Bücher mit dem Tag "leserbriefe"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "leserbriefe" gekennzeichnet haben.

15 Bücher

  1. Cover des Buches Post von Karlheinz (ISBN: 9783328102724)
    Hasnain Kazim

    Post von Karlheinz

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Radagast

    Heutzutage wird man, sofern man es möchte, mit Nachrichten, Artikeln und Einträgen in diversen Foren überhäuft. Gewisse Themen sind ein gesellschaftlicher Dauerbrenner wie z.B. Politik, Migration und Demokratie (zumindest in Deutschland/Österreich). 

    Der Journalist Hasnain Kazim hat seit Anfang der 90iger Jahre immer wieder Post von wütenden und rechtsorientierten Menschen bekommen. Ein Potpourri an diversen Nachrichten von erbosten Menschen die ihm geschrieben haben, hat er in diesem Buch veröffentlicht.
    Beim Lesen dieser Nachrichten die Hr. Kazim bekam, bekam ich zeitweise Gänsehaut bzw. musste ich etwas schmunzeln. Gänsehaut bekam ich, wenn ich die Nachrichten von Menschen las die blindwütig in die Tasten hauten und ihrer Dummheit freien lauf ließen. Schmunzeln musste ich wenn sie als Antwort getrollt wurden und es ihnen schlagartig die "Tastatur verschlug". Die Art und Weise wie er auf diese Nachrichten antwortete fand ich zeitweise provokant und auch wieder passend. Auch dass er sich die Zeit nahm und nicht nur zwei Zeiler schrieb, sondern sich wirklich Gedanken machte wie und was er antwortete beeindruckte mich. 

    Ich kann dieses Buch jenen Menschen empfehlen denen es nicht egal ist wie man mit "Fremden" umgeht. Überlegt und liberal auf Hass und Vorurteile antwortet bzw. diskutiert. Auch ist es ein Buch wo man sich selbst reflegtieren kann. Wie fremdenfeindlich bin ich? Kenne ich meine eigene Religion (wenn man einer Religion angehört)? In welcher Gesellschaft möchte ich leben bzw. was kann ich tun um sie gut zu herhalten?

  2. Cover des Buches Porträt der Psychopathin als junge Frau (ISBN: 9783865524164)
    Edward Lee

    Porträt der Psychopathin als junge Frau

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Nordlichtliest

    Die studierte Soziologin Kathleen Shade arbeitet für die Kolumne einer Frauenzeitschrift. Eines Tages erhält sie nicht nur die Verlagspost, sondern zusätzlich einen Brief mit einem abgetrennten Penis mit der Bitte die Geschichte der Absenderin zu veröffentlichen.

    Kathleen informiert natürlich sofort die Polizei, gerät dort aber an einen total unsympathischen Ermittler der sie nicht ernst nimmt. Die Situation ändert sich, als Sie die nächste Post von der Serienmörderin bekommt. Detaillierte Berichte zu ihren Morden. Als die Polizei auch noch die entsprechend zugerichteten Opfer findet sind alle in heller Aufregung.

    Kathleen ist die einzige Verbindung zur Killerin und ahnt noch nicht, welch schreckliches Geheimnis die beiden teilen.

    Der Schreibstil war locker und leicht, aber wie von Lee gewohnt sehr derbe und brutal – das muss man abkönnen. Wobei ich ehrlich sagen muss, dass ich mir hier etwas mehr Brutalität gewünscht hätte. Wer Lee liest, der weiß worauf er sich einlässt und erwartet schonungslos an die Wand geklatscht zu werden. Das ist jetzt zwar auch vorgekommen, aber immer nur in ganz kurzen Abschnitten – hier hätte man das ruhig etwas detaillierter noch bringen können in meinen Augen.

    Die Charaktere waren wirklich sehr gut ausgearbeitet, Da kann ich überhaupt nichts negatives anmerken besonders Katheeen hat sich sehr gut entwickelt.

    Das Tempo war so ne Sache. Phasenweise war es total krass und schnell und phasenweise bin ich fast eingeschlafen. Zum Glück waren dieser ein Schlafphasen sehr kurz, so dass ich trotz allem an der Geschichte dran geblieben bin und unbedingt wissen wollte wie es weitergeht aber durchweg Tempo war nicht vorhanden.

    Die Idee, dass eine Serien Killerin Kontakt zur einer Reporterin aufnimmt ist mit Sicherheit nicht neu, aber die Umsetzung hat mir in dieser Geschichte wirklich sehr gut gefallen. Obwohl das Buch so dick war mit fast 500 Seiten hat es mich wirklich komplett an sich gefesselt und ich konnte es nicht weglegen. Es gab interessante und vor allem unerwartete Wendungen und das Ende mit der Auflösung hat mich schier umgehauen. Klare Empfehlung!

  3. Cover des Buches Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt (ISBN: 9783548373263)
    Stephan Orth

    Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt

     (241)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus
    Zum Inhalt:
    Vergessene Triebwerke, Piloten ohne Orientierung, Kühe auf der Landebahn: So manche Durchsage an Bord eines Flugzeugs treibt selbst erfahrenen Passagieren die Schweißperlen auf die Stirn. Hunderte von Lesern haben ihre Erlebnisse aus dem Cockpit an Spiegel Online geschickt – die besten und lustigsten Zitate und Anekdoten sind in diesem Buch versammelt. Also schnallen Sie sich an, klappen Sie die Tische hoch, und stellen Sie die Sitzlehnen aufrecht.


    Wer kennt es nicht, du sitzt im Flugzeug oder bist kurz vor einer Reise, alles ist entspannt, bis du dir überlegst, was wohl bei einem solchen Flug alles passieren kann. Oder du bist ein Vielflieger, die Stewardessen kennen dich schon beim Vornamen und immer wenn du fliegst, gibt es eine neue Schote, die dich zum Schmunzeln bringt. Auf Flügen kann so allerlei passieren. Es gibt Passagiere die dich einfach nerven können, es gibt Luftlöcher in denen das Flugzeug scheinbar um Meter tiefer fällt, es gibt Flüge, bei denen Unwetter den Angstschweiß auf deiner Stirn stehen lassen. Es gibt Flüge die verschoben werden, es gibt Flüge die gar nicht stattfinden, es gibt Flüge die nicht landen können und mit denen du eine Extrarunde über die Metropolen der Welt ziehst. Es gibt besoffene Mitflieger, es gibt Personal das denkt witzig zu sein, aber nur die Angst schürt. Es gibt so viele Dinge die über den Wolken passieren können. In diesem Buch werden die lustigsten Geschichten von Flugreisenden zusammen gefasst und kommentiert. Fliegen kann ja so schön sein. Trotzdem sollte man das Buch nicht unbedingt vor einem Flug lesen, denn die eine oder andere Geschichte lässt den Leser nicht nur schmunzeln, sondern könnte ihm auch die Lust am Fliegen nehmen und den Angstschweiß auf die Stirn treiben. Wer dieses Buch liest braucht schon ein bisschen Galgenhumor. Das Buch ist etwas für Zwischendurch. Durch die große Anzahl der gesammelten Geschichten muss man das Buch meiner Meinung nach öfter einmal zur Seite legen, um die Eindrücke wirken zu lassen. Trotzdem macht es Spaß und man sollte es einmal gelesen haben.
  4. Cover des Buches »Sorry, Ihr Hotel ist abgebrannt« (ISBN: 9783548374109)
    Antje Blinda

    »Sorry, Ihr Hotel ist abgebrannt«

     (100)
    Aktuelle Rezension von: klengt
    Das Buch hat mir gut gefallen. Es ist witzig zu lesen, welche Probleme bei manchen Leuten auf ihren Reisen so aufgetaucht sind. Man freut sich darüber, dass man sowas bisher nicht miterleben musste. Während dem Lesen bekam ich trotz diesen massiven Problemen riesen Lust auch wieder selbst weg zu fahren 😀
  5. Cover des Buches Der magische Steinkreis (ISBN: 9783442373147)
    Diana Gabaldon

    Der magische Steinkreis

     (130)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Vor einigen Jahren erschien bereits das Begleitbuch zur Serie um dem Schotten Jamie und Claire, der Zeitreisenden. Da sich seitdem eine Menge getan hat, wurde dieser Begleitband nun nochmals neu überarbeitet, aktualisiert und erweitert.
    Wer dieses Begleitbuch bis dato noch nicht gelesen haben sollte, den dürfte hier ein echter Leckerbissen erwarten, denn man findet einige sehr interessante Dinge um die Serie und die Autorin von denen ich nur einige aufzählen möchte, darin, wie etwa:

    1. Ausführliche Inhaltsangaben der einzelnen erschienenen Teile; besonders wichtig, um schnell wieder in die Story zu kommen, wenn seitdem ein wenig Zeit vergangen ist oder einfach für die Leser, die nicht mehr genau wissen, welche Person Auslöser einer bestimmten Begebenheit war.

    2. Diana Gabaldon äußert sich auf ihre ganz besondere humorvolle Art und Weise zum Thema Entwicklung von Romancharakteren.

    3. Stammbäume (für mich immer sehr wichtig, um schnell herausfinden zu können, wer nochmal mit wem verwandt war)

    4. Ausführliches Glossar & Anmerkungen zur gälischen Sprache. Ebenfalls recht interessant und rundet dieses Begleitbuch sehr gut ab.

    5. Ein ebenfalls sehr wichtiger Punkt ist die Hintergrundrecherche. Die Autorin gibt hier kleine Tipps und berichtet über ihre Erfahrungen

    6. Welche Theorie hat Diana Gabaldon zum Thema Zeitreise?

    7. Leserfragen die die Autorin beantwortet. Sehr informativ und auch humorvoll geschrieben. Ein Highlight in diesem Buch!

    Und noch viele weitere Extras mehr, die das Buch zu einem wichtigen Begleiter machen, wenn man die Highlandsaga liest oder sein Wissen einfach wieder auffrischen möchte. Besonders begeistert war ich von dem stets humorvoll gehaltenen Unterton der Autorin, der mehr aus "Der magische Steinkreis" macht, als ein nüchternes Nachschlagewerk- sondern eine interessante Ergänzung zur Serie bietet!

  6. Cover des Buches "Grund dafür sind Verzögerungen im Betriebsablauf" - Wie die Bahn uns alle irre macht (ISBN: 9783959673464)
    Maria Wiesner

    "Grund dafür sind Verzögerungen im Betriebsablauf" - Wie die Bahn uns alle irre macht

     (10)
    Aktuelle Rezension von: KiraNear

    Name: "Grund dafür sind Verzögerungen im Betriebsablauf

    Autor: Maria Wiesner

    Genre: Berichte

    Preis: €10,00 [D] | €10,0 [A]

    Seiten: 206

    Sprache: Deutsch

    Erscheinungsjahr: 2019

    ISBN: 978-3-95967-346-4

    Verlag: HarperCollins


    Rückentext:

    "Ich hatte ja bislang geglaubt, dass es Fahrpläne bei der Bahn gibt."

    Verspätungen, Zugausfälle, geänderte Wagenreihung - kein Unternehmen erregt den Unmut seiner Kunden so sehr wie die Deutsche Bahn. FAZ-Redakteurin Maria Wiesner hat die irrsten Erlebnisse Bahnreisender gesammelt: von achtstündigen Verspätungen, saunaähnlichen Großraumawagen, schnarchend-schmatzend Sitznachbarn bis hin zu Pendlern am Rande des Nervenzusammenbruchs. Survival Training inklusive. Absurd, komisch - und leider wahr!

    "So standen wir alle. Und standen. Und standen."


    Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

    Dieses Buch habe ich mir vor einer Weile mal geholt, als ich mal wieder zum Arzt musste und es ist eine schöne Tradition, dass ich mir vor oder nach dem Arztbesuch ein Buch kaufe. Hat was von einem Trostpflaster, irgendwie. Jedenfalls mag ich es, solche Geschichten von anderen Reisenden zu lesen, ob nun positiv oder negativ. Nun gut, zugegeben, die negativen Geschichten sind meist die interessanteren. Jedenfalls habe ich es damals ein Stück weit gelesen und dann wieder vergessen. Es kamen auch noch andere Bücher dazwischen, die dann wichtiger waren. Nun hab ich das Buch vor mehreren Wochen neu angefangen und dieses Mal auch zuende gelesen. Nun ist es eigentlich nicht das Werk von Maria Wiesner alleine, sie hat nicht nur ihre eigenen Erfahrungen in das Buch gesetzt, sondern viele andere Menschen auch. Das Buch ist in mehrere Kapitel aufgebaut, in dem einen geht es um darum, dass die Bahn nicht improvisieren kann; man bekommt typische Situationen mit wie kaputte Züge oder defekte Klimaanlagen an einem heißen Sommertag (eine Erfahrung, die ich ebenfalls machen durfte, aber auch in die andere Richtung, dass die Klima auf zu kalt eingestellt war) - aber auch das Verhalten einiger Bahnmitfahrer, die sich ihre Aktionen lieber hätten sparen können. Natürlich gibt es auch positive Erlebnisse, die werden auch in einem Kapitel erwähnt.

    Die Geschichten sind sehr interessant, nur manchmal, abgesehen von einem Kapitel, welches sich um den einen oder anderen Sturm kümmert, behandeln die meisten Erlebnisse irgendwie die Bahnstrecken aus der gleichen Gegend. Keine Ahnung, ob es da schlimmer ist als in anderen Regionen in Deutschland, aber ein bisschen mehr Abwechselung wäre interessanter gewesen. Auch ging es fast nur um Reisende, die entweder mit dem ICE oder sehr, sehr weite Strecken gefahren sind. Dabei hätten mich, als ehemalige Regionalbahnfahrerin, auch die eine oder andere Regionalverkehrsgeschichte interessiert. Denn ja, auch im "Nahverkehr", wie die Bahn sowas noch nennt, kann eine Menge negatives oder positives passieren. Auch ich hätte da das eine oder andere noch hinzufügen können. Am Ende jeder Geschichte wird dann der Name des Verfassers erwähnt.


    Leseprobe:

    Die Deutsche Bahn hat lange Zeit mit einem entspannten Fahrerlebnis geworben. Noch vor wenigen Jahren sah man Werbung von Zügen, in deren Abteilungen sich wenige Reisende lümmelten, auf ihren Laptops gemütlich Filme schauten oder auf dem Smartphone das Ultraschallbild des Enkelkindes bestaunten. Von dieser angenehm entspannten Vision des Fahrerlebnisses hat sich das Unternehmen längst verabschiedet, wie ein Werbespot mit Nico Rosberg aus dem Jahr 2018 zeigt.

    Der ehemalige Rennfahrer sprintet in dem kurzen Video über den Bahnsteig, erwischt knapp den Zug und stellt - dank mobiler DB-App - fest, dass seine Sitzplatzreservierung am anderen Ende des ICEs liegt. Zum Iggy-Pop-Song "The Passenger" folgt nun ein Sprint durch das alltägliche Zugchaos: Rosberg hilft dabei, einen Koffer in die Ablage über den Sitzen zu wuchten, springt über Hunde und Babys im Gang und tanzt sich durch ein Abteil mit indischer Hochzeit. Der Zug ist voll, laut, gedrängt und soll natürlich trotzdem sympatisch wirken. Die Menschen sind entspannt, gehen an Laptops ihrer Arbeit nach. Am Ende gelangt Rosberg an seinen reservierten Platz, von dem ihm der halb nackte Iggy Pop persönlich entgegenlächelt und in vernuscheltem Deutsch "geänderte Wagenreihung" sagt.

    Ironisches Augenzwinkern im eigenen Werbevideo.


    Fazit:

    Wie schon bereits gesagt, ist das Buch ziemlich interessant, auch wenn es schade ist, dass der Fokus so sehr auf den Fernverkehr liegt. Allerdings ist es jetzt nicht so interessant genug, dass ich es noch ein drittes Mal lesen würde. Es ist eines dieser Bücher, die man ließt und dann weitergibt, damit sie der nächste lesen kann. Auch wäre eine Abwechslung, was die Themen und die Gebiete, in denen die Erlebnisse stattfinden, auch etwas mehr hätten sein können. An sich ist es eine gute Ansammlung von Erlebnissen, aber jetzt nichts, was ich nochmal lesen möchte oder gar behalten. Daher werde ich das Buch auch bei der nächsten Gelegenheit zu einem neuen Besitzer geben; und gebe ihm vorher insgesamt 3 Rubine.

  7. Cover des Buches Briefe an einen jungen Schriftsteller (ISBN: 9783518456019)
    Mario Vargas Llosa

    Briefe an einen jungen Schriftsteller

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Duffy
    Man müsste diese, ohnehin kurze Rezension, teilen. Zum einen für die Schriftsteller unter den Lesern, zum anderen für die Llosa-Fans. Für die erste Gruppe gilt natürlich das, was für alle Statements von großen Autoren gilt: Sie sind erst mal uneingeschränkt interessant, denn von wem, wenn nicht von dieser Gruppe, könnte man lernen.

    Der Autor verbreitet hier seine Kenntnisse und Tipps in Form eines Briefwechsels mit einem Schüler, wobei allerdings dieser nicht zu Wort kommt, denn Llosa beschränkt sich auf das Antworten. Die haben es in sich, muten an wie Vorlesungen, sind sicher sehr gehaltvoll, aber auf die Dauer schwer zu lesen, weil sie die volle Konzentration fordern. Es ist eine Fülle von Stoff, die sich in den Kapiteln kaum unterbrechen lässt, ohne den Faden zu verlieren.

    Für die zweite Gruppe der Interessenten hat das Büchlein nur einen eingeschränkten Wert. Man kann sich darauf einlassen, weil es vielleicht Aufschluss über den Menschen Llosa und seine Art zu schreiben geben kann, aber schnell wird der Leser feststellen, dass das mehr etwas für die "Eingeweihten" ist, oder die vom Fach und das Buch beiseite legen.

    So oder so, man sollte sich überlegen, ob man sich ernsthaft mit dem Stoff beschäftigen will. Für Autoren ist es ein nützlicher Leitfaden, wie sie an das ganze Thema herangehen könnten. Vielleicht wird der eine oder andere "Möchtegern" auch die Entscheidung treffen, dass so viel harte Arbeit nichts für ihn ist. Dann werden vielleicht ein paar schlechte Bücher weniger auf dem Markt sein. Auch ein guter Effekt.
  8. Cover des Buches Verraten und verkauft (ISBN: 9783492246774)
    Michael Moore

    Verraten und verkauft

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Mahsu1988
    Das Buch liegt ewig auf meinem SuB, jetzt war es endlich so weit, ich habe begonnen es zu lesen:
    Das Buch ist eine Sammlung aus Emails und Briefen, die amerikanische Soldaten aus dem Irak an deren Eltern geschrieben hatten, bzw. deren Eltern an sie.

    Michael Moore hat sie gesammelt und in ein Buch gepackt. Ja… viel Arbeit hat er sich damit nicht gemacht, aber es ist authentisch und teilweise schon irre.
    Von Brief zu Brief stellen die Soldaten den Krieg in Frage, die Motive dahinter und die Bush-Regierung im Allgemeinen. Teils sind wirklich schockierende Erzählungen dabei.

    Dennoch – das Buch liest sich unglaublich repititiv: Quasi jeder Brief beginnt mit „Danke Mr. Moore, dass sie diesen oder jenen Film gedreht haben / sie der einzige Mensch sind, der die Wahrheit sagt“ usw. Nach rund 20 Briefen – auch wenn sie teils erschütternd waren - hatte ich das Gefühl, ständig das gleiche zu lesen und obwohl das Buch 268 Seiten hat, konnte ich mich nach 110 nicht mehr zwingen weiterzulesen. Ich habe es abgebrochen und es bleibt wirklich ein dürftiger Eindruck.

    Empfehlen kann ich es nicht, mit der hohen Qualität von Fahrenheit 9/11 oder Bowling for Columbine hat dieses Buch leider nichts zu tun
  9. Cover des Buches Bornemanns Neue Briefmacken (ISBN: 9783833945007)
    Winfried Bornemann

    Bornemanns Neue Briefmacken

     (4)
    Aktuelle Rezension von: StMoonlight

    Ich habe dieses Buch auf einem Bücherflohmarkt gesichtet. Da ich selbst gerne mal solche Briefe geschrieben habe (Ich habe z.B. ml bei Haribo nachgefragt warum der Goldbär so heißt, wenn doch auch andere seiner Artgenossen in der Tüte sind, ist doch Diskriminierung!;-))) wollte ich mal sehen auf was für Ideen andere so kommen.

    Die Auswahl der Briefe ist wirklich vielfältig und deckt ein breites Spektrum ab. So weist Bornemann Blend-a-med darauf hin das die Zahnpasta super zum Felgen polieren sei, worauf die Firma dringend davon abrät das ganze nun auch andersherum auszuprobieren und sich mit Felgenpoliermittel die Zähne zu putzen. Der Post unterstellt er brieflich nicht mehr modisch im Trend zu liegen und mit dem gelb für die Demotivierung der Mitarbeiter zu sorgen. Neue Modevorschläge gibt’s gratis dazu. Bei einer Versicherung möchte sich Winfried gegen das Abschließen von Versicherungen versichern lassen, mit einer Raubkatze in ein Hotel einkehren und bei Pfanni fragt er an wie sich seine Kartoffelpuffertrockenmasse in Kroketten verwandeln konnten.

    Die Antworten sind total unterschiedlich, meist aber ebenfalls sehr humorvoll.

    Im ganzen Buch verteilt sind schwarz-weiß Zeichnungen von Arthur Peters. Teilweise sind sie recht witzig, doch meist fand ich sie einfach völlig fehl am Platze und nicht besonders schön. Weniger wäre hier mehr gewesen.

    Zum Schmunzeln ist dieses Buch geeignet, wirklich „Brüller“ fehlen leider. Dennoch empfehlenswert.

  10. Cover des Buches Elternsprechtag (ISBN: 9783426779583)
    Lotte Kühn

    Elternsprechtag

     (28)
    Aktuelle Rezension von: BeiterSonja

    Habe eher gedacht dass Buch baut auf dem Buch 'Lehrerhasserbuch' auf, aber es scheint nicht wirklich so.. 

    Meiner Meinung nach werden Emails ins Buch gequetscht, und nicht wirklich drüber geredet..

  11. Cover des Buches Schreiben Sie Miss Lonelyhearts (ISBN: 9783257612202)
    Nathanael West

    Schreiben Sie Miss Lonelyhearts

     (5)
    Aktuelle Rezension von: winter-chill
    Auf die Scheinheiligkeit, Heuchelei und Doppelmoral der amerikanischen Gesellschaft hat es Nathanael West in seinem 1933 erschienen Roman „Schreiben Sie Miss Lonelyhearts“ abgesehen. Die Schlüsselfigur seiner Gesellschaftskritik, Miss Lonelyhearts, ist eigentlich ein Mann. Als Kummerkastentante bei einer New Yorker Zeitung beantwortet er Briefe seiner verzweifelten Leser – meist traurige Briefe voller Leid und Elend. In Wirklichkeit ist Miss Lonelyhearts aber selbst eine sehr trübsinnige Figur, ausgestattet mit einem überchristlichen Helfersyndrom, die ein sehr trostloses Leben führt und von seinen Kollegen verspottet wird. Weil sein Job ihm immer mehr zur Bürde wird, verfällt Miss Lonelyhearts immer mehr dem Wahnsinn. Die Sprache des kurzen Romans ist recht einfach und lakonisch. Den Stil könnte man durchaus als surreal bezeichnen, manche Szenen erinnern auch an Screwball-Komödien. Stilistisch und dramaturgisch ist West mit „Schreiben Sie Miss Lonelyhearts“ gewiss ein brillantes Werk gelungen. Dennoch konnte mich der Roman nicht begeistern. Wahrscheinlich waren mir Thematik und Umsetzung einfach viel zu amerikanisch. Vor allem hatte ich aber nicht das Gefühl, dass West mit diesem Roman wirklich ein System aufdeckt, in dem Menschen für dumm verkauft werden.
  12. Cover des Buches Der Wahrheit auf der Spur (ISBN: 9783518463376)
    Wolfram Bayer

    Der Wahrheit auf der Spur

     (8)
    Aktuelle Rezension von: steff
    Für alle Thomas Bernhard-Süchtigen neuer Stoff. Legt man nicht mehr aus der Hand. Herausragend! Wird es je einen Nachfolger für Bernhard geben? Momentan sieht es nicht danach aus.
  13. Cover des Buches Die Untergegangenen und die Geretteten (ISBN: 9783423117302)
  14. Cover des Buches Spielball der Götter (ISBN: 9783839212691)
    Margit Hähner

    Spielball der Götter

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Liebe Blogleser und Fans von Chick-lit,

    der humorvoll klingende Roman von MARGIT HÄHNER ist am 13.02.2012  als Taschenbuch im GMEINER VERLAG erschienen und trägt den Titel SPIELBALL DER GÖTTER.

    📚 Mein Leseeindruck 📚 

    Schon auf den ersten Seiten lernte ich Lena kennen. Sie ist Ende 30 und zerfließt in Selbstmitleid. Sie tut sich sooo unsagbar leid, weil sie keinen Mann hat, alleine essen muss, einen langweiligen Job hat usw. Kurzum, die ist wohl die langweiligste und bemitleidenste Person auf der ganzen Welt. So denkt sie zumindest. Ich hatte anfangs oft das Gefühl, dass mir die Geschichte etwas zu depressiv war. Hm, und das obwohl der Klappentext doch eher auf eine heitere, beschwingte Geschichte hingedeutet hatte. Hatte ich mich da etwa in die Irre führen lassen?

    Ich bin ein heiterer Mensch, der auch gerne mal sein Umfeld zum Lachen bringt. Vielleicht war mir deshalb auch dieses ewige "buuuuh-keiner-hat-mich-lieb" Gefasel zu wider. Ich habe wirklich oft mit dem Gedanken gespielt, das Buch einfach aus der Hand zu legen, da ich unter "guter Unterhaltung" einfach gewisse Ansprüche habe. Aber dann trat diese Person auf. Eine Fee? Etwa die gute Fee? Nein, es war Amanda!

    Nun hatte ich Hoffnung, dass die Story an Fahrt aufnehmen und Lena aus ihrer Lethargie aufwachen würde. Was nun folgt war relativ viel Geplapper und drumrum Gerede, aber von Humor bzw. zurück gewonnener Lebensfreude war nicht viel zu spüren.

    Dann, auf den letzten Seiten, drehte sich die Geschichte und ... in der Tat... nahm sie etwas an Fahrt auf.

    📚 Fazit 📚 

     Ein Klappentext, der humorvoll klingt und eine gute Story verspricht, und eine Story, die leider nur sehr mäßig humorvoll und gut ist. Ich würde sie eher als ziemlich zäh bezeichnen. Wer zu Depressionen neigt, sollte auf keinem Fall zu diesem Buch greifen, da gerade am Anfang, eine ziemlich düstere Stimmung verbreitet wird. Düster im Sinne von, Selbstmitleid, Unzufriedenheit, mit der Welt nicht im Reinen.

    Aber mal ehrlich, wollen wir sowas wirklich lesen? Ist die Realität nicht schon düster genug? Ich möchte jedenfalls nach einem anstrengenden Arbeitstag mich nicht mit Selbstmitleid anderer Menschen beschäftigen, sondern eher den Alltag hinter mir lassen.

    Insofern fällt meine Bewertung leider nicht wirklich gut aus. Es war ein netter Versuch, der bei mir jedoch einen faden Geschmack hinterlassen hat.

  15. Cover des Buches »Liebt mein Mann unseren Dackel mehr als mich?« (ISBN: 9783548373454)
    Matthias Müller-Michaelis

    »Liebt mein Mann unseren Dackel mehr als mich?«

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Gospelsinger
    Dieses Buch versammelt Leserbriefe an Zeitschriften, die mal Erstaunen, mal Entsetzen, mal Empörung hervorrufen. Oder einfach nur lustig sind. Es ist nicht zu fassen, auf welche Fragen die Leute kommen. Zum Beispiel, ob ein Goldhamster die Stromkosten senken kann. Oder ob die Redaktion helfen kann, damit man im Preisausschreiben gewinnt. Auch auf kreative Ideen kommen die Leute. Zum Beispiel, Flecken auf dem Morgenmantel mit Joghurt zu entfernen. Oder den Vertrag für ein Gratishandy mit Zaubertinte zu unterschreiben. (Beides funktioniert übrigens nicht.) Viele Menschen erhoffen sich Hilfe von der Redaktion. Hilfe bei der Durchführung nicht ganz sauberer Aktionen, wie im besoffenen Zustand das Auto der Ex zu zerkratzen oder Tipps, wie man an Geld kommt, wenn einem das Arbeiten einfach nicht liegt. Aber auch einige ernsthafte Fragen finden sich. Zum Beispiel, warum Alleinreisende finanziell benachteiligt werden oder die Frage, ob man vor einer Schule auch dann Tempo 30 einhalten muss, wenn gerade Ferien sind. (Ja, muss man!) Ein nettes und witziges Buch, das sich gut in Häppchen lesen lässt und Stoff für Party-Smalltalk bietet.
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