Bücher mit dem Tag "lottogewinn"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lottogewinn" gekennzeichnet haben.

33 Bücher

  1. Cover des Buches Things We Never Got Over (Knockemout 1) (ISBN: 9783548069371)
    Lucy Score

    Things We Never Got Over (Knockemout 1)

    (328)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Naomi flieht von ihrer eigenen Hochzeit, um ihrer entfremdeten Zwillingsschwester zu helfen, nur um von dieser beklaut zu werden. Die Kleinstadt ist nicht gut auf Naomis Schwester zu sprechen und macht es ihr anfangs nicht leicht. Zusätzlich muss sich Naomi um ihre Nichte kümmern und mit Bad-Boy Knox herumschlagen.

    Mich hat die Geschichte von der ersten Seite an gut unterhalten und ich mochte das viele Gefluche. Das obligatorische Drama hat mich hier aber leider massiv gestört, weil es einfach nur unnötig war. 

    Den Epilog fand ich erst super kitschig, aber wie es schlussendlich ausging mochte ich sehr, da es mal was anderes war.

  2. Cover des Buches Im Licht des Vergessens (ISBN: 9783453425620)
    Nora Roberts

    Im Licht des Vergessens

    (102)
    Aktuelle Rezension von: Bibi1999

    Phoebe MacNamara ist eine vom FBI ausgebildete Expertin in Sachen Geiselnehmer und Amokläufer. Als sie Duncan kennenlernt ist sie der Meinung, dass sie unverwundbar ist. Doch dann wird sie von einem Unbekannten überfallen. Von da an passieren immer wieder merkwürdige Dinge, die ihr Angst machen.

    Das Buch umfasst 623 Seiten. Die Geschichte ist aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben. Hauptsächlich wird jedoch die Geschichte aus Phoebes Sicht erzählt. Neben ihrer Sicht gibt es auch noch die von Duncan und die des Täters. Dabei erfährt der Leser aber nicht, wer sich hinter dem Täter verbirgt.

    Der Titel passt meiner Meinung nach sehr gut, da Phoebe ihrer Verbindung zum Täter und diesen selbst vergessen hat. Erst nach einigen Denkanstößen kommt sie ihm auf die Spur. 

    Phoebe wird als starke und sehr selbstbewusste Frau beschrieben. Zuhause hat sie das Problem, dass sie an ihr vererbtes Haus gebunden ist und darin weiterhin leben muss, wenn sie möchte, dass ihre Mutter dort leben kann. Zudem ist sie eine alleinerziehende Mutter und vollberufstätig. Auf der Arbeit hat sie das Problem, dass es einige Polizisten gibt, die nicht damit klarkommen, von einer Frau Befehle zu erhalten und Phoebe das Leben sehr schwer machen. Doch auch ihre Kindheit war alles andere als einfach. Betrachtet man all diese Dinge zusammen, kann man sehr gut nachvollziehen, warum Phoebe so ist wie sie ist.

    Der Start in die Geschichte hat mir gut gefallen. Man konnte Phoebe gleich bei ihrer Arbeit begleiten, als sie einen Mann von einem Dach stürzen möchte. Dadurch kommt Duncan relativ schnell ins Spiel. Die Spannung wird von Beginn an aufgebaut, da man sehr schnell merkt, wie die Männer an ihrer Arbeitsstelle auf sie und ihre Anweisungen reagieren. Auch der Überfall auf Phoebe kommt relativ schnell danach, was die Spannung aufrechterhält.

    Das Ende wurde dann nochmal richtig spannend. Ich hatte bis zu dem Zeitpunkt, als Phoebe selbst erfährt, wer der Täter ist, keine Ahnung, wer er sein könnte. Der Ausgang der Geschichte hat mir gut gefallen. Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass man noch etwas mehr erfährt. Ich habe mir vor allem die Frage gestellt, ob aus Ava und Dave etwas wird, ob Essie es schafft, das Haus zu verlassen und wie sich die Geschichte zwischen Duncan und Phoebe weiterentwickelt. Leider sind diese Fragen unbeantwortet geblieben.

    An der ein oder anderen Stelle habe ich mir gewünscht, dass manche Dinge und Situationen noch etwas näher beschrieben werden bzw. mehr Informationen enthalten. Dennoch ist es ein sehr gutes Buch, welchem ich 4 Sterne gebe.

     

  3. Cover des Buches Mord mit Fischgeschmack (ISBN: 9783960875710)
    Janet Laurence

    Mord mit Fischgeschmack

    (14)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    Darina und William Pigram machen eine Kreuzfahrt die norwegische Küste entlang. Dabei ist nicht nur Darinas berufliches Wissen gefragt. Als ein Besatzungsmitglied verschwindet, wird William gebeten, behilflich zu sein. Natürlich kann auch Darina das Ermitteln nicht lassen.

    Endlich habe ich auch den zehnten Band der Reihe gelesen, die mittlerweile unter anderen Titeln und Covern neuaufgelegt wurde. Ich persönlich finde ja die bisherigen Titel und Cover passender, die einfach gut zu Darinas Beruf als Köchin passen. An Bord des Kreuzfahrtschiffes soll sie aber nicht in der Küche stehen, sondern den Passagieren die Finesse der norwegische Küche im Rahmen einer Vorführung nahebringen. William, der von Anfang an die Bände bereichert hatte, zunächst nur als ermittelnder Polizist, und Darina sind mittlerweile glücklich verheiratet und erhoffen sich ein bisschen Zeit miteinander. Am Ende ist es weniger als erhofft, bereichernd wird die Fahrt für die beiden dennoch gewesen sein.

    Gut gelungen sind der Autorin wieder die verschiedenen Charaktere. Da eine selbst erlebte Kreuzfahrt sie zu diesem Roman animiert hat, hat sie auch bei den Mitreisenden genau hingeschaut und einige Typen entwickelt, die man sich gut als Passagiere oder Besatzung vorstellen kann. Bei ein paar wenigen Landausflügen erfährt man auch ein bisschen über Norwegen selbst.

    Am Ende ist der Fall natürlich einigermaßen logisch gelöst, und die Reihe offenbar beendet. Ich habe sie insgesamt gerne gelesen, auch dieser Band passt gut in die Reihe. Wer Cosy Crime mag, kann hier zugreifen.

  4. Cover des Buches Waschprogramm 4 (Kurzgeschichte, Liebesroman) (Die booksnacks Kurzgeschichten-Reihe) (ISBN: 9783960873259)
    Stefan Harder

    Waschprogramm 4 (Kurzgeschichte, Liebesroman) (Die booksnacks Kurzgeschichten-Reihe)

    (13)
    Aktuelle Rezension von: Laudia89

    Tom und Anna haben sie bei einer Party kennen und liebengelernt bis ein kleiner Lottoschein alles verändert. Anna lässt den neuen besitz zwischen sich und Tom kommen. 

    Die Geschichte ist gut beschrieben und regt zum nachdenken an. Man sollte sich selbst und das was man liebt nicht aus dem Augen verlieren.

    Für zwischendurch sehr gut geeigenet.


  5. Cover des Buches Dreizehn ist mein Glücksbringer (ISBN: 9783959672108)
    Jennifer E. Smith

    Dreizehn ist mein Glücksbringer

    (55)
    Aktuelle Rezension von: NellyMeli

    Die gesamte Handlung wird aus der Perspektive der Hauptfigur Alice erzählt. Schon zu Beginn wird deutlich, mit welchem schweren Schicksal sie ringt und wie sich ihr Leben dadurch verändert hat. Die detaillierte Darstellung ihrer Gefühle und Gedanken hat es mir erleichtert, mich in sie hineinzuversetzen. Allerdings bedauere ich die etwas einseitige Darstellung von Alice. Es scheint, als würde sich ihre Persönlichkeit ausschließlich um ihr Trauma drehen, ohne dass weitere Facetten ihres Seins beleuchtet werden. Dennoch war der Stil sehr feinfühlig und man konnte den Erzählfluss folgen. Alles in allen ein gutes Buch.

  6. Cover des Buches Alle meine Wünsche (ISBN: 9783453426993)
    Grégoire Delacourt

    Alle meine Wünsche

    (194)
    Aktuelle Rezension von: PunktundKomma

    Was würdest du dir wünschen, wenn plötzlich alles möglich wäre? Eine Frage, so schlicht sie scheint – und doch voller Potenzial. 

    Kurz vorweg:
    Der Roman bildet das Vorspiel zu dem aktuellen Buch »Alle meine Träume« von Grégoire Delacourt. Ich hatte das Buch bei Instagram entdeckt – das Cover hatte mich sofort angesprochen, und der Klappentext klang vielsprechend. Nun möchte ich das Buch unbedingt lesen und besprechen. Gekauft ist es schon, doch zunächst wollte ich unbedingt die Vorgeschichte »Alle meine Wünsche« lesen...

    Die Story:
    Jocelyne ist verheiratet, die Kinder sind groß, und lebt ein ruhiges Leben in einer kleinen Stadt. Sie führt ein Kurzwarenlädchen und bloggt über Handarbeit. Doch als sie überraschend im Lotto gewinnt, stellt sich nicht nur die Frage, was sie sich leisten kann – sondern was sie wirklich will.

    Zum Buch:
    Der Autor erzählt in »Alle meine Wünsche« eine ruhige, nachdenkliche Geschichte über das, was wirklich zählt im Leben. In einer feinen Sprache mit überzeugenden Bildern hinterfragt er auf sensible Weise den Traum von Reichtum, schreibt über Sehnsüchte, Ängste, über den Luxus von Zufriedenheit und über die Entscheidungen, die das Leben prägen. Kein Kitsch, sondern kluge, warme Literatur über das Glück – und seinen Preis. 

    Das Buch ist nicht lang und schnell gelesen, aber hat einen kleinen Nachhall-Effekt, sodass ich mich nun auf die Fortsetzung der Geschichte freue – zum Glück liegt das Buch bereits auf meinem Lesestapel. 

    Leseempfehlung für alle, die Geschichten lieben, die unter die Oberfläche gehen. 

    Mehr dazu hier: https://www.buchleserin.de/2025/08/22/alle-meine-wuensche/

  7. Cover des Buches Marillenknödelmord (ISBN: 9783740822125)
    Fanny Svoboda

    Marillenknödelmord

    (13)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Horvath, Band 1: Obstbauer Berti sagt zu einem Marillenknödel niemals nein. Hätte er doch besser, denn dieser letzte Marillenknödel wurde zu seinem tödlichen Verhängnis. Ein Täter ist schnell gefunden: Rudi Horvath, ebenfalls Obstbauer. Sein Bruder, Journalist und Krimiautor Horvath, wird von seiner Schwägerin um Hilfe gebeten. Er solle ermitteln, denn er würde sich ja in solchen Dingen auskennen. Ja, in der Theorie. Aber in der Praxis? Mit seiner Freundin Mimi und Guru Shaman sucht er im kleinen Wachauer Dorf nach dem Täter…

    Erster Eindruck: Ein schlichtes Cover, ein witziger Buchtitel – gefällt mir.

    Horvath ist ein erfolgreicher Autor: Er hat offiziell bereits 7‘500 Bücher verkauft! Nicht schlecht, oder? Aber dazu soll sich Horvath noch selbst äussern. Nun zum Fall: Wie soll er einen „echten“ Fall lösen? In seinem Buch kann er gefahrlos ermitteln und im Falle einer Sackgasse einfach nochmals mit der Rückwärtstaste die Geschichte korrigieren. Auch Tote kann er bei Bedarf wieder auferstehen lassen. Aber in der Realität? Glücklicherweise kommt ihm sein Protagonist „Krüger“ zu Hilfe. Seine Freundin Mimi, die bei Gefahr auch gleich mal einen Chant von sich gibt, und Guru Shaman unterstützen ihn. Ich habe mich gleich gefragt, wieso jemand einfach einen Marillenknödel isst, der vor seiner Tür platziert wurde. Aber dann habe ich diesen Gedanken sofort wieder beiseitegeschoben, denn mit Logik muss man bei einem solchen Krimi nicht kommen.

    Dies war mein erstes Buch der Autorin – ich habe auch noch keines von ihr unter ihrem Klarnamen gelesen, aber das werde ich nachholen. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen, durch die Dialektausdrücke fand ich mich gut in der Region eingebettet. Ich sah die Protagonisten – in ihrer mehr als bunten Mischung – förmlich wie im Theater vor mir; ein unterhaltsamer Krimi mit Slapstickelementen. Wer einen Krimi mit einem „richtigen“ Kommissar erwartet, würde hier enttäuscht. Der mehr-oder-weniger erfolgreiche Autor Horvath – wie ist wohl sein Vorname? – und sein imaginärer Krimi-Kommissar Krüger kommen dem Ganzen eher zufällig auf die Spur. Marillenanbau, Leben auf dem Dorf, Polyamorie, künstliche Befruchtung, Lottogewinn – dies sind nur einige der behandelten Stichworte. Von mir gibt es für den Reihenstart 4 Sterne.

  8. Cover des Buches Der Judaskuss (ISBN: 9783038821267)
    Anna Grue

    Der Judaskuss

    (32)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

    Als Laura ihrem Vater Dan Sommerdahl von einem Heiratsschwindler berichtet, der ihre Lehrerin um ihr Geld gebracht hat, entschließt er sich, der Sache auf den Grund zu gehen – schließlich hat bereits er tatkräftig mitgeholfen, einen Verbrecher zu überführen. Flemming Torp hingegen soll den Mord an einem jungen Mann aufklären, der scheinbar überall beliebt war. Als er kaum einen Schritt vorankommt, fragt er ebenfalls Dan Sommerdahl um Rat. Doch dieser hat eine Bedingung für seine Mithilfe…

    Der klassische Ermittler in skandinavischen Krimis ist ja meist bei der Polizei, Anwalt, Journalist oder Privatdetektiv. Anna Grue hat dieses Dogmatismus durchbrochen und mit Dan Sommerdahl einen Werbefachmann als Hauptfigur erdacht, dessen kriminalistischer Spürsinn langsam erwacht. Nach dem ersten Band „Die guten Frauen von Christianssund“ spielt der Nachfolger „Der Judaskuss“ ebenfalls in der dänischen Kleinstadt. Der Fall kommt dabei allerdings schneller ins Rollen, da eine ausführliche Vorstellung der Hauptfiguren entfällt. Vorkenntnisse sind dennoch nicht zwingend notwendig, da sich die wesentlichen Informationen auch aus dem Kontext ergeben, es macht aber sehr viel Spaß, wie sich die Figuren und ihre Beziehungen zueinander weiterentwickeln. Besonders das recht angespannte Verhältnis zwischen Dan und Flemming wird hier vertieft und mit weiteren Facetten angereichert. Auch andere bereits aufgegriffene Themen werden noch komplexer dargestellt, was mir sehr gefallen hat und Lust auf den weiteren Fortlauf der Reihe macht.

    Im Vordergrund stehen jedoch die beiden oben erwähnten Fälle, die von dem ungewöhnlichen Duo aufgeklärt werden müssen. Die Wechsel zwischen den beiden Erzählsträngen bringt nicht nur eine abwechslungsreiche Stimmung ein, sondern sorgt auch für einen dynamischen und spannenden Verlauf. Die Entwicklung der Handlung ist konsequent und von unterschiedlichen Tempi geprägt, was den lebendigen Eindruck noch verstärkt. Im letzten Drittel kommt dann noch einmal richtig Fahrt auf und führt die ausgelegten Spuren inklusive der falschen Fährten und versteckten Hinweise zu einem stimmigen Ende für die Fälle. Das wirkt sehr rund und authentisch erzählt.

    „Der Judaskuss“ ist dynamischer geraten als sein Vorgänger und vertieft nicht nur die Beziehungen zwischen den Charakteren und entwickelt diese weiter, sondern präsentiert auch gleich zwei spannende Fälle, die gekonnt ineinandergreifen und sehr unterhaltsam erzählt sind. Die Erzählweise ist nicht nur kurzweilig, sondern auch sehr lebendig und stimmungsvoll. Sehr lesenswert!   

  9. Cover des Buches Das zweite Leben des Herrn Roos (ISBN: 9783442742431)
    Hakan Nesser

    Das zweite Leben des Herrn Roos

    (115)
    Aktuelle Rezension von: Sebastian1

    Die Bewertung eines Buches ist stark davon abhängig was man bei Büchern erwartet und was man nicht mag. 

    In diesem Fall gibt es sicher etliche Menschen, die diesem Buch nicht viel abgewinnen können. 

    Ich dagegen finde es ausgesprochen erfrischend, anders und interessant. Diese Merkmale prägen die Barbarotti - Reihe ja schon von Anfang an. Hier geht es weniger um Spannung und Action. 

    Ich habe das Buch im Jahr 2023 gelesen, wenn mich nicht alles täuscht. Und trotzdem weiß ich noch genau, um was es ging. Muss ich noch mehr sagen?! 

    Ich persönlich halte es für eine der kreativsten Geschichten über Kriminalfälle überhaupt. 

  10. Cover des Buches Mordsherz (ISBN: 9783735718891)
    Ulrike Busch

    Mordsherz

    (5)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese
    Der Krimi "Mordsherz" ist der 3. Band der Reihe um Anders und Stern von Autorin Ulrike Busch, der im Mai 2019 bei Books on Demand erscheint.


    Tammo Anders und Fenna Stern haben ihren Dienst im Nordseebad Sankt Peter-Ording angetreten und schon wird ein Leichenfund gemeldet. Auf der Aussichtplattform Maleens Knoll wurde die Tote Magdalene Paulsen tot auf einer Bank sitzend vorgefunden. Die Todesursache muss noch ermittelt werden. Es könnte durchaus ein Verbrechen vorliegen, denn die Tote hat kurz vorher einen Millionengewinn im Lotto gehabt, was sich natürlich schnell im Ort herumgesprochen hat. Geld ist ein häufiges Motiv für Straftaten, doch ist es in diesem Fall auch so?


    Bei diesem Krimi gibt es ein Wiedersehen mit dem Ermittlerpaar Tammo Anders und Fenna Stern, die sich in Sankt Peter-Ording mit den Eltern, Fennas Tochter Fiona und Hund Buddy in einem Mehrgenerationenhaus niedergelassen haben. Sie haben sich gut eingelebt, die Familie erwartet gespannt die bevorstehende Geburt von Fionas Kind.

    Doch ein neuer Fall beansprucht die ganze Aufmerksamkeit von Tammo und Fenna. Als sie erfahren, dass die Tote, die an einem allergischen Schock gestorben ist, eine Lotto-Gewinnerin war, betrachten sie den Fall von einer ganz anderen Warte. Wer könnte es auf das Geld von Magdalene abgesehen haben und welche Hintergründe verbergen sich hinter ihrer Person?

    Es sind einige Befragungen von Beteiligten und Verdächtigen nötig, sodaß man als Leserin in die Figuren näher eintauchen und damit auch wieder gut mitraten kann. Manche Wendungen und falsch gelegte Fährten machen es jedoch nicht einfach, die Auflösung ist am Ende für mich dann doch eine Überraschung gewesen.


    Ulrike Busch hat wieder eine wunderbare Fortsetzung ihrer Reihe hingelegt, der Sprachstil ist eingängig und flüssig, die Vorgänge wieder sehr akribisch genau beschrieben und der Handlungsort ist für mich ein bekanntes Revier, sodaß ich die Ortsbegehungen wieder sehr genossen habe.


    Magdalene gehörte mit Insa, Rosie und Hanne zu einem Frauen-Kleeblatt, die sich seit Jahren die Freundschaft hielten. Mit dem Lottogewinn konnte sich Magdalene endlich ihre Träume erfüllen und dazu gehörte neben einem Haus auch ein Mann. Hatte sie diesen Partner gefunden? Auf dem Lebkuchenherz in ihren toten Händen grüßte die Inschrift "Dein Seemann". Ist Geldgier das Motiv oder eher Eifersucht oder Rache? Es sind schwierige Ermittlungen, denn es gibt viele Verdächtige und auch einen Fall mit ähnlichem Hintergrund.

    Bei diesem Nordseekrimi wurde die Gegend gut eingebaut und der Fall stellt den Leser vor ein großes Rätsel. Es wird spannend und auch wieder beschaulich, denn das Ermittlerteam muss sich erst ein Bild der wahren Zustände machen.


    "Mordsherz" war wieder ein spannendes Lesevergnügen und das Ermittlerteam konnte vor der Nordseekulisse punkten. Ich bin gespannt, wie es mit der Familie von Tammo und Fenna weitergeht.
  11. Cover des Buches Die Einsamkeit des Bösen (ISBN: 9783709979365)
    Herbert Dutzler

    Die Einsamkeit des Bösen

    (61)
    Aktuelle Rezension von: Julia92

    Cover: Ein echter Hingucker! Als ich im Buchladen darauf gestoßen bin, wusste ich, das Buch muss mit nach Hause. Die Sommerwiese in Kombination mit dem violetten Himmel, auf dem sich ein Gewitter anbahnt, ist sehr stimmig. Da passt einfach alles. Auch die Platzierung und die Farben der Schrift sind sehr schön abgestimmt.


    Klappentext: Wozu bist du fähig, wenn du dein ganz privates Glück in Gefahr siehst? Als Alexandra 24 Millionen Euro im Lotto gewinnt, gerät ihre heile Welt aus den Fugen. Denn der Gewinn entpuppt sich als ein Fluch, der ihre Familie auseinandertreibt. Plötzlich fühlt Alexandra sich allein. Ihr Ehemann wird ihr täglich fremder und nicht ist mehr, wie es war. Alexandra quält zudem ein düsteres Geheimnis, von dem niemand etwas ahnt: Als Kind hat sie dem Bösen ins Auge geblickt. Und dieses Böse lässt ihr nun keine Ruhe mehr ...


    Meinung: Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig zu lesen. Erzählt wird auf zwei verschiedenen Ebenen. Was mich etwas verwundert hat, war die Tatsache, dass die Vergangenheit im Präsens geschrieben ist und die Gegenwart im Präteritum. Zudem einmal in der Ich-Perspektive und einmal in der 3. Person. Mir haben von der Erzählweise her die Rückblicke besser gefallen, aber auch die Gegenwart, in der die eigentliche Geschichte spielt, war spannend zu lesen.

    Ich habe mir abends vorgenommen, jeweils ein Kapitel vor dem Schlafengehen zu lesen, maximal zwei. Daraus wurde nichts, denn Herbert Dutzlers Geschichte hat mich so fasziniert, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Rasanter Schreibstil, abrupte Szenenwechsel und immer wieder Konflikte, die die Story vorantrieben. Lange ist es her, dass mich ein Buch so gefesselt hat!

    Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, teilweise oberflächlich, aber damit hatte ich kein Problem. Normalerweise finde ich schwer in eine Geschichte, wenn mir niemand sympathisch ist.  In diesem Buch wimmelt es nur so von unsympathischen Protagonisten, aber das war sicher die Absicht des Autors und dass ich mich mit Alexandra nicht anfreunden konnte, hat mich dieses Mal nicht gestört. Ich kam mir beim Lesen wie ein stiller Beobachter vor. 

    Da Alexandra und ihr Mann Anton 24 Millionen Euro gewonnen haben, lassen "alte Freunde" natürlich nicht lange auf sich warten. Die Hauptprotagonistin erkennt schnell, dass sie aufpassen muss, wem sie noch vertrauen kann. Sogar bei ihrem Mann.

    Die Geschichte spitzt sich gegen Ende immer weiter zu, man erfährt viel über Alexandras Kindheit, in der sie wahrlich kein Engel war. Auch als Erwachsene geraten ihre Handlungen einige Male außer Kontrolle. Ab einem gewissen Zeitpunkt dachte ich mir: "Okay, das reicht jetzt. Langsam wird es unglaubwürdig." Das war in den letzten paar Kapiteln und leider hat das Ende diese Tatsache nicht besser gemacht. Der Schluss war abrupt, Alexandra stand wieder vor einer Situation, bei der ich nur den Kopf schütteln konnte und sie am liebsten angeschrien hätte. Das Ende des Buches hat mir leider gar nicht gefallen. Das und mehrere Rechtschreibfehler haben mich dazu bewogen, dem Buch 4 von 5 Sternen zu geben. Eine klare Leseempfehlung von mir, auch wenn mich das Ende etwas enttäuscht hat.

  12. Cover des Buches New Life New Love: Die Liebe wird DICH finden (ISBN: 9783743862241)
    Eleonora Park

    New Life New Love: Die Liebe wird DICH finden

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Katja1979

    Eleonora Park hat in "New Life, New Love - Die Liebe wird dich finden" zwei ihrer besten Romane "Killing Plans" und "Aus der Mitte entspringst du" in ein Sammelband gepackt. In beiden Stories geht es um eine starke Frau, die trotz Hinternissen und Stolpersteinen ihren Weg im Leben geht. Ich fand das Cover sehr schön und es hat neugierig auf mehr gemacht. Man kommt gut in die Stories rein und kann sich gut mit den Protagonistinnen intentivisieren. Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen.

  13. Cover des Buches Herrn Haiduks Laden der Wünsche (ISBN: 9783959672641)
    Florian Beckerhoff

    Herrn Haiduks Laden der Wünsche

    (89)
    Aktuelle Rezension von: Igelchen

    Erzählt wird die Geschichte von Herrn Haiduk. Er besitzt einen kleinen Laden in dem Zeitschriften, Zeitungen, Zigaretten, Süßigkeiten usw. gekauft werden können. Eines Tages findet Alma einen Lottoschein vor seinem Laden. Wie sich herausstellt, ist es der Lottoschein nach dem ganz Berlin sucht. Mehrere Millionen Euro ist der Schein wert. Alma hat es sich zur Aufgabe gemacht, den wahren Besitzer dieses Scheins zu finden. Doch natürlich gestaltet sich die Suche alles andere als einfach. Plötzlich will jeder der Besitzer dieses Gewinnerscheins sein.

    Ich mochte es, die unterschiedlichen Personen kennenzulernen, die im Laden von Herrn Haiduk ein und ausgehen. Auch die Geschichte um die Suche des Gewinners fand ich schön. Jedoch hat mir etwas an der Geschichte gefehlt, um mich ganz zu begeistern.

    Ein schönes Buch für zwischendurch mit liebenswürdigen Protagonisten.

  14. Cover des Buches Zwei unter einem Schirm (ISBN: 9783552063761)
    Anton Badinger

    Zwei unter einem Schirm

    (13)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Dieser Debütroman des österreichischen Autors Anton Badinger hat mich nicht wirklich berührt. Die Idee hat mir recht gut gefallen, die Ausführung weniger.   

    Worum geht’s? 

    Lotta spielt Lotto - über dieses Wortspiel habe ich mich amüsiert - und gewinnt. Anfangs behält sie den Lottogewinn für sich, gerät aber, als sie das Geheimnis lüftet, schnell an Betrüger und falsche Freunde.  

    In einem weiteren Handlungsstrang lernen wir Gülcan und ihre Familie in Istanbul kennen. Gülcan hat einen Traum: Sie will Fremdenführerin werden und erhält von ihrem Vater als Symbol dazu einen handgefertigten Regenschirm. Wie es die gute Tradition so will, wird Gülcan mit einem älteren Mann verheiratet, dem sie nach Salzburg folgt. Recht schnell sind ihre Träume geplatzt und sie findet sich in der Imbissbude „Süper Chicken“als Hendlbraterin wieder. Als ihr Mann sie mit dem Gürtel schlägt, flüchtet sie mit dem nächstbesten Zug und landet in Wien. 

    Das zufällige Zusammentreffen von Lotta und Gülcan bietet beiden Frauen neue Möglichkeiten. Allerdings, Freundschaft, wie im Klappentext beschrieben, schließen die beiden nicht. Sie bilden eher eine Zweckgemeinschaft, wobei Gülcan als Angestellte die Launen von Lotta aushalten muss.  

    Meine Meinung: 

    Leider kann mich dieses Buch nicht überzeugen. Einerseits liegt das am Schreibstil, der sich vor allem im Mittelteil mit allzu viel Details über die Einkaufswut von Lotta beschäftigt. Lotta ist ziemlich klischeehaft beschrieben. Sie macht genau das, was vor dem die Berater der Lottogesellschaft warnen: unüberlegt Immobilien kaufen, Geld für Luxusmarken auszugeben und den Job zu kündigen. Lotta hat etwas mehr als zwei Millionen Euro gewonnen und kauft davon eine marode Villa und lässt sie aufwendig restaurieren. Das ist reichlich naiv und kann sich rein rechnerisch mit dem Gewinn nicht ausgehen. Nun gut, vielleicht verstecken sich solche Schnäppchen vor mir. Lotta wird zu Beginn als Zahlenkünstlerin beschrieben und schafft es später nicht, sich auch nur um eine einzige Rechnung zu kümmern. Mag schon sein, dass sie von ihren falschen Freunden eingelullt ist. Trotzdem ist sie für mich nicht ganz glaubwürdig. Da scheint die Figur von Gülcan besser gelungen. Sie macht aus ihrem Leben etwas. Sie verlässt ihren Mann und verlangt die Scheidung. Recht so! 

    Einige Stellen im Buch lassen humorvolle Gedanken hervorblitzen. Zum einen das schon erwähnte Wortspiel Lotta/Lotto und zum anderen folgender Ausschnitt aus dem Dialog zwischen Gülcan und dem werbenden Mann, der ihr die Ehe und das Leben mit ihm in Salzburg statt in Istanbul schmackhaft machen will: 

    »In Salzburg wären solche Zustände undenkbar«, sagte er, als er den Mund wieder aufmachte. »Dort kann man überall von der Straße essen.«

    »Wir bevorzugen Teller«, sagte Gülcan.

     Davon hätte ich mir mehr gewünscht. 

    Fazit: 

    Ein Debütroman, der mich leider nicht wirklich überzeugt hat. 3 Sterne. 

     

  15. Cover des Buches Alle meine Träume (ISBN: 9783455019858)
    Grégoire Delacourt

    Alle meine Träume

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Buechervorhersage

    3,5 Sterne 

    Ich finde die Idee gut, hinter die Kulissen einer Lottogewinnerin zu schauen. Der Autor weist auf die vielschichtigen Probleme hin, die entstehen können, wenn man über viel Geld verfügt und zeigt auf, dass wir Menschen Wünsche und Ziele im Leben brauchen, nach denen wir streben können und es nicht erfüllend ist, wenn man sich alles auf einen Schlag kaufen kann. Außerdem zeigt sich, dass die wertvollsten Dinge nicht gekauft werden können. Andererseits ist ein sicheres Polster und eine gute finanzielle Ausgangslage für alle Menschen erstrebenswert, um Sorgen und Ängste zu minimieren.

    Was mir an dem Buch nicht so gefallen hat, ist der Schreibstil. Ich habe beim Kauf nicht darauf geachtet, wer das Buch geschrieben hat, doch schon auf den ersten Seiten habe ich den französischen, recht alternativen Stil erkannt, mit dem ich mich leider nicht so anfreunden kann. Der Schreibstil ist abgehackt, ohne Kapitelunterteilung, mit vielen Fußnoten und ich hatte das Gefühl, dass der Autor unbedingt versuchen wollte, einen poetischen Stil mit einzubringen, was für mich nicht geglückt ist.

    Wer gerne Bücher von französischen Autor*innen liest, dem wird dieser Roman vermutlich gefallen. 

  16. Cover des Buches Nachtkuss (ISBN: 9783732585304)
    Linda Howard

    Nachtkuss

    (64)
    Aktuelle Rezension von: butterflyinthesky
    Zusammenfassung:
    Als Jenner Redwine den Jackpot einer Lotterie gewinnt, ist nichts mehr, wie es war. Wem kann sie noch trauen, und wer ist nur auf ihr Geld aus? Erst Jahre später hat sie sich daran gewöhnt, reich zu sein, und beschließt mit ihrer neuen Freundin Sydney, eine Kreuzfahrt zu machen. Doch die Reise wird zu einem Horrortrip. Ein verführerischer Unbekannter nimmt Jenner als Geisel und droht sie zu töten, wenn sie nicht kooperiert. Ein gefährliches Spiel. Und ein leidenschaftliches. Denn plötzlich wird aus Furcht Faszination und aus Verachtung wird Verlangen..

    Meine Meinung:
    Nee nee nee. Ich habe es nach ca. 20 Seiten abgebrochen. Jenner fan dich von Anfang an zum kotzen, ihre Freundin wurde gekidnappt, sie muss mitspielen und der Kidnapper ist "sexy aber auch gefährlich" und noch irgendetwas von einer Beule in seiner Hose. Absolut nicht meins.
  17. Cover des Buches Die Witwe (ISBN: 9783734114366)
    Gilly Macmillan

    Die Witwe

    (44)
    Aktuelle Rezension von: lenkaschulz

    „Die Witwe“ ist ein fesselnder psychologischer Thriller, der leise beginnt und sich dann mit beklemmender Intensität entfaltet. Gilly Macmillan gelingt es meisterhaft, die Gedankenwelt einer Frau zu zeichnen, die zwischen Wahrheit, Schuld und Selbsttäuschung schwankt. Die wechselnden Perspektiven halten die Spannung konstant hoch, und die düstere Atmosphäre zieht einen tief in die Handlung hinein. Besonders beeindruckend ist, wie subtil die Autorin Fragen nach Moral und Manipulation aufwirft. Ein stiller, aber eindringlicher Pageturner – perfekt für Fans psychologisch raffinierter Spannung.

  18. Cover des Buches Millionärin wider Willen - Elenas Haus (ISBN: 9783744851701)
    Brigitte Teufl-Heimhilcher

    Millionärin wider Willen - Elenas Haus

    (16)
    Aktuelle Rezension von: niknak
    Inhalt:
    (Klappentext)
    Weiter geht es mit Elena, der glücklichen Lottogewinnerin, und ihrer Familie. Nachdem Elena ihren Gewinn in ein Mietshaus investiert hat, beziehen ihr Sohn Axel und seine Familie eine der Dachgeschosswohnungen. Doch Axel ist wenig begeistert, als seine Schwester Kerstin ihre neue Anwaltskanzlei ebenfalls dort einrichtet und ihren Freund, der plötzlich als Alleinerziehender dasteht, gleich daneben einquartiert. Und was wird Elenas Freund sagen, wenn ihr Ex-Mann Ossi das alte Hofgebäude in eine Atelierwohnung umbaut? Mit Umsicht und Tatkraft versucht Elena, alle Interessen unter einen Hut zu bringen - ob ihr das gelingen wird?

    Mein Kommentar:

    Dieses Buch ist die Fortsetzung von "Millionärin wider Willen - Elenas Geheimnis" und kann aber auch sehr gut ohne Vorkentnisse gelesen werden, da es zu Beginn des Buches eine Vorstellung der wichtigsten Personen gibt. So bekommt man einen Einblick in die Geschichte und lernt die Protagonisten kennen und erfährt ihr Verhältnis zueinander, was ich sehr gut fand. Obwohl ich bereits den ersten Teil kannte, fand ich diese Zusammenfassung sehr hilfreich.

    Die Autorin Brigitte Teufl - Heimhilcher hat auch in diesem Band wieder einen lockeren Schreibstil gewählt, sodass sich die Geschichte leicht und schnell lesen lässt. Auch die humorvollen Szenen kommen nicht zu kurz.
    Die Protagonisten sind gut beschrieben und recht liebevoll ausgearbeitet, so wie im ersten Band. Jede Person hat ihre eigenen Ecken und Kanten und sie passen in ihrer Gesamtheit sehr gut zueinander. Es war nett zu sehen, welche Entwicklungen sie in der Zwischenzeit durchgemacht haben und wie sie sich veränderten.

    In diesem Band schafft es die Autroin dem Leser einige gesellschaftliche aber auch politische Themen näherzubringen, ohne ihn dabei zu überfordern, oder den Lesefluss zu stören. So geht es in erster Linie um einen Lottogewinn, aber auch das Zusammenleben einer ganzen Familie mit mehreren Generationen unter einem Dach und auch ein politischer Wahlkampf dürfen nicht fehlen. So werden dem Leser neben einer leichten Unterhaltungslektüre auch ein paar erstere Themen gekonnt nähergebracht.

    Trotzdem fehlte mir in diesem Band die gewisse Tiefe oder auch ein besonderes Ereignis, das Buch las sich locker und leicht, ohne dass etwas wirklich aufregendes passiert wäre. Allerdings war dies auch schon im erste Band der Fall und somit war ich darauf vorbereitet, dass es keine überraschenden Ereignisse geben wird. Trotzdem hätte ich mich über ein ebensolches gefreut, um den Roman noch unterhaltsamer zu gestalten. Für mich war der Roman sehr vorhersehbar.

    Mein Fazit:
    Eine leichte Sommerlektüre für Zwischendurch, die zwar unterhaltsam ist, bei der man aber nicht allzu viel als Leser gefordert wird.

    Ganz liebe Grüße,
    Niknak

  19. Cover des Buches Millionärin wider Willen (ISBN: 9783748174318)
    Brigitte Teufl-Heimhilcher

    Millionärin wider Willen

    (18)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte61


    Klappentext:

    Die pensionierte Ärztin Elena hat alles was sie zum Leben braucht, doch der "Ruhestand" macht sie eher unruhig. Das ändert sich, als sie im Lotto sechs Millionen gewinnt. Was tun mit dem vielen Geld? Erst denkt sie daran, es ihren Kindern zu schenken, doch wie würden die damit umgehen?
    Ihre besondere Sorge gilt Sohn Axel, dem freiheitsliebenden Grünpolitiker, der leider allzu sehr nach seinem Vater kommt. Beide sind charmante Traumtänzer, die zwar behaupten, dass Geld ihnen nichts bedeutet, doch haben sie einmal welches, geben sie es mit vollen Händen wieder aus.
    Tochter Kerstin und Schwiegertochter Maren sind da ganz anders gestrickt. Würden sich dadurch Konflikte ergeben?
     Nach schlaflosen Nächten - und mit Hilfe ihres ebenso attraktiven wie umsichtigen Anwaltes - investiert Elena das Geld heimlich in ein Mietshaus. Doch trotz aller Vorsicht bleibt der Kauf nicht unbemerkt und setzt eine Reihe von Ereignissen in Gang, die Elenas Leben, und das ihrer Lieben, ganz schön durcheinanderwirbeln.

    Fazit:

    Der Klappentext sprach mich sofort an und ich wollte wissen, wie Elena mit all den Veränderungen in ihrem Leben umgehen wird. Wie wird sie ihren Ruhestand erleben und vor allen Dingen, was macht sie mit dem Lottogewinn? Hebt sie nun ab, oder bleibt sie am Boden?

    Kaum mit der Lektüre begonnen, war ich mitten im Leben von Elena. Ich lernte eine sehr sympathische und authentische Frau und deren Familie kennen und hatte das Gefühl, das sind Menschen wie du und ich. Mitten aus dem Leben gegriffen mit Ecken und Kanten und den ganz gewöhnlichen Problemen.

    Elenas Lottogewinn schlägt bei ihr ein wie eine Bombe und sorgt für so manches Kopfzerbrechen. Was sie mit diesem Geld alles anfangen könnte, darüber denkt sie ausführlich nach und findet dann einen Weg, der ihr sinnvoll erscheint.

    Ich stellte mir immer wieder die Frage, wie ich an Elenas Stelle gehandelt hätte. Welche Träume hätte ich mir erfüllt und wie hätte meine Familie reagiert?

    Der Autorin ist wieder eine Geschichte mitten aus dem Leben gelungen, die mich mit ihrem ruhigen und schönen Schreibstil überzeugte. Ich wollte das Buch nicht aus der Hand legen, da ich neugierig war, wie es weitergeht und welche Verwirrungen und Verwicklungen noch auf die Charaktere warten.  Die Geschichte wirkte auf mich sehr realistisch und ich konnte mich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen.

    Es passierte mehr als ich erwartet habe und durch die guten Beschreibungen der Autorin konnte ich mir die Personen, Orte und die gesamte Handlung sehr gut vorstellen. Die Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet, so dass ich mit ihnen fühlen und ihre weitere Entwicklung nachvollziehen konnte.

    Die Autorin hat mir, voller Gefühl, eine wunderbar plastische Familiengeschichte erzählt und ich fühlte mich von Anfang bis zum Ende dieser Familie zugehörig. Ich war mittendrin. Toll gemacht.

    Von mir eine absolute Leseempfehlung, an alle Leser, die mal eine realistische Familiengeschichte mit Hirn, Herz und Humor lesen wollen.

  20. Cover des Buches Jungfrau, männlich, Single, mit Teddy (ISBN: 9783741299056)
    Harald Schmidt

    Jungfrau, männlich, Single, mit Teddy

    (31)
    Aktuelle Rezension von: Daniela_Weigel

    Der 33 jährige Finanzbeamte Alfred lebt ein sehr ruhiges Leben mit seinem Teddy Bienchen. Mit Frauen hatte er bisher keinen näheren Kontakt. Hat ihn doch seine Mama immer vor Frauen gewarnt.

    Doch dann zieht eine neue Nachbarin ein und stellt sein komplette Leben auf den Kopf.

    Humorvoll erzählt er die Geschichte von Alfred, ein liebenswerter Mann der durch die Erziehung seiner Mutter leider etwas Weltfremd ist. Zusammen mit Verena und Pfarrer Hollerberg reisen Alfred und Bienchen in ferne Länder. Dort lernen sie Menschen kennen, mit denen das Leben es nicht gut gemeint hat.

    Eindrucksvoll erzählt der Autor wie in manchen Ländern von der Großindustrie mit den Einheimischen umgegangen wird. Er zeigt auf das oftmals immer noch nur das Geld die Welt regiert. Das hat mich doch nachdenklich zurück gelassen.

    Diese Geschichte hat mich sehr berührt, denn sie zeigt was durch Liebe, Freundschaft und vertrauen alles möglich ist. Die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet und waren mir sehr sympathisch.

    Eine Geschichte der es an nichts fehlt, die einen zum nachdenken anregt, und einem zeigt jeder Mensch ist einmalig und man sollte ihn genau so nehmen wie er ist.

    Absolute Leseempfehlung




    Von mir gibt es 10 Herzen 

  21. Cover des Buches Die tote Krabbenkönigin: Klusskamps 1. Fall (Klaas Klusskamp, Band 1) (ISBN: 9798473206586)
    Lotte Minck

    Die tote Krabbenkönigin: Klusskamps 1. Fall (Klaas Klusskamp, Band 1)

    (37)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Klaas Klusskamp, Band 1: Mit dem Posten des Dorfpolizisten in Middelswarfersiel hat Klaas Klusskamp, 53, auch nicht gerade das grosse Los gezogen, denn er hat „nur“ verschwundene Tiere oder Gartenzwerge zu suchen oder kleinere Streitigkeiten zu schlichten. Als er beim Lotto einen grossen Gewinn erzielt, hängt er seinen Job an den Nagel, um fortan seinem Hobby, der Malerei, zu frönen. Als sich seine erwachsene Tochter Ella unangekündigt bei ihm einquartiert und sie im Watt die Leiche der am Vorabend gekürten Krabbenkönigin Alke Jensen finden, wird es für Klaas sehr turbulent. In seinem Leben gerät einiges in Bewegung, auch dank Nachbarin Mimi Poppinga…

    Erster Eindruck: Das Schwarz-Weiss-Bild auf dem Cover gefällt mir, die gewählte Schriftart jedoch weniger.

    Ich war sehr gespannt, Lotte Mincks neusten Protagonisten kennenzulernen. Klaas ist ein ganz anderer Typ als Loretta (Reihe Loretta Luchs) oder auch Stella (Reihe Stella Albrecht), und das ist auch gut so. Nach dem Prolog, wo die einleitend erwähnte Krabbenkönigin tot aufgefunden wird (puh, ein deftiges Bild formiert sich vor meinem inneren Auge!), wird der Leser vier Wochen in die Vergangenheit zurückversetzt.
    Klaas ist schon lange allein – ja, man könnte sagen, dass er ein Eigenbrötler geworden ist. Ausgehen? Wozu? Sich unter Leute mischen, wenn es nicht nötig ist? Nein, danke. Mit seiner Tochter Ella hatte er schon länger keinen Kontakt, daher war er umso überraschter, als sie plötzlich vor der Türe stand und verkündete, einen Ferienjob angenommen zu haben und nach dem Sinn des Lebens suchen zu wollen. Ella und Klaas finden die Leiche – ein Unfall ist definitiv auszuschliessen, das sieht Ex-Polizist Klaas sofort (aber wieso er sich dessen so sicher ist, verrate ich natürlich nicht). Da er nun nicht mehr im Amt ist, und bei einem Mordfall sowieso Kollegen von ausserhalb übernehmen werden, beschliesst er, privat zu ermitteln. Seine Nachbarin Mimi Poppinga unterstützt ihn kulinarisch, moralisch und überhaupt sehr tatkräftig…

    Die Geschichte hat sich flüssig lesen lassen und ich fühlte mich sehr gut unterhalten. Mir haben Klaas, Ella und Mimi sehr gut gefallen und ich freue mich auf weitere Fälle mit ihnen. Für diesen Reihenstart gibt es von mir 4 Sterne.

  22. Cover des Buches Blumen des Todes (ISBN: 9783732541874)
    Douglas Lindsay

    Blumen des Todes

    (15)
    Aktuelle Rezension von: Riley_Ross

    Ein Lottogewinner wird ermordet und sein Leichnam kunstvoll mit biblischen Anspielungen inszeniert. Er schien ein unauffälliges Leben geführt und keine Feinde gehabt zu haben. Zumindest auf den ersten Blick. Und auf den Zweiten, und auch auf den Dritten,…
    Soweit, so – naja.
    Denn nicht nur die Ermittlungen ziehen sich zäh und ergebnislos wie Kaugummi ins gefühlte Unendliche, auch die Handlung als solche tut es. Man bleibt einfach mit dem Gefühl zurück, seine Zeit verschwendet zu haben. Zwar werden zu Beginn die Nachforschungen in diesem Kriminalfall noch logisch durchgeführt, aber spätestens nach der Hälfte verliert sich der rote Faden, und auch der Reiz, den die Beschreibung akribischer Polizeiarbeit eventuell ausmachen mag, bleibt dann auf der Strecke. Den Ermittlern gehen die Ideen aus und dem Autor scheinbar auch. Es fehlt insgesamt einfach die Spannung, die Konsequenz und die Eigenschaft eines Buches, den Leser einzufangen und zu überraschen. Selbst ein Salat ohne Dressing hat mehr Würze.
    Wohl in dem Versuch diese Mängel auszugleichen hat der Autor einfach eine große Packung Drama über das wirre Privatleben der Hauptermittlerin Pereira gekippt. Sie ist eh schon chronisch gestresst und verliert langsam aber sicher (größtenteils selbstverschuldet) die Kontrolle über die Erziehung ihrer Kinder und ihre eigenen Bedürfnisse. Im Zusammenspiel sind all die angerissenen Probleme einfach zu viel, zu unglaubwürdig – generell komplett irrelevant für den Fall und den Fortgang der Geschichte. Man stelle sich eine Pizza vor, die mit einer plumpen Zutat nach der anderen belegt wird, bis irgendwann der Käse nicht mehr zum Überbacken reicht und man Schwierigkeiten hat sie zu essen. So ist hier die Balance von Mordermittlung und Soap.
    Wo aber regelmäßig Seiten dafür verschwendet werden, Pereira beim Versuch sich zu entspannen zu beschreiben, wird ihr Partner Bain kaum beleuchtet. Er taucht mal auf, tut seinen Job, träumt ein wenig vor sich hin und taucht wieder ab. Aus seiner Figur hätte wesentlich mehr herausgeholt werden, wie aus so ziemlich allen Elementen dieser Geschichte. Das Mordopfer, der Tathergang, die Verdächtigen: Wie Zuckerwatte löst sich alles Interessante in nichts auf, sobald man eine Kostprobe davon erhält.
    Auch sprachliche Originalität kann man Lindsay nicht vorwerfen. Seinen zu Anfang auffällig knappen Schreibstil behält er nicht dauerhaft bei, nur hin und wieder scheint ihm einzufallen, dass er ja eigentlich ein Rezept hatte und man gelegentlich einen Blick draufwerfen kann.
    Insgesamt war für mich das Lesen so mühsam wie das Löffeln einer Suppe mit der Gabel, wobei die Suppe diese Mühe nicht ansatzweise wert war.

  23. Cover des Buches Sechs Richtige (ISBN: 9783499216749)
    Steffi von Wolff

    Sechs Richtige

    (12)
    Aktuelle Rezension von: Schattenfrau

    Die Handlung ist ganz einfach, wie der Klappentext schon aussagt. Ja vieles ist vorhersehbar, aber auch solche Bücher sind mal schön zu lesen. Es ist sowohl für humorvolle Erwachsene gedacht, aber auch für Teenager und Twens. Sehr modern da digitale Medien stark mit eingebaut werden. Es gibt einige Zeitsprünge, wie z.B. „paar Monate später“ dadurch wird das Buch nicht künstlich in die Länge gezogen und man konzentriert sich auf die Mainstory.

    Also viel Spass auf Helgoland :)

  24. Cover des Buches Notizen eines Gewinners (ISBN: 9783958834507)
    Gerrit C. Paulson

    Notizen eines Gewinners

    (127)
    Aktuelle Rezension von: Jenny3003

    Mir hat das Buch gut gefallen.

    Es regt zum Nachdenken an und lässt einen über viele Fragen nachdenken.

    Macht Geld glücklich?

    Gibt es noch ehrliche Menschen, wenn du reich bist?

    Was ist der Sinn des Lebens?


    Paulo glaubt, dass ihm nur Geld fehlt, um ein tolles Leben zu haben.

    Auf seiner von Abstürzen geprägten Reise gelangt er aber zu Erkenntnissen, die viel tiefer gehen als die Frage, was man sich als nächstes kaufen könnte, um glücklicher zu werden.

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