Bücher mit dem Tag "lore"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lore" gekennzeichnet haben.

40 Bücher

  1. Cover des Buches Wenn wir wieder leben (ISBN: 9783426520307)
    Charlotte Roth

    Wenn wir wieder leben

     (108)
    Aktuelle Rezension von: Alex_gedankenwelt

    1964: Die 19-jährige Wanda lebt mit ihren Schwestern, ihrer Mutter „Matti“ und Tante Lore in einer kleinen Wohnung in Berlin. Stets liebevoll umsorgt und gut behütet aufgewachsen, hat sie sich um die vergangenen Jahre nie viel Gedanken gemacht. Ihr Vater ist im Krieg geblieben und zu Hause wird nie darüber gesprochen. Was vorbei ist, das ist vorbei. 

    Kurz nach Beginn ihres Studiums an der Berlins Freier Universität lernt sie den Mitstudenten Andras Goldfarb kennen. Andras, getrieben von dem Wunsch nach Gerechtigkeit, bereitet sich auf einen große Sache vor. Er sammelt Beweise und Unterlagen zusammen für den im Dezember beginnenden Auschwitz-Prozess in Frankfurt. Völlig fasziniert von ihm fängt Wanda an, auch ihre eigene Herkunft zu hinterfragen. Als sie Matti mit der Frage „Was habt ihr von 1933-1945 gemacht?“ konfrontiert, hat sie noch keinen blassen Schimmer davon, welchen schmerzlichen Prozess sie damit in Gange setzt. Wird sie die Wahrheit aushalten können? 

    Mein persönliches Fazit:

     Charlotte Roth hat einen wunderbaren Roman geschrieben. Nach und nach verschmelzen die zwei Handlungsstränge miteinander, Vergangenheit und Gegenwart finden zueinander. Den geschichtlichen Teil dieses Buches finde ich großartig. Die Berichte über Zoppot und Danzig. Die Entwicklung in den Jahren 1933 – 1945. Die Informationen um die Wilhelm Gustloff. Die pommersche Mundart und die dargestellte Lebensfreude, großartig! Die geschichtliche Entwicklung in Zeiten des Krieges, so gut recherchiert. Ich habe dieses Buch wirklich so, so gerne gelesen. 

    Bemängeln muss ich allerdings, die Charakterzeichnung der Wanda. Ein 19 jähriges Mädchen, das 1964 in West-Berlin Geschichte studiert und anscheinend so gar nicht über geschichtliches Hintergrundwissen verfügt. Bis zur ihrer Begegnung mit dem Studenten Andras wusste sie nicht einmal, wo ihr Geburtsort liegt. Zoppot, bei Danzig in Polen. Naiv und unglaubwürdig. Auch andere Charaktere fand ich teilweise etwas unglaubwürdig. Hierfür habe ich einen Stern abgezogen. Trotzdem! 

    Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 / 5 Sterne. 

     

  2. Cover des Buches Aprilgewitter (ISBN: 9783426504147)
    Iny Lorentz

    Aprilgewitter

     (154)
    Aktuelle Rezension von: Muschel

    Leider konnte mch diese Reihe nicht fesseln.es war fuer mich nicht spannend so wie die anderen Romane des Autorenpaares. Schade.

  3. Cover des Buches Ladylike (ISBN: 9783257235968)
    Ingrid Noll

    Ladylike

     (147)
    Aktuelle Rezension von: Mary2

    Ingrid Noll ist bekannt für Romane, in denen unterschätzte Frauen die Hauptrolle spielen. So auch in „Ladylike“.

    Die Freundinnen Anneliese und Lore sind verwitwet bzw. geschieden, haben mit dem Leben aber noch lange nicht abgeschlossen. Sie gründen im Ruhestand eine ungleiche Alten-WG und erleben gemeinsam so manches Abenteuer. Da werden Jugenderinnerungen aufgefrischt, Reisen in die Vergangenheit unternommen und zaghafte amouröse Annäherungen finden statt. Nicht alles, was die beiden unternehmen, ist rechtlich astrein. Man muss die beiden Seniorinnen aber einfach mögen, die so viel nachholen möchten, was in ihrem bisherigen Leben zu kurz gekommen ist.

    Eine Mischung aus Roman und Krimi, allerdings ohne echten Kriminalfall. Daher bleibt die Spannungskurve insgesamt sehr flach.

    Durch die - wie immer – launige Erzählweise, die voll schwarzemHumor steckt, vergehen die gut 300 Seiten aber wie im Flug . Für Ingrid-Noll-Fans Pflichtlektüre, auch wenn es nicht das beste Buch aus ihrer Feder ist.

    Prima Unterhaltungslektüre, perfekt für eine lange Bahnfahrt!

    Von mir gibt es 3,5 Sterne.

  4. Cover des Buches Die Macht der Sechs (ISBN: 9783351041557)
    Pittacus Lore

    Die Macht der Sechs

     (70)
    Aktuelle Rezension von: Sonnenwind

    Das vollständige Buch gibt es hier gar nicht? Seltsam; ich habe es gerade gelesen.
    Besonders berauschend ist es aber nicht. Eine Menge Keilerei und Schießerei, aber kein Roter Faden. Ist es das, was das Publikum erwartet? Kampfmodus ohne tieferen Sinn? Auf jeden Fall nicht mein Stil...

  5. Cover des Buches Dezembersturm (ISBN: 9783426504055)
    Iny Lorentz

    Dezembersturm

     (217)
    Aktuelle Rezension von: kidcat283
    Als Lore eines Abends von ihrem Großvater Nikolaus von Trettin nach Hause kehrt, findet sie ihr Elternhaus in Flammen wieder. Da es ziemlich spät ist und ihre Familie schon geschlafen hat, bemerkten sie das Feuer nicht und sterben alle.
    Nun lebt sie bei ihrem Großvater, dem auch das Schicksal nicht wohlgesonnen ist und er sie vor seinem Neffen schützen möchte, in dem er sie auf eine Reise schickt. Sie soll das Land verlassen und nach Amerika gehen. Ihr Erbe soll sie die ersten Jahre über Wasser halten. Doch das Schiff, mit dem sie reist, soll das Ziel nie erreichen.....

    Meine Meinung:

    Es ist ein historischer Roman mit einigen spannenden Stellen.
    Der Großvater hat seine Enkelin sehr gerne, obwohl es am Anfang nicht so scheint.
    Wenn ich an die Zofe denke, die Lore auf der Reise begleiten sollte, denke ich mir nur, jeder bekommt das, was er verdient.
    Ansonsten eine schöne Geschichte für zwischendurch, die auch noch weitergeht.
    Ich bin gespannt.
  6. Cover des Buches Demonica - Versuchung der Nacht (ISBN: 9783802588792)
    Larissa Ione

    Demonica - Versuchung der Nacht

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Veritas666

    Das ist Band 04 der "Demonica" Reihe von Larissa Ione.

    Auch dieser Band konnte bei mir wieder voll Punkten. Lore mochte ich ja von vorneherein sehr gerne aber Idess ist ja mal sowas von Mega cool. Die Entwicklung bleibt weiterhin spannend und das Buch beiinhaltet alles was ich mir von einem guten Buch wünsche. Auch diesmal ist es nichts für zart Besaitete. Mir tat Kynan total leid bei allem was er durchmachen muss, viele der neuen Charakteren mag ich total gerne, z.b. Azagoth, das war vielleicht eine Überraschung ich bin sehr gespannt auf ihn. Auch Reaver mag ich einfach total gerne. Einfach eine Coole Socke :D


    Lores Schwester finde ich auch mega interessant und bin wirklich gespannt wie es mir ihr und dieser SEuche weitergeht. Aber auch toll ist das man alt bekannte Charaktere immer wieder liest, wie z.b. Wraith mit seinem obercoolen Humor. Ich musste ja so lachen. Wirklich ein absolut toller Band.

  7. Cover des Buches Demonica - Tödliche Verlockung (ISBN: 9783802589454)
    Larissa Ione

    Demonica - Tödliche Verlockung

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Zur Story
    Seit die Dämonin Sinead versehentlich ein tödliches Virus freisetzte, das alle Werwölfe auszurotten droht, ist sie eine Gejagte. Der Dhampir Conall Dearghul hat den Auftrag, sie dem Rat der Warge auszuliefern. Doch zwischen Sin und Conall besteht eine geheimnisvolle Verbindung, die der Schlüssel zur Bekämpfung der Seuche sein könnte. Conall beschließt, Sin bei der Suche nach einem Heilmittel zu helfen. Auf der Flucht von Sineads Feinden kommen sich die beiden gefährlich nahe...


    "Demonica: Tödliche Verlockung" ist mit Abstand die gefühlvollste Geschichte bisher in der Reihe.

    Durch zwei Schicksale verbunden, versuchen Sin und Con ein Heilmittel zu finden. Sin ist immun gegen jegweilige Emotionen und baut so nur schwerlich Vertrauen auf gegenüber ihren Brüdern und Con.

    Con ist ein Dhampir und muss mit einigen Versuchungen klar kommen, darunter Blutsucht nach einem bestimmten Blut nachdem er mehrmals davon gekostet hat.

    Die Geschichte an sich ist nicht nur spannend, sondern auch gefühlsmäßig das mächtigste Buch der Reihe. Die Story an sich hat mich an sich gefesselt, allein schon wegen Sinund Con und den Verlauf ihrer Anziehungskraft und ihre Auswirkungen. Im Laufe des Buches taut Sinimmehr mehr auf und die Geschichte wird von Seite zu Seite immer besser.

    Der Schreibstil ist wie in den bisherigen Bänden auch hier wieder grandios. Das Cover an sich ist wie auch die bisherigen sehr gut gelungen.

    Vom Verlauf der Geschichte her, freue ich mich jetzt auf das Spin-Off "Eternal Riders" von Larissa Ione. :-)

    Von der Bewertung her, gebe ich dem Buch 5 von 5.
  8. Cover des Buches Ash (ISBN: 9780316040105)
    Malinda Lo

    Ash

     (244)
    Aktuelle Rezension von: Kagali

    Lange habe ich diese Rezension vor mir hergeschoben, da ich zunächst nicht wusste, was ich schreiben soll. Zunächst sei gesagt, ich hab es nicht geschafft das komplette Buch zu lesen, immer wieder habe ich, teilweise sogar recht große, Passagen übersprungen. Woran lag es also ?

    Lag es an der Idee?
    Nein, an sich nicht. Ash ist quasi ein modernes Aschenputtel, wobei modern auch nicht das richtige Wort ist, da das Setting, typisch Märchen, mitteralterlich angelegt ist. Dabei lehnt sich die Geschichte jedoch nicht all zu sehr an das Märchen an, es ist also keine einfache Neuerzählung, sondern vielmehr eine ganz eigene Handlung, die eben Aspekte aus dem Aschenputtelmärchen besitzt.


    Lag es an der Handlung?
    Bedingt. Während der Anfang noch stark an das Märchen erinnert: Vater stirbt, böse Stiefmutter, böse Stiefschwestern, entfernt die Handlung sich später immer mehr von Aschenputtel. Das ist auch nicht schlecht, im Gegenteil. Ich fand es gut, dass Aschenputtel/Asch sich nicht für den Prinzen entscheidet. Frau Lo legt sogar noch einen drauf und lässt ihre Heldin sich für die Jägerin entscheiden. Einen großen Pluspunkt für Diversität also.
    Leider hatte ich nicht das Gefühl, der Liebesgeschichte wirklich folgen zu können. Die Emotionen von Ash und der Jägerin, aber auch von den anderen Charakteren erreichten mich einfach nicht. Alles blieb recht unnahbar und oberflächlich. Hinzu kommt, dass ich das Buch, obwohl es ja nun nicht sehr lang ist, an manchen Stellen als ziemlich langweilig empfand. Vielleicht lag das aber auch an dem Schreibstil. Womit wir bei der dritten frage kommen:

    Lag es am Schreibstil?

    Ja. Der Schreibstil wirkte auf mich bemüht um Märchenatmosphäre, wobei dies nicht wirklich gelungen ist. Anstatt wie im Märchen gebannt der Geschichte zu folgen und mit der Heldin mitzufiebern, hatte ich eher das Gefühl über der Handlung zu schweben und alles nur aus mehreren Metern Entfernung beobachten zu können. Ich bekam absolut kein Gefühl für Ash oder die anderen Charaktere und das war das, was mich so massiv gestört hat.


    Fazit:

    Die Idee um Ash hätte wirklich Potenzial gehabt, wenn die Handlung ausgereifter gewesen wäre und der Schreibstil anstatt eine bestimmte Atmosphäre erzwingen zu wollen, sich mehr mit den Gefühlen und Gedanken der einzelnen Personen beschäftigt hätte.


    Diese und andere Rezensionen (mit zusätzlichem Coververgleich Deutsch/Original) findet ihr auch auf Miss Page-Turner



  9. Cover des Buches Alte Liebe (ISBN: 9783837113600)
    Elke Heidenreich

    Alte Liebe

     (24)
    Aktuelle Rezension von: MelliSt13

    Ein wundervolles Hörbuch, im Dialog von den Schriftstellern gesprochen.

    Ich habe gelacht,verstanden, mich wiedergefunden und gehofft das ich nicht so werde.

    Lore und Harry sind schon über 40 Jahre verheiratet,die Tochter ist aus dem Haus und soll zum dritten mal heiraten,die einzige Enkelin interessiert sich nicht für Oma und Opa und Lore kann einfach nicht aus ihrer Haut, um sich pensionieren zu lassen.

    Harry liebt seinen Garten,sein Feierabendbier, seine Treffen mit Freund Ede und seine Frau.

    Doch war es das schon, ist das Leben an diesem Punkt zuende und man wartet darauf bis einer stirbt?

    Ich habe die beiden so gerne begleitet und Ihnen so gerne zugehört,denn mit einer Prise Humor und Ironie brachten sie mich zum grinsen,

    zum nicken und zum nachdenken.

    Ein wunderbares Hörbuch,welches ich gerne empfehle,denn so ist das Leben!!!

  10. Cover des Buches Die Süße des Lebens (ISBN: 9783423210942)
    Paulus Hochgatterer

    Die Süße des Lebens

     (46)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Mir ist nicht verständlich, wie dieses Buch den deutschen Krimipreis gewinnen konnte. Wie irgendwer der Meinung war, dass dieses Buch lobenswert wäre. Ich kann nicht glauben, dass ein Verlag das wirklich rausgebracht hat und dass ich für diesen Müll zwölf Euro ausgegeben habe.

    Es ist ein Krimi, der einen brutalen Anfang hat, das wirklich interessant war. Es gab Polizeiarbeit, Zeugenbefragungen und Beweismittelsicherung, doch der ganze Fall löst der Kommissar dadurch, dass er nach zwei Wochen einen Namen auf der Tafel entdeckt, den er vorher überlesen hat. Er hat es überlesen! Überlesen! Der verdammte Name des Täters stand auf der Tafel und der gewissenhafte Kommissar hatte das Pech, den Namen zu überlesen und plötzlich wurde der Mord aufgeklärt. Und ich musste mir die ganze Zeit irgendeinen Blödsinn lesen, der mit dem Fall überhaupt nichts zu tun hat und auch gar kein Gewicht besitzt. Ich hätte bloß die ersten dreißig Seiten lesen und danach die letzten zwanzig Seiten und ich hätte nichts verpasst. Absolut nichts!

    Alles, was dazwischen ist, ist bloß da, um die Seiten aufzufüllen und verdammt, das ist so viel! Es tauchen echt viele Figuren auf, deren Lebensgeschichte in ihren ganzen Facetten erzählt wird, um dann spurlos wieder aus der Geschichte zu verschwinden, ohne einen bleibenden Eindruck auf den Mord zu hinterlassen.

    Der Autor bringt Kinder ins Spiel, zersetzt ihre Psychologie und verwendet das für einen Effekt, der nicht aufblühen kann, weil bei so vielen Figuren dieser Effekt untergeht und sogar als sich eine Polizistin über die Verletzung eines Kindes aufregt, sogar als sie zusammenbricht und nach Mitleid schreit, wirkt alles plastisch, aufgedruckt, vor allem Falsch. Es gelingt dem Autor nicht, mit Kindern Gefühle auszulösen und wenn ein Autor mit dieser einfachen Methode nicht dazu in der Lage ist, dann versagt er in meinen Augen.

    Dann sind die Dialoge ineinander geschrieben. Mit Absätzen geht der Autor so gierig um, als wollte er Seiten sparen. Stattdessen schadet er mit riesigen Absätzen dem Lesefluss und dem Leserspaß und die Dialoge gehen in den ganzen Ecken und Kanten der Geschichte unter, weil ich oft nicht in der Lage war, den Dialog der passenden Figur zu zuordnen. Hinzu kommen die vielen abgehackten Sätze, die stichwortartig aufgebaut sind und dafür sorgen, dass sich keine Nähe zu den Figuren aufbauen.

    Der Arzt taucht irgendwann auf und ich dachte, er würde eine große Rolle spielen, ein Held werden, bei der Mordermittlung helfen, denn schlussendlich erfahre ich echt viel von seinem langweiligen Leben, doch auch er ist nur da, um Seiten zu füllen. Es sind einfach so viele bla-bla-bla-Sätze, die einen mit unnützen Informationen und Handlungen überschütten, aber im späteren Verlauf eben keine Rolle spielen, als würde sich der Autor über seine Leser lustig machen. Als hätte der Autor einfach alles aufgeschrieben, was ihm so in den Sinn kam, weil er es für spannend hielt.

    Man erlebt einen Mord, einen grauenhaften Mord, der für Spannung sorgt und ich dachte der Spannungsbogen würde langsam angespannt werden. Als ich bei Seite 100 angelangt bin, gab es nichts von Spannung. Es heißt ja, man reden um den heißen Brei, aber dieser Autor redet nicht drum herum, sondern nimmt eine völlig andere Richtung und versucht gewaltsam dem Leser nicht über den Mord Nachdenken zu lassen.

    Da wird so sehr ins Detail gegangen mit Randinformationen, die gar keine Rolle spielen. Der Spannungsbogen zerbricht auf fast jeder Seite und macht das Lesen zu einer richtigen Qual.

    Sex wird als Koitus beschrieben, als wenig routiniert und mit einem einzigen Gedanken dazwischen: "das sind die wunderbarsten Brüste der Welt." Noch plumper hätte er den Akt nicht beschreiben können.

    Wenn der Kommissar an seine Tochter denkt, denkt er bloß, sie wäre fett, unförmig, irgendein Gemüse. Er denkt nicht über ihre Persönlichkeit nach, über ihre Erfolge oder Misserfolge, über ihre Zukunft, sondern beschränkt sich auf ihr Aussehen, fixiert sich daran und so einer soll mir sympathisch werden? So einer bekommt die Hauptrolle und ich soll mit ihm mitfühlen?

    Ich war wirklich neugierig darauf, wie er das Buch abschließt, wie er den Fall löst, wie er all diese Informationen verarbeitet. Er schafft es nicht. Das Ende ist wie ein Schlag ins Gesicht, ein gehobener Mittelfinger, der aus dem Nichts auftaucht und einem in diese Nase gebohrt wird. Nichts von all den Informationen hat eine tragende Rolle. Keine der Figuren ist wirklich wichtig. Wieso muss ich so viel über einen Kinderpsychologen lesen, wenn es im späteren Verlauf sowieso keine Rolle spielt? Wenn die ganze Polizeiarbeit sich darauf beschränkt, dass die hochgelobten Kommissare nicht in der Lage sind, eine verdammte Tafel zu lesen und irgendwann am Schluss einen Namen entdecken, als wäre er nie dort gewesen.

    Das Buch ist schlecht. Schlecht geschrieben, schlecht erzählt und mit einem Spannungsbogen, der sich nicht spannt. Alles, was der Autor macht, ist zwischen den Mord und der Aufklärung irgendetwas zu schreiben, um so die gewünschte Anzahl an Seiten zu erreichen, wobei er das auch nicht wirklich gut kann. Gefühle werden nicht erzeugt, eine Atmosphäre gibt es nicht, die Figuren bleiben plastisch und größtenteils unbedeutend, die Bilder zerbrechen an den holprigen Sätzen, die eindeutig von der Feder eines Amateurs stammt. Er kann nicht schreiben. Er kann das eindeutig nicht und das er auch noch dafür belohnt wird, ist bloß peinlich. Immerhin habe ich durch das Buch gelernt, dass der deutsche Krimipreis ein absoluter Witz ist.

  11. Cover des Buches Alte Liebe (ISBN: 9783596512027)
    Elke Heidenreich

    Alte Liebe

     (129)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Es kommt einem fast so vor, wie wenn man von einem Nebentisch zwangsläufig ein Gespräch mitbekommt, man sich nicht mehr auf die eigene Lektüre konzentrieren kann und doch die Ohren nicht abwenden kann, weil einem das Erzählte gefangen nimmt. Ganz einfach darum, weil es die meisten Menschen interessiert, wie andere Leute ticken, welchen Umgang sie mit ihren Liebsten pflegen oder welche Gefühle sie bewegen.


    So erzählt dieser Roman die Geschichte von Lore und Harry, einem älteren Ehepaar, welches sich zwar noch immer liebt, aber der Alltag doch immer wieder zu Entfremdungen führt. Unterschiedliche Charakteren und Interessen machen das Zusammenleben nicht einfacher, im Gegenteil, genau dies erfordert stets von neuem die aktive Zuwendung zum Partner und das Verständnis für einander.


    Es handelt sich um eine leicht zu lesende, unterhaltsame Lektüre, bei der man ganz nebenbei noch ein paar Lesetipps der Autorin bekommt.

  12. Cover des Buches Red Devils: Bastards of Louisiana (Biker-MC Romance) (ISBN: B09GL7DX3D)
    Liz Rosen

    Red Devils: Bastards of Louisiana (Biker-MC Romance)

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Muhadib

    Ich war schon gespannt. 


    Lore war mir ja nie so sympathisch. Sie machte es mir nicht leicht. sie zu mögen. Naja so ab und zu konnte ich  sie verstehen. Das Leben in einem Club ist als Frau nie leicht.


    In diesem Buch hatte ich Mitleid mit ihr. Keiner versteht sie, keiner will sie. Was tut man dann?


    Es ist toll geschrieben und ich finde es schade das es nun mit den Devils vorbei ist. Obwohl es könnte noch weitergehen. Bitte !!!  


    Die Handlungen sind dank den Protagonisten, die ich durch die vorherigen Bände kennen gelernt habe, verständlich und auch teilweise nachvollziehen. 


    Gelungener Abschluss finde ich. 


    Eine tolle Reihe.


  13. Cover des Buches Das Zeitalter der Fünf - Götter (ISBN: 9783734161773)
    Trudi Canavan

    Das Zeitalter der Fünf - Götter

     (584)
    Aktuelle Rezension von: Stella_Stellaris

    Text vom Buchumschlag: "Die Zeichen stehen auf Krieg - und obwohl Auraya in ihrer neuen Rolle als Beschützerin der Siyee alles daran setzt, nicht in diesen Konflikt mit hineingezogen zu werden, kann sie ihm doch nicht entrinnen. Wenn Auraya die retten will, die sie liebt, muss sie sich auf die Seite Leiards und gegen die Götter stellen. Doch dies würde Verrat an jenen bedeuten, denen sie so lang gedient hat..."


    Dieses Buch ist der 3. Teil der Trilogie „Das Zeitalter der Fünf“. Den ersten Teil „Priester“ habe ich bereits vor längerer Zeit gelesen, und er hat mich nicht großartig begeistern können.

    Dies und die Tatsache, dass der letzte Teil fast 800 Seiten umfasst, waren der Grund warum dieser Fantasy-Roman zwar schon mehrere Jahre bei mir liegt, bisher aber nicht gelesen wurde.

    Nun habe ich endlich danach gegriffen und konnte mit dem Lesen einfach nicht aufhören. Die Geschichte von Auraya, Mirar, Emerahl (meine absolute Lieblingsfigur!), den Siyee und … hat mich vollends in den Bann gezogen. Ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Somit war das Buch in kurzer Zeit „verschlungen“.

    Meines Erachtens hat sich Trudi Canavan in diesem Trilogie-Teil deutlich gesteigert. Sie erzählt mit „Götter“ eine dichte, verwobene, spannende Geschichte mit erstaunlichen Wendungen und einem überraschenden Ende.

  14. Cover des Buches Aber Mutter weinet sehr (ISBN: 9783813505030)
    Wolfgang Brenner

    Aber Mutter weinet sehr

     (43)
    Aktuelle Rezension von: mamenu
    Klapptext
    Als der kleine Johann spurlos verschwindet,ändert das Leben seiner Eltern radikal.Robert,der Vater,verlässt sich auf die Polizei,Marie,die Mutter,hat Angst,dass es den Kriminalbeamten mehr um die Ergreifung des Entführers als um das Leben ihres Kindes geht.Und dann hängt eines Tages eine Tüte an ihrem Fahrrad.Darin das Handy ihres Sohnes.Marie beginnt,sich heimlich mit dem Entführer zu treffen.Sie fleht ihn an.Er lässt sie zappeln.Dann bricht der Kontakt ab.Bis Marie durch Zufall die Identität des Täters herausfindet.Das Spiel beginnt von vorne.
    Meine Meinung
    Den Klapptext fand ich sehr interessant und habe gedacht, das muss doch spannend werden. So eine Kindesentführung ist immer sehr aufwühlend für die beteiligten und als Mutter denke ich, tut man alles, um sein Kind wieder zu bekommen.Was bei Marie auch der Fall war, was ich dann auch gut nachvollziehen konnte. Aber, um so mehr ich im Buch gelesen habe, desto mehr plätscherte alles nur so dahin. Alles wurde etwas langatmig dargestellt, wobei man doch mehr aus dieser Geschichte hätte machen können.Für mich war alles nur so Gefühlskalt erzählt, sodass ich zu keiner Charaktere den Zugang finden konnte. Die meisten Charakteren waren nicht von großer Bedeutung, denn es wurde garnicht erst richtig darauf eingegangen und das fand ich echt schade.Da so alles nur da hin plätscherte war auch kaum Spannung vorhanden. Für mich wurde das Buch einfach nur so runter geschrieben.Die Geschichte und die Charakteren wurden einfach nur blass dargestellt.Nicht richtig ausgearbeitet oder einfach nur schlecht Überdacht.Schade, denn ich hätte mir von diesem Buch mehr versprochen.Das Buch konnte mich nicht besonders überzeugen. Ich habe die letzten Seiten nur noch gelesen um zum Ende zu kommen. Einfach nur schade.
  15. Cover des Buches Das Zeitalter der Fünf - Magier (ISBN: 9783734161766)
    Trudi Canavan

    Das Zeitalter der Fünf - Magier

     (630)
    Aktuelle Rezension von: Schiebelini

    Der erste Teil vom "Zeitalter der Fünf" konnte mich nicht so ganz überzeugen. Zu viele Charaktere, bei denen nicht erstichtlich wurde, weshalb sie überhaupt im Buch sind; sehr viel Worldbuilding und trotzdem saß ich häufig mit Fragezeichen da.

    Im zweiten Teil "Magier" ist letzteres etwas besser geworden. Die Welt ist etabliert, also kann man sich auf kleinere Elemente stürzen und diese genauer analysieren. Sehr erfrischend beispielsweise fand ich die Seite der Pentadrianer. Durch die Augen von Reivan, einer Anhängerin der feindlichen Religion und Streitmacht aus "Priester", erfährt man von den anderen fünf Göttern in der Welt so einiges. Von Anfang war klar, dass Reivans Geschichte interessant bleiben wird, da sie die Gegenseite auch aufzeigt - und man sich langsam aber sicher fragt, wer hier eigentlich die Bösen sind. Ich hoffe im nächsten Band auf eine interessante Dynamik zwischen den beiden Religionen/Kulten. 

    Auch Auraya als Hauptfigur wird nahbarer. Ihre Alpträume und Sehnsucht nach Leiard lassen sie nicht los. Zusätzlich kommt im Verlauf des Buches noch eine Seuche bei den ihr geliebten Siyee dazu. Auch wenn mir der Teil nicht so sehr gefallen hat (durch die Pandemie in unserer echten Welt habe ich einfach genug von Isolation, Übertragungsgeschwindigkeiten und schweren Verläufen), ist er doch gut gelungen und sorgt für Stimmung. Auraya trifft in ihrer Verzweiflung die ein oder andere schwierige Wahl und wie sie zweifelt der Leser langsam aber sicher daran, dass die Position, in der sie sich befindet, die richtige ist. Leider fand ich die Geschichte mit ihr und Chaia etwas verwirrend. Ich will hier nichts spoilern, deshalb nur so viel: Auraya büßt für mich da einiges an Würde ein. Aber wir werden sehen, wie sich das im nächsten Band fortsetzt.

    Leiard hingegen macht eine interessante Entwicklung durch. Gemeinsam mit Emerahl versucht er dem Geheimnis seiner zweiten Identität auf den Grund zu kommen. Daraus ergibt sich eine sehr coole Wendung, die im Rückblick den Charakter ganz neu beleuchtet. Die damit einhergehende Veränderung seines Charaktes muss aber erst ein wenig einwirken, bevor man versteht, wie es dieser Figur geht.

    Leider gibt es in diesem Band erneut auch eine Figur, die einem den Großteil des Buches egal sein kann. Imi, die Tochter des Elai-Königs, wird immer wieder mit ihrer Suche nach einem Geschenk für ihren Vater eingeschmissen. Diese Geschichte ist aber so irrelevant und führt erst nach sehr sehr langer Zeit dazu, dass man sich nicht mehr fragt, was sie eigentlich im Buch zu suchen hat. Selbst Emerahl, die im letzten Buch bis zum Ende eigentlich nur da war, ist in diesem Band von Anfang bis Ende interessant. Im Gegenzug dazu fehlt Tryss komplett, ein junger Siyee-Erfinder, der im letzten Band ähnlich lange belanglos wie Imi war. Er wird einmal erwähnt und damit war es das.

    Alles in allem bin ich aber sehr zufrieden mit dem zweiten Band der Reihe. Deutlich besser als der erste, aber immer noch mit einigen Macken, die in "Götter" hoffentlich ganz ausgemerzt wurden.

  16. Cover des Buches Zwei Affen (ISBN: 9783832180508)
    Silvio Blatter

    Zwei Affen

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Jari
    Martin Holm hat eine besondere Beziehung zu Pieter Bruegels Bild "Zwei Affen". Bei einem Museumsbesuch bei "seinen" Affen, tritt jedoch ein Störfaktor in sein Leben. Die Malerin Lore Spescha versperrt ihm den Blick auf das Bild. Lore, der das Bild ebenso viel bedeutet, hat sich zur Aufgabe gemacht, das Bild perfekt zu kopieren. Nach der ersten Begegnung der beiden entwickelt sich über die Jahre hinweg eine eigenartige Wechselbeziehung zwischen Lore und Martin, die über die Jahre und die Landesgrenzen hinweg bestehen bleibt. Und derjenige, der sie immer wieder zueinander führt und auseinander reisst, ist Pieter Bruegel, der sie bis an ihr Lebensende begleiten wird. Silvio Blatter hat in seinem Roman "Zwei Affen" das Thema Kunst, Deutsche Vergangenheit und Liebe verbunden. Eigentlich eine sehr interessante Kombination, aus der der Autor einiges hätte herausholen können. Doch leider schafft Blatter es nicht, einen Spannungsbogen aufzubauen. Seine Sprache ist ausufernd und oberflächlich. Zwar versucht er, Stimmung in das Buch zu bringen, doch durch seine seitenlangen Beschreibungen ödet er den Leser bloss an, anstatt ihm die Schönheit der Kunst näher zu bringen. Die Charaktere sind wenig sympathisch und scheinen von einem andauernden Stimmungstief begleitet zu sein, die Liebesgeschichte ist oberflächlich beschrieben und höchstens Beilage. Das Buch war eine grosse Enttäuschung und lässt sich unter dem Begriff "Alt-Herren-Literatur" einordnen. Wer sich etwas für Kunst interessiert und ausufernde Landschaftsbeschreibungen mag, wird sich in diesem Buch wohl fühlen. Jüngeren Lesern würde ich jedoch von diesem Buch abraten.
  17. Cover des Buches Warcraft (ISBN: 0671041517)
    Jeff Grubb

    Warcraft

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Shadow's Claim (ISBN: B018EXWWCI)
    Kresley Cole

    Shadow's Claim

     (8)
    Aktuelle Rezension von: MissMagicMoments
    Ich liebe kresley Cole. kann das gar nicht oft genug sagen, aber leider wurde ich hier ein wenig enttäuscht. Das beste sind noch die bedruckten T-Shirts von Nyx, während sie am Rande eines mittelalterlichen Turniers sitzt und fleißig mitfiebert =D
    Ansonsten war mir die Heldin zu schwach, der Held zu ... ich weiß auch nicht, blöd, nicht liebenswürdig...? Und die Chemie stimmt in meinen Augen auch nicht.
    Die Story ist wie immer super, vor allem das Setting, das große Drum-herum, die Nebenhandlungen, die schon mal eingewoben werden für die nächsten Bände ... einfach eine tolle andere Welt die Miss Cole für uns entstehen lässt! Die nächsten Bücher waren wieder gewohnt toll :)
  19. Cover des Buches Pleasure of a Dark Prince (ISBN: 9781849834209)
    Kresley Cole

    Pleasure of a Dark Prince

     (10)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Untiefen. (ISBN: 9783453149144)
    Nicola Griffith

    Untiefen.

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Armillee
    Hier nur zwei Sterne, weil es nicht mein Genre ist. Es ist eine Sache, einen 'Blade Runner' im Fernsehen zu sehen, oder eine ähnliche futuristische Geschichte zu lesen. Da fehlt einfach was. Die handelnden Personen waren mir nicht nah. Es gab keine Tiefe. Interessant hingegen waren die vielen neuen Ausdrücke und Begebenheiten, die heute noch nicht, oder nur teilweise bekannt sind. Ich brauchte viel Fantasie beim lesen, um der Geschichte mit Verständnis zu folgen.
  21. Cover des Buches Wicked Deeds on a Winter's Night (ISBN: 9781501120633)
    Kresley Cole

    Wicked Deeds on a Winter's Night

     (9)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Dragon Age: The World of Thedas Volume 2 (ISBN: 9781630081782)
  23. Cover des Buches The Moomins: The World of Moominvalley (ISBN: 9781509810017)
  24. Cover des Buches World of Warcraft: Beyond the Dark Portal (ISBN: 9781416565390)

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