Bücher mit dem Tag "lübeck"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lübeck" gekennzeichnet haben.

168 Bücher

  1. Cover des Buches Meeresflüstern (ISBN: 9783570402214)
    Patricia Schröder

    Meeresflüstern

     (590)
    Aktuelle Rezension von: nino
    Es hat einen schönen Anfang und lässt einen gut in die Geschichte „eintauchen“ . Die Geschichte mit ihrer Familie und ihren neuen Freunden ist teils sehr romantisch und lässt auch Fragen offen . Der erste Teil macht Lust auf die nächsten da man durch die offenen Fragen wissen möchte wie es weiter geht .
  2. Cover des Buches Kalter Grund (ISBN: 9783404171705)
    Eva Almstädt

    Kalter Grund

     (205)
    Aktuelle Rezension von: FranziDieBuechertante

    Pia hat grade einen neuen Job angefangen. Sie hat es als Neue schwer und wird nicht ernst genommen. Ihr werden immer nur kleine Hilfsarbeiten zugeteilt, was unter ihrem Niveau liegt, aber es herrscht Personalmangel und irgendjemand muss es ja tun. Und dann kommt ihr großer Tag. Sie ermittelt zusammen mit einem Kollegen an einem Fall, in dem drei Leichen auf einen Hof gefunden wurden. Jetzt muss sie vor Ort in dem Dorf, in dem das Unglück passierte, ermitteln, aber hat selbst auch noch eigene Dinge, um die sich kümmern muss.


    Pia beweist während ihren Ermittlungen ihr Können. Sie wird von allen Kollegen eher als schlechte Kommissaren angesehen (eine Frau kann doch nichts), aber ich fand schon, dass sie was kann. Besonders spannend findet ich die Beziehung zwischen Pia und ihrem Kollegen, als auch ihre derzeitige Fernbeziehung.


    Was mir bezogen auf den Fall gefallen hat, war dass es viele mögliche Verdächtige gab, ich also fleißig mitgeraten habe, es am Ende aber doch sehr überraschend war. Außerdem finde ich die Titelwahl des Romans sehr geschickt gewählt, der sich auf viele Weisen im Roman wiederfindet. 

     

    Fazit:

    Mit knapp 250 Seiten war es ein schnelles Lesevergnügen. Der Fall an sich war jetzt nicht herausragend oder besonders spannend. Viel mehr hat es mir Pia und ihre Geschichte angetan, weswegen ich die Reihe auch unbedingt weiterlesen möchte. Und so einen geschickt gewählten Titel bzw. den Titel so geschickt in die Geschichte einzubinden, habe ich selten erlebt.

  3. Cover des Buches Trümmerkind (ISBN: 9783426304921)
    Mechtild Borrmann

    Trümmerkind

     (234)
    Aktuelle Rezension von: 3lesendemaedels

    Familie Dietz lebt im vom Krieg zerstörten Hamburg. In einem Keller findet der 14jährige Hanno eine weibliche Leiche. Verstört flieht er und trifft auf seine Schwester Wiebke mit einem kleinen Jungen an der Hand. Obwohl die Familie kaum überleben kann, denn die Mutter schlägt sich mit Näharbeiten für die englischen Besatzer durch und der Vater ist verschollen, nehmen sie ihn aus Mitleid auf.
    Heinrich Anquist führt ein großes Gut in der Uckermark. Als sie Rote Armee 1945 das Haus stürmt, kann er mit seiner Familie im letzten Augenblick flüchten. Versteckt im Wald beobachten sie die Plünderung. Doch bald wird die Familie getrennt und die Spur des Vaters verliert sich in den Tagen nach dem Ende des Krieges. Seine Tochter Clara flüchtet wenig später nach Lübeck und hofft auf eine Wiedervereinigung der verbliebenen Familie.
    Die Handlung des Buches setzt in den 90er-Jahren ein und führt die Handlungsstränge zu einem bewegenden Stück deutscher Geschichte zusammen.

  4. Cover des Buches Engelsgrube (ISBN: 9783404171712)
    Eva Almstädt

    Engelsgrube

     (139)
    Aktuelle Rezension von: nasa

    Engelsgrube von Eva Almstädt ist der zweite Fall ihrer Ermittlerin Pia Korittki. Ich habe die Reihe eher durcheinander begonnen und habe mich nun dazu entschlossen sie einmal komplett zu lesen. Mir persönlich macht es beim Lesen nichts aus das ich die aktuelleren Teile schon kenne. Wer sich aber selbst nicht spoilern mag sollte dies lassen.

    Mir persönlich hat der zweite Teil wieder gut gefallen. Allerdings ist er schwächer als der erste Teil und auch die neueren Fälle gefallen mir wesentlich besser. Mir kam hier einiges konstruiert und sehr gewollt vor. Auch die Spannung blieb stellenweise aus. Aber Frau Almstädt hat eine angneheme Art und Weise zu schreiben. So flogen die Seiten nur so dahin. Auch ist der Krimi, obwohl die Taten an sich blutig von statten gingen eher unblutig beschrieben. So legt die Autorin keinen Wert auf blutige und detaillierte Taten und deren Beschreibung, sondern in der eigentlichen Aufklärung.

    Das Buch wird aus mehreren Sichten geschrieben. Hauptsächlich aus der der Ermittlerin Pia Korittki. Man lernt sie und ihre Probleme ob privat oder beruflich kennen. Dann gibt es die Sicht anderer Personen die mit den Opfern und oder Tätern in Verbindung stehen und die die selbst die Täter sind. Obwohl man dies als Leser nur erahnt und erst am Ende genau aufgeklärt wird.

    Dass die Fälle in einem Zusammenhang stehen fand ich anfangs etwas unlogisch und auch an den Haaren herbeigezogen. Auch das nur Pia die Zusammenhänge sieht und noch mehr Morde vermutet war mir etwas zu viel des Guten. Auch den Tipp den Pia plötzlich von ihrer Schwester bekommt erweist sich als Lösung zu allem. Was mir doch sehr unrealistisch erscheint. Auch blieb für mich noch ein paar Punkte am Ende offen.

    An sich habe ich das Buch gerne gelesen und werde die Reihe weiter verfolgen. Allerdings muss ich klar sagen, dass dieser Teil schwächer ist als der erste Teil. Aber an einem guten Auftakt anzuschließen ist oft schwer.

  5. Cover des Buches Ostseesühne (ISBN: 9783404169283)
    Eva Almstädt

    Ostseesühne

     (131)
    Aktuelle Rezension von: BettinaF
    Inhalt:  Im Feuerlöschteich auf einem Bauernhof entdeckt ein Postbote eine halb verweste männliche Leiche. Von den Bewohnern des Hofes, einem Ehepaar und ihrem 16-jährigen als zurückgeblieben geltenden Sohn, fehlt jede Spur. Pia Korittki übernimmt 
    die Ermittlungen - und findet heraus, dass vor Jahren ein merkwürdiges Gerücht im Dorf kursierte, dem jedoch nie jemand nachgegangen ist: Auf dem Hof soll damals ein Mädchen gefangen gehalten worden sein .

    Die Geschichte beginnt spannend und vielversprechend, der Stil der Autorin ist interessant und flüssig zu lesen. Während des Lesens kommen viele Fragezeichen auf, viele Dinge sind ungeklärt und auch etwas mysteriös. Die Figuren sind alle samt sehr gut ausgearbeitet. Ich war sehr lange auf einer falschen Spur. Zum Schluss hin zieht sich die Geschichte dann doch etwas sehr in die Länge. Das Ende ist schnell da und eher sehr kurz gehalten.

    Für mich hat die Geschichte sehr interessant begonnen und ja auch vielversprechend, jedoch lässt die Story dann bis zum Schluss sehr nach.
  6. Cover des Buches Das Gold des Meeres (ISBN: 9783442483181)
    Daniel Wolf

    Das Gold des Meeres

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28
    Einen ganz knappen Blick auf die Handlung erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Dieser dritte Band der Reihe "Michel de Fleury" kann es durchaus mit den beiden Vorgängern aufnehmen.

    Gekonnt entwickelt der Autor die Familiengeschichte der Fleury´s weiter. Dabei werden auch die Charaktere behutsam verändert; von Generation zu Generation werden Charakterzüge mal sanft verändert, mal werden neue, andere begründet.

    In vorliegendem Buch ist das kaufmännische Talent weniger ausgeprägt, dafür sind die Hauptfiguren diesmal eine starke Frau und ein zunächst recht wankelmütiger Mann.

    Die Handlung beschreibt eine weite, sehr aufregende und von mannigfaltigen Gefahren und Abenteuern gespickte Handelsreise. Die geht nicht nur über Land, sondern auch über das Meer bis weit in den Osten.

    Der Autor schreibt wie immer sehr bildgewaltig und gefühlvoll. Das mittelalterliche Leben mit seinen vielfältigen Gefahren vermag er sehr detailliert und lebendig aufleben.

    Das Buch hat mir erneut sehr viel Freude gemacht und ich freue mich schon auf den vierten Band.
  7. Cover des Buches Meeresrauschen (ISBN: 9783570402290)
    Patricia Schröder

    Meeresrauschen

     (288)
    Aktuelle Rezension von: leben.lachen.lesen

    Patricia Schröder ist ein guter Einstieg in den zweiten Teil der Reihe gelungen. Er knöpft da an wo der erste Teil endet und somit ist man direkt wieder mitten im gesehen und wird von der Spannung gepackt.

    In diesem Teil trifft man auf die alten Charaktere aus dem ersten Buch. Man lernt sie hier näher kennen und erfährt das ein oder andere Geheimnis von ihnen. Jedoch kommen auch neue Charakter hinzu, was meiner Meinung nach wiederum den Spannungsbogen aufrecht erhält.

    Besonders Elodie macht für mich in diesem Teil eine riesige Entwicklung mit. Von der damals zurückhaltenden und eher in sich gekehrten Person wird sie zu einer starken jungen Frau die ihre Meinung ganz klar vertritt und anderen auch mal die Stirn bietet.


    Alles in allem hat mir der zweite Teil der Trilogie besser gefallen, als der erste. Und meiner Meinung nach ist von Spannung, Romantik und vor allem Fantasie für jeden was dabei.

  8. Cover des Buches Ostseefeuer (ISBN: 9783404171873)
    Eva Almstädt

    Ostseefeuer

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Lilith79
    "Ostseefeuer" von Eva Almstädt ist schon der 10. Band der Krimireihe rund um die Kriminalkommissarin Pia Korritki und ihr Team.
    Ich glaube ich habe schon einige Bücher aus der Reihe gelesen und diese haben prinzipiell alles was ein typischer Regionalkrimi so braucht, eine typische Deutsche Region (besonders beliebtBayern und eben die Nord- oder Ostsee), ein mehr oder weniger markantes
    Ermittlerteam mit ein bisschen Privatleben und einen Kriminalfall, der gut ins entsprechende Regionalkrimimilieu passt. Ein Problem des Genres ist inzwischen sicher, dass der Markt ganz schön  überladen ist und sich die Bücher alle mehr oder weniger ähneln.
    Ist der Krimi wirklich gut und unterhaltsam ist das für mich aber kein Problem, leider hat mich "Ostseefeuer" aber nicht zu 100% überzeugt. Dabei fängt die Geschichte vielversprechend an: der Pfarrer eines kleinen Dorfes an der Ostsee wird in der Sakristei erschlagen aufgefunden und keiner der Dorfbewohner kann sich erklären was passiert ist. Der Pfarrer, der etwas frischen Wind in die Gemeinde bringen wollte hatte zwar hier und da kleinere Konflikte mit den Gemeindemitgliedern ausgefochten (z.B. darüber was wichtiger ist: Jugendarbeit oder die Renovation der alten Kirche),
    aber keiner davon scheint wichtig genug, um zu einem Mord zu führen.

    Was mir an dem Buch gut gefallen hat, ist dass das Dorfleben und die unterschiedlichen Dorfbewohner gut und schlüssig dargestellt wird und dass es viele interessante und sympathische Charaktere gibt (unsympathische natürlich auch), die fast alle das eine oder andere Geheimnis mit sich rumtragen. Auch die Hauptermittlerin Pia ist eine interessante Person (auch wenn das Thema "wie schafft es eine Kommissarin gleichzeitig ihrem Kleinkind gerecht zu werden" inzwischen auch Tatort-bedingt ein mehr als ausgelutschtes Dauerthema darstellt).
    Gestört haben mich an dem Krimi allerdings zwei Dinge. Erstens ermitteln zwar alle Polizisten weitreichend in der Gegend rum
    und sprechen mit unzähligen Personen, diese haben aber gefühlt alle nur vage mit dem Opfer zu tun und ein richtiges Motiv tut sich bei keinem dieser vielen Menschen schlüssig auf, so dass alles etwas wahllos wirkt und so vor sich hin plätschert.
    Zudem werden viele Handlungsstränge eröffnet, aber auch irgendwie nur lieblos wieder aufgelöst. Richtige Spannung kommt dadurch nicht auf. Weitaus störender war für mich allerdings, dass ich quasi beim ersten Auftauchen des Mörders/der Mörderin anhand der Beschreibung und einiger Nebensätze wusste, dass das der Mörder/die Mörderin sein würde, was hieß dass man die restlichen 95% Prozent des Buches nur noch auf die erwartete Auflösung wartete (selbst das Motiv liess sich eigentlich gleich einigermaßen mit erraten). Ich denke für einigermaßen versierte Krimileser ist das Erraten des Mörders keine wirkliche Herausforderung.

    Insgesamt ein gut lesbarer Regionalkrimi für zwischendurch und sicher ein guter Roman für Fans der Serie, die die Reihe eher wegen der persönlichen Entwicklung der Kommissarin lesen. Als Krimi hat mich das Buch aber nur bedingt überzeugt.
  9. Cover des Buches Mein wunderbarer Küstenchor (ISBN: 9783499274442)
    Janne Mommsen

    Mein wunderbarer Küstenchor

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Der Roman "Mein wunderbarerer Küstenchor" von Janne Mommsen entführt uns dieses mal nicht, wie vom Autor gewohnt auf eine Insel, sondern an die Küste Mecklenburgs, nach Klütz. 

    Die Saison in Klütz ist vorbei, das Hotel in dem Britta arbeitet schließt seine Türen über die Wintermonate, da dort keine Touristen erwartet werden. Jetzt freut sich Britta auf die Chorproben mit ihrem mitgegründeten gemischten Chor. Sie wollen unbedingt an einem Wettbewerb im finnischen Städtchen Tampere angemeldet und sind schon fleißig am Proben, Planen und einheitliche Kleidung gestalten. 

    Doch dann kommt die Hiobsbotschaft schlechthin. Der Chorleiter muß berufsbedingt in den Süden ziehen und kann den Chor nicht mehr weiterleiten. Dann springen auch noch 2 Männerstimmen ab und aus dem gemischen Chor wird schnell ein reiner Frauenchor, doch das will Britta so nicht einsehen. 

    Sie bemüht sich sehr um einen neuen Chorleiter, schließlich ist der Chor viel mehr als nur eine Singstunde für Britta. Für Britta ist der Chor schon fast wie eine Famiile. Kurzerhand beschließt Britta den Chor selber zu leiten und versucht noch 2 früher Männerstimmen wieder mit ins Boot zu holen um den Chor in Finnland gut dastehen zu lassen.

    Ein amüsanter, witziger, unterhaltsamer und schöner Roman aus dem Hause Mommsen. Mir hat er wieder gut gefallen. Ich habe mich in der Chorgemeinschaft sehr wohl gefühlt und man konnte die gute Stimmung beim Singen tatsächlich aus den Seiten herauslesen.



  10. Cover des Buches Blaues Gift (ISBN: 9783404171729)
    Eva Almstädt

    Blaues Gift

     (109)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Wieder einmal lässt die Autorin ihre Kommissarin Pia Korittki in Schleswig-Holstein ermitteln. 

    Dieses Mal wird ein toter Segler gefunden, dessen führerloses Boot zuvor mit einer Fähre kollidiert ist. War außer dem Opfer noch jemand an Bord? Und wenn ja, wo ist dieser jemand jetzt? Rätselhaft auch, dass der Mann nicht ertrunken, sondern vergiftet worden ist.  

    Gleichzeitig verschwindet Pias Schwägerin Marlene. Obwohl Pia befangen scheint, immerhin trifft sie sich mit einem Tatverdächtigen, dessen Mitbewohner mit einer Aconitin-Vergiftung im Krankenhaus gelandet ist, lässt man sie ermitteln. Als dann ihr Halbbruder wegen des dingenden Tatverdachtes in Untersuchungshaft genommen wird, verdichten sich die Hinweise, dass Marlene den toten Segler gut gekannt haben muss und als Mörderin in Betracht kommt. Doch genauso gut könnte auch Marlene ein Mordopfer sein.  

    Die fieberhafte Suche nach Marlene, die ihre kleine Tochter zurückgelassen hat und nie, wie angekündigt, bei ihrer Freundin in Zürich angekommen ist, hält Pia Korritki und ihr Team in Atem.  

    Lange Zeit tappt die Polizei im Dunklen, bis das entscheidende Detail zur Lösung dieses komplexen Falls gefunden wird. 

    Meine Meinung: 

    Dies ist mein erster Fall mit Pia Korritki, den ich noch dazu erstmals als Hörbuch gehört habe. Sprecherin Anne Moll erzählt mit schöner Aussprache, trotzdem ist ein Hörbuch nicht mein bevorzugtes Medium. Ich bleibe beim geschriebenen Wort. 

    Die Autorin entwickelt eine verzwickte Handlung, bei der wenig so ist, wie es scheint. Geschickt lockt Eva Almstädt ihre Leser auf die eine falsche Fährte.

     Ich hatte recht bald eine Idee, was die Ursache für die Verbrechen sein könnte, vor allem weil sich Marlenes Eltern so seltsam benehmen, doch die Hypothese hat sich nur teilweise bewahrheitet. 

    Dass Pia, die hier persönlich involviert ist, weiterermitteln darf, wird dies vermutlich in Wirklichkeit nicht dürfen - Personalmangel hin oder her.  

    Fazit: 

    Ich denke, das wird nicht mein letzter Pia-Korritki-Krimi sein. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

  11. Cover des Buches Ostseetod (ISBN: 9783404173419)
    Eva Almstädt

    Ostseetod

     (78)
    Aktuelle Rezension von: katrin_bohrer

    Für mich einer der eher langweiligen Fälle von Pia Korittki 

  12. Cover des Buches Ostseeangst (ISBN: 9783404178216)
    Eva Almstädt

    Ostseeangst

     (56)
    Aktuelle Rezension von: trollchen

    Ostseeangst

    Herausgeber ist Lübbe; Auflage: 1. Aufl. 2019 (29. März 2019) und hat 416 Seiten.

    Kurzinhalt: Während eines Ausflugs finden Jugendliche eine menschliche Hand. Die Lübecker Mordkommission ermittelt. In der folgenden Nacht verschwindet die Gruppenleiterin aus der Jugendherberge spurlos. Bei der Suche wird in einem nahe gelegenen Stall ein abgetrennter Unterarm gefunden, doch er gehört nicht zu der verbrannten Hand. Zur gleichen Zeit gerät Kommissarin Pia Korittkis Leben nach dem Tod ihres Freundes immer mehr aus den Fugen. Als ein Konflikt mit Kollegen eskaliert, rät Pias Vorgesetzter ihr zu einer Auszeit. Aber dann bergen Taucher in einem See weitere Leichenteile ...

    Meine Meinung: Ich lese ja schon immer de Bücher um die Kommissarin Pia. Und ich weiss, es ist immer ein Garant für tollen Lesegenuss. Und ich finde auch, dass die Autorin nicht nachlässt in ihren Büchern. Sicherlich gleicht sich immer die Art und Weise, aber es ist immer wieder erfrischend. Es war spannend und solide erzählt, auch wenn das Ende hervorsehbar war. Man merkt auch, dass Pia auch private Probleme hat, aber die Trauer um Lars ist nicht so dolle und auch Felix kommt bissel schlechter weg. Aber wie immer ist die Erzählweise gut und man kann sich richtig nach Lübeck hinein versetzen und sich dahin sehnen.

    Mein Fazit: Man kennt ja Pia und ihre Aufklärungen, es war gut, man kommt immer voll auf seine Kosten. Ich vergebe 5 Sterne und warte schon auf den nächsten Fall mit der Kommissarin.

  13. Cover des Buches Grablichter (ISBN: 9783404171736)
    Eva Almstädt

    Grablichter

     (98)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Die Journalistin Lisanne stürzt bei einem Reitausflug mit ihrem Pferd und stirbt. Was auf den ersten Blick wie ein Unfall aussieht, entpuppt sich schon bald als heimtückischer Mord. Etwa zeitgleich wird bei Probebohrungen für die geplante Umgehungsstraße ein Skelett ohne Kopf gefunden. Der Tote scheint schon seit gut 30 Jahren in seinem heimlichen Grab gelegen zu haben. Kommissarin Pia Korittki und ihr Team nehmen die Ermittlungen auf...

    Mein Leseeindruck:

    Auch dieser vierte Band der Reihe konnte mich wieder überzeugen. Ich mag die Kommissarin Pia Korittki sehr gerne, auch wenn sie manchmal etwas spröde zu sein scheint. Sie wirkt authentisch und vielschichtig.

    Die beiden Kriminalfälle - einmal die ermordete Journalistin und dann das Auftauchen des kopflosen Skeletts - fand ich sehr spannend. Der Autorin ist es gut gelungen, diese beiden Fälle parallel aufzuklären bzw. zusammenzuführen.

    Ich mag den Schreib- und Erzählstil von Eva Almstädt sehr gerne und werde auch die weiteren Bände der Reihe noch lesen!  

  14. Cover des Buches Ostseegruft (ISBN: 9783404179671)
    Eva Almstädt

    Ostseegruft

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Wirkommu

    Es fängt vergleichsweise harmlos, wenngleich traurig, an: Eine ehemalige, seinerzeit enge, Freundin stirbt. Es wird ein Unfall "diagnostiziert". Bei der Beerdigung jedoch der Eklat: Ein Fremder behauptet, es sei kein Unfall gewesen, was bei Pia Korittki natürlich sofort auf "fruchtbaren" Boden fällt. Sie sammelt Daten und Fakten, mit denen es ihr gelingt, den Vorgesetzten zu überzeugen, dass der Fall neu aufgerollt wird. An Verdächtigen mangelt es eigentlich nicht, jedoch will es nicht gelingen, jemanden "festzunageln". Bis plötzlich ein Gängesystem aus dem Weltkrieg unter einer Siedlung auftaucht, in dem ein Toter gefunden wird. Und plötzlich bekommt der Fall eine ganz andere Dimension.

    Ein spannungs- und wendungsreich geschriebenes Buch, ein typischer Pia Korittki-Fall. Trotz einiger unlogischer Sprünge bzw. nicht nachvollziehbarer Handlungen einzelner Protagonisten ein lesenswerter Krimi, der sich leicht und locker wegliest und Lesefreude bis zum Schluss garantiert.

  15. Cover des Buches Im Zeichen des Löwen (ISBN: 9783442490035)
    Daniel Wolf

    Im Zeichen des Löwen

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Klusi

    In Daniel Wolfs aktuellem Roman, der in Friesland im 14. Jahrhundert spielt, geht es um zwei verfeindete Familien. Die Blutfehde ist zwischen Wilke Tammen Osinga und Enne Rycken entbrannt, denn alles beginnt damit, dass Wilke eine Nachricht erhält, Enne hätte seinen ältesten Sohn Unicke umgebracht. Wilke Tammens Rache ist furchtbar, und er verpflichtet seine ganze Familie, ihn zu unterstützen, auch seinen Sohn Jann Wilken, den er eigentlich verachtet, weil er als Bastard geboren ist. Und obwohl er kaum ein gutes Wort oder einen Blick für Jann übrig hat, erwartet Wilke, dass auch dieser Sohn ihm in den Kampf folgt. Dabei möchte Jann nichts lieber, als Schiffe konstruieren und bauen. Das ist seine ganze Leidenschaft, und darin ist er richtig gut, nur leider kann er offiziell nie ein Schiffbauer werden, denn als Bastard wird ihm der Zutritt zur Gilde nicht gestattet. Zudem ist er auch noch unglücklich in Jorien verliebt, die Tochter des Schiffbaumeisters Folkmar Peters, bei dem er arbeitet. Auch hier hat er wieder schlechte Karten, denn als Bastard bleibt ihm auch diese Verbindung verwehrt.

    Enne, der Erzfeind der Familie Osinga, ist das Oberhaupt der Familie Hylkena zu Duvelslond. Eigentlich besteht Ennes Familie nur noch aus ihm selbst und seiner Schwester Alke, die eine gefürchtete Alchimistin ist.

    Alle Tragödien, sie sich im Verlauf des 925 Seiten starken Romans ereignen, haben direkt oder indirekt ihren Ursprung in dieser unglücklichen Fehde zwischen den beiden Familien. Was sich alles abspielt, darauf möchte ich gar nicht näher eingehen, um die Spannung nicht zu zerstören. Jann, der wichtigste Charakter im Roman ist ein sympathischer Mann, der sich nicht so leicht unterkriegen lässt, obwohl ihm immer wieder Steine in den Weg gelegt werden. Er baut erfolgreiche Geschäftsbeziehungen nach Lübeck auf und findet dort einflussreiche Freunde. Hier fließt auch ein Teil der Geschichte des damaligen Städtebündnisses, der Hanse, mit ein.

    Auch Bremen spielt eine nicht unwesentliche Rolle im Roman, denn dort lebt Folkmars Schwester, Theda Peters und leitet den Beginenorden Sankt Katharinen. Auch hierzu entstehen im Lauf des Romans einige Verknüpfungen.

    Die Handlung erstreckt sich über 33 Jahre, beginnend im Jahr 1350, bis 1383, wo man im Epilog erfährt, wie es mit den lieb gewonnenen Charakteren weiter geht. Ja, lieb gewonnen habe ich einige Charaktere. Da ist zum einen Jann, der unermüdliche Kämpfer, der stets für Gerechtigkeit einsteht und sich vom Leben nicht unterkriegen lässt. Auch sein Bruder Abbe, Wilkes Drittgeborener, ist ein kluger und sympathischer Mensch, mit dem es aber das Leben auch nicht gut gemeint hat, denn er ist ein Krüppel und hat damit nicht viel mehr Rechte als ein Bastard. Im Verlauf der Geschichte wird immer wieder klar, wie ungerecht (oder auch selbstgerecht) die Menschen damals dachten und handelten. Jemand, der eine angeborene Behinderung aufwies, wurde abfällig betrachtet, und hinter einem körperlichen Gebrechen wurde auch schnell eine geistige Störung vermutet und der Betroffene als dumm und unzurechnungsfähig abgestempelt.

    Alles in allem beweist sich Daniel Wolf hier wieder als grandioser Erzähler mit einem enormen historischen Wissen. Vor allem der Schiffbau der damaligen Zeit wird sehr detailliert dargestellt. Auf der inneren hinteren Buchklappe ist eine Kogge aus dem 14. Jahrhundert abgebildet. Auch gibt es hinten im Buch glücklicherweise ein Glossar der friesischen und maritimen Begriffe, mit denen ich teilweise so meine liebe Not hatte.

    Es waren raue, gefährliche Zeiten, die damals in Friesland herrschten, und die Ereignisse sind auch ungeschönt dargestellt. Gerade das Los der einfachen Bevölkerung wird immer wieder thematisiert. Vor allem das Leben in Warfstede kann man sich bildhaft vorstellen, denn von dem Ort gibt es eine kleine Karte vorne im Buch. Auch ein Personenverzeichnis findet man dort, was auch wichtig ist, denn es sind im Verlauf der Geschichte sehr viele Charaktere eingebunden.

    Mir hat Janns Geschichte gut gefallen, auch wenn mich die vielen Fachbegriffe und Erläuterungen zum Koggenbau ziemlich an meine Grenzen gebracht haben. Das ist auch der Grund, wieso ich ziemlich lange an dem Buch gelesen habe, denn manchmal ging es nur „häppchenweise“ vorwärts, da es doch ein paar Längen in der Geschichte gibt. Auch einige Handlungen der an sich guten Charaktere waren für mich manchmal fragwürdig und irritierend.

    Ich muss gestehen, dass für mich das Buch nicht ganz an die Fleury-Saga heran kommt. Da hinter dem Titel „Im Zeichen des Löwen“ angegeben ist, es würde sich um die Friesen-Saga 1 handeln, gehe ich davon aus, dass es demnächst weitere Bände dazu geben wird. Darauf bin ich auf jeden Fall gespannt.

  16. Cover des Buches Ostseeblut (ISBN: 9783404171750)
    Eva Almstädt

    Ostseeblut

     (85)
    Aktuelle Rezension von: desaluma

    Und erneut packt mich die Autorin ab Seite eins. Bisher habe ich alle fünf vorherigen Teile gelesen und muss sagen, dass dieser hier mit unter der Beste für mich war. Sehr packend und spannend geschrieben. Bis zum Schluss bin ich nicht auf den Täter gekommen und der Epilog ist der Wahnsinn! Besser geht's nicht! Ich freue mich auf die kommenden Fälle von Korittki & Co.

  17. Cover des Buches Ostseerache (ISBN: 9783404176663)
    Eva Almstädt

    Ostseerache

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Anika_Bischoff_Borrmann

    Pias dreizehnter Fall und irgendwie kam ich lange nicht in das Buch. 

    Ich mag Ermittlergeschichten, ich mag die Figuren, dessen Privatleben und deren Gedanken, der Korritki-Reihe.

    Als ich endlich dem Buch inhaltlich folgen konnte (so schwer fiel es mir noch nie bei den Korritki-Büchern), hat mich die Autorin schon leicht schockiert, als sie den Verlobten der Protagonistin (der bis dato immerhin in drei, vier Bücher oder mehr auftauchte ) sterben ließ. Ich muss schon sagen, DAS hatte ich nicht erwartet. 

    Ich mag es, wenn der alte Kollege von damals auftaucht, doch leider tauchte er nur kurz auf (die Story rund um den Gefängnisbesuch) und verschwand sogleich wieder. Und wie geht es mit dem Gefängnisbesuch weiter?

    Die Krimigeschichte an sich ist super. Doch was mich persönlich immer ein wenig stört (ein wenig, ich lese die Reihe trotzdem begeistert weiter), ist dieses abrupte Ende, wo ich mit Fragezeichen im Kopf zurückbleibe. 

    Immer ist die Geschichte einfach so vorbei. Mir ist schon klar, dass es eine Reihe ist und man ja dran bleiben soll, aber ich würde mir schon öfter ein "etwas sauberes Ende" wünschen, wo ich nicht verloren zurückbleibe. Ein Buch ist für mich keine TV-Serie, wo ich mit Cliffhanger  zurückgelassen werde. Und nicht mal im TV mag ich das besonders gern.

    Aber das ist nur meine persönliche Meinung, andere Leser finden sicherlich genau das spannend.

    Ich lese weiter.



  18. Cover des Buches Die Arznei der Könige (ISBN: 9783404176465)
    Sabine Weiß

    Die Arznei der Könige

     (30)
    Aktuelle Rezension von: nirak03

    Jakoba hat sich in ihrem Leben eingerichtet, endlich hat sie in einem Kloster Frieden gefunden. Sie darf als Krankenpflegerin arbeiten und lernen. Doch dann zwingt ihr Bruder sie dazu, das Kloster zu verlassen und eine neue Ehe einzugehen. Ihr Ehemann stellt sich sehr schnell als brutaler Schläger heraus. An seiner Seite wird Jakoba kein gutes Leben führen können. Es kommt zum Schlimmsten und die junge Frau ergreift die Flucht. Allein auf sich gestellt begibt sie sich auf eine gefährliche Reise ohne Ziel. Sie trifft auf unerwartete Hilfe in Form eines Mannes und seiner Frau. Arnold ist Theriak-Krämer und seine Frau Mona unterstützt ihn. Jakoba kann die Zwei davon überzeugen, sie mitzunehmen und ihr die Kunst des Heilens und das Geheimnis des Theriaks anzuvertrauen. Ihr Weg führt sie bis nach Paris, zu noch größeren Geheimnissen und an den Königshof.


    Jakoba, die Heilerin, hat tatsächlich gelebt, und zwar im 14. Jahrhundert. Auch wenn es nicht viel über diese Frau an Material zum Nachlesen gibt, war sie trotzdem weit ihrer Zeit voraus. Die Autorin Sabine Weiß hat diese historische Figur als Vorbild für ihre Jakoba verwendet. Geschickt erzählt die Autorin aus dem Leben der Frau und wie sich ihr Weg gestaltet haben könnte. Allerdings lässt Sabine Weiß Jakoba ihren Weg von Lüneburg aus antreten, das historische Vorbild stammte vermutlich aber aus Florenz (laut Wikipedia).


    Auch wenn der Lebensweg, der hier beschrieben wurde, nicht unbedingt historisch korrekt war, hat mich die Geschichte trotzdem gut unterhalten. Die Autorin versteht es, eine gute Geschichte zu erzählen. Jakoba hat großes Interesse an der Heilkunst und an der Herstellung des berühmten Theriaks. Ihr Wille zu lernen, wird geschickt mit der Geschichte ihrer Flucht und ihrem Leben verwoben.


    Das Schicksal dieser jungen Frau hat dann auch einiges zu bieten. Mir hat sie als Charakter gut gefallen. Sie hat immer versucht, nicht aufzugeben und ihre Ziele verfolgt. Auch wenn ihr Handeln so manches Mal etwas in den Hintergrund gerutscht ist, weil andere Charaktere der Geschichte mehr Raum gebraucht haben, blieb sie doch immer präsent.


    Vor allem Arnold und seine Frau Mona nehmen einen guten Teil der Handlung ein. Mir hat dieser geheimnisvolle Krämer gut gefallen und ich hätte tatsächlich gern noch mehr von ihm und seinen geheimen Unternehmungen gelesen. Auch seine Frau fand ich gut gezeichnet. Es gab noch einige Protagonisten mehr, die mir gut gefallen haben und die diese Geschichte zu einer guten Geschichte gemacht haben.


    Der leichte Erzählstil von Sabine Weiß trägt mit dazu bei, dass das Buch sich quasi von allein liest. Dabei verknüpft die Autorin geschickt historisches Hintergrundwissen mit ihrer fiktiven Geschichte. Ein Personenregister zu Beginn sorgt für den Überblick über die Protagonisten und ein Nachwort zum Schluss klärt Fiktion und Wahrheit.


    Fazit:


    „Die Arznei der Könige“ ist ein unterhaltsamer, fiktiver historischer Roman über das Leben im 14. Jahrhundert. Der Kampf um ein eigenständiges Leben, gerade für eine Frau wird anschaulich geschildert. Die Liebesgeschichte ist nicht zu vordergründig und doch immer gegenwärtig. Mir hat die Mischung gut gefallen. Ich hatte schöne Lesestunden.

  19. Cover des Buches Die Perlenfischerin (ISBN: 9783404177752)
    Sabine Weiß

    Die Perlenfischerin

     (28)
    Aktuelle Rezension von: DANTE
    Nach dem Einfall Heinrich der Löwes in die Hansestadt Bardowick ist diese fast gänzlich zerstört. Während des Überfalls wird die sechsjährige Ida wird vom Rest ihrer Familie getrennt. Gerold und sein Sohn Bendix suchen verzweifelt nach Ida, doch die Suche scheint aussichtslos und die Zeit drängt, denn seine Frau Magda wurde während des Angriffs schwer verletzt. Schweren Herzens verlässt die Familie die Stadt und zieht mit Heinrichs Gefolge Richtung Lübeck.
    Ida, die das Unglück wieder aller Erwartungen überlebt hat flieht in die Wälder. Glücklicherweise trifft sie schon bald auf die Einsiedlerin Neslin, die sich ihrer annimmt. Fortan lebt die Familie in getrennten Welten, Gerold versucht in Lübeck alles um Fuß zu fassen während Ida an Neslins Seite heranwächst und die Kunst des Perlenfischens erlernt. Erst einige Jahre später erfährt Ida von ihrer eigentlichen Herkunft und macht sich gemeinsam mit ihrer Jugendliebe Esko auf die Suche nach ihrer Familie.....

    Die Geschichte fängt den Leser bereits auf den ersten Seiten ein. Dank der angenehm leise Erzählweise und der anschaulichen Beschreibungen der Gegebenheiten fliegen die Seiten nur so dahin während man Ida gespannt auf ihrem Lebensweg begleitet. Ein wirklich toller und auch lehrreicher Roman der uneingeschränkt zu empfehlen ist!
  20. Cover des Buches Düsterbruch (ISBN: 9783404171767)
    Eva Almstädt

    Düsterbruch

     (77)
    Aktuelle Rezension von: countrywoman

    Zwei Tage habe ich für das Buch gebraucht. Der Schreibstil wie gewohnt gut und flüssig lesbar. Der Fall interessant und spannend. Und auch das Privatleben von Pia Korittki wurde gut eingebunden. Das Zusammenspiel mit den Kollegen. Es hat für mich alles gepasst.

  21. Cover des Buches Buddenbrooks (ISBN: 9783596521487)
    Thomas Mann

    Buddenbrooks

     (2.359)
    Aktuelle Rezension von: AnnikaKemmeter

    Ein großes Stück Weltliteratur. Die Erzählweise ist erstklassig. Die Charaktere nur im Außenblick stereotyp, entfalten ihre Facetten, sobald sich der Autor ihnen zuwendet. Leider hat es auch seine Längen, vielleicht besonders für den heutigen Leser. Aber die Botschaft kommt auf leisen Sohlen und unaufdringlich erst ganz am Ende. Warum geht diese Familie unter? Für mich führt der falschverstandene Stolz und der selbsterzeugte Druck zu den entscheidenden Fehlentscheidungen.

  22. Cover des Buches Hansetochter (ISBN: 9783404168873)
    Sabine Weiß

    Hansetochter

     (55)
    Aktuelle Rezension von: elfriede4

    Sehr anschauliche Erzählung, das historische Umfeld wird ohne große Längen dargestellt und zieht mich schnell in seinen Bann.
    Im 14. Jahrhundert festigte sich die führende Rolle Lübecks innerhalb der Hanse. Viele Kaufleute hatten jedoch in der Schlacht von Visby 1361, in der der dänischen König die Stadt eroberte, viel verloren und versuchten nun, Einfluss auf die Politik zu nehmen. Auch untereinander gab es Rivalitäten zwischen den Hansestädten und Fremde wie Adrian aus Brügge hatten es schwer, in solch eingeschworene Seilschaften, wie die der Lübecker Rats- und Kaufherrenschaft einzudringen, sei es durch Heirat oder Geschäfte.
    Vor diesem gut recherchierten und lebendig dargestellten historischen Hintergrund spielt das spannende, intriegenreiche Familiendrama der Kaufmannsfamilie Vresdorp.
    Die Hauptgestalt, Henrike Vresdorp, ist mir auf Anhieb sympathisch. Noch nicht volljährig, zudem weiblich, fehlt ihr zwar Erfahrung und Menschenkenntnis, nicht aber Mut, Intelligenz und Willenskraft, um allen Anfeindungen zu begegnen und ihre Interessen und Rechte als Tochter des plötzlich verstorbenen Kaufmannes Konrad Vrestorp gegenüber ihren habgierigen und betrügerischen Verwandten zu verteidigen.
    Weil sie sich auch für ihren jüngeren Bruder Simon und ihre Tante Asta einsetzt, gerät sie einmal mehr in große Bedrängnis und man muss mitfiebern, wie sie aus den fast aussichtslosen Situationen herauskommt. Doch es wäre kein Roman, wenn nicht immer wieder ein glücklicher Zufall oder ein Helfer in der Not auftauchen würde. Das ist jedoch sprachlich und dramaturgisch so gut gelungen, dass es nie ins Kitschige abgleitet.
    Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen. Schon damals konnten beherzte Frauen mit Mut und Geschick viel erreichen, wenn auch mit ungleich mehr Schwierigkeiten und Widerständen, als wir es uns heute vorstellen können. Das hat mich sehr beeindruckt.

  23. Cover des Buches Tödliche Mitgift (ISBN: 9783404171743)
    Eva Almstädt

    Tödliche Mitgift

     (74)
    Aktuelle Rezension von: desaluma

     Erneut bin ich, von Seite 1, von Pia Korittki's fünften Fall gefesselt gewesen. Immer wieder neue Geschichten und dennoch alte "Gesichter" sind wieder dabei. Das Ende ist äußerst spannend, so dass ich mich in diesem Fall, gleich auf den sechsten Band stürzen werde.

  24. Cover des Buches Blumenkinder (ISBN: 9783442714490)
    Meike Dannenberg

    Blumenkinder

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Larryli80
    Ich habe beim Gewinnspiel den 2. Band "Gefährdet" gewonnen.
    Da ich ungerne mit in einer Serie einsteige habe ich mir "Blumenkinder" gekauft und auch gelesen.

    Die Hauptcharatere sind die BKA-Sonderermittlerin Nora Klerner und der Fallanalytiker Johan Helma, die zur Unterstützung nach Lüneburg gerufen werden. Dort sollen sie einen Mord aufklären. 
    Während des Lesens nimmt man Teil an den Gedanken von Nora und Johan. Jeder hat sein Päckchen zu tragen. Durch ihre Position sind sie meist immer Aussenseiter bei solchen Ermittlungen, zumal Nora auch ihre eigene Art und Weise hat, Fälle zu lösen. Dies bringt sie oft in Gefahr. Sie macht einen interessanten, aber gefährlichen Ausflug in die Welt der Blumenkinder und schafft es so die Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Taten zu knüpfen. Dies hilft ihnen nicht nur den Mord an dem, vor vier Wochen, getöteten Mädchen zu lösen.

    Am Anfang liest sich das Buch, durch die Prologe, sehr zäh und es kommen nur kleine Spannungsspitzen vor. Doch gegen Ende wird es spannend.

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