Bücher mit dem Tag "luzifer verlag"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "luzifer verlag" gekennzeichnet haben.

236 Bücher

  1. Cover des Buches Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal (ISBN: 9783958351974)
    Robert R. McCammon

    Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal

     (104)
    Aktuelle Rezension von: Tina_book_and_style

    INHALT

    Wir sind im Jahr 1699 in einer kleinen Stadt namens Fount Royal. Der Richter  Isaac Woodward wird gemeinsam mit seinem Gerichtsdiener Matthew Corbett in die Stadt gerufen, um einen Hexen Prozess zu machen.

    Rachel Howarth wird beschuldigt zwei Männer umgebracht zu haben, darunter ist auch ihren Mann. Sie soll auch an den seltsamen Dingen in der Stadt verantwortlich sein.

    Deswegen wollen die Bürger von der Stadt sie Hängen sehen.

    Matthew glaubt dem ganzen nicht so ganz und versucht der Sache auf die Spur zu gehen, dabei gerät er in Schwierigkeiten und er muss aufpassen das er nicht vom rechten weg ab kommt. Ist Rachel eine Hexe oder wollen sie nur alle Hängen sehen weil sie anders aussieht? 


    MEINUNG

    Dieses Buch ist grandios! Spannend von der ersten Seite bis zur letzte Seite. Der Autor hat die Gabe dich mit zu reisen, so das du nicht mehr aufhören willst zu lesen. Die Charaktere und die Umgebung sind sehr Bildhaft beschrieben, sodass man Hautnah dabei ist und das Gefühl hat man ist im Jahr 1699. Die Dialoge zwischen den Personen sind dem Schreibstiel zu der damaligen Zeit angepasst. 

    Matthew und Woodward fand ich sehr sympathisch und authentisch. 

    Ich habe einen neuen Lieblings Autor gefunden!

    Trotz der über 500 Seiten war ich ziemlich fix durch.

    Ich liebe solche Bücher einfach die so lebendig und Bildhaft sind das man denkt es ist ein Film. 


    Ein wahnsinns Buch und ein noch besseres Autor. 

    Den Zweiten Teil gehört daher auch unbedingt verschlungen.


    ⭐⭐⭐⭐⭐ Sterne von mir!

  2. Cover des Buches MATTHEW CORBETT und die Hexe von Fount Royal - Band 2 (ISBN: 9783958352308)
    Robert R. McCammon

    MATTHEW CORBETT und die Hexe von Fount Royal - Band 2

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Alexa_Koser

    Zum Buch: Die junge Rachel Howarth scheint in Fount Royal als Hexe überführt zu sein und der Termin für ihre Hinrichtung auf dem Scheiterhaufen steht. Der Gerichtsdiener Matthew Corbett glaubt fest an ihre Unschuld und möchte das unbedingt beweisen. Er hat einen Verdacht, aber ihm fehlen noch die Beweise. Doch ihm bleibt nicht viel Zeit, die wahren Schuldigen für die ganzen Morde und Brände zu finden…

    Meine Meinung: Dieser zweite Teil der Geschichte um die Hexe von Fount Royal zieht sich meiner Meinung nach etwas in die Länge. Auch muss man dranbleiben, um der Geschichte mit seinen vielen Wendungen folgen zu können! Nichtsdestotrotz schafft es der Autor auch in diesem Band wieder, die drückende Hitze, den quälenden, nie aufhören wollenden Regen und die Stimmung der Bewohner von Fount Royal in den Sümpfen in Southcarolina gut einzufangen!

    Der Richter liegt schwerkrank im Bett und kann Matthew von daher auch nicht helfen. Hier muss er ganz alleine forschen. Natürlich kommt er auch hier wieder in brenzlige Situationen… und lernt die von allen gefürchteten Indianer kennen…

    Das Ende ist ein wenig traurig, auch wenn es so abzusehen war und in sich stimmig ist. Ich werde die Reihe um Matthew auf jeden Fall weiterverfolgen, da ich gespannt bin, wie es mit ihm weitergeht!

    Mein Fazit: Nach einigen Längen am Beginn dieses Teils wird es noch richtig spannend mit Matthew, weil er sich natürlich auch hier wieder öfter selber in Gefahr bringt! Mir gefällt die Reihe richtig gut und werde dranbleiben!

  3. Cover des Buches DER ZEHNTE HEILIGE (ISBN: 9783958350656)
    Daphne Niko

    DER ZEHNTE HEILIGE

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl

    Der zehnte Heilige bildet den Auftakt zu einer Buchreihe rund um die Protagonistin Sarah Weston. Als Tochter eines angesehenen Londoner Adeligen stemmt sich die Archäologin Sarah in der Manier eines Indianer Jones gegen einige Wiedrigkeiten.

    Da wäre zum einen der Umstand, dass ihre Arbeit in Äthiopien, bei der Ausgrabung einer Grabkammer bereits von anfang an unter keinem guten Stern steht. Immerhin erwarten sich die Geldgeber schnelle Fortschritte, welche Sarah jedoch nicht liefern kann. Stattdessen beginnt sie eine eigene Ausgrabung, abseits ihrer Arbeit, und wird hier schnell fündig. Die Entdeckung, welche Sarah dabei macht ist jedoch derart umfassend, dass sie einflussreiche Leute aus den verschiedensten Kreisen auf den Plan ruft.

    Die nächste Schwierigkeit steht mit Daniel Madigan ins Haus, der ihre gescheiterte Ausgrabung unterstützen soll. Dass die beiden zu Anfang nicht großartig miteinander auskommen ist ein Umstand, der durchaus vorhersebar ist. Allerdings entpuppt sich Daniel im weiteren Verlauf der Story als äußerst hilfreich. Und auch Sarah legt recht bald ihre Befangenheit ab und wird zudem was die Autorin beabsichtigt: Eine Frau, welche sich mit mächtigen Leuten anlegt und denen gehörig die Meinung geigt.


    Während dieser eigentlichen Handlung bekommt man als Leser noch einen zweiten Blickwinkel offenbart. Einen, rund um den Mann namens Gabriel. Zunächst ist nicht ganz schlüssig in welcher Verbindung die beiden Handlungsstränge zueinander stehen. Sie wirken voneinander losgelöst. Doch nach einiger Zeit wird klar, worauf der Fokus der Story liegt. Und so entwickelt sich ein gekonnter Abenteuerroman, welcher in der unmittelbaren Gegenwart spielt und mit einigen technischen Raffinessen aufwartet. 


    Fazit: Eine moderne Version von einem Indianer Jones, der hier mit einer weiblichen Hauptfigur aufwartet, welche zuweilen wenig zum Lachen hat, aber dafür mit ihrem Verstand die Handlung immer wieder in neue Bahnen lenkt.

  4. Cover des Buches EMOTION CACHING (ISBN: 9783958350625)
    Heike Vullriede

    EMOTION CACHING

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Virginy

    Was tut man, wenn man so abgestumpft ist, dass einen scheinbar alles kalt lässt?
    Richtig, man sucht sich ein Hobby, dass die Gefühle in Wallungen bringt…
    So ergeht es auch Kim und ihren Freunden.
    Seitdem ihr Vater vor Jahren spurlos verschwunden ist, hat sich ihr Leben sehr verändert.
    Der Mutter wird der neue Freund nicht gegönnt, aber nicht nur das, sie steigert sich immer mehr in die Sache hinein und entwickelt fast schon blinden Hass auf den Mann, der sich immer öfter bei ihr Zuhause blicken lässt.
    Generell ist Kim unzufrieden mit ihrem Leben, an sich nichts wirklich außergewöhnliches für einen Teenie, doch sie hat einen ganz speziellen Weg, damit umzugehen.
    Seitdem sie Mr. Haifisch, wie sie ihn nennt, versehentlich vors Auto gelaufen ist, macht sie sich Woche für Woche einen Spaß daraus, ihn an jener Kreuzung abzupassen und bis aufs Blut zu reizen, dann fühlt sie sich frei, während ihre Freunde das Ganze filmen.

    Nico, Benni und Lena sind von Kims neuester Idee, dem „Emotion caching“ begeistert, es geht darum Menschen zu manipulieren, sie in eine scheinbar ausweglose Situation zu bringen und wenn sie explodieren, ihre Gefühle auf Film zu bannen.
    Jeder darf sich ein Opfer aussuchen und Kim hat natürlich sofort eins parat, Robert, den Freund ihrer Mutter…
    Doch erstmal ist üben angesagt, schließlich will man ja etwas lernen.
    Was als harmloses Spiel beginnt, gerät schon bald völlig außer Kontrolle und es gibt einen ersten Toten, auch wenn es „nur“ ein Unfall war.
    Und kommt man einmal ungeschoren davon, hat man keine Hemmungen mehr.
    Kim merkt, dass ihr die Leitung des Spiels immer mehr entgleitet, aber will sie wirklich aufhören?

    Der Klappentext von Heike Vullfriedes „Emotion caching“ hat mich damals sehr angesprochen, doch dann hab ich das kleine Schätzchen auf meinem Reader vergessen, glücklicherweise bin ich vor kurzem doch wieder darauf gestoßen und habe es mir endlich einverleibt.^^
    Auch wenn das buch für mich eigentlich ein Jugendbuch ist, ist es doch erschreckend, wie schnell man jede Hemmung verlieren kann.
    Die 4 Freunde haben alle ihr Päckchen zu tragen, Kim den Verlust ihres Vaters, Nic9o kommt aus einer Großfamilie, in der er so gut wie unsichtbar ist, Lena braucht jemanden, der sie führt und dann ist da noch Benni, dessen reicher Anwalts-Vater ein Arschloch ist, wie es im Buche steht.
    Benni ist es auch, der die Gruppe immer weiter vorantreibt, sich immer gemeinere Spiele ausdenkt, die Freundschaft an ihre Grenzen treibt.
    Aber waren sie wirklich jemals Freunde oder verbindet sie nur diese innere Gefühlskälte?

    Alles in allem war mir keiner der Freunde sonderlich sympathisch, aber ich denke, das ist durchaus beabsichtigt und zeigt in einem doch sehr erschreckendem Maße, wie schnell man eine Grenze überschreitet und was man für den ultimativen Kick alles tut, aus diesem Grund gibts für „Emotional caching“ von mir 4 von 5 Sternen.

  5. Cover des Buches NORTHERN GOTHIC (ISBN: 9783958350779)
    Andreas Gruber

    NORTHERN GOTHIC

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl
    Ich muss sagen, es handelt sich hierbei um meinen ersten Gruber. Die Kurzgeschichtensammlung bietet dabei einen guten Überblick über den Schreibstil des Autors und derartiges ist für mich immer ein Anhaltspunkt, ob ich mir hinterher einen Roman zulege oder nicht. Ich will in diesem Fall die einzelnen Geschichten als solches bewerten, was letztlich ja doch interessant ist, denn bei Anthologien überzeugen ja nicht immer alle Geschichten.

    Vorwort: (5 Sterne)
    Ja auch wenn man es nicht erwarten würde, aber die Schreiberin des Vorwortes hat genau dieses in eine Geschichte verpackt und ich muss sagen der Ansatz dazu hat mich echt begeistert.

    Schießerei am O. K. Corral: (4 Sterne)
    Warum meine Wertung zu der Geschichte nicht die volle Sternchenanzahl erhält? Das liegt daran, dass mir die Story irgendwie unvollständig erschien. Zwar erwähnt der Autor am Rande einen indianischen Friedhof, doch diesen Hinweis hätte man locker noch um einiges ausbauen können, wodurch die Handlung einen mystischeren Hintergrund bekommen hätte.
    In jedem Fall ist der Hintergrund zu der Schießerei ein interessanter und das obwohl ich aus diesem Genre bisher noch nichts gelesen habe.

    Wirklich böse Sachen: (4,5 Sterne)
    Bei der Geschichte muss ich sagen war die Handlung ab einem bestimmten Punkt durchaus greifbar. Die hohe Wertung meinerseits fällt deswegen aus, weil das Ende die Geschichte in einen wirklich interessantem Licht dastehen lässt. Man fragt sich wie es weitergeht.

    Seit wann trinken Katzen Whisky?: (3,5 Sterne)
    Hier liegt so der typische Krimi vor, der zwar ganz nett zum Lesen ist, aber irgendwie keinen rechten Spannungsbogen aufbaut. Das Ende kann man regelrecht greifen, trotzdem gut geschrieben und wenn man in Wien lebt hat man schnell einen Bezug zu der Umgebung.

    Glauben Sie mir, meine Name ist Dr. Watson!: (4 Sterne)
    Ich find ja Geschichten, die Holmes und Watson adaptieren immer sehr gelungen. Jeder Autor besitzt eine eigene Herangehensweise und Gruber fokusiert sich in dem Punkt auf den Holmes wie ihn Doyle gesehen hat. Die Story an sich besitzt die typischen Wendungen und Wirrungen eines kniffligen Falles. Dennoch hat mich das Ende nicht zu 100% überzeugen können. Dafür verhilft das Miträtseln zu 4 Sternen.

    Bruegels Turmbau zu Babel: (5 Sterne)
    Die Handlung hat mich bei der Geschichte echt begeistert. Es zeigt so richtig die menschliche Psyche auf und wie sie mit etwas versucht umzugehen, dass keine Lösung aufbieten kann.

    Klinik: (2 Sterne)
    Bei der Geschichte habe ich echt gemischte Gefühle beim Lesen gehabt. Mir erschloss sich einerseits nicht ganz warum über 7 Seiten hinweg ein einziger Satz läuft. Sicher, die Kommas gestalten den Gedankenverlauf des Protagonisten deutlich, aber so ganz ohne Punkte ist es schon anstrengend solch eine Geschichte zu lesen.
    Wobei man bereits bei den ersten Sätzen erkennt, dass der Autor damit etwas ganz bestimmtes bezweckt. Was genau kann ich nicht sagen, ich bin nicht dahinter gekommen.

    Ristorante Mystico: (3,5 Sterne)
    Die eigentliche Handlung der Story liest sich wirklich toll, allerdings reisen einen mitunter die vielen Gedankeneinschübe des Protagonisten irgendwie immer wieder raus. Derartiges mindert dann doch die Freude am Lesen. Zumal die Geschichte in einer Endlosschleife weitergehen könnte.

    Das Bahnwärterhaus: (4 Sterne)
    Die Geschichte ist nicht sonderlich lang, dafür sehr intensiv vom Verlauf her und zudem mit einem Ende, das man so zu Beginn nicht erwartet hätte. Trotzdem überkam mich beim Lesen das Gefühl, als hätte der Autor einen entscheidenden Umstand ausgelassen.

    Die Schatten von Norgarth: (4,5 Sterne)
    Wenn man das Vorwort des Autors zu der Geschichte liest ist man fast enttäuscht, dass nicht der ursprüngliche Titel genommen wurde. Auf der anderen Seite kann man sagen, dass eine solide Fantasygeschichte vorliegt, die mit einigen Überraschungen aufwartet.

    Wie ein Lichtschein unter der Tür: (4 Sterne)
    Ich find hierbei vor allem weider den Gedankengang des Protagonisten interessant. Er lässt einen in seine tiefsten Gefühlsebenen einblicken und bis zum Schluss würde man das angestrebte Ende und die Auflösung so nicht erwarten.

    Rue de la Tonnellerie: (4 Sterne)
    In der Geschichte geht es um Wagner und Poe. Die beiden in einer Geschichte zu erleben ist ein interessanter Ansatz, wobei sich der großteil der Handlung, in Form von Tagebucheinträgen, dann doch wieder auf Wagner und sein Schaffen fokusiert. Zugleich zeigt es einen Aspekt des Autorendaseins, den nur wenige kennen: Die innere Schaffenskrise.

    Die scharfe Kante des Geodreiecks: (3 Sterne)
    Die Grundidee ist mal etwas ganz anderes. Eigentlich besitzt die Geschichte sogar einen morbiden Humor, aber letztlich verläuft sich alles irgendwie in einem Dreieck.

    Northern Gothic: (4,5 Sterne)
    In der Sammlung ist dies die längste Kurzgeschichte und ich muss sagen auch von der Erzählung her so die intensivste. Der Autor verlagert dafür die Geschichte in die 50er Jahre und spielt mit Klischees, Erwartungshaltungen und einer abgelegenen Gemeinde. All das beflügelt die Fantasy des Lesers und trotzdem hat man hin und wieder das Gefühl, dass bestimmte Stellen einfach schnell abgehandelt werden, was nicht immer zum Vorteil der Handlung ausfällt.

    Fazit: Alles in allem kann man sagen, dass es sich um Kurzgeschichten aus den verschiedensten Genres handelt. Nicht bei allen habe ich diese explizit erwähnt, auch weil es sonst ein zu großer Spoiler wäre. Manches erschließt sich nämlich erst im Laufe der Geschichte. Ob es mein letzter Gruber war, will ich gar nicht sagen, denn der Autor weiß definitiv, wie man mit der Gefühlslage des Lesers spielt und das macht es interessant seine Bücher zu entdecken.


  6. Cover des Buches AUF LEBEN UND TOD (ISBN: 9783958351141)
    Martin S. Burkhardt

    AUF LEBEN UND TOD

     (32)
    Aktuelle Rezension von: WendyAleina
    Entführung alá Natascha Kampusch! Mann hält jahrelang Leute in ausgebautem Keller gefangen und zwingt sie zu blutigen Kämpfen!

    Was schön und interessant genug klang, dass ich mir das Buch in der nächsten Bibliothek ausgeliehen hab, hatte mit den Anpreisereien rasch kaum noch etwas zu tun. Bereits auf den ersten Seiten überrascht das Buch mit ungelenken, holprigen Formulierungen, die sich alles andere als flüssig lesen. Unterbrochen wird der krückige Erzählstil im Regelfall mehrfach pro Seite von allergröbsten Komma-, Rechtschreib- und Grammatikfehlern. Diese sind nicht mal durchgängig. Wenn ich inständig schon falsch als "innständig" schreibe, dann doch bitte durchgehend und nicht Seiten später wieder richtig. Wenn ich "jemand ist Gold wert" schon falsch schreibe als "goldwert", dann sollte ich auch das durchziehen und nicht etwas später plötzlich "Goldwert" schreiben.
    Hier war der verantwortliche Lektor eindeutig betrunken, gleichgültig oder der deutschen Sprache nicht mächtig. Wie schwer kann es sein, sich die Regel einzubläuen, wann vor einem "als" ein Komma stehen muss und wann nicht?
    Ich erkläre es mal kurz. Wird "als" zeitlich verwendet, sollte prinzipiell ein Komma erfolgen. Bei einem Vergleich NICHT.
    Es heißt also NICHT: "Ich war größer, als Tom". Es heißt allerdings schon: "Ich war traurig, als Tom nicht anrief."
    Allein an diesen Grundlagen scheitert es nicht nur ab und zu, sondern wirklich mindestens einmal pro Seite.
    Es kommt kein Lesefluss auf und ich habe mich ausschließlich aufgeregt.

    Dazu wird gleich nach wenigen Seiten der brutale "König" der Gefangenenschaft verklärt - er hatte nämlich eine ganz, ganz böse Kindheit mit superfiesen Eltern. Na klar, da muss man ja gestört werden und Leute im Keller foltern.

    Der Roman strotzt vor Ungereimtheiten und auch Themen, die in irgendeiner Form einen Vergleich mit dem Fall Kampusch rechtfertigen, vermisse ich gänzlich. Stockholm-Syndrom, Gegenwehr gegen Vergewaltigungen, Erpressungen.
    Ein Haufen Erwachsener und Teenager lebt hier ohne jegliche Gegenwehr unter dem merkwürdigen Regiment des Königs, niemand revoltiert, alle finden das in Ordnung. Warum sollte sich auch eine Gruppe Erwachsener, die im Gegensatz zu den Teenies ja doch "oben" aufgewachsen ist und nicht reingeboren wurde in die Situation, zusammentun gegen einen dusseligen Kerl um ihn eventuell zu überwältigen und sich zu befreien?

    Das Buch hat inhaltlich ganz interessante Ansätze, wird aber völlig falsch online angepriesen. Mich wundern auch die zahlreichen lobenden Rezensionen. Die Folterszenen sind ordentlich beschrieben, hier lässt der Autor Fantasie walten. Der Rest der Geschichte ist aber recht lieblos hinerzählt. Die Charaktere sind eindimensional, durchleben keine nennenswerte Weiterentwicklung. Habe ich eine unlektorierte Erstveröffentlichung in den Händen, die nun korrigiert wurde und sich hundertmal besser liest? Man weiß es nicht. Anders kann ich mir jedenfalls nicht erklären, dass so gut wie niemand auch nur ein Wort über die wirklich massiv häufigen, sehr groben Fehler verliert, denn die ruinieren das Leseerlebnis gänzlich.
    Katastrophe.
  7. Cover des Buches AUSRADIERT (ISBN: 9783958351103)
    Martin S. Burkhardt

    AUSRADIERT

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Kirsten_Ateeq

    Habe das Buch in zwei Tagen gelesen, gute Idee, spannend umgesetzt. Das Ende war etwas plötzlich, lässt aber Platz für eine Fortsetzung

  8. Cover des Buches MÖWEN, MEER UND TOD (ISBN: 9783958354104)
    Emma Bieling

    MÖWEN, MEER UND TOD

     (31)
    Aktuelle Rezension von: golfgirl

    "Möwen, Meer und Tod" ist der zweite Rügen-Krimi, den ich von Emma Bieling lese. Es ist die Fortsetzung ihres Buches "Sonne, Strand und Meer", in dem die eigenwillige Kriminalhauptkommissarin Luna Maiwald zum ersten Mal ermittelte.

    Nach einer längeren Berufspause freut sich Kriminalhauptkommissarin Luna Maiwald erneut durchzustarten. Doch kaum zurückgekehrt, muss sie sich zunehmend den Problemen des Alltags stellen. Ihre Ehe kriselt, ihre Tochter ist im Selbstfindungsmodus und auch beruflich wird ihr keine Atempause gegönnt, denn auf Rügen geschehen seltsame Dinge. Neben einem fraglichen Reitunfall häufen sich mysteriöse Todesfälle. Augenscheinlich gesunde und junge Menschen versterben völlig unerwartet. Ihr Todeskampf ist qualvoll und ähnelt sich, aber sonst scheint sie nichts miteinander zu verbinden; außer die Zigarette vor ihrem Ableben. Um dem Täter auf die Spur zu kommen, muss sich Luna ihrer Vergangenheit stellen und Kontakt zu dem Mann suchen, der Gegenstand ihrer Albträume ist, und den sie einst selbst wegen abscheulicher Morde hinter Gitter brachte. Gefangen zwischen routinierter Ermittlungsarbeit und der Angst vor den düstersten Tiefen ihrer Seele gerät sie zunehmend in einen gefährlichen Sumpf psychischer Abhängigkeit und sexuellen Verlangens. 

    Wie der Vorgänger hält sich dieses Cover nicht an die Spielregeln, die für einen Krimi gelten. Denn es greift das gängige Motiv des Strandkorbs in den Dünen auf, welches wir aus Liebesromanen kennen, und verbreitet eine heitere Urlaubsstimmung, die gar nicht zu einer mysteriösen Mordserie passen will.

    Nach einer kleinen Pause stürzt sich Luna Maiwald wieder ins Geschehen. An ihre kleinen Marotten (sprich: ihre Vorliebe für modische Hüte und elegante Kleidung) haben wir uns gewöhnt; ihre forsche, mitunter schroffe Art kann man mögen, muss man aber nicht. Auf jeden Fall hat die emanzipierte Kriminalhauptkommissarin das richtige Bauchgefühl, wenn es um Verbrechen geht. Beruflich kann man ihr nichts vormachen, sie ist eine anerkannte Ermittlerin und hat ihre Truppe im Griff; privat läuft alles im ruhigen Fahrwasser. Ihre selbstbewusste Teenager-Tochter Marcia steckt mitten in der Selbstfindungsphase und macht ein Praktikum bei einer lokalen Zeitung, während ihr Mann eine eigene Praxis in der Nähe führt. Dennoch leidet Luna Maiwald unter schlimmen Albträumen, die mit ihrem ersten Fall verbunden sind, den wir in dem Krimi "Sonne, Strand und Tod" miterleben wollten. Gegen ihren Willen fühlt sie sich von dem charismatischen, intelligenten Dr. Ingmar Wolf angezogen, auch wenn er hinter Gittern sitzt und ihr nicht zu nahe treten kann.

    Emma Bieling ist eine unterhaltsame, spannende Mischung aus einem Frauenroman und Regio-Krimi gelungen, die mit einem ungewöhnlichen Plot punktet und mit einem fiesen Cliffhanger endet. Wird es ein Wiedersehen mit Luna Maiwald geben?

  9. Cover des Buches MATTHEW CORBETT und die Königin der Verdammten - Band 2 (ISBN: 9783958353282)
    Robert R. McCammon

    MATTHEW CORBETT und die Königin der Verdammten - Band 2

     (26)
    Aktuelle Rezension von: NiWa

    Der Maskenschnitzer geht im New York des frühen 18. Jahrhunderts um. Wer hat die ersten Serienmorde im jungen New York begangen? Matthew Corbett ist damit mitten in seinem zweiten Fall.

    "Matthew Corbett und die Königin der Verdammten II" ist der zweite Fall - jedoch das vierte Buch - der historischen Reihe um den jungen Mann Matthew Corbett, der vom Gerichtsdiener zu einem der ersten Ermittler von New York avanciert. In der englischen Originalfassung ist es ein Buch, das für deutschsprachige Leser in zwei Bände geteilt ist.

    Der Einstieg oder Umstieg vom ersten auf den zweiten Band um die Königin der Verdammten erfolgt nahtlos. Bei Band I sattelt man auf und bei Band II ist man längst auf dem Pferd unterwegs, und merkt, dass Matthew schon ein besserer Reiter als früher ist.

    Matthew Corbett ist seine Anstellung als Gerichtsdiener los, damit er sich voll und ganz auf die neue Position als Ermittler konzentrieren kann. Sein erster offizieller Weg führt in eine Nervenheilanstalt, die auf den zweiten Blick mit dem Fall des Maskenschnitzers zusammenhängt.

    Allein bei diesem denkwürdigen Besuch zeigt McCammon seine Liebe zu historischen Hintergründen. Zudem konfrontiert er die Figuren mit modernen Ideen, die heutzutage zwar selbstverständlich – für die damalige Epoche absolut gewagt sind. Mir gefällt dieser Zugang, wie er die Reaktionen und Gedanken der Menschen beschreibt, und damit den Sinn für die damalige Zeit schärft.

    Matthew erweist sich seinem Ruf würdig, denn der junge Mann ist stets seinen Prinzipien treu. Er hat einen enormen Gerechtigkeitssinn, Feingefühl und das richtige Gespür, das es unter anderem im Tollhaus braucht. 

    Außerdem haucht Robert McCammon der Anfangszeit New Yorks beziehungsweise ganz Nordamerika Leben ein. Die kleine Stadt steigt langsam aber sicher zur Metropole auf. Aufstieg, Chancen und die Aussicht auf Erfolg locken damals wie heute Geschäftsleute sowie Verbrecher an.

    Inmitten dieser Entwicklung wird der Fall um eine alte Frau für die New Yorker Zweigstelle der Londoner Herrald-Vertretung interessant. Matthew merkt, dass sie - trotz oder gerade wegen - ihrer Unterbringung im Irrenhaus eine tragende Rolle im Fall des Maskenschnitzers einnimmt. 

    Dabei hat der junge Ermittler einen Sinn für's Detail. Kleine Auffälligkeiten entgehen ihm nicht. In Sherlock-Holmes-Manier fügt er winzigste Teilchen zu einem farbenprächtigen Mosaik, das als Gesamtbild in seiner Logik, die Lösung zeigt.

    Die Handlung ist gut und souverän aufgebaut. Zum Ende hin hat mich der Showdown dank krähenhafter Verfolgungsjagd völlig außer Atem gebracht. Gleichzeitig legt McCammon schon den Weg für den nächsten Fall, wenn es mit der Jagd auf Mister Slaughter weitergeht.

    Mir hat mein zweites New Yorker Abenteuer an der Seite von Matthew Corbett ausgezeichnet gefallen. Die historische Atmosphäre ist vollends überzeugend in Szene gesetzt. McCammon beweist ein Auge für geschichtliche Details, das aus diesem Werk schon fast eine Zeitreise macht. Ich freue mich auf weitere Bände, wenn es für die Londoner Herrald-Vertretung in New York ans Eingemachte geht.


    Die Reihe:

    1) Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal Band I [Rezension lesen]

    2) Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal Band II [Rezension lesen]

    3) Matthew Corbett und die Königin der Verdammten Band I [Rezension lesen]

    4) Matthew Corbett und die Königin der Verdammten Band II

    5) Matthew Corbett und die Jagd nach Mister Slaughter

    6) Matthew Corbett in den Fängen des Kraken

  10. Cover des Buches MATTHEW CORBETT und die Königin der Verdammten - Band 1 (ISBN: 9783958353268)
    Robert R. McCammon

    MATTHEW CORBETT und die Königin der Verdammten - Band 1

     (32)
    Aktuelle Rezension von: NiWa

    Ein respektierter Arzt wird im nächtlichen New York niedergestreckt. Mit aufgeschlitzter Kehle bleibt die Leiche liegen und versetzt die Bevölkerung in Angst. Bald ist der Mörder von der hiesigen Zeitung auf den Namen ‚Maskenschnitzer‘ getauft, und für Matthew Corbett ergibt sich damit unerwartet ein neuer Fall.

    „Matthew Corbett und die Königin der Verdammten Band I“ ist der zweite Fall des jungen Gerichtsdieners Matthew Corbett, der in den Kolonien von Amerika für Recht und Ordnung einsteht. Fesselndes Ambiente, das historischer Setting und ein interessanter Fall machen diese Reihe zu einem einzigartigen Lesevergnügen.

    Matthew Corbett hat sich nach seinem ersten Fall in Fount Royal in New York niedergelassen. Hier arbeitet er erneut als Gerichtsdiener, steht Richter Powers zur Seite und der Fall um den Maskenschnitzer hat seine Neugierde geweckt. 

    Zuerst steigt man in das aktuelle Leben des Protagonisten ein. Matthew Corbett befindet sich bereits eine Weile in New York, wo er seinem alten Feind - dem Leiter des Waisenhauses - nach wie vor die Pest an den Hals wünscht. Matthew ist von Rache getrieben, es fällt ihm schwer, die Geschehnisse seiner Kindheit loszulassen, und auf diese Weise bringt er sich selbst in Gefahr. 

    Allerdings ist es nicht die Vergangenheit, die ihn einholt, sondern die Ereignisse der Gegenwart drängen um seine Aufmerksamkeit. ‚Der Maskenschnitzer‘ ist nachts in den Straßen von New York unterwegs, und natürlich wird der neugierige Matthew von dem Rätsel der Morde angelockt. 

    Die Handlung beginnt langsam, dafür führt Robert McCammon seine Leser souverän in die dichte Atmosphäre Anfang des 18. Jahrhunderts ein. New York ist jung, es boomt, die Menschen sind fleißig bei der Arbeit am Tag, und feiern ausschweifend in der Nacht. Die Wäscherinnen waschen, die Richter richten, die Gerichtsdiener schreiben - und Matthew Corbett ist seinem Drang nach Gerechtigkeit und Neugierde ausgesetzt.

    Dazu streift er nachts durch Gassen und Schänken, geht tagsüber seinem regulären Broterwerb als Gerichtsdiener nach und hilft schon einmal mit, wenn es um die neueste Ausgabe der Zeitung geht. Dabei begegnet er interessanten Figuren, deren Authentizität absolut überzeugend ist. 

    Meiner Meinung nach hat Robert McCammon ein unvergleichliches Talent diesen längst vergangenen Zeiten Leben einzuhauchen. Er beschreibt das New York um 1700 derart lebhaft und überzeugend, dass man meint, er ist selbst dabei gewesen. Und dieses historische Setting macht unglaublich großen Spaß. Man denkt fast, persönlich den Anfängen dieser Stadt beizuwohnen. Man streift durch die Wall Street oder über den Broadway, betritt herrschaftliche Anwesen, nimmt an politischen Versammlungen teil und wundert sich, dass vieles so fremd ist und gleichzeitig dem heutigen Usus entspricht.

    Der Fall um den Maskenschnitzer beziehungsweise um die titelgebende Königin der Verdammten kommt nur allmählich in die Gänge, weil es erst im zweiten Band weitergeht. Im englischen Original handelt es sich um ein Buch, aus dem in der deutschsprachigen Version zwei geworden sind. Daher ist der Roman am Ende abrupt abgeschnitten - wobei ich die Stelle des Cuts gut gewählt finde - und verweist auf den weiteren Verlauf in der Fortsetzung. 

    Robert McCammon hat mich mit vielschichtigen Figuren, dichter Atmosphäre und dem authentisch-wirkendem historischen Rahmen jedenfalls überzeugt. Ich kann es kaum erwarten, wenn es für mich mit Matthew Corbett und dem zweiten Band um die Königin der Verdammten weitergeht.


    Die Reihe:

    1) Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal Band I 

    2) Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal Band II

    3) Matthew Corbett und die Königin der Verdammten Band I

    4) Matthew Corbett und die Königin der Verdammten Band II

    5) Matthew Corbett und die Jagd nach Mister Slaughter

    6) Matthew Corbett in den Fängen des Kraken

  11. Cover des Buches GHOST WRITER (ISBN: 9783958353091)
    Andreas Gruber

    GHOST WRITER

     (26)
    Aktuelle Rezension von: DerMedienblogger
    Ein Buch, bestehend aus neunzehn Kurzgeschichten – „Ghost Writer“ ist eine breit gefächerte Ansammlung an als „unheimlich“ betitelten Gruselgeschichten des österreichischen Schriftstellers Andreas Gruber. Er bedient sich in dem Band vielfältigster Register der Genre Horror, Fantasy und Thriller, in denen er vorrangig schreibt, und liefert eine bunte Bandbreite an mysteriösen, unzusammenhängenden Handlungen in unterschiedlichen Zeitebenen. Welche Versprechen, die der Klappentext gibt, das Buch letztendlich einhalten kann, das erfährst du in der folgenden Rezension.

    Da sich kein roter Faden durch die Aneinanderreihung der einzelnen Erzählungen zieht, d.h. jede unabhängig voneinander gelesen werden kann und auch alleinstehend funktioniert, ist es hier recht schwer, klare bewertende Worte zu finden, die sich auf das gesamte Produkt beziehen. Doch eins ist auch nach Beenden dieser Lektüre erneut bewiesen: Andreas Gruber kann zweifelsohne schreiben. Er schafft es mittels weniger Worte, eine mitreißende Stimmung aufzubauen, die das Lesepublikum schnell mitzureißen weiß.

    Die dichte Atmosphäre entführt dich in vielfältige Szenarien, die der Autor geschickt innerhalb weniger Seiten zu etablieren weiß. Er entwirft eine Vielzahl an spannenden Figuren, die man gerne für den Lauf einer Kurzgeschichte begleitet. Klar, dass er dabei nicht die charakterliche Tiefe erreichen kann wie in einem kompletten Roman, die Motive der auftretenden Personen erscheinen aber größtenteils nachvollziehbar und verständlich.

    Durch die unterhaltsamen Vorwörter vor jeder neuen Episode wird die Leserschaft gelungen auf die neue Handlung eingestimmt und erhält zudem interessante Hintergrundinformationen über die Entstehungsgeschichte der jeweiligen Geschichte; welche Materialien ihm als Inspiration gedient haben, welche eventuell sogar wahren Fakten in dem erdachten Korsett stecken, wie er auf die Grundidee dahinter gekommen ist. Das vereinfacht das Lesen stark, da man so weiß, auf was man sich einlässt, wenn dies der Titel nicht preisgibt.

    Jedoch weiß nicht jede Kurzgeschichte so zu überzeugen wie die vorherige. Einige strotzen nur vor Kreativität, andere wirken geradezu unmotiviert verfasst und kopiert von ähnlichen Werken: sei es aus der fehlenden Individualität, an nicht genutztem Potential, an fehlender Spannung. Umfassend gesagt, ist das Verhalten der Spannungsniveaukurve unausgeglichen und gekennzeichnet durch sein unregelmäßiges Steigungsverhalten. Es ist wirklich schwierig, über ein ganzes Buch zu berichten, das eigentlich aus eigenständigen Geschichten besteht.

    Letztendlich lässt sich sagen, dass ich „Ghost Writer“ für diejenigen, die sich von der äußerlichen Gestaltung und dem, was der Klappentext verspricht, angesprochen fühlen, definitiv weiterempfehlen kann. Die Lektüre bietet abwechslungsreiche und kurzweilige Unterhaltung, die sich durch die praktische Formulierung in Kurzgeschichtenformat auch für Zwischendurch eignet. Mein Interesse gegenüber den anderen Geschichtenbänden des Autors ist auf jeden Fall geweckt!

    „Ghost Writer“ verspricht authentische und kurzweilige Unterhaltung im Kurzgeschichtenformat.

    Ich vergebe gerne (noch) sehr gute vier von fünf mögliche Sterne, mit Tendenz nach unten. Zudem bedanke ich mich herzlich beim Luzifer-Verlag zur Bereitstellung des Rezensionsexemplars. 
  12. Cover des Buches FINSTERE NACHT (ISBN: 9783958350878)
    Greg F. Gifune

    FINSTERE NACHT

     (23)
    Aktuelle Rezension von: frenzelchen90

    Meine Meinung: Es war seit langem wieder ein Buch, welches mich überhaupt nicht angesprochen hat. Ich hatte Schwierigkeiten mich durch die 500 Seiten zu kämpfen, ohne vorher das Handtuch zu werfen. Laut Klappentext vermutet man einen spannenden Thriller, nur leider kommt es dann ganz anders. Im Mittelpunkt des Buches steht die Verbindung der Brüder Seth und Raymond. Raymond hat seit frühester Kindheit massive psychische Probleme. Angeblich übernehmen Wesen die Gedanken der ganzen Menschheit, und Seth versucht dagegen anzukämpfen. Nach einem Viertel des Buches wurde es für mich einfach nur verworren, unübersichtlich und langatmig.

    Mein Fazit: Für mich absolut kein Buch! Ich würde es Lesern mit Interesse an Verschwörungstheorien empfehlen

  13. Cover des Buches KAMASUTRA IN UNTERFILZBACH (ISBN: 9783958353350)
    Eva Adam

    KAMASUTRA IN UNTERFILZBACH

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Anna_Ressler

    Inhalt: Hansi Scharnagl ist eigentlich Bauhofangestellter und führt dort ein eher entspanntes Leben. Zumindest bis zwei Leichen in Unterfilzbach gefunden werden. Die Polizei geht von tragischen Unfällen aus. Hansi und sein Kollege Sepp sehen das anders und beginnen zu ermitteln.

    Meine Meinung: Ein Buch das aufgrund der Sprache schon recht einfach zu lesen war. Die Autorin hat zwar den Dorfcharakter gut eingefangen, bedient zugleich aber auch unzählige Klischees. Krimihandlung und "Ermittlungsmethoden", sofern sich hier davon sprechen lässt, kommen wirklich sehr kurz und passieren fast nebenbei. Fallentwicklung und Humor in diesem Buch haben leider meinen Geschmack überhaupt nicht getroffen.  Mit dem Leben und der Arbeit auf dem Bauhof kennt sich die Autorin aus, das merkt man. Auch die Idee Hansis Familie einzubringen wird gut umgesetzt. Da gibt es die Ehefrau, die im Supermarkt an der Kasse arbeitet, die Tochter die Frisörin ist und den Sohn der als Elektriker quasi jedes Haus im Ort kennt. Gut finde ich auch, dass dieser etwas andere Kommissar ein mehr oder weniger geordnetes Umfeld hat. Hansi als Protagonist ist naiv und ihm scheinen viele Dinge einfach zu zufallen - er ist mir trotzdem irgendwie sympathisch. Leider kommt trotz zahlreicher dörflicher Verwicklungen keine rechte Spannung auf und auch das Ende kommt reichlich unspektakulär daher.

    Mein Fazit: Leider nicht mein Humor, da ich die anderen Bücher der Reihe aber bereits zu Hause habe, bekommt Hansi noch eine Chance von mir.


  14. Cover des Buches WILDER FLUSS (ISBN: 9783958350069)
    Cheryl Kaye Tardif

    WILDER FLUSS

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Virginy
    Als ein seltsamer alter Mann bei Del Hawthorne an der Uni auftaucht, ist sie zunächst verstört, aber irgendetwas an ihm kommt ihr bekannt vor.
    Wie sich herausstellt, ist es Professor Schroeder, der Freund ihres vor 7 Jahren verstorbenen Vaters, beide waren gemeinsam auf einer Expedition am Nahanni River und gelten seitdem als tot.
    Schroeder erzählt ihr, dass ihr geliebter Vater noch lebt und sie ihn retten muß, viel schlauer wird sie aus seinen gestammelten Worten allerdings nicht.
    Doch nun ist ihr klar, sie muß sich einfach auf die Suche machen und bricht bald darauf mit einem verschlüsselten Notizbuch von Schroeder und einer kleinen Gruppe auf, die TJ, ihr Exfreund zusammengestellt hat, mit dabei ist auch Jake, der ehemalige Assistent ihres Vaters, der ihr schon bald den Kopf verdreht.
    Ganz reibungslos läuft das Ganze jedoch nicht ab, irgendwer scheint die Suchaktion zu boykotieren und dann meldet sich auch noch Dels MS zu Wort...

    Cheryl Kaye Tardifs "Wilder Fluss" beginnt spannend, wird für mich persönlich zum Ende hin aber immer unrealistischer.
    Außerdem habe ich vor ein paar Jahren ein Buch gelesen, das iwie dieselbe Geschichte erzählte, nur spielte das am Amazonas.
    Nichtsdestotrotz hat mich das Buch gut unterhalten und lies sich gut weglesen, dafür gibts von mir 3,5 Sterne, aufgerundet auf 4.
  15. Cover des Buches DAS RÄTSEL SALOMONS (ISBN: 9783958351561)
    Daphne Niko

    DAS RÄTSEL SALOMONS

     (26)
    Aktuelle Rezension von: itwt69
    Von dem hochinteressanten Plot hatte ich mir deutlich mehr versprochen. Es war vieles vorhersehbar und leider kam nur phasenweise Spannung auf. Da ist das Original (Dan Brown) bei Weitem besser. Gerade so 2,5 Sterne aufgrund der originellen Geschichte um Judentum und Heiligem Land.
  16. Cover des Buches PLÖTZLICH ZAUBERER (ISBN: 9783958351547)
    Scott Meyer

    PLÖTZLICH ZAUBERER

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Kirsten_Ateeq

    Ein seltsames Buch, die ersten 70 Seiten wollte ich es schon abbrechen, kommt bei mir sehr selten vor. Die nächsten 100 Seiten wurde es dann immer besser und die letzten 150 Seiten konnte ich es nicht mehr weglegen. Also der Anfang ist unheimlich zäh, dann gewinnt die Geschichte aber an Fahrt und wird zu einer tollen Story mit einem Ende das eine Fortsetzung erlaubt.

  17. Cover des Buches DAS HAUS DER MONSTER (ISBN: 9783958351837)
    Danny King

    DAS HAUS DER MONSTER

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Soeren

    Der alte John Coal ist der Sonderling in einer englischen Kleinstadt. Als wieder einmal einige Jugendliche als Mutprobe in sein Haus einbrechen, nimmt er sich vor, sie gehörig zu erschrecken. Dafür erzählt er ihnen vier längere Anekdoten aus seinem schaurigen Leben: Wie er als 18-Jähriger herausfindet, dass er aus einer Generation aus Serienmördern entstammt und sein Vater will, dass John sein blutiges Erbe antritt. Wie er in den sechziger Jahren die Weltmeere bereiste und sich unterwegs mit einem Werwolf anlegte. Wie er in den Siebzigern in eine englische Geisterstadt geriet und in den Achtzigern ein Vampirmädchen kennenlernte.
    John berichtet all die haarsträubenden Abenteuer aus der Ich-Perspektive und immer wieder mit vielen schwarzhumorigen Bemerkungen. Man lauscht den Forrest-Gump-ähnlichen Erlebnissen gerne und ist stets gespannt, wie es weitergeht. Hier hat der Brite Danny King ganze Arbeit geleistet.
    Das ungekürzte Hörbuch hat eine Dauer von 11h12min und wird sehr stimmig von Robert Frank gelesen. Seine Stimme passt hervorragend zu der des Außenseiters John Coal.

  18. Cover des Buches ALICE IM TOTENLAND (ISBN: 9783958351509)
    Mainak Dhar

    ALICE IM TOTENLAND

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl

    Bis heute habe ich noch nie ein Buch mit Zombies in den Händen gehabt, umso mehr hat mich Alice im Totenland von der Leseprobe her angesprochen. Das liegt an 2 Faktoren: Zum einen, die Figur Alice besitzt eine gewisse Ähnlichkeit mit der eigentlichen Alice aus dem Wunderland. Bloß sollte man in dem Fall beachten, dass es hierbei um eine 15jährige Alice geht, die in Neu Dehli zur Welt kam - oder besser gesagt dem, was davon noch steht.

    Das führt auch gleich zum zweiten Umstand, warum ich das Buch überhaupt gelesen habe. Dystopien gibt es nicht viele in meinem Regal und somit musste diese dazu.

    Doch fangen wir damit an, dass vor 15 Jahren die Welt durch einen Virusausbruch, Atombomben und Kriege unterging. Genau hier setzt der 1. Band der Reihe an, nämlich 15 Jahre später und wir lernen dabei Alice so nach und nach kennen. Ebenso das Totenland, mit dem nicht anderes als jenes Gebiet gemeint ist, welches durch die Angriffe zerstört wurde. Doch irgendwo auf der Welt scheint es auch noch einige "sichere Orte" zu geben, denn die aufgebauten Siedlungen der Überlebenden, werden nach und nach aufgelöst von einem Zentralkomitee.

    Jedenfalls ist das eigentlich interessant, dass der Autor in der Geschichte eine weitere Geschichte einbaut und dabei das Buch "Alice im Wunderland" ins Spiel bringt. So kommt es, dass einige Zombies, oder wie im Buch Biter genannt, gewisse Ähnlichkeiten zu den altbekannten Figuren besitzen. Das schafft eine zusätzliche Verbindung, wenn man dem weiteren Verlauf der Geschichte folgt und somit hinter den Ausbruch des Virus vor über einem Jahrzehnt kommt. Gemeinsam mit Alice begibt man sich also auf den Weg des Widerstandes, der naturgemäß von einer großen Zahl Verluste begleitet ist.

    Hier spiest sich dann aber auch zu einem Teil die Handlung, denn Alice wirkt mitunter sehr distanziert ob der Toten, obwohl sie wenige Seiten zuvor noch die Leute für ihren jähen Gemeinschaftssinn in den Fokus rückt. An einigen Stellen hatte ich bei Alice zudem das Gefühl der Hauptdarstellerin aus Resident Evil gegenüber zu stehen, wenn sie da mal ganz furchtlos gegen die Biter vorgeht. Das wirkt dann im Hinblick auf die vorherrschende Situation etwas unglaubwürdig.

    Andererseits schafft es der Autor doch sehr gekonnt die Frage nach dem Konsumverhalten des Menschen aufzugreifen, wenn Alice mit Blicken in die Vergangenheit konfrontiert ist und sich überlegt, womit die Leute ihre Freizeit gefüllt haben.

    Vom eigentlichen Ende will ich hier gar nicht viel sagen, denn es hat einige offene Stränge, die wohl im 2. Teil aufgegriffen werden. Demnach sollte man sich darauf einstellen, hier nicht unbedingt ein abgeschlossenes Buch zu haben. Es bleiben einige wichtige Fragen und auf die hofft man Antworten zu finden.

    Fazit: Da es mein erster Zombieroman war kann ich nur sagen, ich fand die Biter zum Teil sehr gut aufgebaut. In Hinblick auf die Dystopie fand ich die Grundhandlung interessant umgesetzt, hätte mir hier aber auch mehr Einblick auf das Zentralkomitee gewunschen. Aber vielleicht kommt das ja dann in Teil 2 mehr zum Tragen.

  19. Cover des Buches ALIEN: COVENANT (ISBN: 9783958352223)
    Alan Dean Foster

    ALIEN: COVENANT

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Joerg_Fischer

    Bücher zu populären Filmen sind häufig eine undankbare Sache – ebenso wie Filme zu populären Büchern. Mit Alan Dean Foster griff hier jedoch kein Greenhorn sondern ein altgedienter Fahrensmann in die Tasten, der neben gefühlten 3.000 „eigenen“ Romanen auch für die Bücher zu den längst kanonisierten Alien-Filmen 1-3 verantwortlich zeichnete.
    Der Mann weiß demnach, was er tut und ganz sicher auch, was von ihm erwartet wird. Dasselbe gilt für Peter Mehler, einen der „Hausübersetzer“ des Luzifer Verlags. Dieses Buch zum Film ist also das Produkt zweier ausgewiesener Profis.
    Eine sichere Sache also – möchte man meinen.

    Nur: Der eine muss sich an einen Plot halten, der schon auf der Leinwand nicht überzeugen konnte und der andere kann das routiniert herunter geschriebene fade Einerlei durch die Übersetzung allein auch nicht in einen überzeugenden SF-Kracher verwandeln.

    Wie bereits viele Fans der Filmreihe bemängelt haben, wird die Geschichte rund um das Alien hier nicht wirklich erweitert; man erfährt nichts existentiell Neues über die Konstrukteure oder gar darüber, ob es noch mehr Welten gibt, auf denen diese ihr Unwesen treiben. Statt dessen entpuppen sich die ausgerechnet beiden Weyland Yutani-Androiden peu a peu als die eigentlichen Träger einer arg vorhersehbaren Handlung.
    Nicht etwa in dem Sinne, dass z. B. David – the Bad – sich abseits von filosofischem Geschwurbel und einsamkeitsbedingtem Schaltkreisschwachsinn zu einem passablen Bösewicht entwickeln würde. Und nein, auch sein Gegenspieler Walter – the Good –schafft es nicht, aus dem Dunstkreis eines angeblich ach so perfekten Androiden herauszutreten, weshalb er letztlich die Karikatur eines Gefährten bleiben muss.
    Hybris und programmiertes Wohlverhalten allein sind halt nicht alles.
    Hier wurden viele Ideen verschenkt – auch wenn natürlich niemand den erwiesenermaßen doch ein wenig prüden Amis einen Schlenker in Richtung Paul Gillons „Die Überlebende“ zugetraut haben dürfte.

    Doch gerade der Fakt, dass die beiden Androiden so gut in Erinnerung bleiben, sagt viel über die menschlichen Protagonisten aus. Diese bleiben durchgängig blass und langweilig – bloßes Kanonenfutter für den unvermeidlichen Bodycount. Selten zuvor ist es mir so dermaßen am Arsch vorbei gegangen, wer von den Pappkameraden zuerst ins Gras beißen wird: Es gibt keine Vasquez und (selbstredend) erst recht keine Ripley – selbst die „Hauptrollen“ Daniels und Tennessee können die Karre nicht retten, die, umtobt von einer bunten, letztlich aber überschaubaren, Anzahl angeblich in zehn Jahren zurechtgetunter Alien-Prototypen unaufhaltsam in dem Rotz versinkt, zu dem dieser Franchise leider geworden ist.
    The Ugly sind nurmehr Staffage – sie spielen halt mit und fahren das sattsam bekannte Repertoire an Gimmicks auf – Foster greift bei der Gelegenheit auch gleich noch einmal auf „Aliens“ zurück, deren „zweiten Showdown“ er hier beinahe eins zu eins kopiert.

    Der Mangel an Ideen ist aber unter dem Strich sicher nicht seine Schuld, und überhaupt: Lesbar bleibt der kleine Reißer dennoch, weswegen er auch gerade noch so drei Sternchen bekommt. Ein Foster kocht auch mit wenig Zutaten noch eine verträgliche Suppe.
    Aber verträglich allein ist angesichts des riesigen Angebots an wirklich guten Büchern im Bereich SF und /oder Horror (nicht wenige davon bei Luzifer) halt doch ein bisschen wenig, umso mehr, weil der Release offenbar so schnell vonstatten gehen musste, dass man den einen oder anderen Schreib-/Übersetzungsfehler nicht mehr korrigieren konnte – was im Angesicht der, alles in allem, deprimierenden Handlung aber eine Randbemerkung bleibt.

    (erstmals veröffentlicht via Amazon, 11/2019) 

  20. Cover des Buches SUICIDE FOREST (ISBN: 9783958351813)
    Jeremy Bates

    SUICIDE FOREST

     (50)
    Aktuelle Rezension von: CleoOdamay

    Ich lese eigentlich überhaupt nicht in diesem Genre und hatte mir das Buch aus dem Regal meines Freundes geklaut, weil es spanned klang. Das habe ich nicht bereut, denn es hat mir genau die Gänsehautmomente beschehrt, auf die ich gehofft hatte. 

    Die zwischenmenschlichen Beziehungen der Figuren waren nicht ganz so ausgearbeitet, wie ich es von meinem üblichen Lesestoff kenne, das hat mich aber nicht weiter gestört, weil es eben um etwas anderes ging. Wenn mich das Ende etwas zufriedener zurückgelassen hätte, wären es auch 5 Sterne geworden.

  21. Cover des Buches Die Verschwörung der Schatten: Mystery-Thriller (ISBN: 9783958352896)
    Sören Prescher

    Die Verschwörung der Schatten: Mystery-Thriller

     (17)
    Aktuelle Rezension von: lotty1209

    "Die Verschwörung der Schatten" von Stören Prescher


    Zum Inhalt: 

    Rechtsmediziner Nathaniel Jackson ist ein vom Leben gezeichneter Mann, der einfach nur seine Ruhe haben will.

    Das ändert sich, als ihm ein offensichtlich verwirrter Mann vors Auto läuft und von dunklen Männern faselt, die ihn angeblich verfolgen.

    Nathaniel hält alles für ausgemachten Blödsinn, bis die beiden von eben diesen Wesen verfolgt werden. Plötzlich tauchen überall in der Stadt merkwürdige Graffiti auf, Bomben detonieren und generell scheint alles immer mehr zum Teufel zu gehen. Zudem erhält Nathaniel geheimnisvolle Botschaften, die nur er hören kann.

    Wird er langsam ebenfalls verrückt?

    Oder steckt eine andere, sehr viel schlimmere Wahrheit dahinter?


    Ich gebe zu, ich wollte das Buch schon viel früher lesen, aber wie es oft so ist, irgendwas ist immer. 

    Aber nun, endlich, hab ich es geschafft und mich an das Buch begeben. Und ich frage mich, was zur Hölle, hat mich nur davon abgehalten, früher mit der Story anzufangen? 

    Bisher kannte ich noch kein Buch von Sören Prescher aber "Verschwörung der Schatten" wird definitiv nicht mein letztes Buch des Autoren sein.

    Die Mischung aus Krimi, Fantasy, Thriller und Mystik hat es in sich und auch der flüssige, moderne Schreibstil des Autoren hat dafür gesorgt, das die Seiten nur so "geflogen" sind. 

    Die Story ist spannend, teilweise auch ein bisschen verwirrend aber gut geschrieben. Die Gänsehaut - Momente die ich beim lesen erleben durfte haben mich auch über die wenigen "zähen" Absätze komplett hinweg getröstet. 

    Eine gelungene Endzeit Thematik die mich total abgeholt hat. 

    Alles in allem kann ich nur 5 Sterne vergeben. 

    Cover und Klappentext passen gut zum Inhalt und haben mich beide angesprochen! 




  22. Cover des Buches MATTHEW CORBETT in den Fängen des Kraken (ISBN: 9783958355019)
    Robert R. McCammon

    MATTHEW CORBETT in den Fängen des Kraken

     (14)
    Aktuelle Rezension von: chuma

    Matthew hat psychisch und physisch noch stark mit den Auswirkungen seiner Begegnung mit Slaughter zu kämpfen und findet nur mühsam in seinen Alltag zurück. Doch Zeit zur Erholung bleibt ihm nicht, denn etliche Explosionen erschüttern Manhattan. An jedem der "Tatorte" findet sich Matthew's Name und schnell wird ihm klar, dass es sich nicht um einen Zufall handelt: Professor Fell fordert seine Blutschuld ein und Matthew bleibt keine Wahl, als der Aufforderung Folge zu leisten, bevor noch Schlimmeres geschieht. Und so begibt er sich erneut auf Reisen in eine höchst ungewisse Zukunft.

    Leseeindruck
    Auch Band 4 der Reihe um den sympathischen Problemlöser Matthew Corbett war wieder ein absolutes Lesevergnügen. McCammon gelingt es stets, seine Figuren vielschichtig und nachvollziehbar zu zeichnen. Egal ob Protagonisten, Antagonisten oder Nebendarsteller - sie alle sind authentisch und man begleitet sie gern durch die Geschichte.
    Besonders Matthew's innerer Konflikt ist hier wieder sehr gut herausgearbeitet worden und hebt ihn als besonders charakterfest noch klarer hervor. Seine Entwicklung von Band zu Band ist nachvollziehbar und gefällt mir gut.
    Diese Geschichte lebt aber definitiv von den einzelnen Bösewichten, die unglaublich vielseitig und jeder für sich ungeheuerlich sind. Es macht großen Spaß, jeden einzelnen näher kennen und hassen zu lernen. Hinterhältige, intrigenspinnende und gemeingefährliche Psychopathen angeführt von dem manipulativen Professor Fell geben sich hier die Klinke in die Hand. Und Matthew mittendrin, der eine ungeheure Täuschung glaubhaft leben muss, um in diesem Haifischbecken zu überleben. Ah, dieses Buch ist an Nervenkitzel kaum zu überbieten - und das obwohl die Story auch oft ruhig erzählt wird. Hier findet der Autor wirklich einen guten Rhythmus zwischen reinen actiongeladenen und ruhigeren, subtileren Passagen. Zu keiner Zeit kommt Langeweile auf und der fein eingestreute Humor rundet das Ganze harmonisch ab.

    Fazit
    Eine spannende, teils actionsreiche, intelligent erzählte Story mit großartigen, schillernden und einprägsamen Figuren auf beiden Seiten der Sympathieskala. Hinzu kommen feiner Sarkasmus, Humor, Emotionen, Tiefgang, teils brutale Morde, tolle Settings und last but not least in Ermangelung eines besseren Vergleichs etwas "James Bond"-Feeling. Unbedingt lesenswert!

    ☆☆☆☆.5

  23. Cover des Buches QUARANTÄNE (The Death 1) (ISBN: 9783958350342)
    John W. Vance

    QUARANTÄNE (The Death 1)

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Lese dieses Buch zu Covid- 19 Zeiten, von daher weiß ich nicht, wie dies meine Meinung beeinflusst. Aus irgendeinem Grund war ich auf Zombie Apokalypse eingestellt und enttäuscht, dass es nur um einen Virus ging. Leider war es sprachlich schwach, die Perspektiven haben abrupt gewechselt und viele Handlungen und Teile des Plots waren mir zu konstruiert. Die Figuren fand ich gut und ansprechend und eigentlich will ich schon wissen, was aus Devin und Co wird- vllt lese ich doch noch weiter....

  24. Cover des Buches DIE GRENZE (ISBN: 9783958353053)
    Robert R. McCammon

    DIE GRENZE

     (11)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Neben der eindrucksvollen philosophischen Betrachtung ist es ein brutaler Roman, der emotional sowie bildlich an die Nieren geht. McCammon lässt den Leser nachdenken, schockiert mit blutigen Szenen, streut Horror-Elemente und persönliche Schicksale ein, fesselt mit Kampfszenen und breitet ein finstere Hoffnungslosigkeit über Figuren und Leser aus. 


    „Die Grenze“ ist ein grausamer, demütigender Endzeit-Roman, der Horror-Elemente mit fantastischen Theorien verbindet.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks