Bücher mit dem Tag "lka"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lka" gekennzeichnet haben.

136 Bücher

  1. Cover des Buches Fünf (ISBN: 9783499257568)
    Ursula Poznanski

    Fünf

     (1.232)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Dies ist der Auftakt einer Reihe um die Polizistin Beatrice Kaspary und ihren Kollegen Florin Wenninger.

    Das Cover des Buches finde ich etwas unglücklich gewählt. Es hat mit dem Inhalt nichts zu tun und wirkt auch ansonsten nicht wie ein Thriller. Da Ursula Potznanski sonst Jugendbücher schreibt, könnte man dieses Buch auch schnell für ein solches halten. Ist aber nur meine Meinung. Hätte man mehr draus machen können.

    Im Buch wird eine Leiche gefunden, auf deren Fussohlen Koordinaten eintätowiert wurden. An den Koordinaten finden die beiden eine Geocaching Box mit einer abgetrennten Hand...ein perfides Katz und Maus Spiel beginnt zwischen den Polizisten und der Person der die "caches " auslegt...

    Das Thema Geocaching ist ja sehr bekannt und es gibt ja immer noch viele die es gerne machen...ich und meine Familie gehören dazu. Es macht einfach sehr viel Spaß! Umso besser hat es mir gefallen ein Buch darüber zu lesen das etwas gruseliges daraus macht!
    Gleich vorab sei aber gesagt, obwohl das Buch sehr gut war, kann ich immer noch geocachen gehen ohne Angst oder Panik zu haben ;)

    Das Thema dieses Thrillers hat mir dieses Buch zu einem besonderen Leseerlebnis gemacht und ich kann mir vorstellen wenn man Geocaching vorher nicht gekannt hat bekommt man Lust es einmal zu versuchen.

    Das Buch ist spannend und sehr gut geschrieben. Die Protagonisten sind alle sympatisch und nahe am Leben. So hat Beatrice Kaspary, die Kinder hat, immer wieder mit dem Spagat zwischen Job und guter Mutter zu kämpfen.

    Ein Buch das man uneingeschränkt weiter empfehlen kann!

  2. Cover des Buches Stimmen (ISBN: 9783499267437)
    Ursula Poznanski

    Stimmen

     (440)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Die Atmosphäre in der Psychiatrie gefiel mir gut. Den Täter konnte ich bis zum Schluss nicht entlarven und das Finale war wieder sehr spannend. Auch das Ende das Buches gefiel mir sehr gut. 

  3. Cover des Buches Final Cut (ISBN: 9783404166879)
    Veit Etzold

    Final Cut

     (592)
    Aktuelle Rezension von: Read1ngl0ver

    Handlung:
    Clara Vidalis erhält am Todestag ihrer Schwester einen an sie adressieren Brief. Darin befindet sich eine CD mit einen Film, mit der Ankündigung eines Mordes. Das Ermittlerteam rund um Clara findet daraufhin mumifizierte Leichen, die niemand vermisst hat. Junge Menschen, mit Freunden, seit mehreren Monaten tot. Das Team tappt im Dunkeln, aber eine Frage beschäftigt Clara am meisten: Warum war der Brief ausgerechnet an sie adressiert!?


    Charaktere:
    Clara Vidalis, eine Frau, die früh ihre jüngere Schwester durch ein Verbrechen verloren hat und daraufhin eine Karriere bei der Polizei gemacht hat und nun in der Einheit für "Das schlimmste vom schlimmsten" arbeitet. Selbstbestrafung oder von Rachegfühlen getrieben!? Was trieb sie an? Ich sage beides. Clara macht trotz ihres Jobs einen verletzlich Eindruck und man fragt sich, wie sie es aushält, diese schrecklichen Dinge Tag für Tag mitzuerleben. Auf der anderen Seite wird klar, dass sie das Meiste zu sagen hat, auch wenn sie nicht die Vorgesetzte des Teams ist. Aufgrund ihrer Erfolgsquote wird sie aber durch ihren direkten Chef unterstützt.
    Dieser setzt voll auf sie und drückt auch schon mal ein Auge zu.

    Der Täter wiederum spiegelt das bekannte Bild wider. Nach dem Verlust der Eltern, ein Leben im Heim. Dort missbraucht und von niemanden geholfen bekommen. Selbst die eigene Schwester entfernt sich von ihm mit schwerwiegenden Folgen. Geplagt von Reue taucht er unter indem er seinen Tod vortäuscht und wartet darauf sich zu rächen und die Tat an seiner Schwester wieder gut zu machen. Hierzu dient ihm eine mittelalterliche Hexengeschichte. Getrieben von Reue setzt er seinen Plan sehr geschickt in die Tat um.

    Story:
    Die gesamte Story wird in mehrere Stränge unterteilt und in kurzen Kapiteln erzählt. Rückblicke und Gegenwart sind gerade am Anfang mit der Vielzahl der Personen etwas verwirrend, ändert sich aber schnell. Täter, Ermittler, Gegenwart und Vergangenheit sind dann klar voneinander trennbar. Es ist durchweg flüssig zu lesen.
    Der Inhalt an sich ist immer noch aktuell und es wird sehr deutlich, was heutzutage absolut zutrifft: 'wer online lebt, lebt auch in der Realität.' Mag man zumindest glauben. Diese Thematik wirft Entsetzen beim Leser auf, trifft aber absolut zu.
    Auch die in der Story erfundene Serie Shebay zeigt den Sittenverfall der Gesellschaft und das stetig weniger anspruchsvollen TV-Formate. Immer mehr, immer krasser prägt auch schon hier den Hintergrund der Geschichte.

    Fazit:
    Etzold trifft hier auf jeden Fall Themen, die durch Social Media und das Internet die Gesellschaft in den letzten Jahren verändert haben und verändern wird. Zudem hat er eine raffinierte Geschichte gespannt, die sich gut lesen lässt und für Thriller-Fans eine gute Wahl.

  4. Cover des Buches Raum der Angst (ISBN: 9783548063805)
    Marc Meller

    Raum der Angst

     (291)
    Aktuelle Rezension von: Mellchen

    Dieser Thriller wurde nicht umsonst hoch gelobt. Man ist mit einer Gruppe von Probanden unterwegs in einem Escape-Room und verliert immer mehr Mitspieler an das Spiel. Spannung, Verwicklungen, Hintergründe. Alles ist vorhanden und der Lesespaß ist selten groß.

    Natürlich werde ich den Nachfolger lesen.

  5. Cover des Buches Der Totenzeichner (ISBN: 9783404172290)
    Veit Etzold

    Der Totenzeichner

     (170)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    Zeitlich schließt dieser Band recht dicht an seinen Vorgänger an, Clara Vidalis tritt nach ein paar Urlaubswochen wieder ihren Dienst an und prompt gibt es einen ungewöhnlichen Mord. Ungewöhnlich ist dabei schon das Opfer, der Boss eines Rockerclubs und sein Kampfhund wurden in der eigenen Wohnung brutal abgeschlachtet. Der Täter nahm das Herz des Opfers mit und ritzte ihm seltsame Symbole in die Haut. Durch ihren Kollegen „MacDeath“ stoßen die Ermittler auf Parallelen zu einer Mordserie in Los Angeles 10 Jahre zuvor. Da der dortige Täter nie gefasst wurde reisen zwei Ermittler aus den Staaten an, um das LKA zu unterstützen.

    Etzold watet auch diesmal wieder im Blut der Opfer, beschreibt ausführlich die Morde und Verstümmelungen um anschließend den Rechtsmediziner von Weinstein nochmals detailliert an den Überresten der Opfer „herumschnippeln“ zu lassen, harter Tobak und sicher ungeeignet für zartbesaitete Leser. Aber das kennt man aus den Vorgängerbüchern. Der teilweise schon makabre schwarze Humor der Protagonisten, gemixt mit Sarkasmus und einer ordentlichen Prise Gesellschaftskritik macht für mich den besonderen Stil von Veit Etzold aus, genauso mag ich seine philosophischen und wissenschaftlichen Abschweifungen. Besonders interessant sind aus heutiger Sicht (Ukrainekrieg) die Auslassungen zur Tagespolitik von 2014. Die Story ist gewohnt rasant, die Charaktere auf ihre Art sympathisch und im Umgang miteinander eher humorvoll, als bierernst – was trotz der grausigen Details immer wieder ein Grinsen hervorruft. Die Geschichte nimmt eine immer schnellere Dynamik an, es gibt einige Überraschungen nur zum Schluss hin vergaloppiert sich Etzold etwas in obskuren Verschwörungstheorien. Andererseits passt dies aber zum Gesamtpaket – einem spannenden und unterhaltsamen Thriller der etwas anderen Art.

    Zum besseren Verständnis empfiehlt es sich der Reihe chronologisch zu folgen.

  6. Cover des Buches Todeswächter (ISBN: 9783404169917)
    Veit Etzold

    Todeswächter

     (170)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    Mit dem "Todeswächter" geht das Team des Berliner LKA in die dritte Runde. Drei brutale Morde, drei vermisste Angehörige der Opfer jedoch zeigen sich keine Zusammenhänge zwischen den Opfern und den Taten - trotzdem wird schnell klar, dass es sich um einen Täter handeln muss. Und so beginnt die Jagd, wo liegt das Motiv, was verbindet die Opfer und wo sind ihre Angehörigen. Veit Etzold  treibt die Spannung wieder schnell auf die Spitze, wie gewohnt liebt er es in den blutigen Details der Taten, als auch den Untersuchungen auf den Seziertischen der Gerichtsmedizin zu versinken, was dem Leser einiges abfordert, dafür aber erschafft er interessante Charaktere, mit Macken aber ohne diese zu übertreiben, welche die Handlung vorantreiben. Es dauert, bis sich die Puzzleteile endlich arrangieren, wobei der Leser den Ermittlern immer ein Stückchen voraus ist.

    Der Schreibstil entspricht den Vorgängerbänden - wer diese mochte wird begeistert sein! Sehr gut gefällt mir auch die hintergründige Kritik an bestehenden Rechtsnormen, die der Autor seinen Protagonisten zugesteht, ohne jedoch die große Moralkeule herauszuholen. Für mich ist die Serie ein Thriller der Extraklasse und ich freue mich schon auf den 4. Band.   

  7. Cover des Buches Blutdämmerung (ISBN: 9783499266928)
    Rainer Löffler

    Blutdämmerung

     (165)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Ich bin ein bisschen erschrocken, als ich gesehen habe, dass ich Band 1 der Reihe 2012 gelesen habe; vor zehn Jahren! Wo ist nur die Zeit geblieben, und warum habe ich so lange mit dem Buch gewartet!? Schon Band 1 hat mir damals sehr gut gefallen, und auch dieser zweite Teil hat mich überzeugen können. 

    Wieder sehr spannend, packend, emotional. Es gilt, eine grausame Mordserie aufzuklären. Junge Mädchen werden entführt und grausam getötet. Der Mörder kleidet seine Opfer in Brautkleider und schneidet ihnen die Füße ab. Warum macht er das; was steckt dahinter? Das versucht Martin Abel, Fallanalytiker, herauszufinden. Die Zeit drängt, denn es gibt ein weiteres Opfer, das möglicherweise noch gerettet werden kann...

    Ein wirklich spannender Thriller mit authentischen Charakteren. Mit dem dritten Band der Reihe werde ich mir nun definitiv nicht wieder so viel Zeit lassen! :) 

  8. Cover des Buches Seelenangst (ISBN: 9783404168446)
    Veit Etzold

    Seelenangst

     (210)
    Aktuelle Rezension von: Read1ngl0ver

    Handlung: 

    Clara Vidalis zweiter Fall und dort trifft sie auf zwei Seiten des Bösen. Brutale Morde zieren den Weg des einen Bösen und lassen auf schwarze Riten schließen, dass allerdings die Fäden nicht nur in Berlin zu finden sind, kann zu Beginn niemand ahnen. Ihr Falll führt sie durch Mitteleuropa auf einer Spur von Blut und Mord. 


    Charaktere: 

    Clara Vidalis wirkt anders als im ersten Teil schon gefestigter und nicht mehr ganz so wie das junge verirrte Reh. 

    Fanatische und verzweifelte Existenzen Zusammen gebracht bringen nichts als Unheil, was Etzold hier aufzeigt. Aber auch die Möchtegern-Wohltäter mit ihrer Gier nach Reichtum und Macht werden hier deutlich genug bestraft. 


    Story: 

    Die Story ist gut, viele Fäden, die zusammengeführt werden müssen, was auch zum Großteil gelingt. Das Thema Konditionierung wird häufig aufgegriffen, allerdings nur oberflächlich beschrieben. An sich eine in sich stimmende Story, die spannend ist und einem selbst Gänsehaut bereitet. 


    Fazit: 

    Der zweite Teil der Clara Vidalis Reihe erhält von mir eine Leseempfehlung für Thrillerfans. Die Story ist komplex, aber trotzdem verständlich und fesselt einen allein schon aufgrund der zweiten Seiten des Bösen, was man gier kennenlernt. 

  9. Cover des Buches Der Blütenjäger: Thriller (ISBN: 9783944676234)
    Catherine Shepherd

    Der Blütenjäger: Thriller

     (148)
    Aktuelle Rezension von: cyranelli

      Eine junge Frau liegt totauf dem Waldboden.  Es ist bereits das zweite Opfer innerhalb weniger Tage, weitere sollen folgen. Spezialermittlerin Laura Kern erkennt sofort das Muster eines Serienkillers: die Frauen tragen Abendgarderobe und der Killer platziert eine Bllüte und ein Foto neben den Leichen. Laura zieht die Profilerin/Psychologin Dr. Niemeyer hinzu und entdeckt viel zu spät ein schreckliches Geheimnis, das vor langer Zeit im Wald begann.

      Meine Meinung:

     

      Das war mein erster Thriller von Catherine Shepherd. Ich fand den Schreibstil flüssig und angenehm zu lesen. Leichte sprachliche Schwächen haben nicht wirklich gestört. Der Spannungsbogen war zum Zerreißen gespannt, in manchen Rückblenden musste ich mir einiges zusammenreimen. Das lag aber daran, dass es bereits der vierte Fall der Ermittlerin war. Da muss ich ja wohl die anderen drei lesen...


  10. Cover des Buches Blutsommer (ISBN: 9783499257278)
    Rainer Löffler

    Blutsommer

     (415)
    Aktuelle Rezension von: hell666

    Der brillante Martin Abel wird nach Köln gerufen, um bei einem Fall zu helfen. Der Fallanalytiker bekommt Hannah Christ zur Seite gestellt, die von ihm lernen will. Mit seiner ruppigen und unkonventionellen Art macht Martin es den Leuten schwer ihn zu mögen. In Köln treibt der Metzger sein Unwesen, er verstümmelt seine Opfer und hinterlässt sie oft blutleer. Martin hat relativ schnell eine genauere Täterbeschreiung, doch durch einen Fehler eines Kollegen geht der Metzger ihnen durch die Lappen. Am Ende wird es für Martin und Hannah brenzlig, sie lernen den Metzger persönlich kennen. 

    ⚠️Vorsicht Spoiler! 

    Leider vorhersehbar, dass der Täter der Physiotherapeut war und auch, daß die Fleischbällchen aus Menschenfleisch sind. 

    Trotzdem gut geschrieben und lesenswert. 

  11. Cover des Buches Krähenmutter (ISBN: 9783492309653)
    Catherine Shepherd

    Krähenmutter

     (166)
    Aktuelle Rezension von: Buecherphantasie

    Laura arbeitet bei der Kriminalpolizei in Berlin. Sie selbst wurde als Kind entführt und ihre Vergangenheit hat auch in ihrem Dasein als erwachsene junge Frau noch Spuren hinterlassen. Umso tragisch als Laura erfährt, dass ihr nächster Fall eine Kindesentführung ist. Der kleine Henri wurde aus einem Supermarkt entführt und von ihm fehlt jede Spur. Doch es bleibt nicht nur bei diesem einen Vermisstenfall. Können Laura und ihr Kollege Max die Kinder retten und den Täter schnappen?

    Meine Meinung:

    Mich konnte der Thriller definitiv überzeugen. Schon von Beginn an wurde Spannung erzeugt und das hat sich auch fortlaufend gehalten. Die Geschichte war schon etwas verstrickt und gut dargestellt, ebenso wie die einzelnen Protagonisten. Besonders Laura und Max geben zusammen ein gutes Team ab.

  12. Cover des Buches Anonym (ISBN: 9783499270925)
    Ursula Poznanski

    Anonym

     (424)
    Aktuelle Rezension von: Gotje

    Inhalt: Gleich an ihrem ersten Arbeitstag in Hamburg wird Kommissarin Nina Salomon, frisch aus Bremen versetzt, mit einer Leiche konfrontiert - und mit ihrem neuen Kollegen Daniel Buchholz, der ihr komplettes Gegenteil ist. Doch über fehlende Sympathie im neuen Team kann Nina sich jetzt keine Gedanken machen, denn schnell steht fest: Der Mord wurde im Darknet angekündigt und er wird wohl nicht der einzige bleiben! Internetuser konnten dem Betreiber Vorschläge schicken, wer aus Hamburg sterben solle und dann aus einer Auswahl von vier Leuten abstimmen. Und es ist nur eine Frage der Zeit bis die nächste Abstimmung online geht. Nina, Daniel und ihr Team ermitteln auf Hochtouren in dem Fall, der die Medien beherrscht, doch der Täter ist ihnen immer einen Schritt voraus - und der Tod näher als sie denken.

    Meine Meinung: Auf den ersten Seiten war ich fast schon versucht, das Buch wieder wegzulegen. Diese Selbstgefälligkeit und extreme, beinahe schon erzwungene Unsympathie zwischen den beiden Kommissaren ging mir dermaßen auf die Nerven, dass ich nicht wusste, wie lange ich das aushalten würde. Das legt sich dann aber innerhalb der nächsten Kapitel natürlich, Stichwort Charakterentwicklung, auch wenn mir diese hier ein bisschen zu plump und klischeehaft daherkam. Die Story und der Schreibstil waren dafür absolut mein Fall, ich fand es insgesamt sehr spannend, auch wenn man einige Wendungen dann manchmal schon erahnen konnte und sie nicht mehr so überraschend kamen. Ich bin normalerweise kein Fan von Ermittlungskrimis, aber durch einige Kapitel aus Sicht des Täters und natürlich durch die noch immer allgegenwärtige Gefahr wurde hier auch das Thrillerelement sehr schön mit eingebaut. 

    Das Ende hat es dann für mich leider ziemlich kaputt gemacht, die Lösung wirkte auf mich sehr plump und erzwungen herbeigeführt. Es gab überhaupt keinen Grund für Tom, sich vor dem Livestream mit Daniel einsperren zu lassen und nur weil das der Fall war, konnte er Daniel von Ninas Treffen erzählen, die Daniel dann erwähnte, wodurch Nina darauf kam, dass Tom Trajan ist. Hätte man eleganter machen können, hat mich definitiv gestört.

    Alles in allem für mich aber definitiv ein spannendes Buch.

  13. Cover des Buches Der Todesmeister (ISBN: 9783734104145)
    Thomas Elbel

    Der Todesmeister

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Lesewunder

    Viktor von Puppe ist der Neue beim Berliner LKA, Abteilung Mord. Seine neuen Kollegen sind , sagen wir mal, etwas gewöhnungsbedürftig. Da wäre Ken Tokugawa, ein Halbjapaner, der nichts von Umgangsformen hält und die alleinerziehende Mutter Begüm, die ihren neuen Kollegen von Beginn an nicht leiden kann. Zusammen müssen sie den Mord an einem jungen Mädchen aufklären. Nicht nur, dass das Opfer über einen langen Zeitraum gefoltert wurde, bevor es getötet wurde, ist es zudem die Nichte des Berliner Justizsenator und verleiht damit dem Fall zusätzliche Brisanz. Niemand scheint jedoch wirkliches Interesse an der Aufklärung des Falles zu haben. So wird schnell ein Täter präsentiert, der Fall geschlossen. Doch die drei Ermittler machen weiter und finden sich in einer Welt wieder, in der ein Menschenleben zur Unterhaltung ausgelöscht wird.

    Viktor von Puppe war mir vom 1. Satz an sympathisch. Mit seinen beiden neuen Kollegen tat ich mich um einiges schwerer. Tokugawa hält definitiv nichts von sozialer Distanz und überschreitet mit seinen Bemerkungen mehr als einmal die Grenze des guten Geschmacks. Was immer er damit überspielen will, hatte ich doch den Eindruck, er sei verlässlich und ein guter Ermittler. Mit Begüm dagegen wurde ich bis zum Ende des Buches nicht warm. Ich konnte nicht nachvollziehen, warum sie so aggressiv auf Viktor reagiert und hätte zumindest einen professionelleren Umgang erwartet. 

    Der Fall selbst ist fesselnd und nimmt mich mit in die Abgründe menschlicher Begierden. Die Vorstellung, ein junges Mädchen über einen längeren Zeitraum zu quälen und dann zu töten, ist an Grausamkeit kaum zu überbieten. Der Gedanke, dass Menschen viel Geld bezahlen, um diese Gräuel im Netz mitzuerleben, schickt mir kalte Schauer über den Rücken. Besonders gelungen fand ich, dass der Autor den Täter immer wieder zu Wort kommen lässt und so Einblicke in seine verstörende Gedankenwelt gibt. Auch das Opfer schildert seine Ängste und Qualen und weckte in mir Wut auf den Täter und großes Mitleid. Was mich aber fast noch mehr schockiert, dass die Ermittlungen blockiert wurden, um mögliche Betroffene aus den so genannten besseren Kreisen zu schützen.

    Die Person des Täters war eine echte Überraschung. Ich hatte ihn definitiv nicht in Verdacht.

    Der Thriller bekommt von mir eine eindeutige Leseempfehlung , weil er sich mit seinem wenig dem Durchschnitt entsprechenden Ermittlern wohltuend von anderen Krimis abhebt. Die Geschichte wird packend und überraschenden Wendungen erzählt und bescherte mir einige sehr unterhaltsame Stunden.

  14. Cover des Buches Skin (ISBN: 9783404173754)
    Veit Etzold

    Skin

     (121)
    Aktuelle Rezension von: hell666

    Also ich weiß ja nicht. Viel zu großer Fokus auf der Unternehmensberatung und Christian. Es ist halt nicht interessant wie sich jemand wegen Excel-Tabellen stresst und auch sonst war der ganze Aufzug mit der Unternehmensberatung langweilig. Meiner Meinung nach kein Thriller. Mord steht hier nicht im Vordergrund, sondern eine langweilige Arbeitswelt. Und das Christians Freundin (und auch von seinem damals besten Freund die Verlobte) hinter allen Dingen, die im Buch geschehen, steckt, ist nicht sonderlich einfallsreich. Alle Taten schiebt sie Christian in die Schuhe. 

    Kein bisschen spannend und kein Thriller 

  15. Cover des Buches Im Auge des Zebras (ISBN: 9783426526668)
    Vincent Kliesch

    Im Auge des Zebras

     (195)
    Aktuelle Rezension von: Read-and-Create

    Band 1 der Olivia Holzmann ist wirklich gelungen! Es ist ein guter Thriller mit viel Spannung, einigen Wendungen und ungeahnten Überraschungen. Ich habe früh vermutet, wer der Täter ist und auch recht behalten. Aber auf das ganze Ausmaß bin ich nicht gekommen.

    Der Schreibstil ist sehr angenehm und eher einfach gehalten. Es gibt  72 Kapitel, durch die recht kurzen Kapitellängen entsteht ein zügiger Lesefluss.

  16. Cover des Buches Schlüssel 17 (Tom Babylon-Serie 1) (ISBN: 9783548290997)
    Marc Raabe

    Schlüssel 17 (Tom Babylon-Serie 1)

     (380)
    Aktuelle Rezension von: quer_shelf_ein

    Inhalt: LKA Kommissar Tom Babylon fährt gegen den Wunsch seines Vorgesetzten an einen grausamen Tatort im Berliner Dom. Die Dompfarrerin Dr. Birgitt Riss wurde nicht nur gepfählt, sondern auch noch mit schwarzen Flügeln in der Kuppel des Domes aufgehängt. Doch nicht mal dieser grauenhafte Anblick wirft Tom so aus der Bahn wie der kleine silberne Schlüssel mit der eingeritzten 17, welche die Frau um den Hals trägt. Er kennt diesen Schlüssel. Er gehörte einem Toten und verschwand vor 20 Jahren mit seiner kleinen Schwester Viola. Tom, der sich für das Verschwinden seiner Schwester verantwortlich fühlt und nie an ihren Tod geglaubt hat begibt sich erneut auf die Suche und muss sich mit seiner Vergangenheit als Jugendlicher in der DDR auseinandersetzen.
    Als die Psychologin Sita Johanns dem Ermittlerteam beitritt wird es für Tom schwerer seine privaten Nachforschungen geheim zu halten, denn Sita ist professionell, intelligent und hat ein Talent dafür Menschen zu durchschauen. 


    Mein Senf: Der Thriller fängt direkt super spannend an, der Leser startet bei Null und erfährt Neues nur in sehr kleinen Häppchen und gewissen Abständen, was zumindest bei mir dafür gesorgt hat, mich sehr nah an der Geschichte zu fühlen, permanente Grübeleien und Kombinieren von Hinweisen eingeschlossen.  
    Der Hauptcharakter Tom Babylon, mit seinen Schuldgefühlen, den ermittlerischen Alleingängen und den Halluzinationen von seiner kleinen Schwester, kam mir zunächst etwas klischeebehaftet vor, doch der Autor hat es im Verlauf des Buches geschafft sowohl Tom als auch Sita als Hauptfiguren Stück für Stück sehr vielschichtig aufzubauen.
    Ein weiterer Punkt, der mich zunächst eher abgeschreckt hat, war die DDR und Stasi Thematik. Das Ganze ist mir einfach schon zu oft und zu schlecht geschrieben begegnet, aber Mensch, bin ich froh, dass ich weitergelesen habe. Die Vergangenheit ist nicht nur maßgeblich für die Story, sondern auch wirklich gut geschrieben und eingebunden ohne gezwungen zu wirken.
    Das Buch hat mir extrem viel Spaß gemacht und ich war super happy, dass zu dem Zeitpunkt schon Teil 2 und 3 auf mich gewartet haben! 


  17. Cover des Buches Der Jungfrauenmacher (ISBN: 9783734100604)
    Derek Meister

    Der Jungfrauenmacher

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Eindruck vom Geschehen kann sch der Leser hier auf der Buchseite verschaffen. Meine persönliche Meinung:

    Eigentlich hatte ich - gerade auch weil in einem kleinen friesischen Ort angesiedelt - einen eher beschaulichen Krimi erwartet. Weit gefehlt...!

    Das buch ist ein sehr spannender Thriller in einem beschaulichen Umfeld, in dem es aber hoch hergeht. Der Spannungsbogen ist zwar nicht vollkommen durchgehend, aber doch sehr ausgeprägt und von einer ganzen Reihe aufregender Spannungsspitzen gekennzeichnet.

    Der Plot ist überraschend "anders", obwohl es im Grunde doch um ein übliches Szenario (Serienkiller mordet junge Mädchen) handelt. Aber das hat der Autor geschickt in ein eigenes Szenario eingebettet.

    Die Figuren sind gut gezeichnet. Die Schreibweise ist gut und flüssig zu lesen. Dabei sogen die wechselnden Perspektiven, auch mal aus Sicht des Täters, für Abwechslung. 

    Obwohl einige Fragen offen geblieben sind, endet das Buch nicht mit einem Cliffhanger. Das ist sehr erfreulich. Es hat mir gut bis sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf den zweiten Band.

  18. Cover des Buches Blutgott (ISBN: 9783426524084)
    Veit Etzold

    Blutgott

     (174)
    Aktuelle Rezension von: _magical_books

    Ich habe mich sehr über das erscheinen dieses Bandes gefreut, da mich die Vorgänger bereits sehr begeistern konnten. In dem Buch geht es um Clara Vidalis und ihrem neuen Fall. Eine Gruppe Minderjähriger verübte einen brutalen Mord an einer Studentin, angetrieben von einem Mann namens „Blutgott“. Die Kinder-Killer-Kommandos schlagen in ganz Deutschland zu. Die Morde hierbei sind sehr brutal und Clara ist ebenfalls sehr entsetzt und aus der Fassung, was dort vor sich geht.
    Ich kam gut in die Handlung hinein und es hat mir Spaß gemacht dieses Buch zu lesen und mit zu fiebern, wie dieser ganze Fall am Ende aufgelöst wird und ausgeht. Der Schreibstil des Autors hat mir wie in seinem vorherigen Büchern, sehr gefallen, da er sehr bildhaft ist. Zudem könnte man dieses Buch auch unabhängig davon lesen, ob man die vorherigen Bände gelesen hat oder nicht.
    Ich kann dieses Buch jedem empfehlen der Thriller mag und nicht vor brutalen Morden zurückschreckt.

  19. Cover des Buches Veilchens Winter (ISBN: 9783852189673)
    Joe Fischler

    Veilchens Winter

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Dauerleserin

    „Veilchens Winter“ beginnt mit einer Entführung. Lizah, die Tochter des russischen Oligarchen Boris Marinov, wurde während ihres Skikurses entführt. Diskretion und diplomatisches Geschick sind angesagt. Und schnell gibt es eine erste Leiche.

    Der erste Fall für Kommissarin Valerie Mauser (Spitzname: Veilchen). Und nicht alle sind begeistert, dass eine Wienerin die Ermittlungen leitet:

    „Na, hier geht’s zu wie im Hühnerstall, seit die Leute wissen, dass eine Wienerin …“ (Kindle-Position 238)

    Cover und Schreibstil:

    Das Cover von „Veilchens Winter“ gefällt mir gut. Die Grundfarbe ist Schwarz, und im Vordergrund ist ein Veilchen zu sehen.

    Joe Fischlers Schreibstil ist überzeugend. Der Autor schafft es, trotz der Krimihandlung, eine anheimelnde Atmosphäre zu kreieren, auch durch die Beschreibung der Tiroler Natur. Auch wenn die einzelnen Charaktere ausführlich vorgestellt werden, konnte ich beim Lesen keine unnötigen Längen wahrnehmen.

    Besonders liebevoll wird Valerie Mauser vorgestellt, mit all ihren Spleens und Wutanfällen – und mit ihrem Herz am rechten Fleck. Man kann Valerie einfach nur gernhaben!

    Fazit:

    Valerie Mauser tritt eine neue Stelle als Kommissarin ins Innsbruck/ Tirol an. Die Ermittlungen sind nicht einfach. Wie gut, dass sie, wenn auch inoffiziell, ihren ehemaligen Kollegen Manfred Stolwerk hinzuziehen kann. Es geht um Geld und Macht. Um viel Geld und um viel Macht.

    Nach und nach lichtet sich der Nebel, und am Ende überschlagen sich die Ereignisse in diesem erfrischenden Tirol-Krimi. Inzwischen gibt es übrigens drei weitere Fälle mit Valerie Mauser.

    Leseempfehlung:

    „Veilchens Winter“ ist das vielversprechende Debüt einer neuen Krimireihe und wartet mit einem erfrischenden Ermittlungsteam auf - das Richtige für alle Alpen-Krimi- bzw. Tirol-Krimi-Fans. 4 Sterne von mir.

    „Alles zu seiner Zeit.“ (Kindle-Position 578)

    Die Dauerleserin

     

     


     


     

  20. Cover des Buches Tränenbringer (ISBN: 9783426520697)
    Veit Etzold

    Tränenbringer

     (87)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    Auch das 5. Zusammentreffen mit Clara Vidalis, MacDeath und den anderen Mitgliedern des Berliner LKA 113 hat es wieder in sich. Diese Ermittler kommen nicht bei "normalen" Verbrechen zum Einsatz, sie jagen die ganz Bösen - Psychopaten, Serienkiller - Täter die Unvorstellbares tun. Und Veit Etzold gibt sich auch diesmal redlich Mühe dem Leser diese Verbrechen möglichst plastisch vor Augen zu führen.

    In Berlin treibt ein Mörder sein Unwesen, der es auf junge Mädchen aber auch auf Prostituierte abgesehen hat. Er mordet nicht nur, er verstümmelt die Leichen auch, verschickt Leichenteile an Angehörige und hinterlässt Botschaften. Damit sind Clara und ihr Team aus Spezialisten gefordert. Neben der Jagd auf den Mörder, dessen Sicht der Leser auch aus der Täterperspektive zu sehen bekommt, spielt auch das Zwischenmenschliche der Ermittler eine große Rolle. Deren Charaktere sind exzellent aufgebaut und wurden über die Reihe auch ständig weiterentwickelt. Der Schwerpunkt liegt natürlich auf der Beziehung zwischen MacDeath und Clara, wo sich einiges tut. Und auch der typische schwarze Humor, der Sarkasmus in all dem Schrecken - dieses Markenzeichen dieser Bücher - findet sich reichlich, ebenso die Kritik an Regulierungen der Polizeiarbeit, welche eine effektive Ermittlung oft behindert. Etzold lässt nicht nur die in seiner Familie vorhandenen rechtsmedizinischen Kenntnisse in die Handlung einfließen, er spikt die Erzählung auch immer wieder mit Verweisen auf reale Fälle und Anekdoten aus der Geschichte. Das ergibt ein flüssig unterhaltsames und trotzdem hoch spannendes Lesevergnügen - wobei einige Szenen wenig vergnüglich sind und eher die Grenzen des Erträglichen austesten. Einen Makel hat dieses Buch aus meiner Sicht - es hat Längen, resultierend aus unnötigen Wiederholungen. Naja, eher Jammern auf hohem Niveau.

    Diese Reihe spaltet vom ersten Teil an die Leserschaft, den Einen ist es zu eklig, zu brutal - die Anderen sind begeistert. Ich zähle mich zu den Letzteren. Alle Bücher enthalten abgeschlossene Fälle und man kann sie "stand alone" lesen, ich empfehle jedoch der Reihe zu folgen umso das Zwischenmenschliche Verhalten der Protagonisten richtig zu verorten.

  21. Cover des Buches Die Reinheit des Todes (ISBN: 9783442374922)
    Vincent Kliesch

    Die Reinheit des Todes

     (390)
    Aktuelle Rezension von: trollchen

    Die Reinheit des Todes

    Herausgeber ist Blanvalet Taschenbuch Verlag (10. Mai 2010) und es hat 320 Seiten. 

    Kurzinhalt: Er sieht aus wie ein Engel. Er hat viele Namen. Und er mordet, ohne Spuren zu hinterlassen …

    Ein Serienmörder treibt in Berlin sein Unwesen. Sein drittes Opfer, eine ältere Dame, wird in einem weißen Leinenhemd aufgebahrt auf ihrem Esstisch gefunden. Die Wohnung ist klinisch rein geputzt – ein Albtraum für jede Spurensicherung. Die letzte Hoffnung des LKA, den »Putzteufel- Mörder« zu finden, ruhen auf Julius Kern. Schon einmal konnte er einen grausamen Massenmörder fassen. Doch Kern ist daran fast zerbrochen. Während er nur langsam zu seiner alten Form zurückfindet, hat sein Gegner bereits das nächste Opfer im Visier …
     Ein Serienmörder in Berlin – und ein Kommissar, der nichts so gut kennt wie das Böse!

    Meine Meinung: Diesmal ist es gar nicht so leicht, dem Täter auf die Spur zu kommen, denn er macht immer alles akribisch sauber, bis er aber dann doch mal einen Fehler macht. Gleich am Anfang ist man mitten im Geschehen drin und wird gleich mitgezogen von der Spannung. Lustig fand ich, als Julius Kern den Täter nahe kommen wollte und auch seine Wohnung so akribisch geputzt hat, denn das hat ihn mächtig angestrengt, denn mal muss schon sehr viel beachten. Auch werden viele Fragen wieder sehr gut beantwortet, denn vieles weiß man nur so halb, wenn man nicht vom Fach ist. Der Schreibstil ist locker und es gibt viele Wendungen, die die Spannung anfachen. Auch die Verknüpfung mit seinem alten Fall Tassilo hat mir gut gefallen. Die Personen und Handlungen wurden so gut beschrieben, dass das Kopfkino immer was zu tun hatte. Selbst Tassilo war mir sehr sympathisch.

    Mein Fazit: Ein toller Thriller, der spannend von Anfang bis zum Ende war. Ich vergebe 5 Sterne und kann das Buch weiter empfehlen.

     

  22. Cover des Buches 18 - Zahlen des Todes (ISBN: 9783802599378)
    Mia Winter

    18 - Zahlen des Todes

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Alexa_Koser

    Zum Buch: In einem Düsseldorfer Park wird eine männliche Leiche entdeckt, sitzend, unten herum unbekleidet und mit Urin benetzt. Leana Meister ist gerade erst aus Afrika eingeflogen und muss dann sofort die Ermittlungen der Sondereinheit des LKA übernehmen. Noch bevor sie das Team so richtig kennengelernt hat, wird eine weitere Leiche gefunden und es ist klar, dass es sich hierbei um eine Serie handelt. Wer hat ein Interesse daran, die Männer derart zur Schau zu stellen? 

    Meine Meinung: Ich finde hierbei das Genre nicht so ganz richtig zugeordnet, ich würde eher von einem Krimi sprechen, denn es geht hier zwar um einen Serientäter, dennoch liegt der Fokus hier eindeutig auf der Ermittlungsarbeit. Aber das nur so nebenbei. Spannend ist der Fall allemal! 

    Die Protagonisten werden hier fein herausgearbeitet. Das ganze Team arbeitet sehr effizient und jeder hat hier sein spezielles Aufgabengebiet. Mich hat dieses Szenario an FBI-Methoden erinnert. Leana wird den anderen als neuer Chef vor die Nase gesetzt, was vor allen Dingen Natalia wurmt, die eigentlich für diesen Posten vorgesehen war. Wie die beiden Frauen sich dennoch annähern und gut zusammenarbeiten können, war mir zu Beginn ein Rätsel. Aber das Ergebnis lässt sich sehen! Leana ist so der Typ „Weltverbesserer“, was Natalia ordentlich nervt. Dafür hat sie ein tolles Gespür, sich in Personen hineinzuversetzen und schnell die Zusammenhänge zu erkennen. Das Team hat sie dadurch schnell auf ihrer Seite. 

    Zum Ende hin kommt es zu einem gigantischen Countdown, der sich sehen lässt! Durch die letzten Seiten bin ich nur so geflogen!

    Der Schreibstil ist zwar sehr flüssig, dennoch fand ich die Kapitellänge manchmal etwas anstrengend. Dadurch hatte ich teilweise das Gefühl, dass die Geschichte etwas langatmig ist. Auf der anderen Seite besticht die Autorin mit hervorragend gezeichneten Charakteren und auch die Hintergründe der Protagonisten sind durchaus spannend!

    Mein Fazit: Ich vergebe für das Buch gute vier Sterne und kann es schon empfehlen! Auch wenn es manchmal ein wenig langatmig wirkt… denn am Ende wird man doch mit tollen Twists belohnt!

  23. Cover des Buches Die Sandwitwe (ISBN: 9783734100611)
    Derek Meister

    Die Sandwitwe

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf die Handlung kann der Leser hier auf der Buchseite werfen. Meine persönliche Meinung:

    Nachdem schon der erste Band voll überzeugen konnte wird dieser vom zweiten Band nochmals um Längen übertroffen.

    Die wesentlichen Hauptfiguren sind dem Leser ja bereits vom 1. Buch bekannt und es kommt damit zu einem schönen Wiedererkennen. Hinzu kommen natürlich diverse Personen, die das Geschehen befeuern.

    Der Spannungsbogen ist gut und wird von zahlreichen tollen Spannungsiptzen ergänzt. Geschickt versteht es der Autor verschieden Perspektiven und Zeitebenen zu einem abwechslungsreichen und hoch- spannenden Ganzen zu verweben.  Das gelingt ihm ohne den Leser zu verwirren, man bleibt jederzeit "a´jour" und gerät nie in die Gefahr den Überblick zu verlieren. 

    Ein dritter Handlungsbogen durchzieht die beiden Bücher und wird damit zur Klammer für die drei Bücher der Trilogie. 

    Das Buch hat mit hervorragend gefallen und ich bin sehr gespannt auf Bend 3 und freue mich schon sehr darauf....!

  24. Cover des Buches Die App – Sie kennen dich. Sie wissen, wo du wohnst. (ISBN: 9783596705948)
    Arno Strobel

    Die App – Sie kennen dich. Sie wissen, wo du wohnst.

     (582)
    Aktuelle Rezension von: Read-and-Create

    Thematisch hat mich das Buch sofort angesprochen, aber die technische Darstellung ist zum Teil sehr unrealistisch. Für mich war die eigentliche Story zu vorhersehbar. Ich habe sehr früh im Buch das zugrundeliegende Thema erahnt und die Auflösung kam daher leider nicht mit einer überraschenden Wendung daher. Sehr gut fand ich, dass man auch Kapitel aus Opferdicht hat.

    Das Buch lässt sich gut und schnell lesen und ist wahnsinnig spannend. Ein gut gelungenes Buch, das wenn man es realistisch betrachtet sehr für Gänsehaut sorgen kann.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks