Bücher mit dem Tag "literaturwissenschaft"

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349 Bücher

  1. Cover des Buches Kirschroter Sommer (ISBN: 9783499227844)
    Carina Bartsch

    Kirschroter Sommer

     (2.730)
    Aktuelle Rezension von: Mirarim

    Handlung

    Emely hat ihre erste Liebe nie vergessen. Elyas, der ihr vor sieben Jahren schmerzhaft das Herz rausgerissen hat.

    Als ihre beste Freundin Alex nach Berlin zieht, sieht Emely Elyas das erste mal wieder: Denn er ist Alex großer Bruder und wohnt ebenfalls in Berlin.

    Emely hasst ihn aus tiefstem Herzen und begenet ihm und seinen anzüglichen Bemerkungen dennoch andauernd. 

    Zum Glück gibt es noch Luca, der sie mit seinen romantischen und sensiblen E-Mails ablenkt und in den Bann zieht. Aber kann man sich in eien Unbekannten verlieben?


    Meinung

    Es ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher, das ich schon oft gelesen habe. Zwar ist manches offensichtlich, aber das ist es ja in so vielen Büchern. Trotzdem liebe ich diese Geschichte und freue mich jedes mal beim Lesen wieder darüber.

    Für mich war es auch eins der ersten Young Adult Bücher, das ich gelesen habe. Die Protagonisten studieren alle in Berlin, sind mitte 20 und wohnen in WGs. Das hat mich damals sehr begeistert, dass es Bücher über dieses Alter gibt.

    Nach wie vor finde ich, dass dieses Buch auch in dem Genre etwas besonderes bleibt, da es sehr sensibel geschrieben ist und keine Sexszenen darin vorkommen! Es ist eine wahnsinnig ehrliche Geschichte, in der es zwar viele Missverständnisse gibt, die aber von einer Liebe erzählt, wie sie wahrscheinlich viele gerne erleben möchten. 

    Mir hat es das sehr angetan, dass es viel mehr auch um das ganze "drumrum" geht, und nicht nur auf die körperliche Ebene - auch wenn die natürich mit den ganzen Anzüglichkeiten von Elyas Seite auch vorkommen.

    Ich tauche jedes mal richtig in die Geschichte ein, komme kaum noch raus und durchlebe mit Emely, Alex, Elyas und der ganzen Clique eine aufregende Zeit in Berlin. Ich liebe es einfach und kann es ganz klar weiter empfehlen.

    Noch ein Tipp: Die Geschichte ist auf zwei Bücher aufgeteilt, also gleich den 2. Band mitkaufen, sonst ist man etwas ernüchtert, wenn man nicht gleich weiter lesen kann ;-)
    (2020 ist nach Jahren noch ein 3. Band erschienen, welcher auch direkt anknüpft, aber nicht zwingend notwendig ist, um einen Abschluss der Geschichte zu haben.)

  2. Cover des Buches Stoner (ISBN: 9783423143950)
    John Williams

    Stoner

     (416)
    Aktuelle Rezension von: Lese_Lisel

    "Armer Willie", sagt Edith gegen Ende des Buches zu ihrem alten, kranken Ehemann. Armer Willie, habe auch ich immer wieder gedacht beim Hören dieses Buches. William Stoners Leben ist hart, wie er seiner Tochter gesteht, selten glücklich und meist ausgefüllt mit Pflichten und Arbeit. Armer Willie, ich hätte mir gewünscht, dass Du mehr Anerkennung bekommen hättest, mehr Liebe, mehr Erfolg und mehr Zeiten wie jene Woche in einem Blockhaus im winterlichen Lake Ozark.

    Der Roman Stoner von John Williams ist mir auf eine subtile Art und Weise unter die Haut gegangen. Stoners Geschichte handelt von den einfachen, kleinen Dingen und Schwierigkeiten des Lebens, und ging mir vielleicht gerade deshalb so nah. Es ist eine Geschichte über das Leben in all seinen Schattierungen. Schlicht und schnörkellos berichtet Williams von Stoners Jugend auf der ärmlichen Farm der Eltern, der Entdeckung der Literatur an der Universität von Columbia, von Stoners Studium und Professorendassein, von seiner unglücklichen Ehe bis zu Stoners Tod. Zwar durfte sich Stoner seiner Liebe zur Literatur widmen, die Frau heiraten, die er liebte, wahre Liebe und Leidenschaft erleben. Trotzdem war er meist unglücklich, gelang ihm alles nur halb, hatte er viel Schmerzvolles zu erleiden. Ganz so, wie Williams es von Stoners Eltern berichtet:

    "Mit dreissig wirkte sein Vater wie fünfzig und blickte von der Arbeit gebeugt ohne Hoffnung über den kargen Flecken Land der seine Familie von einem aufs andere Jahr ernährte. Die Mutter nahm ihr Leben so geduldig hin, als währte es nur eine kurze Spanne, die sie durchzustehen hatte."

    Ich habe mitgelitten mit William Stoner und mich immer weider gefragt: wieso wehrt er sich denn nicht? Weshalb erträgt er dies alles klaglos? Nur ein mal in seinem Leben hat Stoner Widerstand geleistet und gekämpft: als er verhindern wollte, dass ein Student ungerechtfertigt eine Prüfung bestehen sollte. War ihm nur die Literatur wichtig, seine Arbeit an der Universität? Die Lebensgeschichte von William Stoner wirkte mehrheitlich trostlos auf mich, und wirft viele Fragen auf. Es schien mir oft, als wollte Williams die Sinnlosigkeit des Lebens zeigen,

    "Sie würde ihr Leben ruhig zu Ende leben, würde ein wenig mehr trinken, und sich gegen das Nichts betäuben, zu dem ihr Leben geworden war. Er war froh, dass sie wenigstens das hatte, dankbar dafür, dass sie trinken konnte."

    Stoner ist ein melancholisches, stilles Buch über das selten glückliche Leben William Stoners. Mir hat die Geschichte nicht zuletzt wegen des schönen Schreibstils sehr gefallen. Grosse Leseempfehlung!

  3. Cover des Buches Unterwerfung (ISBN: 9783832163594)
    Michel Houellebecq

    Unterwerfung

     (287)
    Aktuelle Rezension von: schlumpitschi_liebt_buecher

    In Frankreich werden die extremistischen Parteien immer stärker, als im Jahr 2022 die Muslimische Partei gewinnt kommt das Gleichgewicht im Land zum Schwanken.
    Der Professor François hat mit dieser Veränderung zum kämpfen.

    Das Buch hat mich leider überhaupt nicht überzeugen können.
    Mir war der Protagonist und Erzähler total unsympathisch und ich habe ihn und seine Gedanken überhaupt nicht nachvollziehen können, außerdem hat mich die Handlung auch überhaupt nicht überzeugt.

    Das Buch ist leider keine Empfehlung von mir.

  4. Cover des Buches Das andere Geschlecht (ISBN: 9783499227851)
    Simone de Beauvoir

    Das andere Geschlecht

     (60)
    Aktuelle Rezension von: LeBovarisme
    Ein absolutes Muss für Frauen aber auch Männer um sich gegenseitig zu verstehen. Simone de Beauvoirs Monumentalwerk ist eine Mischung aus Biologie, Soziologie, Phsychologie, Philosophie und Literaturwissenenschaft. Es ist unglaublich was diese Frau weiss und verarbeitet und dazu noch in einer wundervollen Sprache. Viel mehr ist es eine theoretische Niederschrift oder ein Sachbuch, eine wissenschaftliche Arbeit. Ich bin beeindruckt!
  5. Cover des Buches Frauen und Bücher (ISBN: 9783442749805)
    Stefan Bollmann

    Frauen und Bücher

     (78)
    Aktuelle Rezension von: Ulenflucht

    Frauen lesen etwas anderes als Männer. Pi mal Daumen kann dem jeder zustimmen, der mal eine Buchhandlung besucht hat. Dass Frauen aber auch anders lesen, ist jedoch der Mehrheit nicht klar gewesen. An dieser Stelle setzt das Buch an. Es ist eine Kulturgeschichte des weiblichen Lesens und dabei nicht nur leicht zu lesen, sondern anschaulich, erhellend und äußerst vergnüglich.

    Der Autor führt den Leser/die Leserin (es ist zu hoffen, dass dieses Buch auch Männer lesen, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht haben, Frauen zu verstehen) durch fast 300 Jahre Geschichte und greift dabei die großen Errungenschaften und Werke heraus, die seines Erachtens weibliches Lesen geprägt haben. Ein Anspruch auf Vollständigkeit kann nicht bestehen. Wir erfahren vom Aufstieg des Romans, der vermeintlichen weiblichsten aller Textarten, und bekommen den Weg von der Leserin (18. Jhr) zur Schriftstellerin (Jane Austen) und schließlich zur Literatin (Susan Sonntag) und Verlegerin (Sylvia Beach) vor Augen geführt.

    Die große Stärke des Buchs ist es, die Geschichten der Akteurinnen selber sprechen zu lassen. Durch deren Leben scheint die Bedeutung des Lesens durch und ermöglicht Identifikation. Gleichzeitig wird das Neue herausgestellt und mit großer Eloquenz seitens des Autors eingeordnet. Einige, wenige Schwachstellen zeigen sich dort, wo eben jene Geschichten ein wenig lang sind, wie jene Klopstocks, und dort, wo sie nur angedeutet sind, wie die von Marilyn Monroe. Hier wünscht man sich mehr Augenmaß.

    Dieses Buch ist trotzdem ein unverzichtbares Muss für Leser, Leserinnen, Kulturinteressierte, Historiker, Literaturwissenschaftler, Leseratten… also für alle. 

  6. Cover des Buches Mein Leben (ISBN: 9783570551868)
    Marcel Reich-Ranicki

    Mein Leben

     (243)
    Aktuelle Rezension von: Stephan_Belka

    Der Meister der Literaturkritik!
    Dieses Buch nehme ich gerne an!!!

  7. Cover des Buches Wenn ein Reisender in einer Winternacht (ISBN: 9783596904426)
    Italo Calvino

    Wenn ein Reisender in einer Winternacht

     (166)
    Aktuelle Rezension von: Das_literarische_Parkett

    Italo Calvinos Schreibstil ist unauffällig, poetisch ohne überladen zu wirken, philosophisch ohne sich schwermütig über das Geschehen zu legen, intellektuell ohne aufgesetzt zu werden.
    Der Protagonist ist der Lesende, ein hoffnungslos Verlorener, der in den Strudel faszinierend vielseitiger Erzählungen gesogen wird: als Reisender in eine Winternacht verwandelt er sich auf der Jagd nach dem Ende der Erzählungen in einen Liebenden, filtrierten Agenten und schizophrenen Millardär.

    Mich hat dieser erste Calvino sehr begeistert, hat mich abtauchen lassen und oft irritiert, leider aber nie verblüfft oder innerlich gerührt. Faszinierend geschrieben ist diese Reise, aber die Tiefe der Poesie und der einzelnen Erzählungen gleiten dem genialen Autor im Sog der sprunghaften Erzählweise aus der Hand. Das Hin- und Her wirkte auf mich zunehmend nicht mehr kreativ, sondern nur wie die logische Konsequenz eines Prinzips.
    Calvino möchte ich unbedingt weiterlesen; sein Stil und seine Perspektive auf Literatur und literarische Figuren treffen wirklich meinen Geschmack, nur leider hat die grundsätzlich faszinierende Idee des Buches die spannenden Ambivalenzen und Bezüge verschluckt.
    Für mich leider das klassische Beispiel, dass weniger auch mehr sein kann.

    Auszug:

    'Beim Betrachten der Frau im Liegestuhl ist mir das Bedürfnis gekommen, „nach der Natur“ zu schreiben, das heißt nicht die Frau zu beschreiben, sondern ihr Lesen, beziehungsweise irgendetwas zu schreiben, aber ständig dabei zu denken, dass es durch ihr Lesen hindurch muss. Jetzt, beim Betrachten des Schmetterlings, der sich dort auf mein Buch setzt, möchte ich „nach der Natur“ schreiben, indem ich ständig an den Schmetterling denke. Zum Beispiel ein scheußliches Verbrechen beschreiben, das aber bei aller Scheußlichkeit diesem Schmetterling irgendwie gleicht, also leicht und zart ist wie er. Ich könnte auch den Schmetterling beschreiben und dabei so intensiv an ein scheußliches Verbrechen denken, dass der Schmetterling etwas Entsetzliches wird.'

     

  8. Cover des Buches 2666 (ISBN: 9783596187843)
    Roberto Bolaño

    2666

     (119)
    Aktuelle Rezension von: itwt69
    Ich kann mich der allgemeinen Euphorie über dieses vermeintliche "Meisterwerk" leider nicht anschließen. Teil 1 über die leidenschaftlichen Anhänger des Benno von Archimboldi fängt sehr gut an und lässt ein großes Buch erwarten und erhoffen. Teil 2+3 fallen dann schon stark ab, in denen 2 Nebenpersonen bis aufs kleinste Detail beschrieben werden. Teil 4 über die Verbrechen mit fast 400 Seiten finde ich ganz schwach. Wieso muss man sehr ähnlich gelagerte Fälle mehrere dutzend Mal wiederholen? Teil 5, in der es eine Aufklärung des gesamten Komplexes gibt, ist dann wieder in Ordnung, reicht aber nicht, um das ganze Buch als lesenswert zu beurteilen. Besonders die unglaublich weitreichenden Abschweifungen, die fast jede einzelne Erzählung nimmt, kann ich nicht nachvollziehen. Das Buch wäre locker mit 400-500 Seiten weniger ausgekommen. Ich musste mich doch allzu oft durchquälen. Sprachlich allerdings sehr gelungen, auch wenn dadurch das Lesen sehr viel Konzentration erforderte (es gibt Sätze, die sich über eine komplette Seite ziehen). Dem Übersetzer muss dafür ein großes Lob gewährt werden, eine fast unmenschliche Leistung, ein solch komplexes Werk vom Spanischen ins Deutsche zu übersetzen!
  9. Cover des Buches Die wilde Geschichte vom Wassertrinker (ISBN: 9783257057034)
    John Irving

    Die wilde Geschichte vom Wassertrinker

     (286)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly

    Der Student Fred Bogus Trumper teilt mit seinem besten Freund Couth nicht nur die Erinnerungen an eine wüste Gonorrhoe aus Teenietagen, sondern auch seinen Geschmack was Frauen anbelangt im Allgemeinen. Aber seine ständigen urologischen Beschwerden sind wohl angeboren und sollen nun erst einmal mit der Wassermethode in Angriff genommen werden, bevor nur noch der Skalpell bleibt.
    Generell läuft es für Thump-Thump, wie Fred von seinem Freund und Filmemacher Ralph genannt wird, nicht wirklich rund.
    Sein Dissertationsthema, die Übersetzung der altniedernordischen Ballade Akthelt und Gunnel läuft schleppend und ist maßgeglich seiner blühenden Phantasie geschuldet. Sein Vater hat dem Dauerstudiosus den Geldhahn zugedreht und lässt sich auch nicht vom jungen Glück zwischen Bogus und der Skifahrerin Biggie beeinflussen. Und dann ist da irgendwann auch noch Tulpen, Bogus' Freundin mit der Vorliebe für Wasserschildkröten und dem dringenden Wunsch nach einem eigenen Kind...
    Unbeschreiblich schräg dieser Irving und mit viel Humor und Selbstironie, je nach Erzählposition, versehen. John Irving wechselt dazu immer wieder die Perspektive, so dass der Leser Fred in der Gegenwart zum Urologen begleiten kann, aber auch in Rückblenden die Anfänge der Beziehung zu Biggie verfolgen darf. Dann wieder durchwühlt man die Laken mit Bogus und Tulpen, lernt den kleinen Colm und seine Ansichten zum Klassiker Moby Dick kennen und nicht zu vergessen der skurrile Diabetiker Merrill Overturf.
    Dieser Fred Bogus Trumper ist ein würziger Charakter nach irvingschem Reinheitsgebot, wie auch die zahlreichen Protagonisten, die ihn auf seinen Irrwegen begleiten und verleiten. Wieder einmal hat mir ganz besonders das vorherrschend hohe Maß an Zuneigung gefallen. Auch wenn die Liebe nicht immer von Dauer ist, so bleibt doch immer der Respekt, diese bizzelnde Vibration vergangener Gefühle und je Menge an Empathie.

    Manchmal von Melancholie getragen, wieder und wieder sehr witzig und mit viel gesunder Selbstironie der Charaktere versehen, oft herzerfrischend skurrill und immer ein echter Irving.

  10. Cover des Buches Ein Kind (ISBN: 9783423139632)
    Thomas Bernhard

    Ein Kind

     (64)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Überwachen und Strafen (ISBN: 9783518277843)
    Michel Foucault

    Überwachen und Strafen

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Sokrates
    Foucault erklärt die soziologischen, kriminalhistorischen und rechtshistorischen Ursachen für die seit dem Ende der Frühen Neuzeit in Frankreich einsetzende Schwerpunktverlagerung der Strafrechtsfunktion. Er zeigt anhand vieler exemplarischer Beispiele, wie sich die Sühnefunktion immer weiter in den Vordergrund schob und die Bestrafung der „Seele“ des Täters an Bedeutung gewann. Waren die alten Strafen noch drakonisch und orientierten sich an ihrer Schwere (Schmerzmaß, Eindruck auf das bei der Vollziehung der Strafe zuschauende Volk), soll nun der Täter „erzogen“ werden und v.a. „in der eigenen Schale“ gequält werden. Mit dieser mehr nach innen (= auf die Täterpsyche) gerichteten Straftheorie entwickelte man sich weg von der Exekution auf dem Marktplatz hin zu einer Strafverbüßung in staatlichen Gefängnissen. Deren Organisation und Arbeit sowie die Rolle der Juristen und Richter wird ausführlich dargestellt und bewertet.
  12. Cover des Buches Was geschah mit Schillers Schädel? (ISBN: 9783453600805)
    Rainer Schmitz

    Was geschah mit Schillers Schädel?

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Liedie
    In diesem Buch finden sich 1200 Stichwörter von A bis Z und fast 4000 Namen. Hier kann der Leser herrlich schmöckern und fast alles über die Literatur erfahren - ob wichtig oder unwichtig. Muss man wissen, ob Ernest Hemingway zehn oder zwanzig Bleistifte spitzte, bevor er einen neuen Roman begann oder ob Celan Platanenrinde knetete, bevor er sich an die Arbeit begab? Nein - aber so manche Dinge sind doch sehr amüsant und vieles auch sehr interessant. Für mich ein unverzichtbares Buch, in dem ich immer mal wieder gerne lese und schon viele interessante Informationen zu meinen Lieblingsautoren gefunden habe.
  13. Cover des Buches Besessen (ISBN: 9783458357582)
    Antonia S. Byatt

    Besessen

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Jittery

    Wer dieses Buch lesen möchte, muss sich auf zwei Geschichten einlassen - ein Teil ist die romantische aber tragische Geschichte zweier Dichter im viktorianischen Zeitalter - der andere spielt in der 80er Jahren zwischen zwei Dozenten an englischen Univeritäten. Die Briefe, Tagebucheinträge und Gedichte können manchmal ermüden. Aber ich ziehe den Hut vor der Autorin, die das alles geschrieben hat und das authentisch und bezaubernd. 

    Der britische Humor darf natürlich nicht fehlen! 

    Wirklich zu empfehlen.

  14. Cover des Buches Bibliographieren für Literaturwissenschaftler (ISBN: 9783150176405)
  15. Cover des Buches In Frühlingsnächten (ISBN: 9783462043945)
    Jetta Carleton

    In Frühlingsnächten

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Sommermaedchen23
    Gleich zu Anfang tat ich mich mit Allen als Protagonistin sehr schwer. Es dauerte bis ich mich in die Zeit hineinversetzen konnte und verstehen weswegen Allen das tut, was ihre Mutter von ihr verlangt. Sie wird Lehrerin, obwohl sie doch viel lieber nach New York gehen würde, um dort Dichterin oder Schriftstellerin zu werden. Doch sie beugt sich dem Willen ihrer Mutter und geht als Lehrerin an ein College. Denn sie muss noch Schulden und Studienkredite abbezahlen und dies geht mit einem sicheren Job eben viel leichter. Außerdem liebte sie die Literatur und bringt diese durch ihre Leidenschaft auch ihren Studenten näher. Als sich herauskristallisiert, dass zwei ihrer Studenten genau so viel Interesse an Literatur, Musik und dem Schreiben haben beginnt sie mit George und Toby sich zu treffen. Sie führen die Diskussionen der Unterrichtsstunden zu Hause und am Abend einfach weiter. Sie begleitet die beiden in Cafés, sie lesen sich gegenseitig aus Büchern vor und albern im Park herum. Wir begleiten die drei durch wunderbare Frühlingsnächten mit tollen Gesprächen, guter Musik und hitzigen Diskussionen. Doch als Allen sich in einen von den beiden Studenten verliebt bemerkt sie zu spät die Grenzen der Gesellschaft. Sie muss sich entscheiden wie viel ihr ihre Träume wert sind.

    Fazit: Ein Buch voller Romantik, dem Aufbruch in eine neue Generation und mit ganz viel Liebe zur Literatur. In diesem Buch müssen Entscheidungen getroffen werden, die für jede Frau in der heutigen Zeit selbstverständlich sind und keine große Rolle mehr spielen, aber zu dieser Zeit weitreichende Folgen haben konnten. Gleich zu Anfang erzählt Jetta Carleton, dass es zum Teil ihre Geschichte ist, die sie auf Allen Liles übertragen hat und man ist geneigt ihr das zu glauben, denn nur wer so gefühlt und geliebt hat schafft es dieses so in einen Roman zu verpacken. 
  16. Cover des Buches Einladung zur Literaturwissenschaft (ISBN: 9783825220723)
    Jochen Vogt

    Einladung zur Literaturwissenschaft

     (12)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Interpretationen: Dostojewskijs Romane (ISBN: 9783150175293)
    Birgit Harreß

    Interpretationen: Dostojewskijs Romane

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Es geht um die "großen Fünf". Außerordentlich gewinnbringende Werkdeutungen verschiedenster Intention. Ich kam nicht selten ins Staunen. Macht neugierig auf die Werke. Dieses Büchlein enthält mit Sicherheit viele Entscheidungsanregungen für jemanden, der sich für eines der Werke vorerst entscheiden möchte. mehr http://dostojewski.npage.de/
  18. Cover des Buches Lektüreschlüssel zu Friedrich Schiller: Maria Stuart (ISBN: 9783150153109)
    Theodor Pelster

    Lektüreschlüssel zu Friedrich Schiller: Maria Stuart

     (4)
    Aktuelle Rezension von: GothicQueen
    Ich fand das Hauptwerk schon zu grauslich. Den Lektüreschlüssel dazu fand ich auch nicht viel besser. Maria Stuart ist eine super Geschichte, aber die Umsetzung Schillers ist viel zu schwierig, was vor allem an der Sprache liegt. Auch der Lektüreschlüssel hält sich an diese schwer verständliche Sprache, was dem Lesenden nicht wirklich hilft. Man liest ja die Lektüreschlüssel, um tiefer in den Haupttext hinein zu gelangen. Mit diesem Lektüreschlüssel war das nicht unbedingt machbar. Die Macher hätten sich hierbei mehr an eine einfache Sprache halten sollen.
  19. Cover des Buches Einführung in die Gedichtanalyse (ISBN: 9783476122841)
    Dieter Burdorf

    Einführung in die Gedichtanalyse

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Dieses Buch ist sehr umfassend, aber vor allem verständlich geschrieben. Dieter Burdorf vermag es, die Sichten verschiedener Literaturwissenschaftler zu verschiedenen Zeiten zu bündeln und klar vorzustellen, dabei aber mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg zu halten. Diese (seine Meinung) aber auch noch gut zu beweisen, darzustellen und verständlich zu machen. Die vielen Verweise machen eine weiterführende Lektüre möglich und einfach. Der Überblick bleibt bei der Ausführlichkeit der Themen jedoch gegeben. Letztendlich ist natürlich auch eine literaturwissenschaftliche Einführung in den Gattungsbereich der Lyrik noch kein Allerweltshilfmittel. Schlussendlich stellt sich dem Leser die eigene Annäherung an den Text. Aber inhaltlich und klar gegliedert kann man hier Entwicklungen in der Forschung und Lehre nachvollziehen und Anhaltspunkte lesen, wie man Lyrik anschauen, lesen und selbst bearbeiten kann. Neben dem Büchlein von Angelika Corbineau-Hoffmann "Die Analyse literarischer Texte", welches ich als beginnende Lektüre für die Annäherung an den Text als solches, an Lyrik, Drama, Essay und Erzählung im Speziellen, sehr empfehlen kann (wobei hier der Fokus nicht auf dem Allgemeinen sondern im Speziellen auf dem Werk Hofmannsthals liegt), bietet der "Burdorf" eine umfassende, detailreiche Heranführung an das Thema Gedichtanalyse, die außerhalb jeden Textanalyse- oder Lyrikkurses unbedingt zu empfehlen ist.
  20. Cover des Buches Kindlers Neues Literaturlexikon, 22 Bde. (ISBN: 9783898362146)
  21. Cover des Buches Felicitas Hoppe im Kontext der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur (ISBN: 9783706545600)
  22. Cover des Buches Grundkurs anglistisch-amerikanistische Literaturwissenschaft (ISBN: 9783129395981)
  23. Cover des Buches Literaturkritik (ISBN: 9783406510953)
    Thomas Anz

    Literaturkritik

     (5)
    Aktuelle Rezension von: RosEmma
    Ein informatives Buch, welches sowohl für den Unterricht nützlich ist, aber auch für außerschulisch/-beruflich Interessierte spannend sein kann. Das Buch ist verständlich und deckt viele Bereiche des Gebiets der Literaturkritik ab, auch wenn einige (leider) bloß kurz angeschnitten werden. Ob all die formulierten Thesen so gültig sind, ist zwar nicht gesagt und ist von einigen Literaturkritikern umstritten. Dennoch ist Wissenswertes in diesem Buch enthalten.
  24. Cover des Buches Literaturwissenschaft (ISBN: 9783825225902)
    Alo Allkemper

    Literaturwissenschaft

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Jari
    Dieses Buch widmet sich in erster Linie an Einsteiger in das Studium der Literaturwissenschaft (oder an verhinderte Studenten wie mich) und gibt einen groben Überblick darüber, was einem in diesem Fach erwarten wird.

    Das Buch ist sehr didaktisch aufgebaut, sodass es beim Lernen äusserst hilfreich ist. Aufgebaut ist es in zwei Basismodule und diverse Aufbaumodule. Wichtige Worte sind fett gedruckt und am Ende jedes Kapitels warten eine Zusammenfassung, Testfragen (mit Antworten weiter hinten im Buch) und weiterführende Literatur. Der Aufbau ist logisch und übersichtlich, hilfreiche Merksätze in Boxen sammeln das Wichtigste in Kürze und Zitate unterschiedlicher Schriftsteller führen dem Leser beschriebene Grundsätze vor Augen.

    Vieles kannte ich schon aus der Ausbildung zur Buchhändlerin, nur wird hier alles noch vertieft. Wie der Reihentitel schon sagt, handelt es sich bei den besprochenen Themen um "Basics", also Wissen, das man zum Studium mitbringt oder in der ersten Zeit bespricht. Jeder, der sich schon weiter im Stoff befindet, braucht dieses Buch weniger.

    Wichtig für den Studenten ist, dass die Autoren auch das Thema .... Arbeit schreiben.... aufgreifen. Zwar war dies für mich weniger wichtig, da ich ja nicht studiere und somit nichts abliefern muss, doch für einen Studienanfänger kann diese Übersicht bestimmt hilfreich sein.

    Obwohl ich selber nicht studiere, fand ich die Lektüre dieses Werkes äusserst interessant und faszinierend. Nur die Epochenübersicht am Ende war mir etwas zu ausführlich, wobei ich natürlich verstehe, dass dies für einen Studierenden grundlegend ist.

    Und genau das wird hier auch vermittelt: Grundlegendes für das erfolgreiche Studium der Literaturwissenschaft.

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