Bücher mit dem Tag "los angeles"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "los angeles" gekennzeichnet haben.

833 Bücher

  1. Cover des Buches Cinder & Ella (ISBN: 9783846600702)
    Kelly Oram

    Cinder & Ella

     (1.288)
    Aktuelle Rezension von: NiWa

    Ella hat einen schweren Autounfall und kämpft sich nach zahlreichen Operationen zurück ins Leben. Nach dieser schwierigen Zeit steht ihr ein weiterer mühsamer Weg bevor: Sie muss zu ihrem Vater und seiner Familie ziehen. Einziger Hoffnungsfunke ist ihr Chatfreund Cinder, den sie im echten Leben gar nicht kennt. Daher weiß sie nicht, dass er zu den Berühmtheiten Hollywoods zählt.

    „Cinder & Ella“ von Kelly Oram ist ein märchenhafter Liebesroman, der mit charmanter Romantik und ernsten Themen dank zauberhaftem Stil die Prinzessin in die Arme des Prinzen führt. 

    Während der letzten Wochen habe ich vermehrt zu düsterer, drückender Literatur gegriffen und habe mich auf eine süße Liebesgeschichte für zwischendurch gefreut. Obwohl „Cinder & Ella“ durchaus eine zuckersüße Love Story für Jugendliche ist, bin ich von den tiefgreifenden Themen beeindruckt, welche die Autorin auf so charmante Art zu einer märchenhaften Geschichte gesponnen hat. 

    Ellas Leben hat sich von einem Moment auf den anderen radikal geändert, als sie bei einem furchtbaren Autounfall alles verlor. Fast ein Jahr später - nach vielen Operationen - soll sie zurück ins Leben finden und muss dafür zu ihrem Vater ziehen. 

    In der familiären Konstellation verpackt Kelly Oram einen beileibe harten Part, der auf mich wie aus dem Leben gegriffen wirkt. Ellas Dad hat vor Jahren sie und ihre Mum verlassen und wartet mittlerweile mit einer neuen Familie auf. Hier schluckte ich oft gemeinsam mit Ella, weil das familiäre Glück des Vaters arg schmerzt. Ich an ihrer Stelle hätte direkter reagiert, ihn zur Rede gestellt und mit der Vergangenheit konfrontiert. Ohne Frage hat Ella mit ganz anderen Problemen zutun, die ihr im Alltag erhebliche Schwierigkeiten bereiten.

    Der Unfall ist an ihr nicht spurlos vorüber gegangen, und damit spreche ich nicht vom seelischen Schaden. Sie hat mit körperlichen Konsequenzen zu kämpfen, denen sie sich ihr restliches Leben stellen muss. All das empfand ich als schockierend, erschreckend und ich bewunderte Ella für ihre lebensbejahende Einstellung, die sie - trotz allem - nach wie vor hat.

    Daraus entwickelt sich ein Part, der dem Buch ordentlich Konfliktstoff gibt, den ich aber - in meiner vielleicht behüteten Welt - nicht nachvollziehen kann. Denn Ella fasst aufgrund des Unfalls und ihrer körperlichen Beeinträchtigung kaum Fuß in der Schule. Sie wird von den anderen nicht akzeptiert, sondern eher schikaniert, woraus sich im Lauf der Handlung ein arges Drama ergibt. Ich hoffe ernsthaft, dass sich Autorin Kelly Oram einer übertriebenen Zuspitzung bedient, weil ich mir nicht vorstellen mag, dass Jugendliche im wirklichen Leben so grausam sind. Dieser Punkt hat mir zum Denken gegeben, und sogar die beteiligten Erwachsenen haben aus meiner Sicht unverständlich reagiert. 

    Trotz der ernsten Themen ist es ein aufregender Liebesroman, der die Herzchen flirren und die Schmetterlinge schwirren lässt. Ella ist heimlich in ihren Chatfreund Cinder verliebt. Sie ahnt aber nicht, dass er eine echte Berühmtheit in Hollywood ist. Daraus ergibt sich ein wundervoller Roman, der aus einem alten Märchen eine moderne Love Story à la Hollywood macht. 

    Meiner Meinung nach ist „Cinder & Ella“ eine schöne Geschichte, die hinter der flockig-leichten Handlung ernste Themen versteckt. Ich freue mich, dass ich dem Buch eine Chance gegeben habe, und gestehe, dass ich eventuell die Fortsetzung lesen mag, weil ich neugierig auf die Weiterentwicklung bin.

    Wer Aschenputtel im modernen Gewand begegnen will, dabei dem Zauber Hollywoods und dem Charme des Prinzen nicht widerstehen kann, hat mit „Cinder & Ella“ das perfekte Märchen zur Hand. 


    Cinder & Ella:

    1) Cinder & Ella

    2) Cinder & Ella. Happy End - und dann?

  2. Cover des Buches Calendar Girl - Verführt (ISBN: 9783548288840)
    Audrey Carlan

    Calendar Girl - Verführt

     (1.039)
    Aktuelle Rezension von: Letters-with-Coffee-and-Cake

    Calendar Girl ist und bleibt für mich einer der schönsten Buchreihen, die ich je gelesen habe. Und auch wenn die Autorin mittlerweile einige neue Reihen auf den Markt gebracht hat, ist diese für mich trotz allem die Beste davon.

    Die Geschichte um Mia, die dazu gezwungen ist, einen Job als Escort anzunehmen, ist spannend, prickelnd und vollgepackt mit tollen Wendungen. 

    Mias Story gliedert sich jeweils in die Monate, welche sie mit einem neuen Mann verbringen muss. Dabei ist sie in der Position, sich jedes Mal einer gewissen Rolle anzupassen, die von ihr verlangt wird. Mal ist sie Begleiterin, mal Muse und mal muss sie die Partnerin spielen. 

    Bereits im ersten Monat trifft Mia auf einen Mann, der Gefühle in ihr weckt, die weit über die Aufgaben ihres Jobs hinaus gehen. Doch nachdem der Monat vorbei ist, zieht sie weiter. Versucht sich gegen ihre Gefühle zu wehren, indem sie sich gegen die Avancen der "neuen" Männer nicht auflehnt. Doch ihr Herz bleibt immer bei dem Mann, den sie in ihrer ersten Zeit als Escortgirl begleiten durfte.

    Neben erotischen Abenteuern, bekommt man hier aber auch die Geschichte einer starken Frau, welche sich nicht unterkriegen lässt und gleichzeitig auf einer Art Reise ist, in der sie sich selbst besser kennen und lieben lernt.

    Mich konnte die Story absolut überzeugen. Vielleicht geht es euch ja auch so ;-)  

  3. Cover des Buches Legend – Fallender Himmel (ISBN: 9783785579404)
    Marie Lu

    Legend – Fallender Himmel

     (2.190)
    Aktuelle Rezension von: franzi1104

    Der Klappentext klang für mich sehr spannend. Als es dann gleich am Anfang um eine Seuche ging wollte ich unbedingt wissen wie es weitergeht. Leider ging für mich die Spannung aber ziemlich schnell verloren. Alles in allem ist die Story ok aber ob ich die anderen beiden Teile lesen werde, weiß ich noch nicht genau. 

  4. Cover des Buches Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (ISBN: 9783570585016)
    Jonas Jonasson

    Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

     (5.838)
    Aktuelle Rezension von: nicekingandqueen

    Dieses Buch habe ich vor einiger Zeit gelesen und ich erinnere mich noch heute explizit an so manch eine Szene direkt ohne noch einmal das Buch dafür lesen zu müssen. Solch einen großen Eindruck hat das Werk auf mich gemacht.

    Zudem habe ich wirklich mehrfach laut Auflachen müssen - etwas peinlich, wenn man in der Bahn hockt...aber mir war es egal. Unterhaltung für mich, komische Unterhaltung für die Passagiere. 

    Fazit: Für jeden, der gern lacht sehr, zu empfehlen, falls man es bisher nicht geschafft hat das Buch zu lesen. 

  5. Cover des Buches DARK LOVE - Dich darf ich nicht lieben (ISBN: 9783453270633)
    Estelle Maskame

    DARK LOVE - Dich darf ich nicht lieben

     (1.142)
    Aktuelle Rezension von: Buchprinzessin

    Ich hatte ziemlich hohe Erwartungen, als ich mit dem Buch begann. Diese wurden auch zum Großteil erfüllt. 

    ACHTUNG SPOILER

    Allerdings fand ich Edens Verhalten manchmal etwas kindisch. Beispielsweise als sie total verzweifelt war, weil sie sich die Beine nicht rasiert hat. Deswegen wirkte sie manchmal wie eine 14-Jährige auf mich, was bei dem ernsten Thema etwas unpassend war. 

    Ich fand, dass man den ersten Kuss zwischen Tyler und Eden besser hätte gestalten können. Das kam mir irgendwie etwas plötzlich. Irgendwie hatte ich das dann aber schnell verarbeitet und danach war das Buch wirklich toll. Die Gefühle zwischen Eden und Tyler wurden sehr gut dargestellt, sodass ich extrem mitgefühlt habe.

    Das, was mich richtig aus der Bahn geworfen hat, ist der Epilog. Irgendwie war da ein zu großer Bruch zwischen der davor erzählten Handlung. Die Ereignisse wurden so schnell erzählt und auf mich wirkte das alles sehr wirr und recht oberflächlich. Ich hätte lieber noch mehr darüber erfahren, wie Eden und Tyler jetzt miteinander reden. Ein kurzes Gespräch gab es auch, doch das war wie der gesamte Epilog zehn Monate nach der eigentlichen Handlung angelegt. Ich habe den zweiten Teil noch nicht angefangen, aber laut Klappentext vergeht ja fast ein Jahr, bis die beiden sich wiedersehen. Ich hoffe man erfährt dann noch etwas über die Zeit nach ihrer Trennung, denn gefühlt ging es im Epilog bloß um den Hund XD

    Ich habe etwas überlegen müssen, wie viele Sterne ich dem Buch geben will. Auch wenn ich nicht so begeistert vom Epilog war und Edens Verhalten für mich manchmal etwas fraglich war, so hat mich die Story trotzdem gefesselt und ich freue mich schon darauf, die weiteren Bände zu lesen.

  6. Cover des Buches Nächstes Jahr am selben Tag (ISBN: 9783423740258)
    Colleen Hoover

    Nächstes Jahr am selben Tag

     (982)
    Aktuelle Rezension von: Julia_Schwaneberg

    Das Buch gehört ganz klar zu einen meiner Favoriten von Colleen Hoover. Selten hat mich ein Buch so gepackt, daß ich es innerhalb von einen Tag durchgelesen habe. Die kurzen Momente, die die beiden hatten, waren stets mit viel Mitgefühl und unerwarteten Ereignissen ausgearbeitet. Ich konnte es kaum erwarten was mich im nächsten Jahr erwartet. Die Wendung zum Ende fand ich leicht vorhersehbar. Nichtsdestotrotz liebe ich beide Hauptcharaktere. Auch dieses Mal bin ich von der Ausarbeitung des männliche Prota mehr als begeistert. In jedem Buch denke ich, dass kann nichtmehr getoppt werden, aber Colleen schafft es stets mich zu überraschen. Ganz klare Leseempfehlung.

  7. Cover des Buches Calendar Girl - Berührt (ISBN: 9783548288857)
    Audrey Carlan

    Calendar Girl - Berührt

     (617)
    Aktuelle Rezension von: Skully

    Ich bin ein bisschen hin und her gerissen mit der Bewertung gewesen.. aber dazu später.


    Erstmal, worum geht es?

    Das ist der zweite Teil, der calendar girl Reihe und Mia kommt zu ihren nächsten drei Kunden. Jeden Monat ist sie bei jemand anderen als Escort-Girl, um die Schulden ihres Vaters zu begleichen.

    Im Monat April lernt sie den Baseballstar Mason kennen. Mason wirkt überheblich und machohaft und Mia soll die Freundin von ihm spielen, um sein Image aufzubessern. Doch schnell merkt Mia, dass das nicht der Mason ist, der er vorgibt zu sein. Und als Mia auch noch merkt, dass Masons Presseagentin (Rachel) seit Jahren in Mason verliebt ist und auch Mason eigentlich nicht abgeneigt ihr gegenüber zu sein scheint, hat Mia sich vorgenommen das es Zeit wird, dass sie endlich zu einander finden.

    So einfach ist das jedoch gar nicht, wenn Mia die Freundin von Mason spielen muss und der Ruf von Mason eh schon auf der Kippe steht...

    Im Monat Mai darf Mia nach Hawaii fliegen und für einen Fotographen Modell stehen. Dort lernt sie Tai kennen. Den unglaublich heißen Samoaner. Er versüßt ihr das Leben auf der Insel und zeigt ihr eine ganze eigene Welt seiner Familie und deren Kultur. Es beginnt eine innige Freundschaft.

    Nebenbei muss sich Mia aber auch damit abfinden, dass ihre Schwester auch ihre Leben weiter lebt und jetzt einen Freund hat. Mia hat Angst ersetzt zu werden und kämpft viel mit ihren Gefühlen.

    Im letzten Monat dieses Buches, kommt sie zu einem älteren Millionär, Warren Shipley. Sein Sohn ist der Senator von Kalifornien und hoch angesehen. Mia soll das Anhängsel vom Warren Shipley spielen und ihm dabei bei seinen Verhandlungen helfen. Shipley Junior  findet sie heiß, doch stellt sich schnell raus, dass er nicht der ist der er vorgibt zu sein und Mia spielt mit dem Feuer ,als sie am Anfang mit ihm flirtete.

    Doch würde Aaron so weit gehen, über sie hinweg zu entscheiden? Und mehr von ihr verlangt als sie will?

    Und Wes bekommt sie auch einfach nicht aus ihrem Kopf..Ist das vielleicht doch mehr als sie zugeben möchte?


    Ich bin etwas zwiegespalten was den zweiten Teil der Buchreihe angeht. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich locker und angenehm zu lesen. Jedoch stören mich weiter hin die extremen Zeit Sprünge, die immer wieder innerhalb der Monate geschehen. So geht für mich einfach unglaublich viel Gefühl verloren und wirkt für mich dadurch mal so, als wolle die Autorin schnell zum nächsten Monat kommen. Ich finde das sehr schade, weil ich denke, dass sie noch hätte ein Paar schöne Details mit einbringen können. Dadurch wurde mir zumindest nicht ganz das vermittelt, was sie glaube ich aber rüber bringen wollte.

    Die erotischen Szenen hat sie jedoch wieder sehr schön beschrieben. Auch mag ich es sehr, das Mia bei jedem Kunden etwas positives erreicht und auch sie viel mit auf ihren Weg bekommt. So bringt die Autorin automatisch jeden Monat eine Message mit, was ich sehr schön gelungen finde.

    Bei dem Band hatte ich das Problem, dass es für mich mit der Zeit eintönig wurde. Jeder Monat war von der Struktur bisher ungefähr gleich und so fehlte mir ein wenig auch etwas Spannung. Klar gab es in jeder Story ein kleinen Höhepunkt, aber alles wirkte immer sehr positiv und toll.

    So fand ich es in diesem Band sehr gut, dass auch mal etwas negatives mit einem Kunden passiert ist, da es einfach die verlorene Spannung wieder aufgebaut hat!

    Das war auch mein Grund warum ich so hin und her gerissen war, wie viele Sterne ich geben soll. Ohne den wirklich guten Höhepunkt am Ende des Buches hätte ich glaube ich sonst dem Buch nur drei Sterne gegeben. Aber das Ende des zweiten Bandes fand ich sehr gut gelungen und so schön. Ich hatte nach dem Buch dadurch einige Kritikpunkte vergessen, was ich gut finde. 

    So habe ich tatsächlich auch Lust den dritten Teil zu lesen.


    Zu den Charakteren:

    Insgesamt erfindet die Autorin wirklich schöne und einzigartige Charaktere. Niemand gleicht dem anderen und das macht viel aus!

    Zu Mia: Mia entwickelt sich mit jedem Kunden mehr. Ich finde es ein wenig schade, dass sie immer denkt, sie ist so gut wie allein und hat niemanden der wirklich zu ihr steht. Das jeder Kunde bis jetzt immer von ihr unglaublich begeistert war, nimmt sie glaube ich gar nicht so wahr.

    Ich hoffe, dass sich das geändert hat durch den Vorfall der ihr passiert ist. Ich fand es super schön wie Tai und Mason am Ende nochmal aufgetaucht sind und deutlich gemacht haben, dass Mia nicht allein ist und sie sich gerade eine weitere Familie schafft die immer für sie da ist und sie nie im Stich lässt.. ich glaube das hat sie auch mal gebraucht. Sie haben sich unglaublich toll um Mia gekümmert.

    Denn so selbstbewusst, wie sie immer wirkt, ist sie gar nicht. Sie zweifelt auch oft an sich selbst und überspielt das.

    Tai und Mason sind tolle Freunde für Mia geworden und haben das ihr auch gezeigt, wie viel sie ihnen bedeutet. Ich fand den Moment sehr schön, als sie sich so wundervoll um sie gekümmert haben. Sie hat tolle Männer an ihrer Seite.

    Mit Wes bleibt es eine komplizierte Geschichte. Jeder weiß eigentlich, dass sie ihn liebt nur sie selbst irgendwie nicht. Ich hoffe das zieht sich nicht zu sehr.

    Ich bewundere Wes, dass er auf sie “wartet” und ihr immer wieder versucht zu zeigen, wie viel sie ihm bedeutet.

    Ich habe auch in dem Teil erst wirklich verstanden, warum sie Wes Geld nicht einfach annimmt und kann es jetzt besser nachvollziehen.


    Obwohl auch in diesem Buch hätte sie aufhören können als Escort-Girl zu arbeiten. Einerseits konnte ich sie ein wenig verstehen, da sie ein sehr sozialer und gutherziger Mensch ist. Andererseits hätte sie auch zumindest die Zeit verkürzen können und das schon das zweite Mal. Das finde ich ein bisschen anstrengend.


    Insgesamt ist es ein Buch das man lesen kann und das viele Geschichten bietet. Aber auch für mich mit einigen Ecken und Kanten, wo ich aber auch das Gefühl habe, dass es sich ein bisschen bessert. Somit gebe ich trotzdem knappe 4 Sterne.


    Ich kann jedem den zweiten Band empfehlen der:    

    - gerne erotische Szenen liest, die schön beschrieben sind

    - nichts gegen Zeit Sprünge (von Tagen/Wochen)hat    

    - viele Geschichten in einem Buch mag

    - mehrere kleine Höhepunkte in Büchern gut findet

    - gerne Bücher liest wo es viel um enge Freundschaft und Liebe geht


  8. Cover des Buches DARK LOVE - Dich darf ich nicht finden (ISBN: 9783453270640)
    Estelle Maskame

    DARK LOVE - Dich darf ich nicht finden

     (729)
    Aktuelle Rezension von: Skully

    Ich bin super gespalten, eigentlich bin ich begeistert, aber die andere Hälfte von mir war ein ein wenig genervt.


    Aber worum geht es erstmal in zweiten Band der Dark Love Reihe?

    Nachdem Tyler nach New York gegangen ist und Eden ihren Weg weiter in Santa Monica gegangen ist und mit Tylers besten Freund zusammen gekommen ist, möchte sie ihre Ferien mit Tyler in New York verbringen bevor auch er wieder zurück nach Santa Monica kommt. 6 Wochen mit ihrem Stiefbruder.. kann das ohne Gefühle funktionieren? Schon nach der ersten Begegnung merkt Eden... nein es geht nicht ohne Gefühle und auch Tyler fühlt sich weiterhin unglaublich zu ihr hingezogen. Schon nach kurzer Zeit schaffen sie es nicht weiter ihre Gefühle zu unterdrücken und beschließen gemeinsam es alles zu sagen wenn sie wieder kommen. Nämlich das sie sich lieben und nichts dagegen tun können. Als Rachel (Edens beste Freundin) nach New York kommt, sollten es ein Paar schöne Tage gemeinsam werden. Doch Rachel bringt auch ihren Freund Dean mit und Tylers Ex-Freundin Tiffani. Ab da geht alles nur noch drunter und drüber. 

    Können sie es immer noch allen sagen oder legen ihnen wieder die Menschen und sie selbst, sich Steine in den Weg?


    Wie ich schon ganz zu Beginn kurz erwähnt habe, bin ich hin und her gerissen.. Das liegt daran, dass ich einerseits finde das eine Entwicklung der Autorin deutlich zu erkennen ist und sie auch im zweiten Band eine unglaublich fesselnde Story geschaffen hat.

    Andererseits jedoch einige Verhaltensmuster sehr pubertär sind und man sich echt in seine eigene Pubertät zurückversetzen muss, um Ansatzweise manche Zickerein oder Verhaltenszüge nachvollziehen zu können.

    Auch hatte ich zum ersten Band gesagt, dass man die Story schon da hätte beenden können. Ja, dass war hier auch wieder so. Aber mehr hat mich gestört, dass ich einige Entscheidungen nicht nachempfinden konnte, wodurch das Buch zwischen durch anstrengend war zu lesen. 

    Trotzdem muss ich auch sagen, dass ich die Story insgesamt sehr gut finde und wirklich auf den dritten Band gespannt bin, da der zweite super offen geendet hat. Die Autorin kann wirklich gut Spannung aufbauen. Am Anfang dachte ich zum Beispiel.. ok was soll noch passieren, aber es kamen immer wieder neue unerwartete Momente. Vor allem ab der Mitte des Buches.

    Wie man merkt, bin ich wirklich hin und her gerissen, wie ich das ganze finden soll :D.

    Die gesamte Geschichte finde ich unglaublich rührend, bewegend und aufbrausend zugleich. Auch hier hat mir noch ein bisschen das tiefe Gefühl gefehlt, obwohl es zum Ende hin schon besser wurde. Hier konnte man auf jeden Fall die Gefühle von allen beteiligten nachvollziehen.


    Zu den Charakteren:

    Kurz zu Dean (Freund von Eden): Dean war von Anfang an super unbegeistert von der Idee mit New York und ging mir am Anfang ein bisschen auf den Keks mit seiner Eifersucht und seinen Bockereien, weil sie sich nicht 5 mal am Tag meldet. Am Ende tat er einem natürlich leid, da er sein super herzlicher Mensch ist. 

    Zu Tiffani: Die Autorin hat alles richtig gemacht, denn dieser Charakter regt mich 24/7 einfach auf :D. Ich hätte mich von Anfang an nicht von der so unterbuttern lassen, kann aber verstehen, wie gut sie ein einschüchtern kann, dass man sich nicht gleich wehrt.

    Zu Tayler: Weiterhin ein toller Charakter mit einer super Persönlichkeit. Ich kann sein Verhalten in allem nachvollziehen, außer den Ausrutscher mit Tiffani. Man, man, man :D.

    Zu Eden: Die hat mich das erste Drittel des Buches einfach unglaublich aufgeregt!!! Ich habe ihr pubertäres Verhalten als sehr anstrengend empfunden und ihre Eifersucht konnte ich auch nicht vollziehen. Sie hat ein Freund und Tyler niemanden und sie macht ihm die ganze Zeit eine Szene wegen einer Freundin (Emily). Am Ende habe ich sehr mit ihr gefühlt.

    Der Vater von Eden kann einen nur aufregen. Sowas unsoziales, gefühlloses und unemotionales. 


    Und genau aus diesen ganzen Gründen gebe ich den Buch 4 Sterne. Da ich die Story wirklich insgesamt sehr gelungen finde und ich mich so viel aufregen konnte. So merkt man finde ich immer, das die Autorin es geschafft hat viele Emotionen zu vermitteln. 

    Luft nach oben ist immer noch aufgrund der Tiefe die mir manchmal fehlt. Deswegen bin ich schon auf den dritten Band gespannt und wie es zwischen Eden und Tyler enden wird. Aber wie ich beim ersten Band auch nochmal hervorheben möchte: Für das Alter der Autorin, ist die Geschichte wirklich gut. Hut ab!


    Ich kann jeden dieses Buch empfehlen, der:

    - wissen möchte, wie es zwischen Eden und Tyler weiter geht

    - in die Welt eines kleinen Tabuthemas eintauchen möchte 

    - viele Emotionen auf einmal in einem Buch mag 

    - mal was anderes Lesen möchte (finde das Buch hebt sich sehr von anderen Liebesgeschichten ab)



  9. Cover des Buches Der Kruzifix-Killer (ISBN: 9783548281094)
    Chris Carter

    Der Kruzifix-Killer

     (1.397)
    Aktuelle Rezension von: bvboehnchen

    Der erste Fall von Hunter und García hat mich direkt zu Beginn abgeholt.

    Dass man direkt als erstes mit der Situation konfrontiert wird, die sich zum Finale hin anbahnt, finde ich absolut gelungen. Zumal man anfangs vielleicht noch nicht mitfühlt, mit kennenlernen der Charaktere jedoch absolut. Vor allem ist die ganze Zeit die zu Beginn beschriebene Szene im Hinterkopf.

    Ich hatte zu keinen Zeitpunkt das Gefühl, dass irgendwas zu schnell von statten ging, oder dass sich irgendwas unnötig gezogen hat.

    Interessant war auch die quasi zweite Story, die sich nebenbei abspielte. Machte irgendwie den Reiz, dass man nicht genau wusste, ob der Kruzifix-Killer jetzt doch wahllos mordet, bzw aus sexuellem Trieb, oder ob doch ein größerer Plan dahinter steckt.

    Bei der Auflösung war ich absolut überrascht. Ich hatte nicht einmal den Punkt, dass ich dachte, es wäre klar, wer der Killer ist. Und daher war die Überraschung am Ende umso größer.

    Ein rundum gelungenes Buch, einer der besten Thriller, die ich seit langem gelesen habe.

    Ich beginne gleich mal mit dem nächsten Teil der Reihe, da mich die Charaktere komplett abgeholt haben.

    Kann das Buch absolut empfehlen. 

  10. Cover des Buches Ohne ein einziges Wort (ISBN: 9783442487387)
    Rosie Walsh

    Ohne ein einziges Wort

     (514)
    Aktuelle Rezension von: BlueLeo

    Tatsächlich habe ich mich sehr darauf gefreut, dieses Buch zu lesen. Wie könnte ich auch nicht bei diesem wunderschönen Cover? Auch der Klappentext hat mich sofort angesprochen und in mir hohe Erwartungen geweckt. Umso enttäuschter war ich als ich auf Seite hundert ankam und so genervt war, dass ich das Buch erst einmal beiseitelegen musste und es dann auch für einige Tage nicht mehr angefasst habe. Bis dahin hatte ich bereits die wichtigsten Charaktere des Buches kennen gelernt: Sarah & Eddie. Sarah, die sich innerhalb von nur einer Woche unsterblich in Eddie verliebt hat. Und Eddie, welcher nach dieser besagten Woche in den Urlaub gefahren ist und sich nun nicht mehr meldet. Eigentlich klingt das nach dem Grundgerüst für eine tolle Liebesgeschichte. Das Problem: Sarah hat mich leider ziemlich genervt. Neben einigen Rückblicken und extrem ausschweifenden Beschreibungen der Umgebung, geht es eigentlich nur darum wie sehr Sarah leidet. Es ist nicht mal so, dass ich ihre Gefühle nicht nachvollziehen könnte, aber irgendwann hat das Jammern leider nur noch genervt. 

     

    Als ich das Buch nach einer Woche wieder in die Hand genommen habe musste ich feststellen, dass ich es genau ein Kapitel zu früh abgebrochen hatte, denn nun kam ein bisschen mehr Spannung in die Geschichte. Endlich tat sich etwas. Die restlichen 426 Seiten habe ich dann doch recht schnell weg gelesen. Die Handlung nahm Fahrt auf und ich war einfach unglaublich gespannt auf das Ende der Geschichte. Auch die Nebencharaktere bekamen mehr Tiefe und haben sich mit ihrer Geschichte wirklich schön in die Handlung eingefügt. 

     

    Bis zum Ende ist mir jedoch nicht ersichtlich, wieso Sarah sich nach nur einer Woche so sehr in Eddie verliebt hat. Eddie war mir absolut sympathisch und er scheint ein wirklich toller Mann zu sein, doch in den Rückblicken ist der Funke einfach nicht übergesprungen, was ich schade finde. Da diese eine Woche das Grundgerüst der ganzen Handlung darstellt, hätte ich mir hier einfach mehr Tiefe gewünscht. Trotz aller Kritik konnte mich das Buch am Ende in seinen Bann ziehen und die Botschaft, dass Liebe Berge versetzen kann ist einfach wunderbar. 

  11. Cover des Buches Die stille Bestie (ISBN: 9783548287126)
    Chris Carter

    Die stille Bestie

     (523)
    Aktuelle Rezension von: Laudi

    Inhalt:
    Robert Hunter's alter Freund und Studienkollege Lucien Folter wurde verhaftet. In seinem Kofferraum findet man zwei abgeschnittene und verstümmelte Frauenköpfe. Lucien will nur mit einer Person reden: mit Robert.
    Hunter eilt seinem damaligen Freund zu Hilfe. Ein geniales psychologisches Katz- und Mausspiel beginnt und lässt in sehr tiefe, undenkbare menschliche Abgründe blicken.

    Meine Meinung:
    Ich habe dieses Buch in der letzten Woche fast in einem Rutsch gelesen. Es war unmöglich es aus den Händen zulegen. Es schockiert und fesselt. Detective Robert Hunter ist eine sehr verschlosse Person. Bisher hat man nicht viel aus seiner Vergangenheit erfahren. In diesem Buch gibt es endlich viele Einblicke in seine Lebensgeschichte. Allgemein sind die Charaktere grandios ausgearbeitet. Lucien ist ein hochintelligenter Psychopath. Wenn ich an ihn denke, bekomme ich eine Gänsehaut. Der Schreibstil von Chris Carter ist wie gewohnt rasant und meisterhaft. Mir blieb keine Zeit zum Durchatmen, aber die psychologischen Spielchen bringen eine ungeheure tolle Dramatik.

    Fazit:
    5/5 🌟
    Brutal und herausragend, aber definitiv nichts für schwache Nerven.

  12. Cover des Buches Calendar Girl - Begehrt (ISBN: 9783548288864)
    Audrey Carlan

    Calendar Girl - Begehrt

     (482)
    Aktuelle Rezension von: SotsiaalneKeskkond

    Mia hat bei ihrem Job als edles Escort-Girl bereits ein halbes Jahr hinter sich gebracht. Damit ist auch schon die Hälfte der Schulden beglichen, die sie an ihren ehemaligen Liebhaber zu bezahlen hat. zwar liegt ihr Vater noch immer im Koma, doch sonst geht es mit ihrer Familie bergauf. Im Juli wird sie vom bekannten Hip-Hop-Künstler Anton Santiago gebucht, obwohl tanzen eigentlich nicht Mias stärke ist. Trotzdem versucht sie diese Challenge zu meistern, und dabei gleichzeitig nicht dem scheinbar unwiderstehlichen Körper von Anton zu erliegen. Denn schon im August geht es weiter nach Texas, wo sie die verloren gegangene Schwester eines steinreichen Ölbarons mimen soll. 


    --- radikale Spoilerwarnung ---

    Nachdem mich der zweite Teil nicht so mitreisen konnte, wie der erste, hatte ich nun die große Hoffnung, dass es wieder bergauf geht. Einerseits war mir klar, dass die Autorin sich nun nach 6 Monaten, die sich vom Aufbau und der Story her ziemlich geähnelt haben, etwas neues überlegen wird müssen. Allerdings war das für mich definitiv ein Schuss nach hinten. Den Monat Juli verbringen wir noch in alter Manier bei einem einzigen Typen, der einerseits richtig hot ist, auf der anderen Seite aber von seiner Managerin oder seiner Assistentin angehimmelt wird. Gleichzeitig versucht Mia die beiden zu verkuppeln, mit Wes die Beziehung am Laufen zu halten und nicht versehentlich doch mit der Granate von Mann ein sexuelles Lustspiel zu beginnen. Insofern war ich einigermaßen zufrieden, auch wenn die Geschichte weder von der Handlung noch von den Protagonisten her keinerlei Höhepunkte aufweisen konnte. Dann kam aus meiner Sicht mit August und September die Katastrophe. Die Geschichte, dass Mia ihren Halbbruder findet, oder besser umgekehrt, war einfach dermaßen an den Haaren herbeigezogen, dass ich einfach nur mehr den Kopf schütteln konnte. Dann kommt noch die Schwester mit ihrem Verlobten auf einen Sprung Urlaub mit dem Privatflieger vorbei und alle sind Friede-Freude-Kokosnuss. Wirklich schrecklich. Gerade, dass nicht noch der Vater wie durch Zauberhand aus dem Koma erwacht und sich der illustren Gesellschaft anschließt, aber nein, der muss ja unbedingt kurz vorm letzten Atemzug stehen und damit die fröhliche Familienzusammenfindung stören und auch das Wes plötzlich im Dschungel verschwindet und er bei einer abenteuerlichen Rettungsaktion, an der sich Mia sehr zu ihrem eigenen Unwillen nicht hatte beteiligen dürfen, befreit wird. Letztendlich wird der Vater doch gerettet und auch Wes hat sein Abenteuer überlebt. Die Katastrophe scheint vorerst abgewandt, auch wenn es meiner Meinung nach für beide besser gewesen wäre, zu sterben, um dem Blödsinn zu entfliehen, der da noch kommen mag. Damit will ich einfach sagen, dass die Handlung so dermaßen unauthentisch und an den Haaren herbeigeschleift war, dass ich wirklich entsetzt war. Auch Mia wurde mir immer unsympathischer. Sie konnte ihr eigenes Verhalten nicht mehr reflektieren, reduziert so ziemlich jedem den sie begegnet, egal ob männlich oder weiblich, nur auf deren Körper, und scheint vom Leben nicht wirklich einen Plan zu haben. Selbst in dem Moment, in dem ihr neuer Bruder ihr mit Geld eine helfende Hand reichen will, ist sie so sehr auf ihren eigenen Stolz und darauf fokussiert, dass sie als toughe Powerfrau alles alleine managen kann. Das nimmt dann auch schon fast diese toxischen alphamännlichen Züge an und wäre Mia ein Mann, würde jeder sagen, dass einen an der Waffel hat. Es gäbe noch dutzende Dinge, über die ich ich aufregen könnte, aber über das gröbste habe ich jetzt mal Dampf abgelassen. 

    Letztendlich war der erste der drei Monate wirklich okay, auch wenn er in groben Zügen wie ein Abklatsch vom Monat April wirkt, aber die beiden anderen Monate waren dafür um so schlimmer. Handlung und auch die Protagonisten haben eine Wendung genommen, die ich als Leser nicht mehr tragen will. ich weiß noch nicht, ob ich mir den letzten Teil noch zu Gemüte führen werde. Vielleicht legt die Autorin ja noch mal eine Wendung hin. 


  13. Cover des Buches Der Totschläger (ISBN: 9783548285764)
    Chris Carter

    Der Totschläger

     (543)
    Aktuelle Rezension von: Sabrina1988

    Einer der besten Autoren. Ich liebe die Bücher. Toll geschrieben, unvorhersehbar und Nervenkitzel pur. 

  14. Cover des Buches Dry (ISBN: 9783737356381)
    Neal Shusterman

    Dry

     (460)
    Aktuelle Rezension von: book_cactus

    Meine Meinung

    Was passiert, wenn wir kein Zugang zum Wasser haben?

    Genau das erzählt hier Neal Shusterman zusammen mit seinem Sohn Jarrod Shusterman.

    Während dem Lesen habe ich richtigen Durst gekriegt. Es war erschreckend zu sehen, was passieren könnte, wenn wir kein Wasser mehr hätten. Anfangs hat es sich so surreal angefühlt, doch je weiter man liest, desto realistischer und bedrohlicher wird das Szenario. Menschen werden zu “Wasserzombies” und verhalten sich wie Tiere. Wie weit würde ich gehen bei Wassernot? Was geschieht mit meinen Haustieren? Wo liegen die Prioriäten? Und vor allem: was passiert mit der Solidarität?


    Meine Bewertung

    Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sterne

  15. Cover des Buches Der Vollstrecker (ISBN: 9783548281100)
    Chris Carter

    Der Vollstrecker

     (912)
    Aktuelle Rezension von: DianaE

    Chris Carter – Der Vollstrecker


    Robert Hunter und sein Partner Carlos Garcia werden in den frühen Morgenstunden zu einem Tatort gerufen. Die Leiche eines Priesters ist seltsam drapiert worden. Als Hunter den Tatort betritt kann er seinen Augen kaum glauben, denn während der Kopf des Priesters fehlt ist er durch den eines Hundes ersetzt worden. Makaber? Ritualmord? Schon bald gibt es eine weitere Leiche und nur wegen der Nummerierung kann man die Tat dem selben Killer zuordnen.

    Als sich eine Zeugin meldet glaubt Hunter seinen Ohren nicht zu trauen, das junge Mädchen behauptet von sich selbst nicht bei der Tat dabei gewesen zu sein, sondern die Schmerzen ihres Opfers gespürt zu haben. Spinnerei? Medium? Hellsichtigkeit? Oder vielleicht doch Insiderinformationen?

    Hunter muss schnellstens die Puzzleteile zusammen setzen, denn der Täter hat sein nächstes Opfer schon im Visier.


    “Der Vollstrecker” ist der zweite Thriller um die beiden Ermittler Hunter und Garcia aus der Sondereinheit des LAPD, die in besonders grausamen Mordfällen ermitteln. Der Thriller ist eigenständig lesbar und Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Ich selbst habe vor einiger erst den ersten Band gelesen, kenne aber bereits die letzten 4 oder 5 Bände der Reihe.

    Chris Carter hat einen lockeren, flüssigen Erzählstil. Seine Tatorte und die Handlung selbst wird sehr detailliert und anschaulich dargestellt. Ein gewisses Maß an Grausamkeit und Brutalität ist vorhanden, weshalb dieser Thriller nicht für zarte Gemüter unbedingt geeignet ist, allerdings ist „Der Vollstrecker“ mit den aktuelleren Bänden aus der Reihe nicht zu vergleichen.

    Die Spannung wird schnell aufgebaut und durchgängig gehalten. Die Story wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, weshalb sie auch durchgängig interessant bleibt und neugierig macht. Es gibt eine gute Mischung aus Crime, Action und Tempo. Durch die Vielzahl der verschiedenen Figuren, die allesamt lebendig und facettenreich ausgearbeitet wurden, und die verschiedenen Handlungsstränge wird der Leser auf verschiedene Irrwege und in Sackgassen geschickt. Dabei gibt es das typische Thrill-Feeling, das der Autor gut hervorgehoben hat.

    Robert Hunter kann auch diesmal wieder überzeugen. Er ist sympathisch, wenn auch ein wenig distanziert, dennoch ist er außerordentlich klug und sieht kleinste Zusammenhänge im Fall.

    Sein Partner Carlos Garcia ist der herzlichere der Beiden und bringt einen Touch mehr Emotionalität in das Duo. Ich mag es, wenn er von seiner Frau erzählt.


    Ich habe mich wieder gut unterhalten gefühlt, der Fall war sehr spannend und die Thematik könnte nicht aktueller sein, oder anders gesagt: bisher hat sich noch nicht wirklich viel an der Thematik geändert, auch wenn das natürlich kein Grund zum morden ist. Mir gefiel die übersinnliche Komponente sehr gut in der Story, aber ich muss sagen, dass ich sie jetzt nicht in jedem Fall der beiden brauche.

    Von mir gibt es eine Leseempfehlung.


    Das Cover ist genretypisch, dunkel gehalten, mit blutroten Strichen und weißer Schrift.


    Fazit: spannender zweiter Fall mit grausamen Motiv. 5 Sterne. 

  16. Cover des Buches City of Heavenly Fire (ISBN: 9783401505695)
    Cassandra Clare

    City of Heavenly Fire

     (1.508)
    Aktuelle Rezension von: BiblioJess

    Das große Showdown von Chroniken der Unterwelt und ich verrate mal nicht groß was zum Inhalt, außer, dass sich alle Handlungsstränge auf dem Weg zu einem finalen Kampf, einer finalen Gefahr für die Schattenjäger und die ganze Welt zusammenfinden.

    Und das ist so gut gelungen! Band 4 und 5 hatten leicht geschwächelt für mich, hier kann ich wieder gar nicht anders, als begeistertes Lob auszusprechen. Mir kam das Buch trotz 900 Seiten nie zu lang vor, weil immer was passiert ist. Es war immer was los, neue Ereignisse kamen, haben sich überschlagen, neue Ideen wurden gesponnen, und das alles hat mich durchweg gefesselt.

    Der Fokus liegt auf der Truppe um Clary, Simon, Jace, Alec und Isabelle und ich hab jede Sekunde geliebt, die fünf zu begleiten. Es gibt auch Streitereien, aber alles in allem sind sie zu einer tollen Einheit zusammengewachsen, wo jeder seine Rolle hat. Aber ich fand es auch super, dass wir – während die auf ihrer alles entscheidenden Mission waren – durch andere Perspektiven auch noch erfahren haben, was an den anderen Baustellen gerade so los ist. Das hat die Handlung richtig schön rund gemacht und es ist toll, wie am Ende alles zusammentrifft. Dabei haben wir auch einige andere interessante Charaktere begleitet.

    Ich hab mitgehofft, -gefiebert, -gebangt und -getrauert, und war vollkommen in der Schattenjägerwelt gefangen. Und ich hab auch die Charaktere wieder geliebt, vor allem die fünf – und Magnus. Sogar Alec, der für mich im Vorgänger geschwächelt hat, fand ich hier wieder wundervoll. Sie haben alle ihre Schwächen, sind immer authentisch, und wollen doch nur das Beste für ihre Lieben. Dabei finde ich es auch toll, dass man bei jedem einzelnen eine richtig tolle Entwicklung erkennen konnte! Ihr grundlegendes Wesen war jeweils noch genauso wie am Anfang der Reihe, niemand ist eine vollkommen andere Person geworden, und doch haben sie sich alle so verändert, weiterentwickelt, sind stärker geworden (nicht nur körperlich), offener, mutiger. Das ist unfassbar gut dargestellt, finde ich!

    Es gab Action, strategische Züge, Gewalt, emotionale Szenen, Drama, Überraschungen, Gefühle, und was will man eigentlich mehr? Gegen Ende musste ich sogar bei einer sehr heftigen Szene losheulen, wo ich vorher niemals erwartet hätte, dass ich da weinen müsste – einfach, weil es mich so kalt erwischt und so traurig gemacht hat.
    Der Schreibstil ist wie immer total klasse; eine gute Mischung aus bildreicher, wortgewandter Sprache und einer leicht zugänglichen, mitreißenden.

    Ich denke, es wird jetzt niemand erwarten, dass ich was anderes als 5 Sterne gebe. Und so ist es. Für mich war City of Heavenly Fire grandios, und so kann ich abschließend auch die komplette Reihe sehr empfehlen. Ich werde alle ganz schrecklich vermissen.

  17. Cover des Buches Calendar Girl - Ersehnt (ISBN: 9783548288871)
    Audrey Carlan

    Calendar Girl - Ersehnt

     (464)
    Aktuelle Rezension von: Skully

    Puhh jetzt habe ich die Reihe durch und laufe ein wenig mit gemischten Gefühlen durch die Welt. Aber dazu später. 

    Erstmal worum geht es im letzten Band der calendar girl Reihe?

    Endlich sind die Schulden von Mia's Vater beglichen und Mia hat endlich das Gefühl, dass ihr Leben nun beginnen kann. Sie muss nicht mehr jeden Monat verreisen und kann bei Wes bleiben in ihrem neuen Zuhause in Malibu.

    Doch Wes erlitt durch seine schweren Erlebnisse aus dem letzten Monat eine schwere posttraumatische Belastungsstörung und stellt damit die Beziehung mit Mia ganz schön auf die Probe. 

    So verbringt Mia den Oktober mit Wes und versucht ihm zu helfen über die schlechten Erinnerungen hinweg zu kommen. Auch ihren neuen festen Job tritt sie im Oktober an und findet großen Gefallen daran.

    Alles scheint Berg auf zu gehen, denn auch Wes macht kleine Fortschritte und Mia versucht ihn weiterhin in allem zu unterstützen. Denn niemanden liebt sie mehr als Wes.

    Doch was ist mit ihrem Vater? Wird er aus dem Koma erwachen und hat ihre Beziehung zu ihm noch eine Chance, nach allem was er ihr angetan hat? 

    Und auch das Rätsel um Mia's Mutter ist noch nicht gelöst. Und Mia muss mit vielen Gefühlen aus der Vergangenheit kämpfen. Die letzten Fragen, werden in diesem Teil beantwortet.


    Insgesamt ist es eine gelungene Reihe mit einer schönen Story und vielen schönen messages für den Weg. 

    Jedoch bleibe ich dabei, dass ich zeitliche Sprünge eher nicht so mag und wenn sehr gekonnt genutzt werden müssen. In der Reihe hatte ich immer wieder das Problem, dass ich dachte.. Ok hier hätte man jetzt ein zeitlichen Sprung machen können.. oder.. wieso macht sie ausgerechnet hier ein zeitlichen Sprung. Manchmal sind für mich dadurch die Empfindungen der Protagonisten flöten gegangen oder Gefühle kamen dadurch bei mir anders an, als die Autorin es glaube ich vermitteln wollte.

    In dem Teil war ich auch etwas von den erotischen Szenen irritiert. Also erstmal wird im vierten Teil alles nachgeholt, was im dritten Teil zu kurz kam :D, aber auch hier wurden für mich oft erotische Szenen da ausgelassen, wo ich sie vom Aufbau der Gefühle von den Charakteren her eigentlich erahnt hatte.. Ich war dann etwas enttäuscht darüber, das die Szenen an manchen Stellen sehr ausführlich beschrieben wurden, wo es eigentlich eher unnötig war und dann an anderen Stellen Szenen ausgelassen wurden und mir gefehlt haben (um zum Beispiel in dem Punkt, die Liebe/Leidenschaft zwischen Wes und Mia zu verdeutlichen). Und andererseits wurden sie dann aber auch oft hintereinander beschrieben und waren fast too much. Ich empfand es nicht ganz als ausgeglichen. Das fand ich in den Teilen davor deutlich besser.

    Trotzdem muss ich sagen, dass auch wenn das Buch etwas anders als die anderen ist, es schön zu lesen war und einen guten runden Abschluss zu der Reihe geboten hat. Nur ganz am Ende wirkte es so plötzlich beendet. Es ging mir ein wenig zu schnell, dass fand ich etwas schade. 

    Dafür gibt es nach dem Epilog eine kleine Zusammenfassung, was aus allen Charakteren geworden ist. Super Idee :).

    Der letzte Teil kam für mich etwas "ruhiger" rüber. Nicht falsch verstehen, es passiert trotzdem so einiges, aber da Mia nicht mehr als Escort-girl arbeiten muss und jetzt endlich ihr Leben so leben kann wie sie mag, merkt man schon ein Unterschied. Das ist der Autorin sehr gut gelungen, dass zu vermitteln. 

    Deswegen habe ich am Anfang gesagt, dass ich mit gemischten Gefühlen durch die Welt laufe. Es ist viel Positiv, aber mich hatte auch einiges gestört..und trotzdem fand ich die Reihe allgemein doch recht gelungen. Vor allem weil ich finde, dass es mal eine andere Idee war.


    Aber zu den Charakteren:

    Alle aufzulisten sprengt super den Rahmen, aber zu Mia und Wes wollte ich noch gern was sagen. 

    Mia hat sich über die Bücher wirklich zu einer noch stärkeren und mutigeren Frau entwickelt. Ich dachte am Anfang schon..puhh die ist taff.. aber zum Ende hin hat sie so gute Entscheidungen aus meiner Sicht getroffen, wofür man sie bewundern kann, dass sie so stark ist. Vorher habe ich sie in einigen Dingen nicht so verstanden, aber ihre Entscheidungen in diesem Teil fand ich sehr gut und auch total berechtigt. 

    Ich finde sie hat das Recht endlich glücklich zu werden und an sich zu denken, denn das hat sie ein Leben lang nicht tun können. 

    Wes steht Mia unglaublich toll zu Seite. Am meisten mag ich wie ehrlich sie miteinander umgehen. In dem letzten Teil zeigen sie auch einfach wie gut sie zueinander passen und das sie durch gute und schlechte Zeiten gehen. Wie Mia mit der posttraumatischen Belastungsstörung von Wes umgegangen ist, hätten wahrscheinlich nicht viele gekonnt. Aber deren Liebe wurde in diesem Buch nochmal deutlich und schön beschrieben. Und es ist so schön zu lesen, wie sehr Wes alles dafür gibt damit Mia glücklich ist. Ein bemerkenswerter Mann.

    Mia's Bruder und ihre Schwester und Ginelle sind unglaubliche Menschen die sie da an ihrer Seite hat. Selbst bei zum Teil fragwürdigen Entscheidungen stehen sie hinter ihr und sind für sie da. Alle haben zueinander ein unglaublich enges Verhältnis und jeder wird einfach so akzeptiert wie er ist. Hier wird ein wirklich starker Familienzusammenhalt beschrieben. Und auch das Freunde ebenfalls Familie sind. 

    Auf Mia's Vater war ich am Ende wirklich ein wenig sauer und konnte wirklich verstehen, warum Mia ihre Entscheidungen so getroffen hat. Ich kann verstehen, dass er es nicht leicht hatte nach dem Koma und mit den ganzen Informationen die auf ihn eingeprasselt haben, aber !!

    Achtung kleiner Spoiler (Absatz sonst überspringen):

    Nicht auf Mia's Hochzeit aufzutauchen ist echt unter aller sau. Sie hat so viel für ihn getan und hat sich so den Hintern aufgerissen und das ist der Dank. Aus meiner Sicht hat sie alles richtig gemacht, indem sie sich von den Leuten fern hält die ihr nicht gut tun. 


    Also insgesamt so einige Auf und Ab´s mit der Reihe gehabt, aber ich finde das es auch einfach Geschmackssache ist und die Reihe als Story betrachtet gut gelungen ist. Deswegen gebe ich der Reihe insgesamt trotzdem vier Sterne. Es gibt einiges zu schmunzeln und auch viele Gefühle werden in der ganzen Reihe vermittelt und vor allem auch kleine messages ( was ich immer sehr schön finde). Ich brauchte auch keine Pause vom Buch, weil es mich zu sehr gestört hat oder so. 


    Ich kann jedem diese Reihe empfehlen, der:

    - mal in die Welt eines Escort-girl blicken möchte

    - viele verschiedene tolle und kreative Protagonisten kennen lernen möchte

    - auf viele Sex in Büchern steht :D

    - aber auch auf viele Gefühle und Gefühlschaos

    - eine starke Hauptprotagonistin mit einer schweren Vergangenheit und ihre

      Entwicklung erleben möchte 





  18. Cover des Buches Dream Again (ISBN: 9783736311879)
    Mona Kasten

    Dream Again

     (521)
    Aktuelle Rezension von: ReaderButterfly

    Der große Traum von Jude Livingston Schauspielerin zu werden ist gescheitert. Pleite kehrt sie nach Woodshill zurück, wo sie bei ihrem Bruder einzieht. Dort trifft sie nicht nur auf Ezra, sondern auch auf Blake mit dem sie einmal zusammen gewesen ist und der ihr die Trennung nicht verziehen hat. Von dem Blake den sie kannte ist nicht mehr viel übrig, denn eine Verletzung setzt ihm schwer zu. Blake und Jude gehen sich aus dem Weg, um Blake nicht sauer zu machen und es so besser für beide ist. In der WG laufen sie sich immer wieder über den Weg und beide merken, dass die Gefühle von damals noch immer da sind.


    Die Again-Reihe geht zu Ende. Ich war gespannt was mich im letzten Teil erwartet und ob es mir genau so gut gefallen wird wie die Bände davor.

    Ich hab ein bisschen gebraucht bis mir Jude sympathisch wurde. Teilweise hab ich mich gefragt was sie jetzt machen möchte. Ihr Traum hat sich nicht erfüllt, aber warum wollte sie nicht etwas anderes machen? Ich hab sie teilweise nicht verstanden und konnte ihre Handlungen nicht nachvollziehen. So wurde natürlich die Spannung aufrechterhalten, auch wenn es den Effekt bei mir nicht hatte. Erst am Ende, als aufgelöst wurde, was mit ihr geschehen ist, hab ich das ganze dann verstanden und konnte sie besser verstehen. Da das ganze erst auf den letzten 50-100 Seiten geschehen ist, hatte ich danach fast ein schlechtes Gewissen, weil ich immer dachte warum führt sie sich so auf.

    Blake fand ich als Protagonist besser, als Jude. Zwar war er frustriert, wegen seiner Verletzung, aber er ging meiner Meinung nach besser damit um, als Jude.

    Außerdem hat mir das Woodshill Flair gefehlt. Zwar hatten vorherige Personen einen Auftritt, aber das Collegeleben oder der Ort selbst waren so gut wie gar nicht vorhanden. Ich hatte eher das Gefühl einen Spinn-Off zu lesen, wegen der fehlenden Woodshill-Athmosphäre.

    Trotzdem war das Buch nicht schlecht, auch wenn es sich etwas gezogen hat und nicht wirklich viel passiert.

  19. Cover des Buches Kein Rockstar für eine Nacht (ISBN: 9783802595035)
    Kylie Scott

    Kein Rockstar für eine Nacht

     (636)
    Aktuelle Rezension von: Chrisi3006

    Als Evelyn am Morgen ihres 21-ten Geburtstags neben einem fremden Mann erwacht, hat sie einen kompletten Filmriss. Dabei wollte sie nur in ihren Geburtstag hinein feiern und das gemeinsam mit ihrer besten Freundin Lauren und wo geht das besser als in Las Vegas. Doch plötzlich ist die junge Architektur-Studentin verheiratet und das mit dem weltberühmten Rockstar David Ferris. Völlig unter Schock, realisiert sie was sie getan hat, wobei das Namenstattoo auf ihrem Po noch ihr kleinstes Problem ist. Denn die Presse hat Wind von der Hochzeit bekommen und empfängt sie bei ihrer Rückkehr bereits. 

    David hingegen lässt erstmal das Arschloch heraushängen, und erst später erfahren wir warum er so handelt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, wollen die beiden ihrer spontanen Ehe eine Chance geben, doch David hat Geheimnisse und eine noch nicht verarbeitet Vergangenheit, die alles erschweren.

    Die Autorin hat einen flüssigen und sehr humorvollen Schreibstil, mehr als einmal musste ich über die Charaktere und ihre Äußerungen lachen. Vor allem Mal ist auf seine Art besonders. Ich freu mich sehr auf die weiteren Bände der Reihe.

  20. Cover des Buches DARK LOVE - Dich darf ich nicht begehren (ISBN: 9783453270657)
    Estelle Maskame

    DARK LOVE - Dich darf ich nicht begehren

     (555)
    Aktuelle Rezension von: princess_butterfly

    Dark Love: Dich darf ich nicht begehren

    Estelle Maskame


    Klappentext:

    Werden sich Eden und Tyler wiederfinden – oder für immer verlieren?

    Zwischen Tyler und Eden war es von Anfang an die große Liebe - tief, echt und kompromisslos. Als Tyler einfach abhaut, weil er den Konflikt mit seiner Familie nicht erträgt, ist Eden tief verletzt. Um Tyler endgültig zu vergessen, geht sie zum Studium nach Chicago und stürzt sich sogar in eine halbherzige Beziehung zu einem anderen Jungen. Doch kaum steht sie Tyler in den Semesterferien wieder gegenüber, muss Eden feststellen: Sie kommt einfach nicht über ihn hinweg. Und Tyler geht es genauso, ob er will oder nicht. Wird er nun endlich über seinen Schatten springen und sich zu Eden bekennen, koste es, was es wolle?


    Meine Meinung:

    Nach dem plötzlichen Ende von Band 2 konnte ich es nicht erwarten endlich den dritten und damit letzten Band der Dark Love Reihe zu lesen. Ich musste einfach wissen wie es mit Tyler und Eden weiter geht, doch leider hat mich dieser Band enttäuscht.

    Da ich den zweiten Teil, bis auf das Ende, schon sehr schwach fand, dacht ich der dritte Teil wäre anders und würde mich mehr fesseln. Aber wie sich herausgestellt hat, war es meines Erachtens der schlechteste Teil dieser Buchreihe.

    Die Geschichte von den Stiefgeschwistern Tyler und Eden, die sich ineinander verlieben, fand ich sehr besonders und mal etwas komplett anderes als was ich sonst aus Büchern kenne. Das es wegen dieser Beziehung viele Auseinandersetzungen, Streit und Meinungsverschiedenheiten gab, habe ich am Anfang nicht ganz verstanden. Was ist so schlimm daran? Sie sind ja nicht Blutsverwand. Einige Protagonisten konnte ich, durch deren negative Meinung dazu, nicht ganz verstehen. Ich habe mich aber im Laufe der Geschichte damit abgefunden und versucht nicht weiter beirren zu lassen.

    Der Klappentext hat mich allerding sehr verwundert. Welche halbherzige Beziehung geht Eden ein? Kommt da überhaupt was im Buch darin vor? Nicht das ich wüsste...

    Auch diese riesigen Zeitsprünge von einem Jahr finde ich sehr unnötig. Eden hat sich Jahr für Jahr kein bisschen verbessert und ihre besserwisserische, eifersüchtige und teilweise sehr kindische Art hat mich zum Ende hin nur noch genervt. Ich glaub Tyler ist derjenige der Erwachsen und Verantwortungsbewusst geworden ist, er hat sich verändert und versucht aus seinen Fehlern zu lernen. Was man von Eden leider überhaupt nicht sagen kann.

    In vielen Situationen war ich einfach nur verwirrt. Das die Beziehung von Eden und ihrem Vater so ausartet, damit hätte ich nie gerechnet und fand es teilweise einfach nur sehr unwirklich. Seine Tochter derart zu hassen, anzubrüllen und wie Dreck zu behandeln fand ich nicht angemessen und sehr übertrieben. Auch der eigentliche Grund am Ende des Buches war mir nicht einleuchtend. Manchmal zweifle ich bei den beiden etwas am gesunden Menschenverstand und frage mich warum sie nicht wie normale Leute mit einander reden können. Gerade Edens Vater sollte doch dazu fähig sein und sich nicht wie ein dreijähriges Kind aufführen. 

    Das es zu einem Happy End von T & E kommt habe ich gehofft. Generell scheinen die beiden ja nur Glück zu haben. Alle Konflikte und Probleme lösen sich plötzlich auf. Warum dann vorher das ganze Drama, wenn doch alles perfekt ist? Die Erotik und die Anziehung der beiden hat leider auch nachgelassen. Was hat das noch mit Dark Love und dich darf ich nicht begehren zu tun?

    Die Geschichte hatte natürlich auch schöne Stellen. Ich konnte oft einfach nur lachen und mitfühlen. Auch die ausführlichen und detailreichen Erklärungen der Städte und der Umgebungen fand ich toll. Man hat sich gefühlt als wäre man schon einmal dort gewesen und hätte selbst alles gesehen und miterlebt. Der Schreibstiel von Estelle war wie immer perfekt. Es war flüssig, leicht und super angenehm zu lesen.

    Trotz dessen fand ich den letzten Teil einfach nur unnötig. Ein einziges Buch hätte die Story auch komplett untergebracht, dadurch wären die langatmigen und langweiligen Stellen erspart geblieben.

    Das Buch hat die komplette Dark Love Reihe aufgewühlt. Die nachfolgenden Teile wurden einfach immer schlechter. Wirklich schade, da ich die Grundidee und Umsetzung in Band 1 wirklich sehr gut fand.

    Deshalb von mir 2 von 5 Sternen

  21. Cover des Buches I Am Death - Der Totmacher (ISBN: 9783548287133)
    Chris Carter

    I Am Death - Der Totmacher

     (436)
    Aktuelle Rezension von: buecherhexe-nele

    Ich habe das Buch vor einigen Jahren geschenkt bekommen und immer wieder vor mir hergeschoben. Jetzt, nachdem ich es gelesen habe, wünschte ich, ich hätte es schon eher getan.

    Der Thriller ist so genial geschrieben, dass ich gar nicht mehr aufhören konnte, zu lesen. Die Spannung hielt von der ersten bis zur letzten Seite an und der Schreibstil Carters ist unglaublich fesselnd.

    Das Buch ist zugegebener Maßen nicht für jedermann, da es sehr detailliert beschreibt, wie die Leichen des Serienkillers ermordet und drapiert werden. Gerade das fand ich allerdings besonders an diesem Buch, da es das Gefühl beim Lesen nur noch verstärkt hat. Ich habe mich geekelt, habe Gänsehaut bekommen, mitgerätselt, wer der Killer ist und mich in die Irre führen lassen. Alles Dinge, die einen guten Thriller ausmachen.  

    Sehr interessant ist außerdem, dass die Erzählperspektive ständig wechselt und nicht nur über die Kommissare, sondern auch über die Opfer und den Killer selbst berichtet wird.

    Die Charakterzüge sind sehr gut gezeichnet und vor allem die des Killers sind sehr geschickt gewählt. Besonders die Mordmotive sind sehr überzeugend, vermutlich, weil der Autor selbst Erfahrungen in der Kriminalpsychologie gesammelt hat.

    Mich hat das Buch voll überzeugt und das nächste Buch des Autors liegt bereits auf meinem SUB!

  22. Cover des Buches Der Knochenbrecher (ISBN: 9783548284217)
    Chris Carter

    Der Knochenbrecher

     (824)
    Aktuelle Rezension von: Sabrina1988

    Schwer zum weglegen, bin begeistert. Nichts für schwache Nerven

  23. Cover des Buches Death Call - Er bringt den Tod (ISBN: 9783548289526)
    Chris Carter

    Death Call - Er bringt den Tod

     (344)
    Aktuelle Rezension von: ChrischiD

    Er studiert seine Opfer, er dringt in ihre Privatsphäre ein, er macht ihnen Hoffnung, und doch ist es nur ein perfides Spiel. Er macht keine Fehler, alles ist von Anfang bis Ende durchdacht, seine große Stärke: Geduld. Doch wie soll die UV-Einheit ihm dann auf die Spur kommen, um dem Morden ein Ende zu setzen?

    Es sind grausame Tatorte – jawohl, Mehrzahl – an die Robert Hunter und sein Team gerufen werden. Eine bizarre Mordserie, die einerseits ein Muster erkennen lässt, dann aber doch wieder absolut undurchdringlich erscheint. Ob man es womöglich doch mit mehr als einem Täter zu tun hat? Ob der Brutalität möchte man sich am liebsten vom Geschehen abwenden, doch irgendetwas zieht den Leser immer wieder in den Bann, so dass es nicht einmal möglich ist die Lektüre zur Seite zu legen.

    Die Ermittlungen kommen nur schleppend in Gang, was allerdings weniger an den Fähigkeiten der Kommissare, sondern vielmehr an der Finesse des Täters liegt. Er ist immer mindestens einen Schritt weiter als alle anderen, ist wachsam und versteht sich darauf nicht aufzufallen. Im Normalfall würde man einem Charakter mit diesen Eigenschaften seinen Respekt zollen, im Hinblick auf die Grausamkeiten löst sich dies verständlicherweise in Wohlgefallen auf. Umso eifriger hält man sich gerne an Robert Hunter, der einen absolut feinen und wachen Geist besitzt, trotz zeitweiser Unruhe.

    Sprachlich sehr eingängig, bleibt dem Leser kaum anderes übrig als regelrecht durch die Seiten zu fliegen. Die Spannung, wenngleich zumeist auf solidem Niveau, kann nicht immer gehalten werden, dafür gerät der eigentliche Fall zuweilen zu sehr in den Hintergrund, wenn es ermittlungstechnisch wieder einmal stockt. Trotz allem ist und bleibt die vorherrschende Atmosphäre durchgängig angespannt und aufgeladen, man weiß nie wann sich das nächste Gewitter entlädt. Ein noch engeres Zusammenspiel aller Elemente und nicht nur das Grundgerüst wäre perfekt.

    Chris Carter greift verschiedene Aspekte des menschlichen und sozialen Miteinanders auf, die sich erst im Laufe des Geschehens mit den Ereignissen verbinden lassen. So bekommt man durchaus noch einmal einen anderen Blick auf das Gelesene, wenn man es im Nachhinein einmal Revue passieren lässt.

  24. Cover des Buches Der Junge, der Träume schenkte (ISBN: 9783404160617)
    Luca Di Fulvio

    Der Junge, der Träume schenkte

     (1.114)
    Aktuelle Rezension von: Peter_Pilz

    Der Titel verspricht einen positiven Inhalt, auch der Klappentext des Buches lässt eher an einen Aufbruch in der neuen Welt Anfangs des 20. Jahrhunderts glauben. Es werden mehrere Personen, teilweise in verschiedenen Jahrzehnten, zwischen welchen hin- und hergesprungen wird, beschrieben. Alles befremdlich, beängstigend, Vergewaltigungen, unpersönlicher Sex, Mord, Verstümmelung, Traumatisierung, Psychopathie, Erniedrigung. Ich habe es nach fast 300 Seiten abgebrochen und kann es nicht empfehlen. Zwei Sterne nur deswegen, weil es ja nach 300 Seiten eventuell doch noch ein gutes Buch werden kann. Meines Erachtens muss ein Buch allerdings nach spätestens 40 Seiten inhaltlich auf eine klare Linie kommen, mittel derer ich es beurteilen kann.

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