Bücher mit dem Tag "linsen"
10 Bücher
- Khaled Hosseini
Tausend strahlende Sonnen
(1.275)Aktuelle Rezension von: buch_leselustErgreifend ist hier wirklich das richtige Wort. Ich habe mit Mariam und Layla mitgelitten und mitgefiebert.
Es hat mich stark berührt, was ihnen alles passiert und gleichzeitig wütend gemacht, weil es wirklich nicht unrealistisch ist.
Die Rolle und Stellung der Frau in Afghanistan wird hier erschreckend real dargestellt und gibt einen guten Einblick in das Leben vor Ort. Leider weiß man ja, wie es sich über die letzten Jahre weiterentwickelt hat...
- Daniel Suarez
DAEMON
(310)Aktuelle Rezension von: StephanvaDieses Buch weiß wirklich zu überzeugen. Auch wenn es inhaltlich schon etwas in die Jahre gekommen ist, ist die Idee dahinter sehr spannend. In der Fortsetzung "Darknet" wird die packende Geschichte zu Ende erzählt.
Daniel Suarez zeichnet eindrücklich ein Bild von einer sich verändernden Gesellschaft, wenn der Einsatz von virtueller Realität die "reale" Welt unterläuft. Geschickt erzählt er, wie verschiedene technische Innovationen ganze Gruppen verändern können. Dabei zeigen die verschiedenen Charaktere sowohl die hellen als auch dunklen Seiten der Menschen, die eine solche Veränderung mit sich bringt.
Deamon und Darknet sind eine absolute Leseempfehlung!
- June Perry
White Maze
(97)Aktuelle Rezension von: CherryFairyCover
Das Cover hat einen milchigen Umschlag mit tollen Verzierungen, unter diesen Umschlag sieht man ein "digitales Herz System" mit flammenden Hintergrund.
Story
Vivians Mutter ist die Erfinderin der Lucent-Kontaktlinsen, diese ermöglichen den User eine sehr spezielle Erfahrung, denn die virtuelle Welt fühlt sich nun sehr real an! Doch das beinhaltet nicht nur Glücksgefühle!
Meine Meinung
White Maze ist mein erstes Buch von June Perry und mir ist auch kein anderes Buch von ihr, oder eines ihrer Pseudonymen bekannt.
Beim Thema virtuelle Welten, Gaming, Zukunftsorientierte Dystopie bin ich immer sehr schnell neugierig und so kam ich an White Maze auch nicht vorbei, das Cover sowie der Klappentext waren für mich sehr ansprechend.
Die Story selbst fängt sehr oberflächlich an, Vivian ist eine verwöhnte reiche Göre und lebt nur in ihren Luxus, erst als ein Ereignis passiert, fängt sie an "normaler" zu werden... allerdings fehlte mir einfach die Tiefe und öfters wurde der Spannungsbogen durch "Teenieverhalten" gebremst...
Vielleicht mag es daran liegen, dass ich mit meinen Ü 30 nicht mehr die Zielgruppe bin, obwohl ich in den meisten Fällen damit nie Probleme habe, aber hier wurde ich einfach nicht warm mit den Charakteren, ich benötige da einfach mehr Gefühl...an sich war die Geschichte gut gedacht, aber für meinen Geschmack einfach nicht spannend oder interessant genug umgesetzt.
Mein Fazit:
Coole Idee, aber die Umsetzung war leider für mich etwas langweilig. Da wäre mehr Action drin gewesen , von mir gibt es 3 *
-Einzelband-
- Matthias F. Mangold
Schwaben. Meine kulinarische Heimat
(25)Aktuelle Rezension von: DagiwesselNette Rezepte, nette Fotos über eine Gegend, die man als Norddeutscher so nicht kennt.
Die Bilder zu den Gerichten wirken sehr plastisch.
Auch die weiteren Bilder vermitteln einen hübschen Eindruck
Man kann sich vorstellen dort Urlaub zu machen.
Ich hab gern reingesehen und fand es gut und empfehle es gern
- Marie Melchior
Bohnen, Linsen und Co
(24)Aktuelle Rezension von: lakitadie ich am Ende aufzeigen werde. Grundsätzlich ist schon mal das Cover sehr appetitlich und hat mir optisch gut gefallen. Die Rezeptsammlung ist interessant, denn teils besteht sie aus bekannten Rezepten, wie Hummus, Falafel, Pesto, Salate und teils sind völlig ungewohnte Zusammenstellungen dabei, die mein absolutes Interesse hatten. Z.B.eine gewürzte Linsenmischung, die als Linsenpilaf zubereitet wird, Rinderfrikandellen mit Kichererbsen im Teig, ein Zitronenkuchen mit Bohnen. Ich habe mir einige der Rezepte markiert und werde sie gerne ausprobieren, wobei mir wohltuend ins Auge fiel, dass die Rezepte angenehm kurz und vor allen Dingen übersichtlich gehalten wurden. Insoweit ein großes Lob an die Autorinnen. Verbesserungswürdig hätte ich noch gefunden, wenn alle Kräutermischungen, wie z.B. Garam Masala auch noch kurz aufgeschlüsselt worden wären, denn nicht jeder Koch weiß exakt, welche Bestandteile da drin sind und ich habe die übliche am Ende stehende Aufstellung der Nährstoffe, inklusive der Kalorien, vermisst, denn darauf werfe ich immer gern noch einen Blick. Platz dazu wäre auch in dem Buch jeweils unter den Rezepten noch genügend gewesen. Aber das sind nur eher Nebensächlichkeiten, die mich keinesfalls davon abgehalten haben, die Rezeptsammlung gut zu finden.
Nur in einem Punkt hätte ich mir eindeutig mehr Sorgfalt von den Autorinnen gewünscht: Sie weisen daraufhin, dass Kichererbsen, wegen des in ihnen enthaltenen schädlichen Phasins mindestens 30 Minuten lang gekocht ! werden sollten. Das Falafel-Rezept enthält allerdings keinerlei weitere Hinweise mehr dazu, dass man die aus den nur eingeweichten Kichererbsen hergestellten Kugeln nun deutlich länger braten muss, um die genügende Hitzeentwicklung zu erzielen. Anstelle des sonst üblichen Fritierens der Kugeln, wird hier ein Braten in der Pfanne vorgeschlagen, was ich zwar immer einem Fritieren vorziehen würde, aber in diesem speziellen Fall ist es leider nicht ganz unproblematisch. In der Fachliteratur gibt es keine einheitliche, gut belegte Zahl dafür, bei welcher Temperatur und wie lange Phasin (oder die lectinartige Aktivität in Kichererbsen) zuverlässig vollständig inaktiviert wird. Ich würde für diejenigen, die sehr empfindlich reagieren könnten, einen Extrahinweis unterbringen, einfach, um auf Nummer sicher zu gehen. Aus diesem Grund gibt es von mir nur drei Sterne.
Linsen, Erbsen & Co.
(1)Aktuelle Rezension von: FilerimosIch habe jetzt schon einige Rezepte aus diesem Buch probiert und bin immer noch begeistert.
Wer gerne würzt und auf Curry, Senf & Co. steht, dem kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen.- Stefan Schmortte
Die Enthüllung der Welt
(16)Aktuelle Rezension von: jutschaDas Buch erzählt die Lebensgeschichte des Erfinders des Mikroskops in absolut fesselnder Art und Weise.
Ein Mikroskop kennt jeder, den Namen seines Erfinders eher nicht. Ich fand die Geschichte einfach wunderbar und habe nebenbei wirklich viel gelernt, auch wenn sicher einiges für die Handlung des Romans dazu gedichtet wurde. Es könnte aber genauso gewesen sein. Es war alles absolut schlüssig und nachvollziehbar.
Im Buch gibt es mehrere Handlungsstränge. Zunächst habe ich befürchtet, dass ich das nicht auseinanderhalten kann, aber das war unbegründet. Der Leser erfährt nach und nach alle Hintergründe, die man zum Verstehen des Buches benötigt, und jeder Handlungsstrang war für mich persönlich spannend.
Das Buch hat mir gut gefallen, es ist spannend von Anfang bis zum Schluss.
Der Schreibstil ist flüssig, sehr gut lesbar und vor allem absolut fesselnd. Es war mir gut möglich, mich in den Protagonisten hinein zu versetzen. Der zeitliche Kontext und der geschichtliche Hintergrund sind sehr gut recherchiert. Aufgrund der Authentizität und der Spannung, die sich durch das ganze Buch hält, kann ich den Roman wirklich weiterempfehlen. Es ist eines meiner Highlights in 2017. Für mich ist er 5 von 5 Sternen und eine uneingeschränkte Leseempfehlung wert. - Ofir Raul Graizer
Ofirs Küche
(72)Aktuelle Rezension von: SarangeIch liebe dieses Kochbuch. Habe es dieser Tage zum zweiten Mal von vorne nach hinten durchgelesen, einschließlich fast aller Rezepte, und mir markiert, welche Gerichte ich in den nächsten Wochen ausprobieren möchte. (Viele. ) Dem ersten Lese-und-Nachkoch-Durchlauf verdanke ich bereits einige tolle Rezepte und die Entdeckung von Ofirs Lieblingsgemüse, der Aubergine, auch für meine Küche.
Dieses Buch ist jedoch nicht nur eine nett kommentierte Rezeptsammlung, sondern eine Philosophie des Kochens und Essens, wie sie mir bisher nur bei einer - ebenfalls jüdischen - Autorin untergekommen ist: in Jeanette Landers autobiografisch gefärbtem Werk "Überbleibsel. Eine kleine Erotik der Küche", das mein Kochen geprägt hat wie bisher kein anderes Buch.
Ofir Raul Graizer nun schreibt zu den verschiedenen Teilen des Kochbuches und zu vielen einzelnen Rezepten so persönliche, warmherzige, humorvolle und zugleich nachdenklich stimmende Einführungen, dass man in jeder Zeile seine Liebe zu diesem Gericht und seiner arabischen / ashkenasischen / sephardischen / usw. Herkunft spüren und beinahe schmecken kann. Die Rezepte sind bodenständig, nach meinen bisherigen Erfahrungen leicht nachzukochen und verzichten auf so irrelevante Dinge wie Kalorienangaben oder die exakte Dauer des Gemüseschnippelns, was sowieso nie stimmt, zugunsten der aus meiner Sicht viel interessanteren Hinweise wie "vegan" oder "glutenfrei". (Vegetarisch sind die Rezepte übrigens alle, wobei das nie an die große Glocke gehängt wird.)
Für die Qualität eines Kochbuches vielleicht am relevantesten: Unsere Küche quoll dieser Tage über vor Taboulé, gerösteten Auberginen, diversen orientalisch duftenden Schmorgerichten und Kaffee mit Kardamom, selbst die Spülmaschine riecht immer noch nach Petersilie und Minze, weil ich meine Lektüre ständig unterbrechen musste, um an den Herd zu stürzen und eine dieser Köstlichkeiten nachzukochen. Was will man von einem Kochbuch denn mehr...
- Jumbo Schreiner
Die One-Pot-Challenge
(60)Aktuelle Rezension von: TanzmausWer Jumbo Schreiner kennt, weiß, dass er für gutes, aber auch einfaches Essen schwärmt. In diesem Buch hat er zu etwas ganz Besonderem aufgerufen. 3 Köche, 3 Kochgeräte (Pfanne, Topf, Backblech) und je eine Zutat. 20 Runden gibt es mit 20 verschiedenen Zutaten. Dabei ist das so zu verstehen, dass Jumbo Schreiner nur eine Zutat vorgibt, z.B. Kartoffel. Was die drei Köche dann mit ihrem Kochgerät und weiteren Zutaten und Gewürzen daraus zaubern, ist ihnen überlassen. Nur schmecken muss es!
Das Buch liest sich wie ein Kochduell. Die drei Köche kommen ebenso zu Wort wie Jumbo selbst. Jumbo stellt zunächst seine Zutat für die Challenge vor, gibt immer wieder Hintergrundinformationen und bewertet im Anschluss die einzelnen Gerichte. Die Köche zeigen, wie sie sich der Herausforderung stellen und Jumbo von ihrem Gericht überzeugen wollen.
Natürlich ist auch das Gericht wie in einem gängigen Kochbuch abgedruckt, mit Einkaufsliste und schrittweiser Anleitung. Die Gerichte lassen sich einfach und gut nachkochen. Da Jumbo eher gängige Zutaten ausgewählt hat (Kartoffel, Fleisch, Aubergine, …), hat man auch keine Probleme mit der Beschaffung der Zutaten.
Fazit:
Ein eher ungewöhnliches Kochbuch, das man auch sehr gut nur durchlesen kann. Neben der eigentlichen Challengebeschreibung findet sich auch viel aussagekräftiges und appetitanregendes Bildmaterial im Buch.
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