Bücher mit dem Tag "leserunde"
355 Bücher
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1)
(19.568)Aktuelle Rezension von: LordFauntleroyHarry Potter und der Stein der Weisen ist ein Fantasyroman der britischen Autorin J. K. Rowling. Das Buch erschien 1998 im Carlsen Verlag. Es hat 336 Seiten und kostet als gebundene Ausgabe 22,00 €.
Der Roman erzählt die Geschichte des elfjährigen Harry Potter, der bei seiner Tante und seinem Onkel lebt. An seinem elften Geburtstag erfährt er, dass er ein Zauberer ist. Schon bald besucht er die Zauberschule Hogwarts, wo er neue Freunde findet und viele spannende Abenteuer erlebt. Gemeinsam mit Ron und Hermine kommt er einem geheimnisvollen Rätsel rund um den Stein der Weisen auf die Spur. Dabei geht es vor allem um Freundschaft, Mut und den Kampf zwischen Gut und Böse.
Mir hat das Buch insgesamt sehr gut gefallen. Besonders spannend finde ich die Handlung, weil immer wieder neue Geheimnisse auftauchen und man wissen möchte, wie es weitergeht. Auch die Figuren sind interessant und unterschiedlich. Harry, Ron und Hermine halten in schwierigen Situationen zusammen und wachsen im Laufe der Geschichte immer mehr zusammen. Meine Lieblingsstelle ist die Szene, in der Harry zum ersten Mal die Große Halle von Hogwarts betritt. Die schwebenden Kerzen, die verzauberte Decke und die vielen Schülerinnen und Schüler haben mir besonders gut gefallen. Beim Lesen konnte ich mir alles genau vorstellen und hatte das Gefühl, selbst in Hogwarts zu sein.
Die Sprache ist gut verständlich und die magische Welt wird so anschaulich beschrieben, dass man sich Hogwarts und seine Bewohner gut vorstellen kann. Allerdings sind einige Kapitel etwas lang und enthalten viele Beschreibungen. Dadurch zieht sich das Buch manchmal etwas. Trotzdem wurde es für mich nie langweilig. Der Preis ist für ein so umfangreiches wirklich angemessen.
Insgesamt ist Harry Potter und der Stein der Weisen ein spannender und abwechslungsreicher Fantasyroman. Ich empfehle das Buch besonders Kindern, die Abenteuer, Magie und geheimnisvolle Geschichten mögen. Wer einmal mit dem Lesen beginnt, möchte am liebsten sofort den nächsten Band lesen.
- Leigh Bardugo
Das Lied der Krähen
(1.717)Aktuelle Rezension von: Silke-LuIn der zwielichtigen Hafenstadt Ketterdam erhält der gerissene Dieb Kaz Brekker ein verlockendes Angebot: ein nahezu unmöglicher Coup, der ihm unermesslichen Reichtum bringen könnte. Gemeinsam mit fünf sehr unterschiedlichen Verbündeten macht er sich auf den Weg, um einen gefährlichen Magier aus einem streng bewachten Gefängnis zu befreien. Doch der Plan ist riskant und verlangt ihnen alles ab.
Das Lied der Krähen hat mich einfach komplett überzeugt. Die Geschichte ist unglaublich spannend erzählt und dabei sehr atmosphärisch. Es ist eines dieser Bücher, zu denen man nicht viel schreiben muss, da es sich von Anfang bis Ende einfach gut angefühlt hat.
Besonders hervorzuheben sind die Charaktere. Jeder von ihnen bringt seine eigene Geschichte und Motivation mit, was die Dynamik innerhalb der Gruppe sehr interessant macht. Am meisten haben mich die Beziehungen zwischen Kaz und Inej sowie zwischen Nina und Matthias gefesselt. Wobei Jesper und Wylan auch sehr interessant sind, also eigentlich sind alle sechs spannend!
Kaz’ Hintergrundgeschichte ist dabei besonders intensiv und emotional. Seine Vergangenheit ist hart und traurig, und man kann seine Beweggründe wirklich gut nachvollziehen. Die Geschichte, die hinter den Handschuhen steckt, da gruselt es mich schon wieder. Ähnlich ging es mir auch bei Inej, deren Geschichte auch unter die Haut geht.
Nina mochte ich ebenfalls total gerne. Sie bringt mit ihrer selbstbewussten und humorvollen Art eine gewisse Leichtigkeit in die Handlung.
Der eigentliche Coup ist dann das absolute Highlight: clever aufgebaut, spannend umgesetzt und voller unerwarteter Wendungen. Man fiebert die ganze Zeit mit und wird immer wieder überrascht.
Für mich ist das Buch ein echtes Highlight und bekommt ganz klar 5 Sterne.
- Mary E. Pearson
Der Kuss der Lüge
(1.563)Aktuelle Rezension von: Melone77Kuss der Lüge hat mich sofort gepackt, weil die Geschichte mit einer starken, verletzlichen und gleichzeitig starrköpfigen Protagonistin beginnt, die vor ihrem Schicksal flieht – und damit eine Kette von Ereignissen auslöst, die sie selbst kaum begreifen kann. Kurz gesagt: Ein Mädchen läuft vor einer arrangierten Ehe davon, zwei Männer folgen ihr – und niemand ist, wer er zu sein scheint. Genau dieses Spiel mit Identitäten macht den Einstieg so spannend.
Was mir besonders gefallen hat, war das Gefühl, das das Buch auslöst. Die Handlung ist nicht nur spannend, sondern auch emotional dicht. Ich mochte, wie sehr man miträtselt, wer der Prinz und wer der Attentäter ist, und wie man sich dabei selbst immer wieder täuscht. Das Love Triangle funktioniert hier richtig gut, weil beide Männer etwas Echtes in der Protagonistin – und in mir als Leserin – berühren. Ich habe mich mehr als einmal dabei ertappt, wie ich ihr innerlich zugerufen habe, sie solle endlich die richtige Entscheidung treffen.
Die Charaktere sind vielschichtig, und ihre Motive wirken nachvollziehbar. Besonders schön fand ich, dass niemand eindimensional ist: Jeder trägt seine eigene Wahrheit, seine eigenen Wunden und Geheimnisse mit sich herum. Das macht die Geschichte lebendig und glaubwürdig.
Gelernt habe ich vor allem, wie sehr Mut und Wahrheit zusammenhängen – und dass Weglaufen manchmal nur der erste Schritt ist, um herauszufinden, wer man wirklich sein möchte.
Empfehlen würde ich das Buch allen, die Fantasy mit Herz, starken Figuren, Spannung und einem emotionalen Love Triangle lieben. Besonders Leserinnen und Leser von Young Adult-Fantasy werden hier voll auf ihre Kosten kommen.
- Leigh Bardugo
Das Gold der Krähen
(998)Aktuelle Rezension von: Linahsa„Wie haben sie das bloß wieder geschafft?“, war ein Gedanke, der mir immer wieder in den Kopf gekommen ist, während ich dieses Buch gelesen habe. Wenn man ein Abenteuer mit komplexen Charakteren sucht, ist dieses Buch sicher das richtige!
Fangen wir mit dem Schreibstil an. Er war sehr ansprechend, durchgehend stimmig und hat eine passende Atmosphäre geschaffen, die perfekt zur düsteren, spannungsgeladenen Welt des Buches passt.
Beim Lesen hatte ich ständig das Gefühl, die Autorin – oder vielmehr die Charaktere – seien einem immer einen Schritt voraus. Die Handlung war nie vorhersehbar, und man wurde immer wieder aufs Neue überrascht. Ich liebe einfach das Gefühl zu haben, auf jeder Seite wartet eine Überraschung - ein echtes Abenteuer also!
Dabei war die Geschichte in jedem Moment glaubhaft, die Handlungen der Figuren stets nachvollziehbar, und der gesamte Plot wirkte hervorragend durchdacht.
Die Figuren in dem Buch haben mich vor allem begeistert. Sie wirkten authentisch und auf ihre eigene Weise sympathisch. Jeder hatte seine individuellen Stärken und Schwächen, eine Geschichte, eine Vergangenheit, die ihn oder sie geprägt, geformt oder sogar gequält hat.
Man hat das Gefühl bekommen, dass die Figuren nicht nur eine gemeinsame schwer zu meisternde Mission hatten, die sie alle vereinte - sie hatten auch eine persönliche, teils geheime Herausforderung, die sie meistern mussten. Dementsprechend waren viele tolle Charakterentwicklungen dabei!Das Einzige, was mir ein wenig gefehlt hat, war ein wenig Romantik - aber auch nur ein kleines bisschen. Ich fand es zwar sehr angenehm, dass es weder explizite Szenen noch übertrieben, wenig glaubhafte Liebesbekundungen gab. Die romantischen Momente blieben dezent und zwischen den Zeilen, was gut zur Geschichte gepasst hat. Ein Hauch mehr hätte mich trotzdem gefreut.
Letztendlich ändert es aber nichts daran, dass mir dieses Buch sehr gefallen hat und der Plot und der Schreibstil wirklich grandios waren.Insgesamt also eine eindeutige Empfehlung.
Sternebewertung:
Plot: 5/5
Originalität der Geschichte: 5/5
Charaktere und ihre Entwicklung: 10/5
Schreibstil: 4/5
Gesamtwertung: 5/5 - Sebastian Fitzek
Der Heimweg
(1.316)Aktuelle Rezension von: Jessi123Normalerweise bin ich ein großer Sebastian-Fitzek-Fan und habe bisher alle seine Bücher gelesen. Umso enttäuschter war ich von Der Heimweg. Leider konnte mich die Geschichte überhaupt nicht packen. Sie zieht sich meiner Meinung nach sehr in die Länge, und ich hatte große Schwierigkeiten, überhaupt ins Buch hineinzufinden. Die Spannung, die ich sonst von Fitzek gewohnt bin, wollte sich bei mir einfach nicht einstellen. Dieses Buch war leider so gar nicht meins.
- Karsten Dusse
Achtsam morden
(905)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Achtsam morden von Karsten Dusse war für mich definitiv mal etwas ganz anderes.
Als mir das Buch empfohlen wurde, habe ich zunächst überhaupt nicht verstanden, wie Achtsamkeit und Mord zusammenpassen sollen. Beim Lesen hat sich aber ziemlich schnell gezeigt, wie genial diese eigentlich völlig absurde Kombination funktioniert.
Spätestens als Dragan im Kofferraum landet, war ich richtig in der Geschichte drin. Tatsächlich war ich sogar ein bisschen traurig darüber, dass er sterben musste, weil ich ihn einfach todeslustig fand. 😭
Björn mochte ich ebenfalls von Anfang an. Obwohl das, was er tut, im echten Leben natürlich kompletter Wahnsinn wäre, habe ich ihm im Buch ständig die Daumen gedrückt. Gerade seine vollkommen ruhige und rationale Art, immer schlimmere Probleme mithilfe seiner Achtsamkeitsübungen zu lösen, war genau mein Humor.
Das Beste daran: Die Achtsamkeitsregeln selbst sind eigentlich gar nicht schlecht. Wenn man den ganzen Mord und die organisierte Kriminalität mal weglässt, sind da tatsächlich einige ziemlich gute Ratschläge dabei. 😂
Der schwarze Humor hat bei mir deshalb komplett funktioniert und ich musste beim Lesen richtig oft lachen. Gleichzeitig fand ich es clever, wie sich Björns Privatleben ausgerechnet dadurch verbessert, dass sein restliches Leben immer absurder und krimineller wird.
Auch die Beziehung zu seiner Tochter fand ich wichtig für die Geschichte. Schließlich ist sie einer der Gründe, warum Björn überhaupt beginnt, sein Leben zu verändern und sich mit Achtsamkeit auseinanderzusetzen.
Besonders gelungen fand ich, dass kein einzelner Teil die Geschichte getragen hat. Krimi, Satire, schwarzer Humor und die Achtsamkeitsthematik haben zusammen einfach richtig gut funktioniert.
Die Buchreihe werde ich trotzdem nicht weiterlesen. Mittlerweile gibt es die Serie, von der ich bereits die ersten beiden Staffeln gesehen habe, und damit werde ich die Geschichte lieber weiterverfolgen.
Insgesamt ein richtig unterhaltsames Buch, das mich mit seinem ungewöhnlichen Konzept positiv überrascht hat.
- Leigh Bardugo
Eisige Wellen
(1.083)Aktuelle Rezension von: LuliaNach den Ereignissen in Band eins versuchen Alina und Mal ein Leben fernab von Ravka und dem Dunklen aufzubauen. Doch Alinas Kräfte und die politischen Spannungen holen sie ein und die Rückkehr nach Ravka zwingt sie Verantwortung und Macht zu übernehmen, die sie nicht will und gar fürchtet. Die Handlung in diesem Band wird angenehm komplexer und tiefer bei deutlich weniger Ortssprüngen.
Bei den Protagonisten steht weiterhin Alina, ihre Entwicklung und inneren Konflikte in der Ich-Perspektive weiterhin im Mittelpunkt der Handlung. Bei den relevanten Nebenprotagonisten spielen sowohl Figuren aus dem ersten Band als auch neue Charaktere eine interessante Rolle und bereichern die Handlung. Besonders hervorzuheben ist der Freibeuter Sturmhond, der viel Humor und Cleverness in die Handlung miteinbringt.
Wer Bücher mit originellem Worldbuilding, einer tiefen Charakterentwicklung mit inneren Konflikten mag und bereits Gefallen am ersten Band fand, wird hier fündig. Wobei mir Band zwei noch besser gefällt.
Der Schreibstil ist bildhaft, atmosphärisch, durchzogen von feinem Humor und unterstützt den Lesefluss sehr gut.
Insgesamt kann ich das Buch sehr empfehlen. - Leigh Bardugo
King of Scars
(426)Aktuelle Rezension von: raeubertochter[04.08.2026]
Während Nikolai und seine Kommandeurin Zoya des Zars ganz persönliche Nachkriegsfolgen bekämpfen, hilft Nina Ravkas Netzwerk zur Rettung von Grisha aus dem feindlichen Fjerda. Und ganz nebenbei sollte der Zar sich auch so langsam mal eine Braut suchen, um die Nachfolge der Herrschaft in Ravka zu sichern ...
Die verschiedenen Perspektiven und die Tatsache, dass ich mich kaum noch an die Namen und Handlungen aus den vorherigen Grisha-Büchern erinnern konnte, haben den Einstieg zunächst verwirrend gemacht und mir das Gefühl gegeben, dass mir vielleicht wichtige Informationen aus den anderen Büchern fehlen. Diese Dilogie lässt sich zwar auch so genießen, doch für das beste Leseerlebnis sollte man wahrscheinlich alle (Haupt-)Bücher des Grisha-Verse direkt nacheinander lesen.
Mein absolutes Highlight in diesem Buch waren die coolen und sympathischen Figuren, deren neckender Witz und trockener Humor mich immer wieder zum Schmunzeln brachte. Die Handlung an sich war zwar auch spannend und abenteuerlich, doch für mich trieb eher die Dynamik der Charaktere den Lesefluss voran und die Story wurde eher zweitrangig.
Dennoch habe ich auch in der Welt, den politischen Bedingungen und den Motiven der Figuren Parallelen zur Realität gesehen, die zum Nachdenken angeregt haben – ein potenzieller gesellschaftskritischer Zug, den ich so nicht erwartet habe und der beim Schreiben möglicherweise auch gar nicht beabsichtigt war.
Insgesamt eine absolute Leseempfehlung mit starken Figuren, einer spannenden Welt und trockenem Humor!
- Marah Woolf
WiccaCreed | Zeichen & Omen
(476)Aktuelle Rezension von: Freedom4meMir hat die Geschichte wirklich gut gefallen.
Es wird extrem viel Mühe auf das World-Building verwendet. Es gibt vier Völker (Menschen, Wicca, Hexen/r und Strigoi) und einiges an Regeln, Magie, Herrschern, Vergangenheit, politischen Problemen,...
Das wird alles wirklich gut nach und nach dargelegt und es wird zunehmend komplexer - auch wenn ich mir bei einigen Nebenfiguren nicht merken konnte, wie deren Charakter ist und zu welchem Volk sie gehören.Stellenweise hat es mich ein wenig genervt, dass es so viel Alltag zwischen den Völkern gab. Das war zwar einerseits schön und die Dynamiken auch wirklich gut geschrieben, mich stört es nur immer, wenn es ein großes Problem (bevorstehender Krieg, persönlicher Auftrag von Valea) gibt und die Figuren dieses dann ewig einfach ignorieren und andere Dinge tun. Hallo? Bleibt bei der Sache! Wie, tagelang ist ihr Auftrag nicht von Bedeutung?...
Zusammen mit dem Worldbuilding ist auch die Story wirklich gut und am Ende läuft alles noch besser zusammen, als ich gedacht hätte. Gleichzeitig kommt es hier auch zu vielen Wendungen, Problemen, Rückschläge, Enthüllungen - das war für meinen Geschmack etwas zu viel und ging alles zu schnell - gerade im Vergleich zum Mittelteil, wo wirklich lange handlungstechnisch keine Fortschritte gemacht werden und es mehr/nur darum geht, was für Beziehungen die Figuren zueinander aufbauen.
Fazit: Ein Buch mit einem gut ausgeklügelten und vielversprechenden Worldbuilding, auch wenn etwas viel Wendung und Information in die letzten Kapitel gesteckt wurde. Am Ende steht dadurch aber ein vielversprechendes Setting für den zweiten Band.
Wicca Creed I: Zeichen und Omen bekommt von mir 4 / 5 Sterne.
- Marah Woolf
Sister of the Stars
(521)Aktuelle Rezension von: Vivien_tsNachdem Vianne vom Dämonenfieber geheilt ist, kehrt sie mit ihren Schwestern zurück in ihre Heimat, ausgerechnet um mit Ezra zu verhandeln, der sie so viele Jahre lang von sich gestoßen hat.
Ich frage mich wirklich, wieso ich noch nichts über dieses Buch bzw. diese Reihe gehört habe, denn ich habe dieses Buch geliebt.
Da ich nicht so viel Fantasy lese, ist es mir zu Beginn schwer gefallen, da die Welt schon etwas Verständnis braucht, genauso wie die ganzen Fachbegriffe. Wenn während des Buches Geschichten von früher erzählt wurden, war ich oft verwirrt, da es dann doch einige Nebencharaktere gab. Als ich dann jedoch einmal drin war, war das Buch echt toll. Es war durchgehend spannend und es sind echt einige Dinge passiert, mit denen ich nicht gerechnet habe.
Ich habe mich in diese Fantasywelt verliebt. Was mir besonders gefallen hat, war die Idee mit dem Haus der Schwestern. Das war irgendwie süß.
Nach dem offenen Ende bin ich natürlich sehr gespannt darauf, was im nächsten Buch passieren wird. - Kelly Oram
Cinder & Ella
(1.694)Aktuelle Rezension von: Tina-IsabelleMeine Meinung
Das ganze Buch liest sich wie ein Disney Film. Nur ohne Gesangseinlage. Alles bleibt an der Oberfläche und geht nur minimal in die Tiefe.
Man fühlt mit Ella mit und trotz, dass es zwei POVs gibt, also Ella und Cinder, bleibt dieser etwas blass. Wie der typische Prinz eines Disneyfilms.
Die Geschichte war zu Ende und ich dachte nur: Jep. Wie im Film.
Versteht mich nicht falsch: ich mag Disney Filme, sie sind leicht und süß und niedlich mit einer Botschaft und vor allem ist es: Kindheit.
Darum kann ich auch dieser Geschichte etwas abgewinnen. Vor 20 Jahren hätte ich diese Geschichte geliebt. Ich hätte mitgefiebert, mich emotional an die Charaktere gebunden und mit ihnen gelitten.
Doch stand heute? Tja.
Mir ist das leider zu zuckrig und zu flach. Die Geschichte beinhaltet eine Fülle an Themen, wie: Unfall, Tod eines geliebten Menschen, lange Reha, Suizidversuch, den Körper nach schweren Verbrennungen wieder annehmen und noch so viel mehr. Aber diese werden nur am Rande erwähnt oder es wird überspielt.
Das ist mir zu wenig.
Ich denke, es ist eine nette Geschichte über die erste Liebe, aber viel zu oberflächlich.
Und ja, ich weiß, dass es einen zweiten Band gibt, aber den werde ich nicht mehr lesen.
Fazit
Nett - Jamie McGuire
Beautiful Disaster
(1.781)Aktuelle Rezension von: BorderpathBeautiful Disaster ist eine emotionale Achterbahnfahrt, die mich von der ersten bis zur letzten Seite nicht losgelassen hat. Die Verbindung zwischen den beiden Hauptcharakteren ist so kraftvoll beschrieben, dass man automatisch in ihre Welt hineingezogen wird. Ich habe mit ihnen gebetet, gehofft, geweint, gelacht und manchmal auch richtig mit ihnen gehadert – genau so, wie es ein gutes Buch schaffen sollte.
Die Dynamik ist intensiv, manchmal chaotisch, manchmal wunderschön, aber immer voller Gefühl. Besonders berührt hat mich, wie echt und greifbar ihre Emotionen wirken. Man spürt die Anziehung, die Konflikte, die Unsicherheiten und die tiefe Verbundenheit – und genau das macht das Buch so fesselnd.
Für alle, die dramatische Liebesgeschichten mit Suchtfaktor lieben, ist dieses Buch ein echtes Highlight. Ich war hin und weg und werde lange an die Geschichte zurückdenken. Die nächsten Teile sind bereits in meinem Warenkorb, und ich freue mich riesig darauf, die Geschichte weiterzuverfolgen.
- John Green
Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken
(723)Aktuelle Rezension von: Cookie4Mir hat das Buch sehr gefallen, vorallem der Schreibstil von John Green war wieder so toll, dass man flüssig lesen konnte und das Buch nicht aus den Händen legen konnte. Die dargestellten Chats zwischen Aza und ihrer besten Freundin und auch mit Davis haben es viel moderner gemacht.
Großes Lob!
Ich finde es auch sehr gut, dass er in diesem Buch viel über Azas Zwangsstörung geschrieben hat und man auch einen Einblick in ihre Gedankenwelt und ihre Probleme bekommen hat, denn so hat man gespürt, dass sie in ihrem eigenen Kopf gefangen ist und keinen Ausweg sieht und das Ganze für Aza am schwierigsten ist.
Ein tolles Buch für junge Erwachsene, ich kann es nur weiterempfehlen!
- Ava Reed
Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen
(637)Aktuelle Rezension von: lxna2002Ava Reed hat in diesem Buch sehr echt und eindrucksvoll dargestellt, wie sich Depressionen und Ängste anfühlen. Auch der Prozess zur Diagnose, Rückschritte und Klinikaufenthalte sind sehr authentisch beschrieben. Als Betroffene fühle ich mich durch dieses Buch sehr gut repräsentiert und nicht mehr alleine. Es gibt mir Hoffnung auf Heilung.
Ich werde es jedem in meinem Umfeld empfehlen, damit sie sich ein Bild von diesen Krankheiten machen können.
- Marah Woolf
GötterFunke 1. Liebe mich nicht
(1.111)Aktuelle Rezension von: BeaSwissgirlMein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)
Ich hatte Lust auf eine etwas ältere Young Adult Urban Romantasy im Bereich Mythologie, ganz ohne Spice& Co und genau das habe ich auch erhalten.
Dies war mein erstes Buch von Marah Woolf und ich muss sagen, der Schreibstil hat mir echt gut gefallen. Dieser ist nämlich lebendig, flüssig, unkompliziert und hat gerade das richtige Mass an Beschreibungen um sich alles vorstellen zu können. Es wird aus der ICH- Perspektive von Jess erzählt, dazwischen gibt es aber noch die Aufzeichnungen des Hermes, was ich eine gelungene Abwechslung fand.
Jess unsere " Hauptprotagonistin" ist gut ausgearbeitet, denn ihre Gefühls und oder Gedankenwelt ist ausführlich beschrieben so dass ihre Handlungen nachvollziehbar sind. Besonders gelungen und auch amüsant zu verfolgen wie sie ihre Gedanken oft direkt hinterfragt vor allem in Bezug auf Cayden ;) Sie war jetzt nicht gerade meine Protagonistin ever, trotzdem mochte ich sie ganz gerne. Zu Beginn gefiel mir auch ihre beste Freundin Robyn, diese nervte mich im weiteren Verlauf jedoch immer wie mehr und ich hatte den Eindruck eine ganz andere Person vor mir zu haben. So vollends zu meiner Befriedigung aufgeklärt wurde ihr Veränderung für mich in diesem Band jedenfalls nicht. In mein Herz geschlossen hatte ich allerdings Josh, den besten Freund von Jess und Apollon, zwei sehr ähnliche Charaktere. Sie sind witzig, liebenswürdig, harter Kern, weiche Schale i love it. Auch Athene, Apollons Schwester und Leah die zu einer guten Freundin von Jess wird waren mir durchaus sympathisch. Und dann ist da noch Cayden...mir war er zu unnahbar, ambivalent, undurchsichtig, was natürlich Teil der Story ist und Sinn macht, trotzdem ich mochte ihn einfach irgendwie nicht.
Das Setting in den Rockys fand ich toll gewählt und ganz am Anfang verspürte ich auch dieses gewisse Camp, Berge, Wald- Feeling mit der Zeit allerdings schwächten sich diese Bilder in meinem Kopf allerdings ab, da wäre sicher noch konstantere Atmosphäre möglich gewesen. Ebenfalls gefiel mir die Idee an sich und die Umsetzung der griechischen Mythologie. Für Anfänger in diesem Bereich sicher überfordernd, dafür gibt es im Anhang des Buches zwar ein Glossar, welches aber teilweise auch spoilert. Als anstrengend empfunden habe ich das dauernde Hin und her zwischen Cayden und Jess, was sicher irgendwie auch so sein muss und für die Story Sinn macht, mich kostete es allerdings sehr viele Nerven! Auch habe ich Jess Verliebtheit durchaus spüren können, die von Cayen aber so gar nicht! Jedoch war es im Gegenzug erfrischend keine Spice Szenen lesen zu müssen und siehe da....es funktioniert auch OHNE diese!!!
Alles in allem habe ich genau DAS erhalten was ich wollte von daher
vergebe ich solide vier Sterne mal schauen wann ich zu Band zwei greife.
- Leigh Bardugo
Lodernde Schwingen
(862)Aktuelle Rezension von: LuliaDer dritte und letzte Teil der Reihe dreht sich um die Suche nach dem dritten Kräftemehrer, der beim Sieg gegen den Dunklen helfen soll. Die Handlung weist eine schöne Mischung aus Spannung, Düsternis und emotionaler Tiefe auf. In diesem Teil liegt der Fokus mehr auf der Dynamik zwischen Alina und Mal, die seit Teil eins ein großer Teil der Geschichte sind.
Die emotionale Tiefe wird analog zu den vorherigen beiden Teilen vor allem durch die Beschreibungen der Hauptprotagonistin Alina erzeugt, aus deren Sicht die Geschichte in der Ich-Perspektive geschildert wird. Viele der Nebenprotagonisten aus den vorherigen Teilen finden auch hier wieder einen Platz und tragen gut zur Entwicklung der Geschichte bei.
Wer düstere und atmosphärische Fantasy mit einem originellen Worldbuilding mag, wird hier fündig.
Der Schreibstil ist klar, bildreich und weist weiterhin eine leichte humorvolle Note auf, was auflockernd wirkt.
Insgesamt kann ich das Buch empfehlen. - Elly Blake
Fire & Frost, Band 1: Vom Eis berührt
(744)Aktuelle Rezension von: CEMaDRoIn Fire & Frost lebt die junge Ruby als Fireblood in einem Königreich, das von Frostbloods beherrscht wird. Ihre Feuerkräfte machen sie zur Gejagten… Fire & Frost ist ein spannender und fesselnder Auftakt einer Fantasy-Trilogie, der sich mühelos an zwei Abenden durchlesen lässt. Der Schreibstil ist flüssig, die Welt düster, aber faszinierend, und der Mix aus Fantasy, Action und Romantik sorgt für viel Abwechslung. Besonders gelungen ist die Liebesgeschichte zwischen Ruby und Arcus, die nicht nur emotional mitreißt, sondern auch eine schöne Botschaft transportiert: Es ist nicht das Äußere, das zählt, sondern der Charakter und das, was einen im Inneren ausmacht. Die Romantik steht deutlich im Vordergrund und ist ein Highlight für Fans von Enemies-to-Lovers-Dynamiken. Auch die Action kommt nicht zu kurz – mit temporeichen Kampfszenen und düsteren Bedrohungen bleibt die Spannung bis zum Ende hoch. Leider bleibt dabei manchmal die Tiefe der Figuren und der Welt etwas auf der Strecke. Einige Aspekte der Handlung wirken vorhersehbar oder zu vertraut, gerade wenn man viel in diesem Genre liest. Bewertung: 3.5-4
- Beth O'Leary
Love to share – Liebe ist die halbe Miete
(735)Aktuelle Rezension von: thewonderlandofbooksDieses Buch lag viel zu lange auf meinem SuB. Die Idee fand ich cool, aber ich habe es trotzdem immer wieder vor mir hergeschoben. Jetzt bin ich so froh, dass ich es endlich gelesen habe!
Erzählt wird abwechselnd aus Leons und Tiffys Sicht und genau das hat die Geschichte für mich so besonders gemacht. Beide Figuren haben ihre eigenen Baustellen, ihre Emotionen sind so greifbar und ehrlich. Dieser Perspektivwechsel hat der Story enorm viel Tiefe gegeben.
Die Ausgangssituation ist super: Zwei Menschen teilen sich eine Wohnung sehen sich aber nie und kommunizieren nur über kleine Zettel. Tiffy ist frisch getrennt und kämpft noch mit dem Liebeskummer Leon ist anfangs noch in einer Beziehung das hat mich zuerst kurz zögern lassen. Ich dachte das fühlt sich vielleicht komisch an. Aber meine Zweifel waren komplett unbegründet. Es war richtig authentisch und hat mich emotional total abgeholt.
Besonders berührt hat mich Leons Job auf der Palliativstation. Die Nebenfiguren dort und Leons Bruder haben der Geschichte eine tolle Tiefe verliehen. Auch Tiffys Alltag und der Plot mit ihrem Ex habe ich so nicht erwartet das hat die Story nochmal spannender gemacht.
Am Anfang brauchte ich ein paar Seiten um richtig reinzukommen und es gab ein, zwei ruhigere Stellen die ich nicht unbedingt gebraucht hätte. Aber insgesamt bin ich nur so durch die Seiten geflogen.
Die kleinen Zettel die Gesten und das langsame Kennenlernen das war so schön erzählt und hat mich total gepackt. Die Story wird mit jeder Seite besser ernster und auch witziger. Die Nebenhandlungen vor allem rund um Leons Bruder haben mich echt berührt.
Fazit:
Eine wunderschöne Liebesgeschichte mit viel Herz und berührenden Momenten. Charmant tiefgründig witzig und emotional ich bin so froh dass ich das Buch eine Chance gegeben habe.
4,5/5 - Colleen Hoover
Reminders of Him – Für immer ein Teil von dir
(688)Aktuelle Rezension von: Bookworm_99Kenna versucht nach einem tragischen Fehler ihr Leben wieder aufzubauen, dabei will sie vor allem eines: ihre Tochter kennenlernen. Doch die Menschen aus ihrer Vergangenheit machen es ihr nicht einfach, allen voran Ledger, der zwischen Loyalität und seinen Gefühlen hin und hergerissen ist. Zwischen Schuld, Vergebung und Hoffnung auf einen Neuanfang stellt sich die Frage, ob Kenna je einen Platz im Leben ihrer Tochter bekommen kann.
Ich muss ehrlicherweise sagen das Buch hat mich irgendwie gepackt, auch wenn es kein Highlight war.
Kenna war mir grundsätzlich sympathisch, auch wenn ich ihre Entscheidungen nicht immer ganz nachvollziehen konnte, vor allem in Bezug auf ihre Vergangenheit. Die ganze Geschichte rund um den Unfall und die Zeit danach hätte meiner Meinung nach noch etwas besser ausgearbeitet werden können.
Ledger hingegen mochte ich gerne. Er ist ein herzensguter, loyaler Mensch mit starkem Beschützerinstinkt. Sein innerer Konflikt zwischen Loyalität und seinen Gefühlen war greifbar und hat der Geschichte viel gegeben.
Dann ist da noch Diem, sie ist einfach zuckersüss und ein kleiner Lichtblick in der ganzen Story.
Insgesamt hat mich die Geschichte gut unterhalten und sogar stellenweise zu Tränen gerührt, auch wenn sie mich nicht komplett überzeugen konnte.
- Scarlett St. Clair
King of Battle and Blood
(369)Aktuelle Rezension von: MaRayneMomentan habe ich einfach kein Glück mit den Vampirgeschichten, es ist zum Verrücktwerden. Falls jemand eine Empfehlung hat, gern her damit 😬
Dieses Buch steht schon eeeeeeewig in meinem Bücherregal und ich hatte so Lust darauf. Ich wusste, dass es um Vampire geht und eine Badass Prota. Mehr musste ich nicht wissen, um mich in das Buch zu stürzen. Ich bin dann aber leider doch härter aufgeschlagen als gedacht 😅
Kurz zur Handlung: Prinzessin Isolde soll den Vampirkönig Adrian heiraten, ihn umbringen und somit sein Land für das Königreich ihres Vaters zurück erobern. Also das klassische Menschen gegen Vampire-Szenario. Vampire böse. Buhu!
Prinzessin Isolde und ich sind in diesem Buch jedenfalls keine Freunde geworden. Ich fand sie unheimlich nervig. Dann hatte sie wieder richtig starke Momente, in denen sie entweder Charakterstärke oder Nächstenliebe gezeigt hat und im nächsten Moment ging sie mir dann wieder gewaltig auf den Geist. Allgemein konnte ich keine große Beziehung zu den Charakteren aufbauen, obwohl diese Welt und auch die Charaktere unheimliches Potenzial hatten. Aber leider blieb die Handlung doch eher oberflächlich und es ging viel mehr um Knick Knack. Es war leider gar nicht meins.
Der Vampirkönig Adrian, ja. Er war nett. Ich frag mich nur warum ER als morally grey angepriesen wurde. Im Vergleich zu Isolde war er in meinen Augen ein richtiger Feini. Er gibt auf jeden Fall starke "Touch her and die"-Vibes. WAS ICH EIGENTLICH AUCH LIEBE!? Aber warum kommen die Geschichten gerade nicht in meinem Herzen an. Ist zum Durchdrehen, aber ich gebe nicht auf 💔😭
(Band 2 werde ich nicht lesen)
- Han Kang
Die Vegetarierin
(648)Aktuelle Rezension von: Frau_Stern_liestZusammenfassung:
Aufgrund dunkler Träume beschließt Yong-Hye, keine tierischen Produkte mehr zu essen. Auf Verständnis stößt sie damit in ihrer Familie jedoch nicht. Dabei geht es in diesem Roman weniger um Veganismus. Es geht um den Ausbruch aus gesellschaftlichen Erwartungen.
Persönliche Meinung:
Bis 2008 gab es in Südkorea noch das streng patriarchalische Hoju-System, welches Frauen in ihren Rechten drastisch einschränkte. Wem die Übergriffigkeit der Männer in diesem Buch absurd und überzeichnet vorkommen, mag also irren.
Yong-Hye hat jahrelang funktioniert. Gehorsam und freundlich hat sie ihren Mann umsorgt. Dem gefällt das nicht, dass von einem Tag auf den anderen kein Fleisch mehr auf dem Tisch steht. Er wendet sich an seine Schwiegereltern. Bei einem Aufeinandertreffen eskaliert die Situation und es folgen Übergriffigkeiten, die kaum auszuhalten sind.
Das Buch ist in drei Abschnitte geteilt. Teil 1 aus der Perspektive des Ehemannes, Teil 2 aus Sicht des lüsternden Schwagers und Teil 3 aus Sicht der Schwester. Yong-Hyes Gedanken können wir nur aus ihren Träumen (die in Kursivschrift zu lesen sind) und der Beobachtung anderer erahnen.
Han Kang hat einen sozialkritischen Roman geschaffen, der sich stilistisch von anderen abhebt und verstört zurück lässt.
Es tat mir in der Seele weh, der zerbrechlichen Yong-Hye dabei zuzusehen, wie sich verschiedene Männer an ihr bedienen. Emotional, körperlich, sexuell.
Die Mischung aus Zartheit und Brutalität macht dieses Buch aber zu etwas ganz besonderem, welches allerdings nicht für jeden geeignet ist.
- J. P. Monninger
Liebe findet uns
(427)Aktuelle Rezension von: AukjeHeather macht mit ihren zwei Freundinnen Constance und Amy nach ihrem Collegeabschluss, eine Rundreise durch Europa. Während einer Zugfahrt von Paris nach Amsterdam lernt sie durch Zufall Jack kennen der auch eine Rundreise durch Europa macht, aber geleitet durch ein Tagebuch seines Großvaters der als Soldat nach dem zweiten Weltkrieg durch Europa wanderte. Die beiden entwickeln ziemlich schnell Gefühle für einander, verlieben sich haben eine wunderbare Zeit in Europa und beginnen eine Zukunft in New York zu planen, da Heather nach ihrer Reise dort einen Job anfangen wird. Als sie nun am Ende ihrer Reise am Flughafen in Paris stehen um zurück zu fliegen, verschwindet plötzlich Jack spurlos. Heather ist verzweifelt da sie nicht verstehen kann, warum Jack einfach verschwunden ist und kommt einfach nicht über ihn hinweg. Als sie plötzlich einen Hinweis erhält beginnt sie ihn zu suchen und erfährt mehr über sein Geheimnis.
Hatte mich sehr auf das Buch gefreut, da man mich immer mit Stories die um eine Reise in einem Zug durch Europa handeln, hat. Schließlich gehört der Film 'Before Sunrise' bis heute zu einem meiner absoluten Lieblingsfilmen. Dennoch fand ich das Buch teilweise anstrengend zu lesen, da es sich streckenweise gezogen hat. Auch der Charakter von Jack empfand ich eher als kühl und etwas abgeklärt und arrogant und konnte die Anziehung zwischen ihm und Heather überhaupt nicht nachvollziehen. Das Buch ist OK, hat aber seine Fehler und kann gelesen werden, aber gehört nicht zu den Büchern die man gelesen haben muss.
- Dana Müller-Braun
The Run 1: Die Prüfung der Götter
(251)Aktuelle Rezension von: Eliza_KoopmannFür mich ist das Buch ein absolutes Jahreshighlight geworden. Ich hatte mir fest vorgenommen, mich dieses mal an die Einteilung der Abschnitte zu halten, was dazu führte, dass ich das Buch trotz allem innerhalb von einem Tag durchgelesen habe. Es war wahnsinnig fesselnd und wer schon länger meinem Account folgt weiß, dass mir das immer am wichtigsten bei einem Buch ist. Die Idee von der Geschichte finde ich auch toll und die Charaktere sind mir wirklich ans Herz gewachsen. Natürlich wäre es cool gewesen, wenn es noch mehr teile geben würde, aber ich kenne auch genug Bücher, die sehr zäh werden von daher war es so schon genau richtig. Ich liebe den Schreibstil und die vielen Emotionen und die tiefe hinter den Wörtern mit denen die Autorin die Gefühle der Charaktere ausgedrückt hat.
- Emily Rudolf
Das Dinner – Alle am Tisch sind gute Freunde. Oder?
(316)Aktuelle Rezension von: buecherfratzINHALT
Fünf Freunde, die sich in den letzten Jahren auseinandergelebt haben, treffen bei einem Krimidinner um der alten Zeiten willen wieder aufeinander. In gediegenem Ambiente wollen sie wie früher ein Krimispiel lösen, merken aber rasch, dass das Spiel frapierende Ähnlichkeit mit ihren eigenen Leben und dem nie aufgeklärten Verschwinden ihrer Freundin Maria auf einem Festival vor fünf Jahren aufweist. Viele Informationen und Geheimnisse haben nie den Weg an die Öffentlichkeit gefunden - und auch die Freunde wissen bei weitem nicht alles übereinander ...
MEINUNG
Die Geschichte um das Krimidinner und die Geheimnisse der vermeintlich guten Freunde hat direkt meine Neugier geweckt, mich aber auch genauso rasch verloren. Besonders im ersten Drittel fließen die Namen und Ereignisse aus dem Spiel, der Vergangenheit und der Gegenwart so ineinander, dass bei mir selbst die Verwirrung verwirrt war.
Die Hintergründe werden auch überraschend früh aufgedeckt, die Neugier, was aber tatsächlich geschah, bleibt. Die Autorin schafft es gut, die Spannung zu halten und laufend neue Verdachtsmomente zu schaffen. Leider konnten mich dabei die Protagonisten nicht für sich einnehmen - zu sehr waren alle in ihren Geheimnissen und Ansichten gefangen, zu unsympathisch wirkten sie dadurch auf mich und ich hatte das Gefühl, durch die verschiedenen Perspektiven auch häufig das Gleiche zu lesen.
Der permanente und exzessive Konsum von Drogen und Alkohol, die nahezu verherrlichte Darstellung ebendieser und die eingestreuten, derben sexuellen Interaktionen haben bei mir zusätzlich einen negativen Beigeschmack hinterlassen.
Zumindest die tatsächliche Auflösung in den letzten Kapiteln kam zwar nicht ganz überraschend, war aber auf jeden Fall gut inszeniert.
FAZIT
Ein zu Beginn verwirrender Plot, der aktuelles, vergangenes und fiktives Geschehen ineinander verwebt und die Neugier um die Auflösung hoch hält. Die Figuren wecken dabei allerdings wenig Sympathien und die Erzählung ist etwas langatmig.























