Bücher mit dem Tag "luft"
82 Bücher
- Dan Brown
Illuminati
(5.134)Aktuelle Rezension von: LuliaIm Zentrum der Handlung steht der Harvard-Symbolologe Robert Langdon, der nach CERN gerufen wird, wo ein Wissenschaftler mit dem Ambigramm der Illuminaten auf der Brust ermordet vorgefunden wird. Gemeinsam mit der Physikerin Vittoria Vetra folgt er einer Spur, die die beiden bis ins Herz des Vatikans führt. Die detailreiche Handlung ist sehr atmosphärisch und als Leser hat man das Gefühl als wäre man an den Orten live dabei.
Bei den Protagonisten steht der clevere und etwas nerdige Robert Langdron im Mittelpunkt der Geschichte, der mit Ruhe, Logik und einem Faible für Symbolik die Handlung vorranging vorantreibt. Relevante Nebenprotagonisten wie die Wissenschaftlerin Vittoria Vetra oder der gläubige Camerlengo Carlo Ventresca bereichern die Handlung und sorgen für ein ausgewogenes Facettenreichtum.
Wer temporeiche Thriller mit Fokus auf Verschwörungstheorien, Rätsel, Symbolik und historische Geheimnisse mag, wird hier fündig.
Der Schreibstil ist bildhaft, rasant und sehr stark auf Spannung ausgelegt.
Insgesamt kann ich das Buch sehr sehr empfehlen. - Kerstin Gier
Vergissmeinnicht - Was bisher verloren war
(509)Aktuelle Rezension von: bunniesandbooksDiese Fortsetzung hat mir insgesamt wieder richtig gut gefallen und mich emotional voll abgeholt 💫📖
Die Geschichte knüpft an Band 1 an und führt die Handlung konsequent weiter, wodurch man sofort wieder in dieser Welt drin ist. Viele Entwicklungen sind spannend, emotional und sorgen dafür, dass man unbedingt wissen will, wie es weitergeht.
Trotzdem hinterlässt das Buch ein ziemlich intensives Gefühl – im positiven Sinne, aber auch ein bisschen traurig, weil man am Ende einfach sofort weiterlesen möchte 😭 Man ist noch so tief in der Geschichte drin, dass es schwerfällt, sie zwischendurch loszulassen.
Im Vergleich zu Band 1 war die Fortsetzung für mich etwas anders in der Dynamik, aber trotzdem sehr unterhaltsam und fesselnd. Besonders die emotionalen Momente haben wieder dafür gesorgt, dass ich richtig mit den Figuren mitgefiebert habe 💛
Am Ende bleibt vor allem eines: der große Wunsch, direkt Band 3 in die Hand zu nehmen und zu erfahren, wie alles ausgeht.
Insgesamt eine starke und sehr gelungene Fortsetzung.
- Laura Kneidl
Die Krone der Dunkelheit
(605)Aktuelle Rezension von: AnnieHallMagie ist im Königreich Thobria streng verboten – doch Prinzessin Freya wirkt sie trotzdem. Seit ihr Zwillingsbruder vor Jahren entführt wurde, setzt sie alles daran, ihn zu finden. Schließlich verrät ihr ein Suchzauber, wo er sich aufhält: in Melidrian, dem sagenumwobenen Nachbarland, das von magischen Wesen und grausamen Kreaturen bewohnt wird. Gemeinsam mit dem unsterblichen Wächter Larkin macht sich Freya auf den Weg dorthin und muss ungeahnten Gefahren ins Auge blicken...
Die Krone der Dunkelheit entführt die Leserinnen und Leser in eine vielschichtige Welt, in der sich zwei sehr unterschiedliche Länder gegenüberstehen: das menschliche Königreich Thobria mit seinem strikten Magieverbot und das sagenumwobene Land Melidrian, das von gefährlichen magischen Wesen bewohnt ist. Politische Spannungen, alte Feindschaften und eine immer stärker werdende dunkle Bedrohung sorgen von Beginn an für eine düstere und bedrohliche Atmosphäre. Allerdings wirkt der Einstieg stellenweise etwas überladen, da viele neue Begriffe, Orte und Zusammenhänge in kurzer Zeit eingeführt werden.
Im Mittelpunkt der Handlung stehen zwei starke Protagonistinnen: Prinzessin Freya und die junge Kämpferin Ceylan. Freya ist entschlossen, mutig und bereit, sich gegen die Regeln ihres eigenen Reiches zu stellen, um ihren Bruder zu retten. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte ist interessant zu verfolgen, da sie zunehmend lernen muss, Verantwortung zu übernehmen und schwierige Entscheidungen zu treffen. Ceylan hingegen wird von Rache angetrieben: Nachdem ihr Dorf von den grausamen Elva zerstört wurde, will sie den Wächtern beitreten. Ihre impulsive und rebellische Art macht sie zu einer spannenden Figur, die jedoch auch immer wieder aneckt und in Schwierigkeiten gerät.
Durch die wechselnden Perspektiven bekommt man einen guten Einblick in die Gedanken und Gefühle der Figuren. Besonders gelungen ist dabei, dass beide Protagonistinnen sehr unterschiedliche Motivationen und Charakterzüge haben, was der Handlung zusätzliche Dynamik verleiht. Nebenfiguren wie der geheimnisvolle Wächter Larkin sorgen ebenfalls für interessante Momente und tragen dazu bei, dass sich die Welt lebendig und vielschichtig anfühlt.
Das Erzähltempo ist insgesamt eher ruhig, da viel Zeit in den Aufbau der Welt und der Figuren investiert wird. Dadurch entsteht zwar eine dichte Atmosphäre, an manchen Stellen hätte die Handlung jedoch etwas straffer sein können.
Insgesamt ist Die Krone der Dunkelheit ein spannender Auftakt einer Fantasy-Reihe, der vor allem durch seine starken weiblichen Hauptfiguren und die detaillierte Weltgestaltung besticht. Trotz kleinerer Längen bietet das Buch eine spannende Mischung aus Abenteuer, Magie und politischen Intrigen und macht definitiv Lust darauf, die Reihe weiterzulesen.
- Sarah A. Parker
When The Moon Hatched
(385)Aktuelle Rezension von: library-kesMein Gefühl beim Lesen
When the Moon Hatched hat mich mit seiner Welt und den Drachen sofort neugierig gemacht. Diese Mischung aus Rebellion, Verlust und dieser verbotenen Verbindung zwischen Raeve und Kaan hat echt viel Spannung versprochen.
Beim Lesen hatte ich insgesamt eine eher gemischte Erfahrung. Es gab definitiv Momente, die mich abgeholt haben, aber ich war nicht durchgehend so gefesselt, wie ich es mir erhofft hatte.
Sprache & Atmosphäre
Der Schreibstil ist grundsätzlich in Ordnung, aber ich bin nicht immer komplett flüssig durch die Geschichte gekommen.
Die Atmosphäre ist stellenweise richtig stark, vor allem wenn es um die düsteren Aspekte, den Krieg und die Drachen geht. Gleichzeitig hatte ich aber das Gefühl, dass diese Intensität nicht konstant gehalten wird.
Charaktere & Beziehungen
Raeve bringt durch ihren Verlust und ihren Wunsch nach Rache eine starke Motivation mit, was ich gut fand. Trotzdem konnte ich nicht immer komplett mit ihr mitfühlen.
Die Dynamik zwischen ihr und Kaan hat auf jeden Fall Potenzial. Dieses „eigentlich Feinde, aber trotzdem verbunden“-Thema ist spannend, wurde für mich aber nicht tief genug ausgearbeitet, um wirklich zu berühren.
Handlung & Struktur
Die Grundidee mit Rebellion, Gefangenschaft und den politischen Konflikten ist stark und bietet viel Stoff.
In der Umsetzung wirkte die Handlung für mich aber teilweise etwas unausgeglichen. Das Tempo schwankt und einige Entwicklungen hätten mehr Raum gebraucht, um wirklich Wirkung zu entfalten.
Emotion & Wirkung
Das Buch hat mich stellenweise unterhalten, aber emotional nicht komplett erreicht.
Die Mischung aus Action, Fantasy und Romance ist da, aber gerade die emotionalen Momente hätten für mich intensiver sein können, damit die Geschichte wirklich hängen bleibt.
Fazit:
When the Moon Hatched punktet mit einer spannenden Grundidee, Drachen und vielen interessanten Ansätzen, kann dieses Potenzial aber nicht vollständig ausschöpfen. Insgesamt war es für mich eine eher durchwachsene Leseerfahrung, die gute Momente hatte, mich aber nicht durchgehend überzeugen konnte.
Wenn du Drachen, Rebellion und Enemies-to-Lovers magst, könnte es sich trotzdem lohnen, ich würde aber mit etwas gedämpften Erwartungen reingehen - Brittainy C. Cherry
Wie die Luft zum Atmen
(1.128)Aktuelle Rezension von: weltinseiten_vanessaEmotional und nah an der Trauer.
liz und Tristan sind zwei gebrochene Seelen, die beide einen geliebten Menschen verloren haben und versuchen, in einer Welt weiterzulebe, die plötzlich stillsteht.
Liz mochte ich für Ihre Sensibilität und ihre innere Zerissenheit sehr.
Tristan, ein Charakter mit viel Tiefe, voller Schuldgefühle und Schmerz.
ihre Verbindung basiert auf gegenseitigem Verständnis.
Spoiler: Ich liebe die Gesxhichten von Cherry. Allerdings hatte ich hier ein großes Problem: das Liz und Tristan sich gegenseitig mit den Namen ihrer verstorbenen Apartment angesprochen haben, um zu heilen und loszulassen, hat für mich überhaupt nicht funktionier.
- P.C. Cast
Gejagt
(1.771)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Für mich war dieser Band eher schwach. Ich hatte total das Gefühl, dass es nur ein Zwischenband war, um die Reihe irgendwie weiterzuführen. Es ist einfach nicht viel passiert – und kaum, dass man ein bisschen drin war, war es auch schon wieder vorbei.
Schade, weil ich die Reihe eigentlich echt mag und die Grundidee immer noch spannend finde. Aber dieser Teil hat sich eher wie ein Lückenfüller angefühlt, ohne die Intensität und Spannung der anderen Bände.
- Anna Benning
Vortex – Der Tag, an dem die Welt zerriss Schmuckausgabe
(631)Aktuelle Rezension von: MerylexEllie ist ein junges Mädchen, das gerne Vortex Läuferin werden will. Alles richtet sich auf dieses eine Ziel.
Ein Vortex ist sowas wie ein Portal zu einem anderen Ort, die zufällig entstehen und an einen anderen Ort führen. Wegen dem Urvortex gab es Vermengte Menschen, die mit einem Element vermischt werden, mal mehr und mal weniger stark. Diese vermengten Menschen gilt es nun zu fangen, den wen sie unkontrolliert herumwandern, könnten sie ganze Häuser in Brand setzen oder, die Luft um dich herum absaugen. Doch Ellie hat ein besonders Talant das bis jetzt nur einer hatte, sie kann sogar durch die Zeit springen. Das erregt leider die Aufmerksamkeit der falschen Leute und blad ist Ellie in größerer Gefahr als sie dachte.
Die Geschichte ist an sich gutgeschrieben, aber Ellie ist in meinen Augen etwas naiv, auch die Geschichte mit den vermengten Menschen, war mir etwas zu Oberflächlich erklärt. Und das Elli`s Tante und Onkel sie so gar nicht suchten, war mir ein Dorn im Auge. Bale hätte den Spitznamen meiner Meinung nach später ruhig sein lassen können, dieses Barbie hat dezent genervt. Alles in allem gut erzählt und in jedem Fall ein Blick ins Band 2 wert.
- Bianca Iosivoni
Sturmtochter - Für immer verboten
(559)Aktuelle Rezension von: RabeaDas Setting in Schottland ist einfach großartig und schafft von Anfang an eine Atmosphäre, die einen sofort in den Bann zieht. Die raue Landschaft, die Traditionen und die mystische Stimmung passen perfekt zur Geschichte.
Der Schreibstil von Bianca Iosivoni ist – wie man es von ihr kennt – lebhaft, leicht und sehr angenehm zu lesen. Dadurch fliegt man regelrecht durch die Seiten, ohne dass es je schwerfällig wird.
Auch die Charaktere sind sehr gelungen: Ihre Gedanken und Emotionen werden so eindringlich beschrieben, dass man gut mitfühlen und sich in sie hineinversetzen kann. Besonders spannend fand ich es außerdem, mehr über die Clans und die Magie der Elemente zu erfahren – diese Welt wirkt durchdacht und macht neugierig auf weitere Hintergründe.
Das Ende schließlich hat mir richtig große Lust auf die Fortsetzung gemacht, weil es genügend Fragen offenlässt und gleichzeitig Vorfreude schürt.
Insgesamt also eine gelungene Mischung aus atmosphärischem Setting, lebendiger Sprache und einer faszinierenden Welt, die Lust auf mehr macht. Ein Punkt Abzug, da mich dieses Buch nicht so gefesselt hat, wie Iosivonis andere Geschichten. Da geht noch ein Fünkchen mehr!
- Laura Kneidl
Die Krone der Dunkelheit
(317)Aktuelle Rezension von: Lieselotte1990Abgefahren! Das ist das erste, was mir zu diesem Buch einfällt. Es ist eine grandiose Fortsetzung der Geschichte rund um Kheeran, Freya, Larkin und Co., die ebenso spannend weitergeht, wie sie geendet hat. Weitere Perspektiven kommen hinzu und machen die Geschichte noch komplexer und reichhaltiger. Keine Ahnung, wie man sich so was ausdenkt und dann auch noch so aufschreibt, dass man vor Spannung kaum Luft bekommt! Trotz der Länge ist die Geschichte super kurzweilig und lässt sicj einfach so inhalieren. Ich bin mega verliebt in alle Charaktere und will, dass unsere gemeinsame Reise niemals endet 😭 Ich bin mega hypt und wünschte, ich könnte den ganzen Tag nur lesen… Ich MUSS wissen, wie es weitergeht und bin gespannt wie ein Flitzebogen wie all die Fäden, die die Autorin gesponnen hat, im großen Finale zusammenlaufen!
- Elise Kova
Air Awoken (Die Chroniken von Solaris 1)
(348)Aktuelle Rezension von: Angel_KuroTatsächlich habe ich gewartet, bis alle 5 Bände der Reihe raus waren, bevor ich die Reihe begonnen habe, zu lesen.
Zuerst du den aus meiner Sicht nicht so guten Sachen: jedes Buch der Reihe hat so ziemlich eine Thematik. Bzw einen Abschnitt eines krieges.
Ich könnte jedem Band ein Zeitraffer zuordnen. Als Beispiel dieser erste Band. Hier erfährt sie, welche macht sie hat und versucht, sich damit abzufinden. Im zweiten versucht sie ihre Unschuld zu beweisen, nachdem man ihr einen Massenmord angehängt hat. Und so ähnlich konnte ich das auch für die übrigen Bände machen.
Was aber nicht zwingend schlecht ist, da man sie so auch mit einem Zeitraffer lesen kann. Also sie nicht an einem Stück lesen muss.
Jetzt aber das gute: sie haben ein tolles Design. Ob mir oder ohne farbschnitt, und erinnern mit den Titeln der ersten vier Bände an Avatar - der Herr der Elemente. Besonders, weil die Protagonistin eine Windmanieren ist. Genau wie Aang, der als Luftbändinger startete.
Romantik ist zwar auch vorhanden, aber kaum. Und es gibt kein spice. Also müssen keine Seiten von denen übersprungen werden, denen solche Szenen eher unangenehm sind.
- Nicole Böhm
Die Chroniken der Seelenwächter - Band 1: Die Suche beginnt
(379)Aktuelle Rezension von: Gina_1234„Die Chroniken der Seelenwächter – Band 1: Die Suche beginnt“ ist ein mitreißender Einstieg in eine Urban-Fantasy-Reihe, der anfangs durch die vielen neuen Figuren und Begriffe etwas verwirrend wirken kann. Nach den ersten Kapiteln fügen sich die Puzzleteile jedoch immer besser zusammen, sodass sich die meisten Fragen im Laufe der Handlung klären und die Welt der Seelenwächter zunehmend klarer und faszinierender wird. Die Mischung aus Magie, Geheimnissen und Action, zusammen mit den interessanten Charakteren, sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte und direkt neugierig auf den nächsten Band wird. Insgesamt ein sehr gelungener Auftakt, der mit jedem Kapitel stärker wird.
- Daphne Unruh
Himmelstiefe
(386)Aktuelle Rezension von: grinsekatze_schnorriVor ein paar Jahren bin ich zufällig auf dieses Buch gestoßen. Ich habe die komplette Reihe mehrfach gelesen.
Es ist eine Fantasy Reihe, die mich von Anfang bis Ende in den Bann gezogen hat.
Der Schreibstil von Daphne Unruh ist sehr angenehm, es war von Anfang interessant.
Die Protagonistin Kira ist authentisch und es hat Spaß gemacht ihren Weg zu begleiten.
Es ist ganz toll geschrieben und die Magischen Elementkräfte sind toll. Es ist eine meiner Lieblingsreihen
Ich empfehle dieses Buch nicht nur Jugendlichen, sondern auch allen Fantasy Liebhabern, die es lieben in die Welt einer Magischen Akademie einzutauchen, wie auch unsere Protagonistin Kira, die im Grunde auch abtauchte....
- Lynette Noni
Prison Healer (Band 1) - Die Schattenheilerin
(248)Aktuelle Rezension von: JeccaIch habe den ersten Band von The Prison Healer gelesen und ehrlich gesagt hat mich das Buch komplett überrascht. Ich hatte nicht erwartet, dass es mich so packt.
Von Anfang an passiert einfach ständig etwas. Es gibt nicht diese typischen Längen, sondern mehrere Dinge laufen parallel, sodass man immer das Gefühl hat, dranbleiben zu müssen. Ich wollte wirklich nach jedem Kapitel wissen, wie es weitergeht.
Ein paar Entwicklungen konnte man sich schon ein bisschen denken, aber das hat mich überhaupt nicht gestört, weil die Umsetzung trotzdem spannend war. Und dann kam dieses Ende. Damit habe ich wirklich überhaupt nicht gerechnet. Das hat alles nochmal komplett auf den Kopf gestellt.
Ich finde auch die Hauptfigur richtig gut. Sie wirkt nicht übertrieben perfekt, sondern eher realistisch und stark auf eine ruhige Art. Genau das macht sie irgendwie greifbar.
Für mich war das ein absoluter Pageturner und ich kann den nächsten Band kaum erwarten. Wer auf Spannung, mehrere Handlungsstränge und überraschende Wendungen steht, sollte das Buch auf jeden Fall lesen.
- Caroline Peckham & Susanne Valenti
Zodiac Academy 2: Skrupellose Fae
(80)Aktuelle Rezension von: nadine_bookloveandmore📖 𝚉𝚘𝚍𝚒𝚊𝚌 𝙰𝚌𝚊𝚍𝚎𝚖𝚢 𝟸: 𝚂𝚔𝚛𝚞𝚙𝚎𝚕𝚕𝚘𝚜𝚎 𝙵𝚊𝚎 - von Caroline Peckham und Susanne Valenti
(622 Seiten, gelesen als EBook)
𝙶𝚎𝚗𝚛𝚎:
Fantasy/Romantasy
𝙱𝚘𝚘𝚔-𝚅𝚒𝚋𝚎𝚜:
• Enemies to Lovers
• Bully Romance
• Forbidden Love / Lehrer x Student
• Slow Burn
• Dark Academy
• Paranormale Wesen
𝚂𝚙𝚊𝚗𝚗𝚞𝚗𝚐𝚜𝚋𝚘𝚐𝚎𝚗:
4/5💥
𝚂𝚙𝚒𝚌𝚎 𝙻𝚎𝚟𝚎𝚕:
2/5🌶️🔥
𝙺𝚞𝚛𝚣 & 𝚔𝚗𝚊𝚙𝚙:
Nachdem mich der erste Teil positiv überrascht und am Ende auch total begeistert hat, durfte im Anschluss ja direkt der zweite Band bei mir einziehen – und den habe ich inzwischen auch verschlungen 🥰.
Ich muss aber ehrlich sagen: Der Einstieg ist mir dieses Mal etwas schwerer gefallen. Ich habe ein bisschen gebraucht, um wieder richtig in die Geschichte reinzufinden, und gerade am Anfang ist für mein Empfinden auch nicht allzu viel passiert.
Aber je weiter ich gelesen habe, desto mehr hat mich die Story wieder gepackt – und irgendwann war ich dann doch wieder komplett drin und konnte den Kindle kaum noch aus der Hand legen 🤭.
Was ich auch hier wieder sehr mochte, ist der leichte und flüssige Schreibstil. Man kommt super schnell durch die Seiten und kann einfach in die Welt der Zodiac Academy abtauchen, ohne groß nachdenken zu müssen.
Die Dynamiken zwischen den Charakteren werden intensiver, das Drama nimmt zu und insgesamt fühlt sich alles nochmal ein Stück emotionaler und spannender an. Man merkt einfach, dass sich da noch einiges zusammenbraut.
Aber mit den ganzen Namen hatte ich leider auch hier wieder so meine Probleme 🫣.
Und dieses Ende 😱?!
Da ich jetzt wirklich mehr als gespannt bin, wie es weitergeht, durfte im Anschluss direkt Teil drei einziehen und wartet jetzt schon aufs Lesen 🥰.
𝙻𝚒𝚎𝚋𝚕𝚒𝚗𝚐𝚜𝚣𝚒𝚝𝚊𝚝:
>>Um dich zu hassen, müsstest du mir erwas bedeuten. Und du bist mir scheißegal.<<
𝙸𝚗𝚜𝚐𝚎𝚜𝚊𝚖𝚝:
4,5/5⭐️ - Caroline Peckham & Susanne Valenti
Zodiac Academy 1: Das Erwachen
(112)Aktuelle Rezension von: JanexzZodiac Academy hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil es mich direkt gepackt hat. Die Protagonistinnen sind charakterlich sehr stark und gut ausgearbeitet. Außerdem bin ich gut in die Welt der Zodiac Academy reingekommen, was mir den Einstieg sehr leicht gemacht hat. Insgesamt eine richtig fesselnde Geschichte, die ich sehr gerne weiterempfehle.
- Alex Aster
Lightlark
(306)Aktuelle Rezension von: DawnWoodshillOkay ich bin ganz ehrlich, ich habe es bereits nach der Leseprobe gesagt und ich sage es auch jetzt nach dem Lesen: Lightlark ist das neue Fantasyhighlight schlechthin. Ich war schon vor dem Erscheinungstermin aufgeregt wie schon lange nicht mehr auf ein Buch und auch wenn man (auch während des Lesens) dann doch mal schlechtere Meinungen gehört hat… absolut nicht nachvollziehbar.
Also es tut mir Leid aber DAS ist alles was ein Fantasybuch braucht. Es war eine richtig phänomenale Mischung aus Spannung, Romantik, Old School Fantasy Elementen und neuen Inhalten. Der Schreibstil der Autorin ist mitreißend, nah und präsent.
Das Cover ist wirklich immer noch ein einziger Traum und sieht auch so einzigartig aus. Allerdings finde ich es sogar noch viel schöner seitdem ich auch um die Bedeutung weiß. Ich freue mich wie ein kleines Kind, jedes Mal wenn ich es im Regal sehe.
Direkt von der ersten Seite an war ich gefesselt und habe mich sofort in den Bann der neuen Welt und des Magiesystems ziehen lassen.
Alex Aster hat eine unglaubliche Art, jemanden in die Welt einzuführen und ihn gleichzeitig auch ein bisschen ins kalte Wasser zu schmeißen.
Ich habe beim Lesen einfach immer an zwei Lieder denken müssen und verbinde diese wahrscheinlich jetzt auch für immer mit Lightlark: einmal „Trouble“ von Valerie Broussard und „Game of Survival“ von Ruelle. Allein der Fakt, dass ich schon mehr mit der Handlung und dem Leseerlebnis verbinde als die reinen Worte, sagt meiner Meinung nach viel darüber aus. Ich habe es wirklich genossen, dass es fast direkt schon losging und das Centennial zur Sprache kam. Allerdings hat man dennoch bereits von der ersten Seite an merken können, dass die Protagonistin Isla unter enormen Druck von ihren Hüterinnen und ihrem Volk leidet.
Isla wurde die meiste Zeit in ihren, wie sie es nennt Käfig eingesperrt aber hat es dennoch immer geschafft zu entwischen und sich einiges an Wissen anzueignen. Ich glaube Isla hat es im wahrsten Sinne des Wortes faustdick hinter den Ohren. Sie ist unglaublich Taff, wortgewandt, nahbar und dennoch spürt man ihre Stärke. Ich glaube das wird wirklich eine einzigartige Reise mit ihr.
Bereits beim Beschreiben der Leseprobe (also dem Einstieg) habe ich gesagt, dass das ganze System des Centennials und die Begrüßung hat mich vom Kern her an die Tribute von Panem erinnert (auch wenn das hier ja tatsächlich im Fantasybereich ist) und ich habe die Hoffnung, dass „Lightlark“ mich genauso begeistern kann, wie die Geschichte rund um Katniss Everdeen.
Und das ist ja schonmal eine krasse Aussage, oder? Eigentlich ist die Tribute von Panem wirklich unschlagbar dahingehend aber auch wenn „Ligthlark“ Panem zwar nicht vom Thron stößt, hat es sich seinen eigenen Weg geschaffen! Durch die neuen Elemente an Fantasy ist etwas neues entstanden, was mich einfach hineingezogen hat und seitdem nicht mehr wirklich loslässt. Schon während des Lesens wollte ich das Buch nicht aus der Hand legen und habe permanent über die Charaktere und deren nächsten Züge nachgedacht. Daran hat sich jetzt nach dem Lesen und den Plottwists (DIE PLOTTWISTS, omg!?) definitiv nichts daran geändert. Ich kann es kaum abwarten den zweiten Band zu lesen auch wenn der Erscheinungstermin wahrscheinlich noch ein Jahr hin ist…
Isla, Grim und Oro sind Wirkich eine explosive Mischung und haben mir den ein oder anderen Herzschmerz gebracht. Aber auch hier wurde mir wieder die Lektion erteilt: Vertraue niemanden, nicht einmal dir selbst.
Außer wenn ich euch „Lightlark“ empfehle, dann könnt ihr mir vertrauen!!!
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DISCLAIMER:
Diese Rezension wurde kurz bis eigentlich schon direkt nach dem Beenden des Buches verfasst und spiegelt daher meine genaue Meinung kurz nach dem Lesen wieder. Aus mir unerklärlichen Gründen muss ich vergessen haben diese Hochzuladen und hatte sie aber zum Glück noch in meinen Notizen gespeichert (die ich eigentlich gerade aufräumen wollte). Ich war aus gesundheitlichen und privaten Gründen dieses Jahr bisher tatsächlich nicht auf „Vorablesen“ und da ich angenommen habe, diese Rezension bereits hochgeladen zu haben, ist mir das Fehlen dieser auch nicht weiter aufgefallen. Dafür möchte ich mich allerdings entschuldigen.
Während des Lesens und auch mein erstes Fazit habe ich auf Instagram mitgenommen und auch wenn zum jetzigen Zeitpunkt das Lesen schon einige Zeit her ist, möchte ich wenigstens nochmal kurz die Möglichkeit nutzen und ein kurzes Langzeitfeedback geben.
Oftmals ist man ja kurz nach dem Lesen also beim Schreiben der Rezension noch auf einem richtigen High und in der Euphorie des Lesens gefangen und im Nachhinein fallen einem dann doch noch Dinge auf: hier ist das allerdings nicht so.
Ich habe seit des Beendens noch mehr Kritik gelesen, die ich weiterhin nicht nachvollziehen kann und finde es schade, dass ein Buch wie „Ligthlark“ gegen die breite Masse etwas verloren hat, weil viele es als zu großen Hype empfinden und dem Buch dadurch die Qualität absprechen. Ich finde der Hype aus Amerika war es absolut wert und ich freue mich immer noch enorm auf den zweiten Band.
- Anna Ruhe
Die Duftapotheke - Ein Geheimnis liegt in der Luft
(307)Aktuelle Rezension von: Sofie314Die Duftapotheke startet mit einem häufigen Aufhänger in Kinder-/ und Jugendbüchern. Ein Umzug, wodurch Luzie mit ihren Eltern und ihrem kleinen Bruder Benno in einer alten Villa landet. Die Villa Evie. Jedoch ist diese nicht einfach nur alt... immerhin muss warmes Wasser erst durch das Anheizen eines Ofens generiert werden. Denn die Villa Evie trägt auch ein Geheimnis mit sich und das wird Luzie nach und nach klar. Die seltsamen Gerüche, die sie im Haus riecht, der merkwürdige Gärtner und Hanne, die Verkäuferin des Hauses, die noch in der ehemaligen Dienstbotenwohnung nebenan wohnt, verhalten sich beide nicht ganz normal.
Als Luzie letztlich hinter das Geheimnis der Gerüche in der Villa Evie kommt, denkt sie nach und nach immer mehr einer Welt und einer Gesellschaft frei, von desen Existenz sie zuvor noch nicht einmal etwas geahnt hatte. Außerdem entdeckt sie, dass sie Trägerin einer besonderen Gabe ist. Auf ihrer Reise zu sich selbst und in die Welt muss Luzie lernen, Verantwortung zu übernehmen, zu erkennen, wen man vertrauen kann und letztlich auch wie weit man oder auch andere für Macht bereit sind zu gehen.
Mir hat besonders der Mix aus verantwortungsbewusster großer Schwester - kleiner Bruder - Dynamik, die Entstehung tiefer Freundschaften und das breite Spektrum an dargestellten Gefühlen gefallen.
Am besten gefallen hat mir dabei Band 4 der Reihe und Band 3 fand ich am spannendsten.
- Laura Kneidl
Water & Air
(263)Aktuelle Rezension von: Bianca_BooksIch fand das Buch nicht schlecht und habe es gerne gelesen. Es ist jetzt nichts komplett außergewöhnliches aber mir hat die Zeit und die Welt gefallen in der das Buch spielt. Es spielt in einer dystopischen Zukunft und eine mysteriöse Mordserie hält die Kolonie in Atem.
Die Hauptprotagonisten fand ich total sympathisch und ich hab sie sehr gemocht. Ich fand die Dynamik der beiden Hauptprotagonisten Kenzie und Callum wirklich sehr schön und es hat Spaß gemacht, mit ihnen mitzufiebern wer für die Morde verantwortlich ist.
Ich glaube über den Schreibstil von Laura Kneidl brauchen wir nicht zu sprechen. Er war wie immer richtig toll und ich habe mich beim lesen sehr wohl gefühlt. Er war nicht zu kompliziert und man war sehr schnell in der Geschichte drinnen und konnte ihr sehr gut folgen.
Leider hätte ich tatsächlich gerne etwas mehr Informationen zu der neuen Welt die es in dem Roman gibt bekommen. Die Idee davon finde ich nämlich echt spannend. Das hat für mich leider etwas geschwächelt.
Aber im Großen und Ganzen ein unterhaltsames Buch mit Spannung und einer Liebesgeschichte.
- Jennifer L. Armentrout
Funkeln der Ewigkeit
(250)Aktuelle Rezension von: lovelystudyblogDie ersten drei Bände der Götterleuchten Reihe von Jennifer L. Armentrout habe ich alle richtig gerne gelesen, weshalb ich auch unbedingt den finalen Band der Reihe lesen wollte!
Der Schreibstil hat mir wieder unglaublich gut gefallen. Ich liebe Jennifer L. Armentrouts Schreibstil - er ist sehr flüssig und fesselnd, was ich besonders bei Fantasy sehr wichtig finde, um gut in die Geschichte zu kommen.
Seth und Josies Geschichte war besonders in diesem Band eine emotionale Achterbahnfahrt, es wurde unfassbar mit meinen Gefühlen gespielt. Ich habe mit beiden Protagonisten mitgefiebert und um sie gebangt.
Es gab sehr viel Spannung und Romantik, sodass ich das Buch an bestimmten Stellen echt gar nicht aus der Hand legen konnte und unbedingt wissen musste, wie es weitergeht!
Zusammenfassend hat mir die ganze Reihe gut gefallen und ich kann sie für alle Jennifer L. Armentrout - und Romantasy Fans echt empfehlen!
- Sarah Beth Durst
Die Blutkönigin
(140)Aktuelle Rezension von: Kates_buecherwelt"Die Blutkönigin" gehört zu den früheren Werken von Sarah Beth Durst, was man der Geschichte durchaus anmerkt. Schon hier zeigt sich der leichte, eingängige Schreibstil, den man auch aus ihren späteren Büchern kennt.
Zu Beginn erinnert der Roman stark an ein Jugendbuch, doch je weiter man liest, desto deutlicher wird: Das ist eindeutig eine Geschichte für Erwachsene. Wir begleiten die Protagonistin von ihrer Kindheit bis hin zum Erwachsenwerden und erleben, wie ihr Dorf zerstört wird, wie sie eine lernt mit ihrer Magie umzugehen und schließlich die Ausbildung zur Thronanwärterin durchläuft. Mit der Zeit wird die Handlung immer blutiger und ernster.
Besonders gefallen hat mir die Weltenkonstruktion. Die Idee der Naturgeister, die eng mit der Welt verbunden sind und gleichzeitig ein notwendiges Übel für die Zivilisation darstellen, fand ich faszinierend. Auch wenn sie die Menschen angreifen und als bösartig gelten, sind sie unverzichtbar, damit das Gleichgewicht der Welt bestehen bleibt.
Sehr spannend war zudem die Handlung rund um die herrschende Königin. Zwar wirkte das Erzähltempo an einigen Stellen etwas langsam, doch gerade in der zweiten Hälfte nimmt die Geschichte deutlich Fahrt auf und das hat mir richtig gut gefallen.
- Bianca Iosivoni
Sturmtochter - Für immer vereint
(222)Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJaneZeit, für das Finale! Ich musste es gleich nach dem zweiten Band lesen, das Ende hat mir keine andere Wahl gelassen. Und ich habe meine schlimmsten Befürchtungen zwar nicht bestätigt bekommen, aber das, was es wurde, fand ich sogar noch schlimmer.
Aber eines nach dem anderen. In diesem Band gab es ein kleines „Was bisher geschah“, was ganz gut war, weil es hier das erste Mal einen zeitlichen Sprung gab. Das Buch beginnt also einige Wochen nach dem Ende vom zweiten Band und überging damit etwas, das sich, meiner Meinung nach, ziemlich gezogen hätte. Dadurch ging es in diesem Band auch Schlag auf Schlag, jede neue Eröffnung ließ mich atemlos zurück und ich MUSSTE einfach weiterlesen!
Auch gab es in diesem Band deutlich mehr Kapitel aus anderen Sichten, denn die Handlung konzentriert sich nicht mehr nur auf Ava, die ihre Kräfte jetzt kontrollieren kann, sondern springt durch ganz Schottland und alle Clans. Das verdeutlichte für mich die Hektik und das drohende Chaos, um das es hier geht, noch einmal mehr.
Positiv vermerken möchte ich hier zusätzlich noch, dass bei jedem Kapitel aus der Sicht eines anderen Charakters, immer gleich zu Beginn stand, bei wem wir gerade sind. Da es einige Charaktere und Wechsel gab, fand ich das super!
Die Auflösung, also die Ursache von allem, genau wie das Ende, fand ich klasse! Ich mag es ja auch, wenn nicht alles glatt läuft und es kein Friede-Freude-Eierkuchen-Ende gibt (obwohl das hier schon sehr nah dran war).
Zusammengenommen hat mir die Trilogie sehr gut gefallen und der letzte Band sogar am Besten! Und ich habe für mich beschlossen, dass das definitiv nicht die letzten Bücher waren, die ich von der Autorin lesen werde.
- Jean-Luc Bannalec
Bretonisches Gold
(172)Aktuelle Rezension von: Hubertus_FeldmannEs gibt Krimis, die kann man wiederholt lesen, ohne davon gelangweilt zu werden. Okay, die beim ersten Lesen etwas zu lang erscheinenden Passagen – das ewige Hin- und Hergefahre zu unterschiedlichen Orten, die oft langatmigen Ermittlungsgespräche – kann man in diesem Fall getrost etwas schneller „überlesen“, doch da, wo es um Menschen geht, ihre vielfältigen Lebensentwürfe und Emotionen, oder um Landschaften, die einfach berauschend schön sein müssen, da kann man etwas länger verweilen, vielleicht sogar zusammen mit einer etwas präziseren Karte, als diejenigen im Buch abgebildeten, um sich darauf zu fokussieren, wie hier beides zueinandergefunden hat: ein eigenwilliger, selbstbewusster Menschenschlag, der mit der Natur weitestgehend im Einklang lebt – und so gar nicht zu den Äußerungen des schwach gewordenen Mönchs und Philosophen Abaelard (12. Jahrhundert) aus Notre-Dame passen will, der hierher verbannt wurde, weil er „seine Schülerin verführt“ hatte: „‘Ich wohne in einem barbarischen Land, dessen Sprache mir unbekannt und ein Garaus ist, ich habe nur mit Wilden zu tun; meine Spaziergänge muss ich an den unzulänglichen Ufern eines aufgewühlten Meeres unternehmen …‘“
Diese Verbindung zwischen Mensch und Natur wird hier an der jahrhundertealten tradierten Wirtschaftsweise der Salzgewinnung äußerst eingängig dargestellt. Das „Weiße Gold“ wird somit zum Dreh- und Angelpunkt des neuen (dritten) Falls von Kommissar Dupin, der sich allerdings nicht in seinem angestammten Beritt abspielt, sondern in einem Nachbarkommissariat, in das er durch die Bitte einer befreundeten Journalistin mehr oder weniger unfreiwillig hineingerät. Und vorerst bleibt, da er selbst zum Opfer eines Anschlags wird. Insofern gibt es jetzt ein Zweierteam, welches die vertrackten Verbrechen aufklären muss. Wie gut, dass das Salzthema quasi unerschöpflich ist, und so beim Grübeln zu einer gewissen Abwechslung beiträgt – auch beim Leser. Mal ganz abgesehen von den Bretonen, die immer für einen Überraschung am Rande des Geschehens gut sind. Hier unterstützt durch ein ausgebrochenes Känguru, dass hin und wieder durch die Geschichte hüpft oder sich hier hartnäckig haltende Legenden und historische Geschichten.
Es ist diese Abfolge von Spannung einerseits, die nur gelegentlich etwas abflaut, und wissenswerten Einschüben andererseits, die aber immer im Kontext der Geschichte erfolgen, und somit die Qualität insgesamt heben, die diesen Krimi zu einem außergewöhnlichen Krimi machen. Aber dies dürfte ja inzwischen klar geworden sein. Und wem dies alles noch nicht reicht, der wird mit einer psychologischen Abhandlung belohnt, die der Frage nachgeht, wie wirklich wohl die Wirklichkeit ist, da jeder seine eigene Wirklichkeit aus seinen bisherigen Erfahrungen heraus konstruiert und es daher so schwer macht, Zeugenaussagen unter einen Hut zu bringen: „Die ‚vollständige‘ und ‚objektive‘ Geschichte eines Falls wurde niemals erzählt. […] In der Rekonstruktion wurde der Fall zum Phantom. Er löste sich als Realität auf, zerfiel in unterschiedliche subjektive Geschichten, die, je mehr erzählt, geredet und sogar ‚gestanden‘ wurde, immer weniger miteinander zu tun hatten.“ Insofern ist es fast egal, welchen Inhalt eine Geschichte hat, jeder Leser, jede Leserin konstruiert sich diese neu. Und mit den hier gelieferten Informationen macht es sogar riesigen Spaß.
(19.2.2026)
- Lynn Raven
Windfire
(247)Aktuelle Rezension von: LilliliestEine Freundin und ich haben das Buch zusammen gelesen und sind über die positiven Bewertungen überrascht.
Wir hatten keine großen Erwartungen an das Buch, doch selbst diese wurden maßlos enttäuscht.
Der Schreibstil hat uns gar nicht zugesagt, die seitenlangen Beschreibungen und unnötigen Details füllten das Buch, für Plot blieb fast kein Platz. Die Charaktere waren komplett oberflächlich, ohne jeglichen Tiefgang oder nachvollziehbare Eigenschaften. Das Ende war abrupt und ohne große Spannung. Es blieben so viele Fragen offen, dass wir nicht glauben konnten, dass das das Ende war, bzw dass es keinen zweiten Teil gibt.
Die Liebesbeziehung war von Anfang an vorherzusehen und trotzdem gab es keine Schlüsselmomente, die die Vertiefung der Beziehung oder die Gefühle der Protagonisten dem Leser ernsthaft nahebringt. Außer stümperhaften Beschreibungen wie das Kribbeln der Hände, nachdem diese sich berührt hatten. Enemies zu Lovers angedeutet, es gab allerdings auch hier keine Tiefe oder Nachvollziehbarkeit und der Übergang zwischen Enemies und Lobers war auch weder logisch noch spannend.
Viele Personen und Situationen wurden eingeworfen ohne später noch irgendeinen Sinn oder Wichtigkeit für den Plot zu haben. Im Epilog sind eigebtlich alle Probleme einfach gelöst, ohne, dass beschreiben wird, wie.
Wir hatten das Gefühl, das Buch sei dem Schreibstil nach für Leser, die auf Klischees, halbherzige "BadBoys" und auf unnachvollziehbar Entscheidungen-treffende Hauptcharakterin, deren einziger Charakterzüge die Krankheit ihres Stiefbruders und die Angst vor ihrer Tante, ist, geschrieben wurde. Das seitenlang beschriebene Casino "Alhambra" hatte mehr Tiefe als die Hauptcharaktere selber. Momente, in denen Jesse ihrem Gegenüber einfach in den Augen ablesen kann, was er fühlt, hat sich für uns viel zu viel gehäuft und alles andere als realistisch angefühlt. Lieblingsstilmittel der Autorin vermutlich die Verwendung der drei Punkte (...) oder das Abtrennen einzelner Wörter durch Punkte. Reicht für uns nicht, um Spannung aufzubauen.
Überdurchschnittlich viele Grammatik und Satzbaufehler, von Logikfehlern ganz zu schweigen. Raum und Zeit absolut unübersichtlich und unverständlich.
Fazit: Wer eine spannend erzählte Geschichte mit gutem Plot und interessanten Charakteren sucht, ist hier auf jeden Fall falsch.
Wem es nach klischeehaften Satzstellungen, ungeklärten Fragen und zu einfachen Problemlösungen ist, der ist hier an der richtigen Adresse. Für uns war es nichts, den Bewertungen zu Folge, hat es aber ja doch viele Leute abgeholt.
SPOILER: Fragen, die sich am Ende noch nicht geklärt hatten:
-Was geschah mit all den kranken bzw verschwundenen Großmeistern, Priorn, Großmüttern, Fürsten, etc
-Wie sind zB die Brüder von Shane verschwunden, wo waren sie, wie tauchen sie wieder auf?
-Was waren die Motive Als, bzw was hat er eigentlich alles getan?
-Wer war der Erpresser und was wollte er mit dem Amulett?
-Sind Shane und Jesse am Ende untergetaucht oder war es plötzlich doch in Ordung, sich unter den Elementaren zu mischen?
-Wie konnte Shane als Halb-Djinn der Macht des Amuletts standhalten?
-Warum hat Jesse ein so gutes Auge für maßgeschneiderte Anzüge?
-Was war die Intention von Hamid?
-Was passiert mit Tante Gwen und dem Erbe von Paul?
-Warum wollten weder die Erdmagier, noch die Windhexen, dass Shane und Jesse nach Petra kommen, bzw das Amulett finden? Warum haben sie nie Kontakt zu den beiden aufgenommen?
-Warum hatte Shane Macht über Feuer, obwohl es hieß, dass er das als HalbDjinn nicht haben dürfte?
-Wer hat die Orgie in Nazeems Apartment veranstaltet, die Mädchen getötet und wie konnte nachgewiesen werden, dass Nazeem nicht schuldig ist?
-Wieso gab es keine Konsequenzen für Nazeem, als er einfach aus dem Gefängnis verschwand?
-War der Autounfall von Jesses Mutter wirklich nur ein Unfall, oder war das Mord, wenn ja, von wem?
-Jesse wurde, nach tagelangem Verschwinden, nur von ihrem Job in der Wäscherei gekündigt. Was ist mit den anderen Jobs?
-Wird das Leben der drei im Epilog nur durch Shanes Fotografie finanziert? Was macht Jesse am Ende, außer sich darum zu kümmern, dass Danny sich mit der 50+ Sonnencreme eincremet?
-Konnte Jesse den Bann, in dem sich Shane in Petra befand wirklich nur über einen voraussehbaren Kuss lösen?
-noch weitere Fragen, wie Lynn Raven sagen würde: ...
Falls ihr Antworten habt, die wir dann anscheinend überlesen haben, schreibt uns gerne. Wir hoffen es gibt Antworten, sonst zweifeln wir sehr an der Kredibilität der anderen Rezensionen.
Lieblingszitat: So süß, dass sogar Zucker bei meinem Anblick Karies bekommen würde. (Oder so Ähnlich) - Juliana Fabula
BeastSoul
(45)Aktuelle Rezension von: ShalimaMoonDie Handlung: Finya erfährt, dass sie eine Beasttamerin ist und daher fortan in Nebula Asteri auf die Schule gehen wird. Zusammen mit Leonel ihrem Partner soll sie ihre elementaren Fähigkeiten kontrollieren lernen. Doch Leonel denkt gar nicht daran, mit ihr zusammen zu arbeiten. Doch mit ihren Freunden versucht sie trotzdem irgendwie das Schuljahr zu meistern.
Meine Meinung: Juliana Fabula ist eine dieser grundsympathischen Menschen, die ich auf Twitch entdecken durfte. Neben ihre Kreativ- und Co-Working-Streams erzählt sie auch ab und an von ihrem Autorinnenleben. Und ihre „Anpreisungen“ ihres Buches machten mich so neugierig, dass es einfach bei mir einziehen musste. Zumal die Idee von einer Schule hinter den Sternen und das ganze dann auch noch mit den Elementen und verschiedenen Tierverwandlungen gemischt, klang total nach meinem Buch. Auch hier bin ich ein wenig über die Länge mit 450 Seiten für den Auftaktband gestolpert, zumal die Seiten sehr eng bedruckt sind. Und doch wollte ich das Buch unbedingt mögen und kann zumindest sagen, dass mir die Grundgeschichte auch gefallen hat – ihr hört hier schon das aber, oder? – aber sowohl der Erzähl- als auch der Schreibstil so gar nicht. Das liegt vor allem daran, dass ich der Protagonistin ihr Alter von 17 Jahren einfach nicht abkaufe. Sie verhält sich absolut naiv und gefühlsmäßig eher wie eine 12-jährige. Dafür passieren ihr aber auch immer wieder Sachen, die hat selbst Harry Potter in seinem ersten Jahr nicht erlebt. Auch das Gezicke ihres Partners Leonel war irgendwann einfach nicht mehr aushaltbar. Ab einem gewissen Punkt, hätte man halt die Gründe für sein Handeln gebraucht, weil so waren sie nicht nachvollziehbar. Auch die Geschichte drum rum, hat sich einfach viel zu sehr gezogen, weil es eben partout das gesamte erste Schuljahr sein musste, was beschrieben wird. Es gab immer mal wieder Andeutungen über eine Verschwörung und zwischendurch auch richtig spannende Kämpfe, aber es mangelte an Informationen, stattdessen wurde man mit Füllstoff überrollt. So sehr ich das Buch mögen wollte, so enttäuscht war ich.























