Bücher mit dem Tag "london."

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5 Bücher

  1. Cover des Buches Bartimäus - (ISBN: 9783442370030)
    Jonathan Stroud

    Bartimäus -

     (1.197)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Gebundene Ausgabe: 672 Seiten

    Verlag: cbj (7. Juni 2005)

    ISBN-13: 978-3570127766

    Originaltitel: The Golem’s Eye

    Übersetzung: Katharina Orgaß und Gerald Jung

    empfohlenes Alter: ab ca. 10 Jahren

    Preis: als HC vergriffen

    als TB, als E-Book und als Hörbuch erhältlich


    Spannend und witzig


    Inhalt:

    Der junge Zauberer Nathanael lebt nun bei Jessica Whitwell, einer hochrangigen Zaubererin, die sein Talent erkannt hat. Ihrem Ministerium obliegt die Suche nach den Widerständlern, die London unsicher machen. Dem Chef der Nachtpolizei, Henry Duvall, ist dies ein Dorn im Auge. Er versucht, Nathanael immer wieder Prügel zwischen die Beine zu werfen. Nathanael weiß sich nicht anders zu helfen, als erneut den Dschinn Bartimäus zu beschwören, wovon dieser alles andere als erfreut ist.


    Meine Meinung:

    Die Handlung baut auf der des 1. Bandes auf. Daher ist es nahezu unabdingbar, diesen vorher zu lesen. 


    Schon der 1. Teil der Reihe hat mich köstlich amüsiert, da Bartimäus einfach witzig ist, besonders in den Fußnoten. Seine Perspektive ist in der Ich-Form geschrieben, sodass man den Originalton dieses Unikats von Dschinn direkt erlebt. Er ist herrlich frech und zynisch, meckert an allen anderen rum und lobt sich selbst über den grünen Klee, was man einfach mit einem Grinsen im Gesicht lesen muss. 


    Nathanaels und Kittys (eine Angehörige des Widerstands) Perspektiven sind dagegen in der 3. Person geschrieben und deutlich gekennzeichnet. Kitty spielt in diesem Band eine größere Rolle als im ersten, was mir sehr gut gefiel, da sie eine Protagonistin ganz nach meinem Geschmack ist: tough, loyal, mutig und clever. Sie entwickelt sich hier richtig toll.


    Die Geschichte ist sehr spannend aufgebaut. Die Bedrohungen für die Londoner und für Nathanael werden immer massiver, und es ist kaum Rettung in Sicht. Es gibt einige Verfolgungsjagden und Kämpfe, bei deren anschaulicher Beschreibung man unwillkürlich den Atem anhält und an den Fingernägeln knabbert. 


    Aber am Ende kann man natürlich erst mal aufatmen. Eine Gefahr ist gebannt. Etwas anderes könnte man der jungen Leserschaft wohl auch nicht zumuten. Das Buch ist für lesebegeisterte Kinder ab ca. 10 Jahren geeignet, die nicht allzu zart besaitet sind. Aber auch Erwachsene können aufgrund der nicht ganz einfachen Sprache und der komplexen Handlung ihren Spaß daran haben.


    Die Reihe:

    1. Das Amulett von Samarkand

    2. Das Auge des Golem

    3. Die Pforte des Magiers

    4. Der Ring des Salomo 


    ★★★★★


  2. Cover des Buches Fabula (ISBN: 9783453523272)
    Christoph Marzi

    Fabula

     (182)
    Aktuelle Rezension von: Bea1993

    Cover sehr ansprechend, Inhalt teilweise interessant, dann zieht es sich wieder sehr in die Länge und die Spannung geht verloren

  3. Cover des Buches Soulbound (ISBN: 9783944729220)
    C. M. Singer

    Soulbound

     (40)
    Aktuelle Rezension von: tigger0705

    Vorsicht, es könnten Spoiler vorkommen, da ich Band 2 nicht beschreiben kann, ohne etwas aus Band 1 zu verraten.

     




    Im Grunde ist das Leben für Elizabeth zu Ende. Danny ist weg und wird auch nicht wieder auftauchen. Ihr einziges verbliebenes Ziel: Sie will die Mörder von Daniel und den anderen Jugendlichen finden. Was danach mit ihr passiert, ist ihr egal. Es soll alles anders kommen, als Elizabeth und Anthony Wood geplant haben. Ist der Geist von Danny vielleicht doch noch nicht weg? Findet es heraus.

    Buch zwei hat mich, wie beim ersten Mal auch, total gefesselt. Ich las ununterbrochen, wenn es meine Zeit erlaubte. C. M. Singer hat einfach eine unbeschreibliche Art zu schreiben. Man vergisst alles um sich herum und taucht tief in das Buch ein. Wie schon beim ersten Buch, hatte ich dieses auch schon einmal gelesen, da aus 3 Büchern zwei wurden (siehe auch Ghostbound). Trotzdem war ich gefesselt, fasziniert und ich habe mich auch wieder gefragt, wie man so doof sein kann. Elizabeth hat aus den ganzen Lügen und Intrigen aus Band 1 nichts gelernt. Sie geht weiterhin mit den Kopf durch die Wand, auch wenn sie weiß, dass das wohl falsch ist. Aber gut. Jeder lernt hoffentlich aus seinen Fehlern, oder auch nicht. Findet heraus, ob es ein Happy End gibt.

    Zusätzlich zur Hauptgeschichte befinden sich noch 3 Kurzgeschichten im Buch. Diese kann man wunderbar im Anschluss an Buch 2 lesen, da die Handlung um Daniel und Elizabeth fortgeführt wird. Was sie in ihrem wohlverdienten Urlaub erleben, müsst ihr schon selbst herausfinden.

    Die Geschichten lauten:

    • Rossinis Silberdieb
      In einer kleinen Pension in Italien begegnen Daniel und Elizabeth einem Geist, der seine Frau schützen möchte. Leider gestaltet sich die Kommunikation etwas schwierig. Wie und ob sie dem Geist helfen können, wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten.

      Ich persönlich finde, dass die Geschichte sich nahtlos an die Hauptgeschichte an reiht und obwohl es nur einige Seiten sind, wird trotzdem Spannung ausgebaut. Außerdem erfährt man, was die beiden in Italien so erleben.

    • San Francisco Blues
      Nächster Stop ist dann Kalifornien in Amerika und dort in dem schönen Städtchen San Francisco. Die beiden treffen auf ein Medium, dass die Seelen schon auf die andere Seite gewechselten Geistern wahrnehmen kann. Kann es so etwas tatsächlich geben? Hieß es nicht immer, wer einmal auf der anderen Seite ist, kann nicht mehr zurück? Wie kann dieses Medium also die Geister der anderen Seite wahrnehmen?

      Kaum haben sie einen Geist hinter sich gelassen, kommt schon der nächste. Danny kann es nicht lassen und muss unbedingt helfen, was Liz manchmal etwas auf den Keks geht, da sie am liebsten auch mal „normalen“ Urlaub machen möchte. Trotzdem versteht sie Danny sehr gut und unterstützt ihn wo sie kann. Auch diese Geschichte ist einfach nur ein tolles Beiwerk, welches ich nicht missen möchte. Es rundet die Trilogie so schön ab. Auch hier versteht es die Autorin auf wenigen Seiten alles zu sagen, was es zu sagen gibt, ohne die Spannung und die Neugier zu verlieren. Dadurch, dass die Kurzgeschichte nicht so lang ist, kann man diese auch sehr schön Zwischendurch lesen.

    • Geist der Weihnacht
      In dieser Kurzgeschichte geht es um Riley und seine Gabe. Auch wenn diese durch Weihnachten sehr gehemmt ist und er am laufendem Band Kopfschmerzen hat, versucht er zu helfen. Daniel und Elizabeth sind auch gerade aus ihrem achtwöchigen Urlaub zurückgekehrt und können Riley bei seinem Unterfangen helfen. Wird er die Kontrolle behalten oder sich doch einfach verkriechen?

      Hier spielt Riley eine entscheidende Rolle. Einmal stehen nicht Liz und Danny im Vordergrund sondern der kleine Junge mit der Gabe. (Lasst Riley bitte nicht hören, dass ich ihn noch als Jungen und klein bezeichnet habe.) Aus der Sicht von Riley hatte die Autorin noch nicht geschrieben und ich fand es sehr interessant, wie sie das umgesetzt hat. Ich konnte gut mit Riley fühlen, obwohl ich keine Gabe habe und auch kein Teenager mehr bin. Wobei ist Riley wirklich noch ein Teenager? Vom Alter her schon, aber ansonsten? Aber bildet euch eure eigene Meinung. Mich hat die Kurzgeschichte einfach nur gefesselt und ich war froh, dass ich das so schnell beenden konnte. Sonst wäre ich wahrscheinlich vor Neugier gestorben. Ok, das ist jetzt nur ein Spruch, wie ihr ja vielleicht wisst.

    Ich kann euch die Kurzgeschichten nur empfehlen. Sie sind zwar nicht wichtig für den Verlauf der restlichen Trilogie, aber eine willkommene Abwechslung zum Alltag. Sinnvoll wäre es aber, diese Kurzgeschichten nicht einzeln zu lesen, also vor Band 1 oder 2 weil man sonst zu viele Sachen verraten bekommt oder schlicht nicht versteht. Am Ende von Band 2 passen sie hervorragend rein. Viel Spaß dabei.

  4. Cover des Buches Mohr und die Raben von London (ISBN: 9783359009665)
    Ilse Korn

    Mohr und die Raben von London

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Maria Tanner
    Das Buch erzählt die Geschichte der Londoner Familie Kling im Industriekapitalismus Mitte des 19. Jahrhunderts. Kinderarbeit war an der Tagesordnung und der 11-jährige Joe Kling arbeitet unter menschenunwürdigen Bedingungen in der Textilfabrik. Er tut dies, um seine hochschwangere Mutter zu unterstützen, die als Spitzenklöpplerin den Lebensunterhalt verdient. Als ein Ballen Spitze gestohlen wird, geraten Joe und seine Mutter schnell unter verdacht. Joe lernt Karl Marx kennen, der zu dieser Zeit in London beheimatet war. Wegen seines schwarzen, vollen Bartes wird er von allen nur „Mohr“ genannt. Die beiden freunden sich an und Joe ist beeindruckt von dem Mann, der gegen Unterdrückung und für eine bessere Gesellschaft kämpft. Für die Autoren Vilmos und Ilse Korn war es vermutlich ein sozialistisches Auftragswerk aber sie haben es verstanden, daraus eine spannende und unterhaltende Lektüre für Kinder zwischen 8 und 15 Jahren zu machen. Ich bekam dieses Buch zu meinem 10. Geburtstag geschenkt und es ist mir bis heute in bester Erinnerung geblieben.
  5. Cover des Buches Desecration-Verletzung (ISBN: 9783958190009)
    J.F. Penn

    Desecration-Verletzung

     (20)
    Aktuelle Rezension von: tobias_liebert

    Im Hunterian Musem wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Ihr wurde mit chirurgischer Präzision die Gebärmutter samt Fötus aus dem Leib geschnitten. Detective Jamie Brooke übernimmt die Ermittlungen. Die Tote, Jenna Neville, ist die Tochter eines einflussreichen und sehr reichen  Ehepaars. Jenna war Umweltaktivisten und hat immer die Arbeit ihrer Eltern kritisiert. Sie hat ihnen unethisches Verhalten ihrer Pharmafirma im Umgang mit Tierversuchen vorgeworfen. Eltern und Tochter haben sich entzweit. Deswegen geraten die Eltern auch unter Verdacht, aber diese versuchen die Ermittlungen zu blockieren. Während den Ermittlungen tut sich eine andere Spur auf. Jenna hat sich intensiv mit dem Thema "Toten Kunst" beschäftigt. Künstler aus diesem Genre verändern und plastinieren Leichen. Während der Ermittlungen stirbt plötzlich ihre schwerkranke Tochter. Detective Brooke wird vom Dienst freigestellt. Als die Leiche ihrer Tochter gestohlen wird, beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln und begibt sich dadurch in Lebensgefahr.

    Das Buch ist spannend und läßt sich flüssig lesen. Privat- und Berufsleben der Hautperson werden in der Geschichte sehr gut miteinander verknüpft. Das Hauptthema "Toten Kunst" wird geschickt angegangen. Aber gibt es wirklich eine Art Schwarzmarkt, für diesen Kunstbereich? Und ist dieser wirklich vorhanden? Ich kann mir das nicht so richtig vorstellen. Das Ende ist offen, da Jamie Brooke noch einen Verdacht hat, der in dieser Geschichte weder erhärtet noch entkräftet werden konnte.

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