Bücher mit dem Tag "linke szene"

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8 Bücher

  1. Cover des Buches Heißes Pflaster (ISBN: 9783328103240)
    Alex Pohl

    Heißes Pflaster

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Kate17

    Vor einiger Zeit durfte ich bereits Alex Pohls „Eisige Nächte“ lesen und war sehr gespannt auf den zweiten Fall von Seiler und Novic. Daher habe ich mich sehr gefreut, dass mir der Penguin Verlag (Verlagsgruppe Random House) auch sein neuestes Buch „Heißes Pflaster“ als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Meine Wertung wird dadurch jedoch nicht beeinflusst.

    Hanna Seiler und Milo Novic, das Leipziger Ermittlerduo, ermitteln dieses Mal zum Tod eines Politikers, der sich durch sein soziales Engagement für ein "Buntes Leipzig" viele Feinde gemacht hat, besonders Immobilienhaien mit Kontakten zur rechten Szene aber auch Vertreter höchster politischer Kreise war er ein Dorn im Auge. Seiler und Novic geraten bei den Ermittlungen schnell unter Druck, denn auch ihr Vorgesetzter, der gut in wirtschaftlichen und politischen Kreisen vernetzt ist, stellt sich gegen sie. Doch der Tod von Politiker Ehrlich war nur der Anfang ... Dann wird ein Anschlag auf einen Polizisten verübt, ein Gebäude fliegt teilweise in die Luft und alles deutet auf die linke Hausbesetzerszene hin. Doch Seiler und Novic sind nicht davon überzeugt und ermitteln gegen alle Widerstände weiter in eine andere Richtung. Als dann ein Video auftaucht, scheint der Täter für den Anschlag gefunden. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse und Seiler und Novic müssen eine Katastrophe verhindern.  

    Alex Pohl hat hier einen sehr spannenden, gut konstruierten Krimi mit politischem Hintergrund geschrieben, den ich nur weiterempfehlen kann. Sein Schreibstil gefällt mir sehr gut, ist flüssig zu lesen, die Spannung baut sich allmählich immer weiter auf, doch der Leser (zumindest ich) tappt bis fast zum Schluss im Dunkeln. Immer wieder lockt Alex Pohl den Leser in eine falsche Richtung, doch letztendlich war die Auflösung sehr gut nachvollziehbar. Gefallen hat mir auch sehr gut der Bezug zu den (immer noch) aktuellen Vorkommnissen in Leipzig – Connewitz.

    Ich jedenfalls konnte das Buch nicht aus der Hand legen und kann „Heißes Pflaster“ nur jedem Krimi-Fan empfehlen. 

  2. Cover des Buches The Catalyst Killing (K2 and Patricia Series) (ISBN: 9781447232780)
    Hans Olav Lahlum

    The Catalyst Killing (K2 and Patricia Series)

     (1)
    Aktuelle Rezension von: TheRavenking

    1970. Inspector Kolbjorn Kristiansen, known as K2, witnesses a young woman desperately trying to board a train only to have the doors close before her face. The next time he sees her, she is dead ...As K2 investigates, with the help of his precocious young assistant Patricia, he discovers that the story behind Marie Morgenstierne's murder really began two years ago, when a group of politically active young people set out on a walking tour in the mountains. There, one night, the party's charismatic leader - and Marie's boyfriend - Falko Reinhardt vanished without a trace. But were the relationships between this group of friends and comrades all they appeared to be? What did Marie see, that made her run for her life that day? And could both mysteries be linked to Falko's research into a cell of Norwegian Nazis he suspected may still be active? It soon becomes clear that Marie's death is not only a complex case in its own right, but will act as a catalyst in a dark set of events which will leave K2 and Patricia confronting their most dangerous and explosive investigation yet. And as the pair work hard to unravel the clues before Marie's killer can strike again, the detective fails to notice that his young assistant has her own problems to face ...



    This is book 3 in a series featuring Detective Inspector Kolbjorn Kristiansen from Oslo and his young assistant Patricia. Patricia is a wheelchair-bound young woman who is extremely smart and obsessed with mysteries. K2 is the narrator of these stories, which puts him in the Watson role while Patricia is the brilliant amateur sleuth. Or perhaps their relationship is more similar to that of Nero Wolfe and Archie Goodwin, where the detective never leaves his home and his assistant does all the legwork. Goodwin however is a much wittier and sharper character than K2. The latter is a man of mediocre intelligence who relies heavily on Patricia, who has already helped him twice in the past, significantly furthering his career.

    I really enjoyed the first one in the series, “The Human Flies”, but was a bit underwhelmed by the sequel, “Satellite People”. So, was “The Catalyst Killing” another drop in quality or a return to form? Well, sort of both. While the plot here is more engaging, with the detectives having to figure out how a man could disappear from a cabin in the woods in the middle of the night while he was surrounded by his friends, without leaving any witnesses, the solution to this turns out to be disappointingly mundane. The plot has many layers, but the culprit is relatively obvious from the beginning. Also some of the later story-developments didn’t ring true, especially the final twist requiring too much suspension of disbelief.

    One of the criticisms I have seen levelled at this series is, that there is little character-development. And indeed K2 doesn’t seem to have become any smarter. I found it almost unintentionally comical, how K2 had to run to Patricia every time a problem arose, for example inquiring per phone what questions to ask a certain witness, making him seem annoyingly dim-witted. His partner Patricia after three books still remains something of a cypher. We know that she is extremely intelligent, but that’s about it. What does she feel, what does she want, what is going on inside her head?

     

    In his afterword the author mentions, that he intended this this book to be an homage to the works of Ross Macdonald, who in his books turned the crime story into a Greek tragedy, dealing with dark family secrets and devastating personal traumas. However I would never have noticed this, since not only is Lahlum’s writing very different from Macdonald’s (Macdonald among other things was a great prose stylist while Lahlum uses a very simple, dry language), the characters also seem superficial compared to those in the works of the great American.

    While I appreciate, that Hans Olav Lahlum is trying to combine the social commentary of Scandinavian crime fiction with the more complex puzzle plots of classic detective stories, I am not sure I will be following this series any further in the future.  

  3. Cover des Buches Komische Deutsche (ISBN: 9783570585061)
    Thomas Gsella

    Komische Deutsche

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Der ehemalige Titanic-Chefredakteur Gsella zieht so ziemlich jeden durch den Kakao, der in der deutschen Bundesrepublik was zu sagen hat, von Mappus bis Sarrazin, und er wechselt dabei schön zwischen hintergründiger Ironie und lautem Kalauer. Inhumanität wird gebrandmarkt, und die Aufdringlichen werden auch aufdringlich abgewatscht. Am schönsten war für mich der Vorschlag, wer doch bitte im Sinne von Alfred Nobel einen Preis stiften solle, um das eigene verursachte Grauen wiedergutzumachen. Lieber RTL, bitte Barth rausschmeißen und Gsella einstellen, vielleicht wird aus ihm ja noch ein Mista.
  4. Cover des Buches Schmutziger Schnee (ISBN: 9783570102336)
    Christoffer Carlsson

    Schmutziger Schnee

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Pongokater
    Im zweiten Band der Leo-Junker-Reihe wird noch deutlicher, dass Christoffer Carlsson sich bewusst auf Sjöwall-Wahlöö und ihren zehnteiligen "Roman über ein Verbrechen" bezieht.  In "Schmutzier Schnee" gerät Junker in die Sphären des Links- und des Rechtsterrorismus und ihre Überschneidungen. Anders als bei Sjöwahl und Wahlöö gibt es keinen Zweifel über die Mischung aus geistiger Beschränktheit und Brutalität auf beiden Seiten. Und auf einer dritten Seite: Denn die Geschichte lässt keinen Zweifel, dass der schwedische Geheimdienst SÄPO auf beiden Seiten mitmischt, im Zweigfel aber die rechte Seite bevorzugt. Bedauerlich ist allerdings, dass die Übersetzung in allen Bänden der Leo-Junker-Reihe äußerst schlecht ist. Manchmal denkt man, es handelt sich um eine Überstzung durch den Google-Translator. Da gibt es plötzlich durch eine direkte Übersetzung einen Überrock statt eines Mantels oder ein Mann hat schon "auf einer Frau gelegen".
  5. Cover des Buches Authentizität und Gemeinschaft (ISBN: 9783518296752)
    Sven Reichardt

    Authentizität und Gemeinschaft

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  6. Cover des Buches Sturmzeit - Die Stunde der Erben (ISBN: 9783734106064)
    Charlotte Link

    Sturmzeit - Die Stunde der Erben

     (273)
    Aktuelle Rezension von: Monalisa73

    Im dritten Buch ist die Enkelin Alexandra an der Reihe, sie bekommt von ihrer Oma Felicia die große Aufgabe, deren Firma weiterzuführen. Doch schon bald muss Alex feststellen, dass sie den beruflichen Anforderungen kaum gerecht werden kann. Auch die wirtschafliche Lage, setzt sie zusätzlich unter Druck. Außerdem muss sie im privaten Umfeld so einiges außhalten und durchstehen. Leicht wird es für sie jedenfalls nicht...

    Im dritten Band fehlte mir die Fortführung des Stammbaumes, es kommen doch so manche neuen Personen hinzu und andere sterben. Was im zweiten Band super war.

    Auch bleiben am Schluss ein paar Lebensläufe unvollendet, so dass man ein bischen das Gefühl hat, die Geschichte reist irgendwo ab. 

    Die Geschichte um Felicia wird aber rundherum abgeschlossen.

    Es ist ansonsten sehr gut recheriert, was die Geschehnisse in der DDR und zur Wendezeit angeht. Man bekommt noch einmal Hintergrundwissen dazu.

     


  7. Cover des Buches Potsdamer Ableben (ISBN: 9783442440245)
    Pieke Biermann

    Potsdamer Ableben

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Ein Krimi, der in den 80ern in Westberlin spielt: Eine Kulturredakteurin von Radio SWB wird auf einer Plattenveröffentlichungsparty ermordet, und Kommissarin Lietze ermittelt. Abgesehen von der Krimihandlung ist das Buch auch ein schönes Porträt der 80er und der skurrilen Figuren in Westberlin (Straßendirnen, Lederschwule usw.).
  8. Cover des Buches Schneller, weiter, toter (ISBN: 9783837131383)
    Dietrich Faber

    Schneller, weiter, toter

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Lesestunde_mit_Marie
    Wer humorvolle Krimis mag, ist bei Dieter Fabers satirischem Krimi „Schneller, weiter, toter“ genau richtig. Dies ist der zweite Teil um Hauptkommissar Bröhmann, beziehungsweise mittlerweile Ex-Hauptkommissar Bröhmann; denn Henning Bröhmann hat mittlerweile konsequenterweise den Dienst quittiert. Auch wenn ich Teil 1 „Tote Hunde beißen nicht“ bisher nicht kenne, kam ich wunderbar in die Handlung und hatte keinerlei Probleme die Charaktere zuzuordnen.
    Bereits der Prolog hält einiges für die Lachmuskeln bereit, wenn der geneigte Zuhörer in die Gedankenwelt des Protagonisten eintauchen darf, der mit offenen Augen neben seiner Liebsten im Ehebett liegt.
    Wie bereits erwähnt, hat Henning Bröhmann sein Kriminalistenleben eigentlich hinter sich gelassen und lebt ein modernes, aber beschauliches Familienleben – mitten in der hessischen Provinz. Er übernimmt die Rolle des Hausmanns, seine Frau verdient als Musiklehrerin „die Brötchen“ mehr schlecht als recht. Doch das Vater Dasein mit Zwillings-Kleinkindern, dem hochbegabten Teenagersohn Lukas, der erwachsenen Tochter Melina, die zum Leidwesen Hennings und ganz im Gegensatz zu ihm mit Leib und Seele Polizistin ist, ist gar nicht so ruhig wie erhofft. Denn zwischen Windelwechseln, Kita-Aktivitäten und finanziellen Sorgen – das Dach bedarf einer dringenden Sanierung -, kommt mal wieder eine größere familiäre Sorge hinzu: Tochter Melina - wie erwähnt, engagierte Polizistin bei der Frankfurter Polizei - sitzt unter Mordverdacht in Untersuchungshaft. Während einer Kundgebung wurde ein umstrittener Olympia-Funktionär – wahrscheinlich mit Melinas Waffe - ermordet.
    Mehr oder weniger wider Willen wird Bröhmann zum Undercover-Agenten, denn er beschließt in eigener Mission zu ermitteln, um die Unschuld Melinas zu beweisen. Hierfür schleust er sich in die Linke Szene Frankfurts ein, in der Melinas Lebenspartner eine wichtige Rolle spielt. Zum Brüllen komisch mimt er einen linken Altautonomen und gerät in skurrile Situationen. Wie nicht anders zu erwarten, geht alles drüber und drunter. Anstatt Melina zu helfen, erhärtet Henning durch seine Aktivitäten den Verdacht gegen seine Tochter und das Chaos nimmt seinen Lauf! Nebenher sucht die Familie eine neue, günstigere Bleibe, auch hier sind Missverständnisse vorprogrammiert und Henning geht seiner „Musikerkarriere“ in einer Country-Band nach.
    Dietrich Faber nimmt in seinem satirischen Krimi viele Klischees auf die Schippe. Ob späte Elternschaft, linke und rechte Szene – da kann ja bei allem Extremismus schon mal etwas durcheinander geraten -, aufsässiges Punkertum, kleinbürgerlicher Kleingärtnerverein, verkante Talente oder alternatives Ökoleben. An manchen Stellen war es mir dann aber doch ein Ticken zu viel Klischee und Sprücheklopferei. Der Kriminalfall wird da an vielen Stellen zur Nebensache.
    Dietrich Faber liest das Hörbuch selbst ein und er macht das auch recht ordentlich. Er ist kein großer Stimmvirtuose, aber seine Tonalität passt einfach. Die Dialoge sind abwechslungsreich und durch das Wechselspiel zwischen Hochdeutsch und hessischem Dialekt kommt ein netter, aber nicht übertriebener Lokalkolorit in das Hörstück. Auflockerung erfährt das Hörbuch zudem durch die witzigen musikalischen Einschübe, die mit sarkastisch- makabren Texten im Country Style aufwarten.
    Das Cover ist einfach aber solide gestaltet. Hier hätte mir ein wenig mehr Pepp aber besser gefallen. Fiedelnder Bröhmann in Country-Band mit Zwillingswagen, Wickeltasche und Spießerkarre in linker autonomer Szene, da fallen einem mehr Bilder ein.

    Fazit:
    Nett-satirisches und unterhaltsames Krimi-Hörvergnügen zum Mitfiebern und Miträtseln. Verkürzt langatmige Autofahrten garantiert auf humoristische Weise.

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