Bücher mit dem Tag "lübbe"
128 Bücher
- Sebastian Fitzek
Noah
(2.129)Aktuelle Rezension von: ButtaIch muss zugeben,dass es ein paar sehr wahre und interessante Aspekte hatte und obwohl Überbevölkerung und die Reichen etc immer wieder Thema sind, gab es keine wirkliche Lösungsalternative zu den Problemen. Dafür hatte ich wieder das Gefühl als wären andere bekannte Ideen in einem Mixer gepackt worden und das kam dabei raus. Davon mal abgesehen, dass mal wieder kein Charakter sympatisch war, fand ich die Frauendarstellung Len auch alle fragwürdig oder dürftig. Es hat sich alles unlogisch und chaotisch angefühlt, die zeitliche Abfolge unrealistisch, es ist zu überladen und was mit Oskar war fand ich auch unnötig. Für mich ist ein interessantes Grundkonzept nicht nur schlecht umgesetzt worden sondern auch in eine schwurblige Richtung voller Verschwörungstheorien samt zwillingstrope, eine seltsame Krankheit und diese Vater-Sohn Sache abgedriftet. Hat mir wirklich nicht gefallen und diese Musik CD die dabei war wirkte auch echt experimentell.
- Sebastian Fitzek
Das Joshua-Profil
(1.440)Aktuelle Rezension von: Alina35Das Joshua‑Profil ist ein rasanter Thriller, der von der ersten Seite an fesselt. Die Idee eines Systems, das zukünftige Straftaten vorhersagt, ist packend umgesetzt, und die Handlung bleibt durchweg spannend. Einige Wendungen wirken etwas konstruiert, insgesamt ist die Geschichte aber klug aufgebaut und hält die Spannung bis zum Schluss.
- P.C. Cast
Gezeichnet
(3.771)Aktuelle Rezension von: Wortzauber34Zoey Redbird ist 16 und führt ein durchschnittliches Leben, bis sie diesen geheimnisvollen Halbmond auf ihrer Stirn bemerkt – das Zeichen, dass sie nun im House of Night, einem Internat für junge Vampyre, ausgebildet werden soll. Und Zoey ist nicht irgendein Jungvampyr: Nyx, die Vampyrgöttin, hat sie mit ganz besonderen Gaben versehen. The Thriller? Ihr Stiefvater versteht viel zu wenig von Kindern, ihre Mutter wirkt wie eine Schattenfigur, und Zoey muss sich in einer Welt voller Rituale, Geheimnisse und gesellschaftlicher Strukturen behaupten.
Die Mischung aus Vampir-Magie, Mentor*innen, Ritualen und einer Schule, in der jeder Schritt über Leben und Tod entscheiden kann, zieht dich sofort hinein. Zoey ist stark, aber sie ist auch verwirrt, verletzt, neugierig – genau menschlich genug, um mitzufühlen. Die Rituale, die Machtspiele innerhalb der Schüler-Clans und der Einfluss der Göttin Nyx geben dem Ganzen Tiefe – auch wenn manches Jugenddrama etwas klischeehaft wirkt. Der Schreibstil ist locker, flüssig und voller Flair, eine große Stärke für ein Jugendbuch.
Fazit:
Ein magischer, atmosphärischer Auftakt voller Herz, Mut und Geheimnis. - P.C. Cast
Betrogen
(2.663)Aktuelle Rezension von: TobiasAsfahlSo nachdem ich erst kürzlich die englische/amerikanische Version gelesen hatte . Habe ich mich zum Vergleich nun an die deutsche Fassung getraut . Es handelt sich auch hierbei um den zweiten Teil der "Haus der Nacht" Serie und enthält erwartungsgemäß natürlich die gleiche Geschichte .
Was mir persönlich jedoch lesen überrascht hat , ist die Tatsache das die gewählten deutschen Wörter , die Geschichte weniger finster erscheinen lassen als die englisch/amerikanische Version .
Ob das nun so sein musste um es für Deutschland als Jugendbuch durchzubringen , oder reiner Zufall ist kann man schwer beurteilen .
Aber es hat auch Spaß gemacht das ganze mit diesen Worten zu verfolgen .
Wer es aber etwas düsterer , oder sagen wir mal finsterer , möchte dem rate ich persönlich es mit der englisch/amerikanischen Version zu versuchen .
- Cody McFadyen
Die Stille vor dem Tod
(641)Aktuelle Rezension von: Kathrin_HermannDie meiste Zeit versucht der Autor in plastischen Beschreibungen von Gräueltaten zu eskalieren, was das Geschriebene meistens an einen Punkt bringt, bei dem man das Gefühl hat, er hätte sich verlaufen und suchte zwanghaft einen Weg zurück zur Story. Das Buch selbst ist in Präsens geschrieben und trieft vor Rückblenden und „Erinnerungen“ und „Albträumen“, die in seitenlange Ergüsse über noch mehr Folter und Mord enden. Allesamt wenig kreativ ausgeführt. Bedeutungsschwangere, aber im Endeffekt eher nur bedeutungslose Dialoge dominieren den Mittelteil. Die eigentliche Arbeit der Kriminalermittler beginnt erst gegen Ende. Leider hat den Autor da die Phantasie schon verlassen. In einem langen Aufrollen und gekünstelten Herstellen von Verbindungen von „normalen“ Verbrecher der letzten Dekaden (ein paar davon scheinen real gewesen zu sein) ist’s dann eine Randnotiz, die den Hinweis gibt. Also wieder 60 Seiten umsonst gelesen. Die Vergangenheiten und Lebensläufe der Teammitglieder wirken eher lieblos. Sie werden in diesem Band zum fünften Mal erklärt und scheinbar hat auch der Autor keine Lust mehr darauf. Die Interaktion, die er ihnen angedeihen lässt, hat nichts Amikales an sich, wie es unter Kollegen üblich ist, die sich lange kennen. Eher gleiten „seriöse“ Besprechungen in gelegentlichen Infantilismus ab. Selbstredend, dass alle Leute in diesem Buch – egal ob Ermittler oder Verbrecher – die klügsten sind, mit dem besten Gedächtnis, dem schärfsten und wachsten Verstand, die jeden wichtigen Menschen kennen, … und so weiter und so fort. Die Übersetzung ist OK, schätze ich. Was mir sauer Aufstößt sind diese unnötigen Anglizismen, die in der deutschsprachigen und von den USA geprägten Popkultur als „cool“ gelten sollen, aber alle eine vernünftige Entsprechung in der Zielsprache hätten. Und warum reden Eltern immer von sich als Mommy oder Daddy und das auch noch in der dritten Person? Zwischen den ersten vier Bänden und dem fünften lag für mich als Leser eine lange Zeit. Zu lange scheinbar. Die ehemalige Faszination für das Aufklären von Serienmorden konnte das Buch nicht halten. Im Gegenteil: Hätte ich die alten als so schlecht geschrieben in Erinnerung gehabt, hätte ich Band fünf nicht gekauft.
- Vera Buck
Keine Angst, Darling
(198)Aktuelle Rezension von: AlineCharlyEigentlich hat Paula seit Jahren kaum Kontakt zu ihrer Schwester Lea, die inzwischen als Influencerin in Florida lebt und dort das klassische Tradwife-Leben inszeniert. Doch dann hört Lea plötzlich auf, auf ihren Social-Media-Kanälen zu posten, und Paula macht sich Sorgen. Kurzerhand bucht sie einen Flug nach Florida, um vor Ort nach dem Rechten zu sehen. Dort trifft sie allerdings nur auf ihren Schwager, der behauptet, dass Lea gerade ohne Internetzugang in einem Retreat irgendwo im Wald ist. Paula kommt das mindestens genauso komisch vor wie die scheinbar perfekte Siedlung, in der ihre Schwester mit ihrer Familie lebt und in der alle nach strengen Regeln leben.
Durch den angenehmen und fesselnden Schreibstil der Autorin bin ich direkt gut in die Geschichte gestartet. Der Thriller ist anders aufgebaut als viele andere, die ich bisher gelesen habe, und gerade das hat mir gut gefallen. Besonders spannend fand ich, dass aktuelle Themen wie das Leben als Tradwife und Influencerin aufgegriffen wurden. Auch die Themen häusliche Gewalt und Manipulation wurden für mich glaubwürdig und nachvollziehbar in die Handlung eingebunden. Sehr gut gefallen hat mir außerdem die Mischung aus Rückblenden, Social-Media-Posts, Tagebucheinträgen und den aktuellen Geschehnissen. Dadurch setzt sich die Geschichte Stück für Stück zusammen und man kommt gemeinsam mit Paula der Wahrheit näher. Paula selbst war mir dabei als Protagonistin sehr sympathisch, da sie authentisch wirkt und man ihre Sorgen und ihr zunehmend ungutes Gefühl gut nachvollziehen kann. Die Spannung war für mich über weite Strecken konstant hoch und die Handlung konnte mit einigen überraschenden Wendungen punkten. Lediglich an einzelnen Stellen gab es kurze Längen. Auch das Ende fand ich stimmig, wobei ich mir gewünscht hätte, dass es an einigen Stellen noch etwas ausführlicher gewesen wäre.
Insgesamt hat mich der Thriller mit seiner ungewöhnlichen Geschichte, den aktuellen Themen und der gelungenen Mischung aus verschiedenen Erzählformen überzeugt. 4,5 von 5 Sternen.
- P.C. Cast
House of Night - Erwählt
(2.175)Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicisZusammenfassung:
Zoey ist nun offiziell eine „Erwählte“ und ist dadurch mit außergewöhnlichen Kräften gesegnet. Das Leben am House of Night wird jedoch zunehmend komplizierter und sie ist gefühlstechnisch noch immer zwischen ihrem Ex-Freund Heath und den beiden Vampiren Erik und Jameson hin und hergerissen. Zu allem Übel, muss sie nun auch erkennen, dass ihre einstige Vertraute Neferet ein falsches Spiel spielt und in dunkle Machenschaften verstrickt ist.
Während sie nun versucht, hinter Neferets Machenschaften zu kommen, wird sie von ihrer besten Freundin Stevie Rea unterstützt. Diese hat sich jedoch mittlerweile in eine Untote verwandelt und hat damit zu kämpfen, ihre Menschlichkeit nicht vollends zu verlieren.
Meinung:
In diesem Band wird die düstere Seite der Welt zunehmend sichtbar, was die Geschichte um einiges spannender gestaltet. Die Entwicklung im Hinblick auf Nefert und die dunklen Geheimnisse des House of Night, haben mich diesmal richtig in den Bann gezogen.
Die Konflikte zwischen Zoey und ihren Freunden aber auch ihre eigenen inneren Konflikte geben der Geschichte einen emotionalen Tiefgang. Womit ich weiterhin nichts anfangen kann, ist diese Liebes-Drama-Dreiecksgeschichte. Es ist echt nervig und vollkommen überbetont – sprich, es nimmt viel zu viel Platz in der Geschichte ein. Warum glauben Autorinnen immer, dass es so etwas unbedingt braucht? Die Konflikte rund um Zoeys Liebesleben haben meinen Lesefluss stark gebremst. Ich hoffe, in den nächsten Bänden wird der Fokus auf die eigentliche Spannung gelenkt.
Die Charakterentwicklung darf hier nicht ignoriert werden – zumindest was Zoey betrifft. Ich spreche hier, von ihrem inneren Konflikt zwischen der Verantwortung als Erwählte und dem Wunsch ihre Freunde zu beschützen. Die Herausforderungen sind für mich nachvollziehbar und durchaus einem Teenager angemessen. Was die Nebencharaktere betrifft, so sind sie weiterhin blass und haben keinen wirklichen Tiefgang.
Die Welt im House of Night wird in diesem Band sehr atmosphärisch wiedergegeben. Vielleicht liegt es auch daran, weil sich die Lage nun zuspitzt und sich die Bedrohung immer weiter ausbreitet. Frische oder unerwartete Wendungen gibt es jedoch auch in diesem Buch nicht.
Fazit:
Die Mischung aus übernatürlichen Kräften, zwischenmenschlichen und inneren Konflikten und dunklen Geheimnissen macht das Buch zu einer gelungenen Fortsetzung der Reihe und das erste Buch, welches mich wirklich packen konnte.
Nichtsdestotrotz ist das Liebeswirrwarr nach wie vor echt nervig und zum Haareraufen.
- Gail Honeyman
Eleanor Oliphant Is Completely Fine (deutsche Ausgabe)
(397)Aktuelle Rezension von: EllenKnorrDas Buch hat mich positiv überrascht. Ich habe jede Seite geliebt. Eleanor ist seltsam, aber so charakterstark. Gerade ihre schräge Sicht auf die Welt hat mir total gut gefallen und mich an manchen Stellen schmunzeln lassen. Die Story ist emotional, hat Tiefgang und bleibt an einem haften. Wirklich ein klasse Buch. Von mir eine klare Leseempfehlung.
- Sarah Goodwin
Stranded - Die Insel
(219)Aktuelle Rezension von: cozyreadingdaysNachdem mir „Die Yacht“ bereits ganz gut gefallen hatte, war ich gespannt auf „Die Insel“ und dieses Buch konnte mich sogar noch mehr überzeugen.
In der Geschichte begleiten wir eine Gruppe von Menschen, die auf einer einsamen Insel stranden und plötzlich ums Überleben kämpfen müssen. Doch schnell wird klar, dass nicht nur die Insel selbst zur Gefahr wird. Auch innerhalb der Gruppe entstehen Spannungen und Konflikte, die die Situation zusätzlich erschweren.
Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Einerseits war die Geschichte durchgehend spannend und ich wollte immer wissen, wie es weitergeht. Andererseits fand ich besonders interessant zu beobachten, wie sich die Menschen unter diesen extremen Umständen verhalten.
Gerade dieser Aspekt hat das Buch für mich ausgemacht. Es zeigt sehr eindrücklich, wie unterschiedlich Menschen reagieren, wenn sie an ihre Grenzen kommen, und wie schnell sich Dynamiken innerhalb einer Gruppe verändern können. Wem kann man vertrauen? Wer denkt zuerst an sich selbst? Und wie weit würde man gehen, um zu überleben?
Für mich war „Die Insel“ ein spannender Survival-Thriller, der nicht nur durch die Handlung, sondern vor allem durch die zwischenmenschlichen Konflikte überzeugen konnte.
- Mary E. Garner
Das Buch der gelöschten Wörter - Der erste Federstrich
(341)Aktuelle Rezension von: Daniela_Beilnerschon seit einer Ewigkeit wollte ich das Buch bzw die Reihe lesen und seit einiger Zeit liegt die Trilogie bei mir am SuB - inzwischen sind sogar noch zwei zusätzliche Bücher erschienen …
Dank dem Zufallsgenerator von @reado_official wurde mir „ᴅᴀꜱ ʙᴜᴄʜ ᴅᴇʀ ɢᴇʟöꜱᴄʜᴛᴇɴ ᴡöʀᴛᴇʀ - ᴅᴇʀ ᴇʀꜱᴛᴇ ꜰᴇᴅᴇʀꜱᴛʀɪᴄʜ“ von Mary E Garner für meine #12für2025 ausgesucht
was wäre wenn man wirklich in Bücher eintauchen könnte - wenn man mit den Figuren sprechen und interagieren könnte - an der Handlung teilhaben könnte … in welches Buch würdet ihr als erstes eintauchen?
Für Hope Turner wird das alles zur Wirklichkeit und sie landet in ihrem Lieblingsbuch - Stolz und Vorurteil und soll darüber hinaus auch gleich mal diese Buchwelt retten denn nicht alle Romanfiguren sind damit zufrieden nur in der Buchwelt zu existieren …
und so beginnt ein spannendes Abenteuer in einer fantastischen Welt
Ich lese ja eigentlich keine Klassiker aber das Buch hat mich dazu inspiriert mich näher mit Stolz und Vorurteil zu beschäftigen und vielleicht werde ich es sogar noch lesen 😇
- Poppy J. Anderson
Taste of Love - Geheimzutat Liebe
(355)Aktuelle Rezension von: belli4charlotteCover:
Das ist leider etwas verwirrend, da es das Cover in verschiedenen Ausführungen gibt.
Meines ist eben nicht der Lollipop, sondern das dunkle Cover mit dem Granit und einen Holzlöffel voller roter Pfefferbohnen, was sich sehr gut passend finde. Das „andere“ Cover finde ich nicht gut gewählt.
Inhalt:
Der Jungkoch Andrew Knight ist gefeierter Newcomer am Bostoner Gastrohimmel. Das ist aber extrem anstrengend, so dass er fast am Burnout landet. Um mal rauszukommen startet er in einen spontanen Kurzurlaub in Maine und trifft dort auf Brooke Day.
Diese leitet den lokalen kulinarischen Geheimtipp und ahnt nicht, wer sich da bei ihr einnistet. Gemeinsam machen sie aus dem bisher leider recht erfolglosen Geheimtipp eine In-Location. Andrew hat nun zum ersten Mal seit Jahren wieder Spaß beim Kochen. Doch Brocke weiß nicht die Wahrheit?
Meine Meinung:
Der Schreibstil ist flüssig, locker, angenehm zu lesen und sehr gefühlvoll. Sie kann gerade die Emotionen sehr gut umsetzen, so dass man diese selbst vermag zu spüren beim Lesen.
Die Szenerie rundum die Gastrobranche ist perfekt in Szene gesetzt, denn Essen kann eben Erotik und Verlockung pur sein.
Die Charaktere sind sehr vielfältig und facettenreich, auch wenn gerade Drew etwas auftauen musste. Ihn nahbar zu sein, war etwas schwer, da er eben recht eindimensional anfangs wirkte.
Doch nach und nach spürt man sich da rein, zudem er al Figur sich öffnen musste. Was wiederum genial gelöst wurde, da so eine Dynamik erkennbar ist.
Brooke scheint dagegen das genaue Gegenteil zu sein. Sie ist unglaublich laut und präsent. Sie erscheint stark und aufopferungsvoll.Beide Charaktere sind so unterschiedlich, und das macht eben den Reiz aus.
Es prickelt durchaus sehr.
Leider finde ich eben die Haupthandlung noch unausgereift und etwas flach, so dass ich es aber dennoch aufgrund der emotionale Vielfalt sehr gern gelesenen habe.
- Ken Follett
Die Leopardin
(357)Aktuelle Rezension von: Mike_LeseratteEs geht um die Britische Agentin Flick, die unter widrigen Umständen mit ihrem Team eine entscheidende deutsche Fernmeldezentrale in Frankreich zerstören soll. Doch dabei ist ihr der deutsche Dieter Franck immer scharf auf der Spur.
Es ist super spannend geschrieben und auch einfallsreich, über welche verschiedenen Methoden Verfolger abgehängt, Dinge verborgen und Ziele erreicht wurden. Natürlich wirkt es besonders an einigen Stellen unrealistisch, wie viel Glück im Spiel ist, doch das fällt nicht wirklich auf. Es ist vor allem aber auch interessant, wie viel Recherche dahinter steckt. Über die Technik die verbaut ist, die Waffen, die Flugzeuge und den ganzen Ablauf von solchen Missionen und alles. Es wirkt dadurch sehr realistisch und könnte genau so in der Realität passiert sein. Für mich sollte ein Buch über eine Spionin genau so sein.
- Richard Osman
Der Donnerstagsmordclub und der unlösbare Code (Die Mordclub-Serie 5)
(176)Aktuelle Rezension von: P_GandalfEine Hochzeit, Eine Bombe. Ein unlösbarer Code versteckt in einem aufgelassenen Bergwerk tief unter der Erde.
Die perfekte Ausgangssituation für den Donnerstagsmordclub.Joyce Tochter Joanna heiratet und Nick Silver, Trauzeuge, findet unter seinem Auto ein Bombe. Gut das Elizabeth ihre Trauer um Stephens Tod allmählich zu überwinden beginnt und als Nick Silver sie bitte, ihm zu helfen, kann sie nicht ablehnen. Am nächsten Tag wollen sie Nick und Elizabeth treffen. Doch die Bombe ist verschwunden, genauso wie Nick.
Und dann ist da noch Rons Tochter Suzi...
Nachdem ich den letzten Band kritisch gesehen habe, ist dieser wieder ein Volltreffer. Der DMC (Donnerstagsmordclub ist mir einfach zu lang) läuft zu seiner Bestform auf. Die Geschichten werden persönlicher und tiefer ohne ihren Humor zu verlieren. Davon gerne noch mehr!
Fazit:
Wer diese Art Krimis mag, macht beim Kauf diese Buches nichts falsch - vorausgesetzt, er kennt die vorherigen Bände.
- Charlotte Lucas
Wir sehen uns beim Happy End
(166)Aktuelle Rezension von: Jenny_MinionEmilia Faust verwandelte ihr Hobby in ihren Beruf: Sie ist eine Haushälterin mit Herz und Verstand. Bei Philip, ihrem Freund, lebt sie zu Hause und sorgt für seine Anliegen. Als sie jedoch einen Brief in seinem Mantel entdeckt, der sagt, Philip darf sie nicht heiraten und aufzählt, was Philip an ihr nicht mag, zerreißt es ihr einfach das Herz. Sie läuft in die Nacht hinaus und kommt, wie der Zufall will, einem Fremden in die Arme. Beim Sturz fällt sie und wird ohnmächtig, als sie aufwacht, kann man keinen Hinweis mehr auf den anderen Mann finden. Sie kann nur seine Jacke, Schuhe und Brieftasche finden. Sie entscheidet sich schnell dafür, zu seinem Haus zu fahren und zu überprüfen, ob sie ihn verletzt hat. Doch gleich danach geschieht der nächste Unfall, bei dem Oscar de Witt sein Gedächtnis verliert. Also beschließt Ella, ihm dabei zu helfen. Da es nicht so einfach ist, gibt sie sich als Haushälterin seines Anwesens aus und räumt dort kräftig um, um Oscar davon abzuhalten, wieder in seine Bruchbude zu kommen. Aber kann sie das alles jetzt schon Oscar zumuten, kurz nachdem er entlassen wurde? Ella entdeckt bei der Aufräumaktion noch mehr Dinge. Ella handelt also auf intuitive Weise, wie sie es für angemessen hält.
Ella ist eine heitere Figur, die immer an das Gute in den Menschen glaubt und sich stets ein glückliches Ende wünscht. Ich fand diese Herangehensweise und auch ihre Einmischung in Oscars Leben zum Teil etwas mühsam und übergriffig. Aber die Entwicklung von Oscar und das Ende haben mich am Ende trotzdem überzeugt. Eine wunderbare Geschichte darüber, wie das Schicksal zwei Personen miteinander verbindet.
- Lars Kepler
Lazarus
(178)Aktuelle Rezension von: MinijaneMir wurde erst beim Lesen bewusst, dass es sich bei „Lazarus“ um den 7.Teil einer Reihe handelt.
Trotzdem kam ich gut zurecht. Dieser Thriller war wirklich sehr spannend, aber auch unnötig blutig und brutal. Die Spannung baut sich langsam auf und steigert sich immer mehr. Irgendwann ist klar, dass der totgeglaubte Serienkiller Jurek Walter doch noch unter den Lebenden weilt und auf Rachefeldzug ist. Dieser Mörder macht vor nichts und Niemandem halt und zögert auch nicht Unbeteiligte zu manipulieren und sie in sein grausames Spiel mit reinzuziehen.
Am Ende gibt es den erwarteten Showdown und einen Cliffhanger, der Lust auf den nächsten Band machen soll.
Ich bin hier raus. Mir waren es zu viele Gewaltexzesse, die ich nicht lesen mag. Für hartgesottene Thrillerfans ist diese Reihe aber sicher ein Highlight.
3,5 Sterne
- Sarina Bowen
The Ivy Years – Was wir verbergen
(397)Aktuelle Rezension von: ArgentumverdeSharon ist heilfroh endlich weg von ihrer Familie aufs Harkness College gehen zu können. Unter dem neuen Namen Scarlet hofft sie ein neues anonymes Leben führen zu können, denn Ihr Vater, ein berühmter Eishockeyspieler und dann -trainer, ist wegen sexuellen Missbrauches an Jungen angeklagt und ihr Haus seit Monaten von Journalisten umlagert. Auch Bridger hat Geheimnisse. Er versteckt seit einiger Zeit seine 8-jährige Schwester Lucy im Studentenwohnheim, weil die Mutter drogensüchtig ist. Mit mehreren Jobs versucht er sich um seine kleine Schwester zu kümmern, gleichzeitig sein Studium voranzutreiben und nicht aus dem College zu fliegen, was unweigerlich passiert, wenn auffliegt, dass sie bei ihm wohnt, denn das ist verboten. Bridger und Scarlet verlieben sich ineinander, aber ihre Probleme werden deshalb nicht weniger.
Die Autorin schreibt einfach, aber flüssig, für den Leser angenehm und schnell zu lesen.Im unregelmäßigen Wechsel wird die Handlung aus Sicht beider Protagonisten geschrieben. Dadurch erhält der Leser von Beginn an Zugang zu den Gedanken und Gefühlen von Beiden. Die Stärke der Autorin liegt aber wie im ersten Teil in der Tiefe ihrer Protagonisten und der unaufgeregten, aber berührenden Erzählweise. Sie setzt sich mit Themen auseinander, die wohl Viele in irgendeiner Weise kennen: Verlust, Verantwortung und die Schwierigkeit, sich jemandem wirklich zu öffnen, das Richtige zu tun..... Dabei gelingt es ihr nicht ins klischeehafte abzudriften, trotz der beiden extremen Szenarien. Sie thematisiert Vernachlässigung, genauso wie auch häusliche Gewalt ohne zu dramatisieren und lässt so ganz nebenbei eine emotionale Liebesgeschichte erblühen. Ein wenig schade ist, dass ähnlich wie beim Vorgänger die Nebencharaktere sehr blass und oberflächlich bleiben. Der Schauplatz, das Harkness College, ist im Übrigen bei allen Büchern gleich, aber die einzelnen Bände sind in sich abgeschlossen und bauen nicht aufeinander auf. Allerdings trifft der Leser die Protagonisten des ersten Buches hier in einer Nebenrolle wieder und Bridger selbst ist für den, der Band 1 gelesen hat, kein völlig Unbekannter mehr.
Mein Fazit: Obwohl dies eher nicht mein Genre ist, gelingt es der Autorin mich auch beim zweiten Mal abzuholen. Ich habe das Buch sehr gerne gelesenen und werde diese Reihe tatsächlich weiter verfolgen.
- Tuomas Oskari
Tage voller Zorn
(71)Aktuelle Rezension von: Nicole_ThoenePro
Hohes Erzähltempo ohne Hektik.
Spannendes politisches Setting, das glaubwürdig wirkt.
Eine Hauptfigur, die sich sichtbar weiterentwickelt.
Überraschende Wendungen, die mich mehrfach auf dem falschen Fuß erwischt haben.
Cliffhanger, die das Weiterlesen fast unmöglich machen.
Kontra
Die Motivation einer Figur im Finale konnte mich nicht ganz überzeugen.
Emmas Handlungsbogen verliert zum Schluss etwas an Stärke.
Fazit
Mit diesem Buch habe ich genau den Politthriller bekommen, den ich mir erhofft hatte – eigentlich sogar einen besseren. Spannung, überraschende Wendungen und Figuren, deren Entwicklung Spaß macht zu verfolgen, haben dafür gesorgt, dass ich die Seiten nur so verschlungen habe. Dass mich eine Kleinigkeit am Ende nicht ganz überzeugt hat, fällt da kaum ins Gewicht.
Band zwei ist für mich deshalb keine Frage des Ob, sondern nur des Wann.
Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ (5 von 5 Bücherstapeln)
- Carolin Otto
Berchtesgaden
(63)Aktuelle Rezension von: HonigmondBerchtesgaden im Jahre 1945. Hitlers Lieblingsort kapituliert und die US-Amerikaner übernehmen die Regierung. Die junge Sophie, welche mit ihrer Familie in Berchtesgaden lebt und einer ihrer Brüder bei der Wehrmacht und der andere bei der SS war, nimmt eine Stelle bei Military Government an. Dort wird sie mit der Wahrheit der deutschen Verbrechen konfrontiert und trifft dort auf Menschen, welche den Blick auf ihre Familie verändern. Ihr Chef ist der jüdische Emigrant Frank Rosenzweig, welcher auf Nachrichten auf überlebende Angehörige hofft. An seiner Seite, die glamouröse Kriegsreporterin Meg. Aber sie trifft auch auf den zum Tode verurteilten Bürgermeister Rudolf Kriss und den schwarzen GI Sam, in den sie sich verliebt. All ihre Wege kreuzen sich in auf schicksalhafter Weise in Berchtesgaden.
Anfangs fiel mir der Einstieg aufgrund der vielen Namen nicht ganz leicht, obwohl die Story von Beginn an spannend war und auch der Schreibstil ganz wunderbar ist. Nach einigen Seiten fand ich jedoch besser in das Buch hinein und konnte die Personen besser einordnen. Das Buch ist wirklich sehr spannend und man könnte meinen, man bekäme Geschichtsunterricht und dabei erfährt man viele Dinge, die man vorher noch nicht wusste. Die Autorin hat sehr anschaulich geschrieben, so dass man sich die Protagonisten sowie die Örtlichkeiten sehr gut vorstellen konnte, aber auch die Gefühle der Beteiligten wurden sehr gut dargestellt. Mich hat dieses Buch gefesselt, aber auch ordentlich durchgerüttelt, traurig sowie fassungslos zugleich gemacht, aber auch sehr nachdenklich. Es wird mit Sicherheit ein Buch sein, was mich noch eine Weile beschäftigen wird und mich neugierig auf Berchtesgaden und die damalige Zeit gemacht hat.
Ich vergebe hierfür 5 Sterne und kann es jedem nur ans Herz legen, der gern über die damaligen Zeiten liest oder demjenigen, der mehr über die Zeit erfahren möchte.
- Louise Pelt
Die Halbwertszeit von Glück
(143)Aktuelle Rezension von: MechanIko💛 Ein wunderschönes Buch über Glück, Liebe, Verlust und die Verbindungen zwischen Menschen.
Die Geschichten von Holly, Johanna und Mylène haben mich wirklich berührt. 🥹✨ Besonders schön fand ich, wie sich ihre Lebenswege über verschiedene Zeiten hinweg miteinander verbunden haben und sich nach und nach ein großes Ganzes ergeben hat. Obwohl ich im Laufe der Geschichte schon erahnen konnte, dass die Frauen miteinander verbunden sind, hat mich die Umsetzung trotzdem begeistert. 🧩❤️
Dabei ist das Buch gar nicht unbedingt spannend im klassischen Sinne und auch große Überraschungen oder spektakuläre Wendungen sucht man eher vergeblich. Trotzdem hatte ich zu keinem Zeitpunkt Langeweile. Die einzelnen Geschichten sind so schön und gefühlvoll erzählt, dass ich einfach weiterlesen wollte. 📚✨
🌸 Besonders gefallen hat mir, wie die verschiedenen Lebensgeschichten ineinandergegriffen haben. Zu sehen, wie Ereignisse aus einer Zeit Auswirkungen auf eine andere haben und wie sich dadurch Verbindungen zwischen den Figuren ergeben, fand ich richtig schön umgesetzt.
Etwas verwirrend fand ich allerdings das erste Kapitel rund um Margarthe. 🤔 Für mich hat sich dieser Einstieg zunächst etwas losgelöst von den übrigen Geschichten angefühlt und ich hätte mir gewünscht, dass dieser Teil später noch etwas klarer eingeordnet wird.
💫 Insgesamt ist Die Halbwertszeit von Glück für mich ein ganz besonderes Buch. Nicht wegen großer Spannung oder überraschender Twists, sondern wegen seiner warmen, emotionalen Geschichten und der wunderschönen Art, wie alles miteinander verbunden wird. Ein Buch, das mich mit einem sehr schönen Gefühl zurücklässt. 💛📖
Eine klare Empfehlung für alle, die gerne emotionale Geschichten über Menschen, ihre Lebenswege und die manchmal erstaunlichen Verbindungen zwischen ihnen lesen. ✨
- Dirk Rossmann
Der neunte Arm des Oktopus
(133)Aktuelle Rezension von: LeserstimmeRossmannns Buch wurde zusammen mit Ralf Hoppe (einem Journalisten) geschrieben, auch wenn man das nicht gleich erkennt. Die Qualität der Geschichte und die Art der Erzählung waren beide schlecht. Das Buch wurde 2020 sehr spekulativ erdacht und die Realität der Politik sieht so viel anders aus.. Schon allein die Unmöglichkeit, dass Putin mitten im Krieg gegen die Ukraine bereit wäre, über Klimapolitik zu verhandeln. Ein politisches Buch sollte sich an der Realität orientieren und nicht nach Möglichkeiten. Das geht dann eventuell doch ins Lächerliche. Und so war es für mich dann auch. Bis Seite 237 habe ich mir das gefallen lassen....aber für eines ist das Buch gut: für die Feuerschale.
DAS IST KEIN THRILLER! Es ist sterbenslangweilig.
- Kathryn Taylor
Colours of Love - Verloren
(235)Aktuelle Rezension von: HollabeereSophie Conroy ist 25 Jahre alt, hat sich jedoch schon einen Namen in der Kunsthändlerszene weit über die Grenzen Londons hinaus gemacht. Deshalb wird sie auch nach Rom eingeladen, wo Giacomo di Chessa nach dem Tod seiner Frau seine Sammlung auflösen und zu seiner Tochter nach London ziehen will. Dabei gerät Sophie unweigerlich an den sehr von sich selbst überzeugten und durchaus seiner Wirkung auf die Damenwelt bekannten Matteo Bertani. Matteo will Giacomo Umzug nach London und den Verkauf seiner Kunstsammlung verhindern und boykottiert deshalb Sophies Arbeit indem er sie bezüglich der Expertise eines Gemäldes von Enzo die Monatgna hinhält.
Es entbrennt ein erotischer und knisternder Kampf zwischen Sophie und Matteo, den beide nur verlieren können. Denn Sophie fühlt sich dem Familienfreund Nigel in London versprochen, der sich während ihrer Abwesenheit hingebungsvoll um ihrer kranke Mutter kümmert und Matteo kann einfach nicht mit den Dämonen seiner Vergangenheit bezüglich dem tödlichen Flugzeugabsturz seiner Frau abschließen. Doch ohne einander können die beiden auch nicht.
Die Geschichte ist aus Sophies Sicht erzählt, ihre erotische Reise, auf der sie Matteo näher kennen lernt, doch am Ende bleibt es nur ein Urlaubsflirt, denn sie wird in London gebraucht. Der Erzählstil ist locker und mitreißend, die Protagonisten sind interessant und vielversprechend.
- Anne Prettin
Der Ruf des Eisvogels
(100)Aktuelle Rezension von: EllenKnorr"Man begegnet im Leben vielen Leuten, aber nur wenigen Menschen"
Das Buch steckt voll mit Lebensweisheiten, die man sich alle zu Herzen nehmen kann. Olga ist eine starke Hauptprotagonistin, die ich nach wenigen Seiten lieben gelernt habe. Auch die Umschreibung der Natur, der Pflanzen und deren medizinischen Bedeutung, waren toll recherchiert und bildhaft dargestellt.
Als Uckermärkerin wird dieses Buch immer einen Platz in meinem Herzen haben.
- Vera Kurian
P.S. Morgen bist du tot
(81)Aktuelle Rezension von: julia___Die Story beginnt gleich relativ interessant und vielversprechend. Es herrscht immer eine gewisse Spannung.
Durch die verschiedenen Sichtweisen erhält man einen guten Eindruck und entdeckt immer wieder neue Hinweise. Meiner Meinung nach hätte es ein wenig detailreicher sein können (vor allem das Ende). Insgesamt war es spannend, wendungsreich, nicht so vorhersehbar und mal was anderes.
Ich habe es gerne gelesen, doch irgendwas hat gefehlt, ein Funken. Trotzdem kann ich es empfehlen.
- Eva Almstädt
Akte Nordsee - Der Teufelshof
(122)Aktuelle Rezension von: witchqueenBibliographische Angaben
Titel: Akte Nordsee – Der Teufelshof
Autor: Eva Almstädt
Verlag: Lübbe
Erscheinungsjahr: 2023
Taschenbuch, 352 Seiten
Zum Inhalt / Klappentext
Ein einsamer Hof, eine alte Legende und ein dunkles Geheimnis
Rechtsanwältin Fentje Jacobsen ist auf die Hochzeit ihres alten Freundes Henning eingeladen. Als eine Nachbarin am nächsten Morgen das frisch vermählte Paar auf dem Hof der Familie aufsuchen will, findet sie die Eltern des Bräutigams ermordet, den Sohn schwer verletzt vor. Nur die Schwiegertochter konnte sich retten. War es ein Überfall oder ein Familiendrama? Als die Polizei Letzteres vermutet, will Fentje Hennings Unschuld beweisen. Dabei trifft sie auf den Journalisten Niklas John, der im Interesse der überlebenden Ehefrau ganz eigene Ziele verfolgt. Dieses Mal werden sie bestimmt nicht gemeinsam ermitteln. Aber dann wird ein Anschlag auf Niklas verübt, und es muss Fentje um Hilfe bitten …
Der zweite Fall für Rechtsanwältin Fentje Jacobsen und den Journalisten Niklas John
Meine Meinung:
Ich tue mich hier tatsächlich etwas schwer. Die Geschichte geht sehr spannend damit los, dass die Toten von der Nachbarin entdeckt werden. So denkt man zunächst: Oh, was für ein spannendes Buch. Leider bleibt es nicht so, denn an die Entdeckung schließen sich endlose „Ermittlungen“ einer Rechtsanwältin und eines Journalisten. Irgendwelche Ermittlungen der Polizei? Fehlanzeige! Wenn, dann wird hier höchstens in einem Nebensatz erwähnt, dass die Polizei irgendwo dran ist. Das ist für mich total unrealistisch. Dann wird es, mit dem Anschlag auf den Journalisten wieder spannender nur um ein paar Seiten später wieder in den üblichen Trott aus langwierigen Ermittlungen zu enden, bis es ganz zum Schluss zu einem recht überzogenen Showdown kommt. Es ist halt immer so ein Auf und Ab. Wobei die Längen bei den Ermittlungen der beiden Hobby-Detektive überwiegen.
Irgendwie erinnert mich das Ganze an eine Fernsehserie aus den 1980/1990er-Jahren namens „Ein Fall für zwei“.
Mit der im Klappentext viel gepriesenen Legende um den Teufelshof hat die Geschichte nichts – aber auch gar nichts – zu tun. Die wird lediglich auf 2 Seiten am Rande erwähnt.
Die Charaktere und die Handlungsorte sind aus dem ersten Teil der Serie bekannt. Da das Buch aber in sich abgeschlossen ist, muss man den Vorgängerband nicht zwingend kennen. Es lässt sich auch ganz hervorragend als Einzelband lesen.
Der Schreibstil ist flüssig und alles lässt sich ganz angenehm lesen. Aufgeteilt in 37 Kapitel kann man dieses Buch sowohl in einem Rutsch aber auch in mehreren Abschnitten lesen. Da es in diesem Buch nicht besonders blutig zugeht, ist es auch für Freunde des Cosy-Crime gut geeignetMein Fazit:
Ein Krimi, wie viele andere auch. Nichts, was besonders hervorsticht. Mir allerdings etwas weit an der Realität vorbei. Daher von mir 3 Sterne.























