Bücher mit dem Tag "listen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "listen" gekennzeichnet haben.

77 Bücher

  1. Cover des Buches Die Stadt der Träumenden Bücher (ISBN: 9783328107514)
    Walter Moers

    Die Stadt der Träumenden Bücher

     (3.414)
    Aktuelle Rezension von: rlknippen_books

    Endlich … es war ein Kampf, ein Spaziergang, eine Wohltat, ein Kraftakt…

    Ich habe endlich die „Stadt der träumenden Bücher“ von Walter Moers zu Ende gelesen. 🥹

    Das Buch habe ich früher schon mal gelesen und ich muss sagen, ich weiß - leider - warum ich es so lange nicht mehr gelesen habe. Die Wortneuschöpfungen, die kuriosen Namen und gigantischen Sätze erschweren das Lesen an manchen Stellen ungemein, aber trotzdem ist es eine wunderbare Geschichte!

    Wieder in diese wunderschöne und phantasiereiche Welt einzutauchen war sehr schön! Und soviel sei gesagt, nur die wenigsten erhalten das Orm 😉

    Im ganzen gebe ich dem Buch 4,5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

  2. Cover des Buches Save Me (ISBN: 9783736305564)
    Mona Kasten

    Save Me

     (3.115)
    Aktuelle Rezension von: lillyfeereads

    Diese Geschichte hat mich total in den Bann gezogen unr mich total berührt.

    James und Ruby sind beide so tolle Charaktere und ich fand es toll, dass man die Geschichte aus den Perspektiven der beiden lesen konnte.

    Ich konnte mich auch gut in die Geschichte der beiden einfühlen und hab einige Tränen verdrückt. Ich musste aber auch so oft grinsen und meine Erwartungen an Männer, jedenfalls bezogen auf die meisten Stellen, sind definitiv gestiegen:) 

    Das Ende hat mich total traurig gemacht, deswegen bin ich um so gespannter auf den zweiten Band!

  3. Cover des Buches Erebos (ISBN: 9783743213579)
    Ursula Poznanski

    Erebos

     (3.657)
    Aktuelle Rezension von: Altela

    Erebos ist ein Buch, das ich anfangs gar nicht einordnen konnte, weil es zwar sehr bekannt, aber mittlerweile schon über 10 Jahre alt ist. Das Buch könnte aber auch gerade erst erschienen sein, da es Themen behandelt, die zur jetzigen Zeit präsenter als je sind. Dazu kommt, dass man die ganze Zeit miträtselt und man irgendwann wirklich das Gefühl hat, ein PC-Spiel zu spielen, anstatt ein Buch zu lesen. 

    Der Protagonist hat viele tolle Eigenschaften, auch wenn er meiner Meinung nach manchmal zu bereitwillig Informationen weitergegeben hat. Ich fand es teilweise wirklich gruselig, wie die Kinder in diesem Buch beeinflusst wurden, aber davon kann man sehr viel lernen. Insgesamt ein spannendes und außergewöhnliches Buch.

  4. Cover des Buches Gone Girl - Das perfekte Opfer (ISBN: 9783596520725)
    Gillian Flynn

    Gone Girl - Das perfekte Opfer

     (1.681)
    Aktuelle Rezension von: Alexa-Tim

    Den Film hatte ich vor Jahren mal geschaut und kann mich nicht mehr wirklich daran erinnern. Das Buch hatte mich daraufhin auch interessiert.

    Das Cover ist jetzt nicht spektakulär, aber passt zur Geschichte.

    In dem Buch geht es um Nick und Amy Dunne. Sie sind verheiratet und führen eine bizarre Beziehung. Eines Tages, genau am 5. Hochzeitstag verschwindet Amy. Was ist nur passiert? Wo ist Amy und wer ist Schuld?

    Man lernt Nick Dunne kennen und sein Denken und sein Teil der Geschichte und seine Sicht der Beziehung mit Amy.
    Dann gibt es die Tagebucheinträge von Amy. Da lernen wir beide auch kennen, die Sicht von Amy auf die Beziehung.

    Der Schreibstil war anfangs gewöhnungsbedürftig. Daher habe ich eine Weile gebraucht um reinzukommen und die Geschichte zu mögen.

    Finde Nick sehr selbstsüchtig. Aber auch Amy ist nicht ohne und beschreibt Dinge die passiert sind in ihren Tagebucheinträgen. Es ist spannend die beiden Protagonisten näher kennen zulernen und sich ein Bild von Nick und Amy zu machen.

    Anfangs fand ich das Buch noch nicht so gut, aber als es richtig losging mit der Story und ab Teil 2, was mit Amy passiert ist, war ich Feuer und Flamme. Es war sehr spannend. Auch die Auflösung war spannend. Es hat alles einen Sinn ergeben, einen roten Faden.

    Irgendwie mochte ich beide Protagonisten nicht, gleichzeitig passten sie perfekt zu dem Inhalt der Geschichte. Und irgendwie war das Ende einfach nur krank. Aber auch das passte perfekt.

    Im Großen und Ganzen kann ich das Buch weiterempfehlen. 

  5. Cover des Buches Das Rosie Projekt (ISBN: 9783944668604)
    Graeme Simsion

    Das Rosie Projekt

     (1.444)
    Aktuelle Rezension von: Azyria_Sun

    Worum geht’s?

    Der autistische Don Tillman, Professor für Genetik, versucht, anhand eines Fragebogens die Frau fürs Leben zu finden. Als er mit Rosie das genaue Gegenteil seiner Wunschpartnerin trifft, ist er gezwungen, seine Vorstellungen in eine neue Lebensrealität zu setzen.

     

    Meine Meinung:

    Ganz zu Recht wird „Das Rosie-Projekt“ von Graeme Simsion auf der Buchrückseite als Weltbestseller bezeichnet. Es ist ein wirklich außergewöhnlicher Roman über einen autistischen Mann, und es ist unglaublich, wie gut sich der Autor in dessen Psyche hineinversetzt und die Gedanken von Don aus dessen Sicht den LeserInnen herüberbringen kann. Und vielleicht gerade deshalb ist das Buch so leicht und unterhaltsam zu lesen mit einer ganzen Menge Wortwitz, ein bisschen romantisch und unglaublich originell.

     

    Don Tillman und Rosie erinnern sehr an Sheldon Cooper und Amie aus The Big Bang Theorie, was mich aber gar nicht wirklich stört, da ich erstens diese beiden Charaktere ebenfalls sehr charmant finde und es doch auch einige Unterschiede zwischen diesen beiden gibt. Auch die anderen Protagonisten fand ich authentisch und charmant, z.B. Dons bester Freund Gene, dessen Frau Claudia, die eine offene Beziehung führen, die aber nur von einem der beiden genutzt wird. Dann die anderen Charaktere, denen wir kurz begegnen dürfen: Dem Yankee-Fan Dave, dem Chef der Bar, Daphne. Alles wundervolle Menschen, die auf ihre Art dazu beigetragen haben, dass Don sein konnte, wie er dargestellt wird.

     

    Ich fand es wirklich ungemein unterhaltsam aber auch informativ, wie uns Graeme Simsion in die Gedankengänge von Don eingeführt hat. Seine Zwänge, seine Organisation, seine Art zu Handeln und zu Leben. Und das anhand von verschiedenen Situationen, die wir mit ihm und Rosie erleben durften. Und richtig klasse auch mitzuerleben, wie er auf logische Art versucht hat, seine Lebensorganisation umzustellen und teilweise doch – wie er im Nachhinein selbst merkt - irrational rational gehandelt hat. Wirklich jede Szene hat gesprüht vor emotionalem Charme, vor Wortwitz, vor Situationskomik und ich habe das Buch regelrecht verschlungen! Eine absolute Leseempfehlung von mir und ich weiß nicht, wie das Buch so lange auf meinem SuB hat liegen können! Ich freue mich schon auf die nächsten Teile mit Don und Rosie.

     

    Fazit:

    „Das Rosie-Projekt“ von Graeme Simsion ist ein wirklich geniales Buch. Es ist einerseits eine leichte Lektüre für zwischendurch, andererseits aber auch unheimlich informativ und ich bewundere den Autor, wie er aus Sicht von Don, einem Autisten, erzählt und absolut perfekt in dieser Rolle aufgegangen ist. Die Zwänge und ganz eigene Logik rübergebracht hat und dadurch mit jeder Menge Charme eine unglaublich unterhaltsame Situationskomik herausgefordert hat. Der Roman war klasse, unterhaltsam, amüsant und ein richtiger Pageturner!

     

    5 Sterne von mir und ich freue mich schon auf weitere Geschichten mit Don und Rosie!

  6. Cover des Buches Die Listensammlerin (ISBN: 9783499238444)
    Lena Gorelik

    Die Listensammlerin

     (78)
    Aktuelle Rezension von: BeateKniescheck

    Sofia, die Protagonistin dieses Romans, schreibt leidenschaftlich gerne Listen. Sie tut das zur eigenen Beruhigung, wenn das Leben rundherum schwer wird, denn Sofias Schicksal ist alles andere als einfach: Einerseits ist da die Mutter der Protagonistin, die mit Demenz in einem Pflegeheim lebt, außerdem eine totgeschwiegene Vergangenheit, die mit der Fluchtgeschichte der Familie aus der Sowjetunion zu tun hat, und die der Aufklärung harrt.

    Was mich aber am meisten bewegt hat, war die Mutter-Tochter-Geschichte in der „Listensammlerin“: Sofias Kind kommt mit einer schweren Herzkrankheit zur Welt, eine lebensgefährliche Operation ist nötig. Auch meine Oma hatte eine Tochter, die an einem "Herzfehler" starb (mit dieser Thematik beschäftige ich mich in meinem Debütroman, der im Herbst erscheint).

    An Lena Goreliks Familienroman finde ich besonders schön, dass die Autorin die nicht unbedingt heitere Thematik dennoch „komisch und ernst“ erzählt, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung nach Erscheinen des Buchs geschrieben hat. Ein Balanceakt, der ganz wunderbar gelungen ist, absolute Leseempfehlung!

  7. Cover des Buches Zum Glück ein Jahr (ISBN: 9783453358911)
    Sophia Bergmann

    Zum Glück ein Jahr

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Mitchel06

    Zum Glück ein Jahr von Sophia Bergmann


    Name: Zum Glück ein Jahr

    Autor: Sophia Bergmann

    ISBN: 978-3453358911

    Erschien: November 2016

    Verlag: Diana Verlag

    Seitenanzahl: 336


    Klappentext: Ein Jahr nach Lazlos Tod hat Nele den Verlust ihres geliebten Mannes noch nicht überwunden. Und Julia hat sich als Mutter von Zwillingen über die Jahre selbst aus den Augen verloren. Am Silvesterabend blicken die Freundinnen gemeinsam zurück. Schlagartig merken sie, dass das Leben endlich ist und sie ihre Träume jetzt in Angriff nehmen müssen. Zeit für einen Neuanfang – und für eine Liste mit ihren größten Wünschen, die sie sich in den nächsten zwölf Monaten erfüllen möchten.


    Meine Meinung:


    Das Cover gefiel mir recht gut trotz seiner Schlichtheit sagt es sehr viel aus und ist mit vielen kleinen Elementen und Details ausgestatten. So sind alle Monate des Jahres in den kleinen Blätter des Baumes untergebracht.


    Der Schreibstil gefiel mir sehr gut er war locker und leicht und hat mir zu diesem Buch sehr gut gefallen.


    Die beiden Protagonisten gefielen mir sehr gut sind waren mir sehr sympathisch und im laufe des Buches gefielen sie mir immer besser. Die beiden Protagonistinnen schreiben sich Emails wodurch man beide noch genauer kennen lernen wodurch sie einen noch schneller ans Herz wachsen.


    Besonders schön hierbei fanden ich die Abwechslung zwischen den geschriebene Email und der Erzählenden Person dadurch wurde das Buch deutlich spannender und brachte Abwechslung in das Buch wodurch es für mich nie langweilig wurde.


    Dieses Buch ist echt eine tolle Idee gewesen und die Aufgaben gefielen mir persönlich selber sehr gut und haben mich dazu verleiht mir ebenfalls Gedanken über so eine Liste zu machen.


    Alles in allem ist dieses Buch absolut lesenswert und hat von mir 4 von 5 Sternen verdient.


  8. Cover des Buches Die drei Musketiere (ISBN: 9783423147651)
    Alexandre Dumas

    Die drei Musketiere

     (367)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Ich muss ganz ehrlich sein, das ich ziemlich überrascht war, als ich das Buch gelesen hatte. Es ist so gut geschrieben, daß man gar nicht aufhören kann.

    Jeder kennt den Film. Aber was ich alles in dem Buch gelesen habe, kannte ich überraschender Weise überhaupt nicht.

    Das Buch ist richtig spannend und schön erzählt. Es gibt zwar zwischendurch mal ein Stück, wo sich das Ganze so hinzugefügt, das fand ich jetzt aber nicht schlecht.

    D'Artagnan, Aramis, Athos & Porthos sind Protagonisten und ich finde es super toll, so das ich der Meinung bin, das jeder es lesen kann. Klare Weiterempfehlung.

  9. Cover des Buches High Fidelity (ISBN: 9780241969908)
    Nick Hornby

    High Fidelity

     (288)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Hornby zeigt in diesem Buch den alltäglichen Wahnsinn eines Musikliebhabers der unter Liebeskummer leidet.
    Die Geschichte von Rob einem Typen mitte Dreißig aus London, liest sich wunderbar für alle Freunde der gepflegten Popmusik. Doch auch andere Leute die sich zuviele Gedanken über den richtigen Song zum richtigen Moment machen, ist dieses Buch empfehlenswert.
    In diesem Buch wird gelitten und der Leser leidet und lacht mit dem Erzähler.

  10. Cover des Buches High Fidelity (ISBN: 9783462049930)
    Nick Hornby

    High Fidelity

     (662)
    Aktuelle Rezension von: boboreads

    Rob ist Single - unfreiwillig, weil Laura ihn gerade verlassen hat -, Mitte Dreißig, hat einen eher schlecht laufenden Plattenladen in London, wählt Labour und ist auch sonst ein absoluter Durchschnittstyp.

    Er möchte der Frage auf den Grund gehen, warum er immer wieder von Frauen verlassen wird und kontaktiert seine persönlichen Top Five der Frauen, die ihn mit ihren Trennungen am meisten wehgetan haben. Zumindest denkt er das eingangs. Letztendlich wird ihm jedoch klar, dass er vor allem eines will: Laura zurückgewinnen, die es anfangs nicht einmal auf die Top Five-Liste geschafft hat.

    In der Zwischenzeit präsentiert uns Nick Hornby eine vergüngliche und unterhaltsame Charakterstudie von Popkulturnerds, deren Welt quasi aus Vinyl, Songzitaten, Mixtapes und Kultfilmen besteht (Ironie des Schicksals, dass sowohl dieser Roman, als auch der dazugehörige Film inzwsichen ebenfalls Kultstatus haben).

    Ich glaube, das Buch funktioniert heute noch so gut, weil sich manche Dinge seit den 90ern einfach nicht verändert haben. Die "ewigen Junggesellen", die sich in Plattenläden, Comicbuchläden oder Game-Stores herumtreiben, gibt es heute noch und wird es immer geben.

    Das Lesen hat mir sehr viel Spaß gemacht (schon mehrmals, sowohl auf Deutsch, als auch auf Englisch). Hornbys Stil ist prägnant, klar, witzig und gut verständlich. Eines meiner Lieblingsbücher von ihm.

  11. Cover des Buches Kein Wort zu Papa (ISBN: 9783423253413)
    Dora Heldt

    Kein Wort zu Papa

     (282)
    Aktuelle Rezension von: ricks

    An sich ist Kein Wort zu Papa ein witziger Roman, den man gut an einem Strandtag im Urlaub lesen kann.

    Es gibt allerdings zu den Vorreitern der Christine-Reihe SO viele Parallelen und gleichen Stilmittel, dass das Buch nicht hätte sein müssen. Das Setting der Pension auf Norderney mit Christines Papa Heinz und den üblichen Verdächtigen war schon einmal Teil eines kompletten Romans. Ich hätte mir da mehr Kreativität gewünscht.

    Dennoch gibt es drei Sterne, weil die Geschichten einfach urkomisch sind und ich viel gelacht habe während des Lesens!

  12. Cover des Buches Bibliomania (ISBN: 9783038200062)
    Christian Detoux

    Bibliomania

     (51)
    Aktuelle Rezension von: seschat
    Das 160 Seiten starke Buch von Steven Gilbar ist ein wahres Kleinod für alle Büchernarren bzw. Bücherfreunde. Obschon es bereits 2014 erschienen ist, hat es nichts an Aktualität und Faszination eingebüßt. Im Gegenteil, hier kann der passionierte Leser noch einiges Spannendes wie Wissenswertes rund ums Thema "Buch" erfahren, was nicht nur Statistikfans jubilieren lässt. 
    Inhaltlich wird viel und vor allem Fakten in Listenform geboten. Ob es nun um die Entstehung des ersten Buchs, die ältesten Bibliotheken, das schwerste Buch, schreibende Mediziner, Autorenpseudonyme, Nobelpreisträger, die ISBN oder bekannte Zitate oder Begriffe aus der Literatur- und Verlagswissenschaft geht, der Autor Steven Gilbar hat an wirklich alles gedacht und sich dabei nicht ausschließlich mit der deutschen Literaturszene beschäftigt, sondern auch die internationale Buchkultur berücksichtigt. 

    Mich hat Gilbars detailreiche sowie sehr gut lesbare Liebeserklärung an das immer noch aktuelle Medium Buch ab der ersten Zeile begeistern können. Allerdings sei auch verraten, dass ich selbst an Bibliomanie und -philie leide :-)

    FAZIT
    Ein faktenreiches Buch für Büchernarren, das sich schnell und mit Gewinn lesen lässt. PS: Der Untertitel ist Programm. 
  13. Cover des Buches Das Buch der Namen (ISBN: B0058GTNP4)
    Jill Gregory

    Das Buch der Namen

     (243)
    Aktuelle Rezension von: Frau-Aragorn
    Dem Autorenteam gelingt es wunderbar interessante geschichtliche und gut recherchierte religiöse Fakten in einer spannenden, fiktionalen Handlung unterzubringen. 


    Die Grundidee des Buches, dass es auf der Welt eine bestimmte Anzahl an Menschen gibt, die unbewusst durch ihre reine Existenz die Welt zusammenhalten finde ich herrlich poetisch.  


    Die Geschichte ist spannend aufgebaut und gut durchdacht. Durch eine Prise Liebe dabei kommt es zu einer schönen Nebenhandlung. 


    Einzig und allein die vielen Namen, durch die das Ganze recht unübersichtlich würde und die große Vorhersehbarkeit gefallen mir nicht gar so sehr, also vier von fünf.  
  14. Cover des Buches Moppel-Ich (ISBN: 9783104000329)
    Susanne Fröhlich

    Moppel-Ich

     (225)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Eine kurzweilige Unterhaltung, humorvoll geschrieben und sicherlich auch eine Motivation für viele, die abnehmen wollen. Hat mir gut gefallen.

  15. Cover des Buches Die fünf schlechtesten Antworten auf "Ich liebe dich!" (ISBN: 9783462045512)
    Peter Wittkamp

    Die fünf schlechtesten Antworten auf "Ich liebe dich!"

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ich les ja gern mal so lustige Sachen - gerade vorm Einschlafen find ich das immer ganz entspannend, wenn man da nicht noch so eine schwere Geschichte hat.
    Dieses Buch war für mich leider fast gar nicht witzig. Hier und da gibt es eine Liste, über die man schmunzeln könnte, aber so richtig der Brüller war nicht dabei. Sie sind meist einfach zu platt, nichts, was man wirklich braucht.
    Schade, denn ich dachte, es wäre eine nette kleine Geste für einen nächsten Besuch bei guten Freunden..
  16. Cover des Buches Auf das Leben! (ISBN: 9783863342760)
    Tina Tschage

    Auf das Leben!

     (8)
    Aktuelle Rezension von: MotherGoose

    Immer wieder schlagen wir neue Kapitel im Buch unseres Lebens auf – dieses Buch ermutigt dazu, dies bewusst zu tun.  

    Geboren werden, die Schulbeginn, der Start ins Erwachsenen- und ins Eheleben werden thematisiert – aber auch der Umgang mit Verlusten, mit Abschieden und dem Sterben. Nicht nur die großen Stationen im Leben werden beleuchtet; auch den Tages- und den Jahresablauf kann man bewusst und achtsam und dadurch intensiv erleben, Rituale ganz unverkrampft in den Familienalltag integrieren, auf Ausgewogenheit zwischen Schaffen und Pausen achten.

    Das Buch enthält dazu eine Vielzahl praktischer Tipps, Checklisten und sogar einige Rezepte, und dazwischen immer wieder interessante Erfahrungsberichte. Gut fand ich auch den  horizonterweiternden Blick über den Tellerrand hin zur Feierkultur im jüdischen und muslimischen Kulturkreis.

    Stimmungsvolle Fotografien und eine exzellente grafische Gestaltung runden dieses inspirrierende Buch ab.

  17. Cover des Buches Lists of Note (ISBN: 9783453270008)
    Shaun Usher

    Lists of Note

     (7)
    Aktuelle Rezension von: texterinforkids

    „Lists of Note“ ist – wie der Titel vermuten lässt - ein Buch mit Listen. Geschrieben bzw. zusammengestellt hat es der britische Autor Shaun Usher. Bei der Recherche zu seinem ersten Buch „Letters of note“ sind ihm so viele Listen begegnet, dass daraus ein Buch wurde. Die deutschsprachige Ausgabe ist bereits 2015 erschienen, mir bisher aber nicht begegnet. Da bin ich mir sicher, denn ich liebe Listen und hätte es schon damals sofort gekauft. 

    Listen, die die Welt bewegten

    123 Listen enthält das Buch, die meisten stammen von bekannten Persönlichkeiten aus dem anglo-amerikanischen Raum, das ist mein einziger Kritikpunkt an dem tollen Buch. Ich kann und will nicht alle 123 aufzählen, das würde die Spannung nehmen, der Cowboy-Kodex ist ebenso nachzulesen wie Heinleins Prognosen aus dem Jahr 1949, die potenziellen Namen für die sieben Zwerge von Disney oder Die zehn Gebote für Hochstapler. Wer übrigens glaubt, Sketchnotes seien eine Erfindung unserer Zeit, wird hier eines Besseren belehrt, Woody Guthrie hat bereits 1941 seine „Regeln fürs neue Jahr“ mit kleinen Zeichnungen erklärt und auf „Michelangelos Einkaufsliste“ aus dem Jahr 1518 (!) war bereits die Schrift durch Icons ergänzt, ein Kreis für ein Brot, eine kleine Kanne für einen Viertel und eine große Kanne für einen ganzen Krug wein. 

    Besonders interessant fand ich die Listen, die mit Sprache, Schreiben oder Geschichten zu tun hatten wie das „Wörterbuch eines Trinkers“, das Benjamin Franklin am 13. Januar 137 geschrieben hat und das von A wie abgefüllt bis bis Z wie zerbröselt Wörter enthält, mit denen man Trunkenheit beschrieben kann. Dass dieses Wörterbuch nicht als Faksimile abgedruckt wurde, ist übrigens die Ausnahme. Viele Listen sind in Schrift und Sprache des Verfassers nachzulesen. Raymond Chandler sammelte Metaphern und Vergleiche, die er irgendwann in einen Text einbauen könnte, von Ernest Hemingway gibt es eine Liste der „Bücher, die Sie lesen sollten, u. a. Tolstois "Anna Karenina". Die Liste entstand 1935, da war Edith Wharton früher, sie schrieb 1909 eine Liste ihrer Lieblingsbücher, die von Goethes Faust angeführt wird! Auch sie hält „Anna Karenina“ für lesenswert, da ist sie mit Hemingway einer Meinung wie auch bei „Rot und Schwarz“ bzw. „Le rouge et la noir“ von Stendal. Amüsiert habe ich mich über die Einführung zu der Liste der „Traummänner“ von Marilyn Monroe. Da würde mich sehr interessieren, ob der Autor oder die Übersetzer der Meinung waren, dass Marilyn nur „Schauspieler mit denen sie unter solchen Umständen ins Bett gehen würden“ aufschrieb. Aber vielleicht habe ich auch etwas verpasst und Elia Kazan, Ernest Hemingway, Arthur Miller und Albert Einstein haben sich als Darsteller verdingt  Wie ihr seht, ist das Spektrum der Listen wirklich sehr weit, es ist für jeden etwas dabei, worüber er nachdenken oder sich amüsieren kann.

  18. Cover des Buches Tausend kleine Schritte (ISBN: 9783492301374)
    Toni Jordan

    Tausend kleine Schritte

     (225)
    Aktuelle Rezension von: Osilla

    Dieses zauberhafte kleine Büchlein habe ich bereits im Januar gelesen und irgendwie schaffe ich es erst jetzt, es euch vorzustellen. Aber besser spät, als nie, denn "Tausend kleine Schritte" ist eine tolle wenn auch ungewöhnliche Liebesgeschichte, in der es darum geht, seine Mitmenschen so zu nehmen, wie sie sind, auch wenn sie nicht der Norm entsprechen. Wir alle sind einzigartig und sollten uns nicht verbiegen, um ins Raster zu passen.

    Die Autorin:
    Toni Jordan (geboren 1966) ist Schriftstellerin und lebt in Melbourne. "Tausend kleine Schritte" ist ihr erster Roman und war international erfolgreich. Das Buch wurde in Australien für den Miles Franklin Award und den Barbara Jefferis Award nominiert und als Bestes Debüt des Jahres ausgezeichnet. Weitere Romane der Autorin sind "Die schönsten Dinge" und "Neun Tage". Letzterer wurde mit dem Fiction Award der unabhängigen australischen Buchhändler ausgezeichnet.

    Inhalt:
    „Grace Lisa Vandenburg zählt alles, was sie umgibt, jede Kleinigkeit: die Schritte bis zu ihrem Lieblingscafé (920), die Streusel auf ihrem Orangenkuchen (12 – 92) und die Buchstaben ihres Namens (19). Erst Seamus O’Reilly und sein unwiderstehlicher Wunsch, hinter das Geheimnis ihres Lebens zu kommen, lässt sie die Kontrolle verlieren.“ (Klappentext)

    Kritik und Fazit:
    Bereits das Cover lässt darauf schließen, dass wir es hier mit einer eher ungewöhnlichen Geschichte zu tun haben. Da ist ein Stapel Orangen, teils geschält, teils nicht. Das alles auf weißem Grund und eigentlich so gar nicht zum Titel passend. Doch Orangen spielen im Buch eine Rolle, wenn auch eine kleine. Ich fand das Cover zumindest so interessant, dass ich auf dem Tisch der Mängelexemplare danach gegriffen habe. Und das ist es ja schließlich, was ein Cover erreichen sollte.

    Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich. Er passt genau zu der Protagonistin, die zwar ihre Macken hat, dabei aber dennoch gebildet ist. Ich habe das Buch ziemlich schnell durchgelesen und fühlte mich durchweg gut unterhalten.

    Zitat: "Aber ohne Zählen wäre die Welt zu groß und zu austauschbar. Eine endlose Leere. Ich wäre immerzu orientierungslos. Ich wäre überwältigt."
    (Toni Jordan: Tausend kleine Schritte, Seite 31)

    Grace‘ Tick mit den Zahlen begann schon in ihrer Kindheit. Was das Ganze ausgelöst hat, erfahren wir im Lauf der Geschichte. Wenn man sich ein bisschen mit dem Thema „Zwänge“ auskennt, weiß man, dass meist ein traumatisches Ereignis in der Kindheit der Grund für solche ausgeprägten ungewöhnlichen Verhaltensmuster ist. So auch bei Grace. Dennoch hat sie sich in ihrem Leben gut eingerichtet. Sie kann aufgrund ihrer Zählerei nicht mehr in ihrem gelernten Beruf als Lehrerin arbeiten und gilt nun als erwerbsunfähig. Aber selbst den für sie schwierigen Situationen, wie zum Beispiel dem Einkauf im Supermarkt, ist sie gewachsen und dabei um keine Ausrede verlegen, als es darum geht die fehlende zehnte Banane zu ergattern. So können wir neben der schwierigeren Thematik auch an einigen humorvollen Szenen teilhaben.

    Erst als Seamus O’Reilly in ihre Leben tritt, merkt sie, dass ihr etwas in ihrem Leben gefehlt hat. Er macht sie glücklich und ihr Leben ein wenig aufregender. Er ist alles, was sie braucht. Doch das scheint Seamus nicht zu merken. Sein Drang, ihr zu helfen ist groß und so nimmt die Geschichte der beiden ihren Lauf.

    Wir lernen Grace Marotten ziemlich deutlich kennen, sie zählt alles was ihr möglich ist, um sich in der Welt zurechtzufinden und Sicherheit zu verspüren. Das hat die Autorin wunderbar in Szene gesetzt und manchem Leser könnte das schon auf die Nerven gehen. Ich persönlich fand es aber sehr interessant in Grace Kopf blicken zu dürfen. Natürlich kommen wir in der Geschichte irgend wann zu der Frage , ob es sinnvoll ist, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen, um die eigenen Ticks zu überwinden. Ob es überhaupt nötig ist, sich zu verändern, um mehr der Norm zu entsprechen. Und ob es Grace glücklich macht, mithilfe von Medikamenten ein sogenanntes normales Leben zu führen, welches der eigenen Natur aber zuwider ist.

    "Tausend kleine Schritte" ist ein sehr emotionales Buch, welches uns mitnimmt in die Welt einer Zwangsneurotikerin. Wir erfahren, welche Hürden jene Menschen zu nehmen haben, um so sein zu können, wie sie selbst sein möchte und nicht, wie die Außenwelt sie sehen will. Auch wenn viele Ratschläge von Außen gut gemeint sind, so muss jeder am Ende selbst entscheiden, was für ihn das Richtige ist. Akzeptiere dich und akzeptiere dein Gegenüber. Jeder ist richtig, so wie er ist.

  19. Cover des Buches Dass ich ich bin, ist genauso verrückt wie die Tatsache, dass du du bist (ISBN: 9783407748638)
    Todd Hasak-Lowy

    Dass ich ich bin, ist genauso verrückt wie die Tatsache, dass du du bist

     (47)
    Aktuelle Rezension von: EmmyL
    Das Leben des 15 jährigen Darren wurde wiederholt durch starke Veränderungen in seinem geregelten Alltag erschüttert. Es begann damit, dass sein bester Freund einfach weggezogen ist. Leider sieht sich Darren nicht dazu in der Lage den Verlust durch eine neue Bekanntschaft auszugleichen. Er zieht sich zurück und wird in der Schule zum Einzelgänger. Zu Hause macht er mit seinem großen Bruder Nate Garagenmusik. Dieses großartige Hobby muss er aufgeben, als Nate zum studieren wegzieht. Der Verlust ist noch nicht richtig verschmerzt, da geben seine ständig streitenden Eltern ihre Trennung bekannt. Nun muss er in zwei Wohnungen leben und seine Zeit zwischen den Eltern aufteilen. Natürlich reichen diese Veränderungen noch nicht aus. Gerade als Darren sich mit dem Geschehenen abgefunden hat und darüber nachdenkt endlich Zoe anzusprechen, outet sich sein Vater zum Frühstück als schwul. Völlig überfordert mit dieser Information, ohne die Möglichkeit eines intensiven Gesprächs, flüchtet Darren mit dem Bus zu seinem Bruder. Während des völlig verrückten Wochenendes kommt er endlich der seltsam faszinierende Zoe näher. Leider verschwindet diese plötzlich aus seinem Leben, noch bevor er sich seiner Gefühle für sie völlig sicher ist.

    Darren ist sensibel, musikalisch begabt, intelligent, introvertiert und harmoniebedürftig. Als sein geregeltes Leben zerrissen wird, fühlt er sich haltlos und verwirrt. Jeder in seiner Familie hat mit eigenen Problemen zu kämpfen. Der Vater flüchtet sich in spirituelle Selbstreflexion, um innere Zufriedenheit zu finden. Die Mutter stürzt sich in Arbeit und Projekte für welche sie lange Geschäftsreisen unternehmen muss, um Anerkennung und Glück zu finden. Der Bruder kämpft mit dem Scheitern an der Universität und dem Finden eines richtigen Lebensziels. Zwischen den drei wichtigsten Menschen in seinem Leben mit ihren riesigen Problemen fühlt sich Darren unsichtbar, nicht gewollt und nicht gefragt. Zoe erscheint ihm wie ein heller Lichtstreif am Horizont, auch wenn sie ihre eigenen dunklen Dämonen mit sich herumträgt.

    Dieser Roman ist in Listenform geschrieben. Er liest sich etwas merkwürdig. Jeder Abschnitt bzw. Seitenanfang beginnt in etwa wie dieses Beispiel: „5 Vergleiche zwischen Kalifornien und Chicago, die seine Mom zu Beginn ihres Spaziergangs anstellt: 1. … 2. … 3. … 4. … 5. …" Trotz der sperrigen Listenform entsteht beim Lesen ein klares Bild von der Handlung. Diese ergibt sich zwar etwas umständlich aus den Listen, hat aber durchaus einen gewissen Reiz beim Lesen und weckt die Neugier. Das außergewöhnliche Werk spiegelt perfekt die Zerrissenheit eines Teenagers zwischen getrennten Eltern wieder, zeigt manchmal sehr direkt die Probleme während der sexuellen Selbstfindung und beschreibt aufschlussreich Fantasien sowie Tagträume eines kreativen, sensiblen Geistes.

    Das Buch ist für Heranwachsende, für Eltern pubertierender Kinder und alle die gern neue Leseerfahrungen machen, sehr zu empfehlen.

  20. Cover des Buches Ein Paar. Ein Buch. (ISBN: 9783866157255)
    Eduard Augustin

    Ein Paar. Ein Buch.

     (59)
    Aktuelle Rezension von: nordfriese
    Der einzige Grund, im Besitz dieses Buch zu sein, ist entweder der Griff in den Tisch mit den Mängelexemplaren und dann zu denken - so schlecht kann es gar nicht sein, also mitnehmen. Oder: es geschenkt zu bekommen. Eigentlich ist es so schlecht, dass man es nicht mal als Geschenk bekommen möchte. Sorry!
  21. Cover des Buches Christmas at Tiffany's (ISBN: 9780062364104)
    Karen Swan

    Christmas at Tiffany's

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Luiline

    Heute gibt es eine Rezension zu dem englischen Roman "Christmas at Tiffany's" von Karen Swan. 

    Kurzinformationen: Verlag: PanMacmillan / Seitenzahl: 583 / Erscheinungsjahr: 2011 / Deutscher Titel: "Ein Geschenk von Tiffany" / ISBN: 978-0330532723 / Preis: 6.99 Pfund 

    Inhalt: Cassie settled down too young, marrying her first serious boyfriend. Now, ten years later, she is betrayed and broken. With her marriage in tatters and no career or home of her own, she needs to work out where she belongs in the world and who she really is. So begins a year-long trial as Cassie leaves her sheltered life in rural Scotland to stay with each of her best friends in the most glamorous cities in the world: New York, Paris and London. Exchanging grouse moor and mousy hair for low-carb diets and high-end highlights, Cassie tries on each city for size as she attempts to track down the life she was supposed to have been leading, and with it, the man who was supposed to love her all along.

    Meine Meinung: 
    Man wird direkt am Anfang in die Geschichte geworfen und es geht direkt los. Die Autorin hat sich auch viel vorgenommen, wie der Untertitel verrät (Drei Städte, drei Jahreszeiten).

    Wir lernen Cassie und ihre drei Freundinnen Kelly, Anouk und Suzy kennen. Die Vier sind schon seit Kindertagen befreundet aber mittlerweile leben sie weit auseinander. Alle vier Protagonistinnen haben mir sehr gut gefallen und auch die Chemie zwischen ihnen stimmte.
    Es gab oft lustige Sprüche und die ein oder andere Stelle an der man schmunzeln musste.
    Der Unterhaltungsfaktor war auf jeden Fall da!

    Hauptsächlich geht es darum, dass Cassie ihr altes Leben hinter sich lassen will und sich selbst neu entdecken und erfinden will - mit Hilfe ihrer drei Freundinnen.
    Wie oben schon gesagt, die Autorin hat sich viel vorgenommen in ein Buch drei Schauplätze usw. einzubauen und ab der Mitte geht es nicht mehr so schnell voran. Die Geschichte zieht sich doch ziemlich in die Länge.

    Und leider ist die Story auch sehr vorhersehbar. Schon nach circa 100 Seiten wusste ich wie die Geschichte ausgehen würde!

    Am Schreibstil habe ich nichts auszusetzen und auf englisch war das Buch sehr einfach zu lesen, auch wenn es das dickste Buch war, was ich bis jetzt auf englisch gelesen habe!

    Der Titel ist hier ebenfalls etwas irreführend, da Weihnachten jetzt keine so große Rolle in dem Buch einnimmt, es handelt sich also keineswegs um eine Wintergeschichte!

    Fazit:
    Unterhaltsamer Roman, der aber durchaus seine Längen hat und die Story war sehr vorhersehbar. Trotzdem werde ich mir noch andere Bücher von der Autorin ansehen, da mir ihr Schreibstil sehr gut gefallen hat.

    Daher gibt es von mir 3 Sterne!

    Die Fortsetzung zu dem Buch heißt: "Summer at Tiffanys".

  22. Cover des Buches 100 Tage voller Ausgeglichenheit (ISBN: 9783845836638)

    100 Tage voller Ausgeglichenheit

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Estrelas

    „100 Tage voller Ausgeglichenheit“ bietet mit Fragen zur Selbstreflexion und Vorschlägen zu Aktivitäten inspirierende Ideen dafür, gut zu sich selbst zu sein.

    Das Buch ist in 100 kleine Abschnitte eingeteilt und als Programm über 100 Tage angedacht. Alternativ wäre es in weniger als einer halben Stunde gelesen. Aber schöner ist es doch, tatsächlich seine Gedanken an den vorgesehenen Stellen einzutragen (wie Pläne schmieden oder gute Dinge resümieren), tatsächlich etwas zu machen (vom Ausmisten über Nichtstun bis Tanzen) und sich so dem eigenen Wohlbefinden zu widmen.

    Das nett gestaltete Büchlein erfindet das Rad vielleicht nicht neu, doch ein kleiner Anstoß zur Achtsamkeit kann ja nicht schaden.

  23. Cover des Buches Rote Kreuze (ISBN: 9783257246131)
    Sasha Filipenko

    Rote Kreuze

     (180)
    Aktuelle Rezension von: Cornelia_Ruoff

    Das Buch „Rote Kreuze“ von Sascha Filipenko beginnt mit der Begegnung zweier Fremden, die zu Freunden werden. Beide haben mehr Leid erfahren, als für ein einzelnes Leben zu verkraften sein kann, und dennoch stehen beide hier, und beginnen sich zu öffnen und sich füreinander zu interessieren. Das macht die Tragik ihrer Leben nicht ungeschehen, aber es hilft beiden, sie zu ertragen.


    „Das war’s, denke ich, Vorhang. Ein Leben ist zu Ende – und ein anderes Leben beginnt. Eine transzendente Null. Mit meinen dreißig Jahren bin ich nun ein Mensch mit entzweigerissenem Schicksal. Ich darf es noch einmal versuchen. Was ist dagegen schon einzuwenden. Selbstmord ist nicht mein Ding; außerdem habe ich jetzt eine Tochter.“


    Alexander rubbelt das rote Kreuz an der Tür seiner neuen Wohnung ab. Die Nachbarin Tatjana Alexejewa gesteht ihm, dass sie das Kreuz gemalt hat, weil bei ihr Alzheimer diagnostiziert wurde, und sie damit nach Hause findet. Sie möchte ihm ihre Geschichte erzählen: 


    „Eigentlich keine Geschichte, sondern eine Biographie der Angst. Ich möchte Ihnen erzählen, wie das Grauen einen Menschen unvermittelt packt und sein ganzes Leben verändert.“


    Es ist das erste Buch, das ich von Sasha Filipenko lese und es hat mich mit voller Wucht getroffen.

    Ich nahm sprachlos an den Gesprächen teil. Diese Sprachlosigkeit lag nicht an der Unmöglichkeit ins Geschehen einzugreifen. Nein, es hat mich überwältigt. Ich hörte, wurde manchmal zornig, manchmal traurig und mehr als einmal weinte ich. 

    Sasha Filipenko schildert, wie es den Menschen in der UDSSR in der Zeit unter Josef Stalin ging. Tatjana Alexejewa hat sie durch- und überlebt. 

    Nun hat man den Beginn einer Alzheimer Krankheit festgestellt. Und sie glaubt zu wissen, warum sie daran erkrank ist:


    „Weil Gott Angst hat vor mir. Zu viele unbequeme Fragen kommen da auf ihn zu.“ 


    Sie hat nur noch einen Wunsch: sie möchte ihr ganzes Leben weitererzählen. Es muss Gehör finden

    Alexander, kurz Sascha, ist gefangen in seinem eigenen, unglaublichen Schicksal. Hat es sich zum Guten gewendet? Es fällt ihm am Anfang schwer, sich der neugierigen übergriffigen Nachbarin zu öffnen.

    Sasha Filipenko gelingt es, die Tragödien dieser zwei Menschenleben so zu erzählen, dass die Leser:innen langsam, immer nur so viel erfahrend, dass es gerade noch erträglich zu fühlen ist, auszubreiten.

    Das Hörbuch „Rote Kreuze“

    Das im Diogenes Verlag erschienene Hörbuch „Rote Kreuze“ ist 4 Stunden und 59 Minuten lang. Es wird von Robert Stadlober gesprochen.

    Robert Stadlober gelingt es, sowohl den immer wieder aufblitzenden Sarkasmus des Widerstands von Tatjana Alexejewa in Szene zu setzen, aber genau so zieht er die Hörer:innen mit leisen einfühlsamen Tönen in seinen Bann. Obwohl es schmerzt, will man weiterhören.

    Zum Autor Sasha Filipenko


    Sasha Filipenko wurde 1984 in Minsk geboren. Er ist ein belarussischer Schriftsteller, der auf Russisch schreibt. Die Romane werden von Ruth Altenhofer übersetzt.

    Systemkritik ist die Botschaft seiner Bücher. Sicherlich ist das auch der Grund, warum er in seiner Heimat Belarus unerwünscht ist. Bis 2020 lebte er in Petersburg, dann verließ er mit seiner Familie Rußland und lebt jetzt in der Schweiz.




    Fazit/Kritik  „Rote Kreuze“

    Beim Lesen bzw. Hören des Buchs wurde mir wieder einmal bewusst, dass der Mensch das größte und gefährlichste Raubtier ist, dass es gibt. Mit Ironie untermauert Sasha Filipenko die Gespräche seiner Protagonisten. Er schreibt in einer Sprache, die gesprochen wird.

    Das Buch ist mehr als aktuell. Putin verherrlicht Stalin, obwohl oder vielleicht gerade, weil ihm die Geschichte Russlands, und das Wirken Stalins genau bekannt ist. 

    1932/33 verfolgte Josef Stalin das Ziel, den Freiheitswillen der Ukraine zu brechen und die sowjetische Herrschaft  zu festigen. Um zur Industriemacht zu werden, brauchte die Sowjetunion dafür Technologie aus dem Westen, und das einzige Zahlungsmittel, das zur Genüge verfügbar war, war Getreide. Mehr als ein Viertel davon produzierte die Ukraine. Dieses Getreide wurde der Ukraine weggenommen und dadurch wurde eine Hungersnot erzeug, der schätzungsweise drei bis sieben Millionen Menschen zum Opfer. Das ging unter dem Begriff Holodomor in die Geschichte ein.

    Sasha Filipenko erzählt immer wieder in seinen Büchern vom 20. Jahrhundert in der Sowjetunion.

    Es ist wichtig, sich mit dieser Geschichte auseinanderzusetzen, um das aktuelle politische Geschehen wirklich verstehen und einordnen zu können.


    Heute beginne ich mit seinem neuen Buch „Der Kremulator“.

    „Rote Kreuze“ Sasha Filipenko


    Hardcover Leinen
    288 Seiten
    erschienen am 26. Februar 2020

    978-3-257-07124-5


  24. Cover des Buches Wie man unsterblich wird (ISBN: 9783423624558)
    Sally Nicholls

    Wie man unsterblich wird

     (182)
    Aktuelle Rezension von: Buchreise_Mayrin

    Buchempfehlung von Happy der #lesekrabbe
    Wie man unsterblich wird - Jede Minute zählt von Sally Nicholls

    "Dies ist mein Buch, begonnen am 17. Januar, beendet am 12. April. Es ist eine Sammlung von Listen, Geschichten, Bildern, Fragen und Tatsachen.
    Und es ist meine Geschichte."

    Liste Nr. 1
    Fünf Tatsachen über mich
    1. Ich heiße Sam
    2. Ich bin 11 Jahre alt
    3. Ich sammle Geschichten und interessante Tatsachen
    4. Ich habe Leukämie
    5. Wenn du das hier liest, bin ich vermutlich tot.

    Der 11-jährige Protagonist ist ein aufgeweckter und lieber Junge der gerne Listen schreibt und ein Buch verfassen möchte. Das er sterben muss steht fest. Doch er hinterfragt alles und stellt sich Fragen die niemand beantworten kann. Wie z.B. Wird die Welt noch da sein wenn ich weg bin?
    Sam liebt interessante Tatsachen und Listen. Also wird auch eine Wunsch-Liste angefertigt mit Sachen die er noch erleben möchte. Zusammen mit einem besten Freund arbeitet er die Liste ab und gemeinsam stellen sie einen Weltrekord auf. Die kleinste Disco der Welt.

    Beim lesen des Buches habe ich sehr viel gelacht, geschmunzelt, mitgefiebert und geweint.
    Ich kann das Buch wärmstens weiterempfehlen für Jung und für Alt.

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