Bücher mit dem Tag "lizzie martin"

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6 Bücher

  1. Cover des Buches Neugier ist ein schneller Tod (ISBN: 9783404164448)
    Ann Granger

    Neugier ist ein schneller Tod

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis
    Weil Tante Parry Lizzie Martins Beteiligung an der Aufklärung eines Verbrechens, das in Parrys Haus seinen Ausgang gefunden hat, mehr als peinlich ist, wird sie als Gesellschafterin zu der jungen, verstörten Lucy auf einem einsamen Landsitz geschickt.

    Lucy, die mit zwei alten, verschrobenen Tanten hier lebt, glaubt nicht an den Tod ihrer kürzlich geborenen Tochter. Welche Rolle ist Lizzie hier wirklich zugedacht? Gesellschafterin oder Aufpasserin? Und was hat es mit dem Irrenarzt, der ebenfalls auf das Landgut eingeladen wurde auf sich?

    Kaum ist Elisabeth einige Tage im Hause wird Jeb Brennan, der Rattenfänger ermordet. Dummerweise findet ausgerechnet Lucy den sterbenden Mann. Wer hat einen Grund Brennan zu ermorden?
    Weil die Familie jede Aufmerksamkeit vermeiden will, wird Lizzies Bekanntschaft mit Ben Ross, Inspektor beim Scotland Yard, als vorteilhaft angesehen.

    Lizzie hat wieder das feine Gespür, dass hinter der Fassade der respektablen Familie doch nicht alles so nobel ist, und unterstützt Ben Ross mit ihrer scharfen Beobachtungsgabe.

    Meine Meinung:

    Der zweite Fall für Lizzie Martin und Ben Ross hat sowohl Aspekte eines Krimis als auch eines Dramas. Die Hauptrolle spielt in diesem Krimi eher die Familie als die Ermittlungstätigkeit. Wieder sind die Gegebenheiten des Viktorianischen Zeitalters penibel recherchiert.

    Wie schon im ersten Fall, wird die Geschichte abwechselnd einmal aus Lizzies und dann wieder aus Bens Sicht erzählt. Diesen Kunstkniff finde ich sehr spannend, da jeweils die weiblich bzw. männliche Sichtweise elegant dargelegt wird. Dabei darf festgestellt werden, dass Lizzie sich genauso an Zahlen, Daten und Fakten orientiert wie Ben. Sie nimmt dennoch die (weibliche) Umwelt anders wahr als der Inspektor.

    Fazit:

    Wieder ein fesselnder Krimi und ein faszinierender Einblick in die Zeit der Königin Viktoria. Gerne wieder 5 Sterne.
  2. Cover des Buches Ein guter Blick fürs Böse (ISBN: 9783404169788)
    Ann Granger

    Ein guter Blick fürs Böse

     (20)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Ein neuer Fall für Lizzie Martin und Benjamin Ross!
    Lizzie spaziert an dem ersten sonnigen Tag in London an der Themse entlang und begegnet dort ihrem etwas heruntergekommenen Nachbarn Mr Tapley. Der ältere Herr macht sich gut gelaunt auf seinen weiteren Weg während Lizzie bemerkt, dass dieser verfolgt wird.
    Lizzies Angst ist groß, denn ausgerechnet ein Clown hängt sich Mr Tapley an die Fersen.
    Tags darauf wird der alte Mann tot in seinen Mieträumen aufgefunden und Lizzie tritt zum Ärger ihres Mannes Inspektor Ross vom Scotland Yard mal wieder in Aktion.
    Gekonnt neugierig mit einer gehörigen Portion Mut gelingt es Lizzie den Mordfall ihres ermittelnden Mannes in eine unerwartete Richtung zu treiben.
    Zum Missfallen von Benjamin Ross und seines Chiefs Dunn beim Yard stehen bald genügend Mordverdächtige auf der Liste. Von reichen und gewieften Anwälten über französische Gauner bis hin zu einem überheblichen Detektiv ist alles in diesen so verzwickten Mordfall verstrickt, dass nur der gemeinsame Spürsinn von Ben und Lizzie zum Mörder führen.
    Ein weiterer spannender Fall aus der Reihe Martin & Ross von Ann Granger!
  3. Cover des Buches Ein Mord von bessrer Qualität (ISBN: 9783404166558)
    Ann Granger

    Ein Mord von bessrer Qualität

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

     

    Im dichten Oktobernebel versetzt das „Flussphantom“ die Prostituierten Londons in Angst und Schrecken, in dem es mehreren Frauen auflauert und eine sogar erwürgt.  

     

    Und als dann noch Allegra Benedict, die Gemahlin eines Kunsthändlers, im Green Park erdrosselt aufgefunden wird, wird der Fall Benjamin Ross vom Scotland Yard zugeteilt.

    Zunächst sieht alles wie ein gewöhnlicher Raubmord aus, denn Allegra hat nach dem Verkauf einer Brosche eine Menge Geld einstecken. Doch als sich herausstellt, dass Allegras Gesellschafterin Isabelle Umgang mit dem charismatischen Prediger Fawcett hat, nehmen Lizzie und Bessie die Veranstaltungen des Mannes unter die Lupe. Als dann auch noch Isabelle ermordet wird, gerät neben anderen Verdächtigen auch der Prediger ins Visier von Scotland Yard.

     

    Meine Meinung:

     

    Ann Granger hat wieder ein realistisches Bild des Viktorianischen Zeitalters in London entworfen. Sauertöpfische Moralisten, die auf einen charismatischen Hochstapler hereinfallen, der ihnen unter dem Deckmäntelchen der Fürsorge für Arme, eine Menge Geld aus der Tasche zieht.

     

    Wieder hat Lizzie durch ihre couragierten Auftritte und ihr analytischen Denkvermögen großen Anteil an der Aufklärung. Das ringt sogar Mr. Dunn, Ben Ross’ Vorgesetzten, den Seufzer nach „weiblichen Polizisten mit schneller Auffassungsgabe“ ab.

     

    Grundsätzlich sind die Krimis um Lizzie und Ben alle ähnlich gestrickt und so darf die Lebensgefahr (und die Rettung aus derselben) für Lizzie nicht fehlen. Das hätte jetzt nicht unbedingt sein müssen, aber, wie hätte Scotland Yard das Flussphantom sonst fangen können?

     

    Fazit:

     

    Ein gelungener Krimi für ein regnerisches Wochenende, dem ich gerne wieder 5 Sterne geb.

     

  4. Cover des Buches Die Beichte des Gehenkten (ISBN: 9783404174836)
    Ann Granger

    Die Beichte des Gehenkten

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis
    Am Abend vor seiner Hinrichtung erleichtert James Mills sein Gewissen und berichtet Benjamin Ross, seines Zeichens Ermittler im Scotland Yard, von einem Mord, den er vor 16 Jahren beobachtet haben will. Damals, Schutz suchend vor einem Sommergewitter, hat er gesehen, wie eine junge Frau einen alten Mann mit einem Kissen erstickt hat.
    Warum er damals nicht die Behörden informiert hat? Ben schenkt dem Mann zwar Glauben, doch offiziell ermitteln darf er (noch) nicht.
    Allerdings erlaubt er seiner Frau Lizzie, dezent Erkundigungen einzuholen. Doch dann lösen diese Nachforschungen ungeahnte Dinge aus …

    Allerdings ist das nicht der einzige Fall, mit dem sich Ben Ross herumschlagen muss. Er erhält Besuch vom aufgebrachten Weinhändler Hubert Canning, angibt, seine Frau und die gemeinsame Tochter wären entführt worden. Das polternde Auftreten des Mannes und der mehrmalige Hinweis, dass er ein respektabler Steuerzahler sei und deswegen Anspruch auf exklusive Behandlung durch den Yard zu haben, lässt bei Ben Misstrauen an der Geschichte aufkommen. Zumal er auf dem Rückweg von Mills Beichte just auf eine Frau mit Kind gestoßen ist, die Schutz unter einer Brücke gesucht hat. Statt wie vorgeschrieben Mutter und Kind wegen Vagabundierens festzunehmen, schenkt er ihr Geld, um Essen für sich und Kind zu kaufen.

    Schnell ist man im Scotland Yard der Meinung, dass dies möglicherweise die vermisste Mrs. Canning ist.
    Diesmal überrascht sogar Superintendent Dunn, Bens Vorgesetzter, mit der Meinung, ein bisschen weibliche Intuition könne nicht schaden und Lizzie soll mithelfen, diesen Vermisstenfall zu lösen.

    Außerdem stehen Ben wieder der junge Constable Biddle sowie Sergeant Morris hilfreich zur Seite.

    Meine Meinung:

    Es ist zwar recht bald klar, wer den alten Mann ermordet hat, doch es vergeht eine geraume Zeit bis der Täter überführt ist, zumal es eine weitere Leiche in diesem Zusammenhang gibt.

    Schön herausgearbeitet und penibel recherchiert ist das soziale Umfeld dieser Zeit. Arme Leute haben gar nichts zu sagen oder zu wollen. Frauen allerdings noch weniger. Doch auch den respektablen Damen der Oberschicht ist es wenig erlaubt. Sie sind ans Haus gebunden, haben sich ihrem Ehemann in allen Belangen unterzuordnen und haben für entsprechenden Nachwuchs zu sorgen. Als Dank dafür werden sie von ihren Ehemännern verprügelt, ausgenützt und wenn sie gar „schwierig“ erscheinen in eine Irrenanstalt gesperrt. Wahrlich kein Zuckerschlecken.

    Fazit:

    Diese Art Krimi eignet sich gut für Lesestunden vor einem Kamin. Dazu sollte Tee mit Scones gereicht werden. 5 Sterne
  5. Cover des Buches Wer sich in Gefahr begibt (ISBN: 9783838708928)
    Ann Granger

    Wer sich in Gefahr begibt

     (88)
    Aktuelle Rezension von: UlrikesBuecherschrank

    London 1864 . Lizzie Martin kommt nach London um als Gesellschaftsdame für Mrs . Parry ihre neue Stelle anzutreten . Kurz davor verschwand ihre Vorgängerin Madeleine Haxham . Madeleine wird später tot in einem Abbruchhaus von Arbeitern gefunden . Lizzie und Inspector Benjamin Ross beginnen nachzuforschen . 


    Die Kapitel wechseln zwischen Lizzie und Inspector Benjamin Ross hin und her . Da der Schreibstil sehr gut zu lesen ist bin ich recht zügig durch das Buch gekommen trotz manchmal sehr detaillierter Erklärungen . Die Charaktere sind sehr gut beschrieben , sie passen hervorragend in die Geschichte und in die damalige Zeit hinein . Das ganze spielt sich in London ab , es gibt auch immer mal wieder Rückblicke in die Kinderzeit von Lizzie . Die Spannung erhöht sich im Laufe des Buches , gerade zum Schluss hin wurde es nochmals spannend . 


    Fazit : London im Zeitalter des Aufbruchs und Aufbaus . Die Kanalisation z . B . wird gerade ganz neu gebaut aber auch der Bahnhof . Das wird sehr anschaulich beschrieben . Auch welche Krankheiten in den Armutsvierteln grassieren . Da passt das Cover ganz gut hinein . Der Krimi ist sehr detailgetreu geschrieben auch was die damalige Kleidung betrifft . Ich fühlte mich gleich in die damalige Zeit zurückversetzt . Es ist ein gelungener Cosy Krimi der in sich abgeschlossen ist . Es ist der erste Teil einer sieben teiligen Reihe. 


  6. Cover des Buches Die Tote von Deptford (ISBN: 9783404177059)
    Ann Granger

    Die Tote von Deptford

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Dies ist der sechste Band der historischen Krimireihe von Ann Granger mit Lizzie Martin und Benjamin Ross. Wie auch schon in allen Vorgängern kann Lizzie das Ermitteln nicht lassen. Diesmal kommt sie allerdings beinahe unschuldig zum Handkuss: Sie wird von Frank Carterton und dessen Verlobter Patience Wellings bedrängt, eigene Nachforschungen anzustellen. 

    Wieso? Weshalb? Warum?  

    In Deptford, dem Werftgelände wird die Leiche der skrupellosen Geldverleiherin Mrs. Clifford aufgefunden. Dummerweise ist Patiences Bruder Edgar „Kunde“ bei der von vielen gehassten Frau und wird am Tatabend von Cliffords Haushaltshilfe Britannia vor dem Haus gesehen. Edgar, Arzt in St. Bart, ist Zeit seines Lebens von seinen Eltern sowie den beiden unverheirateten Tanten verhätschelt und verwöhnt worden. Er hat niemals gelernt Verantwortung zu übernehmen. So hat er, um seine Schulden bei Mrs. Clifford zu begleichen, versucht, Patience ihr kleines Vermögen abzuschwatzen. 

    Inspektor Ben Ross hat alle Hände voll zu tun, die Interventionen von Wellings Familie abzuwehren. Gleichzeitig geht er allen möglichen Spuren nach und sein wichtigster Zeuge wird tot aus der Themse gefischt. Da weder Ross noch sein Vorgesetzter Dunn an Zufälle glauben, beginnen sie nochmals von vorne und kommen zu der überraschenden Erkenntnis, dass nicht immer alles so ist, wie es scheint.  

    Meine Meinung: 

    In diesem Band wirkt Scotland Yard nicht wie eine toughe Ermittlertruppe. Die eigentliche Krimihandlung bleibt meiner Meinung nach diesmal ein wenig auf der Strecke. Kurz hatte ich schon den Constable aus Deptford in Verdacht, mit dem Mord oder zumindest mit den gestohlenen Schmuckstücken etwas zu tun zu haben.  

    Gut gelungen ist es der Autorin wieder die Stimmung im viktorianischen Krimi einzufangen. Sie schildert, neben dem Glanz des Empires, detailliert die Zwänge der viktorianischen Gesellschaft und das soziale Elend der Slums. Die Herabwürdigung der zahlreichen Dienstboten, die für die Bequemlichkeit der blasierten Oberschicht arbeiten, ist wirklich gut gelungen.

    Schmunzeln musste ich, als die ganze Familie Wellings, mit samt den unverheirateten Tanten angeflattert gekommen ist, und sich selbst bedauert hat. Dem verzogenen Bengel Edgar hätte der Hosenboden (schon längst) strammgezogen gehört. Und was passiert aber mit ihm als er den Job im Krankenhaus verliert? Ja, genau! Der Papa wird’s schon richten und besorgt ihm eine Arbeit in einem anderen Krankenhaus. Also ich hätte ihn ja (ohne dicke Apanage) nach Indien oder nach Australien geschickt, um endlich erwachsen zu werden. 

    Immerhin muss Ben diesmal seine Frau Lizzie nicht aus einer gefährlichen Situation retten, sondern wird selbst verprügelt. Dafür lässt sich Superintendent Dunn bei Lizzie für die hilfreichen Tipps bedanken und findet es schade, dass Frauen in Scotland Yard nicht arbeiten dürfen.  

    Fazit: 

    Ein nicht allzu spannender Krimi, aber die gesellschaftlichen Gegensätze im viktorianischen Zeitalter sind sehr gut herausgearbeitet.

     


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