Bücher mit dem Tag "loyalität"

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417 Bücher

  1. Cover des Buches Das Reich der sieben Höfe - Sterne und Schwerter (ISBN: 9783423762069)
    Sarah J. Maas

    Das Reich der sieben Höfe - Sterne und Schwerter

     (1.481)
    Aktuelle Rezension von: Felicity_May

    Ich bin mit weniger Begeisterung an dieses Buch herangegangen, als wie ich mit dem zweiten Teil geendet hatte. Alles wurde von mir viel prüfenden beurteilt und ich habe Dinge skeptischer betrachtet, die ich davor nicht so begutachtet hatte. Das Buch musste mich also von neuem überzeugen und das hat es geschafft, mit allem was es zu bieten hat.

    Diese Geschichte bietet, wie gewünscht, noch einmal einen engeren Einblick in diese fantastische Welt. Sie bringt neue Charaktere ins Spiel, welche mein Herz erobern haben, während ich mit anderen meinen inneren Frieden schließen konnte. In dieser Geschichte wurden alle lose Fäden der vorherigen Teile verbunden und haben ein künstlerisches Bild entstehen lassen.

    Die Emotionen und die Spannungen von der Autorin wurden greifbar gemacht und haben das Leseerlebnis noch einmal so viel mehr aufgewertet. Man konnte alles spüren Angst, Hass, Verzweiflung, Liebe und tiefe Belustigung. Fast alle Charaktere sind lieb und charmant, haben oft etwas belustiendes an sich oder einfach diesen bestimmten Funken, durch welchen man sie nur Lieben kann. Außerdem haben mir die Entwicklungen der einzelnen Personen sehr gut gefallen. Man konnte, wenn man sie mit dem ersten Band vergleicht, stets sehen wie sie an allem gewachsen sind, wie sie gezeichnet wurden.

    Mit am meisten begeistert hat mich allerdings jede Szene, wo High-Lord auf High-Lord trifft. Sie alle sind der Inbegriff dessen, was Macht aus den Menschen machen kann, wie Herrscher gerne agieren und ich muss sagen, dass mir diese Szenen die meiste Freude bereitet haben. Manchmal sind sie einfach wie ein Haufen kleiner Kinder, welcher um das schönste Spielzeug streitet und das macht sie charmant. Zumindest für mich.

    Generell muss ich sagen, dass die Autorin in meinen Augen, alles sehr gut un nachvollziehbar darstellt. Für mich ist es ein perfektes Zusammenspiel aus allem zusammen und auch wenn ich weiß, dass es dazu viele verschiedene Meinungen gibt, ist es für mich durchweg perfekt. Tatsächlich muss ich gestehen, dass ich einige Kritikpunkte von anderen, überhaupt nicht so wahrgenommen habe beim lesen und ich das im Nachhinein sehr interessant finde. Diese Reihe ist für mich eindeutig ein Beweis dafür, wie unterschiedlich die Geschmäcker sein können und wie sehr die eigenen Toleranzen auseinander gehen. Würde ich deswegen an dieser Stelle eine klare Leseempfehlung aussprechen? Ich habe es geliebt, aber mir ist auch bewusst warum es andere vielleicht nicht tun. Ich denke es muss jeder selber entscheiden, ob er dieser Reihe eine Chance geben will und wie er mit der präsentieren Handlung umgeht.

    Mich konnte es letztendlich Überzeugen und ich weiß genau, dass die Reise für mich noch nicht vorbei ist. Die nächsten beiden Bände und alle die noch kommen werden, finden auf jeden Fall einen Weg zu mir und ich somit jedes mal zurück nach Prythian. Denn diese Welt hat gewiss noch noch viel mehr zu bieten.

  2. Cover des Buches Paper Princess (ISBN: 9783492060714)
    Erin Watt

    Paper Princess

     (2.097)
    Aktuelle Rezension von: 9Buecherwurm9

    Ella Harper ist auf sich allein gestellt. Ihren Vater hat sie nie kennengelernt und seitdem ihre Mutter gestorben ist schlägt sie sich als Stripperin durch. Doch eines Tages taucht Callum Royal an ihrer Schule auf und behauptet ihr Vormund zu sein. Der Multimillionär nimmt sie mit auf sein Anwesen zu seinen fünf Söhnen um sich um Ella zu kümmern. So wie es sich Ellas Vater und Callums bester Freund Steve gewünscht hat.


    Wirklich viel kann ich über dieses Buch gar nicht sagen. Zu Beginn fand ich es ganz interessant, es wurde dann aber sehr schnell zu unlogisch, dramatisch und langweilig. Viele Veränderungen passierten zu schnell und Hauruck artig, sodass mir leider die Logik dahinter fehlte. Auch gibt Ella ihre Werte für meinen Geschmack viel zu schnell auf. Die Geschichte ist leider sehr oberflächlich und einseitig, ich musste mich teilweise ziemlich durch quälen.

  3. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 01 (ISBN: 9783442267743)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 01

     (5.379)
    Aktuelle Rezension von: Yuria
    • "Der Tod ist grausam endgültig, während das Leben voller Möglichkeiten bleibt."


    "Die Herren von Winterfell" ist der Auftakt zum umfangreichen High-Fantasy-Epos "Das Lied von Eis und Feuer" vom amerikanischen Autor George R. R. Martin. Obwohl die Bücher schon etwas älter sind, erfreuen sie sich noch immer auf Grund der erfolgreichen HBO-Serie "Game of Thrones" großer Beliebtheit. Nachdem das Ende der Serie nun schon einige Zeit her ist, und ich Anfang Herbst immer in düsterer Fantasy-Stimmung bin, widme ich mich nun den Büchern. Band 1 unterscheidet sich noch nicht wirklich von der Serie, weil der Auftakt trotz der vielen Seiten rein zum Kennenlernen dieser umfangreich ausgearbeiteten High-Fantasy-Welt und dessen zahlreichen Haupt-Charakteren dient.

    Inhalt: Im Königreich Westeros herrscht seit 7 Jahren Sommer und nach einer langen Sommerzeit folgt bekanntlich ein um so härterer Winter. Doch der nächste Winter wird Jahrzehnte andauern, dessen ist sich Eddard Stark, der Lord von Winterfell, im Norden Westeros, sicher. Die Anzeichen dafür sind erkennbar. Der Winter naht und mit ihm seine Schrecken.
    Während sich der Norden für den Winter rüstet und bereit macht, kümmert sich der Süden und die Königsstadt von Westeros wie gewohnt um Macht, Wohlstand und Intrigen.

    Cover: Das Cover des Taschenbuchs ist für mich sehr ansprechend, vor allem durch das schlichte aber doch prägende Design. Der Hintergrund ist in Pergament-Optik gestaltet. Im Vordergrund das Wappen der Starks mit Leitspruch. Durch die Drachen und Ritterrüstung erkennt man sofort, dass es sich nicht um einen historischen Roman handelt, sondern um ein Fantasy-Werk mit mittelalterlichem Setting. Der Buchrücken gefällt mir besonders gut, weil dort die Nummer des Bandes, in diesem Fall die 1, noch einmal extra detailliert herausgearbeitet wurde.
    Die Inhaltangabe auf der Hinterseite fehlt, was mir weniger gut gefällt. Da "Game of Thrones" mittlerweile aber so ziemlich jedem ein Begriff ist, weiß vermutlich auch der Großteil worum es geht. Ansonsten findet sich eine kurze Inhaltsangabe im Inneren der Klappenbroschur.
    Zu Beginn und am Ende findet sich eine schön illustrierte und sehr detailreiche Karte von Westeros. Auf der ersten Seite findet sich der Norden und auf der Letzten der Süden. Am Ende des Buches befindet sich auch ein Glossar, mit allen wichtigen Persönlichkeiten und Anmerkungen und Beschreibungen zu allen Häusern von Westeros. Wenn man noch gar keine Ahnung von "Game of Thrones" hat, rettet die Karte und das Glossar vermutlich Leben und ist wirklich hilfreich. Bei all den Namen und Orten, kommt man ansonsten sehr schnell durcheinander.

    Meine Meinung: Ich habe die Serie "Game of Thrones" bereits gesehen und geliebt und da das Ende der Serie schon einige Zeit her ist und ich in düsterer Fantasy-Herbst-Stimmung bin, habe ich beschlossen mich nun den Büchern zu widmen. Der Schreibstil von George R. R. Martin ist perfekt für düstere High-Fantasy und anders als ich es von anderen Autoren kenne. Er legt irrsinnig viel Wert darauf, einzigartige und unglaublich detailliert ausgearbeitete Charaktere zu erschaffen. Ich habe bisher noch kein Fantasy-Werk gelesen, in denen es so viele Protagonisten gibt. Und jeder dieser Protagonisten hat eine eigene Persönlichkeit, manche sympathisch, andere weniger, aber trotzdem einzigartig und umfassend gestaltet. Ich werde jetzt nicht alle Charaktere vorstellen, dann würde diese Rezension vermutlich den Rahmen sprengen. 😅 Da ich die Serie bereits kenne, habe ich schon meine Lieblingscharaktere und so mancher Plottwist konnte mich leider nicht mehr überraschen, aber ich bin sehr gut darin, Bücher und dessen Verfilmung trennen zu können. Es hat mich daher etwas überrascht, dass sich Tyrion trotzdem zu meinem Lieblingscharakter des Buches entwickelt hat. Ich hätte eher angenommen, dass seine Persönlichkeit erst im Laufe der Geschichte zu strahlen beginnt, aber falsch gedacht. Tyrion ist von Anfang an ein unglaublicher Charakter und nicht ohne Grund gehört er zu meinen absoluten Lieblingscharakteren überhaupt. Trotz seiner mangelnden Erscheinung hat er das Köpfchen eines Riesen und das Herz eines Helden.
    Während mir einige Charaktere sofort ans Herz gewachsen sind, konnten mich Andere noch nicht wirklich überzeugen, so zum Beispiel Sansa Stark, die älteste Tochter des Lords von Winterfell, und Catelyn Stark, die Lady von Winterfell, war mir sogar sehr unsympathisch, obwohl ich sie in der Serie eigentlich mochte. Der Charakter und die Persönlichkeit von Daenaeys wirkt im Buch sehr viel realer und naher als in der Serie. Ich konnte sie sehr viel besser verstehen und habe den Anfang von ihrer Geschichte vom unschuldigen und unwissenden Kind zu einer selbstbewussten jungen Frau sehr gerne verfolgt.

    Das Buch lässt sich schnell und zügig lesen, ist einfach geschrieben, auch wenn man für die Einführung in diese fantastische Welt, mit seinen Legenden und Geschichten und seinen Machtspielchen und Intrigen, viel Aufmerksamkeit benötigt. Da sich der Autor für das Kennenlernen der Charaktere und der Welt sehr viel Zeit gelassen hat, geht die Story trotz der 570 Seiten noch nicht wirklich voran. Da der Verlauf der Story noch nicht so viel Fahrt aufnimmt, hat das Buch gewisse Längen. Das Eintauchen in diese fantastische High-Fantasy-Welt macht das aber wett und da ich ja weiß, dass die Story noch sehr spannend wird, gibt es da so einiges auf das ich mich noch freuen kann. Einige Andeutungen im Buch schüren dabei meine Vorfreude. Ich bin schon sehr gespannt, ab wann und wie stark die Bücher von der Serie abweichen. Bisher unterscheidet sich das Buch noch nicht so stark von der Verfilmung, außer in der äußerlichen Darstellung einiger Charaktere. Das Buch ist bisher auch bei Weitem nicht so blutrünstig und brutal. Durch das mittelalterliche Setting ist ein bisschen Blut und Grausamkeit ja auch vonnöten, um überzeugend zu sein.

    Ich muss sagen, dass ich mir von Band 1 ein bisschen mehr erhofft habe, aber ich verstehe, dass das bei so einem umfangreichen Epos mit so vielen einzigartigen Charakteren kaum möglich gewesen wäre. Dann wäre diese fantastische Geschichte vermutlich nur halb so episch. Der Autor hat sehr viel Wert darauf gelegt, dass man diese umfangreiche Geschichte aus mehreren Blickwinkeln und Perspektiven betrachten kann und hat wunderbar detaillierte Charaktere geschaffen, die man nicht so schnell wieder vergessen wird.

    George R. R. Martin hat mit "Lied von Eis und Feuer" wirklich ein Meisterwerk geschaffen und auch wenn er sich jetzt auf seinen Lorbeeren ausruht, hat er für diese ideenreiche und einzigartige Welt wirklich Hochachtung und Anerkennung verdient. Wer braucht schon einen Ritter in glänzender Rüstung, wenn man stattdessen Drachen haben kann?! 😉

  4. Cover des Buches Legend (Band 1) - Fallender Himmel (ISBN: 9783785579404)
    Marie Lu

    Legend (Band 1) - Fallender Himmel

     (2.212)
    Aktuelle Rezension von: Sternensee

    Meinung: Der Klappentext klang super spannend, da musste ich es gleich lesen. Und das Buch war auch wirklich gut. Der Schreibstil war locker und leicht und die wechselnden Perspektiven zwischen Day und June haben mit gut gefallen.

    Auch die Handlung war spannend und gut erzählt. Allerdings fand ich das Alter der Protas unpassend. Die beiden sind fünfzehn! Und da sie verlieben sich einfach mal als über Kopf ineinander? Das kam mir doch etwas unrealistisch vor. Irgendwie hätte ich 16 oder 17 passender gefunden, vor allem weil sie für 15 einfach zu erwachsen wirken.

    Achtung Spoiler!

    Aber das, was mich am meisten gestört hat, war, dass irgendwie die Emotionen nicht so rüberkamen.  Besonders June kam mir sehr gefühlskalt vor, wo doch gerade ihr Bruder ermordet wurde. Der auch noch das einzige war, was ihr von ihrer Familie geblieben ist. Auch wenn sie sowas wie hochbegabt ist, sie ist doch immer noch ein 15 jähriges Mädchen und da darf man schon mal zusammenbrechen, wenn der Nruder stirbt. Also so richtig, meine ich. Nicht nur die paar Tränchen, die sie vergießt.

    Spoiler Ende.

    Trotzdem war das Buch insgesamt sehr gut. Den zweiten Teil werde ich auf jeden Fall auch lesen.

    Fazit: Das Buch ist gut, hat eine tolle Grundidee und ist sehr spannend. Mir haben ein wenig die Emotionen gefehltund das Alter der Protas fand ich irgendwie unpassend, aber das ist sicher Ansichtssache. 3,5 von 5*

  5. Cover des Buches Mondprinzessin (ISBN: 9783959913164)
    Ava Reed

    Mondprinzessin

     (811)
    Aktuelle Rezension von: leonie2106

    Das Waisenmädchen Lynn bemerkt an ihrem 16. Geburtstag eine Art Sternbild auf ihrem Handgelenk und wird plötzlich auf den Mond zu ihrer eigentlichen Familie gebracht. Dort erfährt sie, dass sie die verloren geglaubte Prinzessin ist.

    So schön die Idee und auch das Cover waren, so enttäuschend war der Roman. Alles fühlte sich unüberlegt, nicht ausgearbeitet und gehetzt an. Die Geschichte wäre ausreichend für einen gut ausgebauten 600-Seiten Roman, der jedoch auf unter 250 Seite heruntergerattert wurde. Die Dialoge sind flach, teilweise unangenehm unrealistisch und alles in allem hat mir auch der restliche Schreibstil überhaupt nicht gefallen. 

    Die Geschichte wirkt gehetzt, so als hätte man in einer Nacht noch schnell eine Hausarbeit schreiben müssen, um grade so mit einer 4 zu bestehen. Dadurch, dass sich die Autorin kaum Zeit genommen hat auch nur einem ihrer Protagonisten ein bisschen Tiefe zu geben, konnte ich mich mit keinem anfreunden und auch das Ende fühlte sich unglaublich erzwungen an.

    Schade, denn ich hatte nach all den positiven Kritiken mehr erwartet und wurde enttäuscht zurück gelassen. Hätte ich es nicht im Urlaub dabei gehabt, hätte ich es nicht zu ende gelesen. Dass Ava Reed etwas drauf hat, weiß ich, denn andere Bücher von ihr mochte ich wirklich gern. Mondprinzessin ist für mich jedoch leider ein absoluter Flopp und keine Leseempfehlung wert.

  6. Cover des Buches Throne of Glass – Die Sturmbezwingerin (ISBN: 9783423717892)
    Sarah J. Maas

    Throne of Glass – Die Sturmbezwingerin

     (622)
    Aktuelle Rezension von: Lieselotte1990

    Es wird immer verrückter! So viele Figuren und so viele Zusammenhänge! Ich bekomme Schnappatmung!!! Wie kann man sich sowas nur ausdenken??? Es fällt mir schwer, mich hier kurzzufassen, also nehmt es mir nicht übel. Aber ich bin so geflasht!!! Ich muss das alles mit dem Aufschreiben dieser Rezension verarbeiten… 

    Dieser fünfte Teil beginnt damit, dass Aelin ihren rechtmäßigen Platz als Königin von Terrassen einnehmen will, doch leider an alten, weißen Männern scheitert. Doch ihr bleibt keine Zeit, sich lange rumzuärgern, denn sie begreift, dass sie unbedingt Verbündete braucht und erfährt, dass Dorian bzw. Rifthold angegriffen wird. Also schickt sie Rowan nach Ardalan, um Dorian zu retten und macht sich selbst auf den Weg auf die Skulls Bay. Dabei wird sie von Aedion und Lysandra begleitet. 

    Rowan kommt fast genau zum rechten Zeitpunkt in Rifthold an. Bevor er Gelegenheit hat, Dorian aus den Fängen einer Yellowlegs Hexe zu befreien, die nach seinem Leben trachtet, übernimmt das Manon und zeigt unerwartet viel Herz für den hübschen Prinzen. Rowan bleibt nur, den Prinzen zu schnappen und abzuhauen. 

    In Bezug auf Manon dachte ich nur: Endlich! Endlich wird diese Hexe so richtig interessant. Vor allem, als sie sich dann ihrer Großmutter stellen muss, die natürlich herausfindet, was Manon für Mr Havilliard getan hat. Eine üble Szene kommt da auf uns zu und eine krasse Enthüllung erwartet uns. Halbtot kann Manon fliehen und der wundervolle, ach so süße Abraxos weiß ganz genau, bei wem die Hexenkönigin in Sicherheit ist.

    Zwischenzeitlich erreichen erst Dorian und Rowan und dann etwas später Aelin, Aedion und Lysandra die Skulls Bay, deren Anführer der Piratenkönig Rolfe ist, mit dem Aelin eine Geschichte verbindet. Hier möchte ich einschieben: Aelin ist erst 19, kennt aber ganz schön viele Menschen, die ihr einen Gefallen schulden. Unglaubwürdig? Ein bisschen. Ich hätte nichts dagegen gehabt, wenn die Autorin die Figuren alle etwas älter gemacht hätte, aber sei es drum… 

    Auf jeden Fall kommt es „auf dem Totenköpfchen“ zu einer atemberaubenden Schlacht, die mich etwas länger im Auto sitzen ließ, obwohl ich bereits bei der Arbeit angekommen war. Absolut genial! Und wie ich es mir im vorherigen Band gewünscht habe, bekommt Lysandra mehr Platz auf der Spielwiese und erweist sich als phänomenale Figur. Und sie bändelt mit Aedion an, was ich soooo süß finde ♥

    Und natürlich ist auch noch Elide da. Also noch ist sie nicht bei der Gruppe angekommen, aber in Band 4 hat sie ja den Auftrag von Manon bekommen, zu Aelin zu gehen, was ihr Ziel für Band 5 ist. Vollkommen auf sich allein gestellt und mit Hinkebein. Aber Frau Maas ist ja kein Unmensch und lässt Lorcan wieder auftauchen, den stärksten aller Fae-Krieger, der durch einen Blutschwur an Maeve gebunden ist und Seite an Seite mit Rowan gekämpft hat und der eigentlich ein Hühnchen mit Aelin zu rupfen hat und ohne das hinkende Mädchen seinem Ziel viel schneller näher kommen könnte, doch der unschuldigen, cleveren Schönheit verfällt; ihr verspricht, ihr Beschützer zu sein und zu Aelin zu bringen. Das klingt alles viel süßer, als es eigentlich ist. Die beiden haben ganz schön was durchzustehen und abzuarbeiten, aber schlussendlich endet es mit Knutscherei. (Wie so oft in diesem Band, aber dazu später mehr.)

    Nach der Skulls Bay machen sich Aelin und Co. hoch zu Schiff auf den Weg, um das „Schloss“ zu finden; ein Auftrag, den Aelin durch Branon und die Göttin Deanna zugeflüstert bekommen und etwas mit den Wyrd-Schlüsseln zu tun hat. Eigentlich hat sie besseres zu tun, denn schließlich zieht Erawan die schlingen um den Kontinent immer enger, ein Weltkrieg bahnt sich an und Aelin braucht drigend eine Streitmacht, um gegen ihn angehen zu können. Tja, sei es drum. Auf dem Weg zum „Schloss“ nehmen sie die schwerverletzte Manon auf und heilen sie. Dorian zeigt besonderes Interesse an „der kleinen Hexe“ und setzt sich für sie ein, um zu verdeutlichen, dass sie auf ihrer Seite steht. Manon gefällt sehr, wie sich der „kleine Prinz“ gebärdet und eine ziemlich heißblütige Szene von Knabbern bis Lecken wird inszeniert. 

    Am Festland angekommen, macht sie die unglaublich starke und viel zu gutaussehend Gruppe rund um Aelin auf den Weg durch die Sümpfe des Landes, findet das Schloss, doch in den Trümmern des Gemäuers ist nur eine Truhe zu finden und in eben dieser befindet sich ein Spiegel. Es ist ein Hexenspiegel, der Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit zeigen kann, doch leider weiß weder Aelin noch Manon, wie man ihn benutzt. Also wollen sie den Spiegel mit auf ihr Schiff nehmen, um sich mit dem Problem später zu befassen. Doch sie werden von einer Heerschar ekelhafter Biester angegriffen, die Erawan heraufbeschworen hat. Aelin zeigt auf imposante Weise ihr Macht und zermatscht die Viecher fast ganz allein. 

    Genau zu dem Augenblick treffen auch Lorcan und Elide ein und verfolgen das Spektakel. Elide findet endlich Aelin und als Sahnehäubchen ist sie auch wieder zurück bei Manon. Ich muss schon sagen, dass ich hier ein paar Tränchen der Rührung verdrückt habe.

    Die noch größere und noch schönere Gruppe geht mit Spiegel im Gepäck zurück zum Strand und steht plötzlich einer großen Streitmacht gegenüber. Als mir schon beinahe das Herz stehen bleiben wollte, entpuppt sich endlich mal jemand als Verbündeter: Ansel, eine mehr oder weniger Freundin von Aelin, erreicht die Gruppe mit ihrer Flotte und will mit gegen Erawan kämpfen. 

    Doch es wäre nicht Throne of Glass, wenn nicht noch eine Schlacht, eine Enthüllung und ein Riesen-Mental-Breakdown auf uns warten würde. So nun in Form von Maeve, die auf einmal mit ihrer Streitmacht auftaucht und droht, alles in Schutt und Asche zu legen. Zum Glück gibt sie ihren Gegnern ein wenig Bedenkzeit, welche Aelin und Manon u.a. nutzen, um in den Spiegel zu gehen. Was da alles herauskommt!! Unfassbar!! Ein Bogen bis zum ersten Band wird gezogen und ich bin völlig schockiert durch die Wohnung gesprungen, währenddessen ich mein Bücherregal neu sortierte. So unglaublich. So komplex. So intelligent!

    Leider brauchen die Geschehnisse im Spiegel so ihre Zeit und die Schlacht zu Wasser beginnt. Dramatisch und episch, wie immer eigentlich. Atemberaubend! Doch alles ist wieder nur ein großes Ablenkungsmanöver. Für die Figuren und den Leser. Es ist einfach bombastisch, wie diese Autorin einen um die Nase herumführt! 

    Long story short (echt jetzt!): Maeve, die biestige Fae-Tante, hat alles hinterlistig geplant, um Aelin in die Finger zu bekommen. Es werden noch ein paar andere Dinge aufgedeckt, aber schließlich endet der fünfte Band und lässt mich tief getroffen und mit gebrochenem Herzen zurück. 

    Noch ein paar andere Gedanken zum Buch: 

    Ich weiß, ich wiederhole mich, aber ich möchte das noch einmal herausstellen: Aelin entpuppt sich immer mehr als unglaublich kluge und vorausdenkende Figur. Ich mag sie unheimlich, aber ich mag es kaum glauben. Sie ist so jung und hat schon so viel erlebt? Es kratzt an der Grenze des Unmöglichen, doch ich rufe mir immer wieder ins Gedächtnis, dass dies eine Fantasy-Welt ist und dort die Uhren eh anders ticken.

    Außerdem ist dieser Band mit viiiel Sexy-Time gespickt. Nicht, dass ich was dagegen hätte. Aber es war doch sehr auffällig. Wenn ich so daran denke, dass ich mir beim Hören von Band 3 die Finger nach den zwei Szenen von Dorian und der Heilerin geleckt habe, ist es hier ja fast ein overload an Küssen, Kratzen und Stößen. Aber was der Klappentext verspricht, hält er auch: Noch spannender, noch sinnlicher. 

    Und nun kommt der Hammer: In Band 6 geht es um Chaol. Dieser Band endet so (!) und dann muss ich mich durch 24 h und 40 min quälen, ehe ich endlich erfahren darf, wie es mit Aelin, Rowan und Co. weitergeht? Ganz ehrlich, kein Bock! Ich bin wütend. Wie viele andere sicher auch. Chaol war zuletzt unglaublich blöd und nicht sonderlich sympathisch. Und jetzt soll ich mir anhören, wie der „verwundete Krieger“ sich zurück auf die Beine kämpft? (Kurz zur Erinnerung: Am Ende von Band 4 wurde Chaol von Dorians Vater am Rückgrat verletzt und kann seitdem nicht mehr laufen. Dorian hat ihm befohlen, auf den südlichen Kontinent zu reisen, sich heilen zu lassen und eine mögliche Allianz mit dem Großkhan zu schließen.) Gähn. 

    Nach dem Ende von „Die Sturmbezwingerin“ brauche ich erst einmal Zerstreuung, die ich mir mit Hilfe von Netflix verschaffe. Und dann geht’s auf den südlichen Kontinent. Juhu.

  7. Cover des Buches Plötzlich Fee - Sommernacht (ISBN: 9783453528574)
    Julie Kagawa

    Plötzlich Fee - Sommernacht

     (2.381)
    Aktuelle Rezension von: diamantenherz

    Rezension ⭐⭐⭐⭐

    Am Anfang war ich genervt von der Hauptperson, da sie irgendwie nichts auf die Reihe gekriegt hat und ständig gerettet werden musste, das war ziemlich nervig. Aber im Laufe des Buches ging es dann einigermaßen und am Ende hatte sie sozusagen ihren heroischen Moment, weshalb ich es dann in Ordnung fand. Die anderen Charaktere waren ganz gut. Inhaltlich fand ich es für einen Auftakt letztendlich gelungen. Übrigens nicht von dem kitschig/kindlich klingenden Titel abschrecken lassen, die Feenwelt ist keineswegs kitschig, im Gegenteil, irgendwie sind fast alle Feenwesen listig und berechnend.

    ✨Fazit✨ Ich kann das Buch Fantasy, Romantasy und Feen Fans empfehlen.

  8. Cover des Buches Clockwork Princess (ISBN: 9783401064765)
    Cassandra Clare

    Clockwork Princess

     (1.184)
    Aktuelle Rezension von: Hufflepuffreader

    Auch der dritte Band hat mich auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mitgenommen und das ein oder andere mal standen Tränen in meinen Augen und dennoch konnte dieser Band mich nicht so überzeugen wie seine Vorgänger.

    Fangen wir mit dem Positiven an: Das Buch hat mich extrem emotional gemacht. Gerade bei dem Epilog musste ich sehr weinen. Ich habe den Epilog auch einmal seperat rereadet und musste auch da weinen.

    Mein absolutes Highlight waren Jem und Will auch einige anderen Charaktere waren ganz gut, aber niemanden habe ich so sehr geliebt, wie die beiden. Das Setting und der Schreibstil waren auch in den Vorbänden toll und es war auch spannend.

    Nun zum Negativen: Es hat mir nicht so gut gefallen, dass wir so oft aus den Perspektiven von Nebencharakteren, wie beispielsweise Cecily oder Sophie gelesen haben, beide haben mich reichlich wenig interessiert. Am liebsten wollte ich nur aus Jems, Wills und Tessas Sicht lesen, weil mich deren Handlung am meisten interessiert hat. Cecily fand ich relativ nervig, gerade weil ich das Gefühl hatte die meisten Kapitel sind aus ihrer Sicht geschrieben, obwohl sie uns gerade erst vorgestellt wurde und wir (oder zumindest ich) deswegen noch keine Emotionale Bindung zu ihr aufbauen konnten.

    Spannende Plottwists ließen hier auch zu wünschen übrig. Ich hatte das Gefühl, wir wären so langsam an die große Auflösung herangeführt worden, dass es keine großen Überraschungen mehr gab.

    Auch fand ich den großen Endkampf etwas unbefriedigend. Es hat irgendetwas gefehlt meiner Meinung nach.

    Im großen und ganzen fand ich das Buch nach wie vor gut, aber eben etwas Schwächer im Vergleich zu seinen Vorgängern.

  9. Cover des Buches Die Krone der Sterne (ISBN: 9783596035854)
    Kai Meyer

    Die Krone der Sterne

     (303)
    Aktuelle Rezension von: Lieselotte1990

    Science Fiction ist nicht so meins – höchstens auf der großen Kinoleinwand. Doch da einer meiner liebsten Autoren sich in diesem Genre versucht hat, war ich doch gespannt. Und wie ich festgestellt habe, ist es eine Space Fantasy, die sich nicht an wissenschaftlichem Schnickschnack aufhält, sondern sich um die Figuren und deren Abenteuer kümmert. Ich wurde also statt in eine fantastische Welt in fremde Galaxien entführt und bekam Einblick in die Lebenswelt von der Adligen Inizia, deren Geliebten Glanis, dem Kopfgeldjäger Kranit und der Alleshändlerin Shara Bitterstern. Zugegebenermaen war ich nicht von Anfang an gefesselt, da ich zunächst Probleme hatte, mich in den unendlichen Weiten des Weltraums zurecht zu finden, doch Meyers sprachliches Können und durchdachten Figuren ließen mich dranbleiben. Als ich am Ende ankam, wollte ich diese quietschbunte Abenteuerwelt mit einer ordentlichen Portion Humor nicht verlassen. Aber zum Glück gibt’s ja Band 2+3!

  10. Cover des Buches Dem Horizont so nah (ISBN: 9783499290862)
    Jessica Koch

    Dem Horizont so nah

     (737)
    Aktuelle Rezension von: jennysbuecherliebe

    Klappentext:

    Jessica ist jung, liebt das unkomplizierte Leben und hat Aussichten auf eine vielversprechende Zukunft. Als sie eines Abends das Haus verlässt, ahnt sie nicht, dass sie ihrer großen Liebe begegnen wird. Sie ahnt nicht, dass diese Begegnung ihr gesamtes Weltbild verändern wird. Und vor allem ahnt sie nicht, dass sie schon bald vor der schwerwiegendsten Entscheidung ihres Lebens stehen wird...

     

    Meinung:

    Ich hatte mir das Buch ganz spontan gekauft und bin sehr froh darüber, da die Geschichte wirklich was Besonderes ist.

     

    Charaktere

    Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die junge Jessica und der etwas ältere Danny. 

    Jessica lebt gemeinsam mit ihren Eltern und ihrem Hund Leika zusammen und macht eine Ausbildung. Bevor sie Danny kennen lernt hat sie ein sorgloses und behütetes Leben geführt. Sobald sie ihn trifft und seine Geheimnisse erfährt, ändert sich ihr ganzes Leben. Jessica ist eine aufgeweckte und liebenswerte Person, welche man schnell mag. Jedoch gab es auch so einige Charakterzüge, welche sie mir unsympathisch gemacht hat.

    Danny hat eine sehr schwere Kindheit und muss mit den Folgen bis heute leben. Besonders seine Krankheit bestimmt sein Leben. Gemeinsam mit seiner guten Freundin Tina lebt er in einer Wohnung. Er ist sehr sportlich und ist in seinem Kampfsport relativ erfolgreich. Nebenbei arbeitet er auch noch als Model. Neben seiner charismatischen Art hat er einen großen Beschützerinstinkt und ist dickköpfig. Man hat ihn in sein Herz geschlossen und ihn so gut verstehen können.

     

    Handlung

    Die ganze Geschichte dreht sich um die Beziehung zwischen Jessica und Danny. Man ist von Anfang an dabei und verfolgt wie sich alles entwickelt. Die beiden harmonieren wirklich gut zusammen, jedoch hat die Beziehung auch etwas Toxisches. Jessica gibt zb. alles für Danny auf und mach kaum noch was ohne ihn. Auch ihre Eltern wie Freunde vernachlässigt sie. 

    Neben der Liebesgeschichte spielt die Vergangenheit und Krankheit von Danny eine große Rolle. In der jetzigen Zeit bräuchte die Handlung eine Triggerwarning, da viele schreckliche Themen behandelt und beschrieben werden. Selten saß man so entsetzt da. Ab einem gewissen Punkt wusste man dann auch wie die Geschichte enden wird und musste, dass es sehr emotional werden wird. 

    Da das ganze Buch die wahre Geschichte der Autorin erzählt, war man als Leser teils sehr bewegt. Man wusste ja, dass alles genau so passiert ist. Dies hatte die Autorin auch in der Danksagung nochmal erwähnt. Dadurch finde ich es auch so schwer das Buch zu bewerten, da es auf der einen Seite ein Roman ist aber auch gleichzeitig eine Biografie.

     

    Schreibstil

    Die Autorin hat einen flüssigen und leichten Schreibstil. Die Art der Erzählung hat aber dafür gesorgt, dass man als Leser nicht ganz so emotional mitgenommen wurde wie es hätte sein können. Das ganze Buch wird nämlich in zeitliche Abschnitte unterteilt, welche als Kapitel fungieren. 

     

    Fazit

    Insgesamt eine emotional bewegende Geschichte, welche einem das Leben in allen Facetten zeigt. Ich gebe dem Buch daher 4 von 5 Sternen.

  11. Cover des Buches Selection (ISBN: 9783411811250)
    Kiera Cass

    Selection

     (5.199)
    Aktuelle Rezension von: Eva_1234

    Leider hat mir das Buch nicht gefallen, der Anfang war zwar gut, aber ab dem Zeitpunkt, als der Hauptcharakter ins Schloss kam, war einfach nur schlecht. Leider war es sehr klischeehaft. 

  12. Cover des Buches Neon Birds (ISBN: 9783404200009)
    Marie Graßhoff

    Neon Birds

     (397)
    Aktuelle Rezension von: Yuria

    "Neon Birds" ist der erste von drei Teilen einer dystopischen Sci-Fi-Trilogie von der deutschen Autorin und Coverdesignerin Marie Graßhoff. Dies ist mein erstes gelesenes Buch der Autorin und sie konnte mich mit ihrem Schreibstil und Weltenbau absolut begeistern.

    Inhalt: Es ist das Jahr 2101. Ein außer Kontrolle geratener technischer Virus verwandelt Menschen in hyperfunktionale Zombie-Cyborgs, sogenannte Moja, die dem Willen einer außer Kontrolle geratenen künstlichen Intelligenz KAMI gehorchen. In Sperrzonen eingepfercht, werden sie von Supersoldaten bekämpft, die man weltweit als Stars feiert.
    Doch als es den Moja gelingt, die Mauern der Sperrzonen zu durchbrechen, entflammt ein erbitterter Krieg zwischen Menschheit und Technologie. Luke, Flover, Okijen und Andra befinden sich mitten in diesem Krieg und müssen feststellen, dass KAMI noch sehr viel gefährlicher ist, als vermutet und es im Krieg immer zwei Seiten gibt.

    Cover und Design: Das Cover des Buches kann mich nicht ganz ansprechen. Als E-Book fand ich das Cover toll, als ich aber die gedruckte Version in Händen hielt, kommt mir das Cover bei genauerem Hinsehen überladen vor. Die Farben und die Grundidee finde ich zwar gut, aber ein bisschen mehr Aufwand bei dem gedruckten Design des Buches wäre sehr viel schöner gewesen. Der schlichte Einband des Taschenbuches und die glänzend folierte Oberfläche lassen das Buch billig wirken, was ich wirklich sehr schade finde, da es ja von einem Verlag veröffentlicht wurde. Ich hatte schon Bücher von Self-Publishern in Händen, die sehr viel schöner und aufwändiger gestaltet waren. Als E-Book Top, die gedruckte Version eher ein Flop.
    Innerhalb des Buches befinden sich immer wieder Auszüge aus den militärischen Geheimakten, inklusive Personalakten. Dabei befinden sich auch Charakter-Prints von den Protagonisten, die wirklich wunderschön und detailliert illustriert wurden. Die Illustrationen stammen von Mona Finden, einer wahnsinnig talentierten Künstlerin aus Norwegen. Diese Illustrationen von den Hauptcharakteren waren ein richtiges Highlight beim Lesen, schade nur, dass sie in der Print-Version des Buches in schwarz/weiß sind. Im Internet kann man sich die färbigen Prints aber ansehen.

    Meine Meinung: Ich kann gar nicht ausdrücken, wie sehr ich es genossen habe, dieses Buch zu lesen. Von Anfang an bis zur letzten Seite habe ich mit den Charakteren und der Story mitgefiebert und war absolut gefesselt. Der Schreibstil der Autorin war außergewöhnlich, denn man wird als Leser:in gleich ins Geschehen hineingeworfen und erst innerhalb des Buches in die ganze Story der Geschichte eingeführt. Das große Thema: außer Kontrolle geratene künstliche Intelligenz. Die Autorin hat daraus eine Cyberpunk-Zombie-Dystopie gewebt. Ein einzigartiges Setting und absolut genial herausgearbeitet. Ich liebe es, was die Autorin aus dieser Idee geschaffen hat. Jedes kleinste Detail ergibt das Große und Ganze und erschafft eine Welt, die mich absolut begeistern konnte. Ich will dazu gar nicht mehr verraten, denn ich will euch nicht die Freude am Entdecken dieser Welt nehmen. 😉

    Die Geschichte ist actiongeladen, wo sich die Spannung nicht erst am Ende entlädt, sondern bereits auf den ersten Seiten beginnt. Zwischendurch wird es wieder etwas ruhiger, bevor sich die Spannung dann wieder explosionsartig entlädt. Die Geschichte war kein einziges Mal langweilig. Wenn gerade kein fesselnder Kampf oder Geheimnisse aufgedeckt wurden, wurde man mit informativen Fakten über die Welt und dessen Vergangenheit oder mit dem besseren Kennenlernen der Charaktere beträufelt. Unvorhergesehene Wendungen lenken die Story ständig in neue Richtungen., so dass sie niemals langweilig, sondern durchgehend spannend bleibt. Das Ende ist offen geblieben und hat mich als Leserin ein bisschen zerstört. 😅 Gefesselt saß ich in meinem Lesestuhl, gedanklich in einer völlig anderen Welt und war fassungslos. Das Buch hat es geschafft, dass ich alles rund um mich herum völlig vergessen habe.

    Man verfolgt die Geschichte aus Sicht von vier jungen Erwachsenen, die wirklich alle einzigartig ausgearbeitet sind. Da gibt es einerseits Flover, der in einer geheimen Militär-Organisation für die Auslöschung der Mojas arbeitet und unter der Stellung seiner Mutter leidet, die eine führende Position in der Welt-Politik einnimmt. Sein Mitbewohner ist Luke, ein Militär-Student, der sich auf die Politikwissenschaften spezialisiert hat und aus dem vor Jahren gefallenen Sao Paulo kommt. Als Sao Paulo von den Mojas übernommen wurde, wurde Luke in sehr jungen Jahren von Tod und Leid geprägt. Okijen ist ein ehemaliger Supersoldat, der als Promi gefeiert wird. Er hat mehr Mojas ausgelöscht als jeder andere Soldat. Das hat ihn aber dementsprechend stark geprägt, nicht nur seinen Charakter, sondern auch seinen Körper, der nach vielen starken Verletzungen hauptsächlich aus Technik und Metall besteht. Andra musste erleben, wie die Mojas ihr Dorf, ihren Stamm und ihre gesamte Familie auslöschten. Sie hat nichts mehr, außer ihr Talent mit dem Umgang von Pfeil und Bogen. Diese vier Hauptcharaktere haben es alle in mein Herz geschafft und ich habe auf jeder Seite mit ihnen mitgefiebert. Flover hat sich derzeit zu meinem Liebling herausgemausert und ich bin schon so unglaublich gespannt, wie seine Geschichte weitergehen wird, denn die Autorin hatte für Flover in "Neon Birds" kein unbedingt nettes Schicksal im Sinn.

    Ich habe zuvor schon viele gute Meinungen zu dieser Buchreihe gehört, habe aber niemals damit gerechnet, dass ich so begeistert davon sein würde. Diese Geschichte hat mich wirklich von vorne bis hinten total überzeugt. Episch, düster, apokalyptisch mit einem Touch Sci-Fi, unvorhergesehenen Wendungen und einem winzigen Hoffnungsschimmer - ich LIEBE es!
    Ich würde dieses Buch auch Leser:innen empfehlen, die kein Fan von Science-Fiction-Büchern sind, denn diese Geschichte beinhaltet keine Aliens oder Raumschiffe, sondern künstliche Intelligenz. Ein Thema, das heutzutage schon fast nicht mehr als Sci-Fi bezeichnet werden kann, sondern tragisch realitätsnah. Neon Birds ist für mich ein absolutes Highlight gewesen und ich bin unglaublich gespannt auf die Fortsetzungen.

  13. Cover des Buches Plötzlich Fee - Winternacht (ISBN: 9783453314450)
    Julie Kagawa

    Plötzlich Fee - Winternacht

     (1.576)
    Aktuelle Rezension von: Alanas_buecher

    Joa was soll ich zu diesem Buch weiter sagen? Die Story hat sich gezogen, Meghan war einfach die Dummheit in Person und ich hatte absolut keine Lust mehr auf diesen Band 😂 

    Meghan war wirklich furchtbar, mehr kann ich dazu nicht sagen. Ab und zu dachte ich, dass sie wieder die Kurve bekommt - aber falsch gedacht. Sie handelt absolut verantwortungslos und wenn alle Entscheidungen auf sie fallen würden, wäre das Nimmernie längst Geschichte. 

    Ash und Puck mochte ich wirklich sehr, auch wenn Ash mich ab und zu ETWAS genervt hat mit seiner Unentschlossenheit (bei Meghan definitiv kein Wunder), aber das hat das Ende definitiv wieder gut gemacht und ich habe ihn wieder vollkommen ins Herz geschlossen. Tbh wieso können nicht einfach Puck & Ash zusammenkommen?! Enemys to lovers at its finest 😂 Ich hätte Meghan längst stehen gelassen (sorry not sorry Meghan). Was soll ich noch sagen... dafür, dass sich die Story so gezogen hat, waren die Kampfszenen doch echt kurz und ohne wirklichen Höhepunkt. Naja, das Ende war trotzdem sehr cool und hat dieses Buch etwas von der Bewertung hochgezogen. 

    Nichtsdestotrotz bin ich doch auf den 3. Band gespannt, auch wenn ich jetzt erstmal eine kleine Pause brauche 😂

  14. Cover des Buches City of Bones (ISBN: 9783442486823)
    Cassandra Clare

    City of Bones

     (7.550)
    Aktuelle Rezension von: malinasbooks

    Ich bin ein riesen Fan von " Die Chroniken der Unterwelten". Lilly Collins war in dem Film wirklich toll, aber nichts im Vergleich zur Serie Shadow Hunters! Die Buchreihe überzeugt mit einem anspruchsvollen Stil und viel Gefühl. Die Kämpfe sind gut durchdacht und die Welt der Dämonen pures Gänsehautfeeling. Cassandra Clare gehört zu meinen Lieblingsautoren.

  15. Cover des Buches Wenn der Sommer stirbt (ISBN: 9783404208012)
    C.L. Wilson

    Wenn der Sommer stirbt

     (437)
    Aktuelle Rezension von: Caye14

    Inhalt
    Die Hochzeit zwischen der Sommerprinzessin Chamsin und dem Winterkönig Wynter sollte Frieden unter der Herrschaft des Winterkönigs für die beiden Länder Winterfels und Sommergrund sichern. Doch Wynter trägt das Eisherz in sich, dessen Macht immer stärker wird. Und Chamsin lebt sich in Winterfels nicht so gut ein wie erhofft. Ständig droht die  Gefahr von Intrigen und Verrat.


    Cover

    Das Cover gefällt mir gut und es passt zu dem des ersten Teils. Da Band 2 aber ausschließlich im winterlichen Land Winterfels spielt, wäre es etwas winterlicher vielleicht angemessen gewesen. Andererseits kann man natürlich interpretieren, dass Wärme nötig ist, um das Eisherz zu besiegen.
    Der Titel ist passend, kann aber für die Leser des ersten Bandes unter Umständen eine falsche Verbindung zu einer Schwester von Chamsin, nämlich Sommer, knüpfen. Diese spielt in diesem Band jedoch fast keine Rolle.


    Schreibstil

    Der Schreibstil bleibt eigentlich so wie im ersten Band. Für mich hat er sich flüssig gelesen und hat sich gut an den ersten Teil angeschlossen, was aber auch zu erwarten war, da es sich im Original um ein zusammenhängendes Buch handelt.
    Die Trennung der Bücher wirkt etwas unpassend, ist aber auch nachvollziehbar, da es sonst ein ziemlich dicker Wälzer sein würde.

    Meine Meinung zur Geschichte

    Das spannende Ende von Teil 1 mitten in der Handlung wird hier recht kurz abgehandelt und aufgelöst, erst weit später spielt es doch noch einmal eine Rolle. Ingesamt gibt es in der ersten Hälfte von Band 2 einige Geschehnisse, die Spannung versprechen, dann jedoch sehr schnell abgehandelt und aufgelöst werden, sodass die erste Hälfte etwas vor sich hinplätschert und sich zieht.
    Ab etwa der Mitte des Buches wird es dann jedoch über längere Zeit bis fast zum Ende des Buches ziemlich spannend, sodass ich es ab diesem Zeitpunkt kaum aus der Hand legen wollte. Endlich passiert mal etwas Richtiges, das auch gut ausgearbeitet ist und nicht zu schnell abgehandelt wird. Handlungsstränge, die teilweise zu Beginn von Band 1 begonnen wurden, werden endlich wiederaufgenommen und zu Ende gebracht.
    Die Beziehung von Chamsin und Wynter entwickelt sich außerdem ebenfalls in eine positivere Richtung, da sie sich nicht mehr ausschließlich auf die körperliche Ebene bezieht, sondern die beiden auch mal wirklich Zeit miteinander verbringen und sich kennenlernen. Erotische Szenen gibt es vor allem zu Beginn noch, aber es werden weniger. Teilweise werden sie dann auch nicht mehr detailliert beschrieben, sondern es wird nur in einem Satz erwähnt bzw. angedeutet, dass die beiden miteinander geschlafen haben.

    Insgesamt war die Geschichte um Chamsin und Wynter ein netter Zeitvertreib, der mich zwischendurch auch mal richtig gefesselt hat, aber uneingeschränkt kann ich die Bücher nicht empfehlen. Sie sind gut, aber es gibt meiner Meinung nach viele bessere Geschichten. Die Grundidee und besonders die Wettermagien haben mir sehr gut gefallen, nur die Umsetzung war nicht immer ganz überzeugend. Ob ich mit Band 3 und 4, in denen es dann um Chamsins Schwester Sommer geht, zulegen werde, weiß ich noch nicht. 

  16. Cover des Buches Harry Potter und die Kammer des Schreckens (ISBN: 9783551557421)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und die Kammer des Schreckens

     (11.165)
    Aktuelle Rezension von: Kerstin_Lohde

    Wie man schon erkennen kann ist hier das neue Cover zu sehen. Das liegt daran, dass ich mir die neuen Hardcover Ausgaben geholt habe bzw noch holen werde. Und deswegen verwende ich auch bei meinen Rezensionen dieses neue Cover.


    Nachdem ich schon den ersten Band rund um Harry Potter verschlungen habe, wollte ich natürlich wissen was er in seinem zweiten Jahr alles erlebt.

    Und so habe ich mit dem Lesen begonnen, und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Denn es ist so spannend, unterhaltsam aber auch mit ein paar actionreichen Szenen geschrieben, so dass man ab und zu den Atem anhält.


    Es gibt ja auch die Verfilmungen, aber ich finde man sollte zuerst die Bücher lesen. Und was man unbedingt nicht vergessen darf, ist, das die Filme wegen der Länge gekürzt worden sind.

  17. Cover des Buches It was always love (ISBN: 9783499003158)
    Nikola Hotel

    It was always love

     (358)
    Aktuelle Rezension von: -Leseratte-

    In diesem Fall fand ich den zweiten Teil besser als den Ersten. Noah ist ein viel interessanterer und vielschichtigerer Charakter als Asher aus dem ersten Teil. Auch finde ich die Tragik des Buches sehr anrührend und habe sehr mit den Protagonisten mitgelitten/gefiebert.
    Ich konnte das Buch nicht aus den Händen legen und habe es innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Auch gab es für mich wenig Passagen die sich gezogen haben. Es werden kurzzeitig einige Videospiel Sequenzen beschrieben aber selbst diese haben mich angeholt. Wirklich ein tolles schönes New Adult Buch! 

  18. Cover des Buches Er ist wieder da (ISBN: 9783404171781)
    Timur Vermes

    Er ist wieder da

     (3.376)
    Aktuelle Rezension von: worldofbooksps

    Ein Roman der vom ersten Moment an zum Schmunzeln bringt. Man muss sich nur einen Adolf Hitler in mitten Deutsch-Türkischen Mitmenschen vorstellen. Timur Vermes, macht aus einem grauenhaften Mann, einen Mann mit dem man lachen kann. Man darf allerdings nicht außer Acht lassen, dass dieser Roman mit Humor geschrieben ist und nicht um irgendetwas verharmlosen zu wollen. Ich finde die Idee dahinter sehr interessant und bin froh es gelesen zu haben. 

  19. Cover des Buches Einfach. Liebe. (ISBN: 9783442382163)
    Tammara Webber

    Einfach. Liebe.

     (929)
    Aktuelle Rezension von: Walking_in_the_Clouds

    Statt auf ein Konservatorium zu gehen, war Jacqueline Wallace ihrem Freund aufs College gefolgt. Als er ihr vor zwei Wochen den Laufpass gab, brach ihre Welt zusammen. Nun wird sie nach einer Party beinahe von einem Verbindungsbruder vergewaltigt, im letzten Moment aber von einem älteren Studenten gerettet. Statt ihren Angreifer anzuzeigen, will sie nur vergessen, was ihr aber schwergemacht wird. Zum einen begegnet sie Lucas, ihrem Helfer, in ihrem Wirtschaftsseminar wieder, außerdem verbreitet ihr Peiniger Gerüchte über sie. Dabei bemüht sie sich gerade, ihren Kurs zu bestehen, in dem sie wegen ihres Liebeskummers hinterherhinkt. Ihr Professor empfiehlt ihr die Hilfe seines Tutors Landon Maxfield, der ihr per E-Mail gute Tipps gibt. Jacqueline beginnt die virtuellen Unterhaltungen zu genießen, aber da ist auch noch der mysteriöse Lucas, der ständig um ihr Wohlergehen besorgt ist, ihr aber einiges verschweigt.

    Tammara Webber gehörte 2012 zu den ersten Selfpublishern, die im trendigen Liebesroman-Untergenre New Adult veröffentlichten und dabei so erfolgreich wurden, dass sie einen Verlagsvertrag erhielten. „Einfach. Liebe.“ ist ein hervorragendes Beispiel dafür, was diese Art von Büchern ausmacht und was den Hype um sie auslöst. Ich-Erzählerin Jacqueline erzählt eine moderne Coming-of-Age-Story, in der sie kurz hintereinander zwei schwere Schläge einstecken muss. Ihre unbeschwerte Jugend ist damit endgültig vorbei. In dieser schwierigen Phase, in der ihr der Ernst des Erwachsenenlebens erstmals richtig bewusstwird, ist sie besonders empfindsam, entwickelt aber auch allmählich eine Stärke, die sie sich selbst nicht zugetraut hätte. Und sie findet heraus, was wahre Liebe wirklich bedeutet. Um den Helden macht die Autorin ein kleines Geheimnis, was die Atmosphäre zusätzlich anheizt. Dazu packt sie Themen an, die zum Nachdenken anregen. Dem Drama verleiht sie die nötige Tiefe, während sie mit der Liebesgeschichte auch die Schmetterlinge im Bauch flattern lässt. Zusammen mit den lebensechten Charakteren ergibt das eine unschlagbare Kombination. (TD)

  20. Cover des Buches Der Herr der Ringe. Bd. 1 - Die Gefährten (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer ÜberSetzung und Rechtschreibung, Bd. 1) (ISBN: 9783608939811)
    J. R. R. Tolkien

    Der Herr der Ringe. Bd. 1 - Die Gefährten (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer ÜberSetzung und Rechtschreibung, Bd. 1)

     (1.211)
    Aktuelle Rezension von: Schiebelini

    Ich war ganz kurz davor, dieses Buch abzubrechen. Diese Überlegung bahnte sich schon nach den ersten 50 Seiten an. Ich hab lange an diesem Buch geknabbert und immer gehofft "Vielleicht wirds ja doch noch besser, das Ding ist nicht ohne Grund so beliebt."

    Und ich muss auch sagen, dass ich die Filme immer mal wieder gerne anschaue. Ich bin zwar kein Riesenfan des Franchises, aber manche Bilder der Herr der Ringe Filme haben sich schon in mein Gedächtnis gebrannt. Deshalb wollte ich auch mal die Bücher lesen. Als Fantasy-Fan muss man das ja sogar fast schon tun. Jetzt, da ich Teil 1 hinter mir habe (ja, ich gebe mir auch Teil 2 und 3 noch, trotz der folgenden negativen Assoziationen), bin ich umso verwirrter, was alle an diesen Büchern finden.

    Das fängt schon an mit der Einleitung. Viele viele Seiten lang wird auf die langweiligste Art und Weise berichtet, wie Bilbo den Ring gefunden hat und wer diese Hobbits eigentlich sind. Zwar irgendwo wichtig, aber direkt zu Anfang so mit Infodump vollgeschissen zu werden, nimmt einem echt die Lust. Leider passiert das immer wieder. Die Geschichte kommt zu einem Halt, weil irgendjemand oder gar der Erzähler selbst darstellen muss, was in diesem Land alles schon passiert ist. Auch das ist wichtig, aber es wird so extrem einschläfernd gemacht, dass ich häufig ganze Absätze übersprungen habe.

    Dazu kommt, dass wirklich jede Figur extrem geschwollen redet. Man merkt diesen Romanen wirklich an, dass sie in den 50ern geschrieben wurden, da hilft auch eine deutsche Übersetzung 50 Jahre später nichts. Das führt dazu, dass man sich zu keiner Zeit auch nur in einen Charakter hineinversetzen kann. Keine Emotionen zeigen sich, keine Gefühlsregung. Selbst als Gandalf stirbt, sagt einer "Ach, welch ein Verlust" und damit hat sich das auch. Und dieses geschwollene Geschwafel wird nicht zwingend besser, wenn wir bei den Elben sind. Das einzige was bei allen, und bei den Elben eben besonders, herüberkommt ist eine Arroganz, die wirklich mit allen Wassern gewaschen ist. Zwischendrin will man uns durch einen Nebensatz verkaufen, dass Gimli und Legolas jetzt gute Freunde geworden sind, obwohl sie kaum 10 Seiten zuvor noch heftigst gestritten haben. Eine Entwicklung suche ich hier vergebens.

    Während des Buches will uns Tolkien einerseits von der Dringlichkeit des ganzen Unternehmens überzeugen, indem er Charaktere immer wieder sagen lässt, wie stark Saurons Macht doch geworden ist und welche Schrecken im Land herumlaufen. Andererseits scheinen es unsere Helden gar nicht eilig zu haben, obwohl ihr Weg lächerlich lange ist (eine Fahrt auf einem Fluss gegen Ende des Buches weitet sich fast auf zwei Wochen aus). Gerade dann sollte man doch hinne machen. Aber nein, die machen es sich alle gemütlich. Das läuft dann ungefähr so ab:

    "Hey Frodo, ich bin's Gandalf. Erinnerst du dich noch an den Ring, der Bilbo gehört hat, den er dir vor mehreren Jahrzehnten gegeben hat und ich schon damals ein schlechtes Gefühl hatte? Stellt sich raus, ist der Ring der Macht. Geh mal aus dem Auenland fort, der Ring ist hier nicht sicher. Warum? Weil halt. Wann du gehen sollst? Keine Ahnung, verbring ruhig noch ein paar Monate, wenn nicht Jahre mit der Planung deines Abschieds. Dann reist du gemütlich die nächsten Wochen und Monate durch das Land und in Bruchtal chillen wir dann auch mindestens noch eine Woche, obwohl Elrond die ganze Zeit sagt, wie wichtig es doch ist, sofort aufzubrechen. Wenn ich dann tot bin, stellt ja sicher, dass ihr auch in Lothlorien nochmal mindestens drölf Nächte verbringt. Und weil die Zeit da offensichtlich anders vergeht, werden daraus locker anderthalb Monate. Ach und ganz vergessen: Während der Reise lasst euch auf keinen Fall von Gollum ablenken, der uns die ganze Zeit folgt und uns extrem gefährlich werden könnte - was wir natürlich alle wissen aber ignorieren. Sehr gut, bis zum nächsten Mal. Gandalf der Graue/Weiße."

    Dann steht noch im Raum, dass scheinbar jeder jeden kennt und sich instant vertraut wird (oder wie eben bei Legolas und Gimli in einem Nebensatz eine Freundschaft etabliert wird). Wenn wir dann mal endlich auf die Gefahren treffen, sind die meistens so sterbenslangweilig beschrieben, dass da auch stehen könnte: "Unserer Helden besiegen die Bösen." Spannung, richtig?

    Und das absolut Schlimmste, das was ich immer wieder wirklich übersprungen habe, sind die unendlich nervigen Lieder. Alle 10 Seiten kommt irgendein Charakter auf die Idee, ein Liedchen zu schmettern. Und manchmal geht das Lied auch über 5 Seiten lang. Ist das für die Story wichtig? Nein. Charakterisiert es jemanden? Nein, denn alle singen ständig. Bilbo geht mit seiner Fixierung auf Geschichten und Lieder sogar so weit, dass er Frodo vor seiner Abreise aus Bruchtal mehrmals sagt, dass er sich auch ja alles merken soll, sonst kann man da ja keine Geschichten draus machen. What? Dein Neffe geht auf eine Reise, von der er vielleicht niemals wiederkehrt, weil er deinen blöden Ring bekommen hat und du sagst sowas? 

    Ich kann wirklich nicht verstehen, warum diese Geschichte so gehyped wird. Die Filme haben das alles wenigstens in ansprechende Bilder verpackt und unnötige Szenen herausgeschnitten. Aber das Buch ist wirklich eine Bruchlandung vom Feinsten. Mal schauen ob Teil 2 genauso schlimm wird.

  21. Cover des Buches Der Besuch der alten Dame (ISBN: 3257230451)
    Friedrich Dürrenmatt

    Der Besuch der alten Dame

     (1.753)
    Aktuelle Rezension von: buecherlesenundleben

    Ich habe das Buch gelesen, weil wir es als Klassenlektüre begonnen haben. Die Schreibweise war sehr interessant. Man konnte in die Sätze der Figuren hineininterpretieren was man wollte. Es lohnt sich sicher das Buch einmal gelesen zu haben. 

  22. Cover des Buches Dark Palace – Zehn Jahre musst du opfern (ISBN: 9783841440105)
    Vic James

    Dark Palace – Zehn Jahre musst du opfern

     (213)
    Aktuelle Rezension von: biscoteria85

    „Zehn Jahre musst du opfern.“ Zehn Jahre welche die Menschen als Sklaven für die Ebenbürtigen abarbeiten müssen. Mehr als nur ein Zweiklassensystem erleben wir in diesem Buch. Die mächtigen Ebenbürtigen mit ihrem „Geschick“, mit welchen Sie Menschen manipulieren können, Gedanken löschen und verändern. Daneben die wenigen normalen Menschen.

     

    Jeder normale Bürger muss in seinem Leben diesen Schritt gehen. So auch die Familie von Luke.

    Die Eltern haben sich zum 10. Geburtstag der kleinen Schwester dazu entschieden, diese Zeit anzutreten. Denn seine Eltern haben der Meinung das es der perfekte Zeitpunkt ist. Seine jüngste Schwester kommt dann volljährig aus der Zeit raus. Er und seine Schwester sind dann in den Zwanzigern. Im Anschluss können sie dann endlich reisen und sich ein eigenes Haus leisten. Doch Luke hat recht, wenn er einwendet das beide bis dahin keinen Job erlernt haben und wovon sie sich ein Haus kaufen sollen. --- Hier fand ich die Entscheidung der Eltern nicht nachvollziehbar. Die jüngste Tochter ist 10!, die älteste hat gerade eine Zulassung zu einer Universität bekommen wo sie Medizin studieren kann. Nach der Sklavenzeit wird sie dies nicht mehr reinschaffen. Vor allem da es keine Altersgrenze nach oben gibt, diese Zeit abzuarbeiten. Ich hätte dann bis ins hohe Alter gewartet und mit 60+ das Ganze gemacht. Lieber im Alter in der Sklaverei sterben als vorher das Leben ruinieren.

     

    So hat Abigail organisiert das alle an die gleiche Stelle kommen. Zur schwerreichen und einflussreichen Familie Jardine. Doch alle kommen dahin außer Luke. Der kommt in die Fabrikstadt Millmoor. Dort heißt es sechs Tage die Woche arbeiten, Hunger haben, im Dreck legen und der Gefahr täglich zu sterben ausgesetzt sein. Doch er findet schnell Anschluss an eine Gruppe von Menschen welche im Untergrund arbeiten und mit Hilfe von Freunden in der Politik das System der Sklaverei stürzen wollen.

     

    Neben diesen beiden Spielstädten lesen wir in manchen Kapiteln aus der Sicht der Familienmitglieder der Jardines. Sowie auch weiteren Personen welche in der Politik unterwegs sind.  – Leider war es mir zu viel an Personen. Zu viele Namen, zu viele Verbindungen und stellenweise waren gerade dies die ermüdensten Kapitel gewesen.

     

    Was haben wir nun: Die Sklaverei. Die Opfer dieser. Die Befürworter dieser. Entscheidungen, Reaktionen, einen Kampf im Untergrund, einen offenen Kampf im Vordergrund. Alles in allem war für mich die Geschichte aber nicht rund gewesen. Es zieht sich, wirkt langweilig und verrät noch viel zu wenig.

    Wir erfahren schon noch das Luke eine Besonderheit für die Familie darstellt und es würde mich nicht wundern, wenn es sich am Ende noch herausstellen sollte das er nicht das leibliche Kind ist oder nur zur Hälfte und er Geschick hat. Alternativ ist er das Bild für die Revolution, ala Katniss Everdeen.

     

    Da ich den zweiten und dritten Teil noch im Schrank habe, werde ich diese noch lesen. Aber erst in ein paar Monaten.

  23. Cover des Buches Wild Cards - Das Spiel der Spiele (ISBN: 9783764531270)
    George R. R. Martin

    Wild Cards - Das Spiel der Spiele

     (234)
    Aktuelle Rezension von: Jamii

    Inhalt

    Nachdem in den Vierzigerjahren das Wild Card Virus ausgebrochen ist, weisen einige Menschen körperliche Veränderungen und Superkräfte auf. Wer von ihnen der heldenhafteste ist, soll nun die Castingshow American Hero zeigen, in der die Teilnehmer Aufgaben erledigen müssen und so verhindern wollen, aus dem Team gewählt zu werden.

    Zu spät bemerken sie, dass nicht nur der Titel des American Heros auf dem Spiel steht und dass in Ägypten eine weitaus größere Herausforderung ihr Heldentum prüft. 


    Meine Meinung

    Ich bin sehr zweigespalten über das Buch. Einerseits fand ich die Anlage interessant und (ich gebs zu) der Herausgeber George R R Martin hat eine große Rolle gespielt, dass ich das Buch gekauft habe. Ich habe es angefangen, die ersten 30 Seiten gelesen und es dann in mein Bücherregal gestellt. 6 Jahre lang. Das ist ziemlich sprechend. 

    Weil so interessant das Konzept auch war, die Geschichte als solche konnte mich nicht begeistern. Ob das an den zusammengemischten Schreibstielen der unterschiedlichen Autoren oder den Charakteren, mit denen ich mich auch nach langem Bemühen nicht identifizieren konnte lag, weiß ich nicht. 

    Was sicher nicht geholfen hat,war die Unwissenheit über wiederauftretende Charaktere, die man nicht mehr zuordnen konnte. 

    Dann bin ich zur zweiten Hälfte gekommen. Obwohl sich an den Characteren und an der Menge an Autoren nichts verändert hat, ist der Plot selbst interessanter geworden und hat mich mehr und mehr in den Bann gezogen. Gegen Ende hat es mir das ziemlich gut gefallen. 


    Fazit

    Durchhalten lohnt sich, wenn man bereit ist, sich ein buntes Gemisch an Schreibstielen und Charakteren zu geben. Ob man allerdings die Hälfte eines 500 Seiten Buches bereit ist, zurchzuhalten, müssen alle selbst entscheiden. Für weitere Teile reicht es bei mir nicht mehr.

  24. Cover des Buches Wonder Woman - Kriegerin der Amazonen (ISBN: 9783423761970)
    Leigh Bardugo

    Wonder Woman - Kriegerin der Amazonen

     (264)
    Aktuelle Rezension von: MsGeany

    Achtung, dieser Text kann Spoiler enthalten!

     

     

    Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, schon alleine, weil ich ein großer Fan von Wonder Woman bin. Ich liebe die Filme wirklich sehr und war gespannt, was mich in dieser Version erwarten würde.
    So hat es dann auch nicht lange gedauert, dass ich es angefangen habe zu lesen, nachdem es bei mir eingezogen ist.

    Auf den ersten Seiten, während Diana auf der Insel war, haben mich augenblicklich in ihren Bann geschlagen und dafür gesorgt, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Es war einfach unfassbar gut und der ganze Stil hat mich, Seite für Seite, mehr in seinen Bann gezogen.
     Tatsächlich kam der erste Knick für mich, als dann das Mädchen auf die Insel gebracht wurde.

    Schnell stellte sich mir die Frage, warum eine solch Stolze und Pflichtbewusste Frau, die genau weiß, warum die Erde bebt und ihre Familie droht zu sterben, nichts dagegen unternimmt, sondern weiter versucht, eine Fremde versteckt zu halten? Ich kann zwar den Widerspruch verstehen, dass sie auch diese Person nicht in Gefahr bringen wollte, aber dennoch hätte an dieser Stelle deutlich früher etwas passieren müssen.

     Das ganze Buch hatte dennoch einen tollen Spannungsbogen, welcher sich nach und nach aufbaute. Dennoch gab es das ein oder andere bei dem ich ganz klar sagen muss, dass es mich sogar sehr gestört hat. Wie in so vielen Büchern fand ich auch hier, dass di Diversität erzwungen wirkte und vor einem sehr wohlhabenden und privilegierten Hintergrund im Großen und Ganzen stattfand.

    Zum Ende hin überschlugen sich dann die Ereignisse und es passierte eines nach dem anderen. Es wurde immer mehr und irgendwann kam dann eine Stelle, wo die Autorin den Mut hatte, Protagonisten sterben zu lassen. Immerhin passiert das grade in Jugendbüchern viel zu selten.

    Leider wurde genau das am Ende alles wieder umgedreht und es haben alle, dank dem Eingriff der Götter, überlebt. Etwas, was für mich das Ende tatsächlich total ruiniert hat. Ich konnte und wollte einfach nicht verstehen, warum? Eventuell hätte ich es verstanden, wenn es irgendeine eine Person gewesen wäre, wo es durchaus auch gepasst hätte. Aber nicht so wie es passiert ist und so ohne, dass etwas negatives hinterblieben ist.

    Prinzipiell hatte ich das Gefühl, dass am Ende alles darauf ausgerichtet war, ein schönes und auch rundes Happy End zu erzeugen egal was dafür an Harmonie in dem Buch geopfert werden musste.

     Dennoch hatte ich einige wirklich schöne Stunden in dem Buch und ich habe es wahnsinnig gerne gelesen, auch wenn mir das Ende nicht gefallen hat.

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