für alle die Young- bzw. New-Adult-Romane oder wunderschöne Liebesgeschichten mit einer guten Prise Humor lieben. 5 von 5 Sternen, wenn ich könnte, würde ich mehr vergeben.

    Fazit:
    Eine mehr als gelungene Fortsetzung der großartigen Reihe. Wer gefühlvolle, humorvolle Geschichten mit sympathischen und authentischen Charakteren liebt, sollte unbedingt diese Reihe lesen. 
  22. Cover des Buches Atlas literarischer Orte (ISBN: 9783957282569)
    Cris F. Oliver

    Atlas literarischer Orte

     (8)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly

    Von Wunderland bis Mittelerde – Atlas literarischer Orte von Cris F. Oliver, illustriert  von Julio Fuentes. Dieser Atlas der fantastischen Welten und Orte wurde als Reiseführer aufgebaut, denn alle Liebhaber fantastischer Literatur kennen das Eintauchen in eine andere Welt. Bekannte Beispiele, die auch im literarischen Atlas vertreten sind, sind das London von Sherlock Holmes, die Villa Kunterbunt von Pippi Langstrumpf oder Alices‘ Wunderland, um nur wenige zu nennen. 

    Jeweils eine kurze Einführung in die Welt wird von einer Karte mit den markanten Anlaufstellen, um Empfehlungen bzw. Warnungen und kleinen Hintergrundinformationen zu Autor oder Geschichte zu einem Kapitel verbunden. So lassen sich bereits besuchte Orte nochmals im Kurzprofil betrachten und unbekannte Welten können entdeckt werden. 

    Eine kleine Hommage an die Fantasie, an zahlreiche Autoren und die von ihnen erschaffenen Welten. Sehr schön sind auch die Illustrationen von Julio Fuentes.


  23. Cover des Buches Influenza Bookosa - ein Leben mit LESEN (ISBN: B00OZY2M80)
    Michael Modler

    Influenza Bookosa - ein Leben mit LESEN

     (11)
    Aktuelle Rezension von: lauja01
    Über das Buch:

    ASIN: B00OZY2M80
    Seiten: 100
    Verlag: Kindel
    Preis: 0,99Euro
    Gelesen vom 25.12.2015 bis 25.12.2015

    Inhalt:

    LESEN ist eine gefährliche Krankheit, aber nichts, dessen man sich schämen müsste. Ein Leben mit LESEN ist möglich. Mehr noch: es macht Spaß, ist erfüllend und auf besondere Weise einzigartig. Dieses Buch möchte ihnen LESEN näher bringen und zu einem friedlichen Miteinander von Infizierten und Angehörigen beitragen.

    Das Cover:

    Das Cover ist schlicht gehalten, was aber zu diesem Buch gut passt.

    Die ersten 3 Sätze:

    Liebe Infizierten, liebe Angehörigen, LESEN ist eine gefährliche Krankheit, da gibt es nichts zu beschönigen. LESEN kann Bildung verursachen und zu Platzmangel in der Wohnung, Schwindsucht auf dem Bankkonto und etlichen anderen schwerwiegenden Folgeerscheinungen führen. Dennoch behaupten viele Infizierte, glücklich zu sein.

    Schreibstil & Aufbau:

    Das ganze Buch ist aufgebaut, wie ein Buch über eine gefährliche Krankheit. Jedes Thema von einer Krankheit wird hier abgearbeitet, egal ob es Nebenerscheinunge oder Therapien sind. 

    Meine Meinung:

    Ich fand das Buch super genial. Ich habe es gelesen und musste oft lachen. Hier wird der Leser so richtig schön auf die Schippe genommen und man findet sich in dem Buch wieder. Man denkt oft, genauso ist es.
    Es kommen auch viele Bücher darin vor, die weltbekannt sind und viele zum Lesen annimiert (infiziert) haben. Da wäre zum Beispiel Harry Potter, Games of Throne oder Panem.
    Es ist auch ein Wörterbuch enthalten. Da werden Begriffe wie SUB oder Bibliophil erklärt, aber auf lustiger Art und Weise.
    Es wird wirklich alles in diesem Buch behandelt, was einen Leser ausmacht. Auch viele Vorurteile kommen hier zum Zug. Und auch wir Blogger werden oft in dem Buch erwäht. Ich finde dieses Buch hat etwas, was jeden Buchliebhaber schmunzeln lässt und man fühlt sich oft ertappt.

    Fazit:

    Ein Buch für jeden der Lesen und Bücher liebt.

    Über den Autor:

    Michael Modler fand in Nepal an zu schreiben. Während der langen Reise von Kathmandu zu sich selbst war ein Reisetagebuch sein einziger Begleiter. Zurück in Deutschland studierte er soziale Arbeit und begann seinen ersten Roman zu schreiben.

  24. Cover des Buches Albert will lesen (ISBN: 9783314105180)
    Isabelle Arsenault

    Albert will lesen

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Mitherzundbauch

    Worum geht es?

    Albert ist es drinnen zu laut. Deshalb geht er nach draußen. Denn er möchte ganz in Ruhe lesen. Doch daraus wird leider nichts. Denn kaum hat er sich hingesetzt, fragen ihn die anderen Kinder, ob er mit Gärtnern möchte und dann, ob er Badminton spielen will. Möchte er nicht, Albert will lesen. So geht es immer weiter und alle Aktivitäten der anderen, machen natürlich Geräusche. Irgendwann sind alle so laut, dass Albert ein großes Donnerwetter loslässt. Die anderen Kinder verziehen sich, doch bald schon kommen sie zurück. Haben sie verstanden, worum es Albert ging?


    Mein Eindruck: 

    Wir haben es hier mit einem faszinierenden Buch zu tun, das sowohl durch den ungewöhnlichen Inhalt als auch die besondere Umsetzung in Wort und Bild überzeugt. 

    Meine Tochter hatte sofort Verständnis für Albert, denn auch ihr ist es oft zu laut, zum Beispiel im Kindergarten. Das Buch zeigt uns, vor allem durch die intensiven Illustrationen, die ganz in Schwarz, Orange und Türkis gehalten sind, wie sich der Stress, der durch Lautstärke entsteht, aufbaut und irgendwann entlädt. Das ist richtig toll gemacht. Viele Seiten kommen völlig ohne Text aus und sind nur mit Geräuschen versehen, ähnlich einem Comic. 

    Wir können mit unseren Kindern ergänzend über Lautstärke, Stress, Pausen und Rücksichtnehmen sprechen. Ich mag es immer sehr, wenn man durch Bücher auch Gesprächsthemen geliefert bekommt. Manchmal ergeben sich die Gespräche und manchmal liest man einfach nur ein gutes Buch. 


    Fazit: Eine schöne Geschichte über die eigenen Grenzen, Auszeiten und Rücksichtnahme kindgerecht und bildgewaltig umgesetzt.

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