Bücher mit dem Tag "liebelei"

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25 Bücher

  1. Cover des Buches Das Leben fing im Sommer an (ISBN: 9783462008005)
    Christoph Kramer

    Das Leben fing im Sommer an

    (290)
    Aktuelle Rezension von: Aenna612

    Eigentlich greife ich nur selten zu Coming-of-Age-Romanen und wenn doch, dann eher aus weiblicher Perspektive. „Das Leben fing im Sommer an“ war daher gleich in mehrfacher Hinsicht etwas Neues für mich: mein erster Coming-of-Age-Roman aus der Sicht eines jungen Mannes.

    Christoph Kramer erzählt von seinem Sommer 2006 – einem Sommer voller Fußball-WM, Hitze, Ferien, erster Liebe und all den kleinen und großen Momenten, die sich im Nachhinein als prägend herausstellen. Dabei wirkt die Geschichte unglaublich nahbar und authentisch. Man hat das Gefühl, gemeinsam mit ihm durch diesen Sommer zu gehen.

    Und obwohl das eigentlich gar nicht mein bevorzugtes Genre ist, hat mich der Roman auf eine ganz andere Weise abgeholt. Ich bin nur zwei Jahre älter als Christoph Kramer und habe den Sommer 2006 ganz ähnlich erlebt. Viele Situationen, Stimmungen und Erinnerungen kamen mir deshalb erstaunlich vertraut vor und haben bei mir eine ordentliche Portion Nostalgie ausgelöst.

    Gerade diese Mischung aus Leichtigkeit und Wehmut hat mir gut gefallen. Der Roman versucht gar nicht, spektakulär zu sein, sondern lebt von seinen alltäglichen Momenten und der Atmosphäre eines Sommers, den viele meiner Generation wahrscheinlich nie vergessen werden.

    Für mich ist „Das Leben fing im Sommer an“ ein warmherziger, ehrlicher Roman über das Erwachsenwerden und gleichzeitig eine kleine Zeitreise zurück in den Sommer 2006.

  2. Cover des Buches Das Inferno (ISBN: 9783453675827)
    Richard Laymon

    Das Inferno

    (105)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf das Geschehen ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Laymon - man liebt ihn, oder man hasst ihn....!  Dieses Buch ist mal wieder typisch dafür. Wie schon in der Überschrift bemerkt gibt Isa kaum eine Grausamkeit, die der Autor auslässt. Dazu kommen die vielen sexuellen Anspielungen - da wippen haufenweise die Brüste vor den sabbernden Augen der Figuren. Es gibt viele verschiedene Handlungsstränge, die erst zum Finale hin zusammenlaufen. Logik sucht man hier vergebens - aber wer will schon Logik, wenn man einen Laymon liest.

    Das Buch hat mir wieder sehr gut gefallen. Aber nach zwei Büchern des Autors in Folge ist jetzt erstmal eine längere Pause angesagt. Von dem Trip muss man dann erstmal wieder runterkommen.....!

  3. Cover des Buches Der Gentleman (ISBN: 9783351036737)
    Forrest Leo

    Der Gentleman

    (58)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    London, Mitte 19. Jahrhundert. In seinem Haus am vornehmen Pocklington Place lebt der Adlige Lionel Savage in der Überzeugung, er sei ein toller Hecht und ein begnadeter Dichter. Er ist 22 Jahre jung, sieht gut aus, ist sehr kultiviert aber auch sehr faul und lebt gerne über seine Verhältnisse. So muss ihm sein treuer Butler Simmons eines Tages mit Bedauern mitteilen, dass das Geld ausgegangen sei. Nun hat Lionel zwei Möglichkeiten, zu arbeiten oder eine reiche Frau heiraten. Ersteres kommt für den Gentleman ja nicht infrage, also bleibt nur der zweite Weg aus dem Desaster. Eine passende junge Dame aus vermögendem Hause ist bald gefunden, es wird geheiratet und Vivien zieht in das Haus am Pocklington Place ein. 

    Geld ist zwar nun vorhanden, doch Lionel ist seiner Angetrauten bald überdrüssig. Er empfindet sie als geistlos und nörglerisch, verachtet und hasst sie. Zu allem Übel kommt noch seine Schreibblockade hinzu, er kann nicht mehr dichten und ist verzweifelt. Als einzigen Ausweg sieht er seinen Selbstmord, doch die Umstände, die er seinem treuen Butler dadurch machen würde, halten ihn zunächst davon ab. Während er noch nach einer Lösung sucht, beehrt ihn ein eleganter Gentleman mit seinem Besuch, der sich selbst als Teufel vorstellt. Die beiden unterhalten sich freundschaftlich – und als der Teufel gegangen ist, ist auch plötzlich Vivien verschwunden … 

    Der US-amerikanische Autor Forrest Leo wurde 1990 in Alaska geboren, wo er auch aufwuchs und mit dem Hundeschlitten zur Schule fuhr. Später machte er einen Bachelor in Schauspiel an der New York University und arbeitete in verschiedenen Berufen. Er war erst 27 Jahre alt, als er sein Debüt „Der Gentleman“ schrieb, das von dem 1973 in Göttingen geborenen Literaturwissenschaftler Cornelius Reiber ins Deutsche übersetzt wurde. 

    Mit viel Witz und spöttischer Ironie werden wir in die Gepflogenheiten der Londoner Oberschicht im viktorianischen Zeitalter eingeführt – oder was man sich heute darunter vorstellt. Wie am Schluss des Buches zu lesen ist, wurde die Geschichte zunächst als Theaterstück konzipiert, was besonders in der furiosen Schlussszene, in der sämtliche Akteure noch einmal zusammenkommen, zu merken ist. Eine Besonderheit ist auch, dass die Geschichte von Lionel Savage selbst erzählt wird und der Herausgeber des Werkes, Mr Hubert Lancester, ein Verwandter von Savage, in zahlreichen Fußnoten seinen Kommentar dazu abgibt bzw. dessen Aussagen richtigstellt. 

    Eine Figur nach der anderen betritt die „Bühne“, rasch wechseln die „Kulissen“, es werden allerlei Abenteuer erlebt, Duelle ausgefochten und witzige, schlagfertige Dialoge ausgetauscht. Wir machen die Bekanntschaft mit dem besten Butler Großbritanniens, mit einem Erfinder von Flugmaschinen, mit einem gutaussehenden, kräftig gebauten Abenteurer, mit Lizzie, der quirligen jüngeren Schwester von Lionel, mit Vivien, Lionels schöner und intelligenter Frau – und nicht zuletzt mit dem Teufel, der sich als Buchliebhaber und Literaturkenner entpuppt und Dante Alighieri bei sich zu Hause als Gärtner beschäftigt. 

    Fazit: Eine intelligente Boulevardkomödie mit viel Witz, selbstverständlich leicht übertrieben, aber immer mit Stil – sehr unterhaltsam und äußerst amüsant. 

  4. Cover des Buches In seinen Armen (ISBN: B01K85JYN0)
    Laura Gambrinus

    In seinen Armen

    (5)
    Aktuelle Rezension von: manu710
    Was hab ich mich gefreut... Ein Buch von Laura Gambrinus und man kann in eine andere bezaubernde Welt fliehen. Und diese Welt ist traumhaft. Traumhaft von der Landschaft, den Story an sich und den Charakteren die sie geschaffen hat. Ja, beim Lesen kam Urlaubsfeeling auf, aber auch die Gedanken liefen auf Hochtouren, denn das Buch und deren Botschaft bewegte mich noch eine Weile...

    "Jedem Menschen geschieht nur das, was er zulässt..." Und genau genaus das spiegelt die Geschichte wieder.
    Sarina, die aufgrund des Todes von Nonna Sara in die alte Heimat zurückkehrt wird viele Hindernisse überwinden müssen, aber das größte Hindernis wird sie selbst sein. Und das macht ihr ihr Aufenthalt immer deutlicher. Sie wacht allmählich auf was ihre Beziehung zu Peter betrifft. Sie lernt wieder sich frei bewegen zu können, zu atmen und sie selbst zu sein. Dass das nicht ganz einfach ist merkt sie jeden Tag aufs Neue. Und das ausgerechnet Nonna's Mieter ihr auf sehr spezielle Art beibringt sich wieder zu öffnen und mit sich selbst ins Reine zu kommen, ist ihr anfangs nicht ganz geheuer. Durch Dario lernt sie wieder auf sich selbst zu hören, aber dennoch fragt sie sich, was hat er nur... Warum lässt er ihr Herz schneller schlagen, warum findet sie bei ihm nicht immer gleich die richtigen Worte...
    Ich will auf den Inhalt nicht weiter eingehen. Zumindest wird die Erbschaft für Sarina eine große Herausforderung.
    Ach und was die Schnulze von Adriano Celentano mit Sarina zu tun hat... Hmm, lest es einfach und lasst Euch genauso auf diese Reise ein wie ich.

    Mein Fazit: Wieder eine tolle Geschichte mit einer traumhaften Kulisse. Die Art wie Laura schreibt lässt ein gleich mitnehmen. Ich danke für Sarina und Dario. Die Zwei haben genau das was ich mag, die Natürlichkeit und Charisma.
    Das Cover ist übrigens der Wahnsinn und passt total zur Geschichte.
  5. Cover des Buches Zugvögel (ISBN: 9783492314473)
    Gisa Pauly

    Zugvögel

    (30)
    Aktuelle Rezension von: Julia_x3

    "Zugvögel" ist ein Reihenbuch. Bei dieser scheint eine Mamma Carlotta eine wesentliche Rolle zu spielen.

    Mamma Carlotta - die Schwiegermutter von Erik und Mutter seiner verstorbenen Frau - lebt derzeit auf Sylt und hat das Vergnügen damit allerhand Spaß und Spannung zu erleben. Zitat: "Erst machen die Zugvögel Rast auf Sylt, dann folgen in Scharen die Touristen - und schließlich kommen die Zirkusleute". 

    Nachdem dann noch eine Leiche in den Dünen auftaucht und sie in das Schussfeier des Mörders gerät wird es noch aufregender. 

    Bereits auf den ersten Seiten kann ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen. Da ich kürzlich erst auf Sylt Tourist war, habe ich einiges aus der Erzählung über die Insel und die Orte wieder erkannt. Mamma Carlotta macht dabei einen liebevollen und hippeligen Eindruck. 

    Mamma Carlotta und ihre Familie auf der Insel scheinen eine amüsante Kombination zu sein. 

    Mit dem Mordfall in dem Hotel, wo Erik seine Tochter gerade ihre Ausbildung macht, und in den Dünen, wird es auch Erik kurz vor seiner Pensionierung nicht langweilig. Ebenso ein schönes Happy End kann man finden. 

    Das Buch lässt sich insgesamt sehr flüssig und schön lesen. Langweilig wird es nie bei den ganzen Ereignissen. 

    Auch das dieser Teil mitten drin einer Reihe ist, stört erstmal nicht. Es ist am Anfang zwar ein bisschen verwirrend wenn man die anderen Teile nicht kennt, man findet aber rein. Und schon hat man irgendwie sein Herz an dieses Buch verloren. 

    Die Ereignisse sind in vielen Dingen so verzwickt, die Personen und ihre interkationen untereinander so amüsant das man sich ein Schmunzeln nicht verkneifen kann. Ein tosender Sturm scheint durch diese Story zu gehen und alles mit sich zu reißen. Im positiven Sinne. Ich hatte ab und zu das Gefühl, am liebsten hineinzuspringen und mitzumischen. 

    Das Ende war überraschend und bizarr zugleich. Aber gut! 

  6. Cover des Buches Ferne Verwandte (ISBN: 9783442743025)
    Gaetano Cappelli

    Ferne Verwandte

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Cappellis wunderbarer Roman über einen Schlawiner, der durchs Leben findet, Kiffer Säufer Frauenschwarm, und doch ist das einzige, was ihn wirklich umtreibt, die Sehnsucht nach den USA. Unter der tyrannischen Großmutter Nonnilde aufgewachsen, vom Tagedieb Pit in die Freuden des Müßiggangs und des Kiffens eingeweiht, sind ihm bald alle Frauen willig (eine Verfilmung bekäme nur eine "Ab 18"-Freigabe!), triebgesteurt taumelt er durchs leben und machte so alle Phasen neuerer italienischer Geschichte mit (als Beatnik, Hippie usw.). Herlich komisch, mir wie viel Selbstironie hier die Italiener durch das gelato gezogen werden, ein großartiges Buch!
  7. Cover des Buches Königin der Bunten Tüte (ISBN: 9783499630873)
    Linda Zervakis

    Königin der Bunten Tüte

    (13)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Linda Zervakis` Erinnerungen an Kindheit und Jugend, geprägt durch ihre Tätigkeit im elterlichen Kiosk und der sozialen Unterlegenheit gegenüber ihren Freunden. Man ist natürlich enttäuscht und entsetzt, daß der deutsche Staat nicht in der Lage war, ein gesichertes und auskömmliches Leben einer sog. "Gastarbeiterfamilie" zu finanzieren und die Kinder quasi schon durchgängig im elterlichen Geschäft eingesetzt werden mußten. Unglaublich, daß man Kinder diesem "Trinkermilieu" aussetzen mußte, um als Familie über die Runden zu kommen. Wenn man die Autorin später in der "Tagesschau" als Sprecherin sah, konnte man das Bild von ihr natürlich gar nicht mit den präkeren Verhältnissen, wie sie im Buch geschildert werden, zusammenbringen. Und die dreckige Lache der Autorin fehlt im Buch leider auch hihi. Jammas! Und noch mal Glückwunsch zum EM-Sieg!


  8. Cover des Buches Adele Spitzeder (ISBN: 9783959720489)
    Julian Nebel

    Adele Spitzeder

    (22)
    Aktuelle Rezension von: Tine13

    In den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts, taucht in München die mittellose Schauspielerin Adele Spitzender auf und beginnt mit einer Art Schneeballsystem an das Geld der kleinen Leute zu kommen. Ohne Sicherheiten werden ihr nach kurzer Zeit unglaubliche Summen anvertraut und Adele eröffnet ihre Privatbank nach eignen Gusto! Die unglaubliche Geldvermehrung beginnt ungeahnte  Ausmaße anzunehmen und erregt bald nicht nur positives Aufsehen……


    Der Autor Julian Nebel beschreibt in seinem Buch „Adele Spitzeder - Der größte Bankbetrug aller Zeiten“ auf kurzweilige und unterhaltsame Art die Lebensgeschichte einer berüchtigten und geschickten Münchner Betrügerin. Ihre unglaubliche Idee und ihr Geschick den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen hat enorme Spuren hinterlassen und doch bekommt man den Eindruck Adele hat auch noch an ihr eigenes Gutmenschentum selbst geglaubt.


    Eine spannendes Porträt dieser berüchtigten Münchner Betrügerin, das mich fasziniert und auch unglaublich gut unterhalten hat. Man kann kaum glauben wie simpel dieser Betrug aufgezogen war und wie gutgläubig die Menschen doch sein können. Wenn die Gier zu groß wird, scheint der Verstand sich auszuschalten! Sehr interessante und außergewöhnliche historische Zeitgeschichte, auch gleichermaßen eine Mahnung für die Zukunft;)

  9. Cover des Buches Ally McBeal (ISBN: 9783548250687)
    Ulrich Hoffmann

    Ally McBeal

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Das Vorwort lautet "Alles nur aus Liebe", und da ja die Abkürzung davon bekanntermaßen "A.n.a.L." ist, ist schon klar, in welche Richtung das Ganze läuft: Ein Ausblick über die damals anstehende dritte Staffel der Anwaltskomödienkultserie mit einem anschließenden Rückblick auf alle bereits gelaufenen Folgen. Während des Jurastudiums sagten wir, daß wir später auch in einer Kanzlei arbeiten wollten, wo so wenig gearbeitet würde (und wo alle bescheuert sind). Ally ist laut dem Serienschöpfer David E. Kelley "Stark genug, um schwach zu sein", und das bringt es ganz schön auf den Punkt, eigentlich ist Ally gar nicht so unzufrieden im permanenten Suchzustand, denn was käme stattdessen? An den Episodenguide schliessen sich die Biographien der wichtigsten Darsteller an, gefolgt von den besten Allyismen und Fishismen, die Gedanken großer Denker! 

  10. Cover des Buches München 1945 (ISBN: 9783551806178)
    Sabrina Schmatz

    München 1945

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Eine Liebesgeschichte vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs in München, ein amerikanischer Medic verliebt sich in ein deutsches Fräulein. Die Lovestory ist so Banane, nichts für mich, ich hätte mich über mehr Abschnitte über den Zeiten Weltkrieg und das zerstörte München gefreut. Englisch- und Bairischkenntnisse sind unerlässlich. Es wird auch die "schlechte" Seite der amerikanischen Soldaten gezeigt (ein sexueller Übergriff, die schlechte Behandlung eines farbigen GIs), genauso wie das Ausgeliefertsein der Deutschen gegenüber dem Regime und seinen Schergen, die keine Nazis waren. 

  11. Cover des Buches Lieb mich wie im Film (ISBN: 9783821836782)
  12. Cover des Buches Unheilvolle Minuten (ISBN: 9783551311399)
    Robert Cormier

    Unheilvolle Minuten

    (18)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Eigentlich hatte ich gedacht, in dem Buch wäre Karen die Protagonistin, stattdessen lag sie jedoch im Koma und man las Kapitel aus der Sicht ihrer Schwester Jane, des Rächers und eines der Täter, nämlich Buddy, der in die Tat mehr oder weniger „hineingeraten“ war. Leider konnte ich zu keiner der Figuren wirklich eine Bindung aufbauen, denn Jane blieb in der ersten Hälfte des Buches einfach viel zu blass und tat nichts anderes, als ins Krankenhaus zu gehen, Buddy war eben ein Mittäter, weswegen sich mein Mitleid gegenüber ihm trotz seiner Situation in Grenzen hielt, und der Rächer war ein komplett durchgedrehter Psychopath, der es für gerecht hielt, wenn er Menschen tötete, weil er sie für schlechte Menschen hielt oder sie ihm einfach auf die Schliche kamen. (SPOILER) Jane und Buddy kamen sich in der zweiten Hälfte des Buches näher, wodurch ich zu den beiden erstmalig den Hauch einer Bindung aufbaute, gleichzeitig hatte ich allerdings auch die ganze Zeit im Hinterkopf, was Buddy getan hatte und dass es total gruselig ist, dass er Jane erst einmal tagelang nachspioniert hat. (SPOILER ENDE) Der größte Kritikpunkt an dem Buch dürfte aber sein, dass einfach keine Spannung aufkam. Am Anfang las man von der Verwüstung des Hauses, was jedoch auch nicht besonders spannend war, danach ging es nur noch darum, wie die verschiedensten Personen damit klarkamen. Buddy lebte verständlicherweise in der Angst, von der Polizei erwischt zu werden und betrank sich außerdem ständig, Jane war nur noch im Krankenhaus und der Rächer versuchte die einzelnen Täter zu identifizieren, was ihm allerdings bis vierzig Seiten vor dem Ende gar nicht gelang. So kann man sich also vorstellen, wie spannend das Buch zu lesen war. Kurz vor dem Ende, als der Rächer dann endlich einen der Täter erkannt hatte, baute der Autor zwar noch eine Situation ein, in dem der Rächer „Rache“ nahm (was ja eigentlich der Hauptpunkt des Buches sein sollte), doch auch diese Szene las sich irgendwie langweilig. Insgesamt kann ich das Buch deswegen niemandem empfehlen.

  13. Cover des Buches Törtchen, Tod und Techtelmechtel (ISBN: 9783740822040)
    Alexandra Stiglmeier

    Törtchen, Tod und Techtelmechtel

    (31)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee

    🍰📚 Törtchen, Tod und Techtelmechtel – und ich hab mich halb scheggich gelacht! 😂

    Leute… dieses Buch hat mich echt erwischt. Ich wollte nur kurz reinlesen – und plötzlich sitze ich da und kichere wie ein Krapfen im Fett.

    Der Kriminalfall?
    Ja… der ist auch da. 😅 Aber ganz ehrlich: Das eigentliche Highlight sind für mich der Humor, das bayerische Lokalkolorit und diese herrlich skurrilen Figuren.

    So viel Bayrisch, schräge Dialoge und Situationskomik, dass ich wirklich nicht sagen kann, welche Szene meine Lieblingsstelle ist – weil einfach so viele genial lustige Momente drin sind.

    Und dieses Cover? Einfach perfekt für einen Cozy-Krimi mit Humor. 💕

    ✨ Cozy pur – mit ganz viel Charme und Lachgarantie.

    ⭐😂 ⭐😂 ⭐😂 ⭐😂 ⭐😂
    ⭐😂 ⭐😂 ⭐😂 ⭐😂 ⭐😂

    10/10 Lachsterne

    🧚‍♀️ Mein Lesezeichenfee-Fazit:
    Ein Cozy-Krimi wie ein gemütlicher Café-Nachmittag mit Törtchen, Klatsch und ganz viel Gelächter. Wer Humor, Bayernflair und schräge Charaktere liebt, sollte unbedingt reinlesen!

    #buchliebe #cozycrime #buchrezension #leseliebe #bücherstagram #buchblog #buchhumor #emonsverlag

  14. Cover des Buches Freak City (ISBN: 9783958542471)
    Kathrin Schrocke

    Freak City

    (109)
    Aktuelle Rezension von: a_different_look_at_the_book

    Bücher über gehörlose Menschen standen für mich lange kaum im Fokus. Vielleicht auch, weil ich mir nur schwer vorstellen konnte, wie sich ein solches Thema erzählerisch tragen lässt, ohne klischeehaft oder oberflächlich zu wirken. Genau hier setzt „Freak City“ von Kathrin Schrocke an und überrascht. Die Autorin rückt das Leben eines gehörlosen Mädchens in den Mittelpunkt, ohne ins Dramatische abzurutschen oder künstlich Emotionen zu erzwingen. Stattdessen entsteht ein ruhiger, respektvoller Blick auf eine Lebensrealität, die im Alltag oft übersehen wird.

    Im Kern erzählt der Roman von ersten Gefühlen, Unsicherheiten und dem schmerzhaften Prozess des Erwachsenwerdens. Es geht um Verliebtheit, Herzschmerz, das Erkennen eigener Grenzen und das Loslösen von Menschen, die einem nicht guttun. Diese Themen sind vertraut, doch durch die besondere Perspektive erhalten sie eine zusätzliche Tiefe. Mika als Ich-Erzähler macht seine Gedanken unmittelbar zugänglich, sodass man sehr nah an seinen inneren Konflikten bleibt. Gleichzeitig gelingt es der Geschichte, auch andere Sichtweisen einzubinden und verschiedene Haltungen gegenüber Gehörlosigkeit sichtbar zu machen.

    Der Umgang von Leas Familie mit ihrer Situation hat mich besonders irritiert. Ihre Reaktionen wirken kühl und teilweise abweisend, was ein starkes Gefühl von Unverständnis hinterlässt. Überforderung mag eine Rolle spielen, erklärt für mich aber nicht, warum so wenig Bereitschaft da ist, sich wirklich auf Lea einzulassen. Gerade weil Zeit vorhanden gewesen wäre, wirkt dieses Verhalten umso befremdlicher. Dieses Spannungsfeld wird im Roman nicht beschönigt, sondern nüchtern dargestellt, was lange nachwirkt.

    Ein interessanter Aspekt ist der Einblick in die Gebärdensprache. Er bleibt eher oberflächlich, was einerseits verständlich ist, andererseits Fragen aufwirft. Dass innerhalb weniger Wochen spürbare Fortschritte möglich sind, erscheint jedoch wenig überzeugend.

    Unterm Strich bleibt „Freak City“ für mich ein zugänglicher Einstieg in eine Welt, die vielen fremd ist. Kein allumfassendes Abbild, sondern ein Annähern, das zum Nachdenken anregt. Bereits in „Weiße Tränen“ - mein erstes Buch der Autorin - hat Kathrin Schrocke gezeigt, wie sie gesellschaftliche Missstände sichtbar macht, ohne belehrend zu wirken. Diese Stärke zeigt sich auch hier: Sie schreibt nah an der Lebensrealität Jugendlicher, mit einer Sprache, die direkt trifft, verständlich bleibt und dennoch unbequem sein kann. Ihre Geschichten konfrontieren und machen sichtbar, was oft ausgeblendet wird.

    ©2026 adlatb

  15. Cover des Buches An meinen Liebhaber 2 | Erotischer Roman (ISBN: 9783862777570)
    Lily Hunt

    An meinen Liebhaber 2 | Erotischer Roman

    (18)
    Aktuelle Rezension von: Gwendolyn22

    Eine Frau, die im zweiten Teil – der auch unabhängig vom ersten Teil zu lesen ist – wieder mit ihrem Ex-Liebhaber anbandelt. Außerdem ist da noch Chris, ihr dominanter Chef, der es ihr angetan hat. Und zu guter Letzt gibt es da auch noch das weibliche Geschlecht...



    Die Autorin vermag es, über weite Teile eine nachvollziehbare Geschichte zu präsentieren, die sie mit vielerlei erotischen bzw. sexuellen Szenen spickt.

    Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen.


    Ein anregendes Buch für alle, die mal wieder Kopfkino brauchen.







  16. Cover des Buches James Bond 007 Auf der griechischen Spur (ISBN: B002LPOQ52)
    Robert Markham

    James Bond 007 Auf der griechischen Spur

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    James Bond gibt sich dem Golfspiel mit seinem Buddy Bill Tanner hin, als er an sich selber zweifelt, daß in die immer gleichen Abläufe nicht eventuell verweichlichen, als der angeschlagene M, der Chef von Bonds Geheimdienstes, entführt wird, die M versorgenden Hammonds werden kaltblütig ermordet. Bond selbst kann nur Haarscharf einer Gefangennahme entgehen. Was macht James Bond ohne M, ist er dann nur noch Jaes Bond? Die Spur führt nach Griechenland, wo sich der KGB, der russische CRU und chinesische Geheimdienstbanden über den Weg laufen. Natürlich gibt es auch eine bildhübsche gegnerische Agentin, die Bond gegenüber dann doch nicht soooo feindlich gegenüber eingestellt ist. Bond mal wieder als perfekter Charmeur und gewiefter Agentendraufgänger. Paßt sich gut in die "offiziellen" Bondgeschichten ein, und eine schöne Werbung für den Urlaubsstandort Griechenland.

  17. Cover des Buches Ich liebe dich, Gefällt mir (ISBN: 9783785760949)
    Sera

    Ich liebe dich, Gefällt mir

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Ich wußte, daß ich in meiner Provinzjugend vieles verpaßt habe, unglaublich, daß die Eltern dieser Pubertiere dies denen so einfach durchgehen ließen. Der Drogenslang hat sich gegenüber früher stark verändert, aber richtig einen draufmachen/ steil gehen/ ne Home machen möchte man mit den Beteiligten ja schon. Nur nicht mit Joel, Jungen sind Schweine! Und mein Spitzname Buffi hatte mit besagtem Freizeiverhalten nichts zu tun.

  18. Cover des Buches Ally McBeal, Die vierte Staffel (ISBN: 9783548363066)
    Ulrich Hoffmann

    Ally McBeal, Die vierte Staffel

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Das Bild vom Cover hat bei mir bis heute als Mousepad überlebt, und manchmal kann man einfach nicht mehr hingucken: ´Der Episodenguide zur vierten Staffel, mit kurzem Rückblick auf die bisherigen und der Vorstellung der neuen Schauspieler, was machen die ehemaligen Schauspieler heute usw. Am Interessantesten war natürlich die Lebensgeschichte von Robert Downey jr., seine Drogeneskapaden, als man dachte, daß er sie zur Zeit seines Einstiegs bei A.B. bereits im Griff hatte, und die Liste seiner frühen Filme. In eines der späteren Staffeln wird Jon Bon Jovi einsteigen, der Schmalzrocker, nichts für mich. Und wo gibt es bitte den "Vi-Bra", vielleicht auch für Männer, bitte beim Online-Warenhaus Ihrer Wahl bestellen.

  19. Cover des Buches Von Paul zu Pedro (ISBN: 9783150206430)
    Franziska zu Reventlow

    Von Paul zu Pedro

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Brigitte

    "Ja, das ist dann Liebe, solange die Attraktion dauert; und wenn sie aufhört, so ist es unangenehm, weil man sich wirklich gerne hat." (S. 15)

    Die von Franziska Gräfin zu Reventlow beschriebenen Männertypen kennen wir wohl alle; der lustige Paul, eine belanglose Liebelei ohne Konsequenzen oder Bedenken; der temperamentvolle Liebhaber Pedro; sowie die namenlosen "der Retter", "der Fremde", "der Verheiratete", "die Begleitdogge", die sich auch gut mal "an Freundinnen ausleihen" (S. 102) lässt.

    In einem Briefroman an ihren "lieben Freund"(S. 1) spricht die namenlose Ich-Erzählerin von ihren Männerbekanntschaften und ihren Erkenntnissen daraus. Unterhaltsam, mitunter auch etwas langgezogen, schafft es die Autorin den Leser bei der Stange zu halten. Ich konnte mir einige Sätze markieren, die ich mir gerne aufschreiben möchte.

    "Krankheit, Alter und Tod erscheinen mir immer als die drei Unmöglichkeiten des Lebens, alles andere geht irgendwie von selbst, aber mit Unmöglichkeiten muss man sich zu arrangieren versuchen."(S. 86)

    Besonders bemerkenswert empfand ich das Nachwort von Gunna Wendt. Ausführlich gibt er einen Einblick in das Leben und Schaffen der "Skandalgräfin". Mit Ihren feministischen Ansichten schein die Gräfin im falschen Jahrhundert geboren zu sein. Ihr hätte es in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert oder in der heutigen Zeit sicher besser gefallen. Liest man die Beschreibungen der Autorin fällt auf, dass sich die von Ihr umrissenen Männertypen eigentlich nicht wesentlich verändert haben. 

    Von Paul zu Pedro| Franziska Gräfin zu Reventlow| Reclam| 2021 | 115 Seiten| 10,00€

  20. Cover des Buches Was du nicht siehst (ISBN: 9783743167179)
    Leonie Haubrich

    Was du nicht siehst

    (28)
    Aktuelle Rezension von: Molaudy
    Seitdem Hans Petersen aus seiner Haft entlassen wurde und in Liz' Nachbarschaft gezogen ist, geschehen seltsame Dinge. Soll dies nur ein Zufall sein oder steckt mehr dahinter? Auch ihr Exmann verhält sich seltsam und schließlich muss sie sich dem Albtraum ihrer Kindheit stellen: den Motten.

    Die Farbtöne im Cover gefallen mir sehr gut, sie sind weich und angenehm kühl, was gut zum Buch passt. Das seltsame bleiche Gesicht eher weniger, aber ich bin ohnehin kein Fan von Fotos auf Buchcover.

    Der Schreibstil hat mir sehr zugesagt. Die Geschichte ließ sich dank diesem angenehm, flüssig und schnell lesen. Es ist ein ideales Buch für einen Lesenachmittag. Manchmal kommen Wiederholungen vor, ein Mal sogar ein kompletter Dialog, der anscheinend nur leicht abgewandelt war. Zumindest kam es mir so vor.

    Um ehrlich zu sein, hatte ich mich ein wenig vor dem Lesen dieses Buches gesträubt, weil Motten zu meinen persönlichen Erzfeinden zählen. Aber bei einem Thriller sucht man schließlich nach dem Nervenkitzel und deshalb habe ich mir das Buch auch ausgesucht. Bei mir ist es viel weniger Angst vor Motten, als pure Panik. So geht es schon seit einigen Jahren und ich musste schon so manches erleiden. Aber zurück zum Buch: Zu meiner Erleichterung gab es eher wenige Stellen, in denen tatsächlich Motten vorkamen. Damit einher ging die Enttäuschung, da ich das Buch nicht wirklich als Psychothriller erkannte. Es gab durchaus spannende und rätselhafte Momente, aber diese haben mir nicht wirklich die Nerven geraubt oder mich anderweitig zu dem Gedanken 'Das nenne ich einen fabelhaften Psychothriller' geführt.

    Einen weiteren Kritikpunkt muss ich zu den Charakteren äußern. Es schien, als hätten alle Charaktere ein gut ausgearbeitete Hintergrundgeschichte. Schade nur, dass man diese nicht wirklich beleuchtet hat. Es gab ein paar wenige Momente, in denen die Figuren aufgeleuchtet sind. Aber genauso schnell wie diese kamen, sind sie auch wieder verblasst. Kein Charakter blieb mir wirklich in Erinnerung und da ich diese Rezension erst drei Wochen nach beenden des Buches geschrieben habe, musste ich ein paar Stellen noch Mal nachlesen, um etwas über die Figuren schreiben zu können.

    Dennoch hat mir das Buch gut gefallen. Auch wenn es nicht ganz das war, was ich erwartet hatte, habe ich es gerne gelesen. Weiterempfehlen kann ich es jedenfalls und vielleicht lag es auch einfach nicht in meinem Geschmack!
  21. Cover des Buches Flowerpower und Druidentrank (ISBN: 9783752607598)
    Ingrid Werner

    Flowerpower und Druidentrank

    (29)
    Aktuelle Rezension von: Rebecc4

    „Flowerpower und Druidentrank“ ist der vierte Fall für die sympathische Heilpraktikerin Karin Schneider und bietet eine spannende Mischung aus Krimi, Humor und einem Hauch von Mystik. Der Autor entführt uns in eine Welt voller skurriler Charaktere und geheimnisvoller Rituale, während Karin sich auf eine turbulente Suche nach ihrer verschwundenen Tochter Susa begibt.

    Die Geschichte beginnt mit Karins Wunsch, sich auf ihre Entspannungskurse im Hotel zu konzentrieren. Doch als ihre Tochter unter Mordverdacht gerät und kurz darauf verschwindet, wird sie aus ihrer Komfortzone gerissen. Die emotionale Tiefe, die Karin in dieser verzweifelten Situation zeigt, macht sie zu einer sehr menschlichen Protagonistin, mit der man sofort mitfühlt. Ihre Entschlossenheit, Susa zu finden, treibt die Handlung voran und sorgt dafür, dass der Leser bis zur letzten Seite gebannt bleibt.

    Der Plot entfaltet sich geschickt zwischen dem Hotel und dem mystischen Wald, wo Apollonia Moosbichler und ihre Tochter sowie Enkelin keltische Rituale praktizieren. Die Frage, ob diese „Göttinnen“ etwas mit Susas Verschwinden zu tun haben könnten, sorgt für zusätzliche Spannung. Der Autor versteht es hervorragend, die Atmosphäre des Waldes mit seinen Geheimnissen und Gefahren einzufangen – man spürt förmlich das Rascheln der Blätter und die unheimliche Stille.

    Die Charaktere sind liebevoll gestaltet und bringen eine erfrischende Dynamik in die Geschichte. Von den skurrilen Hippies bis hin zu den dubiosen Verdächtigen – jeder hat seine eigene Geschichte und trägt zur Komplexität des Plots bei. Besonders hervorzuheben ist der Humor, der durch witzige Dialoge und unerwartete Situationen immer wieder aufblitzt. Dies verleiht dem Buch eine Leichtigkeit, die es angenehm macht zu lesen.

    Ein weiterer Pluspunkt ist die gelungene Balance zwischen Spannung und Romantik. Während Karin sich auf die Suche nach dem Mörder begibt, entwickelt sich auch eine subtile Liebesgeschichte im Hintergrund, die das Gesamtbild abrundet.

    Insgesamt ist „Flowerpower und Druidentrank“ ein unterhaltsamer Krimi mit einer fesselnden Handlung und viel Herz. Die Autorin schafft es meisterhaft, den Leser in eine Welt voller Geheimnisse zu entführen, während er gleichzeitig wichtige Themen wie Familie und Zusammenhalt behandelt. Für Fans von leichten Kriminalromanen mit einem Hauch von Mystik ist dieses Buch ein absolutes Muss!

  22. Cover des Buches Lady Violet ermittelt in Schottland | Ein Regency Cosy Crime (Verwicklungen, Verbrechen und eine Lady 3) (ISBN: B0FPLP576F)
    Grace Burrowes

    Lady Violet ermittelt in Schottland | Ein Regency Cosy Crime (Verwicklungen, Verbrechen und eine Lady 3)

    (11)
    Aktuelle Rezension von: leylaad

    Mit „Lady Violet ermittelt in Schottland“ nimmt uns der dritte Band der Reihe erneut mit in eine Welt voller feiner Gesellschaft, subtiler Intrigen und herrlich britischem Humor. Diesmal verschlägt es die gewitzte Lady in die rau-romantische Kulisse Schottlands – und natürlich lässt das nächste Verbrechen nicht lange auf sich warten.

    Wie gewohnt punktet die Geschichte mit ihrem leichten, unblutigen Ton, der das Genre des Cosy Crime perfekt bedient. Statt grausamer Details gibt es elegante Wortgefechte, schrullige Nebenfiguren und jede Menge amüsanter Situationen. Besonders gelungen ist dabei der Humor, der sich mal trocken, mal augenzwinkernd durch die Handlung zieht und immer wieder für ein Schmunzeln sorgt.

    Das Highlight dieses Bandes: Das Rätsel bleibt tatsächlich bis zum Schluss undurchschaubar. Während man als Leser sonst gern versucht, Lady Violet einen Schritt voraus zu sein, tappt man hier lange im Dunkeln. Die geschickt gelegten Spuren und überraschenden Wendungen sorgen dafür, dass die Auflösung wirklich überrascht – ohne dabei konstruiert zu wirken.

    Lady Violet selbst bleibt eine herrlich eigenwillige Ermittlerin: klug, charmant und mit einem feinen Gespür für die Absurditäten ihrer Umgebung. Gerade ihr Zusammenspiel mit den anderen Figuren bringt zusätzliche Dynamik und viele unterhaltsame Momente.

    Fazit: Ein rundum gelungener Cosy Crime, der mit Witz, Charme und einer kniffligen Handlung überzeugt. Perfekt für alle, die spannende Unterhaltung ohne Blutvergießen suchen – und sich gerne bis zur letzten Seite rätselnd zurücklehnen.

  23. Cover des Buches Law Enforcement: Boston (ISBN: 9782919808526)
    Freya Miles

    Law Enforcement: Boston

    (18)
    Aktuelle Rezension von: Biblionatio

    Das Cover:

    Das Cover passt sich an die vorherigen Bände an. Man erkennt im oberen drittel des Bildes ein jungen Mann, welcher eine Sonnenbrille trägt. Unter ihm geht gerade die Sonne hinter der Skyline von Boston unter. Diese spiegelt sich im Wasser wider, wo auch der Titel der Reihe und die Namen der Autorinnen stehen. Mir gefällt das Cover sehr gut.

     

    Meine Meinung:

    Der Einsieg in die Geschichte ist einfach. Schnell lernt man die Hauptcharaktere Holly und Jake kennen sowie ihre Freunde. Nach und nach verlieben sich die beiden und der erste Höhepunkt der Geschichte entsteht. Nach dem dieser vorbei ist bleibt die leichte Spannung bestehen und die Handlung geht auf den nächsten Höhepunkt zu. Die zwei ähnlichen Höhepunkte gefielen mir. In der Geschichte gab es immer wieder Abwechslung. Insgesamt war die Erzählung sehr schön ausgearbeitet. Dennoch war ein wenig Klischee vorhanden.

    Auf den ersten Blick war für mich Jake ein typischer Bad Boy. Auf den zweiten fand ich einen Charakter vor, wo man eine Entwicklung sah und auch einen Hintergrund erhielt. Dies gefiel mir besonders bei ihm. Holly war auf mich sehr sympatisch und taff, was mir sehr gefiel. Bei ihr sah ich leider keine Entwicklung, was für mich nicht schlimm war. Die Nebencharaktere wie Chelsa als beste Freundin von Holly, Blake/Emily als beste Freunde von Jake oder die Grandma von Holly waren super Nebencharaktere, die ich ins Herz geschlossen habe.

    Der Stil der Autorinnen gefiel mehr. Er war spannend, flüssig und unterhaltsam. Man möchte gar nicht mehr aufhören zu lesen und wissen wie es weiter geht.

     

    Das Fazit:

    Wer bereits Bücher der Autorinnen kennt, dem gefällt auch dieses Band der Reihe Law Enforcement. Wer gerne ein spannende Lektüre für zwischendurch haben möchte, der kommt ebenfalls auf seine Kosten. Insgesamt kann ich das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

  24. Cover des Buches Endspiel (ISBN: 9783453432895)
    Chuck Hogan

    Endspiel

    (12)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Ein Highlight im Thriller-Genre: Die Vorlage für Ben Afflecks Film "The Town", der auch als äußerst gelungen gilt: Doug MacRay ist Kopf einer Verbrecherbande, die sich in Boston ihren Lebensunterhalt mit Bankeinbrüchen und Geldtransporterüberfallen verdient, in Boston offenbar Familientradition seit Generationen. Eigentlich denkt er nur ans Aufhören und will dem "Gewerbe" den Rücken kehren, als er sich in eine Filialleiterin verliebt, die seine Bande als Geisel nahm. Beide kommen sich näher, ohne das sie wüßte, wer er tatsächlich ist...Gleichzeitig bietet das Buch fundierte Hinweise auf Techniken des Überfalls und der Spurenverwischung ebenso wie auf das Milieu, in dem die Gangster leben, und in dem sich immer mehr die verhaßten "Yuppie-Ärsche" breitmachen, die sie so verachten. Ganz großes Kino, für mich einer der besten Thriller aller zeiten. Aber wer hat das blöde Buchcover erfunden?

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