Bücher mit dem Tag "liebesbriefe"
33 Bücher
- Jojo Moyes
Eine Handvoll Worte
(1.861)Aktuelle Rezension von: Silla_GuEine berührende Liebesgeschichte, die sich über Jahrzehnte erstreckt. Wir begleiten in der Vergangenheit Anthony und Jenny und in der Gegenwart (2003) begleiten wir Ellie, die durch einen Zufall alte Dokumente im Archiv der Zeitung findet, für die sie arbeitet. Es sind berührende Liebesbriefe und Ellie setzt es sich zum Ziel, die Personen dahinter aufzuspüren und herauszufinden, was aus dieser Liebesgeschichte geworden ist. Zudem begleiten wir auch Ellie in ihrem Liebesleben, das tatsächlich ziemlich chaotisch ist. Ellie steckt seit mindestens einem Jahr in einer Affäre mit einem verheirateten Mann, aus der sie sich nur schwer lösen kann.
Mich hat vor allem die Geschichte von Anthony und Jenny sehr berührt. Zwischenzeitlich hat es sich zwar etwas gezogen, es hat sich aber trotzdem gelohnt dranzubleiben, da es vor allem am Ende echt tragisch aber auch super spannend wurde. Ich habe so mitgelitten und mitgefiebert und hab hier und da auch ein paar Tränchen vergossen. Zu Ellie konnte ich leider keine so richtige Verbindung aufbauen, sie hat zum Ende hin noch eine gute Entwicklung durchgemacht, was mich ihr näher gebracht hat aber bis dahin fand ich sie ziemlich anstrengend 😅 Zudem brauchte ich etwas, um in die Zeitsprünge reinzukommen, ein paar Hinweise hier und da hätten bestimmt geholfen. Zudem befindet sich vor jedem Kapitel ein realer Brief, ich habe wirklich lange gebraucht, um zu checken, dass es sich hierbei nicht um Briefe handelt, die zur Geschichte gehören 😂 Das wird im Nachwort sogar erwähnt und erläutert, evtl. wäre das als Vorwort besser gewesen.
Trotz allem hat mir die Geschichte insgesamt sehr gut gefallen, wenn man Fan von Jojo Moyes und ihres Schreibstils ist, macht man hiermit auf jeden Fall nichts falsch 😊
- Ava Dellaira
Love Letters to the Dead
(1.013)Aktuelle Rezension von: rose7474Ich fand das Buch im Bücherschrank und hatte keine Erwartungen daran. Dieses Jugendbuch hatte ein sehr interessantes Thema und war gefühlvoll geschrieben. Der Schreibstil war sehr flüssig und gut zu lesen.
Mich hat es berührt. Doch es gab immer mal kleine Längen. Daher 4 Sterne und eine Leseempfehlung.
- Brittainy Cherry
Wie die Luft zum Atmen
(1.133)Aktuelle Rezension von: Himbeere16Wie die Luft zum Atmen" ist der erste Band der Romance Elements-Reihe von Brittainy Cherry und dieses Buch hat mich so viel fühlen lassen, dass mein Herz hier beim schreiben immer noch sehr schmerzt . Die Geschichte von Elizabeth und Tristan ist so schmerzhaft , emotional aber auch auf seine ganz besondere Weise wunderschön .
Ich habe die Elemets-Reihe schon solange in meinem Regal zu stehen und hab sie immer vor mich her geschoben. Als angekündigt wurde es kommt eine Neuauflage wusste ich ich brauche auch diese, denn wie schön kann bitte ein Cover aussehen? Es ist zauberhaft und wirklich so passend. Die Blautöne , die Blumen und der Farbschnitt harmonieren perfekt miteinander und es ergibt ein wundervolles Bild.
Brittainys Schreibstil ist absolut einnehmend und ich war in der Geschichte gefangen und konnte kaum aufhören zu lesen. Brittainy schreibt so gefühlvoll, sodass man das Gefühl hat alles selbst zu fühlen.
Tristan ColeS und Liz Geschichte waren beiden unglaublich traurig , denn sie mussten beide in der Vergangenheit so viel ertragen, worauf ich nicht eingehen möchte, da ich sonst zu viel Spoilern würde. Der Schmerz, die Trauer und der Verlust von beiden ist so greifbar . Tristan wird von allen als Monster gesehen aber wenn man seine Geschichte kennt weiß man warum er sixhbso gibt. Es gibt immer einen Grund warum Menschen so werden, wie sie geworden sind. Ich fand ihn unglaublich und seine Geschichte ging mir wirklich besonders nah 🥺. Ich fand seine Entwicklung war einfach großartig und so wunderschön mitzuerleben genau wie Liz. Seinen Mut und seinen Schmerz zu verarbeiten war einfach herzzerreisend und Liz war einfach die perfekte Begleiterin dafür.
Liz und Tristan haben einfach perfekt miteinander harmoniert . Der Schmerz und der Verlust der beiden hat sie zueinander gebracht und ihnen gezeigt das es ein klein wenig Hoffnung geben kann wieder zu lieben.
Die Anziehungskraft zwischen den beiden war gewaltig und die Leidenschaft so spürbar.
Die Liebesgeschichte war so authentisch,traurig jedoch auch voller Hoffnung.
Emma die Tochter von Liz war ein Sonnenschein und hat in die Geschichte das Licht gebracht was mich absolut faziniert hat. Besonders schön waren die Szene mit Tristan und Emma 🥰
Faye, Liz beste Freundin war etwas gewöhnungsbedürftig und ich bin leider nicht mit ihr warm geworden .
Die Handlung war voller Drama, schmerzhafter Momente, tiefgründige Charaktere die einfach einzigartig sind. Brittainy hat den Spannungsbogen definitiv aufrecht gehalten und hat immer wieder unerwartede Wendungen in die Geschichte eingebaut.
Das Lesen viel mir manchmal sehr schwer , da man einfach so viel Gefühlt hat. Ich hab gelacht, tränen vergossen und war manchmal so wütend.
Brittainy ist definitiv die Quenn von großem Herzschmerz . Jedoch schafft sie es immer wieder Stück für Stück auf eine so behutsame Weise dein Herz zum leuchten zu bringen
Ganz große Leseempfehlung, ich freu mich jetzt schon wie verrückt auf Band 2 "Wie das Feuer zwischen uns"
- Jenny Han
To all the boys I've loved before
(765)Aktuelle Rezension von: Lia_BookgirlLara Jeans Liebesleben verlief bisher eher unspektakulär. Genau genommen fand es gar nicht statt. Dafür war sie schon öfters hoffnungslos verliebt und um sich jemandem anzuvertrauen, schreibt sie Abschieds-Liebesbriefe, die sie in ihre Hutschachtel legt. Doch als die Briefe auf einmal zu ihren Empfängern gelangen, bricht ihr rein imaginäres Liebesleben in Chaos aus… ✉️
Es ist zwar schon eine Weile her, dass ich den Film „To all the Boys I’ve loved before“ gesehen habe, aber als ich das Buch im Buchladen gesehen habe, durfte es ganz spontan mitkommen. Da ich den Film bereits geliebt habe, hatte ich auch hohe Erwartungen an das Buch, die leider nicht ganz erfüllt wurden. 🎀
Den Schreibstil von Jenny Han finde ich relativ angenehm und ich bin dementsprechend auch recht schnell durch das Buch durchgekommen.
Den Charakteren hat es hin und wieder etwas an Tiefe gefehlt, aber da es ein Jugendbuch ist, hatte ich vielleicht einfach nur zu hohe Erwartungen.
Lara Jean war mir grundsätzlich sehr sympathisch, auch wenn ich manche ihrer Entscheidungen nicht nachvollziehen konnte.
Die Jungs waren mir beide total unsympathisch und Lara verdient definitiv jemand besseren! 🤍Das Buch war trotzdem sehr süß, auch wenn ich in diesem Fall den Film tatsächlich besser fand. 🌸
𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩:
𝘌𝘪𝘯𝘦 𝘴𝘦𝘩𝘳 𝘴üß𝘦 𝘙𝘰𝘮𝘊𝘰𝘮 𝘶𝘯𝘥 𝘥𝘦𝘧𝘪𝘯𝘪𝘵𝘪𝘷 𝘦𝘪𝘯 𝘔𝘶𝘴𝘵-𝘙𝘦𝘢𝘥 𝘰𝘥𝘦𝘳 -𝘞𝘢𝘵𝘤𝘩 𝘧ü𝘳 𝘫𝘦𝘥𝘦𝘴 𝘔ä𝘥𝘤𝘩𝘦𝘯! 🧁💗3.5/5 ★
- Lucinda Riley
Der verbotene Liebesbrief
(362)Aktuelle Rezension von: LangeweileKlappentext:
Als der berühmte Schauspieler Sir James Harrison in London stirbt,trauert das ganze Land. Die junge Journalistin Joanna Haslam soll in der Presse von dem großen Ereignis berichten und wohnt in der Trauerfeier bei. Wenig später erhält sie von einer alten Dame, die ihr dort begegnet ist, einen Umschlag mit alten Dokumenten – darunter auch ein Liebesbrief, voller mysteriöse Andeutungen. Doch wer waren die beiden Liebenden, und in welch dramatischen Umständen waren sie miteinander verstrickt? Joannas Neugier ist geweckt, und sie beginnt zu recherchieren. Noch kann sie nicht ahnen, dass sie sich damit auf eine Mission begibt, die nicht nur äußerst gefährlich ist, sondern auch ihr Herz in Aufruhr versetzt – den Marcus Harrison, der Enkel von Sir James Harrison ist ein ebenso charismatischer wie undurchschaubarer Mann….
Die Geschichte wird auf verschiedenen Zeitebenen präsentiert, wobei der Part in der Gegenwart den größten Raum einnimmt.Zuerst fand ich das Buch äußerst spannend und interessant, was sich aber im weiteren Verlauf änderte. Die Geschichte brachte immer mehr Personen ins Spiel, welche zwar nicht von wesentlicher Bedeutung waren, jedoch für zunehmende Verwirrung sorgten.
Immer mehr erschien mir unrealistisch, ein Beispiel von vielen ist ,dass der Geheimdienst wohl kaum bemüht ist,uneheheliche Kinder des Königshauses zu vertuschen.
Ich kenne und liebe die Romane der Autorin, dieser konnte mich jedoch überhaupt nicht überzeugen, daher von mir leider nur zwei Sterne.
- Jenny Han
P.S. I still love you
(412)Aktuelle Rezension von: kruemel_keks_Kurzum: Wieder ziemlich kindlich geschrieben. Peter & Lara Jean beide irgendwie weiterhin ziemlich eitel. Mittlerweile habe ich mich zumindest an die Kapitelkürze gewöhnt.
Oh und was ich bei Band 1 vergessen habe: Kitty ist ja richtig garstig. Krass, sie ist auch ganz schön ich-bezogen.
Bisher sträube ich mich noch davor Band 2 zu lesen. Vielleicht liegt es eben daran, dass ich weiß, dass die Filme es bisher besser gemacht haben.
- Rebecca Yarros
Alles, was ich geben kann – The Last Letter
(395)Aktuelle Rezension von: IslerpAlles, was ich geben kann The Last Letter von Rebecca Yarros hat mich total berührt. Ich fand das Buch richtig gut und habe es geliebt zu lesen. Es war unglaublich emotional, traurig und gleichzeitig wunderschön geschrieben. Ich musste beim Lesen so oft weinen, weil mich die Geschichte so mitgenommen hat.
In dem Buch geht es um Ella und Beckett. Beckett erfüllt seinem besten Freund Ryan einen letzten Wunsch und schreibt Ella, Ryans Schwester, Briefe. Als Beckett schließlich zu ihr fährt, entwickelt sich zwischen den beiden eine besondere Verbindung. Doch beide tragen schwere Schicksalsschläge und Geheimnisse mit sich herum, wodurch ihre Liebe immer wieder auf die Probe gestellt wird.
Die Geschichte ist voller Gefühle, Hoffnung, Liebe, Verlust und Trauer. Die Charaktere sind so authentisch, dass man richtig mit ihnen mitfühlt. Dieses Buch hat mich emotional komplett zerstört und gleichzeitig begeistert. Es gehört auf jeden Fall zu den traurigsten Büchern, die ich bisher gelesen habe, und ich kann es jedem empfehlen, der emotionale Liebesgeschichten mag. 💗
- Laura Creedle
Die Liebesbriefe von Abelard und Lily
(46)Aktuelle Rezension von: mysmallbookshelveMit einem lachenden und einem weinenden Auge habe ich dieses Buch abgeschlossen. Mit einem lachenden, weil ich das Buch sehr genossen habe. Mit einem weinenden, weil ich die Beziehung zwischen den Hauptcharakteren sehr berührend fand. Beide sind liebevoll ausgestaltet und ich fand es sehr interessant die Welt aus ihrer Sichtweise zu erfahren. Nicht zu vergessen die Briefe, die einem sehr nah ans Herz gingen. Die Anmerkung zur historischen Vorlage ist ebenfalls sehr spannend. Alles in allem ein sehr zu empfehlenden Buch!
- Sophie Cousens
Alles beginnt mit dir und mir
(57)Aktuelle Rezension von: kisacaeinsteinIch mag die Bücher der Autorin sehr. Und das ist erst das zweite Buch, das ich von ihr lese.
Die Geschichte ist romantisch, aber auch sehr humorvoll geschrieben. An einigen Stellen musste ich herzhaft lachen. Ich hab die Protagonist:innen und Nebencharaktere sehr gemocht. Definitiv lese ich noch weitere Bücher der Autorin. - Jenny Han
To all the boys I've loved before
(58)Aktuelle Rezension von: SillivLara-Jean(17) schreibt Briefe, sie nimmt darin Abschied von dem Jungen, in den sie verknallt war, bisher 4. Diese bewahrt sie adressiert in einer Hutschachtel, doch diese verschwindet und die Briefe wurden abgeschickt. Die Jungs kommen nun auf sie zu...
Die Geschichte kommt ohne großes Drama aus, sie war irgendwie so alltäglich trotz Fake-Beziehung, hat mich dauergrinsen lassen.
- Tessa Bailey
Secretly Yours
(67)Aktuelle Rezension von: wordsbylarajSüß, witzig und stellenweise überraschend sensibel – so würde ich Secretly Yours wohl am besten zusammenfassen. Der Roman war eine unterhaltsame Romance, die Lust auf mehr macht, auch wenn sie für mich kein absolutes Highlight war.
Besonders gut gefallen hat mir Julian. Der steife, kontrollierte Professor hatte definitiv seinen Reiz. Sein Wandel im Verlauf der Geschichte – vor allem, was sein Schlafzimmer-Vokabular angeht – kam dann allerdings etwas plötzlich und hat mich kurz rausgerissen.
Hallie hingegen war herrlich chaotisch! Ihre Trinkeskapaden und die daraus resultierenden, oft völlig verrückten Entscheidungen haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Gleichzeitig war ich positiv überrascht, wie sensibel das Thema Panikattacken behandelt wurde. Diese Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit hat die Geschichte für mich abgerundet.
Ich vermute stark, dass Band 2 sich um Natalie, Julians Schwester, drehen wird. Zumindest gab es hier und da kleine Andeutungen in diese Richtung – und ich muss sagen, ich bin durchaus neugierig, wie es mit ihr weitergeht.
Secretly Yours ist eine charmante Geschichte voller Herz, Humor und ein paar kleinen Schwächen. Wer Lust auf eine süße, chaotische Romance hat, wird hier sicher fündig.
- Sharon Bolton
Er liebt sie nicht
(73)Aktuelle Rezension von: VeeziWas mir besonders gut gefallen hat, dass es neben der Geschichte auch die Briefe und Mails und Zeitungsausschnitte im Buch dargestellt wurden. Das war mal eine ganz andere Leseerfahrung. Ansonsten geht es direkt spannend und fast schon gruselig los. Unsere Protagonistin Maggie ist außergewöhnlich - oder besser gesagt: die Autorin schafft es spielerisch dir die Orte und Menschen so Nahe zu bringen, dass man meint, man wäre vor Ort und mitten im Geschehen. Zum Ende hin konnte und wollte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Definitiv nicht mein letztes Buch der Autorin.
- Anna Paulsen
Liebe M. Du bringst mein Herz zum Überlaufen
(87)Aktuelle Rezension von: rose7474Das Buch hat mir recht gut gefallen und konnte mich gleich fesseln. Dass die Protagonistin Matilda eine Eigenbrötlerin und etwas seltsam ist gefiel mir gut. Der Roman konnte mich gut unterhalten und vergebe 4 Sterne. Ich hätte noch mehr aus Matildas Kindheit erfahren. Das Ende gefiel mir jedoch nicht und die Geschichte war ziemlich voraussehbar.
- Iona Grey
Als unsere Herzen fliegen lernten
(107)Aktuelle Rezension von: MoniqueHDie Weise Stella heiratet den Pfarrer Charles. Die Ehe ist nicht glücklich. Während den 2. Weltkrieg lernt sie den Amerikaner Dan kennen. Sie schreiben einander und hoffen auf eine gemeinsame Zukunft aber scheiden in der damaligen Zeit ist nicht so einfach.
Jess läuft ihren gefährlichen Freund davon und findet Unterschlupf in ein verlassenes Haus. Hier findet sie diverse Briefe von Dan aus der USA. Jess möchte mehr wissen und fängt an zu suchen.
Diese Geschichte während des Krieges und die Such von Jess bringen Stück vor Stück die Geschichte von Stella und Dan zu einem sehr schönen historischen Roman. Wenn Lucinda Riley dich gefällt wird es diese Geschichte auch machen.
- Kristine Bilkau
Eine Liebe, in Gedanken
(110)Aktuelle Rezension von: EmmaWinterDie Ich-Erzählerin verliert ihre Mutter, nicht völlig unerwartet, denn Antonia hatte ein schwaches Herz. Vielleicht ein gebrochenes Herz? Den Tod der Mutter nimmt die Tochter zum Anlass, nach deren erster Liebe zu forschen. Edgar hieß der junge Mann, in den Antonia damals unsterblich verliebt war. Erzählungen und zahlreiche Postkarten und Briefe zeugen von dieser Liebe. Warum nur ist Antonia Mitte der 1960er Jahre nicht mit Edgar nach Hongkong gegangen?
In leisen Tönen spüren wir gemeinsam mit der Tochter dieser Liebe nach. Die Autorin wechselt dabei immer wieder von der Gegenwart in die 1960er Jahre und zeigt auf, wie sich junge Menschen im Nachkriegsdeutschland ihre Freiheit und Liebe erkämpfen mussten. Welche Träume sie hatten und welche Enttäuschungen ihnen entgegenschlugen. Antonia konnte Edgar ihr Leben lang nicht vergessen und die Tochter fragt sich, wie wäre das Leben ihrer Mutter verlaufen, wenn die beiden ein Paar geblieben wären. (Haben wir uns nicht alle schon mal diese oder eine ähnliche Frage gestellt? Wie wäre mein Leben verlaufen, wenn ...?)
Antonias Schicksal hat mich berührt, allerdings konnte ich ihre Liebe zu Edgar nicht so nachempfinden, wie ich es mir gewünscht hätte. Er erschien mir schlicht nicht liebenswert genug. Aber es war ja auch Antonias Liebe, wenn auch 50 Jahre nur in Gedanken.
- Amélie Breton
Die Liebenden von Cabourg
(38)Aktuelle Rezension von: engineerwifeMal wieder so ein richtig schönes Wohlfühlbuch, ich kam fast ein wenig ins Schwelgen …
Ein nicht untypisches Setting für die Zeit vor hundert Jahren. Emma, eine junge Frau im Berlin der 20er Jahre, ist verlobt mit dem ehrgeizigen Alexander, der ihr die Welt zu Füßen legen will. Doch liebt sie ihn wirklich? Leider lässt seine Sensibilität – wie damals ja nicht unüblich – Emma gegenüber zu wünschen übrig. Ist es da ein Wunder, dass sie spontan an Paul ihr Herz verliert, obwohl sie ihn noch nie gesehen hat? Ein immer gefühlvoll werdender Briefwechsel zwischen den Beiden bringt Emmas Zukunftspläne gefährlich ins Wanken … wird sich die Geschichte ihrer Mutter, die leider unglücklich endete, jetzt wiederholen?
Die Erzählungen Emmas als inzwischen alte Dame bringen dem Leser diese zauberhafte Liebesgeschichte näher, die abwechselnd in Berlin und in der Normandie spielt. Sie ist flüssig geschrieben und bestens dafür geeignet im Alltag mal ein wenig die Realität zu vergessen und sich wegtragen zu lassen in die Normandie mit ihren malerischen Dörfern und der ungestümen Natur, die schon den Impressionisten Claude Monet seinerzeit inspirierten. Das Buch entlässt seine Leser mit einem überraschenden Ende zurück in die Realität und bekommt von mir mit 4,5 von 5 Sternen eine absolute Leseempfehlung. Der perfekte Roman, wenn man es mal wieder ein bisschen gefühlvoller aber in keiner Weise kitschig mag.
- Joanna Martin
Deine Stimme in meinen Träumen
(58)Aktuelle Rezension von: Jayjay94Das Cover ist nicht so überladen, sondern mit leichten Akzenten. Die Natur im Hintergrund gefällt mir gut.
In dem Roman geht es Christine, die von dem Tod ihrer Großmutter erfährt. Sie bekommt aber aus dem Nachlass ein paar Liebesbriefe von ihr. Wen hat ihre Großmutter so geliebt? Keiner wusste davon.
Sofort macht sie sich auf die Reise, um den letzten Wunsch ihrer Großmutter zu erfüllen. Ihr Weg führt sie nach Kanada. Und dort trifft sie auf Robert, der den Empfänger der Liebesbriefe gekannt hat. Eine interessante Reise für Christine beginnt...
Der Schreibstil war ganz am Anfang etwas abgehackt, das hat sich aber schnell wieder gelegt. Der Schreibstil wurde angenehm und der Text ließ sich fließend lesen.
Christine ist eine junge Frau, die noch ihren Weg finden muss.
Robert war mir von Anfang an gleich sympatisch.
Das Christines Freund später eifersüchtig wird, finde ich normal. Würde ja jedem so gehen. ;) Weil Christiane das etwas antut. Ich kann ihn da gut verstehen.
Die Story ist nur leider sehr vorhersehbar. Das fande ich etwas schade.
Was jedoch hervorsticht, sind die vielen, schönen Liebesbriefe zwischendurch. Sie sorgen für Abwechslung in diesem Roman.
Das hat mir gut gefallen.
Für kurzweilige Lesestunden, genau das richtige. Wer Bibliotheken, das Schreiben und Romantik liebt, sollte das Buch lesen. :)
Von mir bekommt das Buch 3,5 Sterne und eine Leseempfehlung!
- Samantha Young
The Real Thing – Länger als eine Nacht (Hartwell-Love-Stories 1)
(9)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerHabe mir als Hörbuch angehört und hatte ich auch schnell zu Ende gehört.
Finde die Idee mit den Briefen einfach nur schön und auch wie Jessica handelt.
Samantha hat sich selbst wieder übertroffen.
- Rachel Joyce
Das Geheimnis der Queenie Hennessy
(17)Aktuelle Rezension von: GwennileinIch habe letzten Monat bereits den Vorgänger des Buches gelesen, der die Sicht des Harold Fry beschreibt, wie er sich auf den Weg zu seiner ehemaligen Arbeitskollegin Queenie macht, die an Krebs erkrankt ist. Dieses Buch schildert die Sicht von Queenie, wie sie im Hospiz auf Harold wartet und ihr Leben und das Leben in Bezug auf ihn und seinen Sohn noch einmal Revue passieren lässt. Dabei erfährt man von ihren tiefen Gefühlen, die sie ihm gegenüber hegte und weiteren Details, die das Buchband vorher noch nicht erahnen ließen. Die Geschichte ist eine wundervolle Ergänzung zum ersten Buch und macht die Story erst richtig komplett. Ich mag es das Grundgerüst der Erzählung nochmal aus anderer Sicht zu erleben und empfinde Queenies Seite nochmal als bewegender und gefühlsvoller. Auch das Ende lässt mich ganz tief einatmen und eine großartige Intensität spüren.Das tröstete auch über die manchmal langatmigen Passagen hinweg. Ich mochte es sehr! - Marie Keller
French Kiss: Liebe zum Nachtisch
(33)Aktuelle Rezension von: manja_phalaenopsisDas Cover gefiel mir sofort. Der Klappentext klingt interessant und macht Lust auf mehr.
Sophie erbt von ihrer Großmutter in Frankreich ein Haus in dem sich im Erdgeschoss ein Restaurant. Eigentlich will sie es verkaufen und zurück nach Deutschland. Allerdings ist das nicht ganz so einfach, da das Haus einige Mängel aufweist. Ihr bleibt nichts anderes übrig, als zu renovieren und wieder zu eröffnen. Das ganze ist aber leider nicht so ganz einfach. Wenn es da nicht noch ein altes Kochbuch und das benachbarte Restaurant gebe.
- Werner Lansburgh
Wiedersehen mit Doosie
(7)Aktuelle Rezension von: MarionDies ist die Fortsetzung von DEAR DOOSIE und glücklicherweise genauso amüsant, witzig und lehrreich. Englischunterricht mit Spaß und Niveau. Der Aufbau des Buches ist gleich geblieben - Briefe und ein anschließendes Postscriptum mit Kontrollfragen. - Jochen Bender
Dienstage & Silvester
(17)Aktuelle Rezension von: GelindeDienstage & Silvester, von Jochen Bender
Cover:
Das Cover passt super zum Inhalt.
Inhalt und meine Meinung:
Ich bin total positiv überrascht.
In diesem, auf den ersten Blick unscheinbaren Buch (ca. 250 Seiten), ist eine geballte Ladung an krimineller Energie und eine sehr gut durchdachte und sehr verzwickte Handlung.
Der anonyme Anruf eines betrunkenen Manns führt dazu, dass der Verkehrsunfall (vor einem Jahr) von Kathrin noch einmal untersucht wird. Dabei stellt sich heraus, es war ein gezielter Mordanschlag.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Spannung wird ständig hoch gehalten, da es immer wieder Hinweise auf den Täter gibt, die kurz darauf wieder als Sackgasse enden. Alles ist brillant ineinander verflochten.
Das Verdächtigungskarussel dreht sich munter im Kreis. Es sind gar nicht so viele Personen die im Mittelpunkt stehen, aber diese werden sehr geschickt mal belastet, dann wieder entlastet.
Sowohl die Personen, im Umfeld, als auch die Ermittler sind sehr facettenreich und dabei sehr „menschlich“ dargestellt, mit all ihren Unzulänglichkeiten und Fehlern.
Der Stuttgarter Lokalkolorit ist ein übriger Bonus.
Den Autor werde ich mir merken.
Autor:
Jochen Bender forschte als Psychologe bei den Kriminalisten, arbeitete im Knast und unterstützte die Polizei bei Amok-Übungen. Mittlerweile sind von dem erfolgreichen Autor acht Krimis und zahlreiche Kurzkrimis veröffentlicht. Schreiben ist sein Weg, sich kreativ mit der Welt auseinander zu setzen. Seine Markenzeichen sind spannende Unterhaltung, ein flüssiger Schreibstil und kunstvoll ineinander verflochtene Erzählstränge.
Mein Fazit:
Ein toller Krimi, in dem die Spannung ständig hochgehalten wird, da die
Ermittlungen stets neue Überraschungen bringen.Wirklich ein Lesehighlight und ich vergebe gerne 5 Sterne.
- Maria Nurowska
Briefe der Liebe
(37)Aktuelle Rezension von: joliestEs ist ein polnisch-jüdisches Frauenschicksal, das die Warschauer Autorin Maria Nurowska auf 200 Seiten fesselnd erzählt. Sieben Briefe schreibt Elzbieta Elsner an ihren Mann. Sie offenbart ihm darin ihr Schicksal und schildert ihre tragische Vergangenheit. Als Tochter einer Deutschen und eines Juden wächst sie mit ihrem Vater im Warschauer Ghetto auf. Ein SS-Offizier verliebt sich in sie und verhilft ihr nach dem Tod des Vaters zur Flucht. Unter falschem Namen fängt Krystyna Chylinska ein neues Leben an. Bei einer alten Frau untergekommen, kümmert sie sich um deren Enkel und schafft es, sich im kommunistischen Polen der Nachkriegszeit eine Existenz aufzubauen. Mit größter Anstrengung gelingt es Krystyna, in einer Zeit die geprägt ist von Denunziationen, Verfolgung und wirtschaftlicher Not, jahrelang ihre Identität zu wahren. Sie kämpft gegen die Schatten ihrer Vergangenheit an, die sie immer wieder einzuholen scheinen. Als der Vater des Kindes aus dem Krieg zurückkehrt, findet Krystyna in dem Kardiologen und patriotischen Antisemiten Andrzej ihre große Liebe, dem sie ihr Geheimnis jedoch niemals anvertrauen kann. Es ist die Geschichte einer Liebe, die von Zärtlichkeit, aber auch der Angst geprägt ist, die Wahrheit zu offenbaren und ihre erschaffene Welt im Moment des Friedens einstürzen zu lassen. Kann Liebe Überzeugungen überwiegen?
Maria Nurowska stellt ihre Figuren äußerst stimmig und psychologisch glaubhaft dar, die Handlung zeigt Stringenz ohne in Schwarz-Weiß-Malerei zu verfallen. Jede Wendung wirkt stets realistisch, die vielen Zeitsprünge nicht störend, sondern eher der Nachvollziehbarkeit zuträglich. Nurowska flicht liebevoll poetische Abschnitte in die Konstruktion eines schrecklichen Schicksals ein, verbindet persönliche Erlebnisse der Protagonistin mit Zeitgeschichte von 1944-1968 und einer Abhandlung über Verantwortung, Lüge, Gewissen, Schuld und Vergebung. Ein eindrücklicher Roman und die wohl schönste und auch traurigste Liebesgeschichte, die ich immer und immer wieder lesen könnte. Große Empfehlung!























