Bücher mit dem Tag "lübbe verlag"
31 Bücher
- Sebastian Fitzek
Das Joshua-Profil
(1.431)Aktuelle Rezension von: Vivien_tsIn diesem Buch wird der eigentlich unschuldige Thrillerautor Max, der noch nie eine Straftat begangen hat, auf einmal verfolgt von „Joshua“. Ohne zu wissen, was das alles auf sich hat, wird auf einmal sein ganzes Leben auf den Kopf gestellt.
Dieses Buch war der perfekte Beweis dafür, dass man nicht immer nur auf die Meinungen anderer hören sollte, erst recht nicht bei Büchern. Ich bin normalerweise kein Thriller-Fan. Außerdem habe ich zuvor sehr viel negatives darüber gehört. Doch was kann ich nun anderes sagen als, dass dieses Buch mich absolut überzeugt hat. Schon von Anfang an, war es spannend und trotzdem noch so sehr im Rahmen, dass ich nachts beruhigt einschlafen konnte. Ich liebe den Schreibstil von Fitzek, bei dem ich gar nicht mehr aufhören kann zu lesen. Die Charaktere waren meiner Meinung nach auch alle gut getroffen. Das einzige, was mich gestört hat, war das offene Ende, denn ich hätte sehr gerne gewusst, wie das Ganze ausgeht.
Dieses Buch ist perfekt für jeden Anfänger-Thriller-Leser, so wie ich. - P.C. Cast
Betrogen
(2.663)Aktuelle Rezension von: TobiasAsfahlSo nachdem ich erst kürzlich die englische/amerikanische Version gelesen hatte . Habe ich mich zum Vergleich nun an die deutsche Fassung getraut . Es handelt sich auch hierbei um den zweiten Teil der "Haus der Nacht" Serie und enthält erwartungsgemäß natürlich die gleiche Geschichte .
Was mir persönlich jedoch lesen überrascht hat , ist die Tatsache das die gewählten deutschen Wörter , die Geschichte weniger finster erscheinen lassen als die englisch/amerikanische Version .
Ob das nun so sein musste um es für Deutschland als Jugendbuch durchzubringen , oder reiner Zufall ist kann man schwer beurteilen .
Aber es hat auch Spaß gemacht das ganze mit diesen Worten zu verfolgen .
Wer es aber etwas düsterer , oder sagen wir mal finsterer , möchte dem rate ich persönlich es mit der englisch/amerikanischen Version zu versuchen .
- Dan Brown
Origin
(625)Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicisUnd täglich grüsst das Murmeltier. Ja, als Leser von Dan Brown ist man es sich gewohnt, dass seine Geschichten um Robert Langdon immer nach dem gleichen Schema ablaufen. Langdon gerät ungewollt in ein Abenteuer, muss mit einer attraktiven Frau fliegen und das halbe Land ist im dicht auf den Fersen, aber immer wieder gelingt ihm die Flucht ach und er löst zwischendurch wieder ein paar Rätsel.
Doch in diesem Band ist mir sehr negativ aufgefallen, dass die Örtlichkeiten bis zum Erbrechen beschrieben wurden, was die Handlung enorm in die Länge zieht und die Spannung in den Keller sinken lässt. Genau dasselbe wie mit Gaudis Kunst. Es war einfach zu viel des Guten. Teilweise hatte ich eher das Gefühl, eine Art Reiseführer in Kunstgeschichte in der Hand zu halten. Hie und da wird mal wieder jemand umgebracht, damit das Ganze doch schön mysteriös bleibt und man nicht vergisst, dass es sich hierbei um einen Thriller handelt.
Genauso langatmig ist der Nebenplot, in dem es um das spanische Königshaus ging. Da wurde versucht, irgendwelche falschen Fährten zu streuen, was anfangs auch geklappt hat aber danach, recht schnell langweilig wurde.
Der Schluss… Die Lösung des Rätsels… Ich krieg gleich Schnappatmung. In den Vorgängern wusste man ziemlich schnell, worum es eigentlich geht aber hier wurde man bis zum Schluss im Dunkeln gelassen. Dieses ach so grosse Geheimnis war das einzige, was mich hat durchhalten lassen. Ich wollte unbedingt wissen, worum es in diesem grossen erschütternden und weltverändernden Geheimnis ging und wurde dabei bitter enttäuscht. Die grosse Auflösung ist gespickt mit elendslangen Erklärungen über die Chemie, Physik, Biologie und Informatik. Als Normalsterbliche, die mit solchen Dingen kaum Berührungen hat, war es enorm anstrengend zu lesen. Man wurde schlicht und ergreifend davon erschlagen.
Kommen wir nun zu den Charakteren, an denen ich leider auch nicht viel Gutes auszusetzen habe. Robert Langdon war in diesem Buch komplett austauschbar. Im Gegenzug zu den anderen Büchern, in denen man sein Wissen benötigt hat, war es hier kaum wichtig. Und was ist mit der Dame an seiner Seite? Na ja, sie war durchaus ein sympathischer Charakter aber eben auch austauschbar. Und sie gehörte ins selbe Schema wie alle anderen Frauen vor ihr.
Fazit:
Ich glaube, mit diesem Band ist meine Dan Brown-Ära zu Ende und ich wende mich lieber anderen Autoren zu.
- Ken Follett
Das Fundament der Ewigkeit
(245)Aktuelle Rezension von: mesuAuch in diesem Buch beweist der großartige Ken Follet sein Gespür für historische Geschichten. Es ist eine vielschichtige, spannende und monumentale Zeitreise, in deren Zentrum immer die Kathedrale von Kingsbridge steht. Sie trotzt dem ewigen Kampf der Menschen in jeder Epoche und ist ein standhaftes Wahrzeichen für alle Generationen. Eine wunderbare historische Buchreihe, die man unbedingt lesen sollte!
- P.C. Cast
House of Night - Erwählt
(2.174)Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicisZusammenfassung:
Zoey ist nun offiziell eine „Erwählte“ und ist dadurch mit außergewöhnlichen Kräften gesegnet. Das Leben am House of Night wird jedoch zunehmend komplizierter und sie ist gefühlstechnisch noch immer zwischen ihrem Ex-Freund Heath und den beiden Vampiren Erik und Jameson hin und hergerissen. Zu allem Übel, muss sie nun auch erkennen, dass ihre einstige Vertraute Neferet ein falsches Spiel spielt und in dunkle Machenschaften verstrickt ist.
Während sie nun versucht, hinter Neferets Machenschaften zu kommen, wird sie von ihrer besten Freundin Stevie Rea unterstützt. Diese hat sich jedoch mittlerweile in eine Untote verwandelt und hat damit zu kämpfen, ihre Menschlichkeit nicht vollends zu verlieren.
Meinung:
In diesem Band wird die düstere Seite der Welt zunehmend sichtbar, was die Geschichte um einiges spannender gestaltet. Die Entwicklung im Hinblick auf Nefert und die dunklen Geheimnisse des House of Night, haben mich diesmal richtig in den Bann gezogen.
Die Konflikte zwischen Zoey und ihren Freunden aber auch ihre eigenen inneren Konflikte geben der Geschichte einen emotionalen Tiefgang. Womit ich weiterhin nichts anfangen kann, ist diese Liebes-Drama-Dreiecksgeschichte. Es ist echt nervig und vollkommen überbetont – sprich, es nimmt viel zu viel Platz in der Geschichte ein. Warum glauben Autorinnen immer, dass es so etwas unbedingt braucht? Die Konflikte rund um Zoeys Liebesleben haben meinen Lesefluss stark gebremst. Ich hoffe, in den nächsten Bänden wird der Fokus auf die eigentliche Spannung gelenkt.
Die Charakterentwicklung darf hier nicht ignoriert werden – zumindest was Zoey betrifft. Ich spreche hier, von ihrem inneren Konflikt zwischen der Verantwortung als Erwählte und dem Wunsch ihre Freunde zu beschützen. Die Herausforderungen sind für mich nachvollziehbar und durchaus einem Teenager angemessen. Was die Nebencharaktere betrifft, so sind sie weiterhin blass und haben keinen wirklichen Tiefgang.
Die Welt im House of Night wird in diesem Band sehr atmosphärisch wiedergegeben. Vielleicht liegt es auch daran, weil sich die Lage nun zuspitzt und sich die Bedrohung immer weiter ausbreitet. Frische oder unerwartete Wendungen gibt es jedoch auch in diesem Buch nicht.
Fazit:
Die Mischung aus übernatürlichen Kräften, zwischenmenschlichen und inneren Konflikten und dunklen Geheimnissen macht das Buch zu einer gelungenen Fortsetzung der Reihe und das erste Buch, welches mich wirklich packen konnte.
Nichtsdestotrotz ist das Liebeswirrwarr nach wie vor echt nervig und zum Haareraufen.
- Petra Hülsmann
Glück ist, wenn man trotzdem liebt
(713)Aktuelle Rezension von: love1988Das Cover ist ein echter Hingucker und spiegelt die Stimmung der Geschichte perfekt wider.
Isabelle erinnert stark an Sheldon: Sie hat feste Rituale und genaue Abläufe, die man besser nicht durcheinanderbringt. Jeder Tag ist klar durchgeplant – bis jemand kommt, der ihr geordnetes Leben durcheinanderwirbelt. Mehr will ich gar nicht verraten.
Die Charaktere sind liebevoll gestaltet und füllen die Geschichte mit Leben. Der humorvolle Schreibstil macht das Lesen zum Vergnügen, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Auch das Setting passt wunderbar und rundet das Gesamtbild stimmig ab.
Von mir eine klare Leseempfehlung!!!!!
- Rebecca Gablé
Die fremde Königin
(215)Aktuelle Rezension von: raschke64951 im heutigen Italien. Die verwitwete italienische Königin Adelheid ist zusammen mit ihrer Tochter gefangen. Sie soll Berengar bzw. dessen Sohn heiraten, damit dieser offiziell die italienische Krone bekommt. Doch mit Hilfe von Gaidemar, einem deutschen Panzerreiter, gelingt ihr die Flucht und bald ist sie am Hofstaat von König Otto, der sie kurz danach heiraten wird. Damit ist sie die höchste Frau im deutschen und italienischen Reich. Doch die Macht muss verteidigt werden und es steht mehr als nur ein Krieg vor der Tür.
Das Buch ist wie immer bei der Autorin Geschichte pur. Dabei beschreibt sie die Vorgänge wunderbar nachvollziehbar und man ist sofort in den Kapiteln drin und möchte einfach nur mehr lesen. Die damaligen Zeiten - auch sehr grausame - sind realistisch beschrieben und man kann zumindest ansatzweise nachvollziehen, was die Leute damals dachten und warum sie so handeln. Von mir gibt es eine Leseempfehlung
- Alison Espach
Wedding People (deutsche Ausgabe)
(194)Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerinPhoebe checkt ohne Gepäck und nur mit ihrem besten Kleid bekleidet im "Cornwall Inn" in Newport ein. Sie ist der einzige Gast, der nicht Teil der Hochzeitsgesellschaft von Lila und Gary ist. Phoebe hat beschlossen, sich hier, an ihrem Glücksort, umzubringen. Nach jahrelanger erfolgloser Kinderwunschbehandlung und der Scheidung von ihrem Mann sieht sie für ihr Leben keine Perspektive mehr. Lila, die mit Freunden und Verwandten eine Woche lang ihre Hochzeit mit ihrem elf Jahre älteren Verlobten feiern möchte, hat selbstverständlich etwas dagegen das Hotel mit einer Leiche zu teilen. Im Verlauf eines abends kommen sich die unterschiedlichen Frauen näher, so dass Phoebe am Ende von ihren Plänen abweicht. Lila lädt sie ein, am Rahmenprogramm der Hochzeit teilzunehmen und nach einer Woche ist nichts mehr so, wie es vorher war.
Der Roman ist aus der Sicht der 40-jährigen Phoebe verfasst, wodurch sie nahbar wirkt und auch ihr Gefühlschaos nachvollziehbar dargestellt ist. Aber auch in die zweite Hauptfigur Lila kann man sich im Verlauf des Romans hineinversetzen. Beide Frauen haben tiefgreifende Verluste erlitten, was die beiden eint. Während Phoebe in einer depressiven Phase steckt, ist Lila hingegen euphorisch und ein wenig überdreht. Ein Blick hinter die Fassade zeigt jedoch, dass beide einsam und verunsichert sind.
Frühzeitig ist klar, dass die unterschiedlichen Frauen vor einem Scheideweg stehen und wie sich die Geschichte in ihrem Kern entwickeln wird.
Vereinzelt gibt es humorvolle Szenen, im Wesentlichen wird der Roman jedoch von ernsten Themen wie Tod, Trennung, Verlust und nicht erreichten Zielen bestimmt.
Das Programm für die perfekte Luxushochzeit sorgt für Abwechslung, in Bezug auf die Entwicklung der Charaktere ereignet sich jedoch wenig.
Aufgrund des feuchtfröhlichen Covers und der Werbung als New-York-Times-Bestsellers hatte ich mir von der Geschichte mehr erwartet. Dem überraschend undramatischen Roman fehlte es an Spannung und Emotionen. Der schnelle Wandel der Frauen innerhalb von nur wenigen Tagen erschien wenig realistisch, die Geschichte zu ereignislos und eintönig.
Es ist ein Roman über Neuanfänge und die Suche nach Glück, bei dem die Probleme der Charaktere nur oberflächlich angesprochen werden. Trotz der skurrilen Ausgangssituation entwickelt sich die Geschichte belanglos und zäh.
- Rebecca Gablé
Drachenbanner
(97)Aktuelle Rezension von: Isar-12"Drachenbanner" ist der siebte Band der Waringham-Saga von Rebecca Gablé. Zeitlich ist er dabei zwischen "Teufelskrone" und "Das Lächeln der Fortuna" im Zeitraum 1238 - 1265 einzuordnen. Es beginnt damit, dass der junge Bedric den Tod seines Vaters verkraften muss, der bei Baumfällarbeiten ums Leben kommt. Verantwortlich für Mutter und Schwester muss er als leibeigener Bauerssohn ab sofort den Vater ersetzen. Eng verbunden ist er dabei mit Adele von Waringham, mit der er als Kind aufgewachsen ist. Doch deren Welten könnten nicht unterschiedlicher sein. Sie eine Adlige, er Leibeigener. Und doch ist ihr Band der Liebe so groß, dass sie nicht voneinander lassen können. Aber dies muss ihr Geheimnis bleiben. Während Adele an den Hof der Königsschwester Eleanor Plantagenet muss, träumt Bedric von seiner Freiheit. Im Zentrum dieses Bandes steht der Kampf von Simon de Montfort, 6. Earl of Leicester und Ehemann von Eleanor Plantagenet, um die "Provisions of Oxford". Er war Anführer der ersten Revolution auf englischem Boden und Einführung des ersten repräsentativen Parlament in England. Dies gilt neben der Magna Charta als wichtigste historische Errungenschaft der frühen Demokratie in England. König Henry III. und dessen Sohn Prinz Edward waren indessen seine Widersacher. In diesem historischen Rahmen erlebt der Leser die Entwicklung von Waringham und Bedrics Aufstieg zum Ritterschlag. Rebecca Gable erzählt die Story dabei in vier zeitlich großen Kapiteln, die wiederum dann unterteilt sind. Dabei geschieht dies oftmals sehr mitreißend, dann aber streckenweise auch mit Längen. Hier hätte ich mir teils ein wenig Straffung gewünscht. Aber überwiegend nimmt einen der Roman wieder auf ein Kapitel englischer Geschichte mit und unterhält einen dabei auch noch gut. Für mich in Summe wieder ein gelungener Band der Saga, der sich gut in die komplette Reihe integriert.
- Carolin Otto
Berchtesgaden
(36)Aktuelle Rezension von: UnaReadsDas Cover ist passend und ansprechend. Auch der Schreibstil ist, trotz sensibler Themen, sehr angenehm und flüssig zu lesen.
Das Setting in Bertchtesgaden (Hitlers Urlaubsort) kurz nach dem zweiten Weltkrieg ist unglaubich gut gewählt und bringt eine Perspektive, die man so nicht so oft antrifft.
Das ganze Buch ist sehr gut recherchiert. Es gibt unheimlich viele (für mich auch neue) Blickwinkel in das kürzlich besiegte Deutschland. Amerikaner, Franzosen und Deutsche treffen aufeinander. Interessenskonflikte enstehen und man versucht eine Ordnung herzustellen. Die Handlung wird von historischen Fakten dominiert. Eine Spannungskurve gibt es kaum. Die Geschichte um Sophie und Sam plätschert als schmaler roter Faden daneben her. Ich persönlich habe das nicht als störend empfunden, weil ich einfach die Historie in diesem Fall sehr spannend und gut in einer stimmigen Handlung umgesetzt empfunden habe und somit immer wieder gerne zum Buch gegriffen habe.
Wer allerdings eine fiktionale Geschichte mit Spannungsbogen im Vordergrund erwartet, könnte hier etwas enttäuscht werden.
Für mich ein gutes Buch, das ich gerne weiterempfehlen werde.
- Louise Pelt
Die Halbwertszeit von Glück
(138)Aktuelle Rezension von: itwt69Die Geschichte verbindet drei verschiedene Zeitebenen und vermeindlich völlig unterschiedliche Lebensgeschichten ohne jeglichen Zusammenhang. Doch letztendlich hängt alles miteinander zusammen, für mich vielleicht etwas zu verwirrend, deshalb "nur" 4 Sterne. Auf jedem Fall sind es herzzerreißende Ereignisse, die sich zusammenfügen.
- Tanja Huthmacher
Zeit der Schwestern
(46)Aktuelle Rezension von: Hermine96„Apfelblütentage“ von @tanja_theoptimist ist der Auftakt der Trilogie Zeit der Schwestern, die am Bodensee spielt.
📸 Die drei Schwestern Carolin, Romy und Veronika haben sich zum 70. Geburtstag ihrer Mutter in ihrer Heimat am Bodensee eingefunden. Dann geht es Schlag auf Schlag und das Familienleben gerät durcheinander. Carolin wohnt derzeit eigentlich in Neuseeland und arbeitet dort als Naturfotografin. In Überlingen trifft sie ihren alten Studiumskollegen Cornell wieder. Als plötzlich ihr Lover aus Neuseeland vor der Tür steht, muss sie sich entscheiden, ob sie Neuseeland den Rücken kehren will oder einem Leben am Bodensee eine neue Chance geben möchte. 🦋
Am Anfang des Buches war ich etwas skeptisch, da sich die Ereignisse tatsächlich überschlagen haben und es für meinen Geschmack etwas zu schnell ging. Nachher wurde das Buch aber wirklich schön. Vor allem hat mir die Kulisse am Bodensee gefallen. Ich freue mich auf jeden Fall auf die nächsten zwei Bände. 😊 - Nadine Matheson
Jigsaw Man - Im Zeichen des Killers
(200)Aktuelle Rezension von: dianaseiMenschen, die am Anfang kein Bezug zu einander haben, werden auf brutalste Weise von einem Killer zerstückelt und in London verteilt.
Die Inspektorin Henley ist eine wirklich starke Frau und schlaue Ermittlerin. Man hat sich durch die genaue Beschreibung, dem Wechsel zwischen den Ansichten der Ermittler und Mörder wie bei einer Folge Criminal Minds gefühlt.
Als Leser kann man gut miträtseln, da man nur genau so viel wie die Beamten erfährt und dadurch im Dunkeln gelassen wird.
Die Morde und zur Schau Stellung der Leichen war wirklich brutal und machen es zu einem wahren Thriller.
Skrupellose Mörder, schlaue und mutige Ermittler mit einer spannenden Story.
Vor allem das Finale war sehr spannend, ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen!
Ich kann das Buch weiterempfehlen und bin gespannt, was DI Henley im nächsten Teil erwarten wird.
- Katrin Lankers
Wir und jetzt für immer
(41)Aktuelle Rezension von: NadyMeine Meinung:
Wir lernen in diesem Roman Marie kennen. Ihr Leben läuft alles andere als in geregelten Bahnen. Ihr Vermieter hat die Miete für ihr Haus, in dem sie fast ihr ganzes Leben zusammen mit ihrer Oma gelebt hat, deutlich erhöht. Das alleine wäre ja nicht das Schlimmste, wenn Marie nicht gerade ihre Arbeit verloren hat.
Ihr Vermieter, Herr Gruber, führt ein Bestattungsinstitut und Marie bleibt nichts anderes übrig, als ihm dort einen Besuch abzustatten. Seit dem Tod ihrer geliebten „Omi“, fällt ihr dies nun besonders schwer. Herr Gruber entpuppt sich jedoch als ein sehr angenehmer Mann, der sich immer wieder bei Marie entschuldigt. Allerdings bleibt ihm nichts anderes übrig, da seine Tante, der dass Bestattungsinstitut gehört, verlangt es von ihm. Als er hört, dass Marie gerade ihre Arbeitsstelle verloren hat, wirkt er noch betrübter.
Dann kommt ihm jedoch der rettende Gedanke. Er braucht dringend eine Sekretärin und Jemanden, der sich gleichzeitig um seine betuchte Tante, Irmi Edel, kümmert.
Marie ist erstmal gar nicht begeistert. Sie in einem Bestattungsinstitut?
Doch ihr bleibt nichts anderes übrig, als den Job anzunehmen. Alles wäre halb so schlimm, wenn da nicht die herrisch und scheinbar sehr unsympathische Tante Irmi wäre.
Doch Marie stellt sich der Aufgabe und versucht, den rauen Ton der Tante an sich abprallen zu lassen.
Dann lernt sie, auf eine außergewöhnliche Art, Ben kennen.
Ben hat einen YouTube Kanal „Mein bester letzter Tag“, auf dem er spektakuläre Abendteuer filmt, die ihm sein Leben kosten könnten. Nach einem gefährlichen Fallschirmsprung landet er ausgerechnet in Maries Garten. Er schafft es, Marie aus ihrem einsamen und traurigen Schneckenhaus zu locken.
Doch dann erfährt Marie, warum Ben diesen gefährlichen Blog führt, und es reist ihr den Boden unter den Füßen weg.Fazit:
Dies war der erste Roman, den ich von Karin Lankers gelesen habe. Sie hat hier ein sehr gefühlsvolles Buch geschrieben, was teilweise wirklich sehr ergreifend ist. Marie war mir sehr sympathisch und auch die anderen Charaktere gingen mir überaus nah. Die Autorin hat alle Protagonisten wunderbar ausgearbeitet und man erfährt einiges, was diese Personen so besonders macht.
Durch den angenehmen Schreibstil von Karin Lankers bin ich so durch das Buch geflogen.
Ich gebe diesem Buch 4 von 5 Sterne und kann es jedem empfehlen, der ein berührendes Buch lesen möchte. - Shari Lapena
The Couple Next Door
(321)Aktuelle Rezension von: cozyreadingdaysIch hatte mir von "The Couple Next Door" mehr erhofft, besonders angesichts des Hypes und der überwiegend positiven Meinungen, die ich im Vorfeld gehört hatte.
Die Handlung dreht sich um Anne und Marco, die an einem Abend bei ihren Nachbarn zu Besuch sind. Die Nachbarin hat im Vorfeld verlangt, dass sie ihre 6 Monate alte Tochter zu Hause lassen. Marco sieht darin auch kein Problem, nur Anne findet es nicht gut, willigt letztendlich aber doch ein. Sie gehen zu ihren Nachbarn, sehen aber alle 30 Minuten abwechselnd nach ihrer Tochter. Als sie nach der Party nach Hause gehen, ist die Tür nicht abgeschlossen und von ihrer Tochter fehlt jede Spur. Sofort rufen sie die Polizei.. doch war das die richtige Entscheidung? Wer weiß, was dabei alles an die Oberfläche kommt..Die Spannung baute sich anfangs schnell auf, und ich begann, mitzurätseln: Warum sollte die Nachbarin darauf bestehen, dass das Kind allein bleibt? Wer steckt hinter der Entführung und aus welchem Grund? Leider konnte ich mir etwa zur Hälfte des Buches bereits vorstellen, wie die Geschichte enden würde, was die Spannung etwas bremste. Zudem wirkten die Charaktere für mich zu oberflächlich, sodass ich kein wirklich klares Bild von ihnen gewinnen konnte.
Das Ende überraschte zwar mit einem letzten Twist, doch diesen empfand ich als zu konstruiert und an den Haaren herbeigezogen. Für mich hätte dieser Teil der Geschichte auch weggelassen werden können.
Alles in allem war das Buch in Ordnung. Als kurzweilige Unterhaltung zwischendurch eignet es sich definitiv.
Ich werde auf jeden Fall auch noch ein weiteres Buch der Autorin lesen. - Johanna Romberg
Federnlesen
(5)Aktuelle Rezension von: ElinCorinth„Ich will meine Begeisterung für Vögel nicht länger für mich behalten. Sondern sie weitergeben, in einer Form, die möglichst viele erreicht und im Idealfall ansteckt.“
So beschreibt Johanna Romberg in der Einleitung (Seite 16) ihr Anliegen, dieses Buch zu schreiben. Das 2018 im Lübbe Verlag neu erschienene Sachbuch trägt den Untertitel „Vom Glück, Vögel zu beobachten“.
Für sie als Hobby-Beobachterin ging es nie darum, umfassendes Wissen über die Vogelwelt zu erlangen. Somit musste sie bei der Arbeit an dem Buch viel Recherchieren und auf Experten zugehen. Etwas, das ihr als langjährige GEO-Redakteurin und Autorin nicht schwergefallen sein dürfte. Und von dem sie selbst immer wieder im Buch betont, wie bereichernd es für sie war, all diese Menschen getroffen zu haben.
Die schiere Fülle an Informationen veranlasste sie, das Buch in zwölf voneinander unabhängige Kapitel zu gliedern. Jedes dieser Kapitel liest sich wie eine eigene Geschichte. Die Themenbreite reicht von der Identifikation von Vogelstimmen und dem Umgang mit einem Bestimmungsbuch über die Benutzung von Ferngläsern hin zu Artenschutz und kontroversen Themen wie den Auswirkungen der intensiven Landwirtschaft und den potentiellen Gefahren durch Windkraftanlagen. Daneben widmet sie sich aber auch einzelnen Vogelarten – Spechten, Mauerseglern oder Greifvögeln. Und verliert nie das Glück aus den Augen.
Nie klingt sie belehrend. Sie wägt ab, hinterfragt, wechselt die Perspektive, aus der vor allem die großen Streitthemen wie Artenschutz und Landwirtschaft, Naturschutz und Jagd etc. betrachtet werden müssen. Stets bemüht sie sich um Objektivität, doch oft vermittelt sie durch ihre eigene Meinung den nachdrücklichen Wunsch zu mehr Achtsamkeit und Rücksichtnahme. Dabei geht es ihr nicht vordergründig um Statistiken und Zahlen, obwohl sie nicht müde wird, ihre Recherchen durch Expertenaussagen und Studien zu belegen, doch am Ende steht immer das ganz persönliche Erleben, das eigene Glück am Vögelbeobachten.
Deutlich wird dabei immer, dass es Johanna Romberg um Lebensnähe und Nachahmbarkeit geht, um die Umsetzbarkeit und das Erleben des ornithologischen Hobbys vor Ort. Sie bewirbt durch ihre Recherchen den Artenreichtum in Deutschland und die vielen Möglichkeiten, unkompliziert auf Entdeckertour zu gehen.
Johanna Romberg findet in ihrer Sprache eine schöne Balance zwischen Sachlichkeit und Emotionalität. Trotz der Fülle an Themen, die sich in den 300 Seiten des Buches verstecken, wirkt es strukturiert und klar, auch wenn die Autorin selbst mehr als einmal erwähnt, kein besonders systematischer Typ zu sein. So berichtet sie (Seite 20):
„Immer kam mir etwas dazwischen, oder besser gesagt, es flog mir etwas dazwischen, denn meistens war es ein Vogel, der zwischendurch meine Aufmerksamkeit forderte.“
Diese Zwischendurch-Themen sammelte sie unter der Kategorie Zugeflogen, welche sich zwischen die Kapitel reihen und zum Teil deren Übergänge bilden. Sie heben sich auch farblich vom Buch ab, denn sie sind auf Seiten in hellem Sepia gedruckt.
Überhaupt ist das Layout des Buches eine einzige Freude, was schon mit dem Einband beginnt. Er war es auch, der meine Aufmerksamkeit im Buchladen anzog. Das erste Blättern durch die Seiten ließ mich dann nicht mehr los. Das farbig gestaltete Inhaltsverzeichnis, die wunderschönen Vogelaquarelle von Florian Frick, die federnbesetzten Seiten des Inneneinbands und das glatte, relativ schwere Papier lassen jedes Herz höher schlagen. Die Liebe, die dieses Buch ausstrahlt, macht es unwiderstehlich und mein erster Gedanke war: Das ist ein Buch, wie ich es auch gerne geschrieben hätte.
Das Buch trifft einen Nerv unserer Zeit, denn Vogelbeobachtung, auf Neudeutsch Birding, ist längst auf dem Vormarsch und die Hobby-Ornithologie hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten einen gewaltigen Imagewandel erfahren. Johanna Romberg formuliert es so (Seite 250):
„Es ist nicht mehr das beschauliche, etwas trutschige Hobby von Wanderern, das es früher war und als das es, in vielen Medienberichten, heute noch dargestellt wird. Vogelbeobachtung ist ein Hightech-Sport geworden, der Aufwand und Einsatz erfordert, jedenfalls dann, wenn man zu den besten des Fachs gehören will.“
Und während des Lesens bekommt man arg Lust darauf, auf Aufwand und Einsatz, auf das Erleben der Vögel mit eigenen Augen und Ohren, und auf das Glück, was sich dabei tief innen drin breitmacht.
Ein Link zur Leseprobe gibt es auf meinem Blog unter:
https://treibholzinsel.wordpress.com/2018/06/08/buchtipp-federnlesen-von-johanna-romberg/ - Michaela Grünig
Palais Heiligendamm - Stürmische Zeiten
(79)Aktuelle Rezension von: MarwCover: Das Cover ist wieder sehr schön gemacht mit dem Hintergrund der Seebrücke von Heiligendamm. Ausserdem passt das Cover wunderbar zum ersten Teil der Reihe und fügt sich sehr gut ein.
Inhalt: Palais Heiligendamm, 1922: Während der Währungskrise kämpft Elisabeth erneut um das Überleben des frisch renovierten Palais. Erst als ein berühmter Regisseur in der schönen Kulisse des Hotels einen Film dreht, gibt es neue Hoffnung. Während der berufliche Erfolg zum Greifen nah ist, steht Elisabeths Liebe zu Julius unter keinem guten Stern. Auch ihr Bruder Paul muss Abschied von seinen Träumen nehmen. Er ist zutiefst unglücklich. Als er in den Dunstkreis der NSDAP gerät, trifft er eine Entscheidung, die die ganze Familie in Gefahr bringt ...
Meine Meinung: Ich habe mich sehr gefreut all die bekannten Charatere aus dem ersten Teil wiederzusehen und diese erneut zu begleiten. Ich war direkt wieder in ihrem Leben drin und ich konnte wieder richtig mitfiebern. Der Schreibstil wie im ersten Teil auch schon sehr bildhaft und und passt sehr gut zur Geschichte. Die Seiten sind regelrecht dahingeflogen und ich hatte das Buch in wenigen Tagen gelesen. Die verschiedenen Charaktere wurden wieder sehr authentisch dargestellt und die meisten waren unglaublich sympathisch aber es gab auch einige sehr erschreckende Entwicklung die mir sehr leid getan haben. In der Geschichte findet sich wieder viel Spannung, Drama, Liebe und überraschende Wendungen. Ausserdem werden bekannte historische Ereignisse in der Handlung gut eingeflochten. Ich konnte durch das Buch viel über die historischen Ereignisse lernen. Die Fortsetzung ist einfach so klasse geschrieben und so gelungen, dass ich es kaum erwarten kann den dritten Teil zu lesen. Von mir erhält das Buch auf jeden Fall 5 von 5 Sternen und eine sehr große Empfehlung!
- Arnaldur Indriðason
Tage der Schuld
(29)Aktuelle Rezension von: HighlandHeart1982Bei Tage der Schuld handelt es sich um einen weiteren Fall des jungen Kommissars Erlendur an der Seite seines/R Menors/in Marian Briem. Auch in diesem Fall bleibt der Leser weiterhin im Unklaren darüber, ob Marian Briem männlich oder weiblich ist.
In dem Buch geht es um zwei Fälle, an denen Erlendur parallel arbeitet.
Zum einen ist da der Tod des Isländers Kristvin, der tot in einem Lavafeld gefunden wird. Kristvin hat als Flugzeugingeneur auf der US - Militärbasis in Keflavik gearbeitet und scheint im Kontakt zu Angehörigen des US - Militärs gestanden zu haben. Doch das US - Militär verweigert eine Kooperation mit der isländischen Polizei.
Auf der anderen Seite beschäftigt Erlendur das Verschwinden der 18 - jährigen Dagbjört, die vor rund 25 Jahren auf dem Weg zur Schule spurlos verschwunden ist. Erlendur, der sich aus privaten Gründen sehr für mysteriöse Vermisstenfälle interessiert, nimmt die Ermittlungen in diesem Fall inoffiziel auf.
Die Geschichte besticht von Anfang an durch ihre überzeugende, spannende Handlung und man trifft wieder mal auf den ziemlich speziellen und empathischen Ermittler Erlendur in seinen jungen Jahren, der durch die Erlendur - Reihe, die sich mit seinem späteren Leben befasst, sehr bekannt ist.
Unterstützung erhalten Erlendur und Marian Briem in diesem Fall von Caroline Murphy von der US - Militärpolizei, die ihnen trotz der ablehnenden Haltung ihrer Vorgesetzten, beim ermitteln im Mordfall Kristvin unterstützend zur Seite steht.
Arnaldur Indridason ist ein hervorragender Erzähler, und es gelingt ihm immer wieder, mich sofort in seinen Geschichten gefangen zu nehmen. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und die Kapitel bestechen mit der richtigen Länge und nehmen den Leser mit. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und hatte es dementsprechend schnell durch.
Was mich auch immer wieder an Indridasons Krimis - und Thrillern fasziniert ist, dass man trotz der ziemlich düsteren Atmosphäre der Geschichten, richtig neugierig auf Island, seine Kultur, Landschaften und Menschen wird.
Dies war auch dieses Mal wieder der Fall.
Für alle Fans des Autors ist dieses Buch ein absolutes Muss und bekommt daher von mir auch eine absolute Leseempfehlung. - Martin Griffin
Zwei Fremde
(148)Aktuelle Rezension von: buchgestapelWorum geht’s?
Eigentlich freut sich Remy auf ihren wohlverdienten Urlaub in der mexikanischen Wüste. An ihrem letzten Abend in der schottischen Provinz will sie es daher ruhig angehen lassen – bis es plötzlich an der Tür des kleinen Hotels klopft, in dem sie die Nachtschicht als Rezeptionistin übernimmt. Der ungebetene Gast erzählt ihr, dass er Polizist sei und einen entflohenen Häftling jagen würde – doch dann klopft es erneut an der Hoteltür, und auch dieses Mal steht ein Polizist davor.
Meine Meinung
Abgelegene Settings sind insbesondere bei Krimis und Thrillern absolut mein Fall, von daher war ich auch bei diesem Buch unglaublich gespannt darauf, wie sehr mich die Umsetzung begeistern können würde. Gut gefallen hat mir daher, dass das Setting trotz des verhältnismäßig kurzen Buches und auch ohne ausschweifende Beschreibungen sehr greifbar gestaltet wurde. Beim Lesen hatte ich daher nicht das Gefühl, völlig orientierungslos durch die Handlung zu stolpern und habe mich gleichzeitig definitiv nicht gelangweilt.
Auch die Figuren fand ich grundsätzlich spannend, wobei ich vor allem die Protagonistin recht lange nicht wirklich einschätzen konnte. Durch die kurzen Rückblenden hat man bis zum Schluss dann glücklicherweise immer mal wieder etwas mehr über sie, ihre Vergangenheit und ihre Beweggründe erfahren, was sie in meinen Augen dann insgesamt doch zu einer sehr runden Figur gemacht hat.
Der Spannungsaufbau hat mich glücklicherweise ebenfalls sehr positiv überrascht. Zu Beginn der Geschichte hatte ich die Befürchtung, dass erst eine ganze Weile nicht besonders viel passieren würde, wurde dann aber glücklicherweise recht schnell eines Besseren belehrt. Bis zum Schluss hat mir auch das Erzähltempo recht gut gefallen, wobei mir das Ende ehrlich gesagt ein wenig zu sehr an den Haaren herbeigezogen vorkam.
Insgesamt fand ich das Buch aber definitiv angenehm und vor allem sehr flott zu lesen, was trotz kleinerer Schwächen wirklich gute Unterhaltung für mich dargestellt hat. Für eingefleischte Thrillerfans dürfte der Spannungsfaktor allerdings ein kleines bisschen zu subtil sein, da es eher um das Aufdecken von Lügen und weniger um psychologische Spannung geht.
Fazit
Mich konnte dieses Autorendebüt auf jeden Fall überzeugen, auch wenn die Spannung etwas subtiler aufgebaut wurde, als ich anfangs vermutet hätte. Trotz der Konstruktion kam mir der Handlungsbogen dabei nicht unglaubwürdig vor, was bis zum Schluss ein spannendes Lesevergnügen für mich war.
Dafür gibt es alle fünf Bücherstapel von mir.
- Valerie Korte
Liebe treibt die schönsten Blüten
(47)Aktuelle Rezension von: Buecherwuermchen_1990Das Cover ist mit hellen Farben gestaltet. Es würde mich aber so nicht ansprechen. Es ist meiner Meinung nach nicht aussagekräftig und wenig auffallend.
Svea steckt fest, sie sollte endlich ihre Doktorarbeit schreiben, kann sich aber nicht dazu aufraffen, auch in der Liebe kommt sie nicht weiter. Als sie spontan für ihren Vater, seine Gartenbaufirme als Geschäftsführerin übernehmen muss, ist sie zu Beginn etwas überfordert. Dann trifft sie Lars im Rückenkurs und weiss sofort, dass er ihr Mann fürs Leben ist. Doch er zeigt kein Interesse.
Der Schreibstil ist einfach, flüssig und unterhaltsam. Ohne viel Drama erzählt die Autorin eine witzige Geschichte.
Der Beginn der Geschichte fand ich etwas zäh und lang gezogen, aber mit der Zeit wurde es besser und die Geschichte wurde spannender und unterhaltsamer.
Die Charaktere sind realistisch beschrieben, mit viel Witz und Tiefe.
Svea ist eine junge Frau, die die grosse Liebe sucht. Sie kann tatkräftig mitanpacken und versucht ihre Lebensumstände zu meistern. Sie ist mir zwar etwas zu aufdringlich, auch wenn sie es nicht sein will.
Lars ist ein junger Mann, aus dem ich nicht recht schlau werde.
Die Geschichte ist witzig und unterhaltsam. Für einen leichten Unterhaltungsroman passt es gut.
- Michaela Grünig
Blankenese - Zwei Familien: Licht und Schatten
(84)Aktuelle Rezension von: Renate1964Sehr viel Zeitgeschehen und sympathische Hauptfiguren ,eìn authentischen Bild von Blankeneses seit der Zwischenkriegszeit . Das Cover und die Sprache sind schön, es passt einfach alles. Der erste Band der Serie von Michaela Grünig macht einfach Freude und viel Lust zum Weiterlesen. Ich kann es euch wirklich ans Herz legen
- Hanna Miller
Hier und jetzt für immer
(58)Aktuelle Rezension von: alinakrcBei „Hier und Jetzt für immer“ hat mich der Klapptext sehr angesprochen und ich war gespannt auf die Geschichte der ersten großen Liebe die „zurückkehrt“.
In der Geschichte geht es um Max und Stella die sich in einander verliebt haben als sie jung waren und durch einen Fehler haben sich ihre Wege getrennt bis sie sich auf einem Schultreffen wieder sehen. Mir hat leider der Schreibstil nicht gefallen und ich habe etwas gebraucht bis ich in die Geschichte rein kam. Ich muss leider sagen das ich mich ein bisschen durch das Buch gezwungen habe, einfach weil ich immer alles beenden will. Die Zeitsprünge habe ich manchmal nicht so richtig verstanden und wusste nicht genau wo ich mich befinde. So in der Mitte des Buches war keine spannende Handlung und so zum Ende wurde es ein bisschen besser. Es gab auch schöne und romantische Stellen im Buch mit einem schönen Ende.
Leider würde ich keine Leseempfehlung aussprechen für das Buch da ich am meisten mich mit dem Schreibstil nicht so anfreunden konnte.
- Peter Dempf
Das Haus der Fugger
(7)Aktuelle Rezension von: RamonaFroeseDas Haus der Fugger dreht sich um die Gründung der Fuggerei in Augsburg. Eine Siedlung die Jakob Fugger gegründet hat.
Aber nichts bleibt ohne Intrigen, so auch nicht die Fuggerei. Im Holzhaus sollen die ehemaligen ausgestoßenen Joss und Eva die Kranken mit Guajak Holz behandeln Diese wirkt aber nicht gegen die Franzosenkrankheit. Gleichzeitig ist das Marx Kollinger der die beiden hasst, weil er ihnen allein die Schuld an seinem Elend gibt. Er bringt Menschen um, um an sein Ziel zukommen. Dann begeht er Verrat und schafft es so einige Zeit Joss und Eva in Verruf zu bringen. Eva gibt aber nicht auf. Als sie die Lügen aufdeckt bringt Marx Tochter ihn und sich um.
Am Anfang hatte ich ein paar Schwierigkeiten in die Geschichte rein zukommen, aber nach und nach gelang es mir besser. Ich habe einige Charaktere gehasst und anderen misstraut.
Am Ende hat der Tod meiner Meinung nach die richtigen getroffen.
Zwischen historisch belegbaren Fakten und Fiktion spielt diese gute Geschichte.
- Leo Born
Vergessene Gräber
(72)Aktuelle Rezension von: Anja_SteinvorthInhalt: Eine grausame Mordserie versetzt Frankfurt in Angst und Schrecken. Die Opfer haben eines gemeinsam: Sie sind jung, wohlhabend und erfolgreich. Während der Ermittlungen stoßen Mara Billinsky und Jan Rosen auf eine ehemalige russische Balletttänzerin, die offenbar mehr weiß, als sie preiszugeben bereit ist. Doch selbst als ihr eigener Sohn verschwindet, schweigt sie weiterhin eisern.
Mein Leseeindruck: Die 5. Krähe ist in mein Haus geflattert und hat mich sofort wieder in ihren Bann gezogen. Der Sprachstil ist durchgehend atmosphärisch, düster und beklemmend. Besonders gelungen sind die Perspektiv- und Szenenwechsel, die der Geschichte Tempo verleihen und die Spannung konstant hochhalten.
Mara Billinsky zeigt sich einmal mehr unangepasst, kompromisslos und bereit, gefährliche Alleingänge einzugehen. Doch wie gewohnt ist auf ihre Intuition Verlass. Dieses Mal erhalten wir zudem tiefere Einblicke in Jan Rosen und Edgar Billinsky, die ihre Gefühlswelt öffnen und dadurch zusätzliche Tiefe gewinnen. Auch die Nebenfiguren sind eindrucksvoll gezeichnet und überzeugen mit ihren Geschichten.
Auf der Suche nach der Wahrheit taucht Mara Billinsky immer tiefer in die brutale Welt der russischen Mafia ein. Die geschilderten Abgründe sind erschreckend, gnadenlos und nichts für zarte Gemüter. Genau diese schonungslose Darstellung sorgt für anhaltende Spannung und echten Nervenkitzel.
Fazit: Ein packender, düsterer Thriller, der mit starker Atmosphäre, glaubwürdigen Figuren und hoher Spannung überzeugt. Fans der Reihe kommen voll auf ihre Kosten, doch auch Neueinsteiger finden schnell Zugang zur Geschichte.























