Bücher mit dem Tag "lucy"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lucy" gekennzeichnet haben.

277 Bücher

  1. Cover des Buches Smaragdgrün - Liebe geht durch alle Zeiten (ISBN: 9783401063485)
    Kerstin Gier

    Smaragdgrün - Liebe geht durch alle Zeiten

     (6.471)
    Aktuelle Rezension von: Fey

    Smaragdgrün der letzte Teil von einer grandiosen Triologie. Ich habe sie alle verschlungen. Ganz klare Buchempfelung.

  2. Cover des Buches Rubinrot (ISBN: 9783401506005)
    Kerstin Gier

    Rubinrot

     (13.961)
    Aktuelle Rezension von: chrissi_reads

    Eins meiner absoluten Lieblingsbücher :)

  3. Cover des Buches Selection – Der Erwählte (ISBN: 9783733500962)
    Kiera Cass

    Selection – Der Erwählte

     (3.634)
    Aktuelle Rezension von: Anna0807

    Nachdem 35 Mädchen aus dem ganzen Land angetreten sind um das Herz des Prinzens zu erobern sind nun noch wenige Mädchen übrig. Und dieser Elite ist mittlerweile bewusste, das das Leben im Palast nicht so glänzend ist, wie es von außen betrachtet scheint. Besonders America bekommt dies zu spüren. Und neben den alltäglichen Problemen, die das Leben im Palast mit sich bringt, muss sie sich immernoch entscheiden wem ihr Herz gehört - ihrer Jugendliebe oder dem Prinzen. 

    Nachdem der zweite Band ein Auf und Ab der Gefühle für mich war und ich mir nie ganz sicher war wie sehr mir die Geschichte nun zusagt oder nicht, hatte ich sehr große Erwartungen an diesen dritten und abschließenden Band der Reihe. Leider konnte mich das Finale dann nicht so ganz überzeugen.

     Meine Hauptkritikpunkte sind eigentlich die verschiedenen Handlungsstränge, die Art wie sie beendet oder in die Länge gezogen wurden und wie überstürzt das Ganze dann beendet wurde. 

    Zuerst einmal war ich sehr gespannt, wie es mit den Rebellen weiter gehen würde. Hier wurden immer mal wieder Andeutungen gemacht, aber so richtig in Fahrt kam dieser Handlungsstrang nicht. Am Ende hat auch diese Gruppe noch ihren großen Auftritt, aber so ganz stimmig war das für mich nicht.

    Dann komme ich zu den anderen verbliebenen Mädchen. Hier hat mir das Zusammenleben und die Art wie sie miteinander umgehen bis zum Schluss ganz gut gefallen. Diesen Teil der Geschichte hat die Autorin wirklich sehr gut geschrieben. 

    Die Beziehung von Maxon zu den Mädchen, besonders zu Mer war mir schon im vorherigen Band irgendwann zu anstrengend. Das lag aber hauptsächlich an Mer und nicht an Maxon. Dennoch wurde das Ganze besonders in der letzten Hälfte des Buches so unglaublich in die Länge gezogen, dass es mich nur noch genervt hat. Und auch, wie es dann endet war für mich einfach nur enttäuschend und zum Kopf schütteln. 

    Insgesamt hat mir die Art, wie die Autorin die Handlungsstränge verknüpft und beendet nicht gut gefallen. Für mich haben sich viele Fragezeichen ergeben und vieles wirkte auf mich unlogisch. Dennoch mochte ich das Setting sehr gerne und denke, dass diese Reihe den Hype durchaus verdient hat. Ich war aber wahrscheinlich für das erste Lesen einfach schon ein bisschen zu alt.

  4. Cover des Buches Alles, was du suchst (ISBN: 9783596036288)
    Marie Force

    Alles, was du suchst

     (466)
    Aktuelle Rezension von: FamiGirl_06

    Cameron soll eine Website für ein Familienunternehmen erstellen. Als sie den "Stadtelch" Fred anfährt, wird sie von dem gutaussehenden Will gerettet. Dieser ist jedoch zunächst abweisend, weil sein Vater Cameron ohne dem Wissen seiner Kinder eingeladen hat. Jedoch kann Cameron bald die ganze Familie von sich überzeugen. Besonders Will ist bald von ihr fasziniert. Doch kann es funktionieren, wenn zwei völlig verschiedene Welten aufeinanderprallen? Immerhin ist Will das Landleben gewöhnt und Cameron kommt aus der Großstadt. Passt das zusammen?

    Zuerst möchte ich sagen: Ich kann eigentlich Familiensagas nicht leiden. ;-) Aber bei dieser mache ich eine Ausnahme.

    Das Buch ist wirklich romantisch geschrieben. Ebenso sind auch sämtliche Probleme, die die Beziehung der beiden mit sich bringt, gut geschildert. Es ist mir wirklich schwer gefallen, das Buch aus der Hand zu legen. Die Liebesszenen zwischen den beiden liegen voll erotischer Spannung und sind genauso einfühlsam geschrieben, wie der Rest der Geschichte.

    Obwohl die Familie sehr groß ist und somit viele verschiedene Personen vorkommen, hatte ich keine Probleme, sie alle auseinander zu halten. Über die Stellen, dich sich um das Missgeschick mit dem Elch drehen, musste ich am meisten lachen. Aber zwischendurch brauchte ich auch schon mal das ein oder andere Taschentuch.

    Kurz gesagt: Ein Wechselspiel der Gefühle, von lustig bis traurig ist alles dabei. Ich bin gespannt auf die nächsten Bände!

  5. Cover des Buches Lockwood & Co. - Der Wispernde Schädel (ISBN: 9783570157107)
    Jonathan Stroud

    Lockwood & Co. - Der Wispernde Schädel

     (506)
    Aktuelle Rezension von: ReadAndTravel

    Dank des spektakulären Erfolgs im Fall der seufzenden Wendeltreppe ist Lockwood & Co. nun eine der angesagtesten Geisteragenturen Londons. Doch inzwischen wird die Metropole bereits von einer Reihe neuer grausiger Ereignisse erschüttert: In einer beispiellosen Diebstahlserie werden mächtige magische Artefakte entwendet und deren Hüter grausam ermordet. Als dann auch noch auf einem Friedhof ein schauerlich eiserner Sarg geborgen wird, dessen Inhalt unter mysteriösen Umständen verschwindet, steht fest: Ein klarer Fall für Lockwood & Co.!

    Es ist viel zu lange her wo ich den ersten Band der Reihe gelesen habe. Doch auch nach der Zeit bin ich super leicht wieder in die Story reingekommen. Es war total schön wieder in der Agentur zu sein. Die drei waren mir wieder so sympathisch und ich musste immer wieder schmunzeln. Das Buch hat einen tollen Humor. 

    Das Buch konnte mich wieder super unterhalten und es hat mir sehr viel Spaß gemacht es zu lesen. Es war super leicht zu lesen und ich war recht schnell durch uns freue mich jetzt schon auf den nächsten Teil. Diesmal will ich nicht so lange warten. 4/5 Sterne. 

  6. Cover des Buches Selection (ISBN: 9783411811250)
    Kiera Cass

    Selection

     (5.182)
    Aktuelle Rezension von: just_a_random_reader

    Ich muss sagen dass mich dieses Buch nicht 100% überzeugt hat und ich etwas enttäuscht war.

    Die Geschichte hatte Potenzial und war im Ansatz eine gute Idee, mir hat jedoch die Umsetzung einfach nicht sonderlich gefallen. Ich möchte gar nicht sagen dass das Buch nicht unterhaltsam war, jedoch war da einfach Luft nach oben. So viel dazu... 

    Teilweise konnte ich America's  Beweggründe einfach nicht nachvollziehen. Ich fand im Großen und Ganzen keinen der Charaktere interessant oder gut durchdacht. Sie haben bei mir keinen bleibenden Eindruck hinterlassen.

    Ich glaube das diese Buch für eine jüngere Zielgruppe gedacht war, daher würde ich dieses Buch jungen Leser*innen eher empfehlen.

  7. Cover des Buches Wild like a River (ISBN: 9783499003998)
    Kira Mohn

    Wild like a River

     (492)
    Aktuelle Rezension von: living_in_a_bookworld

    Haven lebt zusammen mit ihrem Vater in einem Nationalpark in Kanada. Als Jackson dort mit seinem Freund Cayden Urlaub macht, ist er sofort fasziniert von ihr und ihrer Welt, die so ganz anders ist als sein College-Leben in Edmonton.

    Zuerst einmal finde ich das Cover einfach traumhaft schön und absolut passed zu der Geschichte.

    Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut lesen; die Perspektive wechselt zwischen Havens und Jacksons Sicht.

    Haven finde ich als Protagonistin toll, sie liebt den Wald, die Tiere dort und kümmert sich nicht um die Meinung anderer Leute; dass sie dabei manchmal etwas naiv erscheint ist aufgrund ihrer bisherigen Lebenserfahrung absolut verständlich und in Kombination mit ihrem Selbstbewusstsein in anderen Situationen sehr liebenswert.

    Jackson dagegen fand ich etwas undurchsichtig. Erst gegen Ende konnte ich ihn besser einschätzen, da man zuvor kaum etwas über sein Leben erfährt.

    Allerdings fand ich sein Verhalten gegenüber Haven sehr süß und die beiden als Paar stimmig, auch wenn das große Prickeln mich nicht erreichen konnte.

    Es war schön zu beobachten, wie Haven ihren Weg findet, erkennt was sie möchte und was nicht und dabei als Person wächst und stärker wird.

    Die Nebencharaktere waren authentisch, aber nicht so gut ausgearbeitet, was vermutlich daran liegt, dass der Fokus auf Haven und ihre Entwicklung gelegt worden ist.

    Was ich geliebt habe, war das Setting; am liebsten würde ich sofort meine Taschen packen und nach Kanada fahren. Ich habe es geliebt mit Haven durch den Nationalpark zu laufen, im Silent Lake zu tauchen und die Tiere zu beobachten.

    Für alle Fans von New Adult Geschichten und Natur Freunde eine abolute Leseempfehlung.

  8. Cover des Buches Wie die Erde um die Sonne (ISBN: 9783736305700)
    Brittainy C. Cherry

    Wie die Erde um die Sonne

     (365)
    Aktuelle Rezension von: JulesZissi

    Mein Herz das blutet, mein Herz das tanzt. Die Autorin schafft es immer wieder, dass mein Herz beides kann. Sie berührt mich so unglaublich mit ihren Büchern. 

    Meine Buddyread Partnerin und ich mussten aber echt wieder sehr viel leiden.

    Graham und Lucy ein so ungleiches Paar und doch so perfekt füreinander. Ein Buch voller Höhen und Tiefen. 

    Zu lieben und zu fühlen.. Emotionen, die gar nicht so einfach sind. Den Weg aus der dunkelsten Ecke zu finden, ist gar nicht so einfach. Von dem nichts fühlen, zum alles fühlen. Das mag schwer erscheinen, aber letztlich muss man nur loslassen. Den Schmerz loslassen. Und genau so fühlte sich die Reise an. Ich begann mit einem Panzer um mein Herz zu lesen und die Autorin hat diesen Panzer wieder mal geknackt und ich musste dieses Buch mit vollen Emotionen mitfühlen. 

    Eine wirkliche Achterbahnfahrt.

    Ich liebe es <3

  9. Cover des Buches The Ivy Years – Was wir verbergen (ISBN: 9783736307872)
    Sarina Bowen

    The Ivy Years – Was wir verbergen

     (355)
    Aktuelle Rezension von: Buch_Elfe

    🧚🏻‍♀️-Meinung

    Ich Liebe die lvy- Years Reihe. Jedes Buch ist aufs neue volle Liebe, Romantik, Herzschmerz und Spannung. Und nie wird es langweilig. Man liebt und leidet mit den Charakteren und möchte für sie unbedingt ein happy end! Ich habe es verschlungen.


    🧚🏻‍♀️-Inhalt

    Bridger ist Student am Harkness. Er hat drei Jobs und versucht seinen Bachelor und Master gleichzeitig zu machen. Und das alles nur, weil er ein großes Geheimnis verbirgt. Auch die weibliche Protagonistin Scarlett hat ein riesiges Geheimnis von dem niemand erfahren soll. Dafür hat sie sogar ihren Namen geändert. Aber werden sie ihre Geheimnisse bewahren können oder wird die Presse sie vorher entdecken?


    🧚🏻‍♀️—Ranking

    🧚🏻‍♀️🧚🏻‍♀️🧚🏻‍♀️🧚🏻‍♀️🧚🏻‍♀️ 

    Sehr berührende und spannende Lovestory, die durch abwechslungsreiche Details nie langweilig wird. Ich freu mich auf Band 3.

  10. Cover des Buches Wir in drei Worten (ISBN: 9783426514535)
    Mhairi McFarlane

    Wir in drei Worten

     (585)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    An der Uni waren sie noch beste Freunde, Rachel und Ben, bis sie sich durch ein Missverständnis aus den Augen verloren. Jetzt, nach zehn Jahren, treffen sie, nicht ganz zufällig, wieder aufeinander. Die alte Sympathie ist sofort wieder da, doch Ben ist inzwischen verheiratet und Rachel hat soeben, kurz vor ihrer Hochzeit, ihre Verlobung gelöst … 

    Die Autorin Mhairi McFarlane wurde 1976 in Falkirk/Schottland geboren. Sie studierte Englische Literatur an der Universität in Manchester und arbeitete danach als Journalistin und Reporterin bei verschiedenen Zeitungen. Im Alter von 31 Jahren begann sie ihren ersten Roman zu schreiben, der 2012 unter dem Titel „You had me at hello“ veröffentlicht und seither in 16 Sprachen übersetzt wurde. In Deutschland erschien er erstmals 2013 unter dem Titel „Wir in drei Worten“. Heute lebt McFarlane mit ihrem Mann und einer Katze in Nottingham. 

    Das Buch erweckte in mir höhere Erwartungen, als es letztendlich halten konnte. Titel und Beschreibung auf der Rückseite passen überhaupt nicht zum Inhalt (ich überlege immer noch, welche drei Wörter wohl gemeint sein könnten) und der angekündigte Humor hält sich in Grenzen. Die Geschichte zieht sich endlos dahin, die Handlung ist vorhersehbar und die Charaktere empfand ich durchwegs unsympathisch und langweilig. Spaß haben sie offenbar nur in Verbindung mit jeder Menge Alkohol. Der Schreibstil ist bemüht auf witzig getrimmt, die Dialoge sind überwiegend in einer Sprache, die für Teenies angemessen ist, bei den über 30jährigen Protagonisten jedoch nur lächerlich wirkt. Rachel, die Ich-Erzählerin, ändert ständig ihre Meinung und trifft unüberlegte Entscheidungen, die sie bald danach wieder bereut und über die sie dann endlos jammert.   

    Die Geschichte an sich ist logisch durchdacht und beinhaltet vielerlei Themen. Nach einem etwas zähen Einstieg erwarten den Leser das Ende einer langjähriger Beziehung, Intrigen im Privat- und im Berufsleben, ein problematischer Neuanfang sowie die Auflösung der Frage, was zwischen Rachel und Ben zehn Jahre zuvor passiert ist. Dadurch nimmt das Geschehen im letzten Drittel des Buches endlich etwas an Fahrt auf und einige Missverständnisse sorgen sogar gelegentlich für etwas Spannung und Humor. 

    Fazit: Unterhaltungsliteratur ohne großen Anspruch, kann man lesen, muss aber nicht! 

  11. Cover des Buches London Road - Geheime Leidenschaft (Deutsche Ausgabe) (ISBN: 9783548285986)
    Samantha Young

    London Road - Geheime Leidenschaft (Deutsche Ausgabe)

     (796)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Johanna hat eine Alkoholkranke Mutter und sorgt für Sie und ihren kleinen Bruder, dabei datet Sie immer wieder ältere reiche Männer und hofft auf einen Heiratsantrag und somit finanzielle Sicherheit. Sie arbeitet an der Bar und dort lernt sie Cameron kennen, zwischen den beiden knistert es, doch Johanna darf wahre Gefühle nicht vor Sicherheit stellen…

    Naja…ich hatte extreme Mühe mit der Protagonistin, sie datet Malcom einen etwas älteren und wohlhabenden aber gutaussehenden Mann, wenn sie bei ihm ist, ist sie die «perfekte Freundin» und verstellt sich…Ihre Gedanken waren mühsam, es dreht sich alles um hoffentlich klappt es diesmal (damit ist der Heiratsantrag gemeint) also ehrlich…Die Protagonistin hat sich zusätzlich sehr kontrovers verhalten, auf der einen Seite ist es ihr egal was die anderen von ihr halten, dann trifft es sie aber wieder wenn jemand eine Äusserung macht… Zusätzlich hat sie mir ein wenig zu viel von dem Protagonisten aus Band 1 geschwärmt…dies war irgendwie komisch…Die Gedanken der Protagonistin zu verfolgen war für mich einfach nur mühsam, hätte diese vor mir gestanden hätte ich sie womöglich geschüttelt…

    Dazu kam das «ich mache das aber nur wegen meinem Bruder Konzept», also eigentlich ist es moralisch verwerflich aber da ein guter Gedanke dahinter steckt ist es in Ordnung… uff…das ist jetzt schon das zweite Buch von dieser Autorin, bis jetzt hat sie mich noch nicht geflasht… dabei habe ich noch so einiges von ihr auf dem SUB…

    Ich kann es für niemanden empfehlen, da leider bis auf den fliessenden Schreibstiel (deswegen auch 2 Sterne) ich nichts Positives an diesem Buch finden konnte…es gibt mit weitem besseres in diesem Genre…

     

  12. Cover des Buches Ein letzter Brief von dir (ISBN: 9783499228612)
    Juliet Ashton

    Ein letzter Brief von dir

     (499)
    Aktuelle Rezension von: Lesefee2305

    "Niemand, der bei klarem Verstand ist […] ignoriert die Liebe, wenn sie ihm über den Weg läuft."

    "Ein letzter Brief von dir" ist ein Liebesroman von Juliet Ashton. Er erschien im Februar 2014 im Rowohlt Verlag und ist in sich abgeschlossen.
    Als Orla am Valentinstag einen Brief ihres Freundes Sim erhält und einen Heiratsantrag vermutet, ahnt sie nicht, dass sie nur kurze Zeit später über dessen den Tod informiert werden würde.
    Dann jedoch bricht für sie eine Welt zusammen. Kurzentschlossen fliegt sie nach London um Sims dortige Wohnung leerzuräumen. In der Großstadt angekommen beginnt sie zu begreifen, dass sie weniger von Sim wusste, als sie dachte. Noch bevor sie die Valentinskarte öffnet ist ihr klar, dass nur sein Tagebuch Licht in die Tage vor Sims Tod bringen wird. Doch genau dieses ist nicht auffindbar und seine Suche lässt Orla nicht los...

    Orla ist ein Dorfkind durch und durch. Aufgewachsen in einem irischen Dorf und einer großen Familie kann sie sich ein Leben außerhalb ihres Heimatortes nicht vorstellen. Sie ist eher schüchtern und zurückhaltend, hat aber einen eigenen Kopf und eine feste Meinung zu den meisten Dingen, wodurch man sie schon fast als starrsinnig bezeichnen könnte. Diese Eigenschaften stehen im starken Kontrast zu Sims, denn dieser ist Schauspieler und liebt es im Mittelpunkt zu stehen. Mit Sim zusammen fühlt Orla sich wohl und ihr ist klar, dass er der Mann fürs Leben ist. Mit ihm nach London zu gehen, wo er einen wichtigen Film dreht, ist für sie aber unvorstellbar.
    Als sie schließlich von Sims Tod erfährt und nach London reist erkennt sie, dass Sim vielleicht doch nicht immer so war, wie sie dachte. Sie erfährt Dinge, die sie sich bisher kaum vorstellen konnte und als sie schließlich den Brief vom Valentinstag öffnet, ist sie bereits nicht mehr das naive irische Dorfmädchen…
    Orla als Protagonistin war mir im gesamten Roman nicht vollständig sympathisch. Ihre Gedanken und Gefühle kommen durch die personale Erzählperspektive aus ihrer Sicht zwar gut zur Geltung und sind auch authentisch und greifbar, trotzdem grenzte ihr Verhalten teilweise an Wahnsinn und Fanatismus, gepaart mit einer großen Portion Naivität die ich ein wenig anstrengend fand. Zusätzlich zu diesem Gefühl zog sich die Handlung teilweise sehr in die länge und obwohl der Schreibstil an sich leicht und locker war, zog sich der Roman teilweise doch etwas dahin.
    Trotzdem bewundere ich die Entwicklung, die Orla in dem Jahr in dem wir sie begleiten durchmacht. Der Tod von Sim macht sie erwachsener und lässt sie viele Dinge klarer sehen. Sie beginnt sich aus ihrem Loch heraus zu kämpfen und erkennt, was sie selbst wert ist und wo ihre Stärken liegen, sie stellt fest, dass sie sich lange vor der Wahrheit gedrückt hat und sich damit selbst belogen hat. Sie wird selbstbewusster und durch ihre Hartnäckigkeit ist sie in der Lage nicht nur sich selbst zu helfen, sondern auch ihrer Vermieterin Maud und ihren Schülerinnen und Schülern. Dieser Charakterzug von Orla und das Einbinden einer tieferen zweiten Ebene im Roman hat mir gut gefallen. So bekommt neben dem Hauptthema Liebe auch die Freundschaft eine wichtige Rolle und es wird deutlich, dass man manchmal auf die Hilfe von Freunden angewiesen ist und alleine nicht weiterkommt.
    Auch zeigt sich, dass es eben immer zwei Seiten einer Geschichte gibt und dass Liebe viele Gesichter hat.
    Die Nebenfiguren waren dagegen sehr sympathisch. Sie waren liebevoll dargestellt und teilweise mit viel Humor beschrieben.
    Einen richtigen Spannungsbogen gibt es in der Handlung nicht, wobei man schon mitfiebert und des Rätsels Lösung herausfinden möchte. Das Ende hat mich dann schließlich auch tatsächlich überrascht, obwohl mir ein ähnlicher Gedankengang bereits im Laufe des Romans in den Sinn kam.
    Insgesamt fühlte ich mich ein wenig an Bridget Jones erinnert, vielleicht auch an „P.S. Ich liebe dich“ und finde, dass der Roman sich als Film bewähren würde und mir in dem Format auch besser gefallen könnte.

    Mein Fazit: Letztendlich vergebe ich 3,5 von 5 Sternen für den Roman von Juliet Ashton. Er beschreibt eine solide Liebesgeschichte mit einer guten Handlungsidee ohne große Überraschungen, ist aber insgesamt gute Unterhaltung und lässt sich gut weglesen.

  13. Cover des Buches Hundert Namen (ISBN: 9783596186839)
    Cecelia Ahern

    Hundert Namen

     (763)
    Aktuelle Rezension von: Kleinhalbisleseparadies

    Dieses Buch hat mich überrascht. Eigentlich bin ich ein totaler Cecelia Ahern Fan, ich habe nahezu alle Bücher von ihr gelesen, dieses hier aber war mein letztes bisher von der Autorin. 

    Es ging in dem ganzen Buch nicht wirklich weiter. Es hat an Spannung gefehlt und war sehr langatmig. Ich musste mich zwingen das Buch weiterzulesen. Das Ende wiederum war sehr schön, aber hat leider die Wertung zu dem Buch nicht sonderlich verbessert. 

  14. Cover des Buches Lockwood & Co. - Die Seufzende Wendeltreppe (ISBN: 9783570403099)
    Jonathan Stroud

    Lockwood & Co. - Die Seufzende Wendeltreppe

     (919)
    Aktuelle Rezension von: renateliestgerne

    Kinder als Agenten im Kampf gegen Geister – eine außergewöhnliche Idee, die Jonathan Stroud souverän umsetzt. Glücklicherweise ist das Ganze weit genug weg, da die Kinder eigentlich zu bedauern sind. Davon abgesehen, passiert eine Menge, man fiebert mit und entspannt sich trotzdem. Empfehlenswert für alle, die unkomplizierten Spaß mögen.

    Die fehlenden zwei Sterne aufgrund der Bedenken gegen Kinderarbeit.

  15. Cover des Buches Mein Herz gehört dir (ISBN: 9783596296217)
    Marie Force

    Mein Herz gehört dir

     (215)
    Aktuelle Rezension von: ChantalsBookparadise

    "Aber jedes Mal, wenn ich ihn sehe, wird es ernster mit uns. Und ich meine, was soll das denn bringen?" "Das bringt, dass du mit ihm eine Verbindung gefunden hast, die man nicht jeden Tag einfach so findet." (S.106)

    Lucy Mulvaney und Colton Abbott treffen sich heimlich und haben eine Affäre. Doch die fliegt schneller auf als sie ihre gemeinsamen Wochenenden genießen können. So muss sich Lucy die Frage stellen, ist da mehr zwischen Colton und ihr? Kann sie die Verbindung überhaupt eingehen? Auch Colton muss einiges leisten um Lucy zu überzeugen. Ob die Beiden ihre Bedenken überwinden können?

    Lucy und auch Colton kennt man schon durch die vorherigen Bände. Was toll ist, denn so lernt man die Protagonisten nochmal tiefer kennen und erlebt wie tief die Verbindungen schon gehen. 

    Ich hab gespürt, wie nahe die beiden sich stehen und es hat mir den ein oder anderen Lacher beschert😅

    Mein Herz gehört dir ist zwar Band 3 der Reihe, trotzdem empfehle ich von vorne zu starten. So hat man einfach nicht das Gefühl, dass die "Beziehungen" gleich von 0 auf 100 gehen. Denn das ist definitiv nicht der Fall. 

    Die Zusatzgeschichte war mindestens genauso witzig und süß wie der Sirup den die Familie herstellt🤭

    Marie Force überrascht mich immer wieder mit ihren Protagonisten. Die Familie hat so einen wundervollen Umgang miteinander und ist immer füreinander da.

    Lucy ist eine taffe und selbstbewusste junge Frau. Sie arbeitet hart und möchte ungerne aufgeben, was sie sich aufgebaut hat. Dabei wirkt sie mit Colton so losgelöst und glücklich. 

    Colton lebt wie ein Einsiedler auf dem Berg. Weit abgeschottet von seiner Familie kann er gefühlt tun und lassen was er will ohne, dass es jemand mitbekommt. Er ist sehr ehrgeizig und genauso charmant wie sein Bruder Will.

    Die Familie spielt auch wieder eine zentrale Rolle und vor allem der Vater und Großvater sind ein gewitztes Team😅

    Das Cover fügt sich toll an das Gesamtbild der Reihe. Irgendwie mag ich die Pärchen und die Wohlfühlatmosphäre die es versprüht.

    Marie Force schafft es immer wieder, dass ich die Bände der Green Mountain Reihe innerhalb kürzester Zeit ausgelesen habe. Man bekommt einfach nicht genug. Es ist wieder aus Lucys und Coltons Erzählperspektive geschrieben.

    Ich gebe 5 von 5⭐ Die Familie hat mich verzaubert🎇

  16. Cover des Buches Tanz auf Glas (ISBN: 9783426512814)
    Ka Hancock

    Tanz auf Glas

     (421)
    Aktuelle Rezension von: chipie2909

    Auf dieses Buch war ich wirklich mega gespannt! Nachdem es überall gehypt und als ein enorm gefühlvolles Werk gefeiert wurde, waren meine Erwartungen natürlich hoch. Vorallem, da ich Vielleserin bin und schon einige Bücher gelesen habe, die unheimlich ans Herz gehen. Doch um was genau geht es denn in „Tanz auf Glas“?

    Lucy und Mickey sind sofort Feuer und Flamme füreinander und trotzen jeder Widrigkeit. Lucy hat ein extrem hohes Brustkrebsrisiko und Mickey lebt mit einer bipolaren Störung. Die beiden entscheiden sich bedingungslos füreinander und gehen sowohl durch wahnsinnig glückliche als auch durch enorm schwierige Zeiten. Und da schlägt das Schicksal erneut zu und stellt die beiden vor ihre schwerste Entscheidung ihres Lebens.

    Mein Eindruck vom Buch:

    Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut und konnte es kaum erwarten, Lucy und Mickey kennenzulernen. Anfangs fand ich es toll, dass man als Leser zum Start ins neue Kapitel erst Mickeys Tagebucheinträge serviert bekommt und dann die Erzählung aus Lucys Sicht weitergeht. Doch je weiter ich kam, desto weniger wurde meine Euphorie. Lucys Umfeld besteht im Grunde nur aus absoluter Harmonie und Gutmenschen. Das ganze kleine Städtchen, in dem sie Leben, ist voll von Personen, die helfen, mitfühlen und alles in ihrer Macht stehende tun, um wirklich jeden Nachbarn vollkommen zu unterstützen. Keine einzige Person hat auch nur einen minimalen Makel, außer vielleicht noch Lucys Schwester Priscilla. Diese ganze Idylle war einfach too much für die Geschichte und auch Lucys Charakter wurde größtenteils farblos dargestellt. Die einzige Figur, die wirklich mein Interesse geweckt hat, war Mickey. Jedoch waren seine Gedankengänge viel zu knapp dargestellt, man konnte leider immer nur kurze Einblicke in sein Seelenleben erhaschen. Normalerweise bin ich nach Beenden solcher Storys noch lange mit dem Inhalt beschäftigt. Doch diese Geschichte hat mich kaum berührt. Wie schon erwähnt sind die meisten Protagonisten wenig authentisch und der Schreibstil ist zwar flüssig, konnte mich aber nicht einfangen.

    Fazit:

    Schade! Den Grundgedanken dieses Romans fand ich klasse, die Umsetzung jedoch leider nicht gelungen. Die Themen Brustkrebs und bipolare Störung in einem Roman einzuflechten, ist sicherlich nicht einfach, müssen dann aber den Leser richtig unter die Haut gehen. Dies hat die Autorin bei mir leider nicht geschafft.

  17. Cover des Buches Zersplittert (ISBN: 9783733500399)
    Teri Terry

    Zersplittert

     (939)
    Aktuelle Rezension von: Das_Leseding

    Inhalt:
    Lucy, Rain, Kyla – alle sind sie in einem Körper vereint. Und kommen immer mehr an die Oberfläche, das Slaten (auslöschen der Vergangenheit) hat nicht so richtig funktioniert. Gefangen in ihren Erinnerungen und als Spielball der Gegenwart sind die drei Persönlichkeiten verwirrter denn je …

    Schreibstil:
    Der Schreibstil passt sich dem ersten Band (Gelöscht) an. Viele Dinge passieren rein vom logischen her, es ist zu erwarten und immer wenn man denkt „ah jetzt kommt was ans Licht“, dann ist die Erinnerung nicht mehr greifbar. So können auch künstliche Cliffhanger erzeugt werden. Mal mag das ganz gut funktionieren, aber es ist dann doch zu oft. Ansonsten ist die Welt um Kyla gut beschrieben, es hat sich nicht viel verändert, die Autorin bleibt ihrer Schilderung von der Umgebung sowie der Landschaft treu. Es ist wie ein „kenne ich und fühle mich wohl“.

    Charaktere:
    Kyla steht die gespaltene Persönlichkeit. Interessant ist, dass sie in ihrem geslateten ich Eigenarten von Rain und Lucy verbindet. Das könnte noch spannend werden und auch, ob sie es schafft die Abspaltungen wieder zu integrieren, denn sie sind ja nur künstlich erzeugt worden.

    Kylas Mum war mir im ersten Teil sympathischer als ihr Dad, hier zeigt sich nun auch warum. Fraglich, ob sich nicht noch mal etwas ändert. Ich hoffe auf einen Überraschungsmoment.

    Cover:
    Das Cover passt zur Reihe und zur Geschichte, das Mädchen ist zersplittert.

    Fazit:
    Die Geschichte liest sich so weg, sie hat mich weder besonders begeistert noch hat sie mich gelangweilt, daher vergebe ich nur 3 Sterne und setze alles auf Band 3. eine Empfehlung gebe ich nur an Leser, welche Band eins bereits gelesen haben. Auch ein Einstieg in Band 2 ist möglich, weil wirklich alles in den entsprechenden Bereichen beiläufig erklärt wird, aber eine Trilogie in der Mitte zu beginne ist doch Käse.

  18. Cover des Buches Engelsmorgen (ISBN: 9783570308899)
    Lauren Kate

    Engelsmorgen

     (919)
    Aktuelle Rezension von: Enara

    Die Hölle auf Erden ist für Luce, von ihrer großen Liebe, dem gefallenen Engel Daniel, getrennt zu sein. Seit einer Ewigkeit suchten sie nacheinander, und nun, da sie sich endlich gefunden haben, muss Daniel die Unsterblichen bekämpfen, die Luce töten wollen. Daniel versteckt Luce in Shoreline, einem Internat in Kalifornien. Dort lernt Luce, die furchterregenden Schatten, die sie seit frühester Kindheit umgeben, zu kontrollieren und mit ihrer Hilfe in die Vergangenheit zu blicken. Doch je mehr Luce dadurch über ihre und Daniels frühere Leben erfährt, desto mehr ahnt sie, dass er ihr etwas verschweigt – etwas Wichtiges und Gefährliches ... 

    Es ist schon drei, vier Jahre her, seit ich den ersten Band der Reihe gelesen habe und war deshalb ein wenig zögerlich, mich jetzt an "Engelsmorgen" zu machen. Wem es wie mir geht, den kann ich nach dem Lesen aber auf jeden Fall beruhigen: Man kommt gut wieder in die Geschichte rein. Die Handlung des vergangenen Bandes wird zwischendurch noch einmal wiederholt, und auch wenn einem vielleicht nicht alle Charaktere sofort bekannt vorkommen, stört das beim Lesen nicht. 

    Damit zu meiner Bewertung: Wenn ich Rezensionen schreibe, beginne ich normalerweise mit der Handlung. Als ich jedoch angefangen habe, über diesen Punkt bei "Engelsmorgen" nachzudenken, wurde mir bewusst, dass das Buch kaum Handlung besitzt. Vielmehr erschien es mir an einigen Stellen mehr wie ein erster Teil, denn er diente mehr dazu, neue Charaktere einzuführen und den zentralen Konflikt zu erklären. Dass mir das allerdings erst jetzt auffällt, ist auch ein gutes Zeichen, denn beim Lesen hat mich das nicht gestört. Besonders gefiel mir nämlich die Atmosphäre, die aufgebaut wurde, die besonders an der neuen Schule liegt. Sie ist vollkommen anders, als es noch im ersten Teil durch Sword & Cross war, und dadurch habe ich mich gleich in dem Buch wohlgefühlt. Außerdem wurde in diesem Buch mit dem klaren Schwarz-Weiß-Denken des ersten Teils aufgeräumt, was mir persönlich immer gut gefällt.

    Ein weiterer Wohlfühlfaktor in diesem Buch waren die neuen Charaktere, allen voran Miles und Shelby. Shelby nahm kein Blatt vor den Mund und ich mochte sie trotz oder gerade wegen ihrer grummeligen Art.
    Ich fand es ein wenig schade, dass Miles natürlich sofort ebenfalls in Luce verschossen war und damit unser geliebtes Liebesdreieck begann, aber ich mochte ihn gerne als Charakter. Ich weiß nicht, ob Lauren Kate das auch so vorgesehen hat oder beim Bestreben, Miles als Alternative darzustellen, übers Ziel hinausgeschossen ist, aber ich bin, Stand jetzt, mehr auf Miles' Seite. Daniel fand ich in diesem Band nämlich mehr als unsympathisch und die Idee, dass Luce einfach mit Miles glücklich wird, finde ich ausgesprochen schön. Klar, dass wird nicht geschehen, immerhin ist das hier eine YA-Geschichte über eine unsterbliche Liebe, aber hey, man darf ja wohl noch träumen.
    In diesem Band hatte ich teilweise jedoch meine Probleme mit Luce. Das lag weniger daran, dass sie groß unsympathisch gewesen wäre, ich begriff einfach nicht, weshalb sie alle so sehr mochten und im Grunde bereit waren, ihr Leben für sie aufzugeben. Besonders bei ihren neuen Freunden wunderte ich mich über ihre Ergebenheit gegenüber Luce, denn von ihrer Seite kam nur selten etwas zurück, die Freundschaften waren damit leider ziemlich einseitig...

    Der Schreibstil war auch in diesem Band angenehm. Er war nicht umwerfend, aber so, dass ich kein Problem damit hatte, schnell voranzukommen und ich stolperte auch nur selten über irgendwelche unglücklichen Formulierungen oder ähnliches.
    Zudem, und das ist vielleicht ein ungewöhnlicher Punkt, fand ich die Kapitellänge schön. Klar, dass entscheidet nicht darüber, ob man ein Buch mag oder nicht, aber nachdem ich zuvor Bücher mit Kapiteln gelesen habe, die entweder nur zwei oder gleich 40 Seiten lang waren, war das wirklich sehr angenehm.

    Insgesamt würde ich "Engelsmorgen" von Lauren Kate damit 3,5 von 5 Sternen geben und jedem, dem bereits der erste Teil gefallen hat, ans Herz legen. Das Buch ist einfach schön, wenn man nach etwas unkompliziertem für zwischendurch sucht.

  19. Cover des Buches Evolution - Die Stadt der Überlebenden (ISBN: 9783401601670)
    Thomas Thiemeyer

    Evolution - Die Stadt der Überlebenden

     (220)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina

    Schon vor einiger Zeit habe ich gemerkt, dass Jugendbücher so langsam nicht mehr meinen Geschmack treffen, doch dieses hier fand ich richtig gut, denn es konnte mich von der ersten Seite an packen und war größtenteils extrem spannend.


    Dazu hat auch der flüssige und mitreißende Schreibstil des Autors beigetragen, welcher mit bildlichen Beschreibungen daher kam, die mir halfen, direkt in die Geschichte abzutauchen und obwohl die Welt, in welcher sie spielt, eine ganz andere ist, konnte ich sie mir super gut vorstellen.

    Ebenso mochte ich den Sprecher des Hörbuches super gern. Er hat eine sehr ruhige aber perfekt passende Stimme und eine super Betonung. Am meisten haben mir dabei allerdings die verschiedenen Effekte gefallen, die bei der Vertonung des Hörbuches genutzt wurden.


    Und auch die Geschichte mochte ich sehr gern. Diese ist mal nicht diese nullachtfünfzig Fantasygeschichte im Jugendbuchformat, sondern zumindest für mich einmal etwas ganze anderes. So vereint sie alles mögliche zwischen Zeitreise-, Fantasy-, Science Fiction- und Abenteuergeschichte, gut geschüttelt und dann auf Papier gebracht, mit einen Schuss Liebesgeschichte, wobei diese aber recht unschuldig und kindlich ist. Allerdings konnte ich sie mir auch gut vorstellen und sie erzeugte bei mir irgendwie eine Erinnerung an die eigene erste Liebe. Dazu kommt das sehr interessante und spannende Worldbuilding einer zerstörten Zukunft, in welcher die Tiere wieder die Oberhand gewonnen haben. Dadurch und auch auf andere Art und Weise gibt es immer wieder sehr spannende Wendungen und es kommt zu recht nervenzehrenden Szenen, die wirklich gut geschrieben waren. Dennoch wirkte dieser erste Band der Trilogie eher wie ein Einführungsband und endet dementsprechend auch mit einem recht großen Cliffhanger, so dass ich gleich zum zweiten Band greifen werde.


    Die Charaktere in diesem Band sind zum größten Teil Jugendliche um die fünfzehn Jahre, wobei ich diese aber sehr greifbar geschrieben finde. So verhalten sie sich auch wie Teenager, sind mal ängstlich, mal aufbrausend, mal selbstbewusst und mal unsicher oder auch alles gleichzeitig. Aber genau das machte sie eben auch sehr menschlich und realistisch. Ebenso mochte ich, dass sich der Autor bei seinem Protagonisten Jem für einen Jungen mit dunkler Haut entschieden hat. 


    Für mich ist dieser erste Band jedenfalls ein richtig guter und spannender Auftakt einer hoffentlich weiterhin spannenden und interessanten Jugendbuchtrilogie, bei welchem ich riesige Lust habe, direkt weiterzulesen, beziehungsweise zu hören und ich freue mich schon auf weitere Abenteuer mit Lucie, Jem und den anderen. 

  20. Cover des Buches The Stand - Das letzte Gefecht (ISBN: 9783453438187)
    Stephen King

    The Stand - Das letzte Gefecht

     (783)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Natürlich erinnert das Szenario mit dem Virus an unser derzeitiges Problem und es gibt so kleine Details, die einen an die jetzige Situation denken lassen - aber im Buch ist die Anzahl der Überlebenden so hoch, wie bei uns die Verstorbenen - die Welt erscheint hier also nahezu leer.
    Bis Amerika allerdings "entvölkert" ist, dauert es schon eine Weile, denn King lässt sich hier mal wieder sehr viel Zeit, um die Protagonisten, die eine Rolle spielen, gut kennenzulernen.

    Bis dahin beschreibt King aber sehr gut, wie das ganze abläuft. Es startet mit der Flucht aus einem Militär-Stützpunkt, einer Flucht aus Angst, die jedoch über das Schicksal der Menschen auf der ganzen Welt bestimmen wird. Der Virus kommt hier aus dem Labor, das er nie hätte verlassen sollen und breitet sich unglaublich schnell aus: Überlebenschance so gut wie Null.
    Wie das ganze seine Kreise zieht und sich ausbreitet erlebt man mit einigen Figuren, wie dem Musiker Larry, dem taubstummen Nick, der schwangeren Frann oder dem jungen Mann Stu. Deren Leben und die Veränderungen werden detailliert geschildert, wie man es von dem Autor kennt, das macht er ja sehr gerne - und dadurch lernt man jeden von ihnen auch sehr gut kennen. King´s Gespür fir seine Figuren ist schon jedes Mal wieder phänomenal!

    Diese Überlebenden haben eigentlich eine perfekte Chance, wieder zusammen zu finden und das Leben der Menschen von Grund auf neu zu organisieren. Natürlich gibts da auch ein paar irre Schläger und Waffenfanatiker, die das für sich ausnutzen wollen und denen man lieber nicht über den Weg laufen sollte. Vor allem auch das Fehlen medizinischer Versorgung ist wohl der schlimmste Faktor. Ein Gruppe, die ohne Arzt unterwegs ist, hat auch bei kleinen Infektionen wenig Chancen.
    Ansonsten könnte es aber eine Chance auf einen Neuanfang sein. Die Umwelt erholt sich, die Menschen finden sich, Techniker können den Strom wieder hochfahren und die kleinen Städte neu bewohnbar gemacht werden.
    Bei The Walking Dead kamen hier ja noch die Gefahr der Zombies dazu; und für King war das Drama wohl auch noch zu wenig, denn er stellt den Überlebenden einen Gegenspieler: den "dunklen Mann", den "eitlen Geck", eine Art Handlanger des Teufels, der seine ganz eigenen Vorstellungen hat, wie die Zukunft auf Erden aussehen soll. Und natürlich strömen auch zu ihm die Menschen - jene, die sich von der dunklen Aura der Macht und des Bösen angezogen fühlen.
    Dabei geht er teilweise auf sehr subtile und brutale Weise vor, um sich seine Anhänger gefügig zu machen und auch hier lernt man einzelne Charaktere näher kennen um zu verstehen, wie sie in seine Fänge geraten sind.

    Zum einen ist es wieder mal eine genial erzählte Geschichte, zum anderen gibt es aber auch wieder einige Längen. Mit 1400 Seiten kann man es schon als Mammutwerk betrachen, umso mehr fand ich es etwas schade, dass dieses "letzte Gefecht" auf die letzten 200 Seiten runtergebrochen worden ist und auch nicht das Spektakel war, das ich mir darunter vorgestellt hatte. Im Fokus steht das über- und weiterleben und die Bildung der Gruppen und wie sich diese miteinander verhalten.
    Andererseits hat er mit den Figuren wieder großartige Charaktere geschaffen, zum Beispiel mit dem taubstummen Nick, der sich nur mithilfe von Notizen verständigen kann - oder gerade auch mit Tom, der geistig zurückgeblieben ist, aber gerade dadurch eine besonders liebenswerte Art hat und dem zwischendurch die besten Gedanken kommen:

    Gerade das hatte ihm in [...] gefehlt, überlegte er: einfach Liebe. Gewiss, es gab genug nette Leute, aber in ihnen war wenig Liebe. Sie waren zu sehr mit ihrer Angst beschäftigt. Und dort, wo es nur Angst gab, gedieh Liebe nicht so besonders gut, ebenso wenig wie Pflanzen an Stellen wuchsen, wo es immer dunkel war.
    -Zitat-

    Dem "Bösen" hat King Mutter Abagail gegenübergestellt. Eine alte, wirklich sehr alte Frau, von der die Menschen träumen. Mit Träumen, Visionen und "dem Shining" spielt der Autor auch hier wieder und stellt die Menschen vor die Frage nach Gottes Glauben und Führung.

    Das wird auch einmal in einem Gespräch vertieft, das ich sehr berührend fand. Im Raum stand die Frage nach dem Sinn ihrer Aufgabe:

    "Vielleicht, um durch einen Reinigungsprozess Kraft und Frömmigkeit zu erlangen", sagte Glen. "Ihr müsst wissen, dass es hier symbolisch darum geht, Dinge abzuwerfen. Es ist eine Art Magie. Wenn man Dinge abwirft, wirft man auch andere Dinge ab, die symbolisch mit ihnen verbunden sind. Man beginnt einen Reinigungsprozess. Man beginnt, das Gefäß zu entleeren."
    -Zitat-

    Glen erklärt hier, wie man durch zeitweiligen Verzicht eine andere Sicht auf das Leben bekommt. Er spricht auch über die Initiationsriten von Stämmen, bei denen gefastet wird und bestimmte Aufgaben erfüllt werden müssen. Eine Tradition, die schon über tausende von Jahren den Menschen begleiten.
    Für mich betrifft es eher den "häuslichen" Gebrauch, mich von "Dingen" zu lösen, die ich nicht unbedingt brauche, die mich eher fesseln als befreien und je mehr ich mich von diesem Ballast lossage, desto mehr Raum schaffe ich für anderes.
    Übrigens ja auch heute noch praktiziert im Sinne der Fastenzeit, wobei mir der eigentliche Zweck nicht mehr so ganz überlebt hat.
    Glen beschreibt es auch wie eine Batterie, die sich nicht voll aufladen kann, wenn sie nicht entladen wird. Den Vergleich fand ich sehr treffend.

    Was so ein "Neustart" wirklich bewirken würde ist schon eine Überlegung wert. Wie King hier die positive Seite des Wiederaufbaus mit kleinen negativen Steinchen spickt, die einem beim weitergehen immer wieder in die Füße stechen, hat er sehr gut gemacht!

    Insgesamt ein wirklich fesselndes und sehr wirklichkeitsnahes Endzeit Szenario, das an einigen Stellen zu ausufernd ins Detail geht. Mit dem Ende hatte ich mir etwas anderes erwartet, aber vielleicht muss ich das einfach auch noch etwas sacken lassen, denn ich hab so eine leise Ahnung, das ich noch nicht ganz erfasst habe, was King hier wirklich damit aussagen wollte.

  21. Cover des Buches BookLess 1. Wörter durchfluten die Zeit (ISBN: 9783841504869)
    Marah Woolf

    BookLess 1. Wörter durchfluten die Zeit

     (853)
    Aktuelle Rezension von: bookwormceli

    Lucy liebt Bücher schon seit sie denken kann. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass sie Literatur studiert und neben dem Studium in einer Bibliothek arbeitet. Als sie jedoch ins Archiv versetzt wird, da Miss Olive Unterstützung braucht, geschehen seltsame und mysteriöse Dinge. 


    Bücher, in denen es um Bücher geht, gefallen mir sehr gut. Marah Woolf hat eine total interessante und spannende Geschichte erschaffen. Die Thematik und die Umsetzung sind der Autorin super gelungen. 


    Lucy ist ein besonderes Kind. Sie ist im Heim aufgewachsen und trägt seit ihrer Geburt ein Mal auf dem Arm von dem sie nicht weiß, warum sie es hat. Sie ist ein absoluter Bücherwurm, der eher zurückgezogen lebt und wenige Freunde hat. 


    Auch die anderen Charaktere sind gut ausgearbeitet und jeder ist auf seine Weise einzigartig. 


    Der Schreibstil von Marah Woolf ist super zu lesen, wodurch die Geschichte auch super spannend wurde. Vor allem das Ende macht neugierig auf die weiteren Bände.

  22. Cover des Buches Zeit deines Lebens (ISBN: 9783596511860)
    Cecelia Ahern

    Zeit deines Lebens

     (1.140)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Das Cover ist diesmal wieder schlicht gehalten. In einem schönen rot.

    Der Schreibstil ist so schön flüssig und man kommt gut in die Geschichte hinein. Die Charaktere sind so schön beschrieben. Lou gefiel mir am Anfang erst nicht, wurde aber dann in der Geschichte mir immer sympathischer. Lou's Familie gefällt mir in der ganzen Geschichte.

    Ich war richtig gefesselt bei dem Buch. Ruckzuck war ich bei der Hälfte des Buches und dann ganz schnell am Ende.

    Die Details sind so schön beschrieben, dass man sich alle Orte und Menschen sehr gut vorstellen kann.

    Ich hatte mir schon gedacht, dass Lou sich verändert und das er wahrscheinlich sterben wird. War richtig schön die Geschichte, sie schreibt einfach klasse Bücher.

    Richtig klasse Buch.

  23. Cover des Buches Das Licht zwischen den Meeren (ISBN: 9783442384006)
    M. L. Stedman

    Das Licht zwischen den Meeren

     (361)
    Aktuelle Rezension von: Callso

    Ein großes Drama mit den ganz großen Gefühlen. Das Buch überzeugt auf klarer Linie: Ein fesselnde Story, die herrlich detailverliebt und liebenswert erzählt wird.

    Welch ein Werk, welch ein Debüt. Und auch wer den sehr guten Film dazu gesehen hat wird feststellen, dass Buch eben noch viel, viel mehr kann!

    Das Drama an der australischen Küste geht um einen Leuchtturm, ein unerwartetes Kind, um Strafe und die Frage, inwieweit man ein schlechtes Gewissen langfristig ausblenden kann. Leuchtturmwärter Tim kann es nicht. Auch wenn er die Liebe seines Lebens trifft, so ist das Glück für ihn nur ein längerer Moment.

    Großes Tennis, großes Kino - und ein überragendes Buch.

  24. Cover des Buches Selection - The Heir (ISBN: 9780062391308)
    Kiera Cass

    Selection - The Heir

     (213)
    Aktuelle Rezension von: BookishJulii
    Inhalt: 
    Nun ist es an Maxons Tochter Eadlyn, der Kronprinzessin, sich ihren Prinzen aus 35 jungen Männern zu erwählen. Alles könnte perfekt sein, wäre da nicht ein Problem: Eadlyn hat dem Casting nur zugestimmt, um das aufgebrachte Volk mit einer glamourösen Show zu besänftigen. Und an die große Liebe glaubt sie sowieso nicht. Aber vielleicht glaubt die Liebe ja an Eadlyn!

    Meine Meinung:
    Da mir die Selection-Reihe sehr gut gefallen hat, wollte ich natürlich auch alles über die Tochter von Maxon und America wissen. Doch leider muss ich sagen, dass mich dieses Buch nicht so überzeugen konnte, wie seine Vorgänger.
    Das lag zum einen Mal an der Handlung. Im Grunde ist Eadlyn ein absolut verwöhntes Gör, das denkt jeder muss sie lieben und sie ist die mächtigste Frau auf Erden, weil sie nach ihrem Vater Königin werden soll. Sie ist total naiv, verzogen, selbstsüchtig und hat absolut nichts Liebenswürdiges an sich. Eine solche Antagonistin als Hauptperson ging mir schonmal gehörig auf die Nerven. Ich verstehe, dass sie sehr verärgert ist, weil sie ihre eigene Selection abhalten und heiraten soll, nur um damit die Revolten im Land zu stoppen. Sie will eigenständig bleiben und befürchtet ein Mann an ihrer Seite könnte ihr diese Freiheit nehmen. 

    Die Männer aus der Selection waren das einzige, was mir das Lesen vergnüglich gemacht hat. Sie sind alle total unterschiedlich und kämpfen jeder auf seine Art um Eadlyns Herz. Auch wenn ein paar schwarze Schafe darunter sind, ist der Großteil wirklich sehr amüsant. Besonders die Beziehung Kile und Henri hat mich sehr interessiert. 

    Generell hat das Buch aber keine wirklichen spannenden Höhepunkte oder Erlebnisse. Es plätschert alles so vor sich hin. Erst am Ende kommt etwas Fahrt auf.
    Der Schreibstil ist wieder sehr flüssig und schön zu lesen. Aber wie gesagt konnte mich dieses Buch nicht so wirklich packen, vermutlich weil ich die Protagonistin einfach nicht mag.
    Ich hoffe das ändert sich im letzten und finalen Band der Serie nochmal.

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