Bücher mit dem Tag "lyon"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lyon" gekennzeichnet haben.

12 Bücher

  1. Cover des Buches Als der Teufel aus dem Badezimmer kam (ISBN: 9783548291505)
    Sophie Divry

    Als der Teufel aus dem Badezimmer kam

    (50)
    Aktuelle Rezension von: Betty02

    In diesem Roman führt ins die Autorin in die Welt einer Journalistin/ Autorin, die ihren Lebensunterhalt nicht gänzlich mit dieser Tätigkeit bestreiten kann. Sie beschreibt in aller Ausführlichkeit ihre Schwierigkeiten und Probleme und versucht Lösungen zu finden um diesem Hamsterrad entrinnen zu können.
    Diese Thematik ist aktuell und auch polarisierend. Denn genauso ergeht es heutzutage vielen Menschen. Existenzängste begleiten viele Menschen.

    Der Einstieg, sowie auch die Leseprobe ließen einen gut in das Leben unserer Protagonistin finden. Mit zunehmender Seitenzahl wurde das Gelesene speziell und ermüdend. Es beschreibt zwar vielerlei wahre Dinge, die für viele zutreffen, jedoch geschieht es wirklich langatmig und ließ mich teilweise Seiten überspringen, ohne einen Nachteil empfunden zu haben.
    Die Sprache ist gut gewählt, der Schreibstil gefiel mir, bis auf die ausschweifenden Beschreibungen, sehr gut. Kritik, Humor und Witz verbindet die Autorin gut miteinander. Jedoch kann ich diesen Roman nicht ausdrücklich empfehlen.

  2. Cover des Buches Große Träume, kleine Siege (ISBN: 9783734113086)
    Petra Durst-Benning

    Große Träume, kleine Siege

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Fabienne wächst am Canal de Midi im Süden Frankreichs auf.
    Sie ist 16 Jahre alt und frisch verliebt in Eric, einen der Schiffer, die an der Schleuse ihres Vaters schleusen müssen.
    Sie hilft ihrer Mutter Violaine in der Küche und bei der Wäsche für die Fischer. Aber soll das schon alles sein, was das Leben ihr bietet? Eigentlich möchte sie mehr. Sie will die Welt sehen und als Köchin ihr eigenes Restaurant aufmachen.
    Aber wie soll ihr das in einer Zeit, in der.Männer das Sagen haben, gelingen?

    Fabienne ist eine angenehme Protagonistin. Sie hat das Herz auf dem rechten Fleck. Sie ist jung, sie will etwas wagen und auf jeden Fall etwas anderes machen als ihre Mutter, die sich zu Hause tot schuftet.

    Als Eric sich den Mut fasst gemeinsam mit ihr den Canal de midi zu verlassen fängt sie an , an ihr Glück zu glauben.
    Nicht alles was sie anfasst gelingt ihr, aber sie hat schon recht viel Glück. Doch auch harte Schicksalsschläge machen nicht vor ihr halt, doch statt daran zu zerbrechen geht sie ihren Weg mutig weiter.

    Auf diesem begegnen ihr die unterschiedlichsten Personen.
    Zum Beispiel die sprunghafte und wenig zimperliche Stephanie. Sie bringt ihr das größte Glück, aber auch das tiefste Unglück.
    Die Geschichte springt immer zwischen ihrem und Stephanies Leben.

    Gut gefallen haben mir aber auch Sophie und Catherine, die ihr bei der Erfüllung ihres Traums ebenfalls mit Rat und Tat zur Seite stehen.

    Ihr guter Freund Yves ist mir auch während des Lebens ans Herz gewachsen. Er hilft Fabienne in schweren Zeiten allein durch seine positive Art weiter.

    Unangenehm finde ich Jules. Ein wahrer Lebemann und da geht es meines Erachtens i hat immer mit rechten Dingen zu.

    Mir hat der Einstieg in die Trilogie auf jeden Fall sehr gut gefallen und ich freue mich nun schon mit dem zweiten Band starten zu können.

  3. Cover des Buches Mein Leben mit Mozart (ISBN: 9783104013640)
    Eric-Emmanuel Schmitt

    Mein Leben mit Mozart

    (54)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Schmitt beschreibt seine wechselhafte Beziehung zu Mozart und seinen Werken, wie Mozart ihm als todessehnsüchtigem Pubertierenden das Leben rettette. Auch seine zwischenzeitliche Mozart-Verleugnung, weil W.A.M. als nicht "cool" genug galt und er manchen vermeintlich "einfacheren" Stücken nichts abgewinnen konnte, spricht er an, was ihm heute eher peinlich ist. Stark sind Schmitts Briefe v.a. an den Stellen, als er von der Aids-Epidemie berichtet und wie diese ihm die Füße unter den Beinen weggezogen hat. Ich kenne mich mit Mozart zu wenig aus, um hier eine kompetente Bewertung abgeben zu können, aber die Musikbegeisterung des Autors spricht aus jeder Zeile. Vielleicht auch für mich ein Einstieg? Vermutlich eher der Griff zu einer Mozart-Biographie.

  4. Cover des Buches Tödliche Nachfolge (ISBN: 9783958132436)
    Sibyl Quinke

    Tödliche Nachfolge

    (7)
    Aktuelle Rezension von: Dirk_Osygus

    Ich lese sehr gerne Krimis, zum Teil auch, weil ich weiß, was ich erwarte und meistens auch bekomme. Ein Krimi hat eine relativ feste Struktur. Am Anfang gibt es einen Mord, dann folgt die Ermittlung und am Ende wird der Täter überführt und die Welt ist wieder in Ordnung.

    So weit so gut.

    Der Krimi „Tödliche Nachfolge“ hält sich nun leider gar nicht an dieses Schema und führt den Leser über 86 Seiten in die aktuellen Probleme der Familie Keller ein. Warum die Autorin das nicht nach dem Mord gemacht hat, ist mir nicht klar geworden. Die Ermittlungen der Polizei kommen so aber viel zu kurz. Ich wollte ja die Geschichte der Ermittlungen des Mordes lesen und keinen Familienroman. Und leider sind die Handlungen der Familie Keller auch nicht besonders spannend.

    Manche Details, wie die Inbetriebnahme einer Sondermaschine bei einem Kunden in Frankreich, sind recht unrealistisch dargestellt und allzu oft wirken Motive und Figuren nicht richtig überzeugend.

    Warum habe ich das Buch durchgelesen? Nun, das ist einfach zu beantworten.

    Zum einen war ich bei einer Lesung der Autorin zu diesem Buch und Frau Quinke hat ihre Geschichte so überzeugend und lebhaft vorgetragen, dass ich beindruckt war. Dann hat sie eine sehr angenehme Art zu schreiben und die Art und Weise, wie sie ihren auktorialen Erzähler die Geschichte präsentieren lässt, hat mich bei der Stange gehalten. Ich lese eigentlich eher ungerne auktorial erzählte Geschichte, bei denen man die Gedankengänge von vier oder fünf Figuren in einer Szene gezeigt bekommt, aber Frau Quinke hat das überzeugend gemacht.

    Wie waren die Ermittlungen? Nun, das Team besteht aus drei Polizisten, zwei erfahrenen Herren und einer jungen, engagierten Frau. Die bringt das Team zwar auf Trapp, aber so richtig eilig hat es bei der Polizei niemand, den Fall zu lösen. Da sind zeitliche Sprünge drin, die ich nicht nachvollziehen kann. Die Truppe hinterlässt den Eindruck von Dorfpolizisten und nicht der Mordkommission einer Großstadt. Einige Vernehmungsszenen sind recht lang und überaus detailliert beschrieben. Das ist selbst mir, der Realismus mag, zu viel. Und die Ermittlungen sind einfach zu kurz, so dass sich der Fall eher von selbst auflöst, denn mit Wille und Tatendrang gelöst wird.

    Gar nicht gefallen hat mir das Ende. Warum? Weil es keins gibt. Dem Leser wird ein offenes Ende präsentiert, was sehr enttäuschend ist. Da fehlt mir ganz klar der Täter. Was zudem die vollkommen unnötige Erpressungsgeschichte auf den letzten Seiten sollte habe ich nicht verstanden.

    Was mich auch noch gewundert hat, ist das unpassende Cover. Warum ist da eine Beerdigungsszene drauf? Die Szene spielt im Roman so gut wie gar keine Rolle.

    Da ich den Roman aber immer noch gerne gelesen habe und mich die liebevolle Darstellung der Wuppertaler Umgebung erfreut hat, vergebe ich drei von fünf Sternen. Für mehr reicht es anhand der recht dünnen Figuren und der schleppenden Einleitung nicht.

  5. Cover des Buches Yaotaos Zeichen (ISBN: 9783942795586)
    Yi Meng Wu

    Yaotaos Zeichen

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Eine anspruchsvolle, wunderbare, gefühlvolle interkulturelle Zeitreise
    Asien trifft Europa
    vom Fremd sein und Ankommen


    für Kinder ab 5 Jahren und Erwachsene


    "Was für ein tolles Buch!" 
    War der erste Gedanke als ich das Buch zuklappte und erst einmal inne halten musste.


    Zweifelsohne ist dies ein Buch, das einen von Anfang an fesselt und so schnell nicht mehr los lässt. Es ist ein Buch, das mit 104 Seiten für ein Bilderbuch ungewöhnlich dick ist.
    Es ist nicht einfach so ein Bilderbuch.
    Es ist ein Kunstwerk.
    Es gibt wenige Bücher, die mich so gefesselt haben wie dieses.
    Immer wieder muss ich feststellen, das gerade die Autoren und Illustratoren, die Bilderbuchmacher, die aus dem asiatischen Raum stammen oder dort ihre Wurzeln haben eine besondere Art haben zu erzählen. Erzählen durch ihre unglaubliche Ausdrucksstärke in Wort und Bild. Die einem eine Geschichte nahe bringen, die man für immer im Herzen behält.
    War es vor langer Zeit Ed Young mit seinen "7 blinden Mäusen" und zahlreichen weiteren Bilderbüchern, sind es jetzt Yi Meng Wu aber auch  Pei-Yu Chang mit ihrem Debüt Werk "Der geheimnisvolle Koffer von Herrn Benjamin", das wir hier im Blog auch schon vorgestellt haben.


    Yi Meng Wu erzählt ein Geschichte, die auf geschichtlichen, historischen Fakten beruht von Krieg, Vertreibung, Fremd sein, Ankommen und den unterschieden der Kulturen.
    China trifft Frankreich.
    *
    Nun aber erst einmal zu dieser wunderbaren Geschichte


    Lucie wohnt in Lyon. Sie ist ein kleines neugieriges aufgewecktes Mädchen mit chinesischen Wurzeln ,zu einem Teil.
    Eines Tages entdeckt sie beim Spielen auf dem Dachboden ihrer Großeltern einen alten Koffer.
    Als sie ihn öffnet flattern ihr viele bunte Zeichen entgegen. Sie weiß es sind  chinesische Zeichen, doch sie kann sie nicht lesen. 
    Ihr Großvater hat einmal von seinem Vater, Yaotao erzählt. 
    Ob ihm der Koffer gehört hat?
    Noch während Luci über das nachdenkt was ihr der Großvater erzählte hört sie eine Stimme.
    Es ist Shui, das Zeichen für Wasser. Shui lädt sie auf eine Reise in die Vergangenheit ein. Eine Reise zu den Wurzeln ihrer Familiengeschichte, in der sie alles über ihren Urgroßvater Yaotao, seine, Familie, sein Leben und seine Gefühle erfährt. Es wird eine aufregende oft auch traurige Reise an dessen Ende noch mehr Erzählungen auf sie warten werden, die sie dann von ihrem Großvater erzählt bekommt. Uns als Leser bleiben sie verschlossen denn das Buch endet mit der Aussicht auf Neues.
    Vielleicht der Stoff für ein zweites Buch?
    Wir begleiten Luci erst einmal bei ihrer Reise, die im Jahre 1930 beginnt.
    Yatao, Lucis Urgroßvater reist von Peking nach Shanghai um von dort ein Schiff nach Europa zu nehmen. Es war eine Zeit in der viele junge Leute von Zuhause weg gingen um in der Fremde neu anzufangen, denn in ihrer Heimat gab es Bürgerkrieg. Es waren unruhige Zeiten in denen die Perspektive auf ein gutes Leben schwand. Wer die Gelegenheit hatte nutze sie um fort zu gehen.
    Für Yaotao war es schwer seine Familie zu verlassen, der Familienzusammenhalt zählte für ihn sehr viel. Von seinem Vater bekam er ein paar Nüsse des Ginkobaums mit, die ihn an seine Heimat erinnern sollten.
    Niemand konnte damals wissen ob Yaotao jemals seine Familie wiedersehen würde.
    Die Überfahrt mit dem Dampfschiff dauerte etwas 5 Wochen. In Frankreich angekommen musste er den Zug nach Lyon nehmen.
    Shui, das Zeichen für Wasser begleitet Lucie genau bis dort hin denn  dann kommt DI das Zeichen für Erde. Für eine Zeit lang wird Di Luci auf ihrer Reise in die Vergangenheit begleiten und erzählen wie es Yatao erging.
    Frankreich, Lyon war fremd für den jungen Chinesen. Die Menschen anders gekleidet, sprachen eine andere Sprache, die er nicht verstand und dennoch gab es auch hier die kleinen Momente des Heimatgefühls. Er wohnte in einer Art chinesischen Siedlung mit anderen Studenten, die alle nur ein Ziel hatten. Die Sprache lernen und studieren.
    Yaotao lernte viel, nicht nur die Sprache sondern auch von der französischen Kultur, der Art zu Leben, über das Essen. Er möchte Arzt werden. Ein langer, schwieriger Weg in einem noch so fremden Land, in das er sich dank seiner offenen Art schnell integriert.
    Eines Tages, als er wieder auf Erkundungstour durch die Straßen ist verläuft er sich und lernt dabei eine junge Französin kennen und liebem.
    Mit ihrem gemeinsamen Weg verabschiedet sich DI das Zeichen für Erde und JIA das Zeichen für Liebe flattert herbei.
    JIA wird Luci nun begleiten.
    Yaotao ist nun Arzt und die beiden nicht mehr allein. Laurence und Yaotao haben einen Sohn bekommen, Francois-Hua, Lucis Großvater.
    Dann erreicht sie ein beunruhigender Brief. Yaotaos Vater ist schwer erkrankt.
    Die junge Familie beschließt nach China zu reisen.
    Beim Packen entdeckt Yaotao die Ginkonüsse und pflanzt eine davon in den Vorgarten. Einen Freund bittet er seinen alten Lederkoffer mit dem er damals nach Frankreich kam aufzubewahren.
    Ob sie jemals wieder nach Lyon zurück kehren werden ist genauso ungewiss wie damals als Yaotao seine Heimat verlassen hat.
    Nun kommt das Zeichen DONG auf Luci zu. DONG steht für Osten und wird sie auf die Reise nach China begleiten.
    6 Jahre nach seiner Abreise ist Yatao wieder zurück in seiner Heimat. Dieses Mal ist es für seine Frau Laurence ein fremdes Land.
    Auf sie wartet nicht nur eine neue Kultur und Sprache sondern auch noch ein fester Familienverband mit Traditionen.
    Sie wird zwar von allen herzlich aufgenommen,  bleibt aber irgendwie eine Fremde, trotz neuer Freunde.
    In China gab es immer Unruhen, dies war ja auch ein Grund wieso Yaotao seine Heimat verließ und nach Frankreich ging doch nun gab es einen Wiederstandkriegs. Schlimmer als alles zuvor.
    Yatoa war Arzt und ging in den Krieg um den Soldaten zu helfen doch er bei diesem Einsatz stirbt er.
    Die Verhältnisse in China werden schlimmer. Hunger, Armut und Heimweh veranlassen Laurence mit ihrem Sohn Francois-Hua nach Europa zurück zu gehen.
    Luci ist furchtbar traurig dies schlimmen Dinge ihrer Familie zu erfahren, mit zu erleben. All die Gefühle die damit verbunden sind ängstigen sie.
    Wieder taucht ein neues Zeichen auf.
    XI das Zeichen für Westen begleitet sie zurück über den Ozean nach Europa. Es ist 1940 auch in Europa herrscht Krieg. In Frankreich sind die Deutschen einmarschiert. Auch hier gibt es Armut und Hunger. Laurence geht mit ihrem Sohn deshalb zu ihren Eltern aufs Land, in Sicherheit. Luci ist froh über diese Wendung und findet JIA das Zeichen für Familie wieder. 1945 ist der Krieg zu Ende, Yaotaos Witwe kehrt zurück in das Haus nach Lyon.
    Dort steht ein großer wunderbarer Baum in ihrem Vorgarten.
    Vielleicht noch ein Zeichen für Hoffnung und Neuanfang.
    Allein mit Kind ist es für eine junge Frau auch nicht einfach doch Laurence schafft den Neuanfang. Eines Tages steht ein alter Freund vor der Tür. Er bringt Yaotaos Koffer, den er damals bei ihm zurück ließ.
    Den Koffer, den Luci öffnete und sie so viele, viele Jahre später auf diese Reise mit nahm.
    Doch damit ist unsere Geschichte noch nicht zu Ende.
    Doch das muss jeder selber entdecken.
    Ein Zeichen gibt es noch.
    Sheng das Zeichen für Leben
    *


    Sandige Erdtöne von weichem Beige über gedecktes, warmes Gelb bis hin zu unterschiedlichen Brauntöne beherrschen dieses stimmungsvolle Buch. Diese Farbkombinationen machen es möglich andere Farben wie Rot ,Grün und Blau erst richtig zur Geltung zu kommen. Oft symbolisiert  Grün  das Wasser, Orangetöne die Berge. Urbane Einflüsse treffen auf Architektur und fließende Elemente auch im Pinsel und Druck verbinden das Leben der Bewohner in ihrer Beziehung zu den beiden Elementen. Während ihrer Recherchen zu diesem Buch sichtete sie auch Fotos mit Stadtansichten, architektonischen Bauwerken, die Stimmungen vermitteln die sie bewusst und sehr gekonnt in ihre Collagen einbindet um so dem Betrachter ein Gefühl für die Zeit und das Leben in dieser Zeit zu vermitteln.
    Yi Meng Wu nutzt Farben und Formen um Akzente zu setzten, wichtiges zu visualisieren, einen Fokus zu setzten.
    Sie vereint Collage mit Malerei und Druck. Hin und wieder sind  bereits erwähnte Fotos in bearbeiteter Form zu erkennen. So zum Beispiel Häuserzeilen aber auch der Bahnhof oder ein Panzer.
    Für ihre Arbeiten nutzt sie  aber auch Buntstifte, Brush MarkerPinsel. Oft wirken die Zeichnungen gerade die der Personen etwas hart und kantig. Weiche runde Formen findet man wenig.  Das sie strukturiertem offenes Naturpapier benutzt erkennt man an der optischen Struktur, dass sich auch auf den Buchseiten wiederfindet. Eine Optik von handgeschöpftem feinkörnigem  Papier mit kleinen Farbsprenkeln.
    Sie spielt  gekonnt zwischen Realismus und Fantasie. Ausdrucksstark und sehr besonders sind ihre Illustrationen, in die man sich nicht immer gleich so leicht hineinfindet. Das Auge hat viel zu tun um zu begreifen. Genau das macht den Reiz ihrer Bilder aus. Genau wie in der Geschichte finden wir auch in Yi Meng Wus Illustrationen den Kontrast zwischen Europa und Asien wieder. Wir erleben viel neues und einiges Bekanntes.
    Es ist ein Buch, das man immer wieder in die Hand nimmt um sich in die Bilder hineinzudenken, sie zu erleben.
    Trotz aller Kantigkeit hat jedes einen besonders Zauber, dem man sich als Betrachter nicht entziehen kann.
    104 Seiten Leben in einem besonderen Mikrokosmus so kommt es mir zumindest vor.
    Man taucht in eine bekannte und dennoch völlig unbekannte Welt ein.
    *
    In den letzten Tagen habe ich dieses Buch zu vielen Gelegenheiten mitgenommen. Auch wenn es nur ein Buch unter vielen war wurde es ganz offensichtlich viel häufiger in die Hand genommen als ein "normales" Bilderbuch und nicht nur von Erwachsenen.
    Ich habe viele Gespräche mit Erwachsenen geführt.
    Einige waren entsetzt wie ich das Buch Kindern "zumuten" könne, aber fragten ob man es Kindern zeigen könnte.
    Denen die fragten ob man es Kindern zeigen könne antwortete ich:
    " Was meinen sie? -Probieren sie es doch einfach mal aus!"


    Denen die konsterniert sagten man könne es Kindern nicht zumuten entgegnete ich:
    "Wieso nicht?"
    Dann war erst einmal Stille. Nach dieser Stille kam entweder gar nichts und die Person ging oder es kam so etwas wie:" Das sieht alles so düster aus, so fremd und dann auch noch Krieg."
    *
    Müssen Bilderbücher immer nur harmonischer Einheitsbrei sein?
    Was mich wirklich anbiedert sind die ewigen Star Wars und Disney Illustrationen. Doch gegen Star Wars , Ninjago und Co sagen diese Leute nichts. Da wird gekämpft, gemordet und allerlei mehr und alle die sich das ansehen finden es oky, das Kinder das mit ansehen.
    *


    Dieses Buch vermittelt ein Gefühl davon, wie man sich als Fremder fühlt.
    In der heutigen Zeit in der wir täglich mit der Flüchtlingsfrage konfrontiert werden und es immer Leute gibt, die nicht gerade gastfreundlich sind finde ich es besonders wichtig, Bücher wie dieses zu haben um Kindern ein Gefühl für Fremde zu vermitteln. Sie sind empathische Wesen denen man gelenkt, betreut und im Gespräch diese Geschichte sehr gut erzählen kann, denn sie sind interessiert daran . Das habe ich in unseren Lesegruppen mit Kindern zwischen 5 und 14 Jahren immer wieder erlebt.
    Wichtig ist das Buch selbst zuvor gelesen zu haben, es bei den Kindern vorher einzuführen und während des Vorlesens oder auch des Erzählens die Kinder genau zu beobachten, auf ihre Reaktionen, wenn nötig, einzugehen und die Kinder das Tempo bestimmen zu lassen.
    Die Kinder möchten mit ihren Eindrücken nicht erst bis zum Ende der Geschichte warten. Eine sie reflektieren unmittelbar und man sollte nicht all zu viel Fragen offen lassen, wenn gleich es auch Fragen gibt auf die man mit "abwarten" reagieren wird, denn vieles beantwortet sich auch in der Fortsetzung der Geschichte von allein.
    Bei unseren Betrachtungen gab es kein Kind das sich ängstigte. Alle waren fasziniert von Lucis Geschichte.
    Im Anschluss an die Buchbetrachtungen haben wir mit den Kindern die Schriftzeichen nachgemalt und gebastelt. Die Zeichen hängen nun an unserem Geschichtenbaum und jeder der fragt was es mit den Zeichen auf sich hat findet eine Erklärung der einen Zugang zum Buch und seiner Geschichte liefert.
    *


    Ich hoffe wir werden noch häufiger solch wunderbaren Bilderbücher in die Hand bekommen.


    Künstlerisch anspruchsvolle Bilderbücher mit ebenso besonderer Geschichte,
    die Kinder wie Erwachsene gleichermaßen anspricht
  6. Cover des Buches Dreck (ISBN: 9783446267718)
    Bill Buford

    Dreck

    (33)
    Aktuelle Rezension von: Svenja_Kotzab

    Bill Buford, Starautor des „New Yorker“, setzt sich gern Extremen aus. Er lebte unter Hooligans und arbeitete in Italien als Pastamacher. Nun unterwirft er sich den Regeln der französischen Spitzenküche. Dafür verpflanzt er seine Frau und seine dreijährigen Zwillingssöhne kurzerhand nach Lyon. Er wird Bäckerlehrling, Schüler des Institut Paul Bocuse und Praktikant im legendären La Mère Brazier, wo er lernt, wie man ein Fischfilet auf 62,5 Millimeter filetiert, Hummertürmchen baut und wie nah Kameradschaft und Intrige in der Küche beieinanderliegen. Aller Widerstände zum Trotz gibt Buford nicht auf, denn ihn treibt die Frage an: Liegt der Ursprung der französischen Küche in Italien? Eine faszinierende kulinarische Reportage

    Ich bin ein absoluter Gourmet. Ich liebe Essen und ich liebe es zu kochen und zu backen. Außerdem verschlinge ich Koch und Backbücher und alle Literatur die es zum Thema gibt! So auch Dreck! Ich glaube, vor zwei Jahren habe ich begonnen das Buch zu lesen. Gestern hab ich es endlich beendet!

    Für mich eine Achterbahnfahrt der Unterhaltung! Teilweise super interessant und fesselnd geschrieben und dann wieder Seitenweise langweile! Schade! Die Erzählungen aus seiner Zeit an der Kochschule sind für mich einsame Spitze, ebenso erschreckend was da so abgeht! Ich liebe es wie genau er die Zubereitung von so mancher Leckerei beschreibt! Teilweise ist so viel Humor im Buch enthalten! Die geschichtlichen Ausführungen waren für meinen Geschmack leider ein wenig zäh!

    Alles in allem ein kulinarisches Abenteuer! Wer sich drauf einlässt und einen längeren Atem hat, wird belohnt!

  7. Cover des Buches Schnell, dein Leben (ISBN: 9783446288973)
    Sylvie Schenk

    Schnell, dein Leben

    (36)
    Aktuelle Rezension von: Co_Winterstein

    Louise lernt nach dem Ende des zweiten Weltkriegs, während ihres Studiums in Lyon den Deutschen Johann kennen. Die beiden verlieben sich. Johanns Vater war im Krieg in Frankreich stationiert und obwohl Louise nicht weiß, welche Rolle er gespielt hat und gegen aller Ratschläge der Familie und ihres jüdischen Freundes zieht sie nach Deutschland, wo Johanns Familie sie freundlich aufnimmt. Louise schätzt den Schwiegervater, der so klug und gebildet ist. Als ihr jüdischer Freund sie auf seine Nazivergangenheit hinweist, ignoriert sie alle Hinweise und verschließt die Augen. Schließlich findet Louise nach seinem Tod Beweise, dass er der Dolmetscher und Handlanger für Klaus Barbie war, dem sogenannten Schlächter von Lyon. An dieser Stelle hätte ich mir etwas erzählerische Zurückhaltung gewünscht, zu konstruiert erscheint mir hier die Geschichte. 

    Besonders gelungen finde ich die Figur des Schwiegervaters, der als weltoffen und gebildet dargestellt wird und Louise, ihrer Sprache und Kultur sehr zugewandt ist. Ein vielschichtiger Charakter, der Pauschalisierendes unmöglich macht. 

    Als Erzählerinperspektive hat Schenk die zweite Person Singular gewählt. Das "Du" schafft Distanz, vielleicht brauchte die Autorin das, denn es geht hier um Fragmente ihres Lebens. Diese seltene Erzählperspektive, die ich sonst nur aus Dilek Güngörs im Sommer erschienen Roman  »Vater und ich« kenne, passt gut zu den in undramatischer Sprache verfassten, kurzgehaltenen Kapiteln, in denen Louises Leben erzählt wird. 

    Eine sehr empfehlenswerte Lektüre!


  8. Cover des Buches Klaus Barbie. Begegnung mit dem Bösen (ISBN: 9783862316663)
    Leonhard Koppelmann

    Klaus Barbie. Begegnung mit dem Bösen

    (4)
    Aktuelle Rezension von: parden
    DIE ZWEI LEBEN DES MASSENMÖRDERS...

    Investigative Recherche, die enthüllt, Geschichtsjournalismus, der den Schrecken der Vergangenheit in die Gegenwart holt: Der Journalist Peter F. Müller hat sich auf die Spuren des brutalen Nazi-Schergen und umtriebigen Nachkriegskarrieristen Klaus Barbie begeben, der als »Schlächter von Lyon« in die Geschichtsbücher einging. In bisher unveröffentlichten O-Ton-Aufnahmen plaudert der Massenmörder unbeschwert über seine Gräueltaten und seine erstaunliche Karriere nach der NS-Zeit. Auf faszinierende und beklemmende Weise gibt das Doku-Drama Auskunft über eines der dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte.

    Klaus Barbie war mir auch vor dieser Dokumentation ein Begriff. Natürlich. Der 'Schlächter von Lyon', einer der meistgesuchten NS-Kriegsverbrecher, der, wie so viele andere auch, über die Rattenlinie nach Südamerika entkam. Punkt. Tatsächlich endete mein Wissen da.

    Nun, nach Anhören der Dokumentation, ist mir deutlich, dass sich ein Mensch kaum ändert, nur weil er sich plötzlich einer komplett veränderten Realität gegenübersieht. Der Mensch Klaus Barbie nach der Flucht bleibt machtbesessen, skrupellos, uneinsichtig. Und weil es Geheimdiensten, Landesregierungen, Politikern und einflussreichen Geschäftsleuten gut in den Kram passte, erhielt Barbie auch stets die notwendige Protektion.

    Der US-amerikanische CIC beispielsweise - der Vorläufer des CSI - nutzte Barbies Wissen und seine Verbindungen nur zu gern, und als es für ihn in Deutschland tatsächlich zu heikel wurde und Frankreich auf seiner Inhaftierung und Auslieferung bestand aufgrund der von ihm verübten unfassbaren Kriegsverbrechen, sorgte eben dieser CIC mit Unterstützung des Vatikan dafür, dass Barbie nach Südamerika entkam.

    Über Peru ging es nach Bolivien, wo er die Militärs in dem von ihm perfektionierten Waterboarding und anderen Foltermethoden unterrichtete, lebhafte Verbindungen zum BND unterhielt, v.a. in Angelegenheiten von Waffenlieferungen, und maßgeblich an der Verfolgung und Ermordung des Rebellenführers Che Guevara beteiligt war.


    "Alles nur, weil man SS-Mann war."


    Obwohl Barbie, der ab 1951 unter dem Namen Klaus Altmann in Bolivien lebte, bereits Anfang der 70er Jahre enttarnt wurde, wurde er erst nach einem Regierungswechsel in Bolivien 1983 festgenommen. Helmut Kohl verhinderte eine Auslieferung an Deutschland, um so kurz vor den Wahlen die Schulddebatte von Kriegsverbrechern nicht wieder aufkommen zu lassen. Stattdessen beantragte schließlich Frankreich die Auslieferung Barbies, wo er vor Gericht gestellt und 1987 schließlich zu lebenslanger Haft verurteilt wurde. 1991 starb er mit fast 78 Jahren im Gefängnis von Lyon.

    Diese Dokumentation ist sehr lebendig und authentisch gestaltet, wobei Auszüge aus den Memoiren Klaus Barbies zitiert werden, die er im Gefängnis von Lyon schrieb (allerdings unter Auslassung diverser 'Details' aus seinem Leben in Bolivien, z.B. hinsichtlich seiner hervorragenden Kontakte zu und Geschäften mit den Drogenbaronen). Originalton-Aufnahmen von Klaus Barbie fließen hier ebenso ein wie die Versuche einzelner engagierter Personen, diesen Kriegsverbrecher endlich dingfest zu machen. Den Behauptungen und Bewertungen Klaus Barbies werden in nüchternem Ton die objektiven Tatsachen gegenübergestellt, die zu seinen persönlichen Ansichten nur zu oft eklatant im Widerspruch stehen.

    Ein Unbelehrbarer also? Ganz bestimmt. Fast noch erschreckender allerdings finde ich das Netz aus Politik, Geldmacht und Geheimdiensten, die solchem Verhalten noch den Boden bereiten und dies auch noch honorieren. Und es wäre wohl blauäugig anzunehmen, dass dies heutzutage anders ist. Der ein oder andere bekannte Staatspräsident mag hierfür als Beweis genügen... Dies aber nur mal so am Rande.

    Alles in allem jedenfalls eine empfehlenswerte Dokumentation!


    © Parden
  9. Cover des Buches Un petit goût de noisette - tome 0 - Sans titre (ISBN: 9782505060000)
  10. Cover des Buches Die Frau im Musée d'Orsay (ISBN: 9783328105848)
    David Foenkinos

    Die Frau im Musée d'Orsay

    (71)
    Aktuelle Rezension von: IvonneSpringer

    Die Frau im Musée d'Orsay überzeugt durch eine angenehm ruhige, fast meditative Erzählweise, die den Leser sanft in die Welt von Antoine Duris hineinzieht. Foenkinos beschreibt mit feinem Gespür für Zwischentöne, wodurch die Geschehnisse ohne Hektik, aber dennoch fesselnd voranschreiten. Besonders hervorzuheben sind die wunderbar ausgearbeiteten Charaktere: Antoine und die übrigen Figuren wirken vielschichtig, glaubwürdig und berühren durch ihre leise Melancholie. Die leisen Töne des Romans laden dazu ein, sich auf die emotionalen Nuancen und die kunstvolle Atmosphäre einzulassen – ein ruhiges, stilvolles Leseerlebnis.

  11. Cover des Buches Lyon (ISBN: B01N7LKRCG)
    Stephanie Madea

    Lyon

    (53)
    Aktuelle Rezension von: Nicecat
    In A.M.O.R. 1 - Lyon nehmen uns Lyon der König der Amorphen und Adina mit auf eine abenteuerliche und gefährliche Reise deren Ziel die Rettung ihre Rasse ist. Lyon kämpft nicht nur gegen physische Feinde sondern auch gegen Angst, Misstrauen, Intrigen und Lügen. Adinas Leben hingegen gerät vollkommen aus den Fugen und viele Geheimnisse ihrer Herkunft werden offenbart. Adina muss auf einmal akzeptieren das gewisse Mythen und Geschichten einen wahren Kern haben denn Vampire gibt es wirklich doch das fällt ihr nicht leicht denn als angehende Neonatologin ist sie ein rational und logisch denkender Mensch, zumindest bis ihr eigener Körper Symptome zeigt die sich auch medizinisch nicht erklären lassen. All das zusammen ergibt eine spannende und lesenswerte Geschichte die mir viel Spass bereitet hat und ein überraschenden Ende bereit hält
  12. Cover des Buches Das Erbe der Madame Dupont (ISBN: 9783458360537)
    Iris Hammers

    Das Erbe der Madame Dupont

    (40)
    Aktuelle Rezension von: leucoryx
    In dem Buch "Das Erbe der Madame Dupont" geht es um eine Familie, die nach Lyon zieht und dort erst einmal Fuß fassen muss. Die Frau Helen freundet sich schon bald mit der Nachbarin Dupont an. Parallel wird die Geschichte zweier Brüder in den 70er Jahren erzählt.

    Ich mag das Cover sehr und zusammen mit dem Klappentext hatte ich eine geheimnisvolle Frau Dupont erwartet. Wirklich geheimnisvoll war sie aber leider nicht. Der Schreibstil ist gerademal durchschnittlich. Die beiden Handlungsstränge plötschern vor sich hin ohne das man zunächst ahnt was die Quintessenz sein soll. Die Geschichte der Familie spiegelt typische Probleme von Neuanfängen wider. Der Ehemann wirkt recht üebrtrieben und Helen fallen am Ende die Dinge zu. Dass sich Madame Dupont und Helen so schnell anfreunden, erscheint unrealistisch und ihre tiefe Verbindung wird zwar versucht durch ihre Vergangenheit zu erklären, macht es jedoch nicht glaubwürdiger. Aber genau diese Verbindung ist sehr wichtig für den Verlauf der Geschichte. Generell sind alle Chakraktereigenschaften, Eigenheiten und Details aus der Vergangenheit udn Gegenwart der Protagonisten notwendig für Geschichte. Das ist zwar einerseits gut durchdacht, wirkt aber anderseits dadurch sehr konstruiert. Wirklich sympathisch und relaistisch war mir nur der Sohn der Familie mit seinem jugendlichen Elan.
    Die Geschichte der Brüder kommt mit sehr vielen grausamen Details, Gewalt, sexuellen Missbrauch und dergleichen daher. Damit hatte ich in dieser Geschichte gar nicht gerechnet und es ist leicht verstörend. Es fällt mir auch schwer dieses Buch einem Genre zu zuordnen oder einer bestimmten Leserschaft zu empfehlen.

    Das Buch enthält viele gute Ideen und die beiden Handlungsstränge fügen sich am Ende gut zusammen. Spannung oder richtige Gefühle kamen leider nicht auf. Das Ende ist viel zu früh absehbar. Ich kann das Buch nich als "ganz nett für Zwischendurch" empfehlen, da es dafür zu grausam ist.

  13. Zeige:
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