Bücher mit dem Tag "lieblinge"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lieblinge" gekennzeichnet haben.

10 Bücher

  1. Cover des Buches Eleria (Band 1) - Die Verratenen (ISBN: 9783743214743)
    Ursula Poznanski

    Eleria (Band 1) - Die Verratenen

    (1.369)
    Aktuelle Rezension von: Jana06

    Ich bin direkt seit der ersten Seite in diesem Buch angekommen. Ich mag Geschichten auf fernen Zeiten und diese spielt in einer ungewissen Zukunft. Die Art, wie die Autorin die Charaktere und die Umgebung beschreibt, lässt einen schnell in die Szene einsteigen und ich konnte das Buch bald nicht mehr weglegen. Spannend bis zur letzten Seiten mit einem für mich eher überraschenden Ende.

    Einfach nur toll und wunderbar zum Abschalten und Gedanken schweifen lassen.

    Ich freue mich schon auf den zweiten Teil!! 🤗

  2. Cover des Buches Gute Geister (ISBN: 9783442776368)
    Kathryn Stockett

    Gute Geister

    (706)
    Aktuelle Rezension von: Hopeandlive

    Wie befinden uns in Jackson, Mississippi im Jahr 1962 und werden mit hineingenommen in die Atmosphäre und die Stimmung, die dieses Land zu dieser Zeit geprägt hat. Da ist zum einen die junge Skeeter, eine schlacksige junge Frau, die sich nicht so ganz dem herrschenden Zeitgeist der damaligen Zeit unterordnen möchte, der besagt, dass junge Frauen doch nach dem College möglichst schnell heiraten und Kinder bekommen sollen. Skeeter träumt davon zu schreiben, sie möchte Autorin werden und nachdem sie unter Mühen ein Volontariat bei einer regionalen Zeitung ergattert hat und einen Buchvertrag mit einem Verlag in New York in Aussicht hat, beginnt sie heimlich eine Geschichte zu schreiben, die das Potential hat in der damaligen Zeit für ziemlich viel Unruhe zu sorgen. 

    Doch diese Geschichte kann Skeeter nicht alleine schreiben, es ist nämlich kein erfundener Roman, sondern eine teils bittere und traurige und auf der anderen Seite humorvolle Geschichte. Die wirklichen Autoren dieser Geschichte sind Aibileen und Minny und viele andere Frauen. Ihnen ist es nicht erlaubt ihre Geschichten zu veröffentlichen, denn das würde sie in wirkliche Lebensgefahr bringen, sie und ihre Familien, denn Aibileen und Minny sind farbige Frauen, die als Dienstmädchen für weiße Familien arbeiten, den Haushalt machen, jeden Tag kochen und putzen und ihre Kinder hüten. Jedes weiße Kind des gehobenen Mittelstandes ist zu dieser Zeit mit einer farbigen Nanny aufgewachsen. Die weißen Familien vertrauen den fleißigen farbigen Frauen ihre Kinder an, lassen sie von ihnen herzen und liebkosen, verbieten ihnen jedoch die gleiche Toilette wie sie selbst zu benutzen, das könnte ja gesundheitsschädlich sein. Das ist eine Episode von vielen, die einen mehr als den Kopf schütteln lässt während des Lesens. 

    Es entsteht zwischen diesen so unterschiedlichen Frauen erstmal eine Zweckgemeinschaft, Skeeter möchte eine wahre Geschichte über die Dienstmädchen schreiben, die in fast jedem Haus im Süden der USA arbeiten, sie sehnt sich nach ihrer alten Nanny Constantine, die einfach verschwunden ist und von deren Verbleib ihre Mutter nichts sagen möchte. Sie lernt das private Leben von Aibileen und Minny kennen und sie erkennt, dass es in ihrem Land zwei verschiedene Welten gibt, etwas mit dem sie aufgewachsen ist, dass sie jedoch mehr und mehr nicht mehr gutheißen kann. Aibileen hat ihr ganzes Leben die Kinder weißer Leute aufgezogen und denkt noch oft mit inneren Schmerzen und Traurigkeit an ihren Son Treelore und das Versprechen, dass sie ihm gegeben hat. Sie wird nicht müde den Kindern drei wichtige Sätze für ihr Leben mitzugeben, du bist lieb, du bist gescheit, du bist wichtig und vielleicht sagt sie es auch zu sich selbst. Minny hingegen gleicht einem rollenden Vulkan mit dem Herzen auf dem rechten Fleck und einer sehr großen Mundwerk, welches bei den weißen Damen, für die sie arbeitet nicht wirklich gut ankommt und so sieht sich Minny immer wieder herausgefordert eine neue Arbeitsstelle zu suchen. Auf dieser Suche begegnet sie Miss Celia, einer sehr jungen und blonden Lady, die irgendwie auch das Herz auf dem rechten Fleck hat, doch wird der Leser und die männlichen und weiblichen Protagonisten doch sehr von ihrem offenherzigen Anblick abgelenkt. Zwischen diesen beiden so verschiedenen Frauen, die nicht nur in der Hautfarbe begründet sind, entwickelt sich eine wirklich herzliche Beziehung, wie sie sich halt entwickelt, wenn ein Vulkan auf Naivität trifft und wenn eine Frau der anderen versucht das Kochen beizubringen. Somit nimmt die Geschichte ihren Lauf und das Buch wird veröffentlicht. Skeeter freut sich, Aibileen, Minny und die anderen Frauen sind in Angst, denn sie wissen, was auf sie zukommen könnte, doch Minny hat eine listige Rückversicherung in ihre Geschichte mit eingebaut und nun darf der Leser mehr als gespannt sein, wie es weitergeht....

    Ich habe diese Geschichte geliebt zu lesen. Kathryn Stockett nimmt den Leser in verschiedenen Erzählperspektiven mit hinein in diese für farbige Menschen so gefährliche Zeit der Rassentrennung in der USA und wir erleben welche Revolution diese Geschichte verursacht hat. Mit teilweise lachendem, ich kann keine Schokolandentarte mehr anschauen ohne an Minny zu denken, und einem weinenden Auge, wenn diese vielen fürchterlichen Ungerechtigkeiten dieser Zeit erzählt werden. Auch für weiße Menschen, die nicht dem damaligen Narrativ entsprachen, war diese Zeit nicht einfach. Die persönliche Entwicklung der Protagonistinnen und auch die Flair dieser 60er Jahre sind einfach wunderbar beschrieben und ich bin auch von der Verfilmung sehr begeistert. 

    Absolut lesenswert!


  3. Cover des Buches Die Perlenschwester (ISBN: 9783442489213)
    Lucinda Riley

    Die Perlenschwester

    (594)
    Aktuelle Rezension von: miah

    Achtung! Es handelt sich um den 4. Band einer Reihe. Die Bücher können zwar theoretisch unabhängig voneinander gelesen werden, die Rezension könnte aber trotzdem Spoiler enthalten, wenn man Band 1 bis 3 noch nicht kennt.

    Inhalt:
    Als CeCes Adoptivvater stirbt, bekommt sie von ihm einen Hinweis auf ihre Herkunft und erbt eine große Summe Geld. Zunächst will sie sich nicht mit ihren Wurzeln beschäftigen, doch ihr Streit mit ihrer Schwester Star lässt sie umdenken und sie reist alleine nach Australien, um den Spuren von Kitty Mercer zu folgen...

    Meine Meinung:
    Ich habe erst vor Kurzem den dritten Band der Sieben-Schwestern-Reihe gelesen und hatte einfach Lust, die Reihe weiterzuverfolgen. Wenn man die Autorin kennt, weiß man, das sie immer einem bestimmten Erzählkonzept folgt und sich das durch all ihre Romane zieht. Für mich ist das eine große Stärke der Autorin, aber eben auch ihre größte Schwäche. Hat man das Konzept einmal verstanden, ähneln sich die Romane der Autorin. Man muss sowas also mögen, um weiterhin Freude an den Büchern zu haben.

    So besteht auch dieser Roman wieder aus zwei Zeitebenen und folgt dieser klaren Struktur. In der Gegenwart begleiten wir CeCe auf der Suche nach ihrer Herkunft. In der Vergangenheit lernen wir Kitty Mercer kennen, sie wanderte von Schottland nach Australien aus. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart sorgt für Spannung und ein schrittweises Zusammenführen der Handlungsstränge. Dadurch wird auch eine Sogwirkung erzielt, wobei mich die Storyline in der Vergangenheit deutlich mehr interessiert hat als die in der Gegenwart.

    Die Geschichte ist nicht direkt spannend, weil es viel Action gibt. Es ist einfach spannend zu lesen, was insbesondere Kitty Mercer erlebt hat. Sie lebte zu der Zeit, als viele Menschen ihr Glück in Australien versucht haben. Dabei stehen hier nicht nur der Umgang mit den Aborigines im Vordergrund, sondern auch der Perlenhandel, der damals in Australien aufblühte. Man hat das Gefühl, selbst dabei zu sein. Mir hat dabei besonders der bildhafte Schreibstil gefallen. Länder wie Thailand in der Gegenwart und Australien, das sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart eine Rolle spielte, wurden lebendig und das hat viel Spaß gemacht.

    Insgesamt hat mir der Erzählstrang in der Vergangenheit deutlich besser gefallen. Kitty war eine starke Frau, die sich auch gegen die Meinungen ihrer Zeit gestellt und für sich und ihre Familie eingestanden hat. Das finde ich sehr bewundernswert.

    Im Mittelpunkt der Geschichte steht hauptsächlich aber natürlich CeCe, eine Frau auf der Suche nach sich selbst. Nachdem sie im Vorgängerband nicht sonderlich sympathisch gewirkt hat, musste ich mich hier erst mit ihr anfreunden. CeCe ist allerdings innerlich einfach sehr verunsichert und hat sich angewöhnt, sich auf Star zu verlassen. Ohne diese Unterstützung muss sie sich nun alleine durchschlagen und macht dabei eine starke Entwicklung durch. Ein bisschen gestört hat mich, dass sie quasi all ihre Unfähigkeiten auf ihre Legasthenie schiebt. So gut ich es finde, dass auch dieses Thema im Mittelpunkt steht, gibt es für Legasthenie Hilfe und das auch schon zum Zeitpunt der Entstehung der Romane. Mich verwundert, dass CeCe diese zusätzliche Förderung nie bekommen haben soll und man ihr hier einfach eine Schwäche aufdrücken wollte, um sie authentischer zu machen.

    DIe Mischung aus Familiengeheimnis, historischer Erzählung und persönlicher Entwicklung der Hauptprotagonistin bildet die klassische Struktur aller Romane von Lucinda Riley und dieses Konzept muss man mögen, um auch dieses Buch zu mögen. Es machte diese Geschichte recht vorhersehbar und teilweise wirkte es zu stark konstruiert. Für mich war das Buch damit ein eher schwächerer Teil der Reihe. Ich werde die Reihe aber dennoch bis zum Schluss lesen.

  4. Cover des Buches Eleria (Band 2) - Die Verschworenen (ISBN: 9783743214750)
    Ursula Poznanski

    Eleria (Band 2) - Die Verschworenen

    (895)
    Aktuelle Rezension von: _lenas-buecherwelt_

    Eleria ist total klug und entdeckt immer mehr Spuren und Geheimnisse. Sie kommt der Wahrheit immer näher. Ich habe die ganze Zeit mit ihr mitgefiebert und mitgerätselt und selber Theorien überlegt. Aber mit den Erkenntnissen aus diesem Band habe ich nicht gerechnet. 💕
    Tycho, Eleria und Sandor wachsen mir immer mehr ans Herz und ich bin sehr gespannt auf den letzten Teil der Reihe. 🥰

    "Eleria" ist einfach mitreißend und für mich definitiv eine Lieblingsreihe geworden. ❤️
    Ich freue mich total auf Band drei.🥰

  5. Cover des Buches Fangirl (ISBN: 9781250073808)
    Rainbow Rowell

    Fangirl

    (450)
    Aktuelle Rezension von: qhanqibe2

    Ein süßes Romance-Buch über die Studentin Cath, die leidenschaftlich gern Fanfictions schreibt und sich etwas verloren fühlt als ihre Zwillingsschwester Wren sich im Studium immer weiter von ihr entfernt. Doch dann kommt sie Levi näher, den sie eigentlich für den festen Freund ihrer Mitbewohnerin hält und lebt sich langsam aber sicher auf dem College ein. Der Schreibstil schildert aus der Erzählerperspektive und das relativ einfach und leicht, so dass man die Geschichte gern verfolgt. Und auch die Charaktere sind gut ausgearbeitet; Cath ist von sozialen Ängsten und ihrer Zurückgezogenheit gezeichnet und auch die Familiendynamik zwischen ihr, ihrem Vater und Wren ist interessant und teilweise ziemlich tiefgründig und realistisch. Aber auch Levi ist sympathisch, ganz ohne das Klischee des perfekten Love Interests zu verköpern. Generell ist die Story "mehr" als eine Lovestory; es ist auch Caths Coming of Age-Geschichte, denn sie erkennt mehr und mehr, was sie vom Leben will und lässt sich auf neue Menschen ein. Aber auch auf die Liebe zu ihren Fanfictions wird eingegangen, was ein sehr interessantes Thema ist. Ab und an liest sie auch ein paar Passagen daraus vor und die Autorin hat sich da echt Mühe gegeben. Insgesamt also ein schönes Buch zum Wohlfühlen und fallen lassen, das aber auch Abwechslung bietet und mal emotionaler wird. 

  6. Cover des Buches Ein Mann namens Ove (ISBN: 9783442493951)
    Fredrik Backman

    Ein Mann namens Ove

    (851)
    Aktuelle Rezension von: Sanne54

    Ich denke, der Inhalt ist hinlänglich bekannt. Für mich war Parvaneh, die Nachbarin Oves und Vertreterin einer neuen (Ove suspekten) Generation, der eigentliche Star des Buches, der es auf sehr empathische, aber auch bestimmte Art und Weise immer wieder (unausgesprochen) gelingt, das Leben des Witwers zu retten, der mit allerlei Möglichkeiten versucht sich das Leben zu nehmen, nachdem er kurz nach dem Tod seiner geliebten Frau in den Vorruhestand geschickt wird. Ove selbst ist kein Sympathieträger und will es auch nicht sein, aber sie sieht seine gute Seele.

    Darüberhinaus haben mir leider weder der Schreibstil noch der Humor zugesagt, wobei ich die Rückblenden, die nach und nach Einblick in die Biografie Oves geben, gut gefallen haben. Geschickt gelingt es dem Autor mehr und mehr Verständnis für seinen Protagonisten aufzubauen.

    Das Ende war mir dann aber doch too much und Oves Entwicklung auf den letzten ca 50 Seiten irgendwie auch nicht glaubwürdig. 

    Trotz allem natürlich gute Unterhaltung mit guter Botschaft. Auch die Überzeichnung ist natürlich ein probates Stilmittel, aber in dem Fall leider nicht meins.

  7. Cover des Buches Die Vernichteten (Eleria-Trilogie - Band 3) (ISBN: 9783785579220)
    Ursula Poznanski

    Die Vernichteten (Eleria-Trilogie - Band 3)

    (742)
    Aktuelle Rezension von: anna_schwpps

    Nach den ersten beiden Bänden habe ich mich wirklich gefragt, wie Ursula Poznanski eine so große Geschichte zu einem Ende bringen möchte. Und woher sie noch Plottwists holen will. Beides ist ihr im Finale der Trilogie aber wirklich gelungen! 


    Obwohl ich den Band als etwas weniger spannend empfunden habe als die anderen zwei, hat mich das Ende wieder abholen können. Die einzelnen Fäden laufen endlich zusammen und jede Person bekommt ein passendes (mal mehr mal weniger glückliches) Ende. Die große Enthüllung hat mich tatsächlich noch sehr überraschen können, ergab gleichzeitig aber völlig Sinn. 


    Mit Ria hatte ich bis zum Schluss ein wenig Probleme, weil sie mir zu analytisch war. Sie kann sehr manipulativ sein und setzt ihre „Superkraft“ auch gegen Freunde ein. Vielleicht hat die Lovestory mit Sandor mich deshalb auch nicht erreicht, weil ich mit Ria nichz viel anfangen kann. Trotzdem ist ihr Charakter durch ihre Vergangenheit und den Einfluss der Spähren authentisch.  


    Ich finde man merkt ein wenig, dass es eins der früheren Werke der Autorin ist und dass sich ihr Schreibstil doch noch etwas geändert hat. Das würde ich aber weder positiv noch negativ bewerten, er ist einfach ein wenig anders ☺️ Vielleicht liegt das aber auch daran, dass es sich dieses Mal nicht um einen Jugendthriller handelt.

  8. Cover des Buches Die Winterrose (ISBN: 9783492951685)
    Jennifer Donnelly

    Die Winterrose

    (501)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina

    Wie schon der erste Band, wird auch dieser wieder aus ganz verschiedenen Perspektiven erzählt, wodurch man einen richtig guten Eindruck von allem bekommt, was geschieht und warum. Außerdem lernt man die verschiedenen Charaktere, ihre Gedanken und Gefühle, dadurch richtig gut kennen, lernt sie lieben, aber auch hassen.

    Zudem geht es auch hier um eine sehr starke und für ihre Zeit moderne Frau, die als Ärztin versucht, auch den Ärmsten, vor allem Frauen, zu helfen. Dabei trifft sie auf den charismatischen Gangsterboss Sid Malone und lernt ihn mit der Zeit zu lieben. Rund um die geheime Liebesgeschichte zwischen den beiden gibt es allerdings noch ziemlich viel Nebenhandlungen. So lernt man auch Indias Verlobten Freddy Lytton kennen, der Sid nach dem Leben trachtet und nur nach außen hin eine reine Weste trägt. Was mich extrem gefreut hat war, dass man ebenfalls wieder auf Fiona und Joe aus dem ersten Band trifft, genauso auf Seamie, der gegen Ende der Geschichte etwas weiter in den Mittelpunkt rückt. Und auch Joe geht hier neue Wege, was ihn früher oder später in Gefahr bringt. Überhaupt gibt es einen großen Konkurrenzkamp und ziemlich viele Intrigen, Verrat, Mord und Totschlag. Es gibt echt viele Ereignisse, die mich wirklich wütend gemacht haben, weil dies alles so ungerecht war, aber auch Drama und Romantik. Allerdings muss ich auch sagen, dass es mir hier etwas schwerer gefallen ist, in die Geschichte zu kommen und dass es auch zwischendrin ein paar Längen gab. Ansonsten war die Story aber erneut großartig, spannend und teilweise echt emotional.

    Auch die Charaktere fand ich wieder richtig toll und lebensnah geschrieben. Wie schon erwähnt, bekommt man mit India eine sehr willensstarke, kämpferische Frau, die sich für die einsetzt, die keine öffentliche Stimme haben, aber dabei selbst mehr oder weniger unter die Räder kommt. Sid Malone hingegen ist nur nach außen hin der böse Gangster, aber auch er hat Furchtbares erlebt und wird mehrmals verkannt. Dazu kommen Fiona und Joe, die ich in Band eins schon wahnsinnig gern hatte, Seamie, der inzwischen zum Teenager geworden ist und in Band drei seine eigene Story bekommen wird. Und dann ist da noch Freddy Lytton, der einfach nur fürchterlich ist, ein richtig böser, gieriger Mensch, ohne Gewissen. 

    Alles in allem kann dieser Band nicht ganz mit dem ersten Band mithalten, welcher für mich ein absolutes Highlight war. Dennoch war er wieder großartig, mit kleinen Mängeln, aber insgesamt einer richtig tollen Geschichte und einer Protagonistin, die man nur ins Herz schließen kann. Von mir gibt es deshalb auch eine absolute Leseempfehlung.

  9. Cover des Buches The Trials of Apollo - The Dark Prophecy (ISBN: 9780141363950)
    Rick Riordan

    The Trials of Apollo - The Dark Prophecy

    (23)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Mir hat das Buch echt gut gefallen. Bei dem ersten Band hatte ich mit dem Verständnis noch so einige Probleme, aber hier hat sich das jetzt komplett gelegt. Die Geschichte war schlüssig und spannend. Die Entwicklung der Charaktere und das Wiedersehen bekannter Gesichter hat das Buch noch liebenswerter gemacht. Der beste Band der Reihe!
  10. Cover des Buches Die Kirschvilla (ISBN: 9783453419551)
    Hanna Caspian

    Die Kirschvilla

    (90)
    Aktuelle Rezension von: Starsearcher

    Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen, zum einen im Jahr 2014 und dann in der Zeit zwischen den zwei Weltkriegen. Während der Gegenwarts-Strang linear ist, springt die Handlung in der Vergangenheit auch noch vor und zurück, was mitunter etwas verwirrend sein kann. Trotzdem hat mir diese Geschichte über die tragischen Ereignisse in einer Familie nach dem Krieg deutlich besser gefallen als die Gegenwarts-Handlung. Die Protagonistin Isabell, die eigentlich nur ständig überlegt, was sie mit der geerbten Villa und dem netten Notar anfangen soll und ansonsten nur versucht, ihre Ängste in den Griff zu kriegen, konnte mich nicht wirklich vom Hocker reißen. Auch Oma Pauline blieb mir trotz ihrer traurigen Geschichte etwas fremd. Dafür konnte ich mit den Personen in der Vergangenheit richtig mitfiebern und vor allem mitleiden. Die Geschichte ist leider in den meisten Teilen ziemlich vorhersehbar, trotzdem gibt es noch die eine oder andere Überraschung. Und es ist ja auch schön, wenn man seine eigenen Ahnungen und Schlussfolgerungen schließlich bestätigt sieht. Alles in allem hat mich das Buch gut unterhalten und bekommt von mir gute vier Sterne und eine Leseempfehlung.

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