Bücher mit dem Tag "lichtkämpfer"

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31 Bücher

  1. Cover des Buches Schattenfrau: Das Erbe der Macht 6 (ISBN: B07T8Z7JVF)
    Andreas Suchanek

    Schattenfrau: Das Erbe der Macht 6

     (20)
    Aktuelle Rezension von: parden

    DER SCHLEIER FÄLLT!

    Jahrhunderte lang bereitete sie ihren Plan vor, angetrieben vom unbändigen Hass auf die Lichtkämpfer und Unsterblichen. Jen, Alex und Clara stoßen überraschend auf eine Spur zur Identität der Schattenfrau. Sie ahnen nicht, dass dies alles verändern wird. Denn der Schleier soll fallen - und Chaos die Lichtkämpfer hinweg fegen... (Klappentext)

    Der sechste Band ist für mich der bislang stärkste der 12teilgen Reihe um die Lichtkämpfer. Diesmal wählt Andreas Suchanek gleich drei parallel laufende Handlungsstränge, die diesmal zwar auch zu neuen Fragezeichen führen, aber gleichzeitig erstmals auch unglaubliche Geheimnisse offenbaren. 

    Jen, Alex und Clara begeben sich auf die Spur des ersten Stabmachers, denn dieser scheint etwas mit dem von der Schattenfrau zurückgelassenen Essenzstab zu tun zu haben. Womöglich kommen sie der Identität der gehemnisvollen Figur nun endlich auf die Schliche?

    Gleichzeitig besuchen die Zwillingsbrüder Kevin und Chris gemeinsam mit Chloe unangekündigt ihre Eltern, um eingen Erinnerungsfetzen nachzugehen, die in der Therapie aufgeploppt sind und die sie nicht so recht einordnen können, und erfahren dabei wahrlich mehr über sich selbst und ihre Familie. 

    Und die Unsterblichen versuchen im Castillo das Archiv zu entsiegeln und erleben dabei eine böse Überraschung. Selbst die Unsterblichen agieren angesichts der Intrigen der Schattenfrau wie Schachfiguren, die genauso handeln wie die geheimnisvolle Gegnerin es von ihnen erwartet. Dabei handelt es sich bei den Unsterblichen durchaus um schon zu Lebzeiten geniale Charkatere wie Einstein oder Leonardo da Vinci, bei denen ich nicht erwarten würde, dass sie sich laufend so vorführen lassen. Wer sollte der Schattenfrau da noch Einhalt gebieten können?!

    Kris Köhler als Sprecher hat mir erneut gut gefallen. Er liest deutlich dynamischer, betonter und variationsreicher als der Sprecher der Bände 1-3, und auch die eher jugendliche Stimme passt zu den Charakteren für mein Empfinden viel besser als die von Clemens Benke. So vergingen die 3 Stunden und 54 Minuten der ungekürzten Hörbuchausgabe auch diesmal wieder wie im Flug.

    Alles in allem wie gehabt eine gelungene Mischung aus Action, Spannung, fantastischen Einfällen, dunklen Ahnungen, neugierig machenden Informationshäppchen, interessanten Figuren, unterhaltsamen Dialogen und einem gehörigen Quäntchen Humor. 

    Macht definitiv wieder Lust auf die Fortsetzung!


    © Parden


  2. Cover des Buches Feuerblut: Das Erbe der Macht 4 (ISBN: B07PNJWFCJ)
    Andreas Suchanek

    Feuerblut: Das Erbe der Macht 4

     (18)
    Aktuelle Rezension von: parden

    SPURENSUCHE...

    Endlich kann Jen den Folianten lesbar machen und erfährt den Inhalt von Joshuas Prophezeiung. Geschockt realisieren die Freunde, dass der Wall in größerer Gefahr schwebt, als bisher gedacht. Ein Rennen gegen die Zeit beginnt. Unterdessen stellt Leonardo ein Team zusammen, das die Identität der Schattenfrau aufdecken soll. Die erste Spur führt zu den Ashwells - und für Clara zu einer Konfrontation mit ihrer Vergangenheit. 

    Allen ist seit den Vorfällen im vorherigen Band klar, dass die Schattenfrau finstere Pläne hegt. Es wird ein Wettrennen geben um die Sigilsplitter, die jeder für sich von ungeheurer Macht beseelt sind, doch vereint dafür sorgen würden, dass der Besitzer unbesiegbar und allmächtig wäre. In diesem Band werden Alex und Jen deshalb nach Indien geschickt, um dort aus einer uralten Höhle einen der Sigilsplitter zu bergen: das Feuerblut. Doch die Schattenkämpfer erwarten sie schon...

    Gleichzeitig gilt es, mehr über die Schattenfrau herauszufinden. Ist sie möglicherweise mit den Ashwells verwandt? Clara, Chris und Chloé sollen hierfür ausgerechnet in der Bibliothek von Claras Eltern nach Hinweisen suchen. Dumm nur, dass die Ashwells alles andere als kooperativ sind. Wie finster die Pläne der alteingesessenen adligen Magierfamilie sind, wird Clara erst nach und nach klar...

    Man kann nicht behaupten, dass Andreas Suchanek seine Charaktere verschont. Manchesmal nimmt es Wunder, dass nicht noch mehr Lichtkämpfer sterben als durch die bisherigen Intrigen bereits geschehen. Sowohl in der Höhle in Indien als auch in der gut ausgestatteten Bibliothek der altehrwürdigen Ashwells geht es ziemlich schnell zur Sache. Und an so manchem Punkt ist eigentlich klar: hier kommt niemand lebend heraus!

    Ein wenig superheldenhaft muten die Tricks der Lichtkämpfer zuweilen schon an, aber ihr Einfallsreichtum ist gleichzeitig auch bewundernswert. Die Handlung empfand ich an einigen Stellen als etwas wirr und sprunghaft, aber über einen Mangel an Spannung und Action kann man sich hier wahrlich nicht beklagen. Beide Handlungsstränge bieten Anlass zum Nägelkauen, und die neuen Erkenntnisse werfen gleichzeitig wieder neue Fragezeichen auf. 

    Was ich nach wie vor nicht verstehe, ist die Zurückhaltung der Unsterblichen. Sie schicken die Lichtkämpfer vor, grübeln vor sich hin und versuchen bisher nach wie vor vergeblich, das Archiv wieder zugänglich zu machen. Die tragende Rolle spielen die Lichtkämpfer, oftmals im Duell mit den Schattenkämpfern und/oder der Schattenfrau. Der hier erstmals auftauchende Crawley gefällt mir als Schattenkämpfer richtig gut - was womöglich auch an der Vertonung durch den neuen Sprecher liegt.

    Gerade die Figur des Crawley liest Kris Köhler nämlich genial - fast so sarkastisch und ironisch wie Christoph Maria Herbst, dem ich bei solchen Rollen gerne lausche. Auch ansonsten tut der neue Sprecher der Hörbuchversion wirklich gut. Er liest deutlich dynamischer, betonter und variationsreicher als der Sprecher davor, und auch die eher jugendliche Stimme passt zu den Charakteren für mein Empfinden viel besser als die von Clemens Benke. So vergingen die 3 Stunden und 54 Minuten der ungekürzten Hörbuchausgabe diesmal wie im Flug.

    Alles in allem eine gelungene Mischung aus Action, Spannung, fantastischen Einfällen, dunklen Ahnungen, neugierig machenden Informationshäppchen, interessanten Figuren, unterhaltsamen Dialogen und einem gehörigen Quäntchen Humor. 

    Macht definitiv Lust auf die Fortsetzung!


    © Parden

  3. Cover des Buches Opfergang: Das Erbe der Macht 8 (ISBN: B082X2G6QB)
    Andreas Suchanek

    Opfergang: Das Erbe der Macht 8

     (17)
    Aktuelle Rezension von: parden

    SPURENSUCHE...

    Die Lichtkämpfer lecken ihre Wunden. Viel Zeit bleibt jedoch nicht. Leonardo befindet sich in Gefangenschaft, Marks Unterlagen bleiben verschwunden und die Jagd nach dem dritten Sigilsplitter geht weiter. Als sich Nostradamus mit einer wichtigen Information meldet, müssen die Lichtkämpfer reagieren, um Schlimmeres zu verhindern. Denn die Schattenkrieger sinnen auf Rache. (Klappentext)

    Nach den fürchterlichen Ereignissen im vorherigen Band braucht Jen erst einmal eine Auszeit. Als sie in London dem smarten Nichtmagier (Nimag) Dylan begegnet, funkt es gleich zwischen den beiden, und so kann Jen in den folgenden Tagen und Nächten kurzzeitig alles vergessen. Zurück im Castillo, wird Jen gleich mit der nächsten Mission beauftragt. Gemeinsam mit Alex und Kevin soll sie sich auf die Spur eines ehemaligen Sehers begeben, um nach einer Prophezeiung zu forschen, die ihnen im Kampf gegen die Schattenkrieger und vor allem gegen die Schattenfrau behilflich sein könnte. Doch in dem Haus des Sehers ist manches nicht so, wie es auf den ersten Blick scheint.

    Gleichzeitig geht es für Chris und Cleo nach Ägypten, um Hinweisen nachzugehen, die sie möglicherweise auf die Spur des dritten Sigilsplitters bringen. Ihnen zur Seite steht diesmal Kleopatra, die hier in Ägypten natürlich ein Heimspiel hat. Nervig ist nur, dass die Unsterbliche im Körper einer 17Jährigen steckt und so bereits seit Jahrhunderten vor sich hin pubertiert. Sie wickelt nahezu alle Männer um den Finger und bringt die Frauen oft zur Weißglut. Dardurch ergeben sich hier einige amüsante Aspekte, die die ansonsten eher bedrückende Atmosphäre auflockern. 

    Auch in dieser Folge gibt es wieder etliche Kampfszenen, die für mich oftmals zu wirr gerieten, so dass ich selbst bei mehrfachem Hören der Passage nicht immer genau wusste, was wer wann wie tat. Aber insgesamt ist dieser Band etwas ruhiger gehalten als sein Vorgänger, so dass zwischendurch auch der Humor wieder zum Tragen kam - wie beispielsweise die ewigen Scharmützel zwischen Alex und Jen. Alles in allem eine gelungen Mischung aus Spannung und Unterhaltung.

    Immer wieder überraschend finde ich, dass die Unsterblichen oft deutlich weniger souverän und vorausschauend agieren als ich es erwarten oder erhoffen würde. So auch in diesem Band. Kleopatra überschätzt sich hier doch einige Male, so dass es letztlich wie ein Wunder erscheint, dass nicht alle umkommen. Und auch bei Alex, Jen und Kevin staunte ich am Ende, dass sie irgendwie wieder heile aus ihrem Abenteuer herauskamen. Aber schließlich kann Andreas Suchanek die Lichtkämpfer auch nicht reihenweise umkommen lassen, da wäre die Reihe sonst rasch zu Ende.

    Kris Köhler als Sprecher hat mir erneut gut gefallen. Er liest deutlich dynamischer, betonter und variationsreicher als der Sprecher der Bände 1-3, und auch die eher jugendliche Stimme passt zu den Charakteren für mein Empfinden viel besser als die von Clemens Benke. So vergingen die 4 Stunden und 39 Minuten der ungekürzten Hörbuchausgabe auch diesmal wieder wie im Flug.

    Macht definitiv wieder Lust auf die Fortsetzung!


    © Parden

  4. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Schattenloge 1: Die Rückkehr (Bände 13-15) (ISBN: 9783958344907)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Schattenloge 1: Die Rückkehr (Bände 13-15)

     (537)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    》INHALT:

    Magie ist Teil dieser Welt – hinter einem Wall und damit vor Menschenaugen verborgen. Lange Jahre hat er für Frieden und Gerechtigkeit gesorgt, doch nun tobt ein Kampf um Macht und Vorherrschaft zwischen Licht- und Schattenkämpfern. Eine alte Vorhersehung scheint sich zu erfüllen, als Jennifer Danvers ihren Kampfgefährten verliert und Alexander Kent als dessen Erbe erwacht. An ihr und ihren Freunden liegt es nun, ihn in sein neues Leben einzuführen und doch ahnt keiner von ihnen, dass das Gleichgewicht der Kräfte zeitgleich ins Chaos zu stürzen droht. Das Böse ist bereit, den Wall zu zerschmettern…

     

    》EIGENE MEINUNG:

    Das Cover von „Aurafeuer“ fand ich sofort sehr anziehend. Es verweist auf spannende, erwachsenere Magie und wirkt in seiner Schlichtheit sehr mächtig. Die Hinweis auf dem Cover zu den Preisen, die die Serie gewonnen hat, empfinde ich hingegen als störend.

    „Aurafeuer“ stellt den ersten Teil einer längeren Buchserie dar. Diese ist ursprünglich monatlich als e-Book erschienen, wobei es mittlerweile Sammelbände und Gesamtausgaben (auch als Print) zu kaufen gibt. Die „Das Erbe der Macht“-Reihe umfasst 13 Bände und wurde im Anschluss mit einer 2. Staffel um ein Spin-off verlängert.

    In der ursprünglichen Variante gleichen die einzelnen Teile eher Abschnitten eines große Ganzen – der Auftaktband umfasst dabei etwa 140 Seiten. Dieses Konzept hat mich schon vor Beginn des Buches gestört und auch im Laufe des Lesens konnte ich mich nicht recht damit anfreunden.

    Die Erzählung selbst beginnt rasant, da man mitten in die Geschichte und dabei noch verschiedene Handlungsorte hinein geworfen wird. Erst nach und nach findet man als Leser den roten Faden, Erzählstränge kommen zusammen und das durchaus komplexe Magiesystem in der Urban Fantasy-Welt erschließt sich nach und nach zumindest soweit, dass man sich nicht verloren fühlt. Durch die kurzen Einzelbände würde es bei mir aber wohl noch einige Zeit dauern, bis ich mich wirklich in der Welt zu Hause fühlen würde.

    Dazu tragen auch die Charaktere bei. Hier lernen wir sowohl Menschen, als auch Lichtkämpfer und Unsterbliche kennen. Erstere geraten schnell in den Hintergrund. Bei den magisch Begabten führt uns das Buch bald zu einer kleinen Gruppe mit ganz unterschiedlichen Protagonisten. Einige davon finde ich grundsätzlich sympathisch, andere bleiben unnahbar und Alex ist mir (mit seinem sexistischen Gehabe und seinen gewollten Macho-Sprüchen) sogar schlichtweg unsympathisch. Ich denke hier soll sich eine größere Figurenentwicklung anbahnen. Die Sprache gefällt mir nicht wirklich: Girl? Alter? Ein genaueres Kennenlernen ist aufgrund der Kürze des Buches auch nicht möglich. 

    Die Unsterblichen bilden hingegen einen spannenden Part, der auch vom Magiesystem unterstützt wird. Wir reden hier von Größen der Menschheitsgeschichte wie Johanna von Orleans oder Leonardo da Vinci. Diese Prämisse konnte mich sehr von sich begeistern.

    Der Schreibstil hat mich am Anfang nicht wirklich in einen Fluss kommen lassen. Vor allem flapsige Bemerkungen zu Alkohol und Sex hätte es für mich nicht gebraucht. Der Humor ist mir nicht so positiv aufgefallen wie einigen anderen Lesern. Die einzelnen Handlungsorte sind interessant, aber wir springen zu schnell zum nächsten um Tiefe zu erzeugen. Am Ende des Buches findet man noch ein gutes Glossar, sowie eine (zu) große Menge an Werbung für weitere Werke des Autors…

    Da ich nach wie vor das Gefühl habe, erst per Prolog in eine Geschichte geschnuppert zu haben, fällt es mir schwer diese zu beurteilen. Ich denke hier ist viel Potential vorhanden, gerade in Sachen Magie, und auch die spannenden und geheimnisvollen Teile (eine Schattenfrau, der alte Wall, mächtige Artefakte,…) haben mir gut gefallen. Ich merke jedoch selbst, dass ich nicht gewillt bin diesen Protagonisten über so viele Teile hinweg – stets in kurzen Häppchen – in die Geschichte zu folgen.

     

    》FAZIT:

    Protagonisten und vor allem die gestückelte Art diese Geschichte per kurzen e-Books zu erzählen konnten mich nicht überzeugen. Das Magiesystem, die Unsterblichen, die geheimnisvollen und spannenden Aspekte haben mir an sich gut gefallen.

  5. Cover des Buches Das Erbe der Macht: Silberregen 5 (ISBN: B07QFR2VRX)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht: Silberregen 5

     (16)
    Aktuelle Rezension von: parden

    DER EIFELTURM IN LONDON...

    Max ist nach langem Heilschlaf erwacht. Um das erlebte Grauen zu verarbeiten, wird er zum Psychologen des Castillos geschickt. Der hat eine ganz besondere Fähigkeit, die Max' Seele heilen soll. Doch will dieser überhaupt geheilt werden? Unterdessen geht die Jagd nach den Sigilsplittern weiter. Alex und Jen bekommen es mit einer noch nie dagewesenen Herausforderung zu tun. Und natürlich sind auch ihre Feinde nicht weit. 

    Auch diesmal gibt es wieder zwei Handlungsstränge, wobei Max im Castillo (noch) keine aufregenden Abenteuer bestehen muss, sondern sich erst einmal von seiner Entführung erholen muss. Die Sitzungen beim Psychologen zeigen ihm zwar einige Schlüsselszenen seiner Kindheit und Jugend, vermögen es allerdings nicht, seine immense Wut herunterzukochen. Oft genug flüchtet er aus dem Castillo, um außerhalb des Areals alleine sein und in Ruhe nachdenken zu können. Dort stößt er eines Tages auf einen Fremden, mit dem er ins Gespräch kommt. Doch wer ist der Fremde wirklich? Max trifft schließlich eine Entscheidung...

    Die Lichtkämpfer Jen, Alex und Clara werden auf der Suche nach dem nächsten Sigilsplitter durch ein Portal geschickt, das keine Unsterblichen hindurchlässt. Die drei stoßen in einer Dimensionsfalte auf ein unbekanntes London viktorianischen Zeitalters, in dem Magie bei Todesstrafe verboten ist. Doch als den dreien diese Regel klar wird, ist es schon zu spät - sie werden verfolgt. Da hilft es auch nicht, dass der Wall, der vor Jahrhunderten zum Schutz der nichtmagischen Bevölkerung errichtet wurde, hier keine Wirkung zeigt und die Magie ungebremst fließen kann. Oben auf dem Eifelturm, der hier in London steht, gehen die drei Lichtkämpfer ihrem Schicksal entgegen...

    Auch in dieser Folge werden neue Charaktere eingeführt, die womöglich auch in den folgenden Bänden noch von Bedeutung sein könnten. Außerdem gibt es weitere Erkenntnisse, die noch von Interesse sein werden, und eine Begegnung, die vor allem für Clara wichtig ist. Das empfand ich als netten und tröstenden Einfall. Natürlich spielt die Schattenfrau auch diesmal wieder eine perfide Rolle, und doch ploppen gerade was diese Figur anbelangt, immer wieder neue Fragezeichen auf. Man darf gespannt sein...

    Auch wenn Andreas Suchanek sich weiterhin nicht scheut, Details aus bekannten anderen Fantasywerken in seiner Reihe auftauchen zu lassen, kann man ihm einen eigenen Stil nicht absprechen. Neben Action und Spannung kommt auch diesmal der Unterhaltungswert wieder nicht zu kurz - gerade die frotzelnden Dialoge unter den Lichtkämpfern sorgen für amüsante Momente und lockern das Geschehen angenehm auf.

    Kris Köhler als Sprecher hat mir erneut gut gefallen. Er liest deutlich dynamischer, betonter und variationsreicher als der Sprecher der Bände 1-3, und auch die eher jugendliche Stimme passt zu den Charakteren für mein Empfinden viel besser als die von Clemens Benke. So vergingen die 3 Stunden und 54 Minuten der ungekürzten Hörbuchausgabe auch diesmal wieder wie im Flug.

    Alles in allem wie gehabt eine gelungene Mischung aus Action, Spannung, fantastischen Einfällen, dunklen Ahnungen, neugierig machenden Informationshäppchen, interessanten Figuren, unterhaltsamen Dialogen und einem gehörigen Quäntchen Humor. 

    Macht definitiv wieder Lust auf die Fortsetzung!


    © Parden





  6. Cover des Buches Essenzstab: Das Erbe der Macht 2 (ISBN: B07HH1LR6N)
    Andreas Suchanek

    Essenzstab: Das Erbe der Macht 2

     (17)
    Aktuelle Rezension von: parden

    DAS BÖSE NAHT...

    Um voll auf seine Fähigkeiten zugreifen zu können, benötigt Alexander Kent einen Essenzstab. Doch als er und Jen nach dem Stabmacher suchen, stellen sie überrascht fest, dass dieser verschwunden ist. Eine Jagd beginnt. Gleichzeitig wollen die Lichtkämpfer im Castillo endlich erfahren, was der Rat ihnen verheimlicht. Hierfür schmieden sie einen waghalsigen Plan. Niemand ahnt, dass das Böse in ihrer aller Mitte darauf lauert, erbarmungslos zuzuschlagen. 

    In diesem Band erfährt man einiges über die Pläne der Schattenfrau, die von Rachegedanken zerfressen ist. Die Lichtkämpfer Jen und Alex stehen dabei im Zentrum ihres Interesses - mit den beiden jungen Menschen hat die Schattenfrau ganz besondere Pläne. Welche, werden noch nicht verraten, aber wozu sie fähig ist, deutet sich im zweiten Band bereits an.

    Als Jen und Alexander Kent beim Stabmacher auftauchen, um Alex seinen dringend benötigten Essenzstab zu besorgen, ist dieser verschwunden. Nichtsahnend tappen sie auf der Suche nach dem Stabmacher in die Falle der Schattenfrau. Gleichzeitig treibt im Castillo der Verräter sein Unwesen. Um ihm auf die Spur zu kommen, versuchen die Lichtkämpfer herauszufinden, welche Erkenntnisse der Rat der Unsterblichen hat. 

    Was sich hier recht spannend liest, empfand ich beim Hören oftmals doch als ziemlich langatmig. Etliche Szenen wurden ohne große Dramatik geschildert und plätscherten so vor sich hin. Das mag zu einem Teil auch diesmal wieder an dem Sprecher liegen. Clemens Benke liest den Text wie schon im vorherigen Band einfach gleichbleibend runter und zeigt dabei zudem z.T. wenig Talent für Betonungen. So kommen weder Witz noch Spannung richtig zum Zug.

    Was mich auch gravierend und noch deutlich mehr als im ersten Band gestört hat, das waren die doch sehr offensichtlichen Parallelen zu Elementen aus den Harry Potter Romanen. Der Besuch beim Stabmacher beispielsweise erinnert doch sehr deutlich an Harry Potters Suche nach seinem richtigen Zauberstab bei Garrick Ollivander. Die sich verbindenden Zauberstäbe mit dem Zwillingskern werden hier ebenso bemüht wie das Denkarium von Albus Dumbledore, wenn auch in anderer Erscheinung und unter anderem Namen.  Diese Beispiele für Parallelen zwischen den beiden Werken ließen sich noch mühelos fortführen. An einen Zufall mag ich da nicht mehr glauben...

    Abgesehen davon bin ich jedoch neugierig, wie die Erzählung weitergeht, zumal auch dieser Band wieder mit einem Cliffhanger endet. Jede:r einzelne der Lichtkämpfer weiß nun, dass das Böse naht, dass ein Verräter unter ihnen ist und dass der Kampf begonnen hat. Und da, wie ich erfahren habe, der Sprecher ab Folge 4 ein anderer sein wird, halte ich durch. In der Hoffnung, dass der kommende Band mir wieder mehr zusagt...


    © Parden

  7. Cover des Buches Schattenzeit: Das Erbe der Macht 7 (ISBN: B07XP49TWN)
    Andreas Suchanek

    Schattenzeit: Das Erbe der Macht 7

     (16)
    Aktuelle Rezension von: parden

    DIE EREIGNISSE ÜBERSCHLAGEN SICH...

    Chaos und Tod greifen um sich. Die Enthüllung der Schattenfrau hat weitreichende Folgen. Bevor die größte Feindin der Lichtkämpfer ihre Rache zu Ende bringt, sollen Mentigloben ihr erlittenes Leid verdeutlichen. Unterdessen ringt ein Lichtkämpfer mit dem Tod, im Castillo tobt ein blutiger Kampf und ein Familiengeheimnis offenbart das ganze Ausmaß eines uralten Plans. (Klappentext)

    Nachdem im vorherigen Band die Identität der Schattenfrau gelüftet wurde und alle schockiert hat, wird in Band 7 auf die Erlebnisse der Schattenfrau in den vergangenen Jahrhunderten eingegangen. Eine wahrlich abwechslungsreiche Geschichte, oft hart und schmerzlich, aber letztlich wuchs bei der Schattenfrau vor allem der Hass. Und der Plan zur Vernichtung der Lichtkämpfer sowie der Unsterblichen.

    Und der Plan befindet sich schon längst in der Umsetzung, die Reaktionen der Lichtkämpfer und der Unsterblichen wirken wie hilflose Schachzüge in einer schon längst verlorenen Partie. In diesem Band wird das Castillo von den Schattenkämpfern überrannt, die sich durch ihren Pakt mit der Schattenfrau sorgfältig auf den Überfall vorbereiten konnten, während die Lichtkämpfer von der Situation vollkommen überrascht werden. Zahlenmäßig und in ihrer Skrupellosigkeit sind die Schattenkämpfer eindeutig überlegen, und wenn niemandem ganz rasch eine zündende Idee kommt, wird das Castillo und mit ihm die kostbaren Artefakte rettungslos verloren sein.

    Die Zwillingsbrüder Kevin und Chris sind gemeinsam mit Chloe immer noch bei den Eltern der Zwillinge in Irland und tauchen fassungslos in die Vergangenheit der Familie ein. Auch hierbei spielt die Schattenfrau eine gewichtige Rolle, und es wird deutlich, wie lange und perfide sie bereits am Plan der Vernichtung der Lichtkämpfer arbeitet. Diesmal erwartet Chris und die beiden anderen ein unerwarteter Besuch aus der Vergangenheit. Mit wichtigen Hinweisen...

    Ich bin ehrlich gesagt kein Fan von Kampfszenen, und diesmal gab es davon reichlich. Spannend und faszinierend war diese Folge dennoch, gerade weil es oft genug den Anschein hatte, dass es für die Lichtkämpfer gar keinen Ausweg mehr geben konnte. Immer wieder überraschend finde ich, dass die Unsterblichen oft deutlich weniger souverän und vorausschauend agieren als ich es erwarten oder erhoffen würde. Was zeichnet sie als Unsterbliche dann aus? So ganz schlau werde ich daraus bisher nicht. Aber es gefällt mir, dass hier niemand aufgibt und der Zusammenhalt im Allgemeinen durchaus vorhanden ist. Unterhaltsam fand ich hier auch die plötzlichen Fähigkeiten der sigillosen Köchin, die überraschenderweise nicht nur mit ihrer Bratpfanne kämpfen kann. Damit jedoch auch. Und das erfolgreich.

    Mit jedem Fragezeichen, das sich auflöst, lässt Andreas Suchanek gleich wieder weitere Fragezeichen aufploppen, so dass die Neugierde beim Hören eher wächst denn abflacht. Kris Köhler als Sprecher hat mir erneut gut gefallen. Er liest deutlich dynamischer, betonter und variationsreicher als der Sprecher der Bände 1-3, und auch die eher jugendliche Stimme passt zu den Charakteren für mein Empfinden viel besser als die von Clemens Benke. So vergingen die 4 Stunden und 10 Minuten der ungekürzten Hörbuchausgabe auch diesmal wieder wie im Flug.

    Macht definitiv wieder Lust auf die Fortsetzung!


    © Parden

  8. Cover des Buches Wechselbalg: Das Erbe der Macht 3 (ISBN: B07HJ32W48)
    Andreas Suchanek

    Wechselbalg: Das Erbe der Macht 3

     (19)
    Aktuelle Rezension von: parden

    KRÄFTEMESSEN...

    Der Wechselbalg schlug unbarmherzig zu und tötete einen der Lichtkämpfer. Das Castillo wird hermetisch abgeriegelt, die Jagd beginnt. Doch wer ist der Verräter - und was ist sein Plan? Als Johanna endlich begreift, was die Schattenfrau vorhat, scheint es bereits zu spät. Kann die gnadenlose Feindin noch aufgehalten werden? Unterdessen finden sich Alex und Jen an einem unbekannten Ort wieder. Weit entfernt von ihren Freunden machen sie eine unglaubliche Entdeckung. 

    Nachdem im letzten Band bekannt wurde, dass sich ein Verräter in ihren Reihen befindet, misstraut im Castillo allmählich jeder jedem. Die brutalen Ereignisse tragen auch nicht gerade dazu bei, die Lage zu entspannen. Nach dem ersten Mord werden die Lichtkämpfer im Castillo eingeschlossen, niemand kann hinein oder heraus. Doch es dauert, bis sie auf die Spur des Wechselbalgs kommen. Und dann scheint alles zu spät...

    Alex und Jen müssen sich unterdessen auch in ihrer überraschenden Lage zurechtfinden. Vom Stabmacher aus sollte sie das Portal wieder ins Castillo zurückbringen, doch wurden sie unerwartet an einen unbekannten Ort katapultiert. Sie müssen sich dort nicht nur orientieren und aus scheinbar auswegloser Lage entkommen, sondern sehen sich unvermittelt auch einer tödlichen Gefahr gegenüber. Das Ende scheint nahe...

    Sehr spannend war es in diesem Band über weite Strecken, und das gleich an mehreren Schauplätzen. Gelegentlich habe ich daran gezweifelt, ob es da noch ein Entkommen geben konnte, aber die Lichtkämpfer zeigen durchaus einen großen Einfallsreichtum, gepaart mit viel Mut. Der geheimnisvollen und hasserfüllten Schattenfrau gegenüber wirken zwar selbst die Unsterblichen mit all ihrer Erfahrung und ihrem Wissen teilweise wie Dilettanten, aber sonst wäre es ja auch langweilig.

    Auch in diesem Band zeigen sich wieder einige Parallelen zu bekannten Werken wie Harry Potter (z.B. Vielsafttrank, Squib), diesmal jedoch wohldosierter im Vergleich zum vorherigen Band. Die gelegentlichen Frotzeleien unter den Lichtkämpfern - allen voran zwischen Alex und Jen - sind recht unterhaltsam und lockern das spannende und oftmals auch düstere Geschehen deutlich auf.

    Allerdings muss ich auch diesmal den Sprecher negativ anmerken. Clemens Benke liest den Text (ungekürzte Hörbuchausgabe, 3 Stunden und 51 Minuten) wie schon in den vorherigen Bänden einfach gleichbleibend runter und zeigt dabei zudem z.T. wenig Talent für Betonungen. Glücklicherweise hat ab dem kommenden Band ein anderer Sprecher den Part übernommen, da hoffe ich mal, dass mich dessen Vortrag mehr überzeugen kann.

    Neugierig auf die Fortsetzung bin ich jetzt nämlich durchaus...


    © Parden

  9. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Feuerblut (ISBN: 9783958342453)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Feuerblut

     (159)
    Aktuelle Rezension von: ramo

    Feuerblut ist der 4. Teil aus der Reihe Erbe der Macht von Andreas Suchanek. Da vermutet wird, dass die Schattenfrau etwas mit den Ashwells zu tun hat machen sich die drei C‘s (Clara, Chloe und Chris) auf den Weg zu den Ashwells. Dort angekommen können sie aber nicht in Ruhe recherchieren und es erwarten sie viele Hindernisse. In der Zwischenzeit machen sich Jen & Alex in Indien auf der Suche nach dem Sigilsplitter und treffen hier auch auf die gewohnten Schwierigkeiten.


    Dieses Buch hat wieder zwei Handlungsstränge - hier hat der Autor aber darauf geachtet, dass nicht nach jedem Kapitel die Sichtweise gewechselt wird sondern man länger an einem Handlungsstrang verweilt. Ich bin mir hierzu noch nicht sicher ob mir das gefällt, es erleichtert aber das folgen. Der Schreibstil ist wieder gewöhnt flüssig, authentisch und lustig:

    „Ich komme bereits auf vier, gab er zurück. Reicht aber nicht, um deine Falten zu zählen, es sind eindeutig mehr. Waren die schon immer da?“ - Seite 11.

    Ja, die Charaktere sind unheimlich sympathisch - von solchen Freunden lebt doch die Freundschaft. In diesem Band erfahren wir mehr über Clara und ihre Abneigung gegen ihre Familie - wer könnte  das nicht verstehen! Umso schöner ist es zu sehen, dass die Freunde zu ihrer eigenen Familie geworden sind.

    Am Ende gibts wieder den gewohnten Cliffhanger sodass man direkt weiterlesen möchte.

    Die Reihe geht spannend weiter und wird nicht langweilig - deshalb ist das auch eine klare Leseempfehlung.

  10. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Schattenzeit (ISBN: 9783958342590)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Schattenzeit

     (115)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    Inhalt: Die Identität der Schattenfrau ist gelüftet und hier werden einige Hintergründe geklärt, wie sie zu dieser werden konnte. Zudem bekommen die Zwillinge Chris und Kevin weitere Hintergründe zu ihrem Geheimnis der Geburt. Außerdem ist das Castillo in Bedrängnis von den Schattenkriegern. Zudem ist Alex schwer verletzt und Jen von der Schattenfrau entführt.

     

    Wie der Inhalt schon zeigt, gab es viel Action und viele Schauplätze in diesem Band. Ich muss sagen, nach dem letzten Band und den zwei neuen bombastischen Überraschungen ist bei mir hier bei diesem Band die Spannung abgeflacht. Zwar war der Kampf im Castillo spannend, aber wie sich die Lichtmagier teilweise angestellt haben, tat schon etwas weh. Es wirkte die ganze Zeit, als wären die Schattenkämpfer haushoch überlegen, da sie ihren moralischen Kompass komplett abgelegt haben. 

    Zudem ist mir in diesem Band dieses Schwarz-Weiß-Denken übel aufgestoßen. Ich hatte das im ersten Band bereits und darüber gesprochen, dass ich es nicht mag wie Lichtmagier als die reinen Guten und die Schattenmagier als die reinen Bösen dargestellt werden. Zwar gibt es hier eindeutig Ausnahmen, wie ja die Schattenfrau, wo ja bekannt ist, dass sie einst eine Lichtkämpferin war, aber dennoch wird mir das hier wieder zu deutlich gezeigt. Es wirkt manchmal so, als würde es keine Grautöne geben und wenn doch diese eingebaut werden, dann wirkt das wie auf Krampf. Zum Beispiel trifft sich ja Max mit einem Schattenkrieger, wo es ja schon mal etwas gräulich leuchtet und auch Crowly hat ja bereits angedeutet, dass die Schattenkrieger nicht komplett böse sind, sondern ja nur den Wall zerstören wollen und deshalb über moralische Grenzen hinausgehen würden. Dennoch bleibt dieses starke Bild von Schwarz-Weiß-Denken bei mir präsent, da es eindeutig überwiegt. Ich mag das einfach nicht.

     

    Die Geschichte der Schattenfrau wurde hier ja aufgedeckt und diesen Handlungsstrang fand ich eindeutig am interessantesten. Wie sich ihre Charakterzüge durch die Erlebnisse verändert haben und gerade deshalb hätte ich mir gewünscht, dass darauf mehr Fokus hätte liegen können und man sich mehr Zeit dazu lassen können. Ein Schreibtipp lautet ja: Show don’t tell. Auch wenn ich finde, dass Schreibtipps immer recht relativ sind, steckt in ihnen doch ein wahrer Kern. Hier wurde viel getellt. Es wurde davon berichtet, dass sich bei der Schattenfrau wegen jenen Ereignis sich ihre Gefühle so und so verändert haben. Es wirkte teils wie ein interessanter Bericht, aber ich hätte es lieber gespürt.

     

    Wenigstens wirkte das Ende nicht ganz überstürzt, doch war es schon komisch (Achtung kleiner Spoiler) wie die Lichtmagier die Schattenkämpfer plötzlich aus dem Castillo vertrieben haben, wo sie sich doch vorher so angestellt haben. Aber zumindest konnte man es meiner Meinung gut nachvollziehen.

     

    Fazit: Nach dem letzten Bangerband waren meine Erwartungen und Neugierde auf diesen wohl etwas hoch. Zumindest ist meine Spannung sehr schnell abgeflacht und ich habe die Ereignisse eher aus Interesse verfolgt und über so manchen Lichtmagier nur den Kopf geschüttelt. Von mir gibt es 3 Sterne.

  11. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Schattenchronik 1: Das Erwachen (Bände 1-3) (ISBN: 9783958344679)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Schattenchronik 1: Das Erwachen (Bände 1-3)

     (167)
    Aktuelle Rezension von: nbookisch

    Das Cover erinnerte mich sehr an die Reihe "die Chroniken der Schattenwächter" von Nicole Böhm...siehe da, sie hat das Cover auch tatsächlich gestaltet. Genau dieses Cover hat mich auch zum Lesen animiert, da ich ein großer Fan der Reihe bin. 

    Beim Lesen habe ich festgestellt, dass nicht nur das Cover der anderen Reihe ähnelt, sondern auch die Geschichte und deren Aufbau.


    Grundsätzlich ist es eine gute spannende Idee. Die Magie wird durch einen Wall  vor der Menschheit versteckt. Es herrscht ein Kampf zwischen Lichtwächtern und Schattenwächtern. Durch den Tod des Lichtkämpfers Mark erlangt Alexander dessen Macht und gerät somit in diese Welt. Beide müssen sich trotz Abneigung zusammenraufen und ihren Weg finden.


    Andreas Suchanek hat einen angenehmen Schreibstil. Er ist locker und witzig und das lässt die Seiten im Nu verfliegen und lesen. Leider geht er mir vor allem am Anfang etwas zu wenig auf die Charaktere selbst ein. Ansonsten schöner Cliffhanger am Ende, was zum Lesen auf den nächsten Band einlädt.

    Von mir 3,5 Sterne und Leseempfehlung, da im Grunde alles stimmig ist, wenn auch nicht ganz ausgereift. Aber bekanntermaßen reifen Autoren mit ihren Büchern :) Man darf also dennoch weiter gespannt bleiben...

  12. Cover des Buches Aurafeuer: Das Erbe der Macht (ISBN: B07GXLMPM7)
    Andreas Suchanek

    Aurafeuer: Das Erbe der Macht

     (35)
    Aktuelle Rezension von: ramo

    Aurafeuer ist der Auftakt der Reihe Erbe der Macht, die mittlerweile mehrere Bände umfasst. Mir hat der Auftakt zu dieser Serie gut gefallen.

    Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und auch die Dialoge sind so geschrieben wie man sich unterhalten würde - dadurch bekommt das Buch einen sehr realen Eindruck. Die einzelnen Szenen und Orte sind sehr bildlich dargestellt, sodass man sich die Orte sehr gut vorstellen kann - man ist von Andreas Suchanek aber nichts anderes gewohnt ;) Prinzipiell ist das Magiekonzept ja nichts Neues (deshalb auch der ironische Hogwartsvergleich) aber hier werden zu Zaubersprüchen noch magische Artefakte und Portale ins Spiel gebracht. Zudem werden bekannte Personen wie Da Vinci (der Frauenheld!), Einstein und Johanna von Orléans als Räte der Lichtkrieger in die Story eingebaut. Insofern hebt sich die Geschichte doch gut ab. Die Figuren sind authentisch beschrieben und man kann deren Reaktionen/Verhalten nachvollziehen. Auch hier wurde innerhalb des Teams ein Konflikt eingebaut sodass man das Buch in mehreren Facetten spannend findet.

    Fazit: Aurafeuer ist ein toller Auftakt der Urban Fantasy Reihe „Das Erbe der Macht“. Ich liebe den eingebauten Humor, die spannende Geschichte und die Konflikte der einzelnen Protagonisten. Auf Grund der relativ geringen Seitenanzahl (ca. 150 Seiten) kann man das Buch gut in einem Rutsch durchlesen - beinhaltet dann aber logischerweise nicht allzu viel Handlung.

  13. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Band 21: Schattentanz (ISBN: B07ZTP2V8P)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Band 21: Schattentanz

     (41)
    Aktuelle Rezension von: ramo

    Schattentanz ist der 21. Band aus der Erbe der Macht Reihe von Andreas Suchanek. Der Kampf beginnt und es steht fest, dass Merlin wieder alle Zügel in der Hand hält. Das Misstrauen zwischen Schatten- und Lichtkämpfer ist groß und das gegenseitige Vertrauen fällt ihnen schwer. Sie müssen alles riskieren und zusammenarbeiten, um am Ende eine winzige Chance gegen Merlin zu haben.

    Wieder einmal erwartete mich ein Band voller Spannung, Wortwitz und Twists. Das ein oder andere Mal wurde ich hinters Licht geführt, einzig und allein der Verräter lag mir schon länger im Auge. Dennoch ist gerade die Art wie das geschehen konnte wieder einmal super durchdacht und komplex aufeinander abgestimmt. Über die Charaktere gibt es nicht viel zu erwähnen, denn ihr Handeln hat sich über die Bände zu dem jeweiligen Charakter angepasst. Ihr Handeln ist logisch und nachvollziehbar. Ich leide bei jedem einzelnen Kampf mit, komme aus dem Kopfschütteln nicht heraus und hoffe, dass das falsche Glück ein Ende findet. Die Spannung konnte kontinuierlich hochgehalten werden und ich flog nur so durch das Buch.

    Für mich war der Band wieder ein Genuss. Spannung und Faszination ohne Ende, gepaart mit Emotionen und tollen Charakteren. Mehr braucht es nicht für ein sehr gutes Buch.

  14. Cover des Buches Das Erbe der Macht -  Allmacht (ISBN: 9783958342866)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Allmacht

     (86)
    Aktuelle Rezension von: BibliophilieOfBooks

    An sich mag ich den Schreibstil von Andreas sehr gerne. Er kann auch eigentlich sehr fesselnd schreiben, aber irgendwie fand ich den vierten Sammelband insgesamt doch eher langweilig.


    Inhalt:

    Leider fand ich den Band überwiegend langweilig. Die meiste Zeit plätscherte die Story vor sich hin und am meisten hat mich diesmal gestört, dass die Kapitel so unglaublich kurz waren und man viel zu oft die Szenen gewechselt hat.

    Dennoch gab es auch einige interessante Erkenntnisse, insbesondere rundum die Zwillinge. Genauso wurden auch noch einige Fragen beantwortet und auch rundum Clara ist nun alles irgendwie geklärt.


    Charaktere:

    Da hatte ich in der letzten Rezi erwähnt, dass ich langsam mit Jen und Alex warm werde und schon gingen die beiden mir in diesem Band am meisten auf die Nerven. Dafür, dass gerade Jen so stark sein soll, war sie oftmals mit die naivste von allen. Ich hätte ihr anhand der letzten Bände deutlich mehr zu getraut. Auch, wenn Alex ab und an mal einen sehr amüsanten Spruch parat hat, hat er auch so einige Situationen komplizierte gemacht. Das ist auch sicherlich alles so gewollt, aber ich fand die beiden irgendwie lästig. Dafür mag ich Max sehr gerne. In ihm sehe ich auch einen sehr zuverlässigen, bedachten und klugen Magier. Ganz besonders die ganze Inszenierung um Clara zu retten, fand ich unglaublich gut gemacht. Obwohl ich ihn in den ersten Bänden gar nicht so bewusst wahr genommen habe, konnte er mich in diesem Band nochmal richtig überraschen und von sich überzeugen. Definitiv einer meiner Lieblingscharaktere in dieser Reihe. Genauso wie die Zwillinge Chris und Kevin. Das große Geheimnis um die beiden wurde gelüftet und das fand ich sogar ziemlich genial. Noch genialer fand ich die Großmutter der beiden, die diesbezüglich noch einen Ass im Ärmel hatte.

    Fazit:

    Ich habe für mich entschieden die Reihe nicht mehr weiter zu verfolgen. Band 3 hatte mich schon nicht mehr so sehr in den Bann gezogen und Band 4 fand ich, bis auf wenige Passagen, sehr langweilig. Dadurch, dass mit Band 4 die erste Staffel auch zu Ende gegangen ist, kann ich da mit ruhigem gewissen die Reihe abhacken. 

  15. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Band 16: Hexenholz (ISBN: 9783958343375)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Band 16: Hexenholz

     (46)
    Aktuelle Rezension von: ramo

    In „Hexenholz“ von Andreas Suchanek schickt Moriarty Alfie, Maddison und Jason auf eine geheime Mission nach Afrika. Dort sollen Sie eine junge Frau finden, die für die Zukunft noch wichtig sein wird. Dabei gelangt das Trio in eine geheime Dimensionsfalte und werden Wahrer des Hexenholzes. Währenddessen beziehen Alex und Kyra ihr neues Zuhause. Dort erhalten sie Besuch von Nils und Attu und geraten in eine gefährliche Situation. Am Ende kommt überraschenderweise eine weitere Person ins Spiel. Auch bei Bran geht es weiter. Seine Machenschaften erregen erste Aufmerksamkeiten und wir bekommen erklärt, wie er die Ernennung der Unsterblichen beeinflusst hat.

    Wie man sieht, auch in diesem Band passiert eine Menge obwohl er eher ruhigerer Natur ist. Auch hier ist das Setting einfach großartig, man kann sich die East End, die Dimensionsfalte als auch die Situation im Keller sehr gut vorstellen - es fühlt sich auch im 16. Band an, als wäre man mitten drin dabei. Es ist ziemlich überflüssig zu erwähnen, das auch hier durchgängig Spannung herrschte und der gewohnte Detailwitz zum Vorschein kam, der einen das ein oder andere mal zum Schmunzeln brachte.

    Für mich ist es kaum zu glauben das auch nach 16 Bändern die Qualität weiterhin so hoch gehalten werden kann, aber es ist tatsächlich so. Diese Serie ist ein absolutes Highlight und daher nur zu empfehlen.

  16. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Band 14: Chronikblut (ISBN: 9783958343184)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Band 14: Chronikblut

     (60)
    Aktuelle Rezension von: ramo

    In „Chronikblut“ dem 14. Band der Erbe der Macht Reihe begleiten wir Jen & die anderen bei der Rettung von Alex. Dieser kann sich nach wie vor nicht an sein Magier Leben erinnern, wenn er wach ist. Der gut durchdachte Plan der 5 scheitert aber an Alex‘ Sturheit. Derweilen trifft Clara auf Leonardo, zusammen begeben sie sich in Cixis Höhle. Dort erfahren Sie viel über Cixi und den Onyxquader – dieser scheint nicht den Frieden zu bringen wie erhofft.

    In diesem Band haben wir zwei primäre Handlungsstränge – die Rettung um Alex und das Enttarnen von Ellis/Bran. Ersteren Handlungsstrang fand ich superspannend und authentisch – dass Alex wieder einmal alles vermasselt sind wir ja bereits gewohnt und so scheint die Rettungsaktion schnell aussichtslos. Interessant war hierbei die Rettung, die Fähigkeit von Ataciaru und dass er sich von Chloe abwendet. Der zweite Handlungsstrang überzeugte hingegen von einem sehr bildlichen Setting, man konnte sich die Höhle und auch die Orte der Erinnerung bildlich vorstellen, zudem scheint dieser Strang wichtig für die Fortsetzung zu sein.

    Wieder einmal lies sich das Buch sehr flüssig und angenehm lesen, sodass ich dieses Buch in kürzester Zeit verschlungen habe. Die Geschichte wird immer komplexer, interessanter und dadurch spannender – ich kann diese also nur weiterempfehlen.

  17. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Essenzstab (ISBN: 9783958342255)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Essenzstab

     (272)
    Aktuelle Rezension von: ramo

    Zu aller erst muss ich erwähnen, dass ich es richtig toll finde das am Anfang des Buches eine kurze Zusammenfassung des vorherigen Bandes erzählt wird. Der Autor vermag es super seine eigene Geschichte zusammenfassen :D 

    Ich war also direkt wieder in der Geschichte drin ohne meine Gehirnzellen aktivieren zu müssen. Die Hauptstory dreht sich hauptsächlich um die Charaktere Alex und Jen und welch Überraschung, die beiden sind sich doch nicht so unähnlich wie sie denken. Das kommt jetzt nicht wirklich überraschend aber dennoch finde ich es sehr schön und angenehmer als wenn sie sich ständig im Weg stehen. Die Geschichte war wieder durchgehend flüssig zu lesen mit einer guten Portion Humor:

    "Es ist fünf vor zwölf, Albert", warnte Johanna. 

    "Du und deine Metaphern." 

    "Nein, es ist wirklich fünf vor zwölf." 

    "Oh, schon."

    Ich liebe diese bildliche Sprache, denn man fühlt sich direkt hineinversetzt in die Charaktere als auch die Orte. Es gefällt mir zusätzlich das in diesem Band, neben der Vertiefung der Hauptcharaktere, auch die Schattenfrau näher erläutert wird. Die Frage nach dem Verräter bleibt aber immer noch unbeantwortet und so bleibt einem nichts anderes übrig als den nächsten Band zu lesen, denn das Ende war wirklich fies. 

    Langeweile kommt bei diesem Buch nicht auf, sie könnte eine meiner Lieblingsserien werden.

  18. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Wechselbalg (ISBN: 9783958342286)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Wechselbalg

     (180)
    Aktuelle Rezension von: ramo

    Wie der Name "Wechselbalg" schon aussagt, gibt es im Castillo einen Wechselbalg. Das ist eine Kreatur, die die Gestalt und das Wesen einer anderen Person imitiert. Insofern wird alles daran gesetzt, diese Kreatur ausfindig zu machen. Das ist natürlich nicht so einfach und so kommt ganz viel Misstrauen ins Castillo denn man weiß nicht wem man noch trauen kann. Zudem kämpfen Jen und Alex an anderer Stelle um das Überleben und stehen auch vor neuen Herausforderungen.

    Es geht also wieder einmal spannend weiter und zum Glück wird die Geschichte nicht künstlich verlängert und wir erfahren wer der Wechselbalg ist. Dennoch muss man sich nicht Sorgen das es dann nicht mehr spannend wird, denn der Autor sorgt für weitere Probleme. Auch hier wurde mein Verdacht nicht bestätigt, sodass man immer im unklaren gelassen wird - nichts ist schlimmer als vorhersehbare Handlungen. Das macht das Buch durchaus spannender. 

    Ich finde es sehr angenehm, dass das Buch aus kurzen Kapiteln besteht, denn so ist man geneigt noch schnell ein Kapitel weiter zu lesen (auch wenn daraus schnell ein paar mehr werden). Das ist aber auch gleichzeitig ein kleiner Kritikpunkt. Das Buch verfolgt zwei Handlungsstränge parallel - die Suche nach dem Wechselbalg im Castillo und der Kampf bei Jen & Alex. Das sorgte leider an einigen Stellen für Verwirrung bei mir weil ich so schnell nicht in die neue Perspektive kam. 

    Die einzelnen Orte, Gegenstände und Charaktere werden sehr bildlich dargestellt. Man kann sich gut in die Protagonisten hineinversetzen und mitfühlen. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und teilweise auch sehr lustig - am liebsten würde man die Reihe in einem durchlesen.

    Natürlich gibt es auch für den dritten Teil eine klare Leseempfehlung für alle die auf Magie stehen und ältere Protagonisten bevorzugen ;)

  19. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Zwillingsfluch (ISBN: 9783958342743)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Zwillingsfluch

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Chronikskind

    Auch mit diesem Band war ich nicht so richtig zufrieden. Den Zwillingsfluch an sich fand ich zwar sehr spannnend, aber auch hier sind mir doch zu viele kleinere Fragen offen geblieben. Vor allem die Frage, was der Sinn dieses Fluches eigentlich ist. Was ich ebenfalls ein wenig störend empfunden habe, ist die Geheimniskrämerei der Unsterblichen. Man hätte vieles besser oder überhaupt lösen können, wenn die einfach mal reden würden. Vor allem von Jen war ich enttäuscht, die starke Kämpferin vom Anfang habe ich hier vergeblich gesucht. Was mir nach wie vor auch sauer aufstößt ist die Frage, warum alle so blind für die Entwicklungen rund um die Schattenfrau sind - so lange, wie sie agiert, sollten doch gerade die Unsterblichen mal was mitbekommen. Was aber immer noch positiv ist, ist der Stil des Autors. Er liest sich flüssig, sodass es sich wenigstens nicht zieht wie Kaugummi.

  20. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Ascheatem (ISBN: 9783958342705)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Ascheatem

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Chronikskind

    Lang ist es her, dass ich die Vorgänger-Bände gelesen habe. Der Rückblick hat den Wiedereinstieg sicher erleichtert, wenn ich auch gerne noch ein wenig gehabt hätte. Leider hat mich der Band nicht so richtig catchen können. Die Entwicklungen haben eher ein Kopfschütteln bei mir ausgelöst und von den Lichtkämpfern war ich ein wenig enttäuscht. Wie leicht sie sich von anderen (insbesondere der Schattenfrau) reinlegen lassen. Lediglich Max hat mir wirklich gut gefallen und sich toll entwickelt. Insgesamt sind mir bezüglich der Traumebene auch zu viele Fragen offen geblieben - zumindest hab ich nicht alles verstanden, was es zwischendurch doch auch ein wenig schwer gemacht hat.

  21. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Schattenfrau (ISBN: 9783958342477)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Schattenfrau

     (122)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    Inhalt: Jen, Alex und Clara begeben sich auf die Suche nach der wahren Identität der Schattenfrau und stoßen dort auf eine bittere Wahrheit. Inzwischen versuchen die Zwillinge Kevin und Chris zusammen mit Chloe ein Familiengeheimnis aufzudecken. Die Unsterblichen Johanna, Leonardo und der Rest versuchen das Siegel vor der Bibliothek zu öffnen, um endlich wieder an das Wissen zu gelangen, was ihnen die Schattenfrau verwehrt.

     

    Was soll ich sagen? Meine Erwartungen wurden in dem Band nicht enttäuscht, sondern vollkommen übertroffen. Als ich mit Lesen angefangen habe, war ich noch etwas skeptisch, ob der Autor der aufgebauten Spannung um die Schattenfrau gerecht werden kann. Mir wurde fast schon ein zu großes Geheimnis um sie gemacht, dass ich nicht damit rechnete, dass es am Ende zu einem großen Knall kommen kann… aber dieser Knall kam tatsächlich – sehr heftig, dass man schon von einem Urknall sprechen kann. Da hat er mich kalt erwischt.

    Auch der zweite Handlungsstrang mit den Zwillingen, der in eine ganz andere Richtung ging und dennoch mit dem ersten zusammengehört, weil er den Plan der Schattenfrau formt, hat auch einen ordentlichen Knall ausgelöst.

    Beim dritten mit den Unsterblichen ging es nicht ganz so spektakulär vor, da ich mir das Ergebnis schon fast gedacht habe. Aber das wäre auch zu viel des guten gewesen, nach den zwei bombigen Handlungssträngen.

    Hier muss ich wirklich sagen, dass der Autor sich selbst übertroffen hat. Er hat mir meine ganze Skepsis genommen und dass ich jetzt gleich noch den nächsten Band lesen muss. Das hatte ich eigentlich nicht vor, aber jetzt muss ich ja weiterlesen.

    Auch habe ich hier nichts auszusetzen, am Ende wie sonst bei den Büchern, weil Suchanek mich hier einfach erwischt hat. Durch das spektakuläre Ende hat er so einiges an Boden gut gemacht.

     

    Mir kam nur eine Frage auf, die ich irgendwie noch nicht richtig kapiert hat. Wie wird man denn zu einem Unsterblichen? Die Unsterblichen sind ja alles Figuren, die einen geschichtlichen Hintergrund haben – Albert Einstein, Leonardo da Vinci… neuerdings Kleopatra, allerdings eine sehr junge Form von ihr.

    Irgendwie habe ich noch nicht richtig verstanden, wie es die Unsterblichen schaffen unsterblich zu werden. Das ist mir ein Rätsel.

     

    Fazit: Richtig guter Band zum Halbzeitzyklusfinale, welches ja im nächsten Band noch fortgesetzt wird. Dieser Band war der mit Abstand spannendste und mit dem größten Urknall, den ich bei einem Buch hatte seit langem. Klare 5 Sterne.

  22. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Schattenloge 2: In Asche und Blut (Bände 16-18) (ISBN: 9783948695439)
    Suchanek Andreas

    Das Erbe der Macht - Schattenloge 2: In Asche und Blut (Bände 16-18)

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Angeliques_Leseecke

    *Klappentext*

    Es ist der finale Schachzug!
    Chloe und Eliot erhalten von ihrem neuen Herrn grauenvolle Aufträge, während Crowley sich auf die Suche nach dem Verräter macht, der einst für die Blutnacht von Alicante verantwortlich war.
    Unterdessen bittet Johanna ihre beste Freundin um Hilfe. Diese war seit vielen Jahrzehnten zwischen den Welten unterwegs, muss jetzt aber umgehend wieder ins Geschehen eingreifen. Doch ist es nicht längst zu spät?

    *Meine Meinung*

    "Das Erbe der Macht – Schattenloge 2" von Andreas Suchanek besteht aus den Geschichten Hexenholz, Seelenmosaik und Blutnacht. Wieder nimmt uns der Autor mit in seine fantasiereiche Welt, spannend und fesselnd erzählt er die Geschichte weiter und lässt den Leser kaum zur Ruhe kommen. Neue Charaktere tauchen auf und stellen die vorhandene Ordnung auf den Kopf. Die Beschreibungen des Autors sind lebendig und detailliert, egal ob von einer Person, einem Landstrich oder von Geschehnissen die Rede ist. In meinem Kopf entstehen dadurch farbige Bilder und ich kann gut in die Story eintauchen.

    Immer wieder schafft es Andreas Suchanek mich zu überraschen. Es tauchen neue Welten und neue Magie auf, ich bin echt begeistert.


    Mit Bran hat Andreas ein wirkliches Monster erschaffen, was er jetzt vorhat ist echt wahnsinnig. Ich bin gespannt, ob irgendjemand ihn noch stoppen kann.

    Nils spielt eine immer größerwerdene Rolle, mir gefällt dieser kleine Steppke richtig gut und ich freue mich mehr von ihm zu lesen.


    *Fazit*

    Dieser Abschnitt ist echt erschreckend und lässt Grausames erahnen.

    Wer fantasiereiche Welten mag, sollte sich unbedingt diese Reihe merken. Ich empfehle aber, von Band 1 zu starten, sonst verpasst ihr einige wichtige Geschehnisse.

    Aber Vorsicht… es besteht Suchtgefahr!!!

    Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung und 5 Sterne.

  23. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Opfergang (ISBN: 9783958342620)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Opfergang

     (112)
    Aktuelle Rezension von: ramo

    In Band 8 „Opfergang“ begeben sich Chloe, Chris und Kleopatra nach Ägypten und suchen weitere Hinweise auf den Sigilsplitter. Jen, Kev & Alex hingegen reisen nach Frankreich und wollen etwas über einen bestimmten Seher in Erfahrung bringen.

    Dieser Band ist sehr düster gehalten, beide Teams stecken mitunter in ernsten Schwierigkeiten. Handlungstechnisch ist hier eher eine Bremse eingebaut, gemessen an den vorherigen zwei Bändern. Das tut der Spannung aber keinen Abbruch. Ich bin auch immer wieder erstaunt wie gut die Unsterblichen beschrieben werden und das dies zu ihrem „echten“ leben passt, wie z.B. das Edison eine Faszination für Glühbirnen hat und Kleopatra alle um den Finger wickelt. Trotz der fiktiven Darstellung orientiert sich der Autor auch an der Geschichte - Top! Am Anfang gibt es für alle Wiedereinsteiger eine kleine Zusammenfassung was bisher geschah - so ist man immer wieder schnell in der Geschichte drin. Auch dieser Band ist wieder einmal sehr spannend und angenehm geschrieben, man kann hier keinen Unterschied zu den vorherigen Bändern feststellen. 

    Das Erbe der Macht bleibt eine Reihe die durchgängig die Qualität halten kann, das erlebt man selten. Von daher sollte man diese Reihe unbedingt weiterlesen. 

  24. Cover des Buches Zwillingsfluch: Das Erbe der Macht 11 (ISBN: B08C5CR9QD)
    Andreas Suchanek

    Zwillingsfluch: Das Erbe der Macht 11

     (2)
    Aktuelle Rezension von: parden

    KOMMT ES ZUR ALLMACHT?

    Mithilfe der Archivarin wollen die Lichtkämpfer eine Möglichkeit finden, die Verschmelzung der Sigilsplitter zur Allmacht aufzuhalten. Tief in den Katakomben, verborgen in uralten Büchern, könnte sich der Schlüssel dazu verbergen, die Schattenfrau noch aufzuhalten. Doch finden sie ihn noch rechtzeitig? Unterdessen machen sich Jen und Alex daran, Marks Schatulle zu bergen, um endlich die Wahrheit über das wilde Sigil und die Zwillinge zu erfahren. (Klappentext)

    Im vorherigen Band behielt die Schattenfrau die Oberhand: Der letzte Sigilsplitter fiel in ihre Hände, und nun muss alles daran gesetzt werden, die Verschmelzung der drei Splitter doch noch aufzuhalten. Alle Lichtkämpfer versammeln sich nun an sicheren Orten, denn sie wissen: der entscheidende Kampf steht bevor. Um die Schattenfrau überhaupt noch aufhalten zu können, müssen die Lichtkämpfer herausfinden, was es mit dem Zwillingsfluch auf sich hat, den sich die machtgierige Magierin offensichtlich zunutze machen will. 

    Die Unsterbliche Johanna sowie Chloe und Nikki tauchen dafür mit Unterstützung der Archivarin im Archiv in Erinnerungen von Zeitzeugen ein (mit Hilfe von Mentigloben) , um dort nach entsprechenden Hinweisen zu forschen. Doch die Schattenfrau wäre nicht da wo sie jetzt steht, wenn sie dies nicht vorhergesehen hätte...

    Der Schlüssel des Ganzen liegt offensichtlich bei den Zwillingen Kevin und Chris Grant, zwei Lichtkämpfern. Diese beiden sind seinerzeit unter außergewöhnlichen Umständen gezeugt worden und sind nun Teil des widerwärtigen Plans der Schattenfrau. Dabei schreckt diese wie immer vor keiner Missetat zurück - skrupellos verfolgt sie ihre Ziele.

    Gleichzeitig versuchen Jen und Alex, dem Geheimnis um Alex' wildes Sigil auf die Spur zu kommen und suchen dafür nach der Schatulle von Mark, von der Jen nun endlich Kenntnis erhalten hat. Unerwartet kommen ihnen dabei zwei "Nimags" in die Quere, nicht magische Menschen, die aus irgendeinem Grund trotzdem über Magie verfügen. Mit verblüffenden Folgen... 

    Auch im vorletzten Band der ersten Staffel der Reihe um "Das Erbe der Macht" setzt Andreas Suchanek auf gleichberechtigte parallele Handlungsstränge, wobei die ständigen Perspektivwechsel die Spannung hochhalten. Dabei ergeben sich nach und nach einige Erkenntnisse, die mir die Kinnlade runterklappen ließen (Johanna!), und es treten wieder einige neue und interessante Charaktere auf, wie zum einen die bereits erwähnten Nimags, zum anderen aber auch die Granny der beiden Zwillinge, die sich hinsichtlich Mut, Wille, Stärke und Loyalität hinter niemandem zu verstecken braucht.

    Zwei Aspekte haben mich gestört, so dass ich hier trotz aller Spannung gerade noch auf vier Sterne komme. Zum einen habe ich nicht wirklich verstanden, auf welche Art die Schattenfrau den Zwillingsfluch für die Verschmelzung der Sigilsplitter nutzen will. Das hätte m.E. besser erläutert werden müssen. Zum anderen nervt es mich zunehmend, dass hier so viele Charaktere mit wichtigen Informationen hinterm Berg halten. Gerade die Unsterblichen (und das habe ich schon in einigen Folgen davor bemängelt) erweisen sich darüber hinaus als unvorstellbar begriffsstutzig. Vor allem diejenigen, die so ihre Geheimnisse haben, hätten m.E. doch einige Schachzüge der Schattenfrau vorhersehen können/müssen.

    Aber nun ist es, wie es ist. Das Finale wird kommen. Und es wird spannend, das ist schon einmal gewiss. Ich freue mich darauf!


    © Parden

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