Bücher mit dem Tag "liam"
57 Bücher
- Rebecca Yarros
Iron Flame – Flammengeküsst
(1.264)Aktuelle Rezension von: readwithinesPuh … dieses Buch war ein wilder emotionaler Ritt.
Und ja, ich sag’s direkt: An manchen Stellen zog es sich – und in diesem Band hat mich Violet häufiger genervt, als ich erwartet hätte 😮💨
ABER: Am Ende ergab alles Sinn.
Man verstand ihre Entscheidungen, auch wenn man sie unterwegs nicht immer nachvollziehen wollte. Und genau das machte es irgendwie wieder gut.
Die Geschichte selbst war extrem fesselnd und clever aufgebaut.
Man hatte ständig Fragen im Kopf, spann Theorien, zweifelte wieder alles an – und dachte permanent: Da stimmt doch was nicht … 👀
Rebecca Yarros versteht es einfach, Spannung aufzubauen und einen gedanklich komplett einzuspannen.
Die Nebenfiguren waren wie immer ein Highlight.
Unfassbar sympathisch, emotional wichtig – und ja: Ich liebte Tairn von ganzem Herzen 😹🐉
Und dann das Ende …
Das Ende machte mich traurig. Und frustriert. Und leicht sprachlos.
Natürlich war ich danach umso gespannter, wie es weitergeht.
Fazit:
Iron Flame hatte seine Längen, ja – aber es blieb Teil einer unglaublich spannenden Reihe, die mich emotional nicht losliess.
Ich blieb definitiv dran 🔥📖
Tropes:
enemies-to-Lovers · forbidden Love · fated mates · grumpy/sunshine · found family · epic war setting
- Rebecca Yarros
Fourth Wing – Flammengeküsst
(2.550)Aktuelle Rezension von: Roman-Tipps“Fourth Wing – Flammengeküsst” von Rebecca Yarros ist der 1. Band einer Fantasy-Reihe, deren Anzahl an Bänden wahrscheinlich noch ungewiss ist. Auch wenn ich immer wieder auf der Suche bin nach Fantasy-Geschichten mit Drachen, so schreckte mich doch der Klappentext von “Fourth Wing” ein wenig ab. Der Grund dafür ist, weil dieser auf eine Story hinweist, die wieder genau die gleichen abgedroschenen Klischees bietet: Ein Mädchen, welches unscheinbar ist, aber verborgene Kräfte hat, die sich noch zeigen; in einer Akademie spielt, wo sie das Kämpfen lernt und dann dort auf einen – natürlich – total attraktiven Typen trifft, der absolut skrupellos und mächtig ist, sie erstmal bekämpft – bis sie dann hemmungslos einander verfallen. Warum habe ich es trotzdem gelesen? Nun ja, weil die vielen positiven Bewertungen mich neugierig machten…und weil Drachen darin vorkommen sollen. Als dann die Taschenbuchausgabe mit dem schönen glänzenden Cover erschien, dachte ich mir, dass ich es ja mal versuchen könnte. Leider ist es genauso gekommen wie befürchtet. Ich kann deshalb nicht einmal sagen, dass “Fourth Wing” eine Enttäuschung war, da das zumindest darauf schließen würde, dass ich bestimmte Erwartungen an die Geschichte gehabt hätte. Also: Mein Flop des Jahres 2025.
“Fourth Wing” spielt in einer Art Fantasy-Mittelalter und beginnt damit, dass Violet Sorrengail sich auf dem Weg zum Basgiath War College macht, um dort ihre Ausbildung als Drachenreiterin zu beginnen. Eigentlich wollte sie Schriftgelehrte werden, aber da ihre Mutter Generalin, ebenfalls Drachenreiterin, ist, hatte diese darauf bestanden, dass ihre Tochter den gleichen Weg einschlagen soll. Die Ausbildung im College ist alles andere als einfach – und kann in bestimmten Fällen zum Tode führen. Nicht nur durch die Aufgaben und die Schlägereien im Zweikampf, sondern auch durch die Drachen, die Lehrer und andere Kadetten. Insgesamt hat mich alles an diesem College verwundert und angeekelt. Im College kann man dann verfolgen, wie Violet mit hinterhältigen Tricks versucht, dort zu überleben. Und währenddessen nimmt die für mich nicht nachvollziehbare “Liebesgeschichte” einen beträchtlichen Teil der Handlung ein. Auf der einen Seite ist ihr langjähriger Freund, der ständig meint, sie beschützen zu wollen und sie nervtötend bevormundet. Und auf der anderen Seite steht der von allen als böse und mächtig beschriebene Xaden, welcher ein Verräter ist und angeblich plant, Violet umzubringen. Zumindest wird letzteres ständig erwähnt – ich habe davon nur nichts gemerkt, dass es wirklich so ist. Und damit kommt es dann zu dieser “Enemies to Lovers”-Sache, und haufenweise Seiten werden damit gefüllt, wie die beiden sich u. a. “anschmachten”, mit unglaublich langen, ausführlich und wirklich ekelhaft beschriebenen körperlichen Szenen. Ich fand es vorhersehbar, langweilig und anstrengend.
Die Charaktere: Die Drachen, die erst relativ spät öfter in der Geschichte vorkommen, waren noch die besten Charaktere. Alle anderen waren für mich nicht nur langweilig, sondern gingen mir auch auf die Nerven. Immer wieder gab es die gleichen Diskussionen und Auseinandersetzungen und Anschmachtungen.
Der Schreibstil: Einfach und umgangsprachlich gehalten – leider überhaupt nicht mein Geschmack.
Weltenbau: Alles wird nur grob umrissen, sodass ich keine Tiefe erkennen konnte und somit auch kein Interesse an dieser Welt entwickelte.
Seit der Hälfte des Buches habe ich nur noch quergelesen, weil ich es nicht mehr aushielt, aber dennoch wissen wollte, wie es zumindest ausgeht. Ich breche nicht gerne Bücher ab – außerdem habe ich merkwürdigerweise immer noch dieses bisschen Hoffnung, dass ich was verpassen könnte, was eine Geschichte für mich vielleicht doch noch mitreißend machen könnte. Doch leider vergeblich. Nicht einmal der Showdown konnte mein Herz zum Klopfen bringen. Die Reihe werde ich nicht weiterlesen.
Fazit:
Mein Flop des Jahres 2025. Weder die Geschichte an sich noch die Charaktere, der Weltenbau oder der Schreibstil konnten mich mitreißen. Für mich war “Fourth Wing” leider nicht nur langweilig und oberflächlich, sondern auch nervig und ärgerlich. Die Reihe werde ich nicht weiterlesen.
- Lilly Lucas
New Beginnings
(1.402)Aktuelle Rezension von: Christin_NatuschWow… was für ein Buch 🥹🤍
Ein Neuanfang , weit weg von zuhause, in einem fremden Land.
Was nach Abenteuer klingt, ist für Lena alles andere als leicht.Ihre Reise ist emotional, herausfordernd und manchmal wirklich hart. Man spürt jede Unsicherheit und jeden Zweifel und genau das macht die Geschichte so unglaublich authentisch und nahbar.
Und dann ist da Ryan…
Ein ungeplanter Teil dieses Abenteuers und plötzlich verändert sich alles. 🫶🏼Die Story gleicht einer echten Berg- und Talfahrt ,passend zur Kulisse. Es gibt so viele Höhen und Tiefen, zauberhafte Momente, Spannung, ein bisschen Spice und ganz viel Gefühl.
Ich wurde von der ersten Seite an abgeholt und bin nur so durch die Seiten geflogen 📖✨
Und ganz ehrlich? Ich war richtig traurig, als das Buch zu Ende war…Für mich ist es eine absolute Wohlfühlgeschichte, bei der ich wirklich lange nach einem „Haar in der Suppe“ gesucht habe , aber keins gefunden habe 😍
Der Schreibstil ist super flüssig, leicht zu lesen und perfekt, um abzuschalten und komplett einzutauchen.
✨ Ich bin jetzt schon gespannt, wie es weitergeht ,die nächsten Teile müssen definitiv bei mir einziehen!
- Alexandra Bracken
Die Überlebenden
(436)Aktuelle Rezension von: NatalieMik✨ Rezension ✨
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Zuerst liest man eigentlich die Bücher und dann schaut man den dazugehörigen Film. In meinem Fall war das genau andersrum. Ich habe zuerst den Film ,,The Darkest Minds" geschaut und danach angefangen die Bücher zu lesen.
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Worum geht es in den Büchern?:
Es geht um einen weltweiten Virus, welches nur Kinder befällt. Viele Kinder starben an dem Virus, aber diejenigen, die es überlebt haben, haben sonderbare Kräfte bekommen.
Ruby gehört zu den Überlebenden und kann nun in die Köpfe von anderen Mensch eindringen. Kinder, die das Virus überlebt haben, wurden aber als gefährlich eingestuft und wurden eingesammelt und in Lagern untergebracht, abgeschottet von der Welt. Ruby lebte jahrelang in einem Lager, bis ihr die Flucht gelingt und sie Draußen auf Liam, Chubs und Zu trifft. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach dem ,, Flüchtling", der geflohenen Kindern Zuflucht gewährt.
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Ruby hat mir während der Geschichte ganz starke ,,Juliette" Vibes gegeben (Shatter Me). Sie hat Angst Menschen zu berühren, da sie nur allein mit einer Berührung in den Köpfen von Menschen eindringen kann. Sie sieht sich selbst als Gefahr und benimmt sich bis zur Hälfte des Buches sehr pessimistisch. Das ging mir tatsächlich etwas auf die Nerven. Erst gegen Ende der Geschichte hat sie eine starke und gute Charakterentwicklung hingelegt. Darüber bin ich auch sehr froh.
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Liam und Zu habe ich auf Anhieb gemocht. Liam ist sympathisch, stark, hilfbereit und einfach liebenswürdig, genauso wie Zu. Chubs ist am Anfang etwas misstrauisch gegenüber Ruby, aber nach und nach sieht man, dass er ebenfalls einen sehr netten Kern in sich trägt.
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Stellenweise zieht sich die Geschichte etwas. Gegen Ende hin wird es erst so richtig spannend und aufregend. Das Ende finde ich sehr gelungen! Mit so einer Wendung würde man gar nicht rechnen (meiner Meinung nach). Ich hab auf jeden Fall Lust, die Geschichte weiter zu lesen und bin gespannt, wie es weitergeht! 📚
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🌟 Bewertung: 3,75/5 🌟
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(Chubs ist in dem Film ein grüner und in dem Büchern ein blauer. Hat mich etwas verwirrt, als ich das gelesen habe, dass er ein blauer ist 😂)
- C. E. Bernard
Palace of Glass - Die Wächterin
(654)Aktuelle Rezension von: LadyMuffinchenPalace of Glass spielt in einer Welt, in welcher es manchen Personen möglich ist durch bloßen Hautkontakt Menschen zu lesen. Sie können Gedanken und Erinnerungen lesen und diese dann nach Belieben manipulieren. Magdalenen werden diese Personen genannt. Rea ist eine solche und damit gefürchtet und geächtet, sollte jemand herausfinden, dass sie diese Gabe besitzt. Umso schwierig wird es, als sie zur Leibwächterin des Prinzen auserkoren wird. Sie muss die Gabe verstecken, aber ohne diese wird sie den Prinzen vermutlich nur schwer beschützen können, oder?
In Raes Welt hinein zu finden ist gar nicht schwer. Anschaulich wird alles beschrieben und auch die Regeln der Welt sind klar. Nackte Haut ist verboten und wer einen Magdalene ist wird getötet. Ganz klar also, dass Rae versucht nicht aufzufallen, doch scheinbar ist ihre Gabe auch eine Sucht, da sie die Berührung von Haut benötigt. Zudem kämpft sie mit inneren Dämonen, der sich auch für Rae manifestieren kann. Zumindest glaube ich das, denn was es mit der dunklen Kreatur auf sich hat, die um ihre Beine streicht, bleibt bis zum Ende offen. Die Gedanken und Handlungen von Rae konnte ich relativ gut nachvollziehen, aber nicht alle gutheißen. Dennoch war sie mir Recht sympathisch und ist mir auch ganz klug erschienen.
Die weiteren Charaktere sind schubladenhaft. Man weiß meiner Meinung nach genau, wen man vor sich hat und auch, wenn es bezüglich zwei Personen scheinbar unklar sein soll, so hatte ich den Verdacht, von Anfang an, dass dort etwas im Busch ist. Leider kam daher nicht so viel Spannung bei mir auf. Durch die Story an sich, welche ich wirklich interessant fand, konnte dies jedoch ausgeglichen werden. Die Entwicklung war für mich großteils realistisch und hat mir daher auch gefallen.
Der Schreibstil ist angenehm und man kann flüssig durch die Seiten pflügen. Die Sprache ist dem Stand der jeweiligen Personen angemessen und birgt keine langweiligen Passagen.
Insgesamt hat mir das Buch ziemlich gut gefallen, weshalb ich es guten Gewissens empfehlen kann. Zu gerne würde ich auch erfahren, wie es mit Rae weitergeht, denn das Ende ist vielversprechend 🧤
- Tracy Wolff
Court
(209)Aktuelle Rezension von: dorothea84Ja, ich lese diese Reihe immer noch und eigentlich wollte ich sie längst beendet haben. Aber nach diesem Band? Keine Chance.
Grace hat seit Band 1 unglaublich viel erlebt und eine enorme Entwicklung durchgemacht. Genauso ihre Freunde. Alles läuft hier auf ein großes Finale hinaus und nein, ich war absolut nicht darauf vorbereitet.
Dieser Band ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Herzschmerz nicht nur einmal, sondern immer wieder. Und dann kommt sie: die große Actionszene.
Ich musste meine Schwester erst einmal zusammenstauchen, weil sie mir nicht gesagt hat, dass mich hier eine Szene mit Endgame-Vibes erwartet. Hätte ich das gewusst, hätte ich das Buch viel früher gelesen.
Was soll ich sagen: Wow. WOW. Und ja – WOW.
Was für ein Ende, was für eine Schlacht. Ich habe jede einzelne Seite gefeiert.
Auch wenn ich ehrlich gesagt noch nicht weiß, was mich in den nächsten zwei Bänden erwartet – ich bin definitiv dabei.
- Alexandra Bracken
Furchtlose Liebe
(212)Aktuelle Rezension von: kruemel_keks_Mir hat der erste Teil besser gefallen, irgendwie mochte ich Ruby in diesem Teil weniger. Sie war total verschlossen gegenüber den anderen und wollte alles alleine schaffen. Dadurch vergrault sie die anderen aber ziemlich oft, vor allem das Verhältnis zu Liam leidet darunter.
Dennoch fand ich es immer noch sehr spannend, doch auch wieder sehr grausam!
- Geneva Lee
Now and Forever - Weil ich dich liebe
(206)Aktuelle Rezension von: Kitty_CatinaAngefangen hat die Geschichte von Jillian und Liam wirklich gut und der Schreibstil ist auch super, sehr angenehm und flüssig zu lesen. Allerdings wurde es zwischendrin teilweise etwas sehr trivial, noch immer mit teilweise sehr schönen Szenen, aber nicht wirklich packend.
Vor allem hatte ich erwartet, dass die Geschichte sehr emotional werden würde, sehr romantisch und dramatisch, aber das blieb leider größtenteils aus. Dafür gibt es ziemlich viel typisches Beziehungs-Hin und Her, erstaunlich viel Sex und einiges Palaver zwischen Jill und ihrer Mutter Tara. Auch konnte ich mit dem Kurs in der Uni so gar nichts anfangen, fand das ganze Thema recht unrealistisch. Gibt es solche Kurse wirklich an ernstzunehmenden Unis in Amerika? Gefehlt hat mir ebenfalls, dass man mehr über Jills Krankheit erfährt. Diese ist zwar mal etwas, wovon ich in dem Zusammenhang noch nichts gelesen habe, was ich auch richtig gut fand, allerdings wurde diese immer wieder nur angedeutet, bevor sie erst gegen Ende wirklich zum Tragen kam und dann gab es natürlich erst einmal wieder das typische Drama. Schön fand ich aber durchaus die Beziehung zwischen Jill und Liam, vor allem, dass er so ein lieber Typ und sehr geduldig mit ihr ist. Auch die Freundschaft zwischen Jill, Jess und Cassie war echt süß. Trotzdem konnte mich die Geschichte nicht so richtig in ihren Bann ziehen.
Im Großen und Ganzen war die Geschichte also nicht ganz das, was ich erwartet hatte, weshalb ich auch etwas enttäuscht bin. Dennoch war sie relativ unterhaltsam, ließ sich leicht weglesen und vor allem Liam war als Charakter echt süß, wohingegen mich Jillian teilweise etwas genervt hat. Trotzdem will ich die Trilogie weiterlesen und bin schon gespannt auf die Liebesgeschichte von Jess und Roman.
- C. E. Bernard
Palace of Silk - Die Verräterin
(317)Aktuelle Rezension von: tobi101996In dem Buch Palace of Silk - Die Verräterin (Palace of 2) von C. E. Bernard, geht es um Rea, welche vom englischen Hof nach Frankreich geflohen ist um dem König als auch dem Kronprinz Robin zu entkommen. In Frankreich könnte Rea mit ihrem Bruder Liam glücklich werden, denn in Frankreich darf Rea öffentlich zeigen, was sie ist oder andere Menschen auf der Straße einfach so berühren. Eigentlich könnte alles so toll sein, wenn nicht Rea die Leibwächterin von Ninon sein soll und Robin, der Kronprinz plötzlich in Frankreich auftaucht. Er will um Ninons Hand anhalten, weil die die Schwester vom König in Frankreich ist. Gleichzeitig gibt es noch die Geliebte des Königs von Frankreich, die anscheinend ein hinterlistiges Spiel spielt und den König um den Finger wickelt.
Meine Meinung:
Ich fand die Geschichte spannend geschrieben und gut zu lesen. Stellenweise kam es mir wie eine Wiederholung vom ersten Band vor, Rea ist wieder Leibwächterin, aber diesmal von Ninon wieder am Königshof. Wieder darf sie nicht zeigen wer sie ist und was sie dort macht. Der Rest davon war aber gut und spannend gemacht, mit viel Intrigen, Lügen und Machtspielchen. Mit dem Ende der Geschichte habe ich so nicht gerechnet.
Fazit:
Ein spannender 2 Band mit einer Thematik, die in Band 1 schon vorkam, aber sich nach einiger Zeit dann doch noch verändert hat.
- Liane Mars
Bin hexen - Wünscht mir Glück
(206)Aktuelle Rezension von: jackysbuecherregal"Bin Hexen - Wünscht mir Glück" zeigt eine ganz andere Sicht auf die Magie, als ich es kenne. Magie ist nicht wundervoll und erleichtert einem das Leben, ganz im Gegenteil: sie ist störrisch, widerspenstig und vor allem lästig.
Genau das hat mich so neugierig auf die Geschichte hinter dem Cover mit der süßen Karte gemacht. Ich muss sagen: der Blick hat sich gelohnt.
Die Geschichte rund um Primadonna Nimbifera hält viele Überraschungen bereit und zeigt ganz neue Sichtweisen auf.
Auch der Schreibstil von Liane Mars ist sehr angenehm und lädt zum Weiterlesen ein.
Die Story an sich ist nicht unnötig in die Länge gezogen, sondern hätte für meinen Geschmack an einer Stelle am Ende sogar noch etwas genauer sein können.
Das Ende selbst war dann fast schon etwas zu viel für meinen Geschmack, wird aber durch einen der Figuren sehr gut abgemildert und dadurch vollkommen okay.
Insgesamt hat mir der Fantasyroman dennoch überzeugt. Nicht nur dank der neuen Perspektive und des guten Schreibstils, sondern auch aufgrund der außergewöhnlichen Figuren und tollen Macken bzw. der fantastischen Ideen der Autorin.
Wer mal Lust auf eine etwas andere Fantasystory hat wird hier garantiert fündig!
- Michael Christie
Das Flüstern der Bäume
(150)Aktuelle Rezension von: EmmaWinterViele Wälder sind abgeholzt, die restlichen Bäume sterben, die Luft ist voller Staub und der Kampf um die letzten Ressourcen und ungiftigen Lebensraum hat begonnen. Eine der letzten Oasen ist die Insel Greenwood vor Vancouver. In diesem Urwald arbeitet Jake als Touristenführerin. Mit ihr beginnt für uns im Jahr 2038 die Geschichte einer Familie, die eng mit den Wäldern verbunden ist. Immer weiter geht es in der Familiengeschichte zurück, bis wir zu ihren Wurzeln kommen, die sich 1908 in die nordwestliche Erde von Kanada gruben.
Was für ein faszinierender Roman. Das Buch ist in erster Linie ein Generationenroman, der die wechselvolle, tragische und außergewöhnliche Geschichte einer Familie erzählt und zwischendurch immer wieder Haken schlägt, die wirklich überraschend sind. Voller Naturmetaphern begleiten wir die einzelnen Familienmitglieder durch ihre Leben, die auch die amerikanische Geschichte widerspiegeln. Wie die Schichten eines Baumstammes jedes Jahr einen Baum wachsen lassen, eine Schicht über der anderen, so sind auch wir gewachsen. Nichts bleibt ohne Folgen. Böse und gute Menschen, richtige und falsche Entscheidungen ziehen sich durch diesen spannenden Text, der uns nach der Lektüre die Bäume und Wälder mit anderen Augen sehen läßt.
"In einem Wald gibt es keine Einzelwesen.Tatsächlich verhält er sich eher wie eine Familie." (S. 512)
Ich habe ein bisschen gebraucht, um in den Text reinzukommen, aber dann konnte ich das Buch praktisch nicht mehr aus der Hand legen. Wie sich nach und nach alles in der Handlung zusammenfügt, um dann doch immer wieder eine andere Richtung einzuschlagen, entwickelt einen erstaunlichen Sog.
- Anabelle Stehl
Worlds Collide
(207)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Ich war überraschend schnell in der Geschichte drin. Worlds Collide fühlt sich von Anfang an sehr ruhig an, fast sanft, und genau dieses Tempo zieht sich konsequent durch das ganze Buch. Es ist kein lauter Roman, sondern einer, der eher leise erzählt.
Die Protagonistin habe ich als verloren, aber gleichzeitig stark wahrgenommen. Ihre Art war nachvollziehbar, trotzdem hatte ich leider nie das Gefühl, emotional wirklich nah an sie heranzukommen. Ich habe verstanden, was sie fühlt – aber nicht wirklich mitgefühlt.
Mein erster Eindruck vom Love Interest war eher unsympathisch, doch das hat sich relativ schnell geändert. Mit der Zeit wurde er für mich klar zu einem Safe Place. Die Beziehung der beiden ist ruhig, heilend und sehr respektvoll aufgebaut. Besonders das Tempo der Annäherung hat für mich gut gepasst – nichts wirkte überstürzt oder künstlich.
Was mir allerdings gefehlt hat, war das Gefühl, dass hier wirklich zwei unterschiedliche Lebenswelten aufeinandertreffen. Dieser Aspekt, der eigentlich zentral sein könnte, kam für mich kaum spürbar rüber.
Die Nebenfiguren – vor allem seine Eltern und ihre beste Freundin – mochte ich gerne, sie blieben für mich aber eher im Hintergrund und haben die Geschichte nicht entscheidend getragen.
Atmosphärisch war das Buch sehr cozy und warm. Der Schreibstil ist ruhig, angenehm und flüssig, vielleicht sogar ein bisschen zu ruhig, wenn man auf stärkere emotionale Ausschläge hofft.
Das Ende kam für mich deutlich zu abrupt. Es wurde zwar sauber abgeschlossen und rund gemacht, aber der Weg dorthin fühlte sich zu schnell an – als hätte man sich mehr Zeit lassen können.
Insgesamt war Worlds Collide für mich ein schönes Buch. Eines, das man gerne liest, das sich gut anfühlt, aber kein Banger war und mich emotional nicht nachhaltig beschäftigt hat.
- Alexandra Flint
Kein Horizont zu weit (Tales of Sylt, Band 1)
(230)Aktuelle Rezension von: saris_readingjournalWer nach einem Buch mit Urlaubsfeeling gepaart mit jeder Menge good Vibes und einem traumhaften Setting sucht, ist hiermit bestens bedient. Ich selber war leider bisher noch nicht auf Sylt, aber die anschaulichen Beschreibungen der Autorin haben dafür gesorgt, dass ich mir die komplette Insel mit all den schönen Schauplätzen tatsächlich bildhaft vorstellen konnte. Wie gerne würde ich einen gemütlichen Nachmittag in der Falschenpost verbringen. Second Chance ist eigentlich nicht so meins, aber diese Lovestory war für mich extrem gut umgesetzt - ich mochte Leni und Rafe so gerne und ihre Emotionen, sowie die Anziehung zwischen den beiden wurdem dem Leser glaubhaft vermittelt. Durch den locker leichten Schreibstil, aber auch vor allen Dingen durch diese bewegende und super cute Story, möchte man am liebsten das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Zudem fand ich es toll, dass die Nebencharaktere - hauptsächlich die Freundinnen von Leni - so eng in die Story mit eingebunden wurden.
Eine schöne Geschichte über zweite, oder vielleicht sogar auch dritte Chancen, die definitiv Lust auf Urlaub macht und sich anfühlt wie eine Umarmung.
- Carolin Wahl
Skogen Dynasty (Crumbling Hearts, Band 1)
(463)Aktuelle Rezension von: Federica_MinozziEs bestand die Gefahr, die Charaktere als zweidimensionale Figuren zu darstellen: das zurückhaltende, selbstunsichere Mädchen und der Kerl, der, obwohl saureich und gut aussehend, auch einfühlsam und bodenständig ist. Doch hat es die Autorin geschafft, der Handlung sowohl romantisch als auch aufrichtig wirken zu lassen. Ich hatte ein paar Plot-Twists wirklich nicht kommen sehen und mir ist es nie langweilig geworden. Nur die letzten 100 Seiten habe ich als ein bisschen wiederholend empfunden. Ich würde das Buch trotzdem herzlich empfehlen und ich werde mir noch anderes von derselben Autorin lesen.
- Elise Kova
Arcana Academy 1: Arcana Academy
(86)Aktuelle Rezension von: readwithines[Rezensionsexemplar | Unbezahlte Werbung]
Ich warte (gefühlt) seit 100 Jahren auf ein Buch, in dem Tarotkarten eine zentrale Rolle spielen.
Dass daraus dann auch noch ein richtiges Kampfsystem wird?
Excuuuuse meee?
I need that book immediately! 🙃
Gesagt, mitgemacht, Glück gehabt (danke nochmal an Orell Füssli 🖤).
Ich habe das Buch erhalten, die erste Seite aufgeschlagen, einmal geblinzelt – und plötzlich war ich am Ende. Mit einem fiesen Cliffhanger 😤
Kurz gesagt: Der Schreibstil hat mich komplett gepackt – ich war in zwei Tagen durch 😅
Das absolute Highlight für mich war die Einbindung der Tarotkarten ins Magiesystem. Kreativ, frisch und ganz anders als vieles, was ich bisher gelesen habe.
Vielleicht bin ich auch ein kleines bisschen obsessed, weil ich selbst mehrere Tarotdecks zu Hause habe 🥰
Auch das Worldbuilding hat mir sehr gefallen: atmosphärisch, detailreich und so beschrieben, dass ich die Welt jederzeit klar vor Augen hatte 👀
Besonders Kaelis mochte ich sehr – seine Entwicklung war spürbar, seine Motive nachvollziehbar. Und ja … er ist auch einfach hot 🥵
Einen fetten Stern Abzug gibt es für mich allerdings wegen Clara. Mit ihr bin ich nicht wirklich warm geworden. Ihre Gedanken haben sich oft wiederholt, ihre Entwicklung blieb für mich eher flach, und sie war stellenweise egoistisch und störrisch – was mich persönlich genervt hat.
ABER: Ihre Schlagabtausche mit Kaelis waren grossartig. Da mochte ich sie sehr 😄 (bitte mehr davon!)
Und ja, als Tarot-Liebhaberin (was euch bisher wahrscheinlich gar nicht aufgefallen ist 😌) hat mich eine Kartendarstellung kurz irritiert, da sie nicht ganz der traditionellen Bedeutung entsprach. Sie wurde aber logisch eingesetzt – also kann man darüber hinwegsehen 😹
Trotzdem war ich kurz so: oh hell no! … habe mich dann aber schnell wieder beruhigt.
Fazit:
Ein starkes Magiesystem, eine fesselnde Atmosphäre und eine Welt, in die ich unbedingt zurückkehren möchte.
Ich freue mich sehr auf Band 2 ✨🔮
- Anna Savas
Stay Here – New England School of Ballet
(206)Aktuelle Rezension von: LenaSchwedEs geht um das junge Mädchen Rayne, das sich entscheiden muss, was es nach der Schule machen will, und als das nicht schon genug ist, passiert ihr auch noch ein schreckliches Schicksal. Aber Easton hilft ihr, mit dem Schicksal klarzukommen und herauszufinden, was sie im Leben gern machen würde.
- Alexandra Bracken
Blut und Feuer
(145)Aktuelle Rezension von: SonnenwindZwar fehlt mir noch immer der mittlere Band, aber ich habe diesen dritten trotzdem genossen. Es wäre natürlich interessant gewesen, alle drei der Reihenfolge nach zu lesen, aber man kann nicht alles haben. In die Situation konnte ich mich die ganze Zeit hindurch gut eindenken: Jugendliche mit unterschiedlichen Begabungen, die von Erwachsenen unterdrückt werden. Das Gefühl hatte ich in dem Alter auch, das ist wohl normal. Aber wenn man seinen Verstand benutzt, kann man viel erreichen - ob in der Welt der SF oder im normalen Leben. Eine angenehm zu lesende Serie.
- Tina Köpke
125 Tage Leben
(78)Aktuelle Rezension von: Deborah85Ich mag Collegegeschichten sehr gerne und habe deshalb zu diesem Buch gegriffen. Der Ort Little Springs gibt es ja in einigen Bücher, und ich habe mich darauf gefreut, mal darin in die Uniwelt einzutauchen. Harper war mir anfangs unsympathisch, vor allem ihre zickige Art allen gegenüber finde ich nervig. Mit der Zeit hat sich das ein bisschen gelegt. Liam ist ein paradebeispiel von Bad Boy der sich nicht fest legen will. Ihre Geschichte fand ich süss, wenn auch wenig überraschend. Das Ende holt es dann für mich wieder raus, geschieht doch unvorhergesehenes und auch Harper zeigt sich von einer kämpferischen, selbstbewussten Seite.
Für mich hätte es ein bisschen mehr Collegebeschrieb, Unizeugs und Vorlesungen drin haben können. Dass es ebenfalls Häuser gibt, wo die Studenten nicht nach Geschlechter getrennt sind, erscheint mir ebenso nicht ganz glaubwürdig. Ansonsten hat mir der Roman gefallen und es war ein schönes Abenteuer und mal was anderes in Little Springs.
- Isabell Bayer
Aurox
(22)Aktuelle Rezension von: Anna_HellmichGleich zu Beginn wird deutlich, wie scharf der Kontrast ist zwischen dem erbärmlichen Leben, das die Druiden führen müssen, und dem Zentrum der Macht im Reich des Goldkönigs. Während die Druiden buchstäblich verhungern, weil die tote Natur ihnen nichts gibt, konzentrieren sich Magie und blühende Natur in Torya. Die Außenbezirke des Landes Jiltorya tragen keine Namen, sondern bloß Nummern.
Liam, der als Aurox nicht viel mehr ist als ein versklavter Elitesoldat, kommt ins Grübeln, als er dem freundlichen und unerschrockenen Druiden Silvan begegnet. Dieser schildert ihm die aussichtslose Lage, in der sich die Druiden befinden. Liam trifft eine folgenreiche Entscheidung, die weitere Dilemmata nach sich zieht. Um nicht zu spoilern, verrate ich hier nichts weiter.
Die Konflikte, in denen sich die Protas befinden, sind nachvollziehbar, und auch, was sich daraus entwickelt. Meine Sympathie ist sehr stark bei Silvan, der alles riskiert, um seinem Volk zu helfen. Mit Liam musste ich erst warm werden. Zwar kann ich sehr gut verstehen, wie Gewalt, Zwang und Verlust ihn geprägt haben, so dass er ohne mit der Wimper zu zucken tötet. Aber ich kriege den mörderischen Schattenwandler und den liebevollen Liam nicht so gut in einer Person zusammen - das fiel mir erst leichter, als in einer Situation Liam derjenige wurde, der Trost und Schutz braucht. In den Folgebänden finde ich Liams Charakterzüge (ein bisschen grumpy bis unversöhnlich, je nachdem um wen es geht; loyal; kompromisslos; leidenschaftlich) greifbarer.
Die Erzählung von einem Herrscher, der die umliegenden Bezirke ausbeutet, um das Zentrum zu stärken, und der dabei selbst paranoid und schwach wird, finde ich in diesem und auch in den Folgebänden sehr gut umgesetzt. Ich fühle mit den Aurox, die trotz ihrer magischen Kräfte im Grunde Sklav*innen sind. Mehr Info hätte ich mir zur Königsfamilie gewünscht, vielleicht schon ein paar Andeutungen zu dem, was später geschieht. Das Königspaar bleibt ein wenig blass. Das liegt an der Konzentration auf den Haupt-Erzählstrang, was ja eine legitime Entscheidung ist. Ein, zwei Pinselstriche mehr hätten mir dennoch gefallen.
Richtig toll finde ich die Aurox-Community. Trotz aller negativen Seiten, die ihre Rolle in Torya mit sich bringt, unterstützen und tragen sie sich gegenseitig, was schlussendlich auch zu einer kritischen Haltung gegenüber dem Goldkönig führt.
Die daraus entstehende Dynamik macht die Geschichte spannend - so spannend, dass ich Band 1 innerhalb von zwei Tagen gelesen habe, und dass ich daraufhin gleich Band 2 zur Hand nehmen musste!
Die Spice-Anteile sind, so wie es bei Gewürzen sein soll, gut dosiert, ich habe sie gern gelesen, fand aber, dass überwiegend das Worldbuilding und die Charaktere die Geschichte tragen.
- Nicci French
Tödliche Schuld
(21)Aktuelle Rezension von: Skye-reads-booksSo richtig hat sich der Krimi / Thriller Aspekt hier für mich nicht wirklich gezeigt: es ist viel mehr eine langatmige Aneinanderreihung von Streitigkeiten und Personen, die sich gegenseitig eines Mordes beschuldigen, nebenbei mischt die Polizei auch ganz schön mit und die Auflösung ist dann am Schluss ziemlich lahm und unzufriedenstellend.
Jude ist eine erfolgreiche Ärztin, ist glücklich verlobt und lebt ein gutes Leben. Bis eines Tages ihre erste Liebe, Liam, auftaucht und sie um einen Gefallen bittet. Jude stimmt zu, doch wird sie nie erfahren, um welchen Gefallen es sich handelt, denn an besagtem Tag wird Liam erstochen aufgefunden. Im Fadenkreuz der Ermittlungen und plötzlich auch noch in der Öffentlichkeit stehend, muss Jude ihr Leben irgendwie zusammenhalten und versucht doch gleichzeitig herauszufinden, was mit Liam passiert ist und um welchen Gefallen er sie eigentlich gebeten hat. Dabei werden die Abgründe immer tiefer, ebenso wie die Verstrickungen, die sich Jude einhandelt.
Im Prinzip habe ich bereits alles gesagt: es mangelt diesem Thriller irgendwie an thrilling moments, wenn man es so sehen will. Wenig Überraschendes, viele sehr wirre Diskussionen und eine am Ende super oberflächliche und banale Auflösung, auf die man auch schon nach 50 Seiten hätte kommen können. Auch die Rolle der Polizei ist irgendwie etwas merkwürdig, ebenso wie ihr Verhörverhalten, aber okay.
Irgendwie enttäuscht, irgendwie ein bisschen frustriert - von meiner Seite aus keine Empfehlung wert.
- Diana Tiede
Bittersüße Weihnachten. Fantastisch-romantische Adventsgeschichten
(35)Aktuelle Rezension von: Minchen198716 Advents- und Weihnachtsgeschichten, die einem die Vorfreude auf Weihnachten versüßen sollen.
Alle Geschichten sind schön und liebevoll geschrieben. Ich habe weder etwas an den Geschichten selbst, noch an den verschiedene Schreibstilen etwas auszusetzen.
Der einzigen Grund, warum ich Sterne abziehe, ist, dass ich nicht alle Reihen gelesen habe, auf denen diese Kurzgeschichten beruhen. Aus diesem Grund war es mir einfach nicht möglich mich mit den Charakteren, die ich noch nicht kannte, zu identifizieren und eine Verbindung aufzubauen. Man kann zwar dem Inhalt folgen und sich einiges zusammenreimen, aber dennoch fehlt dadurch etwas.
Dem gegenüber stehen die Reihen, die ich bereits kenne und deren Weihnachtsstories. Hier hatte ich wieder diese Verbundenheit zu den Charakteren, war sofort eingetaucht in deren Welt und konnte mich auf diese Zusatzgeschichten einlassen. Zum Teil gab es so noch mehr Hintergrundinformationen oder einfach nur weitere Aspekte, die man noch nicht kannte. Das hat mir sehr gut gefallen.
Mein Fazit:
16 Advents- und Weihnachtsgeschichten, die an sich schön zu lesen sind, bei denen es aber sehr von Vorteil ist, wenn man die entsprechenden Reihen vorher ganz oder teilweise gelesen hat und die Protagonisten bereits kennt.
Von mir gibt es 3 von 5 Sternen. - Piper Rayne
Falling for my Brother's Best Friend (Baileys-Serie 4)
(163)Aktuelle Rezension von: peachys_kreativoaseFALLING FOR MY BROTHERS BEST FRIEND - VON PIPER RAYNE
Ein süßer Liebesroman mit sympathischen Charakteren, einer unterhaltsamen Kleinstadt-Atmosphäre und einer Prise Drama. Piper Rayne schafft es erneut, eine Geschichte zu erzählen, die sich leicht liest, aber dennoch wichtige Themen anspricht.
Wissenswertes:
- Genre: Liebesroman mit Kleinstadt-Setting
- Band 4 der Bailey-Reihe
- Themen: Familie, Selbstverwirklichung, Grenzen setzen
Inhalt:
Savannah hat nach dem Tod ihrer Eltern das Familienunternehmen übernommen und stellt ihre eigenen Wünsche stets hinten an. Eine ernsthafte Beziehung steht für sie nicht zur Debatte – erst recht nicht mit Liam, dem besten Freund ihres Bruders. Er ist ein charismatischer Frauenheld, der mit Tattoos und seiner lockeren Art so gar nicht in ihr Leben zu passen scheint. Doch in einer Kleinstadt wie Lake Starlight kann man sich nicht ewig aus dem Weg gehen. Und mit der Zeit muss Savannah sich fragen, ob sie wirklich auf ihr eigenes Glück verzichten will.
Meine Meinung:
Die Geschichte von Savannah und Liam ist leicht und unterhaltsam, hat aber dennoch emotionale Momente. Besonders gut gefallen hat mir, dass Savannahs Entwicklung im Mittelpunkt steht. Sie kämpft mit der Verantwortung für ihre Familie und dem Gefühl, immer für andere da sein zu müssen – bis sie merkt, dass sie selbst auch wichtig ist. Das Thema eigene Grenzen setzen wurde wirklich schön umgesetzt.
Liam ist der perfekte Gegenpol zu ihr: charmant, witzig, aber auch mitfühlend. Trotz seines Bad-Boy-Images hat er viel Tiefe, und die Chemie zwischen den beiden ist von Anfang an spürbar. Ihre Beziehung entwickelt sich in einem angenehmen Tempo, auch wenn manches vorhersehbar ist.
Einziger Kritikpunkt: Obwohl einige schwere Themen angeschnitten werden, bleibt das Buch insgesamt recht oberflächlich. Ich hätte mir an manchen Stellen etwas mehr Tiefe gewünscht, um die emotionalen Aspekte noch stärker wirken zu lassen.
Fazit:
Ein romantischer, humorvoller Wohlfühlroman mit einer schönen Botschaft über Selbstfürsorge und Grenzen setzen. Fans von Kleinstadt-Liebesgeschichten und „verbotener Liebe“-Tropes werden hier definitiv auf ihre Kosten kommen.
4 von 5 Sternen – unterhaltsam, süß und perfekt für zwischendurch.
- Merit Niemeitz
Starling Nights 2
(143)Aktuelle Rezension von: Tintenklex„Starling Nights 2“ schließt direkt an Teil eins an, sodass man gleich wieder eintauchen kann. Das Setting ist ein klein wenig düsterer, weil von Anfang an eine bedrohliche und aussichtslos scheinende Zukunft wie ein Damokles-Schwert über den Protagonisten schwebt. Niemeitz schafft es trotzdem ganz wunderbar einige wunderschöne Momente voller Humor, Leichtigkeit und großer Emotionen in die Geschichte einzuflechten. Die Romanze und die Spannung halten sich in etwa die Waage, sodass ein rundes Gesamtbild entsteht. Ashton wurde mir mit jedem Kapitel sympathischer und es hat mir sehr viel Spaß gemacht, seine persönliche Entwicklung zu verfolgen. Diese verläuft ganz sanft und allmählich, sodass man in jeder seiner Situationen mit ihm fühlen kann. Auch Zoe wächst in diesem Buch über sich hinaus, aber Ashton war mein Favorit in dieser Geschichte. Auch war es schön, die „alten Bekannten“ aus Teil eins wiederzusehen. Ein toller Abschluss dieser Dilogie.
- Irina Grabow
Vakouja - Ränkespiele
(84)Aktuelle Rezension von: Dekanda"Das Leben und Leiden des leutseligen Lian" - diese Geschichte dreht sich direkt und indirekt ständig um einen Protagonisten, der mir leider zu einfältig war, um ihn zu mögen. Dazu gesellen sich ein paar Intrigen, ohne Raffinesse gestrickt. Fantasyelemente und Alchemie werden selten eingestreut.
Sexuelle Gewalt wird thematisiert, aber für mein Empfinden relativ unreflektiert abgehandelt.
Für mich fehlt es in dieser Geschichte leider an vielen: Faccettenreiche Charaktere, sowie deren hintergründige Motivation und Interaktion, Spannung, nachvollziehbare Handlung und originelle Fantasyelemente. Dazu kommt, dass mir der Schreibstil nicht gefällt.
Insgesamt kann ich keine Leseempfehlung geben ... aber vielleicht bin ich auch besonders nörgelig und trotzig, wie die Hauptfigur Lian, die mich am Ende nur noch genervt hat.
Story/ Welt:
In dem Buch herrschen zwei Brüder über eine große Fläche Land, das sie sich in Kriegen an sich gerissen haben. Dieser Krieg führt zu den Verwicklungen des Buches, die immer wieder angedeutet werden, ohne in die Tiefe zu gehen.
Die Hauptfigur Lian wird von Zaron auf die Burg geholt und beginnt eine Ausbildung als Schmied. Die Gründe dafür klären sich ziemlich schnell und der junge Mann hat einige Qualen zu erleiden. Zwischendurch darf er mal einen Auftrag erfüllen und dann ein bisschen in den Krieg ziehen. Ein paar Mal begegnet er dabei interessanten Kreaturen, die nicht weiter ausgeführt werden.
Der größte Teil der Geschichte ist das Alltagsleben Lians auf der Burg oder später im Lager. Als Leser erfährt man, was er isst, ob er mal wieder mit jemanden rummacht, würfelt und usw. Die angekündigte Liebesgeschichte findet beiläufig statt und die eigentlich spannende Handlung beschränkt sich auf die letzten 40 Seiten.
Immer wieder habe ich mich während der Geschichte geärgert, wie simpel gestrickt die Wendungen waren, wie pure Dummheit und plötzliche, sofort auftretende Zuneigung die Handlung weiterführen ließ.
SPOILER----
Ebenso die Kriegshandlungen - unlogisch! Welche Rebellen mit langjährig funktionierender Guerillataktik würde sich einem Heer auf einem offenen Schlachtfeld stellen und ihren größten Vorteil verspielen?!?!
Außerdem müsste doch bei Lians Talent irgendwann mal die Steuerschuld von ein paar Fischen getilgt sein. Waaahhh!
Und dann Rakos... das ist ein König. Ein wirtschaftlich erfolgreicher König!! Der schleicht allein in einem rebellenverseuchten Gebiet herum?!?! Selbst wenn er nur mit dem Schwanz denkt, so dumm kann der doch nicht sein.
Und Lian... dieser Narr hat mich richtig geärgert. Und das sogar ohne die Superheldallüren und Spontanheilung. (eben noch von Blutverlust geschwächt reitet er im Alleingang zur Befreiung.)
SPOILER Ende ----
Schreibstil/ Struktur:
Die Autorin nutzt den personalisierten Erzähler, sie springt zwischen verschiedenen Personen, ohne für mich erkennbare Struktur.
In den Szenen ergeben sich damit die Hintergrundinformationen zu der Geschichte. Leider wird dieses flexible einsetzbare Element wenig ausgeschöpft, um tatsächlich spannende Szenen zu beschreiben. Dazu werden Actionszenen eher erzählend zusammengefasst als gezeigt, als sollten sie schnell abgehandelt werden, um schnell wieder in Lians Alltag zurückzukehren.
Der Schreibstil selbst wirkt auf mich inkonsistent. Manchmal liest sich das Buch extrem kindlich, dann mischen sich wieder leicht gehobene Absätze darunter. Dazu kommen sehr viele Füllwörter.
Mit am meisten haben mich die Dialoge gestört - die waren extrem gestelzt und aufgesetzt, um dann noch mit einem Adjektiv deren emotionale Bedeutung nachzulegen. Ich konnte mir seltenst vorstellen, das irgendwer so redet. Dabei waren auch die Interaktionen inkonsistent, insbesondere zu höher gestellten Persönlichkeiten.
Das immer wieder irgendwelche Namen von Personen aus der Ecke sprangen, ohne das die je eingeführt wurden, fand ich auch nicht zu prickelnd.
Charaktere:
Insgesamt erfüllen die Charaktere die gängigen Klischees.
Der Hauptprotagonist ist Lian. Wer ihn mag, wird wohl auch die gesamte Geschichte irgendwie mögen. Er muss ein ausnehmend schöner und extrem charmanter junger Mann sein, der trotzdem kindlich und beschützenswert wirkt. Anders kann ich mir das ganze Gewese um ihn nicht erklären.
Jeder der ihn ansieht scheint ihm sofort zu verfallen, egal welche Frau und Männer aus allen Positionen. Sie sehen ihn und ... zack, er hat sie für sich eingenommen. Oft reichten wenige Worte von ihm und die anderen sehen in ihm den besten Freund oder zumindest auf keinen Fall einen Feind.
Und das obwohl er sich derart einfältig benimmt. Er scheint nichts zu hinterfragen, nie misstrauisch zu sein und ist vorlaut/ respektlos gegenüber allen und jeden. Dabei benimmt er sich vollkommen weltfremd und trotzig und vergnügungssüchtig. Ich konnte ihm nichts abgewinnen.
... das diese seltsame Anziehung, die von ihm ausgeht, die meisten Wendungen und Entscheidungen als Motivation einleitet, hat mir das gesamte Buch verleidet.
Fazit:
2 von 5 Sternen für die interessanten, leider viel zu selten, auftauchenden Fantasyelemente und das konsequent umgesetzte Ende.























