Bücher mit dem Tag "lord byron"

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54 Bücher

  1. Cover des Buches Jonathan Strange & Mr. Norrell (ISBN: 9783827005229)
    Susanna Clarke

    Jonathan Strange & Mr. Norrell

     (195)
    Aktuelle Rezension von: Klausviedenz

    Ja, es ist sehr lang. Ja, es hat langatmige Passagen. Ja, am Anfang passiert lange herzlich wenig. Und trotzdem habe ich zu keinem Zeitpunkt bereut, dieses Buch in die Hand genommen zu haben, denn Susanna Clarke schlägt hier einen großen Bogen von alter englischer Literatur a la Dickens und Austen zur modernen Fantasy, unterlegt mit herrlicher Ironie. Das Ende ist etwas unbefriedigend dafür, dass die Konfrontation auf 1000 Seiten vorbereitet wurde, aber die poetische Schönheit des Schreibstils und die einzigartige Herangehensweise an das Thema lassen für mich keine niedrigere Wertung zu: intelligent, originell, absolut lesenswert.

  2. Cover des Buches Hex Hall - Wilder Zauber (ISBN: 9783802582394)
    Rachel Hawkins

    Hex Hall - Wilder Zauber

     (535)
    Aktuelle Rezension von: Chianti Classico

    Sophie Mercer ist eine Hexe, die nach einem missglückten Liebeszauber nach Hecate Hall geschickt wird, einem entlegenen Internat für jugendliche Prodigien, die in der Welt der Menschen bereits negativ aufgefallen sind.
    Sophie ist von ihrem neuen Zuhause so gar nicht begeistert, bis sie auf Archer Cross trifft, in den sie sich Hals über Kopf verliebt.
    Doch der Alltag in Hex Hall wird nicht langweilig, denn jemand oder etwas greift die Schüler an und ausgerechnet Jenna, Sophies Zimmergenossin und Vampir, wird verdächtigt, hinter den Angriffen zu stecken.

    "Wilder Zauber" ist der erste Band von Rachel Hawkins Hex Hall Trilogie, der aus der Ich-Perspektive der sechzehn Jahre alten Sophia Mercer erzählt wird.
    Ich habe die Bücher vor fast genau neun Jahren zum ersten Mal gelesen und absolut geliebt!
    Nun habe ich schon länger mit dem Gedanken gespielt, die Reihe noch einmal zu lesen und dem jetzt nachgegeben, was eine sehr gute Idee war!

    Sophie ist eine witzige junge Hexe, die definitiv nicht auf den Mund gefallen ist, manchmal allerdings etwas überheblich wirkte. Sie versucht mit ihrer Magie Gutes zu bewirken und Menschen zu helfen, wie einer Klassenkameradin mit einem Liebeszauber, der dann aber schrecklich schief geht.
    Ihre Mutter ist ein Mensch, während sie ihre Hexenkräfte von ihrem Vater geerbt hat, den sie noch nie persönlich getroffen hat. Er ist es dann auch, der Sophie nach Hex Hall schickt.
    Hier treffen wir auf Hexen, Zauberer, Feen, Gestaltwandler und Vampire, mächtige Jugendliche, die nach Hex Hall geschickt wurden, weil sie bereits in der Welt der Menschen zu viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben und so das Geheimnis um die Existenz der Prodigien in Gefahr gebracht haben.
    In Hex Hall angekommen, verknallt sich Sophie sofort in Archer Cross, den bestaussehendsten Kerl der Schule, doch die Liebesgeschichte geht nicht Schlag auf Schlag, sondern entwickelte sich doch langsamer als gedacht, was mit gut gefallen hat, zumal Archer zu Beginn auch noch mit Elodie zusammen war. Ich liebe Sophie und Archer zusammen sehr, weil die beiden so wunderbar schlagfertig sind!

    Ich kann mich noch dran erinnern, dass ich die komplette Reihe beim ersten Lesen in einem Rutsch weg gelesen habe, sie mich unfassbar packen konnte, und anschließend direkt noch mal begonnen habe, weil sie mir so gut gefallen hat!
    Das habe ich nun doch etwas vermisst, denn diese Sogwirkung von damals wollte sich leider nicht so recht einstellen. Sophie mochte ich beispielsweise nicht mehr ganz so gerne wie früher, weil sie manchmal doch sehr auf dem Schlauch stand, ich hätte mir dann auch gewünscht, dass der Fokus etwas mehr auf der Magie gelegen hätte und zwischendurch war es mir dann doch zu viel Teeniedrama, was mir früher einfach besser gefallen hat! Außerdem war ich doch überrascht, wie wenig im ersten Band passiert und wie oberflächlich die Geschichte doch fast schon war.
    Aber die nächsten beiden Bände werde ich definitiv direkt im Anschluss lesen, denn ich weiß ja, wie spannend sich die Geschichte noch entwickelt! Außerdem mag ich den humorvollen und lockeren Schreibstil von Rachel Hawkins echt gerne und so war die Rückkehr nach Hex Hall ein tolles Erlebnis!

    Fazit:
    Auch wenn mich " Hex Hall - Wilder Zauber" von Rachel Hawkins beim ersten Lesen deutlich stärker mitreißen konnte als heute, mag ich die Geschichte von Sophie immer noch echt gerne und ich freue mich doch sehr auf die Folgebände!
    Ich vergebe vier Kleeblätter.

  3. Cover des Buches Hex Hall - Dämonenbann (ISBN: 9783802582417)
    Rachel Hawkins

    Hex Hall - Dämonenbann

     (252)
    Aktuelle Rezension von: Chianti Classico

    Lara Casnoff hat ihr wahres Gesicht gezeigt und Sophie Mercer konnte gerade noch aus Thorne Abbey fliehen, bevor es komplett zerstört wurde.
    Doch sie weiß nicht, was mit Archer geschehen ist und ob ihr Vater, Cal und Jenna noch leben.
    Und warum hat Cal sie ausgerechnet ins Lager der Brannicks geschickt?
    Aber Sophie weiß, dass sie nicht ruhen wird, bevor sie die dunklen Machenschaften der Casnoffs gestoppt hat.

    "Dämonenbann" ist der dritte und abschließende Band von Rachel Hawkins Hex Hall Trilogie, der wie gewohnt aus der Ich-Perspektive der siebzehn Jahre alten Sophia Mercer erzählt wird.

    Drei Wochen ist es her, dass Thorne Abbey den Flammen zum Opfer gefallen ist, und Sophie weiß noch immer nicht, was mit ihrem Vater und ihren Freunden passiert ist. Cal hat sie ins Lager der Brannicks geschickt, wo sie zumindest auf ihre Mutter trifft und die Wahrheit über ihre Herkunft erfährt. Etwas, das ihr Leben noch mal auf den Kopf stellt.
    Die Brannicks setzen große Hoffnungen in Sophie, glauben, dass sie der Schlüssel ist, den drohenden Krieg zu verhindern und die Casnoffs rechtzeitig zu stoppen.

    Sophie hat mir auch im dritten Band wieder gut gefallen! Ihre Art, unter Stress schlechte Witze zu reißen, war zwar manchmal etwas unpassend, aber irgendwie auch charmant. Sie ist zu einer mutigen und starken Heldin herangewachsen, die schon viel Schlimmes durchmachen musste und trotzdem noch für sich und ihre Freunde kämpft, was ich sehr mochte!
    Archer, Jenna, Cal und Elodie sind wieder an Sophies Seite und mit Aislinn, Finley und Izzy lernen wir die Brannicks kennen, die mir ebenfalls echt gut gefallen haben!

    Auch die Handlung konnte mich wieder von der ersten Seite an mitreißen, wobei ich sagen muss, dass mich die Reihe vor neun Jahren, als ich sie zum ersten Mal gelesen habe, doch stärker begeistern konnte!
    Trotzdem hat mir die Entwicklung der Handlung sehr gut gefallen, denn Rachel Hawkins verknüpft die Fäden im dritten Band sehr spannend und es gab noch die eine oder andere überraschende Wendung!
    Mit dem Ende an sich bin ich schon zufrieden, dennoch fand ich es einfach zu kurz und fast zu reibungslos abgehandelt.
    Trotzdem ein toller Abschluss!

    Fazit:
    "Dämonenbann" von Rachel Hawkins ist ein toller Abschluss der Hex Hall Trilogie!
    Sophie und ihre Freunde haben mir auch im dritten Band sehr gut gefallen und die Handlung konnte mich wieder gut unterhalten!
    Ich vergebe vier Kleeblätter.

  4. Cover des Buches Frauen und Bücher (ISBN: 9783442749805)
    Stefan Bollmann

    Frauen und Bücher

     (78)
    Aktuelle Rezension von: Ulenflucht

    Frauen lesen etwas anderes als Männer. Pi mal Daumen kann dem jeder zustimmen, der mal eine Buchhandlung besucht hat. Dass Frauen aber auch anders lesen, ist jedoch der Mehrheit nicht klar gewesen. An dieser Stelle setzt das Buch an. Es ist eine Kulturgeschichte des weiblichen Lesens und dabei nicht nur leicht zu lesen, sondern anschaulich, erhellend und äußerst vergnüglich.

    Der Autor führt den Leser/die Leserin (es ist zu hoffen, dass dieses Buch auch Männer lesen, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht haben, Frauen zu verstehen) durch fast 300 Jahre Geschichte und greift dabei die großen Errungenschaften und Werke heraus, die seines Erachtens weibliches Lesen geprägt haben. Ein Anspruch auf Vollständigkeit kann nicht bestehen. Wir erfahren vom Aufstieg des Romans, der vermeintlichen weiblichsten aller Textarten, und bekommen den Weg von der Leserin (18. Jhr) zur Schriftstellerin (Jane Austen) und schließlich zur Literatin (Susan Sonntag) und Verlegerin (Sylvia Beach) vor Augen geführt.

    Die große Stärke des Buchs ist es, die Geschichten der Akteurinnen selber sprechen zu lassen. Durch deren Leben scheint die Bedeutung des Lesens durch und ermöglicht Identifikation. Gleichzeitig wird das Neue herausgestellt und mit großer Eloquenz seitens des Autors eingeordnet. Einige, wenige Schwachstellen zeigen sich dort, wo eben jene Geschichten ein wenig lang sind, wie jene Klopstocks, und dort, wo sie nur angedeutet sind, wie die von Marilyn Monroe. Hier wünscht man sich mehr Augenmaß.

    Dieses Buch ist trotzdem ein unverzichtbares Muss für Leser, Leserinnen, Kulturinteressierte, Historiker, Literaturwissenschaftler, Leseratten… also für alle. 

  5. Cover des Buches Liebesbriefe großer Männer (ISBN: 9783865391872)
    Sabine Anders

    Liebesbriefe großer Männer

     (105)
    Aktuelle Rezension von: Edith_Hornauer
    Pessoa, eins seiner Bücher habe ich immer bei mir. Ob Briefe, Gedichte, Geschichten - sie erzählen vom Leben, von der Vorstellung davon, mit  allem, was  dazu gehört... Was soll ich noch schreiben,
    ich habe mich in seine Literatur verbissen... 
  6. Cover des Buches Die Werwölfe (ISBN: 9783453533165)
    Christoph Hardebusch

    Die Werwölfe

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Christoph Hardebusch durchlief eine mehr als typische Entwicklung vom Fantasyleser zum Fantasyautor. Nachdem er studiert und einige Zeit als freier Texter in der Werbebranche gearbeitet hatte, gelang es ihm 2005, eine Agentur von seinem literarischen Talent zu überzeugen. Kurz darauf erschien sein Debüt „Die Trolle“ – obwohl ihm die Troll-Szene in „Der kleine Hobbit“ als Kind zu gruselig war. Es folgte die „Sturmwelten“-Trilogie, erneut ein Werk der High Fantasy. Dass Hardebusch auch andere Interessen und einen Abschluss in Geschichte hat, zeigte sich erstmals 2009. Sein damals veröffentlichter Einzelband „Die Werwölfe“ verknüpft den Werwolfmythos mit einer aufregenden historischen Epoche und faszinierenden historischen Persönlichkeiten.

    Conte Ercole Viviani möchte seinen Sohn Niccolo in das Familiengeschäft einführen. Der junge Italiener ist von dieser Aussicht jedoch nicht begeistert. Lieber möchte er seine Tage mit Literatur verbringen und davon träumen, ein gefeierter Schriftsteller zu werden. Lediglich ein kleiner Hoffnungsschimmer bleibt ihm. Bevor er sein Erbe antritt, schickt ihn sein Vater auf eine ausgedehnte Europareise. Die erste Station seiner Grand Tour ist das pittoreske Genf. An den Ufern des malerischen Schweizer Sees wird er 1816 in die Gesellschaft eingeführt. Als er eine Einladung in die berüchtigte Villa Diodati erhält, kann er sein Glück kaum fassen, denn dort residiert der Dichter Lord Byron, den Niccolo zutiefst verehrt. Nächtelang diskutiert er über Poesie und Liebe, über Okkultes und Wissenschaft. Aber Lord Byron umgibt ein Geheimnis, das Niccolos Leben für immer verändert. Gejagt von der katholischen Inquisition muss er herausfinden, was es bedeutet, eine Bestie zu sein, die nur in Legenden existieren sollte: Ein Werwolf.

    Warum kommen Bücher über Werwölfe eigentlich selten ohne Vampire aus? Ich hatte sehr gehofft, dass „Die Werwölfe“ die Idee einer lykanthropischen Geheimgesellschaft verfolgt, die sich in das Zeitgeschehen einmischt, aber am Ende sind es doch wieder die Blutsauger_innen, die die europäische Politik und in diesem Fall die katholische Kirche beeinflussen. Wieder einmal stehlen sie den Gestaltwandler_innen die Show, sowohl inhaltlich als auch mythologisch. Während Christoph Hardebusch den zentralen Vampir seiner Handlung sehr prominent inszeniert und recht detailliert illustriert, wie Vampirismus seiner Vorstellung nach funktioniert, bleibt die Lykanthropie in seiner alternativen historischen Realität erstaunlich vage. Erstaunlich, da das Buch ja nun mal „Die Werwölfe“ heißt. Tatsächlich präsentiert der Autor überwiegend alte Legenden, über die der Protagonist Niccolo im Rahmen seiner Recherchen stolpert. Er klärt jedoch nie auf, ob diese Legenden wahr sind oder nicht. Dem gegenüber stehen ein paar spärliche Fakten und Niccolos Erfahrungen mit Lord Byron und dessen berühmter Entourage. Ich fand es großartig, dass Hardebusch diesen illustren Zirkel in seinen Roman integrierte. Einerseits passt die kulturhistorische Epoche der Romantik mit ihrer Konzentration auf Leidenschaft und Düsteres hervorragend zum Werwolfmotiv. In diesem Umbruchklima von Tradition zu Moderne einen antiken Aberglauben zu untersuchen, erschien mir sehr aufregend. Andererseits hat es mir großen Spaß bereitet, mir auszumalen, dass Persönlichkeiten wie Byron und Mary Shelley, die zu ihrer Zeit als ausgesprochen verrucht, ja, skandalös galten, ein mystisches Geheimnis hüteten. Ich bedauerte fast, dass ich der Entstehung von „Frankenstein“ nicht beiwohnte – vermutlich hätte dieser Ausflug allerdings zu sehr von Niccolo abgelenkt, der von seinen berühmten Nebenfiguren natürlich nicht überstrahlt werden durfte. Das vermeidet Hardebusch erfolgreich, ein stabiles Profil von Niccolos Charakter konnte ich trotzdem nicht anfertigen. „Die Werwölfe“ umspannt etwa acht Jahre und ist in zwei große Abschnitte unterteilt. Der erste Abschnitt wirkte auf mich kleinteilig und stellenweise arg langgezogen; der zweite Abschnitt hingegen involviert Zeitsprünge, die manchmal Monate oder sogar Jahre ausklammern. Einige dieser Sprünge fand ich schade, andere gerechtfertigt, aber ein Aspekt ist mir in beiden Abschnitten aufgefallen: Niccolo wird von der Handlung erfasst und von ihr getrieben, er verfügt selten über Kontrolle. Dadurch ist es schwierig, seine Persönlichkeit zuverlässig einzuschätzen. Die Hälfte des Romans befindet er sich auf der Flucht vor der Inquisition – genauer, einer Inquisitorin. Dieses Detail ist meiner Meinung nach in jeder Hinsicht unrealistisch. Eine Frau in der katholischen Inquisition? Das klingt in meinen Ohren undenkbar. Außerdem handelt sie die meiste Zeit allein. Hardebusch deutet zwar an, dass ihre Jagd „von oben“ sanktioniert ist, doch was sich dahinter verbirgt, erläutert er nicht. Daher wirkt sie wie eine durchgeknallte, obsessive Einzeltäterin und nicht wie die ausführende Hand einer Verschwörung. Meinem Empfinden nach verschenkte Hardebusch hier am meisten Potential für „Die Werwölfe“, denn die katholische Kirche als Ganzes zu involvieren, hätte seinem Roman einen spannenden Twist verliehen.

    „Die Werwölfe“ überzeugte mich eher durch historische als durch fantastische Elemente. Für die Werwolfliteratur ist dieser Roman meiner Meinung nach eine durchschnittliche Ergänzung, die man lesen kann, aber nicht muss. Weder präsentiert Christoph Hardebusch ein originelles Konzept für Lykanthropie noch ist die Geschichte außergewöhnlich. Die Handlung ist zu sehr von Einzelakteur_innen abhängig und bietet zu wenig Überraschungen. Ich fand das Lesen angenehm und unterhaltsam, kann jedoch nicht behaupten, dass das Buch starken Eindruck bei mir hinterließ. Tatsächlich grübele ich seit der Lektüre primär über den Stellenwert von Vampiren in Werwolferzählungen nach – das ist wohl nicht der Effekt, den ein Roman mit dem Titel „Die Werwölfe“ haben sollte.

  7. Cover des Buches Claire Clairmont und das letzte Geheimnis (Claire Clairmont Mysteries 1) (ISBN: B08NLDFKBC)
    Marty Ambrose

    Claire Clairmont und das letzte Geheimnis (Claire Clairmont Mysteries 1)

     (20)
    Aktuelle Rezension von: shinyJulie

    Früher gehörte Claire zu dem elitären Kreis rund um Byron und Shelley, doch jetzt wohnt sie mit ihrer Nichte Paula in Florenz. Erst als William Rossetti auftaucht und sie nach ihrer Vergangenheit fragt, stellt sie fest, dass er nicht der einzige ist, der sich für die Geheimnisse der vergangenen Zeit interessiert.
    .
    Die Geschichte ist gesplittet, die Hälfte spielt in der Gegenwart und zeigt Claires Zusammentreffen mit Rosetti, während die andere Hälfte zu ihrer Zeit mit Byron und Shelley spielt. Besonders die Vergangenheit ist interessant zu lesen, da sie deutlich handlungsintensiver ist als die Gegenwart. Dennoch offenbaren sich auch in der Gegenwart einige Geheimnisse. Leider scheint die Differenz zwischen Claire als junge Erwachsene und als ältere Dame sehr groß und insbesondere die junge Claire wirkt extrem unsympathisch und man kann sich nicht sonderlich gut in sie hineinversetzen. Der kleine Kriminalfall, der sich aus Claires Memoiren ergibt, ist aber durchaus spannend und lädt zum Weiterlesen ein.

  8. Cover des Buches Schande (ISBN: 9783596509515)
    J.M. Coetzee

    Schande

     (207)
    Aktuelle Rezension von: Daphne1962

    J.M. Coetzee ist ein Autor aus Südafrika und war mir bisher nicht so bekannt. Obwohl er schon den Nobelpreis für Literatur bekommen hat und 2 x den Booker Preis. Er lebt seit 2002 in Australien und ist bereits im hohen Alter von 80 Jahren.

    In seinem Roman "Schande" hat er einen Literaturprofessor angesiedelt, der nach 2 gescheiterten Ehen immer noch stark dem weiblichen Geschlecht zugewandt ist. David Lurie beginnt eine Affäre mit einer Studentin, die vom Alter her seine Tochter sein könnte. Nachdem die Geschichte ans Licht kommt fällt er in Ungnade bei seiner Universität. Er flieht zu seiner Tochter, die auf einer einsamen Farm lebt.

    Lucy lebt ein so ganz anderes Leben als das, was sein Vater kennt. Sie versucht auf einem entlegenen Stück Land eine kleine Farm aufzubauen. Dort kümmert sie sich um Hunde. Anfangs scheint es, als könne Lucys Leben ihrem Vater einen neuen und natürliche Rhythmus und Halt geben. Dann aber geschieht etwas, womit Vater und Tochter nicht gerechnet haben. Sie werden überfallen. Die Folgen werden die Beiden erst einmal aus der Bahn werfen. Konflikte und Meinungsverschiedenheiten kommen immer mehr zu Tage. Dabei greift der Autor auch das Thema Apartheit auf.

    Er schreibt schon sehr intellektuell, das hat er auch in der Rolle des Professors ausgelebt. Sehr düster beschreibt er die Atmosphäre auf dieser Farm. Da gruselt es einem schon ein wenig beim Lesen. Immer wieder möchte man auch Lucy durchschütteln und ihr sagen, was musst Du hier alleine leben?

    Der Autor Coetzee hat Südafrika den Rücken gekehrt vor vielen Jahren. Man hat hier nicht den Eindruck er rechne mit den "Schwarzen" ab, sondern er beschreibt hier eher das Versagen der "Weißen" in diesem Land. Um einen Einblick in das Leben in Südafrika zu bekommen, dem kann ich nur sagen, er sollte das nicht so umfangreiche Buch unbedingt lesen.

  9. Cover des Buches Wolfstod (ISBN: 9783499332890)
    Felicitas Mayall

    Wolfstod

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Wer einen Krimi sucht, ist hier an der falschen Adresse. Verpackt in einen Kriminalfall wird Romantic zelebriert. Die Auflösung erscheint mir konstruiert zu sein. So wirkt das Ende künstlich und ist nicht glaubwürdig. Auch die Schiessereien „Made in Amerika“ erscheinen mir überrissen, da unlogisch.

    Wer jedoch leichte Unterhaltung sucht, mit einem Schuss Romantic und der dazu passenden Kulisse, das Ganze garniert mit ein wenig Krimi und einer Priese Action, ist hier genau richtig.

  10. Cover des Buches Die Differenzmaschine (ISBN: 9783453526723)
    William Gibson

    Die Differenzmaschine

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Mizuiro
    Viele der neueren Rezensionen von Amazon lassen nur wenig gute Haare an diesem Buch. Es sei zu verwirrend, heißt es da meistens.

    Ganz so kann ich das eigentlich nicht unterschreiben. Es ist verwirrend, ja, aber es ist gleichzeitig brilliant geschrieben und beim Lesen wird deutlich, wie viel Überlegungen und Arbeit die Autoren in dieses Buch gesteckt haben.

    Die Geschichte ist in "fünf Iterationen" und einen "Modus" unterteilt. In den Iterationen wechseln meist die Hauptfiguren, aus denen die umfassende politische Geschichte erzählt wird. Ganz besonders faszinierend fand ich das Bild, dass sich so nach und nach aus kleinen Puzzlestücken zusammensetzt. Da wird gleich zu Anfang eine Person erwähnt die völlig unerwartet später wieder auftaucht und so eine dunkle Ecke der Geschichte erhellt. Schöne Aha!-Erlebnisse zwischen den vielen Seiten.

    Natürlich ist es auch schade, dass man so abrupt nach einem Kapitel von den lieb gewonnenen Protagonisten Abschied nehmen muss, aber es kommen ja neue nach, also halb so schlimm...

    Zugegeben, irgendwann kam auch bei mir der Punkt, an dem ich ganz einfach nicht mehr mitgekommen bin. Aber "Augen zu und durch", hab ich mir gedacht und das war gut. Denn obwohl ich nicht die vollen Ausmaße dieser gesellschaftlichen Verstrickungen verstanden habe, hat sich am Ende doch ein ziemlich klares Bild ergeben. Zu gewissen Erkenntnissen verhilft das letzte Kapitel, der "Modus", in dem die Geschichte nicht weiter erzählt, sondern in verschiedenen Dokumenten wie Briefen, Zeitungsartikeln usw. aus unterschiedlichen Winkeln beleuchtet wird. 

    Einige Stellen fand ich dann doch ein bisschen unzureichend beschrieben. Auch wenn im weiteren Verlauf deutlich wird, was genau passiert ist, hatte ich ein bisschen den Eindruck die Autoren ließen uns Leser mit einer Aussage wie "In London war es in diesem Sommer sehr heiß, darum brach Anarchie aus." stehen. Es ist zwar klar, dass da mehr dahinter steckt, die Zusammenhange hätten an diesem Punkt aber irgendwie mehr erläutert werden müssen. So hab ich mich doch immerhin ca. zwanzig Seiten lang geärgert. Zu allem Überfluss folgt nach den zwanzig Seiten eine weitere Passage, mit der ich meine Schwierigkeiten hatte.. Ich empfand sie als unrealistisch und ihr Ende dann ziemlich plump.

    Schwierig, das ohne Spoiler zu schreiben, ich sage nur: Ein, zwei Stellen hätte ich mir mehr ausgearbeitet und erläutert gewünscht.

  11. Cover des Buches The Bookshop Book (ISBN: 9781472116666)
    Jen Campbell

    The Bookshop Book

     (7)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Byron (ISBN: 9783896670823)
    Benita Eisler

    Byron

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Mina - Das Irrlicht
    Benita Eisler Werk ist schon einige Jahre alt. Ich hatte es mir gekauft und gelesen, als es raus kam; und es hat mich nachhaltig beeindruckt. Bis heute ist es eine der besten Biographien, die ich je gelesen habe. Bryons Leben und die Zeit, in der erlebte wurde so prägnant auf den Punkt gebracht, dass man sich nahezu in dem Buch verlor. Nicht nur für jeden Lord Byron-Fan eine Empfehlung,sondern für jeden, der sich für Biographien und Geschichte interessiert.
  13. Cover des Buches Vier Tage währt die Nacht. (ISBN: 9783499234972)
    Dorothea S. Baltenstein

    Vier Tage währt die Nacht.

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Gegen_den_Strom_lesen

    Die Entstehung des Buches ist selbst schon eine spannende Geschichte und Wert hier kurz beschrieben zu werden:

    Dorothea S. Baltenstein ist ein Sammelpseudonym einer Gruppe von vier Berliner Schülerinnen und deren früherer Lehrer. Im Rahmen eines dreijährigen Projektes wurde der Roman gemeinschaftlich geschrieben. Anschließend sollte ein Verlag gesucht werden, der auch gefunden wurde.
    Die Veröffentlichung war jedoch an mehrere Bedingungen geknüpft. Das Buch durfte nur unter einem Pseudonym, ohne Andeutung auf das Schülerprojekt veröffentlicht werden. Zusätzlich wurde die fiktive Person Dorothea S. Baltenstein erfunden, die um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert gelebt haben soll und selbst ein tragisches Ende mit 30 Jahren erfahren hat. Ihr einziges Manuskript sei nie veröffentlicht worden und der Herausgeber Michael Schmid habe es im 21. Jahrhundert  zufällig auf einem Dachboden gefunden und veröffentlicht.
    Soviel zur fiktiven Autorin. Der Stern kam nach einem halben Jahr der Veröffentlichung hinter das Geheimnis der Dorothea S. Baltenstein und enthüllte das Schülerprojekt.
    Wer mehr darüber erfahren will, klickt hier.

    Nun zum Inhalt des Buches. Obwohl der Roman ein zeitgenössischer ist, liest er sich wie ein klassischer Schauerroman des 19. Jahrhunderts. Die Kulisse ist ein düsteres Schloss in den schottischen Highlands. Der Schlossherr lädt Freunde zu einem literarischen Wettstreit in das Gemäuer sein. Bereits in der ersten Nacht stürzt die Zugbrücke ein, was ein Todesopfer fordert. Der Weg nach draußen ist abgeschnitten… Die Literaten müssen erkennen, dass ein Mörder unter ihnen weilt, der einen nach dem anderen von ihnen tötet. Anscheinend ist der Mörder ein Märchenliebhaber, er gibt Rätsel auf, die mit den Gebrüdern Grimm zusammen hängen.

    Auf der Suche nach dem literarischen Muster für die Ungeheuerlichkeiten wird der Kreis der Verdächtigen schließlich immer kleiner…

     

    Ein spannender Schauer-Kriminalroman, mysteriös, märchenhaft, gruselig, absolut empfehlenswert.

  14. Cover des Buches Schneewittchenfalle (ISBN: 9783401505763)
    Krystyna Kuhn

    Schneewittchenfalle

     (222)
    Aktuelle Rezension von: Sternschnuppe2702

    Stella hat bei einem Autounfall ihre Mutter und ihren Bruder verloren und kämpft seitdem mit Gedächtnislücken. Sie kann sich nicht an den Unfall erinnern. Ihr Vater möchte einen Neustart, um die Tragödie zu vergessen und zieht mit Stella auf eine Insel in ein altes Pfarrhaus. Dort bekommt er tatkräftige Unterstützung von der besten Freundin der Mutter, Pat, die sich rührend um die beiden kümmert. Stella muss sich durch ihre ersten Tage auf der neuen Schule kämpfen, findet aber schnell eine neue Freundin. Trotzdem fühlt Stella sich nicht wohl auf der Insel und ihre Gedächtnislücken kann sie auch nicht wieder füllen. Bis sie einen Jungen namens Robin aus ihrer Klasse besser kennenlernt. Die beiden freunden sich an und gehen gemeinsam auf die Suche nach Spuren, die mit dem Unfall zu tun haben...

    Meine Meinung:

    Ich fand das Buch sehr spannend, habe es in ein paar Stunden verschlungen. Die Vorstellung, das Gedächtnis zu verlieren ist sehr beängstigend, aber hat mich auch sehr in den Bann gezogen. SchneewittchenFalle ist für mich ein rundum gelungener Jungendkrimi.

  15. Cover des Buches Bookman (ISBN: 9783492702423)
    Lavie Tidhar

    Bookman

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Archer
    Als "Steampunk-Juwel" wird dieses Buch hinten auf dem Klappentext angepriesen. Und ich bin drauf reingefallen. Ich behaupte mal Folgendes: Nur weil ein Roman mit Dampfmaschinen und Robotern aufwartet, ist es noch lange kein Steampunk. Doch okay, ich fasse mal kurz zusammen.

    Orphan ist ein junger Typ, der schrecklich in Lucy verliebt ist. Er arbeitet in einem Buchladen, dessen Besitzer gern ein bisschen auf Revoluzzer macht. England wird von Echsen beherrscht, die irgendwann mal aus dem Weltraum gekommen und auf einer abgeschiedenen Insel namens Caliban von einem Forscher gefunden und geweckt worden waren. Der namensgebende Bookman ist ein Terrorist, der (meistens in Büchern versteckt) Bombenanschläge verübt. Bei einem dieser Anschläge stirbt Lucy - und Orphan muss ausgerechnet einen Auftrag vom Bookman annehmen.

    Die Idee hätte eigentlich wirklich cool sein können. Es gibt Luftschiffe und dampfbetriebene Karossen, ein außerirdisches Herrschergeschlecht, intelligente Roboter und Cyborgs, die ihr eigenes Ding drehen, es tauchen unter anderem ein mechanischer Byron auf, die Brüder Holmes, Irene Adler, Moriarty, Sebastian Moran, Jules Verne und der Kapitän der Nautilus ... Doch das Buch hat keine Seele, es wirkt wie aneinandergereihte Szenen, die abgearbeitet werden müssen, Gefühle werden behauptet, aber nie beschrieben, es gibt sinnlose Aktionen wie eine Reise zu der Insel Caliban, bei dem genauso sinnlos viele Leute geopfert werden, manchmal hatte ich das Gefühl, dass ich gern mal ausprobiert hätte, was der Autor beim Schreiben geraucht hat: Leider bleibt es nur bei wirren Fieberträumen in einem flüssigen Schreibstil, der dennoch nicht abholen und schon gar nicht begeistern kann. Für mich wird es keine Fortsetzung geben.
  16. Cover des Buches Zeitgenossen - Kampf gegen die Sybarites (ISBN: 9781494457389)
    Hope Cavendish

    Zeitgenossen - Kampf gegen die Sybarites

     (28)
    Aktuelle Rezension von: kointa

    Inhaltsangabe:

    Gemma und ihre Freunde haben sich bei den Sybarites eingeschleust. Damit steht Gemma ihr bisher schwierigster Kampf bevor – die Macht einer einflussreichen Vampirsekte zu schwächen. Sie begegnet hierbei auch Giles wieder, der sich ihrem Vorhaben anschließt. Der Kampf gegen die Sybarites findet schließlich für alle Beteiligten ein unerwartetes Ende, das Gemma und ihre Freunde zwingt, sich auf unbestimmte Zeit zu trennen.
    Werden die Freunde sich eines Tages wiedersehen? Die Zeit beantwortet diese Frage, während eine Revolution, ein ungewöhnlicher neuer Freund sowie der erste Vampirroman der Literaturgeschichte Gemmas Schicksal vorantreiben.

     

    Meine Meinung:

    Wieder war ich gefesselt vom Schreibstil der Autorin. Sieht hat mich auch im zweiten Teil voll in den Bann ihrer Vampire gezogen. Allerdings sollt man nicht zu lange Pause zwischen den einzelnen Bänden machen. Ich hatte am Anfang etwas Mühe mich wieder in das Zeitgeschichtliche Geschehen herein zu finden und wusste spontan nicht in welchem Jahr es gerade spielte. Da hätte mir am Anfang eine kleine Einführung bzw. zumindest die Jahreszahl gewünscht. Die besondere Faszination dieser Reihe macht für mich die Reise durch die Zeit aus. Dadurch wird auch das Augenmerk darauf gelegt wie schwer es manchmal ist zu verbergen, das die Vampire nicht altern. Und auch sie müssen sich von geliebten Sterblichen verabschieden und es ist auch durchaus ein trauriger Teil.

    Nun werde ich mir den 3. Teil bald zu gemühte führen. Möchte doch wissen wie es mit Gemma nun weiter geht.

  17. Cover des Buches Ewig Zweiter (ISBN: 9783899034301)
    David Nicholls

    Ewig Zweiter

     (6)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly
    Steve McQueen war wohl bereits von seinen Eltern die Rolle des ewig Zweiten zugedacht, schließlich lebt es sich mit diesem Namen täglich im Schatten des unvergessenen Schauspielers und draufgängerischen Rennfahrers Steve McQueen. So ist es kaum verwunderlich, dass Steve mit seiner umgänglichen und freundlichen Persönlichkeit nur die Zweitbesetzung für den zwölftsexiest Mann, Josh Harper im Theaterstück "Verrückt, verworfen und gefährlich" ist. Den Lord Byron gibt dieser souverän und für Steve ergibt sich keine Aussicht auf einen Einsatz auf der Bühne. So träumt er weiter vom glitzernden Erfolg, Unmengen an Geld und einem feudalen Loft über den Straßenschluchten Londons. All das besitzt Josh und Nora noch dazu. Nora, die Ehefrau im Schatten des Starrummels, die mit Affären ihres begehrten Mannes und dem allgemeinen Partygetümmel zu leben versucht. Steve und Nora werden nach einer durchzechten Partynacht quasi Vertraute. Steve, da er sich in Nora verliebt hat und so dem Starruhm ein Stück näher zu kommen scheint und Nora sieht in Steve wohl die alltagsgebräuchliche Ausgabe ihres Mannes. David Nicolls Geschichte "Ewig Zweiter" hört sich locker nebenher, ist sprachlich mit unterschwelligem Sarkasmus und gepfeffertem Witz ausgestattet und spiegelt das Schattendasein von Steve recht gut wider. Nicht gerade der Brüller, aber ok. Wieder mal ordentliche drei Sterne Unterhaltung.
  18. Cover des Buches Traumfrau mit Fangzähnen (ISBN: 9783426502389)
    Savannah Russe

    Traumfrau mit Fangzähnen

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Reneesemee
    Ich habe das Buch mal wieder in meiner Bücherrei endeckt und musste es mir gleich mitnehmen. Und muss echt zugeben das mir dieser Teil um längen besser gefallen hat als der erste. Eigendlich wollte ich der Serie ja keine weitere Chance geben, aber ich war einfach zu neugierig auf den zweiten Teil und ich wurde nicht entäuscht.

    Das Team der Dark Wings bekommt einen neuen Fall und dieses Mal geht es um eine Droge die zum Tod führen kann. Die Verdächtigen reichen bis in die höchsten Kreise was auch der Grund ist warum gerade das Dark Wings Team diesen Fall bekommt.

    Es tauchen viele alte Gesichter auf, aber auch ein paar Neuzugängesind dabei. Das Buch ist humorvoll, der Fall sehr spannend und es sind auch wieder einige erotische Szenen sind vorhanden.

    Einige Fragen bleiben am Ende zwar offen was ist mit Darius oder mit Fitzist? Tja und was hatte der Schamane mit der Droge zu tun?

    Ich freue mich schon auf Band 3 den, dass werde ich auch lesen jetzt will ich schließlich wissen wie es weitergeht.
  19. Cover des Buches Der Vampir (ISBN: 9783548253473)
    Tom Holland

    Der Vampir

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Leuchtturmwaerterin
     Ich fand es teilweise sehr interessant, aber es hatte immer wieder Längen, die ich unnötig fand.

    Ich war auf jeden Fall begeistert von der sehr guten Recherche des Autors. Immer wieder habe ich nachgegoogelt und ich fand es super, dass er nicht nur die griechische Mythologie mit eingebracht hat, sondern vor allem die Biographie von Lord Byron immer wieder mit eingewoben hat. Vor allem, was die Person um ihn herum anging.
    Die Beschreibung des Blutrauschs wirkte auf mich wie ein Drogentrip. Ob der Autor da wohl mal Erfahrungen gemacht hat?
    Die Legende um den ewigen Juden habe ich bei dieser Gelegenheit auch erfahren. Die war mir vollkommen unbekannt, obwohl ich eigentlich dachte relativ bibel- und christlichen Mythen sicher zu sein.
    Auch ohne zu wissen, dass es noch zwei weitere Bände gibt, schreit das Ende dieses Buches nach einer Fortsetzung. So wie es aussieht gibt es sogar zwei. 
  20. Cover des Buches Der kalte Sommer des Doktor Polidori (ISBN: 9783596117574)
  21. Cover des Buches Die Löwin von Aquitanien / Wahnsinn, der das Herz zerfrißt (ISBN: 9783442134328)
    Tanja Kinkel

    Die Löwin von Aquitanien / Wahnsinn, der das Herz zerfrißt

     (181)
    Aktuelle Rezension von: Linny1

    Als Eleonore (oder hier: Alienor) von Aquitanien im 12. Jahrhundert lebte, war ihr Land im Süden Frankreichs eines der reichsten Europas. In ihrem langen und ereignisreichen Leben war sie mit einem französischen und einem englischen König verheiratet, war auf einem Kreuzzug, wurde mehrfache Mutter (unter anderem von Richard Löwenherz und Johann Ohneland, die die meisten wegen Robin Hood kennen), befand sich zeitweise auf dem Thron und zeitweise in Gefangenschaft, bis sie schließlich mit über 80 Jahren starb. Auf höchst lebendige Weise erzählt Tanja Kinkel, von der ich schon mehrere Bücher gelesen habe, hier ihre Lebensgeschichte.

    Mit ihrer ganzen Lebenseinstellung mutet Alienor sehr modern an. Sie ist zwar auf dem Kreuzzug, aber keineswegs frömmelnd, ist machthungrig, selbstbewusst und lässt sich von niemandem unterkriegen. Das macht sie zu einer beeindruckenden, aber auch leicht furchteinflößenden Frau. Mit ihrer herrischen Art war mit ihr bestimmt nicht gut Kirschen essen, aber als Romanfigur ist sie super!

  22. Cover des Buches Die Welt ist im Kopf (ISBN: 9783257240863)
    Christoph Poschenrieder

    Die Welt ist im Kopf

     (55)
    Aktuelle Rezension von: AlexReads
    Der Leser lernt einen Schopenhauer kennen, der nicht das kauzige, einsame, pessimistische Image aufweist, einen Schopenhauer, der die Liebe kennen lernt, auf buddhistischen Pfaden wandelt, keiner Fliege etwas zu Leide tun kann und sich in Gesellschaft wohlfühlt. Ehrgeiz und Hochmut sprechen auch aus dem jungen Philosophen, der sich Achtung, Applaus und Größe mit seiner bald erscheinenden Schrift erhofft, letztendlich aber noch nicht einmal Leser dafür findet und obendrein schwere finanzielle Verluste einbüßen muss.
  23. Cover des Buches Kill your Darling! (ISBN: 9783518466940)
    Jennifer Wright

    Kill your Darling!

     (7)
    Aktuelle Rezension von: wortberauscht

    Das kennen doch alle: das Verlassen-werden! Und man glaubt die Welt geht unter, das Leben hat keinen Sinn mehr & nie wieder, aber wirklich nie wieder wird man lieben können oder geliebt werden!
    Aber wir sind doch verwöhnt, haben wirklich humane Trennungen. Das Herz bricht, aber es heilt und dann rappelt man sich auf und das Leben geht weiter – denn das tuen wir schließlich noch: leben!

    Ganz anders in den hier beschriebenen 13 Kurzgeschichten, kaum eine der Trennungen hätte ich selbst erfahren wollen!
    Um Trennungen aus einem anderen Blickwinkel zu sehen, sich mehr an der eigenen zu erfreuen als zu trauern hat Jennifer Wright eingehend recherchiert & präsentiert uns [bitte mit Ben & Jerry`s-Cokkie-Dough-Eis] das mitunter tödliche Ergebnis:

    Wir werden in verschiedene Zeit-Epochen geführt. 50 n. Chr., 15. Jahrhundert oder auch die 60er. Die großen und kleinen Namen der Geschichte lernen wir Leser von einer ganz anderen Seite kennen – mehr oder minder, denn einige Namen sind bekannt durch ihre Kaltblütigkeit.

    Die Kapitelaufzählung leitet zur passenden Trennungsgeschichte, was ich bereits in Hinblick auf den *Klappentext des Buches sehr gelungen finde:
    „5. Wenn Sie den Anblick von glücklichen Paaren nicht ertragen können, lesen Sie die Trennungsgeschichte von Anna Iwanowa | 136“ ~ S. 9
    „Wenn Sie bis heute auf eine Entschuldigung warten, lesen Sie die Trennungsgeschichte von Norman Mailer und Adele Morales Mailer | 294“ ~ S. 10
    Und beide Geschichten kann ich sehr empfehlen, ich konnte kaum glauben das sie wahr sein sollen! Ein Mann attackiert seine Frau mit einem Messer und dies wird noch schön geredet. Oder das gebrochene Herz einer Frau vereist so sehr, das sie mehr als überzogen auf andere Paare reagiert – Stichwort: aus den Augen aus dem Sinn.
    Eine skurril amüsante Geschichte ist ebenso vertreten & man glaubt diese sei die Grundlage des Films „Lars und die Frauen“ [der Vergleich wird auch von der Autorin erwähnt].

    *Auszug Klappentext:
    „Wenn du glaubst, deine Beziehung hätte ein schlimmes Ende genommen, dann lass dir gesagt sein: Es geht noch sehr viel schlimmer! […] Am Ende bist du nicht nur schlauer, sondern fühlst dich auch gleich viel besser.„

    Jennifer Wright holt ab und wann für ihre Geschichten etwas weit aus, mir persönlich war es in einigen zu viel drum herum geschrieben, bis die eigentliche Story kam.
    Dafür jedoch unterhält sie hervorragend durch ihre Kommentare: sarkastisch & humorvoll, damit kriegen AutorenInnen mich immer!

    Wer jetzt abgeschreckt ist, da es sich vielmehr um eine vergangene Zeit handelt, dem sei gesagt: es lohnt sich nach einer Trennung ins Bett zu verkriechen, einen Liter-Eimer-Eis griffbereit zu haben & die Nase in dieses Buch zu stecken. Die Autorin erzählt die Trennungsgeschichten locker, leicht mit vielen eigenen Anmerkungen und Vergleichen zur heutigen Zeit – ein unterhaltsamer Seelentröster!

    www.KeJas-BlogBuch.de 

  24. Cover des Buches Der Vampyr oder Gespenstersommer am Genfer See (ISBN: 9783785714454)

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