Bücher mit dem Tag "ludwig van beethoven"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ludwig van beethoven" gekennzeichnet haben.

12 Bücher

  1. Cover des Buches Liebesbriefe großer Männer (ISBN: 9783865391872)
    Sabine Anders

    Liebesbriefe großer Männer

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Edith_Hornauer
    Pessoa, eins seiner Bücher habe ich immer bei mir. Ob Briefe, Gedichte, Geschichten - sie erzählen vom Leben, von der Vorstellung davon, mit  allem, was  dazu gehört... Was soll ich noch schreiben,
    ich habe mich in seine Literatur verbissen... 
  2. Cover des Buches Clockwork Orange (ISBN: 9783608939903)
    Anthony Burgess

    Clockwork Orange

     (346)
    Aktuelle Rezension von: Gallert-Oktaeder

    Durch die Verfilmung von Stanley Kubrick 1971 weltweit bekannt geworden, ist die Thematik von Anthony Burgess‘ Clockwork Orange nach wie vor unverbraucht. Alex, der nachts mit seinen Droogs um die Häuser zieht, wehrlose Männer verprügelt, Frauen vergewaltigt, Raubzüge plant und sich mit anderen Gangs prügelt, gerät schließlich in die Hände der Staatsgewalt. Ein Experiment soll an ihm durchgeführt werden, welches das Böse in ihm abtöten soll. Jedes Mal, wenn er auch nur daran denkt in irgendeiner Form eine Gewalttat auszuüben, wird ihn eine gewaltige Übelkeit befallen, die ihn ohnmächtig und hilflos in seinem Handeln macht. Ist es in Ordnung in die Willensfreiheit des Menschen einzugreifen, damit er der Gesellschaft nicht mehr zur Last fällt? Oder liegt in diesem Eingriff nicht ein viel unmenschlicheres Böse, dass den Menschen dazu bringt gegen die eigene Natur zu handeln? Es ist ein kontroverses Thema, dass zu Burgess‘ Zeiten damals gerade diskutiert wurde. Seine Gesellschaftskritik besitzt bis heute Aktualität und zwingt den Leser sich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen.  

    In dieser Neuübersetzung von Ulrich Blumenbach findet sich neben dem Roman selbst ein ausführlicher Anhang. Hier bespricht Burgess unter anderem das Nadsat, die an das Russische angelehnte Kunstsprache, die die ganze Handlung durchtränkt, seine Haltung zu Gewalt, die Entstehungsgeschichte des Buches und warum die Verfilmung ein anderes Ende nahm, als seine Vorlage. Sehr interessant für alle die sich nach dem Lesen von Clockwork Orange intensiver mit den Inhalten des Romans und dem Autor auseinandersetzen möchten.

     Man kann durchaus geteilter Meinung zum Inhalt von Clockwork Orange sein. Doch der Vorwurf es würde sich hier nur um eine sinnlose Gewaltorgie handeln, ist aus der Luft gegriffen. Anthony Burgess, der ein sehr pazifistisch lebender Mensch ist, schreibt hier einen Roman, der uns zum Nachdenken anregt über das menschliche Wesen und unsere Gesellschaft.

  3. Cover des Buches Frau Beethoven (ISBN: 9783492503839)
    Verena Maatman

    Frau Beethoven

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Eliza08

    Mit Frau Beethoven hat ein sehr musikalisch angehauchter Roman meine Lesezeit erfreut. Mir hat das Buch insgesamt gut gefallen. Das Cover ist in Bunt gezeichnet. Der Leser erkennt eine Frau in einem schwarzen Kleid, welche an einem Klavier musiziert. Der Klappentext gibt einen kurzen Einblick in das Handlungsgeschehen und weiß sehr gut entscheidende Passagen des Romans noch für den Leser zurückzuhalten. Im wesentlichen Handlungsgeschehen geht es um die ungarische Adelige Josephine Brunsvik, welche im Laufe ihres Lebens immer wieder von dem berühmten Komponisten Ludwig van Beethoven begleitet wird. Dabei tritt die Tragik ihres Lebens im Laufe der Erzählung immer mehr zu Tage. Als wesentliche Hauptdarstellerin überzeugt Josephine durch ihre Liebe zur Musik und ihrer Leidenschaft zu Ludwig van Beethoven. Sie kann nicht ohne ihn, wird aber durch gesellschaftliche Verpflichtungen immer wieder von ihrem Lebenstraum, mit ihm ihr Leben zu teilen, zurückgeworfen. Ihr zur Seite, als wesentlicher Nebendarsteller, steht der berühmte Künstler Ludwig van Beethoven. Obwohl der oft von seiner „Muse“ enttäuscht wird, kann er nicht von ihr lassen und steht Josephine auch in den schwierigsten Stunden ihres Lebens oft zur Seite. Als weitere nennenswerte Nebendarsteller tritt Therese Brunsvik, Josephines ältere Schwester, sowie in späteren Passagen Christoph von Stackelberg, Josephines zweiter Ehemann in der Erzählung in Erscheinung. Gerade ihre ältere Schwester überzeugt mit persönlicher Reife und ist Josephine oft ein Halt in schwierigen persönlichen Situationen. Christoph von Stackelberg tritt als sehr berechnender und kühler Ehemann in der Geschichte auf. Gerade das gute und überzeugende Nachwort der Autorin muss dabei auch erwähnt werden. Sie hat die Geschichte aus der Sicht von Josephine erzählt. Dabei tritt Christoph, als sehr unfairer und gemeiner Ehemann auf. Hätte sie die Geschichte eventuell aus seiner Sicht erzählt, wäre aufgrund von Josephines manchmal sehr berechnendes Verhalten aufgrund familiärer Verpflichtungen, eventuell eine andere Perspektive für den Leser ersichtlich geworden. Als Kritikpunkt bleibt für mich festzuhalten, dass Josephine als oft sehr hilflos dargestellt wird. Unabhängig vom Zeitgeist des 18. Jahrhunderts hätte ich mir eine personelle Verwandlung und Veränderung gewünscht. Der Aufbau der Geschichte ist in kleine Rückblicke, sowie Vorausblick des Zeitgeschehens der Ereignisse insgesamt als stringent zu bezeichnen. Es sind Zeitsprünge in dem Roman vorhanden, welche den Lesefluss jedoch nicht stören. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut lesbar. Als Zielgruppe des Romans kommen Freunde von klassischer Musik, sowie tendenziell eher Frauen in Frage. Das Fazit des Romans ist, dass der Autorin eine leichte und doch sehr tragische Geschichte über die berühmte „unbekannte Geliebte“ Beethovens insgesamt gut gelungen ist. Einzig und allein die manchmal etwas zu einfache Charakterdarstellung von Jospehine ist dabei als Kritikpunkt im Wesentlichen festzuhalten. Aber für Fans der Musik von Ludwig van Beethoven kann dieser Roman durchaus empfohlen werden.

  4. Cover des Buches Liebesbriefe großer Männer (ISBN: 9783492254267)
    Petra Müller

    Liebesbriefe großer Männer

     (74)
    Aktuelle Rezension von: BiaBia92

    Ein traumhaftes Buch. Konnte es nur schwer weglegen, bei so viel wunderbaren Liebeserklärungen und so viel Schmetterlingen, die auf einmal da waren :D

    Für alle Frischverliebten, die ihre Gefühle nur schwer ausdrücken können, wirklich zu empfehlen!
  5. Cover des Buches Die Zehnte - Symphonie des Schreckens (Horror-Thriller) (ISBN: 9781502456496)
    Martin Krüger

    Die Zehnte - Symphonie des Schreckens (Horror-Thriller)

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Anneja
    Vorab möchte ich mich bei Martin Krüger für das Leseexemplar bedanken.
    Bevor ich das Buch las, dachte ich mir doch erstmal ein Bild von Herrn van Beethoven zu machen und informierte mich im Internet. Interessanter Mann, das muss man schon sagen. Doch die wohl wichtigste Information über ihn ist wohl jene, das er die 10. Sinfonie nie beenden konnte. 
    Und genau auf diesen Fakt beruht die Geschichte von Martin Krüger. Denn in seinem Thriller wurde sie fertig gestellt und beherbergt seitdem ein schreckliches Geheimnis. 
    Die Tickets sind verkauft und sowohl die Gäste auch das Orchester erwarten den Tag an dem die 10. Sinfonie sich in ihre Ohren legen darf. Auf diesen Tag wartet auch der Dirigent Mallory, welcher am Vorabend der Premiere aus dem Schlaf gerissen und von einem unbekannten Mann in die Oper gelockt wird. Schließlich werden seine Sinfonie und die Sopranistin Rebecca festgehalten.Was danach geschieht ist ein Wettlauf mit der Zeit, denn zu jeder vollen Stunde stirbt ein Mensch. 
    Was für eine Story dachte ich mir auch als ich die Kurzbeschreibung zum Buch las. Es klang spannend, abenteuerlich und äußerst interessant. Doch leider verwirrten mich die gegebenen Umstände zum Ende immer mehr, so das ich teils sogar den Faden verlor un einen ganzen Absatz nochmals lesen musste.Zudem fehlten mir zu viele Einzelheiten und auch das offene Ende ließ mich ungenügend zurück. Ich habe nix gegen offene Enden, manchmal geben sie der Sache erst richtig Pfiff, aber hier hätte ich doch wenigstens bis zu einem bestimmten Moment gewusst wie es weiter geht. 
    Die Personen im Buch konnten mich nicht tiefgehend überzeugen, da sie zu oberflächlich beschrieben waren oder nur sehr kleine Szenen hatten. Der Hauptcharakter Maestro Mallory war für mich leider von vorn herein ein sehr schwieriger Charakter. So richtig mögen konnte ich ihn nicht aber verabscheuen oder hassen aber auch nicht. Er blieb neutral. Auch nach seiner Beichte aus der Vergangenheit konnte ich mir kein echtes Mitleid abringen. Dazu war ich auf Grund der verwirrenden und konfusen Handlung kaum möglich.
    Ich glaube man hätte mehr aus dem Buch heraus holen können, wenn man mehr auf das eingegangen wäre was hinter der Sinfonie steckt. Gerne hätte ich gewusst wie es auf die Sinfonie stieß oder wie seine Verbreitung in der Stadt aussah. Man hätte nicht alles auf 200 Seiten packen müssen, mit mehr Seiten hätte man vielleicht mehr Spannung erzeugt und die einzelnen Stationen welche er bei seinem Wettlauf ablief genauer beschrieben können. 
    So ganz überzeugen konnte mich das Buch nicht. Mir fehlte der Tiefgang. Ein Buch über Kurzgeschichten zu Musikstücken wäre auf jeden Fall interessant. Auch hier könnte man im Bereich Thriller/Krimi bestimmt viel heraus holen.
  6. Cover des Buches Beethoven (ISBN: 4048906565908)
    Felix Huch

    Beethoven

     (9)
    Aktuelle Rezension von: winni123
    Hier kommt auch der junge, noch völlig unbekannte Musiker und Komponist zur Sprache. Sicher war es extrem schwierig die einzelnen Komponenten zusammen zufügen. Aber ich finde sehr anschaulich in die damalige Zeit gesetzt.Es gab sicher nicht arg viel an überlieferten tatsachen aus dieser Zeit. Sehr anschaulich auch der Weg eines von der Musik völlig eingenommenen Eigenbrötlers. Ob er tatsächlich mit Mozart gesprochen hat? Aber sehr gut ist die ganze Dramatik aber sicher auch Dynamik dieser Begegnungen zu spüren. Der Schreibstil ist natürlich aus den 50er Jahren, auch der ganze Aufbau. Da darf man auch nicht mit modernen Biografien vergleichen. Es war eine Freude in diese Zeit einzutauchen. Wer etwas von der klassischen Musik hält, sollte es lesen.
  7. Cover des Buches Frag mich, wer die Beatles sind (ISBN: 9783458173045)
    Roberto Cotroneo

    Frag mich, wer die Beatles sind

     (1)
    Aktuelle Rezension von: kingofmusic

    Ein Mann schreibt einen Brief an seinen Sohn. Klingt erst mal nicht weiter ungewöhnlich. Einen Brief aber über 156 Seiten zu strecken und ihn "nur" über ein zentrales Thema, nämlich die Musik, zu schreiben ist schon etwas ungewöhnlicher. Wenn dabei dann auch noch ein Buch herauskommt, in dem sich jeder Musik-Nerd zweifelsfrei wiedererkennt und nebenbei auch noch was lernt, dann ist das - ja, mir fehlen die Worte *g*.

    Okay, ich will jetzt weder anfangen zu übertreiben, noch will ich, dass Robert Cotroneo mit seinem Buch "Frag mich wer die Beatles sind - Brief an meinen Sohn über die Liebe zur Musik" nachträglich den Literaturnobelpreis erhält. Tatsache ist jedoch, dass dieser "Brief" neben dem Buch "Passione" von Elke Heidenreich eines der leidenschaftlichsten Plädoyers für die Musik ist, die ich kenne. Und Roberto Cotroneo scheut sich nicht, sowohl von der "klassischen Musik" als auch von der "E-" bzw. "U-Musik" zu schreiben. Jede Musik hat ihre Daseinsberechtigung - auch wenn wir nicht alles mögen (müssen) und sich bei manch einem die Zehennägel hochziehen, wenn er Schlager, Techno und Konsorten hört (ja, auch der König der Musik hört nicht alles, was ihm zu Ohren kommt *g*).

    Cotroneo schafft es, dass man sich mit den von ihm angesprochenen Komponisten und Musikern näher befasst. So lässt er seinen Sohn Andrea an einem Traum teilhaben, in welchem er in einer Herberge neben dem Detmolder Schloss!!! übernachtet, dabei auf dem Flur mit Johannes Brahms zusammenprallt und die Notenblätter seines 1. Klavierkonzerts durch die Gegend fliegen *g*.

    Kurze Zeit später hört man aus dem Schloss die ersten Klänge und Roberto und Andrea werden Zeugen einer "Probe" des Stückes (mit Brahms am Klavier). Ich habe beim Lesen dieses Abschnitts mir alles lebhaft vorstellen können und hatte dabei ´ne ziemliche Gänsehaut. Mein nächster klassischer CD-Kauf wird also eine Aufnahme von diesem Werk sein, da ich Klaviermusik ohne Ende liebe und ich dieses Stück bisher (Schande über mich *g*) nicht kenne.

    Und so hangelt sich Roberto Cotroneo Kapitel für Kapitel an "seiner" von ihm so verehrten Musik entlang, erklärt seinem Sohn, dass man als Musikliebhaber nicht unbedingt Bücher über Musikgeschichte lesen muss, da man die Musik sowieso in seinem Herzen trägt und führt so Sigmund Freud´s These "...in der Musik bin ich fast genussunfähig. Eine rationalistische oder vielmehr analytische Anlage sträubt sich in mir dagegen, dass ich ergriffen sein und dabei nicht wissen solle, warum ich es bin und was mich ergreift." ad absurdum.

    Außerdem bekundet er seinen Unmut darüber, dass viele Menschen die Musik nicht mehr "kultivieren" sondern als Nebensache abtun - ein Negativtrend, der sich (in meinen Augen) bis heute fortgesetzt hat.

    Einzig und allein die Antwort auf die Frage im Titel, wer die Beatles sind, bleibt Roberto Cotroneo dem Leser und seinem Sohn schuldig. Zwar wird immer wieder John Lennon und sein Song "Imagine" erwähnt (Andrea hat den Song zusammen mit seiner Klasse in der Schule aufgeführt), aber bekanntermaßen bestanden die Pilzköpfe aus vier kreativen und großartigen Musikern und "Imagine" stammt aus John Lennons Solokarriere.

    Trotzdem bleibt es ein leidenschaftliches Plädoyer für die Musik - und nur das zählt letztendlich!

  8. Cover des Buches Die Genies der Deutschen (ISBN: 9783442038282)
    Joachim Fernau

    Die Genies der Deutschen

     (3)
    Aktuelle Rezension von: RobinBook

    "Inhaltsangabe zu

     „Die Genies der Deutschen“

    von Joachim Fernau:

    Mit den Lebensbildern so bedeutender Männer wie Martin Luther, Nikolaus Kopernikus, Johann Sebastian Bach, Albrecht Dürer, Johann Wolfgang von Goethe, Immanuel Kant..." Wie fast alle mir bekannten Fernaus ein mich begeisterndes Buch.

    Aber:

    ES IST DAS FALSCHE COVER ("Über Hermann Hesse" ABGEBILDET!!

  9. Cover des Buches Ludwig van Beethoven (ISBN: 9783644497016)
    Martin Geck

    Ludwig van Beethoven

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  10. Cover des Buches Man sieht auch mit den Ohren gut (ISBN: 9783423640190)
    Kerstin Unseld

    Man sieht auch mit den Ohren gut

     (1)
    Aktuelle Rezension von: lauchmotte
    Es ist Wochenende, genauer gesagt Samstag und das ist so ziemlich das Schlimmste, was einem Blindenhund wie Muks widerfahren kann. Während draußen die Sonne lockt und Muks voller Sehnsucht an die Hundewiese denkt, schaltet sein Herrchen das Radio an, um dem klassischen Konzert zu lauschen. Grauenhaftes Geschepper dringt zu seinen empfindlichen Hundeohren und vermiest ihm die Stimmung. Als dann auch noch eine seltsame Flaschenpost im Limonadenkasten auftaucht, die sie dazu auffordert, die Königin der Instrumente zu suchen, hat Muks endgültig die Nase voll. Aber was soll er machen? Es ist seine Aufgabe seinen Freund Mathis überall hin zu begleiten und so reisen sie gemeinsam in längst vergangene Zeiten und begegnen Musikkennern aus verschiedenen Jahrhunderten. Ob die reale Begegnung auch Muks davon überzeugen kann, dass Musik keinesfalls langweilig und einfach nur laut ist?

    Auf ihrer Reise begegnen Mathis und sein treuer Gefährde bekannten und Kindern weniger bekannten Persönlichkeiten wie dem Kapellmeister Stamitz (1777), dem Ritter von Gluck in einer Pariser Oper (1774), lernen Schönbergs Zwölftonmusik kennen (1920) und erfahren, dass Hildegard von Bingen nicht nur eine Kräuter- und Heilkundige war, sondern auch Liedtexte auf Latein verfasste (1170). Selbst einem Freund von Louis Armstrong begegnen sie in einer Bar von New Orleans (1928). Die einzelnen Stationen der Reise geben dem Leser kleine Einblicke in die musikalische Besonderheiten verschiedener Epochen. Insgesamt ist es gut gelungen, Sachwissen auch Kindern schmackhaft zu machen, indem es geschickt in eine (teils etwas langatmige) Erzählung eingeflochten ist.

    Wer sich darüber hinaus für Musikgeschichte interessiert, findet im Anhang weiterführende Informationen über die Personen, denen Mathis und sein Hund begegnet sind. Eine kleine Auflockerung erfährt der Text durch die schwarz-weißen Illustrationen von Leonard Erlbruch, auf denen Junge und Hund stets freundlich und sympathisch gezeichnet sind.

    Das Buch ist unter gleichnamigen Titel auch als Audio-CD erhältlich. Vermutlich ist die Lesung mit Musik noch effektvoller und kann mehr bieten als ein Buch über Musik und doch ohne diese.

  11. Cover des Buches Liebesbriefe großer Männer (ISBN: 9783492263429)
    Petra Müller

    Liebesbriefe großer Männer

     (3)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly
    Max Frisch schreibt " Es ist bemerkenswert, daß wir gerade von dem Menschen, den wir lieben, am mindesten aussagen können, wie er sei. Wir lieben ihn einfach. Eben darin besteht ja die Liebe, daß sie uns in der Schwebe des Lebendigen hält, in der Bereitschaft, einem Menschen zu folgen in allen seinen möglichen Entfaltungen." Petra Müller und Rainer Wieland stellen 50 Liebesbriefe großer Männer vor. Dies sind wahre Zeugnisse inniger Liebe und Zuneigung, des Begehrens, aber auch von Kummer, Schmerz und Verzweiflung. Alle Facetten einer Beziehung kommen hier zum Vorschein. Die Verfasser aus den unterschiedlichsten Epochen öffnen sich und ihr Herz, entblößen die Seele für die Angebetete. Der Liebesbrief, im Ursprung nur für die Augen des Adressaten bestimmt, wird hier dem Leser offengelegt. Berührt hat mich besonders der Brief von Alain Delon an Romy Schneider. Geschrieben am Morgen nach ihrem Tod. Resümierend und doch voller Hingabe und tiefer Liebe. Hinreißend und fröhlich hingegen Berthold Brechts Brief an Paula Banholzer. Zärtlich und ergreifend Erich Maria Remarque an Marlene Dietrich. Um nur ein paar wenige zu nennen. Im Grunde hat jeder Brief seinen besonderen Charakter, eben so wie der Verfasser auch. Erstaunlich ist nur, dass ich von manch "großem Mann" ganz andere Formulierungen erwartet hätte. Ich will nicht zuviel verraten, jedoch trifft man hier auf die unterschiedlichsten Liebesbekundungen. Alleine die Kosenamen sind die Lektüre wert! Zur Einleitung eines jeden Briefes wird ein Zitat aus dem betreffenden Schreiben hervorgehoben, Orts- und Datumsangaben folgen sowie der Name des Verfassers und der zum Zeitpunkt des Verfassens gültige Name der Adressatin. Im Anschluß an das eigentliche Schreiben erhält der Leser eine Erklärung zu den Personen und einen Abriss über den Verlauf ihrer Beziehung oder Partnerschaft. Absolut zu empfehlen, eine kurzweilige Lektüre, die zu Herzen geht und große Gefühle offenbart. Musiktipp: Queen on fire - Live at the bowl...Freddy Mercury singt Love of my life
  12. Cover des Buches Der Taktmesser (ISBN: 9783927623095)
    Henrike Leonhardt

    Der Taktmesser

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