Bücher mit dem Tag "lokomotive"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lokomotive" gekennzeichnet haben.

27 Bücher

  1. Cover des Buches Frühling, Sommer, Herbst und Tod (ISBN: 9783453436886)
    Stephen King

    Frühling, Sommer, Herbst und Tod

     (320)
    Aktuelle Rezension von: Pajanka

    Dies war mein erstes Werk des allseits bekannten Autors Stephen King, sodass ich doch gewisse Erwartungen an das Buch hatte. Leider konnte ich nicht mit jedem der vier Kurzromane etwas anfangen. Zu der ersten Geschichte habe ich bereits auch den zugehörigen Film gesehen, die Geschichte im Buch wurde genauso gut beschrieben, wie auch der Film war. Die Freundschaft die sich hier entwickelt, sowie die Hoffnung, die nie aufgegeben wird, waren Aspekte, die mir besonders gut gefallen haben. Die zweite, realitätsnahe, Geschichte zeigt äußerst gut auf, wie viele Facetten ein Mensch doch haben kann, auch das fand ich ziemlich interessant. Die dritte und vierte Geschichte haben mich leider garnicht so richtig abgeholt, von dem her bin ich zwiegespalten, was ich im Allgemeinen von dem Buch halten soll. Insgesamt waren die ganzen Beschreibungen doch sehr ausführlich beschrieben, der Lesefluss wurde hierdurch deutlich gestört und auch der Schreibstil war gewöhnungsbedürftig. Ich werde mich wohl noch dem einen oder anderen Werk von King widmen, um mir eine richtige Meinung zu bilden. Dieses Werk hat mich jetzt nicht allzu sehr in seinen Bann gezogen.

  2. Cover des Buches Seelenfänger (ISBN: 9783442469963)
    Jonathan L. Howard

    Seelenfänger

     (114)
    Aktuelle Rezension von: Die-Glimmerfeen
    Johannes Cabal ist auf dem Weg in die Hölle um dem Teufel seine Seele wieder abzunehmen. Er hat Glück, denn Satan wettet gerne und er hat noch ein Konzept für einen Jahrmarkt in der Schublade. Er gibt Johannes ein Jahr Zeit, einhundert Seelen vertraglich zum Überschreiben ihrer Seele an den Höllenfürsten zu bewegen und der Jahrmarkt soll dafür die Basis bilden. Johannes ist Nekromant, aber kein Jahrmarktbetreiber und von dem was Menschen Spaß macht, hat er leider auch keine Ahnung, also benötigt er Verstärkung, denn die Sanduhr rieselt weiter…

    Ein Fantasy-Roman vollgefüllt mit schwarzem Humor, Ideen und manchmal gibt es auch etwas zum Nachdenken. Die Brüder Johannes und Horst Cabal könnten unterschiedlicher nicht sein. Johannes ist eine Miesmuschel, Misanthrop und eigentlich nur an seinen Forschungen interessiert. Bruder Horst ist ein Vampir mit viel Charisma und einem guten Herzen, der den Jahrmarkt seines Bruders zum Laufen bringt. Das Herzstück des Jahrmarktes ist eine Dampflok mit dem der Jahrmarkt durch die Landen fährt und seine makabren Attraktionen zur Schau stellt. Das Buch ist an keiner Stelle langweilig, die Charaktere sehr interessant und die Geschichte wird brillant erzählt. Ob Satan, die Latexlady Layla oder Bones sie alle tragen dazu bei, dass dieses Buch ein rabenschwarzer Lesegenuss geworden ist. An jeder Station warten neue Geschichten und Schicksale auf den Leser. Wer hat es verdient seine Seele dem Teufel zu überschreiben und wer nicht? Wird es Johannes gelingen, die geforderten Seelen zur Unterschrift zu verführen, oder ist sein Leben verwirkt?

    Wer schwarzen Humor und Fantasy mag, dürfte an Johannes Cabal seine Freude haben. Ich werde der Serie treu bleiben und mich schon bald wieder mit dem miesepetrigen Johannes auf die Reise begeben.
  3. Cover des Buches Frost & Payne - Staub und Kohle (ISBN: 9783958342514)
    Luzia Pfyl

    Frost & Payne - Staub und Kohle

     (23)
    Aktuelle Rezension von: tobi101996

    In dem Buch Staub und Kohle (Frost & Payne 4) von Luzia Pfyl, geht es um Lydia Frost und um Jackson Payne. Diese bekommen einen Auftrag von Jonah Neville, welcher Bibliothekar und Restaurator der King’s Library im Britischen Museum ist und sie anheuert etwas aus einem Buch zu finden. Natürlich nehmen Frost & Payne diesen Auftrag an und finden sich kurz danach in einem eingestürzten Haus wieder und entkommen zum Glück lebend daraus. Kurz danach werden beide von Inspektor John Flannagan verhaftet, weil sie angeblich jemanden umgebracht haben. Er möchte sie sofort ins Gefängnis nach London fahren, aber der Zug in dem sie fahren muss stoppen, weil ein umgekippter Baum auf den Gleisen liegt. Anschließend werden der Inspektor und der Schaffner von einem Scharfschützen umgebracht. Gleichzeitig geht es noch um David oder auch Nr. 23 genannt, welcher Gesellschaft bekommt und endlich mal nach draußen darf. Wer die Fragen lösen möchte, sollte die Geschichte lesen.

    Meine Meinung:
    Mir hat die Geschichte gut gefallen und der Titel der Geschichte hat gestimmt. Der Schreibstil war flüssig zu lesen und die Geschichte war spannend. Ich bin neugierig, wie es mit Frost & Payne weiter geht. Und kann Scotland Yard oder Frost & Payne den Mörder, der mechanischen Kinder endlich finden und festnehmen, das macht mich weiterhin neugierig und deshalb freue ich mich schon auf den nächsten Band. 

    Fazit:
    Ein spannender 4 Band mit Action, Verfolgung und wieder mehr Eindrücken zu den mechanischen Kindern und ihrem Entführer.

  4. Cover des Buches Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer (ISBN: 9783522183970)
    Michael Ende

    Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer

     (360)
    Aktuelle Rezension von: Rodrik-Andersen

    Jim Knopf kommt als Baby durch einen Zufall auf die kleine Insel Lummerland, die lediglich von vier Menschen bewohnt wird: König Alfons der Viertel vor Zwölfte, Frau Waas, Herr Ärmel und Lukas, dem Lokomotivführer. Als Jim zu einem jungen Burschen heranwächst, sieht sich der König gezwungen, Platz für einen weiteren, zukünftigen Untertanen auf dem kleinen Eiland zu schaffen, indem die Gleise mitsamt der Lokomotive Emma weichen müssen. Doch Lukas denkt nicht daran, seine Emma und seinen Beruf an den Nagel zu hängen. Kurzerhand entscheidet er sich, die Insel zusammen mit seiner Lokomotive zu verlassen. Und als Jim davon Wind bekommt, schließt er sich seinem besten Freund prompt an. Das Abenteuer beginnt …

    Was gibt es zu diesem Klassiker zu sagen? Die meisten Menschen meiner Generation, die in Deutschland aufgewachsen sind, werden von Jim Knopf, Lukas dem Lokomotivführer und der Insel Lummerland gehört haben – sei es über die beiden Bücher oder die mehr als gelungene Interpretation der Augsburger Puppenkiste. Zudem kam 2018 eine Realverfilmung des ersten Bandes in die Kinos, die hoffentlich bei einem jüngeren Publikum das Interesse an den Romanen geweckt hat. Um es kurz zu machen: Was der Autor Michael Ende auf rund 250 Seiten an lustigen Ideen und Einfällen präsentiert, ist sowohl überwältigend als auch herzerwärmend. Zudem flößen die großartigen Zeichnungen von F. J. Tripp den Charakteren und Orten zusätzliches Leben ein, was die Geschichte lebendig werden lässt und erlebbar macht – und zwar nicht nur für Kinder.

    Fazit: Bei „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ handelt es sich um einen zeitlosen Klassiker, der in jedes Kinderzimmer gehört. Nicht umsonst wurde das Werk damals, vor rund 60 Jahren, mit dem Deutschen Jugendbuchpreis ausgezeichnet. An der einen oder anderen Stelle fallen zwar Szenen auf, die aufgrund ihrer längst überholten Geschlechterrollen unfreiwillig komisch wirken. Und auch die Thematisierung von Jims dunkler Hautfarbe mag heutzutage befremdlich, vielleicht sogar fragwürdig anmuten. Doch spiegelt dies die Vorstellungen der 60er Jahre wider. Und wer dieser Tage dem Autor gar rassistische Motive unterstellt, tut ihm, wie ich meine, unrecht. Denn, wenn es so wäre, warum hat Michael Ende ausgerechnet Jim Knopf die Hauptrolle zugedacht, weshalb sein Name auch den Titel schmückt? Stattdessen sollte der Fokus auf der Handlung, der Kreativität und den positiven Botschaften liegen, die sich in der Geschichte auf mannigfaltige Weise verbergen. Ein Jugendbuch wie gemacht, um seinen Kindern vor dem Zubettgehen daraus vorzulesen und nebenbei die herrlichen Zeichnungen zu bewundern.

  5. Cover des Buches Jim Knopf und die Wilde 13 (ISBN: 9783522183987)
    Michael Ende

    Jim Knopf und die Wilde 13

     (258)
    Aktuelle Rezension von: Rodrik-Andersen

    Nach einem Auffahrunfall des Postschiffs beschließt König Alfons der Viertel-vor-Zwölfte, dass Lummerland einen Leuchtturm benötigt. Doch wo nur soll ein solcher Turm auf der kleinen Insel gebaut werden, auf der kaum genug Platz für seine Handvoll Bewohner ist? Da hat Jim Knopf einen genialen Einfall: Warum nicht den Scheinriesen Herrn Tur Tur nach Lummerland holen? So begeben sich Jim und sein Freund Lukas gemeinsam mit ihren Lokomotiven Emma und Molly auf eine Reise, bei der es so manche Gefahr zu meistern und zahlreiche Abenteuer zu bestehen gilt.

    Wer „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ kennt, dem wird auch der zweite Band, der sich um die Wilde 13 dreht, ein Begriff sein. Bestimmt habe ich das Buch vor einer halben Ewigkeit einmal gelesen, doch sind mir nicht sonderlich viele Aspekte der Handlung im Gedächtnis haften geblieben. An den Magnetfelsen und die durch die Luft schwebende Emma erinnerte ich mich, alles andere kam mir nur mäßig bekannt vor. Das liegt unter Umständen daran, dass die Geschichte des Nachfolgewerks an einigen Stellen zusammengeschustert wirkt. Ich vermisste ein großes, übergreifendes Ziel, wie die Befreiung der Prinzessin Li Si im Vorgängerband, also einen roten Faden, der sich durch die gesamte Geschichte zieht. Zudem tritt die Wilde 13 erst in der zweiten Buchhälfte in Erscheinung, so dass ich mich lange wunderte, woher der Titel eigentlich rührt.

    Dennoch handelt es sich erneut um ein fantastisches Kinder- und Jugendbuch, das vor Ideen nur so sprudelt. Hinzu kommt, dass es ein Wiedersehen mit alten, liebgewonnenen Bekannten gibt und jeder Figur eine würdige Rolle zugedacht wird. Aber auch neue Bekanntschaften werden geschlossen, die sich im Laufe der Geschichte als segensreich erweisen. Für mich die tollste Passage ist die Erfindung des Perpetumobils, mit der das Reisen nahezu mühelos erscheint – und noch dazu komplett emissionsfrei ist!

    Fazit: Zwar wirkt „Jim Knopf und die Wilde 13“ nicht ganz aus einem Guss, belohnt den Leser aber mit einer Fülle wunderbarer Einfälle, großartigen Figuren, einem spannenden Schiffskampf und der Auflösung von Jims Herkunft. Und natürlich darf ein krönendes Happy End auch nicht fehlen. Kinder und jung gebliebene Erwachsene kommen somit voll und ganz auf ihre Kosten. Ein würdiger Abschluss des Zweiteilers, der keine Fragen offenlässt.

  6. Cover des Buches Die Nadel (ISBN: 9783898970983)
    Ken Follett

    Die Nadel

     (592)
    Aktuelle Rezension von: BuecherwurmNZ

    Die Geschichte wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt. Zum einen natürlich aus der Sicht des Spions Henry Faber, bekannt als „Die Nadel“. Sehr schön erfährt man hier, wie das Leben eines Spiones ist. Henry Faber spielt immer eine Rolle, um nicht aufzufliegen. Dabei geht er sehr überlegt vor und ist sehr vorsichtig, weshalb er besser ist als andere deutsche Spione in England. Wird er entdeckt oder besteht auch nur der Verdacht, tötet er die betreffenden Personen.
    Zum anderen gibt es auch die Sicht der zwei Agenten Godliman und Bloggs, die deutsche Spione in England aufdecken wollen. Sie kommen auf Henrys Spur und versuchen ihn zu fassen, bevor er die wichtige Information über die Täuschung der Engländer an Hitler weitergeben kann.
     Zudem gibt es zu Beginn ein paar Kapitel aus Sicht einer Frau, Lucy, die aber erst später wieder eine Rolle spielen wird, und gegen Ende des Buches einige Kapitel, die Besprechungen Hitlers mit einigen Generälen erzählen, was für mich nicht hätte sein müssen. Ich fand es schwer, diese zu lesen.

    Zu diesem Buch kann man nicht viel sagen, nur, dass es wahnsinnig spannend ist. Und das durchgehend. Man taucht zunächst in Henrys Welt mit seinen aufgebauten Identitäten ein. Als er das Täuschungsmanöver der Briten entdeckt, beginnt seine gefährliche Reise nach Deutschland. Diese ist an sich schon sehr spannend und es wird noch nervenaufreibender, weil man die beiden englischen Agenten dabei begleitet, wie sie Faber fangen wollen und den Stand ihrer Ermittlungen und Vermutungen erfährt. Am Ende des Buches steigt die Spannung noch weiter an, als es zum großen Schowdown kommt.

    Fazit

    Ein unglaublich spannender Thriller über den Spion „Die Nadel“ zur Zeit des zweiten Weltkrieges. 

  7. Cover des Buches Toller Dampf voraus (ISBN: 9783442484539)
    Terry Pratchett

    Toller Dampf voraus

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Kerstin_Lohde
    Nachdem ich diesen Roman gelesen habe kann ich sagen ich bin auch mit dem Scheibenwelt Virus infiziert denn ich fand dieses Buch gut.
    So das ich mir sehr wahrscheinlich alle Scheibenwelt Romane nach und nach kaufen werde denn sie sind gut und unterhaltsam geschrieben.
    Vorher bin ich warum auch immer nicht an die Scheibenwelt Romane ran gekommen aber nun geb ich ihnen noch eine Chance und werde sie doch nochmal lesen.
    Denn dieses Buch hat mich zum Schmunzeln gebracht und ich fand es auch unterhaltsam.
    Wie es eben bei einem guten Buch sein sollte.
    Erst durch diesen Roman konnte ich in die Scheibenwelt eintauchen und werde nun mal schauen ob es auch dabei bleibt oder ob es einfach nur dieser Roman war der mich fasziniert hat.
    Noch dazu finde ich passt es auch mit dem deutschen Titel zusammen Es ist auf jeden Fall ein absolutes Muss für Fans der Scheibenwelt Romane von Terry Pratchett.
  8. Cover des Buches Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer (ISBN: 9783867422758)
    Michael Ende

    Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer

     (23)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

    Im kleinen Lummerland leben neben dem König nur zwei Untertanen sowie Lukas der Lokomotivführer und seine Dampflok Emma - und eines Tages auch Jim Knopf, der mit einer merkwürdigen Botschaft als Baby in Lummerland gestrandet ist. Schnell freundet er sich mit Lukas an und beschließt eines Tages, mit ihm auf eine abenteuerliche Reise aufzubrechen, um mehr über seine Herkunft zu erfahren…

    "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer" ist seit Generationen in Deutschland bekannt und verzaubert nach wie vor viele Kinderzimmer (und auch einige Erwachsene...) mit seinem Charme – insbesondere, da es mittlerweile sehr viele Umsetzung des Stoffes zum Anschauen oder Hören gibt. Eine sehr gelungene Hörspielvertonung gibt es beispielsweise aus der Produktion des WDR, die bei Silberfisch als CD-Version erhältlich ist. Bei 246 Minuten Laufzeit darf von einer sehr umfassenden Umsetzung des Kinderbuchklassikers von Michael Ende gesprochen werden, die trotzdem zu keiner Zeit langweilig wirkt. Das liegt zum großen Teil an der bezaubernden und liebevollen Umsetzung, die den Geist des immerhin Jahrzehnte alten Buches zu transportieren, ihm aber auch neue Seiten abzuringen weiß. Die Geschichte ist - obwohl gut bekannt - immer noch interessant und aufregend. Besonderes Augenmerk verdient die Umsetzung der Charaktere, ihre individuelle und fantasievolle Aura wird sehr gekonnt eingebaut und sorgt für viele eindrucksvolle Momente. Die Geschichte wird sehr kurzweilig erzählt, was die Qualität der Vorlage unterstreicht – große Abweichung von ihr gibt es hier nämlich nicht. Dabei wird es an einigen Stellen richtig spannend und gefährlich für Lukas und Jim, der Bogen des Erträglichen wird aber auch für jüngere Zuhörer nicht überspannt. Für einen langen Familienabend oder geruhsame Entspannung allein kann ich diese Umsetzung wärmstens empfehlen.

    Die Sprecherauswahl ist hervorragend, sodass jeder Charakter entsprechend seiner Persönlichkeit gestaltet wird. Dante Selke - mir bis dahin völlig unbekannt - spricht dabei den Jim Knopf so sicher und treffend, als wäre er seit Jahrzehnten im Geschäft. Sein bester Freund Lukas wird von Jörg Schüttauf gesprochen, der ebenfalls in jeder Situation standhaft bleibt und seinen Charakter gut herausarbeitet, dabei auch immer sympathisch wirkt. Imponiert hat mir die Leistung von Frank Köllges als Lokomotive Emma. Mit wenigen Geräuschen, die tatsächlich stark an eine alte Eisenbahn erinnern, eröffnet er eine ganze Gefühlswelt. Auch die anderen Sprecher sind hervorragend ausgewählt und mache ihre Sache sehr gut, beispielsweise Henriette Thiming, Manon Straché oder Wolfgang Völz.

    Das Hörspiel wird von einer sehr geglückten Geräuschkulisse begleitet, die dezent, aber auch wirkungsvoll ist. Die Geräusche stammen von Wilmont Schulze, die Musik von Mike Herting, und beides ergänzt sich wunderbar zu einer stimmigen Atmosphäre, die sowohl auf hoher See als auch in den Fängen des bösen Drachen Frau Mahlzahn glaubhaft und intensiv ist. Jede Szene bekommt so einen individuellen Klang, sodass man völlig in die Handlung eintauchen kann.

    Das Cover ist im typischen Stil der Neuauflagen einiger Kinderklassiker des Labels gehalten, sodass ein farbiger Block an der oberen Seite den Titel verrät, während unten das eigentliche Motiv zu finden ist. Dieses ist hier in einem sehr nostalgischen Zeichenstil gehalten, wobei Jim, Lukas und Emma in einfachen Posen dargestellt sind. Vielleicht nicht vollkommen zeitgemäß, durch den weißen Hintergrund aber dennoch ansehnlich gelungen.

    Fazit: Eine sehr liebevolle Umsetzung des Kinderbuchklassikers mit sehr guten Sprechern, die viel Charme versprühen und die Essenz der Charaktere einfangen. Sehr gut gefällt mir auch, wie nahe die Handlung am Original gehalten ist und wie lebendig und flüssig erzählt wird. Dabei kommen sehr gelungene Stimmungen auf, sodass das Hören sehr viel Spaß macht.

  9. Cover des Buches Alice im Spiegelland (ISBN: 9783946593225)
    Lewis Carroll

    Alice im Spiegelland

     (205)
    Aktuelle Rezension von: RoXXieSiXX

    Von Alice hinter den Spiegeln habe ich mir jetzt nicht mehr so viel erwartet, wie von dem Vorgänger Alice im Wunderland. Daher wurde ich auch nicht im mindesten enttäuscht, aber auch nicht positiv überrascht. Doch mein Augenrollen beim Lesen konnte ich einfach nicht lassen.


    Meinung

    Wie Alice im Wunderland gehört auch diese Geschichte um Alices Träume zu den Kinderbuchklassikern. Doch Alice hinter den Spiegeln konnte mich ebenso wenig packen, obwohl die Anaconda Ausgabe in einer Neuübersetzung erschienen ist, hatte ich null Freude an dem angepriesenen Dialogwitz, ich musste leider eher immer wieder die Augen rollen. Vielleicht liegt es daran, dass ich diese Art von Humor nicht mehr nachvollziehen kann oder aber eher, weil ich einen anderen Humor vorziehe, der auch nicht unbedingt kindgerecht ist.

    Die Figuren waren für mich auch dieses Mal wieder zu blass und viel zu wirr. Auch die dazwischen liegenden Gedichte/Lieder waren für mich einfach nur langweilig und zu lang. Es mag am ursprünglichen Schreibstil des Autors liegen, dass ich mich einfach nicht mit den Geschichten anfreunden kann. Aber eins ist sicher, die Verfilmungen von Tim Burton gefallen mir sehr gut.

    Handlung

    Alice sitzt mit ihren drei Katzen im Haus und beginnt zu fantasieren, wie die Welt auf der anderen Seite des Spiegels wohl aussehen mag, ob dort alles spiegelverkehrt ist. In diesem Buch wird einem schon früher klar, weil es eben auch erwähnt wird, dass Alice zu träumen beginnt.

    Im Garten der sprechenden Blumen trifft Alice auf die schwarze König und damit beginnt ihre Reise über ein riesiges Schachbrett. Die schwarze König sagt, dass Alice selbst Königin werden würde, sollte sie das Ende des Schachbrettes erreichen. Während sie von einem Feld zum nächsten wandert, die immer durch einen kleinen Bach voneinander getrennt sind, trifft Alice viele verschiedene Figuren. Alle sind für sich einzigartig und sie alle sind ihr, in ihren ganz speziellen Weisen behilflich zum nächsten Feld auf diesem riesigen Schachbrett zu gelangen.

    Natürlich schafft es Alice und am Ende, wie in jedem Traum wird es am bizarrsten, denn die Feier zu ihrer Krönung ist ein reinstes Chaos.

    Fazit


    ⭐⭐⭐


    Die Sternebewertung habe ich auf 3 Sterne gesetzt, aber mehr war für mich einfach nicht drin. Am Ende der Tage kann ich jedenfalls sagen, dass ich das Buch gelesen habe, doch es konnte mich vom versprochenen Dialogwitz nicht überzeugen. Auch die gesamte wirre Traumgeschichte hat mich einfach nicht abholen können.

    Ein besonderes Schmancker’l waren die Originalillustrationen von John Tenniel, die das Buch ein wenig aufgepeppt haben.


    Diese Rezension gibt es auch auf theartofreading.de und wurde dort zuerst veröffentlicht.


  10. Cover des Buches Hector und die Entdeckung der Zeit (ISBN: 9783492953344)
    François Lelord

    Hector und die Entdeckung der Zeit

     (227)
    Aktuelle Rezension von: Julia_x3

     diesem Buch geht es um die Zeit. Hector ist ein Psychiater aus Leidenschaft und anscheinend weiß er selbst nicht so richtig wie es privat bei ihm nun enden soll. Hector begegnen in seiner Praxis immer mehr Patienten, die sich alle unterschiedliche Gedanken um das Thema "Zeit" machen. Nun beginnt auch Hector darüber nachzudenken und über sein bisheriges Leben, was daraus wurde und was daraus werden könnte. Eine Reise auf die Suche nach der Zeit und was diese ist, beginnt. Dieses Buch ist wirklich eine Meisterleistung. Es regt zum Nachdenken an, über seinen eigenen Umgang mit diesem Thema, über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Der Autor versteckt viele Philosophische Ansätze in den einzelnen Kapiteln. Durchaus eine interessante Lektüre für alle. Ganz unabhängig davon, wie jeder in diesem Augenblick die Zeit empfindet. 

  11. Cover des Buches Teutonic Horror (ISBN: 9781483980959)
    Michael Schmidt

    Teutonic Horror

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Vampir989
    Dieses Buch umfasst 15 Horrorkurzgeschichten mit Gruseleffekt.Wir begnen dabei Vampiren,Monstern,Werwölfen und weiteren diversen grusligen Spannungseffekten.
    Jede Geschichte hat ihr eigenes Thema und so kommt nie Langeweile auf.
    Der Scheibstil ist leicht und flüssig und so lassen sich die Geschichten gut lesen.Es bleibt immer sehr interessant und spannend.
    Die Protoganisten werden sehr gut beschrieben und so konnte ich sie mir bildlich gut vorstellen.
    Viele Szenen werden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei und habe mitgefiebert und mitgebangt.Das hat mir sehr gut gefallen.
    Der Autor versteht es auf seine eigene Art und Weise uns in eine Welt des Horrors und des Grauens zu verführen.Das ist ihm sehr gut gelungen.

    Das Cover finde ich auch sehr gut gewählt und passend für einen Horrorkurzgeschichtenband.

    Ich hatte viele schöne Lesestunden mit diesem Buch und kann es nur empfehlen.
  12. Cover des Buches Der letzte Chip (ISBN: 9783743944039)
    Günter-Christian Möller

    Der letzte Chip

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Vampir989
    Klapptext:
    Tobias Leuchtner hat in der alten ehemaligen Regierungsstadt des Bundeslandes Schleswig-Holstein ein Strohdachhaus geerbt. Als er in dem Garten des Grundstücks mit einem Golfschläger übt, kommt es zu einem Streit mit einer Nachbarin. Doch diese fällt kurz darauf einem Mord zum Opfer. Leider handelt es sich bei der Mordwaffe um genau den Golfschläger, den er zum Üben benutzt hatte. Er flieht und versucht nun selber den Mörder aufzuspüren.



    Ich hatte große Erwartungen an dieses Buch und ich wurde nicht enttäuscht.


    Wieder einmal hat es der Autor geschafft mich mit diesem Buch in den Bann zu ziehen.
    Der Schreibstil ist leicht,flüssig und sehr fesselnd.Ich bin mit dem Lesen sehr gut voran gekommen.Die Seiten flogen nur so dahin.Einmal angefangen mit lesen wollte ich gar nicht mehr aufhören.
    Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben.Ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche orginelle Charaktere die bestens ausgearbeitet wurden.
    Besonders sympatisch fand ich Tobias.Aber auch Mats und Johannes waren sehr interessante Figuren.
    Ich habe Tobias bei seinen eigenmächtigen Ermittlungen begleitet,Dabei erlebte ich so einige spannende und atemberaubende Momente.Durch die sehr beeindruckende und packende Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Ich habe mit gefiebert,mit ermittelt und mit gebangt.Auch versteht es der Autor etwas Humor in die Handlung einzubauen.Ich habe mich bei einigen Situationen köstlich amüsiert und geschmunzelt,Es gibt immer wieder unvorhersehbare Wendungen und Ereignisse.So wird es zu keinem Zeitpunkt langweilig.Auch bleibt bis zum Schluß offen,wer denn nur der Täter ist.Uns so rätselt man als Leser selbst mit wer es denn nun sein könnte.Fasziniert haben mich auch die sehr ansprechenden und bildhaften Beschreibungen der einzelnen Schauplätze.So hatte ich das Gefühl selbst an diesen Orten zu sein und alles mit zu erleben.
    Gerade die Mischung aus Spannung,Dramatik und Humor haben für mich diesen Krimi so lesenswert gemacht.
    Auch das Cover finde ich sehr gut gewählt.Es passt perfekt zu dieser Geschichte und rundet das brilliante Werk ab.
    Ich hatte viele schöne Lesemomente mit dieser Lektüre und kann das Buch nur jedem Krimiliebhaber empfehlen.
  13. Cover des Buches Land aus Glas (ISBN: 9783446234260)
    Alessandro Baricco

    Land aus Glas

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Mr. Rail und seine bildschöne Frau Jun leben in der fiktiven Stadt Quinnipak irgendwo in Europa, Ende des 19. Jahrhunderts. Mr. Rail gehört eine Glasfabrik, doch seine eigentliche Leidenschaft gilt nicht so sehr dem Glas, sondern vielmehr dem Reisen. Und Elisabeth. Diese Eisenbahn bringt er nämlich eines Tages von einer seiner Reisen zurück, und stellt sie auf die Wiese neben seinem Haus. Von nun an ist er von dem Wunsch beseelt, Elisabeth auf Schienen zu setzen. Schnurgerade bis ans Meer sollen sie verlaufen, doch der Besuch eines Ingenieurs bringt Ernüchterung, denn obwohl die Geschäfte gut laufen, fehlen Mr. Rail die finanziellen Mittel um seinen Traum Wirklichkeit werden zu lassen, und die Idee wird zur Obsession des Mr. Rail.

    Derweil läuft das Leben in Quinnipak weiter. Während der Leser Mr. Rail und Jun nie wirklich kennenlernt, kommt er einigen anderen Menschen sehr viel näher.

    So zum Beispiel Pehnt und Pekisch. Pehnt, als Baby von der Witwe Abegg aufgefunden und aufgenommen, begegnet uns als Junge zum ersten Mal. Pekisch, Untermieter der Witwe, nimmt ihn unter seine Fittiche und fungiert als Vaterfigur.

    Pekisch liebt die Musik und ist Erfinder und Dirigent des Humanophons, das wie eine Orgel funktioniert, nur dass es aus Menschen besteht, und jeder Mensch, einer Orgelpfeife gleich, seinen eigenen Ton auf ein Zeichen von Pekisch hin singt. 

    Viele der Personen in diesem Buch haben eine große Leidenschaft, der sie zu guter letzt erliegen. Mr. Rail hat seine Eisenbahn, Pekisch die Musik, der Architekt Hector Horeau, der in der zweiten Hälfte des Buches auftaucht, das Glas. Und Jun? Die hütet ein Geheimnis, das mit der Stadt Morivar zu tun hat, und das sich erst sehr viel später auflösen wird.

    Baricco lässt ganz unterschiedliche Personen zu Wort kommen. So folgt die Geschichte vom Land aus Glas nicht einem stringenten, chronologischen Weg, sondern vermittelt Momentaufnahmen  und flüchtige Eindrücke, die manchmal nur wenige Minuten, und zum Teil Jahre auseinander liegen. Dabei jagen sich absurde, bisweilen urkomische, zeitweise tieftraurige, Ereignisse, bis der Leser am Ende zu dem Schluss kommt, dass Glas tatsächlich sehr zerbrechlich ist.

    Bevor es so weit ist, beglückt Baricco den Leser jedoch mit einer Vielzahl an philosophischen Gedanken zu allen möglichen Themen.

    So ist die Industrialisierung, verkörpert durch die Eisenbahn, „zu Eisen gewordene Zeit, auf zwei Schienen dahinrasende Zeit.“

    Lesen, überlegt Baricco, mag nie etwas anderes gewesen sein, „als sich auf einen Punkt zu konzentrieren, um von dem unkontrollierbaren Fortgleiten der Welt nicht verführt, und nicht zerstört, zu werden.“
    Auch das Leben an sich erklärt er, quasi nebenbei, in einem nicht einmal vollendeten Satz: „das Schicksal macht Feuer mit dem Holz, das gerade da ist“.

    Land aus Glas ist ein Feuerwerk an absurden Einfällen, tiefen Gedanken und wunderschönen sprachlichen Bildern.


    Diese Rezension wurde auch auf lesemanie.com veröffentlicht.
  14. Cover des Buches Jim Knopf Sammelband (ISBN: 9783522173650)
    Michael Ende

    Jim Knopf Sammelband

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Odenwaldwurm
    Einfach tolles Buch
  15. Cover des Buches Jim Knopf und die Wilde 13 - Teil 3: Das Land, das nicht sein darf (ISBN: 9783867422185)
  16. Cover des Buches Vom Schweden, der den Zug nahm (ISBN: 9783406751271)
    Per J. Andersson

    Vom Schweden, der den Zug nahm

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Kristall86

    Entweder man fährt gerne Zug oder eben nicht. Aber das man plötzlich Gefallen daran finden kann und es die Weitsicht des Menschen ändert, hätte ich nicht gedacht bzw. mir kaum Gedanken darüber gemacht. 

    Autor Per J. Andersson nimmt uns dieses Mal auf eine besondere Reise mit - wir fahren mit ihm Zug! Egal ob der sagenumwobene Orientexpress oder der Polaraxpress, egal ob im Norden, im Süden, Osten, Westen, Andersson hat die schönsten Routen kennen und lieben gelernt. Neben den Landschaften und Ländern die er kennenlernt, begegnet er Menschen, die alle ihre Geschichte mit sich tragen.


    Die Art und Weise der Erzählung ist Andersson gewohnt perfekt gelungen und ich bin gern mit ihm Bahn gefahren, oder sagt man Zug-fahren? Egal...auf jeden Fall ist es eine umweltschonende und entschleunigende Art des Reisens und Genießens, das steht fest. Andersson macht Lust darauf, die Welt per Schiene zu erkunden und es gibt unzählige wunderschöne Möglichkeiten und Routen. 

    Dieses Buch erhält 4 von 5 Sterne von mir!

  17. Cover des Buches Voll Dampf: Fiktionale Steamgeschichten (ISBN: 9783944729152)
    André Skora

    Voll Dampf: Fiktionale Steamgeschichten

     (7)
    Aktuelle Rezension von: GrueneRonja

    Diese Anthologie habe ich mir vor allem zu gelegt, weil ich Steampunk total mag und durch die Steampunk Akte Deutschland aus dem Art Skript Phantastik Verlag auf den Geschmack von Anthologien gekommen bin.

    Leider hat mich diese Sammlung an Kurzgeschichten etwas enttäuscht. Sie fing wirklich gut an, die Geschichte um Darwin und den Krakun hat mir sehr gefallen. Doch die nachfolgenden waren nicht so spannend, teilweise sogar recht langatmig und dadurch langweilig, was bei Kurzgeschichten eigentlich nicht sein sollte. Außerdem wirken die Enden oft offen, so dass man eigentlich noch mehr erwartet. Also alles in allem kann ich diese Anthologie leider nicht empfehlen.

  18. Cover des Buches Jim Knopf und die Wilde 13 (ISBN: 9783522137102)
    Reinhard Michl

    Jim Knopf und die Wilde 13

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Züge (ISBN: 9783480236503)
    Gérard Lo Monaco

    Züge

     (2)
    Aktuelle Rezension von: EmmyL

    Die wichtigsten Stationen der Bahn- bzw. Zuggeschichte werden auf nur vier wundervoll gestalteten Doppelseiten dargestellt. Es beginnt 1829 mit einem Lokomotiven-Wettbewerb in Rainhill. Hier stellen innovative Ingenieure ihre dampfbetriebenen Züge vor. Der Gewinner des Rennens erhält den Auftrag für die Lieferung der Lokomotiven, welche einen regelmäßigen Zugverkehr zwischen Liverpool und Manchester gewährleisten sollen. Das Doppelseitige Pop-up-Bild zeigt den volksfestartigen Trubel während des Wettbewerbs.

    Weiterhin vorgestellt werden auf ähnliche Weise der Elevated Railway als Hochbahn in New York, der Flying Scotsmen als legendäre Dampflokomotive zwischen London und Edinburgh sowie die Hochgeschwindigkeitszüge Shinkansen in Japan bzw. TGV in Frankreich.

    Die Seiten des Buches lassen sich wie bei einem Leporello auseinanderklappen und ergeben ein sehr dekoratives langes Bild. Jedes Bild setzt die Züge mit viel Liebe zum Detail eindrucksvoll und aufwendig in Szene. Das gesamte Setting bis hin zur Garderobe der Figuren entspricht der jeweiligen Epoche. So entsteht beim Betrachten ein umfassender, tiefer kulturhistorischer Eindruck. Für die mehrdimensionale Inszenierung wurden die Illustrationen auf vier Ebenen angelegt, die sich beim Öffnen vor den Augen der Betrachter entfalten. Auf den schwarzen Rückseiten wurden mit weißen Buchstaben informative Texte gedruckt. Sie enthalten eine detaillierte Beschreibung sowie geschichtliche Einordnung der vorgestellten Lokomotiven mit vielen sehr interessanten, zusätzlichen Hintergrundinformationen. 

    Ein außergewöhnliches Pop-up-Buch über die beeindruckende Geschichte der Zugfahrt für alle Eisenbahnfreunde, vollkommen unabhängig vom jeweiligen Alter.

     

  20. Cover des Buches James Bond - Goldeneye (ISBN: 9783453098060)
    John Gardner

    James Bond - Goldeneye

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    James Bond wieder mal in geheimster Mission: Zu Beginn muß Bond gleich mit einem erheblichen Verlust klarkommen, wird doch sein enger Freund Trevelyan vor seinen Augen erschossen, als beide Mitte der 80er versuchen, eine geheime unterirdische Anlage der Sowjets nahe Archangelsk zu zerstören. Später, während der 90er Jahre, muß Bond erneut in den nun "Wilden Osten" reisen, wo er die Zeichen der Wende überall erblickt, nach dem ein Regime und damit ein Land einfach in sich zusammengesackt ist. Sinnbildlich ist der sog. "Statuen-Park", wo man einfach alle Lenin-Marx-Stalin-Statuen entsorgt hat- sehr sinnbildlich. Aber natürlich kommen Ballereien, Reibereien mit der neuen Chefin M und sexuelle Kontaktaufnahmen über Ländergrenzen hinweg nicht zu kurz. Wer den Film schon kennt, kennt natürlich auch den Kniff in etwa der Mitte des Films, aber das Buch unterhält dennoch ganz gut.
  21. Cover des Buches Die Kunst des Lokomotivführens (ISBN: 9783453405219)
    Steven Carroll

    Die Kunst des Lokomotivführens

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ein Vorort von Melbourne in den 50er Jahren. Vic, Rita und ihr Sohn Michael gehen zur Verlobungsfeier von Patsy Bedsers. Vic ist Lokomotivführer und er träumt vom „Big Weel“. Davon einen dieser großen Personenzüge zu führen wie sein Vorbild und Lehrmeister Paddy Ryan. Vic trinkt zu viel und Rita seine Frau, fragt sich immer öfter wo der Mann geblieben ist, der sie damals mit so viel Schwung und Elan über die Tanzfläche gewirbelt hat. Jetzt wohnen sie hier, in dieser Strasse, in diesem kleinen Nest und gehen wie all die Anderen zu Patsys großer Party. Gerade hat Paddy Ryan mit seinem Zug ein Haltesignal überfahren und keiner der Gäste ahnt, dass die heutige Nacht so viel verändern wird. ---- Dies ist einer dieser „stillen“ Romane die uns durch ihre Intensität in ihren Bann ziehen. Die Handlung stand für mich an zweiter Stelle. Hier geht es um Gefühle, Träume, enttäuschte Hoffnungen und das Leben an sich. Mehrere Personen kommen zu Wort, die uns teilhaben lassen an ihren Gedanken und Erinnerungen. So entsteht nach und nach eine Geschichte die uns zeigt wie sehr die Menschen sich nach Liebe und ein wenig Glücklichsein in ihrem Leben sehnen. Es hat ein paar Seiten gedauert, dann hat mich das Buch nicht mehr losgelassen. Langsam, fast behutsam habe ich mich durch diese Geschichte gelesen. Ein etwas anderes Buch, das mir ausgesprochen gut gefallen hat.
  22. Cover des Buches Jim Knopf und die Wilde 13 - Teil 2: Der Magnetfelsen (ISBN: 9783867422178)
  23. Cover des Buches Mein Zug-Spielbuch (ISBN: 9783898936040)

    Mein Zug-Spielbuch

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Buecher-Rookie
    Stellt euch vor, dass Buch sieht aus wie eine Lokomotive und die Seiten sind fast so dick wie mein kleiner Finger. Papa hat mir gezeigt wie man auf andere umblättern kann. Jetzt kann ich das schon alleine. Bei Ina brauch ich da noch Hilfe. Wenn ich das Buch zu lange gelesen habe, legt Papa es für mich auf die Heizung. "Damit die Wellen und der Sabber aus den Seiten rausgehen", sagt er.

    Warum die Tiere aber in einem Zug zum Strand fahren müssen, konnte mir Mama auch nicht erklären. Ich hoffe den Pandabären und Giraffen geht es gut.
  24. Cover des Buches Ra ta ta tam (ISBN: 9783314012419)
    Peter Nickl

    Ra ta ta tam

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Catwoman
    Wie alle Bücher von und mit Binette Schroeder ist auch dieses einfach zauberhaft vielleicht sogar das Beste. Ich kann es uneingeschränkt weiterempfehlen, jedes Kind wird es lieben und ein Leben lang die Bilder im Herzen behalten.

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