Bücher mit dem Tag "luzifer verlag"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "luzifer verlag" gekennzeichnet haben.

212 Bücher

  1. Cover des Buches DECEMBER PARK (ISBN: 9783958353176)
    Ronald Malfi

    DECEMBER PARK

    (91)
    Aktuelle Rezension von: Julybookish
    Sehr gut hat mir die Figurenkonstellation gefallen. Angelo und seine Freunde haben mich von Anfang an begeistert und ich finde es toll wie dynamisch es in der Gruppe zugeht, auch wenn Angie und Peter sich etwas nähestehen als die anderen. Auch innerhalb von Angies Familie merkt man schnell beim Lesen, dass über der Familie ein dunkler Schatten schwebt. Besonders fasziniert hat mich hier die Beziehung zwischen Vater und Sohn, die sich im Verlauf der Handlung zunehmend ändert. Mit Adrians Ankunft in Harting Farms, den Sonderling ohnegleichen, beginnt dann erst richtig die Handlung. Die langen Kapitel stören dabei überhaupt nicht, da die ganze Zeit ein unterschwelliger Schauer von einem Besitz ergreift. Malfi ist ein hervorragender Schriftsteller und findet einen sehr guten Rhythmus, die Geschichte spannend, lebhaft und atmosphärisch zu erzählen. Ich finde es so gut geschrieben, denn man will einfach wissen, was als Nächstes passiert.
     
     Was ich an den Jungs toll finde, ist wie sie miteinander umgegangen sind, ihre Späße getrieben haben und immer füreinander da waren. Es sind ganz normale Jungs, die die Gegend unsicher machen, sich von der breiten Masse abgrenzen, ihre Erzfeinde haben und Abenteuer erleben wollen. Coming of Age bedeutet ja nicht immer zwingend Kinder, die Heranwachsen, denn das haben wir hier definitiv nicht mehr. Die Clique ist in dem Alter von 15/16 Jahren und man ist über diverse Sandkastenspielchen längst hinaus. Hier werden unter anderen Themen wie Sex, erste Liebe, Drogen, Alkohol und vor allem und ständig Zigaretten thematisiert. Es handelt sich also nicht mehr um kleine Jungenstreiche, sondern da sind auch handfester Vandalismus, Diebstahl und Rachephantasien mit dabei. Was ich aber nicht verwerflich finde, denn es hat Spaß gemacht Ihnen dabei zu folgen und mitzufiebern, wer erwischt wird. Da alles in den Anfängen der 90er Jahre spielt und das auch so bissl meine Jugendzeit war, habe ich viele Sachen mit einem Lächeln wieder erkannt und schmunzelnd in Erinnerungen geschwelgt.
     
     Da Angelos Vater Polizist ist bekommt er immer mehr zu spüren, wie sehr dieser Fall ihm zusetzt. Dieser versucht es zwar vor seinem Kind zu verbergen, doch die Stimmung zwischen beiden wird immer angespannter und dann kommen noch die pubertäre Lebensweise seines Sohnes und die Maßregelungen. Welche Ängste begleiten Jugendliche in dieser Zeit, welche Stärken und Schwächen und welche dunklen Schemen aus der Vergangenheit, sind nur wenige Fragen, die dabei ausführlich behandelt werden.
     Der Autor ist sehr ausführlich auf die Landschaft, Straßen, Wälder usw. eingegangen, so dass ich mir ein sehr gutes Bild von der Umgebung machen konnte. Ich fand es auch zu keiner Zeit störend oder zu viel, da es immer passte und die gruselige Stimmung des Ganzen noch unterstrichen hat. Fokus wird auch definitiv nicht auf die Suche nach dem Mörder gelegt, sondern mehr auf das Aufwachsen und die Abenteuer in dem Alter. Also wer einen reißerischen Thriller sucht, wird hier maximal entschleunigt, bekommt aber dennoch viel Spannung, getragen wird die Geschichte hiervon allerdings nicht. 


  2. Cover des Buches ALICE IM TOTENLAND (ISBN: 9783958351509)
    Mainak Dhar

    ALICE IM TOTENLAND

    (20)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl

    Bis heute habe ich noch nie ein Buch mit Zombies in den Händen gehabt, umso mehr hat mich Alice im Totenland von der Leseprobe her angesprochen. Das liegt an 2 Faktoren: Zum einen, die Figur Alice besitzt eine gewisse Ähnlichkeit mit der eigentlichen Alice aus dem Wunderland. Bloß sollte man in dem Fall beachten, dass es hierbei um eine 15jährige Alice geht, die in Neu Dehli zur Welt kam - oder besser gesagt dem, was davon noch steht.

    Das führt auch gleich zum zweiten Umstand, warum ich das Buch überhaupt gelesen habe. Dystopien gibt es nicht viele in meinem Regal und somit musste diese dazu.

    Doch fangen wir damit an, dass vor 15 Jahren die Welt durch einen Virusausbruch, Atombomben und Kriege unterging. Genau hier setzt der 1. Band der Reihe an, nämlich 15 Jahre später und wir lernen dabei Alice so nach und nach kennen. Ebenso das Totenland, mit dem nicht anderes als jenes Gebiet gemeint ist, welches durch die Angriffe zerstört wurde. Doch irgendwo auf der Welt scheint es auch noch einige "sichere Orte" zu geben, denn die aufgebauten Siedlungen der Überlebenden, werden nach und nach aufgelöst von einem Zentralkomitee.

    Jedenfalls ist das eigentlich interessant, dass der Autor in der Geschichte eine weitere Geschichte einbaut und dabei das Buch "Alice im Wunderland" ins Spiel bringt. So kommt es, dass einige Zombies, oder wie im Buch Biter genannt, gewisse Ähnlichkeiten zu den altbekannten Figuren besitzen. Das schafft eine zusätzliche Verbindung, wenn man dem weiteren Verlauf der Geschichte folgt und somit hinter den Ausbruch des Virus vor über einem Jahrzehnt kommt. Gemeinsam mit Alice begibt man sich also auf den Weg des Widerstandes, der naturgemäß von einer großen Zahl Verluste begleitet ist.

    Hier spiest sich dann aber auch zu einem Teil die Handlung, denn Alice wirkt mitunter sehr distanziert ob der Toten, obwohl sie wenige Seiten zuvor noch die Leute für ihren jähen Gemeinschaftssinn in den Fokus rückt. An einigen Stellen hatte ich bei Alice zudem das Gefühl der Hauptdarstellerin aus Resident Evil gegenüber zu stehen, wenn sie da mal ganz furchtlos gegen die Biter vorgeht. Das wirkt dann im Hinblick auf die vorherrschende Situation etwas unglaubwürdig.

    Andererseits schafft es der Autor doch sehr gekonnt die Frage nach dem Konsumverhalten des Menschen aufzugreifen, wenn Alice mit Blicken in die Vergangenheit konfrontiert ist und sich überlegt, womit die Leute ihre Freizeit gefüllt haben.

    Vom eigentlichen Ende will ich hier gar nicht viel sagen, denn es hat einige offene Stränge, die wohl im 2. Teil aufgegriffen werden. Demnach sollte man sich darauf einstellen, hier nicht unbedingt ein abgeschlossenes Buch zu haben. Es bleiben einige wichtige Fragen und auf die hofft man Antworten zu finden.

    Fazit: Da es mein erster Zombieroman war kann ich nur sagen, ich fand die Biter zum Teil sehr gut aufgebaut. In Hinblick auf die Dystopie fand ich die Grundhandlung interessant umgesetzt, hätte mir hier aber auch mehr Einblick auf das Zentralkomitee gewunschen. Aber vielleicht kommt das ja dann in Teil 2 mehr zum Tragen.

  3. Cover des Buches DIE ANDERE SEITE DER REALITÄT (ISBN: 9783943408409)
    A.P. Glonn

    DIE ANDERE SEITE DER REALITÄT

    (43)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl

    Jack the Ripper ist ein Thema, welches ja schon in vielen Formen als Buch und Film thematisiert wurde. In diesem Fall mischt sich ein ausgezeichneter Thrilleranteil mit einem ebenso gut durchdachten Fantasyteil zusammen. Am Ende hat man daraus resultierend den Inspector Seth Aspen, welcher an der Seite von Abberline die Morde des Rippers aufklären muss. Hier sei gesagt, dass bei den Sezierungen der Leichen und deren Funde nichts beschönigt wird. Als Leser kann man einiges an Blut erwarten, wie es bei dem Thema grundlegend ist, aber dennoch wird nicht in die Splatterrichtung abgedriftet.

    Etwa bis zur Hälfte der Story würde man auch gar nicht erwarten, dass hier irgendwo der Fantasyanteil im Buch noch durchkommt. Erst als Seth kurz davor ist den Ripper zu stellen, passiert dieser Augenblick in Form eines sehr gewagten Überganges. Dieser gelingt ausgezeichnet und so findet man sich mit dem Inspector recht schnell in einer Welt namens Innes wieder. Hier trifft man auf Wolfswandler, Schattenläufer oder auch Windjäger. Seth gehört nicht in diese Welt und dementsprechend erschüttert er quasi das Gefüge von Innes. Daraus resultiert, dass schon recht bald jeder auf der Jagd nach ihm ist.

    Zunächst lässt uns der Autor im Unklaren, warum Seth und der Ripper überhaupt hier gelandet sind. Erst nach und nach wird dieser Umstand gelüftet und führt am Ende doch zu einigen vorherrsehbaren Umständen. In dem Punkt ist es eigentlich auch das einzige, was mir am Buch nicht so 100% zusagte: Eben dieses vorherrsehbare Geheimnis, welches der Story schon beinahe ihren Zauber und diese zuerst vorhandene Zufälligkeit nimmt. Vielleicht wäre es besser gewesen genau diese beizubehalten.

    Aber auch so kann die Geschichte mit sehr authentischen Figuren überzeugen. Insbesondere das eigentliche Ende fand ich noch mal sehr genial umgesetzt, was zugleich für mich einige Fragen aufwarf, wieviele Wege es möglicherweise nach Innes gibt.


    Fazit: Eine sehr gelungene MIschung aus Fantasy und Thriller, wobei man die erste Hälfte des Buches noch nicht auf eine solche Mischung tippen würde. Das East End Londons wird dabei sehr gekonnt in Szene gesetzt und lässt einen inneren Film auferstehen.

  4. Cover des Buches 900 MEILEN - Zombie-Thriller (ISBN: 9783943408249)
    S. Johnathan Davis

    900 MEILEN - Zombie-Thriller

    (107)
    Aktuelle Rezension von: Emmas_Bookhouse

    Dies ist eine nette Geschichte für zwischendurch gewesen. 

    Erinnerte stark an The walking Dead, aber Zombiegeschichten haben eben das Rad auch nicht neu erfunden. 

    Die Charaktere kommen realistisch rüber und ich mochte die beiden Hauptprotagonisten auch sehr. 

    Natürlich gab es auch welche die dachten sie könnten die Macht an sich reißen, aber bitte liest selbst

    Die Welt steht am Abgrund und so wird es auch beschrieben, John will einfach nur zurück zu seiner Frau, ob er es schafft?

  5. Cover des Buches DIE GRENZE (ISBN: 9783958353053)
    Robert R. McCammon

    DIE GRENZE

    (13)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Neben der eindrucksvollen philosophischen Betrachtung ist es ein brutaler Roman, der emotional sowie bildlich an die Nieren geht. McCammon lässt den Leser nachdenken, schockiert mit blutigen Szenen, streut Horror-Elemente und persönliche Schicksale ein, fesselt mit Kampfszenen und breitet ein finstere Hoffnungslosigkeit über Figuren und Leser aus. 


    „Die Grenze“ ist ein grausamer, demütigender Endzeit-Roman, der Horror-Elemente mit fantastischen Theorien verbindet.

  6. Cover des Buches JAKOB RUBINSTEIN (ISBN: 9783958352018)
    Andreas Gruber

    JAKOB RUBINSTEIN

    (19)
    Aktuelle Rezension von: sarah83sbookshelf

    Mit seinen vorigen beiden Anthologien hat Andreas Gruber gezeigt, wie variabel er ein Thema in seinen Kurzgeschichten behandeln kann. Mit "Jakob Rubenstein" schlägt er einen anderen Weg ein.
    Jakob Rubenstein, ein jüdischer Detektiv in Wien, hat noch nicht den Erfolg, der ihm seiner Meinung nach zusteht. Zu viele Detektive verderben ihm das Geschäft und dass er ein ranghohes Tier gegen sich hat, erschwert es ihm an lukrative Fälle zu kommen. Doch auch seine Methoden zeichnen ihn als Detektiv der alten Schule aus. Laptop, E-Mail und Co sind für ihn Hexenwerke und ohne seine Assistentin Lisa, die ihm alle Technik jenseits des Diktiergeräts vom Hals hält. wäre er hoffnungslos verloren.
    Um zumindest die eine oder die andere missliche monetäre Lage auszugleichen, ist es sehr von Vorteil, dass seine Schwester quasi per Du mit dem Bürgermeister ist und er kleinere Fälle somit per Mundpropaganda erhält.

    Die sechs Kriminalgeschichten lassen sich alle unabhängig voneinander lesen, doch nur wenn man sie alle liest, ergibt sich die Hintergrundgeschichte, quasi "Das große Ganze".  Verschiedene Charaktere tauchen neben Jakob immer wieder in den Geschichten auf und vermitteln dem Leser das Gefühl eine kleine, charmante Serie zu lesen und die Figuren über die Kurzgeschichten ein bißchen besser kennenzulernen. Dabei sind bei den Kriminalgeschichten die unterschiedlichsten Elemente dabei: Mord, Diebstahl und Betrug. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Dazu kommt in manchen Geschichten eine etwas übernatürliche Note, die sich harmonisch in das Setting und das Stadtbild von Wien einpasst.
    Sicherlich ist diese Anthologie nicht so vielfältig wie die anderen beiden, wenn man das Buch allerdings in der Tradition der klassischen Heftromane oder im Stil der Sherlock Holmes Geschichten sieht, ist Andreas Gruber hier eine außergewöhnliche Sammlung gelungen.

    5 von 5 Detekteien

  7. Cover des Buches Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal (ISBN: 9783958351974)
    Robert R. McCammon

    Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal

    (117)
    Aktuelle Rezension von: Simone_081

    "Die Hexe von Fount Royal" hat mir gut gefallen.
    Es ist mal ein etwas anderer historischer Krimi/Mysterythriller, die man sonst so gewohnt ist. Das Setting, die besondere Atmosphäre und das Klientel aus sehr abergläubischen, aber glaubwürdigen Personen hat mich überzeugt.

    Allerdings braucht man manchmal einen langen Atem, denn einige Szenen und Unterhaltungen sind echt lang ausgefallen, was bei einem Werk, das aus zwei ziemlich dicken Büchern besteht, keine Überraschung sein dürfte.

    Trotzdem ist es eine absolute Empfehlung für Fans historischer Krimis.

  8. Cover des Buches ALTE WUNDEN (Black Shuck) (ISBN: 9783958351240)
    Ian Graham

    ALTE WUNDEN (Black Shuck)

    (17)
    Aktuelle Rezension von: Buchmagie

    „Black Shuck: Alte Wunden“

    Autor: Ian Graham

    Genre: Thriller

    Verlag: Luzifer


    Klapptext:

    „NICHTS bleibt für immer verborgen … Viele Jahre lebte Declan McIver, ein ehemaliger IRA-Terrorist, unter dem Radar – als erfolgreicher Geschäftsmann, verheiratet mit einer schönen Frau – aber sein Leben sollte sich schlagartig ändern.

    Als ein Treffen mit einem alten Freund buchstäblich in Flammen aufgeht, findet sich Declan auf der Flucht vor einer schattenhaften Verschwörung wieder, die vor nichts halt macht, um ihre niederträchtigen Absichten um ein streng gehütetes Geheimnis zu wahren.

    Um zu überleben, muss er an sein altes Leben anknüpfen – etwas, wohin er nie zurückkehren wollte. Als seine Identität offenbart wird, sich die Ereignisse überschlagen und alles außer Kontrolle gerät, muss sich Declan entscheiden, welchen Preis er für diesen Kampf zu zahlen bereit ist. Intrigen, Machtspiele, der Kampf um die nackte Existenz …“

    Meinung:

    Bereits der Klapptext verspricht hier eine explosive Mischung aus Spannung und Action und garantiert unterhaltsame Lesestunden. Und ich kann bestätigen, dass der Autor einen wirklich spannenden Thriller mit der richtigen Mischung zu Papier gebracht hat. Der Anfang war zwar etwas undurchsichtig und holperig, man ist von Szene zu Szene gesprungen und musste Orte und Personen immer wieder neu ordnen, aber das durchhalten und weiterlesen hat sich gelohnt.

    Die Spannung baute sich immer weiter kontinuierlich auf und lies zum Schluss kaum Zeit zum Luft holen, ich musste einfach weiterlesen und wissen wie des ausgeht.

    Die einzelnen Protagonisten wurden hervorragend beschrieben, sie entwickelten sich im Laufe des Thrillers weiter und man konnte  mit ihnen „mitfühlen“. Die „Bösen“ hat man richtig gehasst und mit den „Guten“ hat man mit gefiebert, so soll es in einem guten und gelungen Thriller auch sein.

    Der Schreibstil war für mich zu erst etwas gewöhnungsbedürftig, er ist bildlich, schweift aber an manchen Stellen doch etwas zu sehr ab. Ein „einlesen“ war so auch hier erforderlich.  Die jeweiligen Handlungsorte wurden auch hier von den Autoren gut beschrieben, man konnte sich so den jeweiligen Ort gut vorstellen.

    Insgesamt ist dem Autor ein absolut spannender und lesenswerter Thriller mit Hintergrund IRA gelungen, den ich weiterempfehlen kann.

     

  9. Cover des Buches DONALD TRUMP UND DAS HAARTEIL DES GRAUENS (ISBN: 9783958352933)
    Greg Sisco

    DONALD TRUMP UND DAS HAARTEIL DES GRAUENS

    (6)
    Aktuelle Rezension von: buecherwurm1310

    Seit geraumer Zeit ist er weltweit in aller Munde: Donald Trump. Beim Lesen dieses Buches erfahren wir, dass Donald Trump früher einmal ein selbstloser Wohltäter und Menschenfreund gewesen ist. Doch leider wurde er eines Tages von einem hinterhältigen Gehirnparasit befallen, der sich als Haarteil auf seinem Kopf festgekrallt hat. So wurde aus dem bescheidenen Mann ein Egomane, der wütet und rücksichtlos handelt. Dann will dieser fremdgesteuerte Mensch auch noch Präsident der USA werden. Ein fall für den ausgebrannten Dokumentarfilmer Michael Moore, der das Geheimnis der merkwürdigen Frisur ergründen und die Bürger der USA vor solch einem Präsidenten und der damit zusammenhängenden fürchterlichen Zukunft bewahren will.

    Diese Satire liest sich gut und flüssig. Man kann über die abstrusen Begebenheiten lächeln und eventuell lauthals lachen, aber oft bleibt einem auch das Lachen im Hals stecken. Trumps Einwanderungspolitik betrifft auch deutsche Schäferhunde, und die Mexikaner erhöhen freiwillig die Mauer, weil sie die flüchtenden Amerikaner nicht haben wollen.

    Wer groteske Geschichten mag, wird vielleicht seinen Spaß mit dem Buch haben, mich hat es allerdings nicht so begeistert, denn die Wirklichkeit scheint die beste Satire zu sein.

     

  10. Cover des Buches Drake Ramsey: Das Gold der Inka (ISBN: 9783958351189)
    Russell Blake

    Drake Ramsey: Das Gold der Inka

    (18)
    Aktuelle Rezension von: Bouggo
    Warum lese ich einen Abenteuerroman? Ich will unterhalten werden und gespannt sein, wie es weitergeht. Im Hinterkopf immer den Gedanken: Wird schon ein Happy End geben, aber wie wird dieses genau aussehen?

    Genau diese Kriterien erfüllt die Story. Nicht mehr und nicht weniger. Ich will ja kein philosophisches Werk. Ein paar gesellschaftskritische Statements sind trotzdem gratis dabei. Und die stimmen natürlich mit den eigenen überein, sonst wäre ich nicht Leser dieses Genres und Ramsey nicht der Schreiber solcher Geschichten. Der Stil ist flüssig, die Dialoge mit ihrem amerikanischen Unterstatement und den obercoolen Wortgeplänkeln sind witzig und originell.

    Finde, Hofmann hat es geschafft nicht nur den Text, sondern auch die Stimmungen perfekt zu übersetzen.
  11. Cover des Buches DINNER IN THE DARK (ISBN: 9783958354067)
    Andreas Gruber

    DINNER IN THE DARK

    (7)
    Aktuelle Rezension von: djojo

    Wie fasst man den Inhalt einer Anthologie am besten zusammen? Über das Thema? „Chrime-Storys“ hat der Verlag auf das Front-Cover gedruckt. Doch Andreas Gruber hat meines Erachtens wesentlich mehr zu bieten: vom Sicherheitsdienstmitarbeiter, der mit ansehen muss wie er von einem Kollegen hintergangen wird bis hin zu einem kurzen Auftritt von Maarten S. Sneijder ist in diesem Sammelband alles dabei. Teilweise wurden neue, teilweise auch ältere Beiträge in einer etwas anderen Anthologie zusammengeführt. Der Autor beschreibt dabei im Vorwort ausführlich wie er für diesen Band gekämpft hatte und auch ordentlich dafür bluten musste. Ganz schön heftig was einer meiner Lieblingsautoren hier mitmachen musste. Ob jemals wieder ein Buch von ihm erscheinen wird?

    „In der Dunkelheit habe ich erkannt, dass mich die vier Schläuche am Leben erhalten. Durch den Sprachtrichter bekomme ich Luft, durch den zweiten flüssige Nahrung, durch die beiden anderen Schläuche auf Hüfthöhe kann ich ... na ja, Sie können es sich bestimmt denken. – Falls Ihnen nicht zu sehr davor graut, können Sie die Ausstellung Freaks – Versteinerte Körper noch bis Ende nächsten Jahres im Berliner Pergamonmuseum besuchen. Mich können Sie als Exponat Nr. 13 betrachten, die Lebende Säule. (S. 37)“

    Aufmerksam geworden bin ich auf „Dinner In The Dark“ auf der Webseite von Andreas Gruber. Ich wollte mich umschauen, ob es schon eine Ankündigung für einen neuen Roman gibt als ich über diese Sammlung von Kurzgeschichten gestolpert bin. Und als ich gelesen habe, dass auch Maarten S. Sneijder dort einen Auftritt hat musste ich das Buch lesen. Bereut habe ich es nicht.

    Andreas Gruber schreibt in bekanntem Stil und offenbart doch Seiten, die durch die bisherigen Romane nicht durchgehend zum Vorschein kamen. Man spürt beim Lesen richtig, wie der Autor seinen Spaß daran hatte Dinge auszuprobieren und literarische Methoden anzuwenden die richtig skurril wirken. Mein Favorit wurde dabei „Das tapfere Schneiderlein“. Selten wurde mir so eindrücklich vor Augen geführt, was man mit dem Gehirn eines Lesers so alles anstellen kann. Man muss dafür nur unkonventionell vorgehen. Spannung, Spaß und abgefahrene Unterhaltung – vielen Dank für diese kleinen Abenteuer.

  12. Cover des Buches BOY'S LIFE - Die Suche nach einem Mörder (ISBN: 9783958354869)
    Robert R. McCammon

    BOY'S LIFE - Die Suche nach einem Mörder

    (19)
    Aktuelle Rezension von: Anno_Tukk

    Bei Boys Life fehlen mir fast schon die Worte, um dieses Leseerlebnis zu beschreiben. Aber natürlich versuche ich es trotzdem 😁.

    Das Buch trägt den Untertitel „Die Suche nach einem Mörder“. Aber wer hier jetzt einen typischen Whodunit erwartet, könnte … hmmm … enttäuscht werden? Das ist eigentlich das falsche Wort, denn Boys Life ist zwar auch das, aber zusätzlich noch so viel mehr.

    Der Mord findet zu Beginn des Romans statt. Die Mördersuche jedoch ist nicht unbedingt der Hauptteil, sondern eher der mal mehr mal weniger sichtbare rote Faden, an dem sich das Leben im Ort Zephyr und das Leben des Jungen Cory Mackenson und seiner Familie entlang hangelt.

    Cory liebt es, Geschichten zu erzählen. Er möchte Schriftsteller werden. Das Schreiben wird an einer Stelle des Romans mit einem Zauberkasten verglichen und eins kann ich versprechen: Diesen Zauberkasten nutzt Robert McCammon für Boys Life mehr als virtuos!

    Es lässt sich kaum beschreiben, was diese Geschichte mit einem macht. Sie bringt ein Stück Kindheit zurück in die Gedanken und zieht den Leser in einen wahren Strudel von Gefühlen. Mich hat sie glücklich gemacht … traurig gemacht … angespannt … wütend … erleichtert … erstaunt … manchmal alles Mögliche gleichzeitig. Ich wollte während des Lesens, dass diese Geschichte nicht endet.

    Robert McCammon erzählt mit der unverbauten Sicht eines Kindes und das macht er auf so genial-wunderbare Weise, dass man sich wünscht, dass die eigene Sicht noch einmal so frei und fantasievoll und unvoreingenommen sein könnte. Die Grenze zwischen Realität und Fantasie ist an vielen Stellen fließend und nicht immer lässt sich das Eine und das Andere klar ausmachen. Genau das macht den besonderen Reiz dieses Buchs aus. Es zeigt uns, dass man sich ein Stück seines Kindseins immer bewahren sollte, denn sonst kann man sich nicht mehr von Geistern helfen und von Monstern beschützen lassen. Man denkt, ein Fahrrad wäre ein einfaches Fortbewegungsmittel, hält Träume für Hirngespinste und Voodoo für ausgemachten Blödsinn. Man meint, Vorurteile wären legitim und man hält seine Meinung für das Maß aller Dinge. Und es wachsen einem keine Flügel mehr!
    Das wäre doch schade!

    Dieses Buch hat für mich alles, was man sich von einer wirklich guten Geschichte wünscht und mehr. Es sind viele Geschichten in einer, viele Gefühle und Figuren, die einem wirklich ans Herz wachsen. Gegen Ende gibt es auch noch einen spannenden Showdown und wenn man sich verabschieden muss, blutet einem ein wenig das Herz, aber man hat auch ein Glücks-Tränchen im Augenwinkel.

    Unbedingt lesen!

  13. Cover des Buches AFTERTASTE - Jenseits des guten Geschmacks (ISBN: 9783958353244)
    Andrew Post

    AFTERTASTE - Jenseits des guten Geschmacks

    (3)
    Aktuelle Rezension von: thursdaynext
    Es ist heissssssssssssssssssssssssssssssss, das Hirn ausgedörrt trotz ständiger Flüssigkeitszufuhr und dieser extreme Supersommer nimmt Einfluss auf die Lektüreauswahl. Aftertaste - Jenseits des guten Geschmacks, das laut Eigenwerbung eine groteske Südstaaten- Gothic-Mär versprach und explitit mit einem meiner Lieblingshorrosplatterfilme – Tucker and Dale vs. Evil- verglichen wurde musste her. Um es kurz zu machen. Yupp, es war wie versprochen. Witzig, eklig, abgefahren und ein Heidenspaß. Hätte womöglich nicht nur B-Movie Status erhalten, wenn die Übersetzung etwas gefälliger gewesen wäre und das Lektorat (auch der Duden Standard 2018 dürfte auf korrekter Grammatik in den Fällen bestehen.) ein wenig aufmerksamer.
    Protagonist Saelig Zilch habe ich übrigens wegen seines unhinterfragenden Pragmatismus und seiner lakoonischen Art sehr bald in mein Herz geschlossen.
    Eigentlich gehört das Buch verfilmt. Als Horrorkomödie á la Zombieland. Die Dialoge sind so schön wie das legendäre. „Was ist das?“ „Blaues Licht“ „Was macht das?“ „Es leuchtet blau.“
    No brain no pain lesen just for fun für heiße Tage und Leute die oben erwähnte Filme mögen.
    Aftertaste ist übrigens ein wunderbares Lehrstück für Frauen die ihr Leben schon viel zu lange mit nem miesen Typen verschwenden und den Absprung nicht schaffen, weil sie immer wieder Entschuldigungen für ihn finden und oder nicht allein leben wollen.

    Das nächste Buch von Andrew Post steht schon auf der Warteliste. Knuckledust, diemal ein SciFi Thriller. Bin gespannt.
  14. Cover des Buches MAUSOLEUM 2069: Horror-SciFi-Thriller (ISBN: B0865VTB6V)
    Rick Jones

    MAUSOLEUM 2069: Horror-SciFi-Thriller

    (3)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Ein Friedhofsschiff im All macht nicht wirklich irgendeinen Sinn. Es ist eine enorme Ressourcenverschwendung, die nichts anderes tut, als Leichen aufzubahren, die vor sich hin verwesen, ohne eine Art Heilung gegen den Tod zu finden oder so. Die Leichen im Schiff sind dazu verdammt, zu Staub zu zerfallen. Abgesehen davon ist die Erde im Buch eine riesige Wüstenlandschaft, wo man problemlos irgendwen bestatten und vergessen könnte.

    Wenn ich die Idee eines Autors für Dumm halte und mir so viele Gedanken darüber mache, liegt es daran, dass der Autor eindeutig nicht schreiben kann.

    Das Buch besitzt keinen Spannungsbogen. Der Bösewicht wird gleich als riesige Ekel beschrieben, so dass man ihn hassen muss und beim Lesen nur darauf wartet, dass er stirbt. Der Autor kennt keine Charaktertiefen, sondern beschränkt sich so sehr auf schwarzweiße Persönlichkeiten, dass jede Figur sofort unsympathisch und ins Bedeutungslose katapultiert wird.

    Außerdem spoilt der Autor seine eigene Geschichte und behauptet "Die Feier würde ganz und gar nicht fabelhaft werden", als ob kein Zombie auf dem Buchcover abgebildet wäre. Ständig behauptet er, dass das Unheil kommt, dass die eine Figur am Anfang in zwei Tagen sterben wird, dass der Präsident sein blaues Wunder erleben wird. Damit zerbricht der Autor eigenhändig den Spannungsbogen und zieht das Buch ins lächerliche.

    Dann ist da noch der Stil, der schrecklich nüchtern ist, so distanziert wie nur möglich erzählt und es nicht schafft, auf irgendein Gefühl seiner Figuren einzugehen. Jede Figur wirkt dadurch eindimensional und ersetzbar, als wären sie dem Autor völlig egal. Ja, bei einigen erzählt er die Vorgeschichte, aber er macht das so mechanisch, so kalt, dass sie nicht funktioniert.

  15. Cover des Buches DIE WIEDERERWECKTEN DES HERBERT WEST (ISBN: 9783958353305)
    Tim Curran

    DIE WIEDERERWECKTEN DES HERBERT WEST

    (13)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Wir schreiben das Jahr 1815 und der Erste Weltkrieg ist im vollem Gange. Mit Creel, einem amerikanischen Journalisten und Kriegsberichterstatter begeben wir uns nach Flandern. Er hat sich dem 12. Bataillon der Briten angeschlossen, um hautnah über den Krieg zu berichten.
    Durch ihn gelangen wir auf die blutigen Schlachtfelder und lernen wahre Grausamkeit kennen - zerfetzte und verstümmelte Leichen egal wohin das Auge reicht, Giftgasangriffe und deren Auswirkungen und Ratten, die selbst vor den Lebenden nicht Halt machen. Immer mehr wird er in den Strudel des Krieges und der einhergehenden Grausamkeiten und Schrecken hinab gerissen und doch ist dies nicht mal annähernd das Erschreckendste, denn - die Toten erheben sich.

  16. Cover des Buches AUSROTTUNG (The Death 2) (ISBN: 9783958350892)
    John W. Vance

    AUSROTTUNG (The Death 2)

    (29)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Lese dieses Buch zu Covid- 19 Zeiten, von daher weiß ich nicht, wie dies meine Meinung beeinflusst. Aus irgendeinem Grund war ich auf Zombie Apokalypse eingestellt und enttäuscht, dass es nur um einen Virus ging. Leider war es sprachlich schwach, die Perspektiven haben abrupt gewechselt und viele Handlungen und Teile des Plots waren mir zu konstruiert. Die Figuren fand ich gut und ansprechend und eigentlich will ich schon wissen, was aus Devin und Co wird- vllt lese ich doch noch weiter....

  17. Cover des Buches VERSUNKEN (ISBN: 9783958351462)
    Cheryl Kaye Tardif

    VERSUNKEN

    (36)
    Aktuelle Rezension von: ulliken

    Das Cover ist m.E. nicht so gut getroffen, es weist wenig auf einen Thriller hin. Eher scheint eine Frau in einem Club zu tanzen, hinter ihr Lichter. Wer es besser weiß, dem erschließt sich, dass die junge Frau auf dem dunklen Cover kurz vor dem Ertrinken ist. Oben lesen wir in orange den Namen der Autorin Cheryl Kaye Tardiff, darunter den Titel "Versunken". Ganz unten wird darauf hingewiesen, dass der Roman im LUZIFER-Verlag herausgegeben wurde.


    Marcus, ein ehemaliger Rettungssanitäter und Junkie gibt sich seit Jahren die Schuld am tödlichen Autounfall seiner Frau und seines Sohnes. Seitdem sitzt er in der Notrufzentrale (911) und geht regelmäßig zu den anonymen Süchtigen.


    Rebecca will sich scheiden lassen und geht davon aus, dass ihr Mann damit einverstanden ist. Wer weiß, vielleicht kann man ja einen gemeinsamen Anwalt nehmen. Ihre Kinder haben von ihrem Großvater enorm viel Geld geerbt, so dass sie für deren Zukunft keine Sorge hat. Dieses Wochenende möchte sie einmal so richtig abschalten. Ihre kleine Tochter und deren größerer Bruder sollen zu ihrer Schwester. Doch da kommt etwas dazwischen, so nimmt sie die Kinder mit.


    Unterwegs merkt sie, dass sie, dass sie von einem großen Wagen verfolgt wird. Dieser drängt sie von der Straße und sie und die Kinder sind eingeklemmt. Sie wählt die 911 und lernt Marcus kennen. Doch ihre Situation verschlimmert sich noch, denn der Verfolger gibt nicht auf.


    Cheryl Kaye Tadiff schreibt flüssig und reißt uns in kurzen Kapiteln mit. Alle Handelnden, selbst die Nebendarsteller, sind sehr gut dargestellt. Die Handlung nimmt langsam Fahrt auf, wird aber immer spannender, bis man den Roman nicht mehr aus der Hand legen kann.


    Der Roman wurde veröffentlicht im Luzifer-Verlag.

  18. Cover des Buches The Shine - Das Komplott (ISBN: 9783958352261)
    Skadi Void

    The Shine - Das Komplott

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Flaventus

    Dieses Jugendbuch startet stark und weiß den Leser mit einer packenden Erzählung zu erreichen. Skadi Void schafft recht gut den Spagat zwischen jugendlicher Hitzköpfigkeit und interessanter Erzählung.

    Erzählung

    Driften viele Jugendbücher gerne auch erzählerisch in einen kindlich naiven Stil, so bleibt dieses Buch zumindest in den ersten zwei Dritteln auf hohem Niveau. Void übertreibt nur selten und verleiht den beiden weiblichen Protagonistinnen im Alter von 16 und 18 Jahren eine angebrachte Authentizität.

    Leider verliert sich die Geschichte später dann doch ein wenig, so dass der Spannungsbogen im letzten Drittel deutlich abflacht. Die Erzählung verliert deutlich an Tempo und so manches Kapitel fühlt sich ein bisschen wie ein “Lückenfüller” an, in dem recht wenig passiert.

    Genrefragen

    Auch wenn dieses Buch als Dystopie in der Zukunft spielt, so ist dieses Thema eher nebensächlich. Wie sehr sich die Welt gewandelt hat, ist für die Erzählung nicht erheblich, so dass Void diese Welt kaum beschreibt. Dass die Geschichte dann sogar mal ausnahmsweise in Russland angesiedelt ist, wird dann leider ebenfalls ein wenig zur Nebensache.

    Der Autor hat hier mehr Wert auf die Darstellung der Charaktere als auf eine detaillierte Beschreibung der Welt wert gelegt. Dies funktioniert sogar erstaunlich gut, bis eben zum Ende des Buchs, in dem es einfach in allen Aspekten einer guten Erzählung zu flach wird.

    Serie

    Bei diesem Buch handelt es sich um den Einstieg in eine Serie. Der zweite Teil ist ebenfalls schon erschienen, wann weitere Titel folgen, ist unbekannt. Wie für einen Serienstart üblich, endet das Buch offen. Allerdings schafft es der Autor nicht, diese Episode abzuschließen, sondern endet quasi mitten in der Geschichte. Diese Art von Cliffhanger finde ich absolut unangebracht, auch wenn es sich bei diesem Buch um eine Serie handelt.

    Fazit

    Dieses Jugendbuch beginnt stark und weiß den Leser mit einer guten Geschichte zu überzeugen. Getrübt wird der Lesespaß durch zwei wesentliche Faktoren. Zum einen flacht die Geschichte zum Ende hin deutlich ab und zum anderen endet sie quasi mitten im Kapitel. Dass der zweite Teil mittlerweile erhältlich ist, mag da nur wenig drüber hinwegzutrösten.

    Wer sich davon nicht abschrecken lässt, der kann sich auf eine gut erzählte Dystopie für jugendliche Leser freuen.

    Diese Rezension findet sich auch auf meinem Bücherblog.


  19. Cover des Buches PLÖTZLICH ZAUBERER (ISBN: 9783958351547)
    Scott Meyer

    PLÖTZLICH ZAUBERER

    (19)
    Aktuelle Rezension von: Kirsten_Ateeq

    Ein seltsames Buch, die ersten 70 Seiten wollte ich es schon abbrechen, kommt bei mir sehr selten vor. Die nächsten 100 Seiten wurde es dann immer besser und die letzten 150 Seiten konnte ich es nicht mehr weglegen. Also der Anfang ist unheimlich zäh, dann gewinnt die Geschichte aber an Fahrt und wird zu einer tollen Story mit einem Ende das eine Fortsetzung erlaubt.

  20. Cover des Buches KAMASUTRA IN UNTERFILZBACH (ISBN: 9783958353350)
    Eva Adam

    KAMASUTRA IN UNTERFILZBACH

    (46)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Das war ein guter Krimi-Spaß.
    Ja, irgendwie ist es ein Krimi, denn es gibt zwei Tote und Ermittlungsarbeit, andererseits ist es eher die Geschichte eines Dorfes in Niederbayern samt Dorfklatsch mit zum Teil sehr besonderen Charakteren.
    Das muss man sicherlich mögen, aber ich fand es herrlich unterhaltsam! 

    21.09.2024

  21. Cover des Buches APEX (ISBN: 9783958352971)
  22. Cover des Buches SNOW BONE (ISBN: 9783958354722)
    Guido Grandt

    SNOW BONE

    (6)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Ich hatte mich lange auf „Snow Bone“ gefreut, da andere Rezensenten das Buch mit den Werken Richard Laymons verglichen hatten, wurde jedoch rasch enttäuscht. Zwar war das Setting des Snow Hill Hotels grundlegend vielversprechend, doch spielte sich die Handlung des Romans die ganze Zeit über in den gleichen wenigen Zimmern ab. Zudem waren die allermeisten Protagonisten dermaßen unsympathisch (und damit meine ich nicht nur die Jäger, sondern auch Ned, den überheblichen Anführer der Wanderer), dass ich geradezu darauf hoffte, sie würden endlich zurück in den Schneesturm geschickt oder niedergemetzelt.

    Der Autor wob immer wieder übergangslos grausame „Visionen“ in die Geschichte ein, wodurch ich irgendwann verwirrt war, was eigentlich real war und was nicht. Man sollte definitiv nicht zu zartbesaitet sein, denn neben einigen unnötig pornographischen Szenen wurden auch unzählige Abscheulichkeiten in aller Ausführlichkeit beschrieben: (SPOILER) eine Kreuzigung, das Aufessen anderer Menschen, fürchterliche Verstümmelungen sowie vieles mehr. (SPOILER ENDE)

    Mich hatte das Buch dort längst verloren, auch wenn ich mich bis zum Schluss durchkämpfte, der selbstverständlich die dunkle Vergangenheit des Snow Hill Hotels enthüllte.

    Fazit: Leider nichts für mich. Abgesehen von der Häufung an Fehlern artete die Geschichte bald in eine Aneinanderreihung von Sex- und Ekelszenen aus, die es versäumten, einen Spannungsbogen zu tragen. Sämtliche Charaktere waren entweder zu blass oder unsympathisch – möglicherweise, weil sie ohnehin niedergemetzelt werden sollten …


    Noch eine Anmerkung: Auf Seite 27 steht „Caleb Ehefrau“ statt „Calebs Ehefrau“, außerdem sind bei „die im Nachnamen jedoch ein u statt ein a trug“ die einzelnen Buchstaben kleingeschrieben und der Kasus des zweiten unbestimmten Artikels ist fälschlicherweise Nominativ. Auf Seite 30 fehlt ein Komma vor „aber“, ebenso auf Seite 32 bei „bedächtig aber bestimmt“. Auf Seite 43 steht „turnte“ statt „turnten“, auf Seite 65 „die daraufhin hinwiesen“ statt „die darauf hinwiesen“, auf Seite 70 „Idioten wir dir“ statt „Idioten wie dir“, auf Seite 87 „beruhigte“ statt „beruhigten“, und auf Seite 88 fehlt wieder ein Komma bei „unbestimmtes aber beklemmendes“. Auf Seite 90 ist die Kursivschreibung ohne ersichtlichen Grund in der Mitte des Absatzes kurz unterbrochen, auf Seite 102 steht „ihr Meter langer Darm“ statt „ihr meterlanger Darm“, auf Seite 110 fehlt bei „schleichend aber stetig“ erneut ein Komma und auf Seite 129 steht „basierte auf negative Erfahrungen in seiner Kindheit“ statt „basierte auf negativen Erfahrungen in seiner Kindheit“. Auf Seite 145 steht „den Pakt“ statt „der Pakt“, auf Seite 152 „hinter denen“ statt „hinter dem“, auf Seite 200 zweimal „physisch“ bei „nicht nur die physischen, sondern auch die physischen Wunden“ und auf Seite 211 müsste bei „und wollte in einem Anflug von ungewohnter Fürsorglichkeit, Laura an die Hand nehmen“ entweder ein Komma zu Beginn des Einschubs ergänzt oder das am Ende gestrichen werden. Auf Seite 213 ist das Komma bei „Ned fühlte sein Inneres, wie Wachs zerfließen“ inkorrekt, da es sich um einen Vergleich handelt, auf Seite 241 müsste statt „Trotz der Kühlung fängt der Verwesungsgeruch bereits ein“ entweder „fängt […] an“ oder „setzt […] ein“ stehen und auf Seite 244 müsste bei „weich aber kalt“ abermals ein Komma ergänzt werden. Auf Seite 255 fehlt das Komma nach der einleitenden Formel bei „Wie lange wusste er später nicht mehr zu sagen“, auf Seite 281 müsste man „geradeso“ bei „Es schien geradeso, als […]“ mit „geradezu“ ersetzen und auf Seite 284 „soweit“ bei „robbte soweit unter das Bett“ mit „so weit“. Auf Seite 286 müsste man bei „Atemlos hielt Caleb inne und starrte, wie hypnotisiert auf die Reste aus […]“ entweder am Ende des Einschubs ein Komma ergänzen oder das zu Beginn entfernen, auf Seite 293 „geradeso“ bei „Geradeso, als wäre […]“ wieder mit „geradezu“ ersetzen und auf Seite 310 fehlt „zu“ bei „Doch der Hausmeister hatte sich geweigert, darüber reden“. Auf Seite 322 steht „neben dem“ statt „neben der“ (bezieht sich auf eine Tür), auf Seite 388 fehlt das Komma am Ende eines Relativsatzes, auf Seite 345 steht „eine einschneidiges Zeremonienschwert“ statt „ein einschneidiges Zeremonienschwert“, auf Seite 400 „Fußball Spiel“ statt „Fußballspiel“ und auf Seite 401 „diesem lag eine bestimmte Macht inne“ statt „diesem wohnte eine bestimmte Macht inne“. Schließlich müsste auf Seite 407 bei „Als er sich gerade von der kreisrunden Öffnung weit über ihm, abwenden wollte, verharrte er kurz“ nochmals entweder ein Komma am Einschubanfang ergänzt oder am -ende gestrichen werden und auf Seite 415 erstreckt sich die Kursivschreibung bei „Das sind alles nur Sinnestäuschungen“ nicht über den ganzen Satz.

  23. Cover des Buches BLACK STILETTO (ISBN: 9783958351622)
    Raymond Benson

    BLACK STILETTO

    (22)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    *Heilige Scheiße! Was hatte ich da entdeckt? Was hatte meine liebe Mutter mir hier vermacht? Wer zum Teufel war meine Mutter überhaupt?*


    Martins Mutter Judy ist zweiundsiebzig und hat Alzheimer. Umso überraschter ist er, als er von ihrem Geheimnis erfährt. In den Fünfziger- und Sechzigerjahren war Judy die Black Stiletto – eine maskierte Rächerin, die auf eigene Faust den Kampf gegen Kriminelle aufnimmt. Aus ihren Tagebüchern erfährt er mehr über das geheime Leben von Judy. Währenddessen wird ein ehemaliger Feind der Black Stiletto aus dem Gefängnis entlassen und macht sich auf die Suche nach ihr. 



    Die Geschichte wird in drei Handlungssträngen erzählt. Zum einen über die Geschehnisse rund um Martin, der mit der Vergangenheit seiner Mutter konfrontiert wird, sich gleichzeitig der Gegenwart – und der Alzheimererkrankung seiner Mutter – auseinandersetzen muss. Zum anderen sind es die Tagebucheintragungen Judys, aus denen Martin und der Leser alles über ihre Zeit als Black Stiletto erfährt. Den dritten Teil übernimmt Roberto – ein Mafiaangehöriger, der Rache üben will. 


    Die Black Stiletto wird im Klappentext als Untergrundheldin betitelt. Als Heldin würde ich sie nicht bezeichnen. Judy kommt aus zerrütteten Familienverhältnissen, die sie dazu bringen, von zu Hause abzuhauen. So kommt sie nach New York und lernt dort die ein und andere Kampftechnik. Einerseits hebt sie sich dadurch von den Frauen ihrer Zeit ab – schließlich mischt sie sich unter eingefleischte Männergruppen und macht alles das, was eine Frau nicht machen sollte/dürfte. Wie sie sich ihren eigenen Weg sucht, hat mich beeindruckt. Andererseits sind manche ihrer Entscheidungen – besonders als ihr Alterego Black Stiletto – fragwürdig. So schreckt sie auch vor Mord nicht zurück. 


    Ich fand den Wechsel von der Vergangenheit zur Gegenwart gut gewählt, weil dadurch die Erzählung aufgefrischt wurde. Judys Part ist ja in Tagebuchform gehalten, sodass ich die Handlung rund um Martin und Roberto leichter zu lesen fand. Besonders Martins Beitrag fand ich interessant. 


    Fazit: Die Black Stiletto ist keine Superheldin im Stile Supermans – dafür hat sie zu viele Ecken und Kanten. Die Geschichte hat mir gefallen, besonders die Mischung aus Rückblick und dem gegenwärtigen Aufdecken ihres Geheimnisses durch ihren Sohn. 

  24. Cover des Buches AUF ZAUBER KOMM RAUS (ISBN: 9783958352551)
    Scott Meyer

    AUF ZAUBER KOMM RAUS

    (13)
    Aktuelle Rezension von: Bluesky_13

    MEINE MEINUNG

    Martin ist ein junger Magier, der erst vor kurzem angekommen ist und nun bekommt er schon einen Lehrling. Doch als er in die Taverne geht, um seinen Lehrling abzuholen, wird seine Geduld hart auf die Probe gestellt.

    Der Lehrling Roy ist schon sehr viel älter als Martin und lässt ihn das auch spüren, doch Martin weiß sich zu wehren und zeigt ihm, wer der Chef im Ring ist. Die Magier sind Zeitreisende und Martin will so schnell wie möglich nach London zurück.


    Martin reist dann mit Philip nach Atlantis, das von Frauen regiert wird. Dort findet man Schamaninnen und andere Frauen, die die Magie beherrschen. Die Männer sind hier nur Diener und haben keinerlei Zauberkräfte.

    Doch auch hier ist nicht alles so wie es scheint.


    Man wird hier entführt in eine völlig andere Welt und doch dreht sich hier auch wieder alles um Macht, Liebe und Vertrauen.

    Der Autor hat hier eine Geschichte entwickelt, die sich super spannend liest, denn hier trifft man auf so einige Ungereimtheiten.

    Die Spannung steigt am Schluss noch einmal extrem an und die Kämpfe beginnen. Man fiebert richtig mit, denn auch die Liebe wird dadurch extrem heraus gefordert.


    Für mich hat dieses Buch sich auf jeden Fall die vollen 5 Sterne verdient, denn ich war so gespannt, wie das hier alles ausgeht. Hier kämpft jeder um seine Macht. Der Schreibstil war sehr flüssig und man schwebt durch die Geschichte genauso wie es die Zeitreisenden tun.


Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks