Bücher mit dem Tag "lügen"
1.145 Bücher
- Cassandra Clare
City of Bones
(7.837)Aktuelle Rezension von: i1arieIch muss gestehen, dass ich City of Bones vor ein pasr Jahren schon einmal gelesen hatte aber nie weitergelesen habe. Insofern wollte ich die Reihe noch einmal als Bücherbüchsen Edition lesen.
Ich bin großer Fan von Welten, die sowohl Magie als auch echte Bestandteile aufweisen. Daher gefällt mir der Aufbau der Welt sehr. Auch die Shadowhunter, Hexenmeister und anderen Magiewesen.
Da ich großer Fan der Netflix Verfilmung bin, habe ich natürlich immer wieder mit der Serie verglichen. Die Umsetzung ist wirklich sehr gut. Ich mag die Personen in den Büchern sehr. Besonders die Charakterlichen Merkmale. Wobei alle noch sehr jung sind, Teenager im Endeffekt.
Es bleibt abzuwarten wo die Reise der Chroniken der Unterwelt weitergeht aber ich bin auf jeden Fall sehr neugierig. Ab und Zu fand ich die Handlungen im Buch etwas zu schnell und es passiert zu viel hintereinander aber ich denke, dass so auch keine Tiefen entstanden sind.
Optisch hat das Buch Clary auf dem Cover und einen schwarz weissen Farbschnitt von New York. Hier handelt es sich um die Ausgabe der Bücherbüchse.
- Sarah J. Maas
Das Reich der sieben Höfe − Sterne und Schwerter
(2.156)Aktuelle Rezension von: Gwen21Darum geht’s:
Feyre kehrt an den Frühlingshof zurück, um als Spionin Informationen zu sammeln und den drohenden Krieg zwischen den Höfen aufzuhalten. Während sie Intrigen spinnt und Allianzen geschmiedet werden, wächst die Gefahr durch Hybern stetig. Politische Machtspiele, magische Konflikte und persönliche Entscheidungen führen schließlich zu einem offenen Krieg, der das Schicksal von Prythian nachhaltig verändert.
Fazit:
Das Reich der sieben Höfe – Sterne und Schwerter bietet ein opulentes Fantasy-Erlebnis, verliert sich aber zu oft in emotionalen Ausschweifungen und langsamer Entwicklung. Wer Romantik, innere Monologe und ausführliche Charakterreflexionen schätzt, wird hier gut bedient; Leser, die lieber ein strafferes, actiongetriebenes Fantasy-Abenteuer wollen, könnten enttäuscht sein.
- George Orwell
1984
(4.300)Aktuelle Rezension von: buch_leselustHier frage ich mich tatsächlich, warum ich dieses Buch erst jetzt gelesen habe. Es ist erschreckend aktuell, obwohl es 1946 geschrieben wurde !!
Die bedrückende und kontrollierende Gesellschaft wird so realistisch dargestellt, dass es mir zwischendurch auch etwas Angst gemacht hat. Es waren zwischendurch auch so viele gesellschaftliche Idee und auch Logiken beschrieben, die in sich Sinn gemacht haben und das System erklärt haben, dass ich kurz überlegen musste, ob es real ist oder Fiktion. Wow, einfach wow.
Hatte auch wirklich nicht im Kopf, dass es da eine Frau in Buch gibt und werde jetzt auch das Bich Julia 1984 lesen um diese Sicht noch etwas näher zu beleuchten.
Der innere Kampf um die eigenen Gedanken war wirklich beeindruckend geschrieben.
- Mona Kasten
Save Me: Special Edition
(3.570)Aktuelle Rezension von: Simba99Alle Charaktere gefallen mir sehr gut und vor allem verhalten sie sich nachvollziehbar! Endlich mal ein Buch bei dem ich nicht die Protagonistin am liebsten schütteln und ihr sagen wollen würde: Sei doch bitte nicht so hohl!
Ich bin echt gespannt wie es weier geht...
Leider steht Teil 2 noch nicht in meinem Regal, sonst wäre es meine nächste Lektüre! - Victoria Aveyard
Die rote Königin
(2.772)Aktuelle Rezension von: AleydaDas Werk „Die rote Königin“ von Victoria Aveyard hatte für mich insgesamt einen netten Unterhaltungswert. Die Story ist gut durchdacht, allerdings fehlte es den Figuren meiner Meinung nach etwas an Tiefgang. Auch der Plot-Twist war für mich teilweise vorhersehbar – nicht unbedingt in seiner genauen Ausführung, aber die Richtung ließ sich schon erahnen.
Was mir außerdem gefehlt hat, war der Funke zwischen den Protagonisten. Für mich wirkte das Ganze ein bisschen wie die Light-Version einer Carbonara – nicht schlecht, aber wenn man einmal das „Original“ hatte, fällt es schwer, sich damit zufriedenzugeben 😅
Positiv hervorheben möchte ich, dass die Geschichte ohne viel „Spice“ auskommt und der Schreibstil insgesamt angenehm und spannend ist.Insgesamt vergebe ich drei von fünf Sternen. ⭐️⭐️⭐️
- Dan Brown
Inferno - Filmbuchausgabe
(1.532)Aktuelle Rezension von: LuliaIm Mittelpunkt der Handlung steht erneut der Symbolologe Robert Langdon, der mit einer Schusswunde am Kopf in einem florenzer Krankenhaus aufwacht, ohne jede Erinnerung an die letzten 36 Stunden. Bei einer rasanten Hetzjagd versucht er zusammen mit Ärztin Dr. Sienna Brooks die Rätsel des genialen aber radikalen Wissenschaftlers Bertrand Zobrist zu entschlüsseln, die Langdon von Florenz über Venedig bis nach Istanbul führen. Die detailreiche Handlung ist sehr atmosphärisch und als Leser hat man das Gefühl als wäre man an den Orten live dabei.
Bei den Protagonisten steht der clevere und analytische Robert Langdron erneut im Mittelpunkt der Geschichte, der mit Ruhe, Logik und einem Faible für Symbolik die Handlung vorranging vorantreibt. Relevante Nebenprotagonisten, wie z.B. Sienna oder Betrand bereichern die Handlung und sorgen für ein ausgewogenes Facettenreichtum.
Wer temporeiche Thriller mit Fokus auf Kunstgeschichte, Symbolik und historische Geheimnisse mag, wird hier fündig.
Der Schreibstil ist bildhaft, rasant und voller interessanter kunsthistorischer Detailinformationen.
Insgesamt kann ich das Buch sehr empfehlen. Nach Illuminati ist dies mein Lieblingsband. - Suzanne Collins
Die Tribute von Panem 2. Gefährliche Liebe
(9.055)Aktuelle Rezension von: Vivien_tsPeeta und Katniss müssen versuchen ihre Beziehung, so gut es geht, aufrechtzuerhalten, damit das Kapitol keinen Verdacht wittert. Doch schon bald wird klar, dass noch viel größere Herausforderungen auf die beiden zukommen.
Auch der zweite Teil der Reihe war absolut gelungen. Zwar habe ich irgendwie schon erwartet, was bei den nächsten Hungerspielen passiert, aber das hat mich noch lange nicht am Lesen gehindert.
Ich liebe Peeta wirklich. Ich bin schon seit Anfang a Team Peeta und nicht Team Gale, selbst wenn Gale nichts Böses getan hat. Ich kann einfach nicht verstehen, in welche Richtung Katniss Gefühle tendieren.
Am Ende gab es noch einen unerwarteten Plottwist, mit dem ich nicht wirklich gerechnet habe, den ich aber ehrlicherweise auch nicht ganz verstanden habe. Falls also irgendwer mir erklären könnte, was die letzten 10 Seiten für eine Bedeutung hatten, wäre das super.
Ich kann auf jeden Fall kaum erwarten, wie der dritte und letzte Band dieser Reihe sein wird und was darin auf mich wartet. Ich habe Angst. - Cassandra Clare
City of Ashes
(4.931)Aktuelle Rezension von: i1arieIch muss gesehen, dass ich mich ein bisschen durch das Buch gequält habe. Es war mir an einigen Stellen zu hektisch und auch zu kindisch. Die Handlung verläuft immer sehr sehr schnell. Klassische Problematik hier auch, würde die Charaktere miteinander reden, gäbe es weniger Probleme.
Aber nochmal geordnet, die Story von Band 2 knüpft direkt an Band 1 an. Wir haben noch alle Charaktere aus Band 1 dabei mit Clary, Jace, Simon, Alec, Magnus, Izzy & Luke. Ich liebe die Dynamik der Freunde untereinander aber man merkt hier einfach, dass es sich um ein Jugendbuch handelt.
Ich habe einige Unterschiede zur Netflix Verfilmung festgestellt aber der größte ist die zeitliche Abfolge. Dinge passieren in anderen Abfolgen und viel schneller und hektischer.
Mich stört es wie hier eine Handlung auf die nächste folgt und es dann sehr kurz nur angerissen wird. Ich hätte lieber etwas mehr Inhalt und weniger Hektik. Es ist dennoch ein sehr gutes Buch aber mit einigen Ups und Downs.
Optisch hat mein Exemplar der Bücherbüchsen Farbschnitt mit dem schwarz weiß Bild.
- Walter Moers
Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär
(2.273)Aktuelle Rezension von: Primrose24Ein Blaubär hat 27 Leben und 13 ½ davon werden in diesem Buch behandelt. Von seinen Anfängen als kleiner Bär in einer Nussschale, über die Finsterberge, den großen Wald bis nach Atlantis, das ereignisreiche Leben des Blaubär kennt keine Grenzen. So erzählt Walter Moers in seinem ersten Zamonienroman über das bewegte Leben einer seiner bekanntesten Figuren, welches gleichzeitig die Grundlage für viele weitere Werke gelegt hat.
„Die 13 ½ Leben des Käpt`n Blaubär“ ist nicht das erste Buch, welches ich aus Walter Moers Feder gelesen habe. Leider hatte ich tatsächlich so meine Schwierigkeiten mit der Geschichte. Aus anderen Werken ist mir der Schreibstil des Autors natürlich gut bekannt, sodass mir die vielen Aufzählungen im Text natürlich nicht neu waren. Dennoch hat mich der Enzyklopädie ähnliche Schreibstil dieses Mal wirklich verzweifeln lassen. Man lernt natürlich eine Menge über Zamonien und ihre Bewohner, doch dadurch war mir die Handlung viel zu zäh, um mich wirklich fesseln zu können. Auf seinen Reisen trifft Blaubär viele originelle Charaktere, die ich bereits aus anderen Geschichten des Autors kannte und auf die ich mich noch freuen kann.
Insgesamt ein solides Werk, das eine gute Grundlage für die weiteren Bücher dieser Welt geschaffen hat. Doch mein liebstes Buch des Autors wird es leider nicht werden.
- Mary E. Pearson
Der Kuss der Lüge
(1.563)Aktuelle Rezension von: Melone77Kuss der Lüge hat mich sofort gepackt, weil die Geschichte mit einer starken, verletzlichen und gleichzeitig starrköpfigen Protagonistin beginnt, die vor ihrem Schicksal flieht – und damit eine Kette von Ereignissen auslöst, die sie selbst kaum begreifen kann. Kurz gesagt: Ein Mädchen läuft vor einer arrangierten Ehe davon, zwei Männer folgen ihr – und niemand ist, wer er zu sein scheint. Genau dieses Spiel mit Identitäten macht den Einstieg so spannend.
Was mir besonders gefallen hat, war das Gefühl, das das Buch auslöst. Die Handlung ist nicht nur spannend, sondern auch emotional dicht. Ich mochte, wie sehr man miträtselt, wer der Prinz und wer der Attentäter ist, und wie man sich dabei selbst immer wieder täuscht. Das Love Triangle funktioniert hier richtig gut, weil beide Männer etwas Echtes in der Protagonistin – und in mir als Leserin – berühren. Ich habe mich mehr als einmal dabei ertappt, wie ich ihr innerlich zugerufen habe, sie solle endlich die richtige Entscheidung treffen.
Die Charaktere sind vielschichtig, und ihre Motive wirken nachvollziehbar. Besonders schön fand ich, dass niemand eindimensional ist: Jeder trägt seine eigene Wahrheit, seine eigenen Wunden und Geheimnisse mit sich herum. Das macht die Geschichte lebendig und glaubwürdig.
Gelernt habe ich vor allem, wie sehr Mut und Wahrheit zusammenhängen – und dass Weglaufen manchmal nur der erste Schritt ist, um herauszufinden, wer man wirklich sein möchte.
Empfehlen würde ich das Buch allen, die Fantasy mit Herz, starken Figuren, Spannung und einem emotionalen Love Triangle lieben. Besonders Leserinnen und Leser von Young Adult-Fantasy werden hier voll auf ihre Kosten kommen.
- Mona Kasten
Save Us: Special Edition
(2.082)Aktuelle Rezension von: Katharina_Dick94Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Die Geschichte wurde nie langweilig (wobei ich das von allen 3 Teilen behaupten kann.) Die Protagonisten wurden sehr gut beschrieben und man konnte sich sehr gut in die Charaktere hineinversetzten. Oft war es zum Haare raufen, man dachte alles wird gut, dann kam wieder ein riesen Dämpfer. Echt toll geschrieben. Mir hat es viele Spaß gemacht diese Bücher zu lesen.
- Jojo Moyes
Eine Handvoll Worte
(1.860)Aktuelle Rezension von: Silla_GuEine berührende Liebesgeschichte, die sich über Jahrzehnte erstreckt. Wir begleiten in der Vergangenheit Anthony und Jenny und in der Gegenwart (2003) begleiten wir Ellie, die durch einen Zufall alte Dokumente im Archiv der Zeitung findet, für die sie arbeitet. Es sind berührende Liebesbriefe und Ellie setzt es sich zum Ziel, die Personen dahinter aufzuspüren und herauszufinden, was aus dieser Liebesgeschichte geworden ist. Zudem begleiten wir auch Ellie in ihrem Liebesleben, das tatsächlich ziemlich chaotisch ist. Ellie steckt seit mindestens einem Jahr in einer Affäre mit einem verheirateten Mann, aus der sie sich nur schwer lösen kann.
Mich hat vor allem die Geschichte von Anthony und Jenny sehr berührt. Zwischenzeitlich hat es sich zwar etwas gezogen, es hat sich aber trotzdem gelohnt dranzubleiben, da es vor allem am Ende echt tragisch aber auch super spannend wurde. Ich habe so mitgelitten und mitgefiebert und hab hier und da auch ein paar Tränchen vergossen. Zu Ellie konnte ich leider keine so richtige Verbindung aufbauen, sie hat zum Ende hin noch eine gute Entwicklung durchgemacht, was mich ihr näher gebracht hat aber bis dahin fand ich sie ziemlich anstrengend 😅 Zudem brauchte ich etwas, um in die Zeitsprünge reinzukommen, ein paar Hinweise hier und da hätten bestimmt geholfen. Zudem befindet sich vor jedem Kapitel ein realer Brief, ich habe wirklich lange gebraucht, um zu checken, dass es sich hierbei nicht um Briefe handelt, die zur Geschichte gehören 😂 Das wird im Nachwort sogar erwähnt und erläutert, evtl. wäre das als Vorwort besser gewesen.
Trotz allem hat mir die Geschichte insgesamt sehr gut gefallen, wenn man Fan von Jojo Moyes und ihres Schreibstils ist, macht man hiermit auf jeden Fall nichts falsch 😊
- Jay Asher
Tote Mädchen lügen nicht
(5.013)Aktuelle Rezension von: Julia92Inhalt: Als Clay aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf „Play“ – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. 13 Gründe haben zu ihrem Selbstmord geführt. 13 Personen hatten ihren Anteil daran. Clay ist einer davon …
Meinung: Es fällt mir nicht leicht, eine Bewertung zu diesem Buch abzugeben, da es sich um ein hochsensibles Thema handelt und Suizid nie die Lösung sein sollte. Hannah Baker ist eine Jugendliche, die sehr mit sich selbst zu kämpfen hat und am Ende nur noch diese Option sieht. Mit der gesamten Story hatte ich so meine Probleme.
Der Schreibstil ist weder anspruchsvoll noch besitzt er Wiedererkennungswert. Vermutlich ist das gewollt, um die Jugendlichen möglichst wahrheitsgetreu darzustellen. Erzählt wird das Buch aus zwei Perspektiven – Hannah und Clay – in der ersten Person.
Mit Hannah hatte ich so meine Probleme. Sie kam mir sehr unnahbar vor, ich fand keinen Draht, konnte nicht mal Mitgefühl entwickeln. Ihre Persönlichkeit war einfach nicht tiefgründig genug. Relativ kühl und beinahe herablassend zählt sie die Dinge auf, die andere Schüler ihr angetan haben und stellt Leute an den Pranger, die teilweise nicht mal vorsätzlich gehandelt haben. Das machte sie für mich sehr unsympathisch.
Jeder Mensch reagiert anders auf sein Umfeld und es gibt leider zu viele Opfer von Mobbingattacken und Schlimmerem. In Hannahs Fall einen Klaps auf den Po zu bekommen oder als „Mitfahrgelegenheit“ betitelt zu werden, spiegelt nicht mal ansatzweise die wahren Probleme der Gesellschaft wider. Das Buch sollte vermutlich Augen öffnen. Doch ich bin hier zwiegespalten. Die Message sollte doch sein, Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen und darüber nachzudenken, wozu Mobbing führen kann. Doch Hannah macht es ihren Mitmenschen nicht leicht. Sie stößt sie von sich weg, wird Zeugin einer Vergewaltigung und sieht dennoch sich selbst als Opfer. Sie verlangt permanent von allen anderen, sich in sie hineinzuversetzen, ist aber nicht eine Sekunde bereit, dasselbe zu tun.
Als sie am Ende auch noch den Vertrauenslehrer die Mitschuld an ihrem Selbstmord gibt, konnte ich beim Lesen nur noch den Kopf schütteln. Sie ist verzweifelt. Sie will Hilfe. Das behauptet sie zumindest. Doch sie lässt sich nicht helfen und läuft stattdessen davon. Ihr Lehrer bittet sie mehrere Male, zu bleiben, doch sie ignoriert dies. Ihm dann noch vorzuwerfen, nicht hartnäckig genug gewesen zu sein, ist nicht fair von ihr.
Hier war mir einfach die komplette Handlung zu gestellt. Der Autor reihte ein Ereignis um das andere und zeichnete Hannahs Persönlichkeit sehr übertrieben – meiner Meinung nach.
Das Buch war flüssig zu lesen. Immer wieder hoffte ich auf den Punkt, der das Fass zum Überlaufen brachte. Doch er kam nicht. Psychologische Hilfe wäre hier für die Protagonistin wertvoll gewesen. Stattdessen anderen die Schuld an allem zu geben, ist keine gute Message. Schade fand ich auch, dass nicht auf die Gefühlswelt der Mitschüler und der Lehrer eingegangen worden ist. Mich hätte sehr interessiert, wie sie mit dem Verlust umgehen. Auch Hannahs Eltern kommen nicht zu Wort. Die gesamte Story bezieht sich rein auf Hannahs Erlebnisse in ihrer Bubble. Das war mir etwas zu einseitig. Es fehlte an Abwechslung, an „Leben“. Clay war mir leider auch nicht sonderlich sympathisch.
Ich vergebe 2 von 5 Sternen, da das Buch ein wichtiges Thema anspricht, jedoch in der Umsetzung meiner Meinung nach nicht gelungen ist.
- Cassandra Clare
Clockwork Angel
(2.094)Aktuelle Rezension von: i1arieDa ich mich gerade mittten im Schattenjäger Universum befinde, musste ich auch die Clockwork Reihe von Cassandra Clare lesen. Ich war positiv überrascht.
Ich muss sagen, dass ich anfangs skeptisch war, da mich die Bücher von ihr bisher nicht umgehauen haben und dieses hier im viktorianischen Zeitalter spielt. Daher war ich nicht überzeugt, ob ich es mögen würde.
Dennoch wurde ich eines besseren belehrt, die Story war sehr spannend und auch abwechslungsreich. Es war sehr schön zu lesen, besonders da es einige bekannte Gesichter gibt und es schön war von denen zu lesen. Es war erfrischend etwas mit Hintergrundwissen zu einigen Charakteren zu erhalten. Auch waren einige Vorfahren der Saga Teil von Band 1.
Ich bin auf jeden Fall neugierig, wie es weitergeht. Mir gefällt diese Reihe bisher besser als die Schattenjägerbücher aber es bleibt natürlich abzuwarten.
Optisch habe ich hier die Bücherbüchsen Ausgabe mit dem Farbschnitt des Clockwork Angels was sehr gut zum thematischen Inhalt und Cover passt.
- J. S. Wonda
Very Bad Kings
(770)Aktuelle Rezension von: Storysammlerin,,Very Bad Kings" von J. S. Wonda hatte für mich einen etwas holprigen Start. Gerade in der ersten Hälfte fiel es mir schwer, richtig in die Geschichte hineinzufinden und eine Verbindung zu den Charakteren und der Handlung aufzubauen.
Ab der zweiten Hälfte wurde das Buch für mich jedoch deutlich besser. Die Geschichte nahm an Fahrt auf, die Ereignisse wurden spannender und ich kam viel schneller durch die Seiten. Ab diesem Punkt hat mich das Buch deutlich mehr gepackt und ich wollte wissen, wie es weitergeht.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen, wodurch sich das Tempo in der zweiten Hälfte noch einmal deutlich gesteigert hat.
Insgesamt war es für mich ein guter Auftakt, auch wenn der Einstieg etwas Zeit gebraucht hat. Vor allem die zweite Hälfte konnte mich überzeugen und neugierig auf die Fortsetzung machen.
- Kiera Cass
Selection – Die Elite
(4.663)Aktuelle Rezension von: Ezmia130Die Rebellen, ihre Gefühle, die anderen Kandidatinnen, gegen was muss America noch kämpfen?
Der 2. Band der erfolgreichen Selection Reihe von Kiera Cass, es hat sich sehr gelohnt zu lesen und ich freue mich schon auf Band 3.
Ich hatte die ganze Zeit so ein bestimmtes Bild von Maxton, aber er ist doch ganz anders, sympathischer als ich ihn mir vorgestellt habe.
Gruselig, was mit Marlee passiert ist! Ich mag sie so gerne.
Und ich will nicht das Maxton Kriss oder Celeste heiratet! Aber America hat ja ihre wunderbaren Zofen und die Italienerinnen...
LG Ezmia130, viel Spaß beim lesen
- Kerstin Gier
Saphirblau
(7.252)Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJaneNach dem 1. Band musste ich gleich den zweiten weiterlesen! Das sagt schon einiges über die Bücher aus, finde ich.
Meistens sind zweite Bände die schwächsten einer Trilogie, weil es in ihnen viel um den Aufbau des Finales geht - für mich traf das auf diesen tatsächlich aber nicht zu. Es blieb durchweg spannend, immer wieder passierte etwas und die neuen Charaktere waren Zucker (außer der Tanzlehrer).
Hier wurden die Verstrickungen durch die Zeitreisen größer und warfen Fragen um Fragen auf, die mich durchweg an den Seiten haben kleben lassen. Und es blieb, obwohl ich die Geschichte ja schon kannte, für mich trotzdem weiterhin schwer vorhersehbar, was wie und womit in der Gegenwart zusammenhängt.
Die Liebe und der damit einhergehende Liebeskummer nimmt in diesem Band einen deutlich höheren Stellenwert ein, als noch im vorherigen Band, aber für mich persönlich war es nicht zu viel und sehr angenehm eingearbeitet.
Noch einmal der Hinweis, dass ich die alte Ausgabe gelesen habe. Das muss hierbei erwähnt werden, da ich gehört habe, dass es in der neuen Auflage einige Änderungen gegeben haben soll.
Auch dieser Band hat mich auf jeden Fall gefesselt und ich freue mich schon darauf, gleich zum Finale zu greifen!
- Kerstin Gier
Silber - Das zweite Buch der Träume
(4.661)Aktuelle Rezension von: T_B_Dieses Buch ist ein Muss für jeden. Der Schreibstil ist getrieben von Humor, die Wendungen kommen alle komplett unerwartet und die Charaktere sind extrem vielschichtig. Die Handlung dieses zweiten Bandes hat mir gut gefallen, sowohl der Krieg der Protagonistin und ihrer Schwester gegen das Bocker, die Mutter ihres Patchwork Vaters, die Spannung um Mias Schlafwandeln als auch das Finale, das irgendwo zwischen Traum und Wirklichkeit spielt. Eine schöne Idee um ebendiese Handlung voranzutreiben finde ich auch die Blogbeiträge die über das Buch verteilt immer wieder zwischen den Seiten zu finden sind Und wie auch schon beim letzten Band baut das Nachwort nochmal Spannung auf. Auch dieses Buch ist vom zweiter Band Syndrom betroffen, es ist wirklich auffällig wie oft in zweiten Bänden ein neues, meist nerviges Familienmitglied auftaucht, in diesem Buch das Bocker. Ebenfalls ein guter Handlungsstrang dieses Buches finde ich ist Henrys familiäre Situation, zu der vor allem zum Ende hin immer mehr durchsickert und damit Livs und Henris Beziehung auf eine harte Probe stellt. Insgesamt ist das Buch also wirklich gelungen
- Stephanie Garber
Caraval
(1.188)Aktuelle Rezension von: Freia2Caraval hat mich in eine wunderschöne, geheimnisvolle Welt entführt, die ich am liebsten gar nicht mehr verlassen hätte. 🎭✨ Die Atmosphäre war einfach magisch – düster, verwunschen, voller Zirkus-Vibes, Rätsel und unvorhersehbarer Wendungen. Ich wusste genauso wenig wie Scarlett, was Realität und was bloße Täuschung war, und genau das hat das Buch für mich so besonders gemacht.
Scarlett war mir von Anfang an unglaublich sympathisch. Ich konnte ihre Gedanken und Entscheidungen fast immer nachvollziehen und habe richtig mit ihr mitgefiebert. ❤️ Donatella hingegen hat es mir anfangs deutlich schwerer gemacht. Ich war oft genervt, weil sie die guten Absichten hinter Scarletts Handlungen einfach nicht erkennen wollte. Dadurch fand ich die Dynamik zwischen den beiden Schwestern zu Beginn etwas anstrengend. Doch je mehr man über Tella erfährt, desto verständlicher werden ihre Entscheidungen – und am Ende ergab alles Sinn.
Auch Julian hat mich total begeistert. Er war mir sofort sympathisch, aber gerade um ihn herum gab es so viele überraschende Plottwists, dass ich nie wusste, woran ich bei ihm wirklich bin. 😳 Immer wieder hat er mich aufs Neue überrascht und ich habe wirklich keinen dieser Wendungen kommen sehen.
Mit dem Schreibstil hatte ich anfangs kleine Schwierigkeiten, da die Geschichte aus der Erzählerperspektive geschrieben ist. Nach den ersten Kapiteln ließ sich das Buch aber immer flüssiger lesen und irgendwann war ich komplett in der Geschichte versunken.
Die Welt von Caraval ist für mich das absolute Highlight. 🎪🖤 Ständig tauchen neue Geheimnisse auf, nichts ist so, wie es scheint, und hinter jeder Ecke wartet die nächste Überraschung. Diese Mischung aus Magie, Mystik und Spannung hat mich komplett in ihren Bann gezogen.
Fazit: Trotz meiner kleinen Startschwierigkeiten bekommt das Buch von mir 4,5 Sterne. ⭐️ Die einzigartige Atmosphäre, die faszinierende Welt und die unzähligen Plottwists haben mich vollkommen überzeugt. Wenn ihr Geschichten liebt, in denen ihr bis zur letzten Seite nicht wisst, was wirklich Realität ist, dann solltet ihr Caraval unbedingt lesen – lasst euch auf das Spiel ein… aber glaubt nicht alles, was ihr seht. 🎭✨
- Gillian Flynn
Gone Girl - Das perfekte Opfer
(1.738)Aktuelle Rezension von: Hari_T_
Ich gebe es offen zu: Als ich zu Gone Girl von Gillian Flynn griff, erwartete ich zunächst einen eher klischeehaften „Frauenroman“ – viel Beziehung, viel Drama, aber wenig Tiefe. Doch was ich bekam, war das genaue Gegenteil.
Schon nach den ersten Kapiteln wird klar, dass dieser Roman ein raffiniert konstruierter Psychothriller ist, der mit Erwartungen spielt und sie gezielt zerstört. Die Geschichte um das Verschwinden von Amy Dunne und die zunehmende Verdächtigung ihres Ehemanns Nick entwickelt sich zu einem intensiven Katz-und-Maus-Spiel, bei dem nichts so ist, wie es scheint.
Besonders beeindruckend ist die Erzählstruktur: Perspektivwechsel, Tagebucheinträge und gezielte Wendepunkte sorgen dafür, dass man als Leser ständig hinterfragt, wem man eigentlich glauben kann. Flynn versteht es meisterhaft, Spannung aufzubauen und gleichzeitig tief in die Abgründe einer Beziehung einzutauchen.
Was als vermeintlich „toxischer Beziehungsroman“ beginnt, entpuppt sich als kluge Analyse von Manipulation, Medienwirkung und Identität. Die Figuren sind alles andere als sympathisch – und genau das macht sie so faszinierend. Man liest nicht, weil man sie mag, sondern weil man wissen muss, wie weit sie noch gehen werden.
Fazit: Gone Girl ist kein seichter Liebesroman, sondern ein düsteres, intelligentes und packendes Werk, das lange nachwirkt. Wer sich darauf einlässt, wird überrascht – und vielleicht auch ein wenig verstört.
- Sebastian Fitzek
AchtNacht
(1.604)Aktuelle Rezension von: Lauras_bunte_buecherregalDer Schreibstil ist toll. Ich mag die Art und Weise wie der Autor Geschichten erzählt. Ich muss dazu gestehen, dass ich die Inspirationsquelle (Film - „the Purge“) nie gesehen habe. Die Grundidee fand ich sehr faszinierend, vor allem die ethische Sichtweise.
Der Handlungsfaden war an manchen Stellen etwas verwirrend für mich. Ich habe tatsächlich bis zum Ende mit gerätselt und versucht mir die ein oder andere Frage zu beantworten. Am Ende habe ich tatsächlich auf alle Fragen eine Antwort bekommen und wurde sogar überrascht.
Ben war ein fesselnder Charakter. Die zwischenmenschlichen Beziehungen und vor allem die zu seiner Tochter waren interessant zu verfolgen. Rückblickend fand ich die ethische und soziale Perspektive sehr interessant in dem Buch.
Von mir gibt es 4 von 5 Sterne. - Karen M. McManus
ONE OF US IS LYING
(1.238)Aktuelle Rezension von: LyjanaÄhnlich wie so viele andere Bücher meines Stapels ungelesener Bücher, musste auch dieses hier eine ganze Weile warten, bis ich es in die Hand genommen habe. Im Gegensatz zum Großteil meiner Sammlung habe ich dieses nicht gekauft, sondern aus Neugierde in einem hiesigen Bücherschrank mitgenommen. Gerade dadurch, dass ich es schon so oft online irgendwo gesehen habe, wollte ich gerne wissen, ob an dem Hype was dran ist.
Persönlich lese ich ja eigentlich eher Liebesromane oder Romantasy-Bücher, aber ich habe mir trotzdem viel hiervon versprochen. Für mich ist es kein schlechtes Buch, aber den Hype kann ich nicht so ganz nachvollziehen und für mich gab der Inhalt mehr Potenzial her als letztlich genutzt wurde.
Zu Beginn hätte ich mir mehr Zeit gewünscht die einzelnen Protagonisten besser kennenzulernen, auch wenn ich es sehr mochte, dass man allen nicht so recht trauen konnte oder wollte. Doch so wie es jetzt ist, kam ich bei den ganzen Sichtwechseln ab und an durcheinander, wen ich gerade vor der Nase habe bzw. durch wessen Augen ich das Geschehen gerade verfolge. Zudem kommt, dass ich keinen richtigen Favoriten habe, mir sowohl die Emotionen als auch die Gedankengänge zu wenig facettenreich ausgearbeitet waren.
Prinzipiell mochte ich die Idee total gerne. Gerade die unterschiedlichen Geheimnisse, die Lügen und Enthüllungen, aber ebenso die Verstrickungen der einzelnen Charaktere untereinander. Und doch vermisse ich einen deutlichen Spannungsbogen. Ja, die Geschichte schreitet immer weiter voran, Wahrheiten kommen ans Licht – mal mehr, mal weniger von mir vorausgeahnt -, aber so richtig spannend fand ich „One of us is lying“ leider nie. Gerade der entscheidende Aspekt, Simons Tod, lag für mich immer im Bereich des Möglichen und fühlte sich für mich am Ende eben nicht wie die größte Enthüllung der Geschichte an.
Fazit
Wahrscheinlich würde ich der Autorin in Zukunft durchaus nochmals eine Chance geben, aber dieses Buch wars letztlich einfach nicht für mich.
Von mir gibt es 3,5 von 5 Sternen. - Cassandra Clare
Lord of Shadows
(502)Aktuelle Rezension von: BiblioJessStichworte: Band 2 der Reihe »Die dunklen Mächte«, Schattenjäger-Universum, Forbidden Love, drohender neuer Krieg, Loyalitäten und Intrigen
Meine Meinung:
Es sind die Schattenjäger. Alles von ihnen ist grandios, selbst bei vielleicht kleinen Kritikpunkten hier und da. Ich liebe die (erweiterte) Blackthron Familie wahnsinnig, ich liebe wie jeder von ihnen seine Aufmerksamkeit und Perspektive bekommt, und wie intensiv die Dynamiken und das ganze Beziehungsgeflecht sind.
Außerdem war hier die Handlung nochmal einiges schneller und actionreicher als in Band 1, und die Dialoge sind wie immer fantastisch. Ich liebs, dass Queerness so mühelos eingebaut wird, und ebenso ist es gut gemacht, wie Parallelen zu Diskriminierung und Rassismus in unserer Welt hergestellt werden.
Das Ende hat mich gebrochen. Ich bin sehr gespannt und habe gleichzeitig große Angst vor Band 3 ...4,5 Sterne
- Cecelia Ahern
Flawed – Wie perfekt willst du sein?
(1.199)Aktuelle Rezension von: Books_of_sanMir hat der erste Teil dieser Dystopie sehr gefallen und ich freue mich auf Band zwei. Das System, welches hier geschildert wurde, ist gut durchdacht und die ganzen politischen Intrigen machen es umso spannender und unvorhersehbarer. Man hat jeden wegen irgendetwas im Verdacht und fragt sich welche Überraschung nun als nächstes folgt. Absolute Leseempfehlung!























