Bücher mit dem Tag "lichtkämpfer"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lichtkämpfer" gekennzeichnet haben.

29 Bücher

  1. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Essenzstab (ISBN: 9783958342255)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Essenzstab

     (270)
    Aktuelle Rezension von: ramo

    Zu aller erst muss ich erwähnen, dass ich es richtig toll finde das am Anfang des Buches eine kurze Zusammenfassung des vorherigen Bandes erzählt wird. Der Autor vermag es super seine eigene Geschichte zusammenfassen :D 

    Ich war also direkt wieder in der Geschichte drin ohne meine Gehirnzellen aktivieren zu müssen. Die Hauptstory dreht sich hauptsächlich um die Charaktere Alex und Jen und welch Überraschung, die beiden sind sich doch nicht so unähnlich wie sie denken. Das kommt jetzt nicht wirklich überraschend aber dennoch finde ich es sehr schön und angenehmer als wenn sie sich ständig im Weg stehen. Die Geschichte war wieder durchgehend flüssig zu lesen mit einer guten Portion Humor:

    "Es ist fünf vor zwölf, Albert", warnte Johanna. 

    "Du und deine Metaphern." 

    "Nein, es ist wirklich fünf vor zwölf." 

    "Oh, schon."

    Ich liebe diese bildliche Sprache, denn man fühlt sich direkt hineinversetzt in die Charaktere als auch die Orte. Es gefällt mir zusätzlich das in diesem Band, neben der Vertiefung der Hauptcharaktere, auch die Schattenfrau näher erläutert wird. Die Frage nach dem Verräter bleibt aber immer noch unbeantwortet und so bleibt einem nichts anderes übrig als den nächsten Band zu lesen, denn das Ende war wirklich fies. 

    Langeweile kommt bei diesem Buch nicht auf, sie könnte eine meiner Lieblingsserien werden.

  2. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Feuerblut (ISBN: 9783958342453)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Feuerblut

     (158)
    Aktuelle Rezension von: ramo

    Feuerblut ist der 4. Teil aus der Reihe Erbe der Macht von Andreas Suchanek. Da vermutet wird, dass die Schattenfrau etwas mit den Ashwells zu tun hat machen sich die drei C‘s (Clara, Chloe und Chris) auf den Weg zu den Ashwells. Dort angekommen können sie aber nicht in Ruhe recherchieren und es erwarten sie viele Hindernisse. In der Zwischenzeit machen sich Jen & Alex in Indien auf der Suche nach dem Sigilsplitter und treffen hier auch auf die gewohnten Schwierigkeiten.


    Dieses Buch hat wieder zwei Handlungsstränge - hier hat der Autor aber darauf geachtet, dass nicht nach jedem Kapitel die Sichtweise gewechselt wird sondern man länger an einem Handlungsstrang verweilt. Ich bin mir hierzu noch nicht sicher ob mir das gefällt, es erleichtert aber das folgen. Der Schreibstil ist wieder gewöhnt flüssig, authentisch und lustig:

    „Ich komme bereits auf vier, gab er zurück. Reicht aber nicht, um deine Falten zu zählen, es sind eindeutig mehr. Waren die schon immer da?“ - Seite 11.

    Ja, die Charaktere sind unheimlich sympathisch - von solchen Freunden lebt doch die Freundschaft. In diesem Band erfahren wir mehr über Clara und ihre Abneigung gegen ihre Familie - wer könnte  das nicht verstehen! Umso schöner ist es zu sehen, dass die Freunde zu ihrer eigenen Familie geworden sind.

    Am Ende gibts wieder den gewohnten Cliffhanger sodass man direkt weiterlesen möchte.

    Die Reihe geht spannend weiter und wird nicht langweilig - deshalb ist das auch eine klare Leseempfehlung.

  3. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Wechselbalg (ISBN: 9783958342286)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Wechselbalg

     (179)
    Aktuelle Rezension von: ramo

    Wie der Name "Wechselbalg" schon aussagt, gibt es im Castillo einen Wechselbalg. Das ist eine Kreatur, die die Gestalt und das Wesen einer anderen Person imitiert. Insofern wird alles daran gesetzt, diese Kreatur ausfindig zu machen. Das ist natürlich nicht so einfach und so kommt ganz viel Misstrauen ins Castillo denn man weiß nicht wem man noch trauen kann. Zudem kämpfen Jen und Alex an anderer Stelle um das Überleben und stehen auch vor neuen Herausforderungen.

    Es geht also wieder einmal spannend weiter und zum Glück wird die Geschichte nicht künstlich verlängert und wir erfahren wer der Wechselbalg ist. Dennoch muss man sich nicht Sorgen das es dann nicht mehr spannend wird, denn der Autor sorgt für weitere Probleme. Auch hier wurde mein Verdacht nicht bestätigt, sodass man immer im unklaren gelassen wird - nichts ist schlimmer als vorhersehbare Handlungen. Das macht das Buch durchaus spannender. 

    Ich finde es sehr angenehm, dass das Buch aus kurzen Kapiteln besteht, denn so ist man geneigt noch schnell ein Kapitel weiter zu lesen (auch wenn daraus schnell ein paar mehr werden). Das ist aber auch gleichzeitig ein kleiner Kritikpunkt. Das Buch verfolgt zwei Handlungsstränge parallel - die Suche nach dem Wechselbalg im Castillo und der Kampf bei Jen & Alex. Das sorgte leider an einigen Stellen für Verwirrung bei mir weil ich so schnell nicht in die neue Perspektive kam. 

    Die einzelnen Orte, Gegenstände und Charaktere werden sehr bildlich dargestellt. Man kann sich gut in die Protagonisten hineinversetzen und mitfühlen. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und teilweise auch sehr lustig - am liebsten würde man die Reihe in einem durchlesen.

    Natürlich gibt es auch für den dritten Teil eine klare Leseempfehlung für alle die auf Magie stehen und ältere Protagonisten bevorzugen ;)

  4. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Silberregen (ISBN: 9783958342460)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Silberregen

     (137)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    Inhalt: Jen und Alex begeben sich mit Clara auf das nächste Abenteuer um den zweiten Sigilsplitter zu bekommen. Dabei müssen sie durch eine Dimensionsspalte und gelangen in ein alternatives London (im Steampunk-Style). In der Zwischenzeit ist Max aufgewacht und verarbeitet die schrecklichen Erlebnisse, die er durch das Wechselbalg erlitten hat.

     

    Mal wieder würde ich sagen, dass es ein durchschnittlich guter Band war. Dieser ist gut geschrieben, hat Action und Witz dabei und dennoch holt er mich nicht komplett ab.

    Ich denke, dass liegt zum einen an den kurzen Kapiteln. Diese mag ich in Krimis oder Thrillern wie zuletzt bei Martin Krist. Kurze Kapitel vermitteln eine höhere Dynamik, aber hier in diesem Band fühlte ich mich mal wieder durch die Ereignisse gehetzt. Gerade war man in dem Kapitel drin, war es schon wieder zu Ende und wenn man Glück hatte, dann schloss das nächste an die Handlung an oder man sprang in den zweiten Handlungsstrang.

    Auch hat mir hier wieder das Ende nicht so richtig zugesagt. Besonders da fühlte ich mich gehetzt. Natürlich soll es eine hohe Spannung vermitteln und am Ende ist diese auch angebracht, dennoch fehlt mir bei dieser Reihe immer die Spur mehr Tiefgang, die Spur mehr Finesse gerade beim Finale.

    Die Figuren gefallen mir, die bösen wie auch die guten. Allerdings frage ich mich schon, wie die Schattenfrau immer einen Schritt voraus sein kann, wie sie so viel mehr wissen kann, wie sie durch die Dimensionsspalte kam, obwohl dort keine Unsterblichen durch können.

    Hier wurden wieder viele Fragen aufgeworfen und ich hoffe, dass im nächsten Band einige beantwortet werden, besonders da dieser „Die Schattenfrau“ heißt.

    Ich bin ja immer noch skeptisch, dass der Autor so ein großes Mysterium um die Schattenfrau aufgebaut hat. Ob er dieser Spannung gewachsen ist? Man wird sehen.

     

    Ansonsten fand ich den zweiten Handlungsstrang, der sich um Max und die Aufarbeitung seiner psychischen Schäden gewidmet hat, richtig gut. Man hat viel über ihn und seine Vergangenheit erfahren. Das mag ich ja sowieso, wenn man die Figuren durch ihr Erlebtes besser kennenlernt. Das mochte ich ja schon im letzten Band, wo es um Clara und ihre Familienverhältnisse ging.

    Ich finde, dass das gut aufgearbeitet wurde und das man den Ursprung kam, was Max an der vergangenen Situation wirklich verletzt hat und wie er jetzt damit umgehen möchte.

     

    Fazit: Ein solider Band, wo ich die Geschichte und die Figuren gut finde, welcher mich aus den genannten Gründen allerdings nicht vollständig abholen konnte. Von mir gibt es 4 Sterne.

  5. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Schattenzeit (ISBN: 9783958342590)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Schattenzeit

     (115)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    Inhalt: Die Identität der Schattenfrau ist gelüftet und hier werden einige Hintergründe geklärt, wie sie zu dieser werden konnte. Zudem bekommen die Zwillinge Chris und Kevin weitere Hintergründe zu ihrem Geheimnis der Geburt. Außerdem ist das Castillo in Bedrängnis von den Schattenkriegern. Zudem ist Alex schwer verletzt und Jen von der Schattenfrau entführt.

     

    Wie der Inhalt schon zeigt, gab es viel Action und viele Schauplätze in diesem Band. Ich muss sagen, nach dem letzten Band und den zwei neuen bombastischen Überraschungen ist bei mir hier bei diesem Band die Spannung abgeflacht. Zwar war der Kampf im Castillo spannend, aber wie sich die Lichtmagier teilweise angestellt haben, tat schon etwas weh. Es wirkte die ganze Zeit, als wären die Schattenkämpfer haushoch überlegen, da sie ihren moralischen Kompass komplett abgelegt haben. 

    Zudem ist mir in diesem Band dieses Schwarz-Weiß-Denken übel aufgestoßen. Ich hatte das im ersten Band bereits und darüber gesprochen, dass ich es nicht mag wie Lichtmagier als die reinen Guten und die Schattenmagier als die reinen Bösen dargestellt werden. Zwar gibt es hier eindeutig Ausnahmen, wie ja die Schattenfrau, wo ja bekannt ist, dass sie einst eine Lichtkämpferin war, aber dennoch wird mir das hier wieder zu deutlich gezeigt. Es wirkt manchmal so, als würde es keine Grautöne geben und wenn doch diese eingebaut werden, dann wirkt das wie auf Krampf. Zum Beispiel trifft sich ja Max mit einem Schattenkrieger, wo es ja schon mal etwas gräulich leuchtet und auch Crowly hat ja bereits angedeutet, dass die Schattenkrieger nicht komplett böse sind, sondern ja nur den Wall zerstören wollen und deshalb über moralische Grenzen hinausgehen würden. Dennoch bleibt dieses starke Bild von Schwarz-Weiß-Denken bei mir präsent, da es eindeutig überwiegt. Ich mag das einfach nicht.

     

    Die Geschichte der Schattenfrau wurde hier ja aufgedeckt und diesen Handlungsstrang fand ich eindeutig am interessantesten. Wie sich ihre Charakterzüge durch die Erlebnisse verändert haben und gerade deshalb hätte ich mir gewünscht, dass darauf mehr Fokus hätte liegen können und man sich mehr Zeit dazu lassen können. Ein Schreibtipp lautet ja: Show don’t tell. Auch wenn ich finde, dass Schreibtipps immer recht relativ sind, steckt in ihnen doch ein wahrer Kern. Hier wurde viel getellt. Es wurde davon berichtet, dass sich bei der Schattenfrau wegen jenen Ereignis sich ihre Gefühle so und so verändert haben. Es wirkte teils wie ein interessanter Bericht, aber ich hätte es lieber gespürt.

     

    Wenigstens wirkte das Ende nicht ganz überstürzt, doch war es schon komisch (Achtung kleiner Spoiler) wie die Lichtmagier die Schattenkämpfer plötzlich aus dem Castillo vertrieben haben, wo sie sich doch vorher so angestellt haben. Aber zumindest konnte man es meiner Meinung gut nachvollziehen.

     

    Fazit: Nach dem letzten Bangerband waren meine Erwartungen und Neugierde auf diesen wohl etwas hoch. Zumindest ist meine Spannung sehr schnell abgeflacht und ich habe die Ereignisse eher aus Interesse verfolgt und über so manchen Lichtmagier nur den Kopf geschüttelt. Von mir gibt es 3 Sterne.

  6. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Opfergang (ISBN: 9783958342620)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Opfergang

     (112)
    Aktuelle Rezension von: ramo

    In Band 8 „Opfergang“ begeben sich Chloe, Chris und Kleopatra nach Ägypten und suchen weitere Hinweise auf den Sigilsplitter. Jen, Kev & Alex hingegen reisen nach Frankreich und wollen etwas über einen bestimmten Seher in Erfahrung bringen.

    Dieser Band ist sehr düster gehalten, beide Teams stecken mitunter in ernsten Schwierigkeiten. Handlungstechnisch ist hier eher eine Bremse eingebaut, gemessen an den vorherigen zwei Bändern. Das tut der Spannung aber keinen Abbruch. Ich bin auch immer wieder erstaunt wie gut die Unsterblichen beschrieben werden und das dies zu ihrem „echten“ leben passt, wie z.B. das Edison eine Faszination für Glühbirnen hat und Kleopatra alle um den Finger wickelt. Trotz der fiktiven Darstellung orientiert sich der Autor auch an der Geschichte - Top! Am Anfang gibt es für alle Wiedereinsteiger eine kleine Zusammenfassung was bisher geschah - so ist man immer wieder schnell in der Geschichte drin. Auch dieser Band ist wieder einmal sehr spannend und angenehm geschrieben, man kann hier keinen Unterschied zu den vorherigen Bändern feststellen. 

    Das Erbe der Macht bleibt eine Reihe die durchgängig die Qualität halten kann, das erlebt man selten. Von daher sollte man diese Reihe unbedingt weiterlesen. 

  7. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Schattenfrau (ISBN: 9783958342477)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Schattenfrau

     (121)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    Inhalt: Jen, Alex und Clara begeben sich auf die Suche nach der wahren Identität der Schattenfrau und stoßen dort auf eine bittere Wahrheit. Inzwischen versuchen die Zwillinge Kevin und Chris zusammen mit Chloe ein Familiengeheimnis aufzudecken. Die Unsterblichen Johanna, Leonardo und der Rest versuchen das Siegel vor der Bibliothek zu öffnen, um endlich wieder an das Wissen zu gelangen, was ihnen die Schattenfrau verwehrt.

     

    Was soll ich sagen? Meine Erwartungen wurden in dem Band nicht enttäuscht, sondern vollkommen übertroffen. Als ich mit Lesen angefangen habe, war ich noch etwas skeptisch, ob der Autor der aufgebauten Spannung um die Schattenfrau gerecht werden kann. Mir wurde fast schon ein zu großes Geheimnis um sie gemacht, dass ich nicht damit rechnete, dass es am Ende zu einem großen Knall kommen kann… aber dieser Knall kam tatsächlich – sehr heftig, dass man schon von einem Urknall sprechen kann. Da hat er mich kalt erwischt.

    Auch der zweite Handlungsstrang mit den Zwillingen, der in eine ganz andere Richtung ging und dennoch mit dem ersten zusammengehört, weil er den Plan der Schattenfrau formt, hat auch einen ordentlichen Knall ausgelöst.

    Beim dritten mit den Unsterblichen ging es nicht ganz so spektakulär vor, da ich mir das Ergebnis schon fast gedacht habe. Aber das wäre auch zu viel des guten gewesen, nach den zwei bombigen Handlungssträngen.

    Hier muss ich wirklich sagen, dass der Autor sich selbst übertroffen hat. Er hat mir meine ganze Skepsis genommen und dass ich jetzt gleich noch den nächsten Band lesen muss. Das hatte ich eigentlich nicht vor, aber jetzt muss ich ja weiterlesen.

    Auch habe ich hier nichts auszusetzen, am Ende wie sonst bei den Büchern, weil Suchanek mich hier einfach erwischt hat. Durch das spektakuläre Ende hat er so einiges an Boden gut gemacht.

     

    Mir kam nur eine Frage auf, die ich irgendwie noch nicht richtig kapiert hat. Wie wird man denn zu einem Unsterblichen? Die Unsterblichen sind ja alles Figuren, die einen geschichtlichen Hintergrund haben – Albert Einstein, Leonardo da Vinci… neuerdings Kleopatra, allerdings eine sehr junge Form von ihr.

    Irgendwie habe ich noch nicht richtig verstanden, wie es die Unsterblichen schaffen unsterblich zu werden. Das ist mir ein Rätsel.

     

    Fazit: Richtig guter Band zum Halbzeitzyklusfinale, welches ja im nächsten Band noch fortgesetzt wird. Dieser Band war der mit Abstand spannendste und mit dem größten Urknall, den ich bei einem Buch hatte seit langem. Klare 5 Sterne.

  8. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Silberknochen (ISBN: 9783958342675)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Silberknochen

     (110)
    Aktuelle Rezension von: ramo

    Auch in Band 9, Silberknochen, geht es ordentlich zur Sache. Max & Kevin bleiben alleine im Castillo zurück und kommen sich endlich wieder näher - würde Max da nicht ein großes Geheimnis hüten. Währenddessen machen die anderen sich auf die Suche nach den Silberknochen und landen auf der Nautilus. Wieder einmal ist die Schattenfrau ihnen voraus und sorgt für so manche Probleme.

    Ich neige dazu mich zu wiederholen aber die Reihe ist echt der Knaller. Es kommt jedesmal anders als man denkt und dennoch ist man nicht enttäuscht weil es doch auch so logisch ist wie es passiert. Der Hass meinerseits auf die Schattenfrau wächst jedenfalls ins Unermessliche. Es sind wieder einige Wendungen und Twists eingebaut die nicht vorhersehbar sind und ständig ergeben sich neue Probleme. Dennoch erfahren wir immer mehr über den letzten Sigilsplitter und was die Schattenfrau damit bezwecken will. Das Setting war wieder einmal grandios beschrieben, so stellt man sich die Nautilus vor und leider auch die grauen Eier ;) Auch diesen Teil fand ich sehr sehr lustig. Seien es die kleinen Neckereien zwischen den Protagonisten, die überspitze Darstellung der deutschen Bürokratie (EU-Norm) oder auch die ganzen Serien-/Filmandeutungen (Scream, The Ring, Friends etc). Gerade letzteres beschreibt perfekt den Humor, denn als 80er/early 90er kennt man die Eigenschaften der jeweiligen Filme und muss einfach mitlachen.

    Für mich nach wie vor eine Reihe die man weiterlesen muss.

  9. Cover des Buches Das Erbe der Macht -  Allmacht (ISBN: 9783958342866)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Allmacht

     (85)
    Aktuelle Rezension von: Chronikskind

    Puuh, Staffelfinale beendet. Insgesamt war ich sehr überrascht, dass einige Pläne mal funktioniert haben - bisher waren ja immer alle zum Scheitern verurteilt. Es gab einige spannende Wendungen, viele haben aber eher ein Augenverdrehen bei mir hervorgerufen. Die meisten Charaktere haben für mich auch hier nicht wirklich glänzen können. Max fand ich super, weil er eben auch etwas tut und sich nicht unterkriegen lässt. Auch Edison hat mich beeindrucken können. Unfassbar gestört hat mich der Handlungsstrang um Alfi. Zum einen weil ich es unnötig fand, hier nochmal in die Vergangenheit zu blicken. Das hätte man in dem entsprechenden Band auch mit machen können. Zum anderen ist er mir als Figur selbst einfach total unsympathisch.

  10. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Zwillingsfluch (ISBN: 9783958342743)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Zwillingsfluch

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Chronikskind

    Auch mit diesem Band war ich nicht so richtig zufrieden. Den Zwillingsfluch an sich fand ich zwar sehr spannnend, aber auch hier sind mir doch zu viele kleinere Fragen offen geblieben. Vor allem die Frage, was der Sinn dieses Fluches eigentlich ist. Was ich ebenfalls ein wenig störend empfunden habe, ist die Geheimniskrämerei der Unsterblichen. Man hätte vieles besser oder überhaupt lösen können, wenn die einfach mal reden würden. Vor allem von Jen war ich enttäuscht, die starke Kämpferin vom Anfang habe ich hier vergeblich gesucht. Was mir nach wie vor auch sauer aufstößt ist die Frage, warum alle so blind für die Entwicklungen rund um die Schattenfrau sind - so lange, wie sie agiert, sollten doch gerade die Unsterblichen mal was mitbekommen. Was aber immer noch positiv ist, ist der Stil des Autors. Er liest sich flüssig, sodass es sich wenigstens nicht zieht wie Kaugummi.

  11. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Ascheatem (ISBN: 9783958342705)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Ascheatem

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Chronikskind

    Lang ist es her, dass ich die Vorgänger-Bände gelesen habe. Der Rückblick hat den Wiedereinstieg sicher erleichtert, wenn ich auch gerne noch ein wenig gehabt hätte. Leider hat mich der Band nicht so richtig catchen können. Die Entwicklungen haben eher ein Kopfschütteln bei mir ausgelöst und von den Lichtkämpfern war ich ein wenig enttäuscht. Wie leicht sie sich von anderen (insbesondere der Schattenfrau) reinlegen lassen. Lediglich Max hat mir wirklich gut gefallen und sich toll entwickelt. Insgesamt sind mir bezüglich der Traumebene auch zu viele Fragen offen geblieben - zumindest hab ich nicht alles verstanden, was es zwischendurch doch auch ein wenig schwer gemacht hat.

  12. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Band 15: Schattendieb (ISBN: 9783958343283)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Band 15: Schattendieb

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Nadl17835

    Jen und Co. machen eine Zeitreise um an den Vergessenszauber zu gelangen und Alex zu retten, der in allerhöchster Lebensgefahr schwebt. Zeitgleich macht sich Johanna auf die Reise in ein Splitterreich um Leonardo zu finden, doch dort trifft sie unverhofft auf einen alten Feind. Währenddessen gewinnt die neue Ordnung im Castillo weiterhin unbemerkt an Macht und Ellis zieht alle in seinen Bann. Im Hintergrund laufen die Fäden an einem Punkt zusammen und die Folgen werden verheerend sein.

    Die Lage in der sich Alex befindet, ist prekär und der Ausgang ungewiss und genau daraus ergeben sich einige spannende Situationen, gerade auch, weil niemand von ihrem Vorhaben erfahren darf und sie sich gezwungen sehen gegen ihre eigenen Leute zu kämpfen. Über all dem schwebt die Gefahr, die von Ellis ausgeht und auch wenn die Puzzleteile erst nach und nach das komplette Bild zusammensetzen, so vermute ich, dass es vielen nicht gefallen wird. Gespannt bin ich auf die Reaktion der Unsterblichen beider Seiten, die ihre eigenen Pläne verfolgen, denn Ellis wird sie garantiert durcheinander bringen. Eine neue Unsterbliche, die ein falsches Spiel spielt, taucht auf und bringt neuen Wind in das Castillo durch ihre unkonventionelle Art und sie konnte mich vollkommen überzeugen und für sich einnehmen. Von anderer Seite, quasi die "Feinde", kommt eine unerwartete Hilfe und die Person ist anders als ihre Artgenossen und bringt Rettung ins letzter Sekunde mit der ich nie gerechnet hätte. Das war ein klasse Ende und endlich können sie versuchen die allgegenwärtige Gefahr von Ellis einzudämmen.

    Überraschende, unvorhersehbare Twists, einige tolle neue Charaktere und über all dem übermächtige Pläne von Feinde. Spannung pur!

  13. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Band 16: Hexenholz (ISBN: 9783958343375)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Band 16: Hexenholz

     (45)
    Aktuelle Rezension von: MiraxD
    Das Erbe der Macht - Hexenholz ist der 4. Teil der zweiten Staffel und der insgesamt 16. Band der Erbe der Macht-Reihe aus der Feder von Andreas Suchanek. Wer es noch nicht weiß: Ich liebe diese Reihe abgöttisch, sie ist mit Abstand einer der besten Fantasyreihen, wenn es um Magie, Spannung, atemlose Wendungen und Intrigen geht. Und wieder einmal hat es mich wieder nur so gefesselt und ich habe es geliebt und verschlungen!

    Das Cover ist diesmal in einem satten rotbraun und erinnert schon ein bisschen an Holz, so geht es doch diesmal um das magische Material Hexenholz, das so einige Geheimnisse verbirgt. Als Motiv haben wir die Silhouette eines Mann, der im Schatten verborgen bleibt und magische Bäume. Es passt sehr gut zu den anderen Cover der zweiten Staffel! Nicole hat das mal wieder toll hinbekommen!

    Bran baut immer weiter seine Macht aus und weder Schatten-, noch die Lichtkämpfer merken, dass das größte Unheil bevorsteht. Nun wird auch noch bekannt, dass Bran einen wichtigen Verbündeten der Lichtkämpfer aus dem Weg geschafft hat, doch wer ist es? Und was für Folgen wird das für Johanna und ihr Team haben?
    Alex hatte großes Glück und konnte in die magische Welt zurückkehren. Gemeinsam mit Kyra verstecken sie sich an einem verschollenen Ort, der noch immer sehr viele Geheimnisse verbirgt. Welches erwartet die beiden dort?
    Alfie, Madison und Jason sind nun bereits ein festes Team und ein neuer Auftrag von Moriarty lässt die jungen Magier eine weite Reise unternehmen. Dabei kommen sie dem Geheimnis des Hexenholz gefährlich nahe und mischen die Karten nochmal neu...

    Der Schreibstil von Andreas bleibt wundervoll spannend, magisch und trotz der ganzen Magie einfach. Es zieht einen einfach unbarmherzig in den Band, sodass die gerade einmal über 100 Seiten rasch vorbeifliegen. Was für ein Glück, dass Band 17 bereits draußen ist. Ich kann es kaum erwarten, wieder so gefesselt zu werden! Der Autor scheint unermüdlich neue, sehr überraschende Wendungen aus der Tasche zu ziehen und eine neue Sichtweise herbeizuführen. Das ist unglaublich faszinierend!

    Auch die Charaktere sind einfach toll und total facettenreich. Und vor allem verliert man trotz der relativ großen Anzahl von Charakteren und Handlungssträngen nicht den Überblick und baut eine Verbindung zu ihnen auf, ganz egal, ob gut oder böse. Natürlich hat man seine Lieblinge, so habe ich Alex und seinen Humor echt vermisst, aber es bleibt immer spannend, bei allen! Auch das finde ich echt toll an der Reihe.

    Auch Band 16 kann mich auf glatter Linie überzeugen und ich fange bereits an zu bangen, denn nur noch ein Band trennt uns vom Halbfinale der zweiten Staffel und in Erinnerung an das erste, habe ich echt Angst davor, was der Autor diesmal vorhat. Gleichzeitig kann ich es aber auch kaum erwarten weiterzulesen, denn es ist viel zu spannend und fesselnd um nicht weiterzulesen! Das Dilemma kennt man als Leser sehr gut, nicht wahr? ;) Band 17 steht in den Startlöchern und Band 16 erhält von mir die vollverdienten 5*****!
  14. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Band 21: Schattentanz (ISBN: B07ZTP2V8P)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Band 21: Schattentanz

     (38)
    Aktuelle Rezension von: n8eulchen

    Magier und Unsterbliche im Kampf gegen das Böse. Aus Spoilergründen möchte ich nicht mehr zum Inhalt sagen (da Fortsetzung)

    Meine Meinung:
    - Gewohnt fesselnd und spannend!
    - Ich liebe diese Reihe so sehr, weil alle Teile aufeinander aufbauen und einem so die Figuren immer mehr ans Herz wachsen. Jeder von ihnen hat seine ganz eigene Geschichte, was ihr Denken und Handeln umso nachvollziehbarer macht.
    - Für mich ist Andreas Suchanek der Meister der Plottwists. So oft passieren Dinge, die habe ich einfach nicht kommen sehen. Das macht u. a. den Reiz an seinen Büchern aus.

    Top oder Flop?
    - Natürlich Top!

    Empfehlung?
    - Für Fans von Urbanfantasy, Magie... (Persönlichkeiten der Menschheitsgeschichte sind Unsterbliche, es gibt Parallelwelten, Zeitreisen, viele liebenswerte Figuren, Witz und Charme und viel Spannung)

  15. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Band 18: Blutnacht (ISBN: 9783958343450)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Band 18: Blutnacht

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Lesemietze

    Ich bin grad sehr unschlüssig was ich von diesen Band halte und seinen Geschehnissen.
    Auf der einen Seite super spannend, da man zum Teil nicht weis was aus einigen Charakteren nu geworden ist, als sich jetzt Bran erhebt. Zum anderen erfährt man jetzt mehr über den Pakt und was da mit Jen und Alex auf sich hat. Doch spielt hier auch eine andere Person eine Rolle, die ich dafür gar nicht auf den Schirm hatte. Das hat Auswirkungen auf weitere Erkenntnisse und ich bin da noch nicht sicher wie ich das finde.
    Ich werde den nächsten Band lesen, es jetzt doch sehr spannend geworden ist.
    Des weiteren mussten einige Freunde harte Rückschläge einstecken, eigentlich musste die gesamte magische Welt einen Rückschlag einstecken. Und die Wahrheit, die der Leser erfährt ist auch nicht ohne.
    Vom Schreibstil läßt sich nichts bemängeln, doch nimmt die Handlung eine Wendung an, die für mich vorerst nicht paßt. Mal sehen ob der nächste Band das Blatt wenden kann und das in vieler Hinsicht.

  16. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Band 14: Chronikblut (ISBN: 9783958343184)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Band 14: Chronikblut

     (59)
    Aktuelle Rezension von: ramo

    In „Chronikblut“ dem 14. Band der Erbe der Macht Reihe begleiten wir Jen & die anderen bei der Rettung von Alex. Dieser kann sich nach wie vor nicht an sein Magier Leben erinnern, wenn er wach ist. Der gut durchdachte Plan der 5 scheitert aber an Alex‘ Sturheit. Derweilen trifft Clara auf Leonardo, zusammen begeben sie sich in Cixis Höhle. Dort erfahren Sie viel über Cixi und den Onyxquader – dieser scheint nicht den Frieden zu bringen wie erhofft.

    In diesem Band haben wir zwei primäre Handlungsstränge – die Rettung um Alex und das Enttarnen von Ellis/Bran. Ersteren Handlungsstrang fand ich superspannend und authentisch – dass Alex wieder einmal alles vermasselt sind wir ja bereits gewohnt und so scheint die Rettungsaktion schnell aussichtslos. Interessant war hierbei die Rettung, die Fähigkeit von Ataciaru und dass er sich von Chloe abwendet. Der zweite Handlungsstrang überzeugte hingegen von einem sehr bildlichen Setting, man konnte sich die Höhle und auch die Orte der Erinnerung bildlich vorstellen, zudem scheint dieser Strang wichtig für die Fortsetzung zu sein.

    Wieder einmal lies sich das Buch sehr flüssig und angenehm lesen, sodass ich dieses Buch in kürzester Zeit verschlungen habe. Die Geschichte wird immer komplexer, interessanter und dadurch spannender – ich kann diese also nur weiterempfehlen.

  17. Cover des Buches Aurafeuer: Das Erbe der Macht (ISBN: B07GXLMPM7)
    Andreas Suchanek

    Aurafeuer: Das Erbe der Macht

     (34)
    Aktuelle Rezension von: ramo

    Aurafeuer ist der Auftakt der Reihe Erbe der Macht, die mittlerweile mehrere Bände umfasst. Mir hat der Auftakt zu dieser Serie gut gefallen.

    Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und auch die Dialoge sind so geschrieben wie man sich unterhalten würde - dadurch bekommt das Buch einen sehr realen Eindruck. Die einzelnen Szenen und Orte sind sehr bildlich dargestellt, sodass man sich die Orte sehr gut vorstellen kann - man ist von Andreas Suchanek aber nichts anderes gewohnt ;) Prinzipiell ist das Magiekonzept ja nichts Neues (deshalb auch der ironische Hogwartsvergleich) aber hier werden zu Zaubersprüchen noch magische Artefakte und Portale ins Spiel gebracht. Zudem werden bekannte Personen wie Da Vinci (der Frauenheld!), Einstein und Johanna von Orléans als Räte der Lichtkrieger in die Story eingebaut. Insofern hebt sich die Geschichte doch gut ab. Die Figuren sind authentisch beschrieben und man kann deren Reaktionen/Verhalten nachvollziehen. Auch hier wurde innerhalb des Teams ein Konflikt eingebaut sodass man das Buch in mehreren Facetten spannend findet.

    Fazit: Aurafeuer ist ein toller Auftakt der Urban Fantasy Reihe „Das Erbe der Macht“. Ich liebe den eingebauten Humor, die spannende Geschichte und die Konflikte der einzelnen Protagonisten. Auf Grund der relativ geringen Seitenanzahl (ca. 150 Seiten) kann man das Buch gut in einem Rutsch durchlesen - beinhaltet dann aber logischerweise nicht allzu viel Handlung.

  18. Cover des Buches Feuerblut: Das Erbe der Macht 4 (ISBN: B07PNJWFCJ)
    Andreas Suchanek

    Feuerblut: Das Erbe der Macht 4

     (18)
    Aktuelle Rezension von: parden

    SPURENSUCHE...

    Endlich kann Jen den Folianten lesbar machen und erfährt den Inhalt von Joshuas Prophezeiung. Geschockt realisieren die Freunde, dass der Wall in größerer Gefahr schwebt, als bisher gedacht. Ein Rennen gegen die Zeit beginnt. Unterdessen stellt Leonardo ein Team zusammen, das die Identität der Schattenfrau aufdecken soll. Die erste Spur führt zu den Ashwells - und für Clara zu einer Konfrontation mit ihrer Vergangenheit. 

    Allen ist seit den Vorfällen im vorherigen Band klar, dass die Schattenfrau finstere Pläne hegt. Es wird ein Wettrennen geben um die Sigilsplitter, die jeder für sich von ungeheurer Macht beseelt sind, doch vereint dafür sorgen würden, dass der Besitzer unbesiegbar und allmächtig wäre. In diesem Band werden Alex und Jen deshalb nach Indien geschickt, um dort aus einer uralten Höhle einen der Sigilsplitter zu bergen: das Feuerblut. Doch die Schattenkämpfer erwarten sie schon...

    Gleichzeitig gilt es, mehr über die Schattenfrau herauszufinden. Ist sie möglicherweise mit den Ashwells verwandt? Clara, Chris und Chloé sollen hierfür ausgerechnet in der Bibliothek von Claras Eltern nach Hinweisen suchen. Dumm nur, dass die Ashwells alles andere als kooperativ sind. Wie finster die Pläne der alteingesessenen adligen Magierfamilie sind, wird Clara erst nach und nach klar...

    Man kann nicht behaupten, dass Andreas Suchanek seine Charaktere verschont. Manchesmal nimmt es Wunder, dass nicht noch mehr Lichtkämpfer sterben als durch die bisherigen Intrigen bereits geschehen. Sowohl in der Höhle in Indien als auch in der gut ausgestatteten Bibliothek der altehrwürdigen Ashwells geht es ziemlich schnell zur Sache. Und an so manchem Punkt ist eigentlich klar: hier kommt niemand lebend heraus!

    Ein wenig superheldenhaft muten die Tricks der Lichtkämpfer zuweilen schon an, aber ihr Einfallsreichtum ist gleichzeitig auch bewundernswert. Die Handlung empfand ich an einigen Stellen als etwas wirr und sprunghaft, aber über einen Mangel an Spannung und Action kann man sich hier wahrlich nicht beklagen. Beide Handlungsstränge bieten Anlass zum Nägelkauen, und die neuen Erkenntnisse werfen gleichzeitig wieder neue Fragezeichen auf. 

    Was ich nach wie vor nicht verstehe, ist die Zurückhaltung der Unsterblichen. Sie schicken die Lichtkämpfer vor, grübeln vor sich hin und versuchen bisher nach wie vor vergeblich, das Archiv wieder zugänglich zu machen. Die tragende Rolle spielen die Lichtkämpfer, oftmals im Duell mit den Schattenkämpfern und/oder der Schattenfrau. Der hier erstmals auftauchende Crawley gefällt mir als Schattenkämpfer richtig gut - was womöglich auch an der Vertonung durch den neuen Sprecher liegt.

    Gerade die Figur des Crawley liest Kris Köhler nämlich genial - fast so sarkastisch und ironisch wie Christoph Maria Herbst, dem ich bei solchen Rollen gerne lausche. Auch ansonsten tut der neue Sprecher der Hörbuchversion wirklich gut. Er liest deutlich dynamischer, betonter und variationsreicher als der Sprecher davor, und auch die eher jugendliche Stimme passt zu den Charakteren für mein Empfinden viel besser als die von Clemens Benke. So vergingen die 3 Stunden und 54 Minuten der ungekürzten Hörbuchausgabe diesmal wie im Flug.

    Alles in allem eine gelungene Mischung aus Action, Spannung, fantastischen Einfällen, dunklen Ahnungen, neugierig machenden Informationshäppchen, interessanten Figuren, unterhaltsamen Dialogen und einem gehörigen Quäntchen Humor. 

    Macht definitiv Lust auf die Fortsetzung!


    © Parden

  19. Cover des Buches Schattenfrau: Das Erbe der Macht 6 (ISBN: B07T8Z7JVF)
    Andreas Suchanek

    Schattenfrau: Das Erbe der Macht 6

     (20)
    Aktuelle Rezension von: parden

    DER SCHLEIER FÄLLT!

    Jahrhunderte lang bereitete sie ihren Plan vor, angetrieben vom unbändigen Hass auf die Lichtkämpfer und Unsterblichen. Jen, Alex und Clara stoßen überraschend auf eine Spur zur Identität der Schattenfrau. Sie ahnen nicht, dass dies alles verändern wird. Denn der Schleier soll fallen - und Chaos die Lichtkämpfer hinweg fegen... (Klappentext)

    Der sechste Band ist für mich der bislang stärkste der 12teilgen Reihe um die Lichtkämpfer. Diesmal wählt Andreas Suchanek gleich drei parallel laufende Handlungsstränge, die diesmal zwar auch zu neuen Fragezeichen führen, aber gleichzeitig erstmals auch unglaubliche Geheimnisse offenbaren. 

    Jen, Alex und Clara begeben sich auf die Spur des ersten Stabmachers, denn dieser scheint etwas mit dem von der Schattenfrau zurückgelassenen Essenzstab zu tun zu haben. Womöglich kommen sie der Identität der gehemnisvollen Figur nun endlich auf die Schliche?

    Gleichzeitig besuchen die Zwillingsbrüder Kevin und Chris gemeinsam mit Chloe unangekündigt ihre Eltern, um eingen Erinnerungsfetzen nachzugehen, die in der Therapie aufgeploppt sind und die sie nicht so recht einordnen können, und erfahren dabei wahrlich mehr über sich selbst und ihre Familie. 

    Und die Unsterblichen versuchen im Castillo das Archiv zu entsiegeln und erleben dabei eine böse Überraschung. Selbst die Unsterblichen agieren angesichts der Intrigen der Schattenfrau wie Schachfiguren, die genauso handeln wie die geheimnisvolle Gegnerin es von ihnen erwartet. Dabei handelt es sich bei den Unsterblichen durchaus um schon zu Lebzeiten geniale Charkatere wie Einstein oder Leonardo da Vinci, bei denen ich nicht erwarten würde, dass sie sich laufend so vorführen lassen. Wer sollte der Schattenfrau da noch Einhalt gebieten können?!

    Kris Köhler als Sprecher hat mir erneut gut gefallen. Er liest deutlich dynamischer, betonter und variationsreicher als der Sprecher der Bände 1-3, und auch die eher jugendliche Stimme passt zu den Charakteren für mein Empfinden viel besser als die von Clemens Benke. So vergingen die 3 Stunden und 54 Minuten der ungekürzten Hörbuchausgabe auch diesmal wieder wie im Flug.

    Alles in allem wie gehabt eine gelungene Mischung aus Action, Spannung, fantastischen Einfällen, dunklen Ahnungen, neugierig machenden Informationshäppchen, interessanten Figuren, unterhaltsamen Dialogen und einem gehörigen Quäntchen Humor. 

    Macht definitiv wieder Lust auf die Fortsetzung!


    © Parden


  20. Cover des Buches Opfergang: Das Erbe der Macht 8 (ISBN: B082X2G6QB)
    Andreas Suchanek

    Opfergang: Das Erbe der Macht 8

     (17)
    Aktuelle Rezension von: parden

    SPURENSUCHE...

    Die Lichtkämpfer lecken ihre Wunden. Viel Zeit bleibt jedoch nicht. Leonardo befindet sich in Gefangenschaft, Marks Unterlagen bleiben verschwunden und die Jagd nach dem dritten Sigilsplitter geht weiter. Als sich Nostradamus mit einer wichtigen Information meldet, müssen die Lichtkämpfer reagieren, um Schlimmeres zu verhindern. Denn die Schattenkrieger sinnen auf Rache. (Klappentext)

    Nach den fürchterlichen Ereignissen im vorherigen Band braucht Jen erst einmal eine Auszeit. Als sie in London dem smarten Nichtmagier (Nimag) Dylan begegnet, funkt es gleich zwischen den beiden, und so kann Jen in den folgenden Tagen und Nächten kurzzeitig alles vergessen. Zurück im Castillo, wird Jen gleich mit der nächsten Mission beauftragt. Gemeinsam mit Alex und Kevin soll sie sich auf die Spur eines ehemaligen Sehers begeben, um nach einer Prophezeiung zu forschen, die ihnen im Kampf gegen die Schattenkrieger und vor allem gegen die Schattenfrau behilflich sein könnte. Doch in dem Haus des Sehers ist manches nicht so, wie es auf den ersten Blick scheint.

    Gleichzeitig geht es für Chris und Cleo nach Ägypten, um Hinweisen nachzugehen, die sie möglicherweise auf die Spur des dritten Sigilsplitters bringen. Ihnen zur Seite steht diesmal Kleopatra, die hier in Ägypten natürlich ein Heimspiel hat. Nervig ist nur, dass die Unsterbliche im Körper einer 17Jährigen steckt und so bereits seit Jahrhunderten vor sich hin pubertiert. Sie wickelt nahezu alle Männer um den Finger und bringt die Frauen oft zur Weißglut. Dardurch ergeben sich hier einige amüsante Aspekte, die die ansonsten eher bedrückende Atmosphäre auflockern. 

    Auch in dieser Folge gibt es wieder etliche Kampfszenen, die für mich oftmals zu wirr gerieten, so dass ich selbst bei mehrfachem Hören der Passage nicht immer genau wusste, was wer wann wie tat. Aber insgesamt ist dieser Band etwas ruhiger gehalten als sein Vorgänger, so dass zwischendurch auch der Humor wieder zum Tragen kam - wie beispielsweise die ewigen Scharmützel zwischen Alex und Jen. Alles in allem eine gelungen Mischung aus Spannung und Unterhaltung.

    Immer wieder überraschend finde ich, dass die Unsterblichen oft deutlich weniger souverän und vorausschauend agieren als ich es erwarten oder erhoffen würde. So auch in diesem Band. Kleopatra überschätzt sich hier doch einige Male, so dass es letztlich wie ein Wunder erscheint, dass nicht alle umkommen. Und auch bei Alex, Jen und Kevin staunte ich am Ende, dass sie irgendwie wieder heile aus ihrem Abenteuer herauskamen. Aber schließlich kann Andreas Suchanek die Lichtkämpfer auch nicht reihenweise umkommen lassen, da wäre die Reihe sonst rasch zu Ende.

    Kris Köhler als Sprecher hat mir erneut gut gefallen. Er liest deutlich dynamischer, betonter und variationsreicher als der Sprecher der Bände 1-3, und auch die eher jugendliche Stimme passt zu den Charakteren für mein Empfinden viel besser als die von Clemens Benke. So vergingen die 4 Stunden und 39 Minuten der ungekürzten Hörbuchausgabe auch diesmal wieder wie im Flug.

    Macht definitiv wieder Lust auf die Fortsetzung!


    © Parden

  21. Cover des Buches Das Erbe der Macht: Silberregen 5 (ISBN: B07QFR2VRX)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht: Silberregen 5

     (16)
    Aktuelle Rezension von: parden

    DER EIFELTURM IN LONDON...

    Max ist nach langem Heilschlaf erwacht. Um das erlebte Grauen zu verarbeiten, wird er zum Psychologen des Castillos geschickt. Der hat eine ganz besondere Fähigkeit, die Max' Seele heilen soll. Doch will dieser überhaupt geheilt werden? Unterdessen geht die Jagd nach den Sigilsplittern weiter. Alex und Jen bekommen es mit einer noch nie dagewesenen Herausforderung zu tun. Und natürlich sind auch ihre Feinde nicht weit. 

    Auch diesmal gibt es wieder zwei Handlungsstränge, wobei Max im Castillo (noch) keine aufregenden Abenteuer bestehen muss, sondern sich erst einmal von seiner Entführung erholen muss. Die Sitzungen beim Psychologen zeigen ihm zwar einige Schlüsselszenen seiner Kindheit und Jugend, vermögen es allerdings nicht, seine immense Wut herunterzukochen. Oft genug flüchtet er aus dem Castillo, um außerhalb des Areals alleine sein und in Ruhe nachdenken zu können. Dort stößt er eines Tages auf einen Fremden, mit dem er ins Gespräch kommt. Doch wer ist der Fremde wirklich? Max trifft schließlich eine Entscheidung...

    Die Lichtkämpfer Jen, Alex und Clara werden auf der Suche nach dem nächsten Sigilsplitter durch ein Portal geschickt, das keine Unsterblichen hindurchlässt. Die drei stoßen in einer Dimensionsfalte auf ein unbekanntes London viktorianischen Zeitalters, in dem Magie bei Todesstrafe verboten ist. Doch als den dreien diese Regel klar wird, ist es schon zu spät - sie werden verfolgt. Da hilft es auch nicht, dass der Wall, der vor Jahrhunderten zum Schutz der nichtmagischen Bevölkerung errichtet wurde, hier keine Wirkung zeigt und die Magie ungebremst fließen kann. Oben auf dem Eifelturm, der hier in London steht, gehen die drei Lichtkämpfer ihrem Schicksal entgegen...

    Auch in dieser Folge werden neue Charaktere eingeführt, die womöglich auch in den folgenden Bänden noch von Bedeutung sein könnten. Außerdem gibt es weitere Erkenntnisse, die noch von Interesse sein werden, und eine Begegnung, die vor allem für Clara wichtig ist. Das empfand ich als netten und tröstenden Einfall. Natürlich spielt die Schattenfrau auch diesmal wieder eine perfide Rolle, und doch ploppen gerade was diese Figur anbelangt, immer wieder neue Fragezeichen auf. Man darf gespannt sein...

    Auch wenn Andreas Suchanek sich weiterhin nicht scheut, Details aus bekannten anderen Fantasywerken in seiner Reihe auftauchen zu lassen, kann man ihm einen eigenen Stil nicht absprechen. Neben Action und Spannung kommt auch diesmal der Unterhaltungswert wieder nicht zu kurz - gerade die frotzelnden Dialoge unter den Lichtkämpfern sorgen für amüsante Momente und lockern das Geschehen angenehm auf.

    Kris Köhler als Sprecher hat mir erneut gut gefallen. Er liest deutlich dynamischer, betonter und variationsreicher als der Sprecher der Bände 1-3, und auch die eher jugendliche Stimme passt zu den Charakteren für mein Empfinden viel besser als die von Clemens Benke. So vergingen die 3 Stunden und 54 Minuten der ungekürzten Hörbuchausgabe auch diesmal wieder wie im Flug.

    Alles in allem wie gehabt eine gelungene Mischung aus Action, Spannung, fantastischen Einfällen, dunklen Ahnungen, neugierig machenden Informationshäppchen, interessanten Figuren, unterhaltsamen Dialogen und einem gehörigen Quäntchen Humor. 

    Macht definitiv wieder Lust auf die Fortsetzung!


    © Parden





  22. Cover des Buches Wechselbalg: Das Erbe der Macht 3 (ISBN: B07HJ32W48)
    Andreas Suchanek

    Wechselbalg: Das Erbe der Macht 3

     (19)
    Aktuelle Rezension von: parden

    KRÄFTEMESSEN...

    Der Wechselbalg schlug unbarmherzig zu und tötete einen der Lichtkämpfer. Das Castillo wird hermetisch abgeriegelt, die Jagd beginnt. Doch wer ist der Verräter - und was ist sein Plan? Als Johanna endlich begreift, was die Schattenfrau vorhat, scheint es bereits zu spät. Kann die gnadenlose Feindin noch aufgehalten werden? Unterdessen finden sich Alex und Jen an einem unbekannten Ort wieder. Weit entfernt von ihren Freunden machen sie eine unglaubliche Entdeckung. 

    Nachdem im letzten Band bekannt wurde, dass sich ein Verräter in ihren Reihen befindet, misstraut im Castillo allmählich jeder jedem. Die brutalen Ereignisse tragen auch nicht gerade dazu bei, die Lage zu entspannen. Nach dem ersten Mord werden die Lichtkämpfer im Castillo eingeschlossen, niemand kann hinein oder heraus. Doch es dauert, bis sie auf die Spur des Wechselbalgs kommen. Und dann scheint alles zu spät...

    Alex und Jen müssen sich unterdessen auch in ihrer überraschenden Lage zurechtfinden. Vom Stabmacher aus sollte sie das Portal wieder ins Castillo zurückbringen, doch wurden sie unerwartet an einen unbekannten Ort katapultiert. Sie müssen sich dort nicht nur orientieren und aus scheinbar auswegloser Lage entkommen, sondern sehen sich unvermittelt auch einer tödlichen Gefahr gegenüber. Das Ende scheint nahe...

    Sehr spannend war es in diesem Band über weite Strecken, und das gleich an mehreren Schauplätzen. Gelegentlich habe ich daran gezweifelt, ob es da noch ein Entkommen geben konnte, aber die Lichtkämpfer zeigen durchaus einen großen Einfallsreichtum, gepaart mit viel Mut. Der geheimnisvollen und hasserfüllten Schattenfrau gegenüber wirken zwar selbst die Unsterblichen mit all ihrer Erfahrung und ihrem Wissen teilweise wie Dilettanten, aber sonst wäre es ja auch langweilig.

    Auch in diesem Band zeigen sich wieder einige Parallelen zu bekannten Werken wie Harry Potter (z.B. Vielsafttrank, Squib), diesmal jedoch wohldosierter im Vergleich zum vorherigen Band. Die gelegentlichen Frotzeleien unter den Lichtkämpfern - allen voran zwischen Alex und Jen - sind recht unterhaltsam und lockern das spannende und oftmals auch düstere Geschehen deutlich auf.

    Allerdings muss ich auch diesmal den Sprecher negativ anmerken. Clemens Benke liest den Text (ungekürzte Hörbuchausgabe, 3 Stunden und 51 Minuten) wie schon in den vorherigen Bänden einfach gleichbleibend runter und zeigt dabei zudem z.T. wenig Talent für Betonungen. Glücklicherweise hat ab dem kommenden Band ein anderer Sprecher den Part übernommen, da hoffe ich mal, dass mich dessen Vortrag mehr überzeugen kann.

    Neugierig auf die Fortsetzung bin ich jetzt nämlich durchaus...


    © Parden

  23. Cover des Buches Schattenzeit: Das Erbe der Macht 7 (ISBN: B07XP49TWN)
    Andreas Suchanek

    Schattenzeit: Das Erbe der Macht 7

     (16)
    Aktuelle Rezension von: parden

    DIE EREIGNISSE ÜBERSCHLAGEN SICH...

    Chaos und Tod greifen um sich. Die Enthüllung der Schattenfrau hat weitreichende Folgen. Bevor die größte Feindin der Lichtkämpfer ihre Rache zu Ende bringt, sollen Mentigloben ihr erlittenes Leid verdeutlichen. Unterdessen ringt ein Lichtkämpfer mit dem Tod, im Castillo tobt ein blutiger Kampf und ein Familiengeheimnis offenbart das ganze Ausmaß eines uralten Plans. (Klappentext)

    Nachdem im vorherigen Band die Identität der Schattenfrau gelüftet wurde und alle schockiert hat, wird in Band 7 auf die Erlebnisse der Schattenfrau in den vergangenen Jahrhunderten eingegangen. Eine wahrlich abwechslungsreiche Geschichte, oft hart und schmerzlich, aber letztlich wuchs bei der Schattenfrau vor allem der Hass. Und der Plan zur Vernichtung der Lichtkämpfer sowie der Unsterblichen.

    Und der Plan befindet sich schon längst in der Umsetzung, die Reaktionen der Lichtkämpfer und der Unsterblichen wirken wie hilflose Schachzüge in einer schon längst verlorenen Partie. In diesem Band wird das Castillo von den Schattenkämpfern überrannt, die sich durch ihren Pakt mit der Schattenfrau sorgfältig auf den Überfall vorbereiten konnten, während die Lichtkämpfer von der Situation vollkommen überrascht werden. Zahlenmäßig und in ihrer Skrupellosigkeit sind die Schattenkämpfer eindeutig überlegen, und wenn niemandem ganz rasch eine zündende Idee kommt, wird das Castillo und mit ihm die kostbaren Artefakte rettungslos verloren sein.

    Die Zwillingsbrüder Kevin und Chris sind gemeinsam mit Chloe immer noch bei den Eltern der Zwillinge in Irland und tauchen fassungslos in die Vergangenheit der Familie ein. Auch hierbei spielt die Schattenfrau eine gewichtige Rolle, und es wird deutlich, wie lange und perfide sie bereits am Plan der Vernichtung der Lichtkämpfer arbeitet. Diesmal erwartet Chris und die beiden anderen ein unerwarteter Besuch aus der Vergangenheit. Mit wichtigen Hinweisen...

    Ich bin ehrlich gesagt kein Fan von Kampfszenen, und diesmal gab es davon reichlich. Spannend und faszinierend war diese Folge dennoch, gerade weil es oft genug den Anschein hatte, dass es für die Lichtkämpfer gar keinen Ausweg mehr geben konnte. Immer wieder überraschend finde ich, dass die Unsterblichen oft deutlich weniger souverän und vorausschauend agieren als ich es erwarten oder erhoffen würde. Was zeichnet sie als Unsterbliche dann aus? So ganz schlau werde ich daraus bisher nicht. Aber es gefällt mir, dass hier niemand aufgibt und der Zusammenhalt im Allgemeinen durchaus vorhanden ist. Unterhaltsam fand ich hier auch die plötzlichen Fähigkeiten der sigillosen Köchin, die überraschenderweise nicht nur mit ihrer Bratpfanne kämpfen kann. Damit jedoch auch. Und das erfolgreich.

    Mit jedem Fragezeichen, das sich auflöst, lässt Andreas Suchanek gleich wieder weitere Fragezeichen aufploppen, so dass die Neugierde beim Hören eher wächst denn abflacht. Kris Köhler als Sprecher hat mir erneut gut gefallen. Er liest deutlich dynamischer, betonter und variationsreicher als der Sprecher der Bände 1-3, und auch die eher jugendliche Stimme passt zu den Charakteren für mein Empfinden viel besser als die von Clemens Benke. So vergingen die 4 Stunden und 10 Minuten der ungekürzten Hörbuchausgabe auch diesmal wieder wie im Flug.

    Macht definitiv wieder Lust auf die Fortsetzung!


    © Parden

  24. Cover des Buches Essenzstab: Das Erbe der Macht 2 (ISBN: B07HH1LR6N)
    Andreas Suchanek

    Essenzstab: Das Erbe der Macht 2

     (17)
    Aktuelle Rezension von: parden

    DAS BÖSE NAHT...

    Um voll auf seine Fähigkeiten zugreifen zu können, benötigt Alexander Kent einen Essenzstab. Doch als er und Jen nach dem Stabmacher suchen, stellen sie überrascht fest, dass dieser verschwunden ist. Eine Jagd beginnt. Gleichzeitig wollen die Lichtkämpfer im Castillo endlich erfahren, was der Rat ihnen verheimlicht. Hierfür schmieden sie einen waghalsigen Plan. Niemand ahnt, dass das Böse in ihrer aller Mitte darauf lauert, erbarmungslos zuzuschlagen. 

    In diesem Band erfährt man einiges über die Pläne der Schattenfrau, die von Rachegedanken zerfressen ist. Die Lichtkämpfer Jen und Alex stehen dabei im Zentrum ihres Interesses - mit den beiden jungen Menschen hat die Schattenfrau ganz besondere Pläne. Welche, werden noch nicht verraten, aber wozu sie fähig ist, deutet sich im zweiten Band bereits an.

    Als Jen und Alexander Kent beim Stabmacher auftauchen, um Alex seinen dringend benötigten Essenzstab zu besorgen, ist dieser verschwunden. Nichtsahnend tappen sie auf der Suche nach dem Stabmacher in die Falle der Schattenfrau. Gleichzeitig treibt im Castillo der Verräter sein Unwesen. Um ihm auf die Spur zu kommen, versuchen die Lichtkämpfer herauszufinden, welche Erkenntnisse der Rat der Unsterblichen hat. 

    Was sich hier recht spannend liest, empfand ich beim Hören oftmals doch als ziemlich langatmig. Etliche Szenen wurden ohne große Dramatik geschildert und plätscherten so vor sich hin. Das mag zu einem Teil auch diesmal wieder an dem Sprecher liegen. Clemens Benke liest den Text wie schon im vorherigen Band einfach gleichbleibend runter und zeigt dabei zudem z.T. wenig Talent für Betonungen. So kommen weder Witz noch Spannung richtig zum Zug.

    Was mich auch gravierend und noch deutlich mehr als im ersten Band gestört hat, das waren die doch sehr offensichtlichen Parallelen zu Elementen aus den Harry Potter Romanen. Der Besuch beim Stabmacher beispielsweise erinnert doch sehr deutlich an Harry Potters Suche nach seinem richtigen Zauberstab bei Garrick Ollivander. Die sich verbindenden Zauberstäbe mit dem Zwillingskern werden hier ebenso bemüht wie das Denkarium von Albus Dumbledore, wenn auch in anderer Erscheinung und unter anderem Namen.  Diese Beispiele für Parallelen zwischen den beiden Werken ließen sich noch mühelos fortführen. An einen Zufall mag ich da nicht mehr glauben...

    Abgesehen davon bin ich jedoch neugierig, wie die Erzählung weitergeht, zumal auch dieser Band wieder mit einem Cliffhanger endet. Jede:r einzelne der Lichtkämpfer weiß nun, dass das Böse naht, dass ein Verräter unter ihnen ist und dass der Kampf begonnen hat. Und da, wie ich erfahren habe, der Sprecher ab Folge 4 ein anderer sein wird, halte ich durch. In der Hoffnung, dass der kommende Band mir wieder mehr zusagt...


    © Parden

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks