Bücher mit dem Tag "lupus"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lupus" gekennzeichnet haben.

6 Bücher

  1. Cover des Buches City of Lost Souls (ISBN: 9783442493258)
    Cassandra Clare

    City of Lost Souls

    (2.529)
    Aktuelle Rezension von: tines_bookworld

    "I don't care," Clary said. "He'd do it for me. Tell me he wouldn't. If I were missing-" "He'd burn the whole world down till he could dig you out of the ashes. I know," Alec said."

    "City of Lost Souls" schließt wie gewohnt nahtlos an die Vorgängerbände an. Sebastian ist zurückgekehrt, mit noch finsteren Absichten als Valentin. Das größere Problem jedoch: Jace ist mit Sebastian verbunden, und Jace zu verlieren ist keine Option!

    Durch diese Problematik bekommen die Hauptcharaktere Clary und Jace in diesem Buch eine ganz neue Charaktertiefe. Clary kämpft absolut badass, um Jace' böses alter Ego zu vertreiben, und Jace ist dadurch wie ausgewechselt: folgsam, ernst, gewissenlos. Doch Clary liebt er immer noch. Es war super interessant, diese neue Seite an den beiden zu lesen und hat dadurch die bisher bekannte Dynamik aufgefrischt. Auch die Beziehung zwischen Clary und Jace erreicht deshalb einen neuen Meilenstein. Man merkt, dass es nicht nur eine Jugendschwärmerei wie zu Beginn der Reihe ist, sondern viel mehr, viel tiefer. Beide gestehen sich ihre Gefühle ein, vertrauen einander und kämpfen dafür. 

    Auch die anderen Charaktere, wie bspw. Simon und Izzy, entwickeln sich in diesem Buch wieder weiter, werden allmählich erwachsen. Es gefällt mir so gut, dass auch die Nebencharaktere wachsen und ihren Platz haben dürfen, und nicht nur billiges Beiwerk ohne Tiefe sind. Magnus und Alec haben immer noch mit Zukunftsängsten bezüglich ihrer Beziehung zu kämpfen und scheinen hier zum Ende hin auch eher einen Schritt zurück zu machen. Ich hoffe so sehr, bzw. bin eigentlich auch überzeugt, dass die beiden noch ihr Happy End bekommen, denn sie haben es so sehr verdient! Ich freue mich schon sehr auf die Bücher, in denen die beiden die Hauptrolle spielen.

    Handlungstechnisch hat auch dieses Buch wieder sein eigenes Finale und dient nicht nur als füllendes Reihenmittelbuch. Alles deutet nun auf den großen Showdown gegen Sebastian im sechsten und letzten Teil hin. Die Spannung bleibt durch die Suche nach Jace, den vielen Perspektivwechseln und der langsamen Enthüllung von Sebastians Plan im Großen und Ganzen hoch, hat aber zwischendrin durchaus seine Längen. Es ist nicht so, dass in der Zeit dann nichts passiert, oft liegt der Fokus dann auf dem character development, aber es war mir persönlich ein bisschen zu wenig Handlung für zu viele Seiten.

    Cassandra Clare überzeugt mit "City of Lost Souls" nicht nur wieder mit einer weiterhin spannenden Handlung und fantasiereichen Begegnungen, sondern auch mit tiefgründigen Charakteren und einer berührenden Liebesgeschichte. Ich vergebe 4,5/5 Sterne.

  2. Cover des Buches Solange wir die Sterne sehen (ISBN: 9783755797333)
    Liam Erpenbach

    Solange wir die Sterne sehen

    (14)
    Aktuelle Rezension von: pinkdinoprincess

    Inhalt: Die vorlesungsfreie Zeit steht kurz bevor, als Cole im Zug zufällig auf einen jungen Mann trifft, der ihn in seinen Bann zieht. Doch wie es scheint, gibt es keine Zufälle - die beiden treffen sich wieder und plötzlich wird aus dem Jungen Sora, der mit seinem Cello nicht nur die Luft, sondern auch Coles Herz in Schwingungen versetzt. Alles scheint perfekt, bis Sora nach und nach etwas zu fehlen scheint. Plötzlich schleppt er sich nur noch durch die Uni, hat Schwierigkeiten, den Bogen seines Cellos zu halten und wird von Kopfschmerzen gequält. Was ist es, das dem jungen Mann keine Ruhe lässt - und kann es stärker als die Liebe zweier Menschen sein?

    Fazit: "Solange wir die Sterne sehen" ist sicher ein Monatshighlight für mich. Sowohl die Charaktere als auch die Handlung haben sich einfach nur "echt" angefühlt - so greifbar, als könnten sie gleich aus den Seiten des Buches in mein Wohnzimmer spazieren. Dabei war die Geschichte ganz ruhig und nicht mit unnötigem Drama gespickt. Die Figuren haben (früher oder später) miteinander geredet, über ihre Gefühle nachgedacht und sich reflektiert verhalten. Sie hatten Dinge , für die sie sich begeistern können und Päckchen, die schon lange Zeit auf ihnen lasteten - alles Punkte, die die Charaktere greifbar und sympathisch gemacht haben.

    Empfehlung: Eine ganz Große!

  3. Cover des Buches Das Haus der Bücher und Schatten (ISBN: 9783426293591)
    Kai Meyer

    Das Haus der Bücher und Schatten

    (136)
    Aktuelle Rezension von: stefan182

    Inhalt: Leipzig 1933. Nachdem der Polizeikommissar Cornelius Frey auf Druck der Nationalsozialisten von seinem Dienst suspendiert worden ist, arbeitet er als Nachtwächter im Graphischen Viertel. Auf seinem Weg zur Arbeit entdeckt er eine junge Frau, die sich das Leben nehmen möchte, doch es gelingt ihm, sie von dem Gegenteil zu überzeugen. Beim Abschied flüstert sie ihm die rätselhaften Worte “Sie weinen alle im Keller ohne Treppen” zu. Kurze Zeit später stößt er auf die Leiche der jungen Frau, die mit einem Kopfschuss ermordet wurde. Neben ihr liegt - ebenfalls tot - ein ehemaliger Kollege von Cornelius. Um den Fall zu klären, kehrt Cornelius widerwillig in seinen alten Beruf zurück - und entdeckt Unglaubliches…

    1914. Paula, Lektorin bei einem Leipziger Verlag, befindet sich gemeinsam mit ihrem Verlobten Jonathan auf dem Weg ins Baltikum, um dort das neuste Manuskript des erfolgreichen Schriftstellers Aschenbrand, das bereits vor Monaten eingereicht worden sein sollte, einzusehen. Dort angekommen erwarten sie ein nahezu verlassenes Herrenhaus, wirre Träume und ein merkwürdiger Schriftsteller…


    Persönliche Meinung: “Das Haus der Bücher und Schatten” ist ein Roman von Kai Meyer. Es handelt sich um den dritten Band der “Die Geheimnisse des Graphischen Viertels”-Reihe. Die Handlung der einzelnen Romane ist in sich abgeschlossen, sodass man die Bände der Reihe unabhängig voneinander lesen kann. Die Reihe ist aber sehr gelungen, weshalb ich sie jedem ans Herz legen möchte; außerdem finden sich immer mal wieder schöne, kleine Easter Eggs, die auch auf die anderen Romane verweisen. “Das Haus der Bücher und Schatten” lässt sich schwerlich einem Genre zuordnen. Während der 1933 spielende Handlungsstrang eher einem Kriminalroman ähnelt - Cornelius deckt nach und nach ein Netz aus Intrigen auf, wobei es mehrere unerwartbare Wendungen gibt -, erinnert der im Baltikum spielende Handlungsstrang an einen Schauerroman. Hier entführt Kai Meyer - gekonnt atmosphärisch erzählend - in einen andersweltlichen Raum: Das Herrenhaus ist abgelegen, die Bewohner undurchsichtig und die Zahl der schlummernden Geheimnisse groß, wodurch eine hohe Spannungskurve entsteht (diese wird durch die Ich-Erzählerin Paula auf die Spitze getrieben, da sie Züge einer unzuverlässigen Erzählinstanz besitzt). Beide Handlungsstränge eint ihr Hang zum Phantastischen, denn mehrfach finden sich Dinge, die nicht “einfach so” zu erklären sind. Schön gemacht ist auch, wie sich die beiden Handlungsstränge mehr und mehr bis zum großen Finale vermengen - hierzu möchte ich zwecks Spoilergefahr aber nichts weiter ausführen. Auch der historische Hintergrund kommt in dem Roman nicht zu kurz: Das Erstarken des Nationalsozialismus spielt ebenso eine wichtige Rolle wie der sich intensivierende Antisemitismus und völkerrechtliche Fragen im Baltikum. Wie von Kai Meyer gewohnt, ist auch  “Das Haus der Bücher und Schatten” sehr dicht, bildgewaltig und anschaulich geschrieben - ein Fabulieren im besten aller Sinne. Insgesamt ist “Das Haus der Bücher und Schatten” ein spannender Roman, der zwischen Krimi, Schauerliteratur und Buchliebhaberei changiert.

  4. Cover des Buches Vor uns die Dämmerung (ISBN: 9783958187184)
    B. Celeste

    Vor uns die Dämmerung

    (219)
    Aktuelle Rezension von: Its_angie

    "Wir neigen dazu, Geschichten zu mögen, wenn wir uns in ihnen wiederfinden" (Ich finde Emery hatte damit recht, ich leider auch an einer chronischen Krankheit und wusste genau auf was sie verzichten muss und wie sie sich fühlt) 

    Emery leidet an einer chronischen Nervenerkrankung, woran sie ihre Schwester schon verloren hatte. Aber sie hatte trotzdem Lebensfreude und liebte Bücher über alles. Als sie Kaiden denn mehr an sich ran lässt, hat es sich gezeigt, dass es im Leben nie den richtigen Zeitpunkt gibt und man jeden einzelnen Augenblick nutzen sollte. Allerdings hätte ich es schön gefunden wenn man noch mehr von Emery und Kaiden bekommen hätte, zu 90% geht es eigentlich nur um die Krankheit und das war mir denn am Ende ein wenig zu viel. 


  5. Cover des Buches Splitterleben (ISBN: 9781542337786)
    Jenna Strack

    Splitterleben

    (82)
    Aktuelle Rezension von: oliver

    Dieses Buch habe ich innerhalb von 2 Tagen verschlungen. Der Schreibstiel war gut und flüssig. Die Story war einfach nur emotional und traurig. Zum Schluss kam sogar die ein oder andere Träne bei mir und das hatte ich noch nie bei einem Buch. Absolute Kaufempfehlung von mir.  

  6. Cover des Buches Der Sommer der Schmetterlinge (ISBN: 9783746631158)
    Adriana Lisboa

    Der Sommer der Schmetterlinge

    (31)
    Aktuelle Rezension von: Buchstabenliebhaberin
    Dieses Buch ist melancholisch, er handelt davon, dass das Leben anders verläuft, als es sich die Menschen erträumt und erhofft haben. Quer durch alle Generationen wird spät verliebt und geheiratet, gibt es unnahbare Mütter und Töchter, die darunter leiden. Mütter mit Geheimnissen, Väter mit Geheimnissen. Familientabus, an denen nicht gerührt wird. Es wird gelebt, geliebt und gestorben, Freundschaften brechen auseinander und verändern sich, die Menschen kommen mal besser, mal schlechter mit ihrem Leben zurecht.

    Über allem lastet ein Fluch, ein altes Geheimnis, dass die beiden Schwestern nicht loslässt. Leider erschlägt dieses Geheimnis, dass doch recht schnell recht offensichtlich ist, die ganze Geschichte.
    Auch ist mir bis zum Schluss nicht ganz klar, inwiefern sie den weiteren Lebensweg der Schwestern beeinflusst oder beeinträchtigt hat. 

    Auch wurden mir die beiden Schwestern bald langweilig. Uninteressant. Und auch Tomás, der ewig Liebende, hat nicht viel zu bieten. Wobei Figuren, um spannend und faszinierend zu sein, nicht viel bieten müssen. Aber diese sind seltsam "ausgeblichen", nicht greifbar, ich konnte weder Sympathie noch Abneigung entwickeln.
    Die letzten Seiten hab ich quer gelesen, da ich davon ausging, dass nichts Überraschendes mehr passieren wird. Doch, es passieren noch ein paar Dinge, aber die waren ähnlich voraussehbar und für mich nicht ernsthaft wichtig für die Geschichte.

    Das Buch ist nicht schlecht geschrieben, es spricht nur mich persönlich leider nicht an.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks