Bücher mit dem Tag "lovecraft"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lovecraft" gekennzeichnet haben.

83 Bücher

  1. Cover des Buches Revolver Tarot (ISBN: 9783944544304)
    R.S. Belcher

    Revolver Tarot

     (21)
    Aktuelle Rezension von: LadySunny
    Dieses Buch hat mich zuerst durch sein Cover angesprochen und so habe ich eigentlich mit dem Lesen angefangen, ohne mich allzu sehr mit dem Klappentext zu beschäftigen. So war die Mischung verschiedener Genres in diesen Buch überraschend - aber auf eine gute Art und Weise. Das Cover und der Titel lassen zudem erahnen, dass wir uns im Wilden Western befinden, was wir tun. Revolver, Indianer, Pferde, Gauner, Silberminenarbeiter - all diesen typischen Figuren begegnet man auch hier.
    In den ersten Kapiteln folgen wir Jim, einem Jungen, der von Zuhause flieht und schließlich in einer Stadt namens Golgotha, am Rand der Vierzigmeilenwüste landet. Eigentlich nur als Zwischenhalt gedacht, wird die Stadt schnell zu etwas, das seinen ganz eigenen Charme - und Schrecken - verbreitet. Im Laufe der Handlung lernt man verschiedene Charaktere von Golgotha kennen, die nicht zuletzt mit kirchlichen / religiösen Hintergründen konfrontiert und hintermalt werden - die Geschichte befasst sich letzten Endes mit dem nahenden Weltuntergang, etwas, das ich so nicht erwartet hätte, aber auch etwas, das mich zunehmenden mehr in Beschlag nahm, sodass ich das Ende des Buches kaum abwarten könnte, um herauszufinden, ob die Guten oder doch die Bösen siegen.
    Das Buch ist spannend und gut geschrieben - einige wenige Rechtschreib-, Grammatik und / oder Flüchtigkeitsfehler sind den Editoren zwar durchgerutscht, was meinen Lesefluss manchmal beeinträchtigte, aber es waren keineswegs so viele, dass es mich wahnsinnig gestört hätte.
    Besonders gefallen haben mir tatsächlich die vielfältigen Charaktere, die man nach und nach besser kennenlernt, obgleich damit teilweise ein mächtiges Head-Hopping entstanden ist. Auch bei all der Hektik zum Schluss hätte ich einen strikteren PoV besser gefunden. Einige Figuren sind mir außerdem Figuren etwas zu kurz gekommen. Zum Beispiel Biqa.  Dessen Wandlung bzw. Beweggründe zu dem zu werden, der er am Ende ist, kann ich nicht ganz verstehen / nachvollziehen…. Einiges wird aufgeklärt, aber grundsätzlich hätte ich mir mehr von seiner Zerrissenheit gewünscht. Er macht Dinge aus einem Grund heraus, auch weil er sich in der neuen Welt verliert, aber das erklärt, meiner Meinung nach, nicht alles, was er getan oder nicht getan hat.
    Auch hätte ich gerne erfahren, ob Jim jemals erfährt, was mit seiner Familie ist.
    Ab und an bin ich zudem über ein paar Formulierungen gestolpert, bei denen ich mich gefragt habe, ob man diese damals (im 19. Jahrhundert) bereits verwendet hätte …. so etwas wie "klinisch rein". Ist das nicht eher ein Begriff aus der Neuzeit?
    Teilweise hatte ich also das Gefühl, dass Fäden aufgenommen, versponnen und dann wieder von der Nadel gerutscht sind und dass es zu oft ein zu großes Head-Hopping gab, das es schwerer machte mit den einzelnen Figuren mitzufühlen. Aber grundlegend hat mir die Lektüre von "Revolver Tarot" sehr viel Spaß gemacht, ich habe mich gerne auf all die Facetten eingelassen, hätte mir aber an der ein oder anderen Stelle doch mehr Tiefgang gewünscht. In diesem Sinne gibt es von mir 4 von 5 Sternen.
  2. Cover des Buches Skulduggery Pleasant (Band 1) - Der Gentleman mit der Feuerhand (ISBN: 9783785577868)
    Derek Landy

    Skulduggery Pleasant (Band 1) - Der Gentleman mit der Feuerhand

     (1.092)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Die Titelgebende Figur ist Skulduggery Pleasant, ein Skelett und Detektiv der als „Elementezauberer“ Feuer, Wasser, Luft und Erde beeinflussen kann. Wenn ich es richtig interpretiere, lässt sich der Name Skulduggery als hinterhältig oder skrupellos übersetzen. Auseinandergenommen könnte der Name auch als Totenkopf Ausgrabung definiert werden.

    Ihm zur Seite steht Stephanie Edgley, die eigentliche Protagonistin, aus deren Sicht der größte Teil der Handlung erlebt wird. Zwischendurch erfahren wir auch aus anderer Sicht einen Teil der Geschehnisse.

    Die Heldin ist gerade einmal zwölf Jahre alt. Für das erscheint sie mir bereits zu reif. Der Autor hätte Stephanie problemlos ein paar Jahre älter machen können, dass hätte ihr Verhalten und die ganze Geschichte glaubwürdiger gemacht. Der weibliche Vorname Stephanie bedeutet die Gekrönte, die Siegreiche. Ein guter Name für eine Kämpferin, auch wenn sie erst zwölf Jahre alt ist und ihren Namen noch ändern wird. 

    Die Wahl einer so jungen Protagonistin halte ich persönlich als nicht gelungen, da ich mit zwölfjährigen Kindern niemanden in Verbindung bringe, der andere Wesen umbringt oder den Tod von anderen Menschen so leicht verkraftet, wie es hier der Fall ist.

    Natürlich können sich Kinder weise verhalten, manchmal weiser, als es ihnen einer zutrauen würde und manchmal sogar auch weiser, als sich einer selbst verhält. Aber es kann auch "zu viel" sein. Und das war für mich der Fall bei Stephanie in dieser Geschichte.

    Gut, als Stephani zum ersten Mal angegriffen wird, zeigt sie sich ängstlich und versuchte sich so gut es ging zu wehren. Auch das Auftauchen eines lebenden Skeletts brachte sie zunächst ein wenig aus der Fassung.  Natürliche Reaktionen, die einer Zwölfjährigen sehr angemessen schienen. Doch dann wurde sie plötzlich viel zu erwachsen dargestellt: Das eintönige Leben in ihrer Heimatstadt sei ihr wohl zu langweilig und es sei ihre Bestimmung mit Magie in Kontakt zu kommen und die Gefahren, die sich ihr dort stellen würden, auf sich zu nehmen. Stephanie wurde mehr und mehr zum gefühlslosen Klotz, die überhaupt keine Angst mehr kannte und sich von nichts einschüchtern ließ.

    Andererseits wurde sie als naiv dargestellt. Skulduggery sagt gleich zu Beginn, dass er einen gewissen Serpine als Mörder von Gordon Edgley vermutet und Stephanie kauft ihm das einfach ab. Ich als Leser dachte nun, dass sie auf einer falschen Fährte seien - immerhin gab es keine Beweise und kein anderer Charakter glaubte daran, dass Serpine etwas damit zu tun hatte. Stephanie glaubte Skulduggery allerdings, ohne mit der Wimper zu zucken, und als das Skelett plötzlich von einem Zepter, welches gar nicht existieren sollte, und Götterlegenden erzählte, wurde auch dies einfach von der Protagonistin akzeptiert. Langsam schlich sich demnach der Verdacht ein, dass der Autor mir als Leser wirklich zu verstehen geben wollte, dass Serpine der Bösewicht sei und diese ganzen Legenden der Wahrheit entsprachen. Als es dann ein Kapitel gab, in welchem es um Serpine ging, wurde dies so auch bestätigt.

    Habe ich schon erwähnt, dass Stephanie für ein zwölfjähriges Mädchen absolut furchtlos ist? So klettert sie ohne Angst Bäume hoch, bricht in Gebäude ein und nimmt es mit tödlichen Kreaturen auf. Als Skulduggery gefangen genommen wird, möchte sie ihren "Freund" retten und ist so mutig, dass sie nicht nur ihr Leben riskiert, sondern auch Tausende von anderen Menschenleben aufs Spiel setzt, da sie durch ihre Handlungen einen großen Krieg anzetteln könnte. Freund setzte ich hier mal in Anführungszeichen, da Stephanie Skulduggery gefühlt überhaupt nicht kennt und sie bis auf einige Gespräche mit ihm, die immer im humoristischen Stil geführt wurden, gar nicht tiefgründiger mit dem Skelett geredet hat. Natürlich erscheint im Nachhinein die Rettungsaktion als gelungen, da sowohl Skulduggery, sowie auch Stephanie, den richtigen Riecher hatten, da Serpine tatsächlich geplant hatte, sie alle zu vernichten und es daher zu einem Krieg gekommen wäre.

    An anderen Stellen des Buches kämpft Stephanie aber nicht mit und steht nur herum, während sie beobachtet, wie Skulduggery oder andere Charaktere mit den Bösewichten kämpfen. Der Charakter von Stephanie war mir somit viel zu unschlüssig und undurchdacht und konnte mich nicht überzeugen.

    Neben Stephanie blieb auch der Charakter von Skulduggery recht blass. Für mich war er definitiv kein Held, sondern eher ein Schwächling, der sich sogar im neckischen Gesprächsaustausch von Stephanie schlagen ließ. Kämpferisch ist er natürlich sehr begabt, aber so wirklich überzeugen konnte mich das lebende Skelett nicht, obwohl natürlich die Idee zu so einer Figur durchaus gelungen ist.

    Der erste Band der Reihe führt die Protagonistin Stephanie Edgley ein, deren Onkel, der Autor Gordon Edgley, unerwartet verstirbt. Stephanie ist die Universalerbin von Gordons beträchtlichem Vermögen und schon befindet sie sich in ihrem größten Abenteuer.

    Auf der Beerdigung trifft Stephanie erstmals auf einen Mann namens Skulduggery Pleasant. Als Stephanie eine Nacht allein in dem Anwesen des verstorbenen Gordon Edgley verbringt, bricht ein Fremder ins Gebäude ein, der auf der Suche nach einem Schlüssel ist. Die Situation droht zu eskalieren, als Skulduggery Pleasant auftaucht und den Einbrecher in die Flucht schlägt. Dabei verliert er seine Verkleidung und es stellt sich heraus, dass er ein Skelett ist.

    Das Skelett will sie zunächst zurücklassen, doch Stephanie überredet ihn, sie in seine, aus ihrer Sicht, aufregende und spannente Welt mitzunehmen. Dort gibt es Vampire, Sensenträger, Monster und Magier. Mit dem untoten Detektiv Skullduggery und einigen anderen Gruselgestalten verbündet, macht sich Stephani auf, um den geheimnisvollen Tod ihres Onkels aufzuklären und die Mächte des Bösen zu bekämpfen.

    Skulduggery verdächtigt den Alchemisten Nefarian Serpine, seinen Todfeind, den Frieden zu brechen. Mit einem mächtigen Zepter, das eigentlich nur in einer Legende existiert, will er die Gesichtslosen (böse Götter) erwecken und die Macht an sich reißen. Zusammen mit Tanith Low, einer mutigen Kriegerin, und Grässlich Schneider, Skulduggerys Freund, kämpfen Stephanie und das Skelett gegen Serpine und seine Papier-Armee.

    Die Handlung beginnt mir zu abgehackt. Für meinen Geschmack geht es zu schnell von einem Höhepunkt zum nächsten. Das sprachliche Niveau war nicht so hoch. Einleitend erfahren wir von Gordons Ableben. Wir erfahren seine letzten Gedanken und wechseln bereits auf der achten Zeile zu Stephanies Sicht, der Protagonistin aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird. Im Eiltempo lernen wir ihre Familie sowie die Titelfigur kennen. 

    Bedauerlicherweise hat sich der Autor nicht die Mühe gemacht, den Figuren die benötigte Tiefe zu geben. Genauso oberflächlich wird die Handlung fortgeführt. Die Ereignisse überschlagen sich, es geschieht einiges in rascher Folge, ohne dass tatsächlich etwas geschieht. So muss Skulduggery beispielsweise vor dem Ältestenrat erscheinen, um abgemahnt zu werden, da er Stephanie, ein kleines Mädchen zu seiner Partnerin gemacht hat. Von einer Abmahnung keine Spur, als er mit Stephanie dort erscheint. Nur ein oberflächliches Gespräch folgt. Außerdem erscheint es unlogisch, wenn die Titelfigur zaubern kann, sich aber bestimmter technischer Tricks wie einer Seilwinde bedienen muss. Hier hatte der Autor wohl eine bestimmte Szene aus einem bekannten Film im Kopf.

    Das Buch bringt zwar sehr viel Witz, Action und schlagfertige Charaktere mit, konnte mich aber nicht restlos überzeugen. Das sprachliche Niveau war nicht sehr hoch. Der Roman liest sich stellenweise wie ein Fernseh-Skript, strotzt vor detaillierten Kampfszenen und ist sehr dialoglastig. Derek Landy erzählt flott und mit sehr viel Witz. Es gibt einige Schlagabtäusche zwischen Skulduggery und Stephanie, die den Witz im Buch ausmachen. Ob dieser Schreibstil als störend empfunden wird, muss jeder Leser für sich selbst entscheiden. Derek Landy hat in jedem Fall eine interessante Vermengung verschiedener Genres zustande gebracht und mit dem Charakter des Skullduggery Pleasant einen Protagonisten erschaffen, dem ich für zukünftige Erlebnisse einiges Potential zugestehe.

    Die Grundidee gefällt mir sehr gut und Skulduggery ist ein interessanter Charakter. Deshalb werde ich dem zweiten Band noch eine Chance geben und hoffe, dass mir das ganze Universum mit seinen Darstellern dann besser gefällt. Wer über unlogische Handlungen hinwegsehen kann und dem es auch nichts ausmacht, auf flache und widersprüchliche Charaktere zu treffen, kann ruhig zugreifen und in eine Welt mit durchaus interessanten Elementen eintauchen. Für andere Leser würde ich dieses Buch eher nicht empfehlen, weil es beim Lesen nur stellenweise unterhaltsam ist, größtenteils jedoch eher an eine mittelmäßige Sitcom erinnerte.

  3. Cover des Buches Die Monster, die ich rief (ISBN: 9783404208982)
    Larry Correia

    Die Monster, die ich rief

     (74)
    Aktuelle Rezension von: phantastische_fluchten

    MHI bedeutet »Monster Hunter International«. Es handelt sich um eine Gruppe von Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Menschheit vor Monstern wie Vampiren, Ghulen oder Werwölfen zu beschützen. Von der Regierung, die beim FBI eine eigene Abteilung Monsterjäger beschäftigt, wird die MHI mit Misstrauen beobachtet und immer wieder werden den Jägern Steine in den Weg gelegt. 

    Owen Pitt weiß nichts von dieser Welt. Er hat einen langweiligen Job als Buchprüfer und geht Schwierigkeiten lieber aus dem Weg. Als er eines Abends länger im Büro arbeitet wird er von seinem Chef in dessen Büro gerufen. Mr. Huffman ist ein unerträglicher Mensch, der seine Angestellten gerne trietzt und da Owen noch neu in der Firma ist, muss er oft als Fußabtreter für die Launen des Chefs herhalten. Doch dieser Abend hält für Owen eine Überraschung bereit. Sein Chef verwandelt sich in einen Werwolf und möchte Hackfleisch aus seinem Buchprüfer machen. Aber nicht mit Owen Pitt. Er mag zwar ein einfacher Buchprüfer sein aber er ist ein Buchprüfer in Alabama. Das Land, in dem jeder Mann über 16 eine Waffe trägt und schießen schon von Kindesbeinen an lernt. Owen, mit seinen 190cm und 100kg Körpergewicht bietet dem Werwolf Paroli und erfüllt sich einen langehegten Traum: Er schmeißt seinen Chef aus dem Fenster. 

    Dadurch wird Earl Harbinger auf den jungen Mann aufmerksam. Earl ist ein langjähriges Mitglied der MHI und er wirbt Owen für die Truppe an. Obwohl er zuerst skeptisch, was die Aktivitäten der MHI betrifft, lässt Owen sein altes Leben hinter sich und ist fortan als Monsterjäger tätig. Auf die Frischlinge kommt eine gewaltige Aufgabe zu, denn das »uralte Böse« hat sich erhoben, paktiert mit den »Meistervampiren« und will die Menschheit versklaven oder eliminieren.

     

    Kommentar: 

    Das Buch hat 700 Seiten und ich hatte es an einem Wochenende durch. Nicht, weil die Geschichte besonders anspruchsvoll war sondern einfach, weil sie Spaß gemacht hat. Man muss allerdings das Hirn zeitweise ausschalten, denn der Roman wimmelt vor Klischees und ist sicherlich für den amerikanischen Markt geschrieben worden. Wie schon Jack Reacher, ist Owen Pitt ein absoluter Waffennarr und bei dem Gebrauch neuer Waffen gerät er in Ekstase. Und bei der MHI gibt es mehr als genug außergewöhnlicher Waffen, die von dem Mitglied Milo Ivan Anderson extra für die Monsterjagd entworfen werden. Als Milo merkt, was für ein Waffenliebhaber der Frischling ist, werden die Männer schnell Freunde. Seitenweise werden die Waffen und deren Gebrauch beschrieben, das habe ich, wie auch bei Jack Reacher, einfach überblättert. 

    Die Geschichte spielt im Bundesstaat Alabama und der dortige Menschenschlag ist ein eigenwilliges Völkchen. Niemand verlässt ohne eine Waffe das Haus und bei dem derzeitigen Monsteraufkommen ist das auch gut so. 

    Zu Owen Pitt gesellen sich als Frischlinge noch Trip, ein ehemaliger Lehrer, Holly Newcastle, eine ehemalige exotische Tänzerin und Lee, ein ehemaliger Bibliothekar. Bald verbindet diese vier ein festes Band der Freundschaft. Jeder hat seine Stärken und Schwächen und sie vertrauen einander blind. 

    Manchmal möchte man als Leser eine so einfach strukturierte, sehr unterhaltsame und humorvolle Geschichte, die keine großen Ansprüche stellt. Ich gehe auch gerne ins Kino, um mir Actionfilme anzuschauen, warum also nicht so etwas als Buch? Der Autor lässt es ordentlich krachen, es kommt zu vielen Kämpfen und es gibt unzählige Monster. Auch unter den Mitgliedern der MHI gibt es einige, deren Herkunft nicht eindeutig menschlich ist, sie stellen sich, gemeinsam mit den Menschen, gegen das Böse, das auch sie bedroht. Sehr unterhaltsam fand ich die Begegnung mit den Elfen. Trip, ein absoluter "Herr der Ringe" Fan, kann kaum glauben, dass es wirklich Elfen geben soll. Seine Enttäuschung war daher sehr groß. Zitat Seite 225: »Er war sehr groß und dünn, trug ein fleckiges Unterhemd und eine LKW-Fahrer Mütze. Sein blondes Haar war lang und strähnig. Seine Fingerspitzen präsentierten sich gelb vor Nikotin und als er lächelte, entblößte er schiefe Zähne.« Zur Mitarbeit zu bewegen sind sie nur durch einen Kofferraum voller Budweiser. 

    Eine herrliche Szene, in der sich sicher auch so ein Gesicht gemacht hätte wie Trip. Umso überraschter war er, als sie das erste Mal den Orks begegneten. Seite 426: »die Orks bildeten eine seltsame und geheime Gesellschaft, aber offensichtlich eine, in der starke Familienbande und Liebe vorherrschten«. Das sind nur zwei der Völker, die in diesem Buch mitspielen, die aber hier einmal anders beschrieben werden als sonst.   

    Der Autor belässt aber nicht bei Klischees, die Geschichte entwickelt sich kontinuierlich weiter und Owen ist mehr, als es scheint. Immer wieder begegnet er in seinen Träumen einem alten jüdischen Monsterjäger, der von den Nazis ermordet wurde. Diese Traumbegegnungen sind das interessanteste an der Geschichte und ziehen den Leser in ihren Bann. Der Bogen, der letztendlich von der Vergangenheit in die Gegenwart geschlagen wird, macht diese Geschichte dann doch etwas besonders. 

     

    Fazit: 

    Wer »political correctness« möchte, sollte die Finger von diese Buch lassen. Wer Action, coole Sprüche, Splatter, taffe Helden und jede Menge Spaß mag, der wird hier köstlich unterhalten werden. 

  4. Cover des Buches Die Opferung (ISBN: 9783935822992)
    Graham Masterton

    Die Opferung

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Maria_Winter

    Ich habe mit einem klassischen Schauerroman über die düstere Vergangenheit eines Hauses gerechnet. Was ich gefunden habe, war jedoch so viel mehr. Für mich ist dieses Buch auf jeden Fall lesenswert. Es ist irgendwie mal etwas ganz anderes und keinesfalls gewöhnlich.

    Leichte Abzüge gibt es wegen dem manchmal etwas emotionslosen Schreibstil. 

  5. Cover des Buches Willkommen in Lovecraft (ISBN: 9783866078505)
    Joe Hill

    Willkommen in Lovecraft

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Ava_lon

    Inhalt

    In der zwischen Psycho-Horror und Fantasy angesiedelten Geschichte von Joe Hill spielen mystische Türen in einem unheimlichen Haus eine wichtige Rolle. Türen, die nur mit bestimmten Schlüsseln geöffnet werden können und hinter denen sich große und düstere Geheimnisse verbergen. Für einen kleinen Jungen und seine Familie bedeutet die Tür zur Astralebene die Rettung vor einem Serienmörder aber auch den Zugang zur Welt für ein Monster, das danach giert, auch die anderen Türen zu öffnen.

    Cover

    Düsternis und Horror springen regelrecht rüber auf den Betrachter.

    Mein Eindruck

    Für mich ein Reread und zum ersten Mal ein Comic im E-Book Format. Es geht besser als gedacht, da ich auch Kleinigkeiten durch die Zoom Funktionen entdecken kann. Bereits 2014 habe ich diese Reihe gelesen und zu diesem Zeitpunkt meine morbide Seite ausgelebt. Ich liebte damals Thriller, vor allem die Psychothriller und so kam ich auf Locke & Key.

    Und wieder geht es um Schlüssel, einen Brunnen im Brunnenhaus, eine Astralebene und ein kleiner Junge der zumindest in Lovecraft die Ereignisse ins Rollen bringt. Es sind die Zutaten für eine gute Story.

    Bode hat mich von Anfang an fasziniert, ein kleiner Junge der nach dem schweren Schicksalsschlag seine Trauer um den Verlust seines Vaters alleine verarbeiten muss. Und Bode ist neugierig auf das neue Haus und geht auf Erkundung. Seine älteren Geschwister und seine Mutter sind so sehr mit sich selbst beschäftigt, dass sie nicht hinhören, wenn Bode von seinen Erlebnissen als Geist berichtet. 

    Die Illustrationen sind vielschichtig und zugegeben manches Mal sehr blutig; der Serienkiller schlägt erbarmungslos zu und wirkt regelrecht getrieben.

    Die dunkle Macht aus dem Brunnen steigt auf und …….

    Es ist der Beginn von etwas Abstrusen und es gefiel mir auch jetzt 7 Jahre später noch immer.

    Fazit

    Ein gelungener Einstieg in die Geschichte rund um das Keyhouse.

  6. Cover des Buches Der König in Gelb (ISBN: 9783865523327)
    Robert W. Chambers

    Der König in Gelb

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Wolf1988
    Der König in Gelb von Robert W. Chambers, ist ein poetisches Horror Kurzgeschichten Band, welches 1895 erschienen ist, welches sogar Einzug in den Cthulhu Mythos hielt. Sogar die erste Staffel der Fernsehserie True Detectives dreht sich um den König in Gelb. Der König in Gelb ist ein Theaterstück, bei dem man nur den ersten Akt unbeschadet lesen kann, beim zweiten Akt verfällt man dem Wahnsinn und der dritte Akt existiert nicht, ergo spielt er sich im Wahnsinn der Protagonisten ab. Jede Kurzgeschichte beginnt mit einem Zitat aus diesem Theaterstück. Die Geschichten selber handeln meist von Künstlern die diesem Wahnsinn unterliegen. Einer der sich für den König in Gelb hält und seinen Cousin ermordet weil er denkt das er seine Blechkrone haben will. Ein anderer treibt sich in den Selbstmord als er eine Tinktur entdeckt, die Lebewesen in Stein verwandelt, in welche versehentlich seine Geliebte fällt. Ein aufgequollener blasser Mann jagt einen Protagonisten und will das Gelbe Zeichen zurück. Aber es gibt auch Romantisches. Jemand der sich im Moor verirrt und sich dort in eine wunderschöne Frau verliebt, welche noch Trachten aus dem Mittelalter trägt. Doch alle Geschichten enden äußerst Traurig. Entweder Tod, Wahnsinnig oder voller Trauer. Ein wirklich tolles Buch mit einer wunderbaren poetischen Note.
  7. Cover des Buches Chronik des Cthulhu-Mythos - Band II (ISBN: 9783865521453)
    H. P. Lovecraft

    Chronik des Cthulhu-Mythos - Band II

     (66)
    Aktuelle Rezension von: andheu
    https://andheu.com/2018/02/20/chronik-des-cthulhu-mythos-i-h-p-lovecraft/
  8. Cover des Buches Willkommen in Lovecraft (Locke & Key 1) (ISBN: B01BSUN5MK)
    Joe Hill

    Willkommen in Lovecraft (Locke & Key 1)

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Janinezachariae
    Ich hab dieses Hörbuch kostenlos über Audible gefunden und mir angehört. Es gibt recht flott, wenngleich alles etwas schnell geschah. Manchmal kam ich gar nicht hinterher, so schnell war ein Szenenwechsel.
    Ab 16 Jahren.
    Aber es war okay, wenn auch sehr verrückt. Wie ich fand. Werde die anderen Teile allerdings nicht hören.

    Kurzinhalt:

    Sommerzeit, Ferienzeit: Familie Locke verbringt den Urlaub in ihrem Ferienhaus in der Nähe von San Francisco. Doch die idyllischen Tage enden abrupt, als ein ehemaliger Schüler von Vater Rendell Locke auftaucht und ihn brutal bedroht: Sam Lesser und sein gewalttätiger Kumpel sind auf der Suche nach geheimnisvollen Schlüsseln. Die Situation eskaliert...

    Nach dem Mord an ihrem Mann flieht Nina Locke mit ihren drei Kindern Bode, Tyler und Kinsey nach Lovecraft Mansion. Dort lebt Rendells jüngerer Bruder Duncan, der die Familie aufnimmt. Nina hofft in dem alten Familiensitz, der unter dem Namen Keyhouse bekannt ist, zur Ruhe zu kommen. Auf seinen Streifzügen durch das alte Haus findet der jüngste Locke-Sprössling Bode einen Schlüssel, mit dem er zu einem Geist werden kann und trifft auf eine geheimnisvolle Frau, die in einem Brunnen gefangen ist. Die Brunnenfrau zieht Bode in ihren Bann und will dass er sie befreit, und dann taucht plötzlich Sam Lesser wieder auf... Die Dinge spitzen sich dramatisch zu und die Familie muss erneut um ihr Leben kämpfen.
  9. Cover des Buches Lovecraft Letters - I (ISBN: 9783732531622)
    Christian Gailus

    Lovecraft Letters - I

     (11)
    Aktuelle Rezension von: PeWa
    Berkeley führt ein zufriedenes Leben. Er ist ein angesehener Psychologe und lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in einem großen Haus im Grünen. Doch vom einen auf den anderen Tag gerät Ray in einen Sog aus brutalen Morden, schockierenden Geständnissen und mysteriösen Ereignissen. Rätselhafte Spuren führen zu dem Schriftsteller H. P. Lovecraft - und Ray erkennt, dass die Welt weit furchterregender ist, als der berühmte Horror-Autor sie in seinen Geschichten jemals hätte schildern können ... FOLGE 1: Ray wird als psychologischer Gutachter mit einem scheinbar eindeutigen Fall betraut: Der Geschichtsprofessor Henry Coleman soll seine Ehefrau brutal ermordet haben. Aber weder ihr Tod noch der anstehende Prozess scheinen Coleman sonderlich zu berühren. Dafür zeigt der Historiker eine manische Besessenheit für das Leben von H. P. Lovecraft. Coleman ist der festen Überzeugung, dass der Ursprung für dessen Geschichten nicht allein in der ausufernden Fantasie des Schriftstellers liegt. Ray hält den Historiker für geistesgestört - bis sein eigenes Leben in einem Alptraum versinkt ... Zur gleichen Zeit in Coldwater/Massachusetts: Eine Gruppe Studenten macht sich auf eine Expeditionstour in die Mammut-Cave. Tief im Innern der Höhle stoßen sie auf etwas, das besser für immer verborgen geblieben wäre.
  10. Cover des Buches Schatten über Innsmouth (ISBN: 9783518382837)
    H. P. Lovecraft

    Schatten über Innsmouth

     (69)
    Aktuelle Rezension von: benfi
    KURZBESCHREIBUNG:

    Der Student und Erzähler der Geschichte hört auf seiner Reise durch Neuengland von dem eigenartigen Ort Innsmouth, in dem es nicht mit rechten Dingen zugehe und die Einwohner recht seltsam seien. Als der junge Mann im Museum von Newportsbury eine Art Krone mit fischähnlichen Gestalten eingraviert, ist sein Interesse geweckt. Kurzum unternimmt er einen Kurzaufenthalt in dem abgelegenen Ort. Allerdings ist im dort direkt unwohl - die Bewohner sehen komisch aus und weisen einen eigenartigen Gang auf. Der Jüngling beschließt besonders nach den Erzählungen eines alten Trinkers den Ort schnellstmöglichst zu verlassen, jedoch kommt sein angedachter Linienbus nicht. So erlebt der Student die schlimmste Nacht seines Lebens ...


    KOMMENTAR:

    Dieses Buch sollte jeder grusel-begeisterte Fan einmal gelesen haben! Es ist unglaublich faszinierend, wie viel Atmosphäre Autor H.P. Lovecraft in die recht simple Handlung seines einzigen Romans, der während seiner Lebenszeit veröffentlicht wurde, gepackt hat, so dass diese denn Leser wahrhaftig schaudern lässt! Denn die Ereignisse der Story beschränken sich auf ein paar Dialoge und zwischen dem reisenden Amateur-Historiker und diversen Menschen wie dem streunenden Trinker Zadok Allen und einer nächtliche Flucht aus eben jener unheimlichen Stadt Innsmouth sowie vor seinen fischähnlichen Bewohnern. Und natürlich einem wunderbaren abschließenden Plot. Aber die Dichte der Empfindungen, die Lovecraft aus der Sichtweise seines reisenden Studenten herüber bringt, ist wirklich ergreifend! Warum Suhrkamp allerdings den Untertitel 'Eine Horrorgeschichte' gewählt hat, ist mir aufgrund keinerlei vorhandenen typischen Horroreffekte mehr als schleierhaft. Eine sehr qualitative Gruselgeschichte ist 'Schatten über Innsmouth' alle Mal! Leider nur viel zu kurz...
    8,3 Sterne
  11. Cover des Buches Der Besudler auf der Schwelle (ISBN: B00AR0VHZU)
    Edward Lee

    Der Besudler auf der Schwelle

     (17)
    Aktuelle Rezension von: PeWa
    Hazel Greenes Leben wird bestimmt von Vergewaltigungsphantasien, die sie nicht nur durch ihren Freund Ashton auslebt. Gleichzeitig will sie sich mit ihrer Freundin Sonia in den Bergen von New Hampshire treffen. Auch deren Mann Frank soll dort zugegen sein, und mit beiden hatte Hazel bereits ein Verhältnis. Doch Frank ist nicht da. Er ist in einer Hütte namens Gray Cottage, irgendwo höher in den Bergen. Eigentlich sollte er das Werk von Wilmarth nach seinem Tod vernichten, denn die Mathematiker haben etwas über die Welt und den LT - den leuchtenden Trapezoider - herausgefunden. Wilmarth hatte sich selbst das Leben genommen, in dem er sich in der Hütte erhängt hat, in welcher jetzt Hazel, Sonia und auch Frank eine Weile Zeit miteinander verbringen wollten, doch Frank kommt nicht zurück, denn er hat im Werk von Wilmarth etwas erkannt, was es unbedingt zu vollenden gilt.

    Überhaupt scheint die gesamte Einwohnerschaft von dem Trapezoider beeinflusst zu sein, denn es tauchen auf eimal Ringe an den Händen verschiedener Leute auf, und Hazel erkennt sie Anhand eines Fotos vom echten Trapezoider als aus eben diesem Material gefertigt. Und überhaupt, wo bleibt Frank? Er wollte schon längst aus der Hütte zurück sein, und nicht seine hochschwangere Frau sich selbst überlassen. Als Hazel jedoch weitere Aufzeichnungen von Wilmarth auf dessen Laptop entdeckt und sich selbst auf die Suche nach dem echten leuchtenden Trapezoider macht, kommt sie dem Geheimnis nach und nach immer näher, bis sie Frank gegenüber steht, und fremdartigen Tentakelwesen...
    ---------------------------------------------------------
    Eine Inhaltsangabe fällt hier etwas schwer, denn ein Großteil der Geschichte dreht sich um die abartigen Fantasien, die Hazel entwickelt und teilweise auch auslebt, was ein ums andere Mal ziemlich drastisch z. B. in Gestalt der Fish-Boys dargestellt wird. Die andere Hälfte der Geschichte dreht sich um den leuchtenden Trapezoider, was eine Fortsetzung zu "Jäger der Finsternis" und eben nicht, wie man aufgrund des Titels glauben könnte, zu "Das Ding auf der Schwelle" ist. Das macht es zwar nicht unmöglich die Geschichte zu verstehen, wenn man seine Vorlage nicht kennt, aber das Original zu kennen macht es etwas einfacher und man versteht den Gesamtzusammenhang besser.

    In seiner Abartigkeit ist es ähnlich wie "Der Teratologe" oder "Das Schwein" gehalten, auch wenn diese beiden Werke nichts mit Lovecraft zu tun haben. Sprachlich ist es in Ordnung. Besonders gut sind die Passagen gelungen, in welcher direkt aus Hazels Perspektive erzählt wird und die personale Erzählform verlassen wird. Das kannte man von Lee so noch nicht und es ist im vorzüglich gelungen.

    Die Geschichte insgesamt ist in Ordnung gewesen, auch wenn man manchmal das Gefühl hatte, dass die abartigen Szenen um Hazel zu Lasten der Story gingen. Wahrhscheinlich sollte damit nur der Charakter und die Eigenschaften Hazels beschrieben werden, aber so richtig voran bringen sie die Geschichte nicht, auch wenn sie häufig ein "Oh" oder "Ah" oder ein "Ihhh" beim Leser erwecken. Es schadet nicht unbedingt, aber etwas mehr Konzentration auf das Hauptaugenmerk hätte nicht geschadet. Insgesamt kann man aber durchaus 7-8/10 Punkten vergeben. Es gibt aber durchaus Lee Werke, die sprachlich als auch von der Erzählung her mehr zu bieten haben.

    Die Aufmachung des Ganzen ist zwar gelungen, aber das Coverabbild, welches von Alan Clark erstellt wurde, gefällt mir nicht so ganz. Die Rückseite des Buches hätte genausogut auf der Frontseite prangen können, und hätte aus meiner Sicht etwas mehr gepasst.
  12. Cover des Buches Gesammelte Werke. Erzählungen / Der kosmische Schrecken (ISBN: 9783935822688)
    H. P. Lovecraft

    Gesammelte Werke. Erzählungen / Der kosmische Schrecken

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Schöne Ausgabe! Ich lese ja im Moment einige Lovecraft-Sachen – aber es ist immer wieder schön neben den eigentlichen Texten auch noch Kommentare oder Anmerkungen zur Hand zu haben. Und davon wird hier einiges geboten.

    Klappentext:
    Sechs der besten Geschichten vom Altmeister des Horrors in völlig neuer Übersetzung. Zusätzlich enthalten sind Lovecrafts Notizen zu “Der Schatten über Innsmouth” und eine verworfene Fassung dieser unheimlichen Novelle, sowie ein ausführliches Nachwort zur deren Entstehungsgeschichte, geschrieben von den amerikanischen Fantastikexperten S. T. Joshi und David E. Schulz. Die Neuauflagen der Reihe sind ausgestattet mit Leseband und Schutzumschlag in der Festa-Lederoptik – robust und bibliophil.

    Der Band:
    Enthalten sind:

    - Die Ratten im Gemäuer

    - Das Ding auf der Schwelle

    - Dagon

    - Der Flüsterer im Dunklen

    - Der Außenseiter

    - Der Schatten über Innsmouth (plus Anmerkung, Lovecrafts Notizen, Verworfene Fassung)

    Mit Ausnahme von „Der Außenseiter“ eine tolle Mischung unterschiedlichster kosmischer Schrecken – mir hätte da die Farbe aus dem All noch gut gefallen, aber okay. Auch die Mischung der Texte ist super. Als Kicker zum Einstieg gibt es „Die Ratten im Gemäuer“, dann folgen mit „Das Ding auf der Schwelle“ und „Der Flüsterer im Dunklen“ zwei mittellange Geschichten unterbrochen von den beiden kürzeren „Dagon“ und „Der Außenseiter“; bevor „Der Schatten über Innsmouth“ die Sammlung mit seinen Zusatztexten als Höhepunkt abschließt. Sehr schön komponiert. Da hat sich jemand was bei gedacht.

    Ich glaube zu den einzelnen Texten muss ich im Einzelnen nichts schreiben. „Die Ratten im Gemäuer“ sind eine tolle, straight erzählte Geschichte um das Abgleiten in den Wahnsinn. „Das Ding auf der Schwelle“ ist von den kürzeren Novellen wahrscheinlich die, die ich am liebsten lese, denn diese in-den-Körper-eines-anderen-wechseln-Sache ist echt klasse und konsequent durcherzählt. Absoluter Anlesetipp, die 36 Seiten lohen sich absolut. „Dagon“ schildert das Aufeinandertreffen eines Seemanns mit etwas, was sein Gehirn nicht verarbeiten kann. „Der Flüsterer im Dunklen“ handelt von einer außerirdischen Rasse, die eine entfernte Region bedrohen und der Außenseiter überrascht mit seinem letzten Satz jeden Leser der Welt, es sei denn, er hätte schon mehrere Lovecraft-Geschichten gelesen…

    Den krönenden Abschluss bildet „Der Schatten über Innsmouth“, die präzise Studie eines degenerierten Küstendörfchens, das sich an den Hals einer düsteren Tiefsee-Gottheit geworfen hat. Ohnehin schon eine tolle Sache, aber durch die „Bonus-Tracks“ zusätzlich aufgewertet. Gerade bei Lovecraft finde ich Sekundärtexte immer sehr wichtig, da sie einem oft eine zusätzliche Dimension eröffnen.

    Mein Fazit:
    Wie immer lässt sich bei Lovecraft nicht viel herummäkeln. Entweder man steht drauf oder man ignoriert ihn. In diesem Band sind zudem noch mit Schatten über Innsmouth und Der Flüsterer im Dunklen schonmal zwei meiner Lieblingsgeschichten. Als kleinen Bonus gibt es dann noch Anmerkungen zu Innsmouth, Lovecrafts Notizen zu ebendieser Geschichte und dann noch eine verworfene Fassung. Besonders die Notizen fand ich sehr interessant, denn ähnlich sieht es aus, wenn ich Rollenspielmaterial schreibe – ich sammle wie wild Ideen, recherchiere Details, würfle sie wild durcheinander und kombiniere sie dann zu einem großen Ganzen. Ähnlich scheint der große Meister vorgegangen zu sein.

    Was „Der Außenseiter“ mit „kosmischen Schrecken“ zu tun hat, ist mir zwar etwas schleierhaft, aber die Story ist gut, sie benötigt nur knapp 10 Seiten – okay, die darf trotzdem in den Band, denn ansonsten ist die Auswahl der Texte in Hinblick auf das Thema durchaus gelungen.

    Okay, ich muss noch minimal auf hohem Niveau herummäkeln, denn den Preis von 24 Euro finde ich dann doch recht sportlich. Ich weiß – kleiner Verlag, kleine Auflage, tolle Ausstattung… aber das ist schonmal ne Ansage und Impulskäufer wird man damit nicht gerade fischen.

  13. Cover des Buches Die Schattenkrone (ISBN: 9783866077980)
    Joe Hill

    Die Schattenkrone

     (16)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches Berge des Wahnsinns (ISBN: 9783865524225)
    H. P. Lovecraft

    Berge des Wahnsinns

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchklub

    Zur vollständigen Buchbesprechung im Podcast geht es hier:

    https://www.podbean.com/media/share/pb-n9uhj-117e4ae

    Vorsicht, Spoiler!

  15. Cover des Buches Horror Stories: Das Beste vom Meister des Unheimlichen (ISBN: 9783518459676)
  16. Cover des Buches Stadt ohne Namen (ISBN: 9783518392560)
    H. P. Lovecraft

    Stadt ohne Namen

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Eliza_
    War mein erstes Buch von H.P.Lovecraft und wird wohl auch mein letztes sein.
    Dieses Buch enthält einige Kurzgeschichten, nach den ersten drei Geschichten wollte ich das Buch schon wieder auf meinen SuB packen, wenn man sich allerdings an seinen langatmigen und altbacken Schreibstil gewöhnt, kann man die Geschichten recht flüssig durchlesen und man glaubt es kaum, sogar teilweise richtig spannend. H.P.Lovecraft spielt mit unseren Ängsten. u.a. Das Haus das Menschen tötet, das versunkene U-Boot am Meeresgrund, ein Fahrradfahrer der vom Unwetter überrascht wird und in einem verlassenes Haus Unterschlupf findet, ein Arzt der versucht Leichen wieder zu beleben, Grabschänder die das falsche Grab plündern, usw.
    Ich werde keine weiteren H.P.Lovecraft Bücher lesen, ist nicht meins.
  17. Cover des Buches Das Ding auf der Schwelle (ISBN: 9783518368572)
    H. P. Lovecraft

    Das Ding auf der Schwelle

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Elbenwind

    Fünf unheimliche Kurzgeschichten von H.P.Lovecraft finden sich in diesem Band. Die erste Erzählung hat mir mit Abstand am besten gefallen. „Das Ding auf der Schwelle“ beginnt mit folgendem Satz: „Es ist wahr, daß ich meinem besten Freund sechs Kugeln durch den Kopf gejagt habe, und doch hoffe ich, mit dieser Erklärung beweisen zu können, daß ich nicht sein Mörder bin.“ [S.7, Suhrkamp]
    Der Ich-Erzähler beschreibt die Veränderungen an seinem Freund Edward Derby, nachdem dieser die 15 Jahre jüngere Asenath White heiratet. Dieser wird nachgesagt, einen sonderbaren Einfluss auf andere Menschen zu haben. Das Grauen nimmt seinen Lauf. Die zweite Geschichte war ebenfalls super. „Der Außenseiter“ ist zwar nur wenige Seiten lang, aber hat bei mir dafür umso länger nachgeklungen. Auch hier wird die Geschichte aus der Sicht eines Ich-Erzählers geschildert, der ohne Langzeit-Erinnerungen in einem alten, verfallenen Schloss lebt. Eines Tages beschließt er einen Turm hochzuklettern, um einen Blick auf die Welt außerhalb des Schlosses zu werfen. Die dritte Geschichte „Die Farbe aus dem All“ ist an einigen Stellen etwas langatmig, hat mich insgesamt aber auch gut unterhalten. Es geht um eine seit einem Meteoriten-Einsturz verfluchte Heide, die einer Familie zum Verhängnis wird. Die beiden letzten Geschichten „Träume im Hexenhaus“ und „Der Schatten aus der Zeit“ waren nicht ganz nach meinem Geschmack, vor allem letztere war viel zu langatmig. Bei beiden Geschichten spielen Träume eine wichtige Rolle, die die Existenz einer anderen Dimension andeuten.

    Edgar Allan Poes Einfluss ist in Lovecrafts Geschichten spürbar. Der Aufbau der Geschichten und die bedrückende Atmosphäre sind ähnlich. Bei Lovecraft kommt das Böse aber meistens aus dem Kosmos bzw. einer anderen Dimension. Außerdem beschreibt er das Geschehen meistens in Form einer Chronik. Der Sprache haftet etwas Altertümliches an, sie ist aber leicht lesbar.

    Für Fans dieses Genres auf jeden Fall empfehlenswert. Das Buch eignet sich aber auch als Einstieg in Lovecrafts schaurige Welt.

  18. Cover des Buches Der Hexer - Das Haus am Ende der Zeit (ISBN: 4026411107738)
    Wolfgang Hohlbein

    Der Hexer - Das Haus am Ende der Zeit

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    Mit H.P. Lovecraft reist Robert nach London, glücklich den Fallen des Shoggoten und der Hexe Lyssa entkommen, doch Robert hat sein Herz an sie verloren. Während er darum kämpft Priscillas Geist aus den Fängen Priscillas zu befreien, hat der Fluch, der seinen Vater getötet ihn, ihn eingeholt. Yog-Sothoth hat bereits weitere Shoggoten ausgeschickt, um Robert zu vernichten.

    Gänsehaut pur! Temporeich geht es weiter – der Leser kommt kaum zu Atem. Man traut keinem neuen Charakter, jeder Schritt ist unsicher, hinter jeder Ecke lauert das Grauen. Keine Lektüre für verregnete Herbstabende, denn die Gruselelemente sich plastische und Effekte dramatisch gesetzt. Düstere Fantasy-Lektüre, die mich einfach nur begeistert! Mit H.P. Lovecraft hat Hohlbein seinem verzweifelten Hexer zudem einen Freund an die Seite gestellt, der herrlich vielseitig und immer für eine Überraschung gut ist.

    Ich kann die Reihe nur empfehlen!

  19. Cover des Buches Die Spur des Hexers (ISBN: 9783404207602)
    Wolfgang Hohlbein

    Die Spur des Hexers

     (29)
    Aktuelle Rezension von: n8eulchen

    Inhaltsangabe:

    Wir schreiben das Jahr 1883. Vor der tückischen Küste Schottlands erleidet ein Viermaster Schiffbruch. Nur wenige Menschen überleben die Katastrophe. Unter ihnen ein Mann, der die Schuld an dem Unglück trägt. Ein Mann, der gejagt wird von uralten, finsteren Göttern … 

    Handlung:

    Wir lernen Roderick Andara, den sogenannten Hexer, kennen und erfahren, warum er tat, was er tat. Er wird gejagt, von finsteren und abgrundtief bösen Mächten, die nur eines im Sinn haben: seinen Tod.

    Roderick Andara wirkt unnahbar, ja schon arrogant. Und doch steckt in ihm ein sensibler Mann, verhüllt von Mantel und Degen, der viel verloren hat und im Grunde nur das Beste für alle wollte.

    Meinung:

    Die Ebook-Version mit der Vorgeschichte zur Idee des Hexers las sich sehr lebendig und hat mich ebenso sehr gefesselt. In der Hexer-Reihe nimmt sich Hohlbein der Idee des Cthulhu-Mythos von H. P. Lovecraft an. Die Geschichte spielt 1883 in Schottland. Für mich genügend Argumente, um dieses Mammutwerk mit 68 Teilen nach und nach zu lesen.


  20. Cover des Buches Cthulhu. Geistergeschichten (ISBN: B0000BSF6Q)
    H. P. Lovecraft

    Cthulhu. Geistergeschichten

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Elbenwind

    Sechs spannende Geistergeschichten für Gruselliebhaber. Es geht um einen Maler, der schreckliche Bilder erschafft (Pickmanns Modell); einen Familienansitz, um den sich unheilvolle Geschichten ranken (Die Ratten im Gemäuer); die unheimlichen Melodien eines einsamen Geigenspielers (Die Musik des Erich Zann), eine alte Kirche, in der ein Schriftsteller ungewollt ein Monster beschwört (Der leuchtende Trapezoeder); ein abgeschiedenes Dorf, in dem das Grauen seinen Lauf nimmt (Das Grauen von Dunwich) und einen Nachlass, der schreckliches offenbart (Cthulhus Ruf). 

    Die Geschichten ähneln sich im Aufbau. Fast immer werden rational denkende Menschen vom Übernatürlichen eingeholt. Auch wenn man als Leser ahnt, in welche Richtung die Geschichten gehen, bleibt es doch überraschend, in welcher Form es schlussendlich geschieht. Lovecraft schafft es eine Atmosphäre aufzubauen, die einen nicht mehr so schnell loslässt.
    Der Einfluss von Edgar Allan Poe ist mir sofort aufgefallen: der Aufbau der Geschichten, Katzen und Hunde, die die Präsenz von etwas Übernatürlichem vor dem Menschen spüren, Ratten als die Vorboten des Unheils.
    Die Übersetzung von H.C.Artmann hat mir gut gefallen. Sie ist flüssig lesbar und trotzdem haftet der Sprache noch etwas Altertümliches an.

    Das ist mein erster „Lovecraft“ und ich habe mich für diese Kurzgeschichten-Ausgabe entschieden, da sie „Cthulhus Ruf“ enthält. Eine seiner bekanntesten Erzählungen und grundlegend, wenn es um den von ihm erfundenen Cthulhu-Mythos geht, der in der Phantastischen Literatur später auch von anderen Autoren aufgegriffen und weiterentwickelt wurde. Dabei geht es im Groben um Überwesen („Die Großen Alten“) im interstellaren Raum, deren Existenz über Jahrmillionen zurückreicht und die auch auf der Erde zuweilen ihr Unwesen treiben. „Cthulhus Ruf“ ist eine interessante Erzählung, aber mir hat die packende Atmosphäre gefehlt, die mich bei den anderen Geschichten so fasziniert hat. Meine Favoriten sind „Die Ratten im Gemäuer“ und „Das Grauen von Dunwich“, wobei ich das Ende von „Pickmanns Modell“ auch genial fand. Auf jeden Fall sicher nicht mein letztes Buch von H.P.Lovecraft.

  21. Cover des Buches Der Hexer - Die Chrono-Vampire (ISBN: 4026411108308)
    Wolfgang Hohlbein

    Der Hexer - Die Chrono-Vampire

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    Robert erwacht in seinem zertrümmerten Haus mit weiteren Leichen, die er diesmal Scotland Yard irgendwie erklären muss. Inspektor Thornills Misstrauen wächst mit jeder fadenscheinigen Erklärung die Robert ihm auftischt bis die düstere Macht erneut zuschlägt. Howard und Rowlf dagegen sitzen in Necrons Drachenburg fest. Sie rechnen mit dem Schlimmsten, doch dann macht Necron ihnen einen verblüffenden Vorschlag.

    Der sechste Band unterhält wie gewohnt mit düsteren Actionszenen, die den Leser rasant durch das Buch jagen, wartet aber auch mit ersten Hintergrundinformationen zu Howard auf. Damit bleibt der Leser bei der Stange, denn auch wenn die Atmosphäre und Rasanz der Geschichte exzellent ist, dass allein genügt nicht, um das Interesse wachzuhalten. Ab und an muss die Geschichte sich auch weiterentwickeln. Das geschieht hier, wenn es auch nur ein winziges Häppchen ist. Dieses eröffnet aber einen neuen Erzählstrang, der weitere Fragen, Verwicklungen und Geheimnisse aufwirft. Es wird also nicht langweilig.

    Düster, komplex und immer wieder witzig bringt der sechste Band ein neues Element in die Geschichte ein. Ich liebe diese Serie und bin sehr gespannt wie sich alles weiter entwickelt.

  22. Cover des Buches Necrophobia 1 (ISBN: 9783865520098)
    Frank Festa

    Necrophobia 1

     (15)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Sherlock Holmes, Schatten über Baker Street (ISBN: 9783404153879)
  24. Cover des Buches Gruselkabinett - Folge 44 und 45 (ISBN: 9783785743867)
    H. P. Lovecraft

    Gruselkabinett - Folge 44 und 45

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Jare
    Tödliche Berge! 1930 will der Geologe William Dyer eine Expedition in die Antarktis unternehmen. Nach anfänglichen Problemen bekommt er die Unterstützung einer Stiftung. Zu seinem Missfallen muss er auch die Tochter des Stiftungschefs, Dr. Leni Lake, mitnehmen. Zusammen mit dem Architekten Professor Pabodie, dem Meteorologen Professor Atwood, Leslie Carroll, der Assistentein von Leni Lake und seinem persönlichen Assistenten Larry Danfourth, bricht Professor Dyer auf. Kurz nach ihrer Ankunft in der Antarktis entdecken die Forscher ungewöhnliche Fossilien. Die Biologin Leni Lake ist von den Fund fasziniert und bittet Professor Dyer die Forschung zu vertiefen. Dyler willigt ein und mit einer kleinen Gruppe entdeckt Dr. Lake eine bisher nicht bekannte Bergkette. Als plötzlich der Funkkontakt abbricht, nehmen Dyer, Pabodie und Danfourth das letzte Flugzeug, um ihre Kollegen zu suchen. Allerdings ist der Fund, den die drei machen, mehr als grausig. Auf zwei Folgen verteilt hat das Team von Titania Medien die Vorlage von H.P.Lovecraft verteilt. Und das ist eine ausgezeichnete Entscheidung gewesen. Von der ersten Minute an ist „Berge des Wahnsinns“ ein atmosphärisch dichtes, spannendes Hörspiel, das den Gruselfaktor langsam steigert. Der erste Spannungshöhepunkt wird am Ende der ersten Folge gesetzt, als plötzlich der Funkkontakt zu Dr. Lake abreißt. Im Mittelpunkt der zweiten Folge steht dann die Rettungssuche von Professor Dyer, die von Marc Gruppe und Stefan Bosenius einmal mehr ganz hervorragend vertont wurde. Schon seit einigen Jahren steht die Serie Gruselkabinett für ausgesprochen gute Hörspiele. Bei dieser Adaption stimmt einfach alles. Mit der Vorlage von H.P.Lovecraft hat man eine schaurig schöne Vorlage gefunden, der sehr gut in ein rund zweistündiges Hörspiel verwandelt wird. Auch die Sprecher sind ausnahmslos gut. Neben Reiner Schöne als Professor William Dyer und Jan Panczak als Larry Denfourth sind noch Bettina Weiß (Dr. Leni Lake), Annina Braunmiller (Leslie Carroll), Eckart Dux (Professor Pabodie) und Alexander Turrek (Professor Atwood) zu hören. Fazit: „Berge des Wahnsinns“ ist innerhalb der Reihe Gruselkabinett eine der bisher bersten Umsetzungen. Ein schaurig spannendes Hörspiel, um eine Antarktisexpedition, die gänzlich anders verläuft, als zunächst angenommen. Tolle Sprecher und die gelungene Adaption des Stoffes machen diesen Zweiteiler zu einem Pflichtkauf für alle Hörspielfans.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks