Bücher mit dem Tag "luzern"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "luzern" gekennzeichnet haben.

15 Bücher

  1. Cover des Buches Morgarten (ISBN: 9783954512461)
    Peter Beutler

    Morgarten

    (4)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Beat Lauber, Band 3: In Luzern wird der Österreicher IT-Spezialist Joachim Gschwandl tot aufgefunden. Der vermeintliche Selbstmord war doch keiner, denn Gschwandl hat eine CD mit Bankdaten an die deutsche Steuerfahndung weitergeleitet und sich selbst angezeigt. Kommissar Beat Lauber und Wachtmeister Ferdinand „Ferdi“ Minder der Kriminalpolizei Luzern ermitteln in einem Umfeld von Macht, Geld und Politik…

    Erster Eindruck: Wiederum ein schlichtes Cover – mir gefällt es sehr gut.

    Dies ist Band 3 der Reihe, kann aber ohne Kenntnis der Vorgängerbände gelesen werden. Dies ist mittlerweile der zweite Band, der in Luzern spielt (Band 1 spielte seinerzeit noch in Interlaken). Das Buch spielt eine Woche vor Ostern, was aktuell gerade sehr gut passt, da ebenfalls Ostern bevorsteht.

    Gschwandl hat Daten bei seinem Arbeitgeber, der Helvetischen Sparkasse (HSK), entwendet und an die deutsche Steuerfahndung weitergeleitet. Als ihm die HSK auf die Spur gekommen ist, hat er den Sprung nach vorne gewagt und sich selbst des Datendiebstahls angezeigt. Sodann stand er unter Hausarrest. An einen Selbstmord glaubt das Team Lauber und Minder nicht. Aufgrund der österreichischen Herkunft führen die Ermittlungen unter anderem nach Graz, Leoben (Steiermark) und Wien. Gschwandl wird nicht der einzige Todesfall bleiben…
    Die HSK ist eine (fiktive) Schweizer Grossbank und bei den entwendeten Daten geht es nicht um kleine Sparer, sondern um grosse „Nummern“, denen Steuerbetrug beziehungsweise Steuerhinterziehung vorgeworfen wird. Wie war es Gschwandl überhaupt möglich, bei all den Sicherheitsvorkehrungen Daten abzweigen zu können?
    Beat und Ferdi haben mich gleich von Band 1 an überzeugt: sie sind ein Team, das diesen Namen auch verdient (und nicht T-E-A-M wie „Toll-Ein-Anderer-Machts“). Sie wissen, dass sie sich hundertprozentig aufeinander verlassen können. In diesem undurchsichtigen Fall scheinen nämlich nicht nur einige Mitarbeiter der HSK keine weisse Weste zu tragen, sondern auch bei der Polizei sollen wohl nicht alle ganz „sauber“ sein. Doch wer? Die Staatsanwältin Hermine von Flüe ist auch mit dabei – sie hat mich wiederum begeistert.

    Anstiftung zu Geldwäsche, Steuerbetrug, Bankgeheimnis, Vertuschungen im grossen Stil – dies sind nur einige der behandelten Stichworte. Die Täterschaft war clever, aber nicht clever genug für das Team Lauber & Minder! 4 Sterne.

  2. Cover des Buches Tod auf dem Napf (ISBN: 9783740821067)
    Monika Mansour

    Tod auf dem Napf

    (10)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespuer

    Auf einem abgelegenen Hof inmitten der dunklen Wälder des Napf-Massivs lebt der wortkarge Maler Jon Lang mit seiner geistig- und körperlich behinderten Schwester Mandy. Ihr Leben gerät aus den Fugen, als in der Nähe ein grausamer Mord geschieht. Die Leiche weist Spuren auf, die an einen wilden Tierangriff erinnern, doch Ermittlerin Barbara Amato vermutet schnell, dass ein Mensch dahintersteckt.

    Um Licht ins Dunkel zu bringen, geht Barbara undercover. Als vermeintliche Urlauberin bezieht sie ein Zimmer auf dem Hof von Jon und Mandy. Während sie versucht, den schweigsamen Jon auszuhorchen, beschleicht sie ein beklemmendes Gefühl: Irgendetwas stimmt hier nicht. Doch je näher sie Jon kommt, desto schwieriger wird es für sie, klar zu erkennen, wer Freund und wer Feind ist.


    Manchmal liest man einen Krimi und hat sofort das Gefühl, mittendrin zu sein. Genau das ist mir bei „Tod auf dem Napf“ passiert. Monika Mansour zieht einen mit atmosphärischen Bildern in die düstere, abgelegene Welt von Jon Lang und seiner Schwester Mandy. Der Hof, der einsame Wald, die drückende Stille: Alles schreit förmlich nach Unheil. Der Wald ist hier nicht nur Kulisse, er wird zum eigenständigen Charakter, der gleichermaßen Bedrohung und Rückzugsort ist. Diese Spannung zwischen Angst und Faszination zieht sich durch die gesamte Geschichte und hält einen regelrecht gefangen.

    Jon und Mandy könnten nicht unterschiedlicher sein. Jon, der verschlossene Maler, trägt schwer an der Vergangenheit und hält alle auf Abstand. Trotzdem hat er etwas, das mich fasziniert hat, irgendwie hat er es geschafft, mich für sich einzunehmen. Als Urlauberin in seinem B&B hätte ich mich wohl ein kleines bisschen in ihn verliebt. Mandy hingegen bleibt ein Rätsel. Sie ist durch ihre Behinderung abhängig von Jon, wirkt hilflos und zurückgezogen. Aber ist sie wirklich so ahnungslos, wie sie tut?

    Barbara Amato bringt als Undercover-Ermittlerin ordentlich Schwung in die Szenerie. Als vermeintliche Touristin hält sie sich auf dem Hof auf und mischt sich unter die Verdächtigen. Dabei bleibt sie wachsam, kühl und doch nicht unberührt. Vor allem die subtilen Flirts sorgen für knisternde Momente und bringen eine spannende, emotionale Komponente ins Spiel.

    Ich gestehe: Ich hatte recht früh eine Ahnung, wer hinter dem Ganzen steckt. Aber ich war ständig hin- und hergerissen, sodass ich bis zur letzten Seite gezweifelt habe. Diese Mischung aus Suspense und doppelten Böden hält einen echt auf Trab.

    „Tod auf dem Napf“ ist ein Krimi, der mit seiner dichten, unheilvollen Atmosphäre punktet. Die Figuren sind komplex, die Story bleibt bis zum Ende spannend, und die kleinen romantischen Untertöne sorgen für einen zusätzlichen Reiz. Definitiv ein Highlight und eine klare Leseempfehlung!

  3. Cover des Buches Hohle Gasse (ISBN: 9783954510580)
    Peter Beutler

    Hohle Gasse

    (4)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Beat Lauber, Band 2: Kommissar Beat Lauber und Wachtmeister Ferdinand „Ferdi“ Minder – frisch von Bern zur Kriminalpolizei Luzern gewechselt – haben den ersten Fall auf dem Tisch. Ihre Kollegin, Margrit Estermann, Gefreite der Kantonspolizei Luzern, wird ermordet aufgefunden. Es gibt nur einige wenige Hinweise, die sie nicht weiterbringen. Als sie aber herausfinden, dass Margrit einst bei der Elitetruppe „Pit Bull“ war und auf Unstimmigkeiten beim letzten Einsatz, Operation „Schlagstock“, stossen, geht es voran…

    Erster Eindruck: Ein schlichtes Cover – gefällt mir.

    Dies ist Band 2 der Reihe, kann aber ohne Kenntnis des Vorgängerbandes gelesen werden. Band 1 spielte seinerzeit noch in Interlaken, aber nun haben die beiden Freunde Beat und Ferdi nach Luzern gewechselt. Das Einarbeiten in ältere Fälle sowie Abläufe und Gepflogenheiten der luzernischen Polizei muss noch etwas warten, denn zuerst gilt es, den Mörder von Margrit Estermann zu finden. Ein Mord kann nie auf die leichte Schulter genommen werden, aber wenn dann gleich noch jemand aus den eigenen Reihen das Opfer ist, wiegt alles doppelt so schwer.
    Mir haben Beat und Ferdi schon in Band 1 sehr gut gefallen, und das hat sich hier überhaupt nicht geändert. Die beiden sind ein gutes Team und sie wissen, dass sie sich hundertprozentig aufeinander verlassen können. Das ist ein grosses Plus, denn sie arbeiten nun an einem heiklen Fall, wo erste Indizien darauf hinweisen, dass in den Reihen der Justiz- und Polizeimitarbeitenden ein paar Nasen sind, denen nicht ganz zu trauen ist. Ferdi findet tatsächlich Wanzen in ihren beiden Büros! Wer gehört zu den Guten?
    Es bleibt nicht bei dem einen Todesfall… Das Team muss immer wieder von vorne beginnen – ihr Chef, Pius Häfliger, fordert umgehend Ergebnisse und der Mediensprecher Alois Kuhn will diese auch gleich publikumswirksam verkünden. Prima, aber was tun, wenn die Indizien nicht ausreichen?

    Die Einblicke in die Operation „Schlagstock“ der Elitetruppe „Pit Bull“ waren sehr eindrücklich – und es war zugleich erschreckend, wie viel dort vertuscht wurde. Damals wurden zwei Personen, die nichts mit dem Fall zu tun hatten, verletzt und warten seither auf die Verhandlung vor Gericht. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und ich war sehr auf die Auflösung gespannt. Interessanter Showdown – ganz klar 5 Sterne.

  4. Cover des Buches Korrosion (ISBN: 9783740800406)
    Peter Beck

    Korrosion

    (49)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    „Die Frage war der Bluthund der Intelligenz.“ (Zitat Seite 55)

    Inhalt:
    1971 stirbt ein Bäcker in seinem Backofen. Mehr als vierzig Jahre später wird seine Witwe während der Weihnachtstage ermordet. Ihr Aktiendepot in zweistelliger Millionenhöhe wird seit Jahrzehnten von einer angesehenen Schweizer Privatbank verwaltet. Ihre Anweisungen für den Todesfall legen fest, dass ihr Testament erst vollstreckt werden darf, wenn geklärt ist, welches ihrer drei Kinder damals für den Tod ihres Ehemannes verantwortlich war. Tom Winter, dem erfahrenen Sicherheitschef der Bank fällt die schwierige Aufgabe zu, die drei möglichen Erben zu finden und den Sachverhalt zu klären.

    Thema und Genre:
    In diesem spannenden Buch, einzuordnen zwischen Roman und Thriller, geht es um aktuelle, wichtige Themen wie Flüchtlinge, Missbrauch und Umwelt, aber auch um Familie. Eine Kernfrage dreht sich um Ursache und Wirkung und den Graubereich zwischen Schuld und Gerechtigkeit. Die Finanzwelt bleibt im Hintergrund.

    Charaktere:
    Tom Winter ist ein erfahrener Ermittler und sein Einsatz bewegt sich zwischen psychologischen und körperlichen Herausforderungen, die ihn an seine Grenzen bringen. Private Befindlichkeiten setzt der Autor maßvoll und nur dort ein, wo es für die Handlung wichtig ist.

    Handlung und Schreibstil:
    Orte der Handlung sind neben der Schweiz die Azoren, England und Deutschland und der Handlungszeitraum erstreckt sich über wenige Wochen zwischen Ende Dezember und Ende Januar. In einem zweiten Handlungsstrang wird der abenteuerliche Weg eines Flüchtlings aus dem Sudan bis nach Europa beschrieben. Beide Erzählstränge sind trotz der intensiven Schilderungen knapp und rasant geschrieben, was die Geschichte dicht und packend macht.

    Fazit:
    Ein anspruchsvoller Thriller mit Tiefgang und Themen, die den Leser nachdenklich stimmen. Dazu eine spannende Handlung mit rasanten Abläufen und einem smarten Ermittler, eine sehr gelungene Kombination.

  5. Cover des Buches Luzerner Todesmelodie (ISBN: 9783954519507)
    Monika Mansour

    Luzerner Todesmelodie

    (31)
    Aktuelle Rezension von: Aglaya
    Ein Raubüberfall bringt den Polizisten Cem Cengiz in die Nähe einer Villa am Vierwaldstättersee, als dort ein Ehepaar ermordet wird. Ist der Sohn, ein berühmter Stargeiger, der zusammen mit dem Paar aufgefunden wird, der Täter, oder steckt etwas Anderes hinter der Tat?

    "Luzerner Todesmelodie" ist der dritte Krimi um den Luzerner Ermittler Cem. Die beiden Vorgängerbände kenne ich nicht, konnte der Handlung aber dennoch gut folgen. Allerdings werden immer wieder Anspielungen auf frühere Geschehnisse gemacht, was der späteren Lektüre der Vorgänger etwas die Spannung nehmen könnte.

    Die Geschichte wird aus der Perspektive eines allwissenden Beobachters erzählt, der je nach Szene mal auf die eine, mal auf die andere Figur fokussiert und teilweise öfters hin- und herwechselt. Am Häufigsten wird allerdings aus der Sicht von Cem erzählt, was ihn zum klaren Protagonisten macht. Im Grunde mochte ich ihn, er hat jedoch einige Eigenschaften, die mich nicht so begeistert haben. Er scheint sich beispielsweise Frauen grundsätzlich überlegen zu fühlen (er bezeichnet sich auch ohne Scham als Macho) und kann wohl nur bedingt nachvollziehen, weshalb ihn seine Freundin verlassen hat, nachdem er mit einer anderen rumgeknutscht hat. Auch scheint er sich ausschliesslich als Türke zu betrachten, obschon er als Mitglied der Luzerner Kantonspolizei eigentlich auch Schweizer Bürger sein müsste (sofern sich die Praxis nicht geändert hat, nur Schweizer anszustellen). Die anderen Figuren wurden bis in die kleinen Nebenrollen sorgfältig ausgearbeitet, sodass jeder individuell erscheint und nicht in der breiten Masse versinkt.

    Die Handlung ist interessant aufgebaut, mit einigen überraschenden Wendungen und falschen Spuren, die mich in die Irre geführt haben. Im Ganzen erschien mir der Kriminalfall allerdings etwas zu konstruiert, um mich vollkommen z überzeugen. Etwas mehr Realismus hätte ich hier bevorzugt. Neben dem Kriminalfall spielen auch Cems und Barbaras (Cems Vorgesetzte) Privatleben eine Rolle, jedoch ist diese nicht so gross ausgebaut, dass sie den Krimiteil an den Rand rücken würde. Besonders gut gefallen hat mir natürlich die Szenerie in "meiner" Stadt Luzern, wo ich die meisten Schauplätze auch schon besucht habe (Cems Arbeitsweg führt, so wie er beschrieben wird, sogar an meiner Haustüre vorbei). Mit vielen kleinen Details, wie der Auswahl tatsächlicher existierender Bars und Restaurants zu Treffen zwischen den Figuren, wird die Stadt, insbesondere für Kenner, so richtig lebendig.

    Der Schreibstil der Autorin Monika Mansour liess sich flüssig lesen. Eingestreute Dialektwörter könnten Nicht-Schweizer allerdings etwas verwirren, vor allem, da dieses Buch kein angehängtes Glossar hat, in dem sie übersetzt werden könnten. "Luzerner Todesmelodie" hat mir gut gefallen, sodass ich die Lektüre der Vorgänger nun auch nachholen möchte. Fans von Regiokrimis kann ich das Buch gerne weiterempfehlen, besonders allen Luzernern, die Krimis mögen.

    Mein Fazit
    Spannender, jedoch stellenweise recht unrealistischer Regiokrimi.
  6. Cover des Buches Luzerner Totentanz (ISBN: 9783740801939)
    Monika Mansour

    Luzerner Totentanz

    (29)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespuer

    Kann man Winterkrimis eigentlich auch im Sommer lesen? 

    Mein JA könnte klarer nicht sein 😅! Vor allem, wenn sie so gut geschrieben sind wie „Luzerner Totentanz“. Und ich sage das als jemand, der den Winter liebt und die damit einhergehende Kälte, die Dunkelheit, das Mystische liebt. Genau das steckt nämlich in diesem Krimi drin und zwar in jeder Seite.

    Stellt euch mal vor: Es ist Heiligabend. Ein kleines Mädchen wird in einem alten Turm in Luzern gefunden, in ein Engelskostüm gesteckt, völlig verstummt. An den Wänden: Zeichen, mit Blut gemalt. Plötzlich geistert ein Name durch die Stadt: Sträggele. Eine alte Sagengestalt, die angeblich in den dunklen Nächten vor Weihnachten kleine Kinder holt.

    Mich hat das sofort an Frau Holle und die Wilde Jagd erinnert. Diese archaischen Figuren, die durch Schnee und Wind ziehen und irgendwie immer zwischen Gut und Böse stehen. Genau dieses Gefühl trifft Monika Mansour hier, nur dass es eben kein Märchen ist, sondern ein eiskalter Kriminalfall.

    Ermittelt wird von Cem Cengiz, der sich sofort einen Platz in meinem Krimiherz gesichert hat und den ich bereits von anderen Krimis der Autorin kenne. Bodenständig, etwas rau, aber mit Verstand und Gefühl hat er ein Team an seiner Seite, das genauso lebendig wirkt wie er. Mit dabei: Marius, ein Journalist mit Faible für Okkultes. Ich wusste die ganze Zeit nicht, ob ich ihm trauen kann, und genau das macht’s so spannend.


    Was ich an diesem Buch wirklich geliebt habe ist die Atmosphäre. Luzern wird so lebendig beschrieben, dass ich das Gefühl hatte, durch die alten Gassen zu laufen. Und der Mix aus Ermittlungsarbeit, alten Mythen und psychologischer Tiefe ist einfach genial. Zwischen den Ermittlungen gibt’s immer wieder Kapitel aus der Sicht der Täterin. Die sind so intensiv, dass man kaum atmen mag. Keine billige Schockeffekthascherei, sondern echte Gefühle, die unter die Haut geht.


    Und dann ist da dieser Sprachstil! Dialoge, die einfach sitzen. Kein überflüssiger Kitsch, aber wohl verteilte Prisen Humor und Ironie. Mansour schreibt direkt, schnell und emotional. 

    Um zum Anfang zurückzukommen: JA: „Luzerner Totentanz“ spielt zwar im Winter, aber ich sag euch, das Ding hat Sogwirkung zu jeder Jahreszeit. Und wer wie ich eine Schwäche für düstere Legenden und den Winter hat, für Ermittler mit Haltung und Krimis, die nicht nur spannend, sondern auch vielschichtig sind: Ihr müsst dieses Buch lesen.


  7. Cover des Buches Limonensommer (ISBN: 9783492315777)
    Susanne Fülscher

    Limonensommer

    (25)
    Aktuelle Rezension von: Monika58097

    "Limonensommer" von Susanne Fülscher ist ein berührender Roman, der die Geschichte der Freundinnen Judith, Katharina und Lene erzählt. Einst waren sie unzertrennlich, doch ein Mann sorgte dafür, dass ihre Freundschaft eine schwere Krise durchlebte und letztendlich in Funkstille endete. Über 20 Jahre lang hatten sie keinen Kontakt mehr.

    Nach dem Tod von Judiths Mutter erhält Judith Briefe, die ihre Mutter geschrieben hat und die sie über ihr eigenes Leben nachdenken lässt. Judith beschließt, sich ihrer Vergangenheit zu stellen und beginnt, Kontakt zu ihren ehemaligen Freundinnen aufzunehmen. 

    Der Roman erzählt davon, wie die Frauen versuchen, den Riss in ihrer Freundschaft zu überwinden und wieder den Zusammenhalt von damals aufleben zu lassen. Dabei müssen sie sich nicht nur den Verletzungen der Vergangenheit stellen, sondern auch herausfinden, was aus den Freundinnen von früher geworden ist. Jede der Frauen hat ihren eigenen Weg eingeschlagen und ihre eigenen Herausforderungen gemeistert. 

    Die Geschichte wird vor der wunderschönen Kulisse Liguriens erzählt, wo der Duft von Limoncello und die Landschaft eine besondere Rolle spielen. Die Atmosphäre der  Umgebung unterstützt die Entwicklung der Handlung und verleiht dem Roman eine besondere Stimmung. 

    "Limonensommer" ist nicht nur ein Roman über Freundschaft, sondern auch über die Liebe und das Leben an sich. Er zeigt eindrucksvoll, wie vergangene Verletzungen überwunden werden können und wie es möglich ist, die alten Bande wieder aufleben zu lassen. 

    Susanne Fülscher gelingt es, die Gefühle und Gedanken der Protagonistinnen authentisch darzustellen und den Leser in den Bann der Geschichte zu ziehen. 

    Insgesamt ist "Limonensommer" ein fesselnder Roman, der mit emotionalen Momenten, einer eindrucksvollen Kulisse und einer berührenden Geschichte über Freundschaft und Selbstfindung überzeugt. 


  8. Cover des Buches Wenn der Glaubenberg schweigt (ISBN: 9783740811341)
    Monika Mansour

    Wenn der Glaubenberg schweigt

    (21)
    Aktuelle Rezension von: Isabell47

    Ich bin Fan der Reihe um Cem Cengiz, der zum Team von Leib und Leben der Luzerner Kriminalpolizei gehört. Mittlerweile ist er mit Eva Roos, der Staatsanwältin, verheiratet und beide werden von ihrer Vergangenheit "verfolgt". Lila, Cems ehemalige Geliebte, mittlerweile mit einem Freund von ihm verbandelt, hat einen wichtigen Zeugen Sambou zu Eva gebracht. Dieser ist ln Lebensgefahr und will /kann nicht darüber sprechen. Außerdem kommt wird Eva von Viktor enführt, der für das russische Syndikat arbeitet. Während es in der Abteilung von Cem es zu personellen Veränderungen kommt, taucht eine ältere Frau namens Ella bei ihnen auf, die einen Mord melden will, da sie in ihren Tarotkarten die Leiche einer jungen, erschossenen Frau in der Wolfsschlucht gesehen hat.

    Die Autorin schafft es geschickt viele Fäden zu verknüpfen, was auf sehr spannende Art geschieht. Mit der Protagonistin Ella hat sie eine neue äußerst interessante Person geschafften, über die ich teilweise sehr schmunzeln musste. Viele Details, die die Autorin leicht und locker, ohne das es überladen wirkt, in der Geschichte unterbringt, sorgen dafür, dass ich mir die Szenen alle sehr gut vorstellen kann. Was mich neben den vielen Rätseln und den falschen Fährten, auf die mich die Autorin lockt, besonders begeistert, sind die privaten Entwicklungen und Hintergründe der  Personen, die in der Story vorkommen. Sehr gerne würde ich weitere Geschichten von der Luzerner Abteilung "Leib und Leben" lesen.

    Fünf Sterne!

  9. Cover des Buches Lichter über Luzern (ISBN: 9783740816100)
    Monika Mansour

    Lichter über Luzern

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Eine Reihe rätselhafter Ufo-Sichtungen und gar Entführungen in ein Raumschiff beschäftigen die Luzerner Polizei. Der erdverwurzelte Cem Cengiz glaubt an eine natürliche Ursache, kann aber nicht verhindern, dass ein regelrechter Hype um die Erscheinungen entsteht und selbst das Schweizer Militär in die Untersuchungen eingeschaltet wird. Erste Todesopfer lassen die Erscheinungen der Außerirdischen in eine Art Panik umschlagen, doch das Ermittlerteam such weiter nach "irdischen" Urhebern, Welche Rolle spielt dabei ein von einem jungen Geschwisterpaar geführtes Hotel, die Mitbesitzerin war eines der ersten Entführungsopfer? Erschwert werden die Ermittlungen dadurch, dass Cem sich mit der Clique der Hotelbesitzer anfreundet, obwohl alle Mitglieder verdächtig erscheinen. Zudem sind ihm etwas die Hände gebunden, sind ihm doch nach seinen letzten Alleingängen deutliche Ansagen gemacht worden. Doch die werden alle nichtig, als Lila, Cems Ex-Lebensgefährtin und Freundin das nächste Opfer einer Entführung wird. Das empfindet Cem als persönliche Herausforderung und somit wirft er alle Hemmungen über Bord, um wieder einmal mit dem Kopf durch die Wand die Hintergründe der Straftaten aufzudecken.

    Ich mag die Reihe um den unermüdlichen Ermittler Cem Cengiz, allerdings fand ich den Fall dies Mal etwas weit hergeholt, darum ausnahmsweise mal einen Stern Abzug.

  10. Cover des Buches Schlaflos in Seelisberg (ISBN: 9783037631546)
    Blanca Imboden

    Schlaflos in Seelisberg

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Tiffit

    Valentina ist eine nachdenkliche Frau, sie macht sich leise auf den Weg und denkt, aber handelt auch, gemeinsam mit ihrer Enkelin Emely. Auch diese ist mit ihren erst 15 Jahren eine sehr nachdenkliche Person, spannend und interessant. Die beiden auf ihrem Weg begleiten zu dürfen hat viel Spaß gemacht, es ist ein Buch das über Neuanfang und Zuversicht, Glück und Veränderung erzählt und das auf eine ungewöhnliche, nicht vorwurfsvolle Weise. 

    Sehr schön

  11. Cover des Buches Gefährliche Sünden (ISBN: 9783734108440)
    Sandra Brown

    Gefährliche Sünden

    (21)
    Aktuelle Rezension von: Catherine Oertel

    Die Amerikanerin, Jordan Hadlock, hat sich nach dem Tod ihres Mannes in Luzern ein neues Leben aufgebaut. Sie betreibt ein englisches Zeitschriftengeschäft welches bei den Touristen sehr gut ankommt und ist mit dem  Schweizer Industriellen, Helmut Eckherdt, sehr gut befreundet. Helmut würde ihre Freundschaft gern vertiefen und hält um ihre Hand an, doch just in dem Moment platzt, Reeves Grant, ein bekannter Fotojournalist in ihr Leben und von einem Moment zum anderen ist nichts mehr wie es war. Reeves weckt Gefühle in ihr die sie nie für möglich gehalten hätte, doch kann sie ihm vertrauen? Oder wird sie am Ende alles verlieren?

    »Gefährliche Sünden« ist der erste Roman den ich aus der Feder von Sandra Brown gelesen habe doch bestimmt nicht mein letzter, denn ich hatte echt Spaß beim Lesen. Das  kleine Schmankerl für zwischendurch, wartet mit einem flüssig, bildlichen Schreibstil und einer harmonischen Balance zwischen Geschichte und sinnlich, erotischen Liebesszenen auf. Da fällt es mir leicht mich in die Geschichte fallen zu lassen. Das Kopfkino kommt sofort in Gang. Die Figuren wirken authentisch und sympathisch.   

    Der Roman hat mir sehr gut gefallen. Okay, er ist mit seinen 240 Seiten nicht gerade lang, aber unterhaltsam und erfüllt alle Kriterien eines romantisch, erotischen Liebesromans. Ein kleines Schmankerl für zwischendurch.  

    Fazit: Romantisch, amüsante Liebesgeschichte die mir ein paar schöne Lesestunden beschert hat.  Nicht nur für Liebhaber erotischer Liebesromane lesens- und empfehlenswert!   

  12. Cover des Buches Der fünfte Advent (ISBN: 9783037631669)
    Blanca Imboden

    Der fünfte Advent

    (6)
    Aktuelle Rezension von: misspider

    Das Buch bietet eine warmherzige Geschichte mit kleinen und großen Katastrophen, Überraschungen, Höhen und Tiefen wie mitten aus dem Leben. Zwar wirkte die Handlung manchmal etwas zusammengewürfelt, es wurden auch immer wieder kleine Anekdoten oder Gedanken  eingestreut, die der Erzählerin beim Erleben in den Sinn kamen und so einen kurzen Abstecher von der eigentlichen Handlung machten. Aber genau das machte die Geschichte wiederum  so authentisch und lebensnah. Die Schicksale der ehemaligen WG-Mitbewohner:innen waren mir insgesamt zwar zu viele Schicksalsschläge, boten damit aber auch einen guten Nährboden für Reflektion und Diskussionen unter den Freund:innen, die sonst sicher nicht so intensiv und breit gestreut gewesen wären. Besonders gut gefallen haben mir die vor allem am Ende eingestreuten kleinen Fun Facts über die Tierwelt.
    Fazit: das Buch hebt sich wohltuend von den üblichen Weihnachtsromanen ab.

  13. Cover des Buches Liebe, Sünde, Tod (ISBN: 9783954513611)
    Monika Mansour

    Liebe, Sünde, Tod

    (40)
    Aktuelle Rezension von: eriS

    Cem arbeitet seit 3 Wochen bei der Luzerner Polizei. Als die Zürcher Polizei um Hilfe bei der Auflösung eines Mordfalls bittet, wird er als verdeckter Ermittler eingesetzt. In einer Speditionsfirma soll sich Cem umhören und rausfinden, ob hier jemand etwas mit dem Mord zu tun hat. Den die Tote wurde mit einem Kugelschreiber dieser Speditionsfirma erstochen. Gleich am ersten Tag, darf er mit Lana mitfahren. Lana ist jedoch sehr verschlossen und scheint etwas zu verbergen, jedoch gelingt es Cem nicht sie zum Reden zu bringen. Als Mann fühlt er sich jedoch sehr zu ihr hingezogen und glaubt nicht, dass sie was mit dem Mord zu tun hat.

    Doch plötzlich kommt es zu einem zweiten Mord in Zürich. Cem hat an diesem Abend unerlaubterweise in Zürich ermittelt und gerät selbst in Verdacht etwas mit dem Mord zu tun zu haben. Durch seinen Alleingang wird er vorläufig von den Ermittlungen freigestellt. Doch diese Entscheidung kann er nicht akzeptieren und möchte unbedingt die Unschuld von sich und Lana beweisen. Wird es Cem gelingen die Mord aufzuklären und was verbirgt Lana?

    Dieser Krimi ist in einem sehr fesselnden Stil geschrieben. Bis zum Schluss ist nicht klar ob Lana nun wirklich hinter den Morden steckt oder ob es doch jemand anders ist. Der Leser wird dadurch animiert, sich ein eigenes Urteil zu bilden und mit zuraten was hinter den Morden steckt und welche Verbindung die beiden Toten haben. Cem als Hauptcharakter kommt mir sehr sympathisch rüber. Die Erwähnung seiner Lebensgeschichte gibt ein sehr schlüssiges Bild von ihm und erklärt manche seiner Handlungen.

    Die Handlungsorte in Zürich und Luzern inkl. Umgebung sind gut gewählt und lassen ortskundige Leser noch tiefer in die einzelnen Orte eintauchen.

    Für mich ein gelungener Auftakt der Krimi-Reihe rund um Cem und das Ermittlerteam. Ich freue mich bereits die weiteren Bände zu lesen.

  14. Cover des Buches Jakobshorn (ISBN: 9783954512607)
    Silvia Götschi

    Jakobshorn

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Okio

    Allegra Cadisch, Jurastudentin, befindet sich an der Beerdigung Ihres Vater, doch sie hat Zweifel ob dessen plötzlicher Tod doch nicht erzwungen wurde, sie glaubt an Mord. Schwierig macht es das verworene Familienverhältnis und ihres Vaters Geschäftspartner. Da ihr Vater ein extravaganter Milionär war dem es  nur um Eigennutz ging. Sie beginnt zu bohren und die Todesursache zu hinterfragen, gerät so aber immer wie mehr hinter Familiengeheimnisse bald beginnt Sie die Situation zu bereuen.

    Es beginnt spannend, jedoch zieht sich ab dem ersten Viertel bis hin zum letzten drittel, die Geschichte in die Länge ohne, dass etwas gross passiert. Dannach wirds wieder spannend und das Ende ist zwar nicht gross überraschend, ist aber von der Idee her genial umgesetzt. Gute 4 Sterne.

  15. Cover des Buches Himmel, Hölle, Mensch (ISBN: 9783954516636)
    Monika Mansour

    Himmel, Hölle, Mensch

    (34)
    Aktuelle Rezension von: eriS

    Der Schweizer Nationalfeiertag beginnt für Cem nicht wie gewünscht. Im Wauwilermoos wird eine nackte Leiche gefunden. Da der Tote von einem Stier angegriffen wird, ist sein Gesicht nicht mehr erkennbar und somit auch nicht klar, um wenn es sich beim Toten handelt. Cem und das Ermittlerteam rund um Barbara stehen vor vielen offenen Fragen. Wer ist der Tote? So wie es scheint ein Chinese mit einem auffälligen Tattoo, doch auch nach diversen Nachforschungen ist noch immer nicht klar, um wenn es sich beim Toten handelt. Handelt es sich um einen tragischen Unfall oder hat da wer nachgeholfen? Was macht ein nackter mitten in einer Weide mit einem Stier? Neben den sehr vielen Unklarheiten geht es auch im Privatleben von Cem turbulent zu und her. Den plötzlich wird er auch noch mit Menschenhändlern konfrontiert und fühlt sich hin und hergerissen zwischen zwei attraktiven Frauen.

    'Himmel, Hölle, Mensch' entführt den Leser aufs Land. Die Umgebung rund um Wauwil wird zum Hauptschauplatz dieses Krimis. Die Landschaft und die Bewohner werden sehr authentisch beschrieben und passen sehr gut zum Setting dieses Krimis.

    Cem als Hauptprotagonist begibt sich auch in seinem zweiten Fall in einige Gefahren und setzt alles daran, den Fall zu lösen. Ich finde es schön, dass die Protagonisten nicht nur oberflächlich dargestellt werden, sondern auch auf das Private eingegangen wird. Für mich als Leser ist es so viel einfacher, sich in die Personen hinein zu versetzen und gewisse Handlungen zu verstehen.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und durch die vielen Ermittlungsansätze wird es nie langweilig. Bis am Schluss ist nicht wirklich klar was es mit dem nackten Toten auf sich hat. Das Buch kann deshalb nicht zur Seite gelegt werden, bis die letzte Seite erreicht wurde.

    Da das Buch in sich geschlossen ist, kann es auch gelesen werden, wenn einem der erste Fall von Cem nicht bekannt ist. 'Himmel, Hölle, Mensch' ist jedem Krimi-Fan wärmstens zu empfehlen. Als Leser ermittelt man nicht nur mit, sondern lernt auch noch die Landschaft rund um Luzern besser und intensiver kennen.

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