Bücher mit dem Tag "lieblingsserie"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lieblingsserie" gekennzeichnet haben.

32 Bücher

  1. Cover des Buches London (ISBN: 9783453316652)
    Christoph Marzi

    London

     (79)
    Aktuelle Rezension von: ARWalla
    Ich kenne alle Bücher aus der Welt von Emelie, Wittgenstein und Maurice. Und ich liebe sie, alle. Die Idee der Welt unter unserer Welt, wo Engel, Elfen, Vampire und sämtliche Mythen und Legenden ihr Zause haben und mit der heutigen Welt Coexistieren (könnten).

    Ideenreiche ist diese Fortsetzung, die Spaß macht. Gelegentliche „Längen“ werden mit einem gut vorbereiteten Ende belohnt. Macht Lust, die ersten Teile erneut zu lesen, um wieder in die Welt unter der uralten Metropole einzutauchen.

    An der gesamten Reihe wie auch in diesem Band gefällt mir immer wieder die phantasievolle Interpretation von Himmel / Hölle und der Wesen drumherum aus Zwischenwelt und Vergangenheit. 
    Christoph Marzi ist für mich ein Meister der  verwobenen Geschichten, der Zeigt, das gute Fantasy auch ohne Elfen und Trolle auskommt. 
  2. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Ascheatem (ISBN: 9783958342705)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Ascheatem

     (98)
    Aktuelle Rezension von: SaintGermain

    Während Max sich als Agent und vermeintlicher Verräter bei den Schattenkriegern behaupten muss, versuchen Alex, Jen, Chris und Chloe den 3. Splitter vor der Schattenfrau zu bekommen. Dazu müssen sie allerdings eine Traumwelt durchschreiten, die sie mit ihren Ängsten und Vergangenheiten konfrontiert.

    Das Cover ist wie immer der Hammer - detailreich, passend zur Reihe, passend zum Buch und absolut genial gemacht.

    Der Schreibstil ist - wie schon bei den vorangegangenen 9 Teilen - genial. Charaktere und Orte werden ausgezeichnet dargestellt. Die Spannung ist von Beginn bis zum Ende auf sehr hohem Niveau.

    Eine Zusammenfassung am Beginnt hilft dabei gleich wieder in die Welt der Lichtkämpfer einzutauchen. Die Serie baut sich immer mehr auf, die Charaktere entwickeln sich weiter, sodass man nicht mehr von der Serie loskommt, wenn mal einmal damit begonnen hat. Einsteigen kann man nicht wirklich; man sollte definitiv mit dem ersten Band beginnen.

    Einige Fragen werden gelöst, viele neue tauchen auf - dies ist man von der Reihe schon gewohnt. Einige neue Personen werden vorgestellt, die "alten" Bekannten sind natürlich auch wieder dabei.

    Zwischen diesem Band und dem nächstem gibt es übrigens eine (die zweite) Bonusgeschichte (mit 3 Ministories), die kleine Lücken zwischen den Teilen füllen und so ein kleines Bonuswissen erzeugen.

    Im nächsten Band haben ja die Zwillinge die Haupthandlung und es werden sicher Geheimnisse gelüftet.

    Der erste Zyklus neigt sich dem Ende zu (noch 2 Bücher) und ich bin megagespannt.

    Fazit: Spannung non-stop in dieser Urban-Fantasy-Reihe. 5 von 5 Sternen

  3. Cover des Buches Das Spiel der Götter (1) (ISBN: 9783442269099)
    Steven Erikson

    Das Spiel der Götter (1)

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Leseglatze1974

    Das Buch war bisher sicher eines der besten im Bereich Fantasy, das ich je gelesen haben. Die tiefe der Welt und Geschichte lassen sich schon in diesem ersten Band erfühlen und mich konnte es nicht weglegen. Einfach ganz, ganz großes Kino. Ich habe im Anschluss direkt den nächsten Band gekauft und verschlungen und freue mich auf die nächsten, wenn man nicht immer so viele Bücher auf seinem SUB hätte!!!

    Der Erzählstil ist gewaltig, die Charaktere enorm gut ausgearbeitet. Dazu gibt es eine wirklich glaubwürdige Religion und eine Form von Magie, die ich so noch nie gesehen habe. 

  4. Cover des Buches Die Uralte Metropole - Lilith (ISBN: 9783453529113)
    Christoph Marzi

    Die Uralte Metropole - Lilith

     (401)
    Aktuelle Rezension von: BeeLu
    * Teil zwei einer Reihe*


    Der Auftakt 'Lycidas' der Reihe aus der Uralten Metropole hat mir schon außerordentlich gut gefallen, sodass ich den Nachfolgeband 'Lilith' nicht lange liegen lassen konnte! 
    Mein Wiedersehen mit vielen liebgewonnenen Charakteren (Ich möchte auch Dinsdale das Irrlicht haben!) war herzlich und es gesellen sich noch neue tolle Figuren dazu!
    Es ist einige Zeit seit den Geschehnissen vom letzten Weihnachtsfest vergangen und Emily und Aurora leben sich bei ihren neuen Pflegeeltern ein, sie besuchen eine "normale" Schule und versuchen, ein weitgehend normales Leben zu führen. Beide erhalten Unterricht von Wittgenstein und dem Elfen Micklewhite und gerade Emily baut ihre Trickster-Fähigkeiten aus. Doch die Vergangenheit ruht nicht und schnell wird klar, dass es in der Uralten Metropole Unruhen gibt, außerdem gilt es weiterhin, Kontakt zur kleinen Mara herzustellen.
    Jack the Ripper treibt sein Unwesen und auch andere Geschöpfe sind auf den Plan gerufen. Und was hat es mit der mysteriösen Lilith auf sich, um die sich alles zu drehen scheint?
    Wiedereinmal toll! Sofort hatte Marzi mich wieder abgeholt und in die Uralte Metropole eintauchen lassen. Ich liebe diese düstere, gruselige Welt! 
    Im Gegensatz zu 'Lycidas' geht es hier etwas geradliniger vor, es gibt weniger verwirrende Zeitsprünge, dafür ist es für meinen Geschmack stellenweise ein wenig langatmig gewesen. Aber wirklich nur ein wenig. Der schrullige Wittgenstein ist wieder Erzähler und ich liebe seine trockene Art, von den Geschehnissen zu berichten. Ein bisschen holprig wird es, wenn er als allwissender Erzähler von Gedanken und Gegebenheiten berichtet, die er so gar nicht oder nur schwer wissen kann (vielleicht wurde es ihm im Nachhinein auch einfach erzählt?) aber ich finde diese überheblich angehauchte Art ganz passend zu diesem Charakter. 
    Die Verbindung zwischen Emily und Aurora ist sehr eng und die Zuneigung und den Halt, den beide sich gegenseitig geben wird nahezu durch die Seiten greifbar.
    Marzi vermengt ägyptische Götter, griechische Sagen und Mythen gekonnt miteinander und lässt in der Jetztzeit zusätzlich noch den Flair vom viktorianischen London entstehen - und erzeugt trotzdem eine spannende und stimmige Welt!
    Der nächste Band wird definitiv nicht mehr lange ungelesen bei mir verweilen!

  5. Cover des Buches Die Uralte Metropole - Lumen (ISBN: 9783453529120)
    Christoph Marzi

    Die Uralte Metropole - Lumen

     (341)
    Aktuelle Rezension von: Mizuiro
    Erst das Offensichtliche: Das Cover meiner Ausgabe von  Lumen passt schön in die Reihe und ist genauso hübsch wie das der ersten beiden Teile. Irgendwo habe ich es ja schon geschrieben,... Das Cover war ausschlaggebend dafür, dass ich den ersten Teil gekauft habe... Das kann schon einiges ausmachen...
    Die Figuren in  Lumen sind uns größtenteils schon aus  Lycidas und  Lilith bekannt. Emily ist jetzt  achtzehn und schon das mag ich an der Reihe sehr. Dass man als Leser mit den Figuren älter wird. So hängt man noch ein Stück mehr an ihnen. Leider ist man dann noch trauriger wenn man das Buch beendet hat...
    Auch sonst ist das Buch übrigens eine gelungene Fortsetzung seiner Vorgänger. Und ich meine sehr, sehr gelungen. Meistens finde ich es ja extrem schwierig Mehrteiler zu lesen. Da ist zwischen Teil X und Teil Y dann eine Menge Zeit vergangen und man kann sich nicht mehr gut erinnern und viele Autoren lassen einen diesbezüglich dann ja auch ziemlich im Regen stehen.Nicht so bei  Lumen! Immer wieder werden Bezüge zu den vorigen Bänden hergestellt, Personen bzw. Ereignisse ins Gedächtnis gerufen und Zusammenhänge erklärt. Und zwar in perfektem Ausmaß. Es ist nicht so, als würde man eine gesamte Zusammenfassung des bisher geschehenen auf 100 Seiten wiedervorgekaut bekommen, aber man wird eben auch nicht einfach so in die Handlung geworfen. Die Gedächtnisstützen sind unauffällig und unaufdringlich im Buch verteilt, sie helfen, aber stören nicht. Perfekt! 
    Der Schreibstil Marzis ist auch in Lumen ganz, ganz großartig wunderbar literarisch und schön passend. Unter anderen Umständen wäre mir der Stil vielleicht zu pathetisch vorgekommen, aber.. ich weiß auch nicht... Master Wittgenstein darf das. Tatsächlich glaube ich, dass es an dem mürrischen Erzähler selbst liegt, dass mich dieser Stil nicht stört. Große Worte und sich wiederholende Wendungen passen einfach zu ihm. Aber fragt nicht mich... 
    Dazu kommen wieder die altbekannten großartigen intertextuellen Verweise, die einem aus jeder Zeile entgegenhüpfen und die ich so liebe! Irgendwann werde ich die Bücher noch einmal lesen und allen Verweisen auf den Grund zu gehen versuchen... Eine schöne Aufgabe fürs hohe Alter.
    Was soll ich noch sagen... Ich bin einfach so richtig begeistert von diesem Buch. Perfekter Stil, perfekte Spannung und das Ende... DAS ENDE!!! Ich bin immer noch ganz fertig...Ich mache es einfach kurz: Ich gebe dem Buch fünf Punkte, was sogar mehr ist, als ich dem zweiten Teil gegeben habe. Auch wenn beide Teile gleichermaßen spannend und sich im Prinzip sehr ähnlich sind, hat mich  Lumen weniger verwirrt als  Lilith. Die Handlung war eine Spur besser nachzuvollziehen und  Lumen hätte in Wahrheit sowieso gleich zehn punkte verdient.
    Fairerweise möchte ich am Schluss noch anmerken, dass bestimmt nicht jeder die Uralte-Metropole-Reihe mögen wird. Der Schreibstil ist schon sehr eigen, weil ziemlich verschachtelt und die Handlungsstränge sind so verworren, das mag man... oder man mag es nicht. In jedem Fall ähneln sich die drei Teile sehr und ich wage zu behaupten: Wer  Lycidas nicht gemocht hat, dem werden auch  Lilith und  Lumen nicht gefallen. Alle anderen sollten  Lumen auf alle Fälle eine Chance geben!
  6. Cover des Buches Herzblut (ISBN: 9783426511831)
    Volker Klüpfel und Michael Kobr

    Herzblut

     (267)
    Aktuelle Rezension von: Eva_G

    Der Mord an einem Taxifahrer scheint geklärt zu sein, denn der Mörder ist verhaftet, hat gestanden und mittlerweile im Gefängnis. Doch dann kommen weitere grausame Morde hinzu, deren Merkmal das herausgeschnittene Herz des Opfers ist. Auch die Streichholzbriefchen, die die Mörder am Tatort hinterlassen geben Rätsel auf. Zusätzlich ist Kluftinger gestresst, denn er hat seit einigen Tagen so ein Stechen in der Herzgegend und er befürchtet das Schlimmste....

    Volker Klüpfel und Michael Kobr beherrschen das Genre der Heimatkrimis perfekt. Denn Kluftinger ist mittlerweile eine Institution und erfreut seine Leser mit immer weiteren kuriosen und grausamen Morden, die er in seiner besonderen Art löst. Nicht selten begibt er sich dabei in Gefahr und fesselt so den Leser. Die Spannung in den Krimis ist immer da, nicht extrem, aber unterschwellig möchte man immer weiterlesen, um endlich zu erfahren, wer denn der Mörder ist. 

    Dieser Teil der Kluftinger Reihe hat mir gut gefallen. Leider hätte ich mir noch etwas mehr Spannung gewünscht. Der Fall an sich ist spannend und sehr gut gestaltet, sodass man sich beim Lesen nicht langweilt.

  7. Cover des Buches Otherland / Otherland 1 (ISBN: 9783608949612)
    Tad Williams

    Otherland / Otherland 1

     (309)
    Aktuelle Rezension von: AnjaX

    Für mich das Werk des Jahrzehnts! Ich war traurig, als ich mit den 4 dicken Bänden fertig war und werde sie in bälde wieder in die Hand nehmen und in die Tiefen einer dermaßen Lebendigen virtuellen Welt eintauchen wie ich sie mir niemals selbst ausdenken könnte. Mega genial: Die Idee, das ein virtueller Garten eine Konsole sein kann, anhand der man die Realität "beackert" - Hammer!

  8. Cover des Buches Die Chroniken der Seelenwächter - Band 36: Die Suche endet (ISBN: B084JPQC84)
  9. Cover des Buches Fabula (ISBN: 9783453523272)
    Christoph Marzi

    Fabula

     (182)
    Aktuelle Rezension von: Bea1993

    Cover sehr ansprechend, Inhalt teilweise interessant, dann zieht es sich wieder sehr in die Länge und die Spannung geht verloren

  10. Cover des Buches Die Chroniken der Seelenwächter - Band 37: Erde (ISBN: B087JR4Q3N)
    Nicole Böhm

    Die Chroniken der Seelenwächter - Band 37: Erde

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Fire

     

  11. Cover des Buches Die Chroniken der Seelenwächter - Band 35: Die Nachfahren Sophias (ISBN: B082848FT6)
    Nicole Böhm

    Die Chroniken der Seelenwächter - Band 35: Die Nachfahren Sophias

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    • Rezension

    Eigentlich wollte ich bis zum Staffelfinale kein Buch rezensieren, da ich es bei Serien sehr schwer finde, ohne Spoiler eine Bewertung für den Band abzugeben.

    Allerdings habe ich mich entschlossen, nun ein paar Worte zu »Die Chroniken der Seelenwächter: Die Nachfahren Sophias« von Nicole Böhm zu schreiben, denn ich war einfach nur überwältigt. Man merkt, dass das Finale zum Greifen nahe ist, denn Nicole Böhm lässt einen Vorhang nach dem anderen fallen und hat es geschafft, mich zu schockieren. Manche Enthüllungen haben sich sehr leicht angedeutet, wenn man zuvor sehr aufmerksam gewesen war und doch hatte ich sehr gehofft, dass ich mich irren würde.

    Endlich erfahren wir mehr über den mysteriösen Jaxon und wieso er Jess so bekannt vorkam. Während sie nämlich gemeinsam mit Akil die Geheimnisse der Vergangenheit lüftet, muss sich Jaydee weiter gegen den Einfluss von Lilija wehren, doch auch er steht dabei mächtigen Feinden gegenüber. 

    Gerade das Ende von Band 35 hat mich gefesselt, denn viele Charaktere lassen ihre Masken fallen und auch hier wurde ich noch einmal überrascht. Nicole Böhm hat es immer wieder bewiesen, dass sie den Umgang mit Cliffhangern sehr gut beherrscht und gerade vor dem Staffelfinale haut sie nochmal ordentlich einen raus. 

    Ich war von »Die Chroniken der Seelenwächter: Die Nachfahren Sophias« stark beeindruckt und konnte den 35. Band der Reihe kaum aus den Händen legen. Viele Geheimnisse werden gelüftet, Masken fallen und die Spannung steigt ins unermessliche. 

  12. Cover des Buches Das Spiel der Götter (4) (ISBN: 9783442269907)
    Steven Erikson

    Das Spiel der Götter (4)

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Medienjournal
    Wenn der von Steven Erikson erdachte Kontinent Genabackis in Das Spiel der Götter 4: Die eisige Zeit mittlerweile vor übernatürlichen Wesenheiten nur so wimmelt, schmälert das in keiner Weise die Faszination seines Fantasy-Epos und er unterstreicht eindrucksvoll, dass die Geschichte scheinbar gerade erst begonnen hat, während man sich als Leser über ein Wiedersehen mit vielen bekannten Gesichtern freuen darf. 
    Mehr gibt es unter: 

    http://medienjournal-blog.de/2014/07/review-das-spiel-der-goetter-4-die-eisige-zeit-steven-erikson-buch/
  13. Cover des Buches Die Chroniken der Seelenwächter - Band 34: Am Rande des Abgrunds (ISBN: B07ZZD7PPR)
    Nicole Böhm

    Die Chroniken der Seelenwächter - Band 34: Am Rande des Abgrunds

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Stefanie_Engl

    Was für eine Fortsetzung. Ich hing regelrecht an den Seiten und habe alle Antworten in mich aufgesaugt. Ich liebe die Entwicklung die diese Geschichte gerade annimmt.

    Diesen Band habe ich fast an einem Tag komplett durchgesuchtet. Die Geschichte wird immer faszinierender und aufregender. Ich bekam die Antworten, nach denen ich mich schon so lange gesehnt haben und glaubt mir diese haben es in sich. Nie hätte ich in diese Richtung gedacht.

    Diesen Band in Ruhe zu lesen, war kaum möglich, denn umso mehr ich erfuhr umso gieriger wollte ich mehr wissen.

    Wie erfahren mehr über Akil und die Situation rund um Ben. Aber auch eine helfende Hand schaltet sich ein, bei der mir noch nicht so ganz wohl bei dem Gedanken ist, dass diese Ben zu sich nimmt. Aber Akil wäre nicht Akil, wenn er uns nicht auch noch die ein oder andere Szene zum schmunzeln bringen würde. Ich liebe seinen Charakter einfach sehr.

    Auch Jess und Jaydee lassen nichts anbrennen, denn ihr Handlungsstrang spitzt sich immer weiter zu. Wendungen und Informationen werden eingeleitet und gegeben mit dessen Ausgang ich nicht gerechnet hätte. Soll ich euch was sagen? Ich hasse Lilija.

    Zu Guter Letzt muss ich euch noch erzählen wie sehr Zac mich in diesem Band fasziniert hat. Irgendetwas hat sich in ihm verändert und als ich erfahren habe was, ist mir regelrecht die Kinnlade nach oben geklappt. Wie kommt die Autorin nur auf solche Ideen? Einfach genial! Ich will unbedingt mehr wissen.

    Auch Jaxon wird immer präsenter und ich bin gespannt was es mit ihm auf sich hat, denn meine Vermutung hat sich noch nicht bestätigt. Bin sehr gespannt.

    Ist dieses Cover nicht der Wahnsinn?!

  14. Cover des Buches Das Spiel der Götter (2) (ISBN: 9783442269655)
    Steven Erikson

    Das Spiel der Götter (2)

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Leseglatze1974

    Nachdem ich Band I einfach in drei Tagen durchgelesen hatte, musste ich gleich Band II hinterherschieben und was soll ich sagen? Er ist noch besser. Man kann jetzt tief eintauchen in die Welt, die der Autor hier erschaffen hat. Alles wird noch tiefer, noch besser, noch echter. Großartig!

  15. Cover des Buches Die Chroniken der Seelenwächter - Band 38: Wasser (ISBN: B089CPJ8YZ)
    Nicole Böhm

    Die Chroniken der Seelenwächter - Band 38: Wasser

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Fire

     

  16. Cover des Buches Das Spiel der Götter (3) (ISBN: 9783442269686)
    Steven Erikson

    Das Spiel der Götter (3)

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Medienjournal
    Mit Das Spiel der Götter 3: Im Bann der Wüste nimmt Steven Eriksons Geschichte noch einmal deutlich epischere Ausmaße an und es ist nicht weniger als ganzer Kontinent, den er zum Leben zu erwecken weiß und mit zahlreichen Figuren und weit mehr als nur einem Hauch Magie und göttlicher Einmischung anreichert. Dabei verzichtet er erneut auf Stereotypen und offeriert stattdessen, eine düstere, anspruchsvolle und mitreißende Form erwachsener Fantasy.
    Mehr gibt es unter:

    http://medienjournal-blog.de/2014/05/review-das-spiel-der-goetter-3-im-bann-der-wueste-steven-erikson-buch/
  17. Cover des Buches Lycidas (ISBN: 9783453320123)
    Christoph Marzi

    Lycidas

     (722)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Christoph Marzi hat hier einen tollen Roman im Bereich der Fantasy geschrieben. Litetatur aus Deutschland in einer Ausdrucksformen Sprache. Diese Welt liegt unter der Stadt. Wobei ich sagen muss, dass es ein Paar Ähnlichkeiten zu Neil Gaiman’s - Neverland. Mr. Fox und Mr. Wolf wirken sehr vertraut. Ich denke nicht, dass alles geklaut ist, sondern eher als Inspiration galt. Denn das Buch hat sehr viele eigene Ideen. Klasse Buch.

  18. Cover des Buches Otherland. Band 2 (Otherland, Bd. ?) (ISBN: 9783608949629)
    Tad Williams

    Otherland. Band 2 (Otherland, Bd. ?)

     (226)
    Aktuelle Rezension von: Barrik

    Tad Williams ist ohnehin einer der begnadetsten High Fantasy Autoren unserer Zeit. Aber mit Otherland hat er sich selbst übertroffen. Eine düstere Zukunftsvision, gepaart mit Vorstellungskraft und verrückten, spannenden und grausigen Settings - kurz, ein Buch, dass einen auf eine grandiose Reise mitnimmt. Mit einem fetten Minus: Stellenweise zieht sich die Geschichte doch etwas. auf ide gesamte Reihe betrachtet wäre sie mit 500, 600 Seiten weniger auch prima erzählt gewesen. Wen das nicht stört und wer gerne schmökert, der kann bedenkenlos nach Otherland abtauchen.

  19. Cover des Buches Die Chronik des Eisernen Druiden / Gehämmert (ISBN: 9783608983883)
    Kevin Hearne

    Die Chronik des Eisernen Druiden / Gehämmert

     (107)
    Aktuelle Rezension von: Mjoelni

    Der 3. Teil der Chronik des eisernen Druiden von Kevin Hearne kommt gewohnt witzig und keck daher, doch leider kann er meiner Meinung nach das Niveau von Band 1 und 2 nicht halten. Es ist ein ständiges Hin und Her zwischen Orten, Atticus hält teilweise wahnsinnig lange Monologe und auch sprachlich lässt das Buch zu wünschen übrig.


    Schön war, dass man mehr über die Vergangenheit von Leif und Gunnar erfährt und wie sie dorthin gelangt sind, wo sie heute stehen. Mein Lieblingscharakter im Buch war Perun, der russische Donnergott. Über ihn würde ich gern ein Spin-off lesen. 

    Auch wenn ich Atticus mittlerweile ein bisschen kenne, konnte ich bei "Gehämmert" nicht wirklich eine Beziehung zu ihm aufbauen. Seine Tätigkeiten sind eine Aufzählung von Notwendigkeiten, ständig wird betont, warum er das tut (wir wissen es!) und dass er es eigentlich lassen sollte, aber er hat sein Wort gegeben ...


    Ohne Frage werde ich die Reihe weiterlesen, allein Oberon ist das Durchhalten wert. Außerdem möchte ich wissen, wie es mit Granuaile weitergeht, Atticus' Auszubildende. Aber Band 3 war leider nicht das Wahre.

  20. Cover des Buches Das Spiel der Götter (5) (ISBN: 9783442269914)
    Steven Erikson

    Das Spiel der Götter (5)

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Medienjournal
    Steven Eriksons Der Tag des Sehers markiert den bisherigen Höhepunkt seines Fantasy-Epos Das Spiel der Götter, trumpft mit einer packenden Geschichte, pointiertem Schreibstil und detailliert geschilderten Geschehnissen auf, die an Spannung und Einfallsreichtum kaum zu überbieten sein dürften. 
    Mehr gibt es unter: 

    http://medienjournal-blog.de/2014/11/review-das-spiel-der-goetter-5-der-tag-des-sehers-steven-erikson-buch/
  21. Cover des Buches Das Spiel der Götter - Die Knochenjäger (ISBN: 9783734160493)
    Steven Erikson

    Das Spiel der Götter - Die Knochenjäger

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie
    Hinweis: Diese Rezension bespricht sowohl „Die Feuer der Rebellion“ als auch „Die Knochenjäger“. Im Original erschien der sechste Band unter dem Titel „The Bonehunters , für den deutschen Markt wurde dieser geteilt.

    Imperatrix Laseen entsendete Mandata Tavore mit einem eindeutigen Auftrag ins Reich der Sieben Städte: sie sollte die Rebellion des Wirbelwinds samt ihren Wurzeln herausreißen und das Land erneut befrieden. Nach dem verhängnisvollen Blutbad im Sand der Raraku ist der Aufstand niedergeschlagen; Sha’ik ist tot und die Göttin wurde bezwungen. Doch eine kleine Schar ihrer Anhänger entkam. Angeführt von Sha’iks gefürchtetem Leibwächter Leoman von den Dreschflegeln fliehen die Überlebenden in die uralte Festungsstadt Y’Ghatan. Tavore hat keine andere Wahl, als sie mit der erschöpften 14. Armee zu verfolgen, obwohl sie weiß, dass Y’Ghatan für das malazanische Imperium in der Vergangenheit nichts als Kummer und Schmerz bereithielt. Hier starb Dassem Ultor, das Erste Schwert, der größte Held der Malazaner. Trotz dessen muss Tavore ihre Soldat_innen in den Kampf gegen die Feuer der Rebellion schicken. Scheitern ist keine Option, denn sie darf der Imperatrix keine Vorwände liefern. In den letzten Monaten wurden Laseens Pläne und Absichten stetig undurchschaubarer, sie selbst unberechenbarer. Würde sie sich aus Machthunger gegen ihr eigenes Volk wenden und sich im brodelnden Krieg der Götter auf ein gefährliches Spiel einlassen? Würde sie sich mit dem Verkrüppelten Gott verbünden?

    Ich liebe, liebe, LIEBE „Das Spiel der Götter“ von Steven Erikson! Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie großartig es ist, zu beobachten, wie sich all die Handlungsstränge Stück für Stück verdichten und langsam zuspitzen. Ich war mehr als nur ein wenig erleichtert, mich im zweigeteilten sechsten Band „Die Feuer der Rebellion“ und „Die Knochenjäger“ wieder in den gewohnten Bahnen der Geschichte zu bewegen und zu bekannten Figuren zurückzukehren. Nach dem Ausflug in das Reich der Tiste Edur und der Letherii hätte ich vor lauter Wiedersehensfreude Luftsprünge machen können. Trotz dessen verstehe ich nun, warum Erikson diesen extremen inhaltlichen Bruch wagte. Die Tiste Edur spielen eine bedeutende Rolle im Krieg der Götter und werden vom Verkrüppelten Gott skrupellos manipuliert. Ohne den tiefen Einblick in ihre Geschichte und Kultur hätte ich niemals begriffen, wieso sie für seine Einflüsterungen außergewöhnlich empfänglich sind. Sie sehnen sich so verzweifelt nach Identität und Bestimmung für ihr Volk, dass sie nicht erkennen, dass er sie hemmungslos belügt. Sie bemerken nicht, dass sie sich weiter und weiter vom Schattenreich und Kurald Emurlahn entfernen.
    Vermutlich ist ihre Distanz der einzige Grund, warum Ammanas und Cotillion das Gewirr der Schatten in Besitz nehmen konnten. Anders kann ich mir nicht erklären, wie ein Mensch – selbst ein Aufgestiegener – ein nicht-menschliches Gewirr für sich beanspruchen konnte. Allerdings glaube ich, dass die Eroberung der Schattensphäre nicht spurlos an Ammanas vorbeiging. Ich habe gewaltige Schwierigkeiten, seine Persönlichkeit als Herr des Hohen Hauses Schatten und seine Persönlichkeit als Imperator Kellanved miteinander in Verbindung zu bringen. Meiner Ansicht nach passen sie nicht zusammen. Ich denke, das Aufsteigen, die Transformation in Schattenthron, veränderte Kellanved stark. Als hätte die fremde Macht des Gewirrs seinen Verstand angegriffen.
    Ich bin Steven Erikson sehr dankbar, dass er endlich erklärt, wie das System des Aufsteigens funktioniert. Es gefiel mir hervorragend, dass Erikson Ganoes Paran diese zusätzlichen Fakten über das Universum erläutern lässt, denn meiner Ansicht nach ist Ganoes‘ Rolle die spannendste der gesamten Geschichte. Er ist der Herr der Drachenkarten, die, wenn sie ausgespielt werden, meinen Puls in die Höhe jagen und meinen Körper mit Gänsehaut überziehen. Als dieser steht er außerhalb des Konflikts der Götter, scheint aber nicht zu Neutralität verpflichtet zu sein. Seine oberste Priorität ist der Schutz der Sterblichen vor allzu radikalen Eingriffen der Götter. Folglich besitzt er eine gewisse Macht über sie, die er eindrucksvoll zum Einsatz bringt.
    Ganoes ist jedoch nicht der einzige Charakter, der sich aktiv in den Krieg einmischt. Mittlerweile ist die Situation erstaunlich vielen Figuren bewusst. Es bildet sich eine unerwartete Allianz gegen den Verkrüppelten Gott, die die Sterblichen unablässig in günstige Positionen schiebt. Interessanterweise betrifft das auch Icarium. Icarium erfüllt nur einen einzigen Daseinszweck: er ist eine Waffe. Eine furchterregende Waffe, die während eines Kampfes in blinde Raserei verfällt. Ich war schockiert. Wie vom Donner gerührt. Ich kannte die Legenden über ihn natürlich, aber niemals hätte ich erwartet, dass dieses witzige, sanftmütige, philosophisch bewanderte Halbblut zu einem Monster mutieren könnte. Kein Wunder, dass er seit Jahrhunderten einen Aufpasser hat. Wenn die Jaghut-Tyrannen so waren wie er, kann ich gut verstehen, dass sich die T’lan Imass auflehnten und schworen, alle Jaghut auszurotten.

    Wann immer ich eine Rezension zu einem Band von „Das Spiel der Götter“ schreibe, bin ich frustriert, nicht alle herausragenden Aspekte ansprechen zu können. Ich wünschte, ich könnte euch haargenau darlegen, wie tief mich die Loyalität und Kameradschaft der 14. Armee berührte, wie spannend und nervenaufreibend die Schlacht in Y’Ghatan war, wie faszinierend die philosophischen, theologischen Überlegungen Steven Eriksons sind und wie viel Misstrauen ich Imperatrix Laseen gegenüber empfinde. Ich könnte zu jedem Fragment der einzelnen Handlungsstränge ganze Abhandlungen schreiben. Die Geschichte der Reihe ist eigentlich viel zu komplex, um sich an Zeichenzahlen zu halten. Vielleicht werde ich in Zukunft alle selbstauferlegten Richtlinien in den Wind schießen und frei von der Leber weg drauf los schwärmen. Denn darum geht es hier ja schließlich: euch von der mit Abstand besten Reihe zu erzählen, die das Genre der High Fantasy zu bieten hat und die mein Herz ehrfurchtsvoll höherschlagen lässt.

  22. Cover des Buches Otherland. Band 4 (Otherland, Bd. ?) (ISBN: 9783608949643)
    Tad Williams

    Otherland. Band 4 (Otherland, Bd. ?)

     (187)
    Aktuelle Rezension von: RapsUndRuebe

    Der vierte und letzte Teil bringt diese fantastische Geschichte nun zu einem fulminanten Ende. Ich vermisse die Protagonisten jetzt schon. Ein kleines bisschen hat sich Tad Williams am Schluss noch ein bisschen verzettelt mit der Story über das neu entstandene künstliche digitale Leben. Das hätte man auch jederzeit verlustfrei weglassen können. Aber das tut dem Gesamteindruck keinen Abbruch. Eine tolle Story, spannend vom Anfang bis zum Ende, extrem einfallsreich und kreativ und mit der jetzt gerade aufkommenden virtual reality auch gar nicht mehr so weit von einer möglichen Zukunft entfernt.

    Fazit:
    unbedingt lesen!

  23. Cover des Buches Das Spiel der Götter (7) (ISBN: 9783442264131)
    Steven Erikson

    Das Spiel der Götter (7)

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    +++Hinweis+++
    Diese Rezension bespricht sowohl „Der Krieg der Schwestern“ als auch „Das Haus der Ketten“. Im Original erschien der vierte Band unter dem Titel "House of Chains", für den deutschen Markt wurde dieser geteilt.

    Noch immer wütet im Reich der Sieben Städte die Rebellion des Wirbelwinds. Die Seherin Sha’ik versammelte ihre Rebellenarmee in der heiligen Raraku und erwartet den unausweichlichen Gegenschlag des malazanischen Imperiums. Sie weiß, wen die Imperatrix schicken wird, um das Land zurückzuerobern: Mandata Tavore. Als Tavore in Aren eintrifft, findet sie dort demoralisierte, verängstigte Soldaten vor. Das Schicksal der Kette der Hunde und der grausame Tod von Faust Coltaine hinterließen tiefe Wunden. Die von Verrat gebeutelte malazanische Armee muss auf unerfahrene Rekruten zurückgreifen, um ihre Reihen aufzustocken, kann allerdings auf die Unterstützung einiger Veteranen bauen. Unter ihnen ist Sergeant Saiten, der schon einmal durch die Raraku marschierte und ihre Magie am eigenen Leib erfuhr. Der Armee der Mandata steht eine lange Reise und ein blutiger Krieg bevor, dessen Ausgang völlig ungewiss ist. Obwohl das Lager der Rebellen von Intrigen verseucht ist, verfügt Sha’ik über Wissen, das ihr den entscheidenden Vorteil verschaffen könnte: sie kennt die Mandata. In einem anderen Leben, bevor die Göttin von ihr Besitz ergriff, war sie eine malazanische Adlige. Sie hieß Felisin und hatte eine Schwester – Tavore. Was die Schwestern jedoch nicht ahnen, ist, dass nicht nur die Göttin des Wirbelwinds die Macht der heiligen Wüste begehrt…

    Wer glaubte, Steven Erikson habe in den ersten drei Bänden seiner Reihe „Das Spiel der Götter“ bereits alle relevanten Figuren ausreichend etabliert, wird am Anfang des vierten Bandes unsanft eines Besseren belehrt. „Der Krieg der Schwestern“ beginnt mit der barbarischen, ungeheuerlichen Lebensgeschichte eines gewissen Karsa Orlong, der mir, ebenso wie sein Volk, die Teblor, völlig unbekannt war. Ich hatte das Gefühl, plötzlich in eine andere Geschichte katapultiert worden zu sein. 300 Seiten lang folgte ich Karsa auf seinem blutigen Pfad, ohne zu begreifen, warum Steven Erikson mir seine Geschichte erzählte. Doch auf den König der High Fantasy ist Verlass. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie begeistert und baff ich war, als er mich endlich herausfinden ließ, wer Karsa ist. Das Gefühl, als sich endlich alle Puzzleteile an ihren Platz schoben, war unvergleichlich. Die Erkenntnis beflügelte mich, ich hatte das Gefühl, etwas Großartiges geleistet zu haben, obwohl es in Wahrheit Erikson war, der abermals sein Können unter Beweis stellte. Er belohnte mich für meine Geduld und mein Vertrauen; es fiel mir wie Schuppen von den Augen, was diesen jungen Teblor mit der Rebellion des Wirbelwinds verbindet. Karsas Persönlichkeit ist wie geschaffen für den gewalttätigen Aufstand. Ich verstehe, dass er sich von der destruktiven Aura der Göttin angezogen fühlt. Sie sind verwandte Seelen. Allerdings offenbarte sich mir durch diese Erkenntnis auch die Aussichtslosigkeit der Revolte. Zerstörung um ihrer selbst willen kann nicht erfolgreich sein. Der Krieg mit den Malazanern kanalisiert lediglich den jahrhundertealten Hass und Zorn der Göttin; Empfindungen, die von machthungrigen Führungspersönlichkeiten der Rebellion instrumentalisiert werden, um egoistische Ziele zu verfolgen. Sie haben kein echtes Interesse daran, das Reich der Sieben Städte zu befreien und ich bezweifle mittlerweile, dass dies der richtige Weg ist. Besatzung hat den Beigeschmack von Unterdrückung, doch ich wüsste nicht, wann das malazanische Imperium die Situation eines Landes nicht verbessert und stabilisiert hätte. Die Göttin des Wirbelwinds verspricht weder Hoffnung noch Stabilität, im Gegenteil, sie mehrt das Elend und ihr bedauernswertestes Opfer ist Felisin. Sie benutzt Felisin, bedient sich ihres Körpers, ihres Geistes und ihrer Wut auf ihre große Schwester Tavore. Für mich bestand daher nie ein Zweifel daran, dass der Konflikt der beiden Schwestern in „Das Haus der Ketten“ tragisch enden und verbrannte Erde hinterlassen würde. Ich rechnete jedoch nicht mit einem dermaßen fulminanten Finale für den Erzählstrang der Rebellion. Zum Ende spitzen sich die Ereignisse dramatisch zu, Erikson zieht Tempo und Spannungskurve scharf an und bringt wieder einmal überraschend viele Figuren zusammen. Er knüpft Querverbindungen zu Charakteren, die meilenweit entfernt sind und verleiht der Geschichte einen mystischen Hauch von Schicksal. Bis zum Schluss lässt er sich nicht in die Karten schauen, öffnet allerdings im richtigen Moment die Türen für zukünftige Entwicklungen, sodass ich zwar vermuten, aber niemals wissen kann, was mich in den nächsten Bänden erwartet. Mutmaßungen, Neugier, Unwissenheit, Sympathien, Überzeugungen und Vorfreude vereinen sich in mir zu einem explosiven Gemisch, das mir keine andere Wahl lässt, als weiterzulesen. Ich freue mich aufrichtig auf die Folgebände.

    Vier Bände von „Das Spiel der Götter“ habe ich nun gelesen. Erst jetzt traue ich mich, vorsichtig erste Annahmen zu formulieren, worum es in der Reihe geht. Möglicherweise habe ich den zugrundeliegenden Handlungsstrang freigelegt. Möglicherweise. Sicher bin ich nicht. Ich schmunzele über meine tapsigen Versuche, Steven Erikson zu durchschauen, weil es recht unwahrscheinlich ist, dass mir das gelingt. Er will nicht durchschaut werden. Er möchte, dass seine Geschichte unvorhersehbar bleibt und überrascht. Es ist ein eigenartiges Gefühl, auf jeder Seite bewiesen zu bekommen, dass der Autor cleverer ist als ich. Ich kann aber nicht behaupten, dass es mir missfallen würde. Ich genieße es, mich voll und ganz auf die Geschichte einzulassen und die Kontrolle abzugeben. Ich muss während der Lektüre von „Das Spiel der Götter“ keine ernsthaften Vermutungen über den Verlauf der Handlung anstellen, weil ich sowieso danebenliege. Ich muss nicht nach Logiklöchern Ausschau halten, weil es keine gibt. Ich kann mich auf Steven Erikson verlassen, ihm vertrauen und einfach das tun, was ich am liebsten tue: lesen.

  24. Cover des Buches Das Spiel der Götter (6) (ISBN: 9783442264100)
    Steven Erikson

    Das Spiel der Götter (6)

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    +++Hinweis+++
    Diese Rezension bespricht sowohl „Der Krieg der Schwestern“ als auch „Das Haus der Ketten“. Im Original erschien der vierte Band unter dem Titel "House of Chains", für den deutschen Markt wurde dieser geteilt.

    Noch immer wütet im Reich der Sieben Städte die Rebellion des Wirbelwinds. Die Seherin Sha’ik versammelte ihre Rebellenarmee in der heiligen Raraku und erwartet den unausweichlichen Gegenschlag des malazanischen Imperiums. Sie weiß, wen die Imperatrix schicken wird, um das Land zurückzuerobern: Mandata Tavore. Als Tavore in Aren eintrifft, findet sie dort demoralisierte, verängstigte Soldaten vor. Das Schicksal der Kette der Hunde und der grausame Tod von Faust Coltaine hinterließen tiefe Wunden. Die von Verrat gebeutelte malazanische Armee muss auf unerfahrene Rekruten zurückgreifen, um ihre Reihen aufzustocken, kann allerdings auf die Unterstützung einiger Veteranen bauen. Unter ihnen ist Sergeant Saiten, der schon einmal durch die Raraku marschierte und ihre Magie am eigenen Leib erfuhr. Der Armee der Mandata steht eine lange Reise und ein blutiger Krieg bevor, dessen Ausgang völlig ungewiss ist. Obwohl das Lager der Rebellen von Intrigen verseucht ist, verfügt Sha’ik über Wissen, das ihr den entscheidenden Vorteil verschaffen könnte: sie kennt die Mandata. In einem anderen Leben, bevor die Göttin von ihr Besitz ergriff, war sie eine malazanische Adlige. Sie hieß Felisin und hatte eine Schwester – Tavore. Was die Schwestern jedoch nicht ahnen, ist, dass nicht nur die Göttin des Wirbelwinds die Macht der heiligen Wüste begehrt…

    Wer glaubte, Steven Erikson habe in den ersten drei Bänden seiner Reihe „Das Spiel der Götter“ bereits alle relevanten Figuren ausreichend etabliert, wird am Anfang des vierten Bandes unsanft eines Besseren belehrt. „Der Krieg der Schwestern“ beginnt mit der barbarischen, ungeheuerlichen Lebensgeschichte eines gewissen Karsa Orlong, der mir, ebenso wie sein Volk, die Teblor, völlig unbekannt war. Ich hatte das Gefühl, plötzlich in eine andere Geschichte katapultiert worden zu sein. 300 Seiten lang folgte ich Karsa auf seinem blutigen Pfad, ohne zu begreifen, warum Steven Erikson mir seine Geschichte erzählte. Doch auf den König der High Fantasy ist Verlass. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie begeistert und baff ich war, als er mich endlich herausfinden ließ, wer Karsa ist. Das Gefühl, als sich endlich alle Puzzleteile an ihren Platz schoben, war unvergleichlich. Die Erkenntnis beflügelte mich, ich hatte das Gefühl, etwas Großartiges geleistet zu haben, obwohl es in Wahrheit Erikson war, der abermals sein Können unter Beweis stellte. Er belohnte mich für meine Geduld und mein Vertrauen; es fiel mir wie Schuppen von den Augen, was diesen jungen Teblor mit der Rebellion des Wirbelwinds verbindet. Karsas Persönlichkeit ist wie geschaffen für den gewalttätigen Aufstand. Ich verstehe, dass er sich von der destruktiven Aura der Göttin angezogen fühlt. Sie sind verwandte Seelen. Allerdings offenbarte sich mir durch diese Erkenntnis auch die Aussichtslosigkeit der Revolte. Zerstörung um ihrer selbst willen kann nicht erfolgreich sein. Der Krieg mit den Malazanern kanalisiert lediglich den jahrhundertealten Hass und Zorn der Göttin; Empfindungen, die von machthungrigen Führungspersönlichkeiten der Rebellion instrumentalisiert werden, um egoistische Ziele zu verfolgen. Sie haben kein echtes Interesse daran, das Reich der Sieben Städte zu befreien und ich bezweifle mittlerweile, dass dies der richtige Weg ist. Besatzung hat den Beigeschmack von Unterdrückung, doch ich wüsste nicht, wann das malazanische Imperium die Situation eines Landes nicht verbessert und stabilisiert hätte. Die Göttin des Wirbelwinds verspricht weder Hoffnung noch Stabilität, im Gegenteil, sie mehrt das Elend und ihr bedauernswertestes Opfer ist Felisin. Sie benutzt Felisin, bedient sich ihres Körpers, ihres Geistes und ihrer Wut auf ihre große Schwester Tavore. Für mich bestand daher nie ein Zweifel daran, dass der Konflikt der beiden Schwestern in „Das Haus der Ketten“ tragisch enden und verbrannte Erde hinterlassen würde. Ich rechnete jedoch nicht mit einem dermaßen fulminanten Finale für den Erzählstrang der Rebellion. Zum Ende spitzen sich die Ereignisse dramatisch zu, Erikson zieht Tempo und Spannungskurve scharf an und bringt wieder einmal überraschend viele Figuren zusammen. Er knüpft Querverbindungen zu Charakteren, die meilenweit entfernt sind und verleiht der Geschichte einen mystischen Hauch von Schicksal. Bis zum Schluss lässt er sich nicht in die Karten schauen, öffnet allerdings im richtigen Moment die Türen für zukünftige Entwicklungen, sodass ich zwar vermuten, aber niemals wissen kann, was mich in den nächsten Bänden erwartet. Mutmaßungen, Neugier, Unwissenheit, Sympathien, Überzeugungen und Vorfreude vereinen sich in mir zu einem explosiven Gemisch, das mir keine andere Wahl lässt, als weiterzulesen. Ich freue mich aufrichtig auf die Folgebände.

    Vier Bände von „Das Spiel der Götter“ habe ich nun gelesen. Erst jetzt traue ich mich, vorsichtig erste Annahmen zu formulieren, worum es in der Reihe geht. Möglicherweise habe ich den zugrundeliegenden Handlungsstrang freigelegt. Möglicherweise. Sicher bin ich nicht. Ich schmunzele über meine tapsigen Versuche, Steven Erikson zu durchschauen, weil es recht unwahrscheinlich ist, dass mir das gelingt. Er will nicht durchschaut werden. Er möchte, dass seine Geschichte unvorhersehbar bleibt und überrascht. Es ist ein eigenartiges Gefühl, auf jeder Seite bewiesen zu bekommen, dass der Autor cleverer ist als ich. Ich kann aber nicht behaupten, dass es mir missfallen würde. Ich genieße es, mich voll und ganz auf die Geschichte einzulassen und die Kontrolle abzugeben. Ich muss während der Lektüre von „Das Spiel der Götter“ keine ernsthaften Vermutungen über den Verlauf der Handlung anstellen, weil ich sowieso danebenliege. Ich muss nicht nach Logiklöchern Ausschau halten, weil es keine gibt. Ich kann mich auf Steven Erikson verlassen, ihm vertrauen und einfach das tun, was ich am liebsten tue: lesen.

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