Bücher mit dem Tag "lieblingsbuch"
355 Bücher
- Markus Zusak
Die Bücherdiebin
(4.695)Aktuelle Rezension von: LisaKIch muss gestehen, es hat ein wenig gedauert bis ich mich an den Schreibstil gewöhnt habe. Die kurzen Einwürfe von Gedanken oder der Zukunft war gewöhnungsbedürftig und anfangs irritierend. Dennoch hat mich die Geschichte sofort gefesselt: ein Mädchen das in jungen Jahren schon mit Verlust, Tot und dem alleingelassen werden zu kämpfen hat und dennoch so viel Mut, Weisheit und Liebe in sich trägt.
- Jojo Moyes
Ein ganzes halbes Jahr
(11.892)Aktuelle Rezension von: FunkelzauberNachdem ich Vollmondkinder von Anna Swedenborg gelesen hatte – ein außergewöhnliches Buch voller Tiefe, Herz und Hoffnung – suchte ich etwas, das sich ebenfalls mit den wichtigen Fragen des Lebens beschäftigt: Was ist wirklich bedeutsam, worauf sollten wir achten? Ein ganzes halbes Jahr von Jojo Moyes hat mich auf seine eigene Art berührt.
Die Liebesgeschichte von Lou und Will, sie ist romantisch, bewegend und gleichzeitig sehr ehrlich – über Verlust, Lebensentscheidungen und darüber, wie kostbar jeder Moment ist. Lou und Will zeigen, wie Begegnungen unser Leben verändern können und wie wichtig es ist, für sich selbst und andere einzustehen.
Dieses Buch hat mich nicht nur emotional mitgerissen, sondern auch nachdenklich gemacht über das, was im Leben wirklich zählt. Für alle, die neben einer bewegenden Liebesgeschichte auch über Lebenssinn und Wertschätzung nachdenken möchten, ist dieses Buch absolut lesenswert.
- Rebecca Yarros
Fourth Wing – Flammengeküsst
(2.543)Aktuelle Rezension von: Ms_ViolinViolets Traum, Schriftgelehrte am renommierten Basgiath War College zu werden, zerplatzt jäh, da sie als Tochter der Generalin am Auswahlverfahren der Drachenreiter teilnehmen muss. Das erste Jahr wird nicht einmal die Hälfte aller Bewerber überleben, denn Drachen binden keine schwachen Menschen, sie fackeln sie nieder. Die meisten Kadetten wollen Violet allein aufgrund ihrer Herkunft niederstrecken – besonders Xaden, der mächtigste und skrupelloseste unter den Geschwaderführern. Und ohne Frage auch der attraktivste. Ausgerechnet ihm wird Violet unterstellt. Sie wird jeden Vorteil nutzen müssen, wenn sie überleben will. Denn am Basgiath War College haben alle eine Agenda und es gibt nur zwei Wege hinaus: den Abschluss machen oder sterben.
Diese Reihe wurde mir mittlerweile dermaßen häufig empfohlen, dass ich mich nun doch endlich dazu entschieden habe, mal reinzulesen.
Der Einstieg war auch direkt sehr spannend, hat aber auch sofort einige Fragen ausgelöst, da mir hier zwar schon sehr schnell auf Spannung und Drama, aber eben nicht unbedingt auf Logik gesetzt wurde.
Es wird uns wirklich sehr klar gemacht, dass im Reiterquadranten nur die Stärksten, Klügsten und Gerissensten überleben, weil alle anderen brutal aussortiert werden, indem sie bei den Prüfungen sterben, von den Drachen getötet werden oder von den anderen Anwärter:innen. (Ich meine klar, ständig heißt es, wie wichtig die Drachenreiter im Krieg sind und dass es immer weniger von ihnen gibt, also will man natürlich auch, dass mögliche Anwärter:innen sich gegenseitig umbringen… ich meine, wer will keine absoluten Psychopathen im Kampf an seiner Seite in einem mittlerweile vierhundertjährigen Krieg?!?)Natürlich überlebt Violet entgegen aller Erwartungen einen Monat nach dem anderen, übersteht einige Mordversuche und alle brutalen Prüfungen und dass obwohl sie körperlich dazu gar nicht in der Lage sein sollte.
Dieses Klischee der „Auserwählten“, die eine ganz besondere Heldenreise überstehen muss, wird hier wirklich ganz extrem ausgereizt.
Zum Glück mochte ich Violet sehr.
Sie nutzt zum Überleben vor allem ihren Verstand und setzt auch Ironie und Sarkasmus als Waffe ein und ja natürlich ist es einfach auch sehr fesselnd und wahnsinnig spannend, ihren Weg in diesem brutalen System zu verfolgen.Trotzdem musste ich hier echt immer wieder beide Augen zudrücken, weil immer wieder dermaßen tief in die Klischeekiste gegriffen wird:
Da haben wir eben die körperlich nicht ganz gesunde und schwache, aber eben auch blitzgescheite und schnelle Violet, die eigentlich nicht mal einen Tag im Reiterquadranten hätte überleben sollen, die aber eben doch Monate lang überlebt und schließlich nicht nur von einem sondern gleich zwei Drachen gebunden wird - was bisher natürlich noch nie vorgekommen ist - und durch diese Bindung ist sie zudem auch noch an Xaden und dessen Drachen gebunden, der sie eigentlich vom ersten Moment an töten wollte, aber in Wahrheit doch ganz anders ist, als gedacht und schließlich zu ihrem größten Beschützer und natürlich mehr wird…
Da kam wirklich so Einiges zusammen, was bei einem schlechter erzählten Buch mich wirklich extrem gestört hätte. Hier war ich mir der Klischees zwar sehr bewusst, aber ich war auch einfach sehr gefesselt von Violets spannender Heldenreise, der Art und Weise wie sie allen Widrigkeiten zum Trotz stärker wird und auch Freunde findet.
So konnte ich also allen Klischees zum Trotz einfach Spaß an der Geschichte haben.Ab der Hälfte des Buches (und dem lang erwarteten ersten Kuss zwischen Violet und Xaden) wurde es allerdings etwas zäher. Gefühlt ging es die nächsten einhundert bis zweihundert Seiten danach nur noch darum, wie scharf die beiden aufeinander sind, es aber anfangs aus verschiedensten Gründen nicht zugeben wollen und dann natürlich kaum noch die Finger voneinander lassen können.
Im Hintergrund gab es immer wieder sehr deutliche Andeutungen, dass sowohl Xaden als auch die militärische Führung irgendwelche Geheimnisse haben und wohl noch Größeres vor sich geht, aber wir mussten uns ja darum kümmern, dass Violet am Leben bleibt und nicht vor lauter Lust auf Xaden in Flammen aufgeht … also so weit, so erwartbar.
Erst ganz zum Ende hin wurde es noch mal richtig spannend und Violet musste natürlich nicht nur ein paar harte Erkenntnisse ertragen, sondern auch zusammen mit ihren Drachen ums Überleben kämpfen (und natürlich so als richtige „Auserwählte“ die große Retterin sein).
Natürlich läuft das Ganze auch nicht ganz ohne Herzschmerz ab, welcher uns ins nächste Buch (mindestens) begleiten soll zusammen mit einigen unbeantworteten Fragen.
Also mich hat die Geschichte tatsächlich am Haken und ich bin gespannt, wie es weitergehen wird - auch wenn es gerne etwas weniger klischeehaft sein dürfte.
Fazit: Also es werden schon so einige Klischees bemüht und es ist nicht immer alles wirklich logisch und zudem extrem brutal, aber eben auch ziemlich fesselnd. Die zweite Hälfte hatte einige Längen vorzuweisen und es gab nicht so wahnsinnig viele Überraschungen, was einige Figuren und ihre „Arschlochhaftigkeit“ sowie ihre Geheimnisse angeht, aber die aufgebaute Welt und die Figuren konnten mich dann eben doch genügend interessieren und fesseln, sodass ich jetzt einfach wissen muss, wie es für Violet & Co. weitergeht.
P.S.: Wer die Ausgabe mit den 3 Bonuskapiteln aus Xadens Sicht hat, sollte sie wirklich erst ganz am Ende lesen, weil sie sonst schon zuvor zu viel verraten - auch, wenn es natürlich reizt nach hinten zu blättern und die jeweiligen Kapitel direkt auch aus Xadens Sicht erzählt zu bekommen.
- Sarah J. Maas
Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
(3.691)Aktuelle Rezension von: Popis0904Der erste Band von Das Reich der sieben Höfe Dornen und Rosen von Sarah J. Maas hat mich komplett in seinen Bann gezogen. Ich habe das Buch innerhalb von nur zwei Tagen verschlungen und der zweite Band wartet zum Glück schon auf mich!
Schon lange stand dieses Buch auf meiner Leseliste, und ich bin unglaublich froh, endlich in diese Welt eingetaucht zu sein. Die Geschichte entfaltet von der ersten Seite an eine starke Sogwirkung: Spannung, Emotionen und Geheimnisse greifen perfekt ineinander und lassen einen kaum los.
Besonders beeindruckt hat mich die Entwicklung der Charaktere. Feyre wächst im Laufe der Handlung spürbar über sich hinaus, und auch die anderen Figuren gewinnen zunehmend an Tiefe. Ihre Beziehungen zueinander sind vielschichtig und entwickeln sich auf eine Weise, die mich emotional total abgeholt hat.
Auch sprachlich ist das Buch ein echtes Highlight. Die bildhafte, atmosphärische Erzählweise lässt die Welt lebendig werden. Man hat das Gefühl, selbst durch die Höfe zu wandern, die Magie zu spüren und Teil der Geschichte zu sein. Das Setting ist detailreich, faszinierend und einfach wunderschön beschrieben.
Ich bin wirklich begeistert. Für alle, die Fantasy mit starken Charakteren, einer mitreißenden Handlung und einer Prise Romantik lieben, ist dieses Buch absolut empfehlenswert!
- Suzanne Collins
Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele
(17.933)Aktuelle Rezension von: Isika0510Selten lese ich die Bücher, wenn ich die Filme schon kenne. Ich war aber so gespannt darauf, wie gut das Buch umgesetzt wurde.
Und ich muss zugeben, ich war wirklich begeistert.
Ich konnte den ersten Band gar nicht aus der Hand legen, denn obwohl man die Geschichte schon kennt, hat man die ganze Zeit mitgefiebert.
Wirklich sehr spannend geschrieben, mit einem tollen Einblick auf Katniss und ihre Gedanken.
Man hatte natürlich die Bilder des Films zu den einzelnen Szenen im Kopf, aber das hat dem Buch meiner Meinung nach nicht geschadet.
Ich würde es jedem empfehlen, auch wenn man die Filme kennt, das Buch auf jeden Fall zu lesen !
- Sarah J. Maas
Das Reich der sieben Höfe − Sterne und Schwerter
(2.130)Aktuelle Rezension von: sweinzieDer in Band 2 prognostizierte Krieg steht nun vor der Haustüre. Doch wer wird sich dem gefürchteten Hof der Nacht anschliessen. Freyes versucht am Hof des Frühlings Informationen über die Absichten des Königs zu bekommen. Doch das kostet sich fast das Leben. Ob sich dieser Einsatz gelohnt hat oder wird er mehr kaputt machen als helfen? Ein gewagtes Spiel. Und auf dem Kriegsfeld zählt jede Kraft. Und die haben Freyes Schwestern leider auch noch nicht für sich entdeckt.
In diesem Band überschlagen sich die Ereignisse. Nicht zuletzt, weil es nun tatsächlich in den Krieg geht und wir dort unverhofft auf bekannte Personen treffen. Alte Bekannte kommen zum Einsatz, Geschehnisse aus dem vorherigen Band werden wieder aufgegriffen und in den Gesamtkontext gestellt. Spannung und Romantik, Hoffnung und Kampf wechseln sich stetig ab und lassen keine Zeit zum verschnaufen. Eine packende Fortsetzung, die ich nun zum dritten mal gelesen habe.
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- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 3: Opal. Schattenglanz
(3.123)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Der dritte Band war für mich okay, aber nicht so stark wie die vorherigen. Mir hat die Story zwar gefallen, aber die Spannung war einfach nicht so hoch wie bei Obsidian oder Onyx.
Es passiert zwar einiges, aber irgendwie fehlte mir das gewisse Extra, das mich sonst komplett gepackt hat. Trotzdem mochte ich Katy & Daemon und bin gespannt, wie es weitergeht – aber dieser Teil bleibt für mich der schwächste bisher.
- Carlos Ruiz Zafón
Der Schatten des Windes
(5.832)Aktuelle Rezension von: LucieDaniel Sempere ist 10 als sein Vater, ein Buchhändler ihn mit zum "Friedhof der vergessenen Bücher" nimmt, ein besonderer und geheimer Ort, an dem viele Bücher sind, die es nur noch einmal gibt. So auch der Roman von Julian Carrax, den Daniel sich aussucht und womit er eine ungeahnte Kette von Ereignissen auslöst...
Es war nun schon das zweite mal, dass ich dieses Buch gelesen habe (das erste mal war vor 6 Jahren) und ich muss sagen, ich hatte es besser in Erinnerung! Also das buch ist spannend und fesselnd, gar keine Frage, aber eben auch sehr düster und hyperdramatisch. Außerdem finde ich einige Äußerungen ziemlich sexistisch.
Ich kann es trotzdem empfehlen, wenn auch nicht zu 100 Prozent!
- Anna Todd
After passion
(4.900)Aktuelle Rezension von: Series-MagicNicht jedes Buch schafft es, einen auch beim wiederholten Lesen noch einmal so mitzunehmen wie dieses. Genau das ist hier für mich der Fall gewesen. Obwohl ich die Geschichte schon mehrmals gelesen habe, hatte sie wieder diese Sogwirkung, durch die man einfach immer weiter lesen möchte.
Besonders das Zusammenspiel zwischen Hardin und Tessa hat mir erneut gut gefallen. Ihre Dynamik ist intensiv, aufwühlend und an vielen Stellen auch wirklich zum Haare raufen. Genau dieses ständige Hin und Her war manchmal zwar nervenaufreibend, aber gleichzeitig auch ein großer Teil dessen, was die Geschichte so fesselnd macht. Man will einfach wissen, wie es mit den beiden weitergeht.
Was mir beim Lesen außerdem wieder aufgefallen ist: Die Geschichte wirkt emotional auf eine Weise, die stellenweise erstaunlich nahbar ist. Gerade deshalb konnte sie mich auch diesmal wieder packen, weil manche Gefühle, Unsicherheiten und Konflikte eben nicht völlig fern wirken, sondern durchaus etwas haben, das man auch aus der Realität kennt.
Für mich ist dieser erste Band auch nach mehrmaligem Lesen noch immer sehr lesenswert. Er hat diese Mischung aus Intensität, Drama und Sog, die dafür sorgt, dass man das Buch nur schwer aus der Hand legen kann. Eine Geschichte, die bei mir auch nach dem Ende noch nachhallt.
- Leo Tolstoi
Anna Karenina
(1.103)Aktuelle Rezension von: Malte_HermannWenn ich Leo Tolstois „Anna Karenina“ lese, spüre ich von der ersten Bahnhofsszene an ein leises Grollen unter den Füßen: metallisches Zischen, neugierige Blicke, ein Vorzeichen von Unheil. Anna tritt für mich wie ein warmer Lichtkegel in eine kalte Gesellschaft; ihr Blick auf Wronskij entzündet eine Liebe, die zugleich Befreiung und Sturz bedeutet. Ich folge ihr durch Salons, Waggons und Gerüchte, durch die starre Höflichkeit von Petersburg und die klatschenden Kreise Moskaus. Ihr Ehemann Karenin wirkt korrekt wie ein Protokoll: Er schützt die Form und übersieht den Menschen. Ich schäme mich stellenweise über eine Welt, die Skandal wittert, aber Mitgefühl spart. (Mehr zu Anna Karenina: https://love-books-review.com/de/anna-karenina-von-leo-tolstoi/ )
Parallel gehe ich mit Lewin über Felder. In Gesprächen mit Bauern, in Mühen und Zweifeln sucht er Sinn, Gott und Arbeit zu verbinden. Zwischen abgewiesenem Antrag, Rückzug und Rückkehr wächst in mir Ruhe: In Kittys Blick und der Geburt des Kindes erkennt Lewin eine demütige, leise Wahrheit. Diese zweite Geschichte erdet die erste; sie zeigt mir, dass Glück nicht flackert wie Feuerwerk, sondern glüht wie eine kleine Flamme, die man gegen Wind schützt.
Je weiter ich lese, desto enger wird Annas Raum. Eifersucht, Schlaflosigkeit, Morphium und die Unmöglichkeit einer ehrlichen Zugehörigkeit lassen ihre Sprache spröde werden. Am Ende schneiden die Zugräder durch meine Gedanken: ein Entschluss, grausam klar. Ich bleibe erschüttert und zugleich dankbar, weil Tolstoi mir beides schenkt – das Porträt einer Gesellschaft, die Menschen zu Rollen verengt, und die Ahnung, dass Sinn im einfachen Guten liegt. Anna bleibt ein brennender Schatten; Lewin, ein stilles Versprechen von Alltag und Gnade.
- John Green
Das Schicksal ist ein mieser Verräter
(12.816)Aktuelle Rezension von: Trishen77"Eigentlich ist fast alles eine Nebenwirkung des Sterbens."
Ich bin bereits seit Eine wie Alaska ein großer Fan des amerikanischen Autors John Green und seiner Jugendromane, die oft die Feinheiten dieses Genres und einzigartigen Thematiken verknüpfen. Ich weiß nicht, was es genau ist, das seine Bücher so ehrlich und doch so gut erzählt erscheinen lässt, aber in seinen Büchern fühle ich wohl, wie es mir sonst nur bei Autoren wie John Irving, Jorge Luis Borges oder den Gedichten Rilkes passiert. Was ihn jetzt nicht mit einer dieser Autoren konkret in Verbindung setzten soll, aber es ist da eine unkomplizierte Präsens in seinen Geschichten, Personen, seiner ganzen Sprache, die der Erfahrung des Lesens ein wenig das Glasscheibenhafte, das Hindernis nimmt, was manchmal zwischen Leser und Lektüre steht.
Gleich vorweg: "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" ist ein wirklich tolles Buch. Es ist vollkommen unprätentiös, es wirkt auf dem Leser, ist ein wunderbar unüberladenes Erlebnis. Es erreicht uns im Kleinen und es erreicht uns im Großen, ist eines dieser Bücher, an dem wir nicht vorübergehen können, sondern kurz innehalten, vielleicht nicht einmal genau wissen warum wir innehalten, aber eins ist klar: das Innehalten genügt als Grund, die Rührung genügt als Schleife auf dem Moment, das Buch, gelesen, in der Hand, genügt als vollendeter Ruf an das Leben in uns allen.
"-und sofort bekam ich Angst, dass die Leute über mich, wenn ich starb, auch nichts anderes zu sagen hätten, außer das ich tapfer gekämpft hätte, als wäre das einzige, was ich je getan hatte, Krebs zu haben."
Und um Leben geht es in diesem Buch, viel mehr, als in vielen anderen Büchern, in denen die Menschen tatsächlich die ganze Zeit einfach nur leben.
Hazel Grace ist 16 und kann nur noch durch zugeführten Sauerstoff aus einer Flasche überleben, die sie mit sich herumtragen muss; Krebs in der Schilddrüse, Metastasen in der Lunge - unheilbar, nur noch aufhaltbar. Gelegentlich geht sie einmal in der Woche zu einer Art Gruppentherapie in einer Kirche für krebskranke Kinder. Dort trifft sie eines Tages einen Jungen, der selber mal an Krebs erkrankt war, jetzt aber gesund ist. Und es scheint, dass er sich auffällig für Hazel interessiert...
Es ist natürlich letztlich unbeschreiblich, wie nah einem ein Buch nach der Lektüre steht. Also nicht nur, wie nah es einem geht, sondern wie sehr man darin, abseits vom Thema, Spuren einer lebendigen Wirklichkeit und Wesenhaftigkeit spürt - oder, altmodisch gesagt: Dass es ist, als wären die Romanfiguren Teilnehmer an einem Spiel, das auch wir spielen, wenn wir das Buch wieder geschlossen haben. Solche Bücher erreichen uns mit ihrem Thema stärker als andere, nicht weil sie Illusionen fabrizieren oder unterstützen, sondern weil sie offenbaren, was gültig ist in allem, egal ob Realität oder Fiktion. Eins davon ist sicherlich die Liebe und dieser Roman zeigt auch noch einige mehr.
"Jedenfalls sind die wahren Helden nicht die Leute, die Sachen tun; die wahren Helden sind die, die Dinge BEMERKEN, die AUFMERKSAM sind."
Im Grunde ist die Geschichte eine Liebesgeschichte – und dass sie viel, viel mehr ist, lässt diesen letzten Punkt trotzdem nicht in Vergessenheit geraten. Von den Szenen, durch die diese Buch sich bewegt, haben mich viele berührt, viele habe ich mit Spannung und Aufmerksamkeit verfolgt, viele sind mir als sehr gut geschilderte Gesten im Gedächtnis geblieben, die Kleinigkeiten eines Buches eben, die seine Lektüre zu einem riesengroßen Raum machen, den man nach der Lektüre nicht sofort verlassen kann, weil man ihn noch eine ganze Weile durchwandern muss. Übergreifend (Achtung SPOILER) hat mich aber letztendlich die Szene berührt, in der das Motto, die Essenz dieses Buches in aller Deutlichkeit hervortritt, wie sonst nur in einem Film , der einen sehr ähnlichen Namen und eine ähnliche Botschaft trägt. Die Szene in der Gus zu ihr sagt und man weiß, dass es das ganze Buch einfängt und letztendlich in diesem Satz der Punkt hinter die Aussage gesetzt wird, wodurch sie vollkommen ist:
"Das Leben ist schön, Hazel Grace."
Ein Moment zum Heulen. Aber auch ein Moment um John Green zu danken. Weil er ein großartiges Buch geschrieben hat. Denn damit ist natürlich nicht alles gesagt - aber das Wichtigste.
Nachtrag: Es grenzt vielleicht schon an Blasphemie, wenn ich mir erlaube hier zwei Bücher anzuhängen, die keineswegs genau wie dieses Buch sind, ja noch nicht mal mit derselben Grundthematik arbeiten, aber denjenigen gefallen könnten, die auch dieses Buch gut fanden, und vielleicht stelle ich sie auch nur hier noch hinten an, weil sie mir ebenfalls sehr am Herzen liegen:
Das also ist mein Leben
Die Nackten
Auch sehr zu empfehlen ist natürlich "Eine wie Alaska", Greens Debüt, ähnlich einzigartig wie dieser Roman. - Kerstin Gier
Rubinrot
(14.328)Aktuelle Rezension von: traumweltenwanderer... eine chaotische Kombination, mit der sich die 16-jährige Gwendolyn plötzlich auseinandersetzen muss. Denn sie ist die Letzte im Kreis von 12 Zeitreisenden, mit denen sich eine Londoner Geheimloge befasst. Genau diese ultrageheime Geheimloge macht Gwendolyn nun das Leben schwer. Da hilft es auch nicht, dass sie einen Zeitreisebegleiter hat - der sieht nämlich unverschämt gut aus und bringt Gwen fast die ganze Zeit auf die Palme.
Schon seit Jahren ist die Edelsteintrilogie eine meiner liebsten Reihen.
Denn es steht fest:
1. Man lacht, fühlt und fiebert mit.
2. Die Zeit vergeht wie im Flug und
3. Man merkt überhaupt nicht, dass man liest.
Sympathische, liebenswürdige Charaktere mit Macken zum Gernhaben machen es einem leicht, in dieser magischen Welt zu versinken. Dazu kommt ein humorvoller und leichter Schreibstil, der einen durch die Seiten zieht. Es wurde nie langweilig und ehe man sich versieht, ist das Buch auch schon zu Ende.
Am besten hat man dann sofort den zweiten Teil parat, denn den Cliffhanger kann man so einfach nicht stehen lassen. Spannend, humorvoll und voller Gefühl.
Außerdem: Parallelen zur Verfilmung findet man auf jeden Fall, wenn auch nicht zu 100%.
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 1: Obsidian. Schattendunkel
(6.141)Aktuelle Rezension von: asomeObsidian – Schattendunkel von Jennifer L. Armentrout ist der erste Band einer fünfteiligen Reihe, die in den letzten Jahren irgendwie an mir vorbeigegangen ist. Immer wieder habe ich das Buch in Buchhandlungen gesehen oder etwas darüber gelesen, es aber nie wirklich auf dem Schirm gehabt.
Mit Mitte 40 gehöre ich nicht mehr ganz zur eigentlichen Zielgruppe, daher fiel mir der Einstieg zunächst etwas schwer. Der Beginn erinnert stark an einen typischen Teenagerroman – Umzug, Herzschmerz und Highschooldrama inklusive. Doch etwa ab der Mitte nimmt die Geschichte spürbar Fahrt auf, und die Welt der Lux erweist sich als erfrischend anders.
Die Handlung wird zunehmend spannender, und die Hintergründe um die Lux sowie ihre Präsenz auf der Erde werden nach und nach aufgedeckt. Obsidian – Schattendunkel ist sicher kein absolutes Highlight, aber ein unterhaltsamer Zeitvertreib, der Lust auf die weiteren Bände der Reihe macht.
- Sarah J. Maas
Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis
(2.639)Aktuelle Rezension von: Popis0904Der zweite Band hat mich noch einmal deutlich mehr in seinen Bann gezogen als der erste Teil. Die Geschichte entwickelt sich intensiv, emotional und gleichzeitig auch spannend weiter, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
Besonders beeindruckt hat mich, wie sehr man mit den Protagonisten mitfühlt. Ihre Gedanken, Zweifel und Hoffnungen wirken so greifbar, dass man automatisch mit ihnen leidet, hofft und mitfiebert. Gerade Feyres Entwicklung hat mich dabei besonders berührt.
Auch die bildhaften Beschreibungen haben mir wieder unglaublich gut gefallen. Sie schaffen es, eine ganz eigene Atmosphäre zu erzeugen, sodass man vollkommen in die Welt eintaucht und das Gefühl hat, selbst Teil der Geschichte zu sein.
Für mich ist dieser Band eine klare Steigerung zum Auftakt und hat mich emotional nochmal ein Stück mehr abgeholt als der erste.
- Patrick Rothfuss
Der Name des Windes
(2.030)Aktuelle Rezension von: LeseratteLennard
Patrick Rothfuss erzählt keine gewöhnliche Fantasygeschichte – er lässt eine Legende atmen. Kvothes Weg vom begabten Jungen zum gezeichneten Wirt wird mit einer Sprachgewalt geschildert, die gleichermaßen poetisch wie schonungslos ist. Musik, Magie und Verlust greifen ineinander, während im Hintergrund eine dunkle Bedrohung lauert, die alles überschattet. Besonders beeindruckend ist die ruhige, fast intime Art, in der große Ereignisse entfaltet werden – ohne Hast, aber mit enormer Sogkraft. Für mich ist dieses Buch weniger ein Abenteuerroman als vielmehr das Porträt eines Mythos, der sich Stück für Stück selbst erzählt.
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer
(4.007)Aktuelle Rezension von: asomeOnyx – Schattenschimmer, der zweite Band der Obsidian-Reihe, war für mich ein echter Pageturner. Ich habe das Buch in nur einem Tag förmlich durchgesuchtet, denn der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig, sodass man mühelos dranbleibt.
Katy ist eine typische Teenagerin – was ihr Verhalten manchmal etwas anstrengend machte. An einigen Stellen war sie mir schlicht zu kindisch, was wohl auch daran liegt, dass ich mit meinen 44 Jahren einfach nicht mehr ganz zur Zielgruppe gehöre. Trotzdem hat mir die Geschichte insgesamt gut gefallen, besonders zum Ende hin wird es richtig spannend.
Wie schon Band eins ist Onyx für mich kein absolutes Highlight, aber ein unterhaltsamer, gut geschriebener Jugendroman, der Lust auf die restlichen Teile der Reihe macht.
- Suzanne Collins
Die Tribute von Panem 2. Gefährliche Liebe
(9.041)Aktuelle Rezension von: Lynn_2012Ich liiiieeeebe alle Teile von The Hunger Games, sogar die Filme finde ich super, obwohl das sonst nicht so der Fall ist. Besonders toll sind neue Figuren wie Finnick oder Mags. Auch die Idee von der Arena ist total einfallsreich und spannend. Meiner Meinung nach ist alles logisch ^^
Empfehle ich ab 12, wenn man Gewalt abkann <3 - Hanya Yanagihara
Ein wenig Leben
(649)Aktuelle Rezension von: marie_d„Ein wenig Leben“ von Hanya Yanagihara hat mich beeindruckt und gleichzeitig irritiert. Ich bin der Geschichte und der Entwicklung der Figuren gerne gefolgt – ihre Beziehungen wirken authentisch, ihre Emotionen nachvollziehbar. Gerade die Dynamik zwischen den Charakteren hat mich lange beschäftigt, weil sie so fein und glaubwürdig erzählt ist.
Gleichzeitig ist das Buch schwer auszuhalten. Es zeigt Gewalt und Leid in einer Intensität, die manchmal fast zu viel wird. Ich hatte stellenweise das Gefühl, dass Schmerz und Trauma fast ästhetisiert werden. Deshalb fände ich eine Triggerwarnung sehr wichtig, um Leser*innen auf die Inhalte vorzubereiten.
Insgesamt halte ich „Ein wenig Leben“ für ein sehr gut geschriebenes Buch, das emotional viel auslöst und nachhallt. Trotzdem verstehe ich den extremen Hype nicht ganz – vielleicht, weil die Geschichte in ihrer Dramatik manchmal die leisen Zwischentöne überdeckt.
- Suzanne Collins
Die Tribute von Panem 3. Flammender Zorn
(8.325)Aktuelle Rezension von: Ellaa_Meine Kurzeinschätzung: Fast hätte ich doch glatt vergessen, diese wundervolle Reihe zu Ende zu lesen. ♡ Die Tribute von Panem haben mich mit Haut und Haar für sich gewinnen können- und ich habe den Band mit einem weinenden und lachenden Auge zugeschlagen. Eine Dystopie voller Stärke, Hoffnung und Verlust. Liebe, Tiefgründigkeit und Feingefühl. Ich könnte ewig so weiterschwärmen. Ein muss für all diejenigen, die die Filme lieben. ♡ Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Lesen- Und möge das Glück stets mit euch sein.. *Achtung! Diese Rezension enthält Spoiler. Es handelt sich um den dritten und letzten Band der Trilogie.*
Cover: Das Cover gefällt mir wirklich gut. Auch hier sieht man das Gesicht einer jungen Frau mit stechenden grünen Augen. Während der erste Band mit grünen Blättern verziert wurde und der zweite Band eine tiefrote Farbe zeigt, erstrahlt der dritte und letzte Band in einem satten mitternachtsorange. ♡ Ich finde es wirklich wunderschön, dass die Bände von der Optik so perfekt aufeinander abgestimmt sind. Bei diesem Band starrt einen das junge Mädchen dieses Mal an. Frontal. Mit ihrem ganzen, jugendhaften Gesicht- Der Zorn steht ihr ins Gesicht geschrieben. Einfach eine wunderschöne und passende Gestaltung! ♡
Schreibstil: Der Schreibstil von Suzanne Collins hat mir wieder sehr gut gefallen. ♡ Er ist unheimlich flüssig und leicht zu lesen und der Sogeffekt erst einmal. Ich konnte mit dem Lesen zwischendrin gar nicht mehr aufhören. Ich liebe einfach die Welt die sie erschuf, die Rebellen, Gesellschaftskritiken und unperfekten, realistischen Charaktere. :) So muss es sein! Sehr detailliert, bildlich, aber auch düster und eindringlich. Definitiv Bücher die mir für immer im Gedächtnis bleiben werden. Ganz ganz große Liebe! ♡ Ich oute mich hiermit als Fan. :) Jedes Buch hatte ein für sich großes Überthema, hier waren es definitiv: Neuanfänge und Heilung. Und nichts anderes habe ich mir für Katniss gewünscht. Diesem tapferen 17 jährigen Mädchen, die schon schlimmes sehen musste und noch viel schlimmere Dinge tun. Ich freue mich schon auf weitere Werke der Autorin und bin sehr neugierig, wie mir diese gefallen werden.
Idee: Die Idee hat mir wirklich sehr Gut gefallen und war perfekt gegliedert und intelligent aufgebaut. Dieser Band steckte wirklich voller Emotionen und hat nicht nur die Charaktere, sondern auch mich, wirklich mitgenommen. In jeder Zeile klebte Schmerz und Verlust.. Zunächst müssen sich alle nach den letzten Geschehnissen sammeln- das Einleben mit den strengen Regeln aus Distrikt 13, die Heilung nach den letzten Spielen und die Zerstörung von Distrikt 12.. Coin will Katniss fit und als Figur für die Rebellen haben, doch sie funktioniert nicht ganz so, wie Coin sie haben will.. Katniss muss sich immerwieder der harten Realität stellen, um nicht nur ihre Rolle zu erfüllen, sondern sich den wahren Feind vor Augen zu führen: Snow.. Der auch Peeta in seiner Gewalt hat und so seine kleinen, aber feinen Spiele mit Katniss spielt.. Als er schließlich befreit werden kann, ist Peeta nichtmehr er selbst. Durch das Jägerwespengift manipuliert, sieht er Katniss als Feind an und versucht ständig sie umzubringen. Zudem kommt Katniss oberste Mission: Snow endlich zu töten und als Soldat an vorderster Front mitzukämpfen. Katniss muss nicht nur hart dafür trainieren.. Sie muss auch ein gefährliches Spiel spielen, um ihre Ziele zu erreichen.. Und nicht nur ein Verbündeter kommt dadurch ums Leben.. Als Snow endlich besiegt scheint, bricht die nächste Lawine über Katniss ein.. Und sie muss sich eingestehen, dass sie die Menschen um sich herum nicht nur teilweise falsch eingeschätzt hat, sondern auch Coin komplett zum Opfer gefallen ist. Wer überlebt diese Hungerspiele und wer nicht? Wer geht wahrhaftig als Sieger hervor? Das Ende hat mir unendlich gut gefallen.. Endlich ist der Krieg vorbei, Katniss und Peeta glücklich, die Spiele endlich nur Geschichte- ich hätte mir kein besseres Ende für alle gewünscht! ♡ Außer natürlich für Prim und Finnick tat es mir unendlich leid.. Nichts desto trotz, ist es eine wundervolle Reihe und auch insgesamt ein würdiges Ende. ♡
Charaktere: Die Charaktere haben mir wirklich sehr gut gefallen. Katniss muss wirklich füchterliches in diesem Band durchmachen. Man merkt, dass die letzten Hungerspiele, aber auch die Zerstörung ihres Distrikts sie nicht kalt gelassen haben.. Heilung, Wut, Trauer, aber auch Hoffnung sind die Worte, die am besten aufzeigen, was sie durchmacht. Genau dasselbe durchleben auch Finnick und Joanna. Peter macht eine komplette Wesensveränderung durch, vor allem durch die Folterungen im Kapitol, er und Katniss taten mir unendlich leid.. Denn es scheint zunächst, als hätten die beiden sich verloren.. Hasscharakter war hier definitiv Snow, vor allem aber Präsidentin Coin für mich. Was eine berechnende Persönlichkeit.. Gruselig! Wer mich ein wenig enttäuscht hat zum Ende hin, war Gale. Obwohl er komplett für Katniss da war, ihr immer zur Seite stande und ihr hilft, haben mir seine Handlungen und Einstellungen echt nicht gefallen.. leider! Ich freue mich, dass alle mir liebgewonnenen Charaktere ein würdiges Ende bekommen haben. Auch wenn viele Charaktere wie z.B. Finnick, leider starben. Als nächstes möchte ich unbedingt noch "Das Lied von Vogel und Schlange" lesen und hoffe, dass dieses Spin- Off meine Erwartungen erfüllen wird. ♡
Mein Fazit: Ich kann gar nicht anders als 5 Sterne zu vergeben. ♡ Die Tribute von Panem sind meine Seelenbücher- voller Emotionen und Verlust & eine Achterbahnfahrt der Gefühle durch und durch. Obwohl ich mir auch sehr gerne die Filme ansehe, sind die Bücher jedoch nochmal ein ganz anderes Fanerlebnis. Ich liebe einfach alles daran: Die Charaktere, die Idee und die kleinen, aber feinen Gesellschaftskritiken. Die Tribute von Panem haben hier ein wundervolles und verdientes Ende gefunden. ♡ Jetzt bin ich schon sehr neugierig auf die Zusatzbände und hoffe, sie werden dem Ganzen irgendwie gerecht. :) Eine ganz klare Leseempfehlung! ♡
- Walter Moers
Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär
(2.267)Aktuelle Rezension von: butterflyintheskyich bin mit dem kleinem blaubär aufgewachsen (war für mich immer das highlight beim sandmann lol) und bin schon sooo oft in der bibliothek an dem buch vorbeigelaufen. habe es jetzt endlich mitgenommen und schon beim durchblättern dachte ich mir dass das gut wird. ich mag die illustrationen sehr! man merkt auch dass der autor richtig viel spass an dem buch hatte weil manche der stories so verrückt und an den haaren herbei gezogen sind dass man nur den kopf schütteln kann (im guten sinn). ich muss aber leider auch sage dass ich es bis atlantis geschafft habe OHNE gelangweilt zu sein, als dann die lügengeschichten und wettbewerbe anfingen, bin ich etwa abgedrift. nichtsdestotrotz hatte ich viel spass :)
- Kerstin Gier
Silber - Das erste Buch der Träume
(7.462)Aktuelle Rezension von: Aditu_in_WonderlandLiv Silber freut sich. Ihre Mutter ist endlich bereit, in London sesshaft zu werden. Der einzige Wehmutstropfen: die neue Stieffamilie, die damit einhergeht. Doch, um endlich ein dauerhaftes Zuhause zu haben, nimmt sie auch dieses geduldig in Kauf.
Und tatsächlich gibt es noch einen dicken Pluspunkt: Henry Harper, der beste Freund ihres neuen Stiefbruders Grayson. Doch schon bald muss Liv feststellen, Grayson und seine Freunde haben ein Geheimnis und sie ist wild entschlossen, diesem auf die Schliche zu kommen. Aber dann passieren Dinge, die gar nicht sein können und andere Leute erinnern sich an Details aus ihren Träumen, die sie doch eigentlich gar nicht wissen können?!
Die Silber-Trilogie war damals mein Einstieg in das Buch-Universum von Kerstin Gier und ich weiß gar nicht, wie oft ich die Bücher rauf und runter gelesen habe. Besonders Henry und Grayson haben es mir damals angetan. Sie waren wunderbare 1A-Book-Boyfriends.
Vor kurzem habe ich sie als Hörbuch entdeckt und beschlossen, dass das genau das Zeichen ist, die Reihe mal wieder in Angriff zu nehmen. Erstaunlicherweise hat mich an der Faszination für das Thema luzides Träumen nichts geändert. Es ist immer noch eine Fähigkeit, die ich tatsächlich gerne können würde.
Das Problem ist nur, dass ich mich mittlerweile für zu alt halte, um der Liebesgeschichte einer 16-Jährigen mit meiner damaligen Begeisterung zu lauschen. Aber das tut dem Lesevergnügen irgendwie keinen Abbruch, immerhin steht die Liebesgeschichte ja auch nicht im Mittelpunkt, sondern die Traumsache und dafür, fürs Träumen, ist man schließlich nie zu alt.
Simona Pahl kannte ich bisher noch nicht, aber ihre Stimme ist wunderbar angenehm und passt so gut zu Liv. Es ist ein Vergnügen ihr zu lauschen und ich werde definitiv die Ohren offen halten, um noch mehr von ihr zu hören!
Die Reihe ist immer wieder ein absolutes Vergnügen! Und auch der x-te Durchgang ändert nichts daran.
- Mona Kasten
Begin Again
(3.471)Aktuelle Rezension von: Athena2612Allie zieht für ihr Studium in eine neue Stadt und möchte endlich unabhängig sein. Durch eine WG landet sie bei Kaden, der zuerst sehr abweisend wirkt. Mit der Zeit lernen sie sich besser kennen und es prickelt ordentlich zwischen denn beiden.
Der erste Teil der Reihe Begin Again ist ein gelungener start. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es hat mich so in seinen Bann gezogen, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Der Schreibstil von Mona Kasten gefällt mir sehr gut und die Geschichte hat einen stimmigen Handlungsstrang. Besonders das Uni-Setting fand ich toll, da ich mich als Studentin gut mit der Handlung identifizieren konnte.
- Kerstin Gier
Silber - Das dritte Buch der Träume
(3.078)Aktuelle Rezension von: Aditu_in_WonderlandIn Band 3 geht die Handlung gleich spannend und nahtlos weiter. Die Gefahren rücken immer näher an Liv heran und werden persönlicher. Jemand scheint es mittlerweile tatsächlich auf sie höchstpersönlich abgesehen zu haben. Und irgendwie scheint es, dass der Feind ihnen immer einen Schritt voraus ist.
Gerade jetzt braucht Liv die Hilfe und Nähe ihrer Freunde ganz dringend, um nicht den Mut, die Hoffnung und am Ende ihr Leben zu verlieren.Auch wenn am Ende die größte aller Fragen offen bleibt, was Kerstin Gier auch selbst im Buch thematisiert, ist es eine gelungene YA-Romantasy-Trilogie. Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich die Reihe bereits gelesen habe, aber irgendwie entdecke ich immer wieder kleine Details, die mir bei den vorherigen Malen nicht aufgefallen sind, oder die ich wieder vergessen habe.
Es bleibt also auch beim xten Mal durchlesen immer wieder spannend und kurzweilig.
Und ich freue mich schon sehr auf das nächste Mal, wenn ich die Reihe in die Hand nehme!
Und da ist es völlig egal, ob als eBook, Hardcover oder Hörbuch.
- Ursula Poznanski
Erebos (Limited Edition)
(3.807)Aktuelle Rezension von: MissWatson76Nachdem nun Ursula Poznanski wieder einen neuen Roman hervorgebracht hat, habe ich mir dann doch erstmal ihre früheren und sehr bekannten Werke angeschaut. Und zwar geht es hier um Erebos, ein Computerspiel, das sich dann als weit mehr als das herausstellt.
Erebos ist ja nun doch schon etwas älter, aber es hat keineswegs an Aktualität verloren, eher ist es so, dass es gerade im Zeiten wo KI sehr präsent wird, absolut um so interessanter wird.
Es geht hier um den noch jüngeren Nick, der mitbekommt, dass eine geheimnisvolle CD in seiner Schule die Runde macht. Und natürlich ist er auch neugierig. Aber eines Tages bekommt er dann endlich die CD von einem Mitschüler geschenkt. Aber gleich gibt es auch die Verschwiegenheitspflicht dazu und schnell noch weitere Instruktionen.
Nick ist schnell begeistert und doch schon fast süchtig nach dem Spiel. Aber nach und nach geschehen dann merkwürdige Dinge, die gerade in der Realität stattfinden. Und dann beginnt Nick doch darüber nachzudenken und die Inititive zu ergreifen. Aber genau das will Erebos auf gar keinen Fall.
Ein wirklich sehr spannendes Buch und gerade das Thema der Computerspiele und KI hat mich sehr angesprochen. Und es war zudem natürlich auch sehr spannende geschrieben. Und selbst wenn es eines von Ursula Poznanskis früheren Büchern ist, dann hat sie mit dem Schreibstil immer noch genauso gut überzeugt wie später.
Alles in allem lohnt sich das Buch auf jeden Fall.
Nachdem nun Ursula Poznanski wieder einen neuen Roman hervorgebracht hat, habe ich mir dann doch erstmal ihre früheren und sehr bekannten Werke angeschaut. Und zwar geht es hier um Erebos, ein Computerspiel, das sich dann als weit mehr als das herausstellt.
Erebos ist ja nun doch schon etwas älter, aber es hat keineswegs an Aktualität verloren, eher ist es so, dass es gerade im Zeiten wo KI sehr präsent wird, absolut um so interessanter wird.
Es geht hier um den noch jüngeren Nick, der mitbekommt, dass eine geheimnisvolle CD in seiner Schule die Runde macht. Und natürlich ist er auch neugierig. Aber eines Tages bekommt er dann endlich die CD von einem Mitschüler geschenkt. Aber gleich gibt es auch die Verschwiegenheitspflicht dazu und schnell noch weitere Instruktionen.
Nick ist schnell begeistert und doch schon fast süchtig nach dem Spiel. Aber nach und nach geschehen dann merkwürdige Dinge, die gerade in der Realität stattfinden. Und dann beginnt Nick doch darüber nachzudenken und die Inititive zu ergreifen. Aber genau das will Erebos auf gar keinen Fall.
Ein wirklich sehr spannendes Buch und gerade das Thema der Computerspiele und KI hat mich sehr angesprochen. Und es war zudem natürlich auch sehr spannende geschrieben. Und selbst wenn es eines von Ursula Poznanskis früheren Büchern ist, dann hat sie mit dem Schreibstil immer noch genauso gut überzeugt wie später.
Alles in allem lohnt sich das Buch auf jeden Fall.























