Bücher mit dem Tag "long island"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "long island" gekennzeichnet haben.

73 Bücher

  1. Cover des Buches City of Fallen Angels (ISBN: 9783401506708)
    Cassandra Clare

    City of Fallen Angels

     (2.898)
    Aktuelle Rezension von: malinasbooks

    Spannend geht es weiter. Von Band zu Band ereignen sich Lügen, Intriegen und Liebesspielchen. Ich liebe alles an der Welt, weil sie einzigartig ist. Cassandra Clare ist eine unvergleichliche Autorin.

  2. Cover des Buches Fünf am Meer (ISBN: 9783453421639)
    Emma Sternberg

    Fünf am Meer

     (276)
    Aktuelle Rezension von: 9Buecherwurm9

    Linn wohnt zusammen mit ihrem Freund in einer Wohnung in München. Als sie diesen inflagranti mit einer Arbeitskollegin/Freundin erwischt bricht für Linn eine Welt zusammen, hatte sie doch eigentlich eher mit einem Antrag von Martin gerechnet. Da kommt ihr der exzentrische Mr. Cunningham gerade recht, welcher behauptet Erbermittler zu sein und dass sie von einer Tante zweiten Grades ein Haus in den USA geerbt habe. Spontan entschließt Linn sich ihn nach Amerika zu begleiten.


    Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist sommerlich bunt, zeigt direkt den Schauplatz und spiegelt den Titel wider.

    Der Schreibstil von Emma Sternberg ist angenehm flüssig und gut zu lesen. Teilweise geht sie mir etwas zu sehr ins Detail, besonders bei der Beschreibung von Objekten. Insgesamt stört das den Lesefluss aber nicht allzu sehr.

    Linn gehört zu den Charakteren, die zwar sympathisch sind, mit denen man (oder ich) sich jedoch nicht unbedingt identifizieren kann. Auch wenn ihre Beweggründe in den meisten Fällen nachvollziehbar sind, finde ich einige Handlungen und Einstellungen doch etwas sonderbar. Besonders ihre Beziehung zu den männlichen Charakteren.

    Die Idee, dass die Protagonistin von einer Tante erbt, von welcher sie bis zu dem Zeitpunkt noch nichts wusste, ist nicht allzu originell, trotzdem schön umgesetzt.

    Man ist als Leser direkt in der Geschichte drin und durch einige (mehr oder weniger) überraschende Wendungen wird der Spannungsbogen relativ hochgehalten.

    Leider kommt mir das Ende allerdings etwas zu abrupt. Emma Sternberg erzählt einige Szenen sehr ausschweifend und generell auch eher ausführlich. Das ist grundsätzlich schön, passt jedoch leider nicht zu Schluss. Hier hätte sie sich gerne ein paar mehr Seiten nehmen können, um „Fünf am Meer“ etwas ausführlicher und angemessener zu Ende zu erzählen.


    Insgesamt handelt es sich bei dem Roman um eine schöne, leichte Urlaubslektüre. Er ist unterhaltsam und angenehm leicht zu lesen.

  3. Cover des Buches Percy Jackson - Diebe im Olymp (ISBN: 9783551557278)
    Rick Riordan

    Percy Jackson - Diebe im Olymp

     (3.038)
    Aktuelle Rezension von: Hokuto


    Percy Jackson ein12 jähriger Junge der mit seiner Mutter und seinem verhassten Stiefvater in der USA lebt, muss schnell feststellen, dass sämtliche griechischen Mythologien wahr sind und diese jagt auf ihn machen. Nicht genug, dass er aufgrund seiner rebellischen Natur, ADHS und Legasthenie alle Nase lang die Schule wechseln muß, sein einzigerFreund ein Satyr ist und der einzige Lehrer, der ihm wohlwollend betrachtet in Wahrheit ein jahrhunderte alter Zentaur ist. Kaum das er an dem einzigen Ort gelangt, wo er sicher sein soll, er seine wahre Natur erfährt und wer sein Vater ist, wird er beschuldigt den Herrscherblitz des Zeus gestohlen zu haben. Um seine Unschuld zu beweisen muß er den wahren Dieb ausfindig machen und den Herrscherblitz zurück bringen, sonst droht ein Krieg der Götter.

    Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen (und das obwohl ich zu einer älteren Leserschaft gehöre ^.~). Leider bin ich erst jetzt auf diese tolle Geschichte aufmerksam geworden! Das Buch liest sich sehr fließend und einfach. Percy war mir von Anfang an sympathisch mit seiner flapsigen Art. Die mythologischen Figuren sind alle perfekt eingebunden, inklusive der Orte wie der Olymp oder Hades Unterwelt. Das Abenteuer ist von Anfang bis Ende spannend! Ich kann diese Reihe nur empfehlen.


  4. Cover des Buches Das Nest (ISBN: 9783608980004)
    Cynthia D'Aprix Sweeney

    Das Nest

     (190)
    Aktuelle Rezension von: Lo_Roja

    In Cynthia D'Aprix Sweeneys Roman "Das Nest" wird ein klassisches Narrativ des 21. Jahrhunderts aufgegriffen und polemisiert, nämlich der Streit ums Erbe. Vier Geschwister versuchen verzweifelt, ein verlorenes Erbe zurückzubekommen. Im Zentrum davon steht vor allem die Gier auf das Geld und das Scheitern der Geschwister, die sich in ihrem Leben immer auf das ausstehende Erbe verlassen haben. 

    Die Gier und das Balzen um Leo, der das Erbe letztendlich als einziger verprasst hat, sind ein wiederkehrendes Motiv der Handlung, die aus allen Perspektiven beleuchtet wird. Dies hat einerseits den Vorteil, dass jeder Charakter eine emotionale und gedankliche Tiefe zugeschrieben bekommt, sich andererseits Themen und Ansichten ständig wiederholen. Auch das Fehlen von wörtlicher Rede an besonders dynamischen Stellen macht das Lesen eher eindimensional. Hier schafft es die Handlung leider nicht, Fahrt aufzunehmen. So verpasst der Roman leider die Chance, ein echter Pageturner zu werden. 

    Obwohl die Thematik perfekt in die heutige Zeit passt und der Streit der Geschwister sehr amüsant dargestellt wird, ist der Plot doch recht eintönig und wenig spannend. Hier hätte ich mir mehr Dynamik und Spannung gewünscht.

  5. Cover des Buches City of Lost Souls (ISBN: 9783401505688)
    Cassandra Clare

    City of Lost Souls

     (2.426)
    Aktuelle Rezension von: LiveReadLove

    Kurzrezension

    Ich hatte mir dann doch etwas mehr erhofft, als ich von diesem fünften Teil bekommen habe. Der Anfang war recht spannend, weil die Geschichte nahtlos an Band 4 anknüpft, doch dann flacht alles einfach nur ab. Auch wenn Clary dieses Mal einigermaßen planvoll vorgeht, so fehlte mir hier einfach die Spannung. Ich hatte das Gefühl es passiert kaum etwas und letztlich bleibt das Große Ganze noch immer ein Geheimnis. Schon wieder wird ein Plan vereitelt aber dann eben doch nicht ganz, weil der Bösewicht verschwinden kann, bevor er gefasst wird. Schon wieder.
    Auch die Nicht-Sexszenen zwischen den einzelnen Charakteren fand ich irgendwie, naja, anstrengend. Die einen fallen direkt übereinander her (es wird aber nie explizit) und die anderen halten sich jedes Mal zurück, weil es doch nicht der richtige Moment ist. Entscheidet euch bitte, das würde es mir wirklich leichter machen..
    Das Ende war dann jedoch wieder spannend und vor allem die letzte Nachricht bringt hoffentlich etwas mehr Action in Band 6 hinein. Allerdings bin ich noch nicht sicher wann ich zum letzten Teil der "The Mortal Instruments" Reihe greifen werde..

  6. Cover des Buches Schwestern für einen Sommer (ISBN: 9783596296620)
    Cecilia Lyra

    Schwestern für einen Sommer

     (85)
    Aktuelle Rezension von: nojules

    In dem Buch „Schwestern für einen Sommer“ von Cecilia Lyra geht es um Cassie und Julie, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Nach einer Tragödie haben sie 14 Jahre nicht mehr miteinander gesprochen. Doch als dann ihre Großmutter gestorben ist, müssen sie aufgrund ihres letzten Willens, zusammen einen ganzen Sommer verbringen.


    „Schwestern für einen Sommer“ ist eine leichte Sommerlektüre, die zum träumen einlädt. Cassie und Julie sind zwei sehr tolle Charaktere, die sich dem Leben und der Liebe stellen. Cassie ist die sachliche und stärkere von beiden. Julie ist sehr verträumt, romantisch und wird immer als die Hübsche bezeichnet. Ich persönlich mochte beide Schwestern sehr, doch Julie war heimlicher Liebling :)

    Das Buch ist einfach zu lesen und unkompliziert. Es hat keine überraschenden Wendungen und lässt sich somit super schön am Strand bzw. im Urlaub lesen. 

  7. Cover des Buches Partials - Aufbruch (ISBN: 9783492702775)
    Dan Wells

    Partials - Aufbruch

     (265)
    Aktuelle Rezension von: LenaSilbernagl
    Darum geht's:
    Die letzten Menschen haben sich nach einer verheerenden Katastrophe nach Long Island, vor die Tore Manhattans, zurückgezogen. Die Partials, übermächtige Krieger, die einst von den Menschen erschaffen wurden und sich dann gegen sie wendeten, bedrohen die Überlebenden. Und eine unheilbare Seuche fordert ihre Opfer. Die sechzehnjährige Kira setzt alles daran, einen Weg zu finden, die Krankheit zu heilen. Doch dieser Weg führt sie nach Manhattan, mitten in das Gebiet der unheimlichen Partials. Und was sie dort entdeckt, wird nicht nur ihr eigenes, sondern das Schicksal aller Geschöpfe auf unserem Planeten verändern.

    Das Buch:
    Das Buch ist im großen und ganzen in drei Teile aufgeteilt. Vor dem ersten Teil kann man eine fiktive Stellungnahme eines fiktiven Politikers lesen, die das ganze einläutet und dem Leser schon einige Informationen gibt. Zum Beispiel, dass man sich hier in der Zukunft befindet - nämlich über vierzig Jahre nach unserer Zeit. 
    Danach fängt die ganze Geschichte an. Man begegnet den Figuren in dieser Geschichte und lernt auch gleich Kira kennen. 
    Man erfährt vieles über sie und auch über ihre Arbeit. Der Einstieg ins Buch ist hier etwas ungewöhnlich gewählt. 
    Ich habe schon viele Dystopien gelesen, aber noch keine, deren Einstieg so heftig gewesen wäre wie dieser. Denn sofort wird man in die Handlung gezogen und kann nicht mehr verhindern, was passiert. Es gibt keine schöne Zukunft, sondern man sieht einem Baby beim sterben zu. Dieser Einstieg ist so inovativ und prägend, dass man ihn nicht wieder vergisst. 
    Im Verlauf der Handlung erfährt man dann auch, was in der Vergangenheit schief gelaufen ist und wie es zu dieser düsteren Zukunft kommen konnte. 
    Dabei ist dieses Zukunftsszenario so düster, wie ich es bisher noch in keinem Buch gelesen habe. 
    Gleichzeitig wird der Leser in die Stadt geführt, die nun mehr als zerstört und zersplittert ist. 
    Man erfährt auch einiges über die Partials, vor denen alle Menschen Angst haben. Sie scheinen der Aufstand zu sein, den man vielleicht erwarten kann. Eine Einheit Supersoldaten, die nie altern. Und trotzdem scheinen die Menschen etwas von diesen Maschinen zu brauchen. 
    Zunächst befindet sich der Leser mitten in der Stadt und lernt Kira und ihre Freunde besser kennen. Man wird durch die eindrucksvolle zerstörte Stadt geführt und lernt vieles über die Figuren, so wie deren Charakter heraus. 
    Im verlauf der Geschichte erlebt man nicht nur diese Stadt, sondern auch deren Umgebung und sehr viel später auch größeren Städte - Weltstädte, wie Manhattan. 
    Und im Hintergrund steht die Suche nach der Rettung der Menschheit und Kira, die dieses Ziel verfolgt. Doch sie muss auch noch einiges lernen und nimmt den Leser so mit auf eine spannende Reise. 
    Die Partials stellen eine unvermeidbare Komponente in Kiras Plan dar, aber sind diese wirklich so gefährlich, wie man es den Menschen weiß machen will? 
  8. Cover des Buches Sommer unter Sternen (ISBN: 9783453422711)
    Miriam Covi

    Sommer unter Sternen

     (68)
    Aktuelle Rezension von: linaaa_xx

    Du und ich und immer Meer

    Die Hamburgerin Ella wird von Ihrem langjährigen Ehemann betrogen und verlassen. Ihre beste Freundin Maggie schlägt ihr vor, einige Woche zusammen mit ihren dreijährigen Zwillingen Clara und Paula  im Sommerhaus ihrer Eltern zu verbringen, wo sie schon als Teenager den Sommer verbracht haben.

    Auf der Insel angekommen trifft sie den Bruder von Maggie. Nathan! Sie hatte schon als Teenager Gefühle für ihn, doch er wies sie ab. Gibt es nach all den vielen Jahren doch noch ein Happy End?

    Ich fand das Buch Sommer unter Sternen wieder einmal mehr ein top Buch von Miriam Covi. Es ist das dritte Buch, das ich von ihr las und hoffe, dass noch viele weitere Bücher folgen. Sie packen einen und man ist wie in einer anderen Welt und kann das Buch nicht mehr zur Seite legen. 

  9. Cover des Buches Die Glücksbäckerin von Long Island (ISBN: 9783442381814)
    Sylvia Lott

    Die Glücksbäckerin von Long Island

     (64)
    Aktuelle Rezension von: elycalxa
    Marie verlibet sich in den falschen Mann und wird von ihrem Vater nach Amerika zu ihren Brüdern geschickte. Dort hilft Marie in deren Gastwirtschaft un dwird zur Glücksbäckerin Von Long Island  
  10. Cover des Buches Der große Gatsby (ISBN: 9783311220008)
    F. Scott Fitzgerald

    Der große Gatsby

     (1.052)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik

    Alle kennen die großen Partys des großen Gatsbys. Die Leute kommen von überall her und nehmen sogar uneingeladen an den berühmten Feiern teil, aber keiner kennt den Gastgeber Gataby wirklich. Deswegen ranken sich viele Gerüchte um ihn. Als Nick sein neuer Nachbar wird, lernt er ihn auf eine ganz andere Weise kennen und merkt, dass hinter dem bekannten Mann ein ganz anderer steckt.


    Dieses Buch ist einfach großartig. Allein wie es schon anfängt und man in diese lebendige und doch nachdenkliche Stimmung hineingezogen wird. Ich konnte mir richtig gut vorstellen, wie Nick, der Protagonist, die Geschichte erzählt. Dabei lernt man die Personen immer besser kennen und sieht die Schichten ihrer Persönlichkeit tiefer werden und die komplexen Beziehungen untereinander bringen einen zum Nachdenken. Die Geschichte wirkt ziemlich einfach und simpel und doch schwingen so viele Themen des Lebens mit, die der Autor tragisch und auch zynisch beschreibt.

    Ich für meinen Teil liebe dieses Buch und da es so schnell durchgelesen ist, kann man es immer wieder lesen und stößt dabei immer auf neue Details. Außerdem hat es einen einfachen und schönen Schreibstil, sodass man perfekt für ein paar Stunden in der Geschichte abtauchen kann.

  11. Cover des Buches Witwe für ein Jahr (ISBN: 9783257233001)
    John Irving

    Witwe für ein Jahr

     (463)
    Aktuelle Rezension von: Henri3tt3
    Ich habe den Film damals im Kino gesehen und fand ihn sehr schön. Das Buch hat mir noch besser gefallen. Es ist so schön, in John Irvings Geschichten einzutauchen. Auch wenn er oft peinliche Dinge schreibt, über die ich eigentlich nichts lesen will... 
    Als ich vor vielen Jahren "Gottes Werk und Teufels Beitrag" von Irving gelesen habe, fand ich den Roman großartig, war aber anschließend von der Verfilmung enttäuscht, weil viele Dinge, die mir im Buch wichtig waren, im Film gar nicht vorkamen. Bei der "Witwe für ein Jahr" war die Reihenfolge umgekehrt und mein Erleben entsprechend ein anderes: Einerseits bin ich angenehm überrascht, wieviel tiefer das Buch geht, wie viel Zeit die Geschichte wirklich umspannt. Andererseits habe ich bei dieser Reihenfolge immer das Problem, dass beim Lesen keine eigenen Bilder in meinem Kopf entstehen, sondern ich immer nur die Schauspieler aus dem Film sehe. Dieses Problem habe ich teilweise behoben, als ich nun mit etwas Abstand endlich die englische Ausgabe gelesen habe.
  12. Cover des Buches Partials - Fragmente (ISBN: 9783492702836)
    Dan Wells

    Partials - Fragmente

     (105)
    Aktuelle Rezension von: BlueberryMuffin98
    Nach dem doch reicht offenen Ende von Teil 1 konnte ich es kaum erwarten, die Reihe weiterzulesen,da es noch so viele ungeklärte Fragen gab. Den ersten Band fand ich absolut grandios und auch dieses Mak wurde ich nicht enttäuscht. Der Autor weiß wie man den Leser mit Worten packen kann und ich kann nur immer wieder staunen wie gut recherchiert diese Reihe ist. Sie ist sehr medizinisch angehaucht, was mir gut gefällt und der Autor scheut sich nicht, komplexe Zusammenhänge einzubauen, bei denen man immer konzentriert bleiben muss, um das Zusammenspiel aus Krankheit und Heilmittel zu verstehen. Es ist deutlich, dass der Autor sich dabei viel Mühe gibt und sich gut über das Thema informiert hat. Allerdings muss ich sagen, dass mir der Stil in Teil eins ein klein wenig besser gefallen hat. Ich fand seine Sätze in diesem Band teilweise etwas abgehackt und ich emfand es so, als würde manchmal zwischendrin ein Satz fehlen. Dafür habe ich den einen Stern abgezogen. Ansonsten lässt es sich aber auch dieses Mal spannend lesen. Sehr gut gefällt mir aber das realistische Bild, das der Autor zeichnet. Er zeigt schonungslos, wie Menschen sich im Angesicht des Todes verhalten und zu welchen Mitteln sie greifen. Dazu zeigt er eine Welt, die man nicht schwarz weiß sehen kann. Hier gibt es nicht, wie in vielen anderen Werken, einen, der ausschließlich böse ist, und bekämpft werden muss. Stattdessen haben alle Parteien überzeugende Argumente und man denkt als Leser selbst sehr viel über diese moralischen Verwicklungen nach, was das Buch zu einem besonderen Erlebnis macht. Die Protagonistin Kira mag ich sehr gerne, wobei ihr Weggefährte Samm mir fast noch besser gefällt, da ich seine konzentrierte, ruhige aber entschlossene Art faszinierend finde. Er und Kira sind ein tollen Team, das sich mit weiteren Gefährten auf eine spannende Reise begibt. Dafür waren das Verhalten und die Entscheidungen der Charaktere immer gut nachvollziehbar für mich. Es steckt sehr viel Handlung auf diesen 570 Seiten und es kommt langsam etwas Licht ins dunkle und die komplexen Zusammenhänge werden klarer. Bei mehreren Handlungssträngen muss man manchmal etwas aufpassen, um den Überblick nicht zu verlieren. Trotzdem freue ich mich auf den letzten Teil und bin gespannt, was die Zukunft für die vielen Charaktere bereithält.
  13. Cover des Buches Das Verschwinden der Stephanie Mailer (ISBN: 9783492316422)
    Joël Dicker

    Das Verschwinden der Stephanie Mailer

     (286)
    Aktuelle Rezension von: Hopeandlive

    Joel Dicker nimmt den Leser mit in die idyllischen Hamptons, die nur auf den ersten Blick so idyllisch erscheinen. Mit Tempo, Spannung und erzählerischer Rafinesse durchdringt der Leser erst zum Schluss diese fatale Intrige.

    Wir gehen auf eine Zeitreise, am 30. Juli 1994 wird in Orphea, ein idyllischer Badeort,  an der amerikanischen Ostküste an einem warmen Sommerabend ein furchtbares Verbrechen begangen. In einem Vierfachmord sterben der Bürgermeister mit seiner ganzen Familie, sowie eine zufällige Passantin. Jesse Rosenberg und Derek Scott, zwei junge Cops der State Police am Anfang ihrer Karriere, bekommen die Ermittlungen übertragen und ermitteln mit Hochdruck und das mit Erfolg, denn es gelingt ihnen schließlich den Schuldigen zu präsentieren.

    Im Sommer 2014, zwanzig Jahre später, macht sich die Journatlistin Stephanie Mailer auf Ermittlungssuche und behauptet, dass sich die beiden Cops von damals geirrt haben. Eine fatale Entscheidung, denn kurz darauf verschwindet die junge Frau spurlos. Was hat sie wirklich herausgefunden?

    Haben sich die beiden Cops, Rosenberg und Scott, damals getäuscht und den Falschen zur Rechenschaft gezogen? Da die beiden aus ganz unterschiedlichen Gründen, die sich dem Leser nach und nach aufschließen, innerlich nicht wirklich zur Ruhe gekommen sind, beschließen sie den Fall noch einmal neu aufzurollen und bekommen Hilfe von Anna Kanner, einer jungen und klugen, von ihrem Police Departement unterschätzten Polizistin, doch das sind ja erfahrungsgemäß die besten. 

    Die drei machen sich auf die Suche, jeder getrieben von einer ganz eigenen Motivation, und bringen ganz klein und mühsam Licht in das Dunkel. Als Leser ist man völlig gebannt und gespannt, auch wenn man ein absolut desaströses Theaterspiel über sich ergehen lassen muss und.....nun, einfach lesen!

  14. Cover des Buches Ein Sommer in den Hamptons (ISBN: 9783442487509)
    Karen Swan

    Ein Sommer in den Hamptons

     (48)
    Aktuelle Rezension von: momomaus3

    Zunächst bedanke ich mich beim Goldmann Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

    Titel: Ein Sommer in den Hamptons
    Autor: Karen Swan
    Verlag: Goldmann Verlag
    Seitenzahl: 590
    Preis: 9,99€ (Taschenbuch)
    Erscheinungsdatum: 16.04.2018
    Genre: Roman

    INHALT / EIGENE MEINUNG 

    Nachdem der Sommer sich langsam verabschiedet hat, dachte ich mir ich lese zum Abschluss noch ein Sommerbuch einer Autorin, von der ich bisher noch nichts gelesen habe, nämlich Karen Swan. Dies war nur zum Teil eine gute Idee, denn wahrscheinlich kam es durch den beginnenden Herbst, dass ich mich nicht so ganz in die Geschichte fallen lassen konnte.

    In dieser Sommergeschichte geht es um Rowena, dessen Freund nach Jahrelanger Beziehung beschließt einen Selbstfindungstrip zu machen, der ein halbes Jahr dauern soll, um wieder Pepp zwischen die Beiden zu bringen. Rowena ist von dieser Idee überhaupt nicht angetan, aber kann nichts dagegen tun.

    Durch einen Zufall lernt sie auf einer Hochzeit, wo sie als Fotografin arbeitet, Hump kennen und landet wenig später mit ihm in den Hamptons. Dort nimmt die Geschichte langsam an Handlung an.

    Die Geschichte ist aus der Erzählerperspektive geschrieben und die Autorin hat einen schönen und leichten Schreibstil, so dass man sich alles sehr gut vorstellen kann.

    Leider mochte ich Rowena nicht so gern, denn ich konnte nicht begreifen wie naiv sie es hingenommen hat, als ihre Freund beschloss sich auf Zeit von ihr zu trennen und sie danach nur noch in seinen Klamotten herum lief und kaum was anderes machen wollte als geduldig auf ihn zu warten. Die erste Hälfte des Buches kam sie kaum aus sich heraus. Erst langsam gewöhnte sie sich an die Zeit ohne Matt und an ihre Mitbewohner in den Hamptons, nämlich Hump, Bobbie und Greg und an die ältere Dame Florence. Erst danach nahm die Geschichte mehr an Fahrt auf. Leider war es für mich zu lang, so dass ich mich bis zur Hälfte des Buches immer wieder zwingen musste weiter zu lesen.

    FAZIT

    Dies ist ein schönes Sommerbuch über Freundschaft, Umwelt, Liebe und einem Kriminalanteil. Diesen hätte ich aber weniger gebraucht sondern mir mehr Liebesgeschichte gewünscht. Trotz dessen werde ich bestimmt nochmal ein Buch der Autorin lesen, da mir ihr Schreibstil gut gefallen hat.

  15. Cover des Buches Die Frauen von Long Island (ISBN: 9783746633879)
    Zoe Fishman

    Die Frauen von Long Island

     (39)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin
    Maggie ist alleinerziehende Mutter einer zweijährigen Tochter und arbeitet als Putzfrau in New York. Überraschend hat sie ein Haus in Sag Harbor, in den Hamptons, von ihrer Freundin Liza geerbt, zu der sie nach einem Streit seit Jahren keinen Kontakt mehr hatte. Das Haus wird noch von Lizas Mutter, der 82-jährigen Edith bewohnt, die an Alzheimer erkrankt ist.
    Maggie zieht mit Töchterchen Lucy bei ihr ein und nach anfänglichen Startschwierigkeiten nähern sich die beiden Frauen, die den Suizid der manisch-depressiven Liza noch nicht begreifen können, an und helfen einander, unausgeräumte Konflikte zu bewältigen und ihre jeweilige Vergangenheit aufzuarbeiten.

    Zu Beginn war die Abneigung Ediths gegenüber Maggie sehr deutlich zu spüren. Als diese jedoch stürzt und verletzt auf Hilfe angewiesen ist, arrangieren die beiden sich sehr schnell miteinander und vertrauen der jeweils anderen ihre Probleme der Vergangenheit an, über die sie sonst mit noch niemandem gesprochen haben. Mir ging diese Öffnung zu schnell und auch die Konflikte, die seit Jahren bestanden, wurden sehr schnell als gelöst abgewickelt. Beide suchen die Nähe zu Personen, von denen sie meinen, etwas schuldig zu sein und erleichtern sich ihre Gewissen. Ich vermisste einen intensiveren Diskurs mit den Geistern ihrer Vergangenheit und eine emotionale Tiefe bei ihrer Auseinandersetzung.
    Darüber hinaus empfand ich das Geplapper der kleinen Lucy sehr anstrengend. Statt viele Worte mit den Zwischenrufen der sehr reif wirkenden Zweijährigen zu verschwenden, hätte ich mir mehr Raum für den Rest der Geschichte gewünscht. So war der eigentlich malerische Ort in den Hamptons nicht spürbar von Belang und auch die Alzheimererkrankung von Edith nur eine Randnotiz. Auch der Selbstmord von Liza blieb bis zum Ende rätselhaft. Selbst wenn man ihre Depressionen als Grund heranzieht, hätte mich interessiert, warum sie ausgerechnet zum gegenwärtigen Zeitpunkt ihrem Leben ein Ende setzte.

    Der Roman hat sein Potenzial für mich nicht ausgeschöpft und blieb hinter meinen Erwartungen an einen Roman über eine besondere Frauenfreundschaft vor einem tragischen Hintergrund zurück.
  16. Cover des Buches The Great Gatsby (ISBN: 9783192929588)
    F. Scott Fitzgerald

    The Great Gatsby

     (411)
    Aktuelle Rezension von: betweenenchantingpages

    Jay Gatsby ist ein einsamer reicher Geschäftsmann, der einer verlorenen Liebe nach jagt. Das Buch spielt in den "roaring twenties" und erzählt von Genusssucht, Langeweile und der Sinnlosigkeit des mondänen Lebens.

    Echt ein guter Roman, aber Meinung nach einfach nur overrated. Versteht mich nicht falsch, ich mag das Buch total, aber es gibt einfach bessere Klassiker.

  17. Cover des Buches Madame Exupéry und die Sterne des Himmels (ISBN: 9783328106869)
    Sophie Villard

    Madame Exupéry und die Sterne des Himmels

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Kristall86

    Klappentext:

    „Paris 1930: Als die junge Malerin Consuelo auf einer Party Antoine de Saint-Exupéry kennenlernt, ist es Liebe auf den ersten Blick. Die temperamentvolle Mittelamerikanerin wird zur Muse des enigmatischen Piloten, der eigentlich viel lieber Schreiben und Zeichnen möchte. Aus seinen unsterblichen Gefühlen für sie entsteht »Der kleine Prinz«: Consuelo ist die über alles geliebte Rose, die der Prinz mit einer Glasglocke schützen möchte und an die er unentwegt denkt, auf welche fremden Planeten ihn seine Reisen auch führen. Das Buch macht Antoine in der ganzen Welt bekannt, doch das wahre Leben an seiner Seite ist alles andere als leicht. Consuelo kämpft mit seiner Untreue und dafür, als Künstlerin endlich aus dem Schatten ihres berühmten Mannes zu treten – bis Antoine 1944 zu einem schicksalhaften Aufklärungsflug über das Mittelmeer aufbricht …“


    Die Geschichte vom kleinen Prinzen kennen wohl die meisten von uns. Hier geht es aber nicht primär um deren Entstehung sondern um die Menschen, die diese Geschichte zu etwas besonderem gemacht haben. Autorin Sophie Villard erzählt uns hier in wunderbarer und ruhiger Sprache die Geschichte der Ehefrau von Antoine. Die beiden lernen sich kennen und verlieben sich und ein gewisses Mysterium spielt hier immer und immer wieder eine große Rolle. Dennoch ist schnell klar, beide lieben sich aber der eine mehr als der andere und somit müssen wir Leser zusehen, wie Antoine Consuelo immer wieder untreu wird, ihr weht tut. Die Rose, die Antoine im kleinen Prinzen so schön beschreibt beginnt langsam zu welken, denn diese symbolisiert Consuelo, und beide müssen für ihre Liebe kämpfen. Consuelo ist aber ebenfalls rebellisch und selbstbestimmt. Sie will sich nicht verbiegen, will ihr eigenes Leben so weiterführen wie bisher. Alles scheint schwierig und verkappt. Beide müssen einen harten Weg gehen, um diesen Punkt wieder zum leuchten zu bringen. Ob sie es schaffen, müssen Sie schon selbst herausfinden, fest steht, die Geschichte ist wahrlich gut niedergeschrieben, ist bildhaft, hier und da etwas lyrisch, etwas poetisch und eben vollgepackt mit wunderschönen Zitaten aus dem kleinen Prinzen - ein sehr gelungenes Buch welches 5 von 5 Sterne von mir erhält!

  18. Cover des Buches Tender Bar (ISBN: 9783596176151)
    J.R. Moehringer

    Tender Bar

     (403)
    Aktuelle Rezension von: Dolores999

    Ich bin auf dieses Buch gestoßen, weil mich die Biographie von Andre Agassi, Open, begeistert hat. Sie stammt vom selben Autor.

    In beiden Büchern zieht Moehringer den Leser in eine dichte, intensive Atmosphäre. Im Weiteren konzentriere ich mich nur auf Tender Bar, dem Ort, der einen prägt, zu dem man immer zurückkehrt, der einem eine wichtige Stütze ist - und der gerade deswegen seine negativen Seiten verschleiert.

    Tender Bar ist vor den in den 1970er und 80er vaterlos aufwachsenden JR so ein Ort. Er sucht nach Orientierung und Identifikationsfigur, er bewundert und verehrt alle Männer - einfach weil sie Männer sind, und es im Leben keine gab.

    In gewisser Weise lebt er den amerikanischen Traum, denn obwohl er aus sehr armen Verhältnissen stammt, gelingt es ihm, ein Voll-stipendium für Yale zu bekommen. Doch dort, genau wie in seinem Volontariat bei der Times, fehlt ihm der nötige Biss, um "durchzustarten". Ihm fällt alles schwer, alles gelingt alles spät, aber doch.

    Tender Bar besticht vor allem durch den tiefgründigen, vielschichtigen JR, Moehringer selbst, durch die ergreifende und zugleich unaufdringliche Sprache - bis auf winzige Stellen meisterhaft von B. Jakobeit übersetzt. 

    Von mir eine klare Empfehlung, ein Muss für alle, die in einem Buch, einer Geschichte, in Figuren abtauchen wollten.


  19. Cover des Buches Vergeltung (ISBN: 9783518465004)
    Don Winslow

    Vergeltung

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Tefelz
    Auch wenn viele Kritiken hier das Buch etwas zerreissen und es als Winslows schlechtestes Buch darstellen, möchte ich die Kritik daran trotzdem zurückweisen.

    Im Suhrkamp Verlag erschienen. TB Ausgabe 2014 , 491 Seiten
    Vergeltung polarisiert, das ist klar, aber man sollte wissen, was man liest, wenn der Klappentext es einem schon förmlich suggeriert. Dieses Buch ist nichts für Romantiker oder auch nicht für Leute, die eine langsame Geschichte benötigen, die sich dann steigert. Dieses Buch besteht von Anfang bis Ende aus martialischer Action, die hart und auch Brutal eine für mich sehr spannende Geschichte erzählt.

    Dave Collins, ehemaliges Mitglied der Delta Force mit Einsätzen in Mogadishu, Irak, Haiti, Peru und vielen anderen Krisenherden dieser Welt, hat den aktiven Dienst verlassen und ist Sicherheitschef am Kennedy Airport und versucht trotz vieler Alpträume, sein Leben mit seiner Frau und seinem Kind , in den Griff zu bekommen und es endlich zu genießen. Dann geschieht das Unfassbare! Seine Frau und sein Sohn werden beim Start des Flugzeugs von einem Attentäter in die Luft gesprengt. Die Regierung versucht die Tatsache zu verschleiern und redet von einem Unglück. Niemand von der Regierung legt gesteigerten Wert darauf, es als Anschlag zu betrachten. Dave organisiert Geld und heuert eine Söldnertruppe an um, die Attentäter zu fassen.....

    Natürlich besteht die Söldnertruppe aus ehemaligen Kollegen, die allesamt Spezialisten sind und natürlich weiss man durch viele Kontakte, wie die Attentäter zu ermitteln sind und die Jagd geht los.
    Aber wie soll Dave Collins sonst einen Hauch einer Chance haben, das Buch spannend und voller Action zu bestreiten ? Das hier durchaus Stallone, Schwarzenegger und Bruce Willis im Einsatz sein könnten, will ich nicht bestreiten. Das Niveau ist jedoch höher und auch der Schreibstil ist wie immer flüssig. Das es eine große Prise Heldentum und harte Männer hat, bestreitet auch niemand.

    Für dieses Genre gehört dieser Thriller dennoch zu meinen Favoriten und ich habe es Ruck Zuck gelesen und mich bestens unterhalten gefühlt.

    Fazit:  Uneingeschränkte Empfehlung für Leser, die einfach bei einem packenden Buch abschalten wollen und nicht alles auf realitätsnah in Frage stellen. Es ist eine sehr gute Unterhaltung zum Gehirn abschalten und einfach lesen.


  20. Cover des Buches Percy Jackson and the Titan's Curse (ISBN: 1423101480)
    Rick Riordan

    Percy Jackson and the Titan's Curse

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik
    In diesem Teil kam es mir so vor, als ob es langsam kritischer und ernster wird. Natürlich gibt es immer noch jede Menge lustiger Momente und kleine Lacher, doch immer mehr Monster greifen an. Dadurch finde ist die Geschichte sogar noch spannender als die Vorgänger.
    Am Anfang jedoch kamen viele neue Personen vor, was an sich sehr interessant ist, doch so wirklich sympathisch waren sie mir nicht. Doch nach dem Abenteuer mit dem bekannten Dreierteam ändert sich dies.
    Ansonsten hat man hier wieder eine typische Percy Jackson Geschichte und obwohl der Ablauf jedes Buches sich etwas ähnelt, so finde ich es trotzdem nicht langweilig, weil es immer genug neue Dinge gibt und man merkt wie alles langsam aber sicher zum Finale hinläuft.
    Alles in allem also ein wieder mal sehr gut gelungener nächster Teil der Geschichte, der auf jeden Fall für ein paar interessante und lustige Stunden sorgt.
  21. Cover des Buches Das Haus der geheimen Träume (ISBN: 9783492308182)
    Mia Löw

    Das Haus der geheimen Träume

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Jule_Owl

    Julias Schwester stirbt beim 9/11. Als sie Jahre später deren Ehemann in New York besucht, merkt sie, dass weder Jennifers Eheleben noch ihre Vergangenheit ganz so einfach sind.

    Ich liebe diese Reihe von Mia Löw, nur war ich von dem Ende sehr enttäuscht. Im Mittelteil hat es sich ganz schön gezogen, weil sehr ausführlich beschrieben wurde, wie sie die Zeit bei ihrem Schwager verbringt, die nicht wirklich inhaltsreich und spannend ist. Und auf den letzten 50 Seiten spielt sich dann sehr viel ab, was meiner Meinung nach ausführlicher gegangen wäre. Außerdem stellt sich heraus, dass eigentlich 75 % der Geschichte nur geträumt war und eh gar nicht passiert ist. 

    Viele von Julias Entscheidungen konnte ich auch nicht so richtig nachvollziehen. Vor allem, wenn sie sich wieder einmal für ihren Schwager anstatt für den fürsorglichen Bruder ihrer besten Freundin entscheidet. Das hat auch sehr viel Handlung "gefressen".

    Die Idee und der Abschnitt, wo Jennifers neues Leben undercover beschrieben wird, finde ich gut, aber man ist doch sehr niedergeschlagen, wenn man realisiert, dass alles eigentlich nichts davon wirklich passiert ist. Ich habe das Buch danach nochmal gelesen und es war absolut nicht das gleiche Gefühl wie beim ersten Mal. Finde ich leider sehr schade, ist aber im Großen und Ganzen ein gelungenes Werk.

  22. Cover des Buches Das Geheimnis der Schwimmerin (ISBN: 9783734106088)
    Erika Swyler

    Das Geheimnis der Schwimmerin

     (67)
    Aktuelle Rezension von: MademoiselleMeow

    Nun hatte ich seit Jahren die Leseprobe dieses Buches hier herum liegen und bin jetzt endlich dazu gekommen es mir zu kaufen. Die Geschichte erschien mir ungewöhnlich, mal etwas neues und es lässt sich auch nicht so leicht sagen, ob es sich nun um Familiendrama oder Fantasy handelt. Nachdem ich das Buch gelesen habe, bin ich jetzt natürlich schlauer und werde dieses Geheimnis lüften. Aber zunächst eine kleine Zusammenfassung.


    Unser Hauptprotagonist Simon lebt allein an der Küste Long Islands in einem Haus, dass beinahe auseinanderfällt. Zu viele Erinnerungen hängen daran, als es aufzugeben. Dann erhält Simon plötzlich ein sehr altes Buch, in dem auch der Name seiner Großmutter steht. Das Buch selbst erzählt von einem Wanderzirkus zu dessen Attraktionen unter anderem Karten legen und eine Meerjungfrau gehörten. Auch Simons Mutter arbeitete in solch einem Zirkus, konnte wie eine Meerjungfrau minutenlang den Atem anhalten, ertränkte sich jedoch ironischerweise als Simon noch ein Kind war. Dieser beginnt zu recherchieren und stößt auf eine unheimliche Gemeinsamkeit. Alle Frauen in seiner Familie ertränkten sich und zwar immer genau am 24. Juli. Handelt es sich um eine immer weitervererbte Geisteskrankheit oder gar um einen Fluch? Simon muss der Sache auf den Grund gehen, denn der 24. Juli naht und seine Schwester Enola beginnt sich merkwürdig zu verhalten.


    Auch dieser Roman wird aus zwei Perspektiven erzählt. Zum einen ist es Simon und zum anderen der stumme Amos Ende des 18. Jahrhunderts. Dieser schließt sich einem Wanderzirkus an, der ihn aufgrund seiner Erscheinung zunächst als Wilden beschäftigen, später zum Kartenleger Assistenten befördert. Da kommt das schöne Mädchen Evangeline ins Spiel, die sich nach einer furchtbaren Tat in den Zirkus flüchtet. Da sie unnatürlich lange die Luft anhalten kann, bekommt sie die Aufgabe die Meerjungfrau zu mimen.
    Natürlich ist keiner in diesem Buch eine Meerjungfrau, Mystik spielt dennoch eine Rolle. Auch wenn es mir schwer viel einen Zirkus zu dieser Zeit vorzustellen, mochte ich die Atmosphäre die die Autorin geschaffen hat sehr. Zirkusleben, gerade die alten mit Artisten und ungewöhnlichen Menschen haben immer so etwas magisches an sich. Das Rätsel um die sich ertränkenden Frauen in Simons Familie weiß zu fesseln und die Auflösung gefiel mir auch ganz gut. Sie deutet auf etwas übernatürliches hin, lässt aber auch die Möglichkeit zu, dass Zufälle und falsche Interpretationen der Grund für das Unglück gewesen sein könnten. Wenn ich was kritisieren muss, dann sind es die Entscheidungen und das Verhalten mancher Charaktere. Da konnte ich einiges manchmal nicht nachvollziehen und es erschien mir doch arg unglaubwürdig. Wenn ich das aber ins Verhältnis zu den Pluspunkten des Romans setze, so möchte ich deswegen keinen Stern abziehen. Ein ungewöhnlicher Roman, dessen Geschichte eine melancholische und mysteriöse Aura umgibt. Ganz passend zu der Meerjungfrauen Legende, selbst wenn sie in der Form gar nicht vorkommen.

  23. Cover des Buches Die Illusion des Getrenntseins (ISBN: 9783458360766)
    Simon Van Booy

    Die Illusion des Getrenntseins

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Das Buch hat mich verzaubert mit seiner Geschichte und dieser wundervollen Sprache.
    Es beginnt mit seiner Geschichte im Jahr 2010 mit Martin. Seine Geburt liegt im Dunkeln, seine Eltern erzählten ihm später, dass ein Mann ihnen im Krieg ein Baby übergeben hat. Wer er war, weiß niemand, auch nicht wer Martin ist, woher er kam, wer seine Eltern waren.
    Das Besondere an diesem Buch ist nun, die vielen verschiedenen Figuren, die immer ein Kapitel bekommen um aus ihrer eigenen Sicht eine Geschichte zu erzählen.
    Eine Geschichte, in der die anderen Figuren auftauchen, sich die Wege, die Leben verknüpfen, verbinden. Doch wie alles zusammenhängt, ob die Geschichte am Ende des Buches eine Art Kreis bilden wird und sich alles verbindet, das muss jeder Leser für sich selbst entdecken.
    Die Kapitel beginnen immer mit einem Deckblatt mit den Angaben zur berichtenden Person und der Jahreszahl. Nun erzählt die Figur aus der Ich Perspektive. Die Geschichten springen in die Zukunft, wandern zurück in die Vergangenheit und gehen dann manchmal noch tiefer zurück in die Zeit.
    Die Sprache der Erzählung hat mir hier so gut gefallen. Eine wundervolle, emotionale, bildhafte Sprache. Sätze, die wie Musik in meinen Ohren klingen. Sätze, die zum Nachdenken einladen. Sätze, die einen Leser in ihren Bann ziehen.
    Ohne zu viel zu verraten, es gibt eine Stelle, die hat mich begeistert. Da spricht eine Figur den Leser direkt an und stellt für sich selbst fest, dass sie nur eine literarische Figur ist, deren Erlebnisse sich auf Papier befinden.
    Zum Ende eines Buches lese ich auch immer gern die Danksagung des Autors. Hier empfand ich es als spannend zu erfahren, das 2 Figuren durchaus reale Menschen zum Vorbild haben mit ihrer Geschichte.
    Die Geschichte ist von ihrem Aufbau, diesen Verzweigungen, Verknüpfungen spannend zu lesen, aber dennoch anspruchsvoll in ihrer Sprache und emotional in ihrer Wirkung auf den Leser.
    Mir fehlte hier ein kleines Lesebändchen, denn dieses Buch ist etwas Besonderes. Ein kleines Lieblingsbuch mit einer wundervollen Sprache, die mich begeistert hat.
    Die Geschichte ist durchaus spannend zu lesen, aber dennoch anspruchsvoll in ihrer Sprache und emotional in der Wirkung - Lieblingsbuch
  24. Cover des Buches Montauk (ISBN: 9783518189207)
    Max Frisch

    Montauk

     (148)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin
    Max Frisch hat mit "Montauk" einen autobiographischen Roman verfasst, in welchem er ein Wochenende in Montauk im Jahr 1974 beschreibt und dabei gedanklich in die Vergangenheit abschweift, aber auch einen Blick in die Zukunft wirft. 
    Das Wochenende verbringt er mit der 31-jährigen Amerikanerin Lynn, die ihn auf seiner Lesereise begleitet und mit der er eine Affäre hat.

    Die Affäre oder die Handlung auf Long Island steht dabei nicht im Vordergrund, vielmehr ist der Roman eine nach Frischs Angaben selbst aufrichtige Sicht auf sein Leben. "Montauk" ist deshalb sein persönlichstes Buch, in dem er sich selbst reflektiert. 

    Er erzählt von seinen Anfängen als Schriftsteller, von seiner Tätigkeit als Architekt, aber auch von seinen Ehen und den zahlreichen Reisen, die der Schweizer nach Frankreich, Italien oder eben auch die USA unternommen hat. Kritisch betrachtet er aber auch seine Berühmtheit, seinen Erfolg und den Reichtum, der ihn verblüffte. 

    Der Roman ist überwiegend aus der Ich-Perspektive, aber auch aus Sicht einer dritten Person geschrieben, um mutmaßlich aus der Distanz sein eigenes Verhalten objektiver und selbstkritischer betrachten zu können. 

    Für mich fehlte bei dem Roman ein roter Faden. Frisch scheint seine Gedanken aufgeschrieben zu haben, wie sie ihm gerade in den Sinn gekommen sind. Er selbst hatte aber auch nicht den Anspruch, dem Leser gefallen zu wollen. "Eine Literatur, die sich selbst genügt". 

    Ob der Titel "Montauk" so passend gewählt ist, sei dahin gestellt - zumindest gibt der Aufenthalt dort den Anlass die Liebesbeziehung mit Lynn zu verschriften und mit dem Roman gleichzeitig einen Rückblick auf sein Leben zu geben. 

    "Montauk" ist damit ein Buch für all diejenigen, die sich für die Person Max Frisch interessieren und mehr über sein Leben als Autor, aber auch als Mann mit seinen Beziehungen zu verschiedenen Frauen aus autobiographischer Sicht erfahren möchten. 

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