Bücher mit dem Tag "lilith"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lilith" gekennzeichnet haben.

106 Bücher

  1. Cover des Buches Die Dreizehnte Fee - Erwachen (ISBN: 9783959911313)
    Julia Adrian

    Die Dreizehnte Fee - Erwachen

     (944)
    Aktuelle Rezension von: qhanqibe2

    Der gut gelungene Auftakt einer Fantasy-Trilogie, in der die dreizehnte Fee, die mächtigste unter ihren Schwestern und somit deren Königin, Lilith, nach tausend Jahren Schlaf erwacht. Doch anstatt jetzt mit ihrer großen Liebe zusammen zu kommen, wie geplant, muss sie feststellen, dass ihre Schwestern sie betrogen haben und jetzt als grausame Hexen Angst und Schrecken verbreiten. Für ihre Rache schließt sie sich dem Hexenjäger an, der sie gefunden hat und schwört, ihre Schwestern zu töten. Allerdings ist sie nicht mehr so eiskalt wie früher und menschliche Gefühle beginnen in ihr aufzukeimen, unter anderem auch Liebe zum Jäger, der sie selbst als einen seiner größten Feinde betrachtet.  Die Story ist atmosphärisch düster, ein klein bisschen blutig und interessant gemacht, so dass man immer durchaus wissen will, wie es weiter geht. Zwar trieft dieser Band noch nicht unbedingt vor Spannung, aber der Cliffhänger macht einen neugierig. Als kleines, aber feines Extra bietet die Geschichte auch Anspielungen auf zahlreiche Märchen und interpretiert diese mal ganz anders, was eine angenehme Abwechslung und ein schöner Bonus für alle Märchen-Fans ist. Die Charaktere sind dabei relativ ausgearbeitet und ihre Beziehung zueinander ist erfrischend untypisch und der Schreibstil, der aus Liliths Sicht erzählt, liest sich gut und ist sehr detailreich und manchmal auch bildgewaltig, was die düstere Stimmung super verstärkt. Insgesamt definitiv eine abwechslungsreiche Geschichte für alle, die es ein wenig düsterer mögen und die auch Märchen gegenüber nicht abgeneigt sind.  

  2. Cover des Buches City of Fallen Angels (ISBN: 9783401506708)
    Cassandra Clare

    City of Fallen Angels

     (2.885)
    Aktuelle Rezension von: Willowx

    Achtung Spoiler!!!




    Nachdem die Ära Valentin Morgenstern nun endlich vorüber ist, bekommt Clary ihr lang ersehntes Training zur Schattenjägerin. Simon derweil datet gleich zwei starke Frauen gleichzeitig, ohne deren wissen, Isabelle Lightwood und Maia Roberts. Dazu muss er sich noch an den neuen Abschnitt in seinem Leben gewöhnen, als Vampir. Und Magnus und Alec genießen ihren Urlaub in Europa. Obwohl der Schmerz über die Verluste nicht vergessen wurde, legt sich ein ruhigerer Alltag nieder.


    Jace und Clary können nach all dem Herzschmerz, endlich zusammen sein, richtig zusammen. Doch so scheint es, sollen sie nicht glücklich sein. Jace fängt an sich Clary gegenüber immer merkwürdiger zu benehmen. Jace größter Feind derzeit ist er selbst, zumindest glaubt er das. Eine Reihe von Alpträumen plagen ihnen. Er weiß weder wohin mit sich, noch wem er sich anvertrauen kann.


    In New York spielen sich derzeit allerlei Mysteriöse Geschehnisse ab.

    Mit Isabelles Hilfe ist Clary auf eine Spur. Und zusammen kommen sie einer Geheimen Sekte auf die schliche. Nur ist der Zusammenhang der Aktuellen Geschehnisse, nach dem Empfang der Sekten Mitglieder und eines Dämons für Clary und Isabelle, nicht ganz klar. Auf der anderen Seite ist Maryse mit Kadir und der Division, mit dem Verhör von Camille Belcourt über die Geschehnisse und ihr Verschwinden, ebenfalls nicht Tatenlos. Und wie tief Camille wirklich in den Geschehnissen verwickelt ist, vertraut sie selbst Magnus nicht an.




    Man bekommt einige Einblicke in den „normalen“ Alltag, aus Clary's und Simon's Sicht. Grundsätzlich fand ich das Buch nicht langweilig in dem Sinne, es war einfach nur recht zäh, vor allem für Leser (wie in meinem Fall) die die 'Chroniken der Unterwelt' Reihe ohne große Unterbrechung dazwischen, lesen. Da nicht groß etwas neues passiert. Erst zum Ende hin, wo sich ein Teil der Geschehnisse aufklärt, kommt Schwung in die Geschichte, nur das es kurz darauf auch schon zu Ende ist.



    Wer nach dem turbulenten Geschehnissen aus City of Glass, erwartet das es direkt weitergeht mit einander Reihungen von emotionalen Action geladenen Momenten, wird enttäuscht. Wer sich aber darauf freut den neuen Abschnitt nach dem großen Krieg, etwas ruhiger anzugehen, wird es lieben.

  3. Cover des Buches Clockwork Angel (ISBN: 9783401507996)
    Cassandra Clare

    Clockwork Angel

     (1.938)
    Aktuelle Rezension von: Hufflepuffreader

    Clockwork angel war das erste Buch, welches ich von Cassandra Clare gelesen habe und ich habe jede Seite davon geliebt. 

    Viele empfinden den ersten Band der Chroniken der Schattenjäger, als den schwächsten in der Triologie, aber für mich war er der stärkste.

    Das Setting und die gesamte Stimmung des Buches ist etwas ganz besonderes für mich. Ich habe wirklich ein Gefühl, wenn ich an das Buch denke, das ich auch wirklich nur mit dieser Reihe verbinde. Das Buch spielt im viktorianischen London. Erstens liebe ich London und zweitens liebe ich es Bücher zu lesen, die im viktorianischen Zeitalter spielen. Man merkt also, das Setting war wie für mich gemacht.

    Die Handlung ist spannend und mysteriös und voll gespickt mit Plottwists von denen mich zwei wirklich überraschen konnten. Ich hatte an einer Stelle eine richtige Gänsehaut.

    Aber am besten haben mir die Charaktere gefallen. Will Herondale und Jem Carstairs haben wirklich einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen. Ich persönlich könnte mich niemals für einen der beiden entscheiden (Betonung liegt auf für mich, für Tessa konnte ich mich sehr wohl entscheiden). 

    Alles in allem ein einfach grandioses Buch, das ich jedem Romantasy Leser wärmstens ans Herz legen würde.


  4. Cover des Buches Die Dreizehnte Fee - Entzaubert (ISBN: 9783959911320)
    Julia Adrian

    Die Dreizehnte Fee - Entzaubert

     (522)
    Aktuelle Rezension von: qhanqibe2
    • Der gelungene zweite Band der »Die dreizehnte Fee«-Reihe, in dem Lilith mit der Eishexe vor dem Hexenjäger flieht und sich so im Eispalast dem Gericht ihrer Schwestern stellen muss. Doch alles läuft anders als geplant und Lilith muss einsehen, dass sie selbst einige grausame Wahrheiten vor sich versteckt hat. Die Story geht weiterhin interessant und mit düster-brutalem Touch voran und es gibt zum Ende hin einige Wendungen, mit denen man so vielleicht nicht rechnet. Auch das Ende selbst ist gut geworden und man möchte durchaus erfahren wie die Geschichte im letzten Band zuende geht.  Die Charaktere sind dabei weiterhin mal was anderes, immerhin ist Lilith in dem Sinne keine unschuldige Heldin, doch man hat Verständnis für sie und ihre Taten, ebenso wie für die des Hexenjägers. Auch der Schreibstil, der weiterhin aus Liliths Sicht erzählt, liest sich gut und manchmal passend sehr schön detailreich. Insgesamt ein solider zweiter Band, der dem ersten in nichts nachsteht und der einem Lust macht, die Reihe zu beenden.  
  5. Cover des Buches City of Heavenly Fire (ISBN: 9783401505695)
    Cassandra Clare

    City of Heavenly Fire

     (1.523)
    Aktuelle Rezension von: Willowx

    (Achtung Spoiler!)





    City of heavenly Fire, ist der Finale Abschluss 'der Chroniken der Unterwelt' Reihe.

    Der alles entscheidende letzte Schritt gegen Sebastian und seiner Armee dunkler Schattenjäger.


    Schmerz und Leid auf der einen Seite, aber auch so viel Liebe und Hoffnung. Es war wirklich sehr schön diesen abschließenden Teil der Reihe zu lesen. Und die Tatsache das innerhalb der sechs Bücher sich alle weiter Entwickelt haben, bei Clary, Jace, Alec, Isabelle und Simon – ist es am deutlichsten. Das sie an ihren Aufgaben und den Vergangenen Herausforderungen gewachsen sind.


    Auch die langsam wahrnehmbare Veränderung die sich in Gang gesetzt hat, was die Gesetzte der Schattenjäger Gemeinschaft angeht. Was nicht bedeutet das sie am Ende des Buches am Ziel sind, nein, vermutlich werden sie nie ganz am Ziel ankommen. Es wird immer mal wieder Probleme geben. Was (irgendwie) auch in Ordnung ist, solange es nie wieder die Ausmaße zu Valentins Zeiten annimmt, es immer Jemanden geben wird der sich dagegen ausspricht und dagegen kämpft.


    Wer die Reise mit City of Bones begonnen hat und den bis dahin nichts davon abgehalten hat die 'Chroniken der Unterwelt' Reihe weiter zu lesen. Wird in City of heavenly Fire, einen fantastischen, spannenden, emotionalen Abschluss finden.

  6. Cover des Buches Die Dreizehnte Fee - Entschlafen (ISBN: 9783959911337)
    Julia Adrian

    Die Dreizehnte Fee - Entschlafen

     (396)
    Aktuelle Rezension von: qhanqibe2

    Der relativ gelungene Abschlussband der »Die dreizehnte Fee«-Reihe, in dem Lilith nach dem Tod des Orakels beschließt, die übrigen Hexenmale zu sammeln und ihre Macht wieder zu erlangen, um endlich den neu erkannten Feind zu schlagen, der endlich offenbart wird. Die Story geht wie auch schon in den vorigen Bänden wie bekannt düster und blutig voran, wobei auch die letzten Geheimnisse gelüftet werden. So gibt es durchaus einige Plottwists, mit denen man nicht unbedingt rechnet und auch das Ende kann man nicht voraus ahnen, auch wenn schon irgendwie klar war, dass es kein typisches Happy End geben wird. Zwar fand ich den »finalen Kampf«, wenn man das so nennen kann, etwas schwach bzw. war er nicht wirklich super spannend, aber sonst in der Plot durchgängig eigentlich sehr gut geworden. Lilith als Hauptcharakter ist dabei immer noch sehr erfrischend und auch der Schreibstil, der aus ihrer Sicht erzählt, liest sich weiterhin angenehm detailreich und relativ flüssig. Insgesamt jedenfalls ein würdiger Abschluss einer märchenhaften Dark Fantasy-Reihe, die sich durchaus lohnt.

  7. Cover des Buches Dark Elements - Steinerne Schwingen (ISBN: 9783959671712)
    Jennifer L. Armentrout

    Dark Elements - Steinerne Schwingen

     (1.679)
    Aktuelle Rezension von: buecher_hinter_der_traumtuer

    Leute der erste Band hat mich vom Hocker gehauen. Ich habe ihn ja als Hörbuch angefangen, aber dann recht schnell festgestellt, dass ich es viel lieber lesen würde und somit durften die ersten drei Teile bei mir einziehen. Die Charaktere sind klasse, die Handlung ist spannend und es knistert gewaltig. Ich hab jede einzelne Zeile verschlungen. Das ganze Dämonending ist ja eigentlich nichts neues aber JLA hat es einfach wiedermal geschafft ihr ganz eigenes Ding daraus zu machen. Das Ende von Band 1 war dann ziemlich fies, aber gleichzeitig auch so unfassbar gut. Ich kann euch nicht mal sagen, was ich erwartet habe, als ich die Reihe begonnen habe, aber, dass es so gut werden würde irgendwie nicht. Obwohl ihr es mir alle gesagt habt.

    Alles in allem eine mega gute Idee mit einer meisterhaften Umsetzung

  8. Cover des Buches Dark Elements - Eiskalte Sehnsucht (ISBN: 9783959671750)
    Jennifer L. Armentrout

    Dark Elements - Eiskalte Sehnsucht

     (1.139)
    Aktuelle Rezension von: blumiges_buecherparadies

    Der Schreibstil der Autorin bleibt weiterhin klasse und man möchte sofort mehr erfahren, wie es nun mit Layla und Zayne weitergeht und vor allem warum und wie Roth wieder auftaucht.
    Auf das Wiedersehen mit Roth habe ich mich ziemlich gefreut, denn ich war sehr neugierig nach den Indizien im letzten Band und habe mich gefragt, ob er sich geändert hat und ob zwischen ihm und Layla noch etwas passiert. Sein Verhalten gegenüber Layla hatte mich ziemlich verwundert, weshalb ich es gar nicht abwarten konnte weiterzulesen.
    In diesem Buch werden Liebe und Action wundervoll perfekt miteinander vereint und macht einen neugierig auf die Fortsetzung. Zudem weiß man nicht, wie das mit dem Liebesdreieck funktionieren wird.

  9. Cover des Buches Dark Elements 3 - Sehnsuchtsvolle Berührung (ISBN: 9783959671767)
    Jennifer L. Armentrout

    Dark Elements 3 - Sehnsuchtsvolle Berührung

     (909)
    Aktuelle Rezension von: buecher_hinter_der_traumtuer

    Leute diese Reihe gehört ab jetzt zu meinen Lieblingsreihen. Also erst mal Roth, da muss ich nicht viel zu sagen glaube ich! Dann Layla, manchmal ist sie etwas sprunghaft fand ich, aber ich mochte sie trotzdem total gerne. Mein Lieblingsteil ist glaube ich Teil 3. In meinem Booktalk meinte ich ja schon, dass mir in Teil 2 etwas zu viel Zayne und etwas zu wenig Roth vorkam, aber es hatte ja alles seinen Sinn. Ich finde es nach wie vor faszinierend, dass JLA es schafft aus dem Dämonending, was man ja schon in 1000 Variationen gelesen hat etwas so eigenes zu machen, dass es einfach spannend bleibt. Spannend, Wendungsreich, Leidenschaftlich und einfach toll.

    Alles in allem eine gelungene Reihe mit tollen Protagonisten. Ich werde wohl auch noch mal in die Reihe rund um Zayne reinlesen, weil einige von euch meinten, dass die auch recht gut ist. Ich lasse mich mal überraschen, ich mochte Zayne als Charakter einfach nicht so gerne.

  10. Cover des Buches City of Lost Souls (ISBN: 9783401505688)
    Cassandra Clare

    City of Lost Souls

     (2.415)
    Aktuelle Rezension von: moonyliest

    Nach langer Zeit habe ich endlich „City of Lost Souls“ beendet. Insgesamt fand ich die Geschichte nicht schlecht. Es gab viele überraschende Wendungen, spannende Kämpfe und tolle Charakterentwicklungen. 

    Dennoch fand ich das Buch leider schwächer als die vorherigen Bände. Die ganze Geschichte empfand ich als sehr langatmig, weshalb ich das Buch meistens nach einem Kapitel wieder zugeklappt habe. Es wiederholt sich vieles und es war sehr anstrengend zu lesen. Die Beziehung zwischen Clary und Jace hat mich ein wenig genervt. Simon und Isabell hingegen fand ich toll. 

    Gegen Ende wurde es wieder etwas spannender und ich habe die letzten Kapitel in einem Rutsch durchgelesen.


    Der Schreibstil von Cassandra Clare gefällt mir sehr gut. Er ist wunderbar flüssig und angenehm zu lesen.


    Fazit:

    Eine sehr interessante Story mit einigen Längen. Ich liebe die Welt der Schattenjäger sehr und bin gespannt, wie die Geschichte endet.


    3,5/5⭐️

  11. Cover des Buches Erwacht (ISBN: 9783570380116)
    Jessica Shirvington

    Erwacht

     (464)
    Aktuelle Rezension von: Naike

    Ich habe im letzten Viertel abgebrochen, weil es mir zu abgedreht und langweilig wurde. Das mache ich nur selten, wenn ich mit dem Lesen schon so weit fortgeschritten bin, aber die Lust, das Buch zur Hand zu nehmen, war einfach weg. Es ist sicher nicht schlecht für junge Mädels, die auf die Engelthematik stehen, deshalb noch drei Sterne, aber ein Highlight der Literatur ist das echt nicht, da gibt es bessere Urban Fantasy, auch schöner Geschriebenes.

  12. Cover des Buches Ein Fluch so ewig und kalt (ISBN: 9783453272521)
    Brigid Kemmerer

    Ein Fluch so ewig und kalt

     (108)
    Aktuelle Rezension von: TheresasBooks

    Ich bin wirklich begeistert von dem Buch!

    Die Welt ist wirklich gut und schön aufgebaut. Es hat Spaß gemacht mehr über sie und ihre Bewohner zu erfahren. Durch den leichten und flüssigen Schreibstiel bin ich nur durch das Buch geflogen.
    Die Charaktere sind toll. Harper ist eine starke Protagonistin, die sich ihrer Fehler bewusst ist und sich nicht unterkriegen lässt. Sie steht für ihre Taten und kämpft für das, was sie liebt. Rhein ist geheimnisvoll und wirklich interessant. Durch die Perspektivenwechsel erfahren wir mehr über Harper und Rhen, was mir richtig gut gefällt. Auch Grey ist mir ans Herz gewachsen. Er ist loyal zu den Menschen, die er zu beschützen geschworen hat. Ich bin wirklich gespannt, mehr über seine Geschichte zu erfahren.
    Die Geschichte bleibt das ganze Buch über spannend und mit einigen unerwarteten Wendungen ist das Buch zu einem meiner Highlights geworden.

    Fazit:
    Die ganze Geschichte und die Welt sind wirklich gut geschrieben! Die Charaktere und die Handlung sind richtig gut ausgebaut und es hat richtig Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Eine gelungene Romantasy Story.

  13. Cover des Buches Clockwork Prince (ISBN: 9783401508009)
    Cassandra Clare

    Clockwork Prince

     (1.335)
    Aktuelle Rezension von: Booksandmore18

    Eine schöne Fortsetzung, die mich allerdings wieder nicht zu 100% packen konnte. Es war spannend und teilweise sehr überraschend. Ganz besonders noch immer wegen des fantastischen Schauplatzes, der der ganzen Reihe eine unglaublich schöne Atmosphäre verleiht.


    Ich liebe einfach die Protagonisten bzw. die grosse und bunt gemischte Schattenjägerfamilie des Londoner Instituts. Sei es die Leiterin Charlotte, die sich gegen sexistische Angriffe von Männern gegenüber ihrer Position als Frau vehement wehrt, das mutige Dienstmädchen Sophie oder die Lightwood Brüder, hinter denen noch so viel mehr steckt als zuerst vermutet. Ganz speziell ist die Liebesgeschichte, die ausnahmsweise eine sehr gute Dreiecksbeziehung beinhaltet. Man spürt die Emotionen als Leser hautnah und ist zerrissen zwischen dem herzensguten Jem und dem tiefgründigen Will. Ich selbst bin nicht zu 100% überzeugt vom einen oder anderen und kann mich gar nicht entscheiden, auf welche Seite ich mich schlagen möchte. Beide Protagonisten sind wundervoll und passen perfekt zu Tessa. Ein wirklich schwieriger Konflikt, von dem ich zum Glück weiss, wie er ausgehen wird, weil ich die Bücher bereits gelesen habe und dies ein Reread ist.

    Die Handlung gefällt mir ebenfalls sehr gut. Sie hat einen roten Faden, ein Ziel, auf das die ganze Trilogie zusteuert, die dem ganzen eine Richtung gibt. Für mich ist dies sehr angenehm zu lesen, weil die Handlung nicht planlos vor sich hin plätschert und zu keinem Schluss kommt. Ebenfalls gab es ganz viele überraschende Momente, mit denen man niemals gerechnet hätte und die viel Spannung mit sich brachten. Diese Momente habe ich teilweise komplett vergessen und wurde deshalb schockiert. Es gab eine Steigerung innerhalb des Buches und ich kann sagen, dass mir die Geschichte an sich deshalb noch besser gefallen hat als Band eins.

    Verbunden mit dem tollen Setting konnte mich die Schattenjägerwelt wieder begeistern. Das System ist komplex aber nicht kompliziert, gleichzeitig aber so ausgedehnt, dass man eine tolle Urbanfantasywelt hat, die viel Fantasy mit sich bringt. Neben dem Kampf gegen Mortmain und seine Klockwerk Armee wurden auch andere Themen thematisiert, die im 19. Jahrhundert einfach anders waren. So der Kampf von Charlotte gegen die männlich dominierte Welt und die Verteidigung ihrer Position. Auch war es einfach anders, weil Gebräuche und Sitten damals viel steifer und höflicher waren als heute. Dies wirkte teilweise befremdlich, passt aber zum historischen Setting.

    Insgesamt erhält das Buch von mit tolle 4.5 Sterne, weil es noch ein bisschen besser als Band eins war und mich aber dennoch nicht vollkommen packen konnte. An dieser Stelle aber nochmal der Hinweis, dass ich die Bücher bereits vor zwei Jahren gelesen habe und sich deshalb diese Meinung etwas verändert hat. Es war beim ersten Mal vermutlich nochmal spannender als jetzt.

  14. Cover des Buches Verlockt (ISBN: 9783570380185)
    Jessica Shirvington

    Verlockt

     (298)
    Aktuelle Rezension von: MagicWitchyBookworld
    Wie schon im ersten Buch gefällt mir de Schreibstil sehr gut und der Lesefluss ist flüssig. Ebenso wieder das kleine Highlight die vielen Zitate zu Beginn jedes Kapitels.
Die Handlung knüpft am ersten Band direkt an und der Fehler sich auf Phoenix eingelassen zu haben, wiegt zwischen Lincoln und Violet schwer.
So schwer, dass er sich recht abweisend und kühl ihr gegenüber verhält und sie alleine da steht. Die kleinen Momente, wo es zwischen ihnen funkt, werden schnell im Keim erstickt und Magda sorgt immer mehr dafür, dass Violet von ihm abgeschnitten ist und sie ihn ganz für sich einnimmt.
Kein Wunder, wenn sie eifersüchtig wird.
Dennoch machte sie weiter, kämpft, trainiert und versucht Lincoln wieder für sich zu gewinnen. Aber eine Pause ist ihr nicht vergönnt und sie selbst zwingt sich auch bis an die Grenzen und darüber hinaus. Was ich aber auch teils sehr nervig fand, dass sie meint, immer stark sein zu müssen und vor allen die Starke zu spielen.
Auch, dass Phoenix wieder auftaucht und Macht auf sie ausübt und sie noch immer eine Bindung zu ihm fühlen kann, macht es nicht einfacher.
Sie belügt ihre Freunde und auch Lincoln – mal wieder – und es dauert fast bis zum Ende des Buches bis sie mal mit der Sprache raus rückt. Würde sie von Anfang an Klartext reden, würde es gar nicht erst zur Katastrophe kommen!
 Aber sie hat viel zu viel Angst, dass Lincoln sie hasst und sich von ihr abwendet. Sie verschwiegt auch die merkwürdigen Träume, sowie die Tatsache, dass sie Probleme hat ihren Dolch zu benutzen seit sie n der Wüste ihre Entscheidung getroffen hat.
 Wobei mir auch nicht klar ist, warum sie es nicht sagt. Denn dann könnte man ja auch an einer Lösung suchen! Aber lieber die Starke spielen!

    Das war doch einige Male zu viel des Guten und ich hatte das Gefühl aus ihr wird Miss Superwoman. Zum Glück legte es sich gegen Ende des Buches und die Wogen glätten sich. Auch, wenn ein Happy End noch in weiter Ferne ist, schaffen es Lincoln und Violet sich wieder anzunähern und sowas wie eine Beziehung zu haben. Auch, wenn es offiziell nicht gesagt wird.
Ebenso – und das finde ich so super im Buch – bekommt Magda ihr Fett weg für das, was sie getan hat mit Lincoln und Violett, aber auch mit ihrem Grigori-Partner Griffin. Ein gutes Ende für das Buch in jedem Fall und ich bin froh, dass Violet endlich glauben geschenkt wird, was sie angeht.
 Auch endet das Buch sehr spannend und ich bin auf Band drei gespannt.
  15. Cover des Buches Gebannt (ISBN: 9783570380208)
    Jessica Shirvington

    Gebannt

     (237)
    Aktuelle Rezension von: KaterinaFrancesca
    Nun da Phoenix die Schrift der Verbannten in seinen Händen hält, ist er entschlossen, seine Mutter Lilith zu erwecken. Überzeugt davon, nur unter ihrer Herrschaft seinen wahren Platz in der Welt finden zu können, schreckt er auch nicht davor zurück, die Menschen, die Violet am meisten liebt, in Gefar zu bringen. Violet, zerrissen von ihren unerfüllten Gefühlen für Lincoln, setzt alles daran, Phoenix aufzuhalten. Doch als Phoenix sich einer ihrer Freunde bemächtigt und als Unterpfand benutzt, ist Violet bereit, sogar selbst die Pforten zur Hölle aufzustoßen, um die Person zu retten, die sie liebt.

    Band 3 der Saga um Violet Eden überzeugt durch viel Spannung und viele Rätsel. Violets Freunde, der impulsive Spencer, die inteligente Steph und viele Andere treten vermehrt in Aktion. Gleichzeitig wird die Geschichte komplexer und verwobener. Teilweise erschert das den Durchblick, da es schwierig ist, die zahlreichen Gruppen von Wesen auseinander zu halten (Engel, Grigori, Verbannte, Abtrünnige). Eine kleine Erklärung dazu hätte ich mir noch für die Engelsübersicht (am Buchende) gewünscht. Als nervtötend empfand ich Josephine, die "Königin der Akademie", die mit ihrer Sturheit und EIfersucht auf Violet ein sehr aufreibender Charakter ist.
    An manchen Stellen erschein mir die Geschichte einen Hauch zu melodramatisch und pathetisch geschildert.
  16. Cover des Buches Entbrannt (ISBN: 9783570380390)
    Jessica Shirvington

    Entbrannt

     (218)
    Aktuelle Rezension von: KaterinaFrancesca
    Phoenix hat es mit Violets Hilfe geschafft, seine Mutter Lilith aus der Hölle zu befreien und damit gleichzeitig Evelyn, Violets Mutter zurückgeholt, die an Lilith gebunden ist. Violet wird aufgefordert, nach New York zu kommen, um sich einer Grigori-Prüfung zu unterziehen. Unterdessen verschwinden immer mehr Grigorikinder und Violet und ihre Freunde fürchten, dass Phoenix die Liste mit den Namen aller Grigori an seine Mutter gegeben hat. Doch ihre Untersuchung wird ihnen erschwert durch Josephines Missgunst, die es auf Violet abgesehen hat. Gemeinsam mit Dapper und Onyx sucht Steph nach den Zutaten für einen Trank, der Lilith vernichten soll.  Violet udn Lincoln finden zueinander, ohne zu wissen, dass sie einen schrecklicken Preis bezahlen müssen.

    Der 4. Band der Grigori-Saga ist voller Spannung und mit viel Action, sodass es nie langweilig wird. Das Wiederauftauchen von Evelyn führt zu einer Menge Komplikationen, da auch Vis Vater in die Geheimnisse eingeweiht werden muss. Gleichzeitig sieht man, wie Violet und Evelyn sich durch ihre schwierig Beziehung kämpfen und erfährt mehr über die Beziehung von James und Evelyn. Allerdings brauhct Violet hin und wieder etwas lange, um gewisse Hintergründe zu erschließen, was dem Leser/der Leserin bereits Kapitel vorher klar wird. Phoenix' Motive für die Wiedererweckung Liliths kamen mir ein wenig konstruiert vor. Dennoch ist er ein so vielschichtiger und gezeichneter Charakter, der es einfach spannender macht. Wie leider schon bei den Büchern davor, ist es mir ein Hauch zu viel Melodrama:
  17. Cover des Buches Die Uralte Metropole - Lilith (ISBN: 9783453529113)
    Christoph Marzi

    Die Uralte Metropole - Lilith

     (401)
    Aktuelle Rezension von: BeeLu
    * Teil zwei einer Reihe*


    Der Auftakt 'Lycidas' der Reihe aus der Uralten Metropole hat mir schon außerordentlich gut gefallen, sodass ich den Nachfolgeband 'Lilith' nicht lange liegen lassen konnte! 
    Mein Wiedersehen mit vielen liebgewonnenen Charakteren (Ich möchte auch Dinsdale das Irrlicht haben!) war herzlich und es gesellen sich noch neue tolle Figuren dazu!
    Es ist einige Zeit seit den Geschehnissen vom letzten Weihnachtsfest vergangen und Emily und Aurora leben sich bei ihren neuen Pflegeeltern ein, sie besuchen eine "normale" Schule und versuchen, ein weitgehend normales Leben zu führen. Beide erhalten Unterricht von Wittgenstein und dem Elfen Micklewhite und gerade Emily baut ihre Trickster-Fähigkeiten aus. Doch die Vergangenheit ruht nicht und schnell wird klar, dass es in der Uralten Metropole Unruhen gibt, außerdem gilt es weiterhin, Kontakt zur kleinen Mara herzustellen.
    Jack the Ripper treibt sein Unwesen und auch andere Geschöpfe sind auf den Plan gerufen. Und was hat es mit der mysteriösen Lilith auf sich, um die sich alles zu drehen scheint?
    Wiedereinmal toll! Sofort hatte Marzi mich wieder abgeholt und in die Uralte Metropole eintauchen lassen. Ich liebe diese düstere, gruselige Welt! 
    Im Gegensatz zu 'Lycidas' geht es hier etwas geradliniger vor, es gibt weniger verwirrende Zeitsprünge, dafür ist es für meinen Geschmack stellenweise ein wenig langatmig gewesen. Aber wirklich nur ein wenig. Der schrullige Wittgenstein ist wieder Erzähler und ich liebe seine trockene Art, von den Geschehnissen zu berichten. Ein bisschen holprig wird es, wenn er als allwissender Erzähler von Gedanken und Gegebenheiten berichtet, die er so gar nicht oder nur schwer wissen kann (vielleicht wurde es ihm im Nachhinein auch einfach erzählt?) aber ich finde diese überheblich angehauchte Art ganz passend zu diesem Charakter. 
    Die Verbindung zwischen Emily und Aurora ist sehr eng und die Zuneigung und den Halt, den beide sich gegenseitig geben wird nahezu durch die Seiten greifbar.
    Marzi vermengt ägyptische Götter, griechische Sagen und Mythen gekonnt miteinander und lässt in der Jetztzeit zusätzlich noch den Flair vom viktorianischen London entstehen - und erzeugt trotzdem eine spannende und stimmige Welt!
    Der nächste Band wird definitiv nicht mehr lange ungelesen bei mir verweilen!

  18. Cover des Buches Grün wie die Hoffnung (ISBN: 9783442383559)
    Nora Roberts

    Grün wie die Hoffnung

     (375)
    Aktuelle Rezension von: lesenbirgit

    Dieses neue Cover ist auch sehr schön. Ich habe noch die ältere Version, aber es kommt ja auf den Inhalt drauf an. Die Bücher von ihr sind allesamt einfach nur traumhaft geschrieben. Ich habe bis jetzt alle verschlungen.Gerade die mystischen wie dieses hier haben es mir angetan. <Ich liebe ihre Bücher und habe auch schon ganz viele im Bücherschrank stehen. Es ist auf jeden Fall wert es zu lesen. Die ganze Trilogie

  19. Cover des Buches City of Fallen Angels (ISBN: 9781406328677)
    Cassandra Clare

    City of Fallen Angels

     (189)
    Aktuelle Rezension von: happywiggle
    Simon Lewis muss sich noch daran gewöhnen, ein Vampir zu sein. Besonders seit seine beste Freundin Clary kaum noch Zeit für ihn hat. Sie ist zu beschäftigt mit ihrer Ausbildung zur Schattenjägerin und ihrer großen Liebe Jace. Doch finstere Dinge geschehen. Ist der Krieg, den Simon gewonnen glaubte, noch nicht vorbei?
    (Quelle: Thalia)


    [Ich habe das Buch auf Englisch gelesen]


    Rezension/Meinung:
    Dies ist der 4. Band der Mortal Instruments Reihe von Cassandra Clare. Wie schon in den Rezensionen der vorherigen Teile beschrieben, hat Clare einen besonders schnellen, flüssigen und spannungsaufbauenden Schreibstil, welchen sie in allen Teilen der Reihe bis jetzt flüssig durchgesetzt hat. Doch dieser Teil, City of Fallen Angels, war alles andere als spannend! Das Buch hat recht lange gebraucht, um sich aufzubauen und um überhaupt zu vermitteln, um was es diesmal geht. 
    Bis zum Schluss wusste ich nicht, um es jetzt wirklich geht, erst die letzten 100 Seiten des Buches haben mich darüber aufgeklärt. 
    Obwohl bekannt ist, dass Cassandra Clare viel Romantik in die vorherigen Bände eingebaut hat, hat sie es mit COFA definitiv übertrieben. Die erste Hälfte des Buches besteht hauptsächlich aus den Liebesgeschichten der verschiedenen Charaktere. Spannung und Fantasy scheint hier weniger als nebensächlich zu sein.
    Selbst die Charaktere handeln in diesem Buch komplett irsantional, siehe Jace. Ich möchte hier nicht spoilern, es ist bekannt, dass Jace in den vorherigen Teilen immer wieder irrantional und von der Liebe und seiner Vergagenheit gelenkt gehandelt hat. Sein Handeln in diesem Buch ist mir aber bis heute unverständlich, nicht nachvollziehbar. Es kam mir so vor, als würde keiner in diesem Buch miteinander sprechen, sind es Probleme oder sonst was. 
    Oft ist es mir so vorgekommen, dass Clare in den Kapiteln von einer Handlung zur nächsten springt, ohne dass die Lücke dazwischen gefüllt oder erklärt wird. Immer wieder habe ich mich gefragt, warum ein Charakter dieses Detail weiß oder nicht weiß, wurde es ihm/ihr doch im vorigen Kapitel gesagt/nicht gesagt.


    Fazit:
    Für mich war dieses Buch ein Flop. Wäre es nicht die vertraute Welt der Shadowhunter, hätte ich dieses Buch wohl nie beendet. Es kam mir lieblos und dahergehetzt geschrieben vor. Das war ich von Cassandra Clare nicht gewohnt. Mir ist bewusst, dass Clare eine neue Story aufbauen muss, doch ist ihr dies eher zaghaft und schwach gelungen. Wer die ersten Bände der Reihe kennt, hat so seine Lieblinge. Doch in diesem Buch hab ich meine Lieblinge überhaupt nicht wiedererkannt, hat Clare anscheinend die Verbindung zu ihren Charakteren verloren. 


    Ich hoffe, dass die nächsten Teile wieder den altbekannten Zauber der ersten drei Teile zurück bekommen.


    City of Fallen Angels muss ich wohl 2 Sternchen geben...


  20. Cover des Buches Nächsten Sommer (ISBN: 9783746627328)
    Edgar Rai

    Nächsten Sommer

     (181)
    Aktuelle Rezension von: gst

    Es ist Anfang Mai 2021 und die Außentemperatur steigt nicht über zehn Grad. Da kann man sich doch nur irgendwohin wünschen, wo das Wetter einen nach draußen lockt! Ich habe mit diesem Buch das richtige Trostpflaster gefunden. Schon die ersten Seiten zogen mich an:

    „Es ist der erste richtig warme Tag dieses Jahres. Gestern war noch Winter, eine Ahnung von Frühling im Gepäck. Heute ist alles anders. Als würde man über LOS gehen und nochmal von vorn beginnen.“ (Seite 7)


    Felix wohnt in Berlin in einem Bauwagen, seit er zu Hause ausgezogen ist. Und nun erreicht ihn die Nachricht, dass er von seinem Onkel ein Haus in Südfrankreich geerbt hat. Gemeinsam mit seinen Jugendfreunden kommt die Idee auf, es sofort zu begutachten. Marc stellt seinen alten VW-Bus zur Verfügung und Bernhard lässt sich überreden mitzufahren, weil sein Schwarm Zoe auch dabei sein will. Es sind recht unterschiedliche Typen, die sich hier zusammen auf die Reise machen.

    Der Autor hat seine Idee in einem mitreißenden Schreibstil verpackt, der mich so manchmal herzhaft auflachen ließ. Schon bald hatte ich das Gefühl, selbst das Klappern des lockeren Auspuffs zu hören und mich an den Gesprächen zu beteiligen. Nach und nach lernte ich die Macken der Mitreisenden kennen und konnte mir ein gutes Bild von ihnen machen.

    Marc ist Musiker durch und durch, Felix ein verkapptes Mathegenie ohne Abitur und Bernhard kümmert sich liebevoll um seine kranke Mutter, die in einem Heim lebt und kaum noch auf ihn reagiert. Zoe lässt sich erst in Genf vom Flugplatz abholen, weil sie mal wieder auf die leeren Versprechen ihres Chefs hereingefallen war, der sich doch nie von seiner Familie trennen würde. Die selbstbewusste Anhalterin Lilith ergänzt die illustre Gesellschaft, die so einige Schwierigkeiten auf dem Weg zu meistern zu hat.

    Das Buch hat mich weitgehend gut unterhalten. Einzig der zweite gemeinsame Abend war mir etwas zu abgefahren. Da hat der Autor in meinen Augen zu sehr übertrieben, weshalb ich um einen Punkteabzug nicht herum komme.

    Aber wenn man sich seine Vita anschaut, hat er wohl nicht zu sehr geflunkert. Bei Rowohlt habe ich folgendes über ihn gefunden: Edgar Rai, geboren 1967, wurde mehrerer Schulen verwiesen, ging ein Jahr nach Amerika und studierte Musikwissenschaften und Anglistik in Marburg und Berlin. Er arbeitete unter anderem als Drehbuchautor, Basketballtrainer, Chorleiter, Handwerker und Onlineredakteur. Seit 2001 ist er freier Schriftsteller und hat mehrere Romane veröffentlicht. Edgar Rai hat drei Kinder und lebt in Berlin.

  21. Cover des Buches Engelssturm - Uriel (ISBN: 9783453409293)
    Heather Killough-Walden

    Engelssturm - Uriel

     (96)
    Aktuelle Rezension von: Daniela_Franzelin
    Die Idee dieses Romans finde ich richtig gut und sie wurde zumindest im ersten Teil schon mal spannend umgesetzt.
    5 Erzengel und 1 Sternenengel...und ein Streit zwischen zwei von ihnen um die Frau.
    Der Roman beginnt schon spannend und dies kann auch im weiteren Verlauf gehalten werden. Immer wieder warten neue Überraschungen auf den Leser, die es Uriel schwer machen, seinen Sternenengel für sich zu gewinnen. Und nach und nach erfährt der Leser alles nötige über die Welt der Erzengel, die sich auf der Erde befinden.
    Besonders das Ende ist nochmals sehr fulminant und spitzt sich zu einem Höhepunkt zu, an dem man das Bucj nicjt mehr weglegen möchte.
    Auch die Charaktere konnten mich pberzeugen: Jeder der Erzengel ist anders begabt und mit einem anderen Charakter gesegnet. Ich hoffe, dass man davon noch etwas mehr in den folgenden Büchern liest.

    Bisher alles gute Worte...aber auch etwas Kritik muss sein! Ich bin der Meinung, dass ruhig etwas mehr an Liebesgeschichte enthalten sein könnte. Sie geht zwar nicht unter...aber mir hat die Leidenschaft und das Drama um die Liebe etwas gefehlt. Klar, dass Uriel auf seinen Sternenengel steht. Aber was schätzt er so an ihr? Irgendwie wurde einfach davon ausgegangen, sie passen zueinander und fertig...das Warum war irgendwie unbedeutend.

    Trotzdem kann ich den Roman an alle Fantas,Vampir und Engel-Begeisterten nr weiterempfehlen. Man sollte sich aber kein zu großes Liebesdrama erwarten...aber jede Menge spannende Wendungen.
  22. Cover des Buches Die Uralte Metropole - Lumen (ISBN: 9783453529120)
    Christoph Marzi

    Die Uralte Metropole - Lumen

     (341)
    Aktuelle Rezension von: Mizuiro
    Erst das Offensichtliche: Das Cover meiner Ausgabe von  Lumen passt schön in die Reihe und ist genauso hübsch wie das der ersten beiden Teile. Irgendwo habe ich es ja schon geschrieben,... Das Cover war ausschlaggebend dafür, dass ich den ersten Teil gekauft habe... Das kann schon einiges ausmachen...
    Die Figuren in  Lumen sind uns größtenteils schon aus  Lycidas und  Lilith bekannt. Emily ist jetzt  achtzehn und schon das mag ich an der Reihe sehr. Dass man als Leser mit den Figuren älter wird. So hängt man noch ein Stück mehr an ihnen. Leider ist man dann noch trauriger wenn man das Buch beendet hat...
    Auch sonst ist das Buch übrigens eine gelungene Fortsetzung seiner Vorgänger. Und ich meine sehr, sehr gelungen. Meistens finde ich es ja extrem schwierig Mehrteiler zu lesen. Da ist zwischen Teil X und Teil Y dann eine Menge Zeit vergangen und man kann sich nicht mehr gut erinnern und viele Autoren lassen einen diesbezüglich dann ja auch ziemlich im Regen stehen.Nicht so bei  Lumen! Immer wieder werden Bezüge zu den vorigen Bänden hergestellt, Personen bzw. Ereignisse ins Gedächtnis gerufen und Zusammenhänge erklärt. Und zwar in perfektem Ausmaß. Es ist nicht so, als würde man eine gesamte Zusammenfassung des bisher geschehenen auf 100 Seiten wiedervorgekaut bekommen, aber man wird eben auch nicht einfach so in die Handlung geworfen. Die Gedächtnisstützen sind unauffällig und unaufdringlich im Buch verteilt, sie helfen, aber stören nicht. Perfekt! 
    Der Schreibstil Marzis ist auch in Lumen ganz, ganz großartig wunderbar literarisch und schön passend. Unter anderen Umständen wäre mir der Stil vielleicht zu pathetisch vorgekommen, aber.. ich weiß auch nicht... Master Wittgenstein darf das. Tatsächlich glaube ich, dass es an dem mürrischen Erzähler selbst liegt, dass mich dieser Stil nicht stört. Große Worte und sich wiederholende Wendungen passen einfach zu ihm. Aber fragt nicht mich... 
    Dazu kommen wieder die altbekannten großartigen intertextuellen Verweise, die einem aus jeder Zeile entgegenhüpfen und die ich so liebe! Irgendwann werde ich die Bücher noch einmal lesen und allen Verweisen auf den Grund zu gehen versuchen... Eine schöne Aufgabe fürs hohe Alter.
    Was soll ich noch sagen... Ich bin einfach so richtig begeistert von diesem Buch. Perfekter Stil, perfekte Spannung und das Ende... DAS ENDE!!! Ich bin immer noch ganz fertig...Ich mache es einfach kurz: Ich gebe dem Buch fünf Punkte, was sogar mehr ist, als ich dem zweiten Teil gegeben habe. Auch wenn beide Teile gleichermaßen spannend und sich im Prinzip sehr ähnlich sind, hat mich  Lumen weniger verwirrt als  Lilith. Die Handlung war eine Spur besser nachzuvollziehen und  Lumen hätte in Wahrheit sowieso gleich zehn punkte verdient.
    Fairerweise möchte ich am Schluss noch anmerken, dass bestimmt nicht jeder die Uralte-Metropole-Reihe mögen wird. Der Schreibstil ist schon sehr eigen, weil ziemlich verschachtelt und die Handlungsstränge sind so verworren, das mag man... oder man mag es nicht. In jedem Fall ähneln sich die drei Teile sehr und ich wage zu behaupten: Wer  Lycidas nicht gemocht hat, dem werden auch  Lilith und  Lumen nicht gefallen. Alle anderen sollten  Lumen auf alle Fälle eine Chance geben!
  23. Cover des Buches City of Fallen Angels (ISBN: 9783838769059)
    Cassandra Clare

    City of Fallen Angels

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Aglaya
    Nachdem Valentin und sein Sohn Sebastien geschlagen wurde, herrscht wieder Frieden unter den Schattenjägern. Doch haben sie wirklich alle Gegner besiegt?

    "City of fallen Angels" ist der vierte Band der "Chroniken der Unterwelt". Die einzelnen Bände bauen aufeinander auf, sodass Vorkenntnisse zum Verständnis unabdingbar sind.

    Inhaltlich dreht sich Band 4, wie auch die Vorgänger, um die Freundschaften der Schattenjäger, ihre Liebesbeziehungen und zwischendurch auch mal um den Kampf gegen das Böse. Ok, das ist jetzt vielleicht etwas überspitzt ausgedrückt, den Kampf gegen den grossen Gegner ist nicht komplett irrelevant, aber auch nicht wirklich im Vordergrund. Wer die Reihe bis hierher verfolgt hat, weiss ja aber schliesslich, was ihn erwartet, und sollte dadurch nicht überrascht werden. Die grosse Spannung bleibt allerdings aus.

    Gelesen wird das Hörbuch von der "Tatort"-Kommissarin Andrea Sawatzki. Leider konnte sie mich als Sprecherin nicht überzeugen. Sie liest öfters etwas stockend, was in mir den Eindruck erweckte, sie hätte ohne Vorbereitung gleich aufnehmen müssen.

    Da die Reihe einen übergreifenden Handlungsbogen aufweist, stellt sich die Frage nach einer Empfehlung nicht wirklich. Kennst du sie Reihe und willst wissen, die die Geschichte und Clary und Jace ausgeht? Dann musst du weiterlesen. Kennst du die Reihe nicht? Dann ist es sinnlos, bei Band 4 einsteigen zu wollen.


    Mein Fazit
    Mehr Liebesgeplänkel als Fantasy
  24. Cover des Buches Das magische Portal (ISBN: 9783442475186)
    Aileen P. Roberts

    Das magische Portal

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Aileen P. Roberts war das Pseudonym der deutschen Fantastik-Autorin Claudia Lössl, die tragischerweise im Alter von 40 Jahren am 05. Dezember 2015 verstarb. Sie hinterließ ihren Ehemann Stephan, mit dem sie unter dem Sammelpseudonym C.S. West ebenfalls fantastische Romane verfasste, und ihre Tochter. Die Schriftstellerin litt unter einer schweren Krankheit, wovon offenbar nicht einmal ihr Verlag Goldmann Kenntnis hatte. Die Nachricht ihres Todes überraschte Fans wie Verleger gleichermaßen. Ich möchte ihrer Familie an dieser Stelle mein tief empfundenes Beileid aussprechen. Ich wusste nicht, dass sie nicht mehr unter uns weilt, als ich „Das magische Portal“, den ersten Band der „Weltennebel“-Trilogie, las. Durch ihre Bücher bleibt sie auf ewig in Erinnerung.

    Was hat die unscheinbare Mia bloß an sich, dass sich Darian zu ihr hingezogen fühlt? Weder entspricht sie seinem Typ, noch verkehrt sie in denselben sozialen Kreisen. Er ist beliebt und wohlhabend, sie hingegen wird von allen „die Vogelscheuche“ genannt. Als sie sich auf einer Studienreise nach Schottland näherkommen, erkennt Darian, dass sein Interesse an Mia über eine harmlose Schwärmerei hinausgeht. Sie verbirgt ein unglaubliches Geheimnis: sie ist kein Mensch. Sie stammt aus einem magischen Land namens Albany, dessen königliche Familie vor 25 Jahren Opfer einer heimtückischen Verschwörung wurde. Nur der jüngste Prinz überlebte und wurde durch den Weltennebel in Sicherheit gebracht. Von Verzweiflung getrieben offenbart sie Darian die Wahrheit: er ist Albanys verschollener Prinz, der Thronerbe und muss schnellstmöglich zurückkehren, um sein geknechtetes Volk zu erlösen. Obwohl Mias Geschichte verrückt klingt, glaubt Darian ihr. Doch die Reise nach Albany fordert Opfer und schon bald muss Darian einsehen, dass er in seiner Heimat vielleicht nicht willkommen ist…

    „Das magische Portal“ ist wohl Geschmackssache. Ich fand den ersten Band der „Weltennebel“-Trilogie nicht schlecht, doch leider war er überhaupt nicht meins. Als glühender High Fantasy – Fan sind Crossgenre-Vertreter wie dieser Roman für mich ein Glücksspiel, weil mich die fiktive Welt, die sie vorstellen, weit mehr interessiert als die Ereignisse in unserer Realität. Das heißt, sowohl der Übergang in diese Welt muss gelungen sein als auch das Wordbuilding selbiger, das dann wiederum die Handlung bestimmt. „Das magische Portal“ überzeugte mich in allen drei Punkten nicht. Anfangs war ich überrascht, wie schnell sich das Geschehen entwickelt: Darian erfährt früh, dass er der verlorene Prinz Albanys ist und entscheidet ungeachtet der Konsequenzen sofort, seinen Thron in Besitz zu nehmen. Seine Entschlussfreudigkeit sagte mir zu, schließlich wollte ich Albany kennenlernen. Während Mia und Darian darum kämpfen, die Reise in die Tat umzusetzen, beschlichen mich jedoch Zweifel. Wollte Darian nicht viel zu wenig über das Land, das er zu regieren gedachte, wissen? Natürlich stellt er Mia die grundlegendsten Fragen, wichtige Themen wie Politik und Wirtschaft hingegen streift er lediglich. Ich begann, seine Kurzentschlossenheit als überstürzt und naiv zu interpretieren. Mir schwante Übles für das magische Reich und sobald Darian in Albany eintraf – natürlich nicht ohne Verluste – bestätigte sich meine Vorahnung. Darian ist unverantwortlich schlecht auf seine neue Position vorbereitet und wird vollkommen allein gelassen, was ich als Folge der gravierenden Lücken des oberflächlichen Worldbuildings auslege. Albany erschien mir wie ein zweidimensionales Gemälde. All die kleinen Details, die eine fiktionale Welt trotz fantastischer Elemente real wirken lassen, fehlen dort. Territoriale Grenzen sind diffus und inkonsequent, die Beziehungen zwischen den Völkern schwer nachzuvollziehen, politische und ökonomische Gegebenheiten und Gesetze maximal grob umrissen. Für mich fühlte sich das Land wie eine Spielwelt an, die Aileen P. Roberts erschuf, um ihren verträumten Vorstellungen eines parallelen, verzauberten Universums Gestalt zu verleihen, ohne sich ernsthaft um Realismus oder Logik zu bemühen. Ich fand das sehr schade, denn Albany hat definitiv Charme. Unglücklicherweise langweilte mich die Handlung allerdings so sehr, dass ich die bezaubernden Facetten des Settings nicht schätzen konnte. Es passiert einfach zu wenig. Von Trauer gelähmt lässt sich Darian um seinen Thron betrügen und gerät in eine qualvolle Spirale aus Verzweiflung und Selbstekel. Er versinkt in einer hübschen, ausgewachsenen Depression, die ihn daran hindert, seine Situation zu ändern. Mich berührte sein Schmerz überhaupt nicht, weil ich sein Verhalten als egoistisch empfand. Sein Volk braucht ihn. Derweil er sich ausgiebig im Selbstmitleid suhlt, leiden sie unter horrend hohen Steuern und einer herzlosen Politik der Willkür. Das konnte ich ihm nicht verzeihen, obwohl er zum Ende von „Das magische Portal“ eine vollständige Läuterung durchläuft. Es war zu spät – meiner Auffassung nach hatte er sein Anrecht auf den Thron längst verspielt.

    Über die Toten soll man nur Gutes reden, besagt ein altes lateinisches Sprichwort. Deswegen fiel mir diese Rezension zu „Das magische Portal“ ziemlich schwer, denn der tragisch frühe Tod von Aileen P. Roberts alias Claudia Lössl löste in mir den reflexhaften Wunsch aus, alle Kritik an ihrem Trilogieauftakt zu verschweigen. Aber das wäre unehrlich. Ich glaube, dass man den Toten Respekt erweist, indem man ihr Vermächtnis aufrichtig beurteilt. „Das magische Portal“ bot mir zu wenig Abwechslung, kränkt meiner Meinung nach am schemenhaften Worldbuilding und war zu sehr auf die emotionale Ebene fokussiert. Leser_innen, die feminine, magische Liebesgeschichten mögen und zugunsten der Gefühle weniger Wert auf ein konsequentes Weltendesign legen, sind hier sicher besser aufgehoben. Ich bin nicht das richtige Publikum für die „Weltennebel“-Trilogie und kehre Albany demzufolge den Rücken.

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