Bücher mit dem Tag "lila"
27 Bücher
- SenLinYu
Alchemised
(431)Aktuelle Rezension von: Stefania_Velvet_PagesAlchemised war das erste Buch, das ich dieses Jahr gelesen habe – und ich war einfach nur sprachlos.
Eine Geschichte, die mich emotional mitgenommen und süchtig nach mehr gemacht hat.
Krieg. Geheimnisse. Opfer. Und eine Liebe, die eigentlich nicht sein darf.
WORUM GEHT’S?
Krieg. Geheimnisse. Verrat.
Und eine Verbindung, die unter die Haut geht.In einer Welt, in der Resonanzen Macht bedeuten, wird sie zur gefährlichsten Waffe.
Zwischen Schatten und Wahrheit muss sie entscheiden, wem ihr Herz wirklich gehört.
VIBES:
✦ Dark Academia
✦ Forbidden Love
✦ Enemies to Lovers
✦ Slow Burn
✦ Resonanzen & Macht
✦ Geheimnisse & Verrat
✦ Krieg & MachtspieleWARUM ICH ES LIEBE:
Weil man nicht einfach nur liest – man fühlt jede einzelne Seite mit!
WARUM ICH ES ALLEN EMPFEHLE:
🖤 SO VIEL TIEFE
Die Charaktere, ihre Kämpfe, ihre Entscheidungen, einfach alles fühlt sich so echt an.✦ EINE UNGLAUBLICHE WELT
Düster, intensiv, einzigartig – ein Setting, das im Kopf bleibt.📖 EINE GESCHICHTE, DIE SÜCHTIG MACHT
Spannung, Emotionen, Wendungen – ich musste immer wissen, wie es weitergeht.👑 EINZELBAND – PERFEKT!
Kein Cliffhanger. Keine Reihe. Ein in sich abgeschlossener, perfekter Roman.Wenn ihr keine Lust auf Serien habt, sondern auf eine abgeschlossene, düstere und unvergessliche Geschichte – dann ist dieses Buch für euch.
DANKE, ALCHEMISED!
Nach diesem Buch wurde ich zur richtigen Leseratte.
Seit Anfang des Jahres habe ich 37 Bücher gelesen – und alles begann mit dieser Geschichte.
DIESES BUCH HAT MIR GEZEIGT, WIE WUNDERSCHÖN ES IST, IN ANDERE WELTEN EINTAUCHEN ZU KÖNNEN.
♡ Klare Empfehlung
- Elena Ferrante
Meine geniale Freundin
(690)Aktuelle Rezension von: EgataEines meiner Lieblingsbücher. Die Inhaltsangabe klingt wenig aufregend. Elena und ihre Freundin Lila wachsen im Neapel in der Nachkriegszeit auf, zwischen Mafia und Familienfehden. Aus der Sicht des Kindes und der Jugendlichen erzählt Elena von Höhen und Tiefen des täglichen Lebens, vom Erwachsenwerden und der Armut, aus der sie versucht herauszukommen, indem sie um gute Bildung kämpft. Die Autorin wechselt öfter die Perspektive und erzählt scheinbare Kleinigkeiten so spannend, dass man das Buch nicht weglegen kann. Ich hatte es mir geliehen, aber dann sofort den Folgeband gekauft, auch, weil so viele Fragen offen blieben.
- V. E. Schwab
Vier Farben der Magie
(438)Aktuelle Rezension von: LoukiaKell ist ein Antari – ein Weltenwanderer. Dank seiner Magie kann er zwischen verschiedenen Parallelversionen der Stadt London reisen. Offiziell überbringt er Botschaften vom Hof des Roten Londons, in dem er als Mitglied der Königsfamilie lebt. Heimlich jedoch schmuggelt er verbotene Gegenstände zwischen den Welten – ein riskantes Spiel, das bald katastrophale Folgen hat.
Als die grausamen Zwillingsherrscher des Weißen Londons versuchen, mit schwarzer Magie die Macht über alle Welten an sich zu reißen, gerät Kell ins Zentrum des Geschehens. Unterstützung findet er bei der Diebin Lila, die ihn zunächst bestiehlt, aber bald zur Verbündeten wird. Gemeinsam nehmen sie den Kampf gegen die bedrohliche Dunkelheit auf und versuchen, einen gefährlichen Magiestein zu vernichten und Kells Bruder zu retten, der bei einem Angriff schwer verletzt wird.
Trotz der komplexen Handlung bleibt die Geschichte gut nachvollziehbar und entwickelt sich spannungsvoll. Die Figuren – allen voran Kell und Lila – wachsen im Verlauf der Ereignisse über sich hinaus und lernen, einander zu vertrauen. Es gibt zahlreiche actionreiche Szenen, düstere Bedrohungen und immer wieder Momente, die Durchhaltevermögen fordern – von den Figuren wie von den Lesenden.
Trotz der gelungenen Weltidee und atmosphärischen Dichte konnte mich der Roman nicht vollends fesseln. Im Vergleich zu V. E. Schwabs neueren Werken wie Das unsichtbare Leben der Addie LaRue oder Gallant, deren Erzählweise ich deutlich mitreißender fand, wirkt Vier Farben der Magie stilistisch weniger ausgereift. Das mag daran liegen, dass die Trilogie bereits vor über zehn Jahren entstanden ist – eine Zeit, in der Schwab literarisch vielleicht noch ihren Ton suchte.
Ein solider Fantasy-Auftakt mit originellem Weltenbau, der für mich jedoch nicht an die erzählerische Kraft ihrer späteren Romane heranreicht.
- Jennifer Estep
Das eisige Feuer der Magie
(1.001)Aktuelle Rezension von: ChillysbuchweltBlack Blade stand wirklich lange auf meinem SUB und ich bin sehr froh, dass ich es nun endlich gelesen habe. 🧡
Gleich auf den ersten Seiten wird die Welt schon ganz nebenbei gut erklärt.
Ich mag es sehr, wenn Informationen so natürlich in die Geschichte eingebaut werden, dass man alles versteht, ohne von Erklärungen erschlagen zu werden.
Genau das ist hier wunderbar gelungen und hat mir den Einstieg enorm erleichtert.
Die Geschichte spielt in West Virginia, genauer gesagt in Cloudburst Falls, einer magischen Stadt, die Touristen wegen ihrer besonderen Wesen und Monster anzieht.
Magiebegabte, gefährliche Kreaturen und kleine Pixies, von denen ich übrigens unbedingt eine brauche 😅, sorgen für eine richtig spannende Atmosphäre.
Zusätzlich gibt es mafiaartige Familienstrukturen und bei einigen eine klare Trennung zwischen Magiebegabten und normalen Menschen, die teilweise als weniger wert angesehen werden.
Diese Mischung macht die Welt düster, faszinierend und sehr lebendig.
Lila ist 17 Jahre alt, eine magiebegabte Diebin mit besonderen Talenten.
Sie leidet sehr unter dem Verlust ihrer Mutter.
Anfangs war sie mir tatsächlich erst auf den zweiten Blick sympathisch.
Ich mag ihre große Klappe und direkte Art, aber manchmal wirkt sie auch etwas unfair.
Je besser man sie kennenlernt, desto verständlicher werden jedoch ihre Ängste und ihr Verhalten.
Sie ist eine Einzelgängerin, weil sie große Angst davor hat, erneut jemanden zu verlieren, sobald sie ihr Herz öffnet.
Eine unerwartete Begegnung stellt ihr Leben schließlich komplett auf den Kopf.
Devon mochte ich richtig gern.
Die Verantwortung, die auf seinen Schultern lastet, ist schwer und belastend, und genau das konnte ich beim Lesen deutlich spüren.
Felix mit seinem Plappermaul hat die Geschichte an vielen Stellen wunderbar aufgelockert und mir so manches Schmunzeln entlockt.
Besonders emotional waren für mich die Rückblicke in Lilas Vergangenheit.
Diese Szenen gingen mir sehr nahe und haben die Figuren noch greifbarer gemacht.
Was ich etwas Merkwürdig fand, war die Bezeichnung „Herrenhaus“ für das eigene Zuhause.
Irgendwie wirkte das auf mich etwas seltsam, auch wenn es faktisch natürlich stimmt.
Insgesamt ist es für mich ein spannender, atmosphärischer Auftakt mit einer faszinierenden Welt, interessanten Figuren und einer gelungenen Mischung aus Magie, Action und Emotionen.
Ein richtig guter Start in die Reihe und definitiv eine klare Leseempfehlung. 🧡📖 - Jennifer Estep
Die helle Flamme der Magie
(513)Aktuelle Rezension von: ChillysbuchweltAuch das Finale lag wie seine Vorgänger ewig auf meinem SUB und ich bin froh, diese Reihe endlich gelesen zu haben.
Der Schreibstil ist wieder super locker und flockig zu lesen.
Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und hatte durchgehend einen richtig guten Lesefluss.
Die Welt rund um Cloudburst Falls begeistert mich einfach total.
Diese Mischung aus Magie, mafiaartigen Strukturen und fantastischen Wesen ist einfach unglaublich cool.
Besonders das Loch Ness Monster hat es mir hier total angetan. 😍
Die Geschichte ist spannend und stellenweise auch sehr intensiv und emotional.
Hier und da hat sich die Handlung für mein Empfinden ein klein wenig gezogen, aber insgesamt blieb sie fesselnd.
Lila mochte ich auch hier wieder sehr.
Ihre Entwicklung über die gesamte Reihe hinweg fand ich richtig stark und man merkt deutlich, wie sie gewachsen ist.
Devon mochte ich eh von Anfang an.
Ich liebe ihre Dynamik und wie gut sie zusammen harmonieren.
Auch die Nebenfiguren konnten mich wieder überzeugen.
Felix sorgt mit seiner Art immer wieder für kleine Schmunzler und lockert die Geschichte schön auf.
Deahs Entwicklung hat mir ebenfalls richtig gut gefallen.
Claudia und Selest fand ich sehr faszinierend und spannend dargestellt.
Das Ende empfand ich als sehr schön und passend zur Geschichte.
Es war rund, emotional und ein wirklich schöner und zufriedenstellender Abschluss für die Reihe. 🧡🗡️🏰 - Victoria Schwab
Die Verzauberung der Schatten
(190)Aktuelle Rezension von: Engel63
Shades of Magic - Die Verzauberung der Schatten - Band 2 von V.W. Schwab so genial, so fantastisch, liess mich den Atem anhalten, Kopf schütteln.
Delila Bard, Meisterdiebin, fragte sich gerade, wo ist Kell jetzt?Stand auf dem Schiff Nachtfalke, Alucard Emery, der Kapitän gab ihr eine Chance sich zu bewähren, nachdem sie ein Besatzungsmitglied erstochen hatte, der Falsch gespielt hatte.Alucard war ein Freibeuter im Auftrag der Krone, verstand mit Magie umzugehen und brachte Lila die Arnesische Sprache bei.Alucard ist ein Triade, beherrscht drei Elemente und hat sich für das Magieturnier angemeldet.Lila wollte unbedingt an diesem Turnier dabei sein, nur wie? Sie musste sich schnell was einfallen lassen, den in zwei Tagen ging es los.Lila, die sich immer wieder selbst im Weg steht, Trotz, Willensstark, spontan, mutig, dreist, vermasselt sich immer wieder das Glück selbst.
Kell trainiert seine Magie/Kräfte in einer Kaverne, des roten Londons, da ihn Rhy, der Prinz, überredet hat am Essen Tasch, dem Magieturnier teilzunehmen unter dem Namen Kamerov Loste.Kell immer wieder zwischen Pflicht und Freiheit hin- und hergerissen, Gefühlen die er nicht kannte.
Im Weissen London sass inzwischen ein neuer König auf dem Thron, der Ojka als Königin erwählt hat mit der er seine Magie teilt, dadurch hat sie ebenso ein grünes und schwarzes Auge.
Was für ein magisches, ideenreiches Elemententurnier, voller Kraft, gewaltig, eindrücklich, gut nachvollziehbar geschrieben.
Danke Victoria kann diese Fantasy, die begeistert gerne weiter empfehlen, freue mich auf Die Beschwörung des Lichts, Band 3 das Finale.
- Elena Ferrante
Die Geschichte des verlorenen Kindes
(239)Aktuelle Rezension von: Alina35Die Geschichte des verlorenen Kindes ist ein grandioser Abschluss der Neapolitanischen Saga. Ferrante erzählt mit einer beeindruckenden Intensität, wie sich Elenas und Lilas Wege erneut kreuzen – voller Nähe, Schmerz, Rivalität und unausgesprochener Verbundenheit. Die emotionalen Höhen und Tiefen treffen mitten ins Herz, und die Darstellung Neapels wirkt so lebendig wie nie. Dieser Band ist roh, klug und zutiefst menschlich – ein Finale, das lange nachhallt.
- Tracy Wolff
Charm
(142)Aktuelle Rezension von: Deni_lovebooksInhalt:
Die Monate, in denen Grace eine steinerne Gargoyle war, bergen mehr Geheimnisse, als sie sich je hätte ausmalen können. Was soll man schon erwarten, wenn man plötzlich mit ausgerechnet der Person eingesperrt ist, die man sich als Letztes als Begleitung gewünscht hätte?
Doch um das Schattenreich zu überleben und all seine Bewohner retten zu können, wird Grace die Hilfe von Hudson benötigen. Wenn sie ihren nervig unwiderstehlichen Mitgefangenen nicht zuerst umbringt … oder küsst.Rezension zu Charm von Tracy Wolff
Ich muss sagen, zu aller erst habe ich mich ganz oft gefragt, wieso gibt es diesen Band erst jetzt, aber nachdem ich den fünften Band beendet habe verstehe ich es und kann sagen, dass mir der Band besser als der vorherige gefallen hat. Ich war so oft an dem Punkt diese Reihe abzubrechen und bin irgendwie froh, dass ich es nicht getan habe.
Grace war nicht so nervig wie im vierten Band, sondern hatte durch Hudson eine ganz andere Persönlichkeit und war stark und liebenswert. Was mir sehr gut gefallen hat. Und zu Hudson, ich war ja eine zeit lang immer Team Jackson, doch jetzt - eindeutig Hudson und ich kann tatsächlich nur sagen, ich freue mich auf das Finale der Reihe.
- Elena Ferrante
Die Geschichte der getrennten Wege
(281)Aktuelle Rezension von: EgataDie Protagonistinnen werden älter, die Themen politischer, Studentenunruhen, Feminismus, Straßenkämpfe. Nun ist Elena unglücklich mit Kindern und Haushalt, hat aber keine finanziellen Sorgen und gibt ein Buch heraus. Lila arbeitet in einer Fabrik, hier zeigt sich der Kontrast zwischen Oberschicht und schlimmer Armut, wie er für ganz Italien galt.
Großartig erzählt die Autorin von den siebziger Jahren in Italien und verknüpft soziale und politische Themen mit den beiden persönlichen Lebensgeschichten. Starke Gefühle, intensive Bilder. Alles hautnah zum Miterleben.
- Ben Aaronovitch
Der Galgen von Tyburn
(273)Aktuelle Rezension von: juniaWie kam ich zu diesem Buch?
Durch Zufall wurde ich bereits vor langer Zeit auf die Reihe bzw. den Autor aufmerksam. Ich hatte damals auch einige Bücher der Reihe gelesen. Nachdem der Rest dann einige Zeit im Bücherregal vor sich hin schlummerte, startet nun der Re-Read und das Schmökern der ganzen Serie.
Wie finde ich Cover und Titel?
Die Cover waren es, die mich vor zehn Jahren angesprochen haben und das tun sie immer noch. Ich mag den Wiedererkennungswert im Stil. Das Taschenbuch hat eine Art Prägung, man kann die Schrift fühlen. Der Galgen aus dem Titel wird erwähnt.
Um was geht’s?
Auf den Inhalt gehe ich an dieser Stelle nicht allzu detailliert ein, den Klappentext könnt ihr ja selbst lesen, und eine Zusammenfassung des Buches muss ja nun nicht in die Rezension. Lasst euch aber gesagt sein, dass so einiges passiert in der Welt von Peter Grant, seines Zeichens Magielehrling, offiziell in der Abteilung für Spezialermittlungen bei Inspector Thomas Nightingale. Mittlerweile haben Charaktere und Leser sich in das Setting eingefunden, das echt süchtig macht, und schon gibt es einen neuen, selbstverständlich übernatürlichen Fall, der sich schnell als ziemlich umfangreich erweist.
Wie ist es geschrieben?
Es handelt sich um den 6. Teil einer Serie, und ich hatte keine Probleme, wieder in die Rahmenhandlung einzutauchen. Ich war ja auch gleich angefixt und wollte wissen, wie es weitergeht. Es wird zwar immer wieder Bezug auf die vorherigen Bände genommen, Quereinsteiger dürften es aber schwer haben, die Zusammenhänge zu erfassen. Der Schreibstil ist locker-flockig und zügig zu lesen, der Ausdruck ist gut und leicht zu verstehen. Sehr gut gefällt mir, dass der Roman in der Ich-Form (von Peter) geschrieben ist, man versucht sich gleich mit dem Protagonisten zu identifizieren und ist irgendwie näher dran am Geschehen. Die Beschreibungen sind nicht zu ausschweifend, aber detailliert und bildhaft genug, um gleich in der Story zu sein. Die Gegebenheiten konnte ich mir sehr gut vorstellen. Ein fast beiläufig eingestreuter schwarzer und trockener Humor rundet das Ganze ein wenig ab und trifft genau meinen Geschmack. Ich liebe die köstliche Ausdrucksweise des Autors. Ja, man muss schon ziemlich schmunzeln beim Lesen.
Wer spielt mit?
Die Charaktere und deren Entwicklung sind gut gezeichnet. Ich habe sie kennengelernt, ich habe mitgefiebert und mitgelitten. Peter verarbeitet immer noch Lesleys Verrat. Verständlich. Kimberley Reynolds hat wieder einen Auftritt.
Mein Fazit?
Das Buch hat mir mit seinen aberwitzigen Dialogen, die zwischen den Zeilen aber höchst aktuell sind, sehr gut gefallen, somit erhält es von mir 5 von 5 Sternchen und kann guten Gewissens weiterempfohlen werden. Es wird nicht das letzte Buch des Autors sein, das ich lese. Die Serie steht zum Glück fast lückenlos und lesebereit im Regal.
- Sarah Alderson
Lila's Secret - Trügerische Nähe
(288)Aktuelle Rezension von: qhanqibe2Der gelungene erste Band der Mystery-Dilogie »Lila's Secret«, in dem die Schülerin Lila seit einiger Zeit übernatürliche Kräfte besitzt. Nach einem Vorfall durch eben diese ist sie so aus der Bahn geworfen, dass sie promt nach Kalifornien fliegt, um ihren Bruder und dessen besten Freund Alex zu besuchen, in den sie heimlich verliebt ist. Doch nicht nur kommen die beiden sich dabei näher, mit der Militäreinheit, in der die beiden Jungs arbeiten, scheint irgendwas nicht zu stimmen. Misstrauisch bohrt Lila nach und muss dabei feststellen, dass die Sache nicht nur mit der Ermordung ihrer Mutter zutun hat, sondern dass auch sie selbst plötzlich in Gefahr ist. Die Story ist wirklich interessant gemacht und man ist sehr neugierig darauf, die Wahrheit über alles zu erfahren. Dabei wird man mit vielen relativ unvorhersehbaren Wendungen überrascht und besonders in den zweiten Hälfte des Buches nimmt die Geschichte nochmals Fahrt auf. Zurückgelassen wird man dann mit einem guten Cliffhanger, nachdem man durchaus gern erfahren möchte, wie es weiter geht. Der Schreibstil erzählt dabei aus Lilas Sicht und liest sich angenehm einfach und flüssig. Auch die Charaktere sind ganz nett und die Lovestory wurde gut und vor allem nicht zu aufdringlich oder kitschig eingebaut - da hat die Autorin wirklich ein perfektes Mittelmaß gefunden. Insgesamt also ein toller und unterhaltsamer Reihenauftakt für alle, die ein gutes und abwechslungsreiches Jugendbuch im Mystery-Bereich suchen, dessen Handlung sich nicht so leicht vorhersagen lässt.
- Victoria Schwab
A Darker Shade of Magic
(121)Aktuelle Rezension von: Wortmagie„A Darker Shade of Magic“, der erste Band der Trilogie „Shades of Magic”, von Victoria „V.E.“ Schwab erzählt eine multidimensionale Geschichte, die in drei verschiedenen, durch Magie verbundene Versionen von London spielt. Schwab wird oft gefragt, warum sie ausgerechnet die britische Hauptstadt als Setting auswählte. Sie erklärt ihre Entscheidung damit, dass London eine Stadt ist, in der Historie lebendig ist und „die Zeitalter, wie die Schichten einer Torte, übereinander liegen“. Außerdem versteht sie die gesamte Trilogie als einen Liebesbrief an „Harry Potter“ und wir alle wissen, wie wichtig London im Potterversum ist. Magie und die Idee einer Realität in Schichten – besser kann man „A Darker Shade of Magic“ eigentlich nicht zusammenfassen.
Im Universum gibt es drei bekannte Dimensionen. Jede ist einzigartig, aber eines haben sie alle gemeinsam: in jeder Dimension existiert eine Stadt namens London. Magische Ankerpunkte verbinden die Städte und erlauben Antari wie Kell, zwischen ihnen zu reisen. Um sie auseinanderhalten zu können, ordnete Kell ihnen Farben zu. Im grauen London ist Magie so gut wie ausgetrocknet. Im roten London, Kells Heimat, schwingt sie harmonisch mit dem Leben, wird geehrt und geachtet. Im weißen London dient Magie als unwillige Sklavin der Menschen, unterworfen und gefesselt. Einst gab es ein viertes London. Das schwarze London. Doch es ist lange her, dass alle Portale dorthin zerstört und strenge Regeln erlassen wurden, um zu verhindern, dass die anderen Dimensionen dasselbe Schicksal ereilt. Als eines dieser Gesetze gebrochen wird, ist Kell der einzige, der eine Katastrophe verhindern kann. Mithilfe der jungen Abenteurerin Lila aus dem grauen London stellt er sich der Bedrohung. Können sie verhindern, dass die Dimensionen verschlungen werden?
Bevor ich begann, diese Rezension zu „A Darker Shade of Magic“ zu schreiben, bin ich wie immer meine Notizen durchgegangen. Dabei fiel mir auf, dass diese überwiegend aus Fragen bestehen, was bereits eine verlässliche Auskunft darüber gibt, wie ich die Lektüre empfand. Meiner Meinung nach lässt dieser Trilogieauftakt viele Punkte ungeklärt, wodurch ich mich nicht richtig abgeholt fühlte, es gelang V.E. Schwab jedoch, meine Neugier so weit wachzukitzeln, dass mich die Antworten auf meine zahlreichen Fragen definitiv interessieren. Vermutlich ließ sich dieser Effekt gar nicht vermeiden, weil sich „Shades of Magic“ aus einigen unkonventionellen Ideen zusammensetzt und Schwab im ersten Band demzufolge erst einmal eine grobe Etablierung des Multiversums und des Magiesystems vornehmen musste, bevor sie die Hintergründe konsistent herausarbeiten kann. Beide Aspekte gefielen mir. Da sich „A Darker Shade of Magic“ hauptsächlich auf Kell konzentriert, der im roten London zu Hause ist, ist der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte ausnahmsweise einmal nicht die Dimension, die unserer Realität am ähnlichsten ist. Ich finde das sehr ansprechend, weil es in einem interdimensionalen Konzept einfach unnötig ist, sich mit Bekanntem zufriedenzugeben. Dennoch bietet Schwab ihren Leser_innen mit der Implementierung von Lila, die aus dem grauen London stammt, das unserer Realität um etwa 1900 herum entspricht, einen Anker, durch den die Akzeptanz eines multidimensionalen Universums deutlich leichter fällt. Tatsächlich konnte ich mich mit Lila besser identifizieren als mit Kell, das lag allerdings nicht an ihrer Herkunft, sondern daran, dass mir ihre gesamte Persönlichkeit eher entgegenkam. Ihre Abenteuerlust und ihr Freiheitsdrang wirkten auf mich sehr attraktiv. Ich hatte das Gefühl, dass sie abgeklärter, selbstsicherer und sich ihrer Wünsche und Träume bewusster ist als Kell, der weder weiß, wo seine Wurzeln liegen, noch, welche Ziele er im Leben hat. Kell ist ein Antari, ein Blutmagier, der dank seiner seltenen Fähigkeiten zwischen den Dimensionen reisen kann und deshalb seit seiner Kindheit im Dienst des Königshauses steht. Alle drei Versionen von London sind Monarchien; es ist Kells Aufgabe, die Kommunikation zwischen ihnen zu gewährleisten. Die atmosphärische Abgrenzung der Städte überzeugte mich, obwohl der Großteil meiner offenen Fragen die Schattierungen der Magie betrifft, die sich in jeder Dimension anders äußern. Ich finde es großartig, dass Schwab Magie als bewusste Lebensform behandelt, aber ich habe nicht verstanden, wie weit dieses Bewusstsein reicht und ebenfalls nicht, ob die Magie einer Dimension für andere Dimensionen toxisch ist oder ob es neben der lokalen Magie eine Art interdimensionale Magie gibt, von der Gefahr ausgeht. Es scheint mir nicht plausibel, dass der einzige Unterschied darin besteht, wie die Menschen mit der Magie umgehen, denn dann könnte ihr Eindringen, wie es in „A Darker Shade of Magic“ geschieht, meiner Ansicht nach ausgeglichen werden. Vielleicht habe ich aber auch das ganze System noch nicht durchschaut. Ich hoffe, das klärt sich in den Folgebänden.
Ich empfinde für die Trilogie „Shades of Magic“ aktuell eine gewisse Skepsis. Es ist nicht so, dass mir der erste Band „A Darker Shade of Magic“ mit seinen kreativen Ansätzen nicht gefallen hätte, aber die zahlreichen offenen Fragen, die ich nach der Lektüre sammelte, schüren meine Zweifel daran, dass V.E. Schwab sie tatsächlich alle beantworten wird. Ich bin natürlich gern bereit, mich vom Gegenteil überzeugen zu lassen und ich werde der Autorin die Gelegenheit dazu mit der Fortsetzung „A Gathering of Shadows“ einräumen, doch ich wurde in der Vergangenheit diesbezüglich oft enttäuscht. Zu viele Autor_innen glauben, dass ein vages, skizzenhaftes Worldbuilding genügt. Schwab muss mir erst einmal beweisen, dass sie anders ist. Schafft sie es nicht, mir einleuchtende Erklärungen anzubieten, kann ich nicht garantieren, dass mich meine Neugier bis in den finalen Band „A Conjuring of Light“ trägt. Um sie aufrechtzuerhalten, braucht es mehr als einen Haufen Fragezeichen.
- Jojo Moyes
Zwischen Ende und Anfang
(116)Aktuelle Rezension von: elycalxaAls langjähriger Fan von Jojo Moyes bin ich mit hohen Erwartungen an dieses Buch herangegangen, wurde aber leider enttäuscht. Wo ihre früheren Werke mich von der ersten Seite an abgeholt, berührt und regelrecht in die Geschichte hineingezogen haben, fühlte sich dieses Buch für mich leider sehr zäh an.
Die Handlung plätschert über weite Strecken nur vor sich hin und es fehlte mir der typische Tiefgang sowie das ganz besondere ‚Moyes-Flair‘, das ich in ihren ersten Büchern so geliebt habe. Statt echter Emotionen und lebendiger Charaktere wirkte vieles hier auf mich eher oberflächlich und künstlich in die Länge gezogen.
Ich musste mich stellenweise wirklich durch die Seiten kämpfen, da der Funke einfach nicht überspringen wollte. Es ist kein ‚schlechtes‘ Buch im klassischen Sinne, aber im Vergleich zu ihren meisterhaften Anfängen ist es für mich leider nur eine schwache Erzählung, der es an Herz und Schwung fehlt. Schade – ich hatte mir deutlich mehr erhofft. - Elena Ferrante
Meine geniale Freundin - Das Hörspiel
(56)Aktuelle Rezension von: NelebooksInhalt (LB): "Im Alter von 66 Jahren erfüllt sich Lila einen Traum: Sie verschwindet von einem Tag auf den anderen. Zurück bleibt ihre beste Freundin Elena und schreibt ihre gemeinsame Geschichte nieder: In den 1950er Jahren wachsen sie am Rande Neapels auf. Elena erzählt vom Alltag der kleinen Leute, vom Zugschaffner Donato, der Gedichte schreibt, vom tyrannischen Don Achille, von den Solara-Brüdern, die sonntags mit ihrem Auto den Corso abfahren. Von Mädchenträumen und erster Liebe. Doch auch wenn ihre Lebenswege nicht parallel verlaufen, da Elena das Gymnasium besuchen darf, als Lila schon auf ihre Hochzeit zusteuert, bleibt eines unverbrüchlich: ihre Freundschaft."
Cover: Das Cover finde ich sehr harmonisch. Es wirkt ruhig und zeigt und zeigt schon zwei Mädchen als Freundinnen, was zu dem Titel passt. Ich finde es ansprechend.
Sprecherin: Die Sprecherin liest sehr gut, so dass man ungestört hören konnte. Auch werde ich gerne wieder etwas von ihr anhören.
Meinung: Immer wieder musste ich mich bei dieser Geschichte auf das Zuhören konzentrieren, da es doch einige langatmige (und damit uninteressantere) Stellen gab. Durchaus gab es auch interessante Stellen und zeitweise fühlte ich mich ganz gut unterhalten, aber alles in allem konnte mich diese Geschichte leider nicht wirklich erreichen und begeistern.
- Kim Nina Ocker
Everything I Didn't Say
(282)Aktuelle Rezension von: JulieFlamingoIch habe die Kingsbay-Secret-Reihe sowie One of Six von Kim Nina Ocker sehr geliebt, weshalb ich neugierig zu Everything I Didn’t Say gegriffen habe. Was soll ich sagen? Es ist ein gutes Buch aber leider eher eines für zwischendurch.
Die Handlung hat mir grundsätzlich gut gefallen und war nicht komplett 08/15. Besonders das Schauspiel-Setting und das Serienumfeld fand ich ansprechend, da ich sowas bisher nicht gelesen habe. Sowohl Jamie als auch Carter waren mir sympathisch und ihre Handlungen konnte ich gut nachvollziehen. Der Einstieg hat mir daher wirklich gefallen.
Leider war der Plottwist für mich recht früh vorhersehbar, wodurch das Buch ab etwa zwei Dritteln deutlich an Spannung verloren hat. Zudem haben mir starke Nebencharaktere gefehlt, die der Geschichte mehr Tiefe hätten geben können. Zwar gab es immer wieder kleine Momente, die mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben und besonders das Ende hatte ein paar wirklich niedliche Szenen. Insgesamt fehlte es der Geschichte jedoch an Überraschungen und Besonderheit.
Am Ende hatte ich zwar eine angenehme Lesezeit, doch das Buch hat keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Schweren Herzens vergebe ich daher nur 3 gute Sterne.
- Victoria Schwab
A Gathering of Shadows Collector's Edition (Shades of Magic, Band 2)
(65)Aktuelle Rezension von: LillyStolpeSeit dem ersten Teil ist viel passiert und diese Ereignisse haben natürlich Spuren bei den Charakteren hinterlassen. Kell und Rhy haben beide einen großen Fehler gemacht, und ihr Königreich in Gefahr gebracht, doch das Königspaar lässt besonders Kell die Folgen dafür spüren, was ihn extrem verwundbar macht. Auch wenn er versucht, es hinzunehmen, macht es ihn fertig - er ist deutlich emotionaler als im vorherigen Band, was mir super gefällt. Im Auftakt hatte ich erst einen negativen Eindruck von Lila, doch in diesem Band habe ich sie dermaßen zu lieben gelernt. Dangerous, Reckless, Foolish, Mad. Lila Bard war noch nie eine der Guten. Sie ist auch nicht Böse. Sie ist einfach verrückt. Ich hatte noch nie von eine so waghalsige Protagonistin wie sie, was sie einfach super sympathisch macht - gerade weil sie eindeutig keine der Guten ist, weil sie für sich alleine spielt, und impulsiv ist, und die Regeln für sich neu erfindet. Die Charakterentwicklung der Protagonisten allgemein war echt zufriedenstellend im zweiten Band.
Diesmal war der Einstieg deutlich flüssiger, da ich mit der magischen Welt von Red London bereits vertraut war. Die Art, wie Schwab die Charaktere und ihre Handlungen rüberbringt finde ich einfach super. Sie hat einen tollen Humor, der die Geschichte an den richtigen Stellen auflockert und eine packende, wirkungsvolle Art, die ernsten und spannenden Ereignisse in Szene zu setzen. Ich habe von vorne bis hinten mitgefiebert und hatte echt Spaß am lesen. Einige Szenen am Ende sind etwas zu kurz gekommen, was ich schade fand, aber ziemlich schnell kam dann raus, dass das eben nicht die Teile waren, auf die es ankam. Auf diese folgte nämlich ein Gänsehaut bereitendes und emotionales Finale.
Der zweite Band von Shades of Magic hat bewiesen, dass man diese Reihe nicht unterschätzen darf. Wo ich den ersten Band zwar wirklich cool fand, hatte ich dennoch Zweifel darüber, wie mitreißend und eindrucksvoll die Reihe als Ganzes tatsächlich ist. A gathering of shadows hat aber auch die Begeisterung in mir geweckt, die im Auftakt noch gefehlt hat, weshalb ich jetzt Feuer und Flamme für diese Trilogie und ihre wahnsinnig tollen Charaktere bin. Eine deutliche Verbesserung, die im dritten Band hoffentlich genauso sichtbar ist!
- Holly Black
Weißer Fluch
(134)Aktuelle Rezension von: mrsmietzekatzemiauzgesichtMEINE MEINUNG
Das Buch hat mir meine Mama vor Kurzem geschenkt. Ich habe mich sehr gefreut und gerade weil der Herbst vor der Tür steht, habe ich richtig Lust auf eine Hexen Geschichte. Diese konnte mich allerdings nicht überzeugen.
Cassel wacht mitten in der Nacht auf dem Schuldach auf ohne Erinnerungen wie er dorthin gekommen ist. Was ist passiert? Schlafwandelt er wieder? Die Schule sieht in ihm ein zu großes Risiko für die Haftpflichtversicherung und suspendiert ihn fristlos. Das passt nicht in seinen Plan, denn nach hause möchte er auf keinen Fall. Dort lauern zu viele schlechte Erinnerungen auf ihn und außerdem zwei kriminelle Brüder die einen Dreck auf ihn geben. Außerdem steht die Entlassung seiner Mutter kurz bevor. Auch eine Sache an die Cassel lieber nicht so viel denken möchte. Ja, die Familie ist ein Problem für sich. Dabei weiß der arme Junge noch gar nicht, dass er sein Leben lang von seiner engsten Familie nach Strich und Faden verarscht wurde. Und als er endlich dahinter kommt schmiedet er einen Racheplan, dessen Umsetzung einiges kosten kann und wird.
Der Anfang ist mir viel zu plötzlich. Der Leser wird einfach in die Geschichte reingeworfen ohne irgendeine Art von leichte Einführung in die sehr komplexe Welt. Es gibt fast keine Erklärung zu den Umständen unter die Cassel lebt oder wie die Welt im Buch überhaupt aufgebaut ist. Die erste Hälfte empfinde ich einfach lahm. Die Geschichte dümpelt vor sich hin ohne das etwas wichtiges passiert oder Spannung aufgebaut wird. In der zweiten Hälfte geht es dann mit mehr Action weiter. Diese hat mir deutlich besser gefallen, konnte die erste Hälfte aber nicht aufwiegen.
Zu den Figuren konnte ich keine Bindung aufbauen. Ich habe nicht den Eindruck jemanden besonders gut kennen gelernt zu haben und Interesse daran habe ich auch nicht. ich persönlich finde die Brüder ganz furchtbar und hätte keine Gnade walten lassen. Auch seine Mutter finde ich äußerst merkwürdig. Einzig sein Opa scheint vernünftig zu sein auch wenn dieser ein Mehrfachmörder ist. Wäre ich Cassel würde ich das Weite suchen und meiner Familie den Rücken kehren. Blut ist dicker als Wasser, das stimmt - aber manchmal muss man einfach sehen was für einen persönlich das Beste ist.
LESEEMPFEHLUNG ?
Puh, also das Buch hat mir nicht zugesagt. Ich werde die Reihe nicht weiterlesen und auch nicht weiterempfehlen. Es gibt mit Sicherheit sehr viel bessere Geschichten über Hexerei.
- Victoria Schwab
Die Vier Farben der Magie
(58)Aktuelle Rezension von: AlissilaMir hat die Idee der Geschichte gut gefallen.
Die Protagonistin ist mal was anderes keine unfassbar schöne, begabte und traumhafte Frau, sondern eine burschikose mit Charakter.
Es ist nicht super anspruchsvoll, aber die Geschichte ist flüssig und sagt mir persönlich zu. Die Hauptprotagonisten ergänzen sich in jeglicher Art und helfen sich gegenseitig aus der Patsche.
Das Ende finde ich gelungen, allerdings frage ich mich jetzt wie es wohl weitergehen wird.
- Mark Stichler
Groupies bleiben nicht zum Frühstück
(50)Aktuelle Rezension von: cxtxi_buecherliebe
…oder vielleicht doch? 😋
Hier haben wir ein Jugendbuch für nebenbei. Ich hatte die 192 Seiten auch in gut zwei Stunden durch - schwere Lektüre ist es also wirklich nicht. Soll es aber vielleicht auch gar nicht sein.
Als Teenie habe ich das Buch 1000 mal lieber gelesen, heute bin ich einfach zu alt (🥲🥲🥲🥲🥲) um mich mit dem sehr einfach gehaltenen Schreibstil anzufreunden. Die Storyline an sich gefällt mir aber immer noch gut!
Meiner Meinung nach genau das richtige für Teenies von 10 - 15.
- Sandra Binder
Mein (nicht ganz) perfektes Leben
(26)Aktuelle Rezension von: 0Soraya0Zum Inhalt (Klappentext):
Die Liebe ist ein Hirngespinst!
Lila wollte ihren Ex nicht anfahren. Das war ein Unfall. Ehrlich! Obwohl ... verdient hat er es schon. Schließlich zerstört seine kleine Affäre Lilas gesamten Lebensplan. Nun muss sie wieder von vorn anfangen. Und das ein Jahr vor der Deadline - ihrem dreißigsten Geburtstag.
Doch dann trifft Lila auf Fred, ihren neuen Nachbarn. Die beiden könnten kaum unterschiedlicher sein: er der introvertierte Brummbär; sie der Wirbelwind, der sein Leben nach Plan leben will. Trotzdem entwickelt sich zwischen Lila und Fred eine Freundschaft, und es stellt sich heraus, dass sie mehr gemeinsam haben als auf den ersten Blick erkennbar: Die Liebe gleicht bei ihnen immer einem Desaster. Ein Grund, sie hartnäckig zu umgehen.
Doch ausgerechnet bei ihrem neuen Job lernt Lila den perfekten Mann kennen. Der attraktive Unternehmer Marcel ist völlig anders als Fred, so kultiviert und charmant. Moment - wieso denkt sie plötzlich so häufig über ihren Nachbarn nach?Meine Meinung:
Der Klappentext hat mich wirklich neugierig gemacht und umso gespannter war ich, wie der Autorin die Umsetzung gelungen ist.
Der Schreibstil ist wirklich recht locker gehalten, so dass man gut voran kommt. Dabei sind Lila und Fred wirklich sehr unterschiedlich dargestellt, so dass zusätzlich Leben und Farbe in die Geschichte kommt. Aber für meinen Geschmack hat die Geschichte zu lange gebraucht, bis sie wirklich in Schwung gekommen ist. Die erste Hälfte des Buches plätschert einfach so vor sich dahin. Auch wenn schon hier zwischendrin immer wieder lustige Szenen versteckt sind, die mich zum Schmunzeln gebracht haben. Ab der zweiten Hälfte nahm die Geschichte dann Fahrt auf, so dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, weil ich einfach wissen musste, wie es weiter geht. Sehr gut gefallen hat mir, dass wirklich bis zum Schluss immer wieder überraschende Wendungen eingebaut wurden.Fazit:
Alles in Allem eine nette Lektüre für zwischendurch, die kein Herz kalt lässt.
- Victoria Schwab
Die Beschwörung des Lichts
(19)Aktuelle Rezension von: die_magische_buecherweltIm Band 3 fand ich zwar schneller wieder rein in die Geschichte, doch leider hat es mich immer noch nicht vom Hocker gehauen. Es waren einige Stellen sehr langatmig und für mich hätte es kürzer gereicht. Leider wurde man auch am Ende des Buches mit offenen Fragen zurückgelassen. Schade
Ich habe noch einige Bücher von der Autorin auf meiner Wunschliste und hoffe diese können das Ruder noch rum reißen, weil mir die Ideen von der Autorin sehr gut gefallen.
- Marion Klara Mazzaglia
Die Spinne Lilo
(5)Aktuelle Rezension von: SilkeundIngoAngst vor Spinnen, davon kann mein Mann ein Lied singen. Doch vor Lilo braucht niemand Angst zu haben. Lilo ist eine neugierig kleine Spinne die Kindern und bestimmt auch Erwachsenen auf spannende Weise Wissen rund um Spinnen vermittelt.
In dem Pappbilderbuch von Marion Klara Mazzaglia macht sich Lilo oft alleine auf Abenteuerwege oder wird von ihrem Menschenfreund Max vorsichtig auf der Hand mitgenommen. Lilo liebt es die Welt zu entdecken. Auf 22 Seiten erzählt die Autorin kindgerecht was Lilo dabei alles so erlebt. Sie begegnet Tieren im Dschungel, entdeckt die Tautropfen und auch der Igel der Lilos Netz eines Nachts zerstört, lässt die kleine Spinne nicht von ihrer Entdeckungsfreude ablenken. Nebenbei erfahren wir wie ihr Netze aussehen, wie sie läuft, was sie frisst. Besonders wie sie hört, war für unsere beiden Mädels spannend. Die liebevollen Zeichnungen runden das Abenteuer wunderbar ab. Unsere Kinder konnten Lilo direkt ins Herz schließen.
Fazit:
Ein starkes Spinnenabenteuer für alle die Natur und Tier lieben.
- Monika Detering
Ich bin Hermann
(25)Aktuelle Rezension von: BlausternHermann Haberstroh ist 79 Jahre alt und will noch nicht am Ende angekommen sein. Es gibt doch noch so viel zu erleben. Er ist seit kurzem Witwer, seine Tochter wohnt in Stralsund, weit weg. Aber er hat gute Freunde und einer davon schlägt ihm vor, mit in die Männer-WG zu ziehen. Erst ist Hermann skeptisch, aber dann zieht ein alter roter Trecker. Und plötzlich kreuzt auch noch Lila mit ihrem Trecker auf, und Hermann ist hin und weg. Nur darf Lila dann nicht mit in die Männer-WG ziehen, denn das ist eine der großen Regeln, die Hermann immer weniger gefällt.
Eine verständliche Geschichte übers Alter, der Einsamkeit, dem Wiedererwachen der Lebensgeister, aber auch dem nahenden Tod und trotzdem wunderschöner Augenblicke. Hermann ist sympathisch und bereit, das restliche Leben noch voll zu genießen, so bleibt auch die Liebe nicht fern. Von den alten Käuzen hat jeder seine Eigenarten, die aber gerade auch Grund zum Lachen sind. Eine gut unterhaltende Story, auch zum Nachdenken.























