Bücher mit dem Tag "luxemburg"
24 Bücher
- Joan Weng
Amalientöchter
(48)Aktuelle Rezension von: SusziDeutschland 1918 - nach den Ende des großen Krieges herrscht Aufbruchsstimmung. Die junge Klara fühlt sich in dem kaisertreuen Elternhaus eingeengt und folgt ihren Verlobten nach Berlin.
Klara besitzt die Ungestühmtheit und Risikobereitschaft der Jugend. Ohne viele Bedenken, folgt sie ihrer großen Liebe Fritz nach Berlin, wo der Umbruch sehr viel ausgeprägter als in dem beschaulichen Weimar ist. Das moderne Leben fördert ihre Entwicklung von der behüteten Tochter der gehobenen Gesellschaft mit vorgezeichnetem Lebensweg zu einer selbstbewussten Frau, die ihre Ziele verwirklicht. Während Fritz zunehmend desillusioniert seine Ideale nach und nach aufgibt, blüht Klara regelrecht auf und will mehr als das Leben einer Arztgattin.
Prinzipiell ist der Stoff sehr interessant, vor allem auch wegen der politischen Umbrüche. Leider bleiben die Akteure relativ farblos. Der Zusammenhang zu Prinzessin Amalia erschließt sich mir, bis auf Karlas Schwärmerei dafür nicht wirklich. Auch ihre Postkartensammelleidenschaft die die Grundlage für ihre Schreiberei bildet, bleibt darüber hinaus etwas zusammenhanglos.
Für mich ein Buch was einen zwar ganz nett unterhält, jedoch nicht wirklich einen bleibenden Eindruck hinterlässt.
- Jill Kaltenborn
Post, Mord und Provinzgeflüster - Der Mörder ohne Adresse
(23)Aktuelle Rezension von: HonigmondDer Mörder ohne Adresse ist der Auftaktband zu einer sechsteiligen Krimireihe um einen ermittelnden Briefzusteller in Luxemburg. Es handelt sich dabei um den Fallanalytiker Sully Morland aus Deutschland, welcher nach einem schweren Schicksalsschlag und seiner Suspendierung beim BKA einen Neuanfang sucht. Bei seiner Tante Rose findet er Zuflucht, welche in einem kleinen Örtchen in Luxemburg wohnt und springt dort spontan als Aushilfsbriefträger ein. Doch er stellt nicht nur Briefe zu, sondern stolpert dabei auch über die Leiche des Bürgermeisters und trifft auf die Ermittlerin Claire Bofferding, welche anfangs nicht begeistert ist über Sullys Einmischung, doch als es weitere Unfälle gibt und Zeugen einen Sensenmann gesehen haben wollen, holt sie sich Hilfe bei Sully.
Der Einstieg in das Buch gelingt sehr einfach, da der Schreibstil locker und leicht ist und die Handlung fängt einen rasch ein. Sully Morland, seine Tante Rose, aber auch Claire Bofferding haben mir sehr gut gefallen und ich habe sie rasch in mein Herz geschlossen, wenn auch Claire anfangs nicht so ganz meins war. Tante Rose ist einfach goldig und hat, wie auch Sully, einen guten Riecher und ebenso gute Informationsquellen, was bei den Ermittlungen sehr hilfreich war. Richtig schön fand ich den humorvollen Schlagabtausch und kleinen witzigen Episoden, welche das Buch auflockern und perfekt abrunden. Ein richtig schöner leichter Krimi, welcher gut unterhält und Lust auf mehr macht.
Ich vergebe hierfür 5 Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung.
- Tom Hillenbrand
Letzte Ernte
(120)Aktuelle Rezension von: julestodoXavier Kieffer in seinem nächsten Fall....
Die mitspielenden Personen werden sehr deutlich charakterisiert, ich mag das!
Jeder Mensch hat seine Schwächen, so auch die Hauptpersonen in diesem Roman. Dadurch wird die ganze Geschichte sehr lebendig und läßt sich gut lesen.
Xavier Kieffer, mit seinem Hang zum Alleingang und seine Freunde und Bekannten, die ihm zur Seite stehen, und seine Wissenslücken in Bezug auf Computerkenntnisse ausgleichen, ergänzen sich prima.
Es werden allerdings auch Klischees bedient, z. B. der Finne, der gerne und viel Wein konsumiert....
Fazit: ein Buch, dessen Lektüre lohnt. Ich freue mich schon auf die nächsten Bände dieser Reihe!
- Tom Hillenbrand
Tödliche Oliven
(66)Aktuelle Rezension von: kassandra1010Gourmetkoch Xavier freut sich schon auf die gemeinsame Reise mit seinem alten Klassenkamerad Alessandro nach Italien. Der Weinhändler betreibt dort im Heimatdorf seiner Frau eine kleine Olivenölmühle. Beide nutzen die Fahrt, um ihre Bestände wieder aufzufüllen und ein wenig das Leben zu genießen.
Doch diesem Mal kommt alles anders als gedacht. Kurz vor der Abfahrt verschwindet Alessandro spurlos und Xavier macht sich auf die Suche nach seinem alten Schulfreund.
In der alten Ölmühle angekommen landet er prompt in einem Tank, wird von einem Fremden gerettet und entkommt nur knapp einer Kugel.
Als er dann einen kurzen Anruf von Alessandro erhält, beschließt er, die luxemburgische Polizei einzuschalten und das Handy orten zu lassen.
Doch es gibt nichts mehr zu retten. Alessandro wird erschossen aufgefunden und alles deutet auf einen Mafia Mord hin.
Xavier kehrt nach Luxemburg zurück, nur um dort mit einem internationalen Detektiv, einem einäugigen Auftragskiller und auch noch in einen furchtbaren Streit mit seiner Liebsten zu geraten.
Da hilft natürlich nur gute Freundschaft, guter Wein und noch besseres Essen!
- Tom Hillenbrand
Rotes Gold
(149)Aktuelle Rezension von: kassandra1010Xavier wird zu einem ganz besonderen Dinner in Paris eingeladen. Der größte Sushimeister aller Zeiten präsentiert hier sein Menü. Doch so weit kommt es nicht. Der Großmeister bricht während dem Anrichten zusammen und stirbt im Krankenhaus.
Xavier findet das seltsam, selbst lange in einem Fischrestaurant in Paris gekocht, kann er nicht von einer Selbstvergiftung ausgehen. Das Menü enthält keinerlei giftige Bestandteile.
Vom Bürgermeister, der zu dieser Veranstaltung einlud, erhält er den Auftrag, den mysteriösen Tod des Großmeisters aufzuklären.
Bei seinen ersten Nachforschungen stößt er auf dubiose Machenschaften und auf Geld – viel Geld. All das gemeinsam führt in tief hinein in die Fischereiszene und in die Welt der Thunfische. Dank der Hilfe seiner Freunde wird im klar, wie perfide die Menschheit mit dem Meister der Meere umgeht.
Unter ziemlichem Druck ermittelt er weiter und scheut sich auch nicht davor, dubiosen Händlern einen Riegel vorzuschieben.
Xavier begibt sich erneut auf einen Rachefeldzug. Der Thunfisch leert Xavier, dass nichts so ist wie es auf den ersten Blick zu sein scheint und das aus einer guten alten Tradition dank der Sucht nach schnellem und billigem Essen der Industrie keine Grenzen mehr gesetzt sind.
- Tom Hillenbrand
Gefährliche Empfehlungen
(109)Aktuelle Rezension von: FutziwitchWieder ein heikler Fall für Xavier Kieffer denn er weiss noch nicht so recht um was es genau geht als bei einer Firmenmuseum des legendären Gastroführers Guide Gabin verschwindet und das aus dem Jahre 1939 . Ausserdem kommen Menschen ums Leben , und jetzt ist seine Aufmerksamkeit komplett geweckt, er setzt sich sofort daran heraus zu finden was das alles auf sich hat . Eine spannende Geschichte aus der Feder von Tom Hillenbrand erwartet sie
- Tom Hillenbrand
Teufelsfrucht
(227)Aktuelle Rezension von: SelfsoulXavier ist Profikoch in Luxemburg. Stolz darauf nur frisch und regional zu kochen. Eines Tages bekommt er Besuch von einem Gastrokritiker. Dieser bricht tot während des Essens zusammen.
Xavier muss sich nun auf die Suche nach dem Täter machen. Aber es bleibt nicht bei einem Opfer. Was hat es mit der Superfrucht zu tun? Dieser Frage muss er nachgehen.
Spannend und interessanter Ausflug in die Welt der Gastronomie.
- Monika Maifeld
Morgen ist es Liebe
(128)Aktuelle Rezension von: lisolino„Morgen ist es Liebe“ hat mich von der ersten Seite an abgeholt und perfekt in vorweihnachtliche Stimmung versetzt. Ich habe das Buch im Dezember gelesen – und die winterliche Atmosphäre der Geschichte passt wunderbar zur Jahreszeit.
Besonders gut gefallen hat mir das liebevolle Chaos, in dem die verschiedenen Figuren miteinander verknüpft sind. Monika Maifeld gelingt es, jede einzelne Person mit viel Wärme, Humor und einem feinen Blick für Details zu zeichnen. Die Charaktere wirken dadurch unglaublich lebendig und nahbar. Was ich besonders mochte: Sie haben nicht nur Stärken, sondern auch Schwächen – genau das macht sie so authentisch und liebenswert.
Der etwas eigene Humor hat mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Vor allem die Gedanken der einzelnen Personen gaben dabei immer wieder Anlass amüsiert über die eigene Gedankenwelt zu reflektieren.
Für mich ist „Morgen ist es Liebe“ ein perfekter Begleiter für die Weihnachtszeit – warm, humorvoll und voller echter Gefühle. Eine klare Leseempfehlung! 🎄✨
- Carsten Neß
Kein Tod wie der andere
(6)Aktuelle Rezension von: Gartenfee-BerlinMit diesem zweiten Teil etabliert Carsten Neß seinen Kommissar Christian Buhle fest in Trier. Er ist sich zwar immer noch nicht über seine Gefühle für Marie Steyn, die er im ersten Teil kennengelernt hatte, im Klaren, doch ist sie auch hier wieder mit von der Partie, als es um die Tode dreier Familienmitglieder geht, von deren überlebender Tochter sie die Pschologin ist.
Für meine Begriffe kam das Buch nur langsam in Gang. Es tauchten am Anfang viele verschiedene Personen auf, die irgendwie nur schwer zuzuordnen waren. Auch zog sich die Geschichte sehr lange hin, ohne dass man der Auflösung irgendwie näher kam. Ab der Mitte des Buches war ich dann wieder begeistert am Lesen und habe die vielen Verwicklungen gespannt verfolgt. Gegen Ende wurde es dann so richtig spannend, bis hin zur relativ kompletten Aufklärung der Todesfälle. Nur die persönlichen Problemchen von Buhle sind noch weiterhin offen. Aber es gibt ja auch noch einen dritten Teil...
- Jill Kaltenborn
Post, Mord und Provinzgeflüster - Das Geheimnis der Rosengärtnerin
(21)Aktuelle Rezension von: bookreviewsfromsara💬: Sully Morland, Luxemburgs wohl sympathischster Briefträger mit BKA-Vergangenheit, stolpert im zweiten Band wieder mitten hinein in einen Fall – und diesmal zwischen Rosenbeete, verschollene Ehemänner und dubiose Kunstgeschäfte.
Eigentlich wollte Sully nur das Gärtnern lernen (wobei er herzlich wenig Ahnung davon hat). Doch Charlottes Auftrag lockt: Ihr Lebensgefährte verkauft heimlich wertvolle Gemälde aus der Kunstsammlung ihres verschollenen Mannes. Was zunächst wie ein simpler Fall klingt, entwickelt sich schnell zu einer Spurensuche voller Geheimnisse, alter Wunden und neuer Fragen.
Der Reiz liegt für mich in der gelungenen Mischung aus Dorfleben, interessanten Figuren und einem Kriminalfall, der zwar nicht blutig, aber dafür clever aufgebaut ist. Auch Sullys unbeholfene Ausflüge ins Gärtnern sorgen für einige humorvolle Momente. Zwar konnte ich die Auflösung recht früh erahnen, doch die charmanten Dialoge und das Setting haben das mehr als ausgeglichen. Besonders mochte ich wieder die Nebenfiguren – allen voran Tante Rose, die nicht nur bei Häppchen und Kartenrunden glänzt, sondern auch mit unerschütterlicher Neugier.
🌹 Fazit: Ein gemütlicher Wohlfühlkrimi mit kleinen Geheimnissen hinter jeder Hecke und genau der richtigen Portion Spannung.
Von mir gibt’s ⭐⭐⭐⭐ – für ein charmantes, atmosphärisches Leseerlebnis, das Lust auf den nächsten Fall macht.
- Tom Hillenbrand
Verhängnisvoller Champagner
(18)Aktuelle Rezension von: scouterDer Koch Xavier Kieffer aus Luxemburg bekommt einen Anruf seines Freundes Luc mit der Bitte um Unterstützung. Er ist nicht gerade erfreut über diese Bitte, denn Luc hat ihm in ihrer gemeinsamen Ausbildung in der Champagne, seine Freundin Fabienne ausgespannt. Luc leitet eine bekannte Firma, die guten Champagner herstellt. Doch er scheint Probleme zu haben. Als Xavier eintrifft und nach Luc sucht findet er ihn unter einigen Paletten begraben und mehr tot als lebendig. Luc kann ihm noch einige Bruchstücke zuflüstern und dann stirbt er. Xavier wird verprügelt, nachdem er mit der Polizei gesprochen hat und nimmt das nun persönlich und ermittelt, was sich im Keller zugetragen hat.
„Verhängnisvoller Champagner“ von Tom Hillenbrand ist ein kulinarischer Krimi, mit dem Luxemburger Koch Xavier Kieffer im Mittelpunkt. Es ist nicht der erste Krimi aus dieser Reihe, den ich gelesen habe und ich bin immer wieder begeistert über die Schreibweise des Autors. Ich finde es gibt keine langweiligen Szenen. Es ist ein flotter Wechsel zwischen den Ermittlungen und seinem Job in seinem Restaurant „Les deux eglises“ in Luxemburg Stadt, einem Restaurant das traditionelle Küche anbietet. Das ist für mich schon mal sehr interessant, da die Rezepte, wie erwartet im Anhang aufgeführt werden. Dann gibt es eine Menge Informationen zum Thema Champagner und Wein, die ich als sehr informativ einordne. Auch der Fall ist sehr authentisch, wenn es um das große Geschäft geht, wird auch nicht vor Mord und Gewalt zurückgeschreckt. Besonders finde ich hier die Verbindungen in die Vergangenheit und somit auch in die Basis der Beziehungen der Beteiligten. Ansonsten merkt man auch wie gut dieser Koch vernetzt ist, denn er kennt Gott und die Welt, was ja auch sehr hilfreich ist, in diesem Krimi. Die Hauptfiguren sind neben Xavier auch seine Freundin Valerie und Pekka ein Stammgast seines Restaurants. Das ist schon eine sehr nette Zusammenstellung. Zu guter Letzt gibt es ja auch noch den Fall, der sich als äußerst kompliziert, aber auch als sehr spannend erweist. Der Spannungsbogen ist sehr schön entwickelt und somit ein interessanter Schlusspunkt.
Ich mag die Krimis um Xavier, den Koch aus Luxemburg, weil er Spannung und Information bietet. Die Region Luxemburg und andere Weinregionen sind für mich immer interessant. Da ich obendrein noch regionale Krimis liebe, ist dieser Krimi ein Highlight für mich. Empfehlenswert.
- Moni Reinsch
Moselruh
(13)Aktuelle Rezension von: vanessabln"Moselruh" ist eindeutig weniger spannend als "Feuer über der Mosel" der Autoren, hat dafür ein ungewöhnliches Thema. Ich würde das Buch fast als Wohlfühlkrimi bezeichnen (positiv gemeint), allerdings steht das Thema Demenz im Vordergrund, da nach einem Mord im Seniorenheim ermittelt wird. Der sympathische junge Pfleger ist tot und auf die Aussagen der Zeugen kann man sich nicht verlassen. Die etwas blassen Ermittler, von denen bei mir kein wirkliches Bild vor Augen entstand, haben es nicht leicht. Mir fehlte der Wiedererkennungswert, was aber einige Senioren weggemacht haben. Das Buch besteht überwiegend aus wörtlicher Rede, weshalb vielleicht die Charaktere und ihre Perspektiven etwas zu kurz kommen. Gut (realistisch wie humorvoll) geschildert ist der Alltag in einem Seniorenheim und die Verhaltensweisen der Bewohner. Sogar etwas fürs Herz ist zum Schluss noch dabei. Insgesamt komme ich auf 3,5 Sterne. - Jill Kaltenborn
Post, Mord und Provinzgeflüster - Tod an einem stillen Ort
(11)Aktuelle Rezension von: Tokki_ReadsBeim 500-jährigen Jubiläum des Flammang-Anwesens begegnet Sully Morland seiner Jugendliebe Jou wieder, die extra aus Norwegen angereist ist. Die Stimmung ist festlich, alte Erinnerungen werden wach, und für einen Moment scheint alles perfekt. Doch die Feier nimmt eine dramatische Wendung, als ein langjähriger Freund der Familie tot aufgefunden wird. War es ein tragischer Unfall – oder wurde er ermordet?
Während Sully beginnt, die Puzzleteile zusammenzufügen, zeigt sich schnell, dass der Tote keineswegs nur Freunde hatte. Hinter der glamourösen Fassade des Jubiläums verbergen sich alte Konflikte, Eifersüchteleien und unausgesprochene Feindschaften. Und plötzlich rückt ausgerechnet Jou ins Zentrum der Ermittlungen: Auch sie hätte ein Motiv.
Für Sully ist die Jagd nach einem Mörder nichts Neues, doch diesmal ist alles anders. Der Fall trifft ihn persönlich. Die Grenzen zwischen Pflicht und Gefühl verschwimmen, und je näher er der Wahrheit kommt, desto größer wird die Gefahr – für ihn selbst und für die Menschen, die ihm etwas bedeuten.
Beim Lesen habe ich leider immer wieder den Faden verloren. Es tauchten erneut viele neue Figuren auf, deren Namen sich unglaublich ähnlich anhörten, sodass ich irgendwann nicht mehr wusste, wer wer ist. Dadurch habe ich aufgehört aktiv mitzudenken und mich nur noch berieseln lassen. Ich hoffe wirklich, dass es in den nächsten Bänden weniger Charaktere und klarer unterscheidbare Namen gibt, sonst leidet der Lesespaß für mich zunehmend.
Der Fall selbst wirkte dadurch auf mich nicht ganz durchschaubar. Ich habe mehrere Personen miteinander verwechselt und wusste stellenweise nicht mehr, welche Rolle sie im Plot spielen oder was genau passiert war. Das machte die Spannung zwar nicht kaputt, aber es hinderte mich daran, richtig in die Geschichte einzutauchen.
- Hauke Friederichs
Das Wunder von Dünkirchen: Wie sich im Sommer 1940 das Schicksal der Welt entschied
(1)Noch keine Rezension vorhanden - Tom Hillenbrand
Goldenes Gift
(89)Aktuelle Rezension von: BelisDer Restaurantbesitzer Xavier bietet in seinem Lokal regionale Spezialitäten an. Um dies noch zu unterstreichen besitzt er eigene Bienenstöcke in Luxemburg Stadt. Der plötzliche Tod des betreuenden Stadtimkers Pol wirft nicht nur bei Xavier Fragen auf. Während die Polizei versucht den Mord aufzuklären sucht Xavier nach seinen verschwundenen Bienenstöcken.
Zufälligerweise wird seine Freundin Valerie Zeugin eines nächtlichen Bienenraubes. Die mysteriösen Umstände wecken in der Food-Journalistin die Neugier. Während ihrer Recherchen stößt Valerie auf internationale Missstände.
In diesem Kriminalroman sind vielfältige Handlungsstränge eingearbeitet. Die Handlungsorte sind detailliert geschildert. Mit ebenso viel Sorgfalt sind die landestypischen Köstlichkeiten beschrieben. Hierbei wären Sprachkenntnisse von Vorteil. Durch die vielen Informationen und Erzählstränge ist die Geschichte ein wenig verwirrend für mich.
Viele Charaktere und Wesensarten sind mir durch gelesene Vorgängerbände bekannt. Insgesamt war es ein unterhaltsamer Kriminalroman. Mal humorig, teils spannend und mit zahlreichen Informationen zu Bienen und Honigproduktion untermalt.
- Theresa Baumgärtner
Wundervolle Weihnachtsbäckerei
(23)Aktuelle Rezension von: BuchgespenstWeihnachten ist die Zeit des Kekse Backens und wer alle Jahre wieder auf der Suche nach neuen Rezeptideen ist, sollte einen näheren Blick auf dieses Buch werfen. Nach einem informativen Einleitungsteil, der ein paar Hintergründe zu von der Autorin bevorzugten Utensilien und Details zu Zutaten bietet und mit einer kleinen biografischen Einleitung, die aufs Backen einstimmt, geht es auch schon los. Die Zutaten sind mit Rohrzucker und Dinkelmehl etwas ungewöhnlich, aber gerade diese Mehlsorte gibt den Keksen das gewisse Etwas.
Nicht nur die Zutaten auch die Kombinationsideen sind originell und köstlich. Manchmal nicht ganz einfach für ungeübte Hände, aber man kann mit den leichten Rezepten anfangen, um sich langsam zu steigern. Neben Klassikern wie Orangenplätzchen, Pfefferkuchen, Zimtsternen und Linzerschnitten findet man auch köstliche originelle, neue Rezepte wie Russian Tea Cakes, Kleine Zitronen-Creme-Törtchen und Haselnuss-Zimt-Hörnchen.
Eine gelungene Rezeptmischung, in der bekannte Klassiker durch andere Zutaten einen neuen Kick bekommen und neue Rezepte, die Keksauswahl zu Weihnachten bereichern. Es gibt noch einige Rezepte, die ich ausprobieren will und die es bestimmt in meine persönliche Klassikerliste schaffen werden. Traumhafte, winterliche Landschaftsbilder und Weihnachtsgedichte ergänzen dieses wunderbare Buch und machen es zu einem Backbuch, zu dem ich jedes Jahr wieder greifen werde.
- Manu Wirtz
Eventus Corp.
(18)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerAuftakt einer Serie
Inhalt:
Die Eventus Corporation ist ein deutsches Security- und Militärunternehmen, das im Personenschutz, aber auch bei gefährlichen Einsätzen in internationalen Krisengebieten tätig ist. Die Teamleiterin Stefanie Audet und der IT-Spezialist Stephan Brokkenleg werden aktiv, als die 15-jährige Alina, die Tochter eines Bankers gekidnappt wird. Sie kommen über Facebook & Co. einem Mädchenhändlerring, der Alban-Liga, auf die Spur. Der eiskalte Mafiaboss Marko Berisha nutzt das Internet für geheime Versteigerungen der entführten Frauen und Mädchen. Das Eventus-Team jagt die Verbrecher quer durch Europa bis zu einem alten Atombunker an der tschechischen Grenze, dem Hauptquartier der Bande. Schaffen sie es noch rechtzeitig, die gefangene Alina vor einem Schicksal als Sexsklavin zu retten? Ein temporeicher und ungemein spannender Thriller mit einem neuen und schlagkräftigen Team...(Quelle: LB)
Mein Eindruck:
Das Buch beginnt mit einer Zusammenfassung der Personen bzw Personengruppen, die man im Laufe der Geschichte kennen lernen wird. Das finde ich ganz gut, damit kann man sich direkt einen kleinen Überblick verschaffen und läuft keine Gefahr, mit den Personen durcheinander zu kommen.
Auf den ersten 20 Seiten werden die Charaktere sehr detailliert beschrieben, ja geradezu auseinander genommen. Ich mag es eher, wenn man die Protagonisten im Laufe der Geschichte besser kennen lernt. Der Lesefluss war etwas holprig. Es wird sehr viel erklärt, wie die Eventus Corp. arbeitet usw, es folgt eine Aneinanderreihung von Fakten, so dass es für mich mehr wie ein Aufsatz klang.
Ab Kapitel 4 kommt Spannung auf, man erfährt mehr über die brutale Alban-Liga und wie skrupellos sie mit den Mädchen umgehen. Das ist schon schockierend zu lesen. Diese Passagen sind leider immer sehr kurz gehalten, und es wird sehr schnell wieder zu den Ermittlungen übergegangen. Diese Passagen waren dann wieder langwierig und zäh, weil dort die unzähligen PC-Systeme, mit denen Polizei & Co. arbeiten, auch bis ins kleinste Detail erklärt werden. Hier habe ich sogar ein paar Seiten übersprungen bzw quer gelesen, weil es zur Handlung einfach nichts beitrug. Auch zu den Charakteren konnte ich einfach keine feste Bindung aufbauen, dazu fehlte der Story leider der Tiefgang.
Das Ende war spannend und actionreich, mit einem offenen Ende, das neugierig auf den weiteren Verlauf macht. Es bleiben allerdings ein paar Dinge ungeklärt bzw verschwinden Protagonisten , von denen man nicht erfährt, was mit ihnen geschehen ist. Das ist etwas schade.
Fazit:
Eine gute, spannende Grundidee, aus der man sehr viel herausholen kann. Insgesamt fehlte mir der Tiefgang und der Zugang zu den Protas. Mehr Spannung - weniger Fakten/ Details. Zudem gefällt mir die Aufmachung der Buches leider nicht, das habe ich aber nicht in meine Bewertung mit einfließen lassen, das ist nur eine rein optische Sache. Es ist eher wie ein dünnes Heftchen, nicht im typischen Buchformat. - Mella Dumont
Colors of Life - Mandelmond
(57)Aktuelle Rezension von: SasaRayNicht ganz so gut wie die ersten drei der Serie. Mir fiel vor allem der Umschwung von Lina zu Valerie schwer. Da ich die ganze Serie inzwischen aber zum zweiten Mal lese, ganz klar eine Empfehlung. Schöne Geschichte, die immer mehr an Tiefe gewinnt
- Theresa Baumgärtner
Weihnachten
(4)Aktuelle Rezension von: andreakwatengTheresa Baumgärtner ist die Inhaberin des liebevoll gestalteten Hazelnut House in Luxemburg. Sie ist die Autorin zahlreicher Kochbücher, die aber viel mehr als nur Kochbücher sind.
In "Weihnachten" führt sie den Leser nach Schottland, in den Schwarzwald und nach Luxemburg. Es werden viele Rezepte mit Lokalkolorit für die Festtage vorgestellt und dazu liebevolle Dekos. Gespickt ist das Buch mit stimmungsvollen Fotos, Traditionen und interessanten Geschichten, wie z.B. Strohschuhe hergestellt werden.
Das Buch stimmt total auf die Weihnachtszeit ein und hat eine sehr schöne Mischung aus Fotos, Geschichten und natürlich vielen Rezepten. Noch habe ich nichts ausprobieren können, aber ich habe eine anderes Buch von ihr (Velvet Winter) und es ist alles sehr lecker.
Die Autorin liebt Weihnachten und die cosy Winterzeit und das merkt man dem Buch an. Ich kann es sehr empfehlen und nicht nur, wenn man das Kochen liebt. Einfach so, zum Durchblättern und genießen.
- Tom Hillenbrand
Bittere Schokolade
(63)Aktuelle Rezension von: HopeandliveSchokolade ohne Reue genießen, das wünscht sich jeder. Doch nach dem Genuss dieses kulinarischen Krimis, wird wohl jeder genau prüfen, welche Schokolade er denn genießen möchte. Zumindest erhoffe ich mir das.
Doch gehen wir erstmal nach Luxemburg. Dort betreibt der Koch Xavier Kieffer ein gutgehendes feines Restaurant in der Altstadt, er kocht und isst gerne und genießt dazu natürlich auch immer einen guten Wein oder etwas anderes Alkoholisches und raucht wie ein Schlot. Er hat eine Freundin, Valerie, die gerade besondere berufliche Herausforderungen zu bewältigen hat, denn ihr Unternehmen droht den Bach runterzugehen. Dann hat er auch eine Ex-Freundin, seine Jugendliebe Ketti, die sich nach vielen Jahren mal wieder bei ihm meldet, was ihm erst nicht so recht ist, denn die Beziehung war nicht ohne Komplikationen und wurde auch nicht ohne Komplikationen beendet.
Ketti ist Patisseurin und lädt Kieffer ein, ihre neue Schokoladenmanufaktur in der Nähe von Brüssel zu besichtigen und Kieffer sagt ja, seine Gefühle für Ketti kann man nach wie vor als kompliziert bezeichnen. Jedoch bis er diesen ganzen Komplikationen auf den Grund gehen kann, wird Ketti brutal ermordet und Kieffer gibt ihr in den letzten Sekunden ein Versprechen ab.....
Nun werden wir Leser in einen Strudel unglaublicher Ereignisse mit hineingenommen, lernen sehr viel über Schokolade und Kakao, insbesondere dessen Anbau und wer denn nun wirklich daran verdient, werden in den geheimen Diamantenhandel eingeweiht und kommen gemeinsam mit dem genialen Koch, der von einem eher behäbigen bis doch recht raffinierten Ermittler ein Verbrechen ungeheuren Ausmaßes aufdeckt. Man kann dieses Buch nicht lesen ohne Schokolade zu essen, doch bitte genau vorher schauen, was ich denn da genieße und auch wenn der gute Kieffer dem guten Wein und anderen alkoholischen Köstlichkeiten sehr zugetan ist, empfehle ich doch einen eher gemäßigten Genuss, denn sonst könnte ein Nachfolgen der Ermittlungen und der komplizierten Verwicklungen schwierig werden.
So, und nun bitte lesen....mit Schokolade!
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