Bücher mit dem Tag "lima"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lima" gekennzeichnet haben.

10 Bücher

  1. Cover des Buches Roter April (ISBN: 9783518419649)
    Santiago Roncagliolo

    Roter April

    (13)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Toller Ansazt, tolles Thema, guter Start und an den meisten Stellen sehr gute Sprache. Aber...... Irgendwann verliert der Autor den Faden und der Krimiplot verliert seinen Pfad und die Geschichte gerät ins stocken. Nichts spannendes bleibt hier mehr übrig, leider. Schade um diesen sympathischen Autor.

  2. Cover des Buches Writers in New York (ISBN: 9783492501941)
    G.S. Lima

    Writers in New York

    (114)
    Aktuelle Rezension von: Nika488

    Poetisch, gefühlvoll und voller Sehnsucht


    „Writers in New York“ von GS Lima ist eine wunderschöne, tiefgründige Geschichte über zwei junge Menschen, die durch ihre Worte verbunden sind, aber durch das Leben getrennt zu werden.


    Was dieses Buch besonders macht:

    - Authentische Charaktere – India und Alec sind vielschichtig, verletzlich und lebendig. Ihre inneren Kämpfe und ihre Entwicklung machen die Geschichte umso berührender.

    - Eine mitreißende Liebesgeschichte – Die Dynamik zwischen den beiden ist voller Spannung, Emotionen und bittersüßer Romantik.

    - Poetischer Schreibstil – Die Sprache ist bildhaft, gefühlvoll und zieht einen sofort in den Bann.

    - New York als atmosphärische Kulisse – Die Stadt der Träume wird perfekt in Szene gesetzt und verleiht der Geschichte zusätzlichen Charme.


    Mein Fazit:

    Eine tiefgehende und emotional aufgeladene Story über Liebe, Worte und das Leben. Lediglich das Tempo der Handlung ist stellenweise etwas gemächlich, doch die berührenden Momente machen das mehr als wet. Ein Muss für Fans von gefühlvollen New-Adult-Romanen! 

  3. Cover des Buches Ein diskreter Held (ISBN: 9783518465455)
  4. Cover des Buches Gnadenfrist (ISBN: 9783257236644)
    Arnon Grünberg

    Gnadenfrist

    (33)
    Aktuelle Rezension von: solveig

    Eigentlich ist Jean Baptist Warnke ganz zufrieden mit seiner Arbeit als Diplomat in Peru. Auch sein Privatleben mit Frau und zwei Töchtern liebt er. Als er eines Tages Malena in einer Bar kennenlernt, gefällt sich Warnke zunächst in der Rolle des Liebhabers und Gönners. Nach und nach vertieft sich seine Zuneigung zu der jungen Frau, obwohl er nicht viel über sie weiß. Bis es eines Tages zu einer Geiselnahme in der japanischen Botschaft kommt...

    Stets aus der Sicht seines Protagonisten erzählt Grünberg die Geschichte der Wandlung eines braven Bürgers zum Terroristen. Sehr verknappt und mit viel bitterer Ironie zeichnet der Autor die Arroganz von Menschen, ihr Arrangement mit der jeweiligen Gesellschaft, die sie umgibt,  und die Vorteile, die so mancher aus seiner Stellung zieht. Zunächst amüsiert, gefriert dem Leser am Ende das Lächeln allerdings.  

    „Gnadenfrist“ ist ein recht kurzer Roman, der aber eine Menge Stoff zum Nachdenken in sich birgt.

  5. Cover des Buches Ceviche. Das Kochbuch (ISBN: 9783458177913)
    Juan Danilo

    Ceviche. Das Kochbuch

    (27)
    Aktuelle Rezension von: Stephan_Michel
    Ceviche, das peruanische Fischgericht das gerade die Welt erobert. Wenige Zutaten, Schärfe, Säure, mehr braucht eine gute Ceviche nicht. Und genau dabei hilft das toll fotografierte und schön beschriebene Buch sehr gut.

    Rezepte:
    Wie der Titel schon sagt, geht es in dem Buch um Ceviche. Dabei handelt es sich typischerweise um rohen Fisch bzw. Meeresfrüchte, die in Limettensaft gegart werden. Es gibt aber auch vegetarische Variaten und eine gute Auswahl an Beilagen und peruanischen Drinks (insbesondere das Pisco Sour Rezept ist toll!). Die Erklärungen für die Rezepte sind klar, durchdacht und funktionieren gut.

    Bilder:
    Das gesamte Buch ist unglaublich gut fotografiert und die Bilder machen schon richtig Lust auf mehr. Hier hat der Verlag das Geld sehr sinnvoll in einen guten Fotografen investiert.

    Gesamteindruck:
    Man braucht gute,frische Zutaten für eine gute Ceviche. Sonst hilft auch dieses Buch wenig. Aber mit diesem Buch wird es in jedem Fall gelingen, aus ebendiesen frischen Zutaten ein tolles Gericht zu zaubern. Sehr empfehlenswert für Fans der Ceviche!
           
  6. Cover des Buches Django (ISBN: 9783775157803)
    Damaris Kofmehl

    Django

    (7)
    Aktuelle Rezension von: Minni
    "Django - Perus Staatsfeind Nummer Eins" erzählt die packende und wahre Geschichte Oswaldo, genannt Django. Nachdem Django in jungen Jahren seine Eltern verlor, wuchs er bei seinen Onkel und Tante auf, die ihn wie ihr eigenes Kind liebten. Doch nach und nach gerät Django auf die schiefe Bahn. Er beschließt Bankräuber zu werden und überfällt schließlich mehr als 200 Banken. Gefängnisaufenthalte bringen ihn nicht zum Einknicken - er schafft es sogar mehrmals zu fliehen. Er ist einer der berüchtigsten Verbrecher Perus und verletzt immer wieder die Menschen, die ihn lieben. Bis eines Tages Gott sein Leben umkrempelt, nicht zuletzt auch durch die treuen Gebete seiner Frau, die trotz seiner Fehler und seinem Fremdgehen zu ihm gehalten hat. Sein Leben nimmt eine Wendung und heute ist Django Pastor.

    Im Urlaub habe ich dieses 357 Seiten dicke Buch gelesen und zwar an einem Tag in einem Rutsch durch. Es war so packend und spannend geschrieben, dass ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte. Da hat Damaris Kofmehl wieder einmal ein Meisterwerk geschrieben, das mich sehr berührt hat. Gefreut habe ich mich auch über die Fotos am Ende, gewünscht hätte ich mir noch ein paar mehr Bilder aus seinen "alten Zeiten".

    Ein absolut empfehlenswertes Buch für spannende Lesestunden und einer tiefgehenden Botschaft.
  7. Cover des Buches Das Komplott zu Lima (ISBN: 9783627002213)
  8. Cover des Buches Dich zu verlieren oder mich (ISBN: 9783716000069)
    Homeira Qaderi

    Dich zu verlieren oder mich

    (44)
    Aktuelle Rezension von: mimitati_555

    Homeira wird in Afghanistan geboren, ihre Kindheit und Jugend beschattet von Krieg und Unterdrückung. Mit Hilfe ihrer Familie wächst das Mädchen mit Büchern auf, die Liebe zur Literatur wurde ihr förmlich in die Wiege gelegt. Mit dreizehn Jahren riskiert sie ihr und das Leben ihrer Familie, als sie Kinder unterrichtet im Lesen und Schreiben, nachdem die Taliban an die Macht gekommen und Schulen für Mädchen geschlossen sind. Jahre später glaubt sie, einen Weg gefunden zu haben, als Frau in Afghanistan glücklich zu sein, als ihr Mann ihr nach der Geburt des gemeinsamen Sohnes mitteilt, dass er eine Zweitfrau heiraten wird. Homeira aber will sich damit nicht abfinden, rebelliert und verliert ihren Sohn.

    „Dich zu verlieren war der schlimmste Schmerz, den ich je erlitten habe, und ich weiß, dass Du sehr, sehr wütend sein musst. Aber ich hatte das Gefühl, dass ich mich entscheiden musste, nicht nur für mich, sondern auch für mein Land und letzten Endes für dich. Keiner von uns beiden soll zu einem Land gehören, das Frauen so erniedrigt, wie die afghanische Gesellschaft es tut.“ (Seite 226)

    Dieses Buch ist kein Roman, es ist die wahre Geschichte einer afghanischen Frau und Mutter, die mich nach dem lesen erschüttert und tränenüberströmt zurücklässt. Homeira Qaderi wendet sich im Buch an ihren Sohn und damit auch an die Lesenden, sie geht zurück in eine Zeit, als sie ein Kind war und in einer gefährlichen, frauenfeindlichen Welt aufgewachsen ist. Es war eine Zeit des Krieges, der Besatzung und des Widerstands, immer gab es Mächte, die unterdrückten, befehligten und entschieden, was zu tun und was zu unterlassen ist. In der gesamten Zeit wurde das Kind, das Mädchen, die junge Frau nicht müde, alles dafür zu tun, um ihren Traum zu verwirklichen, eine Schriftstellerin zu werden. Dies tat sie gegen alle Widerstände; auch davon handelt dieses Buch.

    „Die Geschichte der afghanischen Frauen ist eng mit der Geschichte und Politik unseres Landes verwoben. Sie ist ein endloser Strom aus Kummer in Zeiten des Friedens und des Krieges, durchdrungen von Schmerz, der doch nie das heilende Meer erreicht.“ (Nachwort, Seite 230)

    Voller Ehrfurcht und Bewunderung las ich dieses Buch über Homeira Qaderis Kampf gegen die Gesellschaft, die Umstände, ihren Ehemann und letztlich den Staat, als sie vor Gericht um das Sorgerecht kämpfen muss. Das Nachwort erläutert die Umstände, die Danksagung vervollständigt das Bild und ich verneige mich tief vor so viel Stärke und Mut. Es ist richtig und wichtig, die Stimme zu erheben, wie die Autorin es mit diesem Buch tut. Eine Leseempfehlung und die volle Punktzahl sind da wohl selbstverständlich.

  9. Cover des Buches Die Enthüllung (ISBN: 9783518468043)
    Mario Vargas Llosa

    Die Enthüllung

    (13)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Die Originalausgabe dieses Romans erschien 2016 unter dem Titel „Cinco esquinas“. Der erfolgreiche Geschäftsmann und Ingenieur Enrique Cárdenas wird von dem Boulevardjournalisten Rolando Garro mit Fotos von einem sexuellen Fehltritt erpresst. Er weigert sich jedoch, darauf einzugehen.

    Die Geschichte spielt zum größten Teil während der letzten Jahre der Regierungszeit Alberto Fujimoris, lediglich das letzte Kapitel („drei Jahre später“) spielt nach deren Ende. Den Zustand des Landes (Peru) zu der Zeit, schildert Vargas Llosa in den schrecklichsten Farben: gefährlich wegen des allgegenwärtigen Terrorismus, größtenteils verarmt und durch und durch korrupt bis in die Regierung. Das war sicherlich auch so, hat aber insofern ein „Gschmäckle“, als es der Autor selbst war, der 1990 die erste Wahl gegen Fujimori verlor. Jedoch ist die vollkommen durchtriebene und verlogene Korruptheit des Geheimdienstchefs unter Fujimori, Vladimiro Montesinos, den Vargas Llosa nur den „Doktor“ nennt, eindeutig nachgewiesen. Dennoch kann ich mich des Eindrucks nicht so ganz erwehren, dass Vargas Llosa mit diesem Buch auch Rache nehmen wollte für die Machenschaften des Geheimdienstchefs gegen seine Person. Dazu passt auch die aufklärerische Ausgabe der Boulevardzeitschrift gegen Ende.

     So dichtet er Rolando Garro schließlich sogar Würde an, weil er versucht hat, dem Druck zu entkommen: „Er hatte seine Würde, ganz bestimmt, wollte nicht länger die Kloake für das Regime von Fujimori spielen, das Klo, durch das die ganze Kack der Regierung rauscht. (Suhrkamp Tb, 1. Aufl. 2017, S. 262)

    Vargas Llosa versteht das Handwerk des Erzählens im Grunde meisterhaft, in diesem Roman jedoch berichtet er zu sehr, die handelnden Personen bleiben charakterlich blass und wirken beliebig. Zwischendurch weicht die Geschichte auf Nebenschauplätze aus, die die Handlung nicht voranbringen, wie die Story von Lucianos Großeltern oder die ausführlichen Beschreibungen sexueller Handlungen, die im Grunde überhaupt nicht zur Geschichte passen, sondern wie die Schilderung erotischer Altherrenfantasien wirken – und vielleicht auch sind.

    Ich habe einiges von Vargas Llosa gelesen. Dieses Werk ist mit Sicherheit eines seiner Schwächsten. Manchmal beschleicht mich das Gefühl, der Autor wird mit zunehmender Erfahrung schlechter statt besser. Zwei Sterne.

  10. Cover des Buches Sonntag (ISBN: 9783458200185)
    Mario Vargas Llosa

    Sonntag

    (9)
    Aktuelle Rezension von: sabatayn76

    ‚Er schloss die Augen und sprang.‘ (Seite 42)

    Miguel gesteht Flora seine Liebe, aber sie bittet um Bedenkzeit. Miguel hat Sorge, dass ihm sein Konkurrent Rubén in der Zwischenzeit das Mädchen ausspannen könnte, und als Rubén Miguel eine gefährliche Wette um Flora vorschlägt, sagt Miguel zu.

    Ich liebe die meisten Bücher von Mario Vargas Llosa und schätze die Illustrationen von Kat Menschik sehr. ‚Sonntag‘ verbindet beides, weshalb ich besonders neugierig auf dieses Buch der Insel-Bücherei war.

    Die (frühe) Erzählung des peruanischen Schriftstellers, der 2010 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurde, ist sehr knapp gehalten, wird aber meisterhaft erzählt. Vargas Llosa gelingt es auf wenigen Seiten, den Leser vor Ort zu versetzen, eine packende Handlung zu schildern und so durchweg zu fesseln.

    Auch die Illustrationen von Menschik sind, wie immer, wundervoll. Sie schafft es immer wieder aufs Neue, jedem Buch einen einzigartigen Anstrich zu verleihen. Keines ihrer illustrierten Bücher lässt sich mit einem anderen vergleichen, stets wählt sie andere Farben, eine andere Technik, transportiert eine besondere Stimmung, passt die Illustrationen perfekt an den Inhalt des Buches an.

    ‚Sonntag‘ bietet einen schönen Einblick ins Werk Vargas Llosas sowie in die Kunst Menschiks und ist ein rundum ästhetisches Büchlein.

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