Bücher mit dem Tag "lexikon"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lexikon" gekennzeichnet haben.

852 Bücher

  1. Cover des Buches Percy Jackson erzählt: Griechische Göttersagen (ISBN: 9783551556615)
    Rick Riordan

    Percy Jackson erzählt: Griechische Göttersagen

     (223)
    Aktuelle Rezension von: DottiRappel

    Percy erklärt auf eine so lustige Art und Weise die Götter, dass man sich das nur merken kann!

  2. Cover des Buches Der Schlüssel der Magie - Die Diebin (ISBN: 9783734162664)
    Robert Jackson Bennett

    Der Schlüssel der Magie - Die Diebin

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Rebecc4

    Mit Der Schlüssel der Magie - Die Diebin veröffentlichte Robert Jackson Bennett den ersten Teil einer Trilogie um die Diebin Sancia. Ich habe den ersten Band geradezu verschlungen und würde es als klassische gute High Fantasy einordnen.

    Was mich immer besonders freut, ist, wenn Autor*innen sich trauen, neue Formen der Magie zu beschreiben. In diesem Buch dreht sich alles um Sigillen - Symbole, die die Welt beschreiben. Um magische Konstrukte, die beispielsweise schweben, zu erschaffen, wird mittels riesiger Sigillenabfolgen defininiert, was Höhe, Masse usw. ist, um zu beschreiben, was ein Konstrukt tun soll.

    Aber auch die Charaktere sind jenseits der üblichen Gut - Böse und Frau liebt Mann. Mit Spannung webt Bennett Sancia, die es zunächst mit einfachne Diebestouren zu tun hat, in politische Netze ein und gibt ihr interessante, nachvollziehbar handelnde und menschliche Charaktere an die Seite.. oder eben als Gegenspielerinnen. Auch menschliche Gefühle behandelt der Roman, ohne dass eine Liebesgeschichte zu sehr in den Vordergrund gerückt wird und somit den spannenden Fantasybackground verdeckt.

    Für mich war das genau die richtige Mischung aus High Fantasy, Magie, Spannung und interessanten Charakteren, um mir den Folgeband direkt zu besorgen.


  3. Cover des Buches Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär (ISBN: 9783328107682)
    Walter Moers

    Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär

     (2.187)
    Aktuelle Rezension von: Viviliebtlesen

    Man merkt dem Autor an, dass er viel Herzblut in dieses Werk gelegt hat. Die ganze Fantasie ist atemberaubend. Am Anfang hielt ich das Buch noch für ein unvergleichliches Schmuckstück - unvergleichlich ist es auch nach wie vor, ein Schmuckstück nicht mehr ganz. Ich war ab der Mitte teils so sehr gelangweilt von den dauernden Aufzählungen, den Lexikoneinträgen und den Übertreibungen, dass ich Schwierigkeiten hatte, das Buch wieder in die Hand zu nehmen. Ich habe sehr lang für das Buch gebraucht. Dabei ist es nicht das erste Buch von ihm, was ich las. Die Stadt der träumenden Bücher riss mich absolut in den Bann.. Das fehlte mir hier. Es sorgt zwar zwischendurch immer wieder für gute Unterhaltung und frischen Wind, aber ich glaube 200 Seiten weniger hätten dem Buch gut getan. Dabei ist mir Blaubär doch sehr ans Herz gewachsen. Man muss sich definitiv darauf einlassen, damit man der Geschichte etwas abgewinnen kann.

  4. Cover des Buches Das Wörterbuch der Liebenden (ISBN: 9783548610849)
    David Levithan

    Das Wörterbuch der Liebenden

     (158)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Ich war ziemlich schnell durch mit diesem Buch und es hat mir auch wirlich sehr viel Spaß gemacht es zu lesen-es war mal was ganz anderes...

    Es geht um die Liebe einer Frau und einem Mann-es wird aus Sichtweise des Mannes erzählt. Über eine ganz alltägliche Liebesbeziehung. Ich habe gerade das alltägliche im Buch so toll gefunden-die eigene Beziehung könnte genau so verlaufen... 


    Die Schreibweise des Autors fande ich sehr schön flüssig, und man kam ziemlich schnell in das Buch rein...anfangs noch etwas verwirrend aber wenn man sich an die Schreibeise gewöhnt hat ist es wunderbar erfrischend mal in Lexikonform ein Buch zu lesen!



    Alles in allem eine super Liebesgeschichte mit erfrischendem Schreibstil-aber einen Stern Abzug, wegen dem sehr aprupten Ende-da hätte ich mir wirklich noch mehr erwartet...

  5. Cover des Buches Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind (ISBN: 9783551556981)
    Joanne K. Rowling

    Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind

     (978)
    Aktuelle Rezension von: ramo

    Das Buch "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind" von J.K. Rowling beschreibt die Tierwesen aus dem Harry Potter Universum und gibt somit einen guten Einblick hinter die Kulissen. 

    In dem Buch, das von Newt Scamander verfasst wurde, geht es zuerst um die Einführung in die Tierwesen, weshalb diese wichtig sind, wie die Tierwesen in der Vergangenheit betrachtet worden sind und wie diese kategorisch einzuordnen sind. Im Anschluss erfolgt eine ausführliche Beschreibung der jeweiligen Tierwesen inkl. Portrait.

    Inhaltlich kann man sagen, das dass Buch wie ein Lexikon aufgebaut ist aber durch das dargestellte Gefährlichkeitsranking man schnell einen Überblick über das entsprechende Tierwesen erhält. Ebenso ist der Text sehr verständlich und man erfährt so einiges über die magischen Geschöpfe.

    Ich würde das Buch jedem Harry Potter Fan weiterempfehlen. Leider war das Intro sehr langatmig und erzählte viele Dinge die nur sehr wenig mit den Tierwesen selber zu tun hatte. Als Nachschlagewerk und als Hintergrund Info's für die zugehörigen Filme kann ich das Buch aber nur weiterempfehlen.

  6. Cover des Buches Der große Basar (ISBN: 9783453527089)
    Peter V. Brett

    Der große Basar

     (149)
    Aktuelle Rezension von: Bookforest
    Ich bin im allgemeinen kein Fan von Begleitbänden und kaufe sie auch häufig gar nicht erst. Diesen Jedoch mochte ich unheimlich gerne. 
    Die erste Geschichte, wie Arlen an diese Karte kommt hat mich schon beim Lesen des ersten Bandes interessiert und ich bin sehr froh, dass ich sie in diesem Begleitband lesen durfte. 
    Die Geschichte ist jetzt nicht wahnsinnig spannend, aber dennoch lesenswert. 

    Die zweite Geschichte ist sogar noch gelungener. Obwohl diese nicht so sehr in den Hauptbüchern erwähnt wird.

    Für Fans der Reihe ein durchaus lesenswertes Buch.
  7. Cover des Buches Mordmethoden (ISBN: 9783404605453)
    Mark Benecke

    Mordmethoden

     (86)
    Aktuelle Rezension von: weltenrausch

    Das war mein erstes Buch von Mark Benecke, obwohl mir der Name schon seit Jahren gehäuft über den Weg läuft. Und ich bin echt froh, nun endlich mal ein Buch von ihm gelesen zu haben.
     Das war auch mein erstes True Crime Buch. Ich hatte schon länger mal halbherzig nach sowas Ausschau gehalten, da mich solche Fälle sehr interessieren. Und auch hier bin ich froh, als allererstes zu diesem Buch gegriffen zu haben – wenn auch mehr durch Zufall.

    Keines meiner gelesenen Bücher hat so viele Pagemarker aufgedrückt bekommen wie dieses. Ich habe mir durchweg Stellen markieren müssen, die mich überrascht oder fasziniert haben, die ich mir merken und später weitererzählen wollte. Denn das Buch ist nicht nur voller spannender realer Geschichten, sondern erklärt nebenbei auch Ermittlungsmethoden – von ihren Anfängen bis „heute“ (das Buch ist ja nun schon 20 Jahre alt, mittlerweile wäre ich wahrscheinlich noch sehr viel überraschter davon, was so alles möglich ist). Manche Stellen waren nicht hundertprozentig verständlich, da mir unbekannte Fälle mit eingestreut wurden, ohne näher darauf einzugehen. Oder auch davon ausgegangen wurde, dass der Leser berühmte Namen – sei es von Politikern oder anderen geschichtsträchtigen Menschen – kennt. Das war für mich leider nicht der Fall, was aber vermutlich an meinem Alter und dem eben schon erwähnten Alter des Buches liegen mag. Diese Stellen habe ich mir aber einfach ebenfalls markiert, um selbst noch einmal nachlesen zu können. Oder noch tiefer in bestimmte Fälle eintauchen zu können.

    Fazit:

    Inhaltlich war dieses Buch für mich genau das, was ich erwartet hatte und konnte mich sehr begeistern. Die Art, wie das Wissen vermittelt wurde, fand ich jedoch leider eher mangelhaft. Aber durch den Inhalt konnte ich darüber leicht hinwegsehen. Ich freue mich schon, das nächste Buch von Mark Benecke zu lesen und hoffe, daraus eben so viel mitnehmen zu können wie aus diesem!

  8. Cover des Buches Die Romantherapie (ISBN: 9783458360353)
    Traudl Bünger

    Die Romantherapie

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Alais
    Dieses Buch ist ein echtes Gemeinschaftswerk: ursprünglich geschrieben von Ella Berthoud und Susan Elderkin, von Traudl Bünger um einige lebenswichtige deutsche Autoren ergänzt und ins Deutsche übersetzt von Katja Bendels und Kirsten Riesselmann.
    Vorgestellt werden passende Lektüren bei körperlichen Leiden („Schwitzen“ etc.) und seelischen Leiden (besonders nützlich fand ich: „Dinnerpartys, Angst vor“), Eigenschaften („Superheld, einer sein wollen“ etc.) und Lebenslagen (beispielsweise „Vaterschaft“), die zwar nicht unbedingt behandlungsbedürftig sind, aber ggf. einen erhöhten Beratungsbedarf mit sich bringen, sowie typischen Leseleiden („Buchkäufe, zwanghafte“ etc.). Dies geschieht zwar meistens mit einem Augenzwinkern, doch die Liebe der Autoren zu Büchern und ihr Glaube an deren heilsame Wirkung zeigen sich deutlich.
    Der Aufbau dieses Buches als alphabetisches Nachschlagewerk lädt dazu sein, sich vor allem die Tipps zu den Themen anzusehen, die für den Leser gerade relevant sind, aber es lohnt sich auch, das Buch von vorn bis hinten durchzulesen. Auf diese Weise konnte ich auch jenseits meines akuten Bedarfs viele interessante Buchtipps entdecken und fast vergessene Lieblingsbücher wiederentdecken, bei manchen Büchern hingegen, die ich eigentlich schon immer mal lesen wollte, besser verstehen, warum mir bisher der kleine nötige Rest an Motivation fehlte, und den herrlichen, manchmal etwas schwarzen Humor der Autoren genießen (beispielsweise wird unter dem Stichwort „Aus dem Fenster fallen“ vorgeschlagen, unter „Alkoholsucht“, „Drogenkonsum, übermäßiger“, „Heimwerken“ und „Krankenhausaufenthalt“ nachzuschlagen).
    Zur Behandlung der äußeren Hülle von Büchern haben die Autoren im Übrigen eine etwas eigenwillige Ansicht, die manche (und teilweise auch mich) entsetzen mag, diese Konzentration auf den Inhalt der Bücher finde ich aber andererseits auch sehr sympathisch.
    „Die Romantherapie“ ist ein amüsanter und nützlicher Begleiter in vielen verschiedenen Lebenslagen – birgt allerdings die Gefahr, dass man wie ich nach dem Lesen eine weitere lange Liste von Büchern hat, die man nun unbedingt lesen möchte …
  9. Cover des Buches Geheimnisse der Hexen (ISBN: 9783845839424)
    Julie Légère

    Geheimnisse der Hexen

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Villa_malLit

    Das Buch gibt einen Überblick über die Geschichte von Magie und Hexen; welchen Ursprung sie haben, warum sie verfolgt wurden und warum es verschieden Arten von Magie gibt. Es stellt nicht nur klar, was Magie eigentlich ist, sondern gibt auch einen Einblick in die Grundlagen.

    Nicht nur das Cover ist mystisch und anziehend, auch die Illustrationen im Buch sind wundervoll gestaltet. Es wird oft als Kinderbuch eingestuft, doch dem würde ich teilweise widersprechen. Sicherlich kann man es aber ab 12 Jahren empfehlen. 

  10. Cover des Buches Zamonien (ISBN: 9783813505306)
    Walter Moers

    Zamonien

     (71)
    Aktuelle Rezension von: sternenstaubhh

    Der Walter Moers und seine Geschichten kennt und schätzt, kennt Zamonien und seine Geheimnisse, seine schrägen Charaktere und seine  landschaftlichen Besonderheiten. Zamonien ist einfach unbeschreiblich und unvergleichlich, oder?

    Was dieses Buch vor allem zu einem Must-Have macht, ist vor allem die Gestaltung. Hierbei hat sich der Verlag sehr viel Mühe gegeben und die zahlreichen Karten und Illustrationen machen das Buch zu einem ganz besonderen Schatz im Bücherregal. Mit diesem Buch wird einfach jede Buchsammlung von Walter Moers komplettiert und erweitert.

    In Form eines Lexikons kann man, wenn man möchte, von A, wie Atlantis, bis Z, wie Zwergpirat, alles Wissenswerte über Zamonien erfahren. Als Leser der Bücher bieten die Einträge somit auch die Möglichkeit auch schöne Momente wieder zu entdecken und die längst vergangenen Abenteuer Revue passieren zu lassen. Ein herrliches Lesevergnügen. Man kann aber natürlich auch in dem Buch Blättern und Schmökern bzw beim Lesen eines Zamonien-Buches dieses hier neben sich liegen haben, um immer wieder etwas nachschlagen zu können. 

    Für einen Walter-Moers-Leser und -Fan bietet dieses Buch alles was man sich nur wünscht und bringt einem Zamonien wieder ein Stück näher.

  11. Cover des Buches Der Schattenjäger-Codex (ISBN: 9783401508719)
    Cassandra Clare

    Der Schattenjäger-Codex

     (396)
    Aktuelle Rezension von: BiblioJess

    In diesem Codex lernen wir (vielleicht nicht alles, aber) das Wichtigste, was es über das Schattenjäger-Dasein und deren Welt zu wissen gibt. Was für Dämonen gibt es, woher kommen sie, was hat es mit den Schattenweltlern auf sich, wie kämpfen Schattenjäger und was für Waffen und Ausrüstung haben sie, wie sieht ihr Leben aus, was gibt es über Idris und andere wichtige Orte zu sagen etc.

    Vieles davon lernt man natürlich in den Büchern selbst schon kennen (klar, sonst würde man da ja auch nicht durchblicken), aber es ist eine tolle Idee, das nochmal so zusammenzufassen, so als Überblick/Sammlung. Falls man was vergessen hat, oder noch ein bisschen mehr erfahren will, als in der Geschichte erzählt wird o.a. ist dieser Codex genau das richtige.

    Zudem ist es nicht nur einfach eine Zusammenfassung für uns Lesende, sondern verpackt als Leitfaden, den neue Schattenjäger bekommen - diese Ausgabe ist entsprechend die von Clary. Dadurch finden sich oft Kommentare von ihr am Rand - aber auch von Jace und Simon. Das lockert das ganze schön auf, gibt dem ganzen ein bisschen Humor, wenn sie Texte kommentieren, und man hatte ein bisschen das Gefühl, wieder bei ihnen zu sein.

    Ich fand die Infos sehr interessant und das ganze Buch wirklich toll und liebevoll gestaltet. Manchmal kann es aber auch etwas trocken werden, wenn etwas viel ausgeführt wird. Manche Sätze hab ich hier und da dann eher überflogen. Deswegen würde ich das Buch "nur" echten Fans des Schattenjäger-Universums empfehlen. Ich habs aber gern gelesen und bin froh, es in meiner Sammlung zu wissen. 4 Sterne!

  12. Cover des Buches Britannica & ich (ISBN: 9783548607757)
    A. J. Jacobs

    Britannica & ich

     (113)
    Aktuelle Rezension von: Maki7
    A.J. macht sich langsam Sorgen, um seinen Abstieg in die Verblödung, schliesslich arbeitet er bei Entertainment Weekly und beschäftigt sich ausschliesslich mit der Popkultur, toupierten Stars und umoperierten Sternchen. Ausserdem hegt er seit jeher den Wunsch, der klügste Mensch der Welt zu werden und nebenbei will er seinen Vater übertrumpfen. Also beschliesst er, die Encyklopaedia Britannica, den Everest unter den Nachschlagewerken, zu lesen. Von A-ak bis Zywiec. Sind ja nur gerade mal 32 Bücher, 33'000 Seiten, 44 Millionen Wörter.

    Wort für Wort folgt man A.J. auf seinem Weg von A bis Z, gespickt mit skurrilen Informationen oder Anekdoten aus seinem Leben. Er will unbedingt in den Mensa-Club (für Intelligenzbestien), bei Jeopardy oder "Who Wants to Be a Millionaire" mitmachen und er und Julie versuchen ein Kind zu kriegen. Sein Umfeld belächelt zuerst sein Vorhaben, ist aber bald mal von seiner Klugscheisserei genervt. Seiner Frau Julie muss er jedesmal einen Dollar abdrücken, wenn er sie wieder mit unnötigem Wissen behelligt.

    Mir hat es sehr viel Spass gemacht, dieses Buch zu lesen. Es ist herrlich witzig, selbstironisch und sympathisch geschrieben. Hab oft lauthals gelacht und dazu immerhin noch was gelernt. Also auf jeden Fall zu empfehlen.
  13. Cover des Buches Dem Täter auf der Spur (ISBN: 9783404605620)
    Mark Benecke

    Dem Täter auf der Spur

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Krimikauz73
    Die erste Hälfte des Buches ist sehr interessant, auch die Fotos sind, wenn auch nicht immer schön anzusehen, so doch sehr aufschlussreich und sehr gut eingesetzt, d.h. sie illustrieren die Gedanken des Autors. Hier wird das Fach der Kriminalbiologie anhand von realen Fällen erklärt. Dafür kann man 5 Sterne vergeben. 
    Die zweite Hälfte dreht sich um genetische Fingerabdrücke und ist sehr wissenschaftlich geraten. Aber auch gerade deswegen ist es eher als schwach zu bewerten, denn einerseits wirkt die Fachdarstellung stark veraltet (und sie ist es wohl auch), andererseits ist es es eben auch eine Angelegenheit für Fachleute. Krimifans werden sich kaum an den Ausführungen und Diagrammen erfreuen.   
  14. Cover des Buches Wie wir Katzen die Welt sehen (ISBN: 9783458363057)
    Hermien Stellmacher

    Wie wir Katzen die Welt sehen

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Tigerbaer
    Dank einer Buchverlosung durfte ich den Ratgeber „Wie wir Katzen die Welt sehen“ von Hermien Stellmacher und Joachim Schultz lesen.

    Die Autorin Hermien Stellmacher ist mir bereits durch zwei andere Romane, in denen Katzen eine größere Nebenrolle spielen, bekannt. Daher wusste ich, dass Frau Stellmacher durchaus einen Blick für die Eigenarten der kapriziösen Fellnasen hat.

    Katzen könnten ein bequemes Leben führen und eigentlich möchten sie auch nichts anderes als genau dies tun, aber es kommt ihnen immer wieder schlecht geschultes Person in die Quere und von Menschen geschriebene Ratgeber, die nur blanken Unsinn verbreiten machen es noch schlimmer. Es wird also allerhöchste Zeit, dass die Katzen selbst die Schreibfeder in die Hand…verzeihung, Pfote nehmen und ihre höchsteigene Sicht der Dinge darzulegen.

    Entstanden ist aus dieser Motivation der Ratgeber „Wie wir Katzen die Welt sehen“, der dem motivierten Zweibeiner in alphabetischer Reihenfolge von A wie Aberglaube, Ägypten und Altpapier über F wie Fischer, Futter, K wie Kraulzone und Klorolle zu Z wie Zweitwohnung aufzeigt, worauf es im Leben einer Katze wirklich ankommt.

    Meine Erwartungen hat das unterhaltsame Lexikon vollkommen erfüllt und wer mal eine Geschenkidee für Katzenliebhaber braucht, kann hier bedenkenlos zugreifen ;-)

    5 Bewertungssterne!
  15. Cover des Buches Das Weltretter-ABC (ISBN: 9783747404065)
    Anne Weiss

    Das Weltretter-ABC

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Patchcop

    Vorab - alles was in dem Buch vorgeschlagen wird ist für mich nicht umsetzbar, aber sehr viel schon. Das meiste beherzige ich sowieso schon seit langem.

    Das Buch ist nach den Buchstaben des Alphabets angeordnet und behandelt danach die einzelnen Themen. A = Arbeitswelt - . Z = Zipperlein.

    Zu allen Themen sind sehr viele hilfreiche Tipps angegeben, wie man sein Leben mit viel mehr Bewusstsein für die Natur und unseren Planeten gestalten kann.

    Das Buch ist sehr schön geschrieben und läßt sich flüssig lesen. Hinweise zu „Dies und Das“ findet man überall.

    Einige Dinge waren mir persönlich jedoch, um es vorsichtig auszudrücken, nicht im normalen Alltagsleben mit Beruf und Familie umsetzbar. Dies hat aber keinen Einfluss auf meine Gesamtbewertung. Insgesamt bin ich mit dem Buch sehr zufrieden und es hat mir in vielen Dingen neue Denkanstöße gegeben.

  16. Cover des Buches Vampire! Vampire! (ISBN: 9783492280501)
    Markus Heitz

    Vampire! Vampire!

     (113)
    Aktuelle Rezension von: Traubenbaer
    In dem Buch "Vampire! Vampire!" verarbeitet Markus Heitz offenbar seine Rechercheergebnisse, die er für seine Bücher zusammengetragen hat. Er berichtet anschaulich über die ersten Sichtungen und Beschreibungen von Vampiren. So bekommt man schnell einen Überblick darüber, in welchen Gegenden an Vampirismus geglaubt wurde bzw. wie sich die Geschichten und Sagen ausbreiteten. Später geht Heitz dann darauf ein, wie Vampire früher beschrieben wurden und welche Verhaltensweise ihnen zugeschrieben wurden.
     
    Kurzum ist das Buch interessant, wenn man etwas mehr über die Geschichte von Vampiren erfahren möchte. Der Text vereint wissenschaftliche Aspekte mit einer unterhaltsamen Schreibweise.
    Wer jedoch einen Roman erwartet wird dieses Buch nicht unbedingt mögen. Alle anderen, die hinter den Mythos "Vampire" sehen möchten und wissen wollen, wie Vampire früher beschrieben wurden werden dieses Buch mögen. Aufgrund der sorgsamen Recherche und der geschichtlich belegten Details kann dieses Buch auch zur Grundlage für eine wissenschaftliche Arbeit genutzt werden.
  17. Cover des Buches Ensel & Krete (ISBN: 9783328602064)
    Walter Moers

    Ensel & Krete

     (1.113)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Ensel und Krete erleben von dem Moment an in dem sie sich im Wald verlaufen nur noch Abenteuer. Sie treffen auf die unterschiedlichsten Geschöpfe wie zum Beispiel einen Laubwolf und die unsterblichen Sternenstauner und geraten in die unmöglichsten Situationen. "Zum Glück" erlöst der Erzähler Hildegunst von Mythenmetz die Leser ab und zu an den spannendsten Stellen durch seine neueste stilistische Erfindung, die "Mythenmetzsche Abschweifung", in welcher er den Lesern seinen Schreibtisch näher erläutert, über seinen ärgsten Feind herzieht und eben alles erzählt was ihm gerade so durch den Kopf geht.

  18. Cover des Buches Das Buch der Schurken (ISBN: 9783442716036)
    Martin Thomas Pesl

    Das Buch der Schurken

     (24)
    Aktuelle Rezension von: blaues-herzblatt

    Das Buch der Schurken, ein kleines Lexikon vollgestopft mit Ganoven aller Art, die der Autor in den vielschichtigen Bücherwelten aufgestöbert hat. Hier treffen sich Heidis Fräulein Rottenmeier und Frankensteins Monster zwischen den Seiten auf einen Kaffeeklatsch.

    Auf den ersten Blick positiv aufgefallen ist mir das Zeitungslayout, dadurch ist die Schrift zwar sehr klein geraten und meine Oma würde sich weigern das zu lesen, aber das Flair eines berühmt-berüchtigten Verbrechers ist natürlich viel spürbarer.

    Abgesehen davon hat mir die Einführung des Autors gefallen, obwohl sie mir etwas hochgestochen erschien und mehr zur Interpretation einer Hausarbeit gepasst hätte.

    Die Schurken sind unterteilt in verschiedene Kategorein, wie zum Beispiel „die Rachsüchtigen“, „die fatalen Frauen“ oder „die Erziehungsberechtigten“ und jeder Schurke hat jeweils eine Doppelseite zur Verfügung.  Eine Seite auf der eine von Kristof Kepler entworfene Version vom Bösewicht dargestellt ist und meistens noch ein Textzitat von oder über ihn und auf der anderen Seite klärt Pesl uns über den Schurken und seine Bedeutung im genauen auf, worauf ein meistens sehr humoristisch angehauchter Bewertungsbogen mit zugeschnittenen Kriterien folgt.

    Die Zeichnungen fand ich von meiner eigenen Ästhetik aus betrachtet leider weniger ansprechend, aber aussagekräftige Merkmale der gemeinten Figuren hat der Illustrator auf jeden Fall gut übernommen.

    Die Auswahl war in jeder Hinsicht angenehm ausgeglichen. Da waren Schurken aus Epen, die vor einigen hundert Jahren entstanden sind, Kindheitshelden, ganz neue Gesichter, aber auch aus dem Klassiker entsprungene Gestalten dabei. Dabei sticht auch heraus, dass Pesl sich nicht auf die offensichtlichsten Schurken gestützt hat, sondern auch im Hintergrund geforscht hat. Und ich für meinen Teil konnte das ein oder andere neue Buch auf meine Wunschliste setzten.

    Summa Summarum immer ein nettes Geschenk für den Gänsehautliebhaber, der seinen Horizont gerne ausweiten möchte und dabei auch dem Humor nicht abgeneigt ist.

     

  19. Cover des Buches Das geheime Wissen von Endgame (ISBN: 9783789135231)
    James Frey

    Das geheime Wissen von Endgame

     (10)
    Aktuelle Rezension von: oceanlover

    ENDGAME. Das Spiel aller Spiele. Und doch mehr als nur ein Spiel. Jahrtausendealte Kulturen, archäologische Schätze, wissenschaftliche Rätsel - dieses Buch bietet all´ das in kompaktem Format.


    Zur vollständigen Rezension: http://marys-buecherwelten.blogspot.de/2015/12/das-geheime-wissen-von-endgame.html


    Auf dieses "Buch" bzw. dieses Lexikon war ich sehr gespannt, da mich ja an ENDGAME vorallem die Sagen, Legenden und historischen Hintergründe interessieren. Dazu konnte dieses Lexikon tatsächlich auch einiges beisteuern und die Fotos haben mir einen ersten Eindruck von den historischen Stätten gewähren können.

    Leider kommt hier ein aber. Denn dieses Buch ist kein reines wissenschaftliches Lexikon, sondern zugleich ENDGAME- Lexikon. Man erfährt etwas über die Spieler, ihre Verbindungen und Ursprünge. Und viele Ereignisse werden auf außerirdische Existenzen zurückgeführt. Das hat mich ziemlich gestört, da ich wirklich Wissen sammeln wollte und keine "Buch- Wahrheit" haben wollte á la James Frey. Wenn man schon etwas über die ENDGAME- Variante der Geschichte loswerden will, dann bitte in einem seperaten Abschnitt!

    Zumal die Informationen über die Spieler so auch in den Büchern vorkommen - wenn man also das Lexikon vor dem eigentlichen Buch liest, spoilert man sich, weil man erfährt, wer wen tötet und wer wen tötet. Liest man das Buch aber nach dem ersten Band, dann weiß man ja all´ das bereits??!


    Fazit:

    Schade, ein Fall von gut gedacht- schlecht gemacht: Äußerst interessante Informationen, nur leider  ungeschickt sortiert und präsentiert.


  20. Cover des Buches Die Sagen von Mittelerde (4 Bände im Schuber) (ISBN: 9783608935219)
    J. R. R. Tolkien

    Die Sagen von Mittelerde (4 Bände im Schuber)

     (82)
    Aktuelle Rezension von: Lerchie
    Wer Tolkiens Mittelerde verstehen will, muss von diesen vier Büchern zumindest das Silmarillion gelesen haben. Es liest sich nicht so einfach, wie die HdR-Bücher, aber man erfährt vieles von der Zeit vor den HdR-Büchern und vor dem Hobbit. Tolkien beschreibt, wie Mittelerde geschaffen wurde und vieles andere mehr. Die beiden Bücher der verschollenen Geschichten lesen sich noch etwas schwerer, aber auch hier gibt es viel Interessantes. Das Handbuch der Weisen von Mittelerde ist eine Art Lexikon. Man kann vieles Wissenswerte nachschlagen. Alles in allem finde ich auch diese Bücher von Tolkien sollte man gelesen haben, wenn man sich für sein Schaffen interessiert, ja auch um die HdR-Bücher richtig zu verstehen.
  21. Cover des Buches Die Philosophin (ISBN: 9783596520893)
    Peter Prange

    Die Philosophin

     (187)
    Aktuelle Rezension von: 65_buchliebhaber

    Nach dem Tod ihrer Mutter kommt die junge Sophie auf Umwegen nach Paris, wo sie als Kellnerin im Café "Procope" arbeitet, dem Treffpunkt vieler Künstler und Freidenker. Dort lernt sie den Philosophen Diderot kennen und verliebt sich in ihn. Hautnah erlebt sie mit, wie die Idee einer allumfassenden Enzyklopädie mit dem Wissen der Menschheit entwickelt wird. Es dauert sehr lange und viele Irrungen, bis sie erscheinen kann, denn durch Verrat und Intrigen verzögert sich die Erstellung immer wieder. Insbesondere die schon wankende Monarchie versucht das Erscheinen zu vereiteln. Auch die Kirche fühlt sich in dieser Zeit vor der französischen Revolution bedroht.

    Die gut recherchierten historischen Fakten fließen passend in die fiktive Geschichte ein. Insbesondere der Part der Madame de Pompadour, Mätresse von Ludwig XVI. hat mir gut gefallen. Auch das Treffen auf die großen Denker der Geschichte wie Voltaire und Rousseau war sehr informativ und unterhaltsam. Die Geschichte der Emanzipation der Philosophie zeigt, dass Wissen und Freiheit große Errungenschaften sind.

    Leider sind doch recht viele Passagen langatmig und sogar zeitweise zäh, es fehlt an Spannung und fesselnder Erzählung. Die Erklärung des Autors zum Ende des Buches zeigt die Entstehung der Idee für diesen Roman, was mir gut gefallen hat.

  22. Cover des Buches Das Gesicht des Todes (ISBN: 9783453645288)
    Toni Feller

    Das Gesicht des Todes

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Obwohl mitunter die Ansicht vertreten wird, das Beschreiben spektakulärer, authentischer Kriminalfälle sei nichts anderes als die Befriedigung sensationslüsternen Voyeurismus, denke ich doch, dass schwere und schwerste Straftaten selbst lange Jahre nach der Tat nicht einfach totgeschwiegen werden sollten. Die Öffentlichkeit hat sehr wohl ein Recht darauf, im Nachhinein zu erfahren, was sich hinter den Verbrechen verbirgt und was hinter den Kulissen des Polizei- und Justizapparates so alles geschieht. … Ich bin der Meinung, wer die Augen vor den grässlichen Taten gemeiner und brutaler Mörder verschließt, wer davon nichts wissen möchte, lässt die Opfer allein. Und Opfer sind nicht nur die Ermordeten, sondern insbesondere auch deren Hinterbliebene.«

     

    Man merkt schon, dieses Thema liegt dem Autor am Herzen. Und er weiß, wovon er spricht. Toni Feller, Kriminalhauptkommissar und seit 1985 Mitglied der Mordkommission im Polizeipräsidium Karlsruhe, berichtet hier aus seinem Alltag. Er stellt einige authentische Mordfälle vor und gibt einen Einblick in die dabei stattfindende Polizeiarbeit, die meist ganz anders ist, als gewöhnlich im Krimi dargestellt wird. Zum Beispiel »[spürt] der Leiter einer Mordkommission den Täter niemals persönlich auf, wie es in Filmen und Kriminalromanen gern dargestellt wird. Seine Aufgabe ist es explizit, die anfallende Arbeit zu koordinieren, an die Unterabschnitte zu delegieren und gegebenenfalls den Rücklauf zu kontrollieren.« Darüber hinaus wird deutlich, wie kleinteilig und akribisch gearbeitet werden muss, wieviel Geduld manchmal notwendig ist und dass Polizeiarbeit nichts für Einzelkämpfer ist, sondern im Team stattfindet.

     

    Die vorgestellten Fälle sind richtig heftig, nicht zuletzt auch deshalb, weil man weiß, dass sie nicht der Phantasie eines Autors entsprungen sind, sondern nach Abänderung von Namen, Berufen, Orts- und Zeitangaben zur Wahrung des Datenschutzes aus Polizeiakten entnommen sind. Ich lese ja gerne und viel Krimis, aber hier musste ich an der ein oder anderen Stelle schon schlucken. Dabei wird auf alle Erzähltechniken verzichtet, die man gemeinhin zum Spannungsaufbau verwendet, selbst die grausamsten Details werden nüchtern geschildert, mit alleinigem Schwerpunkt auf der sachlichen Richtigkeit. Es klingt wie das, was es im Grunde ist: Ein Polizeibericht. Traurige und erschreckende Realität. Neben Protokollen und Zeugenaussagen werden auch gesetzliche Grundlagen zitiert und Einblicke in die Gerichtsverhandlungen gegeben.

    Dazwischen allerdings gestattet sich der Autor immer wieder ein paar persönliche Worte, in denen er zum Beispiel Missstände staatlicher Stellen anspricht und auch vor brisanten Themen (wie zum Beispiel „Freigänger“) nicht haltmacht. Er schießt manchmal ganz schön scharf, das hat mir gefallen!

     

    Um noch mal auf den Stil zurückzukommen und es ganz klar zu sagen: Das hier ist ein Sachbuch, kein Krimi oder Thriller. So etwas schreiben kann der Autor auch (siehe „Die Sünde“), hier aber verzichtet er auf die klassischen Stilmittel, womöglich um sicherzustellen, dass durch den sehr sachlichen Stil nicht die falsche Zielgruppe „angesprochen“ wird. Mich hat das Buch absolut gefesselt, manchmal schockiert, manchmal nachdenklich gemacht. Ich zitiere hier mal einen Satz aus dem Klappentext, den ich voll unterschreiben würde: »Nichts ist spannender und aufwühlender als die Realität!«

     

    Fazit: Realität pur. Mich wühlt ein nüchterner Polizeibericht mehr auf, als der blutigste Thriller. Eine volle Leseempfehlung für jeden, der Wert auf Realismus legt.

     

    »Schließlich sollte die authentische Fallschilderung auch dazu dienen, Polizisten, Ärzte und Behörden zu noch mehr Wachsamkeit aufzurufen, so dass sich solche oder ähnliche Fälle nicht noch öfter als bisher wiederholen.«

  23. Cover des Buches Bücher (ISBN: 9783453872721)
    Christiane Zschirnt

    Bücher

     (29)
    Aktuelle Rezension von: ralf_boldt
    Schon wieder ein Werk, das sich mit dem Kanon der zu lesenden Bücher auseinandersetzt, wird mancher stöhnen, ob der langen und staubigen Listen in anderen Werken. Christiane Zschirnt überrascht aber und räumt mit dem Vorurteil auf, dass solche Bücher mit erhobenen Zeigefinger versuchen, immer dieselben „klassischen“ Werke auflisten müssen. Die Überraschung beginnt schon damit, dass das Buch nicht chronologisch vorgeht, sondern nach Themengebieten wie „Liebe“, „Politik“, „Frauen“ oder auch „Trivialklassiker“. Es werden natürlich Standardwerke und –autoren der Literatur gelistet, doch eben auch die eine oder andere Überraschung. Bei den „Kultbüchern“ erscheint neben „Der Fänger im Roggen“, „Steppenwolf“ und „Die Leiden des jungen Werthers“ auch „Generation X“ von Douglas Coupland. Die Autorin gibt dabei immer zu bedenken, dass ein Kultbuch vielleicht nur in einer bestimmten Zeit Kult ist. Als SF-Fan freue ich mich besonders über das Kapitel „Utopie: Cyberworld“. Man mag sich zwar streiten können, was hier hinein gehört, aber schon die Tatsache an sich ist lobenswert. Die Autorin spannt den Bogen in diesem Kapitel kompetent von Mores „Utopia“, über „Die Zeitmaschine“, „1984“ zu William Gibsons „Neuromancer“.
    Das Buch beschreibt in den Kapiteln kurz die Bücher selbst, kommentiert sie und ordnet sie ein. Gerade letzteres ist für den Leser sehr hilfreich, wenn er dieses Buch für seine Leseentscheidung zur Hand nimmt. Damit ist „Alles, was man lesen muss“ viel wertvoller als jene Werke, die nur stumpfsinnig auflisten, was dem deutschen Bildungsbürger wichtig erscheint. In diesem Buch wird bewertet und dies auf unaufdringliche Weise. Dies gelingt der Autorin sehr gut und macht das Buch lesenswert.
  24. Cover des Buches Lexikon der Serienmörder (ISBN: 9783548359359)
    Julia Murakami

    Lexikon der Serienmörder

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Angelsammy

    Dieses Lexikon der Serienmörder ist zwar nicht auf dem aktuellsten Stand, 6. Auflage 2001, deswegen sind auch keine Serienkiller des neuen Millenniums berücksichtigt. Nichtsdestotrotz ist dieses Buch hochinformativ und man kann viel über diese pathologische Tötungsart und deren ausführende Organe lernen.

    Jeder, der gerne Thriller liest oder selber schreibt bzw. sich für Kriminalistik und Profiling interessiert kann bedenkenlos dieses Buch lesen und studieren. Es ist gut zur Einführung in die Materie geeignet, weil es erst einmal einen allgemeinen Überblick verschafft. Eine ausführliche Quellen- und Bibliographieliste hilft einem, spezielle Interessen und Aspekte noch zu vertiefen.

    Das Buch ist sehr Übersichtlichkeit gegliedert und zwar nach Kontinenten, angefangen mit Europa, über Nord-, Mittel- und Südamerika, Afrika, Asien bis letztendlich Australien und Ozeanien. In jedem Sektor sind dann die Mörder von A-Z geordnet. Ein ausführliches Register hilft einem dabei, jemanden unter seinem Klar- und Spitznamen schnell zu finden.

    Eine kurze, aber informative Einleitung erläutert das Phänomen Serienmörder und dass es keinesfalls erst mit Jack the Ripper aufgekommen ist.

    450 Fallstudien in kurzen artikelartigen Einträgen geben einem all die relevanten Fakten, die man wissen muss. Natürlich konnten auch zu diesem Zeitpunkt nicht sämtliche bekannten Serienkiller berücksichtigt, sondern eine Selektion getroffen werden. So mancher Serienmörder, der zur Drucklegung des Buches noch unbekannt war, ist mittlerweile geschnappt worden, bzw. wurde bereits hingerichtet.

    Um einige enthaltene Beispiele zu nennen: Jack the Ripper, Gilles de Rais, Fritz Haarmann, Ted Bundy, John Wayne Gacy, Edward Gein, Aileen Wuornos, Jeffrey Daher uvm. Zu Beginn jeder kontinentalen Sektion sind auch einige Fotos abgedruckt.

    Wer also sich nicht scheut, sich mit dem Dunklen im Menschen auseinanderzusetzen, der möge dieses Lexikon lesen.

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