Bücher mit dem Tag "lyrik"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lyrik" gekennzeichnet haben.

2.678 Bücher

  1. Cover des Buches Weil ich Layken liebe (ISBN: 9783423715621)
    Colleen Hoover

    Weil ich Layken liebe

     (3.770)
    Aktuelle Rezension von: Averysbooks

    Nach dem überraschenden Tod ihres Vaters, zieht Layken mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder nach Ypsilanti, wo sie auf ihren Nachbarn Will trifft. Will ist attraktiv, lieb und scheint sie anzuziehen wie ein Magnet. Die beiden teilen ein wundervolles Date und sind nach sehr kurzer Zeit wahnsinnig verliebt ineinander. Doch dann folgt das böse Erwachen und es scheint keine ZUkunft für ihre Liebe zu geben..Oder vielleicht doch?
    -



    Ich habe eine sehr starke emotionale Bindung zu Will und Layken, weswegen es ein sehr intesives Erlebnis war, das Buch zu rereaden und Lake, Will, Gavin und Eddie wieder gegenüberzustehen.



    Layken ist eine tiefe Fühlerin, hat trockenen Humor und ist einfach nur eine unheimliche liebe Seele.



    Will ist verantwortungsbewusst, clever, witzig, warmherzig, tief fühlend und dabei so sehr er selbst, Er hat keine Angst davor, dass die Leute ihn schräg von der Seite ansehen, das ist sehr beeindruckend.




    Die Story war ungalublich schmerzhaft. Ich habe jede Sekunde lang mit Lake gelitten, ich habe Will oft verflucht und das schmerzhafte Up and Down mit angehaltenem Atem verfolgt.



    Die Geschichte war unglaublich intensiv, traurig, aber auch unheimlich witzig.



    Manchmal habe ich so sehr lachen müssen, dass mein Buch weh tat.



    Ein ganz besonderer Aspekt ist außerdem Eddie.



    Eddie habe ich so sehr geliebt und vermisst, genau wie Kel und Caulder. Außerdem waren Poetryslams ein wichtiges Thema, was der Geschichte ein zentrales Thema gegeben und sie abgerundet hat.



    Die Geschichte war tiefgründig, hat mich Tränen gekostet und war wunderschön.



    Der Schreibstil war flüssig und ich kann mit Freude sagen, dass Will und Layken meine Leseflaute geheilt haben "Weil ich Layken liebe" erzählt von wahrer Liebe, davon, dass sie uns dann erwischt, wenn wir am wenigsten damit rechnen und dass egal, wie schwer das Leben manchmal ist, wir einfach nur lange genug durchhalten müssen, bis alles gut wird. Jeder bekommt am Ende das was er verdient.







    Rating; 5/5 Sterne
    -Xo Avery East <3



    • COVER

    • ERZÄHLSTIL

    • HANDLUNG

    • CHARAK
  2. Cover des Buches Nach dem Sommer (ISBN: 9783839001677)
    Maggie Stiefvater

    Nach dem Sommer

     (2.871)
    Aktuelle Rezension von: Ria17

    Inhalt:

    Das Buch handelt von Grace, die als Kind von den Wölfen im nahe liegenden Wald angegriffen worden ist. Komischerweise fühlt Sie sich trotz allem zu den Wölfen bzw zu einem bestimmten Wolf sehr hingezogen/verbunden. Dies ändert sich all die Jahre nicht.

    Als Grace auf die Highschool geht, wird ein Mitschüler von den Wölfen angegriffen und nun soll Jagd auf Wölfe gemacht werden. 

    Grace bekommt Angst, denn gerade der Wolf mit den besonderes schönen und auffälligen gelben Augen bedeutet Ihr viel..

    Meinung:

    Das Buch ist meiner Meinung nach eine ruhige und nette Fantasygeschichte für zwischendurch. Die Kapitel sind teilweise sehr kurz gefasst, was ich als sehr angenehm empfunden habe. Wenn man nicht viel Zeit hat, kann man trotzdem mit gutem Gewissen 1-2 Kapitel lesen. 

    Im ersten Buch spielt die Liebesgeschichte eine sehr große Rolle , daher fand ich die Geschichte eher ruhig. Gegen Ende hin, steigert sich dann die Spannung und endet mit einem offenen Ende, dass einen verleitet weiter lesen zu möchten.

    Eine Leseempfehlung gerade für Menschen, die eher ruhige Geschichten mögen.

  3. Cover des Buches Cassia & Ky – Die Flucht (ISBN: 9783841421449)
    Ally Condie

    Cassia & Ky – Die Flucht

     (2.238)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Im zweiten Band begleiten wir Cassia in die äußeren Provinzen. Aber nicht nur Cassias Erlebnisse sondern auch die von Ky dürfen wir jetzt direkt mitverfolgen. Beide befinden sich auf der Flucht fernab von der Gesellschaft in einer düsteren und lebensfeindlichen Umgebung. Cassia sucht Ky, während dieser als Soldat ums Überleben kämpft. Beide fühlen sich allein und finden neue Gefährten die Umgebung ist neu und angsteinflössend. Leider hält dieser Zustand nicht lange an und die Szenen werden immer langatmiger und ohne viele wirklichen Inhalte. 

    Die Autorin schreibt weiterhin fließend und locker, aber es wird inhaltlich leider sehr zäh. Man erfährt viele Fakten und Hintergründe über die Gesellschaft sowie über Kys Vergangenheit. Leider geht dabei viel Spannung verloren, die auch nicht durch die andauernden Liebesbekundungen Cassias verbessert wird. Die Flucht durch die Canyons wird immer wieder als gefährlich bezeichnet, allerdings zieht sie sich dahin ohne das viel passiert. 

    Mein Fazit: Eine interessante Fortsetzung, der es allerdings an Spannungsmomenten fehlt. Der Mittelteil zieht sich zu sehr in die Länge und dies kann auch der Cliffhanger am Ende nicht ganz wettmachen.

  4. Cover des Buches Eines Tages, Baby (ISBN: 9783442482320)
    Julia Engelmann

    Eines Tages, Baby

     (452)
    Aktuelle Rezension von: Eggi1972

    Ich wollte mir mal was kurzes gönnen, also griff ich diesmal zu dem ersten Buch von Julia Engelmann - Eines Tages, Baby. 

    Ihr kennt das ja mittlerweile bei mir mit den verschiedenen Reihenfolgen, wie ich Bücher lese, mit dem Buch Wir können alles sein, Baby habe ich mir ja etwas schwer getan, das gebe ich gerne zu! Aber mit Eines Tages, Baby muss ich sagen, ab da bin ich zu den Fans von Frau Engelmann aufgestiegen. 

    Irgendwie habe ich eventuell einen besseren Zugang zu ihren Texten gefunden als davor, was ja auch möglich sein kann, aber ich habe mich heute bei den Texten desöfteren beim Aufstehen erwischt und habe über die Texte von Ihr noch einmal ein wenig nachgedacht. Was hat aufstehen mit nachdenken zu tun?????

    Vor allem zwei Texte haben es mir doch sehr angetan. Das ist zum einen gleich der erste Text nämlich Stille Wasser sind attraktiv und der Text Goldfisch. Bei beiden Texten habe ich wirklich lange nachgedacht, da sie mich persönlich sehr am Herzen berührt haben. 

    Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es vielleicht daran liegt, dass ich momentan eher in mir ruhe als im Oktober als ich das andere Werk las. Oder es liegt daran, dass ich momentan eher das dann lese wann ich es lesen will. Oder ich bin einfach ein besserer Leser geworden und kann mich besser auf so etwas einlassen. 

    Auf alle Fälle ist es so, dass Frau Engelmann für mich etwas geschrieben hat, wo ich sage dies hat verdammt viel Herz und Verstand und sie kann es ausdrücken. 

    Ich weiß nicht, ob sie wie es Kollegen geschrieben haben eine Stimme einer ganzen Generation ist, aber für mich sind die längeren Texte in diesem Buch eine Stimme, die man zulassen sollte und über die man nachdenken sollte. Aber tut mir den Gefallen und macht dies an Tagen wo ihr euch gut fühlt und ihr das Gefühl habt, dass ihr in euch ruht. Die Autorin wird euch an diesen Tagen bestimmt auch etwas geben, worüber ihr nachdenken könnt.  

    https://www.literaturlounge.eu



  5. Cover des Buches Das Schicksal ist ein mieser Verräter (ISBN: 9783446240094)
    John Green

    Das Schicksal ist ein mieser Verräter

     (12.642)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Ich habe ja in letzter Zeit sehr viele, schöne Bücher gelesen. An das Buch habe ich mich erst gar nicht rangewagt, weil der Film schon so schön traurig war. Dann habe ich es doch gemacht und bin froh, dass ich es gelesen habe.

    Das Buch ist so schön flüssig und mit so viel Gefühl geschrieben, dass man sich sogar ein bis zwei Tränen verkneifen muss.

    Die Protagonisten sind so schön beschrieben worden und wirken auf einen sehr sympathisch.

    Das Ende fand ich sehr traurig und emotional. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.

  6. Cover des Buches Der Erdbeerpflücker (ISBN: 9783570308127)
    Monika Feth

    Der Erdbeerpflücker

     (1.798)
    Aktuelle Rezension von: miah

    Inhalt:
    Jette, Merle und Caro leben in einer WG. Die drei Mädchen gehen noch zur Schule und vertrauen sich alles an, bis Caro einen neuen Freund hat. Sie zieht sich zurück. Als Caro tot aufgefunden wird, schwört Jette Rache und zieht damit die Aufmerksamkeit des Mörders auf sich.

    Meine Meinung:
    Ich habe dieses Buch vor einigen Jahren schon einmal gelesen. Damals war ich sehr begeistert von der gesamten Reihe. Mit dem Erscheinen von "Die Julibraut" habe ich mich entschieden, die Reihe erneut zu lesen, um mich inhaltlich wieder auf Stand zu bringen.

    Mir gefällt der Schreibstil von Monika Feth sehr. Ich ahbe schon sehr viele Bücher von ihr gelesen. Alle sind locker, bildhaft und flüssig geschrieben. Ich kann mir die Umgebung und die Personen sehr gut vorstellen. Vor allem die Mühle von Imke Thalheim würde ich zu gern mal sehen, es muss ein traumhaftes Zuhause sein.

    Jette war mir von Beginn an sympathisch. Sie ist klug, bescheiden und loyal. Sie hält zu ihren Freundinnen, auch wenn sie deren Ansichten nicht immer unbedingt teilt. Aber Freunde halten zusammen und sind füreinander da.

    So ganz habe ich nicht verstanden, warum Jette in einer WG lebt. Schließlich geht sie noch zur Schule. Aber das ist bei allen drei Mädchen der Fall und sie kommen mehr oder weniger gut zurecht.

    Der Klappentext für dieses Buch verrät leider viel zu viel, denn so erfährt man fast die komplette Handlung. Das ist immer schade, weil es doch die Spannung nimmt.

    Ich mochte es, dass die Handlung aus der Perspektive von mehreren Personen geschrieben ist. Hauptsächlich begleitet der Leser Jette, die in der Ich-Perspektive erzählt, aber auch der Kommissar, Jettes Mutter und einige andere Protagonisten bekommen ihre Kapitel. Das ist für manchen sicher ein bisschen viel, aber ich fand, dass es gut gepasst hat.

    Vor allem fand ich es spannend, die Handlung auch aus der Sicht des Mörders zu lesen. So wusste man mehr als Jette und hat einige Zusammenhänge schon vorher gesehen. Mir hat das sehr gefallen, da es tatsächlich die Spannung erhöht hat.

    Ich werde mir nun auf jeden Fall noch die anderen Bücher der Reihe erneut vornehmen, freue mich aber schon auf ein Wiedersehen im Abschlussband, der sich ja auf Band 1 beziehen soll.

  7. Cover des Buches Blinde Vögel (ISBN: 9783499259807)
    Ursula Poznanski

    Blinde Vögel

     (545)
    Aktuelle Rezension von: JanaBabsi

    Studenten finden in einem Waldstück, nahe einem Campingplatz, 2 Leichen. Eine männliche Person, getötet durch einen Kopfschuss, eine weibliche Person, stranguliert mit einer Wäscheleine. Neben dem Toten befindet sich eine Pistole, weswegen die Polizei von einer Beziehungstat ausgeht, wonach er zuerst sie stranguliert und dann sich selbst getötet haben könnte. 

    Die ersten polizeilichen Recherchen ergeben, dass es sich bei der männlichen Person um Gerald Pallauf aus Salzburg handelt. Bei der jungen Frau finden sich keinerlei Hinweise auf ihre Identität. Die Befragung von Pallaufs Mitbewohner Sachs ergibt, dass es sich bei ihr um eine Sarah aus Deutschland handelt und Pallauf sie bis zu ihrem Besuch bei ihm vor wenigen Tagen nicht gekannt hat. Von Sarah ist jedoch weder ein Nachname noch ein Wohnort bekannt. 

    Wie in einem solchen Fall üblich, überprüfen die Ermittler die Social-Media-Konten von Gerald Pallauf in der Hoffnung, dort einen Hinweis zur Tat zu erhalten und tatsächlich findet sich hier der Punkt, der die beiden Toten miteinander verbindet. Pallauf und Sarah waren beide Mitglied in einer Facebook-Lyrik-Gruppe. Mehr Gemeinsamkeiten weisen sie jedoch nicht auf. 

    Während Kommissar Florin Wenninger die Ermittlungen im Real Life vorantreibt, erstellt sich Kommissarin Beatrice Kaspary einen Fake-Account bei Facebook und wird Mitglied der Lyrik-Gruppe. Nach kurzer Zeit gibt es einen weiteren Toten in Salzburg – ebenfalls ein Mitglied der Lyrik-Gruppe. Langsam wird deutlich, dass der Tod von Gerald und Sarah kein Selbstmord gewesen sein kann. Handelt es sich bei der Facebook-Gruppe wirklich um Menschen, die sich mit Lyrik beschäftigen oder versteckt sich nicht doch etwas ganz anderes dahinter?

    In ihrem 2. Fall stellen Kaspary & Wenninger die Verbindungen zwischen den Personen her und decken die Hintergründe auf. 

    In „Blinde Vögel“ greift die Autorin Ursula Poznanski ein sehr aktuelles Thema auf: Soziale Netzwerke, hier insbesondere Facebook, und die Anonymität des Internets. Nachdem Bea sich unter einem falschen Namen einen Facebook-Account zugelegt hat, um hinter den Kulissen nach Hinweisen zum Tod von Gerald und Sarah zu suchen, schildert die Autorin im Verlauf der Geschichte einige (viele!!) fiktive Diskussionen bzw. Unterhaltungen, die in dieser Lyrik-Gruppe geführt werden. Manche Unterhaltungen werden mit Zeilen aus Gedichten vervollständigt, manchmal wird auch nur ein Gedicht gepostet, ohne darüber hinausgehende begleitende Zeilen des Gruppenmitglieds. 

    Dass ich es mit Gedichten nicht so habe, dafür kann die Autorin nichts. Mir fiel es stellenweise sehr schwer, die Aussage einer Gedichtzeile in Verbindung zum Kontext der Diskussion zu setzen. Ich habe diese Stellen einfach nur runter gelesen. Aus diesem Grunde konnte ich hier auch keinen roten Faden finden, der mich vielleicht zum Täter geführt hätte. Bis zum Schluss konnte ich keinen Zusammenhang finden. 

    Die Facebook-Dialoge sind stellenweise sehr ausführlich, was für mich persönlich der ganzen Sache etwas Langatmigkeit eingehaucht hat. Spannung kam hier nur sehr schwer auf. 

    Neben dem eigentlichen Fall werden auch die persönlichen Hintergründe von Beatrice Kaspary und Florin Wenninger beleuchtet. Beatrice muss sich neben ihrer Arbeit noch um ihre 2 kleinen Kinder kümmern, ihr Ex-Mann macht ihr durch sein Unverständnis das Leben nicht gerade einfacher und auch Florin hat Probleme mit seiner Partnerin, ist er doch scheinbar in eine andere Frau verliebt. Beide Charaktere sind sympathisch geschildert, hinterlassen jedoch keinen nachhaltigen Eindruck bei mir.

    Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und angenehm zu lesen. Mit knapp 480 Seiten ist die Geschichte sehr umfangreich geworden und – wie schon erwähnt – stellenweise in meinen Augen ziemlich langatmig geraten. Die Spannung stellt sich erst zum Schluss ein, als sich nach und nach die Hintergründe offenbaren. Allerdings hat die Auflösung des Falles dann überraschenderweise überhaupt nichts mit Lyrik zu tun sondern mit Vorkommnissen, die sich in den 1990er Jahren ereignet haben. Der Zusammenhang hat sich mir dann leider so gar nicht erschlossen.

    Vielleicht kann mich ja ein anderes Buch der Autorin überzeugen. Ich hatte mit „Blinde Vögel“ ein paar angenehme Lesestunden, zu mehr hat es dann aber auch nicht gereicht. Diese Rezension lag ein paar Wochen auf Halde, eigentlich nicht meine Art, aber ich wusste tatsächlich nicht, wie ich dieses Buch beschreiben soll. 

  8. Cover des Buches Per Anhalter durch die Galaxis (ISBN: 9783453407848)
    Douglas Adams

    Per Anhalter durch die Galaxis

     (3.143)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchklub

    Die vollständige Diskussion gibt's in der aktuellen Folge das Buchklubs:

    https://www.podbean.com/media/share/pb-9hk3k-fcdf7c

    Auch bei Spotify: Der Buchklub.

    Achtung, Spoiler!

  9. Cover des Buches Verbrannt (ISBN: 9783596190614)
    P.C. Cast

    Verbrannt

     (1.411)
    Aktuelle Rezension von: Vespasia

    Band 7 behandelt vor allem zwei Konflikte: Zoeys zerschmetterte Seele, die in der Anderswelt umherirrt und Stevie Rae mit ihrem Liebesdreieck.

    Zoeys zerschmetterte Seele, die wieder zusammengefügt werden muss, wirkt ein wenig wie ein an den Haaren herbeigezogener Konflikt, um auf die geplanten 12 Bände zu kommen. Die Handlung dümpelt vor sich hin, so richtig Spannung kommt nicht auf. Das liegt vielleicht auch daran, dass nach sechs Bänden endgültig die Luft raus ist. Jedenfalls stellte sich mir die Frage, wie die Seele einer Hohepriesterin mal eben zerschmettert werden kann. Da ich von der Liebesgeschichte zwischen Heath und Zoey von Anfang an nicht richtig überzeugt war, bin ich auch wenig davon überzeugt, dass die Liebe zwischen den beiden zum Zerschmettern ihrer Seele führen könnte. Ein gutes hat die Sache: Zoey denkt nicht mehr über ihre Liebhaber nach, sondern wir werden in diesem Band größtenteils von Liebesvielecken verschont – zumindest mehr oder weniger und zumindest, was Zoey betrifft.

    Weiterhin gibt es Perspektivwechsel. Hier scheint wieder einmal das Korrektorat versagt zu haben: manchmal wird mitten im Kapitel ein Perspektivwechsel gemacht, der gar keiner ist. Heißt: am Anfang des Kapitels steht, dass es aus der Perspektive Stevie Raes geschrieben ist und mitten im Kapitel steht das nochmal, als hätte ein Wechsel stattgefunden. Und auch hier habe ich ein Deppenapostroph gefunden. (OMG! Wie Zoey dazu sagen würde). Die Perspektivwechsel erscheinen hier sogar einigermaßen sinnvoll, da es viel um Stevie Rae und ihre spezifischen Probleme geht, von denen die anderen nichts wissen. Sie hat den Rabenspötter Rephaim gerettet – daraufhin gibt es ein großes Hin und Her. Ähnlich wie bei Zoey gibt es hier das Dreiecksproblem: Dallas, ihr eigentlicher Freund, wird eifersüchtig. Und wie bei Zoey wird so getan, als wäre dies völlig unverständlich. Über die Stevie Rae-Rephaim-Sache möchte ich eigentlich keine weiteren Worte mehr verlieren. Mir ist die ganze Sache weiterhin unverständlich.

    Stilistisch bleibt alles beim Alten. Hundertmal müssen wir uns dieselben Gedichte durchlesen, immer wieder wird irgendetwas wiederholt. Es ist ermüdend. Wenigstens scheinen die Autorinnen endlich mal davon auszugehen, dass der Leser die Personen kennt. Diese werden nicht mehr lang und breit vorgestellt. Der eigentliche Kernkonflikt der Reihe wird hier beinahe gänzlich außen vorgelassen. „Verbrannt“ wirkt wie ein Lückenfüller, bei dem eine Geschichte erzählt wird, deren Ausgang von vornerein klar ist. Die Auflösung ist simpel und nicht überraschend. Unnötig aufgebauscht und im Grunde überflüssig.

    Es gibt natürlich auch etwas Positives: Aphrodite. Sie und Darius sind wieder einmal die Personen, die noch am meisten interessieren. Ein wenig nervig ist zwar, dass Aphrodite plötzlich voller Selbstzweifel ist und deswegen rumjammert, aber sie ist dennoch ein wesentlich ausgereifterer Charakter als Zoey. Auch die Liebegeschichte (bei der ausnahmsweise tatsächlich nur zwei Personen involviert sind) überzeugt viel besser als Zoeys Männergeschichten oder Stevie Raes merkwürdige Anwandlungen, was männliche Individuen betrifft.

    Bisher ist dies der schwächste Band der Reihe. Wäre es nicht zu spät und ich hätte nicht bereits alle Bände gekauft (und gelesen), dann wäre hier ein guter Zeitpunkt abzubrechen. Den Rest kann man genauso gut ergooglen, damit erspart man sich Kosten und Mühen, die sich einfach nicht mehr lohnen. Die ersten Bände hatten qualitativ definitiv viele Schwächen, aber waren wenigstens noch schnell und ohne Anstrengung gelesen. Je weiter die Reihe fortschreitet, desto anstrengender wird die Lektüre und desto weniger Lust hat man, sich das noch weiter anzutun. Das Ende ist der billigste Cliffhanger, der mir je in einem Buch untergekommen ist und der mich nach diesem Buch im Leben nicht zum Weiterlesen motivieren könnte. Aber was muss, das muss. Ich traue mich nicht, auszurechnen, wie viel allein die letzten fünf Bände mich gekostet haben, aber ich will nicht, dass es umsonst bezahltes Geld war.

    Fazit: Ein Buch wie ein kaputtes Schlauchboot. Die Luft ist endgültig raus. Der Band ist quasi ein Lückenfüller und selbst das Schreiben darüber ist unerträglich ermüdend.

  10. Cover des Buches Gejagt (ISBN: 9783596187300)
    P.C. Cast

    Gejagt

     (1.680)
    Aktuelle Rezension von: leas_leseliebe

    Die roten Jungvampyre sind nun endlich kein Geheimnis mehr und auch Zoes Freunde sind sich jetzt im Klaren darüber, dass Neferet für alle eine Bedrohung darstellt. Doch leider bleibt die Hohepriesterin nicht ihr einziger Feind, denn ihr neuster Liebhaber Kalona scheint mit seiner dunklen Aura das gesamte House of Night in seinen Bann zu ziehen. Daher halten sich Zoe und ihre Freunde zurzeit in den Tunneln bei den roten Jungvampyren auf, aber sie wissen, dass sie sich nicht ewig vor Kalona verstecken können. Sie müssen ihn stoppen und der Schlüsseln, den es dazu braucht, liegt in der Vergangenheit. Doch diese Wahrheiten vermag Zoe teils gar nicht zu wissen, denn sie hat ja eigentlich schon genug Probleme in ihrem Leben wie zum Beispiel ihre drei Freunde.

     

    Die "House of Night"-Bücher schiebe ich immer mal zwischendurch ein, wenn ich gerade nichts zu lesen habe, da wir in unserer Stadtbibliothek über die gesamte Reihe verfügen. Da ich schon vor längerer Zeit den vierten Band gelesen hatte, hatte ich zu Anfang Schwierigkeiten, wieder in die Geschichte reinzukommen. Generell mag ich diese Reihe aber  sehr gerne, da sie spanned ist  und mich immer gut unterhält. In jedem Band kommen neue mysteriöse Aspekte dazu, die die Geschichte stets komplexer werden lassen und sie wird darüber hinaus auch durch viele Charaktere bereichert, die im Verlauf der einzelnen Bände dazutreten. Eigentlich liebe ich alle Romanfiguren, vor allem Zoes Freundeskreis (einschließlich Aphrodite), doch mit Zoe habe ich so manches Mal meine Schwierigkeiten. Auch wenn ich es nur ungern behaupte, finde ich, dass Zoe sich vor allem in den letzten beiden Teilen ein bisschen wie ein Flittchen aufführt. In Band vier waren es Loren, Erik, Stark und Heath und in Band fünf setzt sie all diese Romanzen einfach fort (außer natürlich mit Loren, aber der ist ja auch tot). Dies provoziert mich beim Lesen immer ungemein, da ich Erik einfach über alles liebe und es nicht ertragen kann, dass Zoe so mit ihm umspringt und gleichzeitig noch was mit zwei oder drei anderen Typen hat.

    Abgesehen davon mag ich Zoe als Protagonistin aber auch sehr gerne und auch ihre Grandma ist einfach goldig.

    Die Bücher haben sich für mich alle ziemlich schnell lesen lassen, da sie fesselnd und spannend sind, und das sogar, obwohl in dem fünften Teil handlungsmäßig eigentlich gar nicht so viel passiert ist. Außerdem finde ich es total süß, dass die Autorinnen Mutter und Tochter sind und meiner Meinung nach haben die beiden echt einen super Schreibstil und einen Talent für tolle Dialoge, die einen zum Schmunzeln bringen. Zudem ist die Reihe überwiegend an die Jugend adressiert, da zwischendurch immer mal wieder Vergleiche mit berühmten Schauspielern oder TV-Serien gezogen werden und die Beziehung der Freunde untereinander genau wie in einem normalen Teenagerleben ist.

    Ich bin also mal gespannt, wie sich die Geschichte im Laufe der kommenden Bände noch entwickeln wird und wie oder ob Zoe ihr Jungsproblem löst.

     

    "House of Night" ist also eine tolle Reihe, die ich jedem empfehlen kann, der Vampir-Stories mag und bis jetzt waren alle fünf Bücher für mich sehr ansprechend.

  11. Cover des Buches Versucht (ISBN: 9783596190607)
    P.C. Cast

    Versucht

     (1.604)
    Aktuelle Rezension von: Josi'sLibrary

    Ich lese diese packende Reihe seit ca drei Jahren, doch weil sich immer wieder andere tolle Bücher dazwischen drängeln dauert das Lesen der gesamten Reihe etwas länger. Aber so kann ich es länger genießen! :)

    Aus versch. Gründen ist dies sogar meine erste Rezension im House of Night Universum und sie bezieht sich vordergründig natürlich auf den sechsten Band 'Versucht'.


    REZENSION:
    Wie bei den vorherigen Bänden war es auch hier so: Die erste Seite gelesen und ich bin voll drin. Wie nach Hause kommen. Mitreißend. Süchtig machend.
    Im Ernst, jeder Band haut mich aufs Neue voll um.
    Die Charaktere sind lebendig, vielschichtig und man kann mit ihnen mitlachen und-leiden, wie als ob man neben ihnen steht. Oder in deren Körper steckt. Ihre Probleme, Sorgen und Gedanken sind nachvollziehbar, logisch und emotional, auch wenn die Situationen natürlich an ihre magische Welt angepasst sind.


    Die Story bleibt durchweg interessant, Spannung begleitet einen durch das ganze Buch und Abwechslung gibt's ausreichend. Man befindet sich mal hier, mal dort und in dem einen Kapitel folgt man Stevie und im nächsten Zo oder wem anderes. Der rote Faden ist klar erkennbar und das drum herum ist genauso packend und hängt in irgendeiner Form mit dem roten Faden zusammen.

    Diese Reihe zählt zu den stärksten, in denen ich schnell (also nach nur wenigen Seiten) und komplett abtauchen kann. Ich vergesse alles um mich herum und die Handlung läuft nicht einfach in einem megascharfen Film vor meinem inneren Auge ab, sondern ich bin überall dabei. Teils als Zuschauer und teils hineinversetzt in die Charaktere. Was will man mehr? (außer in das Buch wortwörtlich hineinspringen..^^)

    Der Schreibstil trägt echt ne Menge dazu bei! Einer der Besten, die mir je begegnet sind. Super flüssig, teils Umgangssprache, angenehm, lehrreich, emotional und mit ausreichend Tiefe.


    Zum Worldbuilding, diese ist ähnlich der unseren, aber doch mit gewissen Unterschieden. Im sechsten Band lernt man etwas mehr zur internationalen Welt und auch, wenn Politik & Co nicht im Vordergrund der Handlung stehen, sind diese ausreichend logisch und interessant aufgebaut.
    Die Magie, Affinitäten Jungvampyrregeln usw. sind für mich spannend, magisch und faszinierend!


    Zur House of Night Welt gehören auch eine Menge erotische Szenen, heiße Typen und Liebeskummer, die auch im sechsten Band nicht fehlen. Im Vergleich zu den vorherigen Bänden ist die Erotik (angepasst an die Handlung) etwas gewichen, was dem Buch keinen Abbruch tut.


    Hab ich was zu meckern? Wie bei vielen meiner Lieblingsbücher würde ich gerne mehr von den Nebenfiguren lesen, aber dann würden sie ja nicht mehr 'Nebenfiguren' heißen.. :D


    Fazit ist, House of Night bleibt auch mit Beenden des sechsten Bandes eine meiner Lieblingsreihen! Krasse lebendige Charaktere, packende Handlung & mitreißender Schreibstil - süchtig machend!
    5/5 Sterne, was sonst ;)

  12. Cover des Buches Ich treffe dich zwischen den Zeilen (ISBN: 9783426520758)
    Stephanie Butland

    Ich treffe dich zwischen den Zeilen

     (178)
    Aktuelle Rezension von: Fromme_Helene

    Erwartet habe ich eine blumige Romanze, die sich Poetry-Slam-Battles entwickelt und mit schönen Worten zu bezaubern vermag. Erhalten habe ich einen psychologisch fundiert aufgebaute Coming-of-Age-Geschichte mit liebevoll entwickelten Charakteren und einem packenden Spannungsbogen, die so viel mehr enthält als nur schöne Worte.  

    Ich will nicht zu viel verraten: Die große Stärke dieses Buches ist die tolle Entwicklung von Loveday, die anfangs völlig verbarrikadiert hinter ihrer Schutzmauer lebt und deren Leben nur aus der Leidenschaft für Bücher zu bestehen scheint. Doch das Treffen mit Nathan weckt in ihr den Wunsch, dass es für sie noch mehr im Leben geben muss und sie machst sich auf, die Schutzmauern einzureißen. Außer mit Lovedays Geheimnis weiß das Buch mit noch mehr gut entwickelten Nebenfiguren und überraschenden Wendungen zu überraschen. Seite für Seite wächst alles zu einem großen Ganzen.

    Der Geschichte hat mich total gefangen genommen und gehört zu einen meiner Highlights in diesem Lesejahr.

  13. Cover des Buches Offene See (ISBN: 9783832181192)
    Benjamin Myers

    Offene See

     (182)
    Aktuelle Rezension von: xbuchmagiex

    Diese Geschichte ist ein literarisches Kunstwerk mit einem poetischem Schreibstil.


    Aufgrund des tollen Schreibstil konnte ich mir die Landschaft Nordenglands und alles drum herum bildlich vorstellen und zwar so als wäre ich mittendrin.


    Ich habe stets die Gespräche zwischen Dulcie und Robert sehr genossen. Die Atmosphäre zwischen den beiden war so harmonisch und herzerwärmend. Die Abende und die Unterhaltungen der beiden habe ich sehr geliebt. Begleitet wurde das ganze von wundervoll beschriebenen Delikatessen, Gedichten und einer wunderschönen Landschaft.


    Dulcie ist so ein wunderbarer Mensch. Sie hat bereits viel erlebt und ihre Leidenschaft für Worte konnte man zwischen jeder Zeile spüren. Robert konnte soviel von ihr lernen und für sein Leben soviel für die Literatur, seinen Werdegang und für seinen Lebensziel mitnehmen. Ich war einfach nur beeindruckt wie gut sie sich gegenseitig tun und wie sie aus dem Erlebten nur das Beste mitnehmen.   


    Diese Geschichte hat mich absolut überzeugt und beeindruckt.


    Vom Cover bishin zum Inhalt ist das ein grandioses Buch über die Liebe zur Literatur und die Freundschaft. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.

  14. Cover des Buches Geweckt (ISBN: 9783596193066)
    P.C. Cast

    Geweckt

     (1.158)
    Aktuelle Rezension von: Vespasia

    Nachdem Band 7 sich mehr wie eine Werbeunterbrechung angefühlt hat denn wie ein Teil der HoN-Geschichte, geht es in „Geweckt“ weiter mit Kalona, Neferet und Zoey.

    Gefühlt werden die Perspektivwechsel immer mehr. Dadurch wird das Buch aber auch nicht spannender. Eher empfinde ich es als störend, ständig eine neue Perspektive einnehmen zu müssen. Stilistisch ist alles beim Alten geblieben. Die Zeitspannen, die ein Buch abdeckt, werden auch immer kürzer. Dadurch entsteht das Problem, dass die Bücher recht lang sind, dafür dass es eigentlich kaum Handlung gibt. Dieses Problem wird mit jedem Teil schlimmer.

    Wir müssen nochmal über Nyx sprechen. Ich habe sie in einer früheren Rezension mal als gelungenen Charakter bezeichnet. Dessen bin ich mir nicht mehr so sicher. Völlig willkürlich greift sie in das Geschehen ein und trifft sich mit ihrer Lieblingsjungvampyrin zum Plaudern. Alle anderen vernachlässigt sie – ich denke da vor allem an ihren Ältestenrat. Eigentlich wäre es leicht für sie, den ganzen Neferet-Kram zu verhindern. Warum tut sie es nicht? Wenn es um Zoey geht, hat sie schließlich auch kein Problem damit, selbst aufzutauchen und Zoey mit Komplimenten zu überhäufen. Sie wirkt wie ein Charakter, der immer dann auftaucht, wenn es keine andere Lösung gibt. Sackgasse? Nyx taucht auf, macht irgendwas und die Dinge nehmen wieder ihren Lauf. Schlimmer sind aber die meisten anderen Personen: offenbar sind außer Zoey und ihrer Clique alle Vampyre strunzdumm. Da kommt selbst Nyx nicht gegen an. Der Verlauf der Handlung ab dem letzten Drittel ergab daher für mich kaum noch Sinn.

    Tatsächlich muss ich aber sagen, dass mir dieser Teil wieder besser gefallen hat, als der Vorgänger. Die Story war ein wenig kompakter. Im Mittelteil sind die Autorinnen ein Risiko eingegangen und haben das Geschehen tatsächlich recht gut und einfühlsam beschrieben. Ich würde so weit gehen und sagen, dass dieser Abschnitt zu den besten Stellen in der ganzen Reihe zählen. Kleiner Spoiler: jemand stirbt. Von mir aus hätte es lieber jemand anders sein können. Unausgereifte Charaktere wären genug dagewesen – daher finde ich es schade, dass jemand genommen wurde, der halbwegs sympathisch und interessant war.

    Was Zoeys Liebeskatastrophe angeht, haben wir hier eine leichte Verbesserung zu verzeichnen. Stark ist aktuell Kandidat Nr. 1, Heath ist erstmal Geschichte und Erik ist seit neuestem der Depp vom Dienst, weil… ja. So ganz weiß ich das auch nicht. Abgesehen davon hat Zoey erstmal keine Lust, ihrer Verantwortung nachzukommen und verschanzt sich auf der Insel. Wieder mal ein Beweis dafür, dass Zoey einfach keine gute Protagonistin abgibt. Trotz ihrer ganzen Fähigkeiten besitzt sie weder Reife noch ist sie in der Lage, mal über ihren Schatten zu springen und zu tun, was notwendig ist. Leider besitzt sie auch nicht die Sympathie, die notwendig wäre, ihr solche Fehler durchgehen zu lassen. Stevie Rae steht auf der anderen Seite der Medaille und hadert immer noch wegen ihrer Liebe zu Rephaim. Von der Repahim-Sache halte ich zwar immer noch nichts, aber wenigstens ist bei ihm eine Charakterentwicklung zu erkennen (für wie glaubhaft man diese auch halten mag). Das ist mehr, als von anderen Personen gesagt werden kann.

    Am Ende erreicht die Reihe dafür einen neuen Tiefpunkt. Hatte ich zu einem Vorgänger schon geschrieben, dass es abgefahren wird, so setzen die Autorinnen hier noch einen drauf. Zudem wirkt es so, obwohl es mit der eigentlichen Geschichte weitergeht, als würde die Handlung auf der Stelle treten und sich im Kreis drehen. Ein ganzes Buch wird gefüllt und am Ende stehen alle ungefähr wieder da, wo sie vorher waren. Immerhin: die Reihe nähert sich dem Ende.

    Fazit: Besser als der Vorgänger. In der Mitte wird es besser, gegen Ende wieder schlechter. Alles in allem hat die Reihe ihren Zenit längst überschritten.

  15. Cover des Buches Milk and Honey (ISBN: 9781449474256)
    Rupi Kaur

    Milk and Honey

     (194)
    Aktuelle Rezension von: sunplantsky

    Das Buch „milk and honey“ enthält moderne Gedichte zu den Themen hurting, loving, breaking und healing. Als Leser kann man parallelen zum Leben finden. Die Worte überraschen durch Ehrlichkeit, Feingefühl und kunstvolle Ausgestaltung. Oft wird dies durch Illustrationen der Autorin im line art Stil untermalt. Ein tolles Werk für jeden, der Lyrik mag.

  16. Cover des Buches Vom Ende an (ISBN: 9783406705076)
    Megan Hunter

    Vom Ende an

     (80)
    Aktuelle Rezension von: wortberauscht
    | © Janna von www.KeJas-BlogBuch.de |  

    Sie, die Erzählerin.
    R, ihr Partner.
    Z, ihr Kind.
    Die Katastrophe, schon vor der Tür.

    Ein ganz eigener Erzählstil. Gegenwärtig aus der Ich-Perspektive der Protagonistin heraus. Eine, für mich, namenlose Frau. Um sie herum Menschen, deren Namen ebenso keine Bedeutung haben, aber ihre Bedeutung für die Frau mir auf jeder Seite schmerzvoll still entgegentritt.

    Man sagt uns, wir sollen jede Panik vermeiden. Es gibt keine Anweisung, die bei Menschen so todsicher Panik auslöst.
    (Seite 71)










    Die aktuelle Angst. Vergangene Tage. Sehnsucht und Verlust. Prägnant schildert die Autorin Megan Hunter in ihrem eindringlichen Debüt das Innenleben der Protagonistin inmitten dieses Schreckensszenario.

    Wenige Worte. Kleine Sätze. Kurze Abschnitte. Mit wenigen Worten wird die Katastrophe und dessen Konsequenz(en) skizziert. Ruhig. Genau solche Schilderungen von Ereignissen, Gedanken und Gefühlen liebe ich! Mich nahm die Novelle von Beginn an ein, überzeugte in dieser anderen Erzählung solch einer Geschichte.

    Das Ende. Ein solches mit dem ich nicht gerechnet, dass ich nicht erwartet hatte. Ein Ende, welches mich in anderen Geschichten nicht überzeugt hätte. Ein einziger Satz, in dieser Novelle so passend und einnehmend.



  17. Cover des Buches Die Glasglocke (ISBN: 9783518423653)
    Sylvia Plath

    Die Glasglocke

     (347)
    Aktuelle Rezension von: katzenminze

    Für Esther Greenwood könnte es eigentlich nicht besser laufen. Sie hat ein Stipendium fürs College bekommen und zusätzlich einen Aufenthalt im mondänen New York inklusive begehrter Praktikantenstelle als Journalistin gewonnen. Esther träumt von einer Karriere als Dichterin oder Journalistin und vom ersten Sex. All das scheint in greifbarer Nähe aber immer mehr kommen ihr Zweifel ins Gehege. Will sie wirklich Dichterin werden? Oder lieber Sprachen lernen? Europa bereisen? Oder doch einen Mann und Kinder? – Was sie bisher immer kategorisch angelehnt hat. Jeder neue Traum scheint einen alten platzen zu lassen und plötzlich sieht Esther sich nicht mehr in der Lage so grundlegende Dinge zu tun, wie ihren Koffer zu packen, zu lesen oder zu duschen.

    Ich wußte, dass ich Mrs. Guinea dankbar sein mußte, und trotzdem empfand ich nichts. Hätte sie mir eine Fahrkarte nach Europa oder eine Kreuzfahrt rund um die Welt geschenkt, so hätte sich für mich nicht das geringste verändert, denn egal, wo ich saß – ob auf dem Deck eines Schiffes oder in einem Straßencafé in Paris oder Bangkok -, immer saß ich unter der gleichen Glasglocke in meinem eigenen sauren Dunst.
    Seite 200

    Silvia Plaths Roman wird im Laufe der Geschichte immer düsterer. Auch wenn es eher leicht und durchaus witzig begann ist davon bald nicht mehr viel übrig. Esther ist gefangen in ihrer Depression, kennt sich selbst nicht mehr und kreist gedanklich ständig um Selbstmord. Nach außen hin versucht sie die Fassade der selbstbewussten, engagierten Studentin aufrecht zu erhalten, was ihr immer weniger gelingt.

    Im Bezug auf die Depression ist der Roman äußerst gelungen. Plath wusste nur zu gut, worüber sie schreibt. Abgesehen davon, war mir der Aufbau teilweise etwas zu wirr. Esther gerät in manch seltsame Situation, die dann meines Erachtens einfach nicht richtig aufgelöst wird. Mehr als einmal hing ich etwas in der Luft und habe mich gefragt was denn nun genau los war. Auch, dass mehrfach das N-Wort zusammen mit rassistischen Figurenzeichnungen fällt hat mir nicht gefallen. Gegen die Figurenzeichnung kann man nun nichts tun aber in der 2020er Auflage hätte man zumindest das N-Wort entschärfen können. Dafür haben mir die Gedanken über die Doppelmoral im Bezug auf Mann und Frau, über Ehe und Sex ziemlich gut gefallen. Esthers Verzweiflung angesichts diverser Ungerechtigkeiten konnte ich allzu gut verstehen.

    Und ich wußte, trotz aller Rosen und Küsse und Essen im Restaurant, mit denen der Mann die Frau überschüttete, bevor er sie heiratete, war er insgeheim darauf aus, daß sie sich nach der Hochzeit unter seinen Füßen flach machte wie Mrs. Willards Küchenmatte.
    Seite 94

    Insgesamt war die Glasglocke für mich ein Buch mit Höhen und Tiefen. Es war teils sehr düster, manchmal aber auch erstaunlich witzig. Die größten Probleme hatte ich mit dem Aufbau, dafür gab es viele interessante Gedanken und auch wenn ich Esther oft nicht verstanden habe, war sie eine lebendige Figur, der ich gerne gefolgt bin. Wenn ich ehrlich bin, hatte ich mir aber mehr von diesem Roman versprochen.

  18. Cover des Buches Kindheit (ISBN: 9783351038687)
    Tove Ditlevsen

    Kindheit

     (72)
    Aktuelle Rezension von: YukBook

    Die meisten Kinder können es kaum erwarten, erwachsen zu sein, doch bei Tove Ditlevsen war das anders, wie wir in diesem ersten Teil der Triologie erfahren. Obwohl die Kindheit für sie „schmal wie ein Sarg“ und alles andere als glücklich ist, möchte sie das Ende so lang wie möglich hinauszögern. Die Welt der Erwachsenen ist für sie ein Mysterium.

    Tove wächst in den 1920er Jahren als Tochter eines arbeitslosen Heizers und einer Hausfrau im Arbeiterviertel Vesterbro auf und liebt Bücher und die Lyrik. Als sie verkündet, dass sie Schriftstellerin werden will und von ihren Eltern nur Spott und Häme erntet, behält sie ihre Gefühle und Sehnsüchte von nun an für sich. Alles, was ihr im wahren Leben fehlt, malt sie sich in ihrer Fantasie aus, schreibt Gedichte darüber in ihr Poesiealbum und versucht damit, die fehlende Zuneigung ihrer Mutter und den Mangel an Freunden wettzumachen.

    Selten habe ich erlebt, dass sich jemand so klug, intensiv und verstörend mit seiner Kindheit auseinandersetzt. Die autofiktionale Erzählweise erinnerte mich an Karl Ove Knausgård, doch während dieser gern weit ausholt, verdichtet Tove Ditlevsen ihre Erlebnisse. Was es bedeutet, in ärmlichen Verhältnissen aufzuwachsen, in seiner Begabung nicht gefördert zu werden und sich unverstanden zu fühlen, kleidet Tove Ditlevsen in poetische Sätze, die einen nicht mehr loslassen. Ich bin sehr gespannt, wie es im zweiten Teil "Jugend" weitergeht.

  19. Cover des Buches Believe Me - Spiel Dein Spiel. Ich spiel es besser. (ISBN: 9783328103264)
    JP Delaney

    Believe Me - Spiel Dein Spiel. Ich spiel es besser.

     (98)
    Aktuelle Rezension von: Hellena92

    Claire finanziert ihr Schauspielstudium mit einem lukrativen Nebenjob: Für Geld flirtet sie mit verheirateten Männern, deren Ehefrauen wissen wollen, ob sie ihnen wirklich treu sind. Doch die Frau von Patrick Fogler ist nicht nur misstrauisch – in ihren Augen liest Claire Angst. Und am Morgen nach Patricks und Claires Begegnung ist sie tot. Die Polizei verdächtigt den Witwer, und Claire soll helfen ihn zu überführen – wenn sie nicht will, dass die Polizei herausfindet, was sie selbst in der Mordnacht getan hat. Doch Patrick wirkt nicht nur beängstigend und undurchschaubar, er fasziniert Claire. Und sie ahnt: Sie muss die Rolle ihres Lebens spielen ...

    Mein Fazit: 


    ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Ich bin total begeistert und schockiert zugleich. Man denkt sich in den Kopf eines Psychos und weiß einfach nicht mehr was real ist. Was die Wahrheit ist und tappt total im Dunkeln. Ich finde, dies ist ein gelungener Thriller... aber ich brauche jetzt dringend was leichtes...

  20. Cover des Buches Keine Ahnung, ob das Liebe ist (ISBN: 9783442488544)
    Julia Engelmann

    Keine Ahnung, ob das Liebe ist

     (87)
    Aktuelle Rezension von: lenih

    In den Poetry Slam Texten in diesem Büchlein von Julia Engelmann geht es um die Liebe, das macht ja schon der Titel deutlich. Mal ist es die Liebe zum Partner, mal die zum Vater, es geht um die Liebe zu sich selbst und zum Leben allgemein oder um die Liebe zur Lieblingsstadt der Autorin, Berlin. Doch es geht auch um das Ende einer Liebe oder die große Frage: Ist das überhaupt Liebe?

    Einige Zeilen, besonders in dem Gedicht an ihren Vater, haben mich wirklich sehr berührt, mit anderen Texten konnte ich leider nicht ganz so viel anfangen. Einiges war für mich einfach absolut belanglos. Aber das ist ja Geschmackssache und hat sicherlich auch mit persönlicher Erfahrung zu tun, ob man sich nun mit den Texten identifizieren kann oder nicht. Darum will ich den Inhalt der Texte und Gedichte auch nicht kritisieren.

    Was ich jedoch kritisieren möchte, sind der Stil und die Form der Texte, woran ich mich teilweise richtig gestört habe. Ich fand einige Texte bzw. Textpassagen sehr holprig. Ich bin nun keine Expertin für diese Art von Poesie (wie auch für keine andere... ;)) und kann daher nur sagen, was mir gefällt, was bei mir ein Gefühl auslöst und was mich stört. Ich mag es gern, wenn in der Poesie eine schöne Sprache verwendet wird und wenn diese dann auch "fließt". Damit meine ich in erster Linie den Rhythmus und das Versmaß. Beides ist hier für mich oft nicht gut gelungen. Mal waren die Gedichtzeilen und Strophen lang, dann kurz, dann irgendwas dazwischen, ohne ein erkennbares System. Da fehlte mir Struktur, das Gelesene war nicht „geschmeidig“. Man stolpert dadurch so durch die Texte. Auch die rhetorischen Stilmittel haben mir teilweise nicht gefallen. Manchmal kam ich allein dadurch aus dem Lesefluss, weil an einigen Wörtern die Endung weggelassen wurde (was sich Apokope nennt, wie ich jetzt weiß). An einigen Stellen hätte es einfach besser gepasst, wenn es zum Beispiel „habe“ statt „hab“ geheißen hätte oder umgekehrt, denn die Weglassung diente nicht der Reimbarkeit oder dem Versmaß, sie unterbrach stattdessen sogar die Harmonie des Textes. Des Weiteren hätte ich mich gefreut, wenn die Autorin sich innerhalb eines Textes entschieden hätte, ob sie nun reimen will oder nicht, bzw. wenn sich das Gereimte und das nicht Gereimte an eine bestimmt Abfolge gehalten hätten. Ich weiß, ich weiß, in der Slam Poetry ist das kein Muss, aber diese Inkonsequenz hat mich hier echt genervt, wenn sich mal wieder mittendrin zwei Zeilen gereimt haben, dann wieder sieben nicht, dann wieder drei ja, usw. Das bringt mich einfach raus und ich muss den Abschnitt nochmal von vorn lesen, weil ich denke, ich hab mich verlesen. Dadurch greift dann das Gefühl bei mir nicht. Ich mag auch die unsauberen Reime nicht, die die Autorin häufig verwendet, dann lieber gar nicht reimen und einfach einen Text schreiben, der auch Gefühle transportieren kann. Ab und zu gibt es in den Texten auch eine Art Refrainzeile, die für mich manchmal einfach nicht an die Stellen passte, an denen sie eingeschoben war. Und manchmal war mir die Sprache einfach zu viel Slang und hat darum meinen Geschmack nicht so getroffen. Poesie ist eben nicht nur das, was man ausdrücken will, sondern auch, wie man das tut.

    Zusammenfassend muss ich einfach sagen, dass mir in diesem Büchlein der Stil der Autorin nicht besonders gefallen hat und nur wenige Texte für mich ansprechend waren. Es las sich wie zu viel, zu hoch, zu tief gewollt, aber nicht gekonnt. Darum vergebe ich leider nur zwei Sternchen.

  21. Cover des Buches Nur eine Ewigkeit mit Dir. (ISBN: 9783945362235)
    Kristina Moninger

    Nur eine Ewigkeit mit Dir.

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Magieausbuchstaben

    Ich habe dieses Buch innerhalb kürzester Zeit gelesen. Nein verschlungen passt besser. In der Geschichte geht es um die Liebe. Es passiert nicht viel, es ist nicht unheimlich spannend. Es geht einfach um die Gefühle und Gedanken zweier Menschen, die sich lieben. Der Schreibstil passt dazu. Ich hatte das Gefühl, direkt in die Köpfe von Jonas und Lilly zu schauen und ihre Gefühle mitzuerleben. Ich habe ein paar Tränen verdrückt und war zum Schluss einfach glücklich, diese Geschichte erfahren zu haben.

  22. Cover des Buches Plötzlich Shakespeare (ISBN: 9783499268274)
    David Safier

    Plötzlich Shakespeare

     (1.080)
    Aktuelle Rezension von: Mandarine_110

    Zwar nicht das beste Buch von David Safier aber eine sehr lustige,  skurrile Handlung.   Gut für zwischendurch wenn man einfach mal lachen möchte. 

    Vermittelt auch eine wichtige und sehr wahre Message!  ;)


  23. Cover des Buches Honig (ISBN: 9783257243048)
    Ian McEwan

    Honig

     (123)
    Aktuelle Rezension von: Syakka

    Was für ein beklopptes Buch; echt mühsam zu lesen, langatmig, wie ein Haufen Stroh, den man durchkauen muß. Echt jetzt? Ist das alles?

    Und dann der Schluß. Da hat der Autor noch mal so richtig gegrübelt, wie er " 'nen dollen Knaller" bringen kann. Gähn. Echt lame.


  24. Cover des Buches Winter in Maine (ISBN: 9783442747597)
    Gerard Donovan

    Winter in Maine

     (297)
    Aktuelle Rezension von: Jukebook_juliet

    Inhalt:

    Julius Winsome hat den Schuss gehört. Zumindest glaubt er das, denn in den Wäldern von Maine ist kurz vor Winteranbruch Jagdsaison – es hätte also auch jeder andere Schuss gewesen sein können. Sein geliebter Pitbullterrier Hobbes jedenfalls schafft es gerade noch, sich 500 Meter zu ihm hin zu schleppen, bevor er an der aus nächster Nähe kaltblütig in seinen Rücken gefeuerten Schrotflintenladung zugrunde geht. Kurzerhand nimmt Winsome, der in der Einsamkeit mit seinen geerbten Büchern und den antiquierten Worten Shakespeares lebt, sein ebenfalls geerbtes Scharfschützengewehr und macht seinerseits Jagd auf die Jäger.

     

    Meine Meinung:

    Der Einstieg in die Geschichte ist denkbar brutal und traurig: Der Hund des Einsiedlers Julius Winsome wird absichtlich erschossen. Dies trieb mir als Tierbesitzerin die Tränen in die Augen, sodass ich nach den ersten paar Seiten bereits emotional völlig aufgewühlt war.

    Den daraus folgenden Rachefeldzug des belesenen und eigentlich eher ruhigen Julius gegen scheinbar wahllos jeden, konnte ich trotzdem nicht recht nachvollziehen und umso weiter die Geschichte vorangeschritten war, desto weniger mochte ich ihn. Außerdem war die Luft nach etwa der Hälfte des Buches einfach raus. Ein bisschen schade bei so wenigen Seiten.

    Sprachlich war dieses Buch für mich allerdings ein Highlight.

     

    Fazit:

    Kein typischer Aussteigerroman. Eher die Erzählung des Rachefeldzuges eines Einsiedlers ohne Moral und ohne jeglicher Wertung. Brutal und erschreckend.

     

    Meine Bewertung:

    4/5 Sterne

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