Bücher mit dem Tag "literarisch wertvoll"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "literarisch wertvoll" gekennzeichnet haben.

7 Bücher

  1. Cover des Buches Das Schicksal ist ein mieser Verräter (ISBN: 9783446240094)
    John Green

    Das Schicksal ist ein mieser Verräter

     (12.649)
    Aktuelle Rezension von: Siko71

    Hazel Grace und Augustus "Gus" lernen sich in Selbshilfegruppe für Krebskranke kennen. Hazel will die Beziehung nur auf freundschaftlicher Basis führen, aber da hat sie die Rechnung ohne ihr Herz gemacht. Gus und sie reisen nach vielen Arztbesuchen nach Holland um dort den Autor ihres Lieblingsbuches zu treffen. Dieses Treffen verläuft alles andere als schön. Aber beide entdecken ihre Liebe zueinander und Gus muss Hazel eine traurige Mitteilung machen...

    Ein Roman, der unter die Haut geht. Ich habe den Film schon gesehen und geheult wie ein Schlosshund, aber das Buch hat bei mir auch schon wieder die Schleusen geöffnet und mich die Frage stellen lassen, Wann gibt es endlich Hilfe?

  2. Cover des Buches The Vegetarian (ISBN: 9780553448184)
    Han Kang

    The Vegetarian

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Weila
    Zum Cover
    Es ist wohl eines der schönsten Covers, die ich je gesehen habe ... und zwar ist es das Cover mit dem weissen Flügel und dem Dunkelrotem Blatt im Hintergrund. richtig aesthetic to look at! 

    Zum Plot
    Im Vordergrund steht Yeong-hye, die plötzlich entschieden hat, sich vegetarisch zu ernähren und als Pflanze zu leben.

    Jedoch wird im Buch mehrheitlich die Sicht von drei anderen Personen aus beschrieben und wie sie die Veränderung von Yeong-hye aufnehmen. Das Buch ist in drei Teilen getrennt. Im ersten wird es aus der Sicht von Kim Yeong-hye's Ehemann geschildert. Im zweiten von dem Ehemann ihrer Schwester In-hye, und im dritten aus der Sicht von In-hye. 

    Auch wenn der Titel dieses Buches "The Vegetarian" heisst, liegt der Schwerpunkt der Geschichte nicht nur um das Essensverhalten der Protagonistin, sondern eher um die Gesundheit und Mentalität der Person. Und wie sie sich sichtbar verschlechtert. 

    Mr. Cheong, der Ehemann von Yeong-hye, ist mir so unbeschreiblich unsympathisch wie es nur geht. Nur von der Art wie er seine Frau in den ersten paar Seiten beschreibt, merkt man, dass sie ihm tief in seinem Herzen eigentlich nichts bedeutet. Aber ich kann es ihm nicht übel nehmen, er wollte ein unkompliziertes Leben und dann kam plötzlich diese grosse Veränderung seiner Frau, das ihn überfordert hat. Er tut mir auf eine Weise Leid, doch bin ich froh, dass ich in den letzten 2/3 des Buches nicht mehr über in lesen musste, denn im zweiten Teil ging es um den Ehemann von Yeong-hye's Schwester, dessen Namen nicht genannt wurde. Er war jedoch auch nicht besser von der Persönlichkeit her als Mr. Cheong ... vielleicht sogar auch verrückter. 

    Er ist ein graphic artist und hegt um Yeong-hye sexuelle Fantasien. Welche mich nicht stören würden, wenn er nicht schon verheiratet wäre und ein Kind hat. Es ist sichtlich, dass er und seine Frau nicht mehr eine glückliche Ehe führen, dennoch bin ich nicht einverstanden damit, dass er seine Frau fremdgeht. Was ich toll fand waren aber seine Zeichnungen und die Art wie er so vernarrt damit war, sie in die Realität zu verwandeln. Das Ende des zweiten Teiles ist finde ich sehr überraschend ausgegangen (auf eine spannende Art). 

    Im dritten Teil geht es um In-hye, Schwester von Yeong-hye. Sie ist einer der wenigen Protagonisten die mir wirklich gefallen haben neben der Protagonistin. Ihre Situation in der sie war, tat mir wirklich leid und sie machte sich zu viele Sorgen und stand immer ihrer Schwester bei, die immer mehr und mehr in ihrer eigenen Welt versank. Sie und ihre Schwester sind einfach in die falsche Familie und falsche Umgebung hineingeboren. 

    Kurz gefasst sind alle drei Personen einfach unglücklich mit ihrem Leben. Mr. Cheong findet Yeong-hye unaustehlich, In-hye's Mann steht auf Yeong-hye, In-hye bleibt bei Yeong-hye's Seite und gibt sich schuld das Yeong-hye seelisch und geistig krank geworden ist. 

    Yeong-hye wiederum wird immer glücklicher mit ihrer eigenen Welt. Warum sie überhaupt zur Vegetarierin wurde, lag an ihren furchtbaren Albträumen, welche sie quälten. Um sie loszuwerden, dachte sie sie müsste aufhören Fleisch zu essen, was nicht funktionierte und so suchte sie immer mehr Möglichkeiten und schlussendlich kam sie auf die Idee ein Leben als Pflanze zu leben. Es werden Träume und Erinnerung aus ihrer Kindheit gezeigt, von denen man schätzen kann wieso sie überhaupt seelisch unstabil wurde. Sie erinnerte mich ein bisschen an Rei von dem Anime Neon Genesis Evangelion. Dinge, die für andere wichtig waren wurden für sie überflüssig. 

    Im zweiten Teil: Mongolian Mark auf der Seite 86, Zeilen 4 - 18 wurde das gut beschrieben: 

    "The whole situation was undeniably bizarre, yet she displayed an almost total lack of curiosity, and it seemed that this was what enabled her to mantain her composure no matter hat she was faced with. (...) perhaps it was simply that things were happening inside her, terrible things, which no one else could even guess at (...) impossible for her to engage in with everyday life at the same time. If so, she would naturally have no energy left (...) for any meaningful response to all the humdrum muntiae that went on on the surface." ~In-hye's Ehemann

    Obwohl mir zwei von vier Protagonisten, deren Charakter nicht gefallen hat mussten sie diese Persönlichkeiten haben, um diese Story auszumachen. Es ist nicht so als hätte die Autorin einen schlechten Job gemacht diese zwei Leute so zu erschaffen, sondern sie hat eben einen hervorragenden Job gemacht, diese zwei Ehemänner unsympathisch zu machen! Wenn Mr. Cheong und In-hye's Ehemann nicht so gewesen wären, dann wäre die Geschichte nicht so einzigartig geworden wie sie jetzt ist...

    Yeong-hye's Charakter und ihre Entwicklung von Anfang bis zum Ende der Erzählung ist sehr interessant.

    Mein Fazit
    Han Kang hat mit diesem Buch das Menschendasein hinterfragt und spannend erzählt. Es ist ein sehr aussergewöhnliches Buch meiner Meinung nach und auf jeden Fall lesenswert.

  3. Cover des Buches Der kleine Prinz. Faksimile in Geschenkbox (ISBN: 9783792000236)
    Antoine de Saint-Exupéry

    Der kleine Prinz. Faksimile in Geschenkbox

     (7.704)
    Aktuelle Rezension von: Tubi

    Oft gelesen und vorgelesen. War und ist immer wieder gut.

    Gut für die volle Punktzahl

  4. Cover des Buches Lady Susan (ISBN: 9783442743834)
    Jane Austen

    Lady Susan

     (69)
    Aktuelle Rezension von: kapiteldrei

    "Young men are often hasty in their resolutions, and not more sudden in forming than unsteady in keeping them." - Lady Susan

    Lady Susan - manipulativ, selbstsicher und wunderschön. Sie weiß Männer an der Nase herumzuführen und genießt ihr außergewöhnliches Talent in vollen Zügen. Nach dem Tod ihres Mannes besucht sie ihren Schwager und dessen Frau, versucht die von ihr wenig geliebte Tochter zu verheiraten und berichtet ihrer Freundin in ausführlichen Briefen von den sich zugetragenen Ereignissen.

    Trotz der Kürze dieser Geschichte - die ausschließlich in Briefen erzählt wird - fühlt man sich aufgrund der zahlreichen Ereignisse hinterher als habe man soeben einen 400-Seiten Roman beendet - und das im besten Sinne. Die Handlung verläuft weder übereilt noch zu langsam, was nur einmal wieder das pure Talent Jane Austens beweist.

    Eine Geschichte mit Comedy-Charakter und meiner Meinung nach sogar noch etwas überspitzter als Jane Austens restliche Werke. Lady Susan ist unvermeidlich für jeden Austen Fan und ein guter, kurzer Einstieg für Leute, die es werden wollen.

  5. Cover des Buches Das unvollendete Bildnis (ISBN: 9783455650259)
    Agatha Christie

    Das unvollendete Bildnis

     (87)
    Aktuelle Rezension von: shadowpercy

    Was passierte wirklich vor 16 Jahren?
    Carla Lemarchant wendet sich an Hercule Poirot, mit einem sehr ungewöhnlichem Fall. Sie möchte, dass er den Mord an ihrem Vater aufklärt und die Schuld ihrer Mutter beweist.
    Poirot beschäftigt sich mit dem Fall, und seine einzigen Hilfsmittel sind Berichte der Menschen und die menschliche Psyche.
    Diese Geschichte war der Wahnsinn.
    Von den Ermittlungen zu den verschiedenen Berichten. Poirots Gabe zum lösen des Falls.
    Wie üblcih bei Agatha Christie Büchern denkt man man weiß in welche Richtung der Fall geht, und wird dann plötzlich überrascht

  6. Cover des Buches Hinter dem Rot (ISBN: 9783943886788)
    Sabine Katharina Wallefeld

    Hinter dem Rot

     (4)
    Aktuelle Rezension von: SilkeBauerfeind
    Nach Kurzgeschichten und Lyrik legt Sabine Wallefeld mit „Hinter dem Rot“ ihren ersten Roman vor. Er ist Lebens- und Liebesgeschichte in einem. Nach ein paar Seiten ist man auch schon mittendrin im Leben von Julie und Leander, die einander vom ersten Moment an magisch anziehen. Es geht um eine Liebe, die eigentlich nicht sein darf, sich dann aber doch immer wieder Bahn bricht, bevor sie erneut durch einschneidende Lebensereignisse zurückgedrängt wird.
    Die Autorin und Malerin transportiert Leidenschaft, Euphorie und Enttäuschung auf einzigartige Weise. Der Prosatext ist immer wieder durchdrungen von Poesie und nahezu philosophischer Reflexion einer Liebe, die ein Leben lang anhält und dabei verschlungene Wege geht. Nähe und Distanz der Liebenden wechseln einander ab und gehören dabei zueinander wie die Gezeiten der Nordsee, die in Wallefelds Werken eine große Rolle spielen.
    Es ist ein Roman der großen Gefühle, ohne dabei pathetisch oder überladen zu wirken. Dabei sticht er aus der Masse gängiger Liebesromane mit lyrisch-bildlicher Sprache angenehm hervor. Ich war schnell gefangen in den Zeilen und konnte mich mit Julie identifizieren, was dazu führte, dass ich das Buch so schnell nicht mehr aus der Hand legte.
    Ein ganz besonderes Buch einer sehr bemerkenswerten Autorin. Vielen Dank für das außergewöhnliche und intensive Leseerlebnis.
  7. Cover des Buches Der Lebensschreiber (ISBN: 9783898417303)
    Christoph A. G. Klein

    Der Lebensschreiber

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Solengelen

    Enno ist ein ganz spezieller Mensch. Er verbrachte seine Kindheit bei seinen Großeltern und ausser Mila hatte er keine Freunde. Aber Mila muss mit ihren Eltern nach Kanada ziehen. Von da an sind Bücher und Bilder Ennos "Freunde". Schließlich macht er eine Ausbildung im Buchhandel. Schnell entdeckt er, dass es fast alles nach Maß gibt, ausser Geschichten. Er wird zum Lebensschreiber. Er schreibt seinen Kunden ihr Leben sozusagen auf den Leib. Seine " Vision" scheint zu funktionieren. Aber etwas schleicht sich ein, ist es Eintönigkeit? Fehlt der spezielle Kick? Er braucht mehr. Eigentlich sucht er Liebe. Diese meint er bei Lea, einer Kundin gefunden zu haben und schreibt sich in ihr Leben. Wie weit geht er? Die Macht, die er ausübt, MUSS er konsequent ausleben, auch gegen sich selbst. Wie ein Süchtiger, der nicht anders kann, als seine Sucht zu befriedigen. Ein Suchender, ein Abhängiger, ein in sich selbst Gefangener. 
    Der Autor lässt dem Leser viel Freiraum für eigene Gedanken, eigene Interpretationen. Jeder darf, kann, soll seine eigenen Schlüsse ziehen. Ist das Ende ein Ende, oder nur "erzählt"? Zieht er sich sozusagen auf Leas Kosten aus der "Affaire", oder übernimmt er Verantwortung? Lässt er sie mit der Schuld alleine, oder trägt er diese mit? Dieses Buch wird mir noch einige Gedanken, noch einige "Spekulationen" abverlangen und nachhallen. Der Lebensschreiber" von Christoph A. G. Klein ist ein besonderes Buch. Ein Buch mit Ecken und Kanten, das jedem Leser etwas anderes erzählt, aber dem Leser auch ein Einlassen abverlangt. 






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