Bücher mit dem Tag "loss"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "loss" gekennzeichnet haben.

35 Bücher

  1. Cover des Buches The Goldfinch (ISBN: 9780349139630)
    Donna Tartt

    The Goldfinch

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Ann-Sophilius

    Wo fange ich nur an? 

    Dieses Buch hat mir wahrhaftig den Boden unter den Füßen genommen. Aber ich denke, eine Geschichte, die beinahe 800 Seiten knackt, MUSS intensiv Und emotional desaströs sein. 

    Die Lebensgeschichte Theodore Decker`s ist - gelinde gesagt - zutiefst dramatisch. Terroranschlag, Vollwaise, Drogen, Alkohol, Angstzustände und eine Liebe, die so niemals geschehen wird...kann ein Mensch mehr verkraften? Lange habe ich dem Bild „Der Distelfink“ nicht wirklich die Aufmerksamkeit geschenkt, die nötig gewesen wäre, wie sich nun zu Ende der Geschichte herausgestellt hat. Die Tagebucheinträge und die wahnsinnigen Verläufe von Theos Leben hier in einigen Zeilen zu skizzieren, würde dem Buch nicht gerecht werden. Manche Bücher lassen einen derart erschüttert und sprachlos zurück, dass die Worte zunächst nicht gefunden werden möchten, um darüber zu sprechen. Dieses Buch von Donna Tartt ist eines dieser Bücher...und doch kann ich jedem, der jemals auf diese Geschichte stoßen wird, nur ans Herz legen, diese zu lesen, die es wirklich jede Seite, sei es auch noch so detailliert beschrieben, wert ist gelesen zu werden. Eine Geschichte, die wahrhaft davon lebt, dass sie wirklich jede Kleinigkeit über Seiten lang verwebt, mit den zufälligsten Begebenheiten (so scheint es nunmal zunächst), die sich als wahrhaft schicksalhaft erweisen und nebenbei meine Liebe für Kunstgeschichte wieder neu entfacht hat.

    Ich werde noch lange über dieses Buch nachdenken, welches mich mit jeder Faser meines Körpers auf das höchste gefordert hat. Wer Lust hat auf leichte Kost, ist hier fehl am Platz, wird jedoch mit einer der unglaublichsten Geschichten belohnt, wenn er/sie sich darauf einlässt. Einzig und alleine sollte sich der/die Leser*in im Voraus überlegen, ob er/sie das Buch auf englisch oder deutsch lesen möchte. Ich für meinen Teil habe das Buch im Original gelesen und möchte nun zu guter Letzt jedem auf dem Weg geben, der eventuell auch mit dieser Ausgabe liebäugelt, dass das sprachliche Level sehr hoch ist und man stellenweise sehr gefordert ist und eventuell manche Passagen mehrmals lesen muss, um zu verstehen, um was es sich nun handelt. (Ich habe einen 7.5 IELTS was Englisch C1 entspricht {als kleiner Anhaltspunkt})

    Und nun zu guter Letzt ein Zitat, welches wie ich finde, ein wenig dem gesamten Buch entspricht: 

    “You see one painting. I see another, the art book puts it at another remove still, the lady buying the greeting card at the museum gift shop sees something else entire, and thats not even to mention the people separated from us by time - four hundred years before us, four hundred years after we`re gone - it`ll never strike anybody the same way and the great majority of people it`ll never strike in any deep way at all but - a really great painting is fluid enough to work its way into the mind and heart through all kinds of different angles, in ways that are unique and very particular. Yours, yours. I was painted for you.” 


  2. Cover des Buches We Are Okay (ISBN: 9780735232013)
    Nina LaCour

    We Are Okay

     (27)
    Aktuelle Rezension von: laraantonia

    MEINE MEINUNG
    Schon vor einer ganzen Weile habe ich das Buch auf Goodreads entdeckt und mich gleich in das Cover verliebt. Auch der Klappentext klang ganz interessant, doch nach dem Kauf wurde das Buch erstmal knapp ein Jahr ins Regal verbannt. Als dann die deutsche Übersetzung erschienen ist und ich von allen Seiten nur gutes gehört habe, habe ich mich endlich dazu aufgerafft, dieses Buch zu lesen.

    Der Klappentext des englischen Taschenbuches verrät weitaus weniger, als der deutsche, weswegen ich kaum wusste, worauf ich mich einlassen würde. Ich kann schon mal im Voraus sagen, dass ich die Version des englischen Verlages mehr mag, da ich so mit dem Lesen mehr überrascht wurde.

    Aber fangen wir von vorne an, bevor ich schon das Ende vorweg nehme. Marin ist ein junges Mädchen, das schon jetzt schwere Verluste in ihrem Leben erfahren hat und gerade nach dem Letzten aus ihrem alten Leben flieht. Sie lässt ihre Vergangenheit zurück und damit auch ihre beste Freundin, ihre Seelenverwandte, Mabel. Doch nun sind Winterferien und Mabel wird Marin in ihrem verlassenen Studentenwohnheim besuchen, womit die Vergangenheit sie wieder einholen wird.

    Der Roman ist in der Ich-Form aus Marins Perspektive geschrieben worden und wechselt zwischen der Vergangenheit – vor dem bisher unbekannten Erlebnis – und der Gegenwart. Nina LaCours Schreibstil hat mich von der ersten Seite an fesseln und einnehmen können. Sie schreibt sehr poetisch emotional, sodass ich mich sofort in die Geschichte einfühlen konnte.

    Marin hat wie gesagt gerade erst einen Schicksalsschlag erlitten und versucht nun, sich von all dem zu distanzieren. Ihr Zimmer im Studentenwohnheim ist eher praktikabel, als gemütlich und heimisch eingerichtet, sie redet mit niemandem über ihr „vorheriges“ Leben und lässt sich von den Tagen mitziehen. Nur Mabel, ihre beste Freundin – oder auch sogar mehr als nur das – konfrontiert sie nun mit der Vergangenheit und bringt Mabel dazu, sich endlich damit zu beschäftigen. Im Gegensatz dazu lernen wir gleichzeitig die unbeschwerte Marin vor dem Ereignissen kennen und erfahren nach und nach immer mehr über sie und das, was sie so aus dem Leben gerissen hat.

    LaCour hat die wohl unterschiedlichsten Stimmungen perfekt einfangen können. Die Vergangenheit spielt im perfekt scheinenden Sommer kurz vor dem Uni-Beginn, in dem Marin und ihre Freunde einfach ihr Leben genießen. Die Sonne scheint, das Meer glitzert und alles scheint unbeschwert.
    Im Gegensatz dazu spielt die Gegenwart, nachdem Marins Leben sich um 180 Grad gedreht hat, im Winter. In der dunklen und kalten Jahreszeit, in der sich all ihre Uni-Freunde auf den Weg zu ihren Familien gemacht haben und sie nun allein im Studentenwohnheim ist.
    Diese Unterstützung der Stimmung durch die Jahreszeiten hat mir wahnsinnig gut gefallen, auch wenn sie sehr unterschwellig passiert und mir tatsächlich erst auf den letzten Seiten bewusst geworden ist.
    Die grundlegende Stimmung ist also durchmischt, allgemein doch sehr melancholisch, traurig und ergreifend, was mich sehr mitnehmen konnte.

    Die Verbindung zwischen Marin und Mabel hat mir sehr gut gefallen. Sie ist nicht zu eindeutig, auch wenn klar wird, dass die zwei mehr als nur Freundschaft verbindet. Seelenverwandtschaft und auch romantische Liebe würde das ganze schon eher treffen, obwohl die zwei sich da vermutlich selbst nicht ganz sicher sind. Sicher ist aber, dass sie einander vertrauen und füreinander da sind, ich habe die zwei zusammen absolut geliebt.

    Insgesamt steht das Thema Trauerbewältigung hier an erster Stelle. Es wird gezeigt, wie ein Mensch aus dem Leben geworfen wird, trauert, sich zurück zieht und versucht irgendwie durch die Tage zu kommen. Immer wieder wurde mir hier das Herz zerrissen und so oft hätte ich Marin gerne in die Arme genommen und auf die richtige Spur zurück gebracht, doch so schnell und einfach ist das einfach nicht möglich, wie LaCour sehr schön darstellen konnte.


    Insgesamt geht es hier nicht um große und spannende Höhepunkte, sondern um die Gefühle der Protagonisten und das, was sie erleben. Um etwas alltägliches, das jedem von uns passieren kann und nicht, um das außergewöhnlichste, was es nur noch schöner gemacht hat.

    Dennoch habe mich immer wieder überraschen lassen, als ich mit Mabel gemeinsam die ganze Geschichte von Marin erfahren konnte.

    FAZIT
    Obwohl das Buch wirklich nicht dick ist, hat es mich absolut einnehmen und begeistern können. Ihre poetische, sowie emotionale Sprache hat mich gefesselt und die Protagonisten haben mich faszinieren können. Es ist ein ruhiges Buch, das doch aufregend ist. Mein erstes Buch von Nina LaCour, aber definitiv nicht mein letztes!

  3. Cover des Buches Extremely Loud and Incredibly Close (ISBN: 9780141012698)
    Jonathan Safran Foer

    Extremely Loud and Incredibly Close

     (270)
    Aktuelle Rezension von: Hamburgerin
    Dieses Buch ist ein Kunstwerk. Fotos, Seiten, auf denen nur ein Satz zu lesen ist, leere Seiten, ein Zahlencode, der Gefühle ausdrückt oder das Daumenkino am Ende des Buches - all das habe ich nicht als effekthascherische Masche empfunden, sondern als kreative Darstellungsform, die hervorragend zur Geschichte passt. 


    Darin geht es um den 9-jährigen Oscar Schell, dessen Vater am 11. September ums Leben kam. Oscar findet unter den Sachen seines Vaters einen Schlüssel und macht sich nun  auf, das passende Schloss zu finden. Eine schwierige Aufgabe, aber sie hilft ihm, seine Trauer zu bewältigen. 


    Oscar, ein liebenswerter Knirps und Klugscheißer, lernt New York und eine Menge Leute kennen. Der Leser lernt seine Familie kennen, vielmehr die Geschichte seiner jüdischen Großeltern, die die Kriegstage in Dresden erlebten. 


    So kreativ wie die Aufmachung ist Foers Schreibstil - ohne dabei gewollt anders zu wirken. Foer gelingt es, dramatische und traurige Ereignisse so unsentimental wie gefühlvoll zu verpacken, dabei die Spannung zu halten und dazu noch witzig zu sein. 


    Ich habe jede Zeile genossen, habe mich gefreut, Familie Schell und besonders den kleinen Oscar kennen zu lernen. Ein ungewöhnliches, brillantes Leseerlebnis.
  4. Cover des Buches The Seven Deaths of Evelyn Hardcastle (ISBN: 9781408889541)
    Stuart Turton

    The Seven Deaths of Evelyn Hardcastle

     (17)
    Aktuelle Rezension von: TashaWinter
    Sind acht Leben genug, wenn man versuchen muss, ein weiteres Menschenleben zu retten oder zumindest einen Mord aufzuklären? Besonders dann, wenn man in diesen acht verschiedenen Körpern immer nur jeweils den selben Tag wieder von vorne erlebt? 
    Ich fand "The Seven Deaths or Evelyn Hardcastle" so mitreißend wie schon lange kein Buch mehr und habe es regelrecht verschlungen. Immer habe ich mich darauf gefreut weiterlesen zu können und war gespannt darauf, in welchen Körper der Protagonist als nächstes erwacht. Die finstere Atmosphäre von Blackheath fand ich unheimlich gut beschrieben und der behandelte Kriminalfall war vielschichtig und gut durchdacht. Ganz besonders interessant fand ich es zu lesen, wie der Protagonist sich in den unterschiedlichen Körpern, die er bewohnt fühlt und auch wie er sich jeweils verhält. 
    Das Buch ist unglaublich komplex, wie man sich ja vorstellen kann, wenn acht Mal der gleiche Tag aus anderer Sicht erzählt wird. Dennoch fand ich es fast nie verwirrend, sondern immer nachvollziehbar und an keiner Stelle langweilig. Am Ende waren es mir fast ein paar zu viele Wendungen, aber ansonsten habe ich wirklich nichts auszusetzen, außer, dass ich es gerne ewig weitergelesen hätte. Absolute Empfehlung.
  5. Cover des Buches Troubled Blood (Cormoran Strike 5) (ISBN: 9780751579932)
    Robert Galbraith

    Troubled Blood (Cormoran Strike 5)

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Dagi_KnoHa

    The latest Cormoran Strike novel "Troubled Blood" continues the frame story of Robyn and Strike, including a nasty divorce, lots of emotions and a struggle with everyday life and family. 

    The crime novel introduces one major case, but also features several smaller cases that are dealt with by the detective agency parallely. The major case is a so called "Cold Case", the first for the agency. A woman who disappeared 40 years ago should be found. Strike and Robyn have to deal with many leads, amongst them lunatic scribbles by an ill police detective who first had to deal with the missing person. 

    While the previous Strike novels didn't lack adrenaline, chases and hospitalizations, this fifth installment was not such a rush but more a psychological study with many clues to follow.

    At times I thought of the novel as being streched out too long, however, all in all I really enjoyed it a lot. Again, as in the previous novels, I was totally surprised by its ending (which of course I will not go into detail here).

    I recommend this book to people who love detective stories, cold cases and a trip into the world of astrology. 

  6. Cover des Buches PS, I Love You (ISBN: 9780007258925)
    Cecelia Ahern

    PS, I Love You

     (237)
    Aktuelle Rezension von: Claudia_de_Mora

    Holly und Gerry wollten für den Rest ihres Lebens zusammenbleiben. Doch dann erkrankt Gerry schwer und stirbt zuletzt am Gerhintumor. Holly kann sich ein Leben ohne Gerry gar nicht vorstellen und weiss nicht, wie sie ohne ihn weiterleben soll. Dann entdeckt sie, dass Gerry während seiner letzten Tage Briefe mit Aufgaben für sie geschreiben hat. Nach und nach findet sie dank Gerry in ein neues Leben zurück.

    "PS, I love you" ist ein berührender, gefühlsvoller Liebesroman. Es ist sehr schwierig, einen lieben Mensch zu verlieren. Über das Thema Tod wird in diesem Liebesroman so rührend aber auch schmerzhaft geschrieben, dass einem manchmal das Herz zu zerreisen droht.

    Holly hat eine sehr nette Familie und sehr liebe Freundinnen. Durch den Tod von Gerry wird ihr auch bewusst, welche ihre wahren Freunde sind. Zusammen mit ihnen erlebt sie Höhen und Tiefen. Sie ist eigentlich nie alleine, jedoch ist es nur verständlich, dass sie sich auch zurückzieht. Um einen Tod zu verarbeiten, ist Trauer sehr wichtig. Es ist ein Prozess, der bei jedem anders verläuft.

    Es ist sehr rührend, wie Gerry die Briefe mit den Aufgaben an Holly geschrieben hat. Er hat sich viele Gedanken gemacht, wie Holly es ergehen wird, wenn er einmal nicht mehr da ist. Er kennt Holly auch sehr gut. Sie sind nicht nur ein Liebespaar, sie sind auch beste Freunde.

    Ein bisschen Schmunzeln musste ich bei den Szenen, wenn es um die Arbeit ging. Mir schien es, dass weder Hollys Freundinnen ihre Arbeit mögen noch sie selber je eine Arbeitsstelle gemocht hat. Als Holly jedoch eine neue Stelle findet, blüht sie darin richtig auf.

    Ein überhaus berührender und gefühlsvoller Liebesroman. Für mich ist "PS, I love you" der beste Roman von Cecelia Ahern.

  7. Cover des Buches The Curious Incident of the Dog in the Night-time (ISBN: 9781782953463)
    Mark Haddon

    The Curious Incident of the Dog in the Night-time

     (449)
    Aktuelle Rezension von: histeriker
    Inhalt:
    Christopher findet im Garten der Nachbarin einen toten Hund. Er beschließt rauszufinden, wer den Hund getötet hat und darüber ein Buch zu schreiben.

    Bewertung:
    Ich bin um dieses Buch sehr lange geschlichen, weil so ein Hype drumherum entstanden ist, dass ich es irgendwie gar nicht lesen wollte. Ich bin aber zufrieden, dass ich es getan habe.
    Der Stil des Buches ist ungewöhnlich, was natürlich dem Erzähler geschuldet ist, ein ungewöhnlicher Junge, kann nicht in einem gewöhnlichen Stil schreiben. Ich finde es aber sehr authentisch und auch sehr gut gelungen, man kann sich schon durch den Stil in die Welt des Protagonisten reinversetzen. Dadurch wird es dem Leser sehr viel leichter gemacht.
    Dadurch dass es ein Jugendbuch ist, ist die englische Sprache auch nicht komplex und gut lesbar. Ich hatte wirklich keine Probleme und ich würde sagen, dass es auch ein durchdchnittlicher Jugendlicher mit normalen englischen Wortsachtz schaffen kann.
    Die Geschichte ist auch sehr interessant, man denkt am Anfang, dass es langweil ist, es entwickelt sich aber zu etwas anderen, als man erwartet hat. Und das im positiven Sinne.
    Was mich etwas eingeschränkt hat, war dass die Perspektive teilweise sehr einschränkt, einige Sachen wären mit einem anderen Erzähler etwas klarer und verständlicher, aber darum schien es in diesem Buch nicht wirklich zu gehen.
    Eine Empfehlung von mir!
  8. Cover des Buches Grief is the Thing with Feathers (ISBN: 9780571327232)
    Max Porter

    Grief is the Thing with Feathers

     (11)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly

    London. There are these two young boys, too young to face the depth and consequences of a final loss, but old enough to see, hear and feel the father suffer the grief over his own loss. There are too many doors, too many walls, to find a common way to feel sad, to cry or to give a smile to each other by sharing memories of their beloved mum and partner. It comes, Crow finds these grieving boys and dad and he grabs the chance of being the healer, the supporter, a babysitter and rough partner in crime againgst the deepest sadness.

    Max Porters concept maybe deep black, playing with the readers’ point of pain, but it is written with a heart full of deep emotions, humour behind tears and a lot of hopefulness. A book to think & talk about.

  9. Cover des Buches The Book of Tomorrow (ISBN: 9780007233717)
    Cecelia Ahern

    The Book of Tomorrow

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Robsi

    Fakten zum Buch

    Autorin: Cecelia Ahern

    Seitenanzahl: 336

    Verlag: Harper Collins

    Klappentext

    The magical and mesmerising story of how tomorrow can change what happens today. Tamara Goodwin has always got everything she's ever wanted. Born into a family of wealth, she grew up in a mansion with its own private beach, a wardrobe full of designer clothes and all that a girl could ever wish for. She's always lived in the here and now, never giving a second thought to tomorrow. But then suddenly her dad is gone and life for Tamara and her mother changes forever. Left with a mountain of debt, they have no choice but to sell everything they own and move to the country. Nestled next to Kilsaney Castle, their gatehouse is a world away from Tamara's childhood. With her mother shut away with grief, and her aunt busy tending to her, Tamara is lonely and bored and longs to return to Dublin. When a travelling library passes through Kilsaney Demesne, Tamara is intrigued. Her eyes rest on a mysterious large leather bound tome locked with a gold clasp and padlock. What she discovers within the pages takes her breath away and shakes her world to its' core.

    Meine Meinung

    Bezaubert hat mich vor allem das wunderschöne Cover. Inmitten eines goldenen Rahmens und auf pinkem Grund finden sich ein Schloss und ein Schlüssel, zusätzlich tanzen Sterne um das Schloss herum. Genauso wunderschön und mysteriös wie das Cover ist auch die Geschichte dahinter.

    Tamara ist ein sechzehnjähriges Mädchen, das alles hat und dementsprechend auftritt: Ohne Rücksicht auf Verluste versucht sie alles zu bekommen, wonach ihr der Sinn steht und geschieht dies nicht, wird sie schnell aggressiv. Mit ihren Freundinnen Zoey und Laura wird über Mitschülerinnen gelästert und um Aufmerksamkeit gebuhlt. Das typische Upper Class Mädchen eben. Aus ihrer Sicht wird die Geschichte erzählt und währenddessen macht sie eine unglaubliche Wandlung durch. Sie erkennt, was wirklich wichtig im Leben ist, was sie an ihrem Verhalten ändern muss und trennt sich schlussendlich sogar von ihren Freundinnen, die ohnehin einen schlechten Einfluss auf sie haben. Mir gefällt, wenn die Protagonist*innen eine klare Entwicklung durch machen und das ist hier gut gelungen.

    Auch der Schreibstil ist meiner Meinung nach gut gelungen. Er ist sehr emotional und durch die gewählte Ich-Perspektive kann man sich gut in Tamara hineinversetzen. Auch in die Umgebung kann man sich gut hineinversetzen und sieht das Schloss vor sich, den Garten und die Kapelle. Besonders gut gefallen hat mir auch der Eindruck, den man von der reisenden Bücherei gewinnt. Buch um Buch stapeln sich dort und Tamara sowie der Fahrer lesen gemeinsam ein Buch, nachdem er fragt, wohin die Reise gehen soll. Denn jedes Buch ist auch immer eine Reise an einen unbekannten Ort oder in eine unbekannte Zeit und ganz besonders das Buch, welches Tamara in der Bücherei findet, ist – zumindest für sie – eine Reise wert.

    Fazit

    Schöne, kurzweilige Geschichte.

  10. Cover des Buches A Tragic Kind of Wonderful (ISBN: 9780008147501)
    Eric Lindstrom

    A Tragic Kind of Wonderful

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches The Favourite (ISBN: 9780993563393)
    S. V. Berlin

    The Favourite

     (1)
    Aktuelle Rezension von: KasiaJaeckel

    Angesprochen durch die Buchbeschreibung als „elegantes Werk über die Natur der Trauer“ fing ich an zu lesen.

    …und hörte leicht entnervt und latent erschöpft nach 140 Seiten wieder auf.

    Pro & Kontra

    Bevor ich anfange über die Aspekte zu schreiben, die letzten Endes zum Leseabbruch geführt haben, ist es mir ein Anliegen diejenigen zu beleuchten, die durchaus gelungen sind.
    Die Autorin beleuchtet Schrittchen für Schrittchen die einzelnen Stationen nach Versterben einer geliebten Person aus drei Perspektiven. Hierzu bedient sie sich dreier Erzähler: Edward – der zutiefst negativ geprägte und machohafte Sohn/Bruder. Dann Isobel – die angeblich snobbistische Tochter/Schwester, die vor Jahrzehnten in die USA ausgewandert ist. Letztlich Julie – die geradezu unterwürfige Lebensgefährtin von Edward.

    Deren Wahrehmung auf einzelne Interaktionen, miteinander sowie mit Dritten, könnte als Psychologielehrbuch dienen. Wie kleine Differenzen in Betonung und aufgesetzter „Brille“ bereits über die Gesamtwahrnehmung einer Situation entscheiden können, wird dem Leser mehr als deutlich. Wo Edward einen vermeintlich abschätzigen Blick wirft aus Wut auf seine Schwester, sieht diese einen nachdenklichen Gesichtsausdruck und interpretiert weiter… und so weiter und so fort. Damit erschöpfen sich auch schon die positiven Aspekte.

    Über dieses Hilfsmittel der drei Erzähler entwickelt sich die Handlung in einem Schneckentempo – vom Todestag zur ersten Nacht ohne die Mutter und dann zu dem Start des Ausräumens, bei dem auch ungeöffnete Briefe und sonstige geheimnisvolle Hinweise auftauchen. Letzteres jedoch greift keine der Figuren auf, alle schleichen schweigend um sich rum… durchaus lebensecht, aber für die Geschichte ein Todesstoß.

    Nach 140 Seiten indirekter Psychoanalyse wäre doch etwas handfeste Aktion angebracht gewesen. Spannendere Wendungen, die den Leser klarer über die Gründe des Familienzerwürfnisses rätseln lassen. Ich genieße es, wenn ein Autor mich auch auf falsche Fährten lockt, ich über Hintergründe grübele, nur um dann neue Hinweise zu erhalten, die mich als Leser wieder in eine neue Denkrichtung treiben… wäre ja vieles machbar. Aber nein. Die Handelnden bei S.V. Berlin schweigen. Packen. Schlafen.

    Schade. Mir jedenfalls ist der Geduldsfaden gerissen und ich lege die Lektüre beiseite. Vielleicht hat ja einer von Euch, liebe Mitleseratten, mehr Ausdauer für Familiengeschichten mit minimalistisch angedeuteten Familiendramen. Mir ist es zu minimalistisch. Geradezu nicht existent.

  12. Cover des Buches How to Be a Good Creature: A Memoir in Thirteen Animals (ISBN: 9780544938328)
    Sy Montgomery

    How to Be a Good Creature: A Memoir in Thirteen Animals

     (1)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly

    Looking at my cat, I deeply feel honoured by him because of his confidence in me. Snuggling here right beside me, sharing tenderness, purring from the bottom of his heart. His meowing talks and his jaunty jumps through the garden, when he comes to welcome me home. Am I a good creature?

    Author, naturalist and adventurer Sy Montgomery was drawn to animals since her childhood. She lived with her parents, two goldfishes and a turtle and the innermost feeling for all the animals around her. Soon came Molly, a scottisch terrier puppy to be complementary to the family. Since then Sy has travelled the world, researching for her films, articles and her books for children and adults. In “How to be a good creature”, Sy reflects on the personalities of thirteen animals and her experiences she made living or meeting them. All these stories tell about life in itself, our feelings of love and loss, the exploration of another species. Sy Montgomery shows that there are much more lessons for us to learn about empathy and respect. To open the eyes for beauty and the circle of life.

    Additionally the layout of the book has to be mentioned. The beautiful illustrations of Rebecca Green and the look and feel of the paper.

  13. Cover des Buches The Darkest Kiss (ISBN: 0373772327)
    Gena Showalter

    The Darkest Kiss

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Mimabano
    ACHTUNG ‼️ Zweiter Teil der Lords of the Underworld - Reihe Gena Showalter hat mich definitiv überzeugt! Ihr Schreibstil hat Wiedererkennungswert und kann mich in den Bann ziehen.Die Charaktere können wirklich überzeugen und man fühlt richtig mit! Kopfkino vom Feinsten, kann ich da nur sagen. Warum ich dann „ nur“ 4 ⭐️⭐️⭐️⭐️ vergebe? Ganz einfach... für die volle Punktzahl darf das Buch einfach keine langatmigen Stellen oder Hänger haben. Auch wenn es hier wenige Schwachstellen sind. Ich kann das Buch sehr empfehlen ( um die ganze Reihe zu empfehlen habe ich zu wenige Teile gelesen. Aber ich wage zu behaupten es könnte ein Renner werden ). Ich freue mich definitiv auf den dritten Teil und bin gespannt wie es weitergeht! KALPPENTEXT : 📖 Doomed to escort the souls of the innocent - and wicked - to their final resting... Lucien walks alone, even among the other Lords of the Underworld. His curse allows him little time or inclination for pleasure. Then Anya arrives. Anya is the goddess of anarchy and chaos, ans she delights in wreaking havoc on Lucien‘s ordered life. But her playfulness hides a dark secret. She may be drawn to the Keeper of Death, but she isn‘t going to let him get too close. When Lucien is ordered by the gods to kill anya, their flirtation becomes a battle - one that can only end when Lucien takes her soul...🥀🥀🥀
  14. Cover des Buches [Over] [by: Margaret Forster] (ISBN: B00AA2JG5S)
    Margaret Forster

    [Over] [by: Margaret Forster]

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Sarah's Key (ISBN: 9781250004345)
    Tatiana de Rosnay

    Sarah's Key

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Angelsammy

    Ich habe mich dazu entschlossen, eine ganze Reihe Rezensionen zu Büchern zu schreiben, die ich allesamt schon vor längerer Zeit gelesen hatte. Aber nachhaltig derart beeindruckt, daß sie sich mir sehr stark ins Gedächtnis eingebrannt haben. Nachdem ich in meiner letzten Rezension ein abscheuliches amerikanisches Verbrechen, das Jack Ketchum in "Evil" beschreibt, geschildert hatte geht es bei diesem Buch um eine andere Art des zwischenmenschlichen Permafrostes.

    Das Buch hat zwei Handlungsebenen. 

    Paris, 1942: Die französische Polizei verhaftet Vater, Mutter und die zehnjährige Sarah. Sie schafft es gerade noch ihren vierjährigen Bruder in größter ( Zeit )Not in einen begehbaren Schrank zu sperren und verspricht ihm, daß sie zurückkommen wird, um ihn zu befreien und dann mitzunehmen. Den Schlüssel bewahrt sie sehr sorgfältig auf. 

    An jenem 16. Juli 1942 wurden viele Juden wie sie im Velodrom d' Hiver eingepfercht, um auf dem Weg ohne Wiederkehr nach Auschwitz deportiert zu werden. Nur Sarah gelingt es zu flüchten, auf mehr oder weniger direktem Weg will sie ihren Bruder befreien ...

    Mai 2002: Julia Jarmond, Amerikanerin, Journalistin, lebt in Paris und soll über den sechzigsten Gedenktag des "Vel d' Hiv" schreiben. Viele Franzosen wollen das Kapitel Vichy - Regime allerdings nicht aufarbeiten oder etwas darüber hören. Nicht wahrhaben, daß Teile der Grand Nation sich ebenso mitschuldig an der Shoa gemacht hatten. Denn trotz gegenteiliger Behauptungen war leider nicht jeder bei der Resistance. 

    Julia stellt bei ihren Recherchen bald fest, daß es zwischen ihr und dem Mädchen Sarah eine Verbindung gibt und daß der tiefe Schmerz bis in die unmittelbare Gegenwart nachwirkt ...

    Ich mußte bei dem Buch mehrmals schlucken. Tränen in den Augen und ein dicker Kloß im Hals.

    Es ist eine Geistesgeschichte. Nicht im Sinne von Spuk und Kettenrasseln, sondern metaphorisch intendiert. 

    Das moderne Paris der Gegenwart ( und nicht nur jene Metropole ) überlagerte jenes von 1942. Aber unter der Firnis der Jetztzeit gehen noch immer die ruhelosen, ungesühnten Geister jener scheinbar fernen Vergangenheit um. 

    Du siehst, hörst und spürst sie für gewöhnlich nicht. Aber das tiefe Trauma des geschundenen Kollektivs der ermordeten Juden und auch all die anderen, die umgebracht wurden, sucht noch immer die nachfolgenden Generationen heim - mehr oder weniger bewußt. 

    Es ist nicht nur das Grauen, Familienangehörige zu verlieren und als eventuell einzig überlebende Person Schuld zu empfinden, daß man nicht auch tot ist. Ebenso kommt hinzu, daß in Frankreich und nicht nur dort ( vor allem Deutschland und ebenso andere Länder ) nahtlos weitergelebt wurde, als ob vor Kriegsende nichts gewesen wäre.

    Wieviele "Kollateralschäden" ( ich benutze bewußt dieses Wort, um die Verharmlosung anzuprangern ) hat DER Genozid noch hervorgebracht? Drogen -, Alkoholsucht, psychische und psychosomatische Erkrankungen, Selbstzerstörung, Aggressionen, Suizide. Diese späten Opfer werden nicht von allen erkannt. Die Epigenetik beweist aber zweifelsfrei, daß Traumata einer bestimmten Generation Folgen für nachfolgende haben, selbst jene, die nicht einmal entfernt von der Shoa tangiert wurden. 

    Es ist ein erschütterndes, bewegendes Buch, emotional packend und von einer ergreifenden Tragik - intensiv und eindringlich. 

    Man muß ja bedenken, daß die Shoa nicht der letzte Genozid aller Zeiten war. Es gab seitdem viele weitere ( The Killing Fields; Hutus und Tutsis; die Massaker der IS; z. B. ), wenn auch nicht von solch einem erschreckend unfaßbar industriellem Ausmaß. 

    Wenn manche sagen, daß sie das Thema nicht mehr hören können und das sei doch ewig her, bitte nochmal nachdenken. Die menschliche Grausamkeit ist nämlich unerschöpflich, ebenso noch in der noch ungeschriebenen ( ? ) Zukunft.

    Großartig verfilmt mit Kristin Scott - Thomas und Aidan Quinn.

  16. Cover des Buches Dead Until Dark (Sookie Stackhouse, Book 1) (ISBN: B002ZNJWGI)
    Charlaine Harris

    Dead Until Dark (Sookie Stackhouse, Book 1)

     (89)
    Aktuelle Rezension von: misspider
    I've read the book early after it was published in 2001, and I loved it. So, naturally, I purchased most of the sequels, but somehow, I never got around to reading them. Now, after the first season of True Blood aired on tv, which I really enjoyed watching, I decided to start all over with the books.
    So I dusted off the first volume and got going, and was surprised to find out that I couldn't remember having read it before. Either I'm getting old and senile, or I was not really into it back then. And instead of the expected "oh, I've definitely read that before" deja vu the second reading was more like a "well, this was not in the tv show, but other scenes are missing in the book" comparison. However, I did enjoy reading the book (again) and I was glad to see the book was not as packed with storylines as True Blood. Instead, it has a pleasant mix of mystery, romance (but not too much, thank you) and action, not to forget its humor.
    I guess back then I also mostly appreciated this book being more complex than the usual vampire romance novels which sprouted like weeds around that time. Of course I am eager to continue with the sequels, so if you'll excuse me now, I have to go for a reading.
  17. Cover des Buches In Her Shadow (ISBN: B07GT84GWZ)
    Mark Edwards

    In Her Shadow

     (1)
    Aktuelle Rezension von: StefanieFreigericht
    Deutsche Fassung am Ende.

    Expectation setting: This (audio) book would not be considered to be a thriller by most, rather a … psychological family drama with high suspense.

    Isabel died almost five years ago in 2013 because she tragically fell from her window. Her husband Dorpak still has does not have another woman in his live but spends his time with sister Nina or his in-laws; Isabel’s mother still cannot enter the house where Dorpak now lives on his own; Isabel’s younger sister Jessica is suffering, but has to keep her family running with husband Will and kids Felix and Olivia. Then suddenly Jessicas four-year-old daughter Olivia starts with a very very strange behavior. She frightens other children, knows details from the path, seems to hide a secret. And why does a grey car follow Jessica? Did Isabel really die from an accident?

    The elements, the suspense, the nested setting – those are despite my categorization of the book common elements of a thriller. I like Mark Edwards’ books a lot, because they have rather uncommon topics - I think it is no spoiler to mention that I would not have expected to find, for example, a #MeToo – topic in this one. The nesting of the solution is typical for Edwards, and with “In her Shadow”, that Matrioshka-principle is very strong: after the first explanation there is another and yet another and… But this would not be the one book by this author I would recommend to a first reader – by my experience, most readers do have an issue with such “in between the genres” books. The solution follows the concept of a whodunnit, style and structure that of thriller and psychological drama, family drama results from the situation. In addition, especially the middle goes very in depth with the option of the supernatural – that was only acceptable from my part, as I knew the author to lay out a trace for which his hints are rather thick.

    I again was meant to whispersynching, but ended up with the audio only but for the spelling of Isabel's widower. I quite liked how Ester Wane read this, but for the delivery of little Olivia – way too squeaky and unnatural.

    Altogether 3 1/2 stars, down to 3 to compare to other Edwards-books. An okay read, but not my favorite of his.

    Erwartungshaltung: Dieses (Hör-) Buch würden die meisten nicht als Thriller einordnen, eher als … psychologisches Familien-Drama mit hohem Spannungsfaktor.

    Isabel ist vor fast fünf Jahren (2013) gestorben durch einen tragischen Sturz aus dem Fenster. Ihr Ehemann Dorpak hat bis heute keine neue Frau in sein Leben gelassen und verbringt lieber Zeit mit seiner Schwester Nina oder seiner Schwieger-Familie, Isabels Mutter kann das Haus, in dem Dorpak jetzt allein lebt, bis heute nicht betreten, Isabels jüngere Schwester Jessica leidet, muss ihre Trauer aber dem Familienleben mit Mann Will und den Kindern Felix und Olivia unterordnen. Da fängt Jessicas kleine vierjährige Tochter Olivia an, sich sehr sehr merkwürdig zu verhalten. Sie ängstigt andere Kinder, weiß Details aus der Vergangenheit, scheint ein Geheimnis zu verbergen. Und warum folgt ein graues Auto Jessica? Ist Isabel wirklich durch einen Unfall gestorben?

    Die Elemente, die Spannung, das Verschachtelte – das sind ungeachtet meiner Einordnung des Buches die Elemente eines Thrillers. Ich mag Mark Edwards Bücher sehr, weil sie recht ungewöhnliche Themen aufgreifen – ich denke, ich spoilere nicht, dass ich hier beispielsweise kein #MeToo – Thema als eine der Zutaten vermutet hätte. Auch die Verschachtelung der Auflösung ist typisch Edwards, das erfolgt gerade bei „In her Shadow“ besonders stark im Matrioschka-Prinzip: hinter der ersten Aufklärung folgt eine weitere, folgt eine weitere, … Aber dieses Buch wäre jetzt nicht das Buch vom Autor, das ich jemandem als das erste seiner Bücher empfehlen würde – meiner Erfahrung nach haben die meisten Leser zu sehr ein Problem damit, wenn ein Buch etwas „zwischen den Genres“ hängt. Die Auflösung folgt dem Muster des Whodunnit, Stil und Aufbau dem von Thriller und Psychodrama, Familientragödie ergibt sich aus der Situation. Dazu wird gerade im Mittelteil recht in die Tiefe gehend die Option des Übernatürlichen breit ausgewalzt – das ging für mich nur, weil ich bei dem Autor schon kannte, dass er eine Fährte gerne mit vielen Zaunpfählen markiert.  

    Ich wollte mal wieder Whispersyncen, habe dann bis auf die Schreibweise von Isabels Witwer nur gehört. Die Stimme von Esther Wane hat mir ganz gut gefallen, bis auf die Stimmlage als Olivia - viel zu quietschig-künstlich.

    Insgesamt 3 ½ Sterne, die ich wegen meiner Bewertung der anderen Edwards-Thriller abrunde auf 3: Ganz okay, aber nicht mein Favorit.


    "..it was a male desease - attempting to find a solution for everything" chapter 8 ;-)

  18. Cover des Buches Solo: A Star Wars Story: Expanded Edition (ISBN: 9780525619390)
  19. Cover des Buches What I Loved (ISBN: 9780340830727)
    Siri Hustvedt

    What I Loved

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Amazing book.
    Siri Hustvedt’s style of writing is extremely compelling and it is clearly a book that makes good reading. I enjoyed every page, every word that was part of this book.
    Hustvedt not only created utterly realistic and imperfect characters but also a whole fictional world of art. Frankly, I was surprised, well rather shocked and maybe a bit disappointed, that one of the main characters, the artist Bill Wechsler, and his gorgeous work do not exist. Her description of his different paintings and installations made me a big fan of his work – funny, given that, I have never seen it but only read about them.
    This is just an example of what Siri Hustvedt is capable of.
    The Story of “What I Loved” is not something you will expect. The twists are a complete surprise but utterly touching and good and … simply wonderful.
    Siri does not only tell an amazing story and describes fictional art work but she also refers a lot to different psychological issues such as hysteria or eating disorders. She gives the reader food for thought all the time, but you do not get bored by it. Quite the opposite, you rather long for it.
    This book is about the complexity of art and how art is always seen differently –  always depending on who is looking at.
    It is an homage to friendship, a story about the importance of sharing a life as friends and how a person can mean the world to you.
    It is about love and how it fades away. Sometimes slowly and hardly even recognisable. And sometimes something happens and at that very second you are incapable of loving someone you loved before.
    It is about madness, hysteria and all the mental craziness of our society.
    It is about so much more. I cannot name everything.
    In conclusion, the book has everything (and maybe even more) I search for in a book. Certainly one of the best books I have read lately.

    Favourite quote:

    “I don’t want the words to be naked the way they are in faxes or in the computer. I want them to be covered by an envelope that you have to rip open in order to get at. I want there to be a waiting time -a pause between the writing and the reading. I want us to be careful about what we say to each other. I want the miles between us to be real and long. This will be our law -that we write our dailiness and our suffering very, very carefully.”

  20. Cover des Buches Blue Nights (ISBN: 9780307387387)
    Joan Didion

    Blue Nights

     (2)
    Aktuelle Rezension von: FREIFUEHLIG

    Vor einiger Zeit besuchte ich einen Freund in einer anderen Stadt, hatte aber leider meine aktuelle Lektüre zu Hause vergessen. Eine Straße weiter gab es glücklicher Weise einen Second-Hand-Buchladen, der trotz Corona-Restriktionen geöffnet hatte und mehrere Kisten mit alten Taschenbüchern vor die Tür gestellt hatte. Da ich die Lektüre Englischer Bücher vorziehe, war die Auswahl entsprechend klein: Es gab die Option, einen schwülstigen Liebesroman a la „Angelique“ zu erwerben oder „Blue Nights“ von Joan Didion. Wenig überraschend entschied ich mich für “Blue Nights”.

    Nun ist Joan Didion ja keine Unbekannte und natürlich war auch mir ihre Biographie in groben Zügen bekannt. Ich hatte mich aber bisher nicht näher für ihre Werke interessiert. „Blue Nights“, das so unerwartet auf meiner Lese-Bildfläche erschienen war, änderte das grundlegend!

    Nachdem ich das Buch beendet hatte, las ich diverse Rezensionen darüber. Eine meiner Marotten: erst das Buch lesen und dann die Rezensionen - nicht umgekehrt -, damit man bei der Lektüre unvoreingenommener ist. Zu meiner großen Verwunderung kamen sämtliche dieser Rezensionen zu dem Schluss, dass Joan Didion mit diesem Buch im Wesentlichen den tragischen Tod ihrer Tochter und den ihres Ehemanns verarbeitet.

    Natürlich spielt der Verlust von Tochter und Ehemann eine große Rolle in „Blue Nights“. Wie sollte es auch anders sein, bei solch tiefgreifenden Ereignissen? Meinem Verständnis nach allerdings nicht deshalb, weil Joan Didion um deren Verarbeitung ringt, sondern vielmehr deshalb, weil der Tod von Tochter und Ehemann ihr Leben einschneidend veränderte und die Auseinandersetzung mit einer Reihe von Fragen initierte, die gemeinhin gern aufgeschoben werden: Die Auseinandersetzung mit der EIGENEN Endlichkeit & Vergänglichkeit. Und darum geht es in „Blue Nights“

    Das Buch ist eine Auseinandersetzung mit den drei wesentlichen Fragen, die sich einem spätestens stellen, wenn das mittlere Lebensalter hinter einem liegt:

    • Wie akzeptiert man den Verlust physischer Kraft und wie geht man damit um?
    • Wie bewahrt man sich eine positive, nach vorn gerichtete Lebenseinstellung, wenn einem die Grenzen dessen, was im eigenen Leben noch möglich ist, bewußt werden?
    • Wie akzeptiert man, dass es im Leben nur um den Vorgang des Lebens selbst geht, dass man das Leben prinzipiell alleine lebt und dass andere Menschen – wie sehr man sie auch liebt oder sie einen zurück lieben – immer nur vorübergehende Weggefährten sein können?

    Diese Fragen können von jedem Menschen nur ganz individuell beantwortet werden und auch „Blue Nights“ bleibt die Antwort schuldig. Aber, wie bei vielen Dingen in diesem Leben, ist auch bei der Beantwortung dieser Fragen vor allem der Weg das Ziel.

    Im Zuge der Auseinandersetzung mit der eigenen Vergänglichkeit stellt Joan Didion immer wieder Rückblenden in ihre Vergangenheit an. Sie stellt ihr Leben als stark segmentiert dar; eine Aneinanderreihung von für sich selbst stehenden Lebensabschnitten mit jeweils ganz eigenen Wertsetzungen und Regeln, die zum Teil nur wenig miteinander zu tun haben. Als jemand, der grundsätzlich in Systemen denkt, sich in ihnen wohl fühlt und dem präzise Ordnung ein Bedürfnis ist, ist mir dies durchaus vertraut und keineswegs unsympathisch. Die eigentlich entscheidende Frage ist allerdings, was genau stellt die Klammer um all diese Lebensabschnitte dar? Abstrakt gesehen, ist es vermutlich die Essenz der eigenen Persönlichkeit, die mit bestimmten Präferenzen bestimmte (Lebens-)Entscheidungen trifft. Was diese Essenz der Persönlichkeit aber konkret ausmacht, ist eine der am schwierigsten zu beantwortenden Fragen. Es bedarf Mut, diese Frage zu stellen. Diesem Mut mangelt es Joan Didion nicht, und so berührt sie in „Blue Nights“ diese Frage immer wieder aus verschiedenen Blickwinkeln, ohne allerdings die Antwort zu berühren. Eine Antwort zu erwarten wäre jedoch auch vermessen, denn wenn man eine so präzise Denkerin wie Joan Didion ist, immer bemüht um einen ganzheitlichen Gegencheck mit Intuition & Emotion, dann ist die Beantwortung dieser Frage eine Lebensaufgabe, die – wenn überhaupt – nur ganz am Ende des Lebens beantwortet werden kann.

    Das Buch stellt die Ordnung und die Einordnung offener Lebensfragen in den Vordergrund, nicht ihre Beantwortung. Die Art und Weise, in der Joan Didion dies angeht, ist genauso authentisch wie schonungslos und dennoch sensibel. Es ist erfrischend – und wie ich finde auch beruhigend – wenn jemand den Intellekt hat, die essentiellen Lebensfragen zu stellen und den Mut und die Stärke beweist, nicht die Augen vor den weniger schönen Fakten des Lebens zu verschließen. Joan Didion ist so jemand und ich bin ihr mehr als dankbar, dass sie uns mit „Blue Nights“ daran teilhaben läßt.

    Ein lesenswertes Buch!

  21. Cover des Buches Into the Forest (ISBN: 9780099256724)
    Jean Hegland

    Into the Forest

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Owl Sense (ISBN: 9781783350742)
    Miriam Darlington

    Owl Sense

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Invisible. Unsichtbar, englische Ausgabe (ISBN: 9780571249503)
    Paul Auster

    Invisible. Unsichtbar, englische Ausgabe

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Orisha

    Part I: Wir schreiben das Jahr Frühjahr 1967 – Der zwanzigjährige Adam Walker studiert an der Columbia University und trifft auf einer Party (Rudolf) Born und Margot. Sie sind sich sofort sympathisch und Walker lässt sich auf die beiden ein. Als Born ihm ein Angebot macht, kann er nicht widerstehen und er lernt Born von einer anderen Seite kennen.

    Part II: 40 Jahr später, Walker wendet sich an einen alten Freund. Todkrank bittet er um ein Treffen und beginnt aus seiner Vergangenheit zu erzählen: Die Liebe zu seiner Schwester – die etwas mehr ist, als sie sein sollte und die Begegnung mit Born leben wieder auf.

    Part III: Wieder finden wir uns im Jahr 1967, es ist Herbst: Walker ist in Paris, um sein Studium weiter fortzuführen. Dort begegnet er erneut Margot und auch Born ist nicht weit. Als beide Parteien erneut aufeinandertreffen, beschließt Walker Born eine Falle zu stellen.

    Part IV: Walkers Freund soll seine Memoiren verfassen, doch das Leben meint es anders. Und so beginnt er, alte Bekannte Walkers aufzuspüren, um ein letztes Lebenszeichen von Born zu erhalten.

    Mein vierter Auster – sein 15. Roman – ist schwer zu beschreiben. Denn obwohl wir hier die Lebensbeichte Adam Walkers zu lesen bekommen, ist das Buch doch etwas mehr als ein rein biographischer Abriss. Zwischen 1967 und 2007 changiert die Geschichte, die aus mehreren Perspektiven und vier Abschnitten erzählt wird und sich immer wieder um das vermeintlich fatale Jahr 1967 dreht. Doch ist dieses Jahr so fatal? Obwohl uns Auster bzw. Walker das glauben machen will, ist es letztlich eine Entwicklung, die auf den Entscheidungen des Protagonisten beruhen (wie in jedem Leben). Unklar bleibt die Wahrhaftigkeit der Geschichte – der Lebensgeschichte Walkers – die vor allem im letzten Part noch einmal eine andere Perspektive bekommt. 

    Und damit bin ich beim Kern meiner Kritik: Denn, was Auster mit der Geschichte sagen will, ist mir unklar. Moralische Grenzen werden überschritten, will er schockieren? I simply don’t know. Welche Rolle Born wirklich einnimmt bleibt unklar. Walker Lebensgeschichte oder -lüge, ebenso. Jemand meinte zu diesem Buch, dass Auster Raum für eigene Interpretation ließe – dem stimme ich zu – dennoch kann ein Raum so immens sein, dass man sich in dieser Leere verliert. 

    Kurzum: Sprachlich on top, inhaltlich unklar. Leider nicht ganz so gut, wie erwartet.

  24. Cover des Buches The Man who Would be Sherlock: The Real Life Adventures of Arthur Conan Doyle (ISBN: 9780750965927)

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