Bücher mit dem Tag "leseschwäche"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "leseschwäche" gekennzeichnet haben.

136 Bücher

  1. Cover des Buches Die Flüsse von London (ISBN: 9783423213417)
    Ben Aaronovitch

    Die Flüsse von London

     (1.803)
    Aktuelle Rezension von: Claudi1990

    Nach seiner Ausbildung als Polizist in London wird Peter Grant von einem geheimen Polizeidepartment übernommen und dort zum Zauberlehrling. Gemeinsam mit seinem Meister muss er für Recht und Ordnung in der Magiewelt Londons sorgen: so muss er zwischen den Flussgöttern der Themse vermitteln, ein Vampirnest ausheben und einen Mordserie aufklären, deren Hauptverdächtiger ein Geist ist. 

    Als Kind und Teenager durfte ich den Harry Potter Hype hautnah miterleben und dieses Buch erinnert mich an diese Zeiten zurück. Diese Fantasyreihe ist ein wenig wie Harry Potter für Erwachsene: im faszinierenden London leben viele magische Wesen, die für so manch Verbrechen verantwortlich sind und die Londoner Polizei hat die Hände voll zu tun, diese magische Welt vor der Öffentlichkeit geheim zu halten. Der Schreibstil ist durch die Ich-Perspektive sehr anschaulich und glänzt stellenweise mit britischem Humor. Ich liebe die Beschreibungen aus London, zumal ich schon öfter dort war und dieses Buch Urlaubsgefühle weckt. 

    Das Buch hat mein Interesse an der Reihe geweckt und ich bin gespannt, welche Fälle London noch für Peter Grant bereithält!

  2. Cover des Buches Verstummt (ISBN: 9783442372218)
    Karin Slaughter

    Verstummt

     (694)
    Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie

    Ich habe schon ein paar Bücher der Autorin  gelesen und bin überrascht: Das ist mit Abstand das schlechteste Buch, dass ich von ihr gelesen habe!


    Will Trent scheint ein außergewöhnlicher Ermittler zu sein - jedoch ist sein Charakter viel zu schwach aufgebaut. Irgendwie wirkte er als dargestellte "Figur" und nicht wie ein richtiger Ermittler. Auch der ganze Kram um Angie war dann doch zu viel.

    Die Morde waren sicherlich grausam. Allerdings hat dann doch eine durchgehende Spannung gefehlt.

    Auch der Schreibstil konnte mich nicht so ganz begeistern. Es kam zu keinem guten, anhaltenden Lesefluss für mich.  Mich haben die orbzöne Begriffe gestört und es war zu wenig Arbeit am Fall. Es hat mich dann einfach nicht mehr gepackt und irgendwann habe ich das Buch abgebrochen. Schade!

  3. Cover des Buches Der Vorleser (ISBN: 9783257261349)
    Bernhard Schlink

    Der Vorleser

     (5.674)
    Aktuelle Rezension von: Lexitestet

    Das Werk "Der Vorleser" ist mal anders strukturiert, da es in drei Teile untergliedert ist, die alle einen anderen inhaltlichen Schwerpunkt haben. Zudem bietet es zahlreiche Themen wie den Analphabetismus, Beziehungen mit großen Altersdifferenzen sowie die Verurteilung von NS-Verbrecher*innen. Die Themen sind immer noch aktuelle und durch den einfachen Schreibstil mehr als gut nachzuvollziehen. Jedoch enttäuschen die letzten beiden Teile, da die Emotionalität durch die distanzierte Beziehung ausbleibt.

    Empfehlenswert ist dieses Buch besonders für Menschen in juristischen wie auch sozialpädagogischen Berufen. Lernen aus Kasuistik.

  4. Cover des Buches Das Vermächtnis (ISBN: 9783862822263)
    Richard Surface

    Das Vermächtnis

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Estrelas

    Der Mord am Großvater und die Suche nach verschollenen Kunstwerken bringen Gabriel auf eine Jagd durch Europa auf der Suche nach der Wahrheit. „Es lag nun an ihm, Tommaso, Gabriel davor zu bewahren, das dritte Opfer des Schopenhauerfluchs zu werden.“

    Der Roman bringt als gute Basis neben den Themen Familie, Kunst und Verbrechen Handlungsorte in Deutschland, Österreich und Italien mit. Gabriels Wunsch, das Familiengeheimnis aufzuklären, ist durchaus nachvollziehbar und sein Abtauchen vor Polizei und Verbrechern spannend in Szene gesetzt. 

    Und doch wirkt an dieser Geschichte einiges befremdlich. Sprunghaftigkeit und Logikfehler dahingestellt, am meisten störte mich, dass die Hauptfigur, die in besagten Ländern lebt, nur Englisch spricht und ich immer wieder mit Anspielungen auf amerikanische Schlachten oder Generäle konfrontiert wurde. Das Europagefühl bleibt durch diese Amerikanisierung auf der Strecke.

  5. Cover des Buches Hannes und Greta: Jugendbuch (Legends Remastered) (ISBN: 9783740973124)
    Monika Augustin

    Hannes und Greta: Jugendbuch (Legends Remastered)

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Lesekaiser

    Inhalt:

    Hannes und Greta sind Geschwister und wohnen bei ihrem Vater. Seit dem Tod ihrer Mutter ertränkt ihr Vater seine Sorgen im Alkohol. Immer wieder fehlt es an Geld, da der Vater arbeitslos wurde. Eines Tages, als die Geschwister feststellen müssen, dass sie kein Geld mehr haben, um sich essen zu kaufen, entscheiden sich die Beiden, abzuhauen. 

    Zunächst können sie mit ihrem Ersparten noch in einer Jugendherberge übernachten, doch mit der Zeit wird das Geld knapp. 

    Durch Zufall beginnen die Geschwister zu betteln. Doch je länger sie auf der Straße leben, desto mehr gerät ihr Leben aus den Fugen. 

     

    Fazit:

    Die Idee, ein altes Märchen in das 21. Jahrhundert zu versetzen, ist einfach genial. In diesem Fall wurde beispielsweise die Stiefmutter durch die Alkoholsucht des Vaters ersetzt und der Wald, in dem sie sich verlaufen, durch eine Großstadt ersetzt.

    Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut zu lesen. Man versinkt schon nach wenigen Seiten in die Geschichte. Alle Charaktere  der Geschichte wurden gut ausgearbeitet. 

    Vor allem die detaillierten Schilderungen vom Leben auf der Straße fand ich sehr interessant.

    Ich bin schon sehr gespannt, wie es in der nächsten Märchen-Adaption („Die Froschkönigin“) weitergeht.

    Das Buch würde ich ab einem Alter von zehn Jahren empfehlen.

  6. Cover des Buches Armstrong (ISBN: 9783314103483)
    Torben Kuhlmann

    Armstrong

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Blinkerbell182

    Torben Kuhlmann erzählt dem Leser in diesem beeindruckenden Bilderbuch die Geschichte der Maus Armstrong und wie diese den Weg zum Mond geschafft hat. Die Geschichte ist nicht nur schön geschrieben, sondern auch liebevoll und extrem detailiert illustriert.

    Nicht nur ich bin von diesem tollen Buch gefesselt und überaus begeistert, sondern auch meine Schulklasse, welche eine 1. Klasse einer Grundschule ist, war fasziniert und gefesselt. Das Buch hat zudem nicht nur alle Weltraumfans aus der Reserve gelockt, sondern die ganze Klasse zu Diskussionen angeregt. Absolut empfehlenswert!

  7. Cover des Buches Linkslesemut oder Die Sache mit dem Versiebtlein (ISBN: 9783570163405)
    Anja Janotta

    Linkslesemut oder Die Sache mit dem Versiebtlein

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Lesestunde_mit_Marie
    Anja Janotta hat ihre Mut-mach-Geschichte um Mira, das Mädchen mit der Lese-Rechtschreib-und Namen-Merk-Schwäche, die im ersten Band aus ihrer Achillesferse einfach die „Linkslesestärke“ machte, nun mit „Linkslesemut“ fortgesetzt. Aus diesen Wortkreationen wurden auch gleichzeitig die Buchtitel geschaffen. Wir als Mutter-Tochter-Gespann waren schon ganz neugierig, wie es denn weitergehen würde mit Mira und ihren Freunden. Mit großer Vorfreude erwarteten wir Band 2, den „Linkslesemut“! Ehrlich gesagt gingen wir davon aus, dass Mira inzwischen ein ganzes Stück älter wäre. Das war aber sicher eine persönliche Fehleinschätzung, da meine Tochter selber inzwischen auf der weiterführenden Schule ist und Mira noch in der Grundschule. Außerdem führte uns der Subtitel „… oder Die Sache mit dem Versiebtlein“ ein wenig in die Irre, da wir das Thema „verliebt sein“ eher in einem etwas „fortgeschritteneren“ Alter von über 10 Jahren verortet hätten. Da zeigt sich aber offensichtlich der hohe Identifikationsgrad mit der Protagonistin Mira!

    Im zweiten Band dürfen wir Mira Kurz bei weiteren Schulerfahrungen und –abenteuern begleiten. Mittlerweile konnte die leidgeprüfte Mira, die im ersten Band von ihren Klassenkameraden gemobbt wurde, ihre Position in der Klasse sowie gute Freunde finden. Doch nach wie vor begleitet sie ihre Lese-Rechtschreib-Schwäche, Außerdem scheinen ihre besten Freunde Svenja und Felix, die wir bereits aus Band 1 kennen, ein wenig liebesverwirrt zu sein. Zu allem Überfluss soll Mira auch noch an der Schülerzeitung mitwirken.

    Es ist schön, die Entwicklung Miras mitverfolgen zu dürfen, die sich inzwischen auch die Namen ihrer Mitschüler besser merken kann. Doch bei einigen hält sie an den selbstkreierten „Eselsbrücken-Namen“ fest. So wie bei Maurice. Der bleibt bei ihr weiter der „Maulaufreißer“! Und mit Selbigem muss sie sich im Schülerzeitungsteam auseinandersetzen. Aber nicht nur mit ihm … Schließlich sollte sie ja auch einen Beitrag leisten. Und den zu finden – mit ihrer LRS -, ist gar nicht so einfach. Da kommt ihr die Idee mit dem Kummerkasten. Als „Dr. Ku“ möchte sie sich im Rahmen der Schülerzeitung den Sorgen ihrer Mitschüler annehmen. Doch davon ist die „Reck-tor-in“ gar nicht begeistert und sprüht nur so vor Kreativität im Aufstellen neuer Regeln. Mira bekommt mal wieder Ärger … Dabei meint sie es doch nur gut ... Ausgerechnet der „Maulaufreißer“ springt Mira zur Seite. Ob das aber immer so vorteilhaft ist???
    Die Protagonistin Mira hat einen hohen Identifikationsgrad für Kinder, die eine schulische Schwäche haben, obwohl sie eigentlich mit beiden Beinen mitten im Leben stehen. Mit ihrem „Anecken“ zeigt sie auf, dass nicht immer alles rund läuft im Leben, dass es schwierige Situationen gibt, denen man sich stellen muss. Die Themen im Buch sind aktuell und wie direkt aus dem Leben der Kinder gegriffen. In diesem Buch muss sich Mira vor allem mit strengen, teilweise nicht nachvollziehbaren Regeln auseinandersetzen – wie im echten Leben eben! Manchmal kann man die Rahmenbedingungen nicht ändern, sondern muss lernen, mit ihnen umzugehen. Und manchmal ändern sich Rahmenbedingungen plötzlich. Neue Regeln werden scheinbar willkürlich aufgestellt. Außerdem können Menschen auch ganz anders sein, als anfänglich gedacht. Oder Freunde befinden sich gerade in einer ganz anderen Phase als man selber. Mira geht diese Herausforderungen zwar mit Magengrummeln, aber tapfer an und macht Kindern Mut, sich schwierigen Situationen zu stellen. Mira ist eben ein ganz besonderes mit Mädchen mit ihrem „Linkslesemut“.
    Die Schulrektorin ist der fürchterliche Konterpart in diesem Buch. Wir wurden von ihr dermaßen emotional in Erregung versetzt, dass wir ihr am liebsten „die Meinung gegeigt hätten“ ;o)
    Miras Eltern hingegen sind schwer besorgt und werden arg gefordert. Sie treffen vielleicht nicht immer die perfekten Entscheidungen, fangen Mira aber letztendlich mit ihrer Liebe und Fürsorge auf.
    Die Charakter sind so lebensecht gezeichnet, dass man sich mitten in die Geschichte involviert fühlt.

    Die eingestreuten Wortspiele, Wortverdreher und absichtlichen Verschreiber geben der Geschichte die besondere Note. Allerdings empfehle ich genau aus diesem Grunde bei Kindern mit LRS das gemeinsame Lesen!

    Fazit:
    Anja Janotta ist auch mit der Fortsetzung der Geschichte um die LRS geplagte Mira ein tolles Buch gelungen, das Mut macht, zum Lachen bringt und einen emotional berührt. Eine absolute Leseempfehlung – vor allem für Kinder mit einem LRS Handicap oder Menschen, die mit solchen Kindern Berührung haben!
  8. Cover des Buches Der kleine Prinz. Faksimile in Geschenkbox (ISBN: 9783792000236)
    Antoine de Saint-Exupéry

    Der kleine Prinz. Faksimile in Geschenkbox

     (7.703)
    Aktuelle Rezension von: Tubi

    Oft gelesen und vorgelesen. War und ist immer wieder gut.

    Gut für die volle Punktzahl

  9. Cover des Buches Romeo und Julia (ISBN: 9783960550310)
    William Shakespeare

    Romeo und Julia

     (1.346)
    Aktuelle Rezension von: _AveryAnn_

    Romeo und Juliette- wer kennt die beiden bitte nicht? Ein Capulet und eine Montague die sich beide, trotz der Jahrelangen Feindschaft zwischen ihren zwei Häusern, ineinander verlieben und schlussendlich für ihre Liebe und gemeinsame Zukunft versuchen müssen zu kämpfen.

    Shakespeares Schreibstil ist wirklich einmalig und für viele mag der Schreibstil zu abstrus geschrieben sein, jedoch war er für mich ein Gewinn meines Wortschatzes. Die Sprache ist einfach nur besonders und für mich ein unsagbar tolles Geschenk. Es ist echt ein Glück, dieses Buch überhaupt lesen zu dürfen!
    Natürlich waren viele Situationen (gerade das erste Treffen von Romeo und Julia) zu überspitzt dargestellt, aber was soll’s? Ich hatte damit keine Probleme und die gerade mal 140 Seiten des Stücks sind schnell zu lesen und auch immer wieder lesenswert (auch nach dem zweiten oder dritten Mal).
    Der Ausgang des Buches war sehr dramatisch (wenn auch unnötig ), was sollte man aber bei einem Drama auch anderes erwarten?
    Allumfassend ist das Stück sehr empfehlenswert und ein Geschenk für die Lyrik!
    Es sollte jeder einfach mal gelesen haben! Ein Klassiker, der es verdient hat ein Klassiker zu sein

  10. Cover des Buches Das Labyrinth der Wörter (ISBN: 9783455001945)
    Marie-Sabine Roger

    Das Labyrinth der Wörter

     (615)
    Aktuelle Rezension von: LottenTotten

    Eine ältere belesene Dame und ein gefühlvoller jünger Mann mit nicht so viel Wissen - ein ungleiches Paar.  Dennoch erfahren sie,  was sie verbindet, auf eine niedliche humorvolle Weise. Die alte Dame war mir sehr sympathisch. 

    So kann es im Leben kommen...Zufälle und Begegnungen, von denen man sich inspirieren lässt und nie vergisst.

  11. Cover des Buches Knallharte Tauben gegen das Böse (Band 1) (ISBN: 9783743205819)
    Andrew McDonald

    Knallharte Tauben gegen das Böse (Band 1)

     (31)
    Aktuelle Rezension von: buecherschildkroete

    Ehrlich gesagt habe ich mir den Klappentext überhaupt nicht durchgelesen. Ich habe bereits andere Bücher der LOEWE WOW! – Reihe gelesen und fand hier bereits das Cover so toll, dass ich auch diese Reihe unbedingt lesen wollte. Aber alleine schon der Titel macht Lust darauf, das Buch zu lesen. Ich bin schon gespannt darauf, ob die Tauben wirklich knallhart sind.

     

    Das Cover ist auf jeden Fall super. Es zieht sofort die Aufmerksamkeit auf sich, da die vier abgebildeten Tauben schon total crazy aussehen. Aber auch die starke rote Farbe des Covers und der schwarze Buchschnitt passen sehr gut zusammen. 

     

    Die Charaktere sind genau so verrückt, wie ich es mir vorgestellt habe. Aber irgendwie erinnern sie mich auch etwas an Star Wars und Angry Birds.

     

    Meine Meinung

    Das Comicbuch „Knallharte Tauben gegen das Böse“ von Andrew McDonald aus der LOEWE WOW! Reihe des Loewe Verlags ist auf jeden Fall sehr gelungen. Der Schreibstil ist altersgerecht und leicht verständlich. Die Geschichten sind spannend und die Kleinen können miträtseln, bzw. mitfiebern, ob und wie die Tauben die Fälle lösen. 

    Aber auch die Illustrationen von Ben Wood sind absolut genial. In dem kompletten Buch gibt es keine Seite, wo man nicht staunen oder lachen muss. Beides zusammen, der Text und die Illustrationen sind perfekt und ergeben einen humorvollen, kurzweiligen und verrückten Comic. 

     

    Das Buch ist komplett in schwarz-weiß gestaltet. 

    Es kommen immer wieder supergurrrrte und superwitzige Wortspiele drin vor. 

     

    In diesem Buch trifft man auf 3 Kurzgeschichten, die jedoch zusammengehören. 


    1. Das große Krümelmysterium
    2. Der Flederfänger
    1. Gefahr beim Foodtruckfestival


     

    Mein Fazit

    Das Buch ist eine gelungene Abwechslung für Kinder, die nicht gerne und viel lesen. Da es sich hierbei um einen Comic handelt, sind die Seiten auch nicht sehr viel beschrieben. 

    Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht, den Comic zu lesen und ich werde garantiert auch den zweiten Band lesen.

  12. Cover des Buches Kommissar Gordon – Der erste Fall (ISBN: 9783895652882)
    Ulf Nilsson

    Kommissar Gordon – Der erste Fall

     (11)
    Aktuelle Rezension von: JuergenEdelmayer

    allen, die schon selber gerne lesen (Verlagsempfehlung) kann ich "Kommissar Gordon: Der erste Fall" nur empfehlen. Das Kinderbuch von Ulf Nilsson und Gitte Spee wird auch manche Erwachsene begeistern.

    Mit dem liebenswerten Ermittler, der Kröte Gordon, hat Ulf Nilsson einen eigenwilligen Charakter geschaffen, der seine Muffins liebt und sie den ganzen Tag über am liebsten zusammen mit einer Tasse Tee genießt. Überhaupt mag es der Waldkommissar gemütlich. Er sitzt gerne am wärmenden Feuer und hat nicht viel für Kälte und Kletterpartien auf Bäume übrig. Auch seine Pistole mag er nicht benutzen. Dafür stempelt er gerne. Als es darum geht, einen Dieb zu überführen, der einem Eichhörnchen über zweihundert Nüsse gestohlen hat, trifft Gordon im Laufe der Ermittlungen auf die Maus Buffy. Die wird seine Gehilfin und zusammen lösen sie ihren ersten Fall.

    Die Geschichte ist amüsant zu lesen und wurde liebevoll illustriert.

  13. Cover des Buches Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte (ISBN: 9783407760562)
    Martin Baltscheit

    Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Der Löwe kann nicht schreiben. Das hat ihn bisher nicht gestört und er war der Meinung das müsste er auch nicht können. Nun will er aber einer Löwin gefallen und möchte ihr einen Brief zukommen lassen. Also bittet er seine Freunde um den Gefallen ihm den Brief zu schreiben.
    Die Freunde schreiben ihn aber aus ihrer Weltsicht heraus, die nicht wirklich einem Löwen entspricht. Am Ende ist er mit den Nerven fertig und schreit heraus, was er schreiben würde, wenn er es nur könnte. Das hört die Löwin und findet es toll. Das er nicht schreiben kann stört sie nicht weiter, denn das kann sie ihm ja beibringen und fängt gleich damit an.

    Analphabet zu sein kann manchmal ganz schön schwierig sein. Es weiß keiner, aber den Analphabeten selbst behindert es oft sehr. Zu viele Dinge gibt es für die man besser schreiben könnte.
    Das muss auch der Löwe merken, denn keiner schreibt den Brief so, wie es für einen Löwen eigentlich passend wäre. Was bleibt ihm da anderes übrig als zu verzweifeln und in Wut über sein eigenes Unvermögen zu geraten. Wie gut das die Löwin ihn hört und es gar nicht als schlimm erachtet. Mit viel Einfühlungsvermögen bringt sie dem Löwen dann das Schreiben bei.
    Eine Hinreißende Geschichte über einen Löwen, der an seinem Analphabetentum fast zu verzweifeln droht.
    Ich kann das Buch für Kinder ab 4 Jahren empfehlen, denn es macht neugierig auf Schreiben und was man damit bewirken kann, wenn man es kann.

  14. Cover des Buches Bram Stoker: Dracula (ISBN: B07QG5X1F5)
    Bram Stoker

    Bram Stoker: Dracula

     (947)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Was muss man dazu noch sagen? Ist doch logisch, dass Dracula super ist. Auch wenn man sich am Anfang an den Stil gewöhnen muss, aber erstmal daran gewöhnt, ist das Buch einfach nur ein Genuss. Ich liebe das Original. Es ist super spannend und jedem Vampir-Fan zu empfehlen.

  15. Cover des Buches Heute bin ich sauer (ISBN: 9783906234120)
    Jacqueline Kauer

    Heute bin ich sauer

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Michaela-Weiss

    Sauer? Das passiert jedem mal! Das Kinderbuch bringt eine schöne Ecke Humor und Charme mit. Floh fragt sich, wie sauer Hund wohl eigentlich ist. Der versucht, das zu erklären: So sauer wie eine Zitrone - oder, warte, so sauer, wie… Doch als Floh dann fragt, warum er eigentlich sauer ist, weiß er das vor lauter Vergleichen schon gar nicht mehr. Ein süßes Kinderbuch mit schöner Botschaft: Lange sauer sein muss keiner. Und dann kommen da noch die kreativen Tipps zum Entsäuern: Rausgehen. Kitzeln. Und einiges mehr! Ein gelungenes Buch mit liebevollen Zeichnungen. Ich hätte mir noch ein paar mehr Seiten gewünscht, und eine noch etwas stärkere Auseinandersetzung mit dem Thema, aber sonst ist es rundum ein richtig tolles Kinderbuch. Ich werde mir auf jeden Fall mehr von den Autoren und dem Verlag anschauen! :)

  16. Cover des Buches Minus Drei wünscht sich ein Haustier (ISBN: 9783570158920)
    Ute Krause

    Minus Drei wünscht sich ein Haustier

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Der kleine Dinosaurier Minus Drei wünscht sich so sehr ein Haustier. Leider erlauben ihm seine Eltern keines. Dabei wäre er sogar mit einem klitzekleinen Tier zufrieden.

    Mama und Papa Drei aber trauen es Minus einfach nicht zu, sich alleine um ein Tier zu kümmern.

    Doch da haben sie nicht mit ihrem pfiffigen Sohn gerechnet: Minus bietet den Nachbarn eine Haustierbetreuung an und umsorgt und badet den T. Rex "T.R.", den Triceratops "Topsi" und den Stegosaurus "Stigi".

    Was seine Eltern wohl dazu sagen?


    Illustrationen:

    Auf jeder Doppelseite findet sich mindestens eine farbenfrohe Illustration, um die Handlung aufzugreifen.

    Minus Drei und seine "Haustiere" sind zeichnerisch ebenso gut getroffen wie die prähistorische Landschaft.

    Altersempfehlung:

    ab 5 Jahre zum Vorlesen oder für Erstleser (große Fibelschrift, kurze Sätze)

    Das Buch ist in fünf kurze Kapitel unterteilt, so dass eine (Vor-)Lesepause eingelegt werden kann.

    Mein Eindruck:

    Dies ist der erste Band in der Minus-Drei-Reihe. 

    In Minus' erstem Abenteuer geht es um den - vielen Kindern sehr gut bekannten - Wunsch, ein eigenes Haustier zu haben. Das Leben als Dinokind unterscheidet sich in dieser Hinsicht kaum von dem der Menschenkinder.

    Da Mama und Papa Drei strikt dagegen sind - aus Gründen, die wiederum viele Eltern sehr gut nachvollziehen können, möchte der kleine Minus beweisen, dass er sich durchaus um ein Haustier kümmern kann. Eine persönliche Haustierbetreuung soll hierbei helfen. Ob das allerdings eine so gute Idee von ihm ist?

    Gassigehen oder Badetag, Krallenpflege usw. Minus verspricht den Herrchen die gewünschte rundum sorglos Betreuung. 

    Herr Fossil und der wasserscheue T.R., Frau Meso und ihr ungestümes Topsilein und Frau Urgestein und ihr Stigi nehmen diese Dienste gerne in Anspruch.

    Am Ende ist Minus hundemüde, denn ein Haustier macht ganz schön viel Arbeit. Zum Glück erlauben Minus' Eltern ihm keines. Doch gerade als Minus sich entschließt, dass ein Haustier vielleicht auf Dauer zu anstrengend ist, überraschen ihn seine Eltern!

    Die Idee, dass auch Tiere gerne ein Haustier hätten, ist klasse und humorvoll umgesetzt. Dinosaurier-Geschichten punkten bei der Zielgruppe sowieso. Wir können das wundervolle Kinderbuch daher guten Gewissens weiterempfehlen, denn es liest sich sehr gut, ist spannend und irre lustig. Unser erstes und bestimmt nicht letztes Abenteuer mit Minus Drei.


    Fazit:

    Ein wundervolles Kinderbuch mit einem sympathischen Protagonisten und zauberhaften, farbenfrohen Zeichnungen.

    Das Abenteuer ist spannend, witzig und lehrreich zugleich. 

    Zudem ist die Geschichte aufgrund der großen Schrift und der kurzen Texte sehr gut für Leseanfänger geeignet.


    ...
    Rezensiertes Buch "Minus Drei wünscht sich ein Haustier" dem Jahr 2014

  17. Cover des Buches Krieg. Stell dir vor, er wäre hier (ISBN: 9783867426886)
    Janne Teller

    Krieg. Stell dir vor, er wäre hier

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Bedoesque

    Noch so ein Buch, was jeder gelesen haben sollte. Es zeigt auf eindrucksvolle Weise die Perspektive eines geflüchteten Menschen auf. Es ist ein Gedankenexperiment, welches auf Empathiefähigkeit setzt.

    Das Nachwort finde ich übrigens genauso wichtig wie die eigentliche Geschichte. 

  18. Cover des Buches Der kleine König Dezember (ISBN: 9783888970764)
    Axel Hacke

    Der kleine König Dezember

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Naibenak
    Der Erzähler dieser kleinen Geschichte ist ein ganz normaler "Insbürogeher" und nicht selten von einer Traurigkeit übermannt, die ihn manches Mal nahezu lähmt. Der Alltag - die "Realität" - lässt bei Erwachsenen aus verschiedensten Gründen so oft kaum mehr Platz für Fantasie, wie sie den Kindern noch so sehr zu eigen ist.

    Eines Tages aber bekommt der Erzähler Besuch vom kleinen König Dezember II. -  dieser ist nur fingergroß und liebt es, an Gummibärchen zu knabbern :) Und er kommt daher mit so viel Fantasie und Weisheit im Gepäck, dass die Unterhaltung zwischen den beiden sehr oft staunen lässt. In der Welt des kleinen Königs wird man groß geboren, kann und weiß alles, und wird mit zunehmendem Alter immer kleiner. Dann vergisst man auch mal, wie Dinge heißen oder funktionieren, aber man hat so viel Freude am Dasein. Und irgendwann verschwindet man einfach. Oder anders: man wird Eins mit dem All... und ist demnach überall :)

    Dieser kleine philosophische Schatz hat unheimlich viel zu entdecken. Man müsste ihn eigentlich immer wieder lesen, und würde jedes Mal Neues für sich finden. Groß ist das Thema "Träume". Was sind sie? Was bedeuten sie? Leben wir eigentlich wirklich in unseren Träumen oder leben wir in unserem Alltag? Schlafen wir eher am Tag, wenn wir arbeiten etc. und leben in der Nacht, wenn wir träumen? Ist man so groß wie man aussieht oder so klein wie man sich fühlt? Diese Fragen (und viele mehr) werden aufs Tapet gebracht und haben mich ein ums andere Mal sehr berührt und immer wieder innehalten lassen.

    Fazit: Eine kleine, liebevoll erzählte, wunderschöne Geschichte mit viel Stoff zum Nachdenken und Philosophieren und dazu mit ganz zauberhaften Illustrationen! Auf jeden Fall ein Geschenktipp für die Adventszeit, wie ich finde :) Lest es! Es lohnt sich sehr.
  19. Cover des Buches Marie Curie (ISBN: 9783458177944)
    Isabel Sánchez Vegara

    Marie Curie

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Ramgardia

    Dieses schön illustrierte Bilderbuch stellt uns die Nobelpreisträgerin Maria Curie vor. Schon die kleine Marie wollte Forscherin werden. Sie war eine brillante Schülerin und da sie in ihrer Heimat nicht studieren durfte, ging sie nach Paris. Dort studierte sie Physik und lernte ihren späteren Mann kennen. Beide forschten gemeinsam und erhielten den Nobelpreis.

    Einfache klare Bilder und ganz kurze Sätze erklären alles genau und deshalb kann man mit diesem Buch eine berühmte Forscherin kleinen Kindern bekannt machen. 

    Mich fasziniert es sehr, wie die Autorin es schafft alles so unkompliziert zu erklären. Für die, die es genauer wissen wollen, gibt es am Ende eine Doppelseite mit den Lebensdaten von Marie Curie und einigen kleinen Schwarz-weiß-Bildern. 

    Außer Marie Curie werden noch viele andere bekannte und nicht so bekannte Persönlichkeiten vorgestellt und ich denke, dass es sich lohnt auch andere Bücher dieser Serie zu entdecken.

  20. Cover des Buches Dr. Jekyll und Mr. Hyde (ISBN: 9783257610420)
    Robert Louis Stevenson

    Dr. Jekyll und Mr. Hyde

     (549)
    Aktuelle Rezension von: qhanqibe2

    Eine sehr außergewöhnliche Gruselerzählung, die viel Aufsehen erregt hat und dessen Konzept heute eigentlich jeder kennt; der Doktor Henry Jekyll spaltet in diesem Werk den so genannten bösen Teil seiner Persönlichkeit ab in einen anderen Menschen, den er Edward Hyde nennt und in dessen Gestalt er sich mit der Einnahme einer seltsamen Droge verwandeln kann. Doch bald hat er Kontrolle mehr über das Erscheinen seiner dunklen Persönlichkeit und sieht sich mit den Folgen seiner Handlungen konfrontiert. Die Geschichte an sich ist relativ kurz und schildert die Sicht eines Mister Uttersons, der Jekyll und Hyde zusehens auf die Schliche kommt. Dabei umhüllt einen dieses schön schaurige Grusel-Feeling gepaart mit der Erwartung einer ebenso schaurigen und erschreckenden Auflösung, auch wenn man vom Hörensagen eigentlich bereits grob weiß, wie sich der Fall aufklärt. Nichtsdestotrotz ist der Schreibstil sehr flüssig und präzise und man liest die Geschichte schnell und gerne. Auch das Thema ist nach vielen Jahren noch sehr aktuell und regt zum Philosopieren an, weshalb man gut und gerne sagen kann, dass es sich immer noch lohnt, diese kurze und ungewöhnliche Geschichte zu lesen. Insgesamt also ein wunderbar schauriger und zeitloser Klassiker, den man nicht missen sollte. 

  21. Cover des Buches Einmal (ISBN: 9783551312488)
    Morris Gleitzman

    Einmal

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Zum Inhalt:
    Felix lebt seit über 3 Jahren in einem Waisenhaus. Niemand darf wissen, dass er Jude ist. Denn für Juden ist es keine gute Zeit. Die Nationalsozialisten ziehen durch die Lande und verbrennen Bücher. Doch natürlich nicht nur diese. Felix beschließt seine Eltern, die nicht tot sind, sondern Buchhändler auf der Flucht, vor den Nazis zu warnen und läuft aus dem Waisenhaus davon. Allerdings hat er dabei nicht bedacht, wie gefährlich diese Reise für einen 9-jährigen Jungen tatsächlich werden kann.

    Meine Meinung:
    "Einmal" ist ein Kinderbuch für Kinder ab 11 Jahren. Es spielt zur Zeiten des Nationalsozialismus und verpackt dieses sehr ernste und heftige Thema äußerst kindgerecht.

    Jedes Kapitel beginnt mit dem Wort "Einmal...." und greift so jedes Mal den Titel wieder mit auf. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Felix. Der kleine 9-jährige Junge ist sehr naiv und glaubt eigentlich immer nur das Gute. Dies finde ich fast noch herzzereißender. Er denkt sehr lange, dass die Nazis nur gutes Tun und weiß - zum Glück - überhaupt nicht, was tatsächlich vor sich geht. Völlig unbedarft macht er sich auf die Suche nach seinen Eltern und trifft dabei die kleine Zelda, deren Eltern den Nazis zum Opfer gefallen sind.

    Allerdings ging mir Zelda nach einer Weile etwas auf die Nerven. Sie ist ein altkluges 6-jähriges Mädchen, das Felix immer wieder verbessert. Natürlich versteht sie nicht so genau was passiert und vermisst ihre Eltern, doch trotzdem stellt sie Felix immer als dumm hin, anstatt, dass sie dankbar ist, dass er ihr quasi das Leben gerettet hat. Dies wurde mit der Zeit anstrengend. 

    Der Schreibstil des Autors ist angenehm zu lesen. Ich finde es gut, dass er sich diesem schweren Thema annimmt und dies für Kinder aufbereitet. Trotzdem kommt natürlich die Schwere des Themas deutlich zu merken.

    Einfühlsam, aber doch sehr deutlich berichtet der Autor von der Schreckensherrschaft der Nazis. Er lässt die Kinder zu Wort kommen, die immer an das Gute glauben, egal wie schlimm ihre Welt gerade ist, aber auch die Erwachsenen, die ihnen erklären, was wirklich vor sich geht.

    Ein berührendes Buch, das mich nicht nur einmal hat schlucken lassen. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ein 11-jähriges Kind dieses Buch wirklich verkraftet. Natürlich beschreibt der Autor alles kindgerecht, doch dass Thema ist so heftig, dass es sogar mich extrem mitnimmt, sodass ich mir nicht sicher bin, ob ich das meinem Kind geben würde. Ich würde da eher noch einige Jahre warten und das Buch ab 15 empfehlen.

    Fazit:
    Einfühlsames Kinderbuch, über ein extrem bedrückendes Thema, für das ich die Altersangabe allerdings etwas zu niedrig finde.
  22. Cover des Buches Der Sprachabschneider (ISBN: 9783499206856)
    Hans Joachim Schädlich

    Der Sprachabschneider

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Zum Inhalt:

    Paul hat Phantasie. Er möchte träumen, muss aber morgens aufstehen, zur Schule gehen, Schularbeiten machen. Dann geschieht etwas. Ein Mann sagt: «Ich übernehme eine Woche deine Hausaufgaben.» Dafür soll Paul ihm ein bisschen von seiner Sprache abgeben. Das ist der Beginn eines großen Abenteuers. Paul merkt zu spät, worauf er sich eingelassen hat.

     

     

    Cover:

    Das Cover fand ich recht interessant. Wir sehen hier Paul, wie er neben einem Mann steht, der eine Schere in der Hand hat und noch einen Regenschirm in der anderen Hand trägt. Das macht natürlich neugierig, was es damit auf sich hat. Außerdem finde ich es vor allem für junge Leser recht ansprechend, da die Figuren als Comic gezeichnet sind. Es ist eine schöne Assoziation für das Abschneiden der Wörter.

     

     

    Eigener Eindruck:

    Paul hat viele Ideen und Träume, kann diese jedoch kaum ausleben, weil er immer wieder Schulaufgaben machen soll. Wozu eigentlich? Schulaufgaben sind so doof! Da kommt ihm der unbekannte Mann sehr gelegen, der ihm anbietet eine Woche seine Schulaufgaben zu machen, wenn er ihm im Gegenzug ein paar Wörter abgibt. Wörter braucht man ja nicht so viele, findet Paul und geht den Deal ein. Doch schon bald muss er feststellen, dass er nicht mehr richtig reden und auch nicht mehr richtig schreiben kann. Was hat Paul nur getan?

     

     Die Geschichte von Paul liest sich recht einfach durch ihr einfaches Sprachbild und die doch recht großen Buchstaben. Man sieht gleich, dass sich das Buch vor allem an junge Leser richtet und auch für den Schulgebrauch geeignet ist. Jedoch muss ich gestehen, dass die Geschichte recht schwer zu verstehen ist, wenn man zum Ende des Buches hinkommt. Hier fehlen die Worte die Paul verkauft hat und es ist selbst für einen Erwachsenen nicht einfach das Buch zu verfolgen. Dass hier vor allem junge Leser recht schnell aufgeben, kann ich mir also gut vorstellen. Dabei ist die Nachricht, die das Buch vermittelt simpel und auch wichtig. Lernen beziehungsweise Wissen ist wichtig und sollte nicht vernachlässigt werden, denn es begleitet einen überall hin und hilft im Alltag (hier speziell die Sprache). Wenn du nicht mehr richtig reden kannst, dann weiß niemand, was du sagen möchtest. Das lässt sich auch auf andere Dinge projizieren. So gesehen ist es also dich ganz raffiniert gemacht. Aber leider für junge Leser echt doof umgesetzt, wenn man das mal so salopp sagen darf.

     

     

    Fazit:

    Das Buch ist etwas verwirrend und ich bin mir ziemlich sicher, dass vor allem junge Leser, die das Buch in der Schule lesen müssen, einfach nur hassen werden. Es ist recht schwer zu interpretieren, wenn man noch so jung ist, finde ich. Das Büchlein würde ich deshalb auch nicht unbedingt weiterempfehlen. Nur dann, wenn man sich etwas mit der Geschichte auseinander setzen will.

     

    Idee: 5/5

    Charaktere: 3/5

    Logik: 3/5

    Spannung: 3/5

    Emotionen: 3/5

     

     

    Gesamt: 3/5

     

    Daten:

    ISBN: 9783499206856

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: Flexibler Einband

    Umfang: 64 Seiten

    Verlag: ROWOHLT Taschenbuch

    Erscheinungsdatum: 03.05.1993

     

     

     

  23. Cover des Buches Zipfel und Mütze im Feriencamp (ISBN: 9783981884265)
    Nadin Voß

    Zipfel und Mütze im Feriencamp

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Sabine_Kruber

    Ein neues Abenteuer für Zipfel, das Eichhörnchen und Mütze, den Waschbären. Diesmal geht es ab ins Feriencamp. Dort treffen sie Pepe Hase, die Mäusekinder Lana und Igor und Toni das stylische Wildschwein. Schnell werden sie alle Freunde.
    Eine ruhige Ferienzeit wird es bestimmt nicht, nein, es wird abenteuerlich, denn das Camp liegt im Revier der wilden Schratis und die haben es auf die Camp-Flagge abgesehen. Daher heißt es – aufpassen und bewachen. Gar nicht so einfach, vor allem wenn so etwas Leckeres wie selbst gemachtes Stockbrot lockt, für das man erst noch die Stöcke suchen muss. Wird es Zipfel, Mütze und ihren Freunden gelingen, die Flagge zu bewachen oder tragen die wilden Schratis den Sieg davon?
    Auch der vierte Band der Autorin Nadin Voß ist wieder eine wunderschöne und spannende Geschichte für Erstlesende und leseschwache, ältere Grundschulkinder. Die vier Bände enthalten alle in sich abgeschlossene Geschichten, sodass es keine Rolle spielt, mit welchem Buch man anfängt. Dieser Band liegt mit seiner einfachen Lesbarkeit geringfügig höher als die anderen drei Bände. Wer aber die anderen Bücher schon gelesen hat, sollte genug Übung haben und leseleicht durch diese Geschichte kommen. Die serifenlose Schrift (Open Dyslexic) und die eingefärbten Silben unterstützen beim Lesen auf alle Fälle. Die Schrift ist außerdem schön groß und die Zeilenabstände sind weit.
    Die Geschichte ist nicht in Kapitel unterteilt und hat einen etwas größeren Textumfang (L). Aber es lässt sich zwischendurch immer gut pausieren.
    Die Textblöcke pro Seite sind ebenfalls ein wenig umfangreicher, doch die wunderbaren Illustrationen von Sandra Rodenkirchen unterstützen das sinnverstehende Lesen und lockern das Gesamtbild auf. Wie bei den anderen Bänden auch, sind nur wenige Illustrationen farbig. Die meisten Illustrationen können von den Kindern selbst ausgemalt werden. Neben dem Lesen trainiert man also auch gleichzeitig die Feinmotorik.
    Am Ende gibt es auch noch ein Quiz und das Rezept für Stockbrot, sodass man sich noch weit über das Lesen hinaus mit dem Buch beschäftigen kann. Das umgetextete Lied von „Die Affen rasen durch den Wald“ nicht zu vergessen. Lagerfeuer, Geschichten erzählen, Stockbrot rösten und singen. Wonach klingt das? Na klar, nach Urlaub.

    Fazit: Eine abenteuerliche Geschichte für Erstlesende und ältere Grundschulkinder mit Leseschwäche – perfekt für die Ferien

  24. Cover des Buches Onkel Toms Hütte (ISBN: 9783764151201)
    Harriet Beecher-Stowe

    Onkel Toms Hütte

     (303)
    Aktuelle Rezension von: MichelleKrabinz

    Schon allein das Thema von "Onkel Toms Hütte" ist bewegend und regt zum mitfühlen an. Durch die malerische und bildhafte Sprache von Harriet Beecher-Stowe wird das Buch zu einem Must-Read, welches ich nur jedem ans Herz legen kann.
    Ich selbst habe es verschlungen und konnte es kaum beiseitelegen, selbst wenn ich eigentlich keine Zeit hatte.
    Die äußerst bewegende Geschichte der einzelnen Figuren und des Hauptcharakters Onkel Tom regen zum Nachdenken und Mitfühlen an (und mitweinen in meinem Fall). Ein wirklich sehr berührendes Buch.

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