Bücher mit dem Tag "lgbtq+"
354 Bücher
- Laura Kneidl
Someone New: Special Edition
(1.684)Aktuelle Rezension von: Christineleifert1Die Geschichte von Micah und Julian war super schön und das Julian sich seinen Freunden öffnet in bezug auf seine Geheimnisse die er verbergen wollte aus angst vor den Reaktionen fand ich auch richtig gut. Ich kann dieses Buch immer wieder lesen es gehört zu meinen lieblings Büchern. Kann ich wirklich nur empfehlen
- TJ Klune
Mr. Parnassus’ Heim für magisch Begabte
(945)Aktuelle Rezension von: YumikoChan28fantasy is real. You just have to dream about it.
Das berühmte Fantasyabenteuer Mr. Parnassus' Heim für magisch Bekabte von Bestseller - Autor T.J. Klune ist einer jener Romane, die ich immer schon einmal lesen wollte, es aber aus unerfindlichen Gründen nie getan habe. Durch eine organisierte Wanderbuchaktion auf Instagram konnte ich das nun ändern und könnte nicht glücklicher darüber sein...
Inhaltsangabe:
Linus Baker ist ein vorbildlicher Beamter. Seit Jahrzehnten arbeitet er in der Sonderabteilung des Jugendamtes, die für das Wohlergehen magisch begabter Kinder und Jugendlicher zuständig ist. Nie war er auch nur einen Tag krank, und das Regelwerk der Behörde ist seine Gute-Nacht-Lektüre. Linus‘ eintöniges Dasein ändert sich schlagartig, als er auf eine geheime Mission geschickt wird. Er soll das Waisenhaus eines gewissen Mr. Parnassus‘, das sich auf einer abgelegenen Insel befindet, genauer unter die Lupe nehmen. Kaum dort angekommen, stellt Linus fest, dass Mr. Parnassus‘ Schützlinge eher etwas speziell sind – einer von ihnen ist möglicherweise sogar der Sohn des Teufels! In diesem Heim kommt Linus mit seinem Regelwerk und seiner Vorliebe für Vorschriften nicht weit, das merkt er schnell. Eher widerwillig lässt er sich auf dieses magische Abenteuer ein, das ihn auf der Insel erwartet, und erfährt dabei die größte Überraschung seines Lebens …
Eine Charakteranalyse?
Jeder, der meine Rezensionen kennt, der weiß, dass ich an dieser Stelle immer auch die Hauptprotagonisten vorstelle.
Das mache ich hier jedoch nicht. Aus einem ganz einfachen Grund: Wenn ich euch nun all die wunderbaren Charaktere näherbringen würde, die dieser Roman zu bieten hat, dann würde ich so viel von diesem Zauber, dem diese Geschichte innewohnt vorweg nehmen. So zumindest meine Meinung. Man muss sie einfach selbst kennen und lieben lernen, damit man versteht, warum diese 480 Seiten so besonders sind.Meine persönliche Meinung: ~ SPOILERFREI ~
Für mich hat die Reise mit Mr. Parnassus' Heim für magisch Begabte von T.J. Klune mit einer Wanderbuchaktion begonnen. Ich wollte so etwas schon immer mal machen und das es dann auch noch eine Geschichte traf, die ich ohnehin mal lesen wollte, war dann noch sowas wie "Die Kirsche auf der Sahnetorte".
Geendet hat es mit der Tatsache, dass ich mir später meine eigene Sonderausgabe kaufte und den Rest - ganz unabhängig von allem anderen - lesen konnte. So wunderbar, so einzigartig, so schön war die Mitverfolgung des Lebens von Linus Baker für mich.Zugegeben: Anfangs hat mich die Seitenzahl ganz schön abgeschreckt. Habe ich früher Bücher mit an die 900 Seiten verschlungen, fühlen sich 480 Seiten heutzutage für mich an, wie eine unglaubliche Mamutaufgabe. Und das, obwohl ich nach wie vor furchtbar gerne lese.
Es half alles nichts und so ließ ich mich - zusammen mit Hauptprotagonist Linus Baker - auf das wohl größte Abenteuer schlechthin ein.
Schon zu Beginn hatte ich das Gefühl mittendrin zu sein. Neben diesem Mann zu stehen, der überhaupt nicht weiß, auf was er sich da überhaupt einlässt. Der zu diesem Zeitpunkt nicht wusste, dass alles, was er fortan tun würde, sein Leben für immer verändert.
Und spätestens dann, als Linus auf die Insel kommt, wird alles zauberhaft magisch, wunderbar charmant und witzig und einfach unglaublich schön. Die Charaktere, die ein jeder völlig unterschiedlich sind, und dennoch alle so sehr liebenswert.Was habe ich an unterschiedlichen Emotionen durchgemacht? Ich habe aus vollem Herzen gelacht und geweint. Ich habe geschmunzelt und wurde nachdenklich. Gerade, die Dialoge, die die Charaktere untereinander führen, waren immer wieder unglaublich erfrischend und haben mich ein ums andere mal grinsen, wenn nicht sogar lachen lassen. Das wurde oft so "schlimm", dass mich die Menschen um mich herum schon immer gefragt haben, was denn los sei, woraufhin meine Antwort stets war: "Es ist einfach so witzig!"
Ich denke da besonders an Lucy, den Dämonen aus der Hölle, den Antichristen... *grins*Ab einem gewissen Punkt, möchte man einfach jedes Detail umbedingt in sich aufsaugen, um ja nichts zu verpassen. Man genießt jede Seite regelrecht, was natürlich auch dem Schreibstil von T.J. Klune zu verdanken ist, denn dieser ist schlichtweg einfach etwas Besonderes und auf seine ganz eigene Art magisch und einzigartig. An dieser Stelle sei aber auch der Übersetzerin Charlotte Jungstrass - Kapfer einmal ein großes Lob ausgesprochen. Ich glaube ein Buch wirklich gut zu übersetzen ist nicht so ganz einfach. Und ein Fantasybuch bedarf nochmal mehr Aufmerksamkeit. Deshalb Hut ab vor so einer Leistung.
Schlussendlich kann man sagen, dass Mr. Parnassus' Heim für magisch Bekabte ein mehr als wunderbares Buch ist, von dem man erst einmal vielleicht nicht allzuviel erwartet, von dem man aber so viel mehr bekommt, als man glaubt. Und das jedem, der es liest, das Herz stehlen wird. Für mich zurecht ein New York - Times - Bestseller, der seinesgleichen sucht.
Ich werde mich definitiv auch bald Band Zwei zuwenden.Mein abschließendes Fazit:
Ein magisches Fantasyabenteur, das mit soviel Liebe, Witz und Charme daherkommt, dass es zu (m)einem absoluten Herzensbuch wurde... - David Levithan
Letztendlich sind wir dem Universum egal
(1.327)Aktuelle Rezension von: Buecherfreak_M"LETZTENDLICH SIND WIR DEM UNIVERSUM EGAL" 🪐✨️ 4/5 Sterne - eine Rezension ohne Spoiler
"Letztendlich sind wir dem Universum egal" erzählt die außergewöhnliche Geschichte von A, einer Seele ohne festen Körper. Jeden Tag erwacht A in einem neuen Körper und lebt ein neues Leben. Die Grundidee finde ich total interessant und einzigartig - sowas habe ich noch nie zuvor gelesen! Die Geschichte von A wird gefühlvoll und flüssig erzählt, mir gefällt der Aufbau des Buches sehr, nämlich dass jeder Tag ein neues Kapitel ist. Es ähnelt dem Aufbau eines Tagebuchs wie ich finde.
Was mir ebenfalls total gut gefallen hat, ist dass der Autor A in so viele ganz verschiedene Menschen gesteckt hat: Depressionen, familiäre Probleme, Übergewicht, LGBTQ - all das und noch viel mehr hat dabei in dem Buch Platz gefunden.
Ziemlich unerwartet für mich war die Tiefe an einigen Stellen des Buches. Ich habe mir tatsächlich einen Marker genommen und ein paar Zitate bzw. Aussagen hervorgehoben, die ich super schön geschrieben fand. Hier ein paar Beispiele:
⋆。𖦹° "Wenn ich eins gelernt habe, dann das: Wir alle wollen, dass immer alles okay ist. Wir streben gar nicht so nach so sehr nach phantastisch oder grandios oder hervorragend. Wir geben uns gerne mit okay zufrieden, denn in den meisten Fällen ist okay völlig ausreichend." ⋆❀˖° (Seite 14)
♡₊˚ "Ich denke so oft ans Ausbrechen - da ist es echt schön, es tatsächlich mal zu tun. Für einen Tag. Statt ewig aus dem Fenster zu starren, tut es gut, mal auf der anderen Seite vom Fenster zu sein."・₊✧ (Seite 22)
Einziger Minuspunkt ist, dass ich die Beziehung zwischen A und Rhiannon etwas schnell und unrealistisch fand. A war an einigen Stellen ziemlich voreilig (auch körperlich, er wollte sie echt früh küssen, Händchen halten usw). In Wirklichkeit hätte Rhiannon wohl schon ziemlich schnell das Weite gesucht. Rhiannons Charakter finde ich ebenfalls nicht so gut gelungen. Er ist leider nicht tiefgründig genug beschrieben und sie kommt mir manchmal sehr oberflächlich und unentschlossen vor. Trotzdem war die Liebesgeschichte zwischen den beiden sehr schön und regt zum Nachdenken an: Zählt, wer wir sind - oder wie wir aussehen?
- Taylor Jenkins Reid
Die sieben Männer der Evelyn Hugo
(832)Aktuelle Rezension von: ReadAndTravel⭐⭐⭐⭐☆ | 4/5 Sterne
Die sieben Männer der Evelyn Hugo war für mich ein Buch, durch das ich unglaublich gut durchgekommen bin. Nach dem riesigen Hype der letzten Jahre war ich sehr gespannt auf die Geschichte – auch wenn ich im Nachhinein sagen muss, dass ich den Hype persönlich nicht ganz nachvollziehen konnte.
Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen. Besonders das Leben von Evelyn zu verfolgen war spannend und emotional. Mit jeder Seite erfährt man mehr über ihre Vergangenheit, ihre Entscheidungen und die Menschen, die sie geprägt haben. Dabei war die Geschichte ganz anders, als ich sie mir im Vorfeld vorgestellt hatte – und genau das hat für einige Überraschungen gesorgt.
Evelyn ist eine vielschichtige Figur mit Stärken und Schwächen, was sie sehr authentisch wirken lässt. Auch wenn mich das Buch nicht ganz so umgehauen hat wie viele andere Leserinnen und Leser, habe ich die Geschichte gerne gelesen und kann verstehen, warum sie so viele Menschen berührt hat.
Für mich war es ein gutes Buch mit einer besonderen Geschichte, das ich gerne gelesen habe – auch wenn es für mich kein absolutes Highlight war.
- Lucinda Riley
Die Perlenschwester
(601)Aktuelle Rezension von: jeanne1302Dies ist der 4. Band der Schwestern-Reihe von Lucinda Riley und hat mir eigentlich bis dahin am besten gefallen. Bei der Geschichte in der Geschichte um Kitty musste ich sehr oft weinen.
Cece muss lernen, sich von ihrer Lieblingsschwester Star zu lösen, weil diese jetzt in Kent eine neue Familie gefunden hat. Zum 1. Mal steigt sie daher mit Flugangst in den Flieger zunächst nach Thailand, um alte Erinnerungen aufzufrischen. Dort trifft sie Ace, mit dem sie sich sehr verbunden fühlt und muss später erfahren, dass er ein von der Polizei gesuchter Mann ist, was sie völlig erschüttert, weil er nicht im geringsten dazu Anlaß bot, dies zu glauben. Er denkt sehr lange, dass Cece ihn an die Polizei verraten hätte.
Angekommen in Australien trifft Cece eine Halb-Aboriginie Chrissie, die ihr nicht nur beim Verkauf ihrer Kunstobjekte hilft, sondern sie auch in diesem Land unterstützt. Die beiden Frauen merken, dass sie mehr verbindet als nur die Kunst, denn Cece ist Malerin und Chrissie "studierte" auf eigene Faust die Geschichte der australischen/aboriginie - Kunst.
Sie ist es auch, die ihr hilft, Kontakt mit ihrer Familie und ihren Ahnen aufzunehmen. So lernen wir die dramatische Geschichte ihrer Abstammung kennen, indem wir erneut eine Zeitreise unternehmen in die Jahre um ca. 1920, als Kitty, Tochter eines Pastors, erfährt, dass ihr Vater mit einer Frau aus der Gemeinde heimlich eine Affaire hat und ihre Mutter betrügt. Um die Schwangerschaft und den Ehebruch geheim zu halten, "verbannt" der Vater Kitty nach Australien, um dort zunächst in einer Familie zu arbeiten. Als sich die Zwillingsbrüder Andrew und Trumant sich um die hübsche Frau bemühen, muss sie sich entscheiden. Da sie erkennt, dass sie nach wie vor in ihrem eigenen Zuhause nicht erwünscht ist, entschließt sie sich zur Ehe mit Andrew, dem bodenständigen Bruder, verliebt sich jedoch in Trumant, dem leidenschaftlichen, ungestümen.
Wie es mit den beiden weitergeht ist eine lange Geschichte und soll hier nicht erzählt werden,
Wir kommen zudem in Kontakt mit der Kultur der Aboriginies, die mich derart gefesselt hat, dass ich mir definitiv vorgenommen habe, in diese Thematik mit anderen Büchern tiefer einzutauchen. Kitty wird begleitet von Hausbediensteten, die aus dem Busch stammen, eine völlig andere Sicht auf die Welt haben. Und wir lernen viel über Rassenkonflikte und Herabsetzung der Ureinwohner.
Apropos Tauchen. Andrew besitzt eine Firma, die sich damit beschäftigt, wertvolle echte Perlen aus Muscheln zu ergattern. Eine Perle bekommt er, die besonders wertvoll ist und in der ganzen Geschichte eine tragende, dramatische Rolle spielt.
Botschaft für mich: Vielleicht mag man im Leben wirklich bescheidene Entscheidungen treffen, das Leben ist voller Verluste und Enttäuschungen, aber manchmal gibt es Dinge, die jenseits des menschlichen Verstandes liegen, sie zu verstehen. Zufälle, Begegnungen und Wege, die sich auf magische Weise kreuzen und einem selbst wenn alles ausweglos und furchtbar erscheinen mag, wieder Glück ins Leben bringen.
- Madeline Miller
Das Lied des Achill
(468)Aktuelle Rezension von: PantoffeltierDie Autorin erzählt die Geschichte des Halbgottes Achill aus der Perspektive seines Gefährten Patroklos. Der strahlend schöne Achill entscheidet sich dafür ein großer Kriegsheld zu sein – jedoch zum Preis, in der Schlacht zu sterben. Seine eigentlich ehrenhaften Ansichten werden in der Kriegsrealität auf eine harte Probe gestellt.
Madeline Miller interpretiert die Geschichte aus der Illias neu. Der Fokus liegt sehr stark auf der Liebesgeschichte zwischen den beiden Männern, die in einem Krieg, in dem Menschen von Göttern gelenkt werden, keine Chance hat. Dieser Fokus wurde mit der Zeit etwas eintönig; ich hätte mir weitere Perspektiven auf die Geschehnisse gewünscht. Die vielen verschiedenen Menschen und Götter tauchen oft nur kurz auf und verschwinden dann wieder. Gerade die Nebencharaktere werden kaum charakterisiert und sich vielleicht darauf verlassen, dass man die Namen und Hintergründe schon aus seiner Allgemeinbildung kennt.
Auslöser des Krieges ist natürlich der nicht näher spezifizierte Raub von Helena, die im Kriegsverlauf aber nicht mehr erwähnt wird. Frauen sind eben die Auslöser von Streitigkeiten und müssen sich im Krieg notgedrungen vor allem mit der Rolle als Sklavinnen abfinden. In Wirklichkeit geht es in diesem Krieg vor allem um gekränkte männliche Ehre und beleidigte Götter und Göttinnen. Selbst strategische Kriegsüberlegungen werden kaum ausgeführt. Dadurch wird die Botschaft aber auch klar: Dieser Krieg war eine endlose Gewaltspirale aus Rache, der Tod und das Leiden größtenteils sinnlos.
Alles in allem habe ich das Buch gern gelesen. Es ist aber eher intellektuell ansprechend als emotional. Weder Achill noch Patroklos wurden mir besonders sympathisch, aber ich habe die Handlung doch mit Interesse verfolgt und mein Wissen über griechische Mythologie mal wieder aufgefrischt. - Anne Freytag
Den Mund voll ungesagter Dinge
(700)Aktuelle Rezension von: bibliophilaraDas Motto für die Lesechallenge im Mai lautet: „Lies eine queere Geschichte.“ Es ist ein großartiges Motto, denn hier kann man frei wählen, welche queere Repräsentation man bei der Lektüre wählen möchte. Mir ist sofort ein Buch in den Sinn gekommen, das ich im August 2021 während meines Urlaubs im Dussmann Berlin gekauft habe: „Den Mund voll ungesagter Dinge“ von Anne Freytag. Bereits vor zwei Jahren habe ich „Mein bester letzter Sommer“ von der Autorin gelesen, was ich sehr mochte. Nun ist also ein weiteres Jugendbuch von ihr an der Reihe. Es erschien 2017 und handelt von einer Teenagerin, die schleichend erkennt, dass sie vielleicht gar nicht heterosexuell ist. Warum das Buch mit dem Thema aber manchmal nicht gut umgeht, verrate ich euch in dieser Rezension.
Die 17-jährige Sophie Richter zieht 2016 mit ihrem alleinerziehenden Vater Christian von Hamburg nach München, um mit seiner Freundin Lena und ihren beiden Söhnen Valentin und Leon eine Patchwork-Familie zu gründen. Obwohl sie von ihren neuen Familienmitgliedern liebevoll empfangen wird und ein riesiges Zimmer für sich bekommt, fühlt sie sich nicht heimisch und vermisst ihr Leben in Hamburg mit ihrem besten Freund Lukas. Doch dann beobachtet sie durch ihr Fenster das blonde Nachbarmädchen mit der Zahnlücke und fühlt sich auf merkwürdige Weise zu ihr hingezogen. Als sie erfährt, dass sie mit ihr in dieselbe Jahrgangsstufe des Gymnasiums geht, gibt es für Sophie vielleicht doch einen Grund, sich auf ihr neues Leben in München zu freuen.
„Es schüttet.“, ist der erste, knappe Satz des Prologs „Und vor mir das Nichts“. Der starke Regen soll hier die Gefühlslage der Protagonistin Sophie widerspiegeln, die ihre Geschichte aus der Ich-Perspektive im Präsens erzählt. Spannend ist: Dieser Prolog ist auch ein späteres Kapitel. Auf Seite 362 steht exakt derselbe Text. Nur die letzten vier Sätze des Prologs sind anders, während später noch zwei Absätze folgen. In der Erzähltheorie ist das ein ganz typischer Einsteig: Im Prolog wird ein kleiner Schnipsel präsentiert, der zukünftige Ereignisse im linearen Handlungsverlauf vorzeitig präsentiert. Germanisten nennen das eine Prolepse, falls ihr mal ein bisschen angeben möchtet. Auf fast 400 Seiten arbeitet sich die Leserschaft also kontinuierlich in kleinen Schritten auf den Handlungszeitpunkt im Prolog hin. Sophies Geschichte beginnt dabei im März 2016 und endet im September desselben Jahres.
Protagonistin ist die 17-jährige Sophie, die dunkle Haare hat, schlank und laut ihres besten Freundes Lukas „fast schon absurd schön“ (S. 184) ist. Innerlich ist sie aber unsicher und verletzlich. Ihre Mutter hat sie nach ihrer Geburt verlassen, und so wuchs Sophie bei ihrem alleinerziehenden Vater auf. Sie ist nachdenklich und authentisch. In vielerlei Hinsicht habe ich mich bei ihr selbst zurückversetzt gefühlt in die Zeit meiner Teenager-Jahre. Womit ich jedoch meine Schwierigkeiten hatte, war dass sie mit ihren jungen 17 Jahren schon mehrfach betrunken Sex auf Partys hatte. Sie war noch nie in einen Jungen verliebt, hatte noch keinen festen Freund, aber hat sich im Suff dann doch einfach mal flachlegen lassen. Schlimmer noch, ihr bester Freund Lukas nennt sie ständig bei ihrem Spitznamen „Flittchen“ (S. 22), der daher rühren soll, dass Sophie mal eine Phase gehabt haben soll, in der sie roten Lippenstift getragen hat und in Kombination mit ihren dunklen Haaren wie Schneewittchen ausgesehen haben soll. Und natürlich, dass sie in Hamburg den Schlampenruf weg hatte. Grundsätzlich fand ich die Dynamik zwischen Lukas und Sophie schwierig. Sie sind zwar Kindheitsfreunde, aber dass sie sich auf die Wange küssen, gemeinsam kuschelnd in einem Bett schlafen oder auf einer Party so tun, als hätten sie im Badezimmer Sex gehabt, fand ich absolut schräg. Gerade weil Lukas eine feste Freundin hat, die wohl nicht ganz grundlos eifersüchtig ist. Auf mich wirkte Lukas grenzüberschreitend, wie er jeden verzweifelten Versuch unternimmt, aus der Friendzone zu kommen. Auch wenn ich Sophie meistens sympathisch finde, merkt man, dass sie noch in einer Selbstfindungsphase steckt und sich für Anerkennung zu sehr an Typen anbiedert, die es eigentlich nicht gut mit ihr meinen. Sie muss noch lernen, Grenzen zu setzen und sich nicht zu sehr als Pick me-Girl zu inszenieren.
Freytags Schreibstil ist modern, direkt und stellenweise metaphorisch. Dabei ist die Sprache jugendlich, intensiv und trotzdem unaufgeregt. Das Tempo ist perfekt ausgewogen und man kommt schnell in einen Lesefluss. Der Schreibstil ist wirklich die größte Stärke des Jugendbuchs: Er wirkt mühelos atmosphärisch und wunderschön. Schon bei „Mein bester letzter Sommer“ war ich von der zarten und warmen Atmosphäre begeistert, und auch hier gibt es trotz Streitigkeiten ein wunderbar wohliges Gefühl, das Anne Freytags Bücher zu etwas ganz Besonderem macht. Die Konflikte wirken nachvollziehbar und nicht aufgesetzt. Außerdem gibt es keine Längen, sondern jedes Kapitel ist sprachlich rund und bereitet große Freunde beim Lesen. Auf stilistischer Ebene habe ich also absolut nichts zu kritisieren.
Dennoch gibt es auch zwei unübersehbare Schwachpunkte in „Den Mund voll ungesagter Dinge“. Einmal sind das medizinische Ungenauigkeiten, die mir bereits bei „Mein bester letzter Sommer“ aufgefallen sind. Hier ist die Protagonistin zwar nicht sterbenskrank, doch sie hat einmalig starkes Fieber und liegt mehrere Tage flach. Laut Lena hat Sophie bis zu 41,8°C Fieber. Einmal zur Einordnung: ab etwa 41°C spricht man von einem lebensgefährlichen Zustand, 42°C sind mit dem Leben kaum noch vereinbar. Bei extrem hohem Fieber steigt das Risiko für Kreislaufversagen, neurologische Schäden oder Krampfanfälle. Sophie beschreibt sogar tagelange Bewusstlosigkeit. Dennoch bringen weder Christian noch Lena sie ins Krankenhaus, um Laborwerte messen, Infusionen geben oder lebensbedrohliche Erkrankungen wie Sepsis oder eine Hirnhautentzündung ausschließen zu lassen. Und das alles, obwohl beide Ärzte sind und ihnen die zwingend notwendige Einweisung bewusst sein sollte. Stattdessen duschen sie Sophie fälschlicherweise kalt ab und lassen sie im Bett liegen. Ich verstehe, dass Sophies Erkrankung auch eine symbolische Bedeutung hat und mit einem inneren Konflikt einhergeht. Aber man hätte sie wenigstens realistischer schreiben können, z.B. mit 39,8°C Fieber. Besonders weil sie mit Ärzten zusammen lebt, fällt diese Szene auseinander wie morsches Holz. Ausreichende Recherchen im medizinischem Bereich sind definitiv Freytags Kryptonit.
Außerdem ist der Umgang mit Homo- bzw. Bisexualität und dem Coming Out hier stellenweise schwierig. Aus dem Klappentext geht bereits hervor, dass Sophie und Alex anfangen, sich sexuell näher zu kommen. Allerdings hat Alex bereits einen festen Freund: Clemens. Und den verlässt Alex auch nicht, sondern betrügt ihn mit Sophie. Das wird zwar auch thematisiert, aber viel zu lange wird einfach ignoriert, dass eine von ihnen nicht single ist. Außerdem hätte ich mir gewünscht, dass das Coming Out von einem der beiden und dessen Folgen näher beleuchtet werden. Zwar erfährt Sophie teilweise Unverständnis, aber die Folgen scheinen für sie banal und tendenziell positiv zu sein, obwohl negative Reaktionen wie Ablehnung, Mobbing oder Kontaktabbrüche für viele Jugendliche leider sehr real sind. Da hätte ich mir eine differenziertere Auseinandersetzung gewünscht.
Das Ende hat mir dagegen sehr gut gefallen. Konflikte schaukeln hier noch einmal hoch, und auch, wenn Freytag in der Danksagung geschrieben hat, dass ihr die Streitdialoge sehr schwer gefallen sind, finde ich sie doch gelungen. Beide Positionen sind irgendwo nachvollziehbar, auch wenn Alex für mich unsympathisch bleibt. Lena habe ich dagegen sehr ins Herz geschlossen und sie wird mir als liebste Figur in diesem Buch in Erinnerung bleiben. Auch die Playlists, die im hinteren Buchdeckel zu finden sind, sind typisch für Freytags Jugendbücher. Ich habe sie leicht abgewandelt auf Spotify gehört, und sie war wirklich der perfekte Soundtrack zur Lektüre und ein kleiner, süßer Bonus. Insgesamt kann ich euch „Den Mund voll ungesagter Dinge“ also ans Herz legen.
Anne Freytags atmosphärischer, wunderschöner und müheloser Schreibstil trägt „Den Mund voll ungesagter Dinge“ und macht die Geschichte über weite Strecken zu einem echten Lesevergnügen. Alle Figuren wirken glaubwürdig und Sophie ist eine authentische Jugendliche in einer Selbstfindungsphase. Kritisch ist dagegen mal wieder die unrealistische medizinische Darstellung, hier von Sophies Fieber, sowie die etwas oberflächliche Behandlung von Fremdgehen, einem Coming Out und den Folgen. Trotz dieser Schwächen habe ich das Jugendbuch aus dem Jahr 2017 sehr gerne gelesen, weshalb ich ihm vier von fünf Federn gebe. Von Freytag habe ich noch den Thriller „Aus schwarzem Wasser“ auf dem SuB, den ich gerne nächstes Jahr lesen möchte.
- Benjamin Alire Sáenz
Ari und Dante 1: Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums
(268)Aktuelle Rezension von: ConzilieAri ist ein einsamer Teenager. Er kann nicht gut mit anderen Menschen umgehen, da ist er lieber alleine und langweilt sich. Das ändert sich, als er Dante trifft. Zwischen den Beiden herrscht sofort eine Verbundenheit.
Die Geschichte ist komplett aus Aris Sicht erzählt. Er denkt viel nach und ist oft in sich gekehrt.
Die Handlung hat mir gut gefallen, konnte mich aber nicht so mitreißen. Die Sprache ist einem Jugendbuch entsprechend etwas einfacher, so lässt sich das Buch sehr schnell weglesen.
- John Green
Will & Will
(561)Aktuelle Rezension von: PhijaVielleicht bin ich nicht die neutralste Person um dieses Buch zu bewerten. John Green ist einer meiner liebsten Autoren und das war das letzte Jugendbuch, welches ich noch nicht von ihm gelesen hatte. Eine Schande um ehrlich zu sein. "Will & Will" ist gerade definitiv zu einem meiner Lieblingsbücher geworden.
Zugegeben die ersten 50 Seiten waren irgendwie nicht meins. Es war für mich etwas schwierig in den Roman reinzukommen und war auch kurz davor ihn erstmal einfach auf Seite zu legen. Wüsste ich nicht, dass John Green sonst nur gute Bücher schreibt, hätte ich das vielleicht auch getan. Nach dem Anfang ist aber etwas passiert was mich gänzlich verzaubert hat.
Die Charaktere haben eine wirklich schöne Tiefe. Jeder einzelne ist super authentisch und nahbar ausgearbeitet. In dem Zusammenhang werden die verschiedensten Themen behandelt (TW: Depressionen, Suizidalität, Manipulation, Queerfeindlichkeit, Bodyshaming). Keines davon ist leicht zu verdauen, jedoch wird dies mit einer Leichtigkeit gemacht, die einmalig ist. Damit es nicht falsch verstanden wird, es wird nicht den Themen ihre Schwere abgenommen, im Gegenteil, all diese Themen sind Teil unserer Realität und so werden sie auch wahrgenommen und dargestellt. Sie gehören (leider) zum Leben dazu. Gerade mentale Themen werden nicht versucht verschwinden zu lassen, sondern es wird gezeigt, dass es auch Wege gibt damit zu leben. Aber all das passiert irgendwie auf eine Weise die unmöglich ist zu beschreiben. Einfühlsam kommt da am nächsten dran.
Der Erzählstil ist jugendlich, jedoch wirkt es nicht aufgesetzt, sondern ziemlich authentisch. Die Geschichte nimmt unerwartete Wendungen und das Ende - ich LIEBE das Ende.
Wer Coming-of-Age liebt sollte es lesen. Unbedingt!
- J.R.Ward
Seelenprinz
(300)Aktuelle Rezension von: Bücherfuchs_ZeilenmagieDieses Buch war für mich meine Notlösung, um aus meiner Leseflaute zu kommen, nachdem ich mehrere New Adult gelesen hatte und ein paar Flops. Danach war mir nach einem Buch in dem es härter zugeht und was wäre da passender als die nächste Geschichte von Black Dagger?
Diesmal waren es Quinn und Blay, die im Vordergrund standen, während sich in den Nebenhandlungen die nächsten Pärchen anbahnen, wie Xcor und Layla, Asail und Sola und mir scheint auch, dass bald Beth und Wrath noch mal in den Vordergrund rücken.
Quinn und Blay sind keine einfachen Charaktere und ich wusste, dass diese Reihe einen kaputt machen kann. Allein der Prolog hat mich fast zum heulen gebracht.
Hatte ich in den bisherigen Reihen ein sehr distanziertes Gefühl zu den beiden und konnte sie kaum auseinander halten, habe ich hier den Bezug vor allem zu Quinn gefunden.
Ich weiß nicht, wie die Autorin es schafft mir in einem Buch das Herz zu brechen und gleichzeitig Buchliebeskummer zu schenken. Die Seiten sind voller süßer Momente, Herzschmerz, Romantik und Action.
Dramen, Verrat und Intrigen werden angedeutet, angekündigt und passieren.
Die Charaktere sind oft genug einfach nur zum Schmunzeln, weil sie so stur wie alte Esel sind, gleichzeitig zum knuddeln.
Quinn ist so sehr in Blay verliebt, dass er seit über einem Jahr mit niemand anderen mehr zusammen sein konnte. Er wünscht sich nichts mehr als eine Familie und als Layla ihn bittet ihr zu dienen, ist es ihm nur Recht. Denn ein Kind würde eine Familie bedeuten.
Auch tauchen die anderen Brüder vermehrt in diesem Band auf. Lediglich die anderen Shellans bleiben etwas auf der Strecke und man erfährt kaum noch etwas über sie oder sieht diese. Lediglich Doc Jane wird häufiger erwähnt, da sie die Ärztin der Brüder ist.
Die Welt der Black Dagger ist komplex und so realistisch, dass ich jedes Mal in die Seiten abtauchen kann und mir wünschte, die Brüder würden real existieren und nicht nur auf dem Papier.
Das Drama um Quinn und Blay zieht sich ja schon durch ein paar Romane hinweg und aus den Prä-Trans sind zwei erwachsene Männer geworden, die nicht nur gegen den Feind zu kämpfen haben.
Die Handlungen werden immer komplexer und sind nicht mehr so simpel wie in den ersten Bänden, wo es sich nur auf die beiden Hauptprotagonisten konzentriert.
Black Dagger ist für alle, die mal etwas anderes als perfekt, glitzernde Vampire sehen wollen. Es ist nicht nur düster und mit Erotik gepaart, sondern auch voller Probleme.
Rauchen, Drogen, Waffen, Alkohol…und vieles mehr warten hier im Untergrund.
- André Aciman
Call Me by Your Name. Movie Tie-In: A Novel
(117)Aktuelle Rezension von: Jona_WeberAndré Acimans Roman 'Call me by your name' ist viel besser als der Film, obwohl ich auch den Film sehr mochte und erst durch den Film auch auf das Buch aufmerksam geworden bin. Wie er in dem Roman den Sommer beschreibt, in dem der 17-jährige Elio sich in den ein paar Jahre älteren Praktikanten seines Vaters verliebt, die Entstehung einer Affäre zwischen den beiden, die über Leidenschaft weit hinausgeht, das ist echt meisterhaft geschrieben und erzählt und geht wirklich ans Herz. Dringende Leseempfehlung!
- Ali Hazelwood
Love on the Brain – Das irrationale Vorkommnis der Liebe
(411)Aktuelle Rezension von: books_for_presidentMir hat das Buch sehr gut gefallen. Es war von Anfang bis Ende spannend und interessant zu lesen, und der Schreibstil von Ali Hazelwood ist wie immer großartig.
Natürlich kann für mich niemand Adam Carlsen ersetzen, aber trotzdem hat mich die Geschichte überzeugt. Ich bin ein großer Fan von Ali Hazelwoods Büchern und auch dieses hat meine Erwartungen erfüllt. Eine klare Leseempfehlung! - Casey McQuiston
Royal Blue
(483)Aktuelle Rezension von: KruemelGizmoDie Geschichte von Alex und Henry hat mir eigentlich gefallen, allerdings konnte mich der Schreibstil nicht wirklich abholen. Er war einfach nichts für mich und so konnte ich nicht wirklich in die Geschichte eintauchen, sondern dümpelte eher immer ein wenig an der Oberfläche rum. Am besten haben mir die Nachrichten und Emails gefallen, die die Beiden sich geschickt haben, sie wirkten anders und waren oft lustig.
- TJ Klune
Das unglaubliche Leben des Wallace Price
(366)Aktuelle Rezension von: Buecherwyrm98T.J. Klune ist ein Meister darin, einzigartige und liebenswerte Charaktere zum Leben zu erwecken. Dieser Roman besticht nicht durch eine aufregenden Handlung sondern vielmehr durch durch leise Töne und viele Gefühle. Durch die ruhige Atmosphäre und den immer gleichen Handlungsort, hat man genügend Zeit die einzelnen Charaktere genau kennenzulernen. Da haben wir zum einen Wallace Price, den wir zu Anfang als arbeitsversessenen, ziemlich kaltherzigen und im Grunde komplett unsympathischen Anwalt wahrnehmen. Nach seinem Tod treffen wir auf weitere liebeswerte Personen. Dem Sensenmann Mei, einer immer fröhlichen und herzlichen Frau, begegnen wir zu Wallace Beerdigung. Sie hat die Aufgabe Wallace zu dem ihm zugeteilten Fährmann zu bringen, damit dieser ihn auf seine Reise ins Jenseits vorbereiten kann. Der Fährmann zu dem Mei Wallace bringt, Hugo, stellt sich als Inhaber des Teesalons "Charons Fähre Tee und Leckereien" heraus, welches er zusammen mit Mei führt. Dort lebt er mit seinem bereits verstorben Opa Nelson, einem immer zu Späßen aufgelegten Geist, und seinem ebenfalls verstorbenen Hund Apollo, der treusten Hundeseele die man sich wünschen kann. Von seinen Gefährten lernt Wallace nun langsam, was im Leben wirklich zählt und er fängt an zu begreifen was er alles falsch gemacht hat. Und da er im Leben kein guter Mensch war, versucht er nun im Tod ein guter Geist zu sein. Nach und nach gelingt es ihm, und so, wie die Bewohner von "Charons Fähre" Wallace in ihr Herz schließe, geht es auch uns Leser*innen. Und je mehr Wallace akzeptiert das er loslassen muss, desto weniger wollen wir ihn gehen lassen. Das Ende kommt dann auch nicht unerwartet, hat mich aber trotzdem die ein oder andere Träne verdrücken lassen.
Die Herangehensweise an das Thema Tod und Trauer hat mir sehr gut gefallen, das Thema wird federleicht umgesetzt und mit einer guten Mischung aus Ernst und Humor sehr sensibel dargestellt. Auch die Umsetzung des Themas Gleichheit aller Menschen ist, wie auch schon im Buch "Mr. Parnassus Heim für magisch Begabte" wunderbar gelungen. Mit einer Leichtigkeit und Beiläufigkeit lässt T.J. Klune verschiedenen Ethnien und Diversitäten wie selbstverständlich miteinander agieren ohne das Thema künstlich in den Vordergrund zu rücken.
Sicher ist das Buch nicht für jeden etwas. Wer eine actionreiche Handlung mit vielen Twists liebt, kommt hier nicht auf seine Kosten. Doch wer "Mr. Parnassus Heim für magisch Begabte" mochte, wird auch an diesem Buch seine Freude haben. Die Gefühle die beim Lesen entstehen, hallen nach. Auf jeden Fall ist das Buch nicht nur eine Empfehlung für Fantasy-Fans.
- Casey McQuiston
Red, White & Royal Blue (English Edition)
(174)Aktuelle Rezension von: abouteverybookHandlung: Der Prinz Henry von Wales und der Präsidentensohn Alex können sich nicht ausstehen und bekommen sich bei jedem Zusammentreffen in die Haare. So auch auf der Hochzeit von Henrys Bruder, wobei es diesmal zu einem Chaos führt. Das Königshaus und die Präsidentin sind sich einig: Um Schadenbegrenzung zu betreiben müssen Henry und Alex so tun als ob sie die besten Freunde wären. Das beinhaltet aber auch, dass sie sich bei öffentlichen Veranstaltungen zusammen zeigen. Doch je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, desto mehr fällt Alex auf, dass Henry gar nicht so spießig ist und Henry fällt auf, dass Alex nicht so nervig ist. Bis es zu einem Kuss kommt.
Charaktere: Alex mochte ich echt gerne. Er war teilweise etwas hin und hergerissen und obwohl er manchmal nicht wusste was er wollte, wusste er doch im Kern, wofür er sich gerne einsetzen möchte. Außerdem war es schön in auf seiner Reise der Selbstfindung zu begleiten.
Henry fand ich richtig süß. Erst hat er auf mich auch spießig gewirkt, aber eigentlich war das nur Fassade. Er hat ein großes Herz und versucht einfach nur in der Welt klarzukommen und es jedem recht zu machen. Er ist verletzlich und das hat ihn so authentisch gemacht.
Zusammen sind die beiden auch einfach nur niedlich, weswegen ich den ein oder anderen Fangirlmoment hatte.
June und Norah sind wirklich toll und gerade June ist eine sehr gute Schwester für Alex. Pez fand ich schon irgendwie süß.
Philipp fand ich echt unsympathisch, auch wenn er es am Ende versucht hat.
Spannung: So richtig spannend fand ich die Geschichte nicht, womöglich weil ich den Film schon gesehen habe. Das Ende war lediglich etwas spannungsvoller.
Teilweise zog sich die Geschichte aber sehr in die Länge, wobei einige Details deutlich kürzer hätten erzählt werden können. Dadurch fiel es mir sehr schwer das Buch in die Hand zu nehmen und zu lesen.
Schreibstil: Den Schreibstil mochte ich, aber die Kapitel waren viel zu lang. Ständig musste ich mitten im Kapitel unterbrechen, weil ich keine Zeit mehr hatte weiterzulesen. Gefühlt habe ich auch gelesen und gelesen und keinen Fortschritt bemerkt. Leider war das Buch dadurch ziemlich anstrengend.
Cover: Das Cover gefällt mir gut. Es passt zur Geschichte und ich mag, dass es Pink ist.
Fazit: Ich gebe dem Buch 3/5 Sterne. Mir haben die Charaktere gefallen und im Grunde hat mir auch die Geschichte gefallen. Leider hat sie sich manchmal sehr gezogen und die Kapitel waren für meinen Geschmack viel zu lang, weswegen ich sehr unmotiviert war das Buch weiterzulesen. Dennoch ist es eine Empfehlung meinerseits. - Alexis Hall
Boyfriend Material
(178)Aktuelle Rezension von: Kaefer172Puh...das war so gar nicht mein Fall.
Ich möchte es jetzt einfach mal darauf schieben, dass satirische Elemente gepaart mit britischem Humor und vielleicht auch etwas Gesellschaftskritik nicht mein Fall sind....oder ich es schlichtweg vielleicht auch einfach nicht als solches verstanden habe. Ich fand es größtenteils wirklich furchtbar, bis hin zu schwachsinnig. Warum ich mich komplett durchgequält habe? In der Hoffnung, dass zu mindest die Liebesgeschichte es wieder raus holt (Spoiler: konnte sie nicht)
⚠️ Achtung ⚠️ Inhaltswarnung
Luc (oder auch Lucien) ist der Sohn zweier abgehalfterter Rockstars. Und wie so viele Kinder von berühmten Eltern, kommt er mit dem Fame und dem Erwartungsdruck nicht klar. Er verhält sich in der Öffentlichkeit daneben und verliert damit fast den Job in einer Wohltätigkeitsorganisation (die sich für den Schutz von Mistkäfern einsetzt). Seine Chefin hält ihn an schleunigst das Bild eines "guten Schwulen" in der Presse zu zeigen und sich möglichst einen respektablen Partner zu suchen.
So beginnt die Idee einer Fake Beziehung, seine beste Freundin "verkuppelt" ihn dafür mit ihrem einzigen anderen schwulen Freund, dem diese Fake Beziehung ebenfalls gelegen kommt.
Spoiler -> aus der Fake Beziehung wird dann echte Liebe. Beide befinden sich dabei im Prozess zu sich selbst zu finden
Zu Beginn hatte ich nur mit Luciens wirklich überaus nervigem Selbstmitleid zu kämpfen, es folgten allerdings weitere Themen wie der Hintergrund der Wohltätigkeitsorganisation und viele Charaktere, von denen man annehmen muss, dass sie geistig eingeschränkt sind -> es aber offensichtlich nicht sein sollten. Das war einfach alles nur unangenehm zu lesen
Keine Empfehlungen und immernoch gut gemeinte ⭐️⭐️
- Kalynn Bayron
Cinderella ist tot
(136)Aktuelle Rezension von: kaethchen_grimmEine nach wie vor höchst aktuelle Thematik: Mädchen, die auf einem Ball von einem Mann erwählt werden müssen, oder sie werden verstoßen. Sie selbst haben keinerlei Mitspracherecht bei der Wahl ihres Ehemanns oder dessen Alter. Und ihr Ehemann darf sie jederzeit als „vogelfrei“ erklären, sobald er sich eine neue Frau suchen möchte.
Für Sophia, die in ihre beste Freundin verliebt ist, der absolute Horror, denn gleichgeschlechtliche Beziehungen sind verboten. Also plant sie die Flucht und den Sturz des Systems.
Ich hatte ein bisschen Probleme, in den Schreibstil hineinzufinden. Irgendwie wirkte er für mich zu einfach im Vergleich zur Härte der Thematik. Ich glaube aber, ich gehöre auch einfach nicht zur Alters- bzw. Zielgruppe dieses Buches.
Doch mit jeder Seite verschwand diese anfängliche Leichtigkeit und ich wurde zunehmend wütend und angeekelt von diesem System.
Schockiert hat es mich leider nicht, denn auch wenn es in diesem Buch um Prinzen, Könige und Bälle geht und wir uns in einem anderen Jahrhundert befinden, ist das Geschehen viel zu realistisch und aktuell.
Und um meine eigene Frage von ganz oben selbst zu beantworten:
Nein, ich glaube nicht mehr an Märchen.
- M. L. Rio
If We Were Villains (English Edition)
(100)Aktuelle Rezension von: AlexandraThalassaIch habe das Buch so geliebt, weil Shakespeares Stücke und Zitate so gut mit der Handlung verwebt waren. Ich liebe dieses Dark Academia Setting und die Atmosphäre war so lebhaft beschrieben. Die Protagonisten waren teilweise unsympathisch, einer besonders, aber man hat trotzdem so mitgefiebert. :)
Wem empfehle ich das Buch?
Allen, die keine Angst vor Shakespeare haben und vielleicht schon ein bisschen die Stücke kennen. Ansonsten allen, die totalen Nerds bei einem Mord zuschauen wollen.
- Malou Bichon
Und ich leuchte mit den Wolken
(149)Aktuelle Rezension von: abouteverybookDieses Buch liegt schon ewig auf meinem SuB und ich weiß gar nicht, wieso ich so lange gebraucht habe, um es anzufangen, denn ich habe es wirklich sehr genossen. Neben der coolen Mignon und der mutigen Lilou, die man auch einfach nur ins Herz schließen musste, gab es auch großartige Nebencharaktere. Benoît war schon irgendwie mein Favorit.
Ebenfalls gut gefallen hat mir das Setting und die Handlung an sich. Ich habe zwar recht schnell die richtigen Vermutungen angestellt, aber trotzdem wurde es nicht langweilig. An der ein oder anderen Stelle gab es für meinen Geschmack ein bisschen zu viel Misskommunikation oder auch Situationen in denen Kommunikation definitiv geholfen hätte. Gegen Ende fand ich Lilous Verhalten gegenüber ihrem Vater auch nicht so toll und ziemlich unfair, daran konnte man aber gut merken, dass sie wirklich noch jung ist.
Ein größerer Kritikpunkt war für mich die Länge der Kapitel. Dadurch musste man viel Zeit für ein komplettes Kapitel aufbringen, was leider manchmal im Alltag nicht gegeben war. Das hat dazu geführt, dass es etwas schwierig war immer wieder in die Geschichte reinzukommen.
Ich gebe dem Buch 4/5 Sterne. Ich habe es sehr genossen und auch die Charaktere haben mir gut gefallen. - TJ Klune
Aus Sternen und Staub
(148)Aktuelle Rezension von: SillivObwohl es ziemlich schnell klar war, um was es hier geht, war es spannend zu lesen. Viele Gedankenwiederholungen. Eine Sache war mir sehr unlogisch.
Nate erbt eine Hütte am See, er will sich Gedanken um seine Zukunft machen, aber dort trifft er auf einen Mann und ein Mädchen. Sein Leben wird auf den Kopf gestellt.
Mag SciFi.
- Erin Morgenstern
Das sternenlose Meer
(145)Aktuelle Rezension von: malinsallyMeine Gefühle für das Buch sind ambivalent. Es ist mir schwer gefallen, in das Buch einzusteigen, und den Schreibstil fand ich am Anfang ein bisschen anstrengend. Vor allem in diesen "Zwischenkapiteln". Zum einen hat es sich manchmal so gelesen, als hätte es eine sehr junge Person geschrieben, weil die Satzanfänge sich oft wiederholt haben, und zum anderen fand ich es manchmal so "tumblr". Mit so Begriffen wie "ihr honigerfüller Schmerz". Das ist so melodramatisch. ABER: Trotzdem hat mich die Geschichte nicht losgelassen.
Ich habe die Welt am Hafen geliebt, mit den Büchern, den Katzen, den Kerzen. Das hat mich so in den Bann gezogen. Auch die Liebesgeschichte zwischen Dorian und Zachary fand ich romantisch, aber ich hätte mir noch mehr Tiefe gewünscht. Irgendwie hatten sie nicht soo viele Berührungspunkte, und waren trotzdem so sehr ineinander verliebt? Das Buch hat wirklich sehr viel mit Symbolen gearbeitet und hat mich oft ein wenig ratlos zurückgelassen. Trotzdem denke ich Monate später immer noch dran und wünsche mich zurück in diese traumhafte Welt am Hafen. Mir hat wirklich sehr gut gefallen, wie lang wir uns hier aufgehalten haben. Und die Geschichte ist auch wirklich sehr traurig und ich habe das ein oder andere Mal geweint. Es ist wirklich lohnenswert, wenn am Ende alles Sinn ergibt. Dann will man gar nicht, dass die Geschichte endet.
- Alex Gino
Melissa
(199)Aktuelle Rezension von: Bellis-PerennisGeorge ist ein feinsinniger Zehnjähriger, der die weibliche Hauptrolle im Theaterstück beim Schulfest spielen möchte. George möchte sich aber auch die Haare wachsen lassen, liebt die Farbe rosa und liest heimlich Mädchenzeitschriften. Und eigentlich möchte George Melissa genannt werden und als Mädchen wahrgenommen werden. Doch alle Welt sieht nur den Jungen, als der sie geboren worden ist.
Alex Gino hat mit diesem Buch, das bereits unter dem Titel „George“ veröffentlicht worden ist, sehr feinfühlig und empathisch die Gedanken von George/Melissa, warum sie so ist, wie sie ist, dargestellt.
Schon von Anfang an habe ich George nicht als Jungen gesehen, denn zum einen erzählt der Autor die Geschichte in der dritten Person und verwendet stets das weibliche Pronomen und zum anderen ist George siehe George Sand auch als Frauenname bekannt.
George/Melissas Gedanken, ihre Ängste und Nöte werden einprägsam dargestellt. Allerdings halte ich ihre Empfunden und die Ausdrucksweise für eine Zehnjährige ein wenig zu erwachsen.
Geschickt sind die Reaktionen der Mutter und des älteren Bruders dargestellt. Während der Bruder Melissas „Geständnis“ eher neutral sieht, ist die Mutter zunächst verunsichert und reagiert ziemlich schroff. Doch Melissa lässt sich nicht beirren. Zusätzlich findet sie Verständnis bei der Direktorin ihrer Schule.
Fazit:
Gerne gebe ich dieser einfühlsam erzählten Geschichte eines Mädchens, das als biologischer Junge geboren worden ist, 5 Sterne.
- Adam Silvera
Was mir von dir bleibt
(74)Aktuelle Rezension von: emkadivaJeder von uns wird irgendwann einmal einen Verlust erleiden. Viele sind bereits betroffen und trotzdem wird das Thema immer noch gemieden, dabei kann es so wichtig und hilfreich sein, darüber zu sprechen. Gerade weil es so allgegenwärtig und unvermeidbar ist.
Adam Silvera beschäftigt sich viel mit diesem Thema und auch in diesem Buch ist die Umsetzung mehr als gelungen.
Griffins Umgang mit der Trauer wird so schonungslos ehrlich beschrieben; alles, was er durchlebt, ist greifbar. Man fühlt mit ihm und seinem Schmerz.
Das Thema Verlust in ein Jugendbuch mit jugendlichen Protagonisten zu packen, finde ich besonders wichtig, weil immer noch so viele Menschen auf jüngere herabsehen, ihnen ihre Gefühle absprechen und ihre Trauer nicht ernst nehmen. Auch das wird im Buch beschrieben und zeigt unfaire Verhältnisse auf. Denn auch Jugendliche trauern und ihre Trauer ist nicht weniger wert, nur weil sie jung sind. Ihre Gefühle sind echt und sollten ernst genommen werden.
Die Verzweiflung, wenn das nicht der Fall ist, findet man in Griffins Geschichte wieder. Das Gefühl, verloren zu sein, nicht zu wissen, mit wem man reden kann, weil man einfach nicht verstanden wird oder nicht verstanden werden will. Er ist hoffnungslos, traurig, gebrochen und versucht einfach nur, allem, was passiert ist, zu entfliehen, Antworten zu finden, Ablenkung. Die Art, wie er damit umgeht, ist so nachvollziehbar, gerade in seinem Alter und unter den gegebenen Umständen.
Viele Dinge aus der Vergangenheit setzen sich im Laufe der Geschichte bruchstückartig zusammen. Man hat aber nie das Gefühl, dass das Buch so aufgebaut wurde, um möglichst dramatisch zu sein. Das Thema wird nicht ausgeschlachtet. Vielmehr passiert alles ganz natürlich zu seiner Zeit.
Griffins Geschichte geht ans Herz, sie berührt und hallt auch noch nach, wenn man das Buch beendet hat.
- Caroline O'Donoghue
All Our Hidden Gifts - Die Macht der Karten (All Our Hidden Gifts 1)
(159)Aktuelle Rezension von: DianaECaroline O Donaghue – All our hidden Gifts, Die Macht der Karten
Maeve Chambers, Schülerin und zum Nachsitzen verdonnert, soll ein altes Lager in der Schule aufräumen und findet dabei ein altes Tarotspiel. Plötzlich ist sie beliebt und ihre Mitschüler wollen sich die Karten legen lassen, denn Maeves Vorhersagen treffen allesamt zu.
Als sie ihrer ehemaligen Kindheitsfreundin ebenfalls die Karten legt und eine besondere Karte zieht "Die Mamsel", verschwindet kurz darauf Lily. Ihr Bruder Roe ist verzweifelt und Maeve gibt sich die Schuld an Lilys verschwinden. Auf der Suche nach Lily kommen sie sich näher.
Ist es Zufall, dass ausgerechnet jetzt eine sektenartige Gruppe, "Die Kinder Brigids" ihre religiösen Ansichten deutlich vertreten und dabei vor Gewalt nicht zurückschrecken? Ihr charismatische Anführer ist manipulativ. Könnte Lily seinem Charme erlegen sein?
Gemeinsam mit ihren Freunden Roe und Fiona macht sich Maeve auf der Suche nach Lily und entdeckt, dass es Legenden und Magie tatsächlich gibt.
Ich habe das Buch schon seit Ewigkeiten in meinem Bücherregal stehen und mir vorgenommen, es dieses Jahr endlich zu lesen. Jetzt weiß ich gar nicht, warum ich so lange gewartet habe.
Die Autorin hat einen lebendigen, humorvollen und modernen Erzählstil. Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Die Handlung ist gleichermaßend spannend wie mitreißend.
Da die Protagonisten an der Schwelle zum Erwachsen werden stehen, gibt es manchmal ein bisschen viel Drama, aber das war für mich in Ordnung.
Die Figuren sind lebendig und vielseitig beschrieben, dabei achtet die Autorin auf ein diverses Figurenensemble und stellt auch gleich mit den "Kinder Brigids" erschwerte Bedingungen dar. Denn die sektenähnliche, religiöse Gruppe, die sich unter dem Deckmantel der freundlich-religiösen Ernsthaftigkeit
darstellt, schreckt vor Gewalt nicht zurück.
Im Fokus steht das Tarotspiel und die Magie, dazu die Liebesgeschichte zwischen Maeve und Roe und die ehemalige Freundschaft zu Roe´s Schwester Lily.
Es gibt eine gute, wenn auch langsame Entwicklung der Figuren und obwohl noch nicht alle Fragen geklärt sind, hätte das Buch auch gut als Einzelband funktionieren können. Ich bin gespannt, was die Fortsetzungen parat halten.
Die verschiedenen Schauplätze sind gut ausgearbeitet.
Die Grundstimmung des Buches ist eher düster und teilweise beklemmend. Irgendwie liegt eine bedrohliche Aura über der Geschichte, was gleichermaßend fasziniert aber auch Grusel-Feeling parat hält.
Die Story hat mir gut gefallen. Ja, im Großen und Ganzen ist die Geschichte vorhersehbar, auch wenn es einige Wendungen und Überraschungen gab. Dennoch hat mir der Ansatz mit den Tarotkarten, der Mamsel und die verschiedenen Beziehungsstrukturen, die aufgearbeitet werden mussten, gut gefallen. Natürlich gab es ein bisschen viel Drama, aber das war für mich okay und im Kontext auch passend.
Die Geschichte hat mich neugierig gemacht und so habe ich immer wieder "nur noch ein Kapitel" gelesen, bis da Buch beendet war.
Die Liebesgeschichte ist eher slow slow, aber gut in die Hauptstory eingebettet. Mir hat die Story gefallen und deswegen gibt es auch eine Leseempfehlung von mir.
Das Cover gefällt mir gut, weil symbolisch die vier Elemente vertreten sind, die in dem Buch eine Rolle spielen. Außerdem ist das Auge sehr präsent, was sicher für das zweite Gesicht und die hellseherischen Fähigkeiten der Protagonistin stehen soll. Schöner hätte ich tatsächlich gefunden, wenn sich Tarotkarten auf dem Cover befunden hätten.
Fazit: gute, spannende, eher düstere Fantasy-Geschichte um Magie, Schule, Freundschaft, Liebe und der Preis von Wünschen. 4 Sterne.























