Bücher mit dem Tag "lilith saintcrow"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lilith saintcrow" gekennzeichnet haben.

21 Bücher

  1. Cover des Buches Strange Angels - Verflucht (ISBN: 9783426283455)
    Lili St. Crow

    Strange Angels - Verflucht

     (160)
    Aktuelle Rezension von: Stern86schnuppe
    Leider habe ich mir von dem Buch und der Thematik deutlich mehr versprochen.  Eigentlich liebe ich Bücher, die von Werwölfen, Vampiren und co. handeln. Doch von diesem bin ich leider sehr enttäuscht und nun auch nur noch halb so traurig, dass der 3. Teil nicht auf Deutsch erschienen ist.
    Die Protagonistin, Dru, ist noch ein Teenager. Jedoch geht sie seit Jahren mit ihrem Vater auf die Jagt nach den Monstern der Nacht, die aus der Echtwelt stammen. Nach seinem plötzlichen Tod und wieder auftauchen als Zombie muss sie ihn selbst ein zweites mal töten und das auch noch im eigenen Wohnzimmer. Sicher mag dies eine traumatische Erfahrung, besonders für einen Teenager sein. Doch als sie nun plötzlich auf sich gestellt ist, verhält sie sich völlig unlogisch und schlimmer, als jemand, der zuvor nie etwas mit der Echtwelt zutun hatte.  Selbst ihr Retter in der Not, der versehentlich zu einem Loup Garou gemacht wird, verhält sich schlauer, als Dru.
    Zu dem holprigen Schreibstil und den unzähligen unnützen Gedankengängen von Dru, wird plötzlich noch ein riesen Geheimnis um ihre Person gemacht, welches an der Stelle der Geschichte mehr als nur unpassend wirkt. Besonders, da ihr zweiter Retter in die Not, Dru scheinbar auch noch als Köder benutz und statt sie zu retten, den Bösen direkt an die Haustür liefert und sie ohne nachzudenken hinein läuft und  sich als "Fastfood" zur Verfügung stellt, obwohl sie es als Jägerin oder bisherige Jäger Gehilfin doch besser wissen sollte.


    Ich habe mir von dem Buch deutlich mehr versprochen. Die Story hat sehr viel Potenzial. Leider ist die Umsetzung nicht besonders gut gelungen.  
  2. Cover des Buches Strange Angels - Verraten (ISBN: 9783426283462)
    Lili St. Crow

    Strange Angels - Verraten

     (77)
    Aktuelle Rezension von: buchstabentraeume
    "Verraten" setzt nahtlos dort an, wo "Verflucht" endete. Es empfiehlt sich nicht, diesen zweiten Band ohne Vorkenntnisse aus dem ersten Band zu lesen. Es findet keine Zusammenfassung der Ereignisse statt und Rückblicke sind zum Einen sehr selten und erklären zum Anderen nur sehr wenig. Selbst für Leser des ersten Bandes kann es schwer fallen, sich in der Welt der Djamphire, Werwölfe, Wampyre und Nosferatu erneut zurechtzufinden, da zwischen dem Erscheinen der beiden Bücher fast ein Jahr liegt. Die Ereignisse aus "Verraten" sollten schon noch präsent sein, um mit Lesen des zweiten Bandes Verständnisprobleme zu vermeiden.

    "Verraten" beginnt sehr ruhig. Der Leser wird in den Alltag an der Schola eingeführt. Dru ist hier nicht nur die einzige weibliche Person, sondern dazu noch die einzige Svetocha unter lauter Djamphiren und Werwölfen, die an der Schola trainiert und erzogen werden. Dru langweilt sich furchtbar und leider überträgt sich das auch auf den Leser. Es passiert einfach nicht viel im ersten Drittel des Buches. Auch Kämpfe unter den Werwölfen oder Beschreibungen der Unterrichtsstunden sorgen nicht gerade für Spannung.

    Dies ändert sich erst, als die Nosferatu die Schule angreifen. Jetzt kommt endlich Spannung und Action in das Buch, wie es der Leser aus "Verflucht" gewohnt war. Alte, unliebsame Charaktere tauchen auf, die für Ärger sorgen und die Lehrer und Schüler der Schola auf Trab halten. Ziel dieser Angriffe ist Dru, die in großer Gefahr schwebt, sich aber dennoch nicht an die Anweisungen der Lehrer hält, sondern, typisch Dru, ihren eigenen Kopf durchsetzt. Dadurch macht sie jedoch alles nur schlimmer.

    Hilfe erhält sie von Graves und Christophe, zwischen denen sie sich hin- und hergerissen fühlt. Während sich der Leser wahrscheinlich schon für einen der beiden als Lieblingscharakter entschieden hat, ist Dru noch längst nicht so weit. Doch umso bewusster ist den beiden Jungs ihre Rivalität, die sie ungehemmt ausleben. Es macht Spaß, als Leser zu verfolgen, wie sie ihre Machtspielchen austragen, während Dru hilflos zwischen den beiden steht. Dieses Beziehungsdreieck ist sehr vielversprechend - hoffentlich wird ihm in den folgenden Bänden noch viel Beachtung geschenkt.

    Nachdem Spannung und Action in die Handlung gekommen sind, gibt es zwischendurch aber auch immer wieder ruhige Momente, in denen der Leser wie die Charaktere Gelegenheit zum Luftholen bekommt. Diese ruhigen Szenen beschäftigen sich hauptsächlich damit, dass Dru nicht weiß, wem sie trauen kann und wem nicht. Alle versuchen, ihr zu versichern, dass sie ihr helfen wollen. Aber Dru hat Anhaltspunkte oder teils auch nur Vermutungen dafür, dass dem nicht so ist. Als Leser ist man ebenso unsicher wie Dru, da das Buch ja aus ihrer Sicht geschrieben ist. Deshalb fällt es schwer, sich auf manche der Charaktere einzulassen, da man nicht weiß, ob man ihnen trauen kann oder nicht.

    Das Buch beantwortet einige Fragen, die sich bereits im ersten Band gestellt haben. Aber es wirft mindestens doppelt so viele neue Fragen auf. Es macht fast wahnsinnig, keine Antworten zu bekommen. Als Leser weiß man dadurch ganz genau, wie Dru sich fühlen muss.

    Dru ist eine tolle Erzählerin. Sie beschreibt den Lesern nicht nur die Handlungsumgebung, sondern gibt auch ganz offen Einblicke in ihre Gedanken- und Gefühlswelt. In kursiver Schrift sind ihre Gedanken wiedergegeben, die sie nicht laut ausspricht, die dafür oft genug in umso größeren Gegensatz zu dem tatsächlich Gesagten stehen. Diese Gedanken sind oft herrlich ironisch oder bitterböse. Dru hat eine gnadenlos offene Art und kann oft nur im letzten Moment ihre Zunge zügeln. Wie schön, dass der Leser dennoch Einblicke in diese unausgesprochenen Gedanken erhält. Dru mag für den ein oder anderen Leser ein sehr eigenwilliger Charakter sein, aber dadurch wirkt sie nur authentischer. Dru hat alles verloren, was ihr einmal wichtig war: ihren Vater, ihre Mutter, ihre Großmutter. Nun steht sie ganz allein da und muss zudem damit fertig werden, dass sie kein gewöhnlicher Teenager ist, sondern ein besonderes Wesen, dem nach dem Leben getrachtet wird. Damit wird man nun mal nicht ohne Weiteres fertig. Das braucht eben Zeit und vor allem Unterstützung von außen. Dru gibt sich an vielen Entwicklungen die Schuld und wird von Vorwürfen geplagt. Es macht ihre Handlungen nur verständlicher, dass sie diese Selbstvorwürfe nicht einfach abschütteln kann. Dennoch hält sie sich wacker. Sie ist ein ganz besonderer Charakter.

    Ebenfalls in kursiver Schrift abgedruckt sind Drus Erinnerungen an ihre Kindheit, die sie immer wieder überfallen und für den Handlungsverlauf von großer Bedeutung sind. Oft hört Dru die Stimme ihres Vaters, der ihr Ratschläge erteilt oder sie vor Gefahren warnt. Es ist schön, dass er der Handlung dadurch erhalten bleibt, obwohl er ja tot ist.

    Während die bekannten Charaktere aus dem ersten Band der Reihe in dieser Fortsetzung eine weitere Entwicklung durchmachen, werden auch neue Figuren eingeführt. Zum Teil bleiben diese noch etwas blass, aber es ist bereits das Potential erkennbar, das in ihnen steckt. In den folgenden Bänden werden sie bestimmt noch weiter entwickelt.

    Das Ende des Buches ist sehr ereignisreich. Es bildet keinen richtigen Cliffhanger, aber es verdeutlicht doch, dass es eine Fortsetzung geben wird. Auf diese darf der Leser gespannt sein.

    Mein Fazit:

    Ein Wechselbad der Gefühle, zwischen Spannung und Ruhe - "Verraten" ist nach "Verflucht" eine gelungene Fortsetzung der "Strange Angels"-Reihe.
  3. Cover des Buches Teufelsbraut (ISBN: 9783802581755)
    Lilith Saintcrow

    Teufelsbraut

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Erdbeerschorsch

    Die ersten beiden Bände dieser Serie habe ich in einem Secondhand Laden für je 50 Cent gefunden. Wie mir der erste Band gefallen hat, erfahrt ihr hier...


    Zum Inhalt:


    Die Geschichte spielt in unserer modernen Welt, allerdings ist hier einiges anders. Es gibt eine höher entwickelte Technik. Die politische Situation hat sich völlig verändert. Dante lebt in der "Hegemonie". Das ist eine der beiden Weltsupermächte (bestehend aus Nord- und Südamerika, Australien/Neuseeland, dem Großteil Westeuropas, Japan, Teilen Zentralasiens sowie einzelnen diplomatischen Enklaven in China)

    Es gibt verschiedene Religionen, das Christentum spielt allerdings keine Rolle mehr.

    Es ist hier ganz normal, dass es Menschen mit magischen Kräften gibt (sogenannte Psione) und sie werden auch von der Gesellschaft akzeptiert, müssen sich aber gut sichtbar "kennzeichnen".

    Dante Valentin ist eine Nekromantin und muss daher eine bestimmte Tätowierung auf der Wange tragen, mit einem kleinen Smaragd darin. Außerdem muss sie ihre Haare schwarz färben und sie trägt immer ihr geweihtes Schwert bei sich. Ihre Arbeit ist auch gesellschaftlich akzeptiert: Wenn es Streitigkeiten um ein Testament gibt, kann sie den Verstorbenen für die Dauer eines Gespräches in die Welt der Sterblichen zurück holen. Außerdem arbeitet Dante als Kopfgeldjägerin.

    Die Existenz von Dämonen ist in Dantes Welt auch etwas normales. Als Nekromantin hat es Dante auch öfter mit dem Totengott Anubis zu tun.

    Bei den Menschen mit magischen Fähigkeiten gibt es außer Nekromanten z.B. Magi, die Dämonen beschwören können und Heiler, die nicht mal sich selbst verteidigen können, weil sie die Schmerzen anderer Menschen direkt spüren.

    In diesem ersten Abenteuer bekommt Dante Valentin unerwarteten Besuch: Es ist der mächtige Dämon Japhrimel, der sie mit in die Hölle nimmt, weil der Höllenfürst Luzifer selbst einen Auftrag für sie hat: Sie soll den Dämon Vardimal Santino aufspüren, ihn töten und das Artifakt, das er Luzifer gestohlen hat, zurück bringen. (Das Artifakt ist ein magisches Ei, das auf der Erde die Apokalypse herbei führen könnte, wenn es zerbrochen werden würde.)

    Dante nimmt den Auftrag an, auch weil sie selbst noch eine Rechnung mit Vardimal offen hat. Er hat ihre beste Freundin umgebracht...

    Die Geschichte wird aus der Sicht von Dante Valentine in der Ich-Form erzählt.


    Meine Meinung:

    Warum hat dieser Band auf Deutsch den Titel "Teufelsbraut"? Das klingt nicht nur doof, es passt auch nicht zum Inhalt. Die wörtliche Übersetzung des englischen Titels ("Im Auftrag des Teufels") wäre viel besser.

    Das Buch ist leicht zu lesen und der Start in die Handlung fällt ebenfalls leicht. Es gibt zwar viele neue Begriffe, von denen leider nicht alle im Glossar am Schluss erklärt werden, aber das tut dem Lesefluss keinen Abbruch. Zuerst liest sich der Roman auch ziemlich spannend, leider lässt die Spannung gegen Ende deutlich nach. Ich hätte mir anhand des Klappentextes und des Titels auch ein gruseligeres Buch erwartet.

    Gut gefallen hat mir, dass Dante Valentine wirklich selber gut kämpfen kann und dass nicht (wie so oft in modernen Fantasyromanen) eine schnulzige Liebesgeschichte im Vordergrund steht. Leider gelingt es der Autorin nicht immer, eine dichte Atmosphäre herzustellen. Ich finde es auch gut, dass man viel über Dantes Vergangenheit erfährt.

    Das Weltbild in dieser Serie ist meiner Meinung nach nicht in sich logisch: Einerseits gibt es den altägyptischen Totengott Anubis. Andere altägyptische Götter kommen nicht aber nicht vor. Dann gibt es den Teufel Luzifer als Herrscher über die Hölle. Müsste es dann nicht auch logischerweise den Gott der Christen geben? Allerdings ist das Christentum völlig in die Bedeutungslosigkeit versunken.

    Ich verstehe auch nicht so ganz, warum man in einer Welt voller gut funktionierender Schusswaffen mit einem Schwert durch die Gegend läuft (gut, dieses Problem gibt es bei "Star Wars" auch).

    Fazit: Leider wird die Spannung, die am Anfang des Romans herrscht,nicht bis zum Ende durchgehalten und es gibt im "Weltbild" einige Logikfehler. Ich gebe daher nur eine mittelmäßige Note. (Nach dem zweiten Band, der meiner Meinung nach deutlich schlechter war, bin ich aus der Serie ausgestiegen.)

  4. Cover des Buches Jill Kismet 01 (ISBN: 9783802583063)
    Lilith Saintcrow

    Jill Kismet 01

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Titel: Dämonenmal
    Autor: Lilith Saintcrow
    Reihe: Jill Kismet #1
    Verlag: LYX
    Genre: Fantasy
    Seitenanzahl: 361


    Klappentext:
    Nach dem Tod ihres Meisters Mikhail ist Jill Kismet die oberste Jägerin ihrer Heimatstadt und unterstützt die Polizei im Kampf gegen übernatürliche Geschöpfe. Der Kuss eines Dämons hat Jill erstaunliche Fähigkeiten und Kräfte verliehen. Da wird sie an den Schauplatz eines grausamen Verbrechens gerufen: Ein Unbekannter hat vier Polizisten ermordet und verstümmelt, und die Polizei vermutet, dass ein Gestaltwandler die Tat begangen haben könnte. Jill erhält Unterstützung von dem gut aussehenden Werpuma Saul, für den sie schon bald tiefere Gefühle hegt. Aber kann die hartgesottene Jägerin ihm gegenüber ihre Seele öffnen?

    Meine Meinung:
    Mich enttäuschte in der letzten Zeit ja so manches Buch, aber das hier war mal wieder ein ganz vernünftiges, das mich teilweise sogar richtig fesselte.

    Ich habe es im März gelesen, deswegen weiß ich gerade nicht mehr so 100 %, was ich so beim Lesen gefühlt habe...naja...das negative weiß ich noch.

    Also die Story ließ sich ansich ja flott lesen, aber was schon Cybersyssy aufgefallen ist, blieb auch mir nicht unbemerkt....
    Ständig wiederholte sich die Autorin...sei es eine bestimmte Fähigkeit von Jill oder eben ihre klimpernden Amulette im Haar.

    Ein paar Mal darf das ja gerne geschehen, aber irgendwann ist es total langweilig : /

    Auch fand ich es schade, dass der Leser im Grunde nicht so viel Hintergrundwissen zu den Charakteren bekommt. Ab und zu erhielt ich mal einen kleinen Happen per Rückbkende, aber irgendwie war mir das echt zu wenig.

    Auch bei der ganzen Kritik möchte ich sagen, dass der erste Teil mich dennoch gut unterhalten hat und für Zwischendurch absolut okay ist...

    Bewertung:

    Der Einstieg in die neue Reihe von Lilith Saintcrow unterhielt mich zwar ganz gut, aber es gab für mich einfach ein paar zu viele negative Punkte, weshalb ich kein Interesse auf den Rest der Reihe habe...
    Von mir gibt es:

    3 von 5 Sterne

  5. Cover des Buches Dante Valentine: Dämonenjägerin 02 (ISBN: 9783802581953)
    Lilith Saintcrow

    Dante Valentine: Dämonenjägerin 02

     (49)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84
    Dante versucht ihr Leben weiter zu leben ohne ihren Dämon. Was sie auch einiger Maßen hin bekommt. Dann erhält sie einen Auftrag der sie in ihre Vergangenheit schickt und das ist nicht immer einfach für sie. Auch das sie immer wieder das Gefühl hat das er da ist. Dann werden auch noch Freunde von ihr getötet und sie bekommt neue Freunde. Man merkt in diesem Band die bedrückende Kindheit und ihren Zwiespalt. Auch hat man manchmal das Gefühl das sie langsam aber sicher verrückt wird. Doch dann passiert etwas mit dem man nicht gerechnet hat. Danach denkt man es kann nicht schlimmer kommen und dann erlebt man ein Wunder.
  6. Cover des Buches Jill Kismet - Totenzirkus (ISBN: 9783802584879)
    Lilith Saintcrow

    Jill Kismet - Totenzirkus

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Silberschweif
    Inhalt: Jill weiß ganz genau, es kann nur Ärger geben, wenn der Cirque de Charnu in die Stadt kommt. Der Dämonenzirkus lockt schwache Seelen an und verleibt sich diese ein. Zwar gibt es ein altes Abkommen, durch das die Höllenbrütler dazu gezwungen sind, sich zu benehmen und keine erzwungenen Geschäfte abzuschließen, aber dafür muss Jill sie in ihrer Stadt dulden – und das passt ihr ganz und gar nicht. Und kaum hat der Zirkus sich in der Stadt niedergelassen, beginnen die Schwierigkeiten. Erst muss Jill zwei Exorzismen durchführen, bei denen sie es mit schlimmerem als normalen Besetzern zu tun hat. Und dann wird auch noch ein dämonischer Schausteller des Zirkus’ ermordet und um nicht selbst verdächtigt zu werden, muss sie sich widerwillig selbst um die Aufklärung des Schlamassels kümmern. Denn sonst könnte das Bündnis zerbrechen und die Höllenbrut würde sich über Jills Stadt hermachen… --- Meinung: Keinen Tick schlechter als die drei Vorgängerbände. Mehr brauche ich ja eigentlich gar nicht mehr dazu sagen, weil ich doch sonst sowieso nur wieder ins schwadronieren kommen werde. Auf der ersten Seite wird man gleich wieder mitten ins Geschehen geworfen, als Jill zusammen mit ihrem Wer Saul draußen in der Wüste missmutig auf die Karawane des Cirque de Charnu wartet. Somit wird die Spannung durch das Zusammentreffen mit dem Zirkusdirektor und Perry sofort hoch angesetzt. Wie könnte es anders sein, wird die dann auch bis zur letzten Seite gehalten. Von Exorzismen über Zombies bis zu Schwärmen von Kakerlaken sucht Jill wieder mal alles heim, was man so aus seinen eigenen Alpträumen kennt. Blutig geht es also dementsprechend auch wieder zu – für Leser mit schwachen Nerven ist das Buch also gar nichts. Vorhersehbarkeit kann man bei Jill sowieso vergessen. Man kann drauf wetten: kommt Jill nicht dahinter, kann der Leser sich schon gleich gar keinen Reim draus machen. Ein paar ganz interessante neue Wendungen gibt es außerdem noch obendrauf und da bin ich ja mal sehr gespannt, was Lilith Saintcrow in Band 5 und 6 daraus noch macht. Mit Jill bekommt man wie gewohnt die toughe Jägerin von Santa Luz, die es mit allem und jedem aufnimmt und sich mit ihrem schwarzen Humor durch jede Katastrophe kämpft. Gedämpft wird das diesmal aber dadurch, dass Saul zwar (endlich wieder) da ist, es aber Verständnisschwierigkeiten zwischen den beiden gibt. Und zuhören will sie Saul auch nicht, wodurch die Probleme wesentlich schneller zu regeln gewesen wären. Saul hingegen ist wieder zurück und unterstützt Jill, wo er nur kann. Und liebt sie immer noch, obwohl Jill einfach nicht die Klappe halten und die Lauscher aufsperren kann. Nachdem man ihn in Band 3 ja nur ganz am Ende kurz gesehen hat, war es schön, ihn wieder bei Jill zu haben. Man kehrt in „Totenzirkus“ einmal mehr zurück in Saintcrows Santa Luz, neben alten Schauplätzen wie dem Barrio und bekannten Charakteren wie Piper oder Gilberto, lernt man auch neue Teile der Stadt kennen und bekommt es wieder mit neuen Schattengestalten zu tun, die Jill bisher noch nicht über den Weg gelaufen sind – denn diesmal ist ihr Feind weniger eine Höllenbrut als ein Voodoomeister. --- Fazit: Einmal mehr tritt Jill zusammen mit ihrem Wer Saul gegen die finsteren Gestalten an, die Santa Luz heimsuchen. Blutig, spannend, rasant und mit einigen Neuerungen, wegen denen ich ja gespannt bin wie ein Flitzebogen und den nächsten Band am liebsten jetzt gleich anfangen würde.
  7. Cover des Buches Jill Kismet - Blutige Vergletung (ISBN: 9783802583087)
    Lilith Saintcrow

    Jill Kismet - Blutige Vergletung

     (20)
    Aktuelle Rezension von: jimmygirl26
    Auch der 3. Teil von Jill Kismet hat mir wieder wahnsinnig gut gefallen, spannend und sehr gut geschrieben. Man kann sich richtig in Jills Lage hineinversetzten nur einzig Saul hat mir gefehlt. Ebenso kann man dieses Buch nicht aus der Hand legen weil man unbedingt wissen will wie es weitergeht. Diese Reihe kann ich wirklich empfehlen. Freue mich nun schon auf Teil 4 der leider der letzte dieser Reihe ist. 
  8. Cover des Buches The Iron Wyrm Affair: Bannon and Clare: Book One (ISBN: B0089YGY68)
    Lilith Saintcrow

    The Iron Wyrm Affair: Bannon and Clare: Book One

     (4)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    Britannia rests on the backs of sorcery and genius. 
     

    „I gather Miss Bannon is just as insubordinate and intransigent as myself. And just as expendable in this current situation.“

    In einem alternativen viktorianisch anmutenden London, das sich auf Magie und Technik stützt sieht sich das Empire einer Serie von Morden an ihren mentath gegenüber. Archibald Clare ist ein mentath, ein Genie, das sich auf die Logik verlässt. Als einziger verbleibender, unregistrierter seiner Zunft, wird ihm die Zauberin Emma Bannon an die Seite gestellt. Zusammen müssen sie sich mehreren Verschwörungen stellen.

     

    Die ersten Kapitel führen in die Politik und die Umgebung des alternativen Londons ein. Dabei trifft der Leser auf Archibald, der in seiner Beobachtungs- und Kombinationsgabe stark an Sherlok Holmes erinnert. Dass er kurz vor einem mentalen Kollaps steht, da seine Kräfte bei Nichtbenutzung auf ihn zurückschlagen, lässt ihn die gefährlichsten Situationen und die Morde nicht als erschreckend, sondern im Gegenteil, als interessante Unterhaltung sehen. Emma ist trotz kindlichem Aussehen eine willensstarke Person, die sich ihrer Fähigkeiten durchaus bewusst ist.

    In kurzen Kapiteln wird die Geschichte alternierend aus Sicht der Beiden erzählt. In gewohnter Saintcrow-Manier wird eine komplexe Welt erschaffen, die nicht groß erklärt wird, sondern sich aus dem Kontext ergeben soll. Daher haben mir auch die Kapitel um Clare besser gefallen, da in denen von Emma sehr viele magierelevante Wörter vorkamen, die für mich aus dem Kontext nicht immer verständlich waren. Im Klappentext stand, dass sich die Beiden Hauptprotagonisten nicht leiden können. Dies ist mir nicht so aufgefallen. Emma weiß zwar nicht, ob sie dem Mentath vertrauen kann und Clare findet Zauberei frustrierend unlogisch, ihre Beziehung bleibt aber dadurch immer professionell.

     

    Die Geschichte war nicht immer leicht zu verstehen, dennoch hat sie mir recht gut gefallen.

  9. Cover des Buches Trailer Park Fae (Gallow and Ragged Book 1) (ISBN: 9780356506326)
    Lilith Saintcrow

    Trailer Park Fae (Gallow and Ragged Book 1)

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Elwe
    Die Grenzen zwischen der Welt der Menschen und den Welten der Sidhe sind dünn für die, die wissen, wie man zwischen ihnen wandert.
    Unter den Sidhe herrscht Aufruhr, denn eine Krankheit vergiftet und dezimiert die Völker von Seelie und Unseelie - den verfeindeten Höfen von Sommer und Winter. Entsprechend panisch lässt die Sommerkönigin nach einem Gegenmittel suchen.
    Ragged ist ein Feen-Halbblut, bei menschlichen Eltern in einem Trailer Park aufgewachsen und als Teenager von Puck, dem ewig jungenhaften,  durchtriebenen Anführer der freien Sidhe, an den Sommerhof gebracht worden. Seither dient sie der Sommerkönigin, in einer Welt großer Schönheit, in der sich jede Menge höfischer Intrigen und sehr reale Gefahr für Leib und Leben verbergen. Sie verfügt über eine kostbare Gabe: Nicht nur kann sie ein Lied singen, das Tod und Verderben über ihre Feinde bringt, sondern sie ist auch in der Lage, Magie zu wirken, die dauerhaft erhalten bleibt, statt sich wie gewöhnlicher Feenglimmer mit Sonnenaufgang einfach in Luft aufzulösen.
    Ragged soll Ampullen mit einem Heilmittel aus der Menschenwelt zurück nach Sommer bringen, doch die Jäger von Winter sind ihr dicht auf den Fersen. Auf ihrer Flucht begegnet sie Gallow, einst Waffenmeister der Sommerkönigin und Halbblut wie sie selbst, der den Hof für die Liebe einer sterblichen Frau verlassen hat. Doch diese Frau ist seit fünf Jahren tot und Gallow führt seither eine traurige Existenz. Gallow hilft Ragged gegen ihre Verfolger und wird in eine gewaltige Intrige gezogen, in deren Zentrum Ragged bislang stand.
    Jeder in diesem Spiel verbirgt etwas, niemand gibt die Wahrheit preis, Verrat ist allgegenwärtig. Und dass Ragged und Gallow sich voneinander angezogen fühlen, sich aber dennoch nicht vertrauen können, macht es sehr schwer, dieses Spiel lebend zu verlassen ...

    Trailer Park Fae ist unterhaltsame und spannende Urban Fantasy. Es entfaltet nicht ganz die düstere Meisterschaft, die Saintcrows frühere Serien - Jill Kismet und Dante Valentine - auszeichnen, ist aber dennoch gut und spritzig geschrieben und kommt mit frischen Ideen daher. Der erste Band endet recht offen und macht Lust aufs Weiterlesen. Die unvermeidliche Liebesgeschichte bleibt angenehm zurückhaltend und verzichtet auf allzu triefenden Kitsch, was den Titel angenehm aus ähnlichen Büchern heraushebt.
    Ach so, das Englisch ist teilweise anspruchsvoll und man sollte schon mal den einen oder anderen Begriff aus der irischen Sagenwelt gehört haben, sonst kann es zu Verwirrung kommen. Davon abgesehen - sehr netter und kurzweiliger Lesestoff!

  10. Cover des Buches Taken (Harlequin Nocturne) (ISBN: B004JF6858)
    Lilith Saintcrow

    Taken (Harlequin Nocturne)

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Elwe
    Ich bin ein begeisterter Fan von Lilith Saintcrow - ihre Jill Kismet und Lilith Saintcrow Serie vergöttere ich, die Jugendfantasy-Reihe, die sie als Lili St.Crow geschrieben hat, finde ich wenn auch nicht wow, so doch zumindest tolerabel.
    Mit 'Taken' macht die Autorin, die sonst eher für knackig-spannende, nervenzerreißende und rasante UrbanFantasy bekannt ist, einen Ausflug ins romantische Genre. 'Taken' ist, wie das Cover schon andeutet, reinrassige Romantasy, das heißt, es geht in erster Linie um eine Liebesgeschichte. Sophie, die sich mühsam von ihrem gewalttätigen und grausamen Ex-Mann getrennt hat, hält sich noch immer vor ihm versteckt und fürchtet ständig, er könnte sie aufspüren. Sie kriegt ihr Leben nur mit Mühe auf die Reihe, lebt von der Hand in den Mund von einem bescheidenen Job und setzt all ihre Hoffnungen in eine Abendschul-Weiterbildung.
    Zach ist der Alpha eines kleinen Werwolf-Rudels, das ums Überleben kämpft. Seit er und seine Geschwister bei einem Brand ihre Schamanin verloren haben, sind sie in der Gesellschaft der Paranormalen nichts mehr wert und müssen sogar fürchten, verfolgt und vernichtet zu werden. 
    Eines Abends, als Sophie mit ihrer besten Freundin in einen Club ausgeht, kommt es zu einem folgenschweren Zusammenstoß. Sie werden von einem Upir überfallen, vampirartigen Wesen, die die Erzfeinde von Zachs Art sind. Am Ende sind neben dem Upir auch Sophies Freundin und einer von Zachs Rudel tot, doch Zach gewinnt dafür etwas Neues: Sophie besitzt nämlich, ohne es selbst zu wissen, die Gabe, eine Schamanin zu sein, eine große Seltenheit. Zach nimmt sie kurzerhand mit auf ihre Flucht, in der Hoffnung, sie könnte dem Rudel wieder ein normales Leben ermöglichen. Sophie, in heller Panik, glaubt, dass Zach und seine Leute von ihrem Ex-Mann geschickt wurden, um sie gewaltsam zurückzuholen. Sie hat nur Flucht im Kopf - doch jemand ist hinter ihr her und nur Zach kann ihr Leben beschützen.

    Natürlich fühlt sich Zach vom ersten Moment an von Sophie angezogen und erkennt in ihr eine Art Seelengefährtin, dafür bestimmt, seine Partnerin zu sein. Neben der Herausforderung, die Identität von Sophies Verfolgern aufzudecken, kreist der Roman also vor allem auch darum, wie Sophie und Zach sich einander annähern. Es entwickeln sich ein paar schöne, romantische Momente, die zum Glück nie ins Lächerliche kippen, weil sie immer noch glaubwürdig in die Rahmenhandlung eingebunden sind. Auf ausufernde Bettszenen wird verzichtet.
    In Sachen Spannung reicht 'Taken' nicht ganz an die anderen Romane der Autorin heran, ist aber für das Genre durchaus gut gelungen. Beide Protagonisten schlagen sich mit inneren Dämonen herum - Sophie mit ihrer Belastung aus der gewalttätigen Ehe und Panik vor körperlicher Gewalt, Zach mit Schuldgefühlen, dass er seinen Cousin, der beim Upir-Angriff starb, hätte retten müssen. 
    Alles in allem ist das Buch durchaus unterhaltsam und spannend und macht Spaß beim Lesen. Die Autorin hat einen griffigen, schön zu lesenden Schreibstil, der allzu verheerendes Abdriften in Kitschabgründe verhindert. Wer also auf UrbanFantasy mit starkem Romantik-Touch steht, oder sich Romantasy wünscht, bei der es auch mal etwas packender und actiongeladener zugeht, ist hier richtig. 
    Mit kleinen Abstrichen durchaus empfehlenswert!
  11. Cover des Buches Hunter's Prayer (ISBN: 9780356500805)
    Lilith Saintcrow

    Hunter's Prayer

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Elwe
    Eine Serie grausamer Morde an minderjährigen Prostituierten hält die Stadt in Atem - und die Polizei zieht auch sofort Jill Kismet in den Fall, örtliche Dämonenjägerin, denn die Leichen schreien nach einem paranormalen Täter. Die Frauen sind so sehr verstümmelt, dass man kaum noch das Geschlecht identifizieren kann und sämliche inneren Organe fehlen. Für Jill ist dieser Fall besonders traumatisch, weil die Mädchen auf dem Straßenstrich gearbeitet haben - so wie auch sie vor langer Zeit, bevor sie ihren Zuhälter tötete und Mikhail, der sie später zur Jägerin ausbildete, sie fand und rettete. Ihr zur Seite stehen ihr Geliebter Saul Dustcircle, ein Werjaguar und ihr zweifelhafter Verbündeter Perrikles, eine hochrangige Höllenbrut, mit dem sie einen Pakt geschlossen hat - seine Kraft gegen Zeit, die sie mit ihm verbringt. Bald zeigt sich, dass die Morde an den Mädchen nur die Randerscheinungen eines viel größeren Unheils sind - Jill steht einem Gegner gegenüber, dem selbst der allmächtige Perry wenig entgegenzusetzen hat. Und dann taucht auch noch die Frau auf, die ihren Lehrer und früheren Geliebten Mikhail ermordet hat... . . Jill Kismet in Hochform - auch den zweiten Band der Serie habe ich in wenigen Tagen verschlungen, einfach weil es so spannend ist, dass man nicht aufhören kann zu lesen. Die Geschehnisse sind so dicht und intensiv, dass ich sie in meinem Kopf hatte, selbst wenn ich gerade nicht am Lesen war. Jill ist eine toughe Dämonenjägerin, aber sie ist auch eine Frau mit einer Vergangenheit, mit Narben auf der Seele und einer emotionalen Seite, die nicht immer klar kommt mit den dunklen Dingen, mit denen sie jeden Tag konfrontiert wird. Hunters Prayer ist ein richtig guter, dichter und actiongeladener Fantasy-Thriller mit einer intelligent konstruierten Story und zahlreichen Überraschungen und unerwarteten Wendungen, die immer wieder AHA-Momente produzieren. Das Buch ist niemals wirklich vorhersehbar, was es umso spannender macht. Eingebettet ist die Liebesbeziehung zwischen Saul und Jill, die hier ein größeres Gewicht erhält als im ersten Band, denn Saul wird ihr auch in "beruflicher" Hinsicht zum Partner - er jagt nun gemeinsam mit ihr. Gewürzt wird das Ganze durch den ewig undurchsichtigen Perry mit seinem atemberaubenden Charme, seinen schwer zu durchschauenden Spielchen, bei denen man nie sicher sein kann, wie er genau zu Jill steht. Ob er "seine Investition" schützt oder ob da am Ende doch mehr dahinter steckt. Das ist ein Katz-und-Maus-Spiel und natürlich macht es Saul wahnsinnig - plötzlich ist auch ein Schuß Eifersucht im Spiel. Und das gilt für beide Seiten. Hoch interessante und explosive Konstruktion zwischen diesen drei Charakteren! Ich kann kaum erwarten, wie sich das alles in Teil 3 weiterentwickelt. . Das war wieder ein tolles Leseerlebnis, das mich so richtig gefesselt und begeistert hat und große Vorfreude auf den nächsten Band schürt.
  12. Cover des Buches Feuertaufe (ISBN: 9783802581960)
    Lilith Saintcrow

    Feuertaufe

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Silberschweif
    Inhalt: Dante genießt die Zeit, weit weg von Saint City zusammen mit ihrem Dämonengeliebten, und beginnt langsam, sich vom jüngsten Angriff zu erholen, vor dem Japhrimel sie nur knapp retten konnte. Doch sie merkt schon bald, dass ihr Dämon ihr etwas verschweigt. Erst als er keine andere Wahl mehr hat, offenbart er Dante, dass der Teufel eine Audienz mit ihr wünscht. Eigentlich hatte Dante für den Rest ihres Lebens genug von den Hinterhältigkeiten des Höllenfürsten, aber leider kann sie sich dem Teufel auch nicht einfach widersetzen. Der Teufel verpflichtet sie als seine neue rechte Hand und verlangt von ihr, vier Dämonen aufzuspüren, die aus der Hölle entkommen sind. Notgedrungen akzeptiert Dante, doch Japhrimel trifft erneut eine geheime Abmachung mit Luzifer und macht es Dante schwer, ihm weiterhin zu vertrauen. Immer wieder hat er Geheimnisse vor ihr und behindert die Suche nach den Dämonen, außerdem verrät er ihr einfach nicht, was sie nun als Hedaira genau ist und welche Auswirkungen das hat. Die Beziehung der beiden wird auf eine harte Probe gestellt, während Dante von einer Gefahr in die Nächste gerät. --- Meinung: Dante ist zurück, und das mit voller Action! Zwar konnte mich Band 3 der „Dante Valentine“-Reihe nicht so vollkommen vom Hocker hauen, wie die zwei Vorgänger es geschafft haben, ich war aber trotzdem wieder vollkommen gebannt von ihr und ihrer Welt. Am Spannungsbogen gibt es – wie von Lilith Saintcrow gewohnt – nichts zu meckern, von vorne bis hinten geht es rasant zu und der Ausgang bleibt bis zum Schluss ungewiss und einem fallen erst die Schuppen von den Augen, wenn Dante selbst merkt, was sie übersehen hat. Trotzdem war der Krimianteil diesmal etwas schlechter strukturiert, als in den letzten Bänden. In „Teufelsbraut“ und „Höllenritt“ griffen die Puzzleteile, die Dante entdeckt, einfach ein wenig besser ineinander, in „Feuertaufe“ geht es manchmal zu schnell und es wird zu wenig Information zwischendurch eingestreut, um dem Ende ein lückenloses Gesamtbild entstehen zu lassen. Die Zukunftswelt bleibt aber sehr dicht und überzeugt weiterhin durch Detailreichtum. Nach wie vor hat Dante keine Ahnung, was es zu bedeuten hat, dass sie eine Hedaira ist und auch in diesem Band kommen wieder keine großartigen Neuigkeiten diesbezüglich ans Licht, was natürlich für Spannung jede Menge Konfliktsituationen sorgt – ich hoffe aber, dass sich da bis Band 5 noch was tut… Dante ist wie gewohnt sarkastisch, dickköpfig und mutig, genauso wie man sie gewohnt ist und wie man sie liebt. Ihre Streitereien mit Japhrimel wären allerdings zum Teil vermeidbar gewesen und manchmal hätte ich ihr schon gern ein imaginäres Pflaster auf den Mund kleben wollen, um sie ruhig zu stellen. Japhrimel bleibt der charmante, beschützerische Dämon, der mir aber mit seiner Geheimniskrämerei und seinem Befehlsgehabe auch manchmal leicht auf die Nerven fiel, obwohl gerade diese Gegensätzlichkeit ihn sehr interessant macht. Trotzdem behalten beide Figuren ihre typischen Charakterzüge und bleiben schon deshalb sympathisch (schließlich sind Buchcharaktere auch nur Menschen). Am Ende gibt es wieder einen tollen Showdown und eine entscheidende Neuigkeit, die mich wirklich überrascht hat. Saintcrows Schreibstil liest sich nach wie vor flüssig und die vielen (teils blutigen) Details werden sehr lebhaft geschildert. --- Fazit: Zwar minimal schlechter, trotzdem immer noch absolut zu empfehlen. Wer Dante kennt und mag, der wird auch hier nicht enttäuscht werden. Allen Nichtkennern lege ich diese spannende, blutige, actiongeladene Geschichte und damit Band 1 „Teufelsbraut“ wärmstens ans Herz!
  13. Cover des Buches The Demon's Librarian (ISBN: 9781933417448)
    Lilith Saintcrow

    The Demon's Librarian

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Elwe
    Als großer Fan von Lilith Saintcrow habe ich mich nun mal an eins ihrer früheren Werke gewagt. Sie hat vor ihren Jill Kismet und Dante Valentine Serien einen ganzen Schwung Bücher bei Kleinverlagen veröffentlicht. The Demon's librarian war mein erstes Experiment aus diesem Fundus und ließ mich - hm, gespalten zurück. Das Buch handelt von der Bibliothekarin Chess, die unter ihrer Bibliothek einen Haufen alter Zauberbücher gefunden hat, sich nach den darin befindlichen Anweisungen Waffen und Tinkturen bastelt, die gegen Dämonen helfen, und fortan Jagd auf grausige Kreaturen macht, die Ratten, Katzen und Schulkinder hinunter in die Kanalisation zerren, um sie dort zu fressen. Eines Tages gerät sie an den gutaussehenden und düsteren Ryan, Dämonenjäger von einem geheimnisvollen Orden und selbst zum Teil Dämon, der auf der Suche nach seinem Partner ist, welcher nach einem Besuch ihrer Bibliothek (auf der Suche nach besagten Zauberbüchern) verschwunden ist. Fortan gerät ihr Leben völlig aus den Fugen. Alle möglichen Dämonen stellen ihr nach, sie weiß nicht, ob sie Ryan fürchten oder küssen soll und scheint außerdem von besonderer Abstammung zu sein, die sie zu einer Auserwählten im Krieg zwischen Licht und Dunkelheit macht. Soweit, so gut. Der Anfang des Buches liest sich ungemein spannend, amüsant, witzig, aufregend ... zum Totlachen an manchen Stellen, zum Gruseln an anderen. Der typische Stil der Autorin ist unverwechselbar, wenn auch nicht ganz so hochpoliert wie in ihren späteren Werken. Die Handlung zieht ebenfalls ganz gut an ... und beginnt dann leider zu plätschern. Und plätschert. und plätschert. Bis es langweilig wird. Bis man sich fragt, worum es in dem Buch eigentlich geht. Ach ja, der Partner von Ryan. Aber der rote Faden geht immer wieder verloren, verschwindet in Dialogen, die zu Beginn sehr witzig, ab der Mitte aber ermüdend sind. Verwirrt sich in Selbstbetrachtungen, die sich zu oft wiederholen, bis man das Gefühl hat, Chess' Ängste und Ryans Begierden schon hundert Mal gelesen zu haben. Zudem mangelt es an Rafinesse und Unvorhersehbarkeiten. In der Tat fühlt sich die Handlung so linear an, dass sie bald auch vorhersehbar wird. Alles in allem musste ich mich ab der Mitte quälen, es weiterzulesen, und habe dann kurz vor Ende abgebrochen, weil ich wirklich jedes Interesse verloren hatte. Das ist sehr schade, denn ich hatte auch eine verborgene Perle gehofft - die es aber nicht geworden ist. Nichtsdesdotrotz ist das Buch durchaus unterhaltsam, zumindest im ersten Drittel - wenn man über einen Überschwall innerer Monologe, zu viele Wiederholungen und diese Linearität hinwegsehen kann. . Noch zur Aufmachung: The Demons Librarian ist ein typischer in Books-on-Demand-Manier gedruckter Titel: Also Übergröße im Vergleich zu normalen Taschenbüchern, broschürenartige Klappe, ziemlich dünn, aber auf den 220 Seiten sind ungefähr 500 normale Taschenbuchseiten untergebracht, durch die größere bedruckbare Fläche und kleinere Schrift.
  14. Cover des Buches Dante Valentine: Dämonenjägerin 04 (ISBN: 9783802582974)
    Lilith Saintcrow

    Dante Valentine: Dämonenjägerin 04

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Silberschweif
    Inhalt: Gerade hat sie den letzten Zusammenstoß mit Luzifer überlebt, da erhält Dante einen Hilferuf ihrer besten Freundin Gabe. Nur widerwillig stimmt Japhrimel zu, nach Saint City zurückzukehren, denn eigentlich müssen er und Dante doch immer noch vier Dämonen für Luzifer dingfest machen, unter denen auch Eve ist. Immer wieder bittet Dante ihren Dämon darum, Eve zu verschonen, doch Japhrimel gibt nicht nach. Die beiden raufen sich jedoch zusammen und machen sich auf den Weg nach Saint City, wo Dante ein neuerliches Chaos erwartet. Gabe geht es sehr schlecht und sie nimmt Dante ein Versprechen ab, dass weitreichende Folgen haben wird. Während Dante noch damit beschäftigt ist, jenes Versprechen zu erfüllen, zieht sich das Netz aus Verschwörungen und Geheimnissen immer dichter um sie zusammen, welches ihr eigener Geliebter spinnt. Denn plötzlich verschwindet er und Dante muss sich alleine durchschlagen und herausfinden, was er nun schon wieder vor hat… --- Meinung: Dante – mutig und dickköpfig wie eh und je. Lilith Saintcrow – spannend und actiongeladen wie immer. Klingt dramatisch, ist auch so! Auch im vierten Band ihrer Dante Valentine-Reihe liefert Lilith Saintcrow ihren Leser eine spannende Geschichte voller undurchsichtiger Verwicklungen und Action. Wie inzwischen nicht mehr anders zu erwarten, hält ihr Spannungsbogen den Leser von Anfang bis Ende in Atem und wie immer nimmt die Geschichte Wendungen, die man sich wirklich nicht vorstellen kann. In „Sündenpfuhl“ hat Saintcrow auch wieder einen spannenden Krimianteil eingewoben, der besser durchdacht war als in Band 3 und Dante in eine neuerliche Intrige hineinschlittern lässt, die sie zu entwirren hat. Der Vertrauenskonflikt zwischen Dante und Japhrimel setzt sich auch in diesem Teil der Reihe fort, denn Japhrimel hält es nach wie vor nicht für nötig, seiner Hedaira seine Pläne offen zu legen. Man leidet wirklich mit den beiden, denn sie haben ihre ganz eigenen Beweggründe für ihre Verschwiegenheit. Manchmal möchte man sie allerdings auch mal ganz energisch wachrütteln, weil diese Streitereien und Lügereien viel kaputt machen. Es ist wirklich zum Haare raufen mit den beiden! Manchmal zweifle ich auch ganz leicht an Dantes gutem Menschenverstand, so – ich sag’s nicht gern, aber - dämlich muten ihre Aktionen an. Dante glänzt auch in diesem Buch wieder mit selbstmörderischen Aktionen und vor allem das Ende dieses Bandes lässt nichts Gutes für den Abschlussband vermuten und das Cliffhanger-Ende spannt einen wirklich auf die Folter – gut, dass Band 5 schon hier wartet. Lilith Saintcrows Schreibstil ist und bleibt flüssig, blutig und rasant zu lesen. --- Fazit: Dante und Japhrimel halten in Atem, auch wenn es nicht ganz einfach ist mit ihnen. Voller Action, Spannung und Intrigen fesselt Saintcrow auch in diesem Band wieder ihre Leser. Trotzdem für mich bisher der schwächste Band der Reihe.
  15. Cover des Buches Redemption Alley (ISBN: 9780316052863)
    Lilith Saintcrow

    Redemption Alley

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Elwe
    Dies ist Band 3 der Serie um die Dämonenjägerin Jill Kismet, die in ihrer Stadt Santa Luz dafür sorgt, dass Höllenkreaturen und andere dunkle Brut nicht über die Stränge schlagen. . Jill soll den Selbstmord eines Polizisten unter die Lupe nehmen - der schnell in eine Mordserie mündet. Zeitgleich verschwinden Menschen, ein Organhändler-Ring scheint seine Hände im Spiel zu haben - und in der Stadt taucht plötzlich ein Virus auf, das Menschen in blutgierige, lichtempfindliche Monstrositäten verwandelt. Bevor sie genau herausfinden kann, wie das alles miteinander verbunden ist, muss sie feststellen, dass jemand gezielt Jagd auf sie macht und sie zu töten versucht. Und welchen Anteil haben die Höllenkreaturen der Stadt an der Sache? . . In diesem Band muss Jill auf die Hilfe des Werjaguars Saul, ihres Geliebten, weitgehend verzichten, weil der sich bei seinem Stamm befindet, um seiner Mutter zu helfen, die im Sterben liegt. Auch Perry rückt etwas mehr in den Hintergrund. Von ein paar wenigen Auftritten abgesehen, ist er nicht übermäßig präsent im Buch. (Das ändert sich erfreulicherweise wieder in Bd. 4, wie ich gerade feststelle). . Jill ist göttlich und kick-ass wie immer, ein Femme Fatale Flugzeugzerstörer auf zwei Beinen. Sie kriegt unerwartet Unterstützung von Leon, einem befreundeten Dämonenjäger aus der Nachbarschaft mit einer Flinte namens Rosita und dem witzigsten texanischen Akzent aller Zeiten. Der Fall, den sie zu lösen haben, ist auch dieses Mal verzwickt und wartet mit gefühlten zehn unerwarteten Wendungen auf, die logisch sind, mich als Leser aber jedes Mal vollkommen überrascht haben. Das Buch ist wieder mal unfassbar spannend, eins von denen, bei denen ich die halbe Nacht durchgelesen habe, um die Auflösung zu erfahren. . Wahnsinn, so gut unterhalten wie von dieser Reihe habe ich mich lange nicht mehr gefühlt. Lilith Saintcrow ist eine klasse Autorin, die zu verfolgen sich absolut lohnt.
  16. Cover des Buches Dante Valentine: Dämonenjägerin 05 (ISBN: 9783802583056)
    Lilith Saintcrow

    Dante Valentine: Dämonenjägerin 05

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Silberschweif
    Inhalt: Indem Dante dem Fehdering bis in die Hölle zu Luzifer gefolgt ist, hat sie sich praktisch selbst zum Tode verurteilt. Monatelang wird sie dort misshandelt und gefoltert, bis sie wieder freigelassen wird und ohne Erinnerungen und völlig am Ende auf die Erde zurückkehrt. Inzwischen hat Japhrimel auf der Suche nach ihr keinen Stein auf dem anderen gelassen und auch Lucas hat seine Auftraggeberin die ganze Zeit über gesucht. Als erst Lucas und dann auch Japhrimel sie finden, erfährt Dante, dass Japhrimel dem Teufel den Krieg erklärt hat. Doch um diesen auch tatsächlich gewinnen zu können, müssen die beiden die Klinge finden, welche jeden Dämon töten kann – auch Luzifer höchstpersönlich. Eigentlich benötigt Dante ihre ganze verbliebene Kraft, um am Leben zu bleiben, doch Japhrimel hat wieder Geheimnisse vor ihr und langsam hat sie es wirklich satt, ständig belogen zu werden. --- Meinung: Dante und Japhrimel, Klappe, die Letzte in gewohnter Saintcrow-Manier. Dieser Band hat mich wieder mehr überzeugt, als Band 4: Die Spannung ist und bleibt der größte Pluspunkt in den Dante Valentine-Romanen. Ich brauche wohl inzwischen nicht mehr allzu viel dazu zu sagen, dass mich Dante von der ersten bis zur letzten Seite in Atem hält. Die Geschichte beginnt diesmal bereits mit einer Katastrophe und ist deshalb umso mitreißender. Auch Dantes Welt bleibt überzeugend und logisch aufgebaut, während sie erneut durch die halbe Welt reist, um die Klinge zu finden, mit der sie Luzifer töten kann. Etwas schwieriger ist es wie immer mit den Charakteren. Im ersten Viertel hat sich Japhrimel ja sogar zusammengerissen, aber danach ging es wie gewohnt hoch her, was Intrigen und Geheimnisse angeht. Zugegeben, an Dantes Stelle würde ich auch verrückt werden, aber ihre selbstmörderischen, teils echt dummen Aktionen finden hier wirklich noch mal eine Steigerung. Und Dantes Entscheidungen sind manchmal wirklich dämlich, anders kann man es nicht sagen, auch wenn man ihre Beweggründe nachvollziehen kann. Diesmal erstreckt sich das Lügennetz sogar über Nebencharaktere, wodurch alles noch verworrener wird. Aber das wäre ja alles kein Problem gewesen – schließlich sind wir an unseren unaufrichtigen Dämon und seine stets überreagierende Hedaira gewöhnt –, aber das am Ende bis auf einen Sieg so gut wie nichts geklärt wird, hat mich dann doch leicht enttäuscht zurückgelassen. Gut, es gab einen Prolog, in dem Dantes und Japhrimels Situation einige Zeit später kurz beschrieben wird, aber mir fehlte eine gewisse Lösung oder Aussprache zwischen den beiden, um ihre Konflikte wenigstens halbwegs auszuräumen. In den Romanen mag der Hauptfokus nicht auf der Liebesgeschichte liegen, aber etwas Klärungsbedarf war in der Hinsicht eigentlich schon vorhanden. Bis auf dieses Manko fand ich den Showdown allerdings wie immer klasse und bin mit dem Ende zufrieden. Der Schreibstil bleibt flüssig wie gewohnt. --- Fazit: An die ersten beiden Bände kommt auch dieser Teil nicht heran, hat mich jedoch wieder mehr überzeugt, als Band 4. Diesen Band sollte man sich schon deswegen antun, weil Dante endlich gegen den Teufel angehen kann und man ein letztes Mal volle Dante-Action mit aller dazugehörigen Intrige und (Hass-)Liebe bekommt! --- Reihenfazit: Dante Valentine ist eine klasse Urban Fantasy-Reihe, die ich alles in allem nur empfehlen kann. Pluspunkte: geniale Spannungsbögen; ausgeklügelte Krimigeschichtenanteile mit unvorhersehbaren Wendungen; eine gut ausgearbeitete und überzeugende Zukunftswelt; Charaktere, die fesseln und ans Herz wachsen; rasanter Schreibstil mit einer Menge blutigen Beschreibungen Minuspunkte: die leicht abfallende Qualität der Bücher nach hinten raus (auch wenn Band 5 sich wieder mausert), (teilweise) die Veränderungen der Hauptcharaktere Dante und Japhrimel – Dante reagiert zu oft über und ihre selbstmörderischen Aktionen und ihr Dickkopf sind schon manchmal anstrengend, und Japhrimels Geheimnistuerei hat mich immer wieder auf die Palme gebracht. Kurzum: ich kann die Reihe jedem nur ans Herz legen, weil sie mich von der ersten Seite des ersten Buches bis zum Epilog des letzten Teiles in Atem gehalten und unterhalten hat – und das wirklich 1A!
  17. Cover des Buches Jill Kismet - Schattenjagd (ISBN: 9783802583070)
    Lilith Saintcrow

    Jill Kismet - Schattenjagd

     (37)
    Aktuelle Rezension von: MissLillie
    Es hat mich mitgerissen und nicht mehr losgelassen. Ich habe in diesem Teil mit Saul mitgelitten, wenn Jill sich mal wieder nicht an Abmachungen halten konnte und mitgefiebert, wenn es darum ging, das Monster zu finden und irgendwie ist mir Perikles dabei sympathisch geworden...

    Inhalt:

    Als in ihrer Stadt die grausam verstümmelten Leichen einiger Frauen gefunden werden, nimmt die oberste Jägerin Jill Kismet die Ermittlungen auf. Doch auf den Spuren des Killers gerät sie selbst in größte Gefahr: EIn Unbekannter hat es auf ihr Leben abgesehen, und er ist bereit, die Pforten der Hölle zu öffnen, um Jill zu töten...

    Bewertung:

    Wie auch beim ersten Band stimmt der Klappentext nicht so ganz, aber dieses Mal ist es nicht so gravierend und fällt erst auf, wenn man mit dem Lesen fertig ist.
    Rasant geht es zu in diesem Teil, man wird im Prinzip direkt auf der ersten Seite in den Fall geschmissen und es hört bis zur letzten Seite nicht mehr auf. Es ist spannend und manchmal hat man wirklich Angst, dass Jill eine solche Dummheit begeht, dass sie dadurch entweder getötet wird oder aber einen ihrer Lieben verliert oder Perry endgültig den Garaus macht. Überhaupt erfährt man in diesem Band einiges über Jill und ihre Beziehungen zu den Männern in ihrem Leben- wie sich die Beziehung zu Saul gestaltet und was eigentlich hinter dem Vertrag mit dem Dämonen Perikles und ihrem Mal steckt und ganz nebenbei löst sie auch noch das Geheimnis um die Mordserie die Santa Luz in Atem hält.


    Fazit:

    Dieser zweite Band gefällt mir noch besser als der erste, die Geschichte ist richtig spannend und ich kann es kaum erwarten, was als nächstes passiert, denn schließlich ist am Ende so einiges offen. Was man allerdings erwähnen muss, ohne den ersten Band wird man den zweiten nicht verstehen. Die Lösung des Mordfalls wird zwar kein Problem darstellen, aber all die kleinen Geschichten, die sich um Jill als Person ranken, versteht man nicht ohne Vorwissen aus Band 1, aber da ich das ja habe, kann ich ohne mit der Wimper zu zucken 5 Sterne vergeben.
  18. Cover des Buches Selene (ISBN: 9780989975339)
    Lilith Saintcrow

    Selene

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Monkberg
    Was tust du, wenn dich dein eigener Körper immer wieder betrügt? Selene ist mit einem seltenen Talent geboren, das sie gleichzeitig zur Außenseiterin und unwiderstehlich macht. Kaum ein Mensch kann sich ihrer paranormalen Anziehungskraft entziehen, und auch wenn sich Selene selbst dafür hasst, braucht sie die Energie, die sie aus solchen Kontakten gewinnt zum Leben.

    Nikolaj wiederum ist uralt, ein Vampir und der Herr der Nachtseite der Stadt, und er will Selene. Sie ist die erste Frau seit Tausend Jahren, für die er eine weiche Seite entwickelt.

    Ich werde hier nicht verraten, wie und unter welchen Bedingungen Nikolaj und Selene  um einander und miteinander tanzen. Ich verrate auch nicht, ob es ein Happy End gibt, und wer letztlich dabei gewinnt oder verliert.

    Es handelt sich hier um eine Novelle, die im Universum der Dante Valentine-Serie der Autorin spielt, Nikolaj und Selene sind darin Helferfiguren, und wer ab und zu auf der Homepage und im Blog von Lilith Saintcrow vorbeischaut, weiß, dass Selene das Schicksal teilt, das heute viele Werke von Autoren trifft.

    Selene wurde gehackt, Saintcrow gingen große Teile der Dateien verloren, sie bekam von einer Leserin Teile als doc.Datei zurück ... wir wissen also nicht ganz genau, ob die Novelle, wie sie jetzt vorliegt, eine restaurierte Version ist, was ganz verloren ging, und wieviel Energie Saintcrow noch hineinsteckte.

    Das Ergebnis ist inkonsistent. Selene besteht deutlich erkennbar aus verschiedenen Teilen, die nicht notwendigerweise ein rundes Ganzes ergeben. Vor allem der Schluss wirft viele Fragen auf, von denen ich mir gewünscht hätte, dass sie von der Autorin beantwortet, oder wenigstens besser angefügt worden wären.

    Immer bei Lilith Saintcrow hat man in Nikolaj eine Figur, die man im Lauf der Novelle einfach lieben lernt, einen Prinzen der Finsternis, der aus Liebe zu einer Frau Himmel und Hölle in Bewegung setzt.

    Doch Selene ist noch stärker als Dante Valentine oder Jill Kismet eine nicht völlig ausgereifte Figur, die meiner Meinung nach zu sehr auf ihre Emanzipation von Restriktionen aller Art setzt. Verschiedene Reaktionen im Verlauf der Handlung glaube ich Selene einfach nicht, und einige ihrer Entscheidungen sind für mich auch nicht nachvollziehbar.

    Trotzdem durchaus eine Novelle, die den Leser in ihren Bann ziehen kann.
  19. Cover des Buches Angel Town (ISBN: 9780316074162)
    Lilith Saintcrow

    Angel Town

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Elwe
    Angel Town ist der sechste und letzte Teil der Jill Kismet Reihe, der Serie um die toughe Dämonenjägerin mit Haaren auf den Zähnen und einem Bündnis mit dem Dämonenfürsten Perry, der alle Register zieht, um ihre Seele in die Verdammnis zu locken. Das Buch geht nahtlos dort weiter, wo Band 5 aufhörte - und fast gewinnt man den Eindruck, diese beiden Bände seien ursprünglich als ein einziges Buch geplant gewesen. Zur Erinnerung - Teil 5 endete damit, dass Perry, der undurchsichtige Boss der Höllenbrut in Santa Luz und Besitzer des Nachtclubs Monde, es geschafft hatte, Jill endlich in seine sorgfältig aufgestellte Falle zu locken. Er brachte sie dazu, die verhasste Mörderin ihres alten Lehrers Mikhail ohne Notwendigkeit und also aus persönlichen Rachegelüsten zu töten. Daraufhin zeigte ihr Blut Spuren dämonischer Korruption und sie schoss sich selbst in den Kopf, weil sie lieber sterben wollte, als unter Perrys Gewalt zu fallen... . Zu Beginn von Angel Town erwacht Jill ohne Erinnerung an ihren Namen oder an ihr altes Leben. Sie kämpft sich aus einem Grab in der Wüste zurück an die Oberfläche, und findet heraus, dass sie für zwei Monate tot war. Sie wird von einem Mann mit intensiven blauen Augen aufgesammelt, der ihr mysteriöse Dinge sagt und ihr ihre Pistole wiedergibt. Sie wurde offenbar aus dem Tod ins Leben zurückgesandt, doch weiss sie weder, von wem, noch aus welchem Grund. Erst stückweise kehrt ihre Erinnerung an die Ereignisse vor ihrem Tod zurück. Sie nimmt die Ermittlungen in dem Fall wieder auf, an dem sie zuletzt arbeitete, und deckt Schicht um Schicht nicht nur Perrys Plan auf, sondern auch seine wahre Identität... doch da ist es schon beinahe zu spät ... . Angel Town ist ein würdiger Abschluss der Jill Kismet Serie, ein echter Höhepunkt, der viele Fragen beantwortet - vor allem die um den so undurchsichtigen und so faszinierenden Dämon Perikles, unter seinesgleichen bekannt unter dem Namen Hyperion, den Jill verabscheut und dessen Charisma sie doch beinahe verfällt und dessen Motive bis zum Ende schwer durchschaubar bleiben. Das Buch ist wieder ein echter Pageturner, den man in einem Zug durchreißen muss, hat man einmal mit dem Lesen angefangen. Vor allem, da hier so viele Fragen beantwortet werden, auf deren Auflösung man schon so viele Bände wartet. Die schillernden und aufregenden Charaktere der Serie - Jill und ihr Geliebter Saul, ein Werjaguar, Perry - Perikles natürlich, der heimliche Star der Serie, Jills Lehrling Gilberto und viele andere, treten an zu ihrer letzten Schlacht in den vom übernatürlichen Bösen bevölkerten Straßenschluchten von Santa Luz. Wie gewohnt jagt eine Actionszene die nächste, alle gleichermaßen spektakulär, und auch die ruhigen Momente kommen mit soviel unterschwelliger Spannung daher, dass man an den Nägeln knabbern möchte bei der Lektüre. . Jeder Kill Kismet Fan muss Angel Town einfach lesen, und die, die sie noch nicht kennen, sollten sich einmal auf sie einlassen ... es gibt wenige UrbanFantasy-Serien, die so aufregend daher kommen wie diese. Und mit den insgesamt sechs Bänden ist sie auch noch recht überschaubar. Ich bin jedenfalls traurig, dass Jills Geschichte nun zu Ende ist, hätte gern noch mehr von ihr gehabt. Aber Angel Town ist ein würdiger Abschluss, und lässt mich nicht nur wehmütig, sondern auch zufrieden zurück. . Leider scheint LYX die deutsche Ausgabe nach Bd.4 nicht weiterzuführen, für Bd.5 und 6 muss man also zur englischen Fassung greifen. Aber Lilith Saintcrow schreibt ein eigentlich recht gut verständliches Englisch, so dass man fürs Verständnis nicht englische Literatur studiert haben muss ;)
  20. Cover des Buches Nameless: A Tale of Beauty and Madness (Tales of Beauty and Madness) (ISBN: 9781101604175)
    Lilli St Crow

    Nameless: A Tale of Beauty and Madness (Tales of Beauty and Madness)

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Elwe
    Nameless ist ein Urban-Fantasy-Märchen, schön geschrieben und vage inspiriert vom Schneewittchen-Mythos. 
    Die 16-jährige Cami wächst als behütetes und umsorgtes Adoptivkind der reichen und mächtigen Vultosino-Familie in der Stadt New Haven auf. Die Vultosinos sind eine der sieben Familien mit Vampirblut, die die Geschicke der Stadt kontrollieren - in einer Welt, die der unsrigen ähnelt, aber vollkommen von Magie durchtränkt ist. Camis Herkunft ist von Mysterien umgeben - sie wurde als kleines Mädchen von den Vultosinos im Schnee gefunden, ohne Namen und ohne Erinnerung. Doch sie ist am ganzen Körper von Narben gezeichnet, sie kann keinen Satz hervorbringen, ohne zu stottern und hat panische Angst vor Spiegeln, aus denen eine dunkle Macht nach ihr zu greifen scheint.
    Cami ist innig verbunden mit dem impulsiven Vultosino-Erben Nico, bis Thor auftaucht, ein verstörender junger Mann, der als Gartenhelfer bei den Vultosinos anheuert und Camis Nähe sucht. Sie fühlt sich zu ihm hingezogen, denn er scheint etwas über ihre Vergangenheit zu wissen, ihre Alpträume und die Stimmen, die sie in letzter Zeit immer häufiger jagen...
    Nameless ist eine in sich abgeschlossene Geschichte, sehr stimmungsvoll erzählt, stets spannend und mit ein paar überraschenden Wendungen. Es macht Spaß, mit der Heldin zu fiebern und man fragt sich bald ebenso dringend wie Cami selbst, was es eigentlich mit ihrer Vergangenheit auf sich hat. Die Welt, die Lili St. Crow zeichnet, ist ungeheuer faszinierend und man wünscht sich, mehr darüber zu erfahren. Ich hoffe, dass es noch weitere Bücher von ihr geben wird, die in diesem Umfeld angesiedelt sind. Die Geschichte ist für eine Young Adult-Zielgruppe geschrieben, weiß aber auch erwachsene Leser zu fesseln. Es ist klassische Urban Fantasy, aber mit frischen und unverbrauchten Elementen, die nicht die gleichen abgedroschenen Kreaturen wieder und wieder ins Rennen schicken. Man spürt, dass mehr hinter dieser Welt steckt, eine echte Geschichte, Tiefe unter der Oberfläche.
    Auf jeden Fall sehr nett zu lesen und durchaus empfehlenswert.
  21. Cover des Buches Night Shift (ISBN: 9781841497068)
    Lilith Saintcrow

    Night Shift

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Elwe
    Jill Kismet ist Dämonenjägerin und eine äußerst gelungene Heldin: tough und mit Haaren auf den Zähnen, nimmt die Schläge des Lebens mit sarkastischem Humor hin, ohne dass es jemals überzogen daher kommt, pflegt ihre "eine Frau muss tun was eine Frau tun muss"-Einstellung, pragmatisch und geradeheraus und zur Not mit kalkuliertem Risiko. Leidenschaftlich in ihrer Mission, ohne sich von idiotischem Stolz verführen zu lassen. Und tief innen trotzdem ein Mensch, mit allen Schwächen und Narben und Momenten der Schwäche. Was sie durch und durch glaubwürdig macht und all ihren Handlungen eine zwingende Logik verleiht. Sie läßt sich nicht herumschubsen, muss aber auch nicht heraushängen lassen, wie tough sie ist - das merkt man schon von selbst. Sie hat die Stärke, sich auch mal Schwäche einzugestehen und das ist es eigentlich, was sie am sympatischsten macht. . Jill Kismet jagt Dämonen und sorgt dafür, dass die Höllenbrut in ihrer Stadt nicht über die Stränge schlägt. Sie hat einen Pakt mit Perry (Pericles) geschlossen, dem König der lokalen (Dämonen)unterwelt - er leiht ihr seine Kraft durch eine unnatürliche Narbe auf ihrem Handgelenk (die u.a. ihre Sinne schärft, ihr höhere phyische Kräfte verleiht und Wunden viel schneller heilen läßt). Im Gegenzug muss sie ihm einmal im Monat eine Stunde ihrer Zeit schenken. Jill und Perry liegen in einem ständigen psychischen Tauziehen - er versucht sie auf die dunkle Seite zu ziehen, sie wehrt sich gegen sein subtiles Eindringen in ihren Verstand. Und dann ist da noch der Wer-Puma Saul Dustcircle, den sie im Zuge ihrer Ermittlungen kennenlernt, als ein außer Kontrolle geratener Gestaltwandler und eine Dämonin ein Blutbad nach dem anderen in der Stadt anrichten. Saul ist ein eher sanfter, zurückhaltender Charakter, dem es jedoch gelingt, Jill so nahe zu kommen wie niemand sonst, weil er ihr ganz unprätentiös Wärme und Trost offeriert und hinter ihre Fassade zu sehen scheint. Hier bahnt sich eine stille und weiche Romanze an, die jedoch in diesem Band noch nicht ihr volles Potential erreicht. . Überragend gut finde ich die Story, die Lilith Saintcrow hier erschafft - geschickt ineinander verwobene Fäden, die zwischen nervenzerfetzender Spannung und krachender Action immer neue Wendungen enthüllen und mich als Leser bis zur letzten Seite zu fesseln vermögen - um dann in einer unerwarteten und sogar sehr berührenden Auflösung zu münden. . Jill Kismet ist einer dieser Ausnahme-Glücksfälle in dem inzwischen riesigen Angebot von UrbanFantasy mit zig Sub-Genres. Tolle Story, tolle Heldin und weit entfernt davon, Standard-Kost zu sein. Wer eine richtig gute Krimistory mit Gänsehaut-Momenten, sensationell guter Action und einer leisen Romanze mag, ist hier genau richtig. Jill ist nicht eine dieser weichgespülten Möchtegern-Heldinnen, große Klappe und nichts dahinter, die nur damit beschäftigt sind, ihrem zukünftigen weißen Ritter zu beweisen, wie sehr sie doch nicht auf ihn angewiesen ist, um trotzdem jeweils nach 5 min an seiner Brust zu schmelzen. So einen Kindergartentanz hat Kiss nicht nötig :). Die ist nämlich ein großes Mädchen, die weiß, was sie kann und was sie will. Romantisch ist es trotzdem - auf einer tiefen und intensiven und sehr erwachsenen Ebene. . Tolles Buch, tolle Serie! Wer Dante Valentine von der gleichen Autorin gelesen hat, wird den Stil sofort mögen. Ich persönlich mag Jill fast lieber als Dante, denn sie ist nicht ganz so psychotisch und selbstzerstörerisch unterwegs, was sie glaubwürdiger macht.
  22. Zeige:
    • 8
    • 12
    • 24

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks