Bücher mit dem Tag "lyriker"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lyriker" gekennzeichnet haben.

27 Bücher

  1. Cover des Buches Tod in der Hasenheide (ISBN: 9783954512959)
    Connie Roters

    Tod in der Hasenheide

     (26)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Auf diesen Krimi, der Auftakt zu einer mir bisher unbekannten Reihe, hatte ich mich gefreut. Nicht nur spielt er in der pulsierenden Hauptstadt Berlin, sondern hat auch ein Thema zum Vordergrund gemacht, das mich – basierend auf eigenen Erfahrungen - sehr interessiert. Es geht in der Geschichte um eine Leiche und die anschließende Jagd auf den Mörder, die schnell eine Verbindung zur Bundeswehr und ihre Afghanistan Einsätze herstellt. Hört sich bis jetzt sehr spannend an und das Thema hat ja auch durchaus Potential. Aber dennoch sprang bei mir der Funke nicht über, was mich bei alle den positiven Rezensionen anderer Leser sehr wunderte. Ich habe dieses Buch beendet, fand es aber sehr trocken und fast schon fad geschrieben. Diese Reihe werde ich nicht weiterverfolgen und kann leider auch nur zwei von fünf möglichen Sternen vergeben.

  2. Cover des Buches Der Meister und Margarita (ISBN: 9783844810295)
    Michail Bulgakow

    Der Meister und Margarita

     (371)
    Aktuelle Rezension von: Curtis

    Zu dem Buch kann man nur eines sagen: Lesen!

    Ein absoluter Klassiker und nicht ganz einfach zu begreifen. Empfehle zusätzliche Hintergründe zum Buch zu recherchieren. Sehr spannend.

  3. Cover des Buches Liebe unter Fischen (ISBN: 9783442479948)
    René Freund

    Liebe unter Fischen

     (123)
    Aktuelle Rezension von: nicigirl85

    Ich habe dieses Buch beim Aufräumen meiner Wohnung gefunden und mich schwer gewundert warum ich es nicht schon längst gelesen habe. Da ich bereits "Ans Meer" von diesem Autor verschlungen habe, begann ich mit großer Begeisterung zu lesen.

    In der Geschichte geht es um Fred, der sich in einer schweren Krise befindet. Er verlässt das Haus nicht mehr, trinkt immer über den Durst und hat schon lange nicht mehr geschrieben und das obwohl er Autor ist. Als seine Verlegerin ihn mit der Idee konfrontiert, sich in eine Berghütte zurückzuziehen, nimmt er an, ohne zu wissen was das für ihn bedeutet. Wird er sein Leben wieder in den Griff bekommen oder kläglich scheitern?

    Die einzelnen Kapitel des Buches sind jeweils mit dem Datum der Handlung überschrieben und ein beobachtender Erzähler führt uns durch die Handlung. Der Roman hat fast den Charme eines Tagebuchs.

    Fred als Hauptfigur mochte ich direkt, einfach weil er jemand mit Ecken und Kanten ist. Man konnte sehr gut spüren, dass er am Ende angekommen ist und dringend sein Leben ändern muss, wenn er noch länger leben möchte. Ich mochte seine leicht kauzige Art und seine Verletzlichkeit, die ihn sehr menschlich erscheinen ließ. Es war schön miterleben zu dürfen wie man aus den Tiefen des Lebens durchaus wieder herauskommen kann.

    Als Nebenfigur war mir am liebsten August. So einen starken Kerl, der auf Konventionen pfeift und macht was er für richtig hält, könnte ich auch in meinem Leben gebrauchen.

    Mir hat zudem sehr gut gefallen, dass es sich um keine typische Liebesgeschichte handelt, sondern diese nur am Rande eine Rolle spielt. Ich bin nicht so der Fan von unrealistischen, kitschigen Liebesabhandlungen, aber das ist dieser Roman ganz und gar nicht.

    Richtig klasse fand ich, dass Herr Freund Depression und Burnout thematisiert, was in unserer Gesellschaft nach wie vor taburisiert und als Schwäche angesehen wird. Wir müssen alle mehr darüber sprechen und mehr wissen, um Verständnis für Betroffene und deren Familien zu haben.

    Fazit: Ich habe diesen Roman mit großer Freude gelesen und dabei stets ein lachendes und ein weinendes Auge gehabt, so emotional war es. Ich kann nur eine klare Leseempfehlung aussprechen! Spitzenklasse!

  4. Cover des Buches Regenroman (ISBN: 9783442469161)
    Karen Duve

    Regenroman

     (136)
    Aktuelle Rezension von: liyah40

    Ich entdeckte das Buch in einem hiesigen Secondhand-Buchladen und da ich Taxi sehr mochte, nahm ich es mit.

    Karen Duve erzählt die Geschichte eines jungen Ehepaars, dass kaum das sie sich kennengelernt haben, heirateten. Leon ist ein erfolgloser Schriftsteller der sich an Gedichten versucht, Martina ist Mitte zwanzig, eine bildschöne, unsichere Frau, die unter Bulimie leidet. Harry, Leons bester Freund, vermittelt ihm einen Auftrag: Er soll die Biografie des Zuhälters und Boxers Pfitzners schreiben. Pfitzner gibt ihm einen Vorschuss und seinen alten Mercedes, den Rest bekommt er nach Fertigstellung des Buches. Endlich besitzt Leon Geld und träumt von einem eigenen Haus im grünen und zieht mit seiner Frau gen Osten. Dort finden sie in einem kleinen Dorf ein Haus, umgeben von einem Moor, die Natur fasziniert Leon und er träumt von einer großen Schriftsteller Karriere.

    Es regnet, es regnet ununterbrochen, dass Haus ist klamm, feucht und voller Schimmel, vergeblich versucht das Ehepaar, beide mit zwei linken Händen ausgestattet, das Haus in Schuss zu kriegen, was ihnen nicht gelingen mag. Ihre nächsten Nachbarn sind zwei seltsame Schwestern, doch freundet Martina sich mit der burschikosen Kay an, die ihnen von da an zur Hand geht. Dem Ehepaar ist ein Hund zugelaufen und Martina macht es sich zur Aufgabe ihn zu retten, aber immer mehr bekommt man das Gefühl, dass er Martina rettet, in diesem zunehmend beklemmenden Leben, denn nicht nur der Regen schlägt aufs Gemüt, sondern auch Pfitzners Besuche, der nicht zufrieden mit Leons arbeiten ist und zunehmend Druck ausübt...

    Ein atmosphärisch dichter Roman, die Geschichte kriecht in den Leser, wie die Feuchtigkeit in das Haus. Ein Buch das einen an manchen Stellen ekelt, dass einen Schmunzeln lässt, dass einen von Anfang an in seinen Bann zieht. Schnappt euch eine Decke und eine schöne Tasse Tee und fangt an zu lesen- es lohnt sich!

     

  5. Cover des Buches Das Buch der Unruhe des Hilfsbuchhalters Bernardo Soares (ISBN: 9783596903092)
    Fernando Pessoa

    Das Buch der Unruhe des Hilfsbuchhalters Bernardo Soares

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Edith_Hornauer
    Pessoa, ein Verwandlungskünstler. Drei gleich er! Doch seine Sprache ist immer atemberaubend - fünf Sterne unbedingt auch für dieses Buch!
  6. Cover des Buches Chronicles (ISBN: 9783462040524)
    Bob Dylan

    Chronicles

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Inhalt: Bob Dylan der mit bürgerlichem Namen Robert Zimmermann heißt, erzählt in seiner langerwarteten Autobiografie, die auf insgesamt drei Bände angelegt ist, von seiner Karriere über vier Jahrzehnte. Bob Dylan hat nicht nur die letzten vierzig Jahre Musikgeschichte wie kaum ein anderer geprägt, sondern ist ebenso einer der großen und einflussreichsten Lyriker unserer Zeit, der mehrmals von Allen Ginsberg offiziell für den Literaturnobelpreis nominiert wurde. Meine Meinung: Bob Dylan ist nicht nur der Musiker schlechthin, der die Musikgeschichte des 20.- sowie des 21. Jahrhunderts erheblich beeinflusst hat, dazu kommt, dass er auch mein Lieblingssolokünstler ist. Sein unfassbares kreatives Vermögen, dass nicht nur die Musik, sondern wie man in diesem Buch auch wunderbar merkt, die Literatur, sowie die Malerei, erfasst, lässt jeden "normalen" Menschen vor Erstaunen erblassen. Sein musikalisches Werk, das selbst Super-Bob Dylan-Fans nicht vollkommen bekannt ist, umfasst meines Wissens nach mehr als sagenhafte 900 Lieder. Nächsten Monat im September erscheint zudem sein mittlerweile 35. Studioalbum "Tempest". Wir dürfen gespannt sein was Bob Dylan in seinem mittlerweile 71 Jahre langen Leben noch so alles fabriziert. Dass er einiges erlebt hat, das merkt man in diesem Buch, dass er erstaunlicherweise selbst geschrieben hat. Dylan will endlich mit den ganzen Gerüchten um seine Person und seinen musikalischen Veränderungen Schluss machen. Gleichzeitig merkt man jedoch, dass er dem Leser die privaten Sachen vorenthält. Ich finde das sehr gut. Es ist viel zu sehr in unserer Gesellschaft akzeptiert, dass berühmte Persönlichkeiten, nur noch schwer ihre Privatsphäre vor der Öffentlichkeit schützen können, zudem ist Bob Dylans Musik für seine Fans doch wohl das Wichtigste an seinem Leben. Bob Dylan kann nicht nur unglaublich gute Musik machen, er kann auch schreiben. Und das perfekt. Trainiert hat er wohl an den vielen Songtexten, wobei er, wie er im Buch erzählt, anfangs doch große Scheu davor hatte und nie die richtigen Ideen fand. Da ist Bob Dylan schon sehr perfektionistisch. Er möchte nicht über unnötige Dinge schreiben, gleichzeitig verabscheut er die Bezeichnung vom Protestsänger einer Generation. Ich selbst hab immer versucht Bob Dylan zu verstehen. Wieso wollte er denn nicht die Menschen mit seinen Songs anführen und ermutigen zur Revolution? Mit diesem Buch habe ich erstmals begriffen, was das für ihn überhaupt bedeutet hat. Bob musste mehrmals in den gesamten USA mit seiner ersten Frau umziehen, da die Leute, Fans oder nicht, ihn überall aufspürten und nachts in sein Haus einbrachen und ähnliches. Wer wäre da nicht von seiner Fangemeinde verängstigt? Vor allem schätze ich Bob Dylan in seinen jungen Jahren zwar als offenen, jedoch eher schüchternen Menschen ein, der nicht gerne als Anführer auftritt. Der größte Aspekt im Buch ist die Musik und ich beneide Dylan unendlich, dass er in dieser Zeit gelebt hat, wo man noch Schallplatten hörte und die Schule abgebrochen hat, um Musiker zu werden. Es ist erstaunlich zu hören, wie Bob Dylan zum ersten Mal Platten von seinem Idol Woody Guthrie hört. Und nur wenige Tage später, schon die Hälfte der Lieder auswendig kennt mit Musikbegleitung natürlich! Zudem erzählt er ausführlicher von der Produktion einer seiner Platten, ebenfalls unglaublich wie er dabei die Musik in Worten beschreibt, dass die Band nächtelang einen Song immer anders spielte und Bob doch nie das Gefühl hatte, dass er richtig ist. Die letzten 50 Seiten des Buches habe ich atemlos verschlungen und kanns nun kaum erwarten bis Bob irgendwann mal Band zwei herausbringt, denn Volume 1 bleibt dann doch noch bei seinen "mittleren" Jahren, dabei hat Dylan doch noch so viel zu erzählen! FAZIT: Der Meister der Folk- und Rockmusik kann auch einzigartig schreiben! Für jeden interessierten Fan ein Muss!
  7. Cover des Buches Das Alphabet der Knochen (ISBN: 9783442476336)
    Louise Welsh

    Das Alphabet der Knochen

     (21)
    Aktuelle Rezension von: MikkaG

    Literaturwissenschaftler Dr. Murray Watson ist schon seit Teenager-Tagen fasziniert von dem eher unbekannten Poeten Archie Lunan, der vor über dreißig Jahren sehr jung und unter mysteriösen Umständen ums Leben kam. Murray beschließt, endlich zu handeln und eine Biografie Lunans zu schreiben, bevor der begabte Dichter, der nur einen einzigen Gedichtband hinterlassen hat, in Vergessenheit gerät. Doch sein Nachlass ist mager. Nur ein paar rätselhafte Satzfragmente, eine Liste mit Namen, die Murray nicht zuordnen kann…


    Das erfordert mehr als theoretische Recherche, und so begibt Murray sich zur ‚Feldforschung‘ auf die Insel Lismore, Lunans letzten Wohnort. Nach einigen frustrierenden Sackgassen findet er letztendlich eine Spur über die berühmte Schriftstellerin Christie Grave – und ist sich bald nicht mehr so sicher, ob er wissen will, wohin sie führt.


    Meine Meinung:


    Die Nachforschungen laufen oft nebenher und sind im ersten Teil des Buches nicht nur langwierig, sondern auch erfolglos. Währenddessen erfährt man viel über Murrays Leben – und darüber, dass er anscheinend überall eine Frau findet, die er begehren kann. Und nicht nur das: es gibt anscheinend auch mehr als genug Vertreterinnen des weiblichen Geschlechts, die bereit für eine kleine Bettgeschichte ohne Verpflichtungen sind. Da kam mir Murray fast vor wie der James Bond der Literaturwissenschaft.


    Natürlich beschreibt die Autorin das nicht ohne Grund.


    Man kann erahnen, das Murrays Besessenheit mit Archie Lunan vor allem eine tiefe Sehnsucht verschleiert. Eine Suche nach dem eigenen Selbst und der eigenen Bedeutung – und möglicherweise die knochentiefe Angst, dass da nichts von Wert zu finden ist… Die Frauengeschichten, so könnte man spekulieren, sind vielleicht nur die Droge, die diese Angst betäuben soll.


    Oder ist eine Affäre manchmal nur eine Affäre? Und die Suche nach Archie Lunan nur eine jugendliche Begeisterung, wieder zum Leben erweckt durch die Midlife-Crisis?


    Ich war hin- und hergerissen zwischen gesuchtem Tiefgang und empfundener Belanglosigkeit. Ich wollte wissen, wie Lunan starb und warum – das Nebenher hinterließ bei mir jedoch einen schalen Beigeschmack, obwohl die Geschichte an sich sehr viel Potential für Tiefgang und Spannung bietet.


    In vielen Szenen kann das Buch immerhin mit Atmosphäre punkten.


    Dann schwingt es sich auf zum düsteren Ambiente eines klassischen Schauerromans, da fehlten nur noch krächzende Krähen und ein verräterisches Herz. Die Sümpfe sind tief und tückisch, die Nächte ‚bibelschwarz‘ und stürmisch…


    In diesen Szenen nahm mich das Buch tatsächlich gefangen und ich begann zu erahnen, warum dieses Buch als Klassiker des Genres gehandelt wird.


    Der Schreibstil hat einen sehr ansprechenden Fluss und Sprachrhythmus, mit interessanten Wortneuschöpfungen und Metaphern, wie es einem Literaturwissenschaftler von Murrays Format geziemt. Nur die Dialoge sind manchmal etwas langatmig, dafür hat die Sprache in vielen Passagen eine geradezu ergreifende Schönheit. Das macht in meinen Augen einen Teil der sonstigen Diskrepanzen wieder wett – dennoch kann mich die Umsetzung der Thematik nur eingeschränkt überzeugen.


    Für mich ist das Buch weder so richtig Fleisch noch Fisch.


    Für einen Kriminalroman mangelt es ihm einfach an Spannung und Tempo, für Gegenwartsliteratur an echtem Tiefgang und schlüssigen Charakteren.


    Die Geschichte dreht sich zu oft und zu lange im Kreis, verliert sich zu sehr in Nebensächlichkeiten. Sie bekommt die Kurve erst sehr sehr spät – ganz am Schluss baut sich auf einen Schlag die fehlende Spannung auf, aber das kommt meines Erachtens etwas zu plötzlich. Die Erzählung kann auch nur bedingt mit interessanten Charakteren punkten, denn viele bleiben Versatzstücke, in meinen Augen eher Bühnenbild für Murrays persönliches Drama.


    Vieles, das Potential hat, wie zum Beispiel das zerrüttete Verhältnis zwischen Murray und seinem Bruder, wird nur angerissen, während die Autorin bei anderen Dingen zu sehr ins Detail geht und die Geschichte dort daher zu konstruiert wirkt.


    Fazit


    Dr. Murray Watson, seines Zeichens Literaturwissenschaftler, will eine Biografie über den Dichter Archie Lunan schreiben, den er schon als Teenager verehrte, der aber jung starb, ohne es je zu Ruhm zu bringen oder mehr als einen Gedichtband zu veröffentlichen. Seine Recherche bringt ihn auf die Insel Lismore, den letzten Wohnort Lunans, wo seine Nachforschungen aber zunächst ins Leere laufen – und als sie dann endlich ins Rollen kommen, fragt Murray sich schon bald, ob er wirklich wissen will, was passiert ist.


    Die Grundidee klingt großartig, letztendlich konnte das Buch mich jedoch trotz seiner wunderbaren Sprache nicht überzeugen. Zu langsam für einen Krimi und zu seicht für Gegenwartsliteratur dümpelt die Handlung meinen Empfindens vor sich hin, obwohl man an jeder Ecke spürt, dass hier um ein Haar etwas Großartiges entstanden wäre.

    Diese Rezension erschien zunächst auf meinem Buchblog:

    https://wordpress.mikkaliest.de/rezension-louise-welsh-das-alphabet-der-knochen/

  8. Cover des Buches Tatort Emsland (ISBN: 9783939772460)
    Ulrike Barow

    Tatort Emsland

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Es wäre wirklich Zeit für einen "Tatort Emsland" im Ersten, vielleicht mit Günther dem Treckerfahrer und Opa Anton als Ermittler? Diese dünne Stories, abgesehen von der ersten Geschichte von Jan Schröter und der Geschichte von Klaus-Peter Wolf, braucht keiner, da ist das Tollste jedes Mal, daß sich alles an bekannten Orten im Emsland abspielt. Und warum Gummistiefel und Schüppe auf dem Cover? Nur Klischees!

  9. Cover des Buches Der Prophet (ISBN: 9783257261479)
    Khalil Gibran

    Der Prophet

     (176)
    Aktuelle Rezension von: rica

    Der lange Zeit als fremder Einsiedler lebende Prophet steht kurz davor, in seine Heimat zurückzukehren. Zum Abschied bitten die Menschen der Stadt ihn um seine Wahrheit. So erzählt er ihnen seine Weisheiten zu lebensumfassenden Themen.

    Khalil Gibran gilt als Dichter-Philosoph, seine Geschichten bewegen sich irgendwo zwischen Dichtung und Parabeln. Sprachlich sehr einfach und einfach schön. Besonders die Abschnitte Von der Liebe, Von der Ehe und Von den Kindern fand ich sehr schön und unerwartet fortschrittlich - nach heutigen Maßstäben und erst recht für ein Werk von 1923...

  10. Cover des Buches Bright Star (ISBN: 9783458351870)
    John Keats

    Bright Star

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Traeumeline
    An sich ein schönes Buch zum Film, jedoch keine Biografie. In diesem Büchlein sind die Briefe von John Keats tatsächlich an seine geliebte Fanny Brawn zu lesen. Wer Fan zeitgemäßer Sprache ist (John Keats lebte 1795-1821) und Liebesbriefe in der altertümlichen Sprache liebt, wird dieses Buch mögen. Die Briefe an Fanny Brawne sind Wort für Wort original abgedruckt. Ich fand es, wegen der alten Ausdrucksweise, ein bisschen schwierig zu verstehen, aber manche Textpassagen waren schon wirklich tiefsinnig poetisch. Schade finde ich, dass der Briefverkehr nur einseitig zu lesen ist. Mich hätten die Antworten von Fanny sehr interessiert. Zum Ende des Buches kommen Briefe an seine Freunde, was ich ein wenig langatmig finde. Wie gesagt, nettes poetisches Büchlein. Würde aber den Film dazu sehr empfehlen.
  11. Cover des Buches Die Autobiographie (ISBN: 9783499228391)
    William Carlos Williams

    Die Autobiographie

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Feier Abend : Grünschnabel und alte Hasen (ISBN: B071Y4S5BY)
    Stephan Rossmann

    Feier Abend : Grünschnabel und alte Hasen

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Suchtfactor
    Der Dichter Stephan Rossmann, nach eigener Angabe wohl der Grünschnabel, stellt seine Gedichte vor, die ich gut fand. Manche sogar besser, als die der alten Hasen. Aber das ist sicherlich Geschmackssache. Störend war, das Buch hat nur 36 Seiten und man liest die Gedichte recht schnell durch. Aber für einen schönen Abends hats gereicht.

    Meine Empfehlung!
  13. Cover des Buches William Carlos Williams in deutscher Sprache (ISBN: 9783826016196)
  14. Cover des Buches Algebra der Geheimnisse (ISBN: 9783250010579)
    Fernando Pessoa

    Algebra der Geheimnisse

     (1)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly
    Algebra der Geheimnisse, ein Lesebuch, welches sich mit dem portugiesischen Dichter Fernando Pessoa als Person und seinen Werken auseinandersetzt. Pessoa wurde im deutschen Sprachraum durch sein "Buch der Unruhe" populär, in Portugal zählt er zu den bedeutendsten Dichtern. Als Schriftsteller hat er seine Person in mehrere Heteronyme aufgespalten. Das mag skurril erscheinen, mich hat das jedoch immer fasziniert. Auf diese Weise konnte Pessoa meiner Ansicht nach die verschiedenen Facetten seiner Persönlichkeit ausleben ohne dafür als unstet kritisiert zu werden. Seine Haupt-Heteronyme, Ricardo Reis, Álvaro de Campos und Alberto Caeiro wurden mit eigener Historie "erschaffen" und durften durch Pessoa ihre völlig unabhängige Kreativität entwickeln. Nicht zu sprechen von Bernardo Soares, dem Protagonisten des Buches der Unruhe! Im Lesebuch enthalten sind verschiedene Beiträge, wie der Essay von Georg Rudolf Lind unter dem Titel "Fernando Pessoa - der vervielfachte Dichter", mit zahlreichen Abbildungen versehen sowie eine Anthologie aus dem Werk von Pessoa, Octavio Paz' Essay "Fernando Pessoa - Der sich selbst Unbekannte, Peter Hamm's Vergleich zwischen Pessoa und Robert Walser und Georges Günterts Analyse des Gedichts "Tabacaria - Tabakladen". Sämtliche Beiträge habe ich mit großem Interesse gelesen und finde es sehr aufschlußreich den Dichter einmal nicht durch meine Augen zu sehen. Absolut empfehlenswert!
  15. Cover des Buches O Lissabon, du meine Heimstatt (ISBN: 9783250108061)
    Fernando Pessoa

    O Lissabon, du meine Heimstatt

     (0)
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  16. Cover des Buches "Es ist gewiss, du bist nicht Ich" (ISBN: 9783150185346)
    Evelyne Polt-Heinzl

    "Es ist gewiss, du bist nicht Ich"

     (3)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly
    Spiegel - Sinnbild für Eitelkeit und Wahrheit. Diese Thematik hat auch diverse Lyriker beschäftigt und Evelyne Polt-Heinzl und Christine Schmidjell haben ein paar wirkliche Sahnestücke zusammengetragen. Unterteilt in Rubriken, wie Spiegel-Bilder, Spiegelblicke, Begegnungen im Spiegel, Wasserspiegel u.v.m. versammeln sich im kleinen Reclamband namhafte Autoren. Härtling, Rilke, Kaléko, Ausländer, Fried, Grass, Pound, Kunert, Carpenter...die Liste ist ellenlang. "Es ist gewiss, du bist nicht Ich" - Spiegel-Gedichte, es lohnt sich mehr als einen Blick hineinzuwerfen.
  17. Cover des Buches Herzzeit (ISBN: 9783940018038)
    Ingeborg Bachmann

    Herzzeit

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Alle Wasser laufen ins Meer (ISBN: 9783608936094)
    Martin Beyer

    Alle Wasser laufen ins Meer

     (33)
    Aktuelle Rezension von: winter-chill
    Sehr gelungener, gut recherchierter biographischer Roman über den Dichter Georg Trakl. Feinfühlig erzählt der Autor von der tiefen Geschwisterliebe zwischen Trakl und seiner Schwester Grete sowie deren Hingabe zur Kunst. Alles vor der Kulisse der dem Untergang geweihten K-und-K-Monarchie. Beeindruckt hat mich vor allem die bildgewaltige Erzählweise. Ganz deutlich spürt man beim Lesen den Schmerz, die Sehnsucht und die Enttäuschung der Protagonisten. Die Sprache ist, wenn auch zum Teil sehr poetisch, durchaus angenehm und auf dem Boden geblieben. Empfehlenswert für jeden, der den Menschen hinter dem Dichter Trakl kennen lernen möchte. Und auch für alle, die mit Trakl vorher noch nichts anfangen konnten.
  19. Cover des Buches Nach dem großen Beben (ISBN: 9783552055124)
    Andrew Miller

    Nach dem großen Beben

     (3)
    Aktuelle Rezension von: emeraldeye
    Andrew Miller hat einen meiner Lieblingsromane geschrieben, "Zehn oder fünfzehn der glücklichsten Momente in meinem Leben". Also war ich sehr gespannt auf "Nach dem großen Beben". Miller erzählt darin die coming-of-age-Geschichte des Japaners Yuji, einem Sohn aus ehemals reichem Haus, der seine Tage damit verbringt, zu versuchen, an seinen schon länger zurückliegenden kleinen Erfolg als Lyriker anzuknüpfen. Nebenbei vertreibt er sich die Zeit mit seinen Freunden in Badehäusern und Teestuben und besucht häufig seinen Französischlehrer, Monsieur Feneon, um seine Sprachkenntnisse zu verfeinern und um zu philosophieren. Doch der 2. Weltkrieg naht, und so sehr Yuji auch versucht, sein verträumtes Leben zwischen Kunst und Müßiggang weiterzuführen, der Krieg zwingt auch ihn dazu, zu handeln und Entscheidungen zu treffen. Die Folgen einer eher widerwillig mit der Tochter von Monsieur Feneon verbrachten Liebesnacht holen ihn endgültig, wenn auch nur stückweise, auf den Boden der Tatsachen. Als Alissa ihn verläßt, nimmt er das erst einmal hin, so wie er vieles in seinem bisherigen Leben hingenommen hat. Doch allmählich entdeckt er bei sich Gefühle, von denen er nicht erwartet hat, sie je zu haben. Es ist, als wäre er aus einem langen, ruhigen, aber blassen Traum erwacht. Die tiefe Sehnsucht, die er in sich fühlt, gibt ihm die Kraft, gerade noch rechtzeitig eine radikale und absehbar endgültige Entscheidung zu treffen. Andrew Miller erzählt langsam, unspektakulär. Seine Geschichten entwickeln sich aus der detailreichen Beschreibung der Leben seiner Protagonisten. Yuji ist kein Held, dass Krieg ist, berührt ihn nur am Rande. Selbst als alle seine Freunde gehen, nimmt er dies zur Kenntnis, als wäre es das Normalste von der Welt. Es braucht mehr, um einen unreifen, in verkrusteten Strukuren verhafteten Menschen wie Yuji aus dem Gleichgewicht zu bringen. Doch dies geschieht durch Geschehnisse, die so gut oder so schlecht wie das Leben selbst sind. Und genau darum geht es in Millers Romanen: Um das Leben und seine Hochs und Tiefs. Die ganz normalen Dramen wie Geburt, Krankheit, Tod, Trennung, Liebe reichen aus, um daraus wunderbare, wie schwebende Erzählungen zu machen, in die die LeserInnen eintauchen können wie in einen mal glatten, mal bewegten unendlichen Ozean.
  20. Cover des Buches Wilhelm Busch zum Vergnügen (ISBN: 9783150185179)
  21. Cover des Buches Der unsichtbare Fluß (ISBN: 9783630620022)
    Pablo Neruda

    Der unsichtbare Fluß

     (3)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly
    Victor Farías, der Herausgeber der spanischen Ausgabe der Werke Nerudas hat eine exzellente Auswahl aus dem Gesamtwerk getroffen. Eine ausgezeichnete Möglichkeit den chilenischen Dichter Pablo Neruda (1904 – 1983) kennenzulernen oder wie in meinem Fall, ihn wieder zu entdecken. Seine politischen Gedichte geben einen tiefen Einblick in die Geschichte Chiles, in Nerudas politisches Verständnis und sie spiegeln wider, dass er immer ein Mann aus dem Volk geblieben ist. Er schrieb unvergleichliche Oden und Liebesgedichte, die nur zu empfehlen sind.
  22. Cover des Buches Der Botschafter (ISBN: 9783596315741)
    Bragi Ólafsson

    Der Botschafter

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Gottfried Benn (ISBN: 9783499500718)
    Walter Lennig

    Gottfried Benn

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Ausgewählte Gedichte 1953 - 1979 (ISBN: 9783630612904)
    Peter Härtling

    Ausgewählte Gedichte 1953 - 1979

     (3)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly

    Ausgewählte Gedichte 1953 – 1979 von Peter Härtling mit einem Nachwort von Karl Krolow. Die Einordnung in Themenbereichen ist wohl auch eine Clusterung der Entwicklung Härtlings. Beginnend mit den frühen „Yamin-Gedichten“, diesem Jüngling, der so zart und verletzlich um seine Pierette wirbt, begibt sich Härtling gerne auf Augenhöhe zu den Kindern. In diese verspielten Kinderwelten, die er mit viel Herz und Verständnis durchstreift, um sich dann mit Vorbildern, Verbündeten an ganz anderen Fronten umzutreiben. Seine Ausblicke in Landschaften und an Orte sind getragen von einem wahren Naturgeist, der ihm den staunenden Blick für Details schenkte. Innig seine Liebesgedichte, aber genauso die Spiegelbilder, die Peter Härtling zeigen, ihn nicht beschönigen, verzerren, sondern ihm tief in die Augen, beinahe in die Seele blicken lassen.

    Peter Härtling, für mich nach wie vor einer der besten deutschen Lyriker unserer Zeit.

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